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Lokalsport
NR. 47, MITTWOCH, 25. FEBRUAR 2015
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LEICHTATHLETIK: Hochspringer schafft EM-Norm
¥ Bielefeld (cwk). Mateusz
Przybylko, der für Bayer Leverkusen startende Hochspringer aus Bielefeld, hat am Wochenende bei der Karlsruher
Hallen-DM einen Durchbruch
geschafft – und das in mehrfacher Hinsicht: Er verbesserte
seinen persönlichen Rekord von
2,24 auf 2,26 Meter, gewann damit seinen ersten nationalen
Hauptklassentitel und erfüllte
zudem exakt die Norm für die
Hallen-EM in Prag (5. bis 8.
März).
„2,26 Meter – diese Höhe war
mein Ziel. Ich bin einfach
glücklich und weiß noch gar
nicht, was ich sagen soll“, lautete die erste spontane Reaktion des 23-Jährigen nach seinem Erfolg. Mit einem Fehlversuch über 2,05 m war er in
den Wettkampf eingestiegen,
meisterte dann aber alle Höhen
von 2,10 bis 2,20 m auf Anhieb. Da stand sein Titelgewinn
schon fest, waren doch drei
durchaus prominente Gegner,
Eike Onnen (Ex-Europacupsieger), Martin Günther (Vorjahrssieger mit 2,28 m) und Tobias Potye (Junioren-Europa-
meister 2013) an 2,20 m gescheitert.
Przybylko ließ 2,23 m aus und
übersprang 2,26 m im zweiten
Anlauf. Weil der DLV von seinen Deutsche Hallenmeistern
„nur“ die einfache Normerfüllung fordert, ist die Nominierung für Prag gesichert. „Das
wird meine erste große Meisterschaft bei den Erwachsenen“, freut er sich, „und dort
möchte ich mich so gut wie
möglich präsentieren.“ Sein internationaler Weg begann, damals noch als Schützling von
PSV-Trainer Georg Cadek in der
LG Bielefeld, bei der JugendWM 2009 in Brixen (Platz 11)
und endete vorerst bei der Junioren-EM 2013 im finnischen
Tampere, wo er als Fünfter mit
2,24 m überzeugte.
Mateusz Przybylko sieht noch
Spielraum nach oben, wenn er
seine Technik optimieren kann:
„Video-Aufzeichnungen haben
gezeigt, dass mein Körperschwerpunkt bei 2,30 m liegt.
Es fehlt noch etwas an der Feinabstimmung mit der Schulter,
aber hier in Karlsruhe hat es
schon besser geklappt.“
:^^Vc YÛYVc+ Der Bielefelder Mateusz Przybylko steigerte sich ausgerechnet bei der Deutschen Meisterschaft auf 2,26 Meter. FOTO: KREFT
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ARMINIA: Schon 10.000
Karten für Derby verkauft
¥ Bielefeld (nw). Ab heute beginnt auch in den Geschäftsstellen der Neuen Westfälischen
der Vorverkauf für das Heimspiel von Arminia Bielefeld gegen Preußen Münster.
Bisher sind schon über 10.000
Tickets (inklusive Dauerkarten) für das Derby verkauft
worden. Bis Freitag ist der Verkauf an das Cottbusspiel gekoppelt. Das heißt: pro Person
gibt es maximal zwei MünsterKarten, wenn auch zwei Tickets für das Cottbus-Spiel gekauft werden. Ab Freitag gibt es
auch einzelne Münster-Tickets.
Info-Telefon: 0521 / 555 444.
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Westfalenliga-Derby vorverlegt
Der zweite Saisonteil der FußballWestfalenliga beginnt mit dem Spiel
zwischen dem VfB Fichte und dem
TuS Dornberg. Das Derby steigt am
Samstag, 14. März, um 18 Uhr auf
der Rußheide.
JHV beim Gadderbaumer TV
Der Förderverein der GTB lädt zu
seiner Jahreshauptversammlung ein,
die am Donnerstag, 26. Februar, um
19 Uhr im Clubheim Bolbrinker beginnt. Auf der Tagesordnung stehen: Vorstandswahlen, Ehrungen
und wichtige Aktivitäten für 2015.
