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"Markt & Trend 04/2015"

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TREASURY
Markt & Trend
Einleitung
 Griechenland braucht eine Lösung über den Juni hinaus
Konjunkturbarometer
 Eurozone: Differenziertes Bild in EZ und USA
 USA: Jüngste Daten nur auf den ersten Blick schwach
 Japan: Wirtschaft wächst und enttäuscht trotzdem
Kapitalmärkte
 Gefahr (vorerst) gebannt
Aktienmärkte
 Stabil trotz politischer Turbulenzen
Devisenmärkte
 EUR/CHF: Franken verliert überraschend an Wert
 EUR/HUF: Orban verliert 2/3-Mehrheit im Parlament
Zahlenanhang
 Aktuelle Zahlen und Prognosen
 Indikatoren der Kalenderwoche 9
Ausgabe 4/2015
23. Februar 2015
Einleitung
Sehr geehrte Finanzmarktteilnehmer,
liebe Leserinnen und Leser,
Wieder einmal viel Aufregung um Griechenland – und wieder mal ein Kompromiss kurz vor der Zahlungsunfähigkeit: Im Rahmen des dritten Eurogruppen-Treffen innerhalb von weniger als zwei Wochen am vergangenen Freitag
einigten sich die Finanzminister der Währungsunion mit den griechischen Vertretern auf eine viermonatige Verlängerung des Ende Februar auslaufenden
Hilfsprogramms. Ohne die Kredite der „Institutionen“ (das Wort „Troika“ darf ja
für die Gruppe IWF/EZB/EU-Kommission nicht mehr verwendet werden) hätten
zahlreiche in den nächsten Monaten fällige Anleihen wohl nicht bedient werden
Griechenland braucht können (allein die Zahlungen an den IWF summieren sich von März bis Juni
eine Lösung über den auf 4,3 Mrd. EUR exkl. Zinsen). Viele Details der Vereinbarung sind jedoch zu
vage formuliert bzw. bleiben überhaupt ungeklärt, weshalb man mit einer WieJuni hinaus
deraufnahme der Grexit-Debatte innerhalb der kommenden vier Monate schon
fix rechnen darf. Griechenland braucht eine Lösung über den Juni hinaus, stehen doch allein im Juli und August Staatsanleihen von mehr als 6,7 Mrd. EUR
(Nominale exkl. Zinsen) zur Tilgung an.
Allerdings lässt sich der Finanzmarkt von griechischen Solvenzproblemen
kaum mehr irritieren: In den rund acht Wochen seit dem Scheitern der griechischen Präsidentenwahl war die Marktnervosität überschaubar, die Angst vor
einem Wiederaufflammen der Schuldenkrise griff nicht um sich – das im Jänner beschlossene Anleihekaufprogramm der EZB wiegt viel stärker und steht
einem Renditeanstieg in anderen Eurozonenländern entgegen.
Zentralbankenpolitik steht im Moment also über allem – und deswegen wird
auch in dieser Woche jedes Wort eines Notenbankers auf die Waagschale
gelegt werden. Und diese Woche kommen gewichtige Personen zu Wort: In
den USA könnte die FED-Präsidenten Janet Yellen im Rahmen ihrer morgigen
Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats den Markt auf eine erste
Leitzinsanhebung seit fast neun Jahren einstimmen. Am Mittwoch spricht EZBPräsident Mario Draghi vor dem EU-Parlament – im Hinblick auf das im März
beginnende Anleihenkaufprogramm, für das noch nicht alle Parameter definiert
wurden, ist diese Rede von großem Interesse.
Dass sich das Konjunkturbild zunehmend aufhellt, bleibt relativ unbeachtet.
Gerade in der Eurozone überzeugten in den letzten Wochen die Stimmungsindikatoren (siehe dazu den EU-Konjunkturbarometer auf Seite 3). Sollten die
„harten“ Daten den Trendwechsel bestätigen, dürfen wir uns auf den lang herbeigesehnten konjunkturellen Frühling einstellen!
