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für uns - murnau

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Ausgabe: I/2015
für
uns
Tanzen, Tanzen, Tanzen
Neues aus der evang.-luth.
Kirchengemeinde Murnau
01.03.2015 - 31.05.2015
Inhalt
Inhalt & Impressum
Angedacht
Das Thema: Tanzen, Tanzen, Tanzen
Aus der Gemeinde
Kirchenmusik
Ökumenische Bibelabende
Gottesdienste
Gruppen und Kreise
Offener Kreis
Der besondere Film
Kindergottesdienst
Jugendszene
Familienfreizeit
Das kleine Rädchen
Schnappschüsse
Asyl
Aus dem Pfarramt
Aus dem Pfarramt + Gute Adressen & kurz notiert
für
uns
„für uns” evangelische Christen soll der Gemeindebrief
ein informativer Begleiter sein
“für uns”, alle Interessierten, Suchenden, Neugierigen,
gelten die Angebote unserer Kirchengemeinde
“für uns” Menschen hat Jesus Christus seine Liebe gezeigt.
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Angedacht
Alles ist erlaubt ...
Wir gehen durch turbulente Zeiten. Die
Kriege, Terroranschläge und Massaker
füllen unsere Nachrichten, unsere Hirne
und Herzen.
Beeindruckend die Momente der Solidarität, des Mitgefühls, der Anteilnahme.
Was sind die Werte, die unsere Kultur
geprägt haben und die wir umso mehr
leben müssen, desto mehr die Gewalt
auf Vormarsch ist?
Guten. Es ist alles erlaubt, aber nicht
alles baut auf. Niemand suche das Seine,
sondern was dem andern dient.
(1. Kor 10,23 und 24).
Die freiwillige Begrenzung unserer Freiheit auf Grund der Liebe zum Mitmenschen: Da geraten Freiheit und Liebe in
einen Zwiespalt. Denn absolut gelebte
Freiheit kommt in Konflikt, wenn sich
diese aus Nächstenliebe selbst begrenzt,
um dem anderen zu dienen.
Die „selbst verschuldete Unmündigkeit“ (Immanuel Kant) hat uns weiter
im Griff! Wie viele Zeitgenossen plappern einfach nur nach, was die Medien
propagieren oder die Mehrheit sagt.
Es ist wichtig, die eigene Religion (und
auch die fremde) gut zu kennen und
darüber reden zu können, was uns der
Glaube bedeutet. Religiöse Sprachlosigkeit verhindert jeden ehrlichen Dialog.
Der ist aber wichtiger denn je.
Wir sind frei in unserer persönlichen
Meinungsäußerung. Wir dürfen alles
sagen, schreiben, karrikieren - alles ist
erlaubt, ja! Wir sind so frei!
Aber verzichten wir wirklich freiwillig
auf unsere Meinungsäußerung, unsere
muslimischen, katholischen, atheistischen ... Nachbarn gegenüber, wenn wir
sie dabei verletzen würden?!
Unser Glaube, und noch mal mehr der
evangelische, steht für Freiheit: „Alles
ist erlaubt“, sagt Paulus. Diese Freiheit
ist in unser Grundgesetz eingegangen:
Religionsfreiheit,
Meinungsfreiheit,
Pressefreiheit ... Es darf alles geglaubt,
gesagt, gedacht und geschrieben
werden. Aber Paulus appelliert, diese
Freiheit freiwillig zu begrenzen: Alles
ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts
gefangen nehmen (1. Kor 6,12b). Es ist
alles erlaubt, aber nicht alles dient zum
Es heißt bei Paulus nicht: Suche, was
der andere hören will, suche, was den
anderen schont, sondern:
Suche, was dem andern dient.
Ich meine schon, dass dies ein mündiger
und wert - voller Weg ist, um in diese
Welt etwas Heilung und
Frieden zu tragen.
Das ist kein Maulkorb!
Andreas Fach, Pfarrer
3
Das Thema:
70 Jahre Tanzerlaubnis
Wir feiern am 8. Mai 70 Jahre Kriegsende. Also 70 Jahre die Erlaubnis zu
tanzen. Und wie die ersten Jahre nach
Kriegsende getanzt worden ist!
Die Nazis führten im Krieg das Tanzverbot ein, lockerten es wieder. Aber
spätestens nach der verlorenen Schlacht
um Stalingrad im Februar 1943 stand
das Tanzverbot wieder. Der Swing galt
als besonders
verrufen.
Auch in einigen christlichen
Gruppierungen galt Tanzen als unsittlich
und war daher nicht erlaubt.
Dabei ist Tanzen eine wunderbare
Medizin. Das wussten viele Menschen,
die den Krieg erlebt haben und holten
exzessiv nach, was bislang nicht erlaubt
war.
In der Bibel wurde viel getanzt:
Vor allem Reigentänze, bei denen die
Zusammengehörigkeit, die
Gemeinschaft, genauso wie die Besinnung und Meditation zusammenfinden.
Häufig beschreibt die Bibel Tanzen als
Folge einer überstandenen Leidenszeit.
Da gibt es keine Formen, da ergreift
die Lust sich zu Musik zu bewegen den
ganzen Menschen.
In unserer Kirchengemeinde hat das
Tanzen einen hohen Stellenwert. Ob
im Tanzgottesdienst, bei den geselligen
Tänzen oder im Gottesdienst anders,
zuletzt am Gemeindefest, immer wieder
wird getanzt: Kreistänze, Ausdruckstänze, Hip hop, Polonnaisse, Paartänze ...
und es ist gut so!
Vielleicht hat ja auch der eine oder andere ausgesprochene Tanzmuffel Lust und
den Mut, sich mal auf die befreiende
Wirkung des Tanzens einzulassen.
Andreas Fach
4
Tanzen
Gesellige Tänze
Der
kürzeste
Weg
zwischen
zwei
Menschen
ist
ein
Lächeln. Das Tanzen
miteinander
fördert
dieses Lächeln und noch
vieles mehr. In jedem
Menschen schlummert
der Wunsch, sich rythmisch zu bewegen. Tanzen tut gut, dem
Kopf, dem Kreislauf und den Gelenken,
in erster Linie aber der Seele. Die Freude kommt dabei nicht zu kurz, denn die
Geselligkeit bildet den Mittelpunkt.
Überall auf unserer Erde, wo Menschen
leben, wird getanzt. Weder Hautfarbe,
Staatsangehörigkeit, Glauben, Erwachsen- oder Kindsein spielt eine Rolle.
