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8. Gladbecker OSTER-TURNIER

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4,00 Euro / Kassel 4-2014 / 59. Jahrgang / H 20682
Zeitschrift für Sepulkralkultur
FRIEDHOF UND DENKMAL
Krieg und Totengedenken 3
2 Friedhof und Denkmal 4-2014
Editorial
Schwerpunkt: Krieg und Totengedenken
Inhalt
Vor einhundert Jahren brach der Erste Weltkrieg aus. Mit ihm
begann eine neue Dimension des Kriegstotengedenkens. Nie
zuvor waren so viele Menschen vom Massentod betroffen wie im
20. Jahrhundert – es war das Jahrhundert eines ­hochtechnisierten
Tötens und Vernichtens. In beiden Weltkriegen offenbarte die
von Menschenhand gesteuerte industrialisierte Technik ihr zer­
störerisches Potenzial.
So brachten die Weltkriege neue, in ihrer Tragik nie ­gekannte
Formen des Umgangs mit Tod und Trauer hevor. Sie spiegeln
sich in den endlos scheinenden, uniformen Gräberreihen der
Soldaten­friedhöfe wider. Zugleich aber wurde das Massen­
sterben auch immer wieder mythisch verklärt – beispielsweise
durch die Kriegerdenkmäler, die nach dem Ersten Weltkrieg er­
richtet wurden. In diesem Krieg hatte fast jedes Dorf Gefallene zu
beklagen. Die kleinsten Tageszeitungen füllten sich in den ersten
Kriegsmonaten rasch mit Todesanzeigen.
Auch der Soldatenfriedhof im heutigen Verständnis entstand
in Deutschland und Europa im Umfeld des Ersten Weltkriegs. Zu­
vor waren Gefallene – abgesehen von einzelnen ­Heeresführern –
zumeist in anonymen Massengräbern beigesetzt worden. Noch
während die Schlachten des Ersten Weltkriegs tobten, wurden in
Deutschland, Großbritannien und Frankreich die Voraussetzungen
geschaffen, um den Toten einzelne Gräber zuzuweisen. Ende 1919
wurde in Berlin der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
gegründet. Er wirkte in der Folge als entscheidende Einrichtung
für das Kriegstotengedenken in Deutschland. Hauptaufgabe wa­ren die Soldatenfriedhöfe. Zunächst beruhte der Volksbund auf
einem breiten gesellschaftlichen Spektrum, bevor er später politisch nach rechts rückte und sich den Nationalsozialisten andiente.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wiederholte sich jene politische
Instrumentalisierung, die aus den 1920er Jahren bekannt war,
nicht mehr. Zu grausam und brutal waren die Erfahrungen von
Krieg und Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten. Wegen der
großen Zahl an Kriegstoten mußte an vielen Orten auf eine na­
mentliche Nennung verzichtet werden. In Symbolik und Inschrift
dominierten nun Sprachlosigkeit oder der Rückgriff auf christlich
gefärbten Trost, etwa durch Bibelzitate.
Das vorliegende Heft gibt Einblicke in ganz unterschiedliche
Formen des Kriegstotengedenkens und, nicht zuletzt, in den
heutigen Umgang damit.
3 Norbert Fischer
Kriegstod und kollektives Totengedenken
im und nach dem Ersten Weltkrieg
Norbert Fischer, für das Redaktionsteam
7 Reiner Sörries
Trost im Leid – Strategien zur Bewältigung der Trauer
in Eiserner Zeit
Die Bestattung der Gefallenen während des Ersten Weltkriegs
11 Nele Fahnenbruck
Die „Initiative Weltkriegsgräber“
auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg
13 Barbara Leisner
Kriegsgräber auf dem Ohlsdorfer Friedhof
19 Stephan Hadraschek
„Konzept zur Aufarbeitung der Grabanlagen mit
Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft auf Berliner
Friedhöfen 2013 – 2015“
2 0 Rainer Knauf
Gefallenengedenken an zivilen Grabmalen
_____
24 Aus den Beständen des Museums für Sepulkralkultur 45
Jaana Hufnagel
„Ich habe es nicht gewollt.“
_____
26 Aktuelles
39 Termine
5 Bücher. Hinweise und Rezensionen
4
_____
47 Impressum, Abbildungsnachweis und Legen­den
zu den Abbildungen des Heftumschlags
Kriegstod und kollektives Totengedenken
im und nach dem Ersten Weltkrieg
„Heldeneichen und Friedenslinden“, so lau­
tet der Titel einer kleinen Broschüre aus der
Frühzeit des Ersten Weltkriegs, verfasst vom
Königlichen Gartenbaudirektor Willy Lange
aus Wannsee und herausgegeben von ei­
ner „Arbeitsgemeinschaft für Deutschlands
Helden­haine“. Sie zeigt, dass bereits im ers­
ten Kriegsjahr der Kriegstod in Deutschland
mythologisiert wurde. Willy Lange hatte in
der „Täglichen Rundschau“ vom 8. Dezem­
ber 1914 gefordert, jedem, „der durch seinen
Opfertod zum Helden Deutschlands ward, in
seiner Heimatgemeinde eine, seine [i. Orig.
