close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Für Windows - Index of

EinbettenHerunterladen
Zurück
in einen
lebenswerten
Alltag.
Indikationsbroschüre Psychosomatik
INHALT
Der ganze Mensch im Mittelpunkt 03
Indikationen06
Unser Klinikteam07
Der ganze Mensch
im Mittelpunkt
Therapieziele08
Medizinisches und psychotherapeutisches
Therapiekonzept09
Therapiebausteine14
Struktur und Organisation
20
Qualitätssicherung21
Unsere Klinik im Überblick
24
Die Kliniken der Fuest Familienstiftung
28
Ihr Kontakt zu uns:
Aufnahmesekretariat
Telefon 05482 65-126 /-390
Chefarztsekretariat
Telefon 05482 65-118
info@reha-ktl.de
02
Die Klinik Tecklenburger Land kann auf langjährige Erfahrung
zurückgreifen: Die Behandlung psychosomatischer Erkrankungen
ist seit 1991 Gegenstand des Versorgungsvertrages (§ 111 SGB V).
Wir behandeln – stationär sowie ganztägig ambulant – gesetzlich
sowie privat Versicherte aller Renten- und Krankenversicherungen.
Für Beamte gilt: Wir sind beihilfeberechtigt.
Die Klinik Tecklenburger Land liegt am Rande des Teutoburger Waldes
in unmittelbarer Nähe von Tecklenburg – einem hübschen Städtchen
mit idyllischem Ortskern. Die Abteilung Psychosomatik hält 96 Behandlungsplätze bereit. Alle Patienten sind in ansprechenden Einzelzimmern mit Dusche, WC, Telefon, Internet, TV und Notrufsystem
sowie teilweise Balkon oder Terrasse untergebracht.
Das Behandlungskonzept unserer Klinik basiert auf einer ganzheitlichen Sichtweise des Menschen. Dies spiegelt sich im bio-psychosozialen Gesundheitsmodell wider. Der mehrdimensionale Ansatz
bedeutet in der Praxis: Neben individuell beeinflussbaren Verhaltensweisen berücksichtigen wir in der Rehabilitation soziale, gesellschaftliche und ökologische Rahmenbedingungen.
03
Zum einen geht es darum, über gesundheitsschädliches Verhalten
aufzuklären. Zum anderen wirken sich auf die Gesundheit des
Menschen ebenso positiv aus: Freude, Wohlbefinden, Optimismus,
Selbstvertrauen, Entspannung, Arbeitszufriedenheit sowie soziale
Unterstützung.
Daraus ergibt sich im Rahmen der Rehabilitation: Zur Förderung
der Gesundheit des Patienten spielt nicht mehr ausschließlich die
medizinische Versorgung eine wichtige Rolle, sondern gleichberechtigt werden andere Bereiche in das Gesundheitskonzept einbezogen.
Neben erfahrenen Ärzten und Psychologen arbeiten examinierte
Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Diätassistenten, Ergo-, Kunst- und
Musiktherapeuten sowie Sozialarbeiter Hand in Hand. Das Klinikteam geht dabei auf das individuelle Befinden der Patienten ein, berücksichtigt ihre Lebenswelt und erarbeitet persönliche Ressourcen.
96
Behandlungsplätze
04
Gesundheit als Prozess: das Modell der Salutogenese
Dieser Kommunikationsprozess im Kontext des bio-psycho-sozialen Modells
wird präzisiert durch das Modell der Salutogenese, einst entwickelt von
dem Soziologen Aaron Antonovsky. Er betrachtet Gesundheit und Krankheit in seinem Modell als die beiden Pole eines Kontinuums, auf dem der
Betroffene eine bestimmte Position einnimmt. Das heißt beispielsweise:
Chronische Erkrankungen sind nicht zwangsläufig auf den Pol Krankheit
festgelegt, denn auf dem Kontinuum sind auch gesunde Anteile vorhanden.
Auf diesem Hintergrund spiegelt die sogenannte ,,Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit” (lCF) der Weltgesundheitsorganisation
die Aktivität und Teilhabe am Arbeitsleben wider. Neben Krankheitssymptomen bildet die lCF aus der Krankheit resultierende Einschränkungen im
Alltag ab sowie veränderbare Fähigkeiten des Patienten. Diese Ergänzung
erlaubt eine komplexere Einschätzung seines Gesundheitszustands. Auch
lässt sich ableiten, welche Unterstützung dem Betroffenen helfen könnte,
gesünder zu werden. Die sogenannte ,,Entwicklung von Gesundheit”
(Salutogenese) zielt letztlich darauf ab, den Betroffenen zu gesundheitlichen Themen zu schulen. Dies ermöglicht ihm, mehr Selbstbestimmung
und Eigenverantwortung zu übernehmen.
05
Unser Klinikteam
Indik ationen
Das Indikationsspektrum der Klinik beinhaltet (nach ICD 10):
n Depressive Störungen (F32-34; F38)
n Erschöpfungssyndrome (F48)
n A
npassungsstörungen einschließlich posttraumatischer
Belastungsstörungen (F43)
n Angst-/Zwangsstörungen (F 40-42)
n S
omatisierungsstörungen und Konversionsstörungen (F44)
n Schmerzsyndrome (F45)
n P
sychische Faktoren und Verhaltensauffälligkeiten bei anderorts
klassifizierten Krankheiten z. B. Hypertonie, Migräne, Psoriasis (F54)
n Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (F60-F62)
Kontraindikationen sind: Alter unter 18 Jahren, akute Suizidgefährdung, akute psychotische bzw. hirnorganische Störungen, manifester
Substanzmissbrauch sowie Patienten, deren Krankheitszustand
eine besonders engmaschige Beaufsichtigung oder Überwachung
erfordert.