Auch im Alter gibt es keine Grenzen und
medizinisch gibt es keine Zweifel, dass
Tanzen zu
den sehr gesunden Freizeitbeschäftigungen zählt.
Die Tänze in unserer Gruppe kommen
auch aus vielen Ländern. Sie sind mal
flott und mal besinnlich und beanspruchen unsere volle Aufmerksamkeit und
Konzentration. Niemals aber kommt die
Freude dabei zu kurz. Jeder, der sein
Gedächtnis trainieren und Bewegungsfreude erleben will, ist bei uns herzlich
willkommen.
Elfriede Worring
Tanzgottesdienst
O Mensch, lerne tanzen,
sonst wissen die Engel im Himmel mit
dir nichts anzufangen.
Augustinus
Tanzen und Gottesdienst, passt das denn
zusammen? Was für die einen tiefe
geistliche Erfahrung ist, ist für andere
höchst fragwürdig.
Lange Zeit war ja in unserer Kultur alles
Körperliche aus dem Bereich der Religion verbannt. Besonderer Argwohn
galt dem Tanz und seiner „gefährlichen“
Nähe zu Erotik und Ekstase. Spät erst
und vorsichtig hat unsere evangelische
„Kirche des Wortes“ die sinnliche,
körperliche Dimension des Glaubens
wieder für sich entdeckt - und damit
auch den Tanz als eine der ursprünglichen Ausdrucksformen von Gotteserfahrung. Auch für das Evangelium
gilt: Was innerlich bewegt, will äußerlich ausgedrückt werden. Was körperlichen Ausdruck findet, bekommt beson-
5
Das Thema:
dere Eindrücklichkeit. Die Christen
Afrikas sagen es so: „Niemand kann dir
nehmen, was du einmal getanzt hast“.
Dabei findet sich die geistliche Wertschätzung des Tanzens auch in der
Kultur des Westens. Von Augustinus, im
4. Jh., hören wir:
„Ich lobe den Tanz, denn er befreit den
Menschen von der Schwere der Dinge
und bindet den Vereinzelten zur Gemeinschaft.“
Tanzen fordert den ganzen Menschen,
und fordert ihn als Mitmenschen. Wer
tanzt, geht „aus sich heraus“, folgt
einem Rhythmus, einer Melodie, einer
Gemeinschaft – und ist doch ganz bei
sich.
Tanzen im Gottesdienst ist mehr als eine
schöne Ergänzung zur Botschaft des
Wortes. Es stellt Ausdrucksformen zur
Verfügung für geistliche Erfahrungen.
In unseren Tanzgottesdiensten wechseln
Wort und Tanz einander
ab und sind aufeinander
bezogen. Liturgin und
Tanzpädagogin arbeiten
dabei eng zusammen. Sie
achten auf die theologische Stimmigkeit von
Wort und Bewegung,
sie laden ein zu einem
Aneignen, Vertiefen und
Miteinander-Teilen der
Verkündigung.
Mit Leib und Seele vor
Gott, von der Botschaft
Jesu Christi bewegt im
Heiligen Geist miteinander verbunden, so feiern
wir unsere Tanzgottesdienste. Sie sind herzlich
eingeladen!
Ihre Pfarrerin
Bärbel Ehrmann
6
Tanzen
Tanzen im „Gottesdienst anders“
Tanzen tun wir gerne und immer wieder
im Gottesdienst. Man merkt einfach,
dass rhythmische Musik die Zehen
und hoffentlich auch Geist und Seele
erreicht. Wir haben schon viel ausprobiert, und wir merken, wie Gesichter
gelöst und entspannt werden.
Für viele ist es sicher noch ungewohnt,
sich aus der Kirchenbank zu erheben
und sich auf Bewegung einzulassen.
Manchmal erscheint so eine Bank
regelrecht magnetisch.
Doch: Jeder hat da seinen eigenen
Rhythmus und im Gottesdienst gilt
hier: jeder darf, keiner muss.
Wenn schon Nietzsche gesagt hat:
„Bessere Lieder müßten sie mir singen,
daß ich an ihren Erlöser glauben lerne:
erlöster müßten mir seine Jünger
aussehen“, ist das Tanzen nach unserer Erfahrung sicher ein Weg, dass
Glaubenserfahrungen auch das Gesicht
erreichen. Oder vielleicht auch anders-
rum: Manchmal werden Glaubenserfahrungen erst durch den Körpereinsatz
gemacht. Wir können halt unseren Geist
nicht von unserem Körper und unserer
Seele trennen.
Besonders schön und bewegend ist es,
wenn unter anderem durch Tanz die
verschiedenen Generationen sich näher
kommen.
Schätze für Glauben und Leben, die es
weiter zu erforschen gilt.
Andreas Fach
7
Konfirmation 2015
Eure Kirchengemeinde Murnau
Wir wünschen euch und euren Familien von Herzen ein schönes, gesegnetes und har
Konfirmationsfest und eine große Portion Zufriedenheit in eurem Leben.
Aus Datenschutzgründen entfernt
Sonntag, 17. Mai, 10 Uhr Christuskirche
Aus Datenschutzgründen entfernt
Samstag, 16. Mai, 10 Uhr Christuskirche
16 Jungs und 14 Mädchen werden in diesem Jahr in unserer Kirchengemeinde konfir
Der Vorabendgottesdienst mit Beichte und Abendmahl findet am Freitag, den 15. Ma
statt
Und das sind die Jugendlichen, die in der Konfirmation ihren eigenen Glauben beken
die wir um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist beten werden:
Aus der Gemeinde
Lebendige Bibel
Durch meine Erkrankung im alten Jahr konnten wir das Thema Mose nur
andenken. Wir wollen in der Passionszeit dazu weitermachen:
„Der Mann Mose und der Auszug aus Ägypten!“
am: 3. März, 10. März, 17. März und 24. März
jeweils dienstags von 19.30 Uhr - 21 Uhr
im kleinen Gemeindesaal.
Ich freue mich sehr auf Sie
Ihr
Hans-Peter Schäfer, Pfr.
Stammtisch
… zu aktuellen Themen
… zu Literatur, Kunst und Kultur
… und theologischen Fragen
… bei Bier, Wein, Saft, Wasser
… in geselliger Runde
… mit Lust zum Diskutieren
… ganz zwanglos
Am 26. März, 23. April, 21. Mai
19.30 Uhr im kleinen Gemeindesaal
Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Ihr Hans-Peter Schäfer
10
Aus der Gemeinde
Ökumenischer
Weltgebetstagsgottesdienst
Freitag, 6. März, 19 Uhr
in der evangelischen Christuskirche,
Kommt, singt und feiert mit uns!
