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GK 013 Glas-/Porzellan-/Keramikfachhandel
Ein exklusiver Service der
Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
Stand: 04/2014
Inhalt
1
Markt
2
Sortiment und Konzeptplanung
3
Geschäftsadresse
4
Werbung
5
Bezugsquellen
6
Kalkulationshilfen
7
Investitionen / Finanzierung
8
Spezielle Gründerinfos
9
Recht
10 Gründerkontakte / -informationen
11 Fachkontakte / -informationen
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VR-GründungsKonzept
GK013 3
1. Markt
NOTIZEN
Die Branche auf einen Blick:
Branche
Branchenumsatz
Kapitalbedarf
Durchschnittsumsatz
Wettbewerber
rd. 1.400 Unternehmen (2012)
rund 500 Mio. EUR (2012, netto)
um die 250.000 EUR
rund 355.000 EUR (2012, netto)
Haushaltswaren-Fachhandel, Möbelhäuser, Hersteller-Shops
Um als Newcomer überhaupt noch eine Marktlücke bzw. einen geeigneten Standort finden zu können, ist eine gründliche Standortanalyse unerlässlich. Das Einzugsgebiet des Glas-, Porzellan- und Keramikhandels ist recht groß, verglichen etwa mit Geschenkartikeln, Heimwerker oder Bürobedarf - Experten empfehlen zentrale Lagen der Großstädte oder in Mittelzentren.
Marktvolumen GPK / Hausrat *)
Volumen GPK-Kernsortiment
Branchenumsatz
ca. 5,8 Mrd. EUR (2013, GPK)
rund 1,3 Mrd. EUR
NOTIZEN
rund 500 Mio. EUR (2012, netto, destatis)
*) destatis, GPK-Sortiment, Zierporzellan, Geschenkartikel, Küchengeschirr, sonst. Haushaltsartikel
Der Bereich „Tavola“ rund um den gedeckten Tisch verlor 2013 erneut an Umsatz, minus 3,1 Prozent laut Branchenverband GPK. Schon seit Jahren kämpft
der spezialisierte Handel mit Glas, Porzellan und Keramik (GPK-Handel) mit
einem andauernden Abwärtstrend. Die Krux für den Fachhandel: Die traditionelle Sortimentsbreite und -tiefe kann bei schnell wechselnden Modetrends
kaum durchgehalten werden.
Andererseits bieten Hausrathandel und branchenfremde Konkurrenten, seien
es Möbelhäuser oder Lebensmittelhandel, eine immer breitere Palette an GPKWaren an. Dies wurde teils von renommierteren Herstellern unterstützt, die ihre
hochwertige Ware (Überproduktion!) als Bonusartikel großer Supermärkte oder
über Online-Shopping-Clubs „verramschten“. Außerdem richten immer mehr
Hersteller Factory-Outlets ein, wo auch ganze Service angeboten werden.
Demgegenüber wächst der Bereich „Cucina“, zuletzt um 1,7 Prozent (GPK, 2013).
Dies ist dem neuen Interesse am Kochen zu verdanken, unterstützt von zahllosen
Kochsendungen im Fernsehen. Das IfH Köln sieht den gesamten Markt für Home &
Interior bei knapp 40 Mrd. EUR (2012). Seit 2009 wächst dieser Sortimentsbereich
stetig. Besonders stürmisch war das Wachstum bei den Online-Händlern, die im
gesamten Einrichtungssortiment um gut 17 Prozent zulegen konnten. Ein ähnliches
Wachstum erwarten die Experten bis 2017, bis dahin soll der Anteil des Onlinehandels an der Branche auf 13,2 bis knapp 20 Prozent zulegen.
Insgesamt meldet der Branchenverband 2013 für den Haushaltswarenbereich
stagnierende Umsätze und erwartet für 2014 keine Marktausweitung.
Branche
rd. 1.400 Unternehmen (2012)
davon rund 45 % Kleinbetriebe mit nur 1 bis 2 Beschäftigten *)
rund 24 % Betriebe mit 3-5 Mitarbeitern
*) Einrichtungen inkl. sonstiger Hausrat, 2011 destatis
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VR-GründungsKonzept
GK013 4
Vom Gesamtvolumen rund um den gedeckten Tisch und Wohnaccessoires
erreichen die GPK-Fachgeschäfte kaum noch 30 Prozent Marktanteil, wichtigste
Konkurrenten sind der Möbelhandel und der Onlineversand, in erweiterten
Sortiment auch SB-Warenhäuser und Lebensmittelhandel (zusammen 21 %
Marktanteil).
Marktanteile (2012, IfH Retail)
Fachhandel (inkl. Hausrat/Eisenwarenhandel)
Möbelhandel
Versand- und Onlinehandel
Fachabteilung / Warenhäuser
NOTIZEN
rund 37 %
rund 13 %
rund 11 %
rund 10 %
Dem Fachhandel bleiben in bestimmten Regionen nur mehr Ersatz- und Ergänzungskäufe. Zudem: Immer weniger Kunden sind bereit, in den Luxus edler
Porzellane und Kristallwaren zu investieren. Und wenn sie es tun, reicht heute
das 6-teilige Service, wo früher 12-teilige eine Selbstverständlichkeit waren. Das
klassische Komplettservice verliert an Interessenten. Demgegenüber nimmt
nach Beobachtung der Branche die Arbeitsbelastung durch Nachbestellungen
zu.
Für Geschenkartikel verzeichnet das Institut für Handelsforschung ein Gesamtvolumen von rund 10,4 Mrd. EUR (2011, inkl. Kosmetika). Den Anteil der GPKGeschäfte daran sieht die Studie bei einem Volumen von etwa 940 Mio. EUR.
Etwa 70 Prozent der Käufe tätigen die Konsumenten als Geschenke, vor allem
im Weihnachtsgeschäft. Das Marktpotential für die früher so bedeutenden
Hochzeitsausstattungen liegt heute bei noch rund 30 Mio. EUR.
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VR-GründungsKonzept
GK013 5
NOTIZEN
2. Sortiment und Konzeptplanung
Sortimentsstruktur
Gedeckter Tisch
Wohnen, Dekor
Küche
Sonstiges
rund 30 %
rund 20 %
rund 33 %
rund 17 % *)
Quelle: GPK Bundesverband 2013
*) Diese Randsortimente werden von den Geschäften ganz unterschiedlich
eingesetzt, abhängig vom Einzelhandelsumfeld vor Ort, den Käuferströmen
und speziellen günstigen Beschaffungswegen. Elektrokleingeräte für die Liste
dieser Sortimentsteile an, sie werden von 19 Prozent der Läden geführt. 14
Prozent der Geschäfte führen auch (hochwertige) Lebensmittel, 12 Prozent
Modeschmuck, auch Uhren, andere persönliche Accessoires führen 8 Prozent
der Geschäfte (GPK, 2013).
Insgesamt gilt der Trend, dass bekannte Marken, gutes Design und Produkte
mit Zusatznutzen nachgefragt werden. Geschirr ist mit über 40 Prozent vom
Umsatz die wichtigste Warengruppe im Sortiment. Hier weist schon seit längerem der Kundengeschmack in Richtung weißes Porzellan, das dekorierte Ware
ablöst. Geschenkartikel aus Glas sind "Schnelldreher", sie werden drei- bis viermal im Jahr umgeschlagen. Demzufolge lohnt es sich auch für Existenzgründer,
entsprechende Gedanken und das nötige Kapital in ein individuelles Glas- und
Bestecksortiment und dessen effektive Präsentation zu investieren. Allerdings
verliert das Glassegment an Umsatzgewicht, weil die Nachfrage sich den einfachen Formen und preiswerteren Qualitäten zuwendet.
Lichtblick in einem stagnierenden Umfeld: Die boomenden Kochsendungen im
Fernsehen sorgen für Umsatzzuwachs bei Küchenaccessoires und Kochtöpfen.
An manchen Standorten lohnt u.U. eine entsprechende Erweiterung des Sortiments auf Küchenhilfen und kleinere Elektrogeräte (Paradebeispiel Espressomaschinen: Die Hersteller melden regelmäßig Absatzsteigerungen um 20 Prozent
jährlich) – im GPK-Handel eigentlich ein Randsortiment. So finden sich mittlerweile in den Fachgeschäften edle Produkte auch aus anderen Bereichen: Papeterie, Spielwaren, hochwertige Lebensmittel (z.B. Öle) und eine breitere Palette
an Geschenkartikeln.
Sortimentspolitik: Erfahrungswerte zum Quadratmeterabsatz liegen
• im Geschirrsortiment bei 2.500 EUR Jahresumsatz pro Quadratmeter,
• bei Glas werden rund 5.000 EUR pro Quadratmeter und
• bei Besteck rund 8.000 EUR pro Quadratmeter erzielt.
Weitere Hinweise:
•
Von einer älteren zahlungskräftigeren Kundschaft werden weiterhin
hochwertige Einzelstücke oder originelle Geschenkartikel honoriert. Dennoch kann der Fachhandel nicht nur ein hochpreisiges Sortiment führen.
•
Der Geschirrkauf ist für jüngere Konsumenten keine Investition mehr fürs
Leben. Phantasievolles oder witziges Design zu moderaten Preisen wird
von dieser Zielgruppe nachgefragt.
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VR-GründungsKonzept
•
•
Das modische Komplett-Sortiment für den "gedeckten Tisch" sollte neben
Porzellan und Glas auch passende Artikel aus Edelstahl oder sogar Produkte aus hochwertigem Kunststoff umfassen.
Neuartige Präsentation von Themenschwerpunkten, farblich oder inhaltlich zueinander passender Ware und Selbstbedienungskonzepte konnten
in den letzten Jahren bei jüngeren Konsumenten punkten.
GK013 6
NOTIZEN
Service. Selbstverständlich im guten Sortiment ist die langjährige Nachbestellungsmöglichkeit, dies sollte der Händler entsprechend mit seinen Lieferanten
sicherstellen. Allerdings machen spektakuläre Pleiten von Markenherstellern die
Kunden heute skeptisch. Dies allein macht ein neu auf den Markt gekommenes
Geschäft noch nicht bekannt – „sichtbare“ Aktionen helfen weiter, z.B. Kochkurse, Kaffee-Warenkundeseminare für edle Kaffees, Weine oder Tee, themenorientierte Deko-Wochen. Dem Einfallsreichtum sind in dieser kreativen Branche
kaum Grenzen gesetzt. Häufig gewünschter Service für Präsente aus Glas und
Metall sowie Bestecke werden Gravuren; dafür sollten Musterbücher bereitgehalten werden.
Hochzeitslisten: Ein wichtiger Umsatzträger, der in seiner Bedeutung für den
GPK-Fachhandel auf keinen Fall unterschätzt werden darf, hat sich um die
Hochzeitsliste bzw. der Hochzeitstisch entwickelt. Zur Hochzeit werden noch
immer gerne Glas, Porzellan und Keramik geschenkt, darüber hinaus werden
durch solch eine Liste Doppelgeschenke und "Missgriffe" vermieden. Aufgabe
des Händlers ist es, immer wieder durch Anzeigen in der Regionalpresse oder
auch durch eine entsprechende Schaufensterdekoration darauf hinzuweisen,
dass es in seinem Geschäft diese Möglichkeit für Hochzeitspaare gibt.
