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Leseprobe laden - AUTOCAD Magazin

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2/15
Februar/März
28. Jahrgang
www.autocad-magazin.de
ISSN-0934-1749
D, A, CH: 14,80 Euro, weitere EU-Länder: 17,00 Euro
& Inventor
K o n s t r u k t i o n | M e c h a n i k | A n l a g e n b a u | A r c h i te k t u r | B a u | G I S | I n f r a s t r u k t u r
S o f t wa re | H a rd wa re | D i e nstl e i stun g | Werks toffe | Komp on en ten
Eine Publikation der
WIN-Verlag GmbH & Co. KG
Building Information Modeling (BIM)
Bild: Autodesk
Kosten senken,
Fehler vermeiden
TOOL-CD:
mit Top-Tools,
LISP- und .NETProgrammen
sowie Demoversionen für
AutoCAD und
Inventor
HARDWARE
PRAXIS
MECHANIK

G roßformatdruck: Digitale
Reprografie im Bauwesen Seite 10

T ipps & Tricks für AutoCAD- und
Inventor-Anwender Seite 18

S ensoren für die Erfassung und
Auswertung von Fahrzeugdaten Seite 64

arktübersicht: CAD-Workstations
M
zum günstigen Preis Seite 14

ultiphysikalische Simulation
M
beugt Gebäudeschäden vor Seite 32

K onstruktionsbauteile: Pendelrollen­
lager für Biegemaschinen Seite 66
Editorial
Zeit und Kosten sparen bei großen Bauprojekten
Liebe Leser,
viele Großprojekte stehen derzeit zurecht
künftig besser einhalten lassen. Schwer-
in der Kritik. Die Eröffnung des Berliner
punkte der letzten Sitzung waren das Verga-
Flughafens wird immer wieder verschoben
berecht, das Bauvertragsrecht und die part-
und die Elbphilharmonie in Hamburg über-
nerschaftliche Zusammenarbeit am Bau.
trifft den vorgesehenen Kostenrahmen um
Die Reformkommission möchte so errei-
das Mehrfache – um nur zwei Beispiele zu
chen, dass die Qualität der Angebote und
nennen. Dabei stehen doch heute viel leis-
der Umgang mit Risiken bei der Vergabe
tungsfähigere IT-Werkzeuge und ausgereif-
besser berücksichtigt werden. Auf den Prüf-
tere BIM-Konzepte als noch vor Jahren zur
stand kommt auch eine sogenannte „Bonus-
Verbänden und Unternehmen der Wert-
Verfügung. Eigentlich sollte doch alles viel
Malus-Regelung“. Diese soll finanzielle
schöpfungskette „Planen, Bauen und
transparenter und planbarer sein als früher!
Anreize schaffen, um mit einer Baustelle
Betreiben“ ins Leben gerufen wurde. Die
Eine Kommission soll’s nun richten: Bereits
früher fertig zu werden oder die geplanten
Hauptaufgabe der Initiative besteht in der
zum fünften Mal hat sich Mitte Januar die
Kosten zu unterschreiten.
K oordination,
­
Reformkommission Großprojekte unter der
Aber auch für ein neues Projekt gab es den
Beschleunigung der BIM-Einführung in
Leitung von Alexander Dobrindt, Bundes-
Startschuss: In Anwesenheit der Grün-
Deutschland.
minister für Verkehr und digitale Infrastruk-
dungsmitglieder hat Alexander Dobrindt
Wir bleiben für Sie dran an diesem Thema
tur, getroffen. Die Experten aus Wirtschaft,
die Gründung der neuen „Bauen Digital
und berichten mehr darüber in einer der
Wissenschaft, Verbänden und öffentlicher
GmbH“ auf der BAU in München bekannt
nächsten Ausgaben.
Hand erarbeiten Vorschläge, wie sich Zeit-
gegeben. Damit machte er den Stellenwert
und Kostenpläne bei großen Bauprojekten
der neuen BIM-Initiative deutlich, die von
Unterstützung
und
Rainer Trummer, Chefredakteur
Digital Factory. Wie führt intelligente IT
Fabriken in die Zukunft?
Antworten finden Sie zuerst auf der
Digital Factory:
■ IT-Werkzeuge für Produktentwicklung
und Produktion
■ Intelligente, vernetzte Systeme – Industrie 4.0
■ Additive Manufacturing für neue
Fertigungsperspektiven
13.– 17. April 2015 ▪ Hannover ▪ Germany
hannovermesse.de
Partner Country
India 2015
Ausgabe 2/2015
Bild: MSC Software
INHALT
30
34
MECHANIK: Simulation und Berechnung Im Maschinenbau werden immer höhere
Anforderungen an die Bauteilqualität und Maßhaltigkeit der Werkstücke gestellt. Insbesondere bei spezialisierten und automatisierten Maschinen sind Geschwindigkeit
und Gesamtleistung kritische Punkte. Mechanische Komponenten können mit wenig
Aufwand in einer modernen Computer-Aided-Engineering (CAE)-Umgebung entwickelt, modelliert und ausgewertet werden.
SZENE
Bild: Autodesk
ARCHITEKTUR & BAUWESEN: Die Abläufe straffen, die Koordination zwischen
den Projektbeteiligten verbessern, die Kosten einsparen helfen – dafür sollte BIM
stehen. Doch was ist aus dem Versprechen geworden? Nicht viel, möchte man meinen, wenn man sich die aktuellen Großprojekte anschaut. Doch so einfach ist es
nicht, wie die Aussagen von vier Software-Experten belegen, die wir zum Thema
befragt haben.
MECHANIK
6
News & Neue Produkte
Neues aus der Branche
28 Was passiert, wenn’s warm wird
Wirkungsgradberechnungen auf dem Prüfstand
8
News & Neue Produkte
Rückblick auf die BAU 2015
30 Leise, leicht und schwingungsfrei
Mechanische Komponenten entwickeln
32 Damit der Frost draußen bleibt
Multiphysikalische Simulation zur Vorbeugung
von Gebäudeschäden
HARDWARE
10 Schnell und in Farbe
Digitale Reprografie im Bauwesen
ARCHITEKTUR & BAUWESEN
12 Schicht für Schicht zum Bauteil
Generative Fertigung mit SLM
34 BIM am Scheideweg
Experten zum aktuellen Stand in der
3D-Gebäudemodellierung
14 Für Schreibtisch und für unterwegs
3D-CAD-Workstations zum günstigen Preis
38 Mehr Transparenz, mehr Stärke
Wirtschaftlichkeit in Bauprojekten
40 Über den Standard hinaus
Fitzpatrick Engineering Group nutzt BIM-Software
42 Altbewährte Neuheiten
Messe Facility Management 2015
Bild: HP
15 Der Takt des Fortschritts
Marktübersicht: 3D-CAD-Workstations zum
günstigen Preis
43 Die Kunst des Löslichen
Facility Management-Anwendungen im Überblick
46 Parallel statt seriell
AVA-Software mit IFC-Mengenübernahme
Für Abonnenten: AUTOCAD-Magazin-Tool-CD mit LISPProgrammen und Top-Tools für AutoCAD und Inventor sowie
einigen Demo-Versionen verschiedener Applikations­hersteller.
4
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
INHALT
Inventor
PRAXIS
18 Tipps und Tricks
Die AutoCAD-Expertenrunde
22 Normteile als Blöcke
STDPART2BLOCK.LSP
22 Dynamische Benutzerinformation
ACM-LISPEXTENSIONS6.DLL
23 Rechtecke teilen
RETE.LSP
23Führungskraft
ACM-TEXTLEADER.LSP
24Verschachtelt
BLOCKALLEXPLODE.LSP
60
Bild: GF Machining/Sistro
INVENTOR MAGAZIN: Konstruktionsbauteile: Hochpräzise Medizintechnikteile
automatisiert und reproduzierbar zu fertigen, stellt sich in der Praxis als sehr anspruchsvoll dar. Für Sistro Präzisionsmechanik aus Österreich aber der richtige
Schritt, um die hohen Anforderungen der Kunden auch weiterhin bedienen zu können. Gemeinsam mit GF Machining Solutions gelang dieses Vorhaben in überraschend kurzer Zeit.
GIS & INFRASTRUKTUR
24 Hinter Gittern
GITTER3D.LSP
25 Ellipsen versenken
ACM:ELLIOFFSET.LSP
25 Blöcke und Blockattribute verändern
BLATTEDIT.LSP
66 Da geht’s rund
Speziallager für Vier-Walzen-Biegemaschinen
48 Virtueller Straßentraum
Vermessen, planen und visualisieren in 3D
68 Termintreue im Fokus
Industrialisierung von Werkstattprozessen
50 Das Modell füllt die Lücke
3D-Stadtplanung in Linz
70 Kleine Helfer, große Wirkung
Robuste Energieführungen
SOFTWARE
52 Design zum Wohlfühlen
CAM-Lösung für den Innenausbau
54 Himmlisch sicher
Authentisierung über Unternehmensgrenzen hinweg
72 Die Konkurrenz fest am Wickel
Profilschienenführungen in der Praxis
SERVICE
74Einkaufsführer
78Applikationsverzeichnis
80Schulungsanbieter
INVENTOR MAGAZIN
55 Venen lügen nicht
Mobile Workstations mit smarter Zugangskontrolle
56 In erster Instanz
Neue Produkte
58 Zeit für was Neues
Klaus Union setzt auf EdgeCAM in der Fertigung
60 Automation leicht gemacht
Präzisionsmechanik bei Sistro
62Konstruktionsbauteile
Neue Lösungen im Überblick
64 Ohne Sensoren läuft nichts
Produkte von Megatron in Rennwagen der
Formula Student
RUBRIKEN
3Editorial
19 Tool-CD mit LISP-Programmen und Demoversionen
83Impressum
83Vorschau
Redaktionell erwähnte Firmen in dieser Ausgabe: Adensio S. 38, Ambrosia FM S. 43, Asta
Development S. 8, AT+C S. 43, Autodesk S. 34, 50-51; Bentley Systems S. 36, 40; BFM S. 43, CADENAS
S. 62, CADnetwork S. 15, CIPRO S. 58, Comsol S. 32, Conject S. 44, Dell S. 15-16, 56; Dr. Tretter S. 72,
Eizo S. 7, ENX S. 54, eTask S. 44, Faro S. 8, Festo S. 62, Findling S. 63, Fitzpatrick S. 40, Fritz & Macziol
S. 57, Fujitsu S. 15, 16, 55; G&W S. 9, GF Machining S. 60-61, Hedrich S. 72, HP S. 10-11, 16, 57; Igus
S. 70, IMS S. 44, Ingenics S. 68-69, InnoTec S. 44, Institut für Integrierte Produktion S. 56, Kärcher
S. 6, KISSsoft S. 56, Klaus Union S. 58, Laser Zentrum Hannover S. 56, Leipziger Messe S. 57, Lenovo
S. 15, Megatron S. 64, Mensch und Maschine S. 8., Mastercam S. 52, Mesago S. 42, Messe München
S. 6, MSC Software S. 30, N+P S. 35, 45; Norelem S. 63, Obermeyer S. 34-36, 48-49; OneTools S. 45,
Orca Software S. 46, Otto Ganter S. 63, Pit-Cup S. 45, Planon S. 45, ProGraphics S. 16-17, Project Pro
S. 8, RIB S. 36, Realizer S. 12, Rolf Huwer Consulting S. 16-17, Rosskopf + Partner S. 52, Sistro S. 60,
SKF S. 66, Tarox S. 17, Transtec S. 18, TraceParts S. 62, Uniweld S. 66, untermStrich S. 9,
VDC Fellbach S. 6, Vero S. 58, werk.um S. 38-39, XI-Machines S. 18, Zwick S. 68-69
2/15 AUTOCAD & Inventor Magazin
5
SZENE
Neue Produkte & News
Neue Produkte & News
BAU mit Rekord
Ruf wieder absolut
gerecht. Etwa 65.000
Besucher kamen aus
Architektur- und Planungsbüros, auch
das bedeutet gegenüber 2013 noch einmal ein Plus. Für
Messe-Geschäftsführer Dr. Reinhard
Pfeiffer hat die BAU
die Erwartungen der
Aussteller und Besucher deutlich übertroffen: „Die BAU hat
Zu der schon seit langer Zeit völlig ausgebuchten Fachmesse kamen an sechs Messetasich mit den neuen
gen 251.200 Besucher, das sind über 16.000 mehr als 2013.
Rekordzahlen jetzt
 Die BAU, Weltleitmesse für Architektur,
auch eindeutig als Leitmesse außerhalb
Materialien und Systeme, hat in ihrer
der EU herauskristallisiert. Das zeigt sich an
50-jährigen Geschichte erstmals die Schalldem starken Besucherzuwachs aus Länmauer von 250.000 Besuchern durchbrodern wie der Türkei, China
chen. Zu der schon seit langer Zeit völlig
oder Saudi-Arabien.“ Auch aus
ausgebuchten Fachmesse kamen an sechs
Sicht von Dieter Schäfer, VorMessetagen 251.200 Besucher, das sind
sitzender des Ausstellerbeiüber 16.000 mehr als 2013. Es kamen zwar
rats der BAU und Vorstandsauch mehr Besucher aus Deutschland, der
vorsitzender der Deutschen Steinzeug
deutliche Zuwachs ist aber den internatioCremer & Breuer AG, hat die BAU „einnalen Gästen zu verdanken. Rund 72.000
drucksvoll bewiesen, dass sie den Titel
Besucher kamen aus dem Ausland, das
Weltleitmesse zurecht trägt. Qualität und
entspricht einem Plus von 20 Prozent. Auch
Internationalität der Besucher haben weials„Architektenmesse“ wurde die BAU ihrem
ter zugenommen.“
Fachkonferenz zu
Additive Manufacturing
 Die wichtigste Fachkonferenz zum Thema 3D-Druck, die Inside 3D Printing, findet
im kommenden Jahr am 3. und 4. März in
Berlin statt. Bei der Konferenz kamen im
vergangenen März über 1.100 Experten,
Wissenschaftler, Dienstleister, Hersteller,
Händler und Investoren sowie Fachleute
verschiedenster Branchen zusammen, die
mehr über den professionellen Einsatz des
3D-Drucks erfahren, sich kennenlernen und
austauschen wollten. In der auf drei paral-
6
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
lele Tracks erweiterten Konferenz werden
erneut einige der bekanntesten internationalen und nationalen Branchenexperten
und Vertreter namhafter Firmen vortragen.
Nach dem großen Interesse im Vorjahr wird
die Ausstellungsfläche auf der Inside 3D
Printing 2015 verdoppelt. Zu den Schwerpunkten der zweiten deutschen Inside 3D
Printing gehört die Anwendung des
3D-Drucks im Automobilbau sowie der
Luft- und Raumfahrt.
Fachkongress
Composite Simulation
2015 bei Kärcher
■ Zum vierten Mal veranstalten das Virtual
Dimension Center Fellbach (VDC) und die Allianz
Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg
(AFBW) am 26. Februar 2015 gemeinsam den
Fachkongress Composite Simulation (FCS) in der
Schwabenlandhalle Fellbach. Neu in diesem Jahr
ist das Anwender- und Abendevent am Vorabend
bei Kärcher in Winnenden mit anschließendem
Abendessen in der Vinothek in Fellbach (Alte Kelter).
Das weltweit agierende Familienunternehmen
Kärcher ermöglicht allen Kongressteilnehmern ein
spannendes Einstiegsprogramm und einen Einblick
in seine Werkshallen.
Leichtbauwerkstoffe und -technologien sind ein
entscheidender Treiber für Innovationen und
beeinflussen somit maßgeblich die Zukunft zahlreicher Branchen, insbesondere die des Fahrzeug-,
Maschinen- und Anlagenbaus, der Bauindustrie
und der Medizintechnik. Faserbasierte Werkstoffinnovationen leisten einen entscheidenden Beitrag
Der 4. Fachkongress Composite Simulation
startet am 26. Februar 2015 ab 9 Uhr in der
Schwabenlandhalle Fellbach.
zur Energie- und Ressourceneffizienz und somit
zum Erfolg von Unternehmen im produzierenden
Gewerbe. Zur schnellen Umsetzung faserbasierter
Leichtbauinnovationen in bezahlbare, sichere und
umweltverträgliche Produkte sind effiziente und
zuverlässige Simulationsmethoden und -modelle
erforderlich. Die Fragestellungen in diesem Zusammenhang reichen von der Prozesssimulation bei der
Verarbeitung der Bauteile und Komponenten bis
hin zur Simulation des Bauteil- und Faserverhaltens
bei unterschiedlichen Belastungsfällen. Der 4. Fachkongress Composite Simulation fokussiert in diesem
Jahr speziell die Herausforderungen und Methoden
bei der Simulation von Faserverbundwerkstoffen
sowie spannende Zukunftsvisionen.
Der 4. Fachkongress Composite Simulation startet
am 26. Februar 2015 ab 9 Uhr in der Schwabenlandhalle Fellbach. Zur Einführung erwarten die
Teilnehmer drei Fachvorträge zum Thema „Stand
der Technik“. Anschließend gliedert sich das
Kongressprogramm in zwei parallel verlaufende Themenstrecken – „Bauteil- und Prozesssimulation“ und
„Material- und Mikrostrukturmodellierung“ – auf.
Informationen
im Quadrat
 Die Eizo Europe GmbH stellt mit dem EV2730Q einen
FlexScan-Bildschirm mit quadratischem Format vor. Der
26,5-Zoll-Monitor besitzt eine Auflösung von 1.920 × 1.920
Bildpunkten und ein Seitenverhältnis von exakt 1:1. Wie die
übrigen Modelle in der EcoView-Serie des Anbieters zeichnet
er sich durch besondere ergonomische und ökologische
Eigenschaften aus.
Internationale Fachmesse
Werkzeug-, Modell- und Formenbau
Der neue Monitor von Eizo eignet sich für Anwendungen wie CAD oder Softwareentwicklung, da der Bildschirm im Vergleich zu herkömmlichen Geräten mehr Informationen wiedergibt.
Der FlexScan EV2730Q ist ein Rundum-Widescreen-Monitor. Die
Auflösung von 1.920 × 1.920 Bildpunkten bietet Benutzern 78
Prozent mehr Pixel als ein Standard-Widescreen-Monitor mit
1.920 × 1.080. Der zusätzliche vertikale Platz ist ideal für die
Anzeige großer Informationsmengen in langen Fenstern: Benutzer müssen weniger scrollen und bekommen Daten effizienter
angezeigt. Damit eignet sich der Monitor perfekt für Anwendungen wie CAD oder Softwareentwicklung, da der Bildschirm im
Vergleich zu herkömmlichen Geräten mehr Informationen wiedergibt.
Das entspiegelte IPS-Display gestattet große Blickwinkel. Es
stehen fünf vordefinierte Anzeigemodi zur Verfügung: sRGB,
Movie, Paper sowie zwei benutzerdefinierbare Einstellungen. Im
Paper-Modus wird der Anteil blauen Lichts verringert, um eine
Überanstrengung der Augen zu vermeiden. Außerdem ermöglicht der große Dimmbereich des EV2730Q eine niedrige Helligkeitseinstellung des Monitors von gerade einmal 1 Prozent. So
lässt sich der Bildschirm auch in dunklen Arbeitsumgebungen
optimal nutzen.
Der Monitor ist mit den EcoView-Technologien von EIZO ausgestattet. EcoView-Optimizer zum Beispiel reduziert den Energieverbrauch. Auto-EcoView passt die Helligkeit des Bildschirms
automatisch an verändertes Umgebungslicht an, um den Energieverbrauch zu senken und einer Überanstrengung der Augen
entgegenzuwirken.
