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Februar/März 2015

EinbettenHerunterladen
Ge m e i n debr i e f
der Ev.-luth. Kirchengemeinden
St. Johannis Lüchow und St. Marien Plate
| Plate | Kolborn | Jeetzel-Reetze
Foto: Hans Walpert
Lüchow
Februar | März 2015
www.sankt-johannis-luechow.de
2
An ge dacht
Liebe Leserin, lieber Leser!
1976 – ein junges Mädchen trägt
Brille, 6 Dioptrien, Weitsichtigkeit.
Das bedeutete damals 1 cm Glasstärke. Ein paar der Mitschüler
nannten das: Doppel-SpiegelReflexglas-Brille.
Wer möchte so etwas schon auf
der Nase haben, wer möchte sowas
schon zu hören bekommen? Ich
­jedenfalls nicht. Auch wenn ich
­versuchte gute Miene zum bösen
Spiel zu machen und mir meine
Kränkung nicht anmerken zu lassen.
1988 – eine gestandene Frau geht
nach 10 Jahren zum Klassentreffen.
Sie trägt ein Strickkleid, das ihr
gut steht und schon Komplimente
eingebracht hat. Irgendwann setzt
sich eine Klassenkameradin von damals neben sie. Das Gespräch läuft
erst in harmlosem Smalltalk. Plötzlich sagt die Klassenkameradin: »So
ein Kleid habe ich auch. Das ziehe
ich immer zum Putzen an.«
Wer kann das – in so einem Moment – als dummes Gerede ent­
larven? Wer will sowas schon zu
hören bekommen? Ich jedenfalls
nicht. Auch wenn ich nicht mehr so
leicht zu verunsichern war wie mit
15. Das Kleid hatte sie mir ­madig
gemacht.
Zwei Szenen aus meinem Leben,
die schon lange zurückliegen, aber
­immer noch Nachhall haben . . .
Ob Sie wohl auch solche Erinnerungen mit sich tragen? Vermutlich
wird die Antwort leider ein »JA«
sein. Absichtlich gesetzte Spitzen
ebenso wie unbedacht daher geplapperte Äußerungen, die uns das
Gefühl geben: So, wie du bist, bist
du nicht so toll wie dein Gegenüber.
So, wie du bist, bist du nicht so, wie
du sein solltest.
2015 – »Du bist schön – Sieben
Wochen ohne Runtermachen« so
der Titel der diesjährigen Fastenaktion der Evangelischen Kirche. Nicht
nach Fehlern oder Unzulänglichkeiten der anderen zu suchen. ­
Andere nicht kleinzumachen, um
­selber besser dazustehen, sondern
sie durch Wertschätzung aufzurichten. Und zu entdecken: schön, dass
es dich gibt, du machst mein Leben
schön, du bist schön!
Nehmt einander an, . . .
Auf Anhieb klingt das vielleicht
ganz einfach. Viele von uns bemühen sich sowieso darum, anderen
wertschätzend zu begegnen.
3
Aber was ist mit Bemerkungen, die
uns herausrutschen, die verletzen,
ohne dass es uns bewusst ist, ohne
dass wir das beabsichtigt haben?
Wie ist es mit Gedanken, die wir
im ­Ärger fassen, und die unsere
Meinung über andere festklopfen?
Kinder hören oft Sätze wie: Musst
du immer alles kaputt machen?
Jugendlichen wird gesagt: Kannst
du nicht einmal das tun, was dir
gesagt wird? Über unsere Partner
denken wir: Muss der – oder die –
immer seine – bzw. ihre – Schuhe in
den Weg stellen?
Äußerungen, die anklingen lassen:
Das ändert sich nie, so ist die
Person, und das finde ich nicht
schön an ihr – an ihm.
wie Christus euch angenommen
hat . . .
Aber so ist es ja nicht. Wir können
uns ja ändern, unser Verhalten,
­unser Misslingen. Besonders gut,
wenn uns andere durch aufbauende Ermutigung unterstützen.
Jesus ist den Menschen so begegnet. Und wie viele dadurch ihre
schönsten Seiten zum Vorschein
bringen konnten, können wir in der
Bibel nachlesen.
. . . zu Gottes Lob.
»7 Wochen ohne Runtermachen«.
Eine lohnende Aufgabe, die uns die
Augen füreinander öffnet, den liebevollen Blick schult. Die uns vielleicht ein bisschen die Sichtweise
Gottes einnehmen lässt: Du bist
schön!
Herzlich grüßt Ihre
4
evangelische akademie
Was wäre der Kirchenraum ohne Blumenschmuck?