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GK013 7
NOTIZEN
3. Geschäftsadresse
Haushaltsausgaben für
Glaswaren, Tafelgeschirr
Bestecke, Schneid- und Silberware
rund 45 EUR im Jahr
rund 15 EUR im Jahr
destatis 2011
Die Kaufkraft unterschiedlicher Haushalte und das Preis- / Qualitätsniveau des
Geschäfts spielen ineinander. Differenzierte Daten aus dem Jahr 2011 (Stat.
Bundesamt) zeigen,
•
für den Bereich GPK: rund 276 EUR im Jahr in einem Durchschnittshaushalt; überdurchschnittliche Aufwendungen haben v.a. 35-45jährige (336 EUR)
und wiederum Paare mit Kindern (444 EUR) – besonders wenig geben hierfür
Alleinstehende und Alleinerziehende aus (beide Haushaltstypen durchschnittlich
144 EUR im Jahr)
•
für den Bereich Einrichten / Möbel: rund 600 EUR im Jahr in einem Durchschnittshaushalt; überdurchschnittlich sind die Aufwendungen für Möbel von
Paaren mit Kindern (852 EUR im Jahr, Durchschnittshaushalt rund 600 EUR)
bzw. Haushalten von 45-55jährigen (756 EUR) überdurchschnittlich. Deutlich
unterdurchschnittliche Ausgaben in diesem Bereich weisen Haushalte von alleinstehenden Männern (288 EUR) und von Rentnern (348 EUR) auf.
Je mehr Konkurrenten in der Nähe des Geschäfts ein ähnliches Sortiment führen, desto geringer der Umsatzanteil für einen weiteren, also Ihren neuen Laden. Andererseits bevorzugen Käufer die Vergleichsmöglichkeiten, die eine
Ballung von Ladengeschäften erlaubt - der Kundenkreis kann durch die Konkurrenz tendenziell wachsen, wenn Zielgruppe und Sortiment zu Ihrer Planung
passen.
Mietkosten vs. Werbeausgaben. Die Entscheidung für Ladenräume an einem
guten Standort bzw. in Einkaufszentren kann dem Existenzgründer durch die
hohen Mietpreisforderungen oft schwer gemacht werden. Gerade zu Beginn
möchte man die Kosten meist begrenzen. An der Miete sparen, also in schlechtere Geschäftslagen auszuweichen, bedeutet fast immer sehr hohe Ausgaben
für Werbung, um überhaupt Kunden anzulocken.
Kaufkraft (nur Einzelhandel) pro Kopf
rund 6.055 EUR im Jahr
davon für mittelfristigen Bedarf (u.a. Haushaltswaren) rund 1.620 EUR
IfH Köln, 2013
auf Basis der Differenzierung dieser Studie lässt sich die gesamte einzelhandelsrelevante Kaufkraft pro Kopf und Jahr regional abschätzen:
Baden-Württemberg
rund 6.500 EUR
Bayern
rund 6.600 EUR
Berlin
rund 5.550 EUR
Bremen
rund 5.700 EUR
Hamburg
rund 6.700 EUR
Mecklenburg-Vorpommern
rund 4.950 EUR
Niedersachsen
rund 5.950 EUR
Nordrhein-Westfalen
rund 6.100 EUR
Rheinland-Pfalz
rund 6.000 EUR
Schleswig-Holstein
rund 6.100 EUR
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VR-GründungsKonzept
Hinweise für eine Standortanalyse. Vor der Suche nach geeigneten Geschäftsräumen sollten Sie die Detailfragen mit Ihrer Industrie- und Handelskammer oder dem Einzelhandelsverband abklären; Untersuchungen der Kaufkraft in Ihrem Zielgebiet, Mietpreisspiegel oder Zahlen zur Passantenfrequenz
(Laufkundschaft) und Konkurrenzdichte liegen dort vielleicht schon vor.
GK013 8
NOTIZEN
Routinemäßig sind folgende Punkte zu prüfen:
○ Größe und Reichweite des Einzugsgebietes (hängt auch von der Exklusivität
Ihres Angebotes ab)
○ Kaufkraft im Einzugsgebiet und erreichbare Umsätze (wie viele Kunden
müssten täglich kommen, damit Sie Ihr Umsatzziel erreichen?)
○ Zahl, Größe, Entfernung und Attraktivität vergleichbarer Geschäfte in der
Umgebung
○ Qualität Ihres Standortes hinsichtlich Laufstraßenlage, Verkehrsverbindungen und Parkplätzen, auch im Vergleich zur Konkurrenz
○ umliegende Geschäfte anderer Branchen, die evtl. eine „Magnetwirkung“
auch für Ihre potentiellen Kunden haben könnten
○ Erweiterungsmöglichkeiten der Geschäftsräume
Ladenumfeld. Achten Sie bei der Besichtigung in Frage kommender Ladenlokale auf das engere Umfeld, dazu gehören:
•
Optik, Farbe und Gliederung der Hausfassade (abblätternder Putz kann
trendigen Designerläden einen willkommenen Kontrapunkt bieten; die
meisten Kunden erwarten hier aber kein hochwertiges Sortiment)
•
die Breite des Gehsteigs (lädt er zum Flanieren ein?)
•
auf die Einteilung der Schaufensterfläche (unterschiedliche Warengruppen
werden besser in verschiedenen Schaufenstern präsentiert)
•
auf die Zahl der Stufen vor dem Eingang (mehr als eine Stufe kosten nach
Expertenmeinung 5 bis 8 Prozent vom möglichen Umsatz: pro Stufe!).
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GK013 9
NOTIZEN
4. Werbung
Betrachten Sie Werbeausgaben als Investitionen, genau wie die Einrichtung
oder das erste Warenlager. Auch bei begrenzten Geldmitteln sollten Sie sich zur
Eröffnung etwas Besonderes einfallen lassen, etwas, das der örtlichen Presse
eine Meldung wert ist.
Überlegen Sie, ob Sie nicht - zwecks professioneller Einführungswerbung - mit
Werbeagenturen oder freiberuflichen Werbeberatern oder Werbetextern zusammenarbeiten sollten.
Unverwechselbares Image. Entwickeln Sie mit der Zeit bei Ihrer Zielgruppe ein
Image, das Sie von der örtlichen Konkurrenz unterscheidet, beispielsweise
durch:
• professionell dekorierte Schaufenster, die Sie des Öfteren variieren sollten
• wiederholte Aktionen in den Verkaufsräumen (Glasmaler in Aktion oder
Keramiker beim Formen ihrer Tonkunst)
• regelmäßige Werbung in den Tageszeitungen, Stadtteil- bzw. Stadtzeitungen oder Anzeigenblättern, bei der Sie versuchen sollten, aktuelle Attraktionen herauszustellen
• eine größere Anzeige im Branchentelefonbuch
• eine Homepage im Internet, die Stärken und Sortiment wie auch Sonderaktionen des Geschäfts herausstellt, auf der aber auch Zusatznutzen wie virtuelle Hochzeitslisten oder Haushaltstipps geboten werden
Werberecht. Mittlerweile beschränkt der Gesetzgeber Sonderaktionen und
Rabatte nicht mehr auf besondere Anlässe wie Jubiläen. Einschränkungen von
Werbeaktivitäten macht das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb aber
nach wie vor, vor allem bei der direkten Ansprache von (potentiellen) Kunden:
Aus Unkenntnis dieser Gesetze werden immer wieder Fehler gemacht, die von
sogenannten Abmahnvereinen umgehend mit Bußgeldern geahndet werden.
Informationssuche zu Waren im Internet
Online-Käufe / -Bestellungen
davon
Haushaltswaren u.ä. (z.B. Möbel, Spielwaren)
88 % aller Internetuser
80 % aller Internetuser
49 % aller Onlinekäufer
2012, destatis
Internet-Marketing. Rund 42 Mio. Menschen haben 2012 Waren oder Dienstleistungen online bestellt. Anders ausgedrückt: 80 Prozent der Bundesbürger
nutzen das Internet und nur rund ein Fünftel dieser Nutzer hat 2012 nicht
online Waren gekauft oder Dienstleistungen geordert (destatis).
•
Vor allem die 25- bis 44-jährigen Web-Surfer nutzen dieses Medium zum
Einkaufen (94 % dieser Altersgruppe), ebenso Erwerbstätige (89 %) und Hochqualifizierte (90 %).
•
Doch auch die kaufkräftigen 45-65-Jährigen werden zu 80 Prozent mit
Online-Angeboten erreicht, und noch zwei Drittel der über 65-Jährigen.
Grund genug auch für kleinere stationäre Einzelhändler, das eigene Angebot,
Stärken, aber auch Lücken, professionell auf die eigene Webpage zu hieven,
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GK013 10
auch wenn kein E-Commerce beabsichtigt ist. Dies gilt vor allem für Spezialanbieter mit exklusiven Bezugsquellen, die so ihr Einzugsgebiet, zumindest theoretisch, ausweiten und ein zweites Standbein aufbauen können. Wichtig: Die
Seiten sind die elektronische Visitenkarte des Geschäfts und sollten genauso
aufgeräumt und übersichtlich wie das Ladengeschäft daherkommen.
NOTIZEN
Vorsicht: Auch die einfachsten Websites unterliegen mehr oder weniger umfänglich dem Telemediengesetz – vor allem ein fehlerhaftes Impressum kann
Abmahnprofis in die Hände spielen. Der Teufel steckt dabei im Detail, neben
(Firmen-) Namen und ladungsfähiger Anschrift, ggf. Umsatzsteuer-ID sowie EMail-Adresse muss auch eine zweite Kontaktmöglichkeit angeboten werden;
dabei ist noch nicht höchstrichterlich geklärt, ob eine Telefonnummer genügt,
die nur auf einen Anrufbeantworter aufläuft.
Newsletter: Die Gesetzeslage ist hier eindeutig: Elektronische Newsletter dürfen
nur auf ausdrückliche Anforderung an eigene Kunden versandt werden. Sie
dienen also in erster Linie der Pflege von Stammkunden. Immerhin sind solche
Newsletter (gut die Hälfte der Bezieher wünschen einen vierzehntägigen oder
monatlichen Rhythmus) auf Dauer preiswerter zu organisieren als Werbeschreiben und gedruckte Handzettel.
Internet-Volumen / Haushaltswaren + Hausgeräte
/ Möbel und Dekoartikel
rund 2,24 Mrd. EUR
rund 1,23 Mrd. EUR
bevh 2013
Der Marktanteil der Online-Versender beträgt
• am gesamten Einzelhandelsumsatz 7,7 %
• am Umsatz mit Möbeln und Einrichtungsaccessoires 7,4 %
Damit hat sich der Marktanteil in Segment Wohnen und Einrichten in den letzten 5 Jahren nahezu verdreifacht.