Anschließend gemütl i c h e s
Beisammensein im
Gemeindesaal
Die Gottesdienstordnung
kommt von
den Bahamas
Thema: Begreift ihr meine Liebe?
Ihre Elisabeth Schäfer und Team
Lyriknachmittag
19. April, 17 Uhr
in der Christuskirche
Frühlingsgedichte von Rainer Maria
Rilke mit Heike Stolle-Nassauer
Himmelfahrtsgottesdienst
14. Mai, 9.30 Uhr
Christuskirche
Das ist ein traditionell an der frischen
Luft gefeierter Gottesdienst. Wir treffen uns in der Kirche. Bei gutem Wetter
feiern wir im Garten. Wer mag, kann
hinterher noch verweilen und mitgebrachte Brotzeit mit anderen genießen.
„Gottedienst anders“ Spenden
Die im Jahr 2014 einglegten Spenden
im Gottesdienst anders belaufen sich auf
€ 706,12.
Wir haben uns entschieden, diese Spenden an Max Goller weiterzuleiten. Max
macht derzeit ein Fußballprojekt in
Tansania, in dem er Straßenkinder trainiert und so neuen Sinn vermittelt. Von
diesen und anderen Spenden soll eine
Wohnung angemietet werden, wodurch
die Kinder ein Heim und eine Art neue
Heimat haben
Mehr Infos unter:
http://maxtanzania.wordpress.com/
Osternacht und Osterfrühstück
Wer zu den Frühaufstehern zählt oder
einer werden will, kann sich am Ostersonntag beweisen:
5.30 Uhr beginnt wie immer die Osternacht mit Osterfeuer. Im Anschluss
gemeinsames
Osterfrühstück
im
Gemeindesaal. Wer etwas dazu beisteuern will, darf dies gerne tun.
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Aus der Gemeinde
Auf dem Weg zur Senioren- und
familienfreundlichen Gemeinde
Wenn Menschen in unsere Christuskirche kommen, sind die meisten sehr
angetan. Schöner Raum, wunderbare
Atmosphäre, gelungene Architektur ... .
Doch wie es meistens so ist, hat alles
Schöne auch seine Schattenseiten:
Bei uns ist das die Akustik!
Immer wieder gab es Stimmen aus allen
Altersgruppen, für die die Akustik zu
gut oder zu schlecht war:
•
•
•
Die Holzempore leitet alle Geräusche, z.B. quietschfidele Kinderfüßchen, wunderbar weiter.
Kinder in der Fülle ihres emotionalen Ausdrucks beschallen den
gesamten Kirchenraum spielend.
In den hinteren Reihen kamen für
manche die Worte nicht mehr so
deutlich an.
Immer wieder haben wir uns schon
Gedanken gemacht, wie wir für Alt und
12
Jung eine gute Lösung anbieten können,
damit sich alle Generationen in unserer
Kirche und unseren Gottesdiensten wohl
und zu Hause fühlen. Nun war der richtige Zeitpunkt gekommen:
Mit acht relativ kleinen Lautsprechern unter der Empore wird die Sprache dezent verstärkt, so dass man dem
Gottesdienst leichter folgen kann.
Ein zusätzlicher Lautsprecher überträgt den Gottesdienst in den kleinen
Gemeindesaal. Das erlaubt Eltern, wenn
die Kinder während des Gottesdienstes
zu laut werden sollten, mit ihnen in den
kleinen Saal zu gehen und dennoch der
Predigt zu folgen.
Wir hoffen so auf einem guten Weg zu
mehr Senioren- und Familienfreundlichkeit unserer Gemeinde zu sein.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen
und bei Bedarf auf weitere Verbesesrungsvorschläge.
Andreas Fach
Aus der Gemeinde
„Von guten Mächten wunderbar geborgen“ stand über der Todesanzeige von
Wolfgang Jokisch.
Noch eine Woche vor seinem
Tod hat er am 7. November an
einer Vorlesung zur modernen Theologie von Johanna
Rahner teilgenommen und
gemeint, dass er viele dieser
Erkenntnisse
im
Kreis
„lebendiges
Bibellesen“
einbringen könne. Umso
mehr hat sein plötzlicher Tod
Spuren bei denen hinterlassen, denen er über viele Jahre
sein Lebensmotto nahegebracht hat: „Ich weiß, dass
ich nichts weiß, aber ich
glaube“. Die Vielfalt dieses
Glaubens hat er auf den mannigfaltigen Stationen seines reichen Lebens zum
Ausdruck gebracht. Nach einem Theologiestudium in Erlangen wurde er dort
1962 Gemeindepfarrer, heiratete und bekam mit seiner Frau Johanna 3 Kinder.
Weiter ging der Lebensweg über Pullach nach Athen. Die dort gewonnenen
ökumenischen Erfahrungen brachte er als Referent im Landeskirchenamt ein,
das ihn danach für weitere Jahre mit der Führung des Prodekanats München
Süd betraute. Dann zog es ihn im wohlverdienten Ruhestand nach Murnau,
wo er die letzten 16 Jahre verbrachte. Nur zwei Monate nach dem Tod seiner
geliebten Frau ist er ihr nun gefolgt und wir blicken in Dankbarkeit auf ein
Leben, das der Verkündigung des Evangeliums gewidmet war.
Gudrun Steineck und Dekan Axel Piper
Orgelrestaurierung
Vor 25 Jahren wurde die Christuskirche umgebaut und bekam eine neue Orgel,
die seitdem unermüdlich in Gottesdienst und Konzert im Einsatz ist. Nun wird
es Zeit, zum Geburtstag auch das Werk zu vollenden. Für die
noch fehlenden Schleierbretter/-gitter wurden damals Tuchbahnen angebracht. Provisorien halten bekannterweise am besten.
In diesem Rahmen wird die Orgel im Lauf von ca. drei Wochen
auseinander genommen und generalgereinigt. Danach wird auch
der Klang wieder richtig frisch. Für die Zeit ziehen wir in den
Gemeindesaal um. Im Moment läuft das Ausschreibungsverfahren. Wer diese Aufgabe mit Spenden unterstützen möchte,
ist herzlich willkommen und legt sein Geld sinnvoll augen- und „ohren“fällig für
mindestens die nächsten 25 Jahre an. Danke!
