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PERSONALIEN
HEINZ-HORST DEICHMANN †
AUFGABEN UND ÄMTER
Auszeichnung für soziales Engagement
Foto: dpa
Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. HeinzHorst Deichmann ist am 2. Oktober
im Alter von 88 Jahren in Essen gestorben. Noch vor kurzem war ihm
in Hannover der diesjährige Karl-Barth-Preis
der Union Evangelischer Kirchen in der
Evangelischen Kirche in
Deutschland verliehen
worden. „Im Elternhaus,
geprägt von der Frömmigkeit einer freien evangelischen Gemeinde, studiert Deichmann nach
Kriegsende evangelische
Theologie und Medizin.
Heinz-Horst Deichmann
Durch die Begegnung
mit der Theologie Karl Barths entdeckt er den Gedanken der Freiheit
und der Liebe als Zentrums seines
Glaubens,“ heißt es in der Begründung der Jury.
Deichmann schloss 1951 in Düsseldorf sein Medizinstudium mit
dem Staatsexamen ab. Auf seinen
Dr. med. Andreas Bobrowski (58), Vorsitzender des Berufsverbands Deutscher
Laborärzte (BDL), wurde von der Mitgliederversammlung des BDL bei den Wahlen für die Amtszeit 2015 und 2016 mit
großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt.
Fahrten zur Uni nahm er bereits immer Schuhe mit, um die Düsseldorfer Filialen mit Ware zu versorgen.
Er arbeitete zunächst aber als Orthopäde, bevor er 1956 die Leitung
des Familienunternehmens Heinrich-Deichmann-Schuhe übernahm.
1999 gab er die Leitung des Unternehmens, aus dem sich eine internationale Schuhhandelskette entwickelt hatte, an seinen Sohn ab.
1977 gründete Deichmann das
Hilfswerk „wortundtat“. Mehr als
200 000 Bedürftige in Indien, Tansania, Moldawien und Griechenland profitieren von dessen Arbeit.
Deichmann unterstützte außerdem
zahlreiche medizinische und naturwissenschaftliche Forschungseinrichtungen. Im Jahr 2005 stellte er
15 Millionen Euro für die Opfer der
Tsunami-Katastrophe in Südasien
und weitere Hilfsprojekte zur Verfügung. Außerdem war er Gönner der
Ben-Gurion-Universität in Beerscheba (Israel).
Gisela Klinkhammer
Prof. Dr. med. Ralf Gold (54), Bochum,
wurde von den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Neurologie ab Januar 2015 zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt.
Prof. Dr. med. Jörg Hacker ist vom Senat der Leopoldina als Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften
wiedergewählt worden. Er tritt damit am
1. März 2015 eine zweite fünfjährige
Amtszeit an der Spitze der Akademie an.
Vor seiner Wahl zum Akademiepräsidenten leitete Jörg Hacker das Robert KochInstitut in Berlin. Von 2003 bis 2009 war
er Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Prof. Dr. med. Annegret Kuhn (47),
MBA, hat zum 1. Oktober 2014 die Leitung des Interdisziplinären Zentrums Klinische Studien der Universitätsmedizin
Mainz übernommen.
XAVIER DEAU
Prof. Dr. med. Andreas Meyer-Lindenberg, Direktor des Zentralinstituts für
Seelische Gesundheit, ist seit September
2014 Chefredakteur der Zeitschrift „European Neuropsychopharmacology“, dem
offiziellen Journal des European College
of Neuropsychopharmacology.
Im Dienst einer universellen Ethik
ärztlichen Handelns, die Wahrung
der ärztlichen Schweigepflicht, der
Schutz von Patientendaten sowie
die Vermeidung von Interessenkonflikten.
Dem Allgemeinarzt liegt aber
auch eine qualitativ hochwertige
medizinische Aus- und
Weiterbildung am Herzen. „Es ist wichtig,
dass der Weltärztebund
sich für die Ärztinnen
und Ärzte von morgen
einsetzt“, meint Deau
und verweist auf das
Junior Doctors Network
im Weltärztebund.
Und wie schützt er
sich als Arzt und
Berufspolitiker gegen Xavier Deau
Stress? „Ich bin völlig
entspannt“, sagt Deau. „Ich habe
keinen stressigen Beruf, sondern
einen, den man mit Leidenschaft
ausübt.“
Heike Korzilius
Deutsches Ärzteblatt | Jg. 111 | Heft 42 | 17. Oktober 2014
Prof. Dr. med. Andreas Roth (53), zuvor
Waldkrankenhaus Rudolf Elle in Eisenberg, ist nach seiner Berufung auf die
Professur für Orthopädie/Endoprothetik
an das Universitätsklinikum Leipzig gewechselt und leitet dort an der Klinik für
Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie den Bereich Endoprothetik/Orthopädie.
Foto: privat
Dr. Xavier Deau (64) ist seit dem
10. Oktober neuer Präsident des
Weltärztebundes. Der Allgemeinarzt aus Frankreich löst die ugandische Ärztin Dr. Margaret Mungherera ab und wird dem Gremium ein
Jahr lang vorstehen. Deau arbeitet
in Épinal, am Südwestrand der Vogesen, in einer Gemeinschaftspraxis und engagiert sich seit 2003
in der französischen Berufspolitik.
Dem Vorstand des Weltärztebundes gehört er seit 2012 an.
Der Franzose ist ein Überzeugungstäter im besten Sinne. Ihm
gehe es bei seinem Engagement
im Weltärztebund in erster Linie
darum, international verbindliche
medizinethische Standards zu vertreten und durchzusetzen, betont
er: „Es gibt ethische Werte, die jeden Arzt leiten sollten, egal welcher Kultur, Religion oder Hautfarbe er angehört.“ Kernpunkte
sind für Deau die Unabhängigkeit
Prof. Dr. med. Julia Stingl (43), Fachärztin für Klinische Pharmakologie, ist zur
Vizepräsidentin des Bundesinstituts für
Arzneimittel und Medizinprodukte
(BfArM) ernannt worden. Stingl war von
2006 bis 2012 Universitätsprofessorin
für das Fach Klinische Pharmakologie an
der Universität Ulm. Seit 2012 leitet sie
die Abteilung für Forschung im BfArM. EB
A 1819
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Seele and Geist
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