Sylvia Hofbauer
Leiterin Volkswirtschaftliche Analyse / Treasury
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG
Markt & Trend
23. Februar 2015
Seite 2 von 15
Disclaimer auf Seite 15
Eurozone-Konjunkturbarometer
Differenziertes
Bild in EZ und
USA
Wirft man einen Blick auf die zuletzt veröffentlichten Daten in der Eurozone und den
USA, so wird man schnell erkennen, dass die Entwicklung unterschiedlicher nicht sein
kann. Allerdings ist das Bild ein anderes als zu erwarten wäre: Hierzulande überraschen die Daten in der Mehrzahl positiv, und das nicht erst seit Jahresbeginn, sondern bereits seit dem letzten Herbst, während die USA in den ersten sechs Wochen
des Jahres die größten negativen Datenüberraschungen auswies. Trotzdem verläuft
die konjunkturelle Entwicklung in den USA wesentlich besser als in der Eurozone.
ZEW zeigt klar
nach oben, ifo
verhalten
Letze Woche wurde eine Reihe an Vorlaufindikatoren für den europäischen Währungsraum veröffentlicht und bestätigten oben angeführten Trend. So verbesserten
sich die Konjunkturerwartungen des ZEW-Index für Deutschland im Februar um 4,6
Punkte auf 53,0. Durch den vierten Anstieg in Folge wurde der höchste Wert seit einem Jahr erreicht. Die aktuelle Lage übertraf alle Einschätzungen und verbuchte einen Anstieg um bemerkenswerte 23,1 auf 45,5 Punkte – zu beachten ist allerdings,
dass der Index große Schwankungen aufweist.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs in Deutschland im Schlussquartal 2014 mit
0,7 % gg. Vq. mehr als doppelt so stark wie das der Eurozone. Wegen des überraschend kräftigen Rückenwinds gehen viele Experten davon aus, dass die größte
Volkswirtschaft des Währungsraums ihren Status als Konjunkturlokomotive zurückerobert.
Das ifo-Geschäftsklima ist im Februar anders als erwartet nur gering (um 0,1 auf
106,8 Punkte) gestiegen. Dass es lediglich für einen Mini-Anstieg gereicht hat, lag vor
allem an der Einschätzung der aktuellen Lage, die sich verschlechterte. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate wurden von den Unternehmen neuerlich besser bewertet.
Stimmung zuletzt
verbessert
Servicesektor
tritt aufs Gas
Die Stimmung bei den Einkaufmanagern in der Eurozone erholt sich zunehmend und
zeigte sich aktuell unbeeindruckt von der Schuldenkrise in Griechenland. Ein positiver
Impuls kommt derzeit vor allem von den Dienstleistern, denn in der Industrie läuft es
noch nicht ganz rund - trotz des gesunkenen Ölpreises und des niedrigeren EuroWechselkurses. So ist der Einkaufsmanagerindex für die Industrie im Februar nur
geringfügig von 51,0 auf 51,1 gestiegen. Dagegen hat sich die Stimmung im Dienstleistungssektor im Februar markant verbessert: Der Index stieg von 52,7 auf 53,9.
Unsicherheit wei- Das beschlossene Anleihekaufprogramm der EZB und die positivere wirtschaftliche
Entwicklung im vierten Quartal 2014 sorgen für gute Stimmung. Allerdings bleiben
terhin groß
auch große Risiken: Dämpfend auf die Konjunkturerwartungen wirken sich die Ukraine-Krise (die Kämpfe in der Ost-Ukraine gehen trotz der vereinbarten Waffenruhe
weiter) und die aufgekommene Unruhe aufgrund der Griechenland-Thematik aus.