Durch den Anwesenheitssensor EcoView-Sense wechselt der
EV2730Q automatisch in den Energiesparmodus.
Der FlexScan EV2730Q ist ab März im Handel erhältlich. Die
unverbindliche Preisempfehlung beträgt 1.499 Euro.
DIE NEUE LEISTUNGSSCHAU DES WERKZEUG-, MODELL- UND FORMENBAUS.
Sie sind Einkäufer in der kunststoff- und metallverarbeitenden
Industrie und suchen Hightech-Werkzeuge für Ihre Produktion?
Oder Sie sind selbst Werkzeug-, Modell- und Formenbauer,
Konstrukteur oder Produktentwickler und wollen sich über
aktuelle technologische Innovationen informieren?
Dann besuchen Sie die MOULDING EXPO. Hier zeigen die führenden Unternehmen der Branche ihr Know-how und ihre
Produkte – von Formen für den Spritz- und Druckguss über
Stanz- und Umformwerkzeuge bis zu den neuesten Entwicklungen im Modell- und Prototypenbau oder bei additiven
Fertigungsverfahren. Zudem werden sich in Stuttgart alle
namhaften Zulieferer und Dienstleister für den Werkzeug-,
Modell- und Formenbau mit ihren Technologie-Highlights
präsentieren.
Freuen Sie sich auf die MOULDING EXPO – mitten im
größten Markt für Industriegüter und auf dem schönsten
und modernsten Messegelände Europas. Freuen Sie sich
auf die neue Leistungsschau des Werkzeug-, Modellund Formenbaus.
5.-8. MAI 2015
MESSE STUTTGART
www.moulding-expo.de
SZENE
Neue Lösungen von der BAU 2015
Asta Development: BIM in der
vierten Dimension
Das 3D-Modell bereichert die Projektmanagement-Software
quasi um eine zusätzliche, grafische Benutzeroberfläche.
 Powerproject BIM verknüpft 3D-Planung
und Projektzeitplanung direkt unter einer
Oberfläche, auf einem Screen. Als erster großer Anbieter von Projektmanagement-Software bietet Asta Development damit eine
integrierte 3D-CAD-Schnittstelle auf Basis des
IFC-Datenstandards.
Das 3D-Modell bereichert die Projektmanagement-Software quasi um eine zusätzliche, grafische Benutzeroberfläche. Schon
beim Einlesen der IFC-Daten kann das Grundgerüst eines Balkenplans generiert werden.
Die Zuordnung von Bauelementen und Attributen zu Vorgängen im Balkenplan kann
sowohl automatisiert als auch manuell erfolgen. Danach wird per Klick auf einen Vorgang
direkt das entsprechende Element im
3D-Modell angesprochen. Oder umgekehrt
wird aus der 3D-Darstellung zu den Vorgängen im Zeitplan navigiert – eine noch ungewohnte Perspektive im Baumanagement.
Asta Powerproject BIM bindet BIM-Projekte zum einen in den etablierten Projektmanagement-Kontext ein. Zum anderen
erwachsen aus dieser Kombination auch
ganz neue Aussichten. So können aus den
IFC-Kostendaten die klassischen, bautypischen Kostenauswertungen über die Zeit
generiert werden. Neu ist beispielsweise die
Möglichkeit, in Powerproject Kollisionskontrollen über Raum und Zeit durchzuführen
und im Projektablauf zu visualisieren.
Faro: 3D-Handlaserscanner
Die Benutzer können den Freestyle3D auch in engen und
schwer zugänglichen Bereichen sicher einsetzen.
 Faro, Anbieter von 3D-Messtechnik und
Bildgebungstechnologie, gibt die Einführung des Freestyle3D-Handlaserscanners
bekannt. Das intuitiv bedienbare Messgerät
lässt sich im Architektur, Ingenieurs- und
Bauwesen, in der Strafverfolgung und in
weiteren Branchen einsetzen.
Das Gerät wird zusammen mit einem
Microsoft Surface-Tablet verwendet und
bietet eine neuartige Echtzeitvisualisierung
der Punktewolkendaten während des Scanvorgangs. Der Freestyle3D scannt bis zu
einer Entfernung von drei Metern und
erfasst bis zu 88.000 Punkte pro Sekunde
8
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
– und das mit einer Genauigkeit von unter
1,5 Millimetern. Das zum Patent angemeldete optische Messsystem mit Selbstkompensation ermöglicht das sofortige Scannen ohne Aufwärmphase.
Die Benutzer können den Freestyle3D
auch in engen und schwer zugänglichen
Bereichen sicher einsetzen und scannen,
wie zum Beispiel in Fahrzeugen, unter
sowie hinter Objekten. Dadurch eignet sich
das Gerät ideal zur Datensammlung an Tatorten oder für Tätigkeiten bei der Erhaltung
und Restaurierung von Gebäuden. Dank
der Memory-Scan-Technologie können die
Benutzer des Freestyle3D den Scanvorgang
jederzeit unterbrechen und später mit der
Datensammlung fortfahren, ohne dass
künstliche Passmarken platziert werden
müssen.
Der Freestyle3D kann als Einzelgerät
zum Scannen bestimmter Bereiche eingesetzt werden oder als Ergänzung zu den
Faro Laserscannern Focus3D X 130 und X
330 fungieren. Die Punktewolkendaten all
dieser Geräte lassen sich nahtlos zusammenführen und mit sämtlichen SoftwareDarstellungstools von Faro verwenden.
Project Pro: Neue
Version zur BAU 2015
■ Ganz dem Gedanken„einfach arbeiten“ verpflichtet,
wartet die neue Version der Bürosoftware für Architekten und Ingenieure mit vielen neuen Features zur BAU
2015 auf. Ein Schwerpunkt, der bei der Entwicklung der
Software immer im Vordergrund steht, ist die Individualität und Mobilität für den Anwender.
Viele Neuerungen bietet Project Pro im Controlling mit der Umsatzprognose.
Mobilität und Flexibilität mit der nötigen Sicherheit
und der Stabilität von Project Pro bietet die E-MailBearbeitung: Egal mit welchem Mail-Programm der
Anwender arbeitet – Outlook, Apple-Mail oder andere
– Project Pro kann immer parallel mit allen Vorteilen
und Inhalten genutzt werden. Für Individualität steht
zum Beispiel die anpassbare Funktionsleiste. Verfeinert
wurden auch die Zugriffsrechte. Der Büroinhaber steuert
für die Mitarbeiter die Sichtbarkeit der Projekte mit allen
zugehörigen Dokumenten. Nicht alles soll für jeden
zugänglich sein: Vertraulichkeit ist gewährleistet.
„Pro berichte“ weitet sein Anwendungsgebiet aus.
Ursprünglich für Prüfberichte konzipiert, ist daraus ein
flexibles Werkzeug für verschiedenste Gutachten und
Berichte entstanden. Neu ist„Dokumente“, das ProjektDokumentenmanagement mit Verschlagwortung. Nicht
nur die Ablage, auch das Öffnen und Bearbeiten aus
Project Pro ist möglich.
MuM: BIM-Ausbildung
■ Mensch und Maschine (MuM) hat auf der BAU
BIM-Softwarelösungen für Architekten, Tragwerksplaner und Gebäudetechniker gezeigt, so etwa Autodesk
Revit Architecture, Autodesk Revit MEP, Autodesk Revit
Structure, MagiCAD für HKLSE, Solibri Model Checker,
MuM Building Suite 2015 und AutoCAD 2015. Individuelle BIM-Schulungsprogramme wie die zehn Tage
umfassende, auf Autodesk Revit basierende Ausbildung
BIM Ready runden das breite Softwareangebot von
MuM ab. Die BIM-Experten von MuM konnten die Methodik in den vergangenen Jahren bereits in mehreren
namhaften Unternehmen und Büros implementieren.
Dazu gehören auch die Hochtief Solutions AG, die die
BIM-Ausbildung inzwischen in ihren Fortbildungskatalog aufgenommen hat, sowie die Ed. Züblin AG. Die
BIM-Ausbildung lohnt sich aber auch für kleine Büros
und für Einzelpersonen, die wissen wollen, wie sie ihr
Know-how optimal in den BIM-Prozess integrieren.
SZENE
untermStrich: BIM trifft
Büromanagement
G&W Software:
Budgetüberwachung
mit California.pro
■ Das Modul „Budget“ der durchgängigen
AVA-Software und Baukostenmanagementlösung
California.pro V6 der G&W Software Entwicklung
GmbH bietet ein Instrument zur gewissenhaften
Projektsteuerung. Damit überwacht der Architekt,
Ingenieur oder Kaufmann Budgets und hat stets
den Vergleich zu den Kosten auf Planungs-, LVoder Abrechnungsebene.
In der Version 6 kann der Planer die Budgets nicht
nur auf Bauteile, Bauabschnitte oder Vergabeeinheiten aufteilen und überwachen, sondern
auch projektübergreifend, wie zum Beispiel die
Budgets aller Schulen einer Kommune – und das
aufgeteilt in unterschiedliche Zeitscheiben wie
Wirtschaftsjahre. Teilbudgets können auch für
nicht explizit in Kostenermittlung oder Vergaben
enthaltene Kosten wie Unvorhergesehenes
reserviert werden. Zu jedem „Budgettopf“ alias
Haushaltsstelle gehören ein Gesamtbudget, bei
Bedarf auch Teilbudgets und Rechnungszeiträume. Der Anwender definiert für jede Haushalts-
Das browserbasierte untermStrich X läuft auf verschiedenen Plattformen.
 Die untermStrich software GmbH hat mit
BIMdock ein Konzept entwickelt, das die
Arbeit an BIM-Projekten mit den Büromanagement-Systemen der Planungsbüros
koppelt. Guido R. Strohecker, Architekt und
Geschäftsführer von untermStrich: „Je mehr
BIM über das bloße 3D-Gebäudemodell hinaus zum zentralen Dokumentations- und
Kommunikationsinstrument im Projekt wird,
umso mehr Nahtstellen zu den herkömmlichen Büromanagement-Systemen werden
sich ergeben. BIMdock ist daher kein Produkt
oder Software-Modul, sondern die Summe
dieser Nahtstellen in den verschiedensten
Bereichen, die wir mit untemStrich abdecken,
wie zum Beispiel im Dokumenten- und Informationsmanagement oder bei der Terminverwaltung. Über BIMdock hat untermStrich
Lese- und Schreib-Zugriff auf bauteilbezogene Projektinformationen im BIM, die für das
Büromanagement im weitesten Sinne relevant sind.“ Nachdem man sich auf der BAU
2015 über den aktuellen Entwicklungsstand
der verschiedenen Anbieter im BIM-Bereich
informieren und erste Kooperationen mit
Softwarepartnern vereinbaren konnte, wird
untermStrich auch bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung von
BIMdock den eigenen Kundenstamm einbeziehen. Strohecker:
„Eine Reihe unserer Kunden haben
die ersten Schritte mit BIM längst
hinter sich. Deren Erfahrungen und
Anforderungen aus der Praxis wollen wir aus erster Hand kennenlernen und umsetzen. Wir laden desMit dem Modul „Budget“ überwacht der Archihalb zu speziellen BIMdock-Workshops ein,
tekt, Ingenieur oder Kaufmann Budgets und
die im zweiten Quartal 2015 starten.“
hat stets den Vergleich zu den Kosten auf Planungs-, LV- oder Abrechnungsebene.
untermStrich bietet zahlreiche, flexibel
einsetzbare Werkzeuge zur wirtschaftlistelle die gewünschten Baumaßnahmen und
chen Büroführung, zur Steuerung des ProRechnungszeiträume. Alle Zahlungen werden
jekterfolgs und zur Organisation der wichautomatisch der zugehörigen Haushaltsstelle
tigen Prozesse im Ingenieur- oder Archizugeordnet. California.pro V6 Budget unterstützt
tekturbüro.
Das browserbasierte
verschiedene Arten von Budgets.
Veranstaltungskalender
untermStrich X läuft im stationären wie im
mobilen Einsatz.
SZENE
Veranstaltungskalender
Firma
PLZ
Adresse
N+P Informationssysteme GmbH
01139
08393
30659
64289
70567
90763
Meerane | Darmstadt | Dresden
Hannover | Nürnberg | Stuttgart
An der Hohen Straße 1
08393 Meerane
Tel.: +49 3764 4000-0
E-Mail: nupis@nupis.de
Internet: www.nupis.de
Schwerpunkte
Termine
15. Industriefachmesse intec – Leipzig, Halle 2 / Stand B13
N+P präsentiert „IT-Lösungen, die verbinden“
Interessante N+P-Vorträge zur intec – Halle 2 / D81:
> Einsparpotentiale im Engineering mittels Automation und
Konfiguration – Projektbeispiele bei der Goldbeck GmbH
und Interroll AG
> Effiziente Produktionssteuerung durch Erfassung von MESDaten und Visualisierung mit Hilfe der Autodesk® Factory
Design Suite
Infos/Terminvereinb. unter www.nupis.de/event/intec-2015.html
24. – 27. Februar 2015
25. Februar | 10:25 – 10:50
27. Februar | 10:35 – 11:05
2/15 AUTOCAD & Inventor Magazin
9
HARDWARE
Digitale Reprografie im Bauwesen
Schnell und in Farbe
Reprografieanbieter sind
für Unternehmen in Architektur, Ingenieur- und
Bauwesen unentbehrlich.
Sie vervielfältigen alle
wichtigen Dokumente für
die Projektplanung,
-durchführung und -dokumentation. Dazu zählen
Baupläne, Blaupausen,
technische Zeichnungen
sowie Arbeitsmappen für
Ausschreibungen.
Von Thomas Valjak
I
m Ingenieurbüro Mayer geht es derzeit
hektisch zu. Das Team nimmt an einer Ausschreibung teil. In der Abschlussphase der
Planung entdecken Mitarbeiter einen Feh-
10
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
ler in der Einreichung. Die Unterlagen müssen überarbeitet werden, wodurch sich der
Zeitplan kritisch in die Länge zieht.
Kurz vor Abgabe ist Inhaber Ingo Mayer
vom Ingenieurbüro Mayer auf der Suche
nach einem Reprografieanbieter, der die
Bewerbung in der verbleibenden Zeit
druckt, jedoch ohne Erfolg. Ein Anbieter
nach dem anderen muss den Auftrag trotz
höherer Gebote ablehnen, weil die Vorlaufzeit zu kurz ist. Wenn überhaupt, ließe sich
der Auftrag nur in Schwarz-Weiß realisieren.
Dabei muss ein Großteil der technischen
Dokumente in Farbe vorliegen. Die Frist läuft
ab, das Projekt geht an einen Wettbewerber.
Dieses Szenario zeigt, wie unentbehrlich
Reprografieanbieter für Unternehmen in
Architektur, Ingenieur- und Bauwesen sind.
Sie vervielfältigen alle wichtigen Dokumente für die Projektplanung, -durchführung
und -dokumentation. Dazu zählen Baupläne,
Blaupausen, technische Zeichnungen sowie
Arbeitsmappen für Ausschreibungen.
Ungeachtet weltweit positiver Wachstumsprognosen von durchschnittlich 7,84
Prozent bis 2018 [1] in den Branchen der
technischen Konstruktion ist die Reprografiebranche seit Jahren von Konsolidierung
und scharfem Wettbewerb geprägt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen der Kunden – etwa, was Schnelligkeit und Qualität
betrifft.
Innovationsdruck führt zu
innovativem Druck
Um in dieser Wettbewerbssituation zu
bestehen, brauchen Reprografieanbieter
neue technische Lösungen und Abläufe.
Bisher setzen sie parallel auf zwei Druckprozesse: LED für Schwarzweiß- und Inkjet
für Farbdrucke. Auf dem bisherigen Stand
der Technik ist diese separate Anordnung
sinnvoll, denn LED-Geräte drucken schnell
und günstig, aber nur schwarzweiß. InkjetGeräte drucken hingegen auch Farbe, sind
dafür aber langsamer und teurer. Das Problem dabei: Die Verwaltung ist aufwendig,
weil für jedes Drucksystem eine eigene
Softwarelösung zum Einsatz kommt.
Umfasst ein Auftrag sowohl Schwarzweiß-
HARDWARE
kontinuierlich. Zu dieser Entwicklung tragen
unter anderem neue Druckkopftechnologien
wie HP PageWide bei. Zehntausende winziger
Druckdüsen sind hier in einen unbeweglichen,
die gesamte Seitenbreite abdeckenden
Druckkopf eingebaut. Anders als beim herkömmlichen Inkjet-Verfahren muss der Druckkopf nicht „umherwandern“, er bespielt die
ganze Seite auf einmal. Außerdem sorgen
neue Tinten für ein schnelleres Trocknen, die
Seiten laufen damit rascher durch. Die Digitaldrucktechnologie erreicht im Vergleich zu
LED-Druckern eine bis zu doppelt so hohe
Druckgeschwindigkeit.
Mit der Ausrichtung auf Digitaldruck werden die Vervielfältigung technischer Dokumente in kleinen Auflagen rentabler, die Auftragsbearbeitung schneller und Farbdrucke kostengünstiger.
Farbdrucke technischer Dokumente
werden Standard
als auch Farbdokumente, müssen die Dateien auf dem PC vorsortiert werden. Da der
Auftrag nur mit den Farbdrucken vollständig ist, verlangsamt sich die gesamte Produktion solcher Aufträge auf das Niveau
der Inkjet-Drucker. Am Ende muss ein Mitarbeiter Schwarzweiß- und Farbdokumente manuell zusammenfügen. Deshalb sind
viele, vor allem kleinere Aufträge für Reprografieanbieter wenig rentabel. Neue
Digitaldrucklösungen eröffnen jedoch die
Chance, diese Ineffizienz zu beseitigen.
Beispielsweise vereinfachen zentrale Verwaltungsprogramme wie HP Designjet
SmartStream die Arbeitsabläufe. Die Software hilft mit Funktionen wie der automatischen Erkennung und Korrektur von beschädigten Dateien, der automatischen Auswahl
von klein- und großformatigen Seiten sowie
der virtuellen Vorschau am Bildschirm (sog.
„Softproof“), die Vorbereitungszeit für Aufträge um bis zu 50 Prozent zu verringern.
Ebenso wichtig ist die Investition in schnellere Großformatdrucker. Die Geschwindigkeit
der auf dem Markt verfügbaren Geräte steigt
Aber auch der Farbdruck wird im Wettbewerb immer entscheidender. Selbst wenn
ein Großteil der technischen Dokumente
traditionell schwarzweiß gedruckt wird, ist
Farbdruck für Kunden aus Architektur-,
Ingenieur- und Bauunternehmen aufgrund
von Spareffekten sehr attraktiv. Laut einer
Studie der Unternehmensberatung Lyra [2]
liegt das Verhältnis von Investition in Farbdrucke zur Einsparung bei der Projektverwaltung bei eins zu vier. Mit jedem in Farbdokumente investierten Euro lassen sich
also vier Euro bei der Durchführung des
Projekts sparen. Dieser Effekt ist dadurch zu
erklären, dass Farben die Verständlichkeit
der gedruckten Dokumente und damit die
Kommunikation zwischen internen und
externen Projektbeteiligten verbessern. Auftragsänderungen entfallen, die Anzahl
zusätzlicher erklärender Dokumente nimmt
ab, Besprechungen werden effektiver.