Für die meisten Gottesdienstbe­
sucher ist der Blumenschmuck auf
dem Altar eine Selbstverständlichkeit. Damit Blumen den Altar festlich schmücken, braucht es nicht
nur eine geschickte Hand, sondern
immer wieder auch gute Anregun­
gen, die Möglichkeit, etwas Neues
zu probieren, und eine fachliche
­Anleitung. Diese erfuhren 14 Teilnehmerinnen auf einer Küsterschulung bei dem Floristmeister Werner
Jeberien im Haus der Begegnung
in Gorleben, organisiert von der
»Evangelischen Akademie«.
Die teilnehmenden Küsterinnen,
darunter auch unsere Küsterinnen
Beate Richter und Dorothea Burmeister, konnten aus einer Fülle
von Blumen und Naturmaterialien
farbenfrohe Gestecke und Arrangements unter fachkundiger Begleitung erstellen und erfuhren Hin­­
tergründe zu Grundlagen der Ge­
stal­tung, der Farbenlehre und zu
floristischen Hilfsmitteln.
Danke allen Beteiligten für das
­Engagement! Sicher trägt es dazu
bei, dass die Gottesdienstbesucher
in Zukunft den Blumenschmuck
nicht mehr allzu selbstverständlich
­nehmen, und unseren Küsterinnen
auch einmal einen persönlichen
Dank für ihre Mühe aussprechen.
Text und Foto: Susanne Schier
kirchenmusik
5
Andachten zur Passion
mit kirchenmusikalischem Schwerpunkt
und Feier des Abendmahls
St.-Johannis-Kirche Lüchow – jeweils freitags von 18.00 –18.30 Uhr
am 20. und 27. Februar
sowie am 13., 20., und 27. März 2015
Eine schlichte, ohne Ansprache gestaltete Form in der ungeheizten Kirche.
Eine Besonderheit unserer Kirchengemeinde sind in den vergangenen
Jahren die während der Passionszeit im Chorraum der St.-JohannisKirche gefeierten Andachten mit
Abendmahl. Sie werden mit bib­
lischer Lesung, Gebet und Gesang
gestaltet.
Anstelle einer gesprochenen Predigt bekommt die Musik im Sinne
einer »Klangrede« die Möglichkeit,
mit ihren Mitteln die versammelte
Gemeinde anzusprechen. Ein ausgewähltes, sich auf die Passionszeit
bzw. das Passionsgeschehen beziehendes Orgelstück mit rund fünf
Minuten Dauer steht jeweils im
Mittelpunkt der Andacht.
Die klanglichen Qualitäten unserer
Orgel zur eindrücklichen Darstellung von Musik werden dabei in
den Dienst einer musikalisch geprägten Verkündigung gestellt.
Lassen Sie sich als Besucher und
Mitfeiernde dabei von den Orgelklängen berühren.
Die halbstündigen Andachten fin­
den bei ca. 7-8° C in der ungeheizten
Kirche statt; doch mit den wärmenden roten Decken wird niemand frieren. Eine Übersicht finden
Sie als Plakataushang in und um
St. Johannis sowie in der Stadt.
Herzliche Einladung!
Kantor Axel Fischer
6
Kirche und schule
Gelungene Zusammenarbeit in Plate
Bereits im September 2014 hatten
Pastorin Anna Küster und das
K­ollegium der Plater Grundschule
eine umfangreiche Zusammenarbeit ver­einbart.
Gerade in der Adventszeit zeigte
sich diese sehr positiv: So wurden
bei einem Bastelnachmittag mit
selbstgebackenen Keksen und
Früch­te­tee von den
Kindern gemeinsam
mit Lehrerin Martina
Lammers, Kursleiter
Marco Otte und Pas­
torin Anna Küster
Sterne für den Tannenbaum gebastelt.
Ferner wurde die
Weihnachtsfeier der
Grundschule
am
17. Dezember mit einem 90-minütigen Programm in der Plater Kirche
mit vielen schönen Darbietungen,
Tanz und Theater durchgeführt.
Am Heiligabend hat die Theater-AG
der Grundschule das moderne
­Krippenspiel »In einer sonderbaren
Nacht« im Rahmen des Weihnachts­
gottesdienstes aufgeführt.
Kirchenmusik in der Passionszeit
Es ist die Geschichte des Schafes
Benjamin, das in der Heiligen Nacht
seine Herde verliert und auf der
­Suche nach ihr gemeinsam mit
einem Bettler, einem König und
­ iner Händlerin dem
e
Stern über Bethlehem
folgt und nicht nur
die Herde mit dem
Hirten, sondern auch
Maria und Josef mit
dem Jesuskind findet – in dieser sonderbaren Nacht . . .
Die Beteiligten sind
sich einig, dass das
eine schöne Ergänzung zwischen
Kirche und Schule ist. Daher wollen
wir im neuen Jahr diese Koopera­
tion gerne fortsetzen.
