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"Das Schmerz-Buch - Neue Wege wagen" und Dr. med. Jürgen

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Bücher
Prof. Dr. med. Matthias Karst:
Das Schmerz-Buch –
Neue Wege wagen.
So können Schmerzen überwunden werden.
Schlütersche Verlagsgesellschaft
2014, 152 Seiten, 19,99 Euro
ISBN 978-3-89993-850-0 (Print)
ISBN 978-3-8426-8508-6 (pdf)
Das Buch hält, was der Titel verspricht!
Aufbauend auf den modernen Erkenntnissen der Schmerzforschung und den aktuellen Vorgehensweisen der Schmerzklinik
und -praxis erklärt der Autor in verständlicher Sprache, was
Schmerz, was chronischer Schmerz ist, welche therapeutischen
Möglichkeiten bestehen, was man selbst tun kann – ergänzt
durch ein Lexikon medizinischer Fachbegriffe, hilfreicher Adressen und eine aktuelle Übersicht über weitere Literatur für Betroffene und andere Interessierte.
Der Ansatz ist im besten Sinne bio-psycho-sozial, der Autor beschreibt offen und ohne Vorurteile auch nicht unbedingt schulmedizinische Therapieansätze, die sich in der Praxis bewährt haben.
Besonders hervorzuheben sind die Aussagen über die Bedeutung
psychischer und zwischenmenschlicher Zusammenhänge mit
dem körperlich empfundenen Schmerz, die zur Chronifizierung
von Schmerzen führen können, deren fachkundige Behandlung
neben den eigenen Bewältigungsverfahren aber auch Chronifizierung zu vermeiden helfen oder die Lebensqualität mit chronischem Schmerz zu verbessern und stabilisieren vermögen.
Der Autor verzichtet im Unterschied zu anderen Patienten-Ratgebern auf die detaillierte Abhandlung der verschiedenen
Schmerzformen, beschreibt aber ausführlich und verständlich die
medikamentösen und nicht-medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten.
Ergänzt werden diese fachlichen Texte immer wieder durch eingestreute Fallbeispiele, die teilweise „aus dem echten Leben“ gegriffen sind, wenngleich auch bisweilen etwas spektakulär, wie
der Fall des Profi-Fußballers Ivan Klasnic, in dem der Missbrauch
von jahrelangem Schmerzmittel-Konsum mit all seinen Nebenwirkungen berichtet wird.
Das Buch kann insbesondere den Menschen, die sich am Anfang
einer Schmerz-Leidens-Geschichte befinden, sehr gut helfen,
diese Entwicklungen zu verstehen und die Chronifizierung nach
Möglichkeit zu vermeiden.
Während ich das schreibe, liege ich im Krankenhaus (mit bester
postoperativer Schmerztherapie), und ein Mitpatient liest das
Buch: Er ist sehr beeindruckt.
Prof. Dr. med. Toni Graf-Baumann
Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für
Schmerztherapie DIVS e.V.
Jürgen Blumenthal:
Von Quellen, Pfründnern,
Doktoren und Barmherzigen
Schwestern
Ein medizinisch-historischer Streifzug
durch die Entwicklung des Hospitals
und der Kurstadt Bad Orb
Band 7 der Sammlung zu Bad Orbs
Geschichte und Kultur
Verlag Orbensien, Paperback
ISBN 13: 9783927176331
ca. 15 Euro
Jürgen Blumenthal, Jahrgang 1943, wuchs in Bad Orb auf. Von
1977 bis 2008 arbeitete er als Internist und Badearzt in einer Praxis mit Belegtätigkeit in seiner Heimatstadt. Bereits seit vielen
Jahren beschäftigte er sich mit der Geschichte der mittelalterlichen Hospital- und Krankenversorgung. In dem im Herbst 2013
erschienen Band schlägt er einen großen Bogen von den Krankheiten seit dem Mittelalter und der Vorzeit bis in unsere heutige
Zeit. Er berichtet von den Möglichkeiten der ambulanten und
stationären Betreuung, über die Schwierigkeiten in einer kleineren Spessartgemeinde, die erheblichen Veränderungen erleiden
musste.
Ausführliche Kapitel werden der Nutzung Bad Orbs während der
beiden Weltkriege gewidmet, die Präsenz von Lazaretten und
der Übergang in die im Norden des hessischen Spessarts bis heute arbeitenden Rehabilitationseinrichtungen.
Was bedeutete für eine Gemeinde das Betreiben einer Kureinrichtung und Saline? Akribisch trug Jürgen Blumenthal Daten zur
wirtschaftlichen Lage des Hospitals zusammen, zur Arbeit der
Schwestern, die aus einem Orden in Fulda entsandt wurden und
listet alle in Bad Orb jemals tätigen Ärztinnen und Ärzte auf.
Auch die Arbeit jüdischer Ärzte in Bad Orb wird angesprochen.
Der Blick in den Wandel des Krankheitsspektrums im Laufe der
Zeit und die Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte lohnt.
Ein historisches Forschungsprojekt, das beachtenswerte Ergebnisse erbrachte und nun erfreulicher Weise in Buchform vorliegt.
Dem Buch ist eine interessierte Leserschaft zu wünschen, dem
Autor gebührt ein Lob für seine Arbeit.
Dr. med. Siegmund Drexler
Von Dr. med. Jürgen Blumenthal ist
ebenfalls erschienen:
Alt werden, lebendig bleiben. Vom
Leben, vom Tod und vom Philosophieren. Gedanken eines alternden Arztes
über Gott und die Welt.
Verlag Orbensien 2014
180 Seiten, Taschenbuch
ISBN 13-9783927176355
9,80 Euro
Hessisches Ärzteblatt 3/2015 | 161
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