IfH Köln, 2012
Der Anteil des Onlinegeschäfts am gesamten Branchenumsatz beträgt differenziert nach Warengruppen:
Haushaltsgegenstände
8,0 %
Glas/Porzellan/Keramik
9,2 %
2011, destatis
Insgesamt 42 Prozent der GPK-Fachgeschäfte verkaufen auch online, davon
rund ein Viertel im eigenen Shop, die übrigen über die verschiedenen InternetMarktplätze (2012, GfK).
Dieses Potential gilt es, zu nutzen, vor allem von Spezialanbietern, die so ihr
Einzugsgebiet, zumindest theoretisch, ausweiten und ein zweites Standbein
aufbauen können. Fast ein Drittel der Online-Umsätze (31 %, ohne Tickets und
Dienstleistungen) wird mittlerweile von stationären Händlern mit zusätzlichen
Internetangeboten erwirtschaftet (IfH Köln, 2011). Dazu gehören natürlich
auch Branchenriesen wie der Outdoor-Spezialist Globetrotter oder auch die
Elektronikdiscounter – aber kleine Spezialanbieter und Boutiquen im Modebereich oder im Buchhandel, selbst aus der Lebensmittelbranche haben im Internet ihr Einzugsgebiet ausgedehnt.
Online-Handel auf fremden Plattformen. Eine Studie von OC&C listet Ebay
auf Rang 14 der beliebtesten Einkaufsstätten (2012, stationäre Geschäfte sind
hier eingeschlossen). Dem Fachhandel wie dem produzierenden Gewerbe bieten die Internet-Auktionen eine Alternative zum eigenen Online-Shop, um am
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wachsenden Onlinehandel zu partizipieren. Zweifellos profitieren gewerbliche
Anbieter vom breit gestreuten Kundenpotenzial und den niedrigen Transaktionskosten, die degressiv gestaffelt sind. Zusätzlich zu den Auktionen bietet
eBay mit seinen eBay-Shops die Möglichkeit, einen klassischen Internethandel
aufzubauen, ohne das Kundenpotenzial der Plattform zu verlieren. In der Einstiegsvariante für wenige Euro monatlicher Grundpreis kann der Anbieter in
seinen "Geschäftskatalog" Artikel zum Festpreis aufnahmen und länger als die
max. 10 Auktionstage dort stehen lassen. Der eBay-Shop ist auf Extra-Seiten
gelistet, verfügt über eine eigene Webadresse unter der eBay-Domain und
kann frei layoutet werden.
GK013 11
NOTIZEN
Online-Shops. Alternativ kann professionelle Software für den eigenen OnlineShop für unter 2.500 EUR erworben bzw. für monatliche Beträge unter 200
EUR gemietet werden. (auf die Vertragslaufzeit achten!). Die StandardSoftwarepakete erlauben in unterschiedlichem Maße individuelle Gestaltung
der Warenpräsentation sowie Verwaltung und/oder die Anbindung bestehender Warenwirtschaftssoftware (Bestellabwicklung, Rechnungswesen, Versandwesen). Empfehlenswert für Händler, die dieses Geschäft ausbauen möchten:
Eines der Gütesiegel für den sog. B2C-Handel erwerben, das mit festgelegten
Qualitätsstandards für Inhalt und Kaufabwicklung für die Seriosität des Anbieters bürgt.
Fachinformationen zum E-Commerce siehe: VR-GründungsKonzept 032 Versandhandel bzw. VR-GründungsKonzept 017 eBay-Händler.
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NOTIZEN
5. Bezugsquellen
Der Direktbezug spielt in Ihrer Branche die entscheidende Rolle.
Die Zusammenarbeit mit den Herstellern muss sich nicht auf den Einkauf beschränken. Neben den traditionellen Shop-in-Shop-Lösungen und gemeinsamen
Marketing-/Werbekonzepten gibt es auch Anbieter, die Lizenzgeschäfte mit
einheitlichem Konzept an Händler vor Ort vergeben. Sortimentsbezogen liegen
die Einkaufspreise bei rund 54 Prozent vom Nettoumsatz
Bei der Zusammenstellung des Sortiments sollten Sie das gesamte, langfristige
Leistungsangebot des Herstellers beurteilen, das Preis- / Leistungsverhältnis der
Produkte, die Höhe und Sicherheit der Handelsspanne, Unterstützung beim
Verkauf durch Maßnahmen der Verkaufsförderung bis hin zur intensiven Publikumswerbung.
Prüfpunkte: Verhandeln Sie mit möglichst vielen Lieferanten, bis Sie Bezugsquellen gefunden haben, denen Sie vertrauen und die Ihnen günstige Konditionen einräumen. Überlegen Sie auch, welche der folgenden Punkte bei Ihren
Verhandlungen mit den Lieferanten besonders ins Gewicht fallen: gleichbleibende Qualität der Ware, Nachbestellung von Einzelstücken, Lieferfristen, Rabatte, Kulanz bei Materialfehlern, Zahlungsweise und Zahlungsziel sowie ggf.
regionaler Konkurrenzschutz.
Der Lagerumschlag der Branche liegt laut Angaben der BBE Münster im
Schnitt bei 2,5 – dieser Wert gibt, unabhängig vom tatsächlichen Bestellverhalten, an, in welchem Zeitraum das ins Lager investierte Kapital zurück in die
Kasse fließt (Umsatz geteilt durch Lagerbestand, beides zu Einstandspreisen
bewertet).
Einkaufskooperationen. Problematisch sind für den Existenzgründer die Mindestabnahmeerwartungen der Hersteller. Gerade für den Start bietet es sich
daher an, neben dem Direktbezug auch mit Einkaufskooperationen zusammenzuarbeiten. Durch den Gemeinschaftseinkauf erreicht der einzelne Händler
nicht nur günstigere Einkaufskonditionen, die Einkaufskooperationen leisten
auch wichtige Hilfestellungen bei der Sortiments-, Laden- und Preisgestaltung.
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6. Kalkulationshilfen
Durchschnittsumsatz / Unternehmen
rund 355.000 EUR (2012)
Durchschnittsumsatz / Beschäftigter
rund 85.000 EUR (2011)
/ Beschäftigter in Betrieben bis 2 Mitarbeiter
rd. 98.000 EUR (2011)
Der durchschnittliche Umsatz (ohne Umsatzsteuer) lag deutlich unter der von
Experten für erforderlich gehaltenen Umsatzgröße von 650.000 EUR. Allerdings: Neben etlichen Betrieben, die nach den Ergebnissen von Betriebsvergleichen von der Substanz leben und in ihrer Existenz gefährdet sind, gibt es auch
erfolgreiche Läden mit zugkräftigem Sortiment am "richtigen" Standort.
Saisonale Schwankungen: Zu beachten sind auch die saisonalen Schwankungen
in der Branche. Die umsatzstärkste Zeit des Jahres ist nach Auswertungen des
Statistischen Bundesamtes das Weihnachtsgeschäft – in den Monaten November und Dezember erzielt die Branche im Schnitt zwischen 26 und 28 Prozent
ihrer Einnahmen (Minimum und Maximum der Jahre 1998 bis 2006). Allerdings
kommt es hierbei auch auf die Sortimentsschwerpunkte des einzelnen Ladens
an: Besonders gut gehen Edelmetallwaren, Keramik und Glaswaren.
Für die Planung Ihres Unternehmens, insbesondere für die Kreditverhandlungen
mit der Bank, benötigen Sie detaillierte Informationen über alle betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie Personalkosten, Umsatzchancen oder Handelsspanne.
Daten aus Betriebsvergleichen liegen nicht mehr vor, die letzte Veröffentlichung bezieht sich auf das Jahr 2000 (Institut für Handelsforschung in Köln):
Betriebshandelsspanne *)
Gesamtkosten
Steuerliches Betriebsergebnis
40,3 % v. Umsatz
37,4 % v. Umsatz
2,9 % v. Umsatz
*) Differenz zwischen Wareneinsatz und Umsatz, ohne Vorsteuer oder MwSt zu berücksichtigen; von
diesem Umsatzanteil sind sämtliche Kosten zu bestreiten.
Kostenstruktur: Aktueller sind die Daten des Statistischen Bundesamtes zu den
Kosten von GPK-Geschäften aus dem Jahr 2011 (in % v. Nettoumsatz):
Wareneinsatz
54,7 % v. Nettoumsatz
Personalkosten
16,8 % v. Nettoumsatz
Miete / Pacht
7,5 % v. Nettoumsatz
Material und Hilfsstoffe
2,1 % v. Nettoumsatz
Sonstiger Aufwand
12,9 % v. Nettoumsatz
Daraus ergibt sich ein rechnerisches Betriebsergebnis vor Steuern von im
Schnitt der Branche 6,0 Prozent vom Nettoumsatz.
Daten der BBE-Betriebsberatung Münster setzen – bei einem Wareneinsatz von
62 bis 64 Prozent und Personalkosten von 18 bis 20 Prozent vom Umsatz –
einen Wert von rund 150.000 EUR Jahresumsatz pro Mitarbeiter als Mindestwert an, um das Bestehen des Geschäfts langfristig abzusichern (2008).
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VR-GründungsKonzept
Mehrwertsteuerinkasso: Rechnen Sie sich nicht reicher, als Sie sind: In den Ladenpreisen, also im Tagesumsatz in der Kasse, sind die Mehrwertsteuern enthalten, die vom Einzelhändler für den Staat einbehalten werden. Der Gesamtbetrag darf mit den Vorsteuern für betriebliche Ausgaben verrechnet werden
und wird dann monatlich ans Finanzamt abgeführt. Branchenübliche 15,97
Prozent vom Umsatz kalkulieren die Betriebe daher schon vorneweg als "durchlaufenden Posten".
GK013 14
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Betriebliche Versicherungen. Unabdingbar sind Haftpflichtversicherungen für
Schäden, die Inhaber oder Mitarbeiter im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit
verursachen. Wichtig sind Betriebsunterbrechungsversicherungen, die zusätzlich
zu den entsprechenden Sachversicherungen wie Feuer, Sturm oder Maschinenschaden die Ausfallzeit abdecken.
Arbeitslosenversicherung. Selbständige können freiwillig (gegen einen pauschalen Monatsbeitrag) Mitglied der Arbeitslosenversicherung bleiben (Kündigung erstmals nach 5 Jahren möglich, dann mit jeweils 3 Monaten Frist). Wesentliche Voraussetzungen: mind. 15 Wochenstunden selbständige Tätigkeit;
innerhalb der letzten 24 Monate vor Aufnahme der selbständigen Tätigkeit
mind. 12 Monate versicherungspflichtig beschäftigt oder Bezieher von Arbeitslosengeld; Antragstellung innerhalb von 3 Monaten nach Existenzgründung.
Krankenversicherung. Wer selbständig ist, kann wählen, ob er in der gesetzlichen Krankenkasse bleibt oder sich privat versichert. Die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung sind von Alter, Geschlecht und Anzahl der nicht
erwerbstätigen Familienangehörigen unabhängig, während die Privatversicherer für jedes Mitglied einen eigenen Beitrag berechnen. Für junge, gesunde
Einsteiger ohne mitzuversichernde Familienangehörige ist eine Privatversicherung meist günstiger.