Mit neuen Technologien wie HP PageWide
können Reprografieanbieter ihre Produktion
von Farbdrucken effizienter gestalten. Anstatt
zwei separate Geräte einzusetzen, erzeugt
nun ein Gerät Schwarz-Weiß- und Farbdrucke.
Dank der Vielzahl an Druckkopfdüsen steigt
die Geschwindigkeit für Farbdrucke im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen um bis
zu 100 Prozent [3]. Wollen Kunden die Vorteile des Farbdrucks nutzen, ist damit außerdem
eine geringere Investition verbunden als bisher – und zwar um bis zu 50 Prozent [4].
Die Vielzahl der zur druckenden Dokumente macht die Investition in
schnellere Großformatdrucker erforderlich. Die Geschwindigkeit der auf
dem Markt verfügbaren Geräte steigt kontinuierlich.
Digitaldruck wird die Vervielfältigung technischer Dokumente in kleinen Auflagen rentabler, die Auftragsbearbeitung schneller
und Farbdrucke kostengünstiger. Hiervon
profitieren Reprografieanbieter wie auch ihre
Kunden aus Architektur, Ingenieur- und Bauwesen. Verpasste Aufträge wie im geschilderten Szenario zu Beginn sind damit auf beiden
Seiten passé. (anm) 
Der Autor, Thomas Valjak, ist Geschäftsführer
und Vizepräsident Großformat-Drucklösungen EMEA, HP.
Fußnoten
[1] „Global Architecture, Engineering, and Construction (AEC) Market 2014-2018“, veröffentlicht
am 23. Mai 2014 http://www.giiresearch.com/
report/infi248663-global-architecture-engineering-construction.html
[2] Lyra, „Color Construction Documents: A Simple
Way to Reduce Costs“, 2010 http://media.cygnus.
com/files/cygnus/whitepaper/CGN/2011/JUN/
howcolordocumentsreducecosts_10285091.pdf
[3] HP, „Technisches Whitepaper HP PageWide
Technology: Überragende Geschwindigkeit, pro-
Für jedes Projekt den passenden
Druck
fessionelle Qualität “, 2014
Im Blick auf den Markt für Reprografie lässt
sich folgende Prognose aufstellen: Reprografieanbieter werden ihre Drucksysteme vereinheitlichen, der parallele Einsatz von LEDund Tintenstrahldruckern wird immer seltener anzutreffen sein. Mit der Ausrichtung auf
aspx?docname=4AA4-3489DEE&cc=de&lc=de
http://h20195.www2.hp.com/V2/getdocument.
[4] HP, „Technisches Whitepaper HP PageWide
Technology: Überragende Geschwindigkeit, professionelle Qualität “, 2014
http://h20195.www2.hp.com/V2/getdocument.
aspx?docname=4AA4-3489DEE&cc=de&lc=de
2/15 AUTOCAD & Inventor Magazin
11
HARDWARE
3D-CAD-Workstations zum günstigen Preis
Für Desktop und unterwegs
Ob mobile Workstation oder Tablet-PC – der leistungs­
fähige CAD-Rechner hat bisher allen Anfechtungen Stand
gehalten. Und auch die Cloud wird ihn nicht verschlucken.
Denn attraktive Preise und das Fachwissen der Anbieter
und Händler vor Ort werden wohl nie aus der Mode
kommen. Von Andreas Müller
W
o man auch hinkommt, die Cloud soll
es richten. Selbst komplexe Simulationen und Visualisierungen sollen möglich
sein, heißt es dann von den Cloud-Apologeten. Die Workstation unter dem Schreibtisch? Von gestern. Die Back-up-Lösung?
Brauchen wir nicht, ist im Netz. Keine Verpflichtungen, alles ganz einfach. Ohne die
Flexibilität der Cloud hier madig machen
zu wollen: Die Vorteile des direkten Vertriebswegs liegen natürlich erst einmal auf
Seiten der Anbieter, und deren manchmal
beredtes Schweigen, wenn es um praktikable, transparente Abrechnungsmodelle
oder um die Datensicherheit geht, passt da
ins Bild eines etwas einseitigen Unterfangens. Andererseits bieten sich mittlerweile
Lösungen für die Virtualisierung an, die
dann in den eigenen vier Firmenwänden
bleiben. Diese haben jüngst erheblich an
Leistung zugelegt, denn jeder GPU können
mehrere virtuelle Maschinen zugewiesen
werden. Hier kommen zum Beispiel die
Grid-K1- und K2-Grafikkarten von Nvidia
zum Einsatz.
Doch noch immer gilt: Die Rechenleistung einer Workstation erhält man am
besten – mit einer Workstation. Für CAD,
Rendering und Visualisierung gilt das ganz
besonders. Zahlreiche Rechner sind für
CAD- und Visualisierungslösungen zertifiziert und für 1.500 Euro ist es heute ohne
Weiteres möglich, ein leistungsfähiges
System zu konfigurieren, das noch einigen
Spielraum nach oben bietet. Was die Grafik betrifft, so sind hier die MidrangeLösungen von AMD wie die FirePro W 5000
oder die NVIDIA Quadro K 2200 Mittel der
Wahl, kombiniert mit 16 GByte Arbeitsspeicher und einem schnellen Intel-Corei7-Prozessor.
Für mobile Workstations eignen sich die
AMD FirePro M4150 and AMD FirePro
M4170, die zum Beispiel in den neuen
Mobile Workstations können mit einer hohen Bildschirmauflösung punkten. 14
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
Bild: Dell
Die meisten leistungsfähigen Rechner sind für CAD- und
Visualisierungslösungen zertifiziert. Bild: Rolf Huwer Consulting
ZBooks von HP zum Einsatz kommen oder
die Quadro K1100 M von Nvidia.
Ausblick
Mit den neuen Prozessorgenerationen werden PCs und Workstations noch energiesparender arbeiten können. Intel hat gerade
eine neue Version der Core-Prozessoren
vorgestellt, die im 14-Nanometer-Verfahren
gefertigt wird und auf der „Broadwell“-Mikroarchitektur basiert. Sie liefert im Vergleich
zur Vorgängerfamilie verbesserte Rechenund Grafikleistung, einen natürlicheren
Umgang für den Anwender und eine längere Batterielebensdauer. Das Portfolio umfasst
14 neue Prozessoren für Privat- und
Geschäftsanwender, darunter zehn Prozessoren mit 15 Watt Leistungsaufnahme und
Intel-HD-Graphik sowie vier 28-Watt-Produkte mit Intel-Iris-Graphik. Die neuen Prozessoren ermöglichen noch dünnere, leichtere
und effizientere Formfaktoren.
Neben ständig leistungsfähiger werdenden Komponenten werden in den
nächsten Jahren sicher Konzepte und
Dienstleistungen für die Virtualisierung
an Raum gewinnen. Einige der Anbieter
von CAD-Workstations sind bereits in diesem Marktsegment unterwegs. Und auch
bei den klassischen Workstations stehen
trotz der marginalen Auswahl bei Grafiklösungen und Prozessoren doch immer
noch Optionen für maßgeschneiderte
Angebote offen. Zum Nutzen der CADAnwender. Wie das dann aussieht, sehen
Sie auf den Seiten 15 bis 17. 
3D-CAD-Workstations zum günstigen Preis
HARDWARE
Der Takt des Fortschritts
Der leistungsfähige CAD-Rechner, ob mobil oder auf dem Schreibtisch, hat sich bisher gut geschlagen.
Und auch die Tablets und die Cloud werden ihn nicht verdrängen, wie es aussieht. Denn attraktive
Preise und das Fachwissen der Anbieter und Händler vor Ort werden wohl so schnell nicht aus der
Mode kommen. Von Andreas Müller
Hersteller
CADnetwork
Dell
Fujitsu
Lenovo
CADnetwork
Modellbezeichnung
Mobile Workstation ProViz
M40
Dell Precision M3800
H730 proGREEN
ThinkPad W540
Workstation W20
Ultra Thin Mobile Workstation
Mobil (15,6 Zoll)
Notebook
Dell OEM
Mobile Intel HM87 Express
Intel Core i7-4712HQ
2,3 GHz, 3,3 GHz Turbo
6 MByte
mobile Intel QM87-Chipsatz
Intel Core i7-4710MQ
4x 2,5 - 3,5 GHz
6 MByte
1.600 MHz
4 GByte DDR3L
Midi Tower Aluminium schwarz
eloxiert (Micro-ATX)
ASUS H97M-E
Intel H97
Intel Core i7-4790K
4,00 bis 4,40 GHz
8 MByte
Gehäuse (Formfaktor)
Mainboard
Chipsatz
Prozessor (Bezeichnung)
Taktfrequenz
Cache
Front Side Bus (MHz)
Arbeitsspeicher (Kapazität,
Typ)
Steckplätze
erweiterbar auf
Grafikkarte (Bezeichnung)
Anschlüsse (VGA, DVI,
DisplayPort)
Videospeicher
Festplatte (Bezeichnung)
Kapazität
Schnittstelle/Speichercontroller
Geschwindigkeit (U/min)
8 GByte DDR3-RAM 1.600 MHz
(1x 8 GByte)
4
32 GByte
NVIDIA Quadro K3100M
DVI, HDMI, DP
16 GByte DDR3L
Fujitsu
Intel QM87
Core i7-4700MQ
3,40 GHz
6 MByte
DMI 2.0
8 GByte DDR3 L-1.600
2
16 GByte DDR3L
NVIDIA Quadro K1100M
HDMI, mDP
4
32 GByte
NVIDIA Quadro K1100M
1x VGA und 1x DisplayPort
4
32 GByte
NVIDIA Quadro K1100M
VGA, Mini-DisplayPort
8 GByte DDR3-RAM 1600 MHz
(1x8GB)
4
32 GByte
NVIDIA Quadro K2200
DVI-I, 2x DP
4 GByte
Samsung 840 Serie
2 GByte GDDR5
SSD
2 GByte
SSD
4 GByte
Samsung 840 Serie
120 GByte
SATA AHCI
256 GByte
SATA3 (6 Gb/s)
2 GByte GDDR5
Seagate Kahuna V oder
vergleichbar
SSHD mit 500 und 8 GByte
SATA III
256 GByte
SATA
250 GByte
SATA AHCI
100 MByte/s Durchschnittl.
Datendurchsatz
1x Modular Bay für zweiten
Akku, Festplatte oder ODD
DVD-RW SuperMulti
Schreiben: CD/DVD max. 24x/
max. 8x; Lesen: CD/DVD max.
24x/max. 8x
1x RJ45
4 (davon 3x USB3.0 und 1x
USB2.0)
Audio (in/out), SmartCard,
SIM, MultiCard-Leser, Kensington-Schloss-Unterstützung,
Docking-Anschluss
-
7.200 U/min
1
bis zu 540 MByte/sec / bis zu
410 MB/sec
3
DVD±RW DL (modular bay)
8x
DVD-Brenner Dual Layer SATA
24x
1
2x USB 3.0, 2x USB 2.0
1x 1000/100/10 Mbit Netzwerk
2x USB 2.0 (1x in Front), 4x USB
3.0 (1x in Front)
2x PS/2, Audio
on Board
Realtek ALC3232 Codec
Intel HM87
Intel Core i7-4710MQ
2,50 bis 3,50 GHz
6 MByte
Laufwerkeinschübe
bis zu 540 MByte/s; bis zu 410
MByte/s
2
1x 2,5" + 1x MiniSSD-Card
CD-ROM-/DVD-Laufwerk
Geschwindigkeit
DVD-Brenner Slim
24x
kein optisches Laufwerk intern
-
Netzwerkanschluss
USB-Steckplätze
1 x RJ-45 LAN port
1 x USB 2.0 port, 2 x USB 3.0
ports, 1x eSATA USB 3.0 combo
1 x Mini IEEE 1394a, 1 x S/
PDIF output, Audio, 9in1 Card
Reader, WLAN,
USB3 zu RJ45 Adapter
3x USB 3.0 + 1x USB 2.0
Firewire-Steckplätze
PCI-Express-Steckplätze
(Typ)
belegt/maximal verfügbar
Sound
Betriebssystem
Lieferumfang
Medien-Kartenleser, Headset,
Noble Lock
Sound Blaster X-FI
Waves MaxxAudio Pro
MS Windows 7 Professional
64 Bit
Treiber CD, Akku, Netzteil
Windows 7/8.1
Zertifizierungen
Preis (inkl. MwSt.)
2.815 Euro
Service/Garantie
24 Monate
Besonderheiten
nur 18mm dick, ab 1,88 kg
leicht
Windows 8.1 Pro Lizenz mit
Win7 vorinstalliert
USB3 zu RJ45 Adapter, Netzteil, Netzleitung (Euro) und SicherDokumente
heitshandbuch (DE)
Tier 1 ISVs (Autodesk, Siemens, Umfassende Unterstützung
Dassault etc.)
von ISV-Anwendungen
ab 1.499 Euro (zzgl MwSt. und ca. 1.500 Euro
Versand) (Dell Online Shop)
3 Jahre ProSupport Next Busi- 3 Jahre Bring-In Service
ness Day On-Site Support
QHD+ Display (3.200x1.800), mobile Workstation, Modulschacht, optionaler Palm-Vein
Touch Screen, nur 1,88 kg
Sensor
Gewicht
Thunderbolt,Kombo AudioMikrofon-Buchse
-
Windows 8.1 Pro (64 Bit)
Netzteil, Netzstecker
1 x PCIe 3.0/2.0 x16, 3 x PCIe
2.0 x1
1/4
Realtek ALC887 8-Kanal High
Definition Audio
MS Windows 7 Professional
64 Bit
Treiber CD, DVI-Adapter, DPAdapter, Stromkabel
Catia, Creo, Pro/E, Siemens NX
und weitere
1.548 Euro
2.282,00 Euro
36 Monate
36 Monate
12.7 Millimeter-Ultrabay Slim Silent
(kann zweite Festplatte mittels
Adapter eingebaut werden);
Fingerabdruck-Leser und Color
Sensor
2/15 AUTOCAD & Inventor Magazin
15
HARDWARE
3D-CAD-Workstations zum günstigen Preis
Hersteller
Modellbezeichnung
CADnetwork
Workstation W30
Dell
Dell Precision Tower 5810
HP
HP Z230
Fujitsu
M740
Gehäuse (Formfaktor)
Midi Tower Aluminium schwarz
eloxiert (ATX)
ASUS X99-A
X99
Intel Xeon E5-1620v3
Midi Tower
Tower
Tower
ProGraphics
ProGraphics Workstation
T4410S - Quadro K2200
Midi-Tower - Whisper-Quit
DELL OEM
Intel C612-Chipsatz
E5-1620 v3
HP
Fujitsu D3348
Intel C612
Xeon E5-2603v3
Supermicro
Intel X99-Chipsatz
Intel Core i7 5820K
Taktfrequenz
Cache
Front Side Bus (MHz)
3,50 bis 3,60 GHz
10 MByte
3,7 GHz, bis 3,8 GHz Turbo
10 MByte
3,5 bis 3,9 GHz
8 MByte
1,6 GHz
15 MByte
3.200 MHz
6x 3,30 GHz
15 MByte
Arbeitsspeicher (Kapazität,
Typ)
Steckplätze
erweiterbar auf
Grafikkarte (Bezeichnung)
Anschlüsse (VGA, DVI,
DisplayPort)
Videospeicher
Festplatte (Bezeichnung)
16 GByte DDR4-RAM 2133MHz
ECC Memory (2x 8 GByte)
8
128 GByte
NVIDIA Quadro K4200
DVI-I, 2x DP
16 GByte DDR4
8 GByte DDR3
16 GByte DDR4-2133 rg ECC
8
256 GByte DDR4
NVIDIA Quadro K2200
DVI, 2x DisplayPort
k. A.
NVIDIA Quadro K2200
DVI, 2x DisplayPort
16 GByte DDR4 2133MHz nonECC unbuffered
2/8
64 GByte
NVIDIA Quadro K2200
1x DL-DVI / 2x DisplayPort 1.2
4 GByte
Samsung 840 Serie
4 GByte DDR5
SSD
4 GByte DDR5
k. A.
Kapazität
Schnittstelle/Speichercontroller
Geschwindigkeit (U/min)
250 GByte
SATA AHCI
256 GByte
SATA3 (6Gb/s), Optional SAS12G
500 GByte
SATA
k. A.
k. A.
Laufwerkeinschübe
bis zu 540 MByte/sec / bis zu 410
MByte/sec
4
3x 3,5" oder 4x 2,5"
CD-ROM-/DVD-Laufwerk
DVD-Brenner Dual Layer SATA
DVD+/-RW-Laufwerk (Slimline)
extern 2x 5,25", 1x 12,7 mm
optisches Laufwerk, intern: 2x
3,5" für Festplatten, 1x 2,5"
Slim DVD-ROM SATA 1. ODD
Geschwindigkeit
24x
8x
je nach Konfiguration
Netzwerkanschluss
Intel I218V, 1 x Gigabit LAN
Controller(s)
4x USB 2.0 (1x in Front), 6x USB
3.0 (2x in Front)
Intel I217 Gigabit Ethernet,
Optional Intel X540-T2 10GbE
4x USB 3.0 + 6x USB2.0
Firewire-Steckplätze
1x SPDIF optical, 5 x AudioAnschlüsse
PCI-Express-Steckplätze (Typ)
3 x PCIe 3.0/2.0 x16, 1 x PCIe 2.0
x16, 2 x PCIe 2.0 x1
belegt/maximal verfügbar
1/6
Sound
Realtek ALC1150 8-Kanal High
Realtek ALC3220 High Definition
Definition Audio
Audio
MS Windows 7 Professional 64 Bit Windows 7/8.1, Red Hat Linux,
Ubuntu
Lieferumfang
Treiber CD, DVI-Adapter, DPAdapter, Stromkabel
Zertifizierungen
Mainboard
Chipsatz
Prozessor (Bezeichnung)
Intel Xeon E3-1241v3
8
256 GByte
NVIDIA Quadro K2200
1x DVI-I dual link und 2x
Displayport
4 GByte GDDR5
Samsung PM851 oder vergleichbar
256 GByte
SATA III
Lesen: max. 540 MByte/s
Schreiben: max. 410 MByte/s
12
DVD SuperMulti
4 GByte GDDR5
Sandisk X300s SSD - Server-grade
(24/7)
256 Byte
SATA 6Gb/s
k. A.
4x 3.5" interne HDD-Bays, 90°
rotierbar, 4x 2.5" interne HDD
(optional)
DVD Recorder
Schreiben: CD/DVD max. 40x/
max. 16x, Lesen: CD/DVD max.
48x/max. 16x
48x CD, 16x DVD
1x RJ45
2x RJ45 Gigabit Ethernet
USB 2.0 und 3.0
13 (davon 4x USB3.0 und 9x
USB2.0)
8x USB 3.0, davon 4 auf USB 3.1
erweiterbar
PCI 32/3-Slot, Serial RS232,
2x PS2,
PCI 32/33-Slot, Serial RS232,
2x PS2,
je 2x Audio Ein-und Ausgang
optional
5x PCIe (x16 Gen2 x4 wired, 2
x16 Gen3, x1 Gen2, x16 Gen3 x8
wired) + 1x PCI 32/33 32 Bit
1x PCIe x16 Gen3 für Grafik
5x PCIe (1x16 Gen3, 2 x4 Gen2, 2x max. PCIe Generation 3 x16
1 Gen2, + 1x PCI 32/33 32 Bit
4x PCI-E 3.0 x16 - 2x PCI-E 2.0
x1 (in x4)
k. A.