halbfett] Eiche zu pflanzen …“. In der Bro­
schüre selbst werden die von Willy Lange
vorgeschlagenen „Heldenhaine“ vor allem
der angeblich überlegenen „germanischen
Rasse“ zugedacht. Der Tod in den Schüt­
zengräben wurde also schon in den ersten
Kriegsjahren im Gefallenen- und Opferkult
zum Mythos verklärt. In Deutschland sollte
dieser Kult später zum zentralen Element
nationalistischer Ideologien werden. Vor
diesem Hintergrund erlangten auch die neu
angelegten Soldatenfriedhöfe ihre Bedeu­
tung und konnten politisch instrumentali­
siert werden.
Systematisch angelegte Soldatenfriedhöfe
mit einzelnen, gekennzeichneten Gräbern
entstanden in Europa in großer Zahl erst im
Umfeld des Ersten Weltkriegs. Zuvor waren
Gefallene in der Regel in anonymen Massen­
gräbern beigesetzt worden. In den USA je­
doch wurde im Rahmen des amerikanischen
Sezessionskrieges bereits 1863 ein Teil des
Schlachtfeldes zum offiziellen Soldatenfried­
hof. Zur bekanntesten Einrichtung dieser Art
wurde der amerikanische Nationalfriedhof
Arlington bei Washington. Der erste deut­
sche Soldatenfriedhof entstand im Zuge des
Deutsch-Französischen Krieges 1870/71. Der
„Helden“, Gefallenendenkmal für den Ersten Weltkrieg in Schierke/Harz
Friedensvertrag von 1871 sah vor, dass vor­
handene Gräber auf gegnerischen Territo­rien
erhalten und gepflegt werden sollten.
Im Ersten Weltkrieg wurden noch während
des Kriegsverlaufes in Deutschland, Groß­
britannien und Frankreich die Rahmenbe­
dingungen geschaffen, um allen Gefallenen
wenn möglich einzelne Gräber zuzuweisen.
In Frankreich wurde 1915 ein Gesetz erlassen,
dass allen Kriegstoten ewige Ruhe zusicher­
te. Andere europäische Staaten folgten. In
Deutschland gab es während des Krieges
besondere Einheiten und Offiziere, die sich
um die Bestattung der Gefallenen kümmer­
ten. Zugleich wurde begonnen, einzelne Grä­
ber in Friedhöfen zu vereinigen. Jeder Staat
war für die Pflege der Soldatenfriedhöfe auf
seinem Territorium zuständig. Der Versailler
Friedensvertrag von 1919 sah völkerrechtlich
die gegenseitige Erhaltung der Gräber vor. In
Deutschland wirkten Architekten und Gestal­
ter frühzeitig bei dem Versuch mit, angemes­
sene Begräbnisplätze für die zahllosen Gefal­
lenen zu schaffen. Der Deutsche Werkbund
widmete sein Jahrbuch 1916/17 vollständig
dem Thema „Kriegsgräber und -denkmäler“.
Auf Grundlage eines breiten gesellschafts­
politischen Spektrums nicht-staatlicher Ver­
einigungen wurde in Berlin am 16. Dezember
1919 in Berlin der Volksbund Deutsche Kriegs­
gräberfürsorge gegründet. Dem Gründungs­
vorstand gehörten sowohl der Kriegerverein
„Kyffhäuser-Bund“ als auch der Allgemei­
ne Deutsche Gewerkschaftsbund an. Der
Volksbund breitete sich rasch aus: Ende 1922
verfügte er über mehr als 530 Ortsgruppen
mit rund 60.000 Mitgliedern, 1925 waren es
Krieg und Totengedenken 5
4 Friedhof und Denkmal 4-2014
rund 75.000 Mitglieder, 1932 rund 131.000.
Hauptaufgabe war die Anlage und Pflege
von Soldatenfriedhöfen im In- und Ausland.
Die meisten Soldatenfriedhöfe des Ersten
Weltkriegs zeichneten sich durch einheitlich
gestaltete, um ein Opferkreuz und Gedenk­
stein bzw. Kapelle herum angelegte Gräber
aus. Neben verbreiteter christlicher Symbolik
prägten weite Rasenflächen die Anlagen.