Simone Feneberg
13
Kirchenmusik
in der Christuskirche Murnau
Konzerte
Karfreitag, 3. April , 17 Uhr
Zur guten Tradition zum Ende der
Passionszeit ist das Karfreitagskonzert geworden. Das Quartett
von Joseph Haydn „Die sieben
Worte des Erlösers am Kreuz“ wird
uns von den Solisten Bernd Gellermann, Annemarie Speerman,
Max Speermann und Hermann
Menninghaus um 17.00 Uhr in der
Christuskirche zu Gehör gebracht
werden.
Sonntag, 10. Mai, 17 Uhr
Ensemble für alte Musik der Camerloher Musikschule. Die Stücke
werden noch bekanntgegeben.
Der Chor
Donnerstag, 12. März, 19.30 Uhr „Offener Kreis, J.S. Bach“
singt im Gottesdienst am Sonntag, 3. Mai, 9.30 Uhr
„Sprechmotette: 1945: Kapitulation und Befreiung“
Aus der Ökumene
Ökumenische Bibeltage
Fluchtgeschichten
Fluchtgeschichten durchziehen die ganze Bibel von Kain über Jakob, von Abraham über Mose zu Jesus und weiter zur jungen Christengemeinde. Hunger, politische Verfolgung, Bruderzwist, Machtfragen und Verbrechen sind nur einige der
Motive, die zur Sprache kommen. Fluchtgeschichten sind auch viele der Geschichten unserer Gemeindeglieder, die im 2. Weltkrieg von weitem her hier in Murnau
und Umgebung ein neues Zuhause gefunden haben. Fluchtgeschichten sind auch
tagesaktuell, heiß diskutiert und eine Herausforderung für Gegenwart und Zukunft.
In unseren Bibeltagen machen wir uns auf den Weg diesen Spuren zu folgen
und ins Gespräch zu kommen. An drei Montagen sind wir in den verschiedenen
Gemeinden zu Gast.
Herzliche Einladung!
Montags von 19-21 Uhr
09.3. Pastor Klaus Meyer, Gemeinde der Baptisten, Kocheler Str. 27
16.3. Pfarrer Andreas Fach, Evangelische Gemeinde, Kellerstr.13
23.3. Diakon Klaus Remlinger, Kath. Pfarrheim, Nikolausstube, Kirchplatz 1
15
Gottesdienste
Tag
01. März
Murnau
9.30 Uhr
Familiengottesdienst
Fach und Team 10.30!
08. März
Feneberg
15. März
Schäfer
22. März
Rogge
29. März
Ehrmann
29. März
Fach&Team
18 Uhr
Fach
19 Uhr
2. April
Gründonnerstag
3. April
Karfreitag
5. April
Ostersonntag
6. April
Ostermontag
Schäfer
Bad Kohlgrub
11.15 Uhr
Eschenlohe
11.15 Uhr
Schäfer
Schäfer 15 Uhr
5.30 Osternacht- Fach
9.30 Schäfer
Ehrmann
12. April
Feneberg
19. April
Fach
26. April
Feneberg
26. April
27. April
Fach & Team
18 Uhr
Tanzgottesdienst 20 Uhr
3. Mai
Schäfer, Kirchenchor
Rogge
10. Mai
Ehrmann
Ehrmann
14. Mai
Himmelfahrt
Feneberg
16./17. Mai
Konfirmation 10 Uhr!
Fleckenstein
24. Mai
Pfingstsonntag
25. Mai
Pfingstmontag
Schäfer
Schäfer
Feneberg
31. Mai
Schäfer
31. Mai
Team
18 Uhr
Fach
Ehrmann /Anijs Rupprecht
Feneberg
katholisches Pfarrheim
Schäfer
Gottesdienste
Tag
Ohlstadt 18 Uhr
14. März
Uffing
Fach
3. April
Karfreitag
Feneberg 17 Uhr
11. April
Fach
9. Mai
Wilding
Symbolerklärung:
Gottesdienst mit Abendmahl
Gottesdienst mit Abendmahl
ohne Alkohol
Gottesdienst anders - Kommt atmet auf
Kindergottesdienst
Gottesdienst & anschl. Kaffee
Murnau:
Sonntags 9.30 Uhr, Christuskirche
Jeden ersten Sonntag im Monat mit Kirchenkaffee. Jeden zweiten Sonntag im Monat
und an hohen kirchlichen Feiertagen Abendmahl mit Wein. Jeden vierten Sonntag im
Monat Abendmahl alkoholfrei.
Jeweils letzter Sonntag im Monat 18 Uhr:
„Gottesdienst anders: Kommt atmet auf“
in der Regel mit Pfarrer Fach und Team
Bad Kohlgrub:
Ab Mai jeden Sonntag
um 11.15 Uhr, Pauluskirche.
Eschenlohe:
Jeden dritten Sonntag im Monat
um 11.15 Uhr, Pfarrkirche St. Clemens
Ruhesitz Staffelsee:
Mittwoch um 10 Uhr
4. und 18. März, 1.,15. und 29. April,
13. und 27. Mai
Unfallklinikum Murnau
Donnerstags um 18 Uhr in der Hauskapelle, in der Regel mit Pfarrerin Ehrmann
Uffing: Gottesdienste nur zu besonderen
Festtagen. Kath. Pfarrkirche St. Agatha
Ohlstadt:
Jeden zweiten Samstag im Monat um
18 Uhr. Ein Gottesdienst i.d.R. mit Abendmahl für alle Generationen.
Kolpingkapelle, Heimgartenstr. 8
Gruppen und Kreise
In Murnau
Stille vor Gott
jeweils Mi., 12 Uhr im Gemeindesaal,
Ltg.: Anneliese Jung, Tel. 08841/87 85
Hauskreise
Hauskreis bei Frau Heger
jeweils Mo., 15 Uhr (außer
in den Schulferien), Tel. 08841/43 77
„Mittendrin“
Freitag, 19.30 Uhr
im großen Gemeindesaal
Termine: 20. März und 17. April
Birgit Herzberg, Tel. 08846/15 01
Hauskreis Ufer-Fleckenstein
Mittwoch, 19 Uhr
Termine: 11. März, 01. April, 06. Mai
Info: Barbara Fleckenstein,
Tel. 08841/62 54 89 oder über
Barbara fleckenstein@email.de
Ökum. Gebetsabend in Murnau
11. Mai, 20 Uhr, Baptisten,
Kocheler Str. 27
Offener Kreis
jeweils Donnerstag, 19.30 Uhr
im Gemeindesaal,
Nähere Informationen siehe Seite 20
Leitung: Dr. Dieter Kirsch
Öffentl. Kirchenvorstandssitzungen
jeweils 19.30 Uhr im Gemeindesaal,
Gebet mit und für die Gemeinde
zuvor, um 19 Uhr in der Kirche.
