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dialog - Wohnungsbaugenossenschaft Köpenick

EinbettenHerunterladen
Winter 2014
„Köpenick Nord“ grenzenlos im Netz
Baumaßnahmen 2015
Illustration: Domink Joswig
inhalt Winter 2014
S3
Grenzenlos im Netz
S 4/5Chronik der „Köpenick Nord“
Teil IV: 1999 bis heute
S 6
Bei Nachbarn zu Besuch
S 7
Baumaßnahmen 2015
S 8
„Nĭ hăo“ in Berlin
Wohnbund-Beratung zu Gast
S9
Staffelübergabe
bei den 1000Füßlern
Künstlerisches Köpenick
S 10 Fundstück zum Schmunzeln
Wir stellen vor:
Manuela Rettschlag
Wohin mit Essensresten?
S 11 Ungewöhnliche Hobbies
Wir wünschen Ihnen im Kreise Ihrer Familien und Freunde ein
besinnliches Weihnachtfest sowie einen guten Start ins neue Jahr.
Das Team Ihrer
editorial
S 12 Veranstaltungstipps
kurz & bündig
Nach dem Fest
wird aufgeräumt
Wie jedes Jahr geht es nach den Feiertagen ans Aufräumen. Der Festschmuck
wird eingelagert und der Weihnachtsbaum ordnungsgemäß abgeschmückt.
Jedes Teil hat seinen Platz und der
Baum…, um den kümmern sich die
Männer von der BSR-Sperrmüllabfuhr.
Die ca. 400 000 eingesammelten Berliner Weihnachtsbäume werden zunächst
geschreddert und dann zur Energieerzeugung genutzt. Damit leisten sie noch
einen Beitrag zum Umweltschutz.
Bitte beachten Sie:
 Der Baum muss vollständig
abgeschmückt sein.
 Den Baum nicht zerkleinern
oder in Müllsäcken ablegen.
Die Abholtermine im Bezirk:
Alt-Treptow, Friedrichshagen, Grünau,
Köpenick, Müggelheim, Rahnsdorf,
Schmöckwitz: 10. und 17. Januar
Oberschöneweide, Plänterwald:
16. und 23. Januar
Adlershof, Altglienicke, Baumschulenweg, Bohnsdorf, Johannisthal, Niederschöneweide: 15. und 22. Januar
2 | dialog 4.2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Leser,
„Bauboom in Treptow-Köpenick“ – so
lautete vor kurzem die Artikelüberschrift in einer Tageszeitung. Und
wir alle können es tagtäglich sehen.
Kaum ein Spaziergang oder eine Fahrt
mit Fahrrad oder Auto ohne dass man
an einer Baustelle vorbeikommt oder
dass ein Schild ein neues Bauvorhaben ankündigt. Allein im ersten
Halbjahr 2014 wurden ca. 1 500 neue
Wohnprojekte im Bezirk genehmigt,
von denen einige schon in der Umsetzung sind – der größte Teil davon in
Form von Wohneigentum.
Anziehend für Investoren und Neuköpenicker ist allem voran die Lage.
Der Köpenicker wohnt, wo Natur und
Stadt sich treffen. Dreiviertel unseres
Ortsteils sind Wald- und Wasserflächen. 65 Kilometer Wasserstraßen
und 320 Kilometer Wanderwege
sprechen für sich. Aber Ihnen, liebe
Mitglieder, muss ich unser Köpenick nicht schmackhaft machen. Sie
wissen, was Sie an dieser Wohnlage
haben.
Was uns an diesem Trend besonders
freut: Unser Bezirk verjüngt sich. Denn
nicht nur die Senioren freuen sich auf
einen Lebensabend im Grünen. Immer
mehr Familien mit Kindern schätzen
die Vorzüge Köpenicks. Der Erfolg
unseres Neubaus im vergangenen Jahr
hat es auch gezeigt: Der Bedarf an
barrierearmen Mehrfamilienhäusern
für Jung und Alt zur Miete und zu
bezahlbaren Preisen ist da.
Und wir planen weiter. Zurzeit prüfen
wir auf unseren genossenschaftseigenen Grundstücken die Möglichkeiten
für unser viertes Neubauvorhaben.
Für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel
wünsche ich Ihnen eine wunderbare
Zeit im Kreise Ihrer Familien, Freunde
und Bekannten!
Andrea Schulz
Technisches Vorstandsmitglied
Klicken Sie mal rein!
www.koepenick-nord.de
Foto: drubig-photo_fotolia.com
S I-VIII »Viel gemeinsam«
in eigener sache
Unser Team begrüßt Sie auf
der neuen Internetseite der
„Köpenick Nord“
„Köpenick Nord“ grenzenlos im Netz
Neuer Internetauftritt einer 60-Jährigen
Mit unserem neuen Internetauftritt
hoffen wir, Ihnen, liebe Mitglieder und
Leser, zum bevorstehenden Weihnachtsfest eine kleine Überraschung
bereiten zu können. Denn mit diesem
Auftritt präsentiert sich die Genossenschaft mit 60 Jahren als junggeblieben,
aktuell und serviceorientiert.
Was vor Jahren als exotisch galt, ist
heute eine Selbstverständlichkeit: der
Internetauftritt. Kaum ein Unternehmen kommt noch ohne aus. Auch die
wichtigsten Informationen zur „Köpenick Nord“ findet man seit einigen Jahren im Netz. Öffnungszeiten, Ansprechpartner, Wohnlagen und einiges mehr
werden präsentiert.
chungsanfrage können Sie gleich über
die hinterlegten Formulare vornehmen.
Ebenfalls neu ist die Rubrik „Aktuelles“.
Hier werden Sie vorrangig wichtige Informationen aus der Genossenschaft
finden. Aber auch die aktuellen Termine im „Wuhletreff“ und die neueste
Ausgabe des „dialog“ haben Sie hier auf
einen Blick.
CMS und responsive
Und weil im Internet nichts ohne englische Begriffe geht, haben wir auch
noch zwei für Sie.
Responsive: Wir sind mobil! Die Seite
ist so eingerichtet, dass die Optik sich
den mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets anpasst und alles
in funktionaler Weise angezeigt wird
(siehe Abbildung).
Fürsprecher
aus Ihren Reihen
Beim Stöbern auf der Seite wird Ihnen
sicherlich das eine oder andere bekannte Gesicht auffallen. Das sind zum
einen die Mitarbeiter der „Köpenick
Nord“ und zum anderen Mitglieder und
Bewohner, die gerne bei uns wohnen
und die wir auf diese Weise zu Wort
kommen lassen.
Das alles finden Sie natürlich auch
auf der neuen Seite. Aber so manches
kommt noch dazu:
Foto: Windorias_pixelio.de
Service für Bewohner
und neue Interessenten
So können Sie ab sofort unabhängig
von unseren Geschäftszeiten schauen,
ob unsere Veranstaltungsräume und
Gästewohnungen für Ihre geplanten Familienfeiern und Gäste noch frei sind.
Dazu müssen Sie unter „Ich suche“ –
„Veranstaltungsräume“ oder „Gästewohnungen“ nur einen Blick auf die Buchungskalender werfen. Auch eine Bu-
CMS: Die Inhalte werden über ein so
genanntes Content Management System gepflegt. Dieses ermöglicht es
uns, die Seite und Inhalte innerhalb
kürzester Zeit selbst zu aktualisieren,
ohne auf einen externen Dienstleister
angewiesen zu sein.
Auch wenn es vieles Neues gibt – eines
ist geblieben – unsere Adresse:
www.koepenick-nord.de
Schauen Sie doch mal vorbei und erleben Sie die neue Seite Ihrer „Köpenick
Nord“!
dialog 4.2014 | 3
60 Jahre „köpenick nord“
Nicht nur für die Bewohner ist der „Wuhlebogen“ etwas ganz Besonderes.
Foto: Andreas Amann
Die Chronik der „Köpenick Nord“
Teil IV: 1999 bis heute
Foto: Herr Henoch
Entgegen der allgemeinen Schwarzmalerei kommt es zur Jahrtausendwende
nicht zum befürchteten Chaos. Weder
der Finanz- noch andere Märkte brechen zusammen. Vieles geht weiter wie
bisher. Und doch sorgt die Wende zum
neuen Jahrtausend für eine gewisse
Aufbruchsstimmung. Diese Stimmung
schwappt auch bis nach Köpenick und
zur „Köpenick Nord“ über.
Erste Mieter im „Wuhleblick“schon
während des Baus – ob die wohl ihre
Anteile bezahlt haben?
4 | dialog 4.2014
Foto: Köpenick Nord
„Ich bin 60!“ – das haben wir in diesem
Jahr gemeinsam mit Ihnen gefeiert
und gleichzeitig einen Blick in die Vergangenheit unserer Genossenschaft
geworfen. Begonnen haben wir in der
ersten Ausgabe des „dialog“ mit dem
Gründungsjahr 1954 und mit der jetzigen Winter-Ausgabe schließen wir
den Rückblick und kehren zurück in
die Gegenwart.
„Zum Wuhleblick“ während des Baus ...
Servicewohnen
„Zum Wuhleblick“ –
Erster Neubau
Im neuen Jahrtausend ist die „Köpenick
Nord“ die erste „Ost-Genossenschaft“
im Bezirk, die sich im wiedervereinten
Deutschland an einen Neubau wagt.