Der Fokus des Volksbundes Deutsche Kriegs­
gräberfürsorge richtete sich zunächst auf
Frankreich. Hier lag die höchste Zahl Gefal­
lener aus dem Ersten Weltkrieg. Der franzö­
sische Gräberdienst hatte bereits die auf
einer Vielzahl kleinerer Friedhöfe verstreut
liegenden Gefallenen umgebettet und in teil­
weise neu geschaffenen Anlagen zusammen­
gelegt (zum Beispiel Neuville-St.-Vaast, über
36.000 Einzelgräber). Die insgesamt über 200
Anlagen bestanden zumeist aus uniformen
Reihen einfacher Holzkreuze ohne Bepflan­
zung und Abgrenzungen. Der Volksbund
ließ die Anlagen nun landschaftsgärtnerisch
gestalten, unter anderem wurden Hecken,
Bäume und Rasen, Hochkreuze und kleine
Kapellen für die Gesamtanlage, Naturstein­
einfassungen und Bepflanzungen für einzel­
ne Grabstätten errichtet bzw. angelegt. Die
Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe
unterlag strengen Richtlinien. Blumenbe­
pflanzungen an den Gräbern waren unter­
sagt. Deutsche Soldatenfriedhöfe sollten
nach Willen des Volksbundes ein besonderes
„deutsches Empfinden“ ausdrücken: „Unsere
Kriegsgräberstätten sollen in ihrem Ernst,
ihrer ganz großen Schlichtheit deutschen
Glauben und deutschen Opfergedanken
Abb. oben
Der amerikanische Nationalfriedhof
Arlington bei Washington;
Panoramabild
Abb. links
Ehrenfriedhof
Hauptfriedhof Saarbrücken
verkörpern und in fremder Erde Heimat –
Vaterland werden, hieß es später in einem
Handbuch des Volksbundes. Der Gefallene
sollte hier nicht als Individuum auftreten,
sondern in einem als organische Gemein­
schaft verstandenne „deutschen Vaterland“
aufgehen. 1931 betreute der Volksbund
Deutsche Kriegsgräberfürsorge allein in
Frankreich 70 Friedhöfe mit über 324.000
Gefallenen.
Der ab 1926 als Chefarchitekt für den Volks­
bund Deutsche Kriegsgräberfürsorge tätige
Robert Tischler entwarf darüber hinaus bis
zum Zweiten Weltkrieg so genannte „Toten­
burgen“. Der Volksbund war inzwischen poli­
tisch immer weiter nach rechts gerückt.
Die Gestaltung der Soldatenfriedhöfe stand
in Wechselwirkungen mit dem Erscheinungs­
bild der zeitgenössischen zivilen Friedhöfe
und Grabmäler. Die uniforme Einheitlichkeit
der Soldatengräber entsprach im Prinzip den
Zielvorstellungen der so genannten Fried­
hofs- und Grabmalreformbewegung. Sie
enga­gierte sich seit Anfang des 20. Jahrhun­
derts für eine „neue“, als organisch verstan­
dene Einheitlichkeit auf den Friedhöfen wie
auch für eine strenge Reglementierung der
Grabmalgestaltung.
Neben Soldatenfriedhöfen gehören Gefalle­
nen- bzw. Kriegerdenkmäler zum kollektiven
Totengedenken. In fast jeder deutschen Ge­
meinde entstanden nach dem Ersten Welt­
krieg solche Denkmäler. Nicht selten wurden
auch bereits bestehende Denkmäler, meist
von 1870/71, um neue Inschriften ergänzt. Der
Kriegstod wurde in der Regel als „Opfer für
das Vaterland“ verherrlicht. Manchmal wur­
den Kriegerdenkmäler auch auf Friedhöfen
errichtet.
Sehnsucht und deutschem Glauben weiter­
wachse“. Während des Zweiten Weltkriegs
waren Architekten des Volksbundes bei der
Anlage von Soldatenfriedhöfen in Polen,
Norwegen, Belgien, Holland und Frankreich
beteiligt.
Eine andere Variante des Totengedenkens in
den 1920er-Jahren bildete der Volkstrauertag,
dessen Einrichtung vom Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge betrieben wurde. 1925
wurde zunächst der Sonntag Invocavit (erster
Sonntag der Fastenzeit) zum Volkstrauertag
erklärt. 1926 wurde er auf den Sonntag Re­
miniscere verlegt, dem fünften Sonntag vor
Ostern. Zunächst als Gedenktag für die Gefal­
lenen des Ersten Weltkriegs geschaffen, wur­
de er in der Zeit der nationalsozialistischen
Diktatur 1934 als so genannter „Heldenge­
denktag“ deklariert.