Alters- / Risikovorsorge. Bei der Altersvorsorge gibt es für Selbständige meist
die Möglichkeit zwischen gesetzlicher Rentenversicherung, Versorgungswerken
bei einigen Berufsgruppen und/oder privaten Versicherungen zu wählen. Berufsunfähigkeit ist in der gesetzlichen Rentenversicherung für alle, die ab
1.1.1961 geboren sind, nur äußerst unzureichend abgesichert (Erwerbsminderungsrente); eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte zusätzlich privat abgeschlossen werden. Derzeit gilt eine private Vorsorge als günstiger, doch Prognosen über lange Zeiträume sind immer mit Unsicherheiten behaftet.
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7. Investitionen / Finanzierung
Kapitalbedarf
um die 250.000 EUR
Der Kapitalbedarf für die Existenzgründung in dieser Branche ist nicht zu unterschätzen: Kunden, die das Besondere suchen und dafür dem Fachhandel die
Treue halten, erwarten eine anspruchsvolle Präsentation des Sortiments, die
dem Qualitäts- und Preisniveau der Waren entspricht.
Für ein Unternehmen, das in Zukunft solide wirtschaften kann, sollten Sie kein
zu kleines Geschäft ins Auge fassen; selbst enge Spezialisierungen auf einen
einzelnen Lieferanten oder etwa skandinavisches Design erfordern ausreichend
(optischen) Raum. Laut der BBE-Unternehmensberatung (Betriebswirtschaftliche Beratungsstelle des Einzelhandels) sind 150 qm Verkaufsfläche eine gute
Größe, um einen auskömmlichen Umsatz erzielen zu können - wenn die übrigen Rahmenbedingungen stimmen.
Um einen Laden in dieser Größenordnung angemessen mit professionellen
Regalsystemen, Lichtquellen und Bodenbelag einzurichten, sollten Sie mit Investitionen um 150.000 EUR rechnen. Hinzu kommt ein Betrag von mindestens
100.000 EUR, um ein erstes Warenlager mit ausreichender Sortimentsbreite und
-tiefe anzuschaffen sowie die Betriebsmittel für die erste Anlaufzeit (im GPKBereich über ein Jahr).
Kredithilfen. Neben den Kredithilfen des Bundes bzw. der KfWMittelstandsbank (z.B. ERP-Gründerkredit-StartGeld bis 100.000 EUR, ERPGründerkredit-Universell für höhere Kreditsummen bis 10 Mio. EUR oder ERPKapital für Gründung mit Eigenkapitalfunktion bis 500.000 EUR) können Existenzgründer auch Förderung aus Landesprogrammen beantragen. Dazu gehören zinsgünstige Darlehen, in mehreren Ländern aber auch zusätzliche Beratungsmittel, in einigen Regionen und Branchen auch direkte Zuschüsse. Das aus
eigenen Mitteln aufgebrachte Kapital sollte 15 bis 20 Prozent des Gesamtbedarfs nicht unterschreiten.
Zu beachten: Öffentliche Förderkredite für Existenzgründer erhält nur,
wer den Antrag darauf stellt, bevor er Investitionen tätigt, Räume mietet oder
das Gewerbe anmeldet.
•
•
Haftungsfreistellung: Förderkredite werden in aller Regel über die Hausbank ausgeliehen, die ihrerseits für die Rückzahlung des Darlehens gegenüber der Förderbank haftet. Diese Haftung wird für einige Programme,
wie z.B. das StartGeld der KfW, mit der Haftungsfreistellung für einen Teil
des Kredits (um max. 80 %) reduziert, Hausbank und Förderbank teilen
sich also das Kreditrisiko. Der Gründer profitiert hiervon indirekt, weil dies
der Hausbank die Gewährung des Kredits auch bei geringeren Sicherheiten erleichtert.
Ausfallbürgschaft: Die Bürgschaftsbanken der Länder ersetzen mit öffentlichen Bürgschaften fehlende bankübliche Sicherheiten des Gründers für
Bank- und/oder Förderkredite. Bei einem Scheitern des Vorhabens zahlen
sie den besicherten Anteil der Finanzierung (max. 80 %, zwischen 10.000
EUR und 1 Mio. EUR) an die Hausbank. Der Gründer haftet für diesen Anteil gegenüber der Bürgschaftsbank, für den Rest gegenüber der Hausbank. Der Antrag auf eine öffentliche Bürgschaft wird über die Hausbank
gestellt (bis 100.000 EUR in einigen Ländern auch direkt). Die Bürgschaftsbanken holen i.d.R. eine Stellungnahme der zuständigen Kammer oder
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Branchenvereinigung ein. Wesentlich ist eine absehbar ausreichende Rentabilität des Vorhabens. Ausfallbürgschaften gibt es nicht für Förderkredite mit Haftungsfreistellung.
GK013 16
NOTIZEN
Förderprogramme der Länder
Ausführliche Informationen bei den Landesförderinstituten. Adressen und
Webadressen siehe unter Gründerkontakte / -informationen.
Baden-Württemberg u.a.: Gründungsfinanzierung - Kredite ab
5.000 EUR bis 5 Mio. EUR (stille Beteiligung bei Vorhaben bis
max. 250.000 EUR möglich) + Startfinanzierung 80 - Kredite für
Vorhaben bis max. 150.000 EUR Gesamtvolumen (Darlehensbetrag bis max. 100.000 EUR zu 100 % des Finanzierungsbedarfs)
+ Exi-Gründungs-Gutscheine für kostenlose Gründungsberatungen, bis 10 Tage Intensivberatungen zu reduzierten Kosten
(bis zu 80 % verbilligt)
Bayern u.a.: Startkredit bis 40 % der förderfähigen Kosten
(vorwiegend Investitionen, ohne Pkw) zwischen 12.000 EUR
und 310.000 EUR Darlehenssumme + Startkredit 100 zur Aufstockung auf höhere Finanzierungsanteile, mind. 2500 EUR
Darlehen, max. 10 Mio. EUR Gesamtfinanzierung + Universalkredit bis 100 % Finanzierung (inkl. Betriebsmittel), mind. 25.000
EUR, höchstens 10 Mio. EUR Darlehensbetrag + stille Beteiligung zwischen 20.000 EUR und 250.000 EUR + Existenzgründercoaching bis 70 % Zuschuss zum Beraterhonoraren bis 800
EUR pro Tagewerk, max. 10 Tagewerke
Berlin u.a.: Berlin Start - Darlehen für Investitionen, ggf. den
Übernahmepreis oder ein erstes Warenlager sowie Betriebsmittel zwischen 5.000 EUR und 250.000 EUR + Mikrokredite bis
25.000 EUR aus KMU-Fonds
Bremen u.a.: BAB-Starthilfekredit (als Eigenkapitalaufstockung)
bis max. 50.000 EUR (bei max. 100.000 EUR Finanzierungsbedarf) + Ergänzungsdarlehen ab 150.000 EUR (max. 50 % des
Hausbankdarlehens) + Bremer Gründerkredit bis 5 Mio. EUR +
Beratungsförderung als Zuschuss bis max. 80% bei max. 700
EUR Honorar pro Tagewerk (insgesamt max. 2.800 EUR Zuschuss)
Hamburg u.a.: Darlehen bis max. 17.500 EUR (35.000 EUR bei
Gemeinschaftsgründung) für erwerbslose oder von Erwerbslosigkeit bedrohte Existenzgründer
Mecklenburg-Vorpommern u.a.: Mikrodarlehen für Gründer
bis 10.000 EUR, Kooperationsdarlehen mit der Hausbank auch
bis 20.000 EUR + Kleindarlehen zwischen 20.000 EUR und
200.000 EUR + 50 % Zuschuss zur Unternehmensberatung von
max. 500 EUR pro Tagewerk, im Rahmen von Unternehmensnachfolgen insgesamt max. 10.000 EUR
Niedersachsen u.a.: Niedersachsen-Gründerkredit zwischen
20.000 EUR und 500.000 EUR für Investitionen sowie bis zu
500.000 EUR für Betriebsmittel und ggf. ein erstes Warenlager
+ Gründercoaching von 3-20 Tagewerken, je nach Region bis
75 % Zuschuss zu max. 600 EUR pro Tag (nur bei NBank akkreditierte Berater; Sonderkonditionen für bestimmte Regionen
bzw. Gründungen)
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Nordrhein-Westfalen u.a.: NRW.BANK Gründungskredit, mind.
25.000 EUR, max. 10 Mio. EUR Kreditvolumen (zu 100 % der
förderfähigen Kosten) + NRW/EU-Mikrodarlehen von 5.000 bis
25.000 EUR Darlehensbetrag + Gründungsberatung (max. 50%
/ 400 EUR pro Tagewerk Zuschuss, i.d.R. für 4 Tagewerke)
GK013 17
NOTIZEN
Rheinland-Pfalz u.a.: Darlehen aus dem Mittelstandsförderungsprogramm bis zu 100% der Investitionen (max. 2 Mio.
EUR, dabei Betriebsmittel bis 500.000 EUR) + Existenzgründungsberatung bis 50% Zuschuss für max. 9 Tagewerke zu 800
EUR
Schleswig-Holstein u.a.: Starthilfedarlehen bis 100.000 EUR
Investitionsbedarf und/oder 50.000 EUR Betriebsmittelbedarf
(je Gründer, ab 100.000 EUR Finanzierungsbedarf 15 % Eigenkapital erforderlich) + Zuschuss aus dem Zukunftsprogramm
Arbeit zur Gründungsberatung / -schulung von 50 % der Kosten / max. 300 EUR für max. 5 Tagewerke
Geno-Star: Finanzierungsplaner im Internet. Wie eine auf Ihren Kapitalbedarf
zugeschnittene Finanzierung mit dem vorhandenen Eigenkapital, öffentlichen
Mitteln und Bankdarlehen im Idealfall aussehen könnte, ermitteln Sie im ersten
Schritt selbst mit GENO-Star. Das DV-gestützte Beratungssystem der Volksbanken, Raiffeisenbanken und Spar- und Darlehenskassen errechnet aufgrund Ihrer
Angaben ganz unverbindlich einen optimalen Finanzierungs- und Kapitaldienstplan. So können Sie erst einmal verschiedene Modelle durchspielen. Damit
erhalten Sie erste konkrete Zahlen für Ihren Businessplan, die dann im Gespräch
mit Ihrer Hausbank verfeinert und noch besser auf Ihr Vorhaben zugeschnitten
werden können.
Internet-Service unter www.geno-Star.de
Förderrechner mit optimalem Finanzierungsplan und Kapitaldienstplan
sowie Hinweisen auf einzureichende Unterlagen
Förderprogramme und Förderlexikon
Adressen der lokalen genossenschaftlichen Bank(en)
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GK013 18
NOTIZEN
8. Spezielle Gründerinfos
Starttermin. Verkaufsspitzen erreicht der GPK-Handel traditionell im Weihnachtsgeschäft, vor allem November und Dezember. Wer mit einem neuen
Laden auf den Markt will, sollte spätestens im Oktober die organisatorischen
Anfangsschwierigkeiten im Griff und ausreichend Ware geordert haben.