Martina Lammers
Im Rahmen der Visitation des Kirchenkreises
durch Landessuperintendent Rathing, Lüneburg, findet am
Sonntag, 15. März 2015, um 10.30 Uhr
in der St.-Johannis-Kirche Lüchow
der
7
Visitationsgottesdienst
statt.
Unter Mitwirkung von Kantorei, Kinderchor, Posaunenchor Plate
und Mit-Musizierenden aus dem Kirchenkreis feiern wir einen
festlichen, musikalisch geprägten Gottesdienst.
Dazu laden wir eine große Gemeinde herzlich ein.
Meditation
Foto: Hannah Scharping (Südtirol-Freizeit 2013)
8
An meinen Adler
Ich wünsche mir, dass du in der Weite des Himmels
deine Kreise ziehen kannst, kraftvoll und frei.
Mögest du schweben über den Dingen des täglichen Klein-Kleins,
dass ich mich nicht verfange im Gestrüpp der Sorgen,
sondern getragen vom Atem Gottes aufsteige zur Sonne.
Reinhard Ellsel
Auf den dörfern
9
Nicht müde werden . . .
Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten
Hilde Domin
»Wenn das Weizenkorn nicht in die
Erde fällt und erstirbt, bleibt es
allein; wenn es aber stirbt, bringt
es viel Frucht.« (Johannes 12,24)
Der Tod Jesu. Beginn eines neuen
Lebens – ein Widerspruch?
Eine Ungereimtheit? Der Tod als
­Beginn neuen Lebens?
Es ist das Bild vom Samenkorn, das
stirbt und neue Frucht bringt.
Dienstag, Mittwoch,
Donnerstag,
Donnerstag,
Dienstag,
Mittwoch,
Donnerstag,
Dienstag,
Mittwoch,
10. 3. 2015 (A)
11. 3. 2015 (A)
12. 3. 2015 (A)
12. 3. 2015
17. 3. 2015
18. 3. 2015
19. 3. 2015
24. 3. 2015 (A)
25. 3. 2015 (A)
Das »in die Erde fallen« als ein Einstimmen und Geschehenlassen in
die Verwandlung – in Hoffnung und
Zuversicht auf ein gutes Ende.
Und dennoch: Es bleibt ein Geheimnis. Ein Wunder.
Wie sich das Leben aus dem Tod genau vollzieht, bleibt so unerklärlich
wie das Keimen einer neuen Pflanze
aus einem Samenkorn.
19.30 18.30 14.30 16.30 19.30 19.30 19.00 19.30 18.30 in Rehbeck bei Familie Ottens
in Grabow bei Familie Pape
in Saaße bei Familie Kunitz
in Reetze bei Frau Lührs
in Seerau bei Frau Brockmöller
in Ranzau im Ranzauer Hof
in Künsche im Schützenhaus
in Weitsche bei Familie Luft
in Lübeln
Bei den mit (A) gekennzeichneten Terminen findet zu Beginn eine
ca. halbstündige Abendmahlsfeier statt.
Es ist auch möglich, nach der Abendmahlsfeier dazuzukommen.
10
Dank
Ergebnisse übertrafen alle Erwartungen
Nach dem Lichterglanzsonntag in
Lüchow waren die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des Eine-Welt-Lädchens voller Zufriedenheit.
Die Tombola-Aktion für »Brot für
die Welt« des Kirchenkreises Lü­
chow-Dannenberg erbrachte den
stolzen Betrag von 1.151 Euro! Schon
am späten Nachmittag waren alle
Lose verkauft. Die in der Stadt Lü­
chow bekannten Persönlichkeiten,
die die Lose verkauft haben, können
mit ihrer Arbeit sehr zufrieden sein.
Der Kreativkreis hatte im Gemeindehaus St. Johannis sein Angebot
aufgebaut. Am Abend war der Betrag von 843 Euro eingenommen.
Der Betrag bleibt in Lüchow zu
wohltätigen Zwecken.
Auch im Lädchen selbst, das ganztägig im Gemeindehaus geöffnet
war, wurde der Betrag von 435 Euro
umgesetzt.
Cathrin Wolters
Liebe ehrenamtliche Mitarbeiter in Lüchow,
der Dezember 2014 war ein Monat, in dem das Engagement aller Ehrenamtlichen unserer St.-Johannis-Gemeinde besonders deutlich sichtbar wurde.