Das Projekt „Servicewohnen“ wird in
Zusammenarbeit mit der damaligen
FHTW Karlshorst und Vertreterinnen
und Vertretern des Bezirks, der Seniorenvertretung und anderer Gremien
in Angriff genommen. Bedarfsanalyse
und Status-Quo-Ermittlung sind die ersten Schritte. Durch die Berücksichtigung der Wünsche und Anregungen
der Bewohner soll die neue Wohnform
passgenau den Bedürfnissen entspre-
chen. Gleichzeitig wird mit der Beteiligung unserer Mitglieder eine frühzeitige Identifikation mit dem Neubau
und unserer Genossenschaft erreicht.
Neben den Mitgliedern und Interessenten werden auch Pflegedienstleister in
die Befragung einbezogen, um deren
fachspezifischen Anregungen mit aufzunehmen. Im Oktober 2002 werden
die Entwürfe für die Anlage vorgestellt
und in der Baukommission und dem
Aufsichtsrat diskutiert. Die im Mai 2004
erteilte Baugenehmigung ermöglicht
den Baubeginn im März 2005. Bereits
2006 wird er Bau „Zum Wuhleblick“ mit
75 altersgerechten Wohnungen, Tiefgarage, Concierge und Wuhleblick fertiggestellt.
Foto: Andreas Amann
Ihr Team der „Köpenick Nord“ sagt Danke für ein aufregendes Geburtstagsjahr.
2013 folgt die Fertigstellung eines weiteren Projekts. Der „Wuhlebogen“ in
Köpenick Nord wird zum vielbeachteten
Neubau. Der Senat prämiert den Bau
mit dem ersten Preis im Neubauwettbewerb 2012. Ein Jahr später folgt die
Auszeichnung durch den Verband der
Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU).
Gemeinsam geht vieles besser. Das
Grundprinzip schweißt nicht nur die
Mitglieder einer Genossenschaft zusammen. Es trägt auch den Zusammenhalt
zwischen Genossenschaften. Zu Beginn
des neuen Jahrtausends schließen sich
28 Berliner Wohnungsbaugenossenschaften zusammen, um in der breiten
Öffentlichkeit für das genossenschaft-
Größe der Unternehmen – die Großen
geben mehr – die Kleinen weniger. Profitieren kann jeder gleichermaßen. Öffentliche Repräsentation wie der Wohntag, Pressearbeit, Werbung und der
Erfahrungsaustausch sind wichtiger
Bestandteil der gemeinsamen Arbeit.
Deutschlandweit gibt es mittlerweile
mehr als 400 Genossenschaften, die unter dem Klötzchenlogo für die gemeinsame Sache werben und auftreten.
Dankeschön
In der „freiheit fünfzehn“ wurde der
60. Geburtstag gefeiert.
... und nach der Fertigstellung
Der „Wuhlebogen“ ist ein Haus für alle
Generationen: 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen, Balkone und Terrassen, Kinderwagenstellplätze, Rollstuhlwechselplätze, Fahrradräume, Autostellplätze
vor dem Haus, drei Demenz-WGs mit
insgesamt 30 Zimmern, eine Arztpraxis,
eine Kita und ein Backshop gehören
dazu – alles unter einem Dach und … es
funktioniert.
Foto: Andreas Amann
Gemeinsam
geht's besser –
das Klötzchenlogo
Foto: Andreas Amann
Familienwohnen „Wuhlebogen“ – alles unter
einem Dach
An dieser Stelle wollen wir uns bei allen
Mitgliedern, Bewohnern, ehemaligen
Bewohnern, Freunden und Gästen bedanken, die uns in unserem Jubiläumsliche Prinzip zu werben. Die „Köpenick
jahr begleitet und unterstützt haben.
Nord“ gehört zu den GründungsmitWir freuen uns schon auf 2015 – denn
gliedern der „Wohnungsbaugenossendann starten die nächsten 60 Jahre der
schaften Berlin“, die am gemeinsamen
„Köpenick Nord“.
bunten Klötzchenlogo zu erkennen sind.
Einen letzten Blick in die persönlichen
Von Anfang an gehören sowohl „Ost-“ Fotoalben gewährt uns dieses Mal Faals auch „Westgenossenschaften“ dazu. milie Elstner aus der FriedrichshaDie finanziellen Beiträge für den Zu- gener Straße. Mehr dazu finden Sie auf
sammenschluss richten sich nach der der nächsten Seite.
dialog 4.2014 | 5
60 Jahre
„köpenick nord“
Gefeiert wird gemeinsam. Egal ob kalte
oder warme Jahreszeit – die Bewohner
kommen gern zusammen.
Bei Nachbarn zu Besuch
Heute: Familie Elstner aus der Friedrichshagener Straße
Verglichen mit unserer 60-jährigen Geschichte sind die Elstners noch relativ
jung dabei. Erst seit 1990 gehört das
Ehepaar zur „Köpenick Nord“. Davor
wohnten der gebürtige Mecklenburger
und die Thüringerin gemeinsam mit
ihrem Sohn in Friedrichshagen.
Ihre jetzige Wohnung hat es ihnen einfach angetan. Die zentrale Lage, der
freie Blick sowohl nach vorne als auch
nach hinten raus gefällt ihnen besonders. „Na, und der Balkon natürlich. Das
war ein tolles Weihnachtsgeschenk, als
er damals im Winter fertig wurde“, so
Karl-Heinz Elstner.
Familie nebenan
Sie mögen ihre Wohnung und die Umgebung und noch sind beide fit genug,
um in die oberste Etage zu kommen.
Sollte es später beschwerlich werden,
könne man ja immer noch mit „unten“
6 | dialog 4.2014
tauschen. Da wohnt nämlich der Sohn
mit seiner Frau und den beiden Kindern
Ronja und Fabian. Zwar nicht im selben Aufgang aber nah genug, dass die
beiden das Oma- und Opa-Sein richtig
auskosten können.
Hildegard und Karl-Heinz Elstner
Die Elstners sind gesellige Menschen.
Nach ihrem Berufsleben als Angestellte
starteten die beiden in die Selbstständigkeit. 16 Jahre lang hatten sie einen
kleinen Tante-Emma-Laden in der Edisonstraße. „Das war eine anstrengende
aber auch sehr schöne Zeit“, betont die
63-Jährige. „Viele ältere Leute, für die
wir auch Mittag kochten, waren sehr
dankbar, dass es uns gab.“ Zum 60. Geburtstag war dann aber Schluss. Immer
nur eine Woche Urlaub im Jahr war auf
Dauer auch zu wenig. So genießen die
beiden jetzt ihre freie Zeit, reisen gern,
gehen wandern und sind gern mit ihren
Enkelkindern unterwegs.
Engagement
in der Genossenschaft
Dass ihnen auch jetzt nicht langweilig
wird, dafür sorgen nicht nur die kleinen Enkel. Hildegard Elstner ist seit
Jahren als Vertreterin tätig. „Ich habe
jetzt doch Zeit. Mir macht es Spaß.
Die Nachbarn sprechen mich gelegentlich an und ich kümmere mich gern
– warum auch nicht“, begründet sie
ihr ehrenamtliches Engagement. Ihr
Mann bastelt gern. Im kleinen Zimmer
steht ein Model der legendären „Titanic“. Zwei Jahre habe er daran gesessen und alles in Handarbeit gefertigt.
Aber auch die Nachbarn haben etwas
von seinem handwerklichen Geschick.
Kunterbunte Vogelhäuschen hängen an
den Bäumen im Hof. Der ein oder andere Vogel nutzte schon die Gelegenheit
und wurde zum genossenschaftlichen
Untermieter in der Friedrichshagener
Straße. Und alle finden das toll.
Fotos: Familie Elstner
An dieser Stelle haben wir im Laufe
des Jubiläumsjahrs in den Familienalben unserer Mitglieder geblättert. Wir
waren zu Gast bei Leonhard Penzold
aus Köpenick Nord, bei Reinhold Riedel
aus Grünau und bei Familie Sturm aus
der Köllnischen Vorstadt. Den bunten
Reigen beschließen in dieser Ausgabe
Hildegard und Karl-Heinz Elstner aus
der Friedrichshagener Straße.
Wer möchte hier nicht zuhause sein?
© Michael Setzpfand
Winter 2014
Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt
Wohnungsbaugenossenschaften
Hamburg: Erste Kindergenossenschaft Deutschlands gegründet
Fortschrittliches Wohnen hat bei Wohnungsbaugenossenschaften genauso Tradition
wie soziales Engagement. In der Hansestadt gibt es ein neues, zukunftsweisendes Beispiel.
Als Wohnungsbaugenossenschaften dürfen wir auch stolz
sein, wenn die Kollegen einer anderen Wohnungsbaugenossenschaft eine beeindruckende Idee haben. Als erste Baugenossenschaft Deutschlands hat der Bauverein der Elbgemeinden (BVE) in Hamburg in diesem Frühjahr eine Kindergenossenschaft gegründet. Er lädt den Nachwuchs herzlich ein
mitzumachen. Mitbestimmung, Chancengleichheit und Freu-
© Gilde Heimbau
de am Leben in der Gemeinschaft – das sind die Aspekte, die
den BVE zur Gründung der „BVE KIDS“ bewogen hat.