Termine 15. April, 20. Mai
18
„Miteinander reden“
dienstags 15 Uhr
3. und 31. März, 19. Mai
im kleinen Gemeindesaal
Leitung: Elisabeth Schäfer
Gespräch am Nachmittag
dienstags von 15 - 16.30 Uhr
im großen Gemeindesaal
Murnauer Künstler und Literaten:
10.3. „Musik und Menschlichkeit“ im
Gespräch mit Adolph Kurt Böhm.
14.4. „Von Linz nach Murnau“ Dorothee Volwahsen liest aus den Werken
von Gertrud Sybille Mende.
Murnau in Geschichte und Gegenwart:
12.5. „Der historische Festzug zur
850-Jahr-Feier in Wort und Bild“ mit
Waltraud Bergmeister.
Chor
jeweils Dienstag, 20 Uhr im Gemeindesaal oder in der Kirche (in den Schulferien nach Absprache)
Leitung: Christoph Garbe
Tel. 08841 - 488 03 98
Volksliedersingen
Jeweils Donnerstag, 10 - 11 Uhr
im Gemeindesaal
12. und 26. März, 16. und 30. April,
21. Mai
Leitung: Danuta Weißbach-Ludwig,
Tel. 08841/51 01
Gruppen und Kreise
Gesellige Tänze
jeweils Freitag, 10 - 11.30 Uhr , außer
in den Schulferien, Gemeindesaal
Leitung: Elfriede Worring,
Tel. 08803/33 88
Kinder & Jugend
Jugendgruppe
jeweils freitags ab 16.30 Uhr
Infos bei Hanna Kunstmann
Tel. 01520-5392216 oder
Sandra Gerl 0176-87048992
6. und 27. März
Musiclounge
jeweils freitags von 19-21 Uhr
Infos bei Ruppert Krebs
13. März, 17. April, 8. Mai
Kinderchor
4-6 Jahre. Jeden zweiten Montag, 17.15
Uhr im kleinen Gemeindesaal.
Termine: 9. und 23. März, 13. und 27.
April, 11. Mai
Leitung: Danuta Weißbach-Ludwig
Telefon: 08841/5101
In Uffing
Ökumenisches Glaubensgespräch
über Bibel, Tradition und aktuelle
persönliche Themen des Glaubens
Termine: 29. April Pfarrheim Uffing,
mittwochs, 20 Uhr
Dr. Zehetbauer/Pfarrerin Feneberg.
Taizé- Andacht
monatlich i.d.R. am letzten Freitag um
19.15 Uhr in Schöffau.
Termine 20.3. und 24.4.
Ansprechparterin: GR Mona Schmid
„Aufatmen durch Meditation und
Gesang“ im Riedhausener Kircherl.
monatlich mittwochs um 19.15 Uhr
Termine: 18.3. und 15.4. weiteres bitte
der Presse entnehmen
Ansprechparterin: GR Mona Schmid
Ökumenische Kinderkirche
Für Kinder und Familien ist in Uffing
viel los. Startpunkt und Quelle dieser
Aktivitäten ist die Kinderkirche, die
sonntags im kath. Gottesdienst in St.
Agatha um 10 Uhr bzw. ca. 10.10 Uhr
im Pfarrheim beginnt.
Termine:
1. März
29. März (um 15 Uhr Palmsonntag
direkt im Pfarrheim)
3.April (um 18 Uhr Auferstehungsfeier
in der Pfarrkirche)
Ansprechpartnerin: Katharina Diener
19
Offener Kreis
„Johann Sebastian Bach,
der 5. Evangelist“
19. März, 19.30 Uhr
in der Christuskirche
Unser Kirchenchor mit Christoph Garbe
wird Choräle aus dem Werk von Johann
Sebastian Bach singen, Stephan Schmidt
mit zwei Toccaten den musikalischen
Lebensweg Bachs ergänzen und Gudrun
Steineck begibt sich dabei auf Spuren,
die den tief im Glauben verwurzelten
genialen Musiker dazu gebracht haben,
unter seine Werke „Soli Deo Gloria“ zu
setzen.
Nina Gockerell
Brauchtum und Volkskunst als
Ausdruck der Lebensbewältigung.
7. Mai, 19.30 Uhr im Gemeindesaal
Der Reichtum, den wir in unserem
Murnauer Museum mit der Sammlung
zur Hinterglasmalerei ansehen können,
war uns Anlass, die Leiterin des Museums, Frau Dr. Sandra Uhrig zu bitten,
mit einem Vortrag in diese Thematik einzuführen und am nächsten Tag
diesen Reichtum im Museum sichtbar
werden zu lassen.
Frau Dr. Uhrig hat die Verbindung zu
Frau Dr. Nina Gockerell aus München,
einer Expertin für vergleichende Volkskunde, hergestellt. Nina Gockerell hat
in München deutsche und vergleichende Volkskunde, Kunstgeschichte und
20
Vor- und Frühgeschichte studiert, 1973
promoviert und war ab 1976 Konservatorin in der Volkskundeabteilung des
Bayerischen Nationalmuseums und bis
2011 deren Leiterin. Sie hat zahlreiche
Publikationen zu Themen der religiösen
Volkskunde veröffentlicht und Ausstellungen zu Kleidung und Schmuck,
Spielzeug und Krippen konzipiert. Sie
wird über „Unfälle, Krankheiten und
Naturkatastrophen – Votivgaben als
bildlicher Ausdruck der Lebensbewältigung“ zu uns sprechen.
