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INFORMATION
zur Pressekonferenz
mit
Mag.a Doris Hummer
Forschungs-Landesrätin
DI Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA
GF Upper Austrian Research GmbH
DI Dr. Ludovit Garzik
GF Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Stv. Vorsitzender des UAR-Beirates
am 29. Oktober 2014
zum Thema
Upper Austrian Research
Exzellentes Zeugnis für 4 Jahre
Forschungsleitgesellschaft des Landes OÖ
Ort:
JKU Science Park Bauteil 2
Altenberger Straße 69, 4040 Linz
Pressekonferenz: 2. OG, Raum 255
anschließend Forschungs-Ausstellung im EG
HUMMER, ENZENHOFER, GARZIK
2
KURZFASSUNG
Die Upper Austrian Research GmbH ist Teil der Innovationsholding des Landes OÖ und
wurde im Zuge der Gründung der Innovationsholding neu aufgestellt. Diese
Neuausrichtung wurde nun extern evaluiert (durch Technopolis gemeinsam mit WIFO
und der Fraunhofer Gesellschaft).
1. Externe Evaluierung stellt UAR exzellentes Zeugnis aus –
Ausgliederung aus der TMG strategisch richtige Entscheidung
Seit
Mitte
2010
ist
die
Upper
Austrian
Research
GmbH
(UAR)
die
Forschungsleitgesellschaft des Land OÖ. Seitdem konnten wesentliche Kennzahlen im
Projektbereich, beim Forschungspersonal sowie des Wissenstransfers deutlich verbessert
werden.
2. UAR realisiert jährlich 1.200 Projekte mit 750 Firmenpartnern
Von 2010 bis 2013 konnte die UAR wesentliche Kennzahlen deutlich steigern:
Gesamteinnahmen der Forschungsbeteiligungen von € 38 Mio. auf € 54 Mio.
Leistungserlöse/Barleistungen aus der Wirtschaft von € 17 Mio. auf € 23 Mio.
Anteil an internationalen Projekten von 12 % auf 21 %
3. UAR ist die Leitgesellschaft für außeruniversitäre Forschung in OÖ
Als dynamische Forschungsplattform trägt die UAR wesentlich zur Stärkung der
außeruniversitären Forschung in OÖ bei. So sind z.B. 6 von 10 Projekteinreichungen beim
5. Call COMET K-Projekte mit Oberösterreich-Beteiligung bzw. werden von Oberösterreich
geführt. Insg. konnten bei den COMET-Calls 2014 € 37 Mio. an Bundesförderzusagen nach
Oberösterreich geholt werden.
Pressekonferenz am 29. Oktober 2014
HUMMER, ENZENHOFER, GARZIK
Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer
Upper Austrian Research
Aktuelle externe Evaluierung stellt UAR ein exzellentes Zeugnis aus
Seit Mitte 2010 nimmt die Upper Austrian Research GmbH (UAR) die Aufgaben der
Forschungsleitgesellschaft des Landes OÖ wahr. Die aktuelle Evaluierung durch Technopolis
gemeinsam mit dem WIFO und der Fraunhofer Gesellschaft stellt der UAR ein exzellentes
Zeugnis aus. Wesentliche Kennzahlen im Projektbereich, beim Forschungspersonal sowie des
Wissenstransfers konnten seit der Neupositionierung deutlich erhöht werden.
Die Evaluierung bezog sich vor allem auf den Zeitraum seit ihrer Umstrukturierung in eine Holding
im Jahr 2010 bis jetzt.
„Das Ergebnis der externen Evaluierung bestätigt, dass sich die Stärkung der außeruniversitären
Forschung in Oberösterreich durch eine dynamische Forschungsholding als richtig erwiesen hat.
Die Upper Austrian Research GmbH ist viel beachteter Player in der Forschungslandschaft und
unterstützt Prozesse im Rahmen von Forschungsstrategien und Forschungsprogrammen sowie bei
der Umsetzung von F&E-Strategien und Forschungsfeldern in Oberösterreich“, so Landesrätin
Hummer.