Wir möchten »Danke« sagen:
• für die Mitarbeit beim Adventsmarkt,
• für die Kekse und den Kuchen, das Begleiten der Kaffeetafel,
• das Verkaufen im Gemeindehaus und in den Buden,
• das lange Ausharren in der Kälte, für das freundliche Miteinander,
• für das Holen und für das Schmücken der Weihnachtsbäume in der Kirche,
• für das Krippenspiel – danke, liebe Kinder,
• allen, die in den Advents- und Weihnachtsgottesdiensten gesungen haben,
• und allen, die für Brot für die Welt gespendet und so auch Menschen in
anderen Ländern etwas Gutes getan haben.
Herzlichen Dank Ihnen und Euch allen!
Der Kirchenvorstand Lüchow
gruppen und kreise
Altkleiderstelle
Bibelgesprächskreis
BIBELreise
Eine-Welt-Lädchen
Eltern-Kind-Gruppe in Plate
Frauenkreis
Gesprächskreis
Kantorei
Kinderchor
Krankenhausbesuchsdienst
Kreativkreis
KU4 Unterrichtende
Menschenfischer
Männerrunde
Posaunenchor
Seniorentreff
11
mittwochs 9.00-11.00 u. 14.00-17.00 Uhr
Dienstag, 3. u. 17. 2. , 3. u. 17. 3. um 19.30 Uhr
Mittwoch, 18. 2. in der Kirche Plate und
18. 3. in der Kirche Lüchow, jew. 19.00 Uhr
mittwochs 10-11.30 Uhr und 15-16 Uhr,
sbds. 10-11.30 Uhr und nach Gottesdiensten
donnerstags 10-11 Uhr
Dienstag, 10. 2. und 10. 3. um 14.30 Uhr
Mittwoch, 11. 2. und 11. 3. um 19.00 Uhr
donnerstags um 19.30 Uhr
dienstags um 17.00 Uhr
mittwochs, 14-täglich um 9.00 Uhr
mittwochs, 14-täglich um 19.30 Uhr
montags 14-täglich um 18.15 Uhr
Freitag, 27. Februar um 18 Uhr
Donnerstag, 19. 2. und 19. 3. um 19.00 Uhr
in Platemittwochs um 19.30 Uhr
montags um 14.30 Uhr
HerausgeberKirchenvorstände der Ev.-luth. St.-Johannis-Kirchengemeinde Lüchow
An der St.-Johannis-Kirche 9, 29439 Lüchow, Telefon 0 58 41-68 26
und der Ev.-luth. St.-Marien-Kirchengemeinde Plate, Plate 4
RedaktionGerhard Gersema, Pastorin Anna Küster, Kurt-Martin Nimz,
Pastor Malte Plath (V.i.S.d.P.), Cordula Richter, Marion Scharping,
Hilke Walpert
Druck
Druck- und Verlagsgesellschaft Köhring, Lüchow
Auflage
1750 Exemplare
Redaktionssitzung für die April/Mai-Ausgabe: Redaktionsschluss der April/Mai-Ausgabe: Telefon-Seelsorge
08 00-111 0 111
Diakonie-Station
0171-289 62 63
Propst Wichert-von Holten 0 58 41-20 51
25. Februar 2015
11. März 2015
Pastor Plath0 58 41-68 26
Pastorin Küster0 58 41-57 31
Birgit Thiemann, Reg.-diak. 0 58 41-67 05
© Symbole S. 16: joanna_k23 – Fotolia.com
Impressum
Nähere Informationen zu Ort, Inhalt und Leitung der Gruppen
erhalten Sie über das Gemeindebüro Lüchow unter Tel. 0 58 41-21 91
und das Gemeindebüro Plate, dienstags 14– 16 Uhr, Tel. 0 58 41-57 31.
Gottesdienste
12
n Monatsspruch Februar 2015 n
Ich schäme mich des Evangeliums nicht:
Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.
Römer 1,16
Sonntag, 1. Februar 2015 »Septuagesimae« 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl im Gemeindehaus
LÜCHOW
Propst Wichert-von Holten
Predigtreihe: Bewegung – oder: »Tanzen ist eine schöne Art von Gott zu reden«; anschl. Predigtnachgespräch
10.30 Uhr
PLATE
Gottesdienst in der Winterkirche – Pastor Plath
Kollekten: Bibelgesellschaften der Landeskirche
Sonntag, 8. Februar 2015 »Sexagesimae«
10.00 Uhr Gottesdienst im Gemeindehaus – Pastor Plath
LÜCHOW
Predigtreihe: Krumm vor Arbeitsmüh‘? anschl. Predigtnachgespräch
Kollekte: Kirchenkreiskollekte
Sonnabend, 14. Februar 2015
15.00 Uhr
Taufgottesdienst – Pastorin Küster
LÜBELN
Sonntag, 15. Februar 2015 »Estomihi«
10.00 Uhr
Gottesdienst im Gemeindehaus – Diakonin Thiemann LÜCHOW
Predigtreihe: Schönheit; anschl. Predigtnachgespräch
Kollekte: Winterkirchenbild 2015
10.30 Uhr
PLATE
Gottesdienst in der Winterkirche – Pastor Prahler
Kollekte: Allgemeine Gemeindearbeit
Sonnabend, 21. Februar 2015
10– 12 Uhr Kindergottesdienst
PLATE
13
Sonntag, 22. Februar 2015 »Invokavit«
10.00 Uhr
Gottesdienst im Gemeindehaus – Pastor Plath
LÜCHOW
11.15 Uhr
JEETZEL
Gottesdienst mit Abendmahl – Pastorin Küster Kollekten: Diasporawerke in der Landeskirche
Bibelreise im Kirchenraum
Mittwoch, den 18. Februar, um 19 Uhr in der Kirche Plate
»Die Jahreslosung im Kirchenraum entdeckt«
mit Gerd Krämer
Bitte warm anziehen, denn wir erkunden den Kirchenraum.