Nach dem Ende von NS-Diktatur und Zwei­
tem Weltkrieg vervielfachten sich die Aufga­
ben des Volksbundes auf Grund der enorm
hohen Zahl und weltweit verstreuten Lage
der Kriegstoten. Weiterhin blieb der Grund­
satz uniformer Gräberreihen bestehen. Zu­
nächst wurden meist Bodenplatten mit Na­
me, Dienstgrad, Geburts- und Sterbedatum
angelegt. Ab Mitte der 1950er-Jahre kam es
vermehrt zu stehenden Grabkreuzen.
Zu den wichtigsten Neuanlagen gehört der
Soldatenfriedhof am Futa-Pass in Italien
Dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfür­
sorge fiel es nicht schwer, der NS- Diktatur zu
dienen. Im Editorial der Volksbund-Zeitschrift
„Kriegsgräberfürsorge“ hieß es Anfang 1935
über das Verhältnis zur NS-Diktatur: „Hinga­
be ist mehr als Pflicht, die von Vielen verlangt
und erfüllt wird. Hingabe ist dargebrachtes
Opfer. Der Volksbund kennt nur dieses, weil
er für die Verewigung des heldischen Opfer­
gedankens kämpft … Der Führer lebt mit in
unserem Werke. … So schlagen unsere Her­
zen ihm entgegen und geloben, sich auch
im neuen Jahre dem Werke der Heldeneh­
rung hinzugeben, auf dass es aus deutscher
Abb. rechts
Soldatengräber auf
dem Hauptfriedhof
Saarbrücken
(zwischen Bologna und Florenz, 1969;
s. Abb. S. 6) mit über 30.000 deutschen Ge­
fallenen. Das ansteigende Gelände wurde
mit Hilfe einer Natursteinmauer terrassiert,
die Grabstätten mit in den Rasen eingelas­
senen Granitpultsteinen versehen. Einer der
beteiligten Architekten, Dieter Oesterlen,
vermerkte dazu wörtlich: Man war bemüht,
„kein Pathos in üblicher Gestalt anzuwen­
den, das Unerbittliche des erlittenen Schick­
sals und keine Glorifizierung des Krieges
darzustellen“.
Gegenwärtig betreut der Volksbund über
840 Kriegsgräberfriedhöfe im Ausland. Seine
vor allem auf junge Menschen abzielende
pädagogische Arbeit zeigt sich friedens­
orientiert und arbeitet nicht zuletzt die
Ursachen von Kriegen und Kriegstod auf
Krieg und Totengedenken 7
6 Friedhof und Denkmal 4-2014
Trost im Leid – Strategien zur Bewältigung der Trauer in Eiserner Zeit
Die Bestattung der Gefallenen während des Ersten Weltkriegs Eindrucksvoll sind die Soldatenfriedhöfe des
Ersten Weltkriegs, die noch hundert Jahre
nach Ausbruch des großen Krieges vom tau­
sendfachen Sterben an den Fronten erzählen.
Weil die Gefallenen ein ewiges Ruherecht ge­nießen, werden die Friedhöfe und ihre ­Gräber
bis heute unterhalten und gepflegt. Diese
Aufgabe ist in Deutschland dem Volksbund
Deutsche Kriegsgräberfürsorge1 übertragen,
der die Friedhöfe nicht nur als würdevolle
Ehrenstätten erhält, sondern auch als Teil ei­
ner umfassenden Friedensarbeit verstanden
wissen will. Allein die massenhafte Anord­
nung von Grabplatten, vereinzelt von Kreuz­
gruppen unterbrochen, fordert Achtung und
Respekt vor den Toten des Krieges (Abb. 1).
Der deutsche
Soldatenfriedhof
am Futa-Pass in Italien,
Einweihung 1969
(Foto 2014)
(internationale Workcamps, Gedenkstätten­
fahrten). Der Volkstrauertag wurde in der
Bundesrepublik – nunmehr und bis heute an
einem November-Sonntag – ab 1952 erneut
feierlich begangen. Er ist auch nach der deut­
schen Vereinigung ein zentraler KriegstotenGedenktag geblieben, der in dieser Form in
den einzelnen Bundesländern gesetzlichen
Schutz genießt.
Norbert Fischer
Norbert Fischer, Dr. phil. habil., Professor an
der Universität Hamburg; Mitglied im Beirat für
Grundlagenforschung sowie im Vorstand der AG
Friedhof und Denkmal e. V.