Therapeutische Schwerpunkte bestehen in der Behandlung von Patienten mit Trennungserlebnissen, Burnout und Mobbingerfahrungen,
Alleinerziehende und onkologische Patienten zur Bewältigung ihrer
Tumorerkrankung.
06
Wir behandeln evidenzbasiert, das heißt, wir treffen patientenorientierte
Entscheidungen auf der Grundlage empirisch nachgewiesener Wirksamkeit.
Dabei orientieren wir uns an den vorgegebenen Therapiestandards sowie
dem Anforderungsprofils zur Durchführung der Medizinisch-beruflich
orientierten Rehabilitation (MBOR) der Deutschen Rentenversicherung.
Das Team der psychosomatischen Abteilung besteht aus erfahrenen
Ärzten und Psychologen, examinierten Pflegekräften, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern, Ergotherapeuten, Diätassistenten, Musiktherapeuten und Kunsttherapeuten. Durch die Nutzung interner
(onkologisch-internistische Abteilung mit Fachärzten für Hämatologie, HNO, Gynäkologie, Gastroenterologie und Urologie) und
bei Bedarf externer Fachärzte wird eine qualifizierte Versorgung
gewährleistet.
Auf Wunsch der Patienten oder zur diagnostischen Abklärung
finden Vorgespräche mit dem Chefarzt oder Oberarzt statt. Eine
Besichtigung der Klinik erfolgt dann auf Wunsch des Patienten.
Diagnostik am Aufnahmetag
Jeder Patient wird von einem Bezugsarzt betreut. Dieser ist sein
primärer medizinischer Ansprechpartner und übernimmt am
ersten Tag die medizinische Aufnahmeuntersuchung. Im Aufnahmegespräch erfolgt auch die Erfassung der Berufsanamnese
um gegebenenfalls bestehende Probleme zu erkennen und das
Therapieprogramm vor dem Hintergrund der Angebote im
Rahmen der MBOR auszurichten. Danach schließt sich eine
Routine-Labordiagnostik und eine EKG-Untersuchung an.
Nach spezieller Indikationsstellung erfolgen Spirometrie, Langzeit-Blutdruckmessung und Sonografie. Wöchentlich findet
sich der Patient zur Visite beim Bezugsarzt ein. Für eine ärztliche
und pflegerische Versorgung im Haus ist zu jeder Zeit gesorgt –
sowohl in Krisensituationen als auch bei interkurrenten, das heißt
zusätzlich auftretenden Erkrankungen.
Ebenfalls am Aufnahmetag werden die Patienten von der Klinikleitung und weiteren Mitarbeitern begrüßt. Der Chefarzt führt die
Patienten dabei in die Rehabilitation ein, stellt das bio-psychosoziale Modell vor, erläutert Therapieangebote, erklärt den Klinikablauf und stellt die Klinik vor.
07
Medizinisches und psychotherapeutisches Therapiekonzept
Ther apieziele
Mit dem Patienten werden Therapieziele formuliert und ein entsprechender
Therapieplan festgelegt. So lassen sich für die psychosomatische Rehabilitation beispielhaft folgende Therapieziele formulieren:
n P
sychische Ziele
- Stabilisierung durch Entspannung und Förderung der
psychischen Belastbarkeit
- Krankheitsverarbeitung und Verbesserung im Umgang mit der
Erkrankung
- Entwicklung eines psychosomatischen Krankheitsverständnisses
n S
oziale Ziele
- Förderung der sozialen Kompetenz
- Bessere beruf liche Integration
- Wahrnehmung und Einhaltung von Belastungsgrenzen
n P
sychoedukative Ziele
- Informationen über Einf lussfaktoren und Verlauf psychischer
Erkrankungen
- Erlernen von Stressbewältigungsstrategien und Entspannungs techniken
- Formulieren von Transferleistungen für Lebensstiländerungen
n Sozialmedizinische Aspekte
- Erkennung besonderer beruf licher Problemlagen und Erwerb
von Problemlösefähigkeiten für den Arbeitsplatz
- Förderung und Erhalt der beruf lichen Leistungsfähigkeit
- A nleitung zum Stressabbau am Arbeitsplatz
- S tärkung der Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit
- Anleitung zum Umgang mit Über- und Unterforderung am Arbeitsplatz
08
Damit die festgelegten Therapieziele erreicht werden, stehen neben dem
medizinischen und psychotherapeutischen Therapiekonzept weitere therapeutische Funktionsbereiche zur Verfügung, in die der Bezugtherapeut in
Absprache mit dem Patienten die individuelle Behandlung delegieren kann.