Tee wird gereicht.
Mittwoch, den 18. März, um 19 Uhr in der Kirche Lüchow
»Abendmahlsfeier«
mit Gottfried Mahlke
14
gottesdienste
n Monatsspruch März 2015 n
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Römer 8,31
Sonntag, 1. März 2015 »Reminiszere«
10.00 Uhr
»2 in 1« - Gottesdienst mit Abendmahl im Gemeindehaus
LÜCHOW
Propst Wichert-von Holten und Diakonin Thiemann
10.30 Uhr PLATE
Gottesdienst – Pastorin Küster
unter Mitwirkung des angehenden Lektors Stefan Hauberg
Kollekten: Weltbibelhilfe
Sonntag, 8. März 2015 »Okuli«
10.00 Uhr
Gottesdienst im Gemeindehaus – Lektor Simon
LÜCHOW
Kollekte: Telefonseelsorge in Niedersachsen
Sonntag, 15. März 2015 »Lätare«
10.30 Uhr
Gottesdienst zur Visitation in der Kirche unter Mitwirkung
LÜCHOW
der Kantorei, des Kinderchores und des Posaunenchores Plate
Landessuperintendent Rathing
anschl. Kirchenkaffee
Kollekte: Posaunenwerk der Landeskirche
Sonnabend, 21. März 2015
10-12 Uhr Kindergottesdienst
PLATE
Sonntag, 22. März 2015 »Judika«
10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche – Pastor Plath
LÜCHOW
Kollekte: EKD – Konfirmanden in Wittenberg 2017
Sonnabend, 28. März 2015
9.30-12 Uhr Kindergottesdienst – Diakonin Thiemann und Team
LÜCHOW
Beginn in der Kirche
15
Sonntag, 29. März 2015 »Palmarum«
10.00 Uhr gemeinsamer KU4-Gottesdienst für
Lüchow
Lüchow und Plate
in der St.-Johannis-Kirche Lüchow
Pastorin Küster und Diakonin Thiemann
Kollekte: Konfirmandenarbeit in
unserer Gemeinde
Beginn der Sommerzeit:
29. März 2015
is-Frühs
n
n
a
h
tüc
o
J
.
k
St
Sonnabend, 21. März 2015, von 9 – 12 Uhr
im Gemeindehaus in Lüchow
»Wenn die Seele aufs Land zieht –
Zusammenleben mit Neuzugezogenen«
Vortrag von Pastorin Rabe aus Hannover
Anmeldung bis 19. März 2015 bei: Cathrin Wolters (Tel. 97 67 91)
Kostenbeitrag: 6 Euro
Im Anschluss besteht die Möglichkeit,
beim Kreativkreis Österliches und anderes einzukaufen.
16
aus unserer gemeinde
Es wurden in Plate getauft
30.11.
Anna Belen Samara, Müggenburg
Es wurden in Lüchow getauft
13. 9.
21. 9.
28. 9.
4.10.
2. 11.
23. 11.
7.12.
7.12.
7.12.
Merle Kupfer, Kolborn, August-Kohrs-Straße 3
Tjark Joris Grubert, Ebstorf, Am Mohngarten 8
Lias Hahlbohm, Ranzau Nr. 28
Anni Kosbau, Pastor-Schröder-Ring 38
Anette Schönberg, An den Gärten 15
Anna Jasmin Grocholl, Krautze Nr. 17
René Schröder, Kirchstraße 10
Manja Lobbe, Kirchstraße 10
Noél René Lobbe, Kirchstraße 10
Es verstarben in Plate
19. 11.
25. 11.
Gerda Rupp geb. Döhmann, Plate, 82 Jahre
Dieter Främke, Gollau, 78 Jahre
Es verstarben in Lüchow
20.11. 20.11.
