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FAQ [PDF 215,1 KB] - Ministerium für Wissenschaft, Forschung und

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MINISTERIUM FÜR WISSENSCHAFT, FORSCHUNG UND KUNST
FAQ zur Ausschreibung „Forschernetzwerke“ im Rahmen des Förderprogramms Wasserforschung Baden-Württemberg vom 08. Dezember 2014
1.
Frage: Dürfen Unteraufträge auch ins Ausland vergeben werden?
Antwort: Die für die Einrichtung von Forschernetzwerken ausgeschriebenen Mittel
dienen der Forschungsförderung im Land Baden-Württemberg. Für die Vergabe von
Unteraufträgen ins Ausland können diese Mittel nicht verwendet werden. Ausländische Partner können sich generell an den Forschernetzwerken beteiligen, sie müssen
allerdings ihre Ausgaben mit eigenen Mitteln bestreiten.
2.
Frage: Zu beantragende Personalmittel und deren mögliche Aufteilung in Teilzeitstellen:
Antwort: Pro Netzwerk können maximal 5 Vollzeitäquivalente (VZÄ) wissenschaftlicher
Dienst beantragt werden. Diese können unter Einhaltung der Vollzeitstellenobergrenze (5) auch als Teilzeitstellen durch mehr Personen besetzt werden. Unter "wissenschaftlichen Dienst" fallen sowohl Postdoktorand/inn/en als auch Doktorand/inn/en.
Grundlage für die im Antrag anzusetzenden Kosten einer Vollzeitstelle bilden die Personalmittelsätze der DFG für das Jahr 2015 (DFG-Vordruck 60.12-01/15).
Die tarifliche Eingruppierung der vorgesehenen Personen sowie die Festlegung ihres
Stellenanteils obliegt allein der einstellenden Hochschule.
3.
Frage: Können Mittel für studentische und/oder wissenschaftliche Hilfskräfte beantragt
werden?
Antwort: Mittel für Hilfskräfte sind bei Bedarf unter "Sachaufwendungen" einzustellen.
4.
Frage:
Sollen mehrere Partner, die an der gleichen Hochschule arbeiten, als separate Partner aufgeführt werden oder soll jede Hochschule als EIN Verbundpartner aufgeführt
werden?
Antwort:
Im Antragsformular sind als Verbundpartner lediglich die beteiligten Hochschulen
und/oder selbstständigen Einrichtungen aufzuführen. Institute an Hochschulen müssen im Formular nicht einzeln genannt werden. Sie sind unter der Beschreibung des
geplanten Konsortiums in der Antragskizze aufzuführen.
Königstraße 46, 70173 Stuttgart, Telefon 0711 279-0, Telefax 0711 279-3080, poststelle@mwk.bwl.de,
www.mwk.baden-wuerttemberg.de, www.service-bw.de,
Behindertengerechte Parkplätze: Innenhof Mittnachtbau (Einfahrt Gymnasiumstraße), VVS-Anschluss: S - Stadtmitte, U - Schlossplatz
-2-
5.
Frage:
Verbundpartner: Was ist der Unterschied zwischen „Partner 1“ und dem Verantwortlichen für das Vorhaben?
Antwort:
Die Hauptantragstellerin ist unter "Konsortialführende Universität" zu nennen, inklusive der dortigen inhaltlich verantwortlichen Person. Die weiteren Partnerhochschulen/einrichtungen sind unter Partner 1, Partner 2 etc. aufzuführen.
6.
Frage:
Wollen Sie im Antragsformular für jede Partner-Hochschule nur einen Partner genannt
haben, obwohl mehrere Partner an einer Hochschule lokalisiert sind?
Antwort:
Partner im Sinne der Projektförderung sind Hochschulen und selbstständige Einrichtungen, keine Hochschulinstitute (s.a. Antwort 5). Sind mehrere Institute einer Hochschule beteiligt, ist die Einigung auf eine Sprecherin/einen Sprecher erforderlich,
die/der im Formular unter "Verantwortliche/r" aufzuführen ist.
7.
Frage: Am Ende des Formblatts unterschreibt nur der Rektor/sein Bevollmächtigter
der den Antrag einreichenden Universität?