Sandra Uhrig
Hinterglassammlung
am 8. Mai, 17 Uhr
im Schlossmuseum
In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungswerk wird die Leiterin
des Museums, Frau Dr. Sandra Uhrig
uns durch die Hinterglassammlung des
Museums führen. Gruppen und Kreise
Achtung: Ausnahmsweise am Montag, 2. März, 20 Uhr
Monsieur Ibrahim
Frankreich 2004, 96 Minuten, FSK ab
12, von François Dupeyron, mit Omar
Sharif und Isabelle Renauld
Monsieur Ibrahim und die
Blumen des Koran erzählt eine
Geschichte über die wesentlichen Erfahrungen im Leben:
Freundschaft und Liebe sowie
Abschied und Verlust. Und
nicht zuletzt geht es um das
Ziel, das alle gemeinsam
haben: Glück! Monsieur Ibrahim (Omar Sharif) kennt das Geheimnis des Glücks: er steht dem jungen
Moses (Pierre Boulanger) bei den ersten
wesentlichen Lebenserfahrungen bei,
zeigt, wie man(n) Brigitte
Bardot eine Flasche Wasser
überteuert verkauft und woran
man eine reiche Gegend
erkennt. Er sensibilisiert für
die großen und kleinen Freuden des Alltags, offenbart
das Geheimnis des Lächelns,
erklärt, wie man einer Frau
Komplimente macht, oder
warum man nur das behalten kann, was
man verschenkt.
Wenn‘s ohne Hilfe nicht mehr geht!
Die Pflege alter Menschen ist eines der Kernarbeitsgebiete
der Diakonie. Und der Bedarf wächst aufgrund der sich
verändernden Altersstruktur. Viele Menschen wollen im
Alter trotz zunehmender Gebrechen in ihrer vertrauten
Umgebung bleiben. Die notwendige Unterstützung
leisten hier die über 230 Diakoniestationen in Bayern mit
den ambulanten Pflegediensten. Sie bieten medizinischpflegerische Versorgung, Betreuung und Beratung zu
Hause und berücksichtigen bei ihrer Arbeit die individuelle
Situation jedes Einzelnen und seines sozialen Umfeldes.
Für diese Angebote und die vielfältigen Leistungen
diakonischer Arbeit bittet das Diakonische Werk Bayern
anlässlich der Frühjahrssammlung vom 16. bis 22. März
2015 um Ihre Unterstützung. Herzlichen Dank!
Wenn‘s ohne Hilfe
nicht mehr geht Ambulante Pflege
Frühjahrssammlung
16. - 22. März 2015
Spendenhotline:
Spenden Sie 5 € oder 10 € mit Ihrem Anruf unter
0900 11 21 21 0*
* der Anruf ist gebührenfrei aus dem deutschen
Festnetz
20% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben in den
Kirchengemeinden für die diakonische Arbeit vor Ort.
45% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im
Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit.
35% der Spenden an die Kirchengemeinden werden an das
Diakonische Werk Bayern für die Projektförderung in ganz
Bayern weitergeleitet. Hiervon wird auch das Infomaterial
für die Öffentlichkeitsarbeit finanziert (max. 10 % des
Gesamtspendenaufkommens).
Weitere Informationen zum Sammlungsthema erhalten Sie beim
Diakonischen Werk Bayern, im Internet unter www.hilf-uns-helfen.de
oder bei Ihrem örtlichen Diakonischen Werk.
Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit.
Spendenkonto:
DE20
5206
0410 0005
22,
Spendenkonto:IBAN:
IBAN:
DE94
70351030
00002222
087403
BIC: GENODEF1EK1, Stichwort: Frühjahrssammlung 2015
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Kindergottesdienst
Wir laden EUCH ein ...
... gemeinsam ...
... Geschichten von Gott zu hören.
singen
male
n
beten
tanzen
lachen
basteln
Die aktuellen Termine findet Ihr in der
Heftmitte. Wer eine Erinnerungs-Mail
erhalten möchte, bitte bei
andreas.fach@murnau-evangelisch.de
melden.
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Jugendszene
Mal anders:
Weihnachten im Schuhkarton 2014
Weihnachten ohne Geschenke?
Wir von der Evangelischen Jugend
machten es uns dieses Jahr zur Aufgabe, den Asylbewerbern vom Urihof
und Sonnenbichlhof ein schönes Weihnachtsfest zu bereiten. In der monatlich
stattfindenden Jugendguppe organisierten wir schon ein paar Monate zuvor
einen Nachmittag, um die Asylbewerbern aus Bad Kohlgrub kennenzulernen. Dieser war ein großer Erfolg. Auf
einen Vorschlag hin beschlossen wir, für
die Kinder im Alter von 1-11 Jahren zu
Hause selbst nach unbenutzten Spielzeug zu suchen, für die Erwachsenen
hingegen gingen wir durch die Geschäfte im Murnauer Markt. Am 12. Dezember zogen ein paar Jugendliche los, um
in den Geschäften nach Spenden zu
fragen. Die Läden waren sehr entgegenkommend und spendeten Gegenstände
von z.T. hohem Wert.
Wir bekamen so viel, dass wir nach
einiger Zeit abbrechen mussten, weil
wir nicht alles tragen konnten, und eine
Woche drauf, am 19. Dezember, besuchten wir die restlichen Geschäfte. Die
Schuhläden stellten uns Schuhkartons
zur Verfügung. Währenddessen begann
ein Teil von uns, die schon zusammengetragenen Geschenke in Schuhkartons
aufzuteilen und den Kindern zuzuordnen. Für jedes Alter war ein passendes
Geschenk dabei, von Kuscheltieren, Stif-
ten, Fußbällen bis hin zu einem Einrad,
Spielzeugautos und Puzzles. Einen Tag
später, am Samstag, fuhren drei von uns
zum Urihof und Sonnenbichlhof und
gaben die Geschenke ab.
Wir hoffen, wir haben damit den Asylbewerbern eine Freude gemacht und
ihnen das Weihnachtsfest versüßt.
Hanna Kunstmann und Julia Schersach
Musiclounge
- der Nachfolger des JuKa
jeweils freitags
nach dem Konfikursen
im Jugendkeller
von 19-21 Uhr
Termine:
27.2.
13.3.
17.4.
08.5.
Music-Snacks-Kicker-Chillen-Ratschen
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Familienfreizeit
Alles Patchwork, oder was?
Alte Werte und neue Formen
Von 26. - 28. Juni 2015
im Eberth-Haus in Steingaden
Selten war Familie so vielseitig und vielfältig diskutiert und umsorgt
wie heute. Meine Kinder, deine Kinder, unsere Kinder oder lieber keine
Kinder, als großer Verband oder kleinstmögliche Einheit, Netzwerk
oder Insel; alles in allem ist und bleibt Familie das Herz der Gesellschaft
und auch unsere Gottesbeziehung bildet als Vater-Kindbeziehung eine
weltumspannende Großfamilie mit allem, was dazu gehört. In diesem
Sinne laden wir alle zur Freizeit in Steingaden ein, die sich mit diesem
Thema auseinandersetzen wollen und für ein Wochenende ganz bunt
Patchworkfamilie leben wollen.