Tiefenpsychologisch orientierter Ansatz
Der tiefenpsychologisch orientierte Ansatz beleuchtet die Lebensgeschichte und Lebensentwicklung des Patienten und hat dabei das
Beziehungs- und Konfliktverhalten im Fokus. Es werden unbewusste
Konflikte, psychische Entwicklungsdefizite, traumatische Erfahrungen
und frühe pathogene Beziehungsmuster aufgedeckt. In den Interaktionen der Gruppe werden frühere Lebenserfahrungen mittels
Übertragung und Projektion aktualisiert, die in Folge deutlicher für
das Hier und Jetzt bearbeitbar werden. So werden früher geprägte
Beziehungsmuster in ihren gefühlsmäßigen und inhaltlichen Anteilen
betrachtet, reflektiert und bearbeitet.
Verhaltenstherapeutischer Ansatz
lm verhaltenstherapeutischen Ansatz werden gegenwärtige Probleme
bearbeitet und auf prädisponierende, auslösende und aufrechterhaltende Bedingungen hin betrachtet. Dabei werden dysfunktionale
Denk- und Verhaltensmuster auf ihre ungünstige Beeinflussung und
Bewertung hinterfragt. Besserung wird über Einsicht (neue Kognitionen) und aktives Erproben von neuen Verhaltens-, Erlebnis-weisen und Problemlösestrategien erreicht. So können neue Denk- und
Verhaltensgewohnheiten etabliert werden. Ein supportives Klima in
der Gruppe fördert interpersonelles Lernen und die Festigung neuer
Handlungsmuster.
supportives
Klima ...
09
Therapieaufbau
Indikative Therapiegruppen
Im Mittelpunkt der dargestellten Therapie steht die Beziehung
zwischen Patient und Therapeut bzw. die Beziehung innerhalb der
therapeutischen Gruppe. So wird der Patient mit seinen Symptomen
ernst genommen und an die Sichtweise herangeführt, dass körperliches Leid Ausdruck einer seelischen Not ist, die wahrgenommen,
verstanden und verändert werden kann. Der so in Gang gesetzte Prozess fördert die Selbsterkenntnis, einen inneren Erfahrungszuwachs
und stärkt die gesunden Anteile der Persönlichkeit. Der Patient wird
dazu motiviert, zum Experten seiner eigenen Problematik zu werden
und Selbstverantwortung zu übernehmen. Er kann dann über selbstkontrollierte korrigierende Erfahrungen gewünschte Veränderungen
herbeiführen. In beiden Gruppenansätzen werden neben den gegenwärtigen Problemen insbesondere auch arbeitsbezogene und arbeitsstörungsspezifische Probleme der Arbeitswelt bearbeitet.
Die indikativen Therapien dienen der Behandlung mit rehabilitationsspezifischen Inhalten. Diese sind:
Dabei wird dem für psychosomatische Störungen kennzeichnenden
Zusammenwirken der verschiedenen Krankheitsbedingungen in enger
interdisziplinärer Kooperation Rechnung getragen. Die durchschnittliche Behandlungsdauer liegt zwischen 4-6 Wochen.
Psychotherapeutisches Basisangebot
10
Das psychotherapeutische Basisangebot besteht aus wöchentlichen
Einzelgesprächen und zweimal wöchentlich stattfindenden Therapiesitzungen mit der Bezugsgruppe. Der Einzelkontakt dient dem Aufbau einer vertrauensvollen und kooperativen Beziehung sowie der
Reflexion des Behandlungsverlaufes. Bei beruflichen Problemen
werden vor dem Hintergrund der Medizinisch-beruflich orientierten
Rehabilitation (MBOR) lösungsorientierte Strategien zur Arbeitsplatzadaption besprochen, wie z. B. stufenweise Wiedereingliederung,
Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme zum beruflichen Umfeld. Im Schutz
der Gruppentherapie können Probleme thematisiert, Konflikte bewusst
und Veränderungen erprobt werden. Gegen Ende der Rehabilitationsmaßnahme können die in dem Bezugsrahmen der Einzelkontakte und
der Gruppentherapie erarbeiteten Veränderungen in das soziale Umfeld des Patienten übertragen werden (Transfer), um so die Rückkehr
in das soziale Umfeld zu erleichtern. Durch regelmäßige Visiten vom
Chef- und Oberarzt wird der medizinische und therapeutische Behandlungsverlauf fachärztlich begleitet.
Nichtrauchertraining
In dieser geschlossenen Gruppe wird nach Klärung der individuellen
Motivationslage im ersten Schritt mit dem Patienten geklärt, welche
Funktion der Nikotinkonsum erfüllt. Über die Bewusstwerdung von
Abhängigkeitsstrukturen werden Alternativen zur Zigarette mit Hilfe
eines Annäherungsplans ans Nichtrauchen erarbeitet. Umgang
mit Entzugssymptomen und häuslichen Transferhilfen bilden den
Abschluss. Ein entsprechendes Arbeitsheft dient dem Patienten
der informativen Begleitung.
Schmerzbewältigungsgruppe
Psychologen betreuen auch unsere Schmerzbewältigungsgruppe
(in drei Modulen). Dabei werden einerseits medizinische und psychologische Grundlagen von Schmerzen vermittelt, andererseits Schmerzbewältigung sowie Entspannungsübungen und Imaginationen gegen
Schmerzen trainiert.