Eintrachts Fußballer tagen
Die Versammlung der Fußballabteilung des TuS Eintracht findet am
Dienstag, 3. März, um 19 Uhr im
Clubraum der Sportanlage Königsbrügge statt.
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LEICHTATHLETIK: Kugelstoßer immer besser
¥ Bielefeld (cwk). Neuer Leistungssprung: Als Gaststarter bei
den Lippischen Hallenmeisterschaften in Detmold sorgte Timo Northoff (TuS Jöllenbeck)
für einen sportlichen Paukenschlag, als er die 4-kg-Kugel auf
die famose Weite von 17,01 Meter stieß, seine bisherige Bestmarke fast um einen vollen Meter übertraf und mit genau sechs
Metern Vorsprung siegte. In der
deutschen U-16-Jahresbestenliste festigte er mehr als deutlich seinen zweiten Rang vor
dem Leverkusener Leo Büth
(15,27 m).
Dafür reichten schon die 16,03
Meter, die er beim Saisoneinstand am 8. Februar in Paderborn als OWL-Jugendhallenmeister erzielt hatte. Vor ihm
steht nur das Leipziger Talent
Jonas Tesch mit 17,60 m. Dass
Timo Northoff sich bald auch
dieser Weite nähern könnte,
deutete er beim Einstoßen und
bei einem ungültigen Versuch
an. Im Wettkampf gelang ihm
eine insgesamt beeindruckende
Serie, die auch einen starken
16,80-m-Stoß einschloss; den
„Siebzehner“
erreichte
er
schließlich im fünften Versuch.
Sein Vater und Trainer Tilman
Northoff gewann außerdem mit
16,18 m den Männerwettbewerb.
Die familiäre Erfolgsbilanz
rundete die 12-jährige Pia
Northoff mit zwei Siegen in der
Klasse W13 ab. Im Hochsprung überquerte sie 1,43 m,
rutschte dann beim ersten Versuch über 1,47 m unglücklich
aus und musste den Wettkampf abbrechen, wurde später aber noch beste Weitspringerin mit 4,65 m. Ihre Vereinskameradin Finja Knauf
(W12) steigerte sich im Hochsprung auf 1,39 m.
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HANDBALL-UMSCHAU Landesligist EGB hält die komplette Mannschaft / TSG holt Keeper Räbiger
VON ARNE SCHÜTFORTH UND
HANS-JOACHIM KASPERS
¥ Bielefeld. Das ist mal ein
Wort: Beim erfolgreichen
Landesligisten HSG EGB Bielefeld haben bereits jetzt alle
Spieler für die kommende Saison zugesagt – paradiesische
Zustände für Trainer Matthias Foede, der im Sommer endlich einmal nicht wieder bei
Null anfangen muss. Derweil
hat die TSG A/H Bielefeld in
Colin Räbiger den Nachfolger
für den scheidenden Keeper
Kevin Becker gefunden.
EGB-PLANUNG STEHT
Landesligist HSG EGB Bielefeld ist mit seinen Saisonplanungen gut vorangekommen.
„Dass diesmal alle Spieler bleiben, ist für uns eine bemerkenswerte Situation und sicher
auch Ausdruck unserer starken
Serie“, betont Coach Foede zufrieden: „In den vergangenen
Jahren mussten wir leider reihenweise Spieler ziehen lassen
– sei es aus beruflichen Gründen oder weil sie in höherklassige Vereine gewechselt sind.
Jetzt haben wir die Möglichkeit, eine intakte Mannschaft
auch ein zweites Jahr weiterzuentwickeln. Das ist genau die
Kontinuität, die wir uns gewünscht haben.“
Als letzter Akteur sagte am
Wochenanfang der vom Oberligisten TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck stark umworbene Tim
Ansorge zu. Die Jürmker hatten lange und intensiv mit dem
Goalgetter von EGB verhandelt, sich aber dann doch recht
kurzfristig für Daniel Meyer von
der TSG A-H Bielefeld entschieden. Trotz der weit fortgeschrittenen Planungen bleibt
EGB noch auf der Suche nach
der einen oder anderen Verstärkung.