„Wir wollen die nachwachsende Generation an der Gestaltung unserer Wohn- und Lebensräume beteiligen und ihr vermitteln, was Wohnen und Bauen in einer Großstadt bedeutet“,
sagt BVE Vorstand Michael Wulf. Vorstandkollege Axel Horn
ergänzt: „Uns interessiert, wie Kinder ihre Wohnsituation
empfinden und was sie sich wünschen – besonders dann,
wenn wir Spielplätze gestalten oder neue Wohnungen errichten“. Aber es geht auch um mehr Chancengleichheit. Der BVE
sucht Kooperationen mit Kitas, Schulen, Organisationen und
Unternehmen wie z. B. Naturschutzbund und Schwimmbäder.
Denn leider beherrscht nicht mehr jedes Kind Kernkompetenzen wie Lesen und Schwimmen.
Ein Jahr lang haben die Hamburger Kollegen an ihrer
Idee gearbeitet. „Wie erreichen wir die Kinder? Wie können
wir die Idee mit Leben füllen? Was können wir umsetzen?“,
beschreibt Sönke Petersen, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des BVE, die Vorbereitungen. Auf vielen genossenschaftlichen Festen haben sie für die „BVE KIDS“ geworben,
T-Shirts bedruckt, Logo entworfen und vieles mehr. Der große
Erfolg hat sie fast selbst überrascht. Über 700 Mitglieder hat
die „BVE KIDS“ nach nur einem halben Jahr.
Und jetzt geht es „zur Sache“: Vorstandssprechstunde, gemeinsame Unternehmungen, z. B. Baustellenbesichtigungen.
Werden vielleicht auch Vertreter gewählt? Wie bindet man
die Kinder am besten in die Wohnumfeldplanung ein? Eine
Mitarbeiterin aus der Abteilung Mitgliederförderung ist mit
diesen Aufgaben betraut. Eine Menge Arbeit für die Kollegen
des BVE, aber auch ein sehr guter Weg in die Zukunft.
Rückblick: Familiennachmittag
Über 1 100 Besucher verbrachten mit uns
einen schönen und spannenden Nachmittag
im Museum für Kommunikation Berlin.
© Catrin Wolff
© Catrin Wolff
© Arche Berlin
Workshop Bauphysik
bu
Parkourtraining
Das kunterbunte WOHNmobil
Bauphysik, Parkour, WOHNmobil
Ganz schön aktiv –
die wohnungsbaugenossenschaften berlin
Neben den vielen Veranstaltungen, Unternehmungen und Angeboten, die jede Genossenschaft
individuell für Ihre Mitglieder organsiert, sind die Genossenschaften auch gemeinsam sehr aktiv.
Der Workshop Bauphysik ist nun schon im siebten Jahr dem finde ich es beim Training voll gut, dass sich alle in der
für die Wohnungsbaugenossenschaften Berlin unterwegs. Gruppe gegenseitig helfen.“
Das kunterbunte WOHNmobil hat in diesem Jahr auf vielen
Neben vielen einzelnen Workshops und Workshop-Ständen
Festen und Veranstaltungen mit Spaß und Spiel für genosauf Sommerfesten in Kitas und Schulen, hatte er in diesem
Jahr besonderen Einsatz in der Moabiter Carl-Bolle-Schule. senschaftliches Wohnen geworben. Zuletzt war es auf dem
Erntedankfest in Hellersdorf und bei unserem FamiliennachDie Schulstation der Grundschule wird vom SOS-Kinderdorf
mittag. Besonders beliebt und gefragt war das WOHNmobil
Berlin-Moabit betreut.
In diesem laufenden Schulhalbjahr dürfen auch die Kinder auf kleinen Straßen- und Kiezfesten. Dort ist die beste Zeit
für nette und gute Gespräche – natürlich über Genossender ehemaligen Helen-Keller-Schule mit dem Förderzentrum
schaften… Auch im nächsten Jahr geht es wieder auf Tour.
Sprache (jetzt Reinfelder Schule) mit unserem Workshop
forschen.
Das Pakourtraining, das die Genossenschaften unter ande- Familiennachmittag
im Museum für Kommunikation berlin
rem Jugendlichen der Arche in Wedding, Reinickendorf und
Hellersdorf ermöglicht haben, stieß besonders in Hellersdorf „Die Führung war so cool“, „Der Tag war einfach wunderbar“ …
so klangen die Komplimente, die wir gleich vor Ort für unseren
auf großes Interesse. Hier hat sich ein kleiner „harter“ Kern
Familiennachmittag im Museum für Kommunikation Berlin
gebildet, der regelmäßig und gern zum Training kommt. Eine
davon ist Janice (14): „Am Anfang kannte ich Parkour nicht, erhielten. Über 1 100 Besucher waren unserer Einladung gefolgt. Die Führungen waren besonders beliebt, leuchtende
bis ich in der Arche Videos davon gesehen habe. Das hat mich
Kinderaugen verrieten danach, wie toll die waren. Mit viel
beindruckt, sodass ich es unbedingt selber ausprobieren
Euphorie wurden Geheimcodes geknackt, Schreibmaschinen,
wollte. Beim Parkour-Training habe ich gelernt: Wenn man
Tinte und Federkiel ausprobiert. Ein Familienspaß war die
sich etwas fest vornimmt und wirklich will, dann kann man
Handysammlung und der häufigste Satz: „Schau mal, mein
es auch schaffen! Das will ich mir merken auch für andere
Sachen in meinem Leben, zum Beispiel für die Schule. Außer- erstes Handy!“. Ein rundum schöner Familiennachmittag!
Genossenschaften
Erleichterungen auch für Kleinstgenossenschaften
II
Für kleine Unternehmen sind die bürokratischen Belastungen oft nur mühevoll zu
bewältigen. Das Bundesjustizministerium
will diese verringern und hat einen Referentenentwurf für Kleinstkapitalgesellschaften vorgelegt, der auch für Kleinstgenossenschaften gelten soll.
Die wesentlichen Erleichterungen betreffen den Bereich der Rechnungslegung
und Offenlegung. So können Kleinstunter-
nehmen auf die Erstellung eines Anhangs
zur Bilanz verzichten, wenn sie bestimmte
Angaben (u.a. zu Haftungsverhältnissen)
unter der Bilanz ausweisen.
Die Erleichterungen sollen für Genossenschaften gelten, die von folgenden Merkmalen zwei nicht überschreiten: Bilanzsumme maximal 350.000 Euro, Umsatzerlöse maximal 700.000 Euro und maximal
zehn Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt.
© fairmondo.de
Genossenschaft – eine erfolgreiche Unternehmensform
Fairmondo: eine faire alternative
zu den online-handels-giganten
Hinter Fairmondo (Gründungsname „Fairnopoly“) stehen keine Großinvestoren, sondern bereits über
1 800 Privatpersonen und gewerbliche Händler, die sich an der Genossenschaft beteiligt haben.
Immer wieder geraten die Online-Giganten in die Schlagzeilen. Amazon z. B., wegen der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter oder weil es kleine Verlage unter Druck setzt. Fairmondo schafft eine faire Alternative zu den Marktriesen.
Keine leichte Aufgabe, aber im Bereich Bücher hat die Genossenschaft mit über 1 000 000 Artikeln bereits ein beinahe
vollständiges Angebot erreicht.
Fairmondo ist ein Sozialunternehmen, bei dem sichergestellt ist, dass niemand daran reich werden kann. Stattdessen
werden viele am Gewinn beteiligt – sehr viele. Als Marktplatz
ist Fairmondo offen für alle: Private und gewerbliche Anbieter können jede Art von Artikeln verkaufen, denn es soll eine
wirklich Alternative zu den Marktriesen bieten.
Fairmondo steht allen offen und es kann praktisch jede
Art von Artikeln gehandelt werden. Es werden aber faire,
nachhaltige und qualitativ hochwertige Produkte besonders
gefördert. So wird es für die Nutzer einfach, Gutes zu entdecken. Und weil Korruption weltweit eine Ursache vieler
gesellschaftlicher Probleme ist, unterstützt Fairmondo Organisationen, die sich gegen Korruption einsetzen.
Warum Fairnopoly jetzt Fairmondo heiSSt
Man ahnt es: Der US-Spielwarenkonzern Hasbro Inc., Eigentümer der Marke „Monopoly“, forderte die junge Genossenschaft auf, den Namen „Fairnopoly“ aufzugeben. Aber
sie wollten sich nicht einschüchtern, geschweige denn den
Namen verbieten lassen: Viele Rechtsanwaltschreiben gingen hin und her. Dann ein unerwartet konstruktives und
freundliches Gespräch mit der Zentrale von Hasbro Deutschland, „Fairnopoly“ kann bleiben.
Trotzdem hat sich die Genossenschaft für einen neuen
Namen entschieden. Hauptgrund ist die internationale Ausrichtung. Mondo bedeutet „Welt“ auf Italienisch und Esperanto. Mit Fairmondo soll Wirtschaft auf faire Weise funktionieren. Je mehr Menschen teilnehmen, desto größer wird
der faire Handelsplatz. Als Genossenschaft 2.0 gehört diese
Welt uns allen, sie ist offen für alle und kann von niemandem
gekauft werden.
Anteile zeichnen
Ein Anteil an der Genossenschaft beträgt 50 Euro, mit jedem
Anteil kann sie schneller voran arbeiten. www.fairmondo.de
Betriebskosten – wo zahlt man was in der Republik
Berlin: Günstig beim Müll, superteuer bei der Grundsteuer
Die Mieter und Mieterinnen in Berlin
und Brandenburg zahlen im Jahr rund
1.843.400.000 Euro für Betriebskosten
– beeindruckend! Errechnet hat das
der BBU (Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.).