Autor: Sylvia Sailer
Markt & Trend
23. Februar 2015
Seite 3 von 15
Disclaimer auf Seite 15
US-Konjunkturbarometer
Jüngste Daten
nur auf den ersten Blick
schwach
Die Einzelhandelsumsätze fielen im Jänner mehr als verhalten aus. Der starke Rückgang um 0,8 % gegenüber dem Vormonat war fast ausschließlich auf den Ölpreisrückgang zurückzuführen, der die Tankstellenumsätze um 9,3 % schrumpfen ließ. Die
Kerngruppe der Umsätze exklusive der volatilen Bereiche Kfz, Tankstellen und Baumaterialien legte dagegen um 0,1 % gegenüber dem Vormonat zu. Die Voraussetzungen für eine künftig stärkere Dynamik sind allerdings gegeben: Der billigere Benzinpreis stärkt die Kaufkraft der privaten Haushalte. In Kombination mit den besseren
Arbeitsmarktperspektiven spricht dies für ein Anziehen bei den Einzelhandelsumsätzen in nächster Zeit.
Auch die Umfragen unter den Verbrauchern signalisieren ein positives Jahr für den
privaten Konsum. Zwar ist der Index der University of Michigan zuletzt um einige Punkte gefallen. Allerdings notierte die Umfrage zuvor auf dem höchsten Niveau seit 11
Jahren. Der Konsumenten haben allerdings gute Gründe für nachhaltigen Optimismus:
Der Arbeitsmarkt verbessert sich kontinuierlich, die Benzinpreise sind niedrig und die
Börsen erreichen immer wieder neue Rekordlevels.
Tankstellenumsätze -9% aufgrund billigen
Ölpreises
Inflation wird
vorübergehend
negativ
Als vorlaufenden Indikator für die Konsumentenpreisentwicklung haben sich bereits
die Produzentenpreise im Jänner weiter nach unten bewegt. Im Vergleich zum Vormonat fielen die Kosten der Erzeuger um 0,8 %, was die Jahresrate auf 0,0% (von
zuvor 1,1 %) drückte. Benzin war um 24 % günstiger als im Vormonat – damit ist der
Rückgang des Produzentenpreisindex kein Zeichen dafür, dass die US-Konjunktur vor
der Gefahr einer Deflationsspirale steht. Auch die Inflationsrate des Konsumentenpreisindex für Jänner dürfte aller Voraussicht nach nun in den negativen Bereich fallen und dort für einige Monate verweilen.
FED ringt um
richtigen Zeitpunkt für Zinswende
Die Veröffentlichung des Protokolls vom letzten geldpolitischen Meeting Ende Jänner
zeigt, dass es zwei verschiedene Lager innerhalb der FED gibt. So zeigt sich die eine
Seite besorgt darüber, dass die temporären Effekte des Ölpreises auf die Inflationsrate zu hoch bewertet werden und damit der erste Leitzinsschritt zu spät gesetzt werden
könnte. Das andere Lager befürchtet, dass eine zu frühe Zinswende den Konjunkturaufschwung in den USA wieder abwürgen könnte. Der ausgesprochen starke Arbeitsmarktbericht vom Jänner ist allerdings in dieses Meeting noch nicht eingeflossen
und wird das Lager der Anhänger einer baldigen Zinswende bestärken.
Es könnte sein, dass FED-Präsidentin Janet Yellen in der für diese Woche anstehenden Anhörung vor dem US-Senat den Markt nun langsam darauf vorbereitet, dass
sich die Rhetorik der FED weiter in Richtung einer Zinsanhebung bewegt. Wenn zur
Jahresmitte tatsächlich der erste Zinsschritt stattfinden sollte, müsste in der nächsten
Sitzung Mitte März eine weitere Indikation dafür fallen.