Stabilisationsgruppe
Die Stabilisationsgruppe dient der emotionalen Stabilisierung sowie
der Verbesserung der Affektwahrnehmung und -regulation. Die
Patienten erlernen hauptsächlich Wahrnehmungsübungen aus der
achtsamkeitsorientierten Psychotherapie und Imaginationsübungen
aus der ressourcenorientierten Traumatherapie nach Luise Reddemann.
Zur emotionalen Spannungsreduktion werden auch Elemente aus
dem Skills-Training nach Bohus & Wolff in die Therapie mit einbezogen.
11
Psychoonkologische Gruppe
Die offen geführte Gruppe bietet die Möglichkeit, auf Bedingungen
nicht gelungener Verarbeitung der onkologischen Erkrankung zu
reflektieren. Die Betroffenen lernen innerpsychische und interpersonelle Aspekte als Einflussfaktoren kennen und zu unterscheiden.
Sie werden darin unterstützt, die Notwendigkeit eines individuellen
Umgangs mit der Krankheit zu erkennen und vorhandene eigene
Bewältigungsstrategien zu aktivieren.
Umgang mit Depression und Angst
In den ersten Sitzungen wird jede Erkrankung in ihren Ursachen,
Symptomen, Verlauf, psychodynamischer Entwicklung und Therapie
vorgestellt. Zum Ende werden eigene Erfahrungen auf dem Hintergrund der theoretischen Information reflektiert und individuelle
Krankheitsbewältigungsstrategien erarbeitet. Der Umgang mit Arbeitsplatzproblemen und beruflicher Orientierung wird zum Abschluss
der Sitzungen besonders ins Blickfeld genommen.
Psychoedukative Therapien
Sozialkompetenztraining
Hier wird zunächst der Begriff der Sozialkompetenz erklärt und mit
Hilfe eines Übungsblattes entsprechende Verhaltensweisen wie z. B.
selbstsicher, unsicher oder aggressiv diskutiert. Im weiteren Verlauf
wird der Zusammenhang von kognitiven Vorstellungen und Bewertungen versus realer Handlung und Selbstverbalisation dargestellt.
In Rollenspielen werden dann zum Schluss emotionale Wahrnehmung
und entsprechende Verbalisierung seiner Interessen erprobt.
Die edukativen Therapien dienen zur Vermittlung von Informationen
zu Krankheitsverläufen und- behandlungen und deren Auswirkungen
auf das Erwerbleben sowie zur Förderung des Krankheitsverständnisses und dessen Bewältigung. Die Gruppenbehandlung zielt letztlich darauf ab, sich mit den unterschiedlichen Erfahrungen auseinanderzusetzen und eigene Strategien zur Bewältigung der Probleme
zu entwickeln. Dies gilt im Rahmen der MBOR insbesondere für die
Bewältigung von belastenden Situationen im Arbeits- und Berufleben.
Wichtig ist dabei unter realistischer Einschätzung und Entwicklung
der eigenen Kompetenzen und Ressourcen, zielgerichtete Verhaltensund Einstellungsänderungen herbeizuführen. In den geschlossenen
Gruppen wird anhand eines standardisierten Therapiemanuals mit
den Patienten gearbeitet. In diesem Modul stehen zur Verfügung:
Burnout-und Stressbewältigungsgruppe
Nach der Einführungseinheit in die edukativen Gruppen werden
Grundlagenwissen über Burnout und Stress anhand eines Stufenschemas vermittelt und Ursachen für das Entstehen von Burnout
anhand der Lebensstil-Analyse besprochen. Abschließend werden
Veränderungs- und Lösungsmöglichkeiten von Stresssituationen
grundgelegt.
Gruppentherapie
12
13
Ther apiebausteine
Entspannungstherapie
Entspannungstraining ist ein wichtiger Baustein der Basisangebote
in der MBOR. Die Klinik Tecklenburger Land bietet dafür vor allem die
Verfahren der Progressiven Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobsen
und des autogenen Trainings an. Das Grundprinzip der PMR basiert
auf der Annahme, dass seelische und körperliche Anspannung untrennbar miteinander verbunden sind. So werden beim PMR alle zur
Verspannung neigenden Muskelgruppen in bestimmter Reihenfolge
angespannt und wieder gelockert, um letztlich in einen entspannten
Zustand zu gelangen. Innere Gelassenheit spiegelt sich in unserem
muskulären Entspannungsgrad wider.
Das autogene Training ist eine Methode der Selbstbeeinflussung,
das heißt der Autosuggestion. Das von dem Nervenarzt Johannes
Heinrich Schultz entwickelte Verfahren zielt darauf ab, sich selbst in
den Zustand der Entspannung zu versetzen. Zu Beginn besprechen
die Therapeuten die Grundlagen der Übungen. Mit Hilfe der Schwere
und Wärmewahrnehmung soll der Patient in die Lage versetzt werden,
sich selbst in die Entspannung zu bringen.
Als ergänzende Entspannungsverfahren werden Yoga und Qi Gong
angeboten.
Körperwahrnehmung
In der Körperwahrnehmung lernen die Patienten über ihren Körper
Zugang zu ihren Gefühlen, Stimmungen und Spannungsmustern
zu finden. Die psychosomatischen Zusammenhänge werden am
eigenen Körpererleben spürbar, das Zusammenspiel von innerlicher
Verfassung und äußerlicher Gebärde erlebt. Mittels angeleiteter
Körperübungen können die Patienten ihre Spannungsmuster lockern,
ihre Atmung vertiefen und ihr Energieniveau anheben, um letztlich
eine ausgewogene Ausgeglichenheit zwischen ,,Innen” und ,,Außen”
zu erlangen.