Die Preisentwicklung zum 1. Januar
2014 war moderat: Fernwärme wurde
2,2 Prozent günstiger, Strom unverändert (teuer), Gas unverändert, Wasser
1,0 Prozent günstiger, Müllversorgung
unverändert. Vergleicht man allerdings
mehrere Jahre, sind die Preissteigerungen deutlich höher, besonders bei
der Energie. Bei der Müllentsorgung
stehen wir in Berlin im bundesweiten
Vergleich recht gut da. Die Düsseldorfer und Frankfurter a. M. zahlen fast
dreimal so viel. Dafür langt Berlin (zumindest im Westen der Stadt) bei der
Grundsteuer zu: Ein durchschnittlicher
Haushalt mit 60 Quadratmetern Wohnfläche zahlt etwa 201 Euro im Jahr, ein
Düsseldorfer dagegen nur halb so viel.
Die Tendenz der Preisentwicklung zeigt
eindeutig nach oben. Dabei sind die
Sparsamkeitsgrenzen der Verbraucher
erreicht. Heizungen lassen sich kaum
noch weiter drosseln. Auch die Wohnungsunternehmen haben ihren Teil
beigesteuert. 90 Prozent der Wohnungen in Berlin und Brandenburg sind
modernisiert. Bei den Genossenschaften sind es sogar noch mehr.
Es wird endlich Zeit für eine bürgerfreundliche Energiepolitik.
III
© frauelein-bueker.de
© Katy Otto
Fräulein Büker
Princess Cheesecake®
Stadtspaziergang
runter vom sofa – rein in die konditorei
Im Mittelalter war der verbreitetste Kuchen eine Art süßes Brot oder Früchtebrot.
Heute sind der Konditorkunst – auch in Berlin – kaum Grenzen gesetzt.
Kredenz Café, Konditorei
Die Liebe zum Detail, zu besonderen
Kuchen und Torten und viel Herzblut
zeichnen das „Cafe Kredenz“ aus. In
diesem zauberhaften kleinen Laden gibt
es himmlische Torten und Kuchen, z. B.
die unglaublich köstliche DacquoiseBaiser-Torte mit Mascarpone-Sahne,
Datteln und Walnüssen… kein Wunder,
dass „Der Feinschmecker“ es 2014 zu
den besten Cafés Deutschlands zählte.
Kredenz Café, Kantstraße 81, Am Amtsgerichtsplatz, 10627 Berlin. Tel.: 030/32 70
42 95. www.kredenz-cafe.de
© tigertoertchen.de
Frau Behrens Torten
Bei „Frau Behrens Torten“ sieht man die
Gäste bei der Auswahl an der Vitrine mit
sich kämpfen: klassischer Käsekuchen,
Mousse-au-Chocolate-Torte, gedeckter
Apfelkuchen, Erdbeerschnitten oder
Zitronentarte? Angefangen hat Gründerin Victoria Fernandéz, als sie für ein
befreundetes Bistro in Friedenau nach
Rezepten von Frau Behrens, ihrer ExSchwiegermutter, Torten herstellte.
Tigertörtchen
IV
Backstube und Schokolaterie, Wilmersdorfer Straße 96-97, 10629 Berlin. Tel.:
030/88 91 28 64. Konditorei und Schokolaterie, Rheinstraße 65, 12159 Berlin. Tel.:
030/47 01 24 67. www.gugelhupf-berlin.de
Princess Cheesecake®
Hier lässt sich seit 2011 in die wunderbare Welt des Käsekuchens eintauchen.
Neben dem klassischen Käsekuchen
sind Sorten wie Russischer Zupfkuchen,
Champagner-Käsesahne und Orangenkäsesahne mit Mandel-Baiserböden
im Angebot – die Konditormeister und
Patissiers verstehen ihr Handwerk. Torten und einzelne Stücke gibt es hübsch
verpackt auch für den Nachhauseweg.
Princess Cheesecake®, Tucholskystraße 37,
10117 Berlin. Tel.: 030/28 09 27 60.
www.princess-cheesecake.de
Café Aux Delices Normands
Beste Baguettes und wunderbare französische Torten gibt es bei Didier Canet.
Die Renner sind: Die „Framboise“, eine
Vanillecreme-Bombe und natürlich Canets mächtige Schokoladentorte.
Aux Delices Normand-Dependancen
Charlottenburg: Neue Kantstraße 26. Tel.:
030/32 60 54 44. Dahlem: Ihnestraße 29. Tel.:
030/83 22 82 12. Wilmersdorf: Pfalzburger
Straße 76. Tel.: 030/88 62 70 54. Zehlendorf: Berlinerstraße 49. Tel.: 030/811 40 17.
Altstadtcafé Cöpenick
Schräg gegenüber vom Rathaus Köpenick liegt die wunderbare Caféhauswelt von Sabine Lausch – „Altstadtcafé
Cöpenick“. Die Idee zu dem Café hatte
sie im Februar 1998 bei einem Spaziergang durch die Altstadt – wenige
Monate später feierte sie Eröffnung.
Seither ist es ein beliebter Treffpunkt
und fast jeden Sonntag spielt ein Pianist
zur Kaffeezeit.
Altstadtcafé Cöpenick, Alt-Köpenick 16,
12555 Berlin. Tel.: 030/65 47 40 69.
www.altstadtcafe.de
Mr. Minsch
Der gebürtige Franke Andreas Minsch
ist Konditor aus Leidenschaft. Seine
Gesellenjahre hat er in London, New
York, Chicago, Barcelona und München
verbracht. Die beliebtesten Klassiker
sind Fränkische Apfeltorte, Schwarzwälder Kirsch oder Frankfurter Kranz
sowie Käse- und Schokoladentorten.
Die langen Warteschlangen sind der
beste Beweis für die tolle Qualität. Seit
2013 gehört ein kleines Café neben der
Backstube zum Minsch-Imperium.
Mr. Minsch, Yorckstraße 15, 10965 Berlin.
Tel.: 030/28 45 08 94.
Salon Sucré
Ein schönes süßes Leben kommt dabei
heraus, wenn sich eine brasilianische
Friseurin und ein französischer Patissier zusammentun. Seit über zehn Jahren verschönert Katia Barcellos von
Mittwoch bis Samstag Köpfe und Eric
Muller sorgt Donnerstag bis Sonntag
für allerfeinste Leckereien.
Salon sucré, Görlitzer Straße 32A, 10997
Berlin. Tel.: 030/612 27 13.
www.salonsucre.de
Konditorei Rabien
Seit 1878 wird hier die feine Konditorkunst gepflegt. Die eigenen Rezepturen sind ein Geheimnis und gehören
genauso zur Tradition wie auch die hohe
handwerkliche Qualität. Gründer Ernst
Rabien bekam vor der vorletzten Jahrhundertwende den Titel des Hofconditors in Potsdam verliehen. Heute wird
die Konditorei Rabien in vierter Generation in Berlin geführt. Man schmeckt
das perfekte Handwerk!
Konditorei Rabien, Klingsorstraße 13, 12167
Berlin. Tel.: 030/791 65 95.
www.rabien-berlin.de
Fräulein Büker
Ein süßes Schlaraffenland im Herzen
von Moabit hat Fräulein Büker alias
Beeke Büker geschaffen. Die gelernte
Buchhändlerin hat es erst nach Australien, Amerika und England verschlagen, bevor sie sich ihren lang gehegten
Wunsch erfüllte und Konditorin wurde.
Ihr handwerkliches Können hat sie in
Hotels, Restaurants und auf Kreuzfahrtschiffen verfeinert. Lecker, dass
sie nun in Moabit angekommen ist.
Konditorei & Café G. Buchwald
Ein wenig wie in Omas Wohnzimmer
darf man sich hier fühlen – altmodische
Gardinen, schlichtes Mobiliar und der
Duft von frisch gebrühtem Kaffee. Die
Konditorei Buchwald gibt es seit 160
Jahren. Ihre Spezialität ist der Baumkuchen. Aber natürlich gibt es auch
verschiedene andere Kuchen, Torten,
Gebäck, Kaffee- und Tee-Spezialitäten.
bien. Ihre Ausbildung hat sie mit Auszeichnung abgeschlossen, zehn Jahre
als Konditorin bei Lenôtre im KaDeWe
gearbeitet, 2000 die Meisterprüfung
abgelegt. Seit 2008 hat sie eine eigene Backschule: Teegebäck, Pralinen,
Petits Fours, Speiseeis, Tortendekor –
für Kinder, Senioren und alle, die es
mögen. Ein Tagesbackkurs kostet 48
Euro, Kinderkurs in den Ferien 19 Euro.
Und natürlich erfüllt Beate Schulz alle
Tortenwünsche – auf Bestellung!
Café G. Buchwald, Bartningallee 29, 10557
Berlin. Tel.: 030/391 59 31.
www.konditorei-buchwald.de
Backschule Charlotte, Kaiser-FriedrichStraße 88, 10585 Berlin. Tel.: 030/47 59 46 49.
www.backschule-charlotte.de
bravo BRAVKO
kuchenwerkstatt
Seit gut einem Jahr steht Toni Bravko
in seiner eigenen Backstube und verwöhnt seine Gäste und Kunden mit wunderbaren Kreationen. Die Gäste danken
mit viel Lob: „... schon lange keinen so
leckeren Kuchen gegessen“ (facebook).