1 von 7 belegt
1/6
on Board
7.1 High Definition Audio
Windows 8.1 Pro 64 Downgrade
zu Windows 7 Pro 64 GR
Windows 8.1 Pro 64
Microsoft Windows 8.1 Pro 64-bit
Windows 7 Professional 64 Bit
Dokumente, Netzkabel, Display
Adapter
Dokumente, Netzkabel, Display
Adapter
Netzleitung (Euro) und Sicherheitshandbuch (DE)
alle gängigen
alle gängigen
alle gängigen
Preis (inkl. MwSt.)
3.381,00 Euro
Service/Garantie
36 Monate
ab 1.159 Euro (zzgl MwSt./
Versand)
3 Jahre ProSupport Next Business 3 Jahre
Day On-Side
umfassende Unterstützung von
ISV-Anwendungen
ca. 1.500 Euro
Tastatur & Maus, Adapter (DVI
auf VGA, 2x DisplayPort auf DVI),
Treiber CD, Quick Installation
Guide
AutoCAD, 3D Max, Inventor,Maya,
Revit
1.995 Euro
USB-Steckplätze
Betriebssystem
16
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
3 Jahre Vor-Ort, NBD 9x5
3 Jahre Bring-in/Vorab-Austausch
defekter Komponenten, 24h-VorOrt-Service bis zu 60 Monate
optional
HARDWARE
ProGraphics
ProGraphics Workstation
T4510S - Quadro K2200
Midi-Tower - Whisper-Quit
TAROX
TAROX Workstation E7222ZT
TAROX
TAROX Workstation M9422CP
transtec AG
Workstation 2800T
Midi Tower
Performance Tower
schallgedämmtes Tower-Gehäuse Cube
Intel Z97-Chipsatz
Intel Core i7-4790
Intel C612-Chipsatz
Intel Xeon Processor E5-1630 v3
4x 3,40 GHz
8 MByte
bis zu 4,0 GHz
8 MByte
1.600 MHz
bis zu 3,8 GHz
10 MByte
2.133 MHz
8 GByte DDR3 1.600MHz ECC
unbuffered
2/4
32 GByte
NVIDIA Quadro K2200
1x DL-DVI / 2x DisplayPort 1.2
8 GByte DDR3
16 GByte DDR4
4
32 GByte
NVIDIA Quadro K2200
1x DVI-I , 2x DisplayPort 1.2
4 GByte GDDR5
Sandisk X300s SSD - Server-grade
(24/7)
256 GByte
SATA 6 Gb/s
k. A.
Supermicro
Intel C226 Express PCH
Intel Xeon E3-1231v3
transtec AG
Workstation 1830C Cube
XI-MACHINES
ENGINEER-X1 advanced
Voll-Aluminium MIDI-TowerGehäuse
Enterprise Class Mainboard
C226
Intel Xeon E3-1241v3
Asus H97I-PLUS
H97
1x Intel Xeon Quad-Core E31220v3
3,1 GHz
8 MByte
kein FSB mehr vorhanden, DMI
5 GT/s
2x 4 GByte DDR3 DIMM,
1.600MHz
2
16 GByte
1x K2220
1x DVI-DL, 2x DisplayPort
3,5 GHz / 3,9 GHz Turbo
8 MByte
8
64 GByte
NVIDIA Quadro K4200
1x DVI-I , 2x DisplayPort 1.2
X10DAI Supermicro
Intel C612-Chipsatz
1x Intel Xeon 6-Core E5-2603v3
(max RAM-Taktung unterstützt
1.866 Mhz)
1,6 GHz
15 MByte
kein FSB mehr vorhanden, QPI
6.4 GT/s
2x 8 GByte DDR4 DIMM, 2.133
MHz, registered, ECC
16
1 TByte
1x K620
1x DVI-DL, 1x DisplayPort
4.096 MByte GDDR 5 - 128 Bit
Sandisk SSD X300-Serie
4096 MByte GDDR 5 - 256 Bit
SANDISK SSD X300-Serie
2 GByte
1x Samsung 850 PRO
4 GByte
1x Samsung 850 PRO
2 GByte
Solid State Drive
256 GByte
SATA 3.0
512 GByte
SATA 3.0
256 GByte
Sata 6 Gbit/s
256 GByte
Sata 6 Gbit/s
128 GByte High-Performance SSD
SATA 3 (6Gb/s)
Lesen : 520 MByte/s , Schreiben :
460 MByte/s
5
Read : 520 MByte/s , Write : 460
MByte/s
3
550 MByte/s lesen; 520 Mbyte/S
schreiben
8x 3.5"
550 MByte/s lesen; 520 MByte/s
schreiben
1x 3.5 " oder 2x 2.5"
530 MByte/s, 390 MByte/s
LG GH24NSC0
LG GH24NSC0
48/16
48/16
DVD±RW (±R DL) / DVD-RAMLaufwerk, Slimline
Lesegeschwindigkeit 24x (CD) /
8x (DVD), Schreibgeschwindigkeit 24x (CD) / 8x (DVD±R) / 6x
(DVD±R DL)
ja
48x CD, 16x DVD
2x RJ45 Gigabit Ethernet
Intel I218V Gigabit LAN
2x Intel Gigabit LAN
6x USB 3.0 , 2x USB 2.0
4x USB 3.0, 4x USB 2.0
Intel I218V, 1 x Gigabit LAN
Controller(s)
4 x USB 3.0 Rückseite, 4x USB 2.0
Rückseite, 2x USB 3.0 Front
Dual Intel Gigabit LAN
6x USB 3.0, 10x USB 2.0
Double-Layer DVD+/-RW
Laufwerk, schwarz
Lesegeschwindigkeit 48x (CD) /
16x (DVD); Schreibgeschwindigkeit 48x (CD) / 24x (DVD±R) / 8x
(DVD±R Lesegeschwindigkeit
48x (CD) / 16x (DVD)
Intel i210 Dual Port Gigabit
Ethernet
4 x USB 3.0 Rückseite / 2x USB 2.0
Rückseite / 2x USB 3.0 Front / 2x
USB 2.0 Front
optional
optional seriell, parallel
optional seriell, parallel
10 SATA intern
2x PCI-E 3.0 x16 - 3x PCI-E 2.0
x1 (in x4)
1x PCI Express 3.0 , 1x PCI
Express 2.0
4x PCI Express 3.0 , 3x PCI
Express 2.0
PCI Express 3.0
1/6
1/1
1/6
belegt: 1x PCIE Express 3.0 x16
4x 3.5" interne HDD-Bays, 90°
rotierbar, 4x 2.5" interne HDD
(optional)
DVD Recorder
7.1 High Definition Audio
Realtek ALC887, 8 Kanal
HD-Audio
Microsoft Windows 8.1 Pro 64-bit Windows 8.1 Pro > Downgrade
Windows 7 Professional 64 Bit
Tastatur & Maus, Adapter (DVI
auf VGA, 2x DisplayPort auf DVI),
Treiber CD, Quick Installation
Guide
AutoCAD, 3D Max, Inventor,Maya,
Revit
1.595 Euro
Realtek ALC671 5.1 Kanal
HD-Audio
Windows 8.1 Pro > Downgrade
4
32 GByte
Quadro K620
DVI (DL), DisplayPort
4x 3.5" intern an Backplane, 2x
2.5" intern, 3x 5,25" extern
22x
6x USB 3.0 (2x Rückseite,
2x Gehäuseoberseite/Top-Panel,
2 per Header), 10xUSB 2.0
(4x Rückseite, 6x per Header)
1 x PS/2 Tastatur/Maus Combo8x SATA 3 (6 Gb/s) (6x PCH, 2x
Schnittstelle, 1 x DVI, 1 x D-Sub, 1 ASM1061), 1x VGA, 1x HDMI, 1x
x DisplayPort, 1 x HDMI, 1 x LAN DVI, 1x DisplayPort, Dual Gbit
(RJ45) Schnittstelle,
LAN, 2x Serialport (2x per Hea4 x USB 3.0 (blau) , 1 x S/PDIFder), 1x DOM (Disk on Module),
Ausgang (optisch), 4 x USB 2.0, 3 2x Firewire 400 (über Header),
x Audio-Anschlüsse
TPM Header, PS2 etc.
PCI Express 3.0
2x PCIe 3.0 x16 (16/0, 8/8),
3x PCIe 2.0 x1, 2x PCI
Belegt 1x PCI Express 3.0 x16 Max
1x PCI Express 3.0 x16
RealTek ALC888 7.1 High Definiti- Realtek ALC887 8-Kanal High
on Audio with S/PDIF header
Definition Audio CODEC
Windows 7 Professional (64 Bit,
Windows 7 Professional (64 Bit,
deutsch)
deutsch)
TAROX Stream XT Tastatur , TAROX TAROX Stream XT Tastatur , TAROX Workstation 2800T + Zubehör
5 Tasten Maus
5 Tasten Maus
(Kabel o.ä.)
Workstation 1830C Cube +
Zubehör (Kabel o.ä.)
ISV Zertifikat für alle gängigen
Applikationen
1.648 Euro
3 Jahre Bring-in/Vorab-Austausch 36 Monate Garantie , optional
defekter Komponenten, 24h
VOS NBD
Vor-Ort-Service bis zu 60 Monate
optional
8 GByte DDR3 1600MHz
1x PCIe 3.0 x16 für Grafikkarte
7.1 HD Audio (analog & digital)
Windows 7 Professional,
vorinstalliert für Einsatzgebiet
optimiert
Tastatur, Maus, Zubehör
ISV Zertifikat für alle gängigen
Applikationen
2.648 Euro
CE
CE
Zertifizierter 36 Stunden Systemstabilitätstest
2.249 Euro
netto 1.799 Euro
netto 1.399 Euro
36 Monate Garantie , optional
VOS NBD
transtec360 - 2 Jahre Express
Exchange Service optional bis zu
5 Jahre Express Exchange oder
Vor-Ort Service Next Business Day
transtec360 - 2 Jahre Express
24 Monate umfassende Garantie
Exchange Service optional bis zu und individueller Experten5 Jahre Express Exchange oder
support
Vor-Ort Service Next Business Day
2/15 AUTOCAD & Inventor Magazin
17
PRAXIS
Die AutoCAD-Expertenrunde
Tipps & Tricks
Alle Tipps sollen zum selbstverständlichen Umgang mit AutoCAD und seinen vertikalen
Lösungen animieren, ihn vor allem erleichtern. Aus den vielen Leseranfragen haben wir die
zur Veröffentlichung ausgewählt, die allen Anwendern auch einen praktischen Nutzen
­versprechen. Die Fragen beantwortet unser Experte Wilfried Nelkel.
Bild 1
Bild 1: Von den gewählten Linien werden Start Z und Ende Z auf 0 gesetzt.
1
Unterschiedliche Höhen in
Fremdzeichnung
Frage: Wir haben von einem Vermessungsbüro einen Plan bekommen. In der
Draufsicht schaut alles normal aus. Jedoch
ist uns aufgefallen, dass die Objekte teilweise extrem verschoben sind im Bezug auf die
Z-Höhe. Wenn man dann eine Entfernung
misst (und nicht aufpasst), ist der Abstand
die direkte Entfernung zwischen Start- und
Endpunkt. Das ist natürlich ein falscher
Wert, da wir die Entfernung auf der X/YEbene benötigen. Wie können wir das
ändern? Wir arbeiten übrigens mit AutoCAD 2015.
Antwort: Das von Ihnen geschilderte Problem entsteht oftmals durch nicht korrekte
Konstruktionen. Da sich das jetzt jedoch
nicht mehr ändern lässt, muss man versuchen, den Plan zu korrigieren. Es gibt hier
drei Möglichkeiten: Die erste besteht darin,
die Objekte auszuwählen und für jeden
Objekttyp die Z-Koordinate auf „0“ zu verändern. Wählen Sie hierzu alle Objekte an
und beginnen Sie die Objekttypen nach und
nach zu verändern.
Linien haben zum Beispiel ein Start-Z und
ein Ende-Z. Kreise ein Zentrum-Z. Polylinien
haben eine Erhebung. Sie müssen Objekttyp für Objekttyp manuell auf Z-Höhe 0
verändern. (Bild 1)
Die zweite Möglichkeit besteht darin, die
Objekte, so wie sie sind, zu belassen. Verändern Sie jedoch den Wert der Systemvariablen
„OSNAPZ“ auf 1. Das bewirkt, dass die Entfernung immer auf der X/Y-Ebene gemessen
wird. Als Höhe verwendet man die Einstellung
der aktuellen Erhebung. Dies ist jedoch beim
Messen des Abstands irrelevant, da die Messung auf einer Ebene erfolgt. Vorgabemäßig
steht OSNAPZ auf null. In AutoCAD Architecture gibt es sogar hierfür einen extra Button
in der unteren Statusleiste, der in AutoCAD
leider nicht vorhanden ist.
Die dritte und letzte Möglichkeit ist ein
Tool, das Sie in den Express-Tools finden,
sofern die auf Ihrem Rechner installiert sind.
(Bild 2) Hier ist jedoch zu beachten, dass Sie
vor der Anwendung des Befehls in die
Draufsicht wechseln, da der Befehl ansonsten unvorhergesehene Ergebnisse liefert.
2
Flächenberechnung
in 2D-Plänen
Frage: Wir nutzen AutoCAD Architecture
und möchten die Flächen der Räume ermitteln. Leider stehen uns nur 2D-Pläne als
Grundlage zur Verfügung. Da sich also keine
Bild 2
Bild 2: Flatten objects sind in den Express-Tools im Bereich „Modify“ zu finden.
Bild 3
Fortsetzung Seite 20
18
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
LISP-Programme und Demoversionen
TOOL-CD
LISP- UND .NET-PROGRAMME FÜR AUTOCAD
Auf der aktuellen AUTOCAD & Inventor-Magazin-Tool-CD 2/2015 befinden sich sechs leistungsfähige LISP- und zwei .NET-Programme ­
für unterschiedliche Branchen und Einsatzgebiete. Die genaue Beschreibung der einzelnen Tools finden Sie auf der CD im Verzeichnis
„\ACM-TOOLS\­BESCHREIBUNGSTEXTE\“ oder im Heft auf den Seiten 22 bis 25.
DEMOVERSIONEN 2/2015
Auf der AUTOCAD & Inventor-Magazin-Tool-CD 2/2015 gibt es wieder zahlreiche Demoversionen kommerzieller Software­
programme. Sie finden die Dateien auf der CD im Ordner „\DEMOPROGRAMME“ in einem jeweiligen Unterordner.
 FESTO DESIGN TOOL 3D
 GRIPSWARE PRO-PLAN 6
Pneumatische Systeme konfigurieren
und bestellen
Bislang bestand beim Konstruieren und Bestellen pneumatischer Antriebe ein Restrisiko. Viele
Einzelteile musste der Konstrukteur manuell im
CAD-System platzieren und es entstanden lange
Bestellstücklisten.
Damit ist jetzt Schluss: Das neue Festo
Design Tool 3D sorgt für mehr Sicherheit.
Schnell, zuverlässig und effizient bereitet
die Konfigurationssoftware den komfortablen Weg zur Konstruktion von Standardzylinder-Baugruppen mit Zubehör in allen gängigen CAD-Formaten vor.
Die Software für pneumatische Systeme spart dauerhaft Arbeitsschritte ein und
schafft so einen spürbaren Zeitgewinn. Fehlerrisiken wie beim Anlegen und Bestellen von Einzelkomponenten verringern sich deutlich.
Im Anschluss an das einfache Auswählen des pneumatischen Antriebs platziert
das Tool die ausgewählten Zubehörteile automatisch nach den gewünschten Vorgaben am Zylinder.
Der Konstrukteur muss nur noch entscheiden, ob er die komplette Zylindergruppe
je nach Kundenwunsch vormontiert oder als so genanntes „PrePack“ in einem Gesamtpaket bekommen möchte. Abschließend generiert die CAD-Konfigurationssoftware eine Position im Warenkorb des Online-Shops.
Anbieter: Festo
Weitere Informationen: www.festo.com/FDT-3D
Programm-Installation: Doppelklick auf die Datei „FDT-3D_Setup.exe“
im Ordner \DEMOVERSIONEN\Festo_DesignTool3D
Bauzeitenplanung für Planer und Bauleiter
Das Programm pro-Plan 6 bietet mit seinem – an bekannte
Programme angeglichenen –
Aussehen einen einfachen Einstieg in die Bauablaufplanung.
Es wurde ganz bewusst darauf
geachtet, ein intuitives Bedienkonzept für den Anwender zu integrieren. Dass heißt, pro-Plan 6
zu bedienen, ist genau so einfach wie das Malen auf Papier –
es ist nur intelligenter.
Abonnenten
finden hier ihre
Tool-CD
Die Software unterstützt den Anwender ab der ersten Minute. Das geht von den integrierten Kalendern (aller
Bundes- und Nachbarländer inklusive Ferien), weiter zu vorgefertigten Gewerken
aus dem Standard-Leistungsbuch, der Möglichkeit in Arbeits-, Werk- und Kalendertagen zu planen, dem direkten Zugriff auf Outlook- und AVA-Adressen bis zum
automatischen Versand von Änderungen an alle Beteiligten.
Verfügbar sind optionale Module für die Erstellung von SiGe-Plänen, für die Budgetkontrolle und auch für die von Bauherren/Banken oft geforderten Mittelabfluss-Pläne (zeitliche Zuordnung der Kosten).
Anbieter: Gripsware Datentechnik
Weitere Informationen: www.gripsware.de
Programm-Installation: Doppelklick auf die Datei „proplan6_.exe“
im Ordner \DEMOVERSIONEN\Gripsware_pro-Plan
 GRIPSWARE PRO-REPORT
Mobile Mängelverfolgung, Bautagebuch und Fotodokumentation
Das Dokumentieren auf Baustellen ist für den Planer/Bauleiter ein zentrales Thema, da er sein Haftungsrisiko nur
durch eine lückenlose Dokumentation minimieren kann.
Das Werkzeug pro-Report ermöglicht auf der Baustelle und im Büro diese notwendige und lückenlose Dokumentation.
Mit dem Tool kann man im Büro die Projektgrunddaten erfassen und die Berichte verwalten. Mit der App auf einem
mobilen Smartphone (iPhone/Android) lassen sich Situationen vor Ort dokumentieren.
Start/Ende der Gewerke mit Soll-Ist-Vergleich, Mängel/Anweisungen, Einhaltung von Fristen, Notizen mit Wiedervorlage sowie aller am Bau Beteiligten aus Planung/Ausführung bietet den geforderten Überblick.
Sprachaufzeichnungen, Fotos, Notizen und Skizzen lassen sich vor Ort erfassen und zuweisen. Ein weiterer Vorteil ist
die Integration dieser Funktionen in einem Gerät (Kamera, Diktiergerät, Telefon).
Integriert ist eine schnelle, einfache und exakt an den Bedürfnissen des Planers/Bauleiters orientierte revisions­
sichere Bildbearbeitung. Die Ausgabe der jeweiligen Schreiben/Berichte sowie die intelligente Verteilung derselben
an die Empfänger erfolgt nahezu automatisch und wird entsprechend dokumentiert.
Anbieter: Gripsware Datentechnik
Weitere Informationen: www.gripsware.de
Programm-Installation: Doppelklick auf die Datei„proreport2_de_.exe“
im Ordner \DEMOVERSIONEN\Gripsware_pro-Report
2/15 AUTOCAD & Inventor Magazin
19
PRAXIS
Die AutoCAD-Expertenrunde
Wände, Türen und Fenster in den Räumen
befinden, können wir mit den Raumwerkzeugen von AutoCAD Architecture nicht arbeiten.