Die UAR fungiert als Forschungsplattform, etwa zu Themen des strategischen Wirtschafts- und
Forschungsprogramm „Innovatives OÖ 2020“ bzw. im Vorfeld von größeren Ausschreibungen, vor
allem im Rahmen des COMET-Programms.
Folgende Kernaufträge erfüllt die UAR für das Land OÖ:
1. Die Leitgesellschaft für außeruniversitäre Forschung
2. Die Verwaltung und Weiterentwicklung der Beteiligungsprotfolios
3. Service und Unterstützung der Beteiligungen z.B. Markenentwicklung, Koordinierung von
Einreichungen von K-Projekten
4. Forcierung des Dialogs von Forschung und Gesellschaft (Innovationskultur des Landes;
Lange Nacht der Forschung)
Seit 2011 koordiniert die UAR alle Aktivitäten in OÖ im Rahmen des COMET-Programms und hat
dabei eine Reihe von Maßnahmen gesetzt.
Pressekonferenz am 29. Oktober 2014
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HUMMER, ENZENHOFER, GARZIK
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Sehr erfreulich zeigte sich etwa das Ergebnis des 5. Calls COMET K-Projekte vom April 2014.
Oberösterreich führt sowohl bei der Anzahl der eingereichten als auch bei den genehmigten
Projekten. Mehr als die Hälfte der hochqualitativen Projekteinreichungen sind mit
Oberösterreich-Beteiligung bzw. werden von Oberösterreich geführt. Von den zehn eingereichten
Projekten mit Oberösterreich-Beteiligung wurden sechs Projekte genehmigt. Vier der bewilligten
Projekte unterliegen der Konsortialführung durch Oberösterreich. Auch beim 3. Call COMET K1Zentren schneidet Oberösterreich hervorragend ab. Alle vier eingereichten K1-Zentren mit OÖBeteiligung haben sich bei der Jurysitzung im Juli 2014 durchgesetzt. Bei drei der vier Zentren hat
Oberösterreich die Konsortialführerschaft. Insgesamt konnten bei diesen beiden COMET-Calls €
37 Mio. an Bundesförderzusagen nach Oberösterreich geholt werden.
Die Upper Austrian Research GmbH deckt mit ihren Beteiligungen die Forschungsschwerpunkte
Informations-
und
Kommunikationstechnologien,
Mechatronik/Prozessautomatisierung,
Innovative Werkstoffe/Leichtbau, Life Science, Energieeffizienz sowie Mobilität/Logistik ab.
Seit der Ausgliederung der UAR aus der TMG im Jahr 2010 wurden zukunftsweisende Aktivitäten
gesetzt. Sie gruppieren sich um drei zentrale Herausforderungen:
1. die Erstellung robuster formaler Strukturen und Prozesse,
2. die (Weiter)Entwicklung des Beteiligungsportfolios und
3. die Entwicklung eines Angebotes an (horizontalen) Dienstleistungen.
Am Beispiel der (Weiter)Entwicklung des Beteiligungsportfolios wurde etwa die stärkere
Bündelung der Kompetenzen und Ressourcen, eine klare strategische Ausrichtung, die
synergetische Nutzung von Ressourcen, eine Intensivierung von Kontakten oder die Verbesserung
der nationalen und internationalen Sichtbarkeit und Positionierung der oö. Forschungslandschaft
verfolgt.