14
Ergotherapie
Sich für neue Erfahrungen und andere Ausdrucksmöglichkeiten öffnen:
In der Ergotherapie motivieren wir unsere Patienten, gestalterische
und schöpferische Ressourcen zu entdecken. Unter Anleitung können
sie mit Ton, Holz, Stein und Farben arbeiten. Dabei verfolgt die Ergotherapie mehrere Ziele: Unsere Therapeuten regen die Patienten
an, individuell zu planen und eigene Ideen zu verwirklichen. Zudem
fordert das gemeinsame Handwerken soziale Lernprozesse im
Rahmen sachbezogener Kooperation.
Die Therapiegruppen setzen gemeinsam Projekte um. In Diskussionen sowie während der Arbeitsphasen besprechen sie interaktionelles Verhalten und erproben ihre Kooperationsfähigkeit. Dabei
können sie eigenes automatisiertes ungünstiges Verhalten erkennen und korrigieren. Zur individuellen Förderung der kognitiven
Leistungsfähigkeit bieten wir zudem ein Hirnleistungstraining und
eine Arbeitsplatzanalyse an. Die Arbeitsplatzanalyse dient als
berufsorientierte therapeutische Leistung auch dazu, in der Arbeitstherapieeinheit interne Belastungserprobungen (z. B. hinsichtlich
Durchhaltefähigkeit, Planung und Strukturierung von Aufgaben,
Ausdauer und Entscheidungsfähigkeit) durchzuführen.
15
Musiktherapie
Sporttherapie
In der Musiktherapie gestalten die Patienten den Prozess ihrer musikalischen Improvisation selber. Sie nehmen Stimmungen wahr und
erleben Gefühle und Fantasiebilder. Die Musiktherapie dient unter
anderem dazu, Konflikte und unangenehme Gefühle wie Scham, Angst,
Trauer und Ärger anzuregen und zu beleben. Die Medien Klang, Melodie
und Rhythmus ersetzen zunächst die Sprache als Ausdrucksform.
Dies erleichtert den zensurfreien Zugang zu den oft negativ bewerteten
Emotionen erheblich. Therapeuten können dann mit den Patienten
konstruktiv verschüttete oder vermiedene Gefühle bearbeiten. In der
Gruppe kann der Patient seine Befindlichkeit, Beziehungsmuster oder
Konfliktfelder besprechen und nach Lösungsmöglichkeiten suchen.
Um die medizinisch-therapeutischen Möglichkeiten voll auszuschöpfen,
gehört zur Klinik eine eigene Sport- und Physiotherapieabteilung.
Der Bezugsarzt erarbeitet in Absprache mit dem Patienten eine individuelle Behandlung. Unsere Sporttherapeuten führen die Patienten
Schritt für Schritt an körperliche Aktivitäten heran, zumal viele Patienten vor der stationären Rehamaßnahme über Jahre wenig Sport
betrieben haben. Ziele der Sporttherapie sind: Bewegungserfahrung,
mehr Kondition, körperliche Aktivierung und Wahrnehmung von Belastungsgrenzen. Zudem geht es um psychosoziale Aspekte wie zum
Beispiel Teamfähigkeit. Zum Sportangebot gehören: Walking, Nordic
Walking, Softwalking, Gehtraining, Sport mit Musik, Ergometertraining
sowie Schwimmen.
Kunsttherapie
Die Kunsttherapie fördert die Fähigkeit des Menschen, sein Umfeld
über die Sinne wahrzunehmen und zu begreifen. Sie will die Ressource
gestalterischen Ausdrucks mit Hilfe der bildnerischen Medien Farbe,
Linie und Fotografie fördern. Dabei geht es darum, inneres Erleben
durch Bilder sichtbar werden zu lassen. Die entstandenen Werke
bieten in der Therapie die Möglichkeit, den eigenen Blick auf die Welt
und eigene Denk- und Handlungsweisen zu betrachten. Mit dem
Augenmerk auf neue Fähigkeiten und Handlungsspielräume entwickeln
die Patienten ihre bisherigen Handlungs- und Denkweisen weiter
und unterziehen sie einer sinnvollen Wandlung. lm Sinne des salutogenetischen Verständnisses werden Selbstheilungskräfte mobilisiert,
Veränderungsprozesse angeregt und somit letztlich die Fürsorge für
die eigene Gesundheit gefördert. Als spezielles Angebot im Rahmen
der Kunsttherapie gilt die kunsttherapeutische Trauergruppe.
16
Physiotherapie
Das physiotherapeutische Behandlungskonzept ist eine körperbezogene Therapieanwendung. Hierzu gehören in der Klinik Tecklenburger Land: Krankengymnastik als Einzel- und Gruppenangebot,
Atemtherapie, Kälte- und Wärmeanwendungen in Form von Packungen, Medizinischen Bädern, Wassergymnastik, Ultraschall- und
Reizstrombehandlungen sowie Inhalationsbehandlungen. Besondere
Einzelanwendungen wie etwa Massagen oder Lymphdrainagen erfolgen in medizinisch indizierter Form.