„Einen
Steineschmeißer für den Rückraum
und/oder einen Linkshänder
könnten wir noch gut gebrauchen“, sagt Foede.
Vielleicht muss sich EGB aber
auch noch nach einem neuen
Torwart umsehen. Denn die
Befürchtungen in Bezug auf
Lennert Iseringhausen haben
sich leider bestätigt. Der Keeper hat sich bei seiner Abwehraktion im Spiel am Wochenende gegen Friesen Telgte das
vordere Kreuzband gerissen.
Damit muss sich EGB kurzfristig einen zweiten Torwart für
die erste Mannschaft besorgen.
Die Suche wird zudem erschwert, da sich Ferdinand Jünemann, Torwart der Reserve,
einen komplizierten Bruch in
der linken Hand zugezogen hat
und auch EGB II aktuellnur über
einen Keeper verfügt.
Sowohl Iseringhausen als
auch Jünemann drohen, bis zum
Jahresende auszufallen und
könnten demnach erst wieder
im Jahr 2016 ins Spielgeschehen eingreifen. „Bis zum Saisonende werden wir sicher eine
interne Lösung finden, alles andere werden wir in der Sommerpause mal in Ruhe besprechen“, sagt Matthias Foede.
?ÊXV] ^Ze <ÛaWV_ XV^RTYe+ Nach heftigen Abwerbungsversuchen durch den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck hat sich Tim Ansorge, Leistungsträger
bei EGB Bielefeld, entschieden, weiter für den Landesligisten zu spielen.
FOTO: OLIVER KRATO
TSG MIT LEIHGESCHÄFT
Oberligist TSG A/H Bielefeld
steht vor der Verpflichtung eine neuen Torhüters: Colin Räbiger, dritter Mann bei GWD
Minden II, soll für die kommende Saison ausgeliehen werden. „Bei GWD sitzt er im Moment oft auf der Bank. Er soll
bei uns viel spielen, dabei aber
auch für die Mindener als Notnagel zur Verfügung stehen“,
erläutert Team-Manager Matthes Geukes den Stand der Planungen.
Der 2,07 Meter große und 21
Jahre alte Hüne spielte in der
vergangenen Saison beim Bundesligisten MT Melsungen und
gab im März 2014 beim 30:25-
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¥ Irgendwie hatte es NWMitarbeiter Gregor Winkler
geahnt. Gasttipper David
Battré setzte auf ein 23:22
seiner Mannschaft gegen das
Top-Team Hiddenhausen.
Und natürlich trotzen die
angeschlagenen
Schildescher den Herfordern genau
jenes 23:22 ab. Dank des
Dreiers glich Battré, der
schon deutlich zurück lag,
noch zum 8:8 aus und sicherte sich einen neuen
Molten-Ball. Da nutzten
auch die acht Punkte von
Redakteurin Stephanie Fust
nichts. Auch in der Gesamtwertung gleichen die Gäste
aus – 8:8.
Erfolg der Nordhessen in Gummersbach sein Erstliga-Debüt.
„Da er ein komplett anderer Typ
als Pascal Welge ist, passt er sehr
gut zu uns“, meint Geukes, der
zudem die letzten Personalien
vorantreibt: Im Moment verhandelt er mit Marcel Ortjohann und den Kreisläufern Tobias Fröbel und Calle Wagner
über ihren weiteren Verbleib bei
der TSG. Eine weitere Verstärkung für die Rückraum-Mitte
oder den linken Rückraum sei
nicht geplant. „Aber natürlich
sagen wir nicht nein, wenn uns
noch jemand vor die Füße fällt“
so Geukes.