Hinweis: Der vorliegende Beitrag ist ein Nachdruck aus
dem Ausstellungsbegleitband: Jane Redlin/Dagmar
Neuland-Kitzerow (Hrsg.): Der gefühlte Krieg/Feeling
War: Emotionen im Ersten Weltkrieg/Emotions in the
First World War, Dresden 2014.
Literatur
Dienst am Menschen – Dienst am Frieden. 75 Jahre Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Gütersloh 1994
Manfred Hettling/Jörg Echternkamp (Hrsg.), Gefallenengedenken im globalen Vergleich. Nationale Tradition, politische Legitimation und Individualisierung der
Erinnerung, München 2013
Kriegsgräberfürsorge, 15. Jg., 1935, Heft 1
Willy Lange, Heldeneichen und Friedenslinden. Ein Ruf
und Widerhall, hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft
für Deutschlands Heldenhaine, ohne Ort und Jahr
[um 1915].
George L. Mosse, Gefallen für das Vaterland. Nationales
Heldentum und namenloses Sterben, Stuttgart 1993
Dieter Oesterlen, Bauten und Texte 1946 – 1991, Tübin­
gen/Berlin 1992, S. 84 – 86.
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (1931), Deutsche Kriegsgräberstätten im ehemaligen französischen
Kampfgebiet. Karten und Handbuch, ohne Ort und
Jahr [Berlin 1931]
Udo Weilacher, Skulpturale Totenlandschaften der
Sechzigerjahre. In: Werk, Bauen + Wohnen, 87. Jg.,
Nr. 10/2000: Themenheft „Nekropolis“, S. 34 – 37
In ihrem heutigen Erscheinungsbild sind die­
se Friedhöfe jedoch das Ergebnis laufender
Um- und Neugestaltungen, die zum einen
bereits in den Jahren zwischen dem Ersten
und dem Zweiten Weltkrieg, zum anderen
erst nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten.
Ein typisches Beispiel ist die jüngst in Einzel­
heiten erforschte Geschichte des Ehrenfried­
hofs auf dem Alten Friedhof in Schwerin. 2
Bereits 1916 hatte der Schweriner Ministerial­
baurat Paul Ehmig zwei Entwürfe vorgelegt,
wovon einer zur Grundlage des 1917 einge­
richteten Ehrenfriedhofs wurde. Ein erstes
Denkmal für die Anlage entstand 1920, das
1924 bereits verändert und 1927 neu gestaltet
wurde. 1935 erfolgte eine komplette Umge­
staltung des Ehrenfriedhofs, wobei das (zwei­
te) Denkmal wieder entfernt und 1936 durch
ein weiteres (drittes) Denkmal ersetzt wurde.
1 Offiziell gilt dies nur für die Kriegsgräberstätten im
Ausland, doch in beratender Funktion ist der VDK auch
im Inland tätig.
2 SDS – Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin (Hg.), Soldatenfriedhöfe und Kriegsgräberstätten
in der Landeshauptstadt Schwerin, Schwerin 2012
Abb. 1 Deutscher Soldatenfriedhof Hooglede, Belgien, nach der Umgestaltung 1956/58, Foto 2012
Hier blieb nichts von der ursprünglichen An­
lage, die nur mühsam rekonstruiert werden
kann, erhalten.
Gefallenenfriedhöfe und -gräber in ihrem
ursprünglichen Erscheinungsbild haben sich
praktisch nicht erhalten und müssen aus
literarischen und bildlichen Quellen rekon­
struiert werden. Dabei wird deutlich, dass es
zwischen 1914 und 1918 noch kein einheit­
liches Vorgehen gab. Zumal zu Beginn des
Krieges erfolgte die Bestattung der Gefalle­
nen nach praktischen Gesichtspunkten und
gemäß den örtlichen Gegebenheiten. Erst
seit dem zweiten Kriegsjahr mehrten sich die
Anstrengungen, Richtlinien und gestalteri­
sche Prinzipien für die Gefallenenbestattung
zu entwickeln, die aber längst nicht überall
eingehalten werden konnten. Zwar galt die
ehrenvolle Bestattung der Gefallenen als mi­
litärische Pflichterfüllung3 , und die Soldaten­
friedhöfe in ihrem heutigen Erscheinungsbild
suggerieren, dies sei auch gelungen, aber die
Wirklichkeit sah oft anders aus.