Cupcakes bei Tigertörtchen
Das „tigertörtchen Cupcake Café“ im
Nikolaiviertel bietet in der eigenen
Backstube Backkurse für interessierte
Cupcake- und Cake-Pop-Bäcker an. Im
Team werden süße Köstlichkeiten gezaubert. Vom Abwiegen bis zum Dekorieren wird alles gemeinsam erarbeitet
und durchgeführt. In drei Stunden lernt
man Bemerkenswertes über Roh- und
Inhaltsstoffe sowie die Kunst des Backens und Verzierens. Kurse kosten ab
55 Euro. Rechtzeitig reservieren!
bravo BRAVKO kuchenwerkstatt, Lausitzer Straße 47, 10999 Berlin. Facebook.com/
bravobravkokuchenwerkstatt. Demnächst:
www.bravo-bravko.de
Rein in die Backschule
Backschule Charlotte
Gelernt hat die sympathische Konditorin Beate Schulz bei einer der besten
Adressen in Berlin – der Konditorei Ra-
Tigertörtchen, Spandauer Straße 25, 10178
Berlin. Tel.: 030/67 96 90 51.
www.tigertoertchen.de
© Lotte Ostermann
© Altstadtcafé Cöpenick
Fräulein Büker, Stephanstraße 24, 10559
Berlin. Tel.: 0176 48 17 31 33.
www.fraeulein-bueker.de
bravobravko
© Lindasart
© Konditorei & Café Buchwald
Backschule Charlotte
Konditorei & Café Buchwald
Altstadtcafé Cöpenick
V
© www.licht.de
Blendfreies ausgewogenes Licht am Esstisch
Nicht so einfach mit dem Licht
Lumen oder Watt? Oder beides? Und was ist Lux?
Früher gab es die Glühbirne und Watt.
Heute gibt es Sparleuchten und LED,
Lumen, Lux und Kelvin. Die Wahl der
Leuchtmittel kann zur schweißtreibenden Angelegenheit werden. Wir versuchen ein wenig Licht in die Leuchten zu
bringen.
Die Lichtquelle LED
Mit der LED ist ein ganz neues Beleuchtungsmittel auf dem Markt. Im Gegensatz zu konventionellen Lampen, die
mit einer Glühwendel arbeiten, sind
LEDs elektrische Bauteile, winzige
Elektronik-Chips aus Halbleiterkristallen. Fließt Strom durch diesen Körper, beginnt er zu leuchten. LEDs sind
extrem langlebig, sparsam und leuchten mittlerweile auch nicht mehr nur
bläulich-kalt.
Energiesparleuchte
Im Vergleich zur klassischen Glühbirne verbraucht eine Energiesparlampe
deutlich weniger Strom. Doch die derzeit erhältlichen Kompaktleuchtstofflampen, wie sie korrekt heißen, enthalten geringe Mengen schädlicher Stoffe.
Die Mülltonne ist für sie daher tabu.
Zudem sind manche Energiesparlampen in den vergangenen Monaten wegen
Qualitätsmängeln ins Gerede gekom-
men. Ihr Sparpotential: Eine 5-6 Watt
Energiesparlampe entspricht 25 Watt
einer Glühbirne (Faustformel: mal fünf).
je nach Beleuchtung – 50 bis 200 Lux,
auf dem Schreibtisch sollten es zum
Arbeiten mindestens 500 Lux sein.
Watt und Lumen
Im Zeitalter der Glühbirne war Watt
die übliche Angabe. Watt steht für die
Elektroleistung und führt zum Stromverbrauch. Lumen ist die Einheit mit der
die Helligkeit der Lampe beschrieben
wird. So hat eine 40 Watt Glühbirne ca.
400 Lumen. Aber die neuen Leuchtmittel holen mehr Lumen aus einem Watt
heraus. Daher ist die alleinige Wattangabe nicht mehr sinnvoll. Also besser
beides: Lumen für Helligkeit, Watt für
Stromverbrauch.
So finden Sie
die passende LED-Lampe
 Faustformel für Helligkeit: Wer eine
60-Watt-Glühlampe ersetzen will,
braucht für die gleiche Helligkeit eine
LED-Lampe mit etwa 600 Lumen, für
eine 40-Watt-Glühlampe eine LED mit
rund 400 Lumen.
 Leitzahl für angenehmes Licht: Eine
60-Watt-Glühlampe leuchtet mit knapp
2 700 Kelvin. Arbeitsräume benötigen
5 300 Kelvin.
 Eigentlich strahlen LEDs, ähnlich wie
Spots, in einem begrenzten Abstrahlwinkel. Lampen mit geschickt angeordneten Leuchtdioden erhellen den gesamten Raum.
 Manche LED-Lampen lassen sich
auch dimmen, allerdings muss der
Dimmer zur Lampe passen.
 LED-Lampen kommen ohne Quecksilber aus und glänzen nach Angaben
der Stiftung Warentest mit der besten
Ökobilanz – vorausgesetzt, es handelt
sich um hochwertige Modelle.
Kelvin – die Farbe des Lichts
Bei Kelvin geht es um die Lichtfarbe:
Je niedriger der Wert, desto wärmer
das Licht, 2 500-2 700 k sind für den
Wohnbereich angenehm, alles darüber
wirkt kühl.
Lux – die Beleuchtungsstärke
Das Licht, das effektiv auf einer Fläche ankommt, wird in Lux angegeben.
Es ist das Licht, das tatsächlich auf
der Küchenarbeitsplatte ankommt, egal
wie viel Lumen die Leuchte aussendet.
Beispiele: Im Wohnbereich – natürlich
www.licht.de, www.lightcycle.de
LEDs basieren auf Halbleiterverbindungen. Schon wenig Energie reicht
aus, um sie zum Leuchten anzuregen.
VI
© www.jugendgegenaids.de
Aufklärungsarbeit in der Schule
Ehrenamt
unangenehm, mit einer deutlich älteren Person über Sexualität oder sexuell
übertragbare Krankheiten zu sprechen.
„Unsere Peers sind selbst jung und kennen den richtigen Umgang – so leisten
Wissen um die Krankheit allein nicht
wir erfolgreiche und authentische Präaus. Nur wer aufgeklärt ist und einen
ventionsarbeit“, Anna Konopka weiter.
offenen Umgang mit Sexualität gelernt
Vorteil für die Schulen: „Jugend gehat, schützt sich. Wir suchen mit den
gen AIDS“ bietet sich als langfristiger
Teilnehmern unserer Schulworkshops
den Dialog über Sexualität im Allge- Partner für die Schulen an. So wird
meinen als Einstieg in die Thematik“, die Aufklärungsarbeit nachhaltig und
erklärt Anna Konopka, Regionalspre- die Schulen haben einen Ansprechpartner zu allen Fragen rund um HIV/AIDS,
cherin Berlin. Außerdem käme das
Sexualität, Aufklärung und Toleranz.
wichtige Thema HIV/AIDS an vielen
Schulen noch immer viel zu kurz oder
Lehrerinnen und Lehrer trauen sich
www.jugendgegenaids.de
nicht, offen über das Thema zu spre- Regionalgruppe Berlin:
chen. Auch Jugendlichen ist es häufig
berlin@jugend-gegen-aids.de
Jugend gegen aids
Made in Berlin
immer schön warm mit heizteufel
Seit fast 20 Jahren entwickelt Andreas
Mischok (Foto unten) Heizbekleidung,
Heizmatten und Heizsteuerungen für
den Einsatz in allen Lebenslagen: Arbeit, Sport, Krankheit und Alltag.
Angefangen hat er 1996 mit Heizbekleidung: Handschuhe, Fußwärmer, Unterwäsche, Westen, Nierengurte. „Es
gibt so viele Situationen, in denen der
Körper zusätzliche Wärme braucht. Dies
gut nutzbar und sicher zu entwickeln ist
mein Ziel“, sagt der Heizspezialist.
Seit 2003 entwickelt und produziert
Heizteufel Carbonheizmatten für spezielle Körpererwärmung, z. B. für technisches Tauchen, therapieunterstützende Nieren- und Nackenwärmung oder
batteriebetriebene Muskel- und Gelenkewärmer. Die Heizmatten sind auch für
Sitzheizungen im PKW, Kinderwagen
oder Rollstuhl geeignet. „Gerade bei
vielen älteren Menschen ist die Durchblutung von Händen und Füßen nicht
mehr so gut. Wenn sie dann im Win-
ter mit dem Rollator unterwegs sind,
werden die Hände in normalen Handschuhen oft schmerzhaft kalt“, erklärt
Andreas Mischok. Deutsche Unikliniken
wissen seinen Tüftlergeist zu schätzen.
Auch für Sportler entwickelt Heizteufel Akku-Heizpakete und Heizsteuerungen, die in der Luft (Motorsegler,
Drachenflieger), auf dem Land (Biker,
Reiter) und unter Wasser (Taucher) eine
Beheizung ermöglichen.
Heizteufel, Ruhlebener Straße 161, 13597
Berlin. Tel.: 030/49 30 84 46.
www.heizteufel.de
© Monika Neugebauer
Weltweit sind 33 Millionen Menschen
mit HIV infiziert! „Jugend gegen AIDS“
ist eine ehrenamtliche Selbstinitiative.