25. 11.
28. 11.
28.11.
2. 12.
6. 12.
15. 12.
30.12.
31. 12.
Karl-Heinz Lüdemann, An der St.-Johannis-Kirche 1c, 88 Jahre
Emma Holzinger, geb. Bergholz, Berliner Straße 27, 87 Jahre
Erich Schinnerling, Norderstedt, Ohechaussee 75, 94 Jahre
Ingrid Müller, geb. Jahn, Bleichwiese 8, 75 Jahre
Ernst Greuel, Reeperbahn 12, 57 Jahre
Elke Pape, Fichtestraße 16, 59 Jahre
Susanna Diringer, geb. Gottschling, An d. St.-Johannis-Kirche 1c, 97 J.
Roswitha Lause, geb. Rusch, Drawehner Str. 28b, 66 Jahre
Michael Kruse, Glockenberg 11, 48 Jahre
Linda Boithling, Jeetzel, Im Anger 1, 90 Jahre
17
Bilanz des »Eine-Welt-Lädchens«
Die Mitarbeiterschaft des EineWelt-Lädchens hat am Freitag,
den 9. Januar 2015, auf ihrer Vollversammlung beschlossen, die im
Lädchen erwirtschafteten Gewinne
auszuschütten.
Die »Christoffel Blindenmission«
erhält 450 Euro, »Life Gate« in Palästina erhält ebenfalls 450 Euro.
Den gleichen Betrag erhält Schwester Karoline für ihre Arbeit in Chile
und die Straßenkinderaktion in
­Rumänien.
Das Eine Welt-Lädchen untersützt
über die Kindernothilfe in Duisburg
mit monatlichen Beträgen von je
31 Euro ein Patenkind in Guatemala
und in Äthiopien.
Das Eine-Welt-Lädchen bedankt
sich bei allen, die die Arbeit anerkennen und im Lädchen einkaufen!
18
Lektoren
Lektor Simon? Wer ist das?
Ich heiße Helmut Simon, bin 60
Jahre alt und arbeite als Lehrer. Seit
elf Jahren bin ich als Lektor im
­Kirchenkreis tätig.
Alles, was mit Gottesdienst zu tun
hat, war schon immer wichtig für
mich. Früher habe ich im Kindergottesdienst mitgemacht, und auch
später war ich in meiner Gemeinde
manchmal an Gottesdiensten beteiligt, wenn es sich anbot. Als
mich im Jahre 2002 Propst Wolters
fragte, ob ich – nach der entsprechenden Ausbildung – Lektor werden wolle, brauchte ich nicht lange
zu überlegen. Eigentlich hätte ich
auch selbst auf den Gedanken
­kommen können!
Wenn eine Anfrage kommt, einen
Gottesdienst zu übernehmen, und
wenn mein Sonntagmorgen noch
frei ist, dann freue ich mich über die
Gelegenheit, mit den Christinnen
und Christen des betreffenden Ortes den Gottesdienst zu feiern, die
frohe Botschaft von der Herrschaft
Gottes weiterzusagen, gemeinsam
zu singen und zu beten. Auf diese
Weise habe ich schon viele schöne
Kirchen und ehrwürdige Kapellen
kennen gelernt. Vor allem die Menschen, die dazugehören!
Immer wieder staune ich, dass die
versammelte Gemeinde mehr ist
als die Zahl der Anwesenden, dass
wir uns im Gottesdienst vereinen
mit Gläubigen aus anderen Zeiten
und Weltgegenden, und dass uns
Gott mit seinem guten Gebot dann
ganz nahe ist. »Denn es ist das Wort
ganz nahe bei dir, in deinem Munde
und in deinem Herzen, dass du es
tust.« (5. Mose 30,14). Also nicht im
Himmel oder jenseits des Meeres,
wie es in den Versen vorher heißt,
sondern ganz nahe bei uns.
Dass ich die Gelegenheit habe, das
im Gottesdienst zu feiern, dafür bin
ich dankbar. Mit der Lüchower Gemeinde werde ich dies am 8. März
wieder tun.
Gern übernehme ich auch die Andacht im Altenheim. Diese Andachten finden mittwochnachmittags
statt, und auch dabei habe ich oft
das Gefühl, mehr mitzunehmen als
ich gegeben habe.
Helmut Simon
Gottesdienst
Frauen aller Konfessionen
laden ein zum
Weltgebetstag
»Begreift ihr meine Liebe?«
Liturgie von den Bahamas
Freitag, 6. März 2015, 19 Uhr
Gemeindehaus St.-Johannis, Lüchow
19
Nachruf
20
Ingrid Müller
Ingrid Müller hat unsere Gemeinde
viele Jahre lang geprägt: Mit ihrer
ganz besonderen Art ist sie ein
Teil unserer Gemeinde gewesen. Sie
hatte einen wachen Blick dafür, wo
und wann sie gebraucht wurde.