17
Soziale Beratung
Die soziale Beratung durch den Sozialarbeiter dient der Klärung und
Bewältigung von beruflichen, rechtlichen und finanziellen Schwierigkeiten. Im Einzelkontakt findet u. a. die Beratung von berufsfördernden
Maßnahmen (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) statt, als auch
die Möglichkeit der innerbetrieblichen Umsetzung, der beruflichen
Wiedereingliederung nach langer Arbeitsunfähigkeit und Weiterqualifikation. Im Rahmen der MBOR-Basisangebote zu den Themen „wirtschaftliche Sicherung und Rentenfragen“, „Schwerbehinderung und
Pflege“ und „Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ finden regelmäßig
Vorträge statt. Auch bei sozialen Problemen (wirtschaftliche Absicherung, Schuldenberatung) wird Unterstützung angeboten. Außerdem erfolgt Hilfe bei der Vermittlung von Nachsorgemöglichkeiten
und Kontakten zu ambulanten Einrichtungen.
Ernährungsberatung und Gesundheitsfürsorge
Unsere Diätassistentinnen der Ernährungsberatung haben zwei
Hauptaufgaben: Zum einen setzen sie die ärztlich verordneten
Sonderkostformen zum Beispiel bei Diabetes mellitus oder Fettstoffwechselstörungen um. Zum anderen geben sie den Patienten in
den Ernährungsberatungen sowohl in der Gruppe als auch in Einzelkontakten das wesentliche Handwerkszeug für die Zeit nach der
Rehabilitation an die Hand. Zum Klinikangebot gehören auch Informationsveranstaltungen zur gesunden und ausgewogenen Ernährung.
In der Projektgruppe ,,gesunde Ernährung” können Patienten unter
Anleitung eigene Mahlzeiten zubereiten, basierend auf den vorher
erarbeiteten theoretischen Grundlagen.
Regelmäßige wöchentliche Gesundheitsvorträge der Klinikpsychologen runden die Gesundheitsfürsorge ab.
Freizeitprogramm
18
Ein ausgewogenes Freizeitprogramm ergänzt das Therapieangebot.
Hierzu zählen wöchentlich wechselnde Ausflüge in das Umland oder
Stadtbesichtigungen (Bremen, Osnabrück, Münster, Enschede NL, etc.),
Wanderungen, Tanzveranstaltungen, Sportangebote, Bastel- und
Kreativarbeiten (z. B. Schmuck erstellen, Floristik, Wachsmalerei,
Töpfern) oder Auftritte und Vorträge verschiedener Künstler und
Musiker. Darüber hinaus können in therapiefreien Zeiten auch das
Schwimmbad, die Turnhalle, das Wassertretbecken, Sauna oder der
Trainingsraum der Klinik genutzt werden.
19
Struktur und Organisation
Qualitätssicherung
Unser Chefarzt leitet die Abteilung. Um den Therapieverlauf zu optimieren, arbeitet das Klinikteam Hand in Hand. Gemeinsam mit dem
Chefarzt besprechen sich die behandelnden Therapeuten und Ärzte
in regelmäßigen wöchentlichen Teamsitzungen. Dabei reflektieren
unsere Mitarbeiter den Ausgangsstatus und den Behandlungsverlauf
jedes Patienten, ziehen ein Resümee hinsichtlich der erreichten Ziele
und beurteilen die Ergebnisse aus sozialmedizinischer Sicht.
Die Klinik Tecklenburger Land wurde 2001 erstmals zertifiziert und
erfüllt die Anforderungen gemäß DIN EN ISO 9001:2008 sowie der
Deutschen Gesellschaft für medizinische Rehabilitation (DEGEMED)
nach den Kriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation
(BAR). Des Weiteren trägt die Klinik das RAL-Gütezeichen „Kompetenz
richtig Essen” für Speisenvielfalt und Diäten. Wir wollen uns zum
Wohle der Patienten stetig verbessern, deshalb setzt die Klinik auf
ein umfassendes Qualitätsmanagement.
Neben diesen Teamsitzungen findet 2-mal monatlich eine regelmäßige
externe Fallsupervision statt, die zur Optimierung des therapeutischen
Prozesses beiträgt.
Für die Mitarbeiter erfolgen regelmäßige, interne Supervision, Intravision
und interne Fortbildungsveranstaltungen, die über den neusten Stand
in der Psychosomatischen Medizin berichten mit Blickwinkeln über
den eigenen Tellerrand hinaus.
Die Klinik Tecklenburger Land ist als Weiterbildungsstätte in den Gebieten Innere Medizin und Psychiatrie und Psychotherapie anerkannt.
Die Chefärzte besitzen die Weiterbildungsermächtigung für Innere
Medizin (ein Jahr) und für Psychiatrie und Psychotherapie (ein Jahr).