Auszug aus dem Evaluierungsbericht:
„Die UAR Holding hat in den vergangenen Jahren, seit dem Umbau zu einer reinen Holding, eine
Reihe von wichtigen Aufgaben mit großer Aufmerksamkeit und Sorgfalt aufgegriffen und
umgesetzt. Die drei Aufgabenblöcke wurden von der UAR mit einem hohen Maß an Systematik
entwickelt, eingeführt und in Routineprozesse verwandelt. In diesen Fragen wird von weithin
allen Stakeholdern ein hohes Maß an Professionalität, Verlässlichkeit und Beharrlichkeit
bescheinigt.“
Pressekonferenz am 29. Oktober 2014
HUMMER, ENZENHOFER, GARZIK
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DI Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA – GF Upper Austrian Research GmbH
Upper Austrian Research - Performancesteigerung seit 2010
Die Upper Austrian Research GmbH setzt mit ihren Forschungsbeteiligungen auf die Umsetzung
innovativer Lösungen an der Schnittstelle von der Grundlagen- zur anwendungsorientierten
Forschung und bietet Unternehmen jeder Größe Zugang zu hochkarätigen F&E-Kapazitäten.
Sie
ist
Mehrheitseigentümerin
der
Center
for
Advanced
Bioanalysis
GmbH
(CBL),
Kompetenzzentrum Holz GmbH (WOOD K plus), PROFACTOR GmbH, Research Center for Non
Destructive Testing GmbH (RECENDT) und Transfercenter für Kunststofftechnik GmbH (TCKT).
Weiters hält sie namhafte Beteiligungen an den Forschungsgesellschaften Linz Center of
Mechatronics GmbH (LCM), Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH), Polymer
Competence Center Leoben GmbH (PCCL), RISC Software GmbH sowie BioMed-zet Life Science
GmbH.
Im betrachteten Zeitraum 2010-2013 – unberücksichtigt der strategischen Beteiligung an der
PROFACTOR GmbH im Jahr 2014 - konnte die UAR-Gruppe durch die Performance ihrer
Forschungsbeteiligungen beachtliche Steigerungen erzielen:
Gesamteinnahmen der Forschungsbeteiligungen von € 38 Mio. auf € 54 Mio.
Leistungserlöse/Barleistungen aus der Wirtschaft von € 17 Mio. auf € 23 Mio.
Anteil an internationalen Projekten von 12 % auf 21 %
Anteil an Kooperationspartnern außerhalb von OÖ (Österreich und international) von
gesamt 54 % auf 60 %
Anzahl an Publikationen mit internationalen Co-Autoren um 20 %
Anzahl der Mitarbeiter/innen in den Beteiligungsgesellschaften um 15 % auf 530 MA
Anzahl der weiblichen Forscherinnen um 19 %
Anzahl an internationalen ForscherInnen um 18 %
Mittlerweile werden jährlich 1.200 Projekte mit 750 Firmenpartnern realisiert.
Zudem wurde für die Erstellung robuster formaler Strukturen und Prozesse und die
Weiterentwicklung
des
Beteiligungsportfolios
gesorgt.
Die
Umstrukturierungen
und
Erweiterungen des Portfolios sowohl der UAR als auch einzelner Töchter zeigen recht deutlich die
Pressekonferenz am 29. Oktober 2014
HUMMER, ENZENHOFER, GARZIK
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strukturierende Tätigkeit der UAR in ihrer Holdingfunktion und insoweit in ihrer Funktion als
Leitgesellschaft des Landes in Forschungsangelegenheiten.
„Es wird uns heute von zahlreichen Seiten bestätigt, dass wir in der Forschungsholding und in den
Beteiligungsgesellschaften sehr gute Arbeit leisten. Das aktuelle externe Evaluierungsergebnis
zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und als Leitgesellschaft für die außeruniversitäre
Forschung in Oberösterreich schon viel bewirken konnten. Auch die bereits im Jahr 2013
durchgeführte
WIFO-Studie
bestätigte,
dass
die
UAR
wesentliche
Akzente
im
Forschungsmanagement setzt, Wissenschafter/innen anziehen und binden kann und in den letzten
Jahren eine beachtliche außeruniversitäre Forschungsinfrastruktur aufgebaut wurde, die eine
wesentliche Brückenfunktion zwischen Industrie und universitärer Forschung erfüllen kann“,
betont DI Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA, Geschäftsführer der Upper Austrian Research GmbH.