Vor allem trügt das Bild, alle Gefallenen
seien gemeinschaftlich auf großen, würde­
voll angelegten Ehrenfriedhöfen bei­gesetzt
worden. In den ersten Kriegswochen und
-monaten war ihre Bestattung auf einem
frontnahen Ortsfriedhof durchaus die
Regel, während der Gedanke an eigene
3 Erstmals formuliert von Johann Friedrich Freiherr
von Flemming in seinem militärischen Handbuch „Der
vollkommene Teutsche Soldat“, Leipzig 1726, erstmals
(ansatzweise) umgesetzt jedoch erst in den Befrei­
ungskriegen und im deutsch-französischen Krieg
1870/71.
termine 41
40 Friedhof und Denkmal 4-2014
noch bis 19. Oktober 2014
Ehrung der Opfer
Soldatenfriedhöfe des Architekten
Dušan Jurkovič aus dem Ersten Weltkrieg
In Kooperation mit: Slovakisches National­
museum, Botschaft der Slovakischen Repub­
lik und Slowakisches Institut Berlin
Einhundert Jahre ist es her, dass die Bevölke­
rung Europas mit einer bis dahin nicht vor­
stellbaren Dimension des Mordens, Sterbens
und Leides konfrontiert wurde.
Nur noch wenige Tage sind sie in der um­
fangreich dokumentierenden Ausstellung zu
sehen, die „Gräber, schön wie Kunstwerke“
des Architekten Dušan Jurkovič (Hess. Rund­
funk online, 8. 8. 2014).
Abb. unten: Kapelle des Soldatenfriedhofes
Przetęcz Małastowska, historische Fotografie
Abb. unten rechts: Kriegerfriedhof in Grab, eine
der Kriegergräberanlagen auf den westgalizischen
Schlachtfeldern des Militärkommandobereichs
Krakau, Entwurfszeichnung von Dušan Jurkovič
noch bis 30. Nov. 2014 | Erfurt
Schrecklich schön.
Kriegserinnerungen aus Munition
Ausstellung im Stadtmuseum Erfurt
Ein Gemeinschaftsprojekt des Stadtmuseums
Erfurt und des Museums für Sepulkralkultur,
Kassel
Im Frühjahr 2015 wird die Ausstellung im
­Museum für Sepulkralkultur präsentiert.
18. November 2014 – 10. Mai 2015
Die Verwandlung –
Sterben und Trauer 1914 – 1918
Gemeinschaftsausstellung des Arbeitskreises
selbständiger Kulturinstitute (AsKI)
Eröffnung der Ausstellung am 8. August: im Bild der Botschafter der Slowakischen Republik
S.E. Igor Slobodník, Autorin Doz. PhDr. Dana Bořutová (li.) und Dr. Viera Polakovičová, Botschaftsrätin
und Direktorin des Slowakischen Instituts Berlin
Während Millionen Soldaten auf den
Schlacht­feldern den Tod fanden, starben
hunderttausende Zivilisten allein in Deutsch­
land an Hunger und Krankheit. Wie man zwi­
schen 1914 und 1918 in Deutschland mit die­
sen grauenhaften Erfahrungen umging, wie
man offiziell und privat auf diese Katastrophe
reagierte, wie Künstler und „Normalbürger“
versuchten, das Trauma zu bewältigen, wie
Schriftsteller die Ereignisse deuteten und
welche Medien und Mittel man nutzte, um
die verschiedenen Haltungen, ­Empfindungen
und Absichten zu artikulieren, zeigt die Ge­
meinschaftsausstellung der AsKI-Institute.
Beteiligt sind: Archiv der Akademie der­
­Künste Berlin, Deutsche Kinemathek Berlin,
Max-Reger-Institut Karlsruhe, Museum für
Sepulkralkultur Kassel, Buddenbrookhaus
Lübeck, Deutsches Literaturarchiv Marbach,
Museum der Brotkultur Ulm, Museum für
Kommunikation Berlin.
Gustav Sack starb 1916 an der Ostfront.
Seine ­Witwe Paula erhielt seine persönlichen
Besitz­tümer per Post;
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Abb. oben: Titelgestaltung für die Ausstellung
von krastev + krastev. design bureau, Kassel
Angesichts der verheerenden Wirkung neuer
Waffen mögen die Erinnerungsgegenstände
aus Munitionsteilen, die die Soldaten selbst
herstellten oder von der Schmuckindust­
rie produzieren ließen, heute befremdlich
wirken.
Viele dieser Granatführungsringe, Patronen­
hülsen und Kartuschen, weiter verarbeitet zu
Armreifen, Vasen, Brieföffnern oder Rauche­
rutensilien enthält die Sammlung Gerhard
Seib (Mitglied im Beirat für Museumsarbeit
und Ausstellungen sowie im Beirat für Grund­
lagenforschung des Museums für Sepulkral­
kultur). Diese in Umfang und Vielgestaltigkeit
einmalige Sammlung konnte vom Förderver­
ein Stadtmuseum Erfurt erworben werden.