Wie können wir trotzdem in einem 2D-Plan
mit den Architecture-Werkzeugen die Flächen
ermitteln?
Antwort: Sie können auch in 2D-Grundrissen die Flächen über die AutoCADArchitecture-Werkzeuge ermitteln. Hierzu
ist es lediglich erforderlich, die Raumgrenzen mit einer Polylinie zu umfahren, die
dann nur die Eigenschaft „Raumumgrenzung – Ja“ haben muss. (Bild 3) Durch diese
Eigenschaft werden die Polylinien von den
Raumwerkzeugen korrekt erkannt, und die
Räume sind im Nachgang wie gewohnt für
die weitere Berechnung zu verwenden.
3
Hardwarebeschleunigung
in AutoCAD 2015
Frage: In unserem AutoCAD 2015 können
wir die Hardwarebeschleunigung trotz zertifizierter Treiber von Autodesk nicht aktivieren.
AutoCAD läuft im Softwaremodus. Obwohl
wir erst vor kurzem eine Nvidia-QuadroK2000-Grafikkarte gekauft haben und den
empfohlenen Treiber verwenden, lässt sich die
Hardwarebeschleunigung nicht nutzen.
Antwort: Viele Anwender berichten davon,
dass in den aktuellen 2015er-Versionen von
AutoCAD (AutoCAD, AutoCAD Architecture,
AutoCAD MEP usw.) die Hardwarebeschleunigung trotz zertifiziertem Treiber deaktiviert
ist und sich auch nicht aktivieren lässt. Diese
Einschränkung führt natürlich zu einer massiven Leistungseinbuße trotz hochwertiger
Grafikkarte. Ging mir auch so.
AutoCAD 2015 nutzt als Grafikengine
DirectX 11. Dies führt offenbar oftmals zu
Kompatibilitätsproblemen. In der folgenden
Schritt-für-Schritt-Anleitung zeige ich Ihnen,
wie Sie AutoCAD zwingen können, DirectX
9 oder DirectX 10 zu verwenden. Meist kann
dann hier die Hardwarebeschleunigung
wieder aktiviert werden.
Beenden Sie zunächst Ihr AutoCAD
2015. Starten Sie den Windows-Explorer
und klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf „Computer“ und wählen dann im Kontextmenü den Eintrag „Eigenschaften“ aus.
Im folgenden Fenster klicken Sie links auf
„Erweiterte Systemeinstellungen“. Wechseln Sie zur Registerkarte „Erweitert“ und
klicken Sie unten rechts auf „Umgebungsvariablen“. Fügen Sie hier im Bereich „Systemvariablen“ einen neuen Eintrag hinzu.
Die Variable nennt sich „GS_DEVICE“. Verwenden Sie als Wert der Variablen „Dx9“ für
DirectX 9 oder „Dx10“ für DirectX 10. Verlassen Sie die Dialoge mit OK und starten
Sie AutoCAD 2015 erneut. Die früheren
DirectX-Versionen sind zwar nicht so leistungsfähig wie DirectX 11, bieten jedoch
eine weitaus größere Performance wie die
Softwareemulation der Grafikbeschleunigung. (Bild 4)
4
Volumenkörperprotokoll
ist deaktiviert
Frage: Wir haben vor kurzem auf AutoCAD
2015 migriert. Ab und zu modellieren wir Bauteile aus Volumenkörpern. Bislang war es
immer so, dass wir mit gedrückter StrG-Taste
auf Boolesche Operationen zugreifen und diese im Nachhinein verändern konnten. Wenn wir
nun einen Volumenkörper auswählen und im
Bereich „Volumenkörperprotokoll“ nachsehen,
stellen wir fest, dass der Eintrag immer auf „Keine“ steht. Das bedeutet, wir müssen immer
daran denken, das Volumenkörperprotokoll für
einen Volumenkörper zu aktivieren, um dieses
Feature auch verwenden zu können. Wenn wir
es vergessen, haben wir einfach Pech gehabt.
Kann man diesen Vorgang vielleicht automatisieren? Früher, mit AutoCAD 2010, war grundsätzlich „Datensatz“ eingestellt.
Bild 4
Bild 4: AutoCAD Architecture 2015 im DirectX-10-Modus.
20
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
Bild 5
Antwort: Wie Sie vielleicht wissen, hat
Autodesk vor einigen Versionen den Volumenmodellierungskern geändert. Seitdem
hat man die Möglichkeit, auf die Booleschen Operationen auch zu einem späteren Zeitpunkt zuzugreifen und diese gegebenenfalls zu verändern oder wieder zu
entfernen.
Um das so genannte Volumenkörperprotokoll zu aktivieren, wurde die Systemvariable SOLIDHIST eingeführt. Steht diese
auf 1, ist es aktiv, hat die Variable den Wert
0 (NULL), ist das Protokoll deaktiviert.
Wenn Sie Ihr AutoCAD starten, haben Sie
in der Registerkarte „3D-Werkzeuge“ der
Ribbonleiste das Symbol ganz links. Damit
können Sie das Volumenkörperprotokoll
(also den Wert der Systemvariablen SOLIDHIST) auf eins oder null einstellen. Leider
gibt es diesen Button zum Beispiel im AutoCAD Architecture nicht. Hier müssen Sie
durch die Eingabe von SOLIDHIST den Wert
manuell umschalten.
Die Problematik an der Sache ist jedoch,
dass nach der Einführung dieser Variablen
in den Zeichnungsvorlagen das Volumenkörperprotokoll aktiviert war. In irgendeiner auf AutoCAD 2010 folgenden Versionen wurde es stillschweigend wieder
deaktiviert. Das bedeutet für Sie als
Anwender, dass Sie Volumenkörper modellieren und irgendwann zufällig feststellen,
dass das Protokoll gar nicht mitgeführt
wurde. Also: Stellen Sie den Wert von
SOLID­HIST auf 1.
Bei aktiviertem Volumenkörperprotokoll
haben Sie folgende Möglichkeiten: Überfahren Sie eine Boolesche Operation (wie
im Bild 5 zu sehen: ein abgezogener Zylinder) mit gedrückter StrG-Taste. Sollten Sie
hierbei Probleme haben, markieren Sie den
Volumenkörper und verändern Sie den Ein-
PRAXIS
trag „Protokoll anzeigen“ auf „Ja“ in der
Eigenschaftenpalette.
Sobald Sie das Protokoll ausgewählt
haben (also in diesem Beispiel den Zylinder),
können Sie auf die Parameter des Zylinders
zugreifen und die Höhe, Durchmesser usw.
verändern. Alternativ können Sie auch den
Zylinder durch Drücken der ENTF-Taste
löschen und somit die Boolesche Operation
„Differenz“ komplett wieder rückgängig
machen. (Bild 5)
5
Schraffur entlang
einer Polylinie
Frage: Wir arbeiten mit AutoCAD 2015
und möchten an einer Polylinie entlang eine
Schraffur erzeugen, die sich mit der Polylinie
ausrichtet. Die Schraffur soll ähnlich einer
Böschungsschraffur aussehen, jedoch
genügt es uns, wenn die Linien gleich lang
sind. Geht so was mit AutoCAD-Bordmitteln?
Antwort: Nein, das geht nicht. Aber wieso möchten Sie denn eine Schraffur verwenden? In AutoCAD 2015 gibt es doch
die so genannte Pfadanordnung. Zeichnen Sie einfach am Beginn der Polylinie in
dem von Ihnen gewünschten Winkel eine
Linie. Starten Sie dann die Pfadanordnung, wählen Sie die gezeichnete Linie
aus und markieren Sie im nächsten Schritt
die Polylinie (also den Pfad). Sie können
im weiteren Verlauf der Pfadanordnung
entweder die Anzahl der Elemente angeben (Teilen) oder den Abstand dazwischen definieren (Messen).
Dieses Verfahren ist meiner Meinung nach
flexibler einsetzbar als eine Schraffur, da die
Liniensegmente assoziativ mit der Polylinie
verbunden sind. Das bedeutet, wenn sich der
Verlauf der Polylinie ändert (Richtung oder
Länge), werden die Liniensegmente automatisch nachgeführt. (Bild 6)
6
Geoposition
im AutoCAD 2014
me mit der Anzeige bei Pixelbildern haben,
würde ich empfehlen, den Wert auf 0 (NULL)
zu verändern.
Frage: Seit einigen Tagen sind aus unseren
geogetaggten Zeichnungen die Karten verschwunden. Es ist uns auch nicht möglich, die
geografische Position neu zu definieren. Die
Karten scheinen nicht mehr zu funktionieren.
Haben Sie hier eine Lösung?
Ebenso ist uns bei den umfangreichen Pixelbildern ein ständiges Ruckeln und Zucken
beim Pannen und Zoomen aufgefallen.
Momentan ist es weg, da die Rasterdateien ja
nicht angezeigt werden, aber kann man das
auch irgendwie beheben oder beschleunigen?
Unsere zertifizierte Grafikkarte ist übrigens
leistungsfähig und aktuell.
Antwort: Zunächst einmal möchte ich auf
einen Hotfix hinweisen, der unter dem
Namen „Autodesk AutoCAD Geolocation
Online Map Hotfix“ sowohl für die Version
2014 als auch 2015 verfügbar ist. Der Hotfix
lässt sich auch für die in der Readme-Datei
genannten vertikalen Produkte wie AutoCAD
Architecture verwenden. Die „Installation“ ist
ein Austauschen einer einzelnen ARX-Datei
im Verzeichnis „C:\Program Files\Autodesk\
AutoCAD 201x“ wobei x für die AutoCADVersion steht.
Betroffen ist die Datei „AcGeoLocationUI.
arx“, die sich im vorgenannten Verzeichnis
befindet. Ich empfehle hier, diese Datei vorher
umzubenennen und dann die neue Datei aus
dem ZIP-Paket von Autodesk in dieses Verzeichnis einzufügen. Nach einem Neustart von
AutoCAD funktionieren die Online-Karten
wieder.
Zu Ihrem zweiten Teil der Frage in Bezug
auf das Ruckeln: Es gibt eine Systemvariable mit dem Namen RTDISPLAY, die vorgabemäßig auf 1 steht und bewirkt, dass entweder das gesamte Pixelbild während eines
Zoomvorganges (Panvorgang) angezeigt
wird oder nur der Umriss. Wenn Sie Proble-
Bild 6
7
Texturen auf
Flächen auftragen
Frage: Wir haben einen Raum in AutoCAD
Architecture gezeichnet und möchten diesen
visualisieren. Wie können wir am schnellsten
einzelne Teilflächen mit unterschiedlichen
Materialien belegen?
Antwort: Ich würde in solchen Fällen zur
so genannten Region greifen. Das Verfahren
ist zwar etwas aufwändig, liefert aber meiner Meinung nach das schnellste Ergebnis.
Sie müssen hier Wand für Wand bearbeiten
und je nach Aufteilung der Farbflächen verschiedene einzelne geschlossene Polylinien
zeichnen.
Markieren Sie die erste Wand in einer
isometrischen Ansicht und wählen Sie im
Kontextmenü „Objekte isolieren“ „In
Ansicht bearbeiten“. Dann klicken Sie die
Fläche der Wand an, die Sie mit Farben/
Bild 7
Materialien belegen möchten. Dadurch
werden letztlich alle anderen Objekte kurzzeitig ausgeblendet und die gewählten
Objekt(e) isoliert. Ferner wird Ihr BKS auf
die gewählte Wandfläche ausgerichtet. Das
bedeutet, Sie zeichnen nun direkt auf der
Wandfläche.
Erzeugen Sie Polylinien in der von Ihnen
gewünschten Form und achten Sie darauf,
dass Sie die Polylinien mit der Option „s“
auch korrekt schließen. Anschließend führen Sie den Befehl REGION aus und wählen
die soeben gezeichneten Polylinien aus.
Hierdurch werden sie in Regionen umgewandelt, die die Eigenschaft haben, dass
man sie mit einem Material versehen kann.
Damit sich dann später die Regionen nicht
mit der Wand überlagern, verschiebe ich die
Regionen immer um einen Millimeter in
Richtung Rauminnenseite. (Bild 7) (ra) 
2/15 AUTOCAD & Inventor Magazin
21
ARCHITEKTUR & BAUWESEN
Expertenmeinung: Wo steht BIM heute?
Modell und Wirklichkeit
Werner Consult, Planung der
Halle Nord des neuen Wiener
Hauptbahnhofs, Verbindungsglied zwischen dem Bahnsteigbereich und dem nördlich liegenden Teil der Bürogebäude
(Autodesk Revit Structure). Die Abläufe straffen, die
Koordination zwischen den
Projektbeteiligten verbessern, die Kosten einsparen
helfen – dafür sollte BIM
stehen. Doch was ist aus
dem Versprechen geworden? Nicht viel, möchte man
meinen, wenn man sich die
aktuellen Großprojekte anschaut. Doch so einfach ist
es nicht, wie die Aussagen
von vier Software-Experten
belegen, die wir zum Thema
befragt haben.
Bild: Werner Consult/Autodesk
Von Andreas Müller
1. W
as zeichnet für Sie ein gelungenes BIM-Projekt aus?
2. K
önnen Sie uns hierfür bitte ein Beispiel nennen?
3. D
ie Fortschritte durch BIM sind in der Baubranche kaum sichtbar.
Woran liegt das?
4. W
o liegen derzeit die größten Herausforderungen bei der Umsetzung
von BIM-konformen Prozessen?
5. W
ie lassen sich diese meistern?
Christian Weiss, EMEA Field Marketing
Manager Architektur und Bauwesen
Ganz einfach: Wenn das eintrifft, was
prognostiziert wurde. Denn das Ziel
von BIM-basiertem Planen und Bauen
besteht ja darin, effizient, qualitativ hoch-
1
wertig und innerhalb des gesteckten Zeitund Kostenrahmens zu bleiben und ein
Gebäude nachhaltig zu betreiben. Das
Ausbleiben von Krisen oder „Aus-demRuder-Laufen“, wie wir es gerade bei Großprojekten oft sehen, sind deshalb die bes-
ten Indikatoren. Da Gebäude Unikate sind,
fällt ein weiterer Vorteil nicht sofort ins
Auge, nämlich dass Sie schneller und
preiswerter – und oft in höherer Qualität
– bauen können verglichen mit herkömmlicher Methodik. Der Vergleich ähnlicher
Projekte belegt jedoch, dass es so ist.
2
Das spektakulärste Beispiel in Sachen
Planungseffizienz ist der 632 Meter
hohe Shanghai-Tower. Aller Voraussicht
nach wird das angesetzte Budget sogar
unterschritten. Von den bis Mitte 2014 verbauten 70.000 Tonnen Stahl waren nur 2
Tonnen falsch vorgefertigt und unbrauchbar, knapp 1.000 Mal weniger als ursprüng-
Christian Weiss, EMEA Field Marketing Manager Architektur und Bauwesen:
„Alleine in England wurden in den vergangenen zwei Jahren
1,7 Milliarden Pfund (umgerechnet etwa zwei Milliarden Euro)
Steuergelder durch BIM eingespart. Darüber hinaus wurden 66 Prozent der Aufträge der britischen Hauptbehörde für Bauvergaben
fristgerecht und innerhalb des Budgetrahmens fertiggestellt.“
34
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
ARCHITEKTUR & BAUWESEN
lich veranschlagt. Die 20.000 Quadratmeter
umfassende Glasfassade ist gewunden und
folglich jedes der zigtausend verwendeten
Glaspaneele einzigartig. Bislang musste
kein einziges reklamiert werden, sei es aufgrund falscher Maße oder weil es dem falschen Bauabschnitt zugeteilt wurde. Und
was im Großen funktioniert, zahlt sich auch
bei kleineren Projekten aus.
3
Technik und Wissen sind die eine Seite,
Standardisierung und der gemeinsame
Wille, etwas umzusetzen, die andere. In
Ländern, in denen BIM bereits zu den Voraussetzungen zur Teilnahme an öffentlichen Bauausschreibungen gehört, sind die
Fortschritte sichtbar. Alleine in England
wurden in den vergangenen zwei Jahren
1,7 Milliarden Pfund (umgerechnet etwa
zwei Milliarden Euro) Steuergelder eingespart. Darüber hinaus wurden 66 Prozent
der Aufträge der britischen Hauptbehörde
für Bauvergaben fristgerecht und innerhalb
des Budgetrahmens fertiggestellt. Dies ist
eine Verbesserung um 33 Prozent gegenüber 2010, als BIM noch nicht verpflichtend
war.
4
Schauen Sie in die Länder, in denen BIM
bereits erfolgreich umgesetzt wird. Wo
die für BIM nötigen Standards bereits entwickelt und von den Projektbeteiligten
eingefordert werden, ist der Erfolg schon
greifbar. Die technischen Voraussetzungen
dafür sind längst geschaffen. Jetzt geht es
darum, dass der ordnungs- und planungspolitische Rahmen gesetzt wird und gerade
die Bauherren – oftmals die öffentliche
Hand – das Einsetzen von BIM-Verfahren
auch einfordern.
5
Die Weichen hierfür sind bereits
gestellt. Die EU-Kommission hat im
vergangenen Jahr durch ihre Beschaffungsrichtlinie bereits den Rahmen
gesetzt und die Verwendung von BIMMethoden für öffentliche Bauprojekte
empfohlen. Nun stehen die einzelnen EULänder in der Pflicht, dies umzusetzen. In
Deutschland ist man durch die Reformkommission Bau von Großprojekten bereits
dabei, die Anforderungen zusammenzufassen und voranzutreiben. Durch BIMPilotprojekte sollen Erfahrungen und
belastbare Daten gesammelt werden. Gesicherte Rahmenbedingungen, Standards
und der gemeinsame Wille aller, dies auch
umzusetzen, so lassen sich die aktuellen
Herausforderungen meistern.
Rainer Diehl, Produktmanager Sales bei
der RIB Deutschland GmbH
Die konsequente und durchgängige
Anwendung von BIM-Verfahren in allen
einzelnen Projektphasen ist der ideale Weg
zu einem gelungenen Projekt. Jedes Bauvorhaben beginnt zunächst mit einer virtuellen Planung und Simulation des gesamten
Projekts – von der ersten Vorplanungsphase
bis zur schlüsselfertigen Bauausführung.
Dieses virtuelle Bauprojekt steht Pate für das
reale, physische Bauen. Die Vorteile: verbesserte Qualität bei reduzierten Kosten.
Erfolgreiches BIM-Management zeichnet
sich weiter dadurch aus, dass Prozesse im
Unternehmen kontinuierlich hinterfragt
und optimiert werden.
1
2
Die Obermeyer Planen + Beraten GmbH,
München, zielt darauf ab, für zahlreiche
Großkunden fortwährend beste Qualität zu
liefern. Der Weg dorthin: durchgängig
modellbasiertes Arbeiten sowie eine fortwährende Optimierung der Planungs- und
Bauprozesse. Beispiele für erfolgreiche BIMProjekte von Obermeyer sind:
Die Karosseriebauhalle der Audi AG in
Györ, Ungarn, sowie der Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in
Hamburg.
Obermeyer Planen + Beraten: Modell des Al-Ain-Hospitals, Abu Dhabi (Hochbau: Revit, Straßenentwurf: ProVI) Bild: Obermeyer Planen+ Beraten
3
Da die klassische Bauplanung mit Ausnahme von Generalunternehmern die
Vorteile von BIM-Verfahren derzeit nur sehr
eingeschränkt oder gar nicht nutzt, sind sie
auch noch nicht überall sichtbar. Bauausführende Unternehmen hingegen sind hier
schon viel weiter und profitieren bereits
heute von den umfassenden Potenzialen
des Building Information Modeling, unabhängig davon, ob Planer oder Fachplaner
BIM-Geometriemodelle zur Verfügung stellen oder nicht. Besonders fortschrittlich sind
die BIM-Prozesse etwa bei Max Bögl oder
Wolff & Müller.