Und alle, die sie kannten, werden
bei der Erinnerung an sie bestätigen: Sie hat das, was sie getan hat,
wirklich gern getan.
So war Ingrid Müller von 1982 bis
1994 und von 2000 bis 2006 Mitglied im Kirchenvorstand. Später
war sie im Gemeindebeirat tätig.
Sie war darüber hinaus auch im
Team des Eine-Welt-Lädchens und
hat viele Jahre lang den Altenclub
und das Küchenteam begleitet.
Zu ganz vielen Gelegenheiten hat
sie so regelmäßige und besondere
Veranstaltungen wie Gemeindefeste und den Adventsmarkt begleitet. Bei Konfirmationsjubiläen
war sie diejenige, die den Jubilaren
die schmückende Nadel ansteckte.
Als der Gemeindebrief noch zusammengelegt werden musste, hat sie
das Zusammenlegen organisiert.
Unserer Küsterin Beate Richter war
sie, als sie mit ihrer Arbeit als Küsterin anfing, eine große Hilfe – sie
hatte über so viele Bereiche den
Überblick und war dadurch eine
unersetzliche Ansprechpartnerin.
Und gerade auch dadurch, dass sie
­immer direkt war und nichts beschönigte, war sie mit ihrer Stimme
wichtig für unsere Gemeinde.
Am 28. November 2014 ist Ingrid
Müller im Alter von 75 Jahren
verstorben. Für alle aus unserer
Gemeinde, die sie kannten, ist das
ein großer Verlust.
Wir danken Gott von Herzen für
alles, was sie für unsere Gemeinde
getan hat.
Pastor Plath
7-wochen-ohne
21
Fastenaktion der Evangelischen Kirche 2015
18. Februar
bis 5. April
Schönheit liegt bekanntlich im Auge
des Betrachters. Studien zufolge
empfinden die meisten Menschen
ebenmäßige Züge und harmonische Formen als schön. Die Lebenserfahrung aber zeigt, dass es
das Eigenwillige und Besondere ist,
was wir ins Herz schließen: die
Zahnlücke, die beim Lächeln sichtbar wird, den Hund mit dem ewig
abgeknickten Ohr, den Humor der
Kollegin. In der Fastenzeit 2015
möchten wir mit »7 Wochen Ohne«
das Unverwechselbare entdecken
und wertschätzen. »Du bist schön!
Sieben Wochen ohne Runtermachen«
lautet das Motto. Wir laden Sie ein,
aus vollem Herzen zu sagen: »Du
bist schön!« – zum Menschen an
I­ hrer Seite wie auch dem eigenen
Spiegelbild. Und sieben Wochen lang
soll gelten: »ohne Runtermachen!«
Wir wollen die Schönheit suchen,
würdigen und feiern, vor allem da,
wo sie sich nicht herausputzt und
in Pose wirft. »Ein Mensch sieht,
was vor Augen ist; der Herr aber
sieht das Herz an«, weiß die Bibel.
Aber auch unser Herz sieht sehr
gut: »Schön ist eigentlich alles,
was man mit Liebe betrachtet«
(Chris­tian Morgenstern). Diesen
Blick wollen wir schulen und das
Herz öffnen für die Schönheiten jenseits der Norm. Wir sind umgeben
von Ebenbildern Gottes, Sie können
sie leuchten sehen!
Aktion 7-Wochen-ohne
22
Kindergarten
Fasching im Kindergarten
Wir haben gerade Weihnachten
und Silvester hinter uns gelassen,
da steht im Kindergarten schon das
nächste Fest an: Fasching.
Wir überlegen gemeinsam mit den
Kindern ein Thema, welches uns ein
paar Wochen in unserem Kindergartenalltag begleiten wird. Es wird
gebastelt, geschmückt und überlegt, was es zu essen geben soll. Die
wichtigste Frage aber ist: Wie verkleide ich mich?
Schon Wochen vorher überlegen
die Kinder, wie sie sich verkleiden
möchten. Da ist von Prinzessinnen,
Pippi Langstrumpf, Piraten oder
­einer Figur aus einer täglichen
­Fernsehserie die Rede. Kinder lieben
es sich zu verkleiden oder in eine
­ ndere Rolle zu schlüpfen. Es hilft
a
den Kindern, sich in einer anderen
Identität auszuprobieren. Sie üben
spielerisch eine Menge neuer Fähigkeiten oder trauen sich vielleicht
mehr zu als ohne Verkleidung.