Autor: Michaela Dueñas Vega
Markt & Trend
23. Februar 2015
Seite 4 von 15
Disclaimer auf Seite 15
JP-Konjunkturbarometer
Japans Wirtschaft wächst
und enttäuscht
trotzdem
Nach zwei negativen Quartalen erreichte die drittgrößte Volkswirtschaft (nach den
USA und China) im 4. Quartal 2014 ein BIP-Wachstum von 0,6 % gegenüber dem
Vorquartal. Der Zuwachs ist jedoch deutlich niedriger als erwartet. Besonders enttäuschend sind die ausbleibenden Investitionen. Die Wirtschaftspolitik von Ministerpräsident Shinzo Abe („Abenomics“) will ja mit einer Mischung aus expansiver Geld- und
Fiskalpolitik dem Konjunkturaufschwung auf die Sprünge helfen – dies ist jedoch (bis
dato) nicht gelungen: Die Rezession im Wohnungsbau setzt sich fort (-1,2 % gg.Vq.),
gewerbliche Investitionen legen lediglich um 0,1 % gg. Vq. zu. Der Grund für die
mangelnde Investitionsfreudigkeit ist wohl in den weiterhin vorhandenen strukturellen
Problemen zu finden. Die Wachstumsstrategie der japanischen Regierung beinhaltet
hierzu nach Einschätzung von Experten nur unzureichende Maßnahmen.
Den größten Beitrag zum BIP des 4. Quartals lieferte der Außenhandel (0,5 Prozentpunkte), was angesichts der massiven Abschwächung des Yen nicht weiter verwunderlich ist. Zumindest in diesem Punkt war Abenomics erfolgreich: Seit der Ankündigung des Programms im Jänner 2013 hat der Yen massiv an Wert verloren, gegenüber dem Euro waren es bis zum Jahresende 2014 gut 25%. Die Wettbewerbsfähigkeit kann jedoch nicht dauerhaft über Währungsabwertung aufrecht erhalten werden,
um Reformen und Modernisierungen im Inland wird Japan mittelfristig wohl nicht herumkommen.
Ein positiver Wachstumsbeitrag kam auch von den japanischen Konsumenten. Nach
der Anhebung der Mehrwertsteuer von 5 % auf 8 % im April des Vorjahres, die zu
heftigen Vorziehkäufen im 1. Quartal geführt hatte, war der Konsum über den Sommer dramatisch eingebrochen. Nun steigen die Konsumausgaben wieder, im
Schlussquartal um 0,3 % gg. Vq.
Rezession vom
Sommerhalbjahr
wurde zum Jahresende 2014
überwunden
Bank of Japan
wartet ab
Anlässlich der Veröffentlichung der BIP-Daten appellierte Ministerpräsident Abe an
die Notenbank, die Politik des billigen Geldes fortzusetzen. „Ich hoffe, dass die Bank
of Japan (BoJ) weitermacht mit ihrer mutigen Lockerung der Geldpolitik, um das Ziel
von zwei Prozent Inflation zu erreichen.“ Die Zentralbank will jedoch die Geldschleusen vorerst nicht noch weiter öffnen: Im Rahmen der letztwöchigen Sitzung wurden
keine neuen Beschlüsse gefasst. Erst Ende Oktober 2014 hatte die Notenbank beschlossen, ihre jährlichen Wertpapierkäufe um rund 10 Bio. auf 80 Bio. Yen aufzustocken und die Laufzeit der Papiere auf bis zu 10 Jahre zu verlängern. Überdies werden
künftig verstärkt Aktien und Immobilienfonds gekauft. Die BoJ will nun offensichtlich
erst einmal die Wirkung all dieser Maßnahmen abwarten.
Autor: Sylvia Hofbauer
Markt & Trend
23. Februar 2015
Seite 5 von 15
Disclaimer auf Seite 15
Kapitalmärkte
Gefahr (vorerst)
gebannt
Die unmittelbaren Gefahren Euro-Austritt und mögliche Staatspleite Griechenlands
sind vorerst gebannt. Man hat sich darauf verständigt, dass Griechenland um eine
Verlängerung des Hilfsprogrammes ansucht und zugleich Vorschläge für Reformen
macht. Diese neuen Reformen sollen die vorher ausverhandelten Maßnahmen ablösen, aber zum selben Ziel führen.