4
Bei einer flächendeckenden Einführung
von BIM-Verfahren innerhalb der Bundesrepublik werden sich die Anforderungen
an das Bauvertragsrecht sowie an die tradierten Zusammenarbeitsformen im Bauwesen grundlegend verändern. Zum Beispiel sind die HOAI (Honorarordnung für
Rainer Diehl, Produktmanager Sales bei der RIB Deutschland GmbH:
„Die HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure)
sowie die VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) sind aktuell noch nicht an die Voraussetzungen des modellorientierten Planens und Bauens angepasst. Hier werden
zahlreiche Überarbeitungen und Neuerungen erforderlich.“
2/15 AUTOCAD & Inventor Magazin
35
ARCHITEKTUR & BAUWESEN
Expertenmeinung: Wo steht BIM heute?
1. W
as zeichnet für Sie ein gelungenes BIM-Projekt aus?
2. K
önnen Sie uns hierfür bitte ein Beispiel nennen?
3. D
ie Fortschritte durch BIM sind in der Baubranche kaum sichtbar.
Woran liegt das?
4. W
o liegen derzeit die größten Herausforderungen bei der Umsetzung
von BIM-konformen Prozessen?
5. W
ie lassen sich diese meistern?
Architekten und Ingenieure) sowie die VOB
(Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) aktuell noch nicht an die Voraussetzungen des modellorientierten Planens
und Bauens angepasst. Hier werden zahlreiche Überarbeitungen und Neuerungen
erforderlich.
5
Damit BIM langfristig etabliert werden
kann, wird es notwendig, dass alle Prozesse und Kommunikationsformen der am
Bau beteiligten Parteien durchgängig an
das modellbasierte Arbeiten angepasst werden. Ob Investoren, Planer/Fachplaner,
Ingenieure, bauausführende Unternehmen,
öffentliche Einrichtungen oder Handwerker:
Jede beteiligte Fakultät trägt dazu bei, den
integralen Ansatz in der Projektbearbeitung
zu fördern.
Alan Lamont, Vice President Bentley
Systems.
Ein gelungenes BIM-Projekt zeichnet
sich dadurch aus, dass alle Projektbeteiligten über den gesamten Zyklus vom Entwurf über den Bau bis zur Übergabe koordiniert zusammenarbeiten. Dies erfordert
einen vollständig koordinierten Kommunikationsplan, der alle Aspekte der notwendigen Informationen der Teammitglieder
umfasst, um fundierte Entscheidungen zu
treffen.
1
2
Viele Projekte bezeichnen sich als BIMProjekte, aber nur sehr wenige enthalten die ganze Bandbreite der Interessen-
vertreter vom Eigentümer und Betreiber
bis hin zum Bauunternehmer. Es gibt Beispiele in Großbritannien, insbesondere
Crossrail, bei denen staatliche Regelungen
die Branche in die richtige Richtung steuern, aber es ist noch ein weiter Weg bis
dahin. In Deutschland hat die Automobilbranche diese Art von Prozessen vor
etwa zehn Jahren eingeführt. Beispielsweise ist auch der Frankfurter Flughafen meiner Meinung nach ein Vordenker in diesem
Bereich.
3
Wenn wir annehmen, dass an jedem
Projekt eine Vielzahl an Interessensvertreter beteiligt sind und dass diese verschiedene Arten von Informationen liefern
(Modelle, Zeichnungen, Kalkulationen,
Verträge, technische Daten usw.) und dass
jeder der Beteiligten nur für einen ganz
bestimmten Bereich zuständig ist, dann
folgt daraus, dass Informationen für das
Projekt geliefert werden und vom Interessensvertreter während des gesamten Projektlebenszyklus bis hin zum Betrieb
gepflegt werden müssen.
Deshalb müssen wir uns das als eine Art
von BIM-Informationen-Hub vorstellen.
Da Dokumente täglich aktualisiert werden
und historische Aufzeichnungen von Entscheidungen aufbewahrt werden müssen,
folgt daraus, dass Informationen sich
überlagern. Der entscheidende Punkt ist,
dass jeder zu jeder Zeit Zugriff auf die
aktuelle Version haben muss. Dies ist ein
komplexer prozessorientierter Lösungs-
ansatz, für den derzeit Branchenstandards
entwickelt werden.
Jeder Interessensvertreter vertritt in der
Regel ein Unternehmen, und jedes
Unternehmen hat seine eigenen Prozesse.
Wenn zwei oder mehr Unternehmen zusammenkommen, müssen sie sich abstimmen
und auf bestimmte Prozesse einigen. Das ist
nicht immer ein leichtes Unterfangen.
4
5
Es wäre ein Fehler anzunehmen, dass
die Software-Anbieter diese Standards
erstellen müssen, da diese dann wahrscheinlich firmeneigen sind. Daher muss
die Industrie sich auf diese Standards einigen. Was wir derzeit in Großbritannien
und in anderen Ländern erleben ist, dass
die Regierungen Standards als Grundlage
vorantreiben und sich das auf die Bauwirtschaft auswirkt und das wiederum der
Software-Branche Standards zur Verfügung stellt.
Rüdiger Schoppen, Teamleiter Vertrieb
AEC/BIM, N+P Informationssysteme
GmbH.
Ein mit BIM konsequent durchgeführtes
Projekt zeichnet sich unter anderem
durch Transparenz und Berechenbarkeit
hinsichtlich Kosten, Zeit und Baufortschritt
aus. Eine fristgerechte Fertigstellung und
die Einhaltung des Budgetrahmens sind
klare Messwerte für ein gelungenes Projekt.
1
2
Ein Beispiel für einen gelungenen BIMProzess ist das bekannte und oft zitierte Projekt „Al Ain Hospital“ in Abu Dhabi,
das von der Unternehmensgruppe Obermeyer Planen + Beraten durchgeführt
wurde. In Deutschland wird mittlerweile
an vielen BIM-Projekten gearbeitet, die
noch nicht abgeschlossen sind, sodass
noch keine belastbaren Ergebnisse vorliegen.
Alan Lamont, Vice President Bentley Systems:
„Da Dokumente täglich aktualisiert werden und historische
Aufzeichnungen von Entscheidungen aufbewahrt werden
müssen, folgt daraus, dass Informationen sich überlagern.
Der entscheidende Punkt ist, dass jeder zu jeder Zeit Zugriff
auf die aktuelle Version haben muss.“
36
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
ARCHITEKTUR & BAUWESEN
Rüdiger Schoppen, Teamleiter Vertrieb AEC/BIM, N+P Informationssysteme GmbH:
„Es ist bislang nicht üblich gewesen, den „Anderen“ sofort die
Informationen zu übergeben. Der Informationsaustausch,
­essenziell für eine Zusammenarbeit, scheitert nicht an Software (zum Beispiel an Datenformaten), sondern
oft auf einer menschlichen, kulturellen Ebene.“
3
Das Problem liegt mehr in der erforderlichen Zusammenarbeit der Planungsbeteiligten als in der Leistungsfähigkeit der eingesetzten Software. Es ist
bislang nicht üblich gewesen, den „Anderen“ sofort die Informationen zu übergeben, die man mühsam selbst erarbeitet
hatte. Der Informationsaustausch, essenziell für eine Zusammenarbeit, scheitert
nicht an Software (zum Beispiel an Datenformaten), sondern oft auf einer menschlichen, kulturellen Ebene.
4
An erster Stelle sehe ich den Bedarf an
einer ‚neuen‘ Planungskultur, geprägt
von Kooperation und mit dem Blick für den
gemeinsamen Vorteil. Das Stichwort ist
‚Change Management‘. Abgrenzungen und
nur der Blick auf das eigene Fachgebiet
sowie wirtschaftliche Interessen verhindern die Bereitschaft zur Zusammenarbeit
– hier sind auch die derzeit bestehenden
Honorarmodelle zu überdenken. Die Auswahl der richtigen Software für BIM ist eher
zweitrangig.
Neues Arcon Evo unterstützt
BIM-Technologie
5
Es muss verstärkt in die Ausbildung von
Architekten und Ingenieuren investiert
werden, die einen Schwerpunkt auf interdisziplinäre und Gewerke-übergreifende
Zusammenarbeit legen müssen. Spezialisiertes Fachwissen wird nach wie vor wichtig sein, aber bislang gibt es kein Fachgebiet
„Integration und Kooperation“ für die
Zusammenführung von Wissen… Momentan lehren wir in Richtung Aufgabenabgrenzung und das passt zur bestehenden Honorarordnung. (anm) 
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Durchgängige 2D-/3DPlanung mit Arcon Evo.
Mit Arcon Evo stellte die Eleco Software GmbH auf der BAU in München erstmals ein
neues und durchgängiges 2D/3D-CAD-Programm für die Architekturplanung vor.
■ Arcon Evo ermöglicht eine durchgängige
2D-/3D-Planung, kombiniert mit einer großen
Auswahl an Linien, Schraffuren und Mustern,
die sich einfach durch eigene Kreationen ergänzen lassen. Mit der integrierten Planzusammenstellung sind Grundrisse, Schnitte, Ansichten
und 3D-Visualisierungen schnell zu einem
professionellen Plandokument arrangiert.
Online-Maße unterstützen den Planer bei
der Konstruktion des Gebäudes sowohl im
Grundriss als auch im 3D-Modell. Der Anwender ist so in der Lage, durch einfaches Verändern der angezeigten Objektmaße die Position
eines Bauteils zu verändern. Er kann sich frei im
3D-Modell bewegen und sich die Objektmaße,
beispielsweise mit den Abständen zur nächsten
Wand, sichtbar anzeigen lassen.
Für die Konstruktion einer Holz- oder Betontreppe lässt sich das Außenpolygon beliebig
bearbeiten. Zusätzlich können einzelne Stufen
verschoben und verdreht werden. Dies gilt
auch für den An- und Austritt der Treppe.
Bei der Dachkonstruktion wird der Planer
durch einen Dach- und Gauben-Editor mit
individuellen Eingabeparametern unterstützt. Mit diesen lassen sich nahezu beliebige Dachformen konstruieren. Verschiedene
Dachflächen können vereinigt und getrennte Dächer automatisch verschnitten werden.
Hochwertige Renderings
Ein Highlight für die Visualisierungen sind die
neuen 3D-Texturen. Beim Heranzoomen an das
Gebäude wechselt die anfängliche 2D-Textur
in ein 3D-Element. Natursteinfassaden, Holzverkleidungen oder Dacheindeckungen lassen
sich hiermit besonders eindrucksvoll und realistisch darstellen. Mit den voreingestellten
Beleuchtungs-Szenarien entstehen schnell und
effektiv hochwertige Renderings.
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2/15 AUTOCAD & Inventor Magazin
37
ARCHITEKTUR & BAUWESEN
Fitzpatrick Engineering Group nutzt BIM-Software
Über den Standard hinaus
Als früher Verfechter des Building Information Modeling (BIM) wurde die Fitzpatrick Engineering Group verpflichtet, die bevorzugten BIM-Anwendungen – AECOsim Building Designer
und RAM Structural System von Bentley – für die Bauplanung eines 65.000 Quadratmeter
großen Gebäudes mit Stahlkonstruktion einzusetzen. Damit konnte der Auftrag eines großen
Gesundheitsdienstleisters termingerecht abgewickelt werden. Von Cathy Chatfield-Taylor
D
ie Fitzpatrick Engineering Group (FEG)
mit Sitz in North Carolina, USA, hat sich
auf Bauplanungslösungen für Geschäftsgebäude, Behörden und Gesundheitseinrichtungen spezialisiert. Das Unternehmen wurde von einem großen Gesundheitsdienstleister im Südosten der USA für die Beteiligung
an einem integrierten Projektteam im Rahmen eines 18 Millionen US-Dollar teuren
Reha-Zentrums ausgewählt. Dank der integrierten, interoperablen Bentley-Software
konnte FEG nicht nur die Anforderungen des
Auftraggebers in Bezug auf die Lieferung
eines Revit-Modells erfüllen und dem Stahlhersteller präzise, umfassende Informationen
zur Verfügung stellen, sondern auch 28.000
US-Dollar an direkten Material- und Inspektionskosten vor Ort einsparen.
40
Die parametrische Modellierung ermöglichte die Erstellung von parametrischen Zellen für gemeinsame Strukturelemente
des Projekts, einschließlich der patentierten SidePlate-Verbindungssysteme und Grundplatten mit Verankerungsbolzen.
einem Revit-Modell musste FEG die Richtigkeit und die Vollständigkeit der Datenexporte von beiden Anwendungen genau
prüfen. Eine gründliche interne Prüfung
ergab, dass der AECOsim Building Designer
in der Lage war, äußerst präzise und umfassende Bauplanungsdaten zu liefern.
Präzise und umfassende
­Bauplanungsdaten
Integrierte Bauplanungstools
Das Reha-Zentrum war für den Auftraggeber
die erste Erfahrung in der integrierten Projektplanung, bei der ein Planungsteam, ein
Auftragnehmer und große Unterauftragnehmer vom Beginn des Projekts Ende 2011 mit
dabei waren. Eine der beiden wichtigsten
Anforderungen des Auftragnehmers war die
Lieferung eines Revit-Modells aller Planungsdisziplinen, das für das Facility
Management eingesetzt werden konnte, da
die vorherigen Pilotprojekte gezeigt hatten,
dass BIM spätere Änderungen auf ein Minimum reduziert und erhebliche Einsparungen vor und während des Bauphase sowie
für den laufenden Betrieb ermöglicht.
Außerdem forderte der Auftraggeber von
FEG, die Planungsmodelldaten mit dem
Stahlbauunternehmen zu teilen.
Die gemeinsame Nutzung von Informationen eines Bauplanungsmodells mit den
nachgeschalteten Mitgliedern des Bauteams, einschließlich der Stahlbauunternehmen, war für FEG nicht neu. Aufgrund
der Forderung des Auftraggebers nach
Die Lösung für die Lieferung eines RevitModells einerseits und erstklassiger Stahlfertigungsdaten andererseits ohne erneute
Dateneingabe war die Nutzung der Integrated-Structural-Modeling- (ISM-) Tools von
Bentley. FEG beschloss, seine Bauingenieure
mit AECOsim Building Designer in Verbindung
mit dem Structural Synchronizer und ISM
Revit Plug-in von Bentley arbeiten zu lassen.
Der Structural Synchronizer bietet eine
gemeinsam nutzbare, dynamische Datenbank
für alle Bauplanungsinhalte, einschließlich
Change Management und Änderungsübersichten. Der AECOsim Building Designer nutzt
den Structural Synchronizer zur Kommunikation mit der Datenbank, während der ISM
Revit Plug-in die Daten an Revit weiterleitet.
„Wir konnten in unserer bevorzugten
BIM-Anwendung arbeiten und sicher sein,
dem Stahlbauunternehmen zuverlässige
Information senden und ein elektronisches Revit-Modell liefern zu können,
ohne zwei Modelle gleichzeitig verwalten
zu müssen“, so Fitzpatrick.
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
FEG startete das Projekt mit zwei BentleyProdukten: RAM Structural System, das eine
Analyse und Planung anhand eines einzigen
Modells ermöglicht, und Structural Modeler,
eine BIM-Anwendung, die den Ingenieuren
erlaubt, Planungsalternativen mit flexibler
disziplinübergreifender Koordination und
Interoperabilität zu untersuchen. Als eine
neue Version des AECOsim Building Designer
zur Verfügung stand, verzichtete FEG auf die
Nutzung von Structural Modeler und nutzte
stattdessen die neuen Modellierungsfunktionen des AECOsim Building Designer.
Parametrische Zellen fördern die
Koordination zwischen Modellen
und Plänen
Anhand der neuesten Version des AECOsim
Building Designer konnte FEG die maßge-
Die parametrische Modellierung mit AECOsim Building
Designer ermöglicht ein sofortiges visuelles Feedback,
um die Richtigkeit des Modells zu gewährleisten.
ARCHITEKTUR & BAUWESEN
steuerte parametrische Modellierung zur
Erstellung und Bearbeitung komplexer Tragstrukturen nutzen. Die parametrische Modellierung ermöglichte die Erstellung von parametrischen Zellen für gemeinsame Strukturelemente des Projekts, einschließlich der
patentierten SidePlate-Verbindungssysteme
und Grundplatten mit Verankerungsbolzen.
„Parametrische Zellen erlaubten uns, mehr
Inhalte zu unseren Modellen hinzuzufügen
und die Koordination zwischen unseren
Modellen und Plänen zu verbessern“, erläutert Douglas G. Fitzpatrick.
Parametrische Zellen bieten den Planern
nicht nur eine Sichtprüfung, wenn sie die einzelnen Elemente platzieren, sondern erweisen
sich auch bei Anmerkungen auf den Plänen
und bei der Zeitplanung als vorteilhaft. Da sie
mit dem Ursprungselement verknüpft sind,
können die zu einem Element gehörenden
Daten als Anmerkung zu einem Plan hinzugefügt werden, und wenn sich die Planung
ändert, werden die Anmerkungen automatisch aktualisiert. Außerdem kann eine ganze
Gruppe oder ein Subset von Daten für eine
Komponente problemlos in ein Arbeitsblatt
exportiert und im Rahmen eines Zeitplans neu
formatiert werden, um den Unternehmensstandards gerecht zu werden.
FEG erstellte parametrische Zellen für
SidePlate-Verbindungssysteme, die alle
Plattenkomponenten sowie die Verschweißungen enthalten. Nach der Erstellung des
Verbindungselements erhielt der Ingenieur
ein sofortiges visuelles Feedback. Wenn die
eingegebenen Parameter richtig sind, passt
die Zelle einwandfrei zu den dafür vorgesehenen Ständern und Trägern. Wenn die
Ständerprofile über die Seitenplatten hinausragen oder wenn sich die Deckenplatten nicht in die Trägerprofile einpassen
lassen, kann der Nutzer die Werte sofort
korrigieren, anstatt später beim Bau Auskunftsanfragen bearbeiten zu müssen.
Parametrische Zellen für Grundplatten von
Ständern werden mit Verankerungsbolzen,
Muttern, Scheiben, Einbautiefen und einem
nicht eingezeichneten Abstandsflansch an
der Unterseite des Verankerungsbolzens
erstellt. Wenn dieser (rote) Flansch an der
Unterseite des Fundaments sichtbar war,
wusste FEG, dass das Fundament zu dünn
war oder die Bolzen für diesen Zweck zu
lang waren und dass die Verankerungsbolzen vollständig mit Beton überdeckt wären.
Der Entwurf der Verankerungsbolzen konnte visuell mit dem Ständerprofil verglichen
werden, um während der Modellierung
Abstände festzulegen.
Der Entwurf dieser Grundplatten und Verankerungsbolzen wurde dann in den extrahierten Fundamentplan integriert und bot damit
eine weitere Möglichkeit, die Übereinstimmung zu gewährleisten. Das EngineeringTeam erstellte parametrische Zellen von Einzelfundamenten, um die Fundamentgrößen
durch Anpassung der Mengen und Höhen
entsprechend modellieren zu können.
Dadurch wurde auch das Corporate Design
von FEG verbessert. Stegöffnungen von Trägern, die für eine richtige Koordination und
die Feststellung von Interferenzen unerlässlich
sind, wurden ebenfalls erstellt und geplant.