Wir akzeptieren es aber genauso,
wenn es einem Kind fremd ist, mit
einer Verkleidung oder einer Maske
herumzulaufen. Im ganzen Kindergarten gibt es verschiedene Angebote, so dass für jedes Kind etwas
dabei ist.
So werden wir uns auch dieses Jahr
wieder mit den Kindern 2 Tage lang
ins Getümmel stürzen und Fasching mit »Halli Galli« feiern.
Fasching, Fastnacht oder Karneval: darunter
verstehen wir
die lustige Zeit
des
Verkleidens vor dem
schrecken, oder einfach aus Freude
am Spielen! Da ging es vor allem im
Mittelalter so wild zu, so dass der
Karneval in einigen Städten sogar
verboten wurde. Anfangs wurden
nur die Gesichter angemalt, später stellte man immer kunstvollere
Masken her, die man sich zu den
Umzügen aufsetzte.
Das Wort Karneval kommt von:
carne(le) vale das heißt auf deutsch:
Fleisch leb wohl! Damit ist die Zeit
nach dem Fasching gemeint. Am
Aschermittwoch beginnt nämlich
die Fastenzeit.
Christian Badel
Aschermittwoch.
Ursprünglich war der Karneval ein
Fruchtbarkeitsfest. Zu diesem Anlass verkleideten sich die Menschen
dann und schlüpften in andere
Rollen, um die Stärke von Tieren
zu bekommen, um böse Dämonen
oder den garstigen Winter zu ver-
Anne Weber-Freudenthal
Wussten sie schon . . .
23
• dass das Kirchen-Café im Gemeindehaus auf dem Adventsmarkt zu einem
tollen Erfolg wurde? Ein herzliches Dankeschön an die vielen Bäcker für
die leckeren gespendeten Torten und an die fleißigen Helferinnen für
den unermüdlichen Einsatz. Das ehrenamtliche Helfer-Team hat sich
überlegt, aus dem daraus erzielten Erlös ein stabiles Sonnensegel und
eine Beleuchtung für die neue Außenterrasse im Gemeindehaus anzuschaffen. Nur durch Ihre/Eure Mithilfe ist so etwas möglich geworden!
• dass bei der Wunschbaumaktion kurz vor Weihnachten 276 Geschenke
an Menschen verteilt wurden, die mit wenig Geld auskommen müssen?
Ob Kochtopf oder Kinogutschein, Weihnachtsbraten oder Wollpullover
– viele zeigten mit einem liebevoll eingepackten Geschenk, dass sie die
Nöte in der Nachbarschaft nicht vergessen haben.
• dass Heiligabend, an den beiden Weihnachtsfeiertagen im Rahmen der
Gottesdienste und als Spenden in Lüchow, Kolborn und Jeetzel ins­
gesamt 2.469,95 Euro als Kollekten und Einzelspenden in Höhe von
340 Euro für »Brot für die Welt« gegeben wurden? Herzlichen Dank
­allen Spenderinnen und Spendern! In Plate wurden insgesamt 1.369,35
Euro in den Advents- und Weihnachtsgottesdiensten gegeben. Damit
kamen hier zum ersten Mal mehr als 1000 Euro zusammen. Ein mut­
machendes Ergebnis!
• dass der Krabbelgottesdienst am Heiligen Abend in Plate um 15 Uhr
sämtliche Erwartungen sprengte? Insgesamt 105 Menschen (Kinder,
­Eltern und Großeltern) kamen.
• dass in Lüchow die Winterkirche im Gemeindehaus am 8. März 2015
­endet?
• dass die Kantorei nach dem Passionskonzert in 2014 nun in diesem Jahr
ein österlich-festliches Konzert »mit Pauken und Trompeten« vorbereitet? Es findet am 9. Mai 2015 in St. Johannis Lüchow statt.
• dass in diesem Jahr das Kreisposaunenfest am Sonntag, dem 14. Juni
2015, in Plate stattfindet?
einladung
24
zur Kinderbibelwoche
Elia - Gott ist da
Mittwoch, 8. April bis
Sonntag, 12. April 2015
von 9.00 bis 12.00 Uhr
im Gemeindehaus
für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Kostenbeitrag: 8 Euro
Anmeldung
über das Gemeindebüro
Telefon 0 58 41 -21 91
oder Diakonin Thiemann
Telefon 0 58 41 - 67 05
Elia erhält von Gott einen
wichtigen Auftrag - aber wird
es ihm gelingen, diesen Auftrag zu erfüllen? Wir werden
Elia in der KiBiWo auf seinem
Weg begleiten, indem wir . . .
- singen und beten
- malen und basteln
- spielen
- miteinander leben
- Gottesdienst feiern
Anmeldeschluss: 25. März 2015
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