Nachsorge
20
Auf Wunsch des Patienten oder aus therapeutischer Empfehlung bespricht der Bezugstherapeut mit dem Patienten im letzten Drittel der
Behandlung die Möglichkeit der ambulanten Nachsorge. Einerseits
kann der Bezugstherapeut über ambulante Therapiemöglichkeiten
aufklären, damit verbunden Ängste und Hemmschwellen abbauen
und Informationsmaterial zur Verfügung stellen. Andererseits besteht die Möglichkeit nach Antragstellung durch den Bezugstherapeuten die verschiedenen Rehabilitationsnachsorgeprogramme der
Deutschen Rentenversicherung (PRN der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, IRENA oder Curriculum Hannover der Deutschen
Rentenversicherung Bund, APSN oder Curriculum Hannover der
Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover) in Anspruch zu nehmen.
Qualitätszirkel
Unser Qualitätsmanagement beinhaltet unter anderem eine Fehlerlenkung, ein systematisches Beschwerdemanagement und ein
Vorschlagswesen. In regelmäßigen Qualitätszirkeln besprechen
unsere Mitarbeiter die Ergebnisse mit der Klinikleitung.
Qualitätssicherungsprogramm
Die Klinik nimmt am Qualitätssicherungsprogramm der Deutschen
Rentenversicherung teil. Zu den Qualitätssicherungsaktivitäten zählen:
n Erhebungen zur Strukturqualität von Rehabilitationseinrichtungen
n B
efragungen von Rehabilitanden und Patienten zur Zufriedenheit
mit der Reha-Maßnahme und Beurteilung des Reha-Erfolges
n B
ewertungen des individuellen Rehabilitationsprozesses durch
erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rehabilitationseinrichtungen (Peer-Review-Verfahren)
n D
okumentation des therapeutischen Leistungsspektrums der
Reha-Einrichtungen
n Vorgaben für die Ausgestaltung der Rehabilitation in Form von
Rehabilitations-Leitlinien
Die darüber hinaus stattfindenden Visitationen durch die Kostenträger überprüfen die Struktur- und Prozessqualität zusätzlich.
21
Patientenbefragungen
Im Rahmen des internen Qualitätsmanagements befragen wir die
Patienten kurz vor Beendigung ihrer Behandlung. In den Fragebögen
können sie den Behandlungsverlauf und das Behandlungsergebnis
bewerten, zudem geht es um die generelle Patientenzufriedenheit
in der Klinik.
Medikamentenversorgung
Bezüglich der Medikamentenversorgung tauscht sich unser Team
mit den Chefärzten der Klinik und der versorgenden Krankenhausapotheke aus.
Hygiene
In halbjährlichen Abständen tagt die Hygienekommission der Klinik,
Hygienepläne liegen vor. Der Chefarzt der onkologischen Abteilung ist
der hygienebeauftragte Arzt, überwacht die Hygienenmaßnahmen und
führt regelmäßige Schulungen durch, Begehungen durch die externe
Hygienefachkraft, das Gesundheitsamt und die Berufsgenossenschaft
tragen außerdem zur Qualitätssicherung bei.
Qualität
22
21
23
unsere Klinik im Überblick
zum Haus
n U
nterbringung in Einzelzimmern mit Dusche / WC, Notrufsystem,
Telefon, Satellitenfernsehen, Internet, Radio
n Teilweise mit Balkon oder Terrasse
n Behindertengerechte Zimmer
n 42 Zwei-Bett-Zimmer für die Unterbringung von Begleitpersonen
n Eigene Küche mit Sonderernährung, Vollwertkost, vegetarische
Speisen und spezielle Diäten
n Lehrküche
INdikationen:
Psychosomatik
n D
epressive Störungen
n Erschöpfungssyndrome
n Anpassungsstörungen einschließlich posttraumatischer
Belastungsstörungen
n A ngst- / Zwangsstörungen
n Somatisierungsstörungen und Konversionsstörungen,
Schmerzsyndrome
n Psychische Faktoren und Verhaltensauffälligkeiten in
schwierigen Lebenssituationen
n Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
Hämatologie/Onkologie
Alle Tumorarten, mit Schwerpunkt auf:
Therapieangebote
n M
edizinische Beratung
n Psychotherapie
n Psychoonkologie
n Schmerzbewältigung
n Ergotherapie
n Musiktherapie
n Kunsttherapie
n Entspannungstherapie:
- Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobson
- Autogenes Training
- Yoga
- Qi-Gong
n Sozialberatung
n Sporttherapie
n Physiotherapie
n Ernährungsberatung
n Diätassistenz
n Inhalation
n Logopädie
n Nichtrauchertraining
Diagnostische Ausstattung
n
n
n
n
n
n
n
H
ämatologisch und klinisch-chemische Diagnostik
Tumormarker
EKG
Sonographie
Spirometrie
Psychodiagnostik
Laryngoskopie
n B
rustkrebs und gynäkologische Tumore
n Krebserkrankungen aus dem HNO- (Hals, Nasen, Ohren)
und ZMK- (Zahn, Mund, Kiefer) Bereich
n Lungen- und Bronchialkrebs
n K rebspatienten mit psychischer Begleiterkrankung
(auch Sucht) oder intensivem psychosozialen
Behandlungsbedarf
24
21
25
Freizeitangebote U. A.