Da an den Kapitalmärkten praktisch jeder von einer Lösung ausgegangen ist, gab es
auf diese Ankündigung hin kaum Bewegung.
Die nächsten wichtigen Termine sind die Sitzungen der EZB am 5.3. und die der FED
am 17.&18.3. Bei der EZB wird es hoffentlich nähere Informationen zum anstehenden
Staatsanleihen-Kaufprogramm geben. Schließlich sind zahlreiche Details noch immer
nicht geklärt. So ist zum Beispiel immer noch unklar, welche Agencies gekauft werden. Ein weiteres wichtiges Detail wird auch sein, ob die Zentralbanken das Zinsrisiko
auf sich nehmen oder die gekauften Bestände mittels Zinsswap absichern werden.
Eine solche Absicherung hätte enorme Auswirkungen auf den Swap-Markt.
Das letzte Sitzungsprotokoll der FED wurde mit einer eher defensiven Haltung gegenüber Zinsanhebungen interpretiert. Dennoch steht die Zinswende voraussichtlich noch
in 2015 bevor. Vielleicht gibt die FED bei ihrer nächsten Sitzung am 18.3. mehr Hinweise zum ersten Schritt bekannt.
Bund Future
(tägliche Bewegung sowie
Widerstands- und Unterstützungslinien)
Charttechnik
Markt & Trend
23. Februar 2015
Widerstände
Unterstützungen
159,33 (Bollinger Band Top)
158,18 (Tief vom 10.2.)
159,54 (All-Time-High)
158,11 (Bollinger Band Basis)
160,93 (Weekly Bollinger Band Top)
156,19 (38,2% Fibonacci Retracement)
Seite 6 von 15
Disclaimer auf Seite 15
Quer gedacht
-
-
Aufgrund des enormen Volumens der EZB-Käufe wird es spannend zu beobachten sein, wie groß die Verwerfungen am Markt sein werden.
Um eine direkte Staatsfinanzierung zu vermeiden gibt es eine Black-Out Periode. Das bedeutet, dass die EZB eine Staatsanleihe vor und nach einer Aufstockung nicht kaufen darf. Ebenso wenig darf sie vor und nachher die umliegenden Fälligkeiten kaufen. Auch das könnte zu kuriosen Zinskurven führen.
Zum Abschluss noch eine interessante Zahl: Seit der Lehman-Pleite im September 2008 gab es weltweit 542 Zinssenkungen von Zentralbanken.
EUR-Zinskurve
Zinskurven
(Quelle: Bloomberg)
23.2.2015, 10:00 Uhr
1J
2J
3J
4J
5J
6J
7J
8J
9J
10J
Swap (gg. 6M)
0,120
0,121
0,158
0,220
0,295
0,380
0,468
0,556
0,638
0,715
Österr. Bund
-0,120
-0,138
-0,118
-0,075
-0,041
0,003
0,104
0,229
0,329
0,438
Deutsche Bund -0,173
-0,220
-0,194
-0,166
-0,075
-0,039
0,039
0,141
0,253
0,360
Autor: Florian Klingenschmid
Markt & Trend
23. Februar 2015
Seite 7 von 15
Disclaimer auf Seite 15
Aktienmärkte
Stabil trotz politi- Die generell gute Stimmung an den internationalen Aktienmärkten hat auch in den
scher Turbulen- vergangenen zwei Wochen keinen Abbruch erlitten. Dies ist durchaus verwunderlich –
so gab es schließlich mit dem Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen
zen
Geldgebern sowie dem Waffenstillstandsabkommen von Minsk (und dessen NichtEinhaltung) genug Themen für Turbulenzen an den Märkten. Diese zeigten sich aber
weitgehend unbeeindruckt. Im Markt war die Angst vor einem Scheitern der Gespräche schlichtweg zu gering.
Etwas in den Hintergrund geraten ist die aktuelle Berichtssaison: Ungefähr 55 % der
Firmen aus dem STOXX Europe 600 haben besser abgeschnitten als ursprünglich
von den Marktteilnehmern erwartet. Vor allem Unternehmen mit hohem internationalen Exposure legten starke Ergebnisse vor, unterstützt vom Rückenwind durch den
schwachen Euro.