DI Dr. Ludovit Garzik - GF Rat für Forschung und Technologieentwicklung,
Stv. Vorsitzender des UAR-Beirates
Forschungsstandort OÖ – UAR als Leitgesellschaft für außeruniversitäre
Forschung etabliert
Oberösterreichs Forschung und Entwicklung hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend
entwickelt.
Durch
den
ausgewogenen
Mix
von
tertiären
Bildungseinrichtungen,
außeruniversitären Forschungsinstituten und Unternehmen wird die gesamte Innovationskette
innerhalb der Landesgrenzen abgedeckt. Die Vorteile der starken industriellen Basis können so
optimal zum Tragen gebracht werden. Dazu kommen die vielen nationalen und internationalen
Kooperationen, die für die weitere Entwicklung besonders bedeutsam sind.
Der Standort konnte sich insbesondere in den Doppelstärkenfeldern etablieren, wo einzelne
Themen sowohl bei Publikationen als auch bei Patentanmeldungen besonders
stark in Erscheinung treten. Die UAR als Leitgesellschaft für die außeruniversitäre Forschung und
Entwicklung kann durch hohe Qualität und als Brücke zu den öffentlichen Auftraggebern eine
Schlüsselposition einnehmen. In Zukunft wird dieser Funktion eine noch wichtigere Rolle
zukommen, da die Komplexität der Rahmenbedingungen im F&E Bereich stetig zunimmt.
Forschungseinrichtungen benötigen stabile Rahmenbedingungen, die vor allem die Bereitstellung
von adäquaten Humanressourcen, die Formulierung von strategischen Zielen und den Ausbau
relevanter Infrastrukturen umfasst. Die Kooperationsbeziehungen bedingen Vertrauen von allen
Pressekonferenz am 29. Oktober 2014
HUMMER, ENZENHOFER, GARZIK
Seiten und die UAR kann hier durch ihre aktive Rolle Kontinuität in den Rahmenbedingungen
und Planungssicherheit für die Forschenden gewährleisten.
„Die UAR leistet in Ihrer Funktion als Forschungsholding des Landes OÖ hervorragende Arbeit. In
den letzten Jahren ist dadurch in Oberösterreich eine unverzichtbare Struktur der
außeruniversitären Forschung entstanden. Die positive Evaluierung bestätigt den eingeschlagenen
Weg und ist eine hervorragende Basis für die weiteren Entwicklungsschritte“, so der stv.
Vorsitzende des UAR-Beirates DI Dr. Ludovit Garzik, Geschäftsführer des Rates für Forschung und
Technologieentwicklung in Wien.
In den nächsten Jahren bis 2020 und darüber hinaus wird die UAR durch Erweiterung des
Beteiligungsportfolios und des Dienstleistungsangebots bestehende und neu entstehende
Institutionen unterstützen. Das seit 2011 eingerichtete Kennzahlensystem zum Monitoring
ermöglicht eine effiziente Bewertung der Maßnahmen.
Die vom Land Oberösterreich 2012 beauftragten Ziele beinhalten neben der Strukturbereinigung
und der inhaltlichen Ausrichtung auch die Wissenschaftskommunikation, der eine ganz
wesentliche Rolle durch den Dialog der Wissenschaft mit der Gesellschaft zukommt.
Oberösterreich hat in den letzten Jahren über die UAR bei allen relevanten Großprojekten wie
Lange Nacht der Forschung oder MS Wissenschaft eine starke Rolle übernommen und konnte so
einer Vielzahl von Forschenden den direkten Zugang zur breiten Öffentlichkeit ermöglichen. Dies
generiert auf beiden Seiten große Aufmerksamkeit und erzeugt in der Bevölkerung aber bei
Expert/innen Verständnis für die Anforderungen und Notwendigkeiten des jeweils anderen zu
bekommen und wertzuschätzen. Durch diese gegenseitige Wertschätzung schließt sich der Kreis
und das Innovationssystem profitiert langfristig vom Rückhalt in der Bevölkerung.
Pressekonferenz am 29. Oktober 2014
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