Businessplan. Ein Gründungs- bzw. Investitionskonzept für die Finanzierung
sollte u. a. folgende Informationen enthalten:
•
Marktbedingungen und voraussichtliche Entwicklung der Branche
•
Angebotspalette, Spezialisierungen, Preise, Service
•
Kundenpotenzial im Einzugsgebiet und ggf. daraus begründete
•
Standortwahl
•
Konkurrenzsituation
•
notwendiger Mitarbeiterstamm
Erfolgsaussichten des Unternehmens als Vollexistenz: Die oben genannten
Themen müssen mit einer Umsatz-, Kosten- und Ertragsvorschau quantifiziert
bzw. untermauert werden, um von der Wirtschaftlichkeit des jeweiligen Vorhabens zu überzeugen.
Gründungsplaner der Volksbanken und Raiffeisenbanken.
Bei der Erstellung von ersten professionellen Businessplänen unterstützt Sie der
Gründungsplaner der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Mit Hilfe dieses umfangreichen und effizienten Planungsinstruments schärfen Sie den Blick für die
Chancen Ihres zukünftigen Unternehmens, senken durch genaue Kalkulation
die Risiken und betrachten ganz realistisch die Erfolgsaussichten aus verschiedenen Blickwinkeln.
Zentrale Bestandteile des Gründungsplaners, den interessierte Gründer bei
jeder Volksbank und Raiffeisenbank erhalten:
Das „Simulationsprogramm: Unternehmensgründung" für Ihren heimischen
PC bildet den Gründungsprozess in betriebswirtschaftlich logischer Reihenfolge
ab. Im Ergebnis erarbeiten Sie schrittweise Ihren individuellen Businessplan, der
eine detaillierte Grundlage für das Finanzierungsgespräch mit Ihrer Hausbank
bildet.
Im „Gründerplanspiel“ planen Sie gemeinsamen mit anderen (max. 20) Unternehmensgründern einen ganzen Tag lang Ihre eigene Firma, unter kompetenter Leitung, über einen Zeitverlauf von drei Jahren. Fragen Sie in Ihrer Genossenschaftsbank nach den nächsten Terminen.
Persönliche Kreditwürdigkeit. Neben den wirtschaftlichen Aussichten des
geplanten Unternehmens werden auch die persönliche Vermögens- und Einkommenssituation und die Kreditsicherheiten des Gründers eine Rolle spielen.
In Bezug auf diese Frage kann es leicht zu Enttäuschungen kommen, da die
Bank die aufgeführten Sicherheiten manchmal nicht so hoch bewertet, wie ein
Gründer sich das erhofft.
Übliche Bewertungen: in voller Höhe Kontoguthaben bei einem Kreditinstitut,
Rückkaufwerte von Lebensversicherungen und Bausparguthaben, zu drei Vierteln des Wertes festverzinsliche Wertpapiere (für ausländische Wertpapiere
gelten besondere Regelungen), mit fünfzig Prozent Aktien.
Franchising. Beim Franchising kann der Existenzgründer im Idealfall einen mehr
oder weniger bekannten Markennamen und ein bewährtes Geschäftskonzept
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nutzen sowie weitere Serviceleistungen der Mutterfirma. Dafür ist eine Lizenzgebühr zu entrichten, einmalig zu Beginn der Zusammenarbeit oder als regelmäßige Umsatzbeteiligung des Franchisegebers. Der Franchisenehmer ist dabei
selbständiger Geschäftsmann; er sorgt für Finanzierung, Personal und Verkauf.
Dabei wird er in der Regel vom Franchisegeber unterstützt und beraten. (Weitere Informationen und Adressen von Franchiseanbietern: siehe VRGründungsKonzept 120 Franchising.)
GK013 19
NOTIZEN
Unternehmenskauf. Die Möglichkeit, einen bereits eingeführten Betrieb zu
übernehmen, kann von Vorteil sein. Die Anlaufphase ist leichter, wenn der
Betrieb schon einen Namen hat und über eingearbeitete Mitarbeiter verfügt.
Der oft schwierige Aufbau eines Kundenstamms entfällt. Auch eine bestehende
gute Zusammenarbeit mit Lieferanten kann den Start erleichtern. Der Arbeitsablauf ist eingespielt.
Prüfpunkte. Der zum Verkauf stehende Betrieb sollte einer gründlichen betriebswirtschaftlichen Prüfung unterzogen werden. So auch die Verkaufsgründe des bisherigen Inhabers. Unter Umständen hat der Vorbesitzer in den letzten Jahren nicht ausreichend investiert. Das bedeutet zusätzlich zum Kaufpreis
hohe Zusatzinvestitionen z.B. für ein attraktives Ladeninventar.
Besonders sorgfältig recherchiert werden sollten:
•
Verkaufsgründe des bisherigen Inhabers
•
alle betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie Personaldaten, Verträge,
Verbindlichkeiten und Außenstände; die Jahresabschlüsse der letzten 3 bis
5 Jahre (Bilanzen / Gewinn- und Verlustrechnungen), laufende Verbindlichkeiten
•
laufende Verträge mit Herstellern und Lieferanten und die Berechtigung,
als Nachfolger in diese Verträge eintreten bzw. sie kündigen zu können
•
(Rest-)Laufzeit des Mietvertrags und ggf. neue Auflagen oder Bauplanungen der Behörden
Kaufpreis. Der Unternehmenswert setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen:
Zeitwert für Einrichtung und Ausstattung
Wert des Warenbestandes, soweit vorhanden;
Geschäftswert, der sich aus den Umsatzzahlen, der Geschäftslage und dem
Kundenstamm ergibt.
Die Finanzierung des Kaufpreises sowie der erforderlichen Zusatzinvestitionen
kann - wie jede Existenzgründung - vom Staat mit zinsgünstigen Mitteln erleichtert werden.
Haftung gegenüber dem Finanzamt: Bei einer Geschäftsübernahme haften
der Käufer gegenüber dem Finanzamt für alle betrieblichen Steuern wie Gewerbesteuer, Umsatzsteuer und Lohnsteuer, die ein Jahr vor und ein Jahr nach
der Geschäftsübergabe anfallen. Begrenzt ist diese Haftung auf den Unternehmenswert. Das Haftungsrisiko kann eingeschränkt werden, indem man sich
vom Veräußerer eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes vorlegen lässt, die besagt, ob betriebliche Steuern auf dem Unternehmen lasten.
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GK013 20
NOTIZEN
9. Recht
Die Eröffnung und selbständige Führung eines GPK-Fachgeschäfts wird durch
keinerlei spezielle Rechtsvorschriften eingeschränkt.
Gewerbeanmeldung bei der für Ihren Betriebssitz zuständigen Stadt- oder
Gemeindeverwaltung. Davon werden automatisch in Kenntnis gesetzt
•
•
•
•
das Finanzamt
das Gewerbeaufsichtsamt
die Ordnungsbehörden
die Berufsgenossenschaft
Mit der Aufnahme eines Gewerbes wird jedes Unternehmen kammerzugehörig
und damit beitragspflichtig.
Sollte das Finanzamt innerhalb von wenigen Wochen keine Steuernummer
zugeteilt haben, ist der Gewerbetreibende verpflichtet, eine persönliche Mitteilung zu machen.
Personal. Wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen wollen, brauchen Sie für die Anmeldung zur Krankenkasse eine Betriebsnummer. Die bekommen Sie von Ihrem
zuständigen Arbeitsamt zugeteilt. Natürlich müssen Ihre Mitarbeiter gegen
Unfall versichert sein. Deshalb ist innerhalb von 8 Tagen nach Aufnahme der
Geschäftstätigkeit die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft fällig. Der
Beitrag richtet sich nach der Höhe der Brutto-Entgelte.
REACH-Verordnung der EU. Einzelhändler sind verpflichtet, Verbraucher auf
Anfrage über „besorgniserregende Stoffe“ in Nonfood-Produkten zu informieren, und zwar
•
auf Basis von Informationen, die ihre jeweiligen Lieferanten bereits zur
Verfügung gestellt haben, oder
•
indem sie die Anfrage an den betreffenden Lieferanten weiterleiten.
•
Die Frist für die Auskunftserteilung beträgt 45 Tage.
Gewerblichen Kunden sind Informationen über etwaige Inhaltsstoffe nach
REACH unaufgefordert zu übermitteln.
Die Liste der betroffenen Stoffe – die laufend ergänzt wird – führt die ECHA
(Europäische Chemikalienagentur).
Steuerfallen. Auch Gründer, die sich beim Thema Unternehmenssteuern von
Anfang an der Hilfe eines Steuerberaters bedienen, müssen sich selbst in
Grundzügen mit den rechtlichen und steuerlichen Aspekten einer Unternehmensgründung befassen. Wichtig für viele, wenn sie (in der Anfangsphase)
ohne Mitarbeiter arbeiten: Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) kann
bereits durch die gemeinsame Tätigkeit / Kooperation zweier Personen entstehen und dann – ohne dass die Partner dies wissen – zu weit reichenden steuerlichen Konsequenzen führen, ggf. verbunden mit erheblichen steuerlichen
Nachteilen für die Partner.
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GK013 21
10. Gründerkontakte/-informationen
•
Anlaufstellen für Gründer
Baden-Württemberg: ifex - gruendung-bw.de
Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
Neues Schloss, Schlossplatz 4, 70173 Stuttgart
Tel. 0711/123-2786, Fax 0711/123-2556
E-Mail: ifex@mfw.bwl.de
www.gruendung-bw.de
Bayern: Startup in Bayern
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und
Technologie
Prinzregentenstraße 28,, 80538 München
Tel. 089/21620-0, Fax 089/2162-2760
E-Mail: info2010@mittelstand-in-bayern.de
www.startup-in-bayern.de
Berlin: gruenden-in-berlin.de
www.gruenden-in-berlin.de
E-Mail: -> Kontaktformular
Existenzgründer-Telefon: 030/9013-8444
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Martin-Luther-Str. 105, 10825 Berlin
E-Mail: poststelle@senwtf.berlin.de
www.berlin.de/sen/wirtschaft/foerderung/gruenden/index.html
Bremen: B.E.G.IN-Gründungsleitstelle
c/o RKW Bremen, Langenstr. 30, 28195 Bremen
Info-Line Bremen: 0421/32 34 64-12
Info-Line Bremerhaven: 0471/14 04 60
E-Mail: info@begin24.de
www.begin24.de
Hamburg: H.E.I. Hamburger ExistenzgründungsInitiative
Habichtstr. 41, 22305 Hamburg
Tel. 040/611 7000, Fax 040/611 700 19
Kontaktformular: www.hei-hamburg.de/103,Kontakt.html
www.hei-hamburg.de
Mecklenburg-Vorpommern: Gründertelefon
E-Mail: -> Kontaktformular
Ansprechpartner Mo-Do 9.00-15.30 Uhr unter:
www.gruender-mv.de/info/gruendertelefon/index.html
Online-Beratung:
www.gruender-mv.de/service/onlineberatung/index.html
www.gruender-mv.de
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GK013 22
Niedersachsen: Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank
Günther-Wagner-Allee 12-16, 30177 Hannover
E-Mail: info@nbank.de
www.nbank.de
Existenzgründung in Niedersachsen:
www.nbank.de/Unternehmen/Wirtschaft/Existenzgruendung
Nordrhein-Westfalen: STARTERCENTER NRW
Standorte der Startercenter in NRW:
www.startercenter.nrw.de/startercenter/startercenter-adressen.html
Infoline: 0211/ 837 1939 (Montag-Freitag 8-18 Uhr)
Kontaktformular: www.startercenter.nrw.de/impressum/kontakt.html
www.startercenter.nrw.de
Förderlotse: www.nrwbank.de/de/foerderlotse/produktsuche/index.html
Rheinland-Pfalz: Gründungsinitiative
Ministerium f. Wirtschaft, Klimaschutz, Energie u. Landesplanung
Kaiser-Friedrich-Straße 1, 55116 Mainz, Tel. 06131/16-2525
www.gruendungsinitiative.rlp.de
Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Beratertelefon: 06131/6172 -1333 (Mo.-Do. 9-17 Uhr; Fr. 9-15 Uhr)
E-Mail: beratung@isb.rlp.de
www.isb.rlp.de
Förderfinder: http://isb.rlp.de/de/wirtschaft/foerderfinder-assistent/
Schleswig-Holstein: Existenzgründungsoffenssive
Förderberatung:
www.ib-sh.de/foerderlotse
Förderlotsen einschließlich GründerInnenberatung
Investitionsbank Schleswig-Holstein
Tel. 0431/9905-0, Fax 0431/9905-3383
E-Mail: info@ib-sh.de
www.ib-sh.de/existenzgruendung
Initiative "Gründerland Deutschland"
auf dem Existenzgründerportal
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
www.existenzgruender.de
•
Kammern
Service der Industrie- und Handelskammern: Existenzgründungsberatung | Vermittlung/Benennung von Spezialisten und weiterführenden Beratungseinrichtungen | Auskunft über gewerberechtliche Fragen | Wegweiser zu den Förderprogramme aus Bundes- und Landesmitteln etc.