Antwort: Für die Einreichung der Skizzen gilt: Da die Konsortialführende Hochschule
den Antrag einreicht, ist dieser allein von deren Hochschulleitung zu unterschreiben.
8.
Frage: Die Titelseite mit den Autoren zählt doch sicherlich nicht mit zur Gesamtzahl
von 10 Seiten zum inhaltlichen Teil des Vorantrags. Ist das korrekt?
Antwort: Eine separate Titelseite ist für die Antragskizze nicht erforderlich; einzureichen sind
• das Antragsformular (mit Angabe der beantragenden Hochschulen und Partnereinrichtungen, der jeweiligen Ansprechpartner und der Aufstellung der beantragten Mittel);
• der Antragstext (10 Seiten in englischer Sprache, Arial 11pt);
• maximal 15 Seiten Anlagen (mit Qualifikationsnachweisen, CV's etc.) (vgl. auch
S. 7 f. des Ausschreibungstextes)
9.
Frage:
Welcher Unterschied besteht im Antragsformular zwischen dem Beginn des Antragszeitraums und der Umsetzung?
Antwort:
Im Formular werden sowohl Angaben zur beantragten Förderdauer wie zum geplanten Projektbeginn einzeln abgefragt. Die Starttermine sollten identisch sein.
-3-
10.
Frage:
Erhalten alle Partner die Mittel separat oder erhält die Konsortialführende Universität
alle Mittel und verteilt diese dann in Form von Unteraufträgen?
Antwort:
Bei einer Förderzusage ist für die Mittelbewirtschaftung die Konsortialführende Universität zuständig. Die verbindliche Grundlage dafür bildet die eingereichte Finanzkalkulation, nach der dann die Mittel an die Partner weitergeleitet werden. Abweichungen
und Umwidmungen während des Förderzeitraums müssen zuvor durch das MWK genehmigt werden.
11.
Frage:
Wie verbindlich ist die auf S. 8 des Ausschreibungstexts für die Skizzen beschriebene
Gliederung?
Antwort:
Im Interesse der Vergleichbarkeit der Antragsskizzen wird um die Einhaltung der Gliederung gebeten.
12.
Frage:
Kann die Erstbetreuung einer beantragten Promotionsstelle nur durch eine/n Professor/in einer Universität in Baden-Württemberg übernommen werden?
Antwort:
Hier sind die Regelungen der Promotionsausschüsse der jeweiligen Universität zu
beachten. Bitte informieren Sie sich nach der vor Ort gültigen Regelung.
13.
Frage:
Wer gilt im Sinne der Ausschreibung noch als "Wasserforscher/in"?
Antwort:
Gefördert werden Forschernetzwerke, die mindestens zwei der drei im Ausschreibungstext genannten Dachaspekte und ein Forschungsthema aus dem Querschnittsbereich abdecken und dabei inter- und transdisziplinär arbeiten. Im Sinne der Interdisziplinarität können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Nachbardisziplinen
mit Bezug zum Forschungsthema sich beteiligen.
14.
Frage:
Sollen:
a) die jeweiligen CVs direkt die Publikationen der letzten 3 Jahre und die Projekte
der letzten 5 Jahre jeder/s einzelnen Wissenschaftlerin/s enthalten,
b) oder sollen Publikationen und Projekte in Gesamtlisten im Anschluss an die einzelnen CVs gebündelt aufgeführt werden? In letzterem Fall: können dann weitere Publikationen innerhalb der CVs angegeben werden?
Antwort:
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sollten die zum beantragten Forschernetzwerk einschlägigen Publikationen (aus den letzten drei Jahren) und Projekte (aus den letzten
-4-
fünf Jahren) des Konsortialteams in einer Liste gebündelt werden. Die Seitenbeschränkung (max. 15 Seiten Anhänge zur Skizze) ist einzuhalten.
15.
Frage:
Sind mögliche Unteraufträge an außeruniversitäre Einrichtungen schon in dem Limit
von 300.000 EUR für Sachmittel enthalten?