Sie leistet mit viel Leidenschaft und vor
allem auf Augenhöhe sexuelle Aufklärung. Ziel ist ein tolerantes und aufgeklärtes Miteinander.
„Jugend gegen AIDS“ ist die einzige
Selbstinitiative in Deutschland, die Präventionsarbeit von Jugendlichen für Jugendliche leistet. Sie versuchen HIVNeuinfektionen zu verhindern. Dabei
soll ihr Projekt „Positive Schule“ helfen.
„Nach unserer Auffassung reicht das
VII
für vorstellungen
Sonntag – freitag
© Dreamworks Theatricals
20 prozent Rabatt
für Genossenschaftsmitglieder
Preiskategorien 1 – 3
Kartentel.: 0211/73 44 0
Stichwort „Berlinshrek“
Admiralspalast
Nur im Januar: SHREK – Das Musical
© Neuköllner Oper
Die Filme um den tollkühnen Oger Shrek
und seine Prinzessin Fiona begeisterten
Millionen. Jetzt erobert das Musical die
Herzen des Publikums im Sturm. Nach
New York und London feierte SHREK –
Das Musical im Oktober 2014 deutschsprachige Uraufführung in Düsseldorf.
Anschließend geht es auf Tournee.
Mit viel Humor, zauberhaften Kostümen, toller Musik und mitreißenden
Tanzeinlagen erweckt die Theaterproduktion von DreamWorks Theatricals
die beliebten Charaktere aus dem Kinoerfolg zum Leben und wird zu einem
fröhlich-frechen Showerlebnis für alle.
sonntagsrabatt für mitglieder
carmen
in der neuköllner oper
Stichwort „genossenschaften“
Im Admiralspalast (Friedrichstraße 101,
10117 Berlin) ist das Musical vom 17. bis
31. Januar 2015 zusehen.
Rabatt für Mitglieder
Als Genossenschaftsmitglied erhalten
Sie 20 Prozent Rabatt, gültig für Vorstellungen von Sonntag bis Freitag in
den Preiskategorien 1 – 3. Nennen Sie
bei der Kartenbuchung bitte den Code
„BerlinShrek“.
Kartenreservierung: 0211/73 44-0 oder
unter www.eintrittskarten.de. Ticket-Preise: 19,90 Euro bis 74,90 Euro zzgl. 2 Euro
Systemgebühr sowie Vorverkaufsgebühr.
Verlosung
Mit etwas Glück können Sie auch gewinnen: Wir verlosen 2 x 2 Freikarten.
Beantworten Sie uns folgende Frage: In
welchem Jahr kam der Film „Shrek“ in
die Kinos?
Ihre Antwort schicken Sie bitte bis
zum 10. Januar 2015 an: viel-gemeinsam@gilde-heimbau.de oder an Redaktion, Gilde Heimbau, Knobelsdorffstraße 96, 14050 Berlin.
Wichtig: Nur Einsendungen mit vollständigen Angaben (Name, Adresse,
Genossenschaft) können an der Verlosung teilnehmen.
Neuköllner Oper
DIE AKTE CARMEN
Oper hautnah im alten Ballsaal an der Karl-Marx-Straße
Nah dran am Geschehen ist man in
der Neuköllner Oper im doppelten Sinn:
Uraufführungen und Bearbeitungen von
Werken, die sich mit unserer unmittelbaren Umgebung beschäftigen. Und das
in der dichten Atmosphäre des historischen Ballsaals der Passage, der keinen
trennenden Orchestergraben kennt.
Ab Ende Januar ist dort die vielleicht
bekannteste Oper überhaupt zu sehen:
Bizets „Carmen“, diesmal allerdings
nicht in Sevilla, sondern in unserer Version am Stadtrand von Berlin spielend,
da wo die „Schattenbürger“ Berlins –
Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis
– leben.
Rabatt für Mitglieder
An Sonntagen gibt es für Genossenschaftsmitglieder ermäßigte Karten: 16
Euro für die Kategorie A (sonst 19 Euro)
und 13 Euro für die Kategorie B (sonst
16 Euro). Das Angebot gilt nach Verfügbarkeit – bitte vorher anrufen. Nennen
Sie bei der Kartenreservierung bitte
das Stichwort: „Genossenschaften“.
Kartenreservierung: 030/68 89 07 77 oder
unter tickets@neukoellneroper.de. Vorverkaufskasse Neuköllner Oper: Karl-MarxStraße 131, 12043 Berlin (Dienstag bis Freitag und an Spieltagen, 15–19 Uhr).
Impressum:
»Viel gemeinsam« | Redaktion: »Gilde«
Heimbau, M. Neugebauer | Gestaltung:
Elo Hüskes | Druck: Medialis Offsetdruck
GmbH | Papier: LuxoArtSamt 115g |
Auflage: 46 000 | Berlin, Winter 2014
WBG Wilhelmsruh
in eigener sache
Die Bewohner der 30 Wohnungen in den
Häusern Rudower Straße 66-76, die noch
ohne sind, können sich im kommenden
Jahr über einen Balkon freuen.
Foto: Andreas Amann
Bauplanung 2015
Treppenhaus, Balkon und Co.
Auch im kommenden Jahr werden wir
weiterhin in unsere Bestände investieren. In 2015 liegt das Hauptaugenmerk abermals auf der Erneuerung
der Elektrosteigeleitungen. Daneben
geht es mit den Balkonen weiter und
auch die Sanierung von Treppenhäusern steht auf dem Plan.
Köpenick Nord
Köllnische Vorstadt
Birnbaumer Straße 35-43
Kaulsdorfer Straße 182-188
Kaulsdorfer Straße 190-196
Kaulsdorfer Straße 198-202
Kaulsdorfer Straße 210-216
Kaulsdorfer Straße 218-224
Kaulsdorfer Straße 232-238
Rudower Straße 110-116
Rudower Straße 118-124
Elektrosteigeleitungen
Balkone
In 2015 ist die Erneuerung der Elektrosteigeleitungen in 13 Objekten geplant:
Nachdem wir uns in 2014 um die weitere
Planung in Sachen Balkone gekümmert
haben, geht es nun im kommenden
Jahr in der Köllnischen Vorstadt weiter.
In der Rudower Straße 66-76 werden
bald alle Wohnungen mit einem Balkon
ausgestattet sein.
Grünau
Friedrich-Wolf-Straße 1-7
Friedrich-Wolf-Straße 2-8
Köllnische Vorstadt
Rudower Straße 178-188
Rudower Straße 190-200
Rudower Straße 202-212
Rudower Straße 214-224
Klicken Sie mal rein!
www.koepenick-nord.de
impressum
Mitgliederzeitung der Wohnungsbaugenossenschaft »Köpenick Nord« eG, Kaulsdorfer Straße 209, 12555 Berlin • Auflage 3 600
Ex. • Re­daktion: »Köpenick Nord«, Manuela
Treppenhäuser
Auch einige Treppenhäuser sind schon
in die Jahre gekommen. Langfristig
werden wir weiterhin die Bestandsaufnahme komplettieren und uns alle
Aufgänge genau ansehen.
2015 geht es in folgenden drei Objekten
mit der malermäßigen Sanierung los:
Baumert • Gestaltung: Elo Hüskes • Druck:
Medialis Offsetdruck GmbH, Berlin • Papier: Luxo-ArtSamt 115g • Fotos: „Köpenick Nord“, privat • Titelfoto: Kathleen
Rekowski_fotolia.com
Köpenick Nord
Alte Kaulsdorfer Straße 2-8
Weitere Gelder sind für Maßnahmen in
unseren Wohngebieten geplant. Dazu
gehören unter anderem Wegearbeiten,
die Instandhaltung von Spielplätzen,
Baumbeschnitt, Arbeiten an der Beleuchtung und vieles mehr, was unter
anderem auch durch die gemeinsamen
Herbstspaziergänge in den Wohngebieten angeregt wurde. Insgesamt sind
im Rahmen der Instandhaltung und
Instandsetzung ca. 4,63 Millionen Euro
eingeplant.
hinweis
Wir sind für Sie da
In diesem Jahr sind wir am 22.,
23., 29. und 30. Dezember zu den
regulären Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle für Sie zu erreichen.
Über die Feiertage sowie am 24. und
31. Dezember ist die Geschäftsstelle
geschlossen.
dialog 4.2014 | 7
in eigener sache
„Hallo!“ in Berlin – hieß es für 15 Wohnungswirtschaftler aus China. Die
Beamten aus Zhengzhou – einer
9-Millionen-Metropole in Zentralchina
– kamen zu Besuch, um sich über die
genossenschaftliche Wohnform zu informieren.
Mitinitiiert wurde die Reise vom Genossenschaftsforum Berlin. So führte
Renate Amann vom Genossenschaftsforum als Einstieg unsere Gäste durch
die Geschichte der Genossenschaften
und im Besonderen die der Wohnungsbaugenossenschaften.
Im Anschluss gab es noch einige Informationen zur „Köpenick Nord“ vom Vorstandsmitglied Ina Kopplin. Als Einführung ins Thema gab es an den Bannern
zum „Wuhlebogen“, die im Festraum
unserer Geschäftsstelle hängen, einen
ersten Einblick. Etwas anschaulicher
ging es dann direkt vor Ort in der Kauls-
dorfer Straße weiter. Den interessierten
Besuchern besonders angetan hatten
es die Blumen im Gemeinschaftshof
und die Schiebetüren inklusive Farbspiel der Fassade. Hier wurden viele
Bilder für Zuhause gemacht.