Familienfreizeiten unserer Gemeinde tun einfach gut. Einerseits ist es
schön, Zeit für die Kinder zu haben und auch als Familien gemeinsam
etwas zu unternehmen. Andererseits ist es wichtig sich auch mal miteinander auszutauschen, wie andere Familien das ein oder andere handhaben. Als Kirche suchen wir hier Themen, die uns zwar alle mehr oder
weniger bewegen im Alltag, aber oft zu kurz kommen. Am Samstagvormittag steht uns eine Kinderbetreuung zur Verfügung. Familie wollen
wir nicht auf die Familie mit kleinen Kindern begrenzen. Auch Omas
und Opas, Alleinstehende oder Alleinerziehende sind herzlich willkommen, wenn sie sich auf ein Miteinander der Generationen einlassen.
Anmeldungen in der Kirche
oder unter www-murnau-evangelisch.de
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Das kleine Rädchen
Kirche lebt von den vielen Menschen,
die sich hauptamtlich, aber vor allem
ehrenamtlich engagieren. Ohne diese
„kleinen Rädchen“, die oft treu über
Jahre Gemeinde in Bewegung halten,
wäre Kirche tot. In unserer neuen Rubrik
„das
kleine
Rädchen“
wollen
wir
solche
Leute
und ihre Arbeit
vorstellen, oft
auch verbunden mit einem
Blick in die
Geschichte.
Wir beginnen
mit dem
„Hauskreis bei
Frau Heger,
jeweils Montag 15 Uhr“ - lesen wir in
jedem Gemeindebrief seit einer Reihe
von Jahren. Wie hat alles angefangen?
Seit 1990 traf man sich schon mit
Mitgliedern der Freien Evangelischen
Gemeinde mit Frau Metschies. Anfang
1992 startete Ilse Daiber mit großem
persönlichen Einsatz dann unseren Hauskreis als ein Angebot für die Gemeinde
der Christuskirche, der seit 2000 nun
bei Frau Heger stattfindet. In all diesen
Jahren ging es darum, die Bibel zu lesen
und immer wieder in dem Buch der
Bücher Neues zu entdecken, über das
Gelesene nachzudenken und darüber zu
diskutieren: Was ist uns so wichtig am
Wort Gottes, und auch, was verstehen wir
gar nicht! Viele Jahre hat der Religionslehrer und Prädikant Jürgen Eltzschig
uns mit seinem fachlichen Wissen bei
unserer Suche geholfen und uns damit
sehr beschenkt. Seit mehreren Jahren
ist der pensionierte Pfarrer Gerhard
Schaller mit
seiner Frau
nun
dabei,
und öffnet uns
mit
seinem
fundierten
Glauben das
Ve r s t ä n d nis für den
“Liebenden
Gott”, erweitert
unsere
Aufgeschlossenheit für die Bibel und
alle Fragen der Nachfolge Christi. Dafür
sind wir sehr dankbar, ebenso wie für die
freundschaftliche Atmosphäre mit der
Herlinde Heger den Hauskreis bei sich
aufgenommen hat! Wir wünschen ihr
und uns allen Gottes Segen für zukünftige gemeinsame Stunden!
Dorothee Volwahsen
25
Schnappschüsse
Weihnachtsgeschenke für die Urihofkinder
(Artikel siehe Seite 23):
Nach der großen Einpackaktion
übergeben Sven und Niki die
vielen Pakete den beiden Hausleiterinnen Manuela und Brigitte
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Schnappschüsse
Ehrenamtspreis
Unsere Gemeinde feiert den von der bayerischen Landeskirche
gestifteten Ehrenamtspreis. Dieser wurde für das von Dr. Dieter
Kirsch entwickelte Thaterprojekt „Tagasyl“ verliehen.
Weihnachtskonzert
mit Vroni Miller
und Dorothee
Kleinschroth in
der Christuskirche
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Asyl
Team 7 von Murnau Miteinander
FLÜCHTLINGE, BILDUNG,
SOZIALES
Beim Fest in der Westtorhalle Ende
November 2014 war der Besucherandrang überwältigend, sodass wir zu
unserem großen Bedauern viele Interessierte abweisen mussten. Unsere ausgehängten Listen für Adressen, Aktivitäten, Ideen waren schnell gefüllt – die
angebotene „Bedenkenbox“ blieb zu
unserem Erstaunen leer.
Wir organisieren Arbeitsgruppen,
versuchen uns mit Behörden und
verschiedenen sozialen Institutionen zu
vernetzen und sind in der Öffentlichkeit auf verschiedenen Versammlungen
präsent, um uns und unser Anliegen
bekannt zu machen.
Priorität hat bei Team 7 momentan die
bevorstehende Ankunft der Asylbewerber in Moosrain Ende Februar
2015. Wir organisieren uns in diversen
Arbeitsgruppen, die viele Bereiche abdecken: Familienpatenschaft, Deutschkurs, gesundheitliche Hilfe, Kinderbetreuung, Internetauftritte u.v.m.
Die evangelische Jugend Murnau wird
zusammen mit der Kinder- und Jugendvertretung des Marktes Murnau in
den Faschingsferien einige Räume im
CVJM Moosrain streichen, um diese
etwas frischer und somit auch freundlicher aussehen zu lassen.
Wir freuen uns über jeden Interessierten
und sind für konstruktive Anregungen
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dankbar. Wir sind mittlerweile ein gut
vernetztes Team, dass sich ein großes
aber nicht unmögliches Ziel gesetzt hat:
einen guten Start mit den Flüchtlingen und den Murnauer Bürgern zu
gestalten, sodass eine weitere gemeinsame Zusammenarbeit eine Basis erhält.
Unsere Erfahrungen zeigen jetzt schon,
wie bereichernd es allein in unserem
Team ist, sich näher in seinen Eigenschaften und Fähigkeiten kennenzulernen und diese umzusetzen. Das ist doch
die beste Voraussetzung!