Links zu allen IHKs:
www.dihk.de/ihk-finder
Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag e.V.
Jägerstraße 40, 70174 Stuttgart
Tel. 0711/22 55 00 60, Fax 0711/22 55 00 77
E-Mail info@bw.ihk.de
www.bw.ihk.de
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IHK Bodensee-Oberschwaben: www.weingarten.ihk.de
IHK Ulm: www.ulm.ihk24.de
IHK Ostwürttemberg: www.ostwuerttemberg.ihk.de
IHK Reutlingen www.reutlingen.ihk.de
IHK Hochrhein-Bodensee: www.konstanz.ihk.de
IHK Rhein-Neckar: www.rhein-neckar.ihk24.de
IHK Karlsruhe: www.karlsruhe.ihk.de
IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg:
www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.de
IHK Nordschwarzwald:
www.nordschwarzwald.ihk24.de
IHK Südlicher Oberrhein:
www.suedlicher-oberrhein.ihk.de
IHK Heilbronn-Franken: www.heilbronn.ihk.de
IHK Region Stuttgart: www.stuttgart.ihk.de
Bayerischer Industrie- und Handelskammertag BIHK e.V.
Balanstraße 55–59, 81541 München
Tel. 089/5116-0, Fax 089/5116-1240
E-Mail: info@bihk.de
www.bihk.de
IHK Aschaffenburg: www.aschaffenburg.ihk.de
IHK zu Coburg: www.coburg.ihk.de
IHK für München und Oberbayern:
www.muenchen.ihk.de
IHK für Niederbayern in Passau: www.passau.ihk.de
IHK Nürnberg für Mittelfranken: www.nuernberg.ihk.de
IHK für Oberfranken Bayreuth: www.bayreuth.ihk.de
IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim:
www.ihk-regensburg.de
IHK Schwaben: www.schwaben.ihk.de
IHK Würzburg-Schweinfurt: www.wuerzburg.ihk.de
GK013 23
Industrie- und Handelskammer Berlin
Fasanenstr. 85, 10623 Berlin
Tel. 030/315 10-0, -667, Fax 030/315 10-166
E-Mail: service@berlin.ihk.de
www.ihk-berlin.de
Handelskammer Bremen
Am Markt 13, 28195 Bremen
Tel. 0421/3637-0, Fax 0421/3637 299
E-Mail: service@handelskammer-bremen.de
www.handelskammer-bremen.de
IHK Bremerhaven: www.bremerhaven.ihk.de
Handelskammer Hamburg
Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg
Tel. 040/36 13 8-138, Fax 040/36 13 8-401
E-Mail: service@hk24.de
www.hk24.de
IHKs in Mecklenburg-Vorpommern:
Industrie- und Handelskammer zu Schwerin
Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin
Tel. 0385/51 03-0, Fax 0385/51 03-999
E-Mail: info@schwerin.ihk.de
www.ihkzuschwerin.de
IHK Neubrandenburg: www.neubrandenburg.ihk.de
IHK Rostock: www.rostock.ihk24.de
Niedersächsischer Industrie- und Handelskammertag
Hinüberstraße 16- 18, 30175 Hannover
Tel. 0511/33708-75, Fax 0511/33708-79
E-Mail: n-ihk@n-ihk.de
www.n-ihk.de
IHK Hannover: www.hannover.ihk.de
IHK Lüneburg-Wolfsburg: www.ihk-lueneburg.de
Oldenburgische IHK: www.ihk-oldenburg.de
IHK Osnabrück · Emsland · Grafschaft Bentheim:
www.osnabrueck.ihk24.de
IHK für Ostfriesland und Papenburg:
www.ihk-emden.de
IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum:
www.stade.ihk24.de
IHK NRW - Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V.
Marienstraße 8, 40212 Düsseldorf
Tel. 0211/367 02-0, Fax 0211/367 02-21
E-Mail: info@ihk-nrw.de
www.ihk-nrw.de
IHK Aachen: www.aachen.ihk.de
IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland: www.ihk-arnsberg.de
IHK Ostwestfalen zu Bielefeld: www.ostwestfalen.ihk.de
IHK Mittleres Ruhrgebiet: www.bochum.ihk.de
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VR-GründungsKonzept
IHK Bonn / Rhein-Sieg: www.ihk-bonn.de
IHK Lippe zu Detmold: www.detmold.ihk.de
IHK zu Dortmund: www.dortmund.ihk24.de
IHK zu Düsseldorf: www.duesseldorf.ihk.de
Niederrheinische IHK Duisburg · Wesel · Kleve
zu Duisburg: www.ihk-niederrhein.de
IHK für Essen, Mülheim a. d. Ruhr, Oberhausen zu Essen:
www.essen.ihk24.de
Südwestfälische IHK zu Hagen: www.sihk.de
IHK zu Köln: www.ihk-koeln.de
IHK Mittlerer Niederrhein: www.krefeld.ihk.de
IHK Nord Westfalen: www.ihk-nordwestfalen.de
IHK Siegen: www.ihk-siegen.de
IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid:
www.wuppertal.ihk24.de
•
GK013 24
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz
c/o IHK Koblenz, Schlossstraße 2, 56068 Koblenz
Tel. 0261/106-0, Fax 0261/106-234
E-Mail: service@koblenz.ihk.de
www.ihk-arbeitsgemeinschaft-rlp.de
IHK zu Koblenz: www.ihk-koblenz.de
IHK für die Pfalz: www.pfalz.ihk24.de
IHK Rheinhessen: www.rheinhessen.ihk24.de
IHK Trier: www.ihk-trier.de
Arbeitsgemeinschaft IHK Schleswig-Holstein
Flensburg · Kiel · Lübeck
Bergstraße 2, 24103 Kiel
Tel. 0431/5194-0, Fax 0431/5194-234
E-Mail: ihk@kiel.ihk.de
www.ihk-schleswig-holstein.de
Betriebs-/Existenzgründungsberatung
Beratung der Länder: www.existenzgruender.de/gruendermagazin/beratung-adressen/foerderung_exgr/index.php
IFH Institut für Handelsforschung GmbH
Dürener Str. 401b, 50858 Köln
Tel. 0221/943607–0, Fax 0221/943607-99
E-Mail: info@ifhkoeln.de
www.ifhkoeln.de
BBE Handelsberatung Westfalen GmbH
von-Esmarch-Straße 168, 48149 Münster
Tel. 0251/87119-0, Fax 0251/87119-19
E-Mail: info@bbe-muenster.de
www.bbe-muenster.de
BBE Handelsberatung GmbH
Brienner Straße 45, 80333 München
Tel. 089/55118-0, Fax 089/55118-153
E-Mail: info@bbe.de
www.bbe.de
RKW Deutschland GmbH
Kontorhaus Charlottenstraße 65, Quartier 203
Kronenstraße 18-19, 10117 Berlin
Tel. 030/20 622 59-0, Fax 030/20 622 59-50
E-Mail: info@rkw-d.de
www.rkw-d.de
Das RKW Deutschland GmbH (RKW-D) ist die Dachorganisation der
regionalen RKWs.
RKW - Rationalisierungs- und Innovationszentrum
der Deutschen Wirtschaft e.V.
Düsseldorfer Str. 40 A, 65760 Eschborn
Tel. 06196/49 5-0
Kontakt: www.rkw.de/portal/kontakt/
www.rkw.de
Das RKW Kompetenzzentrum ist eine Einrichtung des RKW-Bundesvereins. Es bietet schnelle,
pragmatische Lösungen für heutige und künftige Herausforderungen in kleinen und mittleren
Unternehmen.
Beratung vor Ort: Linkkarte auf dem RKW Portal:
www.rkw.de
Die folgenden Verbände legen an die Qualität ihrer beratenden Mitglieder hohe Maßstäbe an und können Existenzgründungsberater aus den Regionen benennen. Die
Beratungskosten werden im Allgemeinen vom Bund bezuschusst.
Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) e.V.
Zitelmannstraße 22, 53113 Bonn
Tel. 0228/9161-0, Fax 0228/9161-26
E-Mail: info@bdu.de
www.bdu.de
Ein exklusiver Service der
Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
Vereinigung Beratender Betriebs- und Volkswirte (VBV) e.V.
Blütenweg 12, 22589 Hamburg
Tel. 040/8980 7018, Fax 040/8980 7019
E-Mail: info@vbv.de
www.vbv.de
Bundesverband der Wirtschaftsberater (BVW) e.V.
Lerchenweg 14, 53909 Zülpich
Tel. 02252/81361, Fax 02252/2910
E-Mail: info@bvw-ev.de
www.bvw-ev.de
•
GK013 25
BUS Betreuungs- und Unternehmensberatungs GmbH
Kunstmühlstraße 12a, 83026 Rosenheim
Tel. 08031/887 35 070, Fax 08031/887 39 85
www.bus-netzwerk.de
E-Mail: info@)bus-netzwerk.de
Regionale Ansprechpartner:
www.bus-netzwerk.de/kontakt/bus_vor_ort/index.html
Infos zu öffentlichen Fördermitteln
GENO-STAR, das DV-gestützte Beratungssystem der Volksbanken, Raiffeisenbanken und Spar- und Darlehnskassen,
informiert nicht nur über Fördermittel, sondern berechnet unverbindlich einen optimalen Finanzierungsplan und Kapitaldienstplan und liefert Hinweise auf einzureichende Unterlagen.