Als kleines Highlight erlaubte unsere
Bewohnerin Waltraud Henke der gesamten Mannschaft einen kurzen Einblick in ihre Wohnung. Das kam bei
unseren Gästen sehr gut an.
Wohnbund-Beratung zu Gast
„Wuhlebogen“ Vorzeigeprojekt
Eine Gruppe Mitarbeiter der Wohnbund-Beratung Nordrhein-Westfalen
(www.wbb-nrw.de) nutzte ihren Besuch in Berlin, um mehr über historische und moderne Aspekte des genossenschaftlichen Wohnens zu erfahren.
Die erste Station war ein Besuch bei
der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG. In Bohnsdorf
konnten sich die Gäste in der „Tuschkastensiedlung“ und der „Neuen Gartenstadt Falkenberg“ ansehen, wie die
Genossenschaft traditionsreiche Architektur und moderne Wohnraumansprüche vereint.
8 | dialog 4.2014
Wissenswertes über den „Wuhlebogen“. Bei einem kurzen Besuch in der
Kaulsdorfer Straße 245 zeigten die vielen Fachfragen zum Bau, zur Ausstattung, zur Finanzierung und zum Resümee des Projekts, das große Interesse
der Fachleute.
Besuch aus Nordrhein-Westfalen:
Mitarbeiter der Wohnbund-Beratung
Zum zweiten Stopp konnten wir die
Gäste in unserer Geschäftsstelle begrüßen. Nach einer kurzen Einführung
zu unserer Genossenschaft gab es viel
Sie zeigten sich sehr beeindruckt von
diesem Vorzeigeprojekt genossenschaftlichen Bauens und Lebens.
Klicken Sie mal rein!
www.koepenick-nord.de
in eigener sache
Geglückte Staffelübergabe von Marie-Luise Gesierich (rechts) an Petra Simon-Lux.
Staffelübergabe bei den 1000Füsslern
Petra Simon-Lux übernimmt Büro im „Alten Waschhaus“
Die Staffelübergabe beim Tausendfüssler e.V. ist vollzogen. Nachdem
Marie-Luise Gesierich viele Jahre lang
für den Verein tätig war und in ihrer Funktion vielen unserer Bewohner
sehr ans Herz gewachsen ist, hat sie
sich offiziell in den wohlverdienten
Ruhestand verabschiedet.
Dass der Ausstieg nicht von einem auf
den anderen Tag erfolgt, weiß die neue
Mitarbeiterin Petra Simon-Lux sehr zu
schätzen. „Es gibt so vieles zu beachten
und bedenken, da ist es mir eine sehr
große Hilfe, wenn Frau Gesierich mir
ab und zu noch zur Seite steht“, erklärt
sie erleichtert.
Petra Simon-Lux freut sich auf ihre
neuen Aufgaben. Ein besonderes Anliegen ist es ihr, die Köpenicker Frauenrunde auch für junge Frauen mit
Kindern zu öffnen und Angebote zu
schaffen. Dazu gehören neben Bera-
tung und Vorträgen zu interessanten
Themen auch mögliche Freizeitangebote. „An Ideen mangelt es nicht. Ich
hoffe, die Umsetzung klappt und dass
wir damit möglichst viele Menschen ansprechen können – selbstverständlich
auch generationenübergreifend“, so die
58-Jährige.
Über die Angebote werden wir Sie in
den nächsten Ausgaben des „dialog“
informieren.
Künstlerisches Köpenick
Doktorarbeit mit historischem Blick
In der letzten Ausgabe des „dialog“
machten wir einen historischen Rückblick in die Sanierungszeit der 1990er
Jahre. Auf unsere Bilder zu den damals
unter Dämmplatten verschwundenen
Sgraffito-Wandbildern von Frank Glaser und Bruno Bernitz wurde Mtanous
El Beik aufmerksam.
Der Doktorand vom Institut für Künste
und Medien der Universität Potsdam
schreibt seine Dissertation über Wandmalerei in Ostberlin. Bei diesem Thema
kommt er an Bernitz – Glaser und der
„Köpenick Nord“ natürlich nicht vorbei.
Er sprach uns an und gerne gaben wir
Damals waren die Sgraffiti noch weithin zu sehen.
weitere Informationen. Wir haben uns
sehr über noch unbekanntes Bildmaterial gefreut, auf das er während seiner
Recherchen gestoßen ist.
Wer weiß, vielleicht ist die „Köpenick
Nord“ ja bald Bestandteil seiner Doktorarbeit. Wir wünschen Mtanous El
Beik auf alle Fälle viel Erfolg!
dialog 4.2014 | 9
köpenicker
Mottenkiste
Fundstücke
zum Schmunzeln
Ein jüngst in einem Keller wieder aufgetauchter Zettel sorgte für Schmunzler. Eine kleine Konversation unter Bewohnern zur „Wohnfühltemperatur“
im Haus. Wir blieben bei dem Dialog
außen vor und konnten nicht zur Klärung des Problems beitragen. Und übrigens: Einen Hausmeister gibt es bei
uns auch nicht.
Wir stellen vor: Manuela Rettschlag
Zahlenfan für die Buchhaltung
„Es hat gefunkt“, so beschreibt Manuela Rettschlag ihre Begegnung mit
der Welt der Zahlen. Früher hat sich
die 28-Jährige nicht vorstellen können,
dass es ihr einmal solchen Spaß machen würde, aber heute weiß sie: „Ich
freue mich, wenn die Zahlen stimmen.“
Und mit dieser Einstellung ist sie bei
uns genau richtig. Vor einigen Monaten
konnten wir sie als neue Mitarbeiterin
in der Buchhaltung begrüßen. Seitdem
ist sie für die Mietenbuchhaltung zuständig.
In einer ersten Ausbildung lernte die
gebürtige Berlinerin den Beruf der Einzelhandelskauffrau. Mit dieser beruflichen Grundlage ging sie dann zur
Bundeswehr. „Das wollte ich schon
immer machen. Gemeinschaftsgefühl
und Kameradschaft sind für mich sehr
wichtig und beides wird bei der Bundeswehr gelebt“, so Manuela Rettschlag.
Privat hat es ihr der Sport angetan. Vierbis fünfmal in der Woche geht sie ins Fitnessstudio. Auch Tae Bo steht auf dem
Plan – als Ausgleich für den Büroalltag.
Aus gesundheitlichen Gründen musste
sie sich dann doch noch einmal auf die
Schulbank setzen und machte die Ausbildung zur Immobilienkauffrau.
Der richtige Weg für Fette und Essensreste
Richtig entsorgen schont Nerven und Geldbeutel
Das Aufräumen der Küche nach einem
guten Essen macht nicht immer Spaß
– gehört aber einfach dazu. Sie würden
doch kein schmutziges Geschirr einfach so wieder in den Schrank stellen,
oder? Selbstverständlich nicht!
10 | dialog 4.2014
Foto: al62_fotolia.com
Und genauso selbstverständlich sollte
auch das Entsorgen von Essensresten
sowie Fettrückständen aus Pfanne, Topf
und Fritteuse sein. Denn die gehören
auf gar keinen Fall in die Toilette und
auch nicht in den Ausguss!
ren und unangenehmen Gerüchen. Und
die einzigen, die sich über Ihre Essensreste in der Toilette freuen, sind die
Ratten, die damit angelockt werden.
Nach dem Essen wird aufgeräumt.
Fette führen innerhalb kurzer Zeit zu
verstopften Ausgüssen, kaputten Roh-
Tipp: Fettrückstände vor dem Gang zum
Geschirrspüler oder Waschbecken einfach mit einem Küchentuch aufsaugen
und das Tuch dann im Müll entsorgen.
Essens- und Kochreste gehören in den
Müll – im besten Fall in die Biotonne,
damit sie so noch zur Kompostierung
verwendet werden können.
freizeit
Foto: Ramona Heim_fotolia.com
kontakte
Öffentlichkeitsarbeit
Frau Baumert Klöppeln, Wildwasserrafting
oder Synchronschwimmen
Leiter Technik / Bewirtschaftung
Herr Kulling 67 77 03-17
Hobby haben Sie? Eventuell macht
sogar Ihre ganze Familie mit?
Baubetreuung
Herr Hoffmann Frau Martens
Überraschen Sie uns mit Ihren Leidenschaften! Gerne stellen wir Sie
und Ihr Hobby in einer der nächsten Ausgaben unseres „dialog“
vor. Vielleicht finden Sie so noch
andere Begeisterte, mit denen Sie
sich austauschen können.
Kontakt:
Manuela Baumert, 67 77 03 – 22,
m.baumert@koepenick-nord.de
Mietenbuchhaltung
Frau Rettschlag 67 77 03-34
Finanzbuchhaltung
Frau Eichfeld Frau Kupczak 67 77 03-43
67 77 03-24
Betriebskostenabrechnung
Frau Kensy
67 77 03-23
Frau Kupczak (Grünau) 67 77 03-24
Klicken Sie mal rein!