100 Jahre nach Beginn des Krieges bietet die
Ausstellung im Stadtmuseum Erfurt und im
Museum für Sepulkralkultur Kassel 2014/15
damit einen repräsentativen Überblick über
diese „schrecklich schönen“ Kriegserinnerun­
gen aus Munition.
Der Katalog zur Ausstellung kostet 12,90 Euro.
Friedhof und Denkmal 4-2014 47
46 bücher
Krieg ist seiner Definition nach ein Teil von
Kultur und besteht aus militärischem Kampf
und kulturellem Diskurs. Hüppauf untersucht
entsprechend immer wieder das Wechsel­
spiel von Kultur und Kriegen, um deren Netze
aus Handlungen, Symbolen und Bedeutun­
gen, deren gegenseitige Beeinflussungen
und Durchdringungen, aufzuzeigen.
Stefanie Hamann hat an der Georg-August-Universität Göttingen Ethnologie studiert und ist seit
2013 Volontärin des Museums für Sepulkralkultur.
Es gibt keine Gesellschaft ohne Gewalt. Den
Ursprung von Kriegen sieht er aber nicht in
der menschlichen Aggression selbst begrün­
det, sondern in der Struktur städtischer Zivili­
sationen. Mit diesen sei ein neues Kriegsbild
entstanden, mit dem Fragen nach Identität,
Erlebnis, Medien oder Traumata verhandelt
worden seien.
Angelika Ebrecht, Emilio Modena (Hg.)
psychosozial 84:
Zeitgemäßes über Krieg und Tod
(Zeitschrift: psychosozial 24. Jg., Nr. 84,
2001, Heft II)
Psychosozial-Verlag, 168 S., 19,90 Euro
Krieg wurde lange Zeit als Aufbruch in die
Zukunft angesehen. Siege stifteten Iden­
titäten. Heute wirken diese lange Zeit mit
Kriegen verbundenen Erwartungen häufig
nicht mehr. Die entgrenzten, emotionslosen
modernen Kriege (Drohnenkriege, Lawfare)
bringen eine neue Anonymität von Syste­
men: beispielsweise können Entscheidungen
über Tötungen an Software abgegeben wer­
den. Gleichzeitig stellt sich die Frage danach,
wie Staaten mit Terrorismus und Fundamen­
talismus umgehen könnten, die beide nicht
den alten Prinzipien des Krieges folgen. Es
gibt eine „globale Kriegsöffentlichkeit“ und
einen Mangel an öffentlichen ethischen Dis­
kussionen über neue Waffentechnologie und
Begründungen, Kriege zu führen.
Dennoch wagt Bernd Hüppauf eine optimis­
tische Prognose: Der (westlichen) Welt stehe
eine friedlichere Zukunft bevor, als noch vor
einigen Jahrzehnten befürchtet.
Fazit:„Was ist Krieg?“ ist eine dichte Be­
schreibung, eine fundierte und komplexe
„Grundlegung einer Kulturgeschichte des
Krieges“.
Stefanie Hamann
Wie und weshalb entstehen Gewalt und
Krieg? Mit dieser Frage setzten sich die Auto­
ren dieses Heftes auseinander.
Die Antworten sind
vielfältig und um­
fassen verschiedene
Bereiche. Sie reichen
von der These, die
menschliche Dest­
ruktivität sei nicht
angeboren, sondern
ein Kulturprodukt
(Modena) über die
Bedeutung vom Zer­
fall von Bindungen
und Identitätsverlust
für die Entstehung
von Gewalt und Krieg (Schulz-Gora) bis hin
zum Einfluss infantiler Friedenssehnsucht
etwa auf das Verhalten der grünen ­Politiker
in Bezug auf den Kosovo-Krieg (Claus
­Leggewie). Und es wird deutlich, wie Theorie
und Praxis auseinanderfallen können.
Ein weiterer Beitrag mit Bezug zu dieser eu­
ropäischen Katastrophe beschäftigt sich mit
den „Erlösungsmythen im Kosovo-Krieg –
Zur Wiederkehr der Religion in der Politik“
(Hans Bosse). Hier wird u. a. die Frage nach
der Funktion und dem Wert eines Mythos
gestellt („Was ist ein Mythos? Wozu brauchen
Staaten und ihre Bürger einen Mythos?“).
Der Bezug zum Kosovo-Krieg ergibt sich aus
der zeitlichen Nähe (1998 bis 1999).
