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GreenTec Award für Dr. med. Jörg Brauneis und sein

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Personalia
GreenTec Award für Wildkatzen
sichere Wanderung zwischen den
Waldlebensräumen zu ermöglichen.
Pflege der für Nordhessen typischen,
bachbegleitenden Waldwiesen, die
von den Wildkatzen zur Mäusejagd,
aber auch als Ruheräume (Sonnenplätze) im Wald genutzt werden. Diese Waldwiesen fallen durch Umstrukturierungen in der Landwirtschaft zunehmend brach. Damit gehen sie
auch als Lebensraum für viele andere
bedrohte Tier- und Pflanzenarten
(Fledermäuse, Orchideen) verloren.
• Zusammenarbeit mit Waldbesitzern, um eine wildkatzenfreundliche
Waldwirtschaft zu erreichen.
• Sensibilisierung der Öffentlichkeit
Wildkatzen sind sehr scheue Tiere und in der freien
für den Schutz der Wildkatze.
Natur nur mit viel Glück zu beobachten
„Die Wildkatzen stehen als echte WaldFoto: Thomas Stephan
katzen auch für den Waldreichtum
Hessens und sind ein toller WerbeträIm Werra-Meißner-Kreis stehen Wildkatzen ger für das an Naturschönheiten so reiche
im Fokus eines Naturschutzprojekts, das Hessen!“, sagt Brauneis: „Als Arzt liebe ich
von Dr. med. Jörg Brauneis federführend die Stunden in meinem Jagdrevier, in debetreut wird. Der niedergelassene HNO- nen ich nach einem hektischen Arbeitstag
Arzt aus Eschwege ist Jäger und Mitglied im Ruhe finden kann in der Natur. Dabei denJagdverein Hubertus Eschwege. Dessen ke ich oft, dass die moderne Medizin mit
Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, ihrer technikverliebten Einstellung und
mitten im Zentrum des nordhessisch-west- den oft wie Akkordarbeit am Fließband
thüringisch-südniedersächsischen Wildkat- organisierten Abläufen die heilenden Kräfzenvorkommens den Lebensraum der te eines Lebens im Gleichklang mit der
Wildkatzen zu schützen. Bei einer Online- Natur viel zu gering bewertet.“
Abstimmung im Januar über die Vergabe Informationen im Internet unter
des GreenTec Award 2015 in der Katego- www.jvwm.de/wildkatzen.
rie „Sonderpreis des World Wide Fund For
Nature (WWF)“ hat das Wildkatzen-ProIsolde Asbeck
jekt den ersten Platz belegt. Der Preis ist
mit 5000 Euro dotiert. Im Rennen waren
zehn Naturschutzprojekte aus ganz
Deutschland.
„Die Wildkatzen haben hier in NordostHessen (gemeinsam mit Südniedersachsen und Westthüringen) einen ihrer Verbreitungsschwerpunkte in Mitteleuropa.
In Hessen gibt es noch einen zweiten Verbreitungsschwerpunkt der Wildkatze im
Taunus“, sagt Brauneis und erzählt, was
zum Schutz der Tiere getan wird:
• Lebensraumgestaltung für die Wildkatzen in der Landschaft: Anlage von Streuostwiesen und Obstbaumalleen sowie Dr. med. Jörg Brauneis mit Kurzhaardackelhündin
Anpflanzung von Heckenstreifen und Pauline, einer seiner drei Hunde
Feldgehölzen, um den Wildkatzen eine Foto: privat
Ehrungen MFA /
Arzthelferinnen
Wir gratulieren zum zehnjährigen Berufsjubiläum:
Heike Gudert,
tätig bei Dr. med. U. Kühne, Dr. med. M. Imhof, Dr. med. I. Fell und Dr. med. M. Kirchmeir, Bad Soden;
Sibylle Wörrlein,
tätig bei Dr. med. U. Kühne, Dr. med. M. Imhof, Dr. med. I. Fell und Dr. med. M. Kirchmeir, Bad Soden.
Wir gratulieren der Helferin zum mehr als
zehnjährigen Berufsjubiläum:
Tülün Saip,
seit 20 Jahren tätig beim Internistischen
Praxiszentrum am Krankenhaus Balserische
Stifung, Gießen.
Hessisches Ärzteblatt 3/2015 | 165
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