Für jedes dieser parametrischen Elemente
wurden auf den Zeichnungen Anmerkungen
gemacht, womit sich die Schleife mit einer
präzisen Koordination zwischen dem Modell
und den Plänen geschlossen hat und die
Unternehmensstandards für die Beschriftung
aller dieser Elemente verbessert wurden. Das
Risiko in Verbindung mit der Übertragung der
roten Markierung auf traditionelle Art und
Weise entfiel und die Übereinstimmung zwischen dem Modell von FEG und den Zeichnungen war gewährleistet.
„Durch die Erstellung von parametrischen
Inhalten mit AECOsim Building Designer
konnten wir eine sofortige visuelle Bestätigung der Modellierungspräzision bei der
Platzierung jedes einzelnen Elements liefern“,
sagt Fitzpatrick. „Der Nutzer konnte den neuen Inhalt innerhalb des Modells sehen und
sagen, ob die zugewiesenen Parameter die
Bedingungen erfüllten oder nicht. Diese visuelle Bestätigung entsprach der ersten Ebene
der Konformität und Fehleranalyse.“
Dieses Projekt zeigt, dass große Unternehmen, die an Großprojekten arbeiten, nicht
die Einzigen sind, die mit den Anwendungen von Bentley für den Bausektor arbeiten,
um einmalige Herausforderungen zu meistern, Projekte in
einer gemischten BIM-Umgebung zu bearbeiten und zum
Erfolg zu führen, die Effizienz
bei der Produktion der Zeichnungen zu steigern und konforme Zeichnungen zu liefern –
Cathy Chatfielddenn dies alles ist mit den in
Taylor ist freie Autorin
AECOsim Building Designer mit Expertise in den
integrierten Tools möglich. Die Bereichen KonstruktiProdukte von Bentley haben on, Architektur, Fidiesem kleinen Unternehmen nanzbranche und IT.
ermöglicht, die Industriestandards zu übertreffen und sich durch die
Entwicklung einer fortschrittlichen Lösung
für den heutigen BIM-Workflow als Leader
in diesem Bereich zu etablieren. (anm) 
u info: Das Projekt
Unternehmen: Fitzpatrick Engineering Group, PLLC
Standort: Cornelius, North Carolina, United States
Projektzielsetzungen:
■
ratmeter großen Gebäudes mit Stahlkonstruktion
und einem eventuellen künftigen Stockwerk.
■
Lieferung eines Autodesk-Revit-2012-Modells an
den Auftraggeber bei Projektabschluss.
■
Gemeinsame Nutzung der Bauplanungsmo-
delldaten mit dem Stahlbauunternehmen zur
Einleitung der Zeichnungsproduktion.
■
Verwendete Produkte: AECOsim Building
Designer, RAM Structural System, Structural
Synchronizer, ISM Revit Plug-in
Materialeinsparungen
Durch Verwendung des RAM Structural System zur Analyse der patentierten SidePlateVerbindungstechnologie konnte FEG 15.000
US-Dollar bei den direkten Materialkosten in
diesem Projekt einsparen. Obwohl die SidePlate-Verbindungstechnologie für stark erdbebengefährdete Anwendungen entwickelt
worden war, hat sie auch in Regionen mit
geringerer Erdbebengefahr Einsparungen
ermöglicht – nicht nur bei den direkten Materialkosten, sondern auch bei den Untersuchungskosten vor Ort. Traditionelle seismische
Verbindungen erfordern eine kontinuierliche
Prüfung aller Durchbruchschweißungen,
wohingegen SidePlate-Verbindungen Kehlnähte aufweisen, die nur eine regelmäßige
Inspektion und weniger Tests vor Ort verlangen. Die Reduzierung der Inspektions- und
Testkosten ermöglichten Einsparungen von
weiteren 13.000 US-Dollar.
Bauplanung eines zweistöckigen, 65.000 Quad-
Fakten in Kürze
■
FEG arbeitete nahtlos mit einem integrierten Pro-
jektteam zusammen, zu dem das Planungsteam,
der Auftragnehmer und die wichtigsten Unterauftragnehmer gehörten.
■
Die Verwendung der parametrischen Zellen des
AECOsim Building Designer ermöglichte eine
bessere Koordination zwischen den Modellen und
Plänen und trug zur Optimierung des Zeitplans
bei.
ROI
■
Durch die Verwendung des RAM Structural
System zur Analyse der patentierten SidePlateVerbindungssysteme konnte FEG 15.000
US-Dollar bei den direkten Materialkosten (Stahl)
einsparen.
■
Kehlnähte bei den SidePlate-Verbindungen
erfordern weniger Inspektionen und Tests vor Ort
und ermöglichen zusätzliche Einsparungen von
13.000 US-Dollar.
2/15 AUTOCAD & Inventor Magazin
41
SOFTWARE
Sicherheit in der Cloud
Bild: Fotolia – Oleksiy Mark
Mehr Vertrauen schaffen
Mit dem Projekt SkIDentity lassen
sich vertrauenswürdige Identitäten
für die Cloud bereitstellen.
I
n Industriebereichen mit hoher Innovations- und Entwicklungsaktivität wie der
Automobilbranche arbeiten Hersteller und
Zulieferer gemeinsam an Informationen mit
hohem Schutzbedarf. Eine sichere Authentisierung ist notwendig, birgt aber insbesondere über Firmengrenzen hinweg tägliche Herausforderungen. Der Trend, bei der
unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit zunehmend auf Cloud-Anwendungen oder gar Industrie-4.0-Techniken
zurückzugreifen, verschärft diese Herausforderungen weiter.
Hier setzt die ENX Association an und entwickelte gemeinsam mit Partnern im Rahmen
des Trusted-Cloud-Programms des Bundes-
ministeriums für Wirtschaft und Energie
(BMWi) ein für Nutzer und Administratoren
gleichermaßen einfach benutzbares und
sicheres Konzept. Existierende Authentisierungsverfahren werden gebündelt und über
einheitliche Schnittstellen für verschiedene
Web- und Cloud-Anwendungen verfügbar
gemacht. Die ENX Association bringt ihre
Expertise im Bereich Managed Trust im industriellen Umfeld in das Projekt ein.
Jeden Mitarbeiter
eindeutig identifizieren
Das in SkIDentity entwickelte Konzept vereinfacht die sichere Authentisierung und
Identifizierung eines Mitarbeiters. Bisher
war der Aufwand, wechselseitig Mitarbeiter
von Partnern sicher zu authentisieren, sehr
groß. „Die von uns im Rahmen von SkIDentity geschaffenen Konzepte entspringen
unseren Kernkompetenzen: Vertrauen
schaffen und Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg vereinfachen“,
erklärt Lennart Oly, Geschäftsführer der ENX
Association. „Mit den neuen Authentisierungskonzepten schaffen wir eine Basis für
komplexe Anwendungsszenarien im
Bereich von Industrie 4.0 und bei dem für
unsere Branche so wichtigen Schutz des
geistigen Eigentums“, ergänzte Oly. Interessierte Unternehmen können ab sofort an
der Pilotierung mitwirken.
(rt) 
u info: SkIDentity
u info: ENX Association
Ziel des SkIDentity-Projektes ist es, eine tragfähige Brücke zwischen den sicheren elektronischen Ausweisen
(eID) und den heute existierenden oder sich entwickelnden Cloud-Computing-Infrastrukturen zu schlagen. Somit
lassen sich vertrauenswürdige Identitäten für die Cloud bereitstellen und komplette Prozess- und Wertschöpfungsketten sicher gestalten. Hierfür werden existierende Komponenten, Dienste und Vertrauensinfrastrukturen zu einer
umfassenden, rechtskonformen, wirtschaftlich sinnvollen und sicheren Identitätsinfrastruktur für die Cloud integriert und in breitenwirksamen Pilotprojekten erprobt. Besondere Berücksichtigung finden hierbei die Bedürfnisse
der kleinen und mittleren Unternehmen und Behörden. Beispielsweise enthält die SkIDentity-Infrastruktur einen
eID-Broker, der die für den Zugriff auf die Ausweise notwendigen eID-Services bündelt und in einer selbst für sehr
kleine Unternehmen und kommunale Behörden geeigneten Form bereitstellt.
Der Verein ENX Association wurde im Jahr
2000 von der europäischen Automobilindustrie
gegründet und unterliegt der Kontrolle durch
Audi, BMW, Bosch, Continental, Daimler, DGA,
Ford, Magna, PSA Peugeot Citroën, Renault und
Volkswagen sowie der Verbände ANFAC, GALIA,
SMMT und VDA. Seit der Gründung steigen
die Nutzerzahlen kontinuierlich und die im
Wettbewerb stehenden, zertifizierten ENX Service
Provider verbinden gemeinsam mehr als 1.500
Organisationen in über 30 Ländern.
Das SkIDentity-Forschungsprojekt wird von einem breiten Konsortium aus Wirtschaft und Wissenschaft umgesetzt
und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Technologieprogramms Trusted
Cloud nach einem Beschluss des deutschen Bundestages gefördert.
54
Im November 2014 präsentierte die ENX Association ein neu entwickeltes
Konzept für unternehmensübergreifende Authentisierungen an Webund Cloud-Anwendungen.
Der Gewinner des vom
Bundeswirtschaftsministerium ausgetragenen
Technologiewettbewerbs
Trusted Cloud hat Techniken entwickelt, die in ihren
Einsatzmöglichkeiten über
die Cloud hinausgehen.
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
Inventor
AKTUELL
Märkte und Produkte
Mobile Workstation mit
enormer Bildschirmauflösung
 Dell hat Updates für die Dell Precision
M3800, die portable Workstation im 15-ZollFormat, vorgestellt. Videoproduzenten,
Grafikdesigner, Ingenieure und andere
High-End-Benutzer sollen von maximaler
Mobilität, hoher Leistung und Zuverlässigkeit profitieren.
Ab sofort ist die Dell Precision M3800
mit neuen Optionen erhältlich: Das
15,6-Zoll-Ultrasharp-Touch-Display mit
Corning Gorilla Glass NBT verfügt nun über
eine 4K-Ultra-HD-Auflösung mit 3.840 x
2.160 Bildpunkten und die IGZO2-Technologie. Das sorgt für kräftige Farben und
große Helligkeit, so dass Anwender ihre
Inhalte noch detaillierter sehen können.
Mit über acht Millionen Pixel verfügt die
4K-Ultra-HD-Option über die höchste heute erhältliche Bildschirm-Auflösung auf
einer mobilen 15-Zoll-Workstation. Die Dell
Precision M3800 bietet außerdem ein
Zehn-Finger-Multi-Touch-Display, so dass
Anwender auf intuitive Weise mit der Workstation interagieren können. Die Workstation stellt nun auch einen Thunderbolt2-Port zur Verfügung, der Anwendern
Übertragungsgeschwindigkeiten von bis
zu 20 Gbps ermöglicht. Mit Intels Thunderbolt-2-Technologie lassen sich beispielsweise 4K-Videos im RAW-Format darstellen
und bearbeiten, während gleichzeitig ein
Mit über acht Millionen Pixel
verfügt die 4K-Ultra-HD-Option über eine sehr feine Bildschirm-Auflösung.
Backup derselben Datei erfolgt. Zugleich
werden hochauflösende Displays und
High-Performance-Datenträger über eine
einzige, kompakte Schnittstelle unterstützt.
Da bei Film-, Animations- und DesignProjekten häufig große Grafiken auch
unterwegs bearbeitet werden müssen, hat
Dell das System mit zusätzlichen Speicheroptionen ausgestattet und den gesamten verfügbaren internen Speicher auf bis
zu 2 TByte erhöht. Mit einem Intel-Corei7-Quad-Core-Prozessor der vierten Generation, einer professionellen QuadroK1100M-Grafik von Nvidia und bis zu 16
GByte Memory verfügt das System über die
Leistung, die für hochanspruchsvolle
Anwendungen erforderlich ist.
Die neue Dell Precision M3800 Mobile
Workstation ist in Deutschland ab sofort zu
Preisen ab 1.520 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer und Versand) erhältlich.
Neuer Berechnungskern für Wellen
■ Berechnungsspezialist KISSsoft hat einen neuen
Berechnungskern für die Wellenberechnung (Modul WPK) eingeführt. Laut Unternehmen geht dies
Der neue Berechnungskern für die Wellenberechnung steht allen bestehenden KISSsoft-Anwendern kostenlos zur Verfügung.
56
AUTOCAD und Inventor Magazin 2/15
zugunsten erhöhter Stabilität, besserer Leistung
und einfacherer Fehlerbehebung.
Die Neuentwicklung steht allen bestehenden
KISSsoft-Anwendern kostenlos zur Verfügung,
während auch die alte Methode weiterhin aktiv ist
– und zwar unter „Modulspezifische Einstellungen/Berechnungen/2013er Solver verwenden“.
Insbesondere bei Berechnungen von Welleneigenfrequenzen (Modul WA4) empfiehlt der Hersteller
jedoch ausdrücklich die neue Berechnungsmethode. Neu ist nun auch, dass in den grafischen
Darstellungen die Lage der berechneten
Festigkeitsquerschnitte in der Grafik „Festigkeit“
angezeigt wird. Eine neue Grafik unter „Welle/3DAnsicht/Verformung (Biegung)“ veranschaulicht
zudem die Biegelinien und Wellenkräfte in 3D. Für
das kommende Release 03/2015 kündigt KISSsoft
bereits weitere Neuerungen bei der Wellenberechnung an und stellt dieses als Beta-Version zur
Verfügung.
Drehmoment einer
Welle berührungslos
messen
■ Windkraftanlagen sollen effizienter werden,
Rennwagen leichter und medizinische Geräte sicherer: Möglich machen soll all das ein neues Messsystem, das Wissenschaftler aus Hannover derzeit
entwickeln. Der optische Sensor misst berührungslos
das Drehmoment und die Position einer Welle. Er soll
kleiner und leichter werden als bisherige Systeme
und zudem deutlich günstiger, so die Forscher des
Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH)
und des Laser Zentrums Hannover e.V. (LZH).
Systeme zur Drehmomentmessung wie Codierscheiben oder Dehnmesssensoren gibt es längst, allerdings
müssen diese bisher direkt an die Welle angebaut
werden und nehmen daher viel Platz im Getriebe
Nockenwelle im Motor: Forscher aus Hannover
wollen erstmals berührungslos ihre Position
und ihr Drehmoment messen.
(Foto: Alexander Lindquist/Creative Commons)
weg. Bisherige berührungslose Messverfahren, die
auf magnetischen Messprinzipien beruhen, sind
dagegen sehr teuer. Wissenschaftler des Instituts
für Integrierte Produktion Hannover (IPH) und des
Laser Zentrums Hannover e.V. (LZH) entwickeln
jetzt ein neuartiges, optisches Messsystem, das
berührungslos funktioniert und nicht an die Welle
angeflanscht werden muss. Dadurch soll es sich
einfach nachrüsten lassen, so die Hoffnung der
Forscher. Das neue Messsystem soll eine deutlich
bessere Auflösung erreichen als bisherige Systeme
und zudem kleiner und leichter sein. Und während
die Kosten für bisherige berührungslose Messsysteme
im vierstelligen Bereich liegen, soll das neue System
wesentlich günstiger werden. Das Prinzip ist simpel:
Auf die Welle werden sogenannte Absolutmessskalen
aufgebracht, indem die Stahloberfläche mit dem
Laser lokal hochaufgelöst geschwärzt wird. Dadurch
entstehen sehr feine Strichcodes. Im Getriebe werden
Leuchtdioden und Fotodioden angebracht, die diese
Strichcodes berührungslos scannen. Wirkt ein Drehmoment auf die Welle, führt das zur Torsion – die
Welle wird also in sich verdreht. Wie stark die Torsion
ist, lässt sich an der Absolutmessskala ablesen. Weil
die Laser-Markierung sehr hoch aufgelöst ist, lassen
sich bereits kleinste Veränderungen erkennen. So
kann das System Position und Drehmoment der Welle
in Echtzeit erfassen und an die Motorsteuerung übertragen. Damit das System nicht nur in der Theorie
funktioniert, sondern auch praxistauglich ist, suchen
die Wissenschaftler noch Industriepartner.
AKTUELL
CAD-Anwendungen
im mobilen Zugriff
ren damit nun auch an
Standardrechnern und
über mobile Endgeräte
sowie im WAN von den
Vorteilen, die sich aus
dem Einsatz des CitrixHDX-Protokolls in Verbindung mit einer Desktopvirtualisierung ergeben. Zur Verdeutlichung
der Leistungsfähigkeit
bieten die F&M-Experten Interessenten an,
die Demo-Umgebung
CAD-Konstrukteure, Ingenieure, Planer, Architekten oder Grafikdesigner profitieren
im Rechenzentrum im
nun von der Desktop-Virtualisierung.
Ulm mit eigenen Daten
 Fritz & Macziol stellt eine neue Citrix HDXbeziehungsweise der im Unternehmen
3D-Demoumgebung und Partnerschaft mit
eingesetzten Software zu testen. Besonencad consulting GmbH vor: Das Unternehders interessant dabei ist die „on any
men adressiert mit seiner neuen Citrix HDXDevice“-Möglichkeit. Denn Citrix HDX-3D
3D-Demoumgebung die speziellen Anforstellt nicht nur die für CAD-Anwendungen,
derungen von Power-Usern, die grafikintenGrafikdesign, Videoschnitt sowie medizisive 3D-Anwendungen bislang auf
nische Bildverarbeitung und GeoinformaHochleistungs-Desktops nutzen und den
tionssysteme nötige Leistung skalierbar
Zugriff darauf flexibler gestalten wollen.
bereit, sondern gestattet darüber hinaus
CAD-Konstrukteure, Ingenieure, Planer,
den Zugriff über Standardrechner, Tablets
Architekten oder Grafikdesigner profitieund Notebooks.
Inventor
Fertigungstechnik auf
Intec und Z2015
■ Vom 24. bis 27. Februar findet der Fachmesseverbund „Intec“ und „Z“ in Leipzig statt. Im Fokus stehen
die Fertigungstechnik für die Metallbearbeitung und
die Zulieferindustrie.
Der Veranstalter, die Leipziger Messe, erwartet
insgesamt 1.400 Aussteller aus 30 Ländern. Die
Ausstellungsfläche der Intec hat sich im Vergleich
zur Vorveranstaltung um mehr als 20 Prozent
vergrößert. Ein Fach- und Rahmenprogramm greift
beispielsweise mit dem Kongress „Ressourceneffiziente Produktion“ des Fraunhofer-Verbundes Produktion über die Lean Factory bis zur Sonderschau
„Faserverbundstrukturen auf dem Weg in die Serie –
Entwicklung, Herstellung, Bearbeitung, Qualitätssicherung“ aktuelle Themen auf. Den Verfahren der
generativen Fertigung widmen sich gleich zwei
Veranstaltungen.
Im CCL (Congress Center Leipzig) wird am
Mittwoch, den 25. Februar 2015, von 16.30 bis
19.30 Uhr ein Intensiv-Programm zum Stand
der anwendungsorientierten Nutzung von
generativer Fertigung angeboten. In Form eines
Speed-Datings werden führende Wissenschaftler
der Fraunhofer-Gesellschaft (IWU Chemnitz/
Dresden), erfahrene Dienstleister und engagierte
AM-Anlagenhersteller und Verfahrensanwender
eingeladen, um ganzheitliche und industrierelevante Informationen mit den Ausstellern von
Intec und Z zu teilen.