Antwort:
Sofern die maximal zu beantragenden Vollzeitäquivalente (5 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen pro Netzwerk) nicht ausgeschöpft werden, können die restlichen Personalmittel auch für Unteraufträge an KMU und/oder andere außeruniversitäre Einrichtungen verwendet werden. Darüber hinaus können Unteraufträge auch aus den zur
Verfügung stehenden Sachmitteln (max. 300.000 EUR) finanziert werden.
16.
Frage:
Ist die Evaluierung nach drei Jahren so gedacht, dass hier eine strenge Prüfung stattfindet, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zum Abbruch führt? Oder ist es "nur"
eine routinemäßige Kontrolle, ob die Arbeiten zielgerichtet laufen und die Mittel sachgerecht verwendet werden?
Antwort:
Die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel ist zusammen mit einem Fortschrittsbericht jährlich nachzuweisen. Die in der Hälfte der Programmlaufzeit vorgesehene Zwischenevaluierung dient dazu, das Gesamtprogramm hinsichtlich seiner Wirkungen zu
bewerten und Hinweise bzw. Empfehlungen für eine zielführende weitere Gestaltung
des Förderprogramms zu gewinnen.
17.
Frage:
Sollen Unterauftragnehmer als Kooperationspartner in Annex 1 (CVs etc.) mit aufgeführt werden?
Antwort:
Neben dem Qualifikationsnachweis/Kurz-CVs des verantwortlichen Konsortialteams
und ggf. entscheidender weiterer Wissenschaftler/innen sind im Anhang auch die beteiligten außeruniversitären Einrichtungen mit ihren jeweiligen Schwerpunkten und der
vorgesehenen Rolle im Projektvorhaben (z.B. auch im Rahmen von Unteraufträgen)
aufzuführen.
18.
Frage:
Wie differenziert müssen die beantragten Personalstellen kalkuliert werden, wenn z.B.
innerhalb des Förderzeitraums der Abschluss einer Promotion erwartet wird und eine
anschließende Weiterbeschäftigung als PostDoc vorgesehen ist?
Antwort:
Die Personalkalkulation ist auf dem Antragsformular zur Skizze entsprechend vorzunehmen (z.B. erste drei Jahre Eingruppierung als Doktorand/in, danach für die Restlaufzeit als PostDoc).
-5-
19.
Frage:
Können Personalmittel in Mittel für Unteraufträge umgewandelt werden?
Antwort:
Personalmittel können nur dann für Unteraufträge verwendet werden, wenn nicht die
maximale Zahl Vollzeitäquivalente wissenschaftlicher Dienst (5 VZÄ) ausgeschöpft
wird.
20.
Frage:
Ist das Antragsformular (Kostenaufschlüsselung etc.) in deutscher oder in englischer
Sprache abzufassen?
Antwort:
Das Antragsformular liegt nur in deutscher Sprache vor. Die unter den Punkten 3.1,
3.2 und 5.2 erbetenen Erläuterungen können wahlweise in deutscher oder englischer
Sprache abgefasst werden.
21.
Frage:
Können auch Personen auf befristeten Stellen die Sprecherschaft für ein Konsortium
übernehmen?
Antwort:
Als Sprecher/in eines Konsortiums können nur Personen genannt werden, die arbeitsvertraglich über die gesamte Dauer des Förderzeitraums zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus werden an die Sprecherin/den Sprecher besondere Anforderungen
hinsichtlich fachlicher Ausgewiesenheit, Erfahrung in der Projektleitung auch Drittmittel geförderter Projekte sowie Integrations- und Leitungskompetenz gestellt. Diese
Kriterien werden üblicherweise im Rahmen der Begutachtung geprüft.
22.
Frage:
Im Ausschreibungstext ist vom Konsortialteam und ggf. entscheidenden weiteren Wissenschaftler/inne/n die Rede. Worin besteht der Unterschied?
Antwort:
Unter dem Konsortialteam werden im Sinne der Ausschreibung die über die miteinander kooperierenden Einrichtungen institutionell eingebundenen Personen des Netzwerks verstanden; es ist denkbar, dass darüber hinaus weitere Personen mitwirken,
die in diesem Falle aufzuführen sind.
Letzte Aktualisierung: 24. Februar 2015
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