n
n
n
n
n
n
n
n
n
n
Basteln und Werken
Bewegung und Sport
Fitnessraum
Tanz
Hallenbad, Sauna, Kneippanlage
Billard, Kegelbahn
Café
Ausflugsfahrten in die Umgebung
Informative und interessante Vorträge
Lesungen, Künstlerauftritte
Zertifizierungen
26
21
27
Fuest Familienstiftung
Herderstr. 1, 59269 Beckum
Telefon 02525 806080, Telefax 02525 80608-10
info@fuest-stiftung.de
www.fuest-stiftung.de
Strandklinik St. Peter-Ording
Fachklinik für Psychosomatik, Pneumologie,
Dermatologie, Orthopädie und HNO / Tinnitus
Fritz-Wischer-Str. 3, 25826 St. Peter-Ording
Telefon 04863 70601, Telefax 04863 7061-799
info@strandklinik-spo.de
www.strandklinik-spo.de
Strandklinik Boltenhagen
Fachklinik für Kardiologie, Angiologie,
Hämatologie und internistische Onkologie
Ostseeallee 103, 23946 Ostseebad Boltenhagen
Telefon 038825 470, Telefax 038825 47-999
info@strandklinik.de
www.strandklinik.de
Klinik Tecklenburger Land
Die Fuest Familienstiftung.
Eine starke Gruppe im Dienst
des Menschen.
Wir sind eine starke Gruppe im Dienst des Menschen.
Drei medizinische und drei suchtmedizinische RehaKliniken sowie vier Senioreneinrichtungen stehen für
hohe Professionalität, interdisziplinäre Vernetzung und
die Umsetzung diakonischer Werte. Der Mensch steht
im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns, das
ist Wissen, was dem Menschen dient.
28
Fachklinik für Psychosomatik,
Hämatologie und internistische Onkologie
Bahnhofstr. 32, 49545 Tecklenburg
Telefon 05482 650, Telefax 05482 6053
info@reha-ktl.de
www.reha-ktl.de
Klinik Brilon-Wald
Psychosomatische Fachklinik für
Abhängigkeitserkrankungen
Friedrich-Köster-Weg 2, 59929 Brilon-Wald
Telefon 02961 9810, Telefax 02961 51960
info@reha-kbw.de
www.reha-kbw.de
Eschenberg-Wildpark-Klinik
Psychosomatische Fachklinik für
Abhängigkeitserkrankungen
Zum Steimelsberg 9, 53773 Hennef / Sieg
Telefon 02242 94980, Telefax 02242 81621
info@reha-ewk.de
www.reha-ewk.de
29
Klinik Bad Blankenburg
Psychosomatische Fachklinik für
Abhängigkeitserkrankungen
Georgstr. 40, 07422 Bad Blankenburg
Telefon 036741 490, Telefax 036741 49-135
info@reha-kbb.de
www.reha-kbb.de
Senioren-Einrichtungen
Residenz Am Malerwinkel
www.residenz-sassendorf.de
Seniorenwohnpark Bauernmühle
www.senioren-bauernmuehle.de
Seniorenwohnpark Kinzigaue
www.senioren-kinzigaue.de
Altenpflegeheim St. Benedikt
www. senioren-stbenedikt.de
Weitere Informationen finden Sie
auf unserer Webseite:
www.reha-ktl.de
30
31
Willkommen Bei Fuest
Ich freue mich sehr, wenn Sie unsere Klinik Tecklenburger Land näher kennenlernen
möchten. Denn das gibt mir die Gelegenheit, Ihnen unser Herzensanliegen vorzustellen:
den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen gerecht zu werden, die unsere Gäste sind,
ob als Patient einer Klinik oder als Bewohner einer Senioreneinrichtung. Der Mensch ist
Dreh- und Angelpunkt in unserem Denken und Handeln. Von den medizinischen Therapiekonzepten, die den Menschen in seiner seelischen und körperlichen Gesamtheit sehen
und die sich an anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren, bis zur
Architektur unserer Häuser. Vom kulinarischen Anspruch bis zu den vielen kleinen und
großen Service-Leistungen. Unser Ziel ist stets, dass der Erfolg der Therapie – über
Ihren Aufenthalt bei uns hinaus – langfristig erhalten bleibt.
Bei Fuest sind Sie nicht irgendwo, sondern bei einem Familienunternehmen. Von Anfang
an ging es meiner Frau Hilde und mir darum, für alle Gäste und Angehörige ein Partner
zu sein, der die fachlichen und technischen Voraussetzungen auf höchstem Niveau bereitstellt – und ein Partner zu sein, der zuhört, der fragt, der versteht und deshalb immer in
Ihrem Sinn richtig handelt.
Die Einrichtungen der Fuest Familienstiftung stehen für hohe Professionalität, interdisziplinäre Vernetzung und die Umsetzung diakonischer Werte. Mit unserer ausgeprägten Bereitschaft zur Veränderung und mit der Flexibilität aller Mitarbeiter, die
sich fachlich und persönlich ständig weiter entwickeln, begegnen wir den sich wandelnden
Anforderungen der sozialen Wirklichkeit und erweitern unser Wissen. So entsteht ein
Wissen, das dem Menschen dient. Und das ist unser Ziel. Herzlich Willkommen.
KLINIK TECKLENBURGER LAND
Bahnhofstr. 32 | 49545 Tecklenburg | Telefon 05482 650 | Telefax 05482 6053
info@reha-ktl.de | www.reha-ktl.de
05 / 2014
Ihr Franz Fuest
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
22
Dateigröße
2 235 KB
Tags
1/--Seiten
melden