In diesem Sinne: Herzlich Willkommen! Anette Köhler
Sprecherin Team 7
Nähere Informationen unter:
www.asylimoberland.de
www.murnaumiteinander.de
Adventsmarkt zugunsten
der Asylarbeit
Einen herzlichen Dank an das engagierte Team um Frau Jordan, die am
Adventsmarkt wieder fleißig selbst
gemachte Produkte verkauften und
dabei insgesamt € 1.344,50 einnahmen.
Dieses Geld kommt zu 100 % den Asylbewerbern zu Gute: z.B. für Bastelaktionen mit Kindern, Schwimmbadausflüge, Unterstützung in Notfällen ...
Aus dem Pfarramt
Getauft wurden
Getraut wurden
Aus Datenschutzgründen entfernt
Aus Datenschutzgründen entfernt
Beerdigt wurden
Aus Datenschutzgründen entfernt
29
Ihr Kontakt zu uns
Evang.-Luth. Pfarramt Murnau
Seehauser Str. 10, 82418 Murnau
Tel. 08841/12 67, Fax 08841/25 28
pfarramt@murnau-evangelisch.de
Homepage: www.murnau-evangelisch.de
Bürozeiten: Mo. - Fr. 10 - 12 Uhr
Sekretärinnen:
Waltraud Bergmeister
Irmgard Zabel-Hierl
Pfarrer und Pfarrerinnen
Pfarrer Hans Peter Schäfer
Tel. 08841/12 67
pfarramt@murnau-evangelisch.de
Pfarrer Andreas Fach,
Tel. 08841/9 98 92 35
Tel. Sprechzeit i.d.R.
Freitag von 10-11 Uhr
Andreas.Fach@murnau-evangelisch.de
Pfarrerin Simone Feneberg,
Mobil 0881/ 4184689
Simone.Feneberg@murnauevangelisch.de
Pfarrerin für Klinikseelsorge
Bärbel Ehrmann
Tel. 08807/44 75
Mobil 0172/845 90 05
Baerbel.Ehrmann@murnau-evangelisch.de
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Evang. Kindertagesstätte
„Bienenhaus“
Kindergarten-Leitung:
Petra Federmann, Ulrichstr. 14,
Tel. 86 15, Fax 86 18
bienenhaus.murnau@t-online.de
Kinderhort-Leitung:
Franz Buchberger,
Mayr-Graz-Weg 12
Tel./Fax 62 96 12
Kinderhort-bienenhaus@t-online.de
Vertrauensleute des Kirchenvorstands
Dr. Hans Christmann,
Tel. 08841/57 13
Birgit Herzberg,
Tel. 08846/1501
Kirchenpfleger
Otto Kersten,
Tel. 08841/37 15
Unsere Konten
Sparkasse Murnau (IBAN):
DE08 70351030 0000 104471 (Spenden, Gebühren)
DE02 70351030 0000 111757 (Kirchgeld)
DE94 70351030 0000 087403 (Diakonie)
Mesnerinnen & Mesner:
Murnau: Ilse Haecker, 0 88 41/49 8 83
Kohlgrub: Petra Lindele, 0 88 45/7 57 17 04
Eschenlohe: Ingrid Jordan, 0 88 24/2 36
Ohlstadt: Gerald Grossler, 0 88 41/79 51 06
Uffing:Viola Nassauer, 0 88 46/3 81
Gute Adressen
Wichtige übergemeindliche Anschriften:
Evang. Telefonseelsorge 0800-1110111
Diak. Werk Weilheim 0881-929170
Ökumen. Sozialstation, Murnau
Tel 08841-620040
Dienstag Seniorennachmittag 14-16 Uhr
Sozialpsychatrischer Dienst der
Herzogsägmühle, Hilfe bei seel. Problemen - Kemmelpark, Murnau; Anmeldung
08821-76514
Seniorentreff Murnau e.V.
Weindorfer Str. 3, 08841-672678
Seniorenbeirat, Markt Murnau
Sprechstunden am letzten Donnerstag eines
jeden Monats von 10 bis 12 Uhr
Seniorenbeirat@murnau.de
Rainer Paschen, Tel. 08841-627828
Caritas Kontaktstelle Murnau
im „Treffpunkt miteinand“
Kemmelpark, Dr August-Einsele-Ring 18
08841-628113,
Montag - Donnerstag 8-17 Uhr,
guenther.sponar@caritasmünchen.de
Beratung in allen Lebenslagen.
Terminvereinbarung erbeten.
Offene Sprechstunde der Caritas Fachambulanz für Suchterkrankungen
Montag von 16 bis 17 Uhr
„Die Tafel“
Dr.-Friedrich-u.-Ilse-Erhard-Str. 13,
Kemmelpark Murnau, neben Kleiderzentrale, jeden Montag ab 13 Uhr,
Frauenhaus Murnau, 08841-5711
Anonyme Alkoholiker
jeden Freitag, 20 Uhr
Kleiner Gemeindesaal, Christuskirche
Hospizverein Werdenfels e.V. GAP
Tel.: 08821/966511
Hospizverein Pfaffenwinkel e.V.
Ambulanter Hospizdienst,
Tel.: 08158-903160
Stationäres Hospiz, Polling,
Tel. 0881-927720
hospiz-pfaffenwinkel@t-online.de
Bildnachweis:
Pressefotos, privat, wikipedia
Redaktionskonferenz für die
Frühjahrsausgabe: 16. März 2015
Impressum
Herausgeber: Evang.-Luth. Pfarramt Murnau
Seehauser Str. 10, 82418 Murnau
Redaktionsteam: A. Fach (v.i.S.d.P.), W. Bergmeister,
G. Steineck, D. Volwahsen
Das Redaktionsteam behält sich Kürzungen vor.
Satz & Layout: Claudia Lohmar, Andreas Fach
Verteilung: Ch. Großler, D. Volwahsen, B. Hentschel,
I. Zabel-Hierl, H. Heger, B. Kühme
Druck: Wiesendanger medien GmbH, Murnau
Auflage: ca. 3.200 Stück
Erscheinungsweise: 4 x jährlich
Wir danken allen ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern, die an der
Herstellung und Verteilung des
Gemeindebriefes mitwirken!
08841-629566
Arbeitsgemeinschaft Ökumenischer
Kreise,
Tel. 08847-6141
Der nächste Gemeindebrief ist
ab 20. Mai 2015
zu den Bürozeiten abholbereit.
31
„Im Leben geht es
nicht darum zu warten,
dass das Unwetter
vorbeizieht, sondern zu
lernen im Regen
zu tanzen“
Hilary Hinton „Zig“ Ziglar
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