Internet-Service: Förderrechner + Förderprogramme + Förderlexikon
+ Adressen der lokalen genossenschaftlichen Banken
www.geno-Star.de
KfW-Infocenter: 0800 539-90 01 Montag bis Freitag von 8:00 - 17:30 Uhr
(Zentrales Förderinstitut des Bundes - die KfW-Bankengruppe fördert u. a. Existenzgründer, Freiberufler und mittelständische Unternehmen.)
E-Mail: infocenter@kfw.de
www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gründen-Erweitern/
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:
Infotelefon zu Mittelstand und Existenzgründung
Tel. 030-340 60 65 60
Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 20:00 Uhr
Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr
Finanzierungshotline
Tel. 03018 615-8000
Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 16:00 Uhr
Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr
E-Mail: foerderberatung@bmwi.bund.de
www.existenzgruender.de/gruendermagazin/beratung-adressen/infotelefone/index.php
http://www.existenzgruender.de/gruendermagazin/beratung-adressen/foerderung_exgr/index.php
Förderdatenbank (Förderprogramme und Finanzhilfen)
Hier gibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einen vollständigen und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.
www.foerderdatenbank.de
Landeskreditbank Baden-Württemberg - Förderbank L-Bank
76113 Karlsruhe
Tel. 0721/122-2345, Fax 0721/122-2674
www.lbank.de/lbank/inhalt/nav/foerderungenundfinanzierungen/wissenswerteszurwirtschaftsfoer
derung/wirtschaftsfoerderunguebersicht.xml?ceid=118980
LfA Förderbank Bayern
Königinstraße 17 , 80539 München
Kundencenter: 08 00-2 12 42 4 0
Tel. 089/21 24-0, Fax 089/21 24-22 16
E-Mail: info@lfa.de
www.lfa.de
Ein exklusiver Service der
Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
Investitionsbank Berlin (IBB)
Berlin Start
Bundesallee 210, 10719 Berlin
Tel. 030/21 25-47 47
Kontakt: www.ibb.de/Kontakt-Center.aspx
www.ibb.de/gruenden.aspx
www.ibb.de/gruenden/Berlin-Start.aspx
Bremer Aufbau-Bank GmbH Bremen
Kontorhaus am Markt,
Langenstraße 2-4, 28195 Bremen
Tel: 0421/96 00-220, Fax 0421/96 00-840
E-Mail: mail@bab-bremen.de
www.bab-bremen.de
Förderlotse: www.babbremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen172.c.2064.de
Hamburgische Investitions- und Förderbank
Besenbinderhof 31, 20097 Hamburg
Tel. 040/24846- 533, Fax 040/ 24846- 432
E-Mail foerderlotsen@ifbhh.de
www.ifbhh.de
Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern
Werkstr.213, 19061 Schwerin
Gründertelefon: http://www.gruendermv.de/info/gruendertelefon/index.html
E-Mail: info@lfi-mv.de
www.lfi-mv.de
Förderprogramme: www.gruendermv.de/info/foerderprogramme/index.html
GK013 26
NRW.BANK (Mittelstands- und Existenzgründerportal)
Friedrichstraße 1, 48145 Münster
Kavalleriestraße 22, 40213 Düsseldorf
Beratungscenter Rheinland:
Tel. 0211/91741-4800, Fax 0211/91741-7832
Beratungscenter Westfalen:
Tel 0251/91741-4800, Fax 0251/91741-7832
E-Mail: info@nrwbank.de
www.nrwbank.de
Förderlotse:
www.nrwbank.de/de/foerderlotse/produktsuche/index.html
Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
GmbH
Holzhofstr. 4, 55116 Mainz
ISB-Beratertelefon: 06131/ 6172-1333
Kontakt: http://isb.rlp.de/de/kontakt/
ISB-Förderfinder
http://isb.rlp.de/de/wirtschaft/foerderfinder-assistent/
http://isb.rlp.de/de/wirtschaft/
Investitionsbank Schleswig-Holstein
Fleethörn 29-31, 24103 Kiel
Tel. 0431/9905-3365, Fax 0431/9905-63365
Kontakt: www.ib-sh.de/service/kontaktformular/
www.ib-sh.de/wirtschafttechnologie/existenzgruenderinnen-undexistenzgruender/
Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank
Günther-Wagner-Allee 12-14, 30177 Hannover
Tel. 0511/30031-333, Fax 0511/30031-11333
Förderprogrammme:
www.nbank.de/Service/Uebersicht_Foerderprogramme.php
www.nbank.de/Unternehmen/Wirtschaft/index.php
•
Europa-Beratung
Europa-Telefon / EU-Informationsstelle
Wilhelmstr. 97, 10117 Berlin
Tel. 030/18 682 - 5555
Mo bis Fr 9.00-15.00 Uhr
E-Mail: eu-infostelle@bmf.bund.de
www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Europa/EU_Info
rmationsstelle/eu_informationsstelle.html
Die EU-Informationsstelle/Europatelefon gibt Auskunft über aktuelle Fragen zur
Europäischen Union und zu deren Zusammenarbeit mit den anderen Ländern der
Welt. Sie informiert über die europäische Gesetzgebung, über EU-Förderprogramme
und beantwortet Fragen zu den verschiedenen Politikbereichen der Gemeinschaft.
Ein exklusiver Service der
Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
GK013 27
Enterprise Europe Network
Im Fokus des Netzwerks Enterprise Europe der Europäischen Kommission steht die Internationalisierung von kleinen und
mittleren Unternehmen (KMU) aus Industrie, Handel und Handwerk mit innovativen Produkten und Dienstleistungen. Einen
weiteren Schwerpunkt bildet die Förderung der Zusammenarbeit sowie Clusterbildung zwischen Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Anschriften des Netzwerkes in Deutschland:
www.een-deutschland.de/117.html
●
Netzwerk für junge Unternehmen
Ehrenamtliche Berater: "ALT HILFT JUNG"
Fachleute, die aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, geben Starthilfe durch Beratung in kaufmännischen, finanziellen und organisatorischen Fragen (keine Rechts- und Steuerberatung). Die Hilfe ist ehrenamtlich und im Prinzip honorarfrei; es wird lediglich ein pauschaler
Auslagenersatz verlangt, dessen Höhe die angeschlossenen Vereine unterschiedlich festgesetzt haben.
www.althilftjung.de
Telefonische Beratung nur in Ausnahmefällen, der Kontakt wird in der Regel erwünscht über die Formulare
„Beratungsauftrag“ bzw. „Anfrage auf Beratung“ auf den jeweiligen Webseiten.
Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz:
Senioren der Wirtschaft - Arbeitskreis e.V.
Bahnhofstraße 4, 71101 Schönaich
Tel. 07031/ 22 83 88, Fax: 07031/ 22 11 82
E-Mail: kontakt@senioren-der-wirtschaft.de
www.senioren-der-wirtschaft.de
Beratungsanfrage: www.senioren-derwirtschaft.de/beratung/beratungsanfrage/
Bayern:
Alt hilft Jung Bayern e.V.
Dr.-Gessler-Str. 20, 93051 Regensburg
Tel. 0 941/ 460 73 74, Fax 0 941/ 460 73 75
E-Mail: kontakt@alt-hilft-jung.de
www.alt-hilft-jung.de
Aktivsenioren Bayern e.V.
Landshuter Allee 11, 80637 München
Tel. 089/22 22 37, Fax 089/22 99 68
E-Mail: info@aktivsenioren.de
http://aktivsenioren.de
Berlin:
Berliner Beratungsdienst e.V.
Silbersteinstr. 120, 12051 Berlin
Tel. 030/425 20 30, Fax 030/425 96 50
E-Mail: info@bbdev.de
www.bbdev.de
Bremen, Bremerhaven und Nds.-Umland:
Bremer Senior Service e.V.
Fahrenheitstr. 1, 28359 Bremen
Tel. 0421/22 08 117, Fax 0421/22 08 165
E-Mail: info@existenzgruendung-bremen.de
www.existenzgruendung-bremen.de
Großraum Hamburg, nördliches Niedersachsen,
südliches Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern:
Wirtschafts-Senioren-Beraten - Alt hilft Jung e.V.
Habichtstraße 41, 22305 Hamburg
Hotline: 0160-98111672
E-Mail: kontakt@wirtschafts-senioren-beraten.de
www.wirtschafts-senioren-beraten.de
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Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
Niedersachsen:
Wirtschafts-Senioren Hannover Alt Hilft Jung e.V.
Vahrenwalder Straße 7, 30165 Hannover
Tel. 0511/27019759, Fax 0511/27020340
E-Mail: info@wirtschafts-senioren.de
www.wirtschafts-senioren.de
Wirtschafts-Senioren Osnabrück e.V. c/o C•U•T•
Westerbreite 7, 49084 Osnabrück
Tel. 0541/9778 103, Fax 0541/9778 106
E-Mail: wirtschafts-senioren@cut-os.de
www.cut-os.de/wirtschafts-senioren
Ammerländer Wirtschaftssenioren
c/o Amt für Wirtschaftsförderung
Ammerlandallee 12, 26655 Westerstede
Tel. 04488/56-2900, Fax 04488/56-2229
E-Mail: info@ammerlaender-wirtschafts-senioren.de
www.ammerlaender-wirtschafts-senioren.de
GK013 28
Nordrhein-Westfalen:
Alt Hilft Jung NRW e.V., Die Wirtschaftssenioren NRW.AHJ
Rudolf-Diesel-Str. 3, 40822 Mettmann
Tel. 02104/8336681, Fax 02104/83 366 82
E-Mail: ahj-nrw@t-online.de
www.althilftjung-nrw.de
Rhein/Main:
Die Wirtschaftspaten e.V. - Alt hilft Jung
Heinrich-von-Brentano-Straße 15, 63486 Bruchköbel
Tel. 06181/57 65 12, Fax 06181/57 65 13
E-Mail: info@wirtschaftspaten.de
www.wirtschaftspaten.de
Business Angels
Business Angels Netzwerke bringen Gründungsunternehmer und Business Angels zusammen, um eine Beteiligung zu initiieren.
Sie bieten eine Plattform, auf der sich Kapital suchende Unternehmen und Business Angels treffen können.
Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND)
Semperstraße 51, 45138 Essen
Tel. 020 /89 41 5-60, Fax 0201/89 41 5-10
E-Mail: band@business-angels.de
www.business-angels.de
⇒ mit Links zu den regionalen/lokalen Netzwerken:
http://business-angels.de.dd30038.kasserver.com/mitglieder/mitgliederverzeichnis/
Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD)
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Tel. 030/20308-1515, Fax 030/20308-1522
E-Mail: wdi@wjd.de
www.wjd.de
Die regionalen Landesverbände und lokalen Netzwerke engagieren sich vor Ort unter anderem auch in den Bereichen Existenzgründung
und -sicherung und bieten praktisch-fachlichen Rat und Hilfestellung durch erfahrene Existenzgründer.
Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg
c/o IHK-Tag
Jägerstraße 40, 70174 Stuttgart
Tel. 0711/22 55 00 60, Fax 0711/22 55 00 77
E-Mail: info@wj-bw.de
www.wj-bw.de
Wirtschaftsjunioren Bayern
c/o IHK für München und Oberbayern
Balanstraße 55-59, 81541 München
Tel. 089/5116 1775, Fax 089/5116 1748
E-Mail: info@wjbayern.de
www.wjbayern.de
Ein exklusiver Service der
Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
Wirtschaftsjunioren Berlin e.V
Fasanenstr. 85, 10623 Berlin
Tel. 030/315 10-340, Fax 030/315 10-444
E-Mail: wjb@berlin.ihk.de
www.wjb.de
Wirtschaftsjunioren Hanseraum
(Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen,
Mecklenburg-Vorpommern)
c/o IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim
Neuer Graben 38, 49074 Osnabrück
Tel. 0541/353-265, Fax 0541/353-9926
E-Mail: geschaeftsfuehrung@hanseraum.de
www.hanseraum.de
GK013 29
Wirtschaftsjunioren Nordrhein-Westfalen
c/o Industrie- und Handelskammer
Wuppertal-Solingen-Remscheid
Heinrich-Kamp-Platz 2, 42103 Wuppertal
Tel. 0202/24 90 710, Fax 0202/24 90 799
E-Mail: t.grigutsch@wjnrw.de
www.wjnrw.de
Wirtschaftsjunioren Rheinland-Pfalz
c/o Matthias Ess, Bleichstr. 25, 55543 Bad Kreuznach
Tel. 0671/83993-0, Fax 0671 83993-39
E-Mail: info@wj-rlp.de
www.wj-rlp.de
nexxt-change Unternehmensbörse:
Die gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und anderen Partnern betriebene Internetplattform www.nexxt-change.org richtet sich an Unternehmer, die einen Nachfolger für ihr Unternehmen suchen,
sowie an Existenzgründer und Unternehmer, die ein im Zuge einer Nachfolge abzugebendes Unternehmen zur
Übernahme suchen.
• Dabei erfolgt die eigentliche Kontaktaufnahme über die Regionalpartner vor Ort - u. a. IHK, HWK, Volksbanken
und Raiffeisenbanken.
www.nexxt-change.org
•
Leitfaden zur Impressumspflicht auf Webseiten
nach dem Telemediengesetz (TMG)
www.bmj.de/DE/Service/StatistikenFachinformationenPublikationen/Fachinformationen/LeitfadenzurImpressumspflicht/_node.html
• Social Media (web 2.0) für Gründer – Auswahl –
www.deutsche-startups.de
Tägliche Informationen über Neuigkeiten aus der heimischen Internet-Gründerszene
www.gruenderszene.de
Branchenrelevante News und Informationen zur deutschen Webwirtschaft
www.venturetv.de
Tipps, Spezialinfos, Startup-Reports per Clips
www.foerderland.de
Berichte über innovative Start-Ups, junge Unternehmen, Investoren und
allgemeines Gründergeschehen
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Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
GK013 30
11. Fachkontakte / -informationen
• Branchenverbände
Bundesverband für gedeckten Tisch,
Hausrat und Wohnkultur e.V. (GPK)
c/o Cathrin Klitzsch
Frangenheimstr. 6, 50931 Köln
Tel. 0221/9 40 83-20, Fax: 0221/9 40 83-90
E-Mail: gpk@einzelhandel.de
www.bwb-online.de
Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH)
Eichendorffstr. 3, 40474 Düsseldorf
Tel. 0211/47050-0, Fax 0211/47050-29
E-Mail: zhh@hartwaren.de
www.zhh.de
Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT)
An Lyskirchen 14, 50676 Köln
Tel. 0221/2 71 66-0, Fax 0221/2 71 66-20
E-Mail: bvt@einzelhandel.de
www.bvt-ev.de
Link zu den Landesfachverbänden:
http://www.bvt-ev.de/bvt_cm/wir_ueber_uns/ordentliche.php
Einzelhandelsverbände
Handelsverband Deutschland - HDE e.V.
Der Einzelhandel
Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin
Tel. 030/72 62 50-0, Fax 030/72 62 50-99
E-Mail: hde@einzelhandel.de
www.einzelhandel.de
Handelsverband Baden-Württemberg e.V.
Neue Weinsteige 44, 70180 Stuttgart
Tel. 0711/6 48 64-0, Fax 0711/6 48 64-24
E-Mail: info@hv-bw.de
www.hv-bw.de
Handelsverband Bayern e.V.
Brienner Straße 45, 80333 München
Tel. 089/55118-0, Fax 089/55118-163
E-Mail: info@hv-bayern.de
www.hv-bayern.de
Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V.
Mehringdamm 48, 10961 Berlin
Tel. 030/881 77 38, Fax 030/881 18 65
E-Mail: info@hbb-ev.de
www.hbb-ev.de
Einzelhandelsverband Nord e.V.
Hamburg Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern
Hopfenstraße 65, 24103 Kiel
Tel. 0431/97 407-0, Fax 0431/97 407-24
E-Mail: info@ehv-nord.de
www.ehv-nord.de
Handelsverband Niedersachsen-Bremen e.V.
Hinüberstr. 16, 30175 Hannover
Tel. 0511/3 37 08-26, Fax 0511/3 37 08-31
E-Mail: info@handelsverband-nb.de
www.handelsverband-nb.de
Handelsverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Kaiserstr. 42 a, 40479 Düsseldorf
Tel. 0211/49 80 60, Fax 0211/49 80 636
E-Mail: info@hv-nrw.de
www.handelsverband-nrw.de
Ein exklusiver Service der
Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
Handelsverband Mitte -Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland e.V.
Rheinstraße 36, 65185 Wiesbaden
Tel. 0611/ 37 26 85, Fax 0611/ 30 25 47
E-Mail: info@hvmitte.de
www.hvmitte.de
GK013 31
Einzelhandelsverband Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz e.V.
Ludwigsstr. 7, 55116 Mainz
Tel. 06131/232631, Fax 06131/238315
E-Mail: info@ehv-mrp.de
www.ehv-mrp.de
• Betriebs-/Existenzgründungsberatung
Die Unternehmensberatung des Zentralverbands des Hartwarenhandels (ZHH) ist als Dienstleister in der Hartwarenbranche tätig, wobei auch die verschiedenen Sortimente (Glas/Porzellan/Keramik, Hausrat, Bauelemente, Werkzeuge, Eisenwaren, Heizungs- und Sanitärprodukte, Bau- und Heimwerkermärkte usw.) berücksichtigt werden.
Nähere Informationen erhalten Sie bei der
ZHH Dienstleistung GmbH
Geschäftsbereich Unternehmensberatung
Eichendorffstraße 3, 40474 Düsseldorf
Tel.: 0211/47050-95, Fax: 0211/47050-59
E-Mail: franz.claus@hartwaren.de
www.zhh.de
• Weiterbildung
FORUM Berufsbildung e.V.
Charlottenstr. 2, 10969 Berlin
Tel. 030/259 008-0, Fax 030/259 008-10
E-Mail: info@forum-berufsbildung.de
www.forum-berufsbildung.de
(freier und gemeinnütziger Bildungsträger mit
Fernlehrgängen, u. a. zu Existenzgründung)
ZHH-Bildungswerk gGmbH
Eichendorffstr. 3, 40474 Düsseldorf
Tel. 0211/47050-97, Fax 0211/47050-99
eMail: zhh.bildungswerk@hartwaren.de
www.zhh-bildungswerk.de
Das Bildungswerk des ZHH bietet eine Vielzahl von Seminaren mit betriebswirtschaftlichen und fachlichen Inhalten.
•
Glasfachschule Zwiesel - Staatliches Berufsbildungszentrum für Glas
Fachschulstr. 15-19, 94227 Zwiesel
Tel. 09922/84 44-0, Fax 09922/84 4 48
E-mail: info@glasfachschule-zwiesel.de
www.glasfachschule-zwiesel.de
Berufliches Schulzentrum für Produktdesign und
Prüftechnik
Weißenbacher Str. 60, 95100 Selb
Tel. 09287/ 88277-00, Fax 09287/ 88277-119
Email: info@bsz-selb.de
www.bbz-pp.de
BMBF-Informationsbroschüre "Karriere im Handel":
www.bmbf.de/pub/karriere_im_handel.pdf
Kongresse / Fachmessen
Kongresse und Fachmessen sind wichtige Plattformen für Geschäftskontakte. Die Termine werden langfristig geplant, können aber kurzfristigen Änderungen unterliegen.
Aktuelle Informationen dazu finden Sie bei der AUMA, dem Spitzenverband der Messewirtschaft.
www.auma.de/_pages/MessenDeutschland/MessenDeutschland.aspx?sprache=d
• Fachzeitschriften / Fachliteratur – Auswahl –
P+G Porzellan und Glas
bit-Verlag Weinbrenner GmbH
www.bitverlag.de
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Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
stil&markt
Meisenbach GmbH Verlag
www.stilundmarkt.de
digest - Fachzeitschrift und Einkaufsplaner
Konradin Verlag R. Kohlhammer GmbH
www.digest-online.de
GK013 32
Hausrat-Zeitung HZ
Eisenwaren-Zeitung EZ
Eisenwaren-Zeitung GmbH
www.ez-hz.de
• Berufsgenossenschaft
Versicherung gegen Unfall und Berufskrankheiten, für angestellte Mitarbeiter
obligatorisch:
Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW)
Direktion Bonn: Niebuhrstraße 5, 53113 Bonn
Tel. 0228/5406 9, Fax 0028/5406 5129
Direktion Mannheim: M 5,7, 68161 Mannheim
Tel. 0621/1830, Fax 0621/183 5191
www.bghw.de
•
Franchising
Beim Franchising nutzt der Existenzgründer einen im Markt mehr oder weniger bereits eingeführten Namen, ein
Geschäftskonzept sowie weitere Serviceleistungen des Franchisinggebers gegen Entgelt. Dabei bleibt der Franchisenehmer
selbstständiger Geschäftsmann. (Informationen und Adressen von Franchiseanbietern siehe VR-GründungsKonzept 120
Franchising.)
Spezielle Auskünfte zu System und Recht des Franchising sowie Hinweise auf seriöse Franchise-Anbieter in Ihrer Branche
erhalten Sie von:
DFV - Deutscher Franchise-Verband e. V.
Luisenstraße 41, 10117 Berlin
Tel. 030/27 89 02-0, Fax 030/27 89 02-15
E-Mail: info@franchiseverband.com
www.franchiseverband.com
Die Online-Plattform FranchisePORTAL.de bietet eine Navigationshilfe
für Interessenten einer Franchise-Gründung:
www.franchiseportal.de
Ein exklusiver Service der
Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
GK013 33
Herausgeber
Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems (AGVR), Raiffeisenstraße 26, 26122 Oldenburg
Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V. (BWGV), Lauterbergstr. 1, 76137 Karlsruhe
Genossenschaftsverband Bayern e.V., Türkenstr. 22-24, 80333 München
Presse- und Informationsdienst der Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (PVR), Raiffeisenstraße 1-3, 24768 Rendsburg
Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e.V. (RWGV), Mecklenbecker Straße 235- 239, 48163 Münster
Redaktion:
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Bildung
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