Dünn und leicht: Mobile Workstations
 Mit dem HP ZBook 14 und 15u stellt HP
besonders dünne und leichte WorkstationUltrabooks vor. Darüber hinaus wird die
virtuelle Workstation HP DL380z sowie die
Erweiterung der HP Remote Graphics Software präsentiert.
Die neuen HP ZBooks 14 und 15u haben
eine Bildschirmdiagonale von 14 Zoll (35,6
Zentimeter) beziehungsweise 15,6 Zoll
(39,6 Zentimeter). Sie sind lediglich 2,1 Zentimeter hoch. Dabei wiegt das HP Zbook 14
ab 1,71 Kilogramm und das HP Zbook 15u
ab 1,91 Kilo. Diese modifizierbaren Workstations sind mit Windows 8.1, Intel-Core-Prozessoren der fünften Generation sowie einer
AMD-FirePro-3D-Grafik ausgestattet.
Zusätzlich gibt es für das HP ZBook 14 optional ein Full-HD-Display, mit intuitiv bedien-
Die neuen HP ZBooks 14 und 15u haben eine Bildschirmdiagonale von 14 Zoll (35,6 Zentimeter) beziehungsweise
15,6 Zoll (39,6 Zentimeter).
barer 10-Punkt-Multitouch-Technologie.
Die beiden Workstation-Ultrabooks unterstützen zertifizierte Programme von Adobe,
Autodesk, Avid, Dassault, ESRI, SolidWorks,
Siemens und von weiteren Anbietern.
Beide Ultrabook-Modelle erweitern die
Produktreihe der mobilen Workstations von
HP und verfügen über bis zu 16 GByte
Arbeitsspeicher (3), 1,25 TByte Speicherplatz und ein Laufwerk vom Typ HP Z Turbo
Drive (PCIe-basierte SSD-Speicherlösung)
für eine Leistung doppelt so schnell wie
SATA-SSD. Die robusten und zuverlässigen
HP ZBook Workstations entsprechen dem
Standard des US-Militärs (MIL-STD 810G).
Belastungstests bestätigten die Widerstandsfähigkeit der Ultrabooks bei Stürzen,
Erschütterungen und extremen Temperaturschwankungen sowie bei Feuchtigkeit
und hohem Druck. Überdies wurden sie im
Rahmen des „HP Total Test Process“ rund
115.000 Stunden geprüft.
2/15 AUTOCAD und Inventor Magazin
57
Inventor
PRAXIS: KONSTRUKTIONSBAUTEILE
Speziallager für Vier-Walzen-Biegemaschinen
Da geht’s rund
Für die Uniweld Maschinenbau GmbH & Co. KG hat SKF
Pendelrollenlager entwickelt, die Schiefstellungen von bis zu
3,5 Grad unter extrem hohen spezifischen Lasten ertragen:
Die Lager kommen in einer der größten Vier-Walzen-Blechbiegemaschinen zum Einsatz, an deren Oberwalze Kräfte von
über 40.000 Kilonewton auftreten. Von Benjamin Michael
D
ie Uniweld Maschinenbau GmbH & Co. KG
ist ein mittelständisches Unternehmen mit
Sitz in Burbach im Siegerland. Es entstand 1999
aus dem Zusammenschluss mehrerer in der
Region ansässiger Firmen, die sich beispielsweise auf Sondermaschinen für die Schweißtechnik,
Unterpulver-Schweißanlagen- und Gerätebau,
Standard-Schweißvorrichtungen, Rohrprüfanlagen und den allgemeinen Maschinenbau spezialisiert hatten.
Durch die Bündelung der jeweiligen Spezialisten aus diesen Bereichen wurde das umfassende Know-how für alle Aufgabengebiete
unter einem Dach konzentriert. Dank der daraus
resultierenden Synergien in punkto Entwicklung, Produktion und Service kann Uniweld
kundenspezifische Anforderungen nun erheblich schneller und einfacher in Problemlösungen
umsetzen. Das Ergebnis sind wirtschaftliche und
rationelle Fertigungseinrichtungen, die dem
neuesten Stand der Technik entsprechen.
Ein imposantes Beispiel für die ausgeprägte
Ingenieurskunst bei Uniweld ist die Konstruktion einer hochmodernen Vier-Walzen-Blech-
Bild 2: Prinzip des Rohrbiegens in einer Vier-Walzen-Biegemaschine.
66
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
biegemaschine: Die Maschine gehört zu den
weltweit größten ihrer Art. Sie ist rund acht
Meter hoch wie breit, rund zehn Meter tief und
wiegt etwa 620 Tonnen (Bild 1). Zwei der vier
Walzen (Ober- und Unterwalze) dieses Giganten dienen lediglich dazu, das Blech einzuspannen und zu führen. Die beiden seitlichen Walzen sind so verstellbar angeordnet, dass darüber die notwendigen Biegekräfte aufgebracht
werden können (Bild 2).
Gigantische Kräfte
Diese Biegekräfte müssen enorm hoch sein, weil
derartige Maschinen insbesondere zum Biegen
von Rohren, Schalen und Konen mit großer
Blechdicke dienen. Das gilt auch für das ebenfalls mögliche Richten von Blechen. So kommen
diese Maschinen vor allem im Apparate- und
Kraftwerksbau sowie in der Herstellung von
dickwandigen Großrohren zum Einsatz. Der spezielle Vorteil einer Vier-Walzen-Biegemaschine
besteht darin, dass ein Rohr mit minimiertem
geraden Ende hergestellt werden kann – das
Werkstück weist nach der Bearbeitung also
(Bild: Uniweld)
Bild 1: Mit einem Gewicht von rund 620 Tonnen ist die
Vier-Walzen-Biegemaschine der Uniweld Maschinenbau
GmbH & Co. KG ein echter Gigant. (Bilder: Uniweld)
einen annähernd perfekten Kreisquerschnitt auf.
Zu den Vorzügen der Uniweld-Lösung gehört
außerdem, dass das Werkstück in der Maschine
lediglich an der Seitenwalze einmal ausgerichtet
werden muss. Dabei ist der Durchzug des Bleches durch die Blechklemmung zwischen Oberund Unterwalze stets gewährleistet. Durch
Schrägstellen der Walzen lässt sich das Werkstück einfach konisch biegen. Darüber hinaus
können eventuell überbogene oder schlecht
angebogene Rohrformen leicht kalibriert werden. Durch die Möglichkeit, die angetriebenen
Walzen beim Anbiegen zu blockieren, ergeben
sich kurze Anbiegelängen bei maximaler Prozesssicherheit. Nicht zuletzt sorgt eine weg- und
druckgeregelte Gleichlaufsteuerung für eine
hohe Biegepräzision.
Die Aufgabe
Um der Neukonstruktion der Vier-Walzen-Biegemaschine derartige Fähigkeiten zu verleihen,
hat Uniweld die Experten von SKF mit der Lager­
auslegung beauftragt – angesichts der extremen
Betriebsbedingungen eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe: Die Maschine biegt Stahlplatten
mit einem Gewicht von bis zu 120 Tonnen zu
Rohren. Da dies vornehmlich bei Raumtemperatur geschieht, entstehen enorme Kräfte – bei
einer Drehzahl von nur einer Umdrehung pro
Minute bis zu 23.365 Kilonewton an der Unterwalze und bis zu 40.443 Kilonewton an der Oberwalze (Bild 3).
Damit die Maschine konisch biegen kann,
werden die Walzen schiefgestellt. So lassen sich
konisch zulaufende Rohrschüsse realisieren, wie
man sie zum Beispiel für Turmsegmente von
Windenergieanlagen benötigt. Das bedeutet für
die Lager dieser Walzen, dass sie winkelbeweglich sein müssen. Außerdem müssen die Lager
bei der Herstellung solcher Turmelemente Kräfte von bis zu 40.000 Kilonewton aufnehmen.
PRAXIS: KONSTRUKTIONSBAUTEILE
Bild 4: Ausschwenken
des Rollensatzes bei
Standardlagern (Lastrichtung nach oben).
(Bild: SKF)
Bild 5: Kein Ausschwenken durch verbreiterten Außenring
(Lastrichtung nach
oben).
(Bild: SKF)
Wegen der hohen spezifischen Last sowie der
Forderung nach Winkelbeweglichkeit kamen für
den Einsatz an diesen Walzen im Prinzip nur
Pendelrollenlager in Frage. Allerdings hätte die
für Wälzlager sehr hohe Schiefstellung zwischen
Innen- und Außenring von bis zu 3,5 Grad bei
„konventionellen“ Pendelrollenlagern für das
Ausschwenken des Rollensatzes gesorgt (Bild 4).
Das Problem dabei: Die Verringerung der Kontaktfläche zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen hat eine deutliche Erhöhung der Kontaktspannungen zur Folge. Und die in der Anwendung zu erwartenden Kantenspannungen
hätten deutlich die maximal zulässigen Werte
„gewöhnlicher“ Pendelrollenlager überschritten.
Zur Orientierung: Bei solch hohen spezifischen Belastungen auf Pendelrollenlager sollte die maximale Verkippung zwischen Innen- und Außenring nicht größer
sein als ein Grad, um unzulässig hohe Kontaktspannungen zu vermeiden. Daher
haben die Ingenieure von SKF in enger
Abstimmung mit den Spezialisten von Uniweld ein Lager mit verbreitertem Außenring
entwickelt. Dieser Lösungsansatz ermöglicht
es, „Spannungsspitzen“ zu vermeiden: Der
breitere Außenring sorgt für eine höhere Winkelbeweglichkeit, was größere Schiefstellungen erlaubt, ohne dass der Rollensatz in der
Lastzone aus dem Lager ausschwenkt (Bild 5).
Der Mehrwert
Zwar ließ sich aus fertigungstechnischen Gründen nur eine Seite des Außenrings verbreitern,
sodass bei der Montage darauf geachtet werden muss, dass die Schiefstellung in der Lastzone aufgenommen wird. Auch schwenkt der
Rollensatz auf der lastfreien Seite des Lagers
weiterhin aus. Allerdings hat das aufgrund der
geringen Belastungen auf dieser Seite keinerlei negativen Einfluss auf die Funktionstüchtigkeit des maßgeschneiderten Pendelrollenlagers. Mit anderen Worten: Dank der neu
entwickelten Lager ist es nun möglich, Schiefstellungen von bis zu 3,5 Grad auszugleichen.
Neben dem eigentlichen Lager-Design haben
die Experten von SKF auch gleich die Schmierung
ihrer Neuentwicklung in Angriff genommen. Der
Grund: Wegen der sehr niedrigen Drehzahlen
und extrem hohen Lasten kann kein elasto-hydrodynamischer Schmierfilm (EHD) entstehen.
Ergo hat SKF als Schmierstoff das hauseigene Fett
Bild 3: Belastungsermittlung am konkreten Projekt: Drehzahl
n = 1 min-1, bekannte Kräfte: Unterwalze
Fr = 23.365 kN /
Oberwalze Fr =
40.443 kN.
(Bilder: Uniweld / SKF)
Inventor
LGEV2 empfohlen. Dessen Vorteil: Durch den
hohen Anteil an Festschmierstoffen und das
hochviskose Grundöl ist dieses Fett für Anwendungen mit niedrigen Drehzahlen und hohen
Belastungen geradezu prädestiniert. Allerdings
muss im speziellen Fall der Vier-Walzen-Biegemaschine und ihren außergewöhnlichen
Betriebsbedingungen damit gerechnet werden,
dass ein relativ hoher Verschleiß entsteht. Die
Lager werden deshalb sehr häufig nachgeschmiert, um mögliche Partikel aus dem Lager
heraus zu transportieren. Zur Ermittlung der
Nachschmiermengen und -fristen sollen in den
ersten Monaten nach Inbetriebnahme der
Maschine im Schmierstofflabor von SKF eigens
entsprechende Analysen durchgeführt werden.
Für die Schmierstoff-Zufuhr sorgen zwei
Mehrleitungsschmiersysteme von SKF: Eines
kümmert sich ausschließlich um die Schmierung
der Lager, das andere setzt Uniweld für die übrigen Schmierpunkte der Maschine ein (Bild 6).
Anders als die anwendungsspezifischen Pendelrollenlager erfordern die übrigen Schmierpunkte der Vier-Walzen-Biegemaschine kein„Höchstleistungs-Schmiermittel“, sodass Uniweld durch
Bild 7: Die fünf Kompetenzplattformen von SKF sorgen inzwischen in über 40 Industriezweigen für Kundennutzen. (Bild: SKF)
das Setup mit zwei Schmiersystemen unter dem
Strich Kosten spart.
Projekte wie die Vier-Walzen-Biegemaschine
veranschaulichen, was das„knowledge engineering“ von SKF in der Praxis bedeutet: kompetente Beratung schon in der Projektplanungsphase,
partnerschaftliche Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen für die Neukonstruktion und
effektive Minimierung von Gesamtbetriebskosten – alles aus einer Hand. So resultiert aus den
fünf Kompetenzplattformen von SKF (Lager und
Lagereinheiten, Schmiersysteme, Dichtungen,
Mechatronik, Dienstleistungen) ein KundenMehrwert, der in über 40 Industriezweigen seinesgleichen sucht (Bild 7). (anm) 
Der Autor, Benjamin Michael, ist
Anwendungsingenieur bei SKF in
(Bild: SKF)
Schweinfurt.
2/15 AUTOCAD & Inventor Magazin
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AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
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Fax 0 911/352202
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SERVICE
Vorschau
IMPRESSUM
Themen im April und Mai 2015
Herausgeber und Geschäftsführer:
Hans-J. Grohmann (hjg@win-verlag.de)
Das nächste Heft erscheint am 01.04.2015
AUTOCAD MAGAZIN & Inventor Magazin im Internet:
www.autocad-magazin.de
www.inventor-magazin.de
MECHANIK
Nach Angaben des VDMA hat der Auftragseingang im
deutschen Maschinen- und Anlagenbau im November
2014 um real 10 Prozent unter dem des Vorjahres gelegen.
Das Inlandsgeschäft sei um 9 Prozent gesunken und die
Auslandsnachfrage habe ein Minus von 11 Prozent im
Vergleich zum Vorjahresniveau aufgewiesen. Nicht nur diese für die erfolgsverwöhnte Branche
wenig erfreulichen Zahlen, sondern auch einige spannende Entwicklungen auf dem Softwaremarkt sind Anlass für uns, einen Heftschwerpunkt dem Maschinenbau zu widmen. Welche
Strategie Autodesk im Maschinenbau verfolgt und auf welche Weise Konzepte für die Industrie 4.0 die IT voranbringen, lesen Sie in unserem Branchenschwerpunkt. Aber auch abseits
von Autodesk hält der Markt Maschinenbau-Anwendungen bereit, die wir zu würdigen wissen.
Bild: Autodesk
Antriebstechnik im Maschinenbau
Autoren dieser Ausgabe: Tilo M. Böhler, Jörn Bosse, Holger Brischke, Lexi Carver,
Cathy Chatfield-Taylor, Oliver Cyrus, Christian Fehringer, Nicole Geisler, Manuel
Gremes, Markus Hoffmann, Thomas Krüger, Jürg Langhart, André Mader, Benjamin
Michael, Silke Molch, Wilfried Nelkel, Frank Pöhlmann, Gerhard Rampf, Roswitha
Schneider-Sorger, Torben Trupke, Syllvett Tsialos, Thomas Valjak, Birgit Wagner,
Dr. Rainer Widmann, Hartmut Zeeb
So erreichen Sie die Anzeigenabteilung:
Mediaberatung:
Erika Hebig (-256; ehe@win-verlag.de)
Tilmann Huber (-240 tih@win-verlag.de)
Anzeigendisposition:
Chris Kerler (-220; cke@win-verlag.de)
Leichtbau und Ressourceneffizienz stehen
auch in der Blechbranche ganz oben auf
der Tagesordnung, auch wenn aktuell nur
wenige Messen und Veranstaltungen den
Stellenwert dieses Themas widerspiegeln.
Wie sich immer deutlicher zeigt, kommt es nicht nur auf die Auswahl der passenden Werkstoffe
an, sondern auch auf die Software für die Blechbearbeitung. Wie innovative Bearbeitungsprozesse, neue Materialien und Software in der Fertigung zusammenspielen, entscheidet oft über
Erfolg und Misserfolg am Markt. In einer Marktübersicht lernen Sie die neuesten Lösungen der
Blech-Softwareanbieter kennen und erfahren, wie sich in der Praxis Fertigungsverfahren,
der Einsatz innovativer Materialien und Bearbeitungsprozesse ideal ergänzen können.
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Jens Einloft (-172; je@win-verlag.de)
Anschrift Anzeigen, Vertrieb und alle Verantwortlichen:
WIN-Verlag GmbH & Co. KG,
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Tel. 0 81 06 / 350-0, Fax 0 81 06 / 350-190
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seinen oft vielen Projektbeteiligten, hohem Abstimmungsbedarf und
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Denkansätze mit Leben zu erfüllen. Auch die Verbindung zu Disziplinen wie der Fabrik- und Montageplanung birgt großes Potenzial.
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Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichungen kann trotz Prüfung durch die
Redaktion vom Heraus­geber nicht übernommen werden. Honorierte Artikel gehen in
das Verfügungsrecht des Verlags über. Mit Übergabe der Manuskripte und Abbildungen an den Verlag erteilt der Verfasser dem Verlag das Exklusivrecht zur Veröffentlichung. Für unverlangt eingeschickte Manuskripte, Fotos und Abbildungen keine
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Copyright © 2015 für alle Beiträge bei der WIN-Verlag GmbH & Co. KG
Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fallen insbesondere der
Nachdruck, die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-ROM und allen anderen elektronischen Datenträgern.
ISSN 2191-7914, VKZ B30423F
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In den vergangenen Monaten haben die einzig verbliebenen Kontrahenten auf dem Markt
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Dieses Magazin ist umweltfreundlich auf chlorfrei gebleichtem Papier
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Außerdem erscheinen bei der WIN-Verlag GmbH & Co. KG:
Magazine:
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Partnerkataloge:
AUTOCAD & Inventor Solution Guide, DIGITAL ENGINEERING SOLUTIONS,
IBM Business Partner NetKatalog, Partnerlösungen für HP Systeme
WEITERE THEMEN
SZENE: Trends und neue Lösungen von der Hannover Messe 2015 KOMPONENTEN: Lösungen für die Sensorik und Messtechnik SPEZIAL: Medizintechnik
Aus aktuellem Anlass sind Themenänderungen möglich.
AUTOCAD & Inventor Magazin 2/15
So erreichen Sie den Abonnentenservice:
Güll GmbH, Aboservice AUTOCAD Magazin, Heuriedweg 19a, 88131 Lindau,
Tel. 01805-260119*, Fax. 01805-260123*, E-Mail: win-verlag@guell.de,
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Abonnementenservice Schweiz: Thali AG, Industriestrasse 14,
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Vertrieb: Sabine Immerfall, si@win-verlag.de
Tel. 0 81 06 / 350-131, Fax 0 81 06 / 350-190
Titel: Design-Concept, Viktoria Horvath
Bildnachweise: aboutpixel.de, MEV, Photodisc, fotolia.de, Werkfotos
Titelbildmotiv: Autodesk GmbH
Layout: Design-Concept, Viktoria Horvath
Vorstufe + Druck: Stürtz GmbH, Würzburg
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82
So erreichen Sie die Redaktion:
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Dipl.- Ing. (FH) Rainer Trummer (v.i.S.d.P.) (rt@win-verlag.de)
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Redaktion:
Andreas Müller (ltd. Redakteur; -164; anm@win-verlag.de)
Regine Appenzeller (freie Mitarbeiterin)
Textchef:
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