Geschäftszeiten
Mo, Mi, Do Die Fr www.koepenick-nord.de
8 bis 17 Uhr
8 bis 18 Uhr
8 bis 12 Uhr
Sprechzeiten
Dienstag 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr
Vorstand nach Vereinbarung
Klangvolle Unterstützung gesucht
Geschäftsstelle
Kaulsdorfer Straße 209 • 12555 Berlin
Telefon
67 77 03-0
Fax (Zentrale) 67 77 03-10
E-Mail: info@koepenick-nord.de
✂
Damit auch alles stimmig ist, wird
zurzeit nach einer engagierten ehrenamtlichen Leitung gesucht. Bei
Interesse melden Sie sich bitte bei
Rotraud Engelschalt, 652 72 71.
67 77 03-36
67 77 03-46
Leiter Rechnungswesen
Herr Naujoks 67 77 03-14
„Wo man singt,
da lass‘ dich ruhig nieder...“
Getreu diesem Motto kommen
viele sangesfreudige Seniorinnen
und Senioren zusammen. Der
Chor trifft sich im „Wuhletreff“,
Zum Wuhleblick 50.
67 77 03-22
Wohnungsverwaltung / Reparaturen
Frau Kaddache 67 77 03-13
Frau Gareis-Sammer 67 77 03-41
Frau Gröschler 67 77 03-16
Frau Pedersen 67 77 03-33
Frau Zschunke 67 77 03-19
Hobbys für jedermann und -frau
Basteln Sie im heimischen Keller
berühmte Bauwerke mit Streichhölzern nach? Treffen Sie sich mit
Lesefreunden und sprechen Sie
über jüngst verschlungene Meisterwerke? Stricken Sie Puppensachen und verschenken Sie sie
an kleine Puppenmuttis? Welches
Empfang /Gästewohnungen
Frau Stadelmann Frau Ströh-Rochner 67 77 03-0
Mitgliederwesen / Vermietung
Frau Gogolin 67 77 03-20
Frau Tenner 67 77 03-35
Ein absolutes Trendhobby sind die Loombänder – kleine bunte Gummis
werden phantasievoll und in schier unendlicher Variabilität mit einander
verbunden. Egal ob knuffiges Tierchen, schicker Ring oder Freundschaftsarmband – fast jeder trägt solche kleinen Kunstwerke.
Viele von uns frönen nach der
Arbeit noch einer ganz besonderen Leidenschaft. Egal ob Tandemfahren, Ameisenzucht, Turniertanz, Origami oder Bogenschießen: Zum Ausgleich für den
Berufsalltag finden gerade wir
Berliner in unserer Stadt die verschiedensten Möglichkeiten und
Angebote.
Vorstand
Frau Kopplin, Frau Schulz
über das Vorstandssekretariat
Frau Hoffmann 67 77 03-11
www.koepenick-nord.de
dialog 4.2014 | 11
Veranstaltungskalender Januar bis März 2015
Tipps und Termine im Bezirk
FEZ Berlin
 3. - 4. Januar
Kick off – Das Jahresprogramm 2015
zum Ausprobieren!
verschiedene Theatergewerke wie Bühnenbild– und Requisitenbau warten auf die
Gäste.
Mehr Infos auf:
www.kinder-kinder-alles-theater.de
 17. - 18. Januar 2015
Müllzauberatelier
Eintritt: 3 Euro, Familienticket 10 Euro
(Materialkosten sind nicht enthalten.)
Das Aus-alt-mach-neu Wochenende
für Müllmonster, Düsentriebe und Weltverbesserer.
 28. Februar - 1. März 2015
Tét-Fest Vietnam zu Gast im FEZ
 24. - 25. Januar 2015
15. Kindertheaterfest „Kinder! Kinder!
Alles Theater! Kinder spielen und tanzen
für Kinder!“
Ein Treffen von ca. 25 Kindertheater- und
Tanzgruppen aus Berlin und weiteren Bundesländern, welche ihre selbst geschriebenen und mit viel Kreativität, Engagement
und Spaß gestalteten Theater- und Tanzstücke aufführen.
30 Auftritte auf sieben Bühnen sowie ein
Theatermarkt, eine Theaterrallye durch das
FEZ, ein Bühnenprogramm mit Tanz und
Artistik, Ausstellungen, Schminkaktionen,
eine Kostümwerkstatt und Einblicke in
Vietnamesisches Neujahrsfest in Kooperation mit dem Verein Danke Deutschland e.V.
Campus Kiezspindel
Kontakt: Rudower Straße 37/39, 12557
Berlin, Tel. 67 48 94 93, E-Mail: s.lueck@
tjfbg.de. www.tjfbg.de unter „außerschulische Angebote“
Abenteuerspielplatz Köpenick
Kontakt: Alte Kaulsdorfer Straße 18, 12555
Berlin, Tel. 34 76 95 82, E-Mail: abenteuerspielplatz@sozdia.de. www.sozdia.de unter
„Jugendklubs“
Kontakt: FEZ-Berlin: Straße zum FEZ 2,
12459 Berlin, Tel. 530 71-0, E-Mail: info@
fez-berlin.de. www.fez-berlin.de
LiK – Leben im Kiez
Seniorenvertretung
Treptow-Köpenick
Köpenicker Altstadt Zeitreise:
 Jeden letzten Mittwoch / Monat • 10 Uhr
Treffpunkt: Schlosshof, Schloss Köpenick
 Jeden 4. Mittwoch im Monat • 10–12 Uhr
Sprechstunde im „Wuhletreff“
Bei Fragen rund ums Alter hilft Helga Walter.
Kontakt: „Wuhletreff“, Zum Wuhleblick 50,
12555 Berlin
Kiezspaziergänge 50+, geeignet für Gehbehinderte, Rollstuhl- und Rollatornutzer
Friedrichshagener Zeitreise:
 Jeden zweiten Donnerstag / Monat • 10 Uhr
Treffpunkt: Marktplatz Friedrichshagen
Kontakt: Tel.: 31 98 90 24, E-Mail: info@
lebenimkiez.de. www.lebenimkiez.de
Veranstaltungsprogramm „Wuhletreff“
Öffnungszeiten: Mo – Do: 9 bis 18 Uhr, Fr bis 15 Uhr · Zum Wuhleblick 50 · 12555 Köpenick · Tel.: 030/652 72 71
Januar 2015
Februar 2015
März 2015
Mi 5.01. • 10 Uhr
Kintopp und Kaffeepott im Waschhaus
Eintritt 2 €
Mi 07.01. • 14.30
Tanz am Mittwoch
Mit dem Duo M&B. Eintritt 2 €
Mo 2.02. • 10 Uhr
Kintopp und Kaffeepott im Waschhaus
Eintritt 2 €
Mo 2.03. • 10 Uhr
Kintopp und Kaffeepott im Waschhaus
Eintritt 2 €
Mi 4.02. • 14.30 Uhr
Tanz am Mittwoch
Mit dem Ohrwurmexpress. Eintritt 2 €
Mi 4.03. • 14.30 Uhr
Tanz am Mittwoch
Mit Kiry Janev. Eintritt 2 €
Mi 14.01. • 14.30 Uhr
Goethe und die Welt der Frauen
Fröhliche Lesung von Dr. Olaf Thomsen.
Eintritt 4 €
Sa 17.01. • 15 Uhr
Heilkräutergeschichten
Ein Nachmittag mit Dr. Nele Lehmann.
Eintritt 3 €
Mi 11.02. • 14.30 Uhr
„Freut euch des Lebens...“
Heiterer Gesang zur Faschingszeit
Es singt Jürgen Witt. Eintritt 4 €
Mo 16.03. • 14.30 Uhr
Frühlingsmodenschau
Eintritt 3 €
Mo 19.01. • 14 Uhr
„Clara und Clara – zwei Dichterinnen
aus dem Bezirk um 1900“
Montagskaffee mit Thema. Von und mit
Oliver Igel. Eintritt 3 €
Mo 16.02 • 14 Uhr
Tatort Gelenkschmerzen – was hilft?
Montagskaffee mit Thema. Vortrag von
Angelika Tischer, Pro senior.
Servicepauschale 1 €
Mi 11.03. • 15 Uhr
„NEIN, DANKE“
Das Kabarett „Die alten Schachteln“
präsentiert sein neues Programm.
Eintritt 4 €
Mi 21.01. • 14.30 Uhr
Tanz am Mittwoch
Mit Zdravko Manev. Eintritt 2 €
Sa 21.02. • 15 Uhr
Heilkräutergeschichten
Ein Nachmittag mit Dr. Nele Lehmann.
Eintritt 3 €
Mi 18.03 • 14.30 Uhr
Tanz am Mittwoch
Mit Bernd Schwerdtfeger. Eintritt 2 €
Sa 21.03. • 15 Uhr
Heilkräutergeschichten
Ein Nachmittag mit Dr. Nele Lehmann
Eintritt 3 €
Mi 28.01. • 14.30 Uhr
OPERETTENGALA ZUM JAHRESANFANG
Es singt der Tenor Pjotr Czajkowski.
Eintritt 5 €
Mi 25.02 • 14.30 Uhr
„Die 13 Monate“
Es spielt der „Mann mit dem Fagott“
Jörn Behrsing. Eintritt 4 €
Mi 25.03. • 14.30 Uhr
Das neue Pflegestärkungsgesetz
Informationen von A. Otto, Union-Hilfswerk.
Servicepauschale 1 €
Mi 18.02. • 14.30 Uhr
Tanz am Mittwoch
Mit Gerhard Polley. Eintritt 2 €
Bei allen Veranstaltungen wird zusätzlich zum Eintritt eine Servicepauschale von 1 € erhoben. Programm auch auf 1000fuessler-frauen.de
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