In der damaligen Diskussion führte der Philo­
soph Jürgen Habermas in Verteidigung des
Vorgehens der NATO aus, dass eingriffs­
legitimierende Mängel im Völkerrecht nicht
zur ­Tatenlosigkeit gegenüber V
­ ölkermorden
führen dürften: „Aus dem Dilemma, so han­
deln zu müssen, als gäbe es schon den voll
institutionalisierten weltbürgerlichen Zu­
stand, den zu befördern die Absicht ist, folgt
jedoch nicht etwa die Maxime, die Opfer
ihren Schergen zu überlassen. Die terroristi­
sche Zweckentfremdung staatlicher Gewalt
verwandelt den klassischen Bürgerkrieg in
ein Massenverbrechen. Wenn es gar nicht an­
ders geht, müssen demokratische Nachbarn
zur völkerrechtlich legitimierten Nothilfe
­eilen dürfen.“ (Bestialität und Humanität, in:
DIE ZEIT 1999).
Den Autoren geht es auch darum, mit ihren
Überlegungen zur Entstehung von Gewalt
­einen Beitrag dazu zu leisten, welche Wege
aus dem Kreislauf von Gewalt und Gegen­
gewalt führen können. Eine Frage, die auch
angesichts der aktuellen Kriege nicht an
­Brisanz verloren hat.
Stephan Hadraschek
Abbildungsnachweis
Titelblatt, S. 4 unten, 5 unten: Prof. Dr. Norbert Fischer,
Hamburg
S. 3: Andrea Kammeier-Nebel, Schallstadt
S. 4/5 oben: Wikimedia Commons/Noclip at
en.wikipedia
S. 6: Wikimedia Commons/LigaDue
S. 7: Wikimedia Commons/Zeisterre
S. 9: AFD-Archiv
S. 11, 12: Archiv des Volksbund Deutsche Kriegsgräber­
fürsorge e. V.
S. 13: Historische Postkarte
S. 14, 15, 17, 18: Dr. Barbara Leisner, Hamburg
S. 16: Archiv des Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e. V.,
Hamburg
S. 20 – 23: Dr. Rainer Knauf, Illingen/Saar
S. 25: AFD-Archiv (Frank Hellwig)
S. 26: Andreas Sandmann, Kassel
S. 29, 31 – 35, 43 links: AFD Archiv (Dagmar Kuhle)
S. 38, 39 oben links: Mareile Höring, Solveig Marie
Schacht
S. 39 oben rechts: Dieter Mensenkamp, Detmold
S. 39 unten: AFD-Archiv (Jutta Lange)
S. 40 oben: Markus Frohme, mediasociety Kassel
S. 40 unten: Slowakische Nationalgalerie
S. 41 unten li. und Heftrückseite: Deutsches Literatur­
archiv Marbach
S. 45, 46: Cover-Scans (Rechte bei den jeweils angege­
benen Verlagen)
Wikimedia Commons; Lizenz:
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/
deed.de (Bildbearbeitungen: Andreas Sandmann)
Dieser Ausgabe von Friedhof und Denkmal liegt
ein Prospekt des Kuratoriums Deutsche Bestattungs­
kultur e. V. bei.
Titelbild
Flensburg, Kriegsgräberfeld auf dem Friedhof
Friedenshügel
Abbildung Heftrückseite
Gustav Sack starb 1916 an der Ostfront.
Seine ­Witwe Paula erhielt seine persönlichen
Besitz­tümer per Post;
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Friedhof und Denkmal
Zeitschrift für Sepulkralkultur
Seit 1956
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http://www.sepulkralmuseum.de
Redaktion:
Prof. Dr. Norbert Fischer, Hamburg
Stephan Hadraschek, Berlin
Dr. Barbara Leisner, Hamburg
Gerold Eppler, AFD, Museum für Sepulkralkultur
Jutta Lange, AFD, Museum für Sepulkralkultur (V.i.S.d.P.)
Ulrike Neurath, AFD, Museum für Sepulkralkultur
E-Mail: redaktion@friedhof-und-denkmal.de
Friedhof und Denkmal erscheint 5-mal im Jahr
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Satz und Layout: Andreas Sandmann, Kassel
Druck und Weiterverarbeitung:
Grafische Werkstatt von 1980 GmbH, 34123 Kassel
Gefördert von:
48 Friedhof und Denkmal 4-2014
Die Verwandlung – Sterben und Trauer 1914 – 1918
Gemeinschaftsausstellung des Arbeitskreises selbständiger Kulturinstitute (AsKI)
18. 11. 2014 – 10. 5. 2015
Archiv der Akademie der Künste Berlin | Deutsche Kinemathek Berlin | Max-Reger-Institut Karlsruhe
Museum für Sepulkralkultur Kassel | Buddenbrookhaus Lübeck | Deutsches Literaturarchiv Marbach
Museum der Brotkultur Ulm | Museum für Kommunikation Berlin
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Seele and Geist
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