BRAKER MÄDCHEN HOFFEN
„Man muss anerkennen, dass
Ahlen am Sonntag einfach alles
gelungen ist“, meinte Brakes
Trainer Carsten Meier. Gemeinsam mit Co-Trainer Hans-
Martin Rolf wurde die 26:28Niederlage im Halbfinal-Hinspiel um die Westfalenmeisterschaft noch einmal genau analysiert. „Gerade einmal einen
technischen Fehler hat Ahlen
gemacht“, erkannte Meier.
Für das Rückspiel am Sonntag (17 Uhr, Brake) haben sich
die Braker Mädels einiges vorgenommen. „Wir haben uns ein
bisschen was überlegt“, meint
Meier. „Die Schwächen der Ahlener Mädels wollen wir besser
nutzen – und unsere eigenen
Stärken forcieren.“ Die beiden
Gegenstoßtore, dank denen
Brake in der letzten Minute noch
einmal der 26:28-Anschluss gelang, könnten sich noch als
wertvoll erweisen: „Zwei Tore
Rückstand sind nichts. Die
können wir aufholen“, meint
Meier. „Wir brauchen aber einen guten Tag.“
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KUNSTTURNEN: Deutlicher Sieg beim Relegationswettkampf / Nele Duvnjack wird Zweite in der Einzelwertung
¥ Bielefeld (nw). Die zweite
Mannschaft des TuS Jöllenbeck
hat den Relegationswettkampf
der Kunstturnerinnen um die
Zugehörigkeit zur Gauliga 1 gewonnen. In der Sporthalle des
TSVE setzten sich Amelie Becker, Veronika Epifanov, Alicia
Heyduck, Jana Strothmann und
Nele Duvnjack gegen sieben
Konkurrenten durch.
Im diesem Jahr war die Relegation besonders spannend, da
nur zwei freie Plätze zu vergeben waren. Die Jöllenbeckerinnen zeigten aber keine Nerven
und überzeugten gleich am ersten Gerät, dem Sprung, mit
starken Leistungen. So erreichte Jana Strothmann, die die
Mannschaft zum ersten Mal
unterstütze, hier die höchste
Punktzahl des gesamten Wettkampfes. Knapp dahinter turn-
te Nele Duvnjack das zweitbeste Ergebnis. Auch am Stufenbarren erturnte sich die TuSRiege viele Punkte. Hier schoss
Veronika Epifanov mit mit der
dritthöchsten Wertung den
Vogel ab.
Als drittes Gerät folgte der
gefürchtete „Zitterbalken“, an
dem leicht einmal Fehler passieren. Amelie Becker und Veronika Epifanov zeigten hier einige neue Elemente und turnten ihre Übungen sauber und
sturzfrei durch. Dafür erhielten
sie die zweit- und dritthöchste
Wertung. Nach dem Balken lag
die Mannschaft auf einem guten zweiten Rang, wies jedoch
ein großen Abstand auf den ersten Platz auf. Doch die Jöllenbeckerinnen ließen sich nicht DZVX Z_ UVc CV]VXReZ`_+ Amelie Becker, Veronika Epifanov, Alicia Heyentmutigen und gingen mit viel duck, Jana Strothmann und Nele Duvnjack vom TuS Jöllenbeck 2 turEngagement zum Boden, dem nen in der nächsten Saison in der Gauliga 1.
FOTO: NW
letzten Gerät an diesem Wettkampftag. Veronika Epifanov
und Amelie Becker erreichten
nach guten Leistungen persönliche Bestnoten, doch ihre
Teamkolleginnen setzten noch
eins drauf: Nele Duvnjack kam
auf die zweitbeste Wertung des
gesamten Wettkampftages, und
Alicia Heyduck erzielte die
höchste Bodenwertung.
Bei der Siegerehrung wurden die Jöllenbeckerinnen als
letzte Mannschaft aufgerufen,
was bedeutete, dass sie sich doch
noch an die Spitze geturnt hatten. Am Ende wiesen sie stolze
vier Punkte Vorsprung vor dem
Zweitplatzierten auf und sicherten sich souverän einen
Platz in der Gauliga 1. Beste
Einzelturnerin des TuS war Nele Duvnjack, die in der Gesamtwertung Zweite wurde.
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