Dieser Trend dürfte sich noch etwas fortsetzen: niedrige Zinsen und tiefer Ölpreis,
dazu ein schwacher Euro. Die Börsenampel steht diesbezüglich auf „grün“. Und das
Kaufprogramm der EZB hat noch nicht einmal begonnen…
DAX: Erster Wochenschluss
über 11.000
Punkten
Seit dem DAX Mitte Jänner der Sprung
über die wichtige Marke bei 10.051 Punkten gelang, steht mittlerweile eine Serie
von sechs weißen Wochenkerzen in Folge zu Buche. Nun gelang es dem Index
erstmalig auf Wochenbasis über dieser
Marke zu schließen.
Nach einer längeren (und sehr volatilen)
Seitwärtsbewegung unterhalb dieser Marke könnte der DAX nun genügend Kraft
für einen nachhaltigen Ausbruch gesammelt haben. Für ein Gelingen spricht auch
die zuletzt wieder starke Wall Street. Da
zudem die quantitativen Indikatoren (RSI,
MACD, Aroon) weiter „grünes Licht“ geben, ist auch noch kein Ende abzusehen.
Das nächste Ziel ist die obere Linie des
Aufwärtstrendkanals bei etwa 11.359
Punkten. Bei einer Schwächephase liegt
die erste Unterstützung bei etwa 10.810
Indexpunkten.
Markt & Trend
23. Februar 2015
Seite 8 von 15
Disclaimer auf Seite 15
S&P 500:
Weiter aufwärts
Die Berichtssaison in den USA ist nun
beinahe abgeschlossen. Die Ergebnisse
konnten zwar nicht an die vorangegangenen Quartale heranreichen, allerdings
übertrafen am Ende doch noch rund zwei
Drittel der Unternehmen die in sie gesetzten Erwartungen. Hierbei macht sich allerdings der starke US-Dollar bemerkbar,
der vor allem die Unternehmen trifft, welche international stark verwoben sind und
nennenswerte Überschüsse außerhalb
der USA erwirtschaften. Trotzdem ging es
für die US-amerikanischen Indizes seit
Ende Jänner fast durchgehend nach
oben. Die Gründe liegen in der sehr robusten Konjunktur – diese sollte sich auch
in den kommenden Quartalen fortsetzen.
Nikkei 225:
Ausbruch aus
Seitwärtsbewegung
Nach einer langen Seitwärtsbewegung ist
dem Nikkei 225 nun endlich der Ausbruch
gelungen. Der Nikkei 225 erreichte zu
Wochenbeginn den höchsten Stand seit
15 Jahren. Auch die japanische Regierung ist zufrieden mit dem sich abzeichnenden Aufschwung. Ein Berater von
Ministerpräsident Abe hat angekündigt,
dass er aktuell keinen Grund für weitere
monetäre Lockerungsmaßnahmen der
Bank of Japan sieht. Man zeigt sich insbesondere ermutigt vom Yen-Kurs, welcher gegen den Euro und US-Dollar ein
„komfortables“ Level erreicht hätte.
Internationale
Aktienmärkte
Nachdem die ersten Wochen des neuen Börsenjahres ins Land gegangen sind, lässt
sich festhalten, dass nahezu die gesamten Emerging Markets positiv ins Jahr gestartet sind. Ganz Asien ist im positiven Terrain, mit lediglich Laos (-1 % ytd) und der
Mongolei (-6,6 % ytd) als Ausreißern. Mittel- und Südamerika zeigt sich ebenfalls
größtenteils positiv, mit Argentinien als Spitzenreiter. Schlusslicht ist Venezuela
(-11,5 % ytd), das unter dem schwachen Ölpreis leidet. Aber auch in Peru (-6,9 % ytd)
sowie Kolumbien (-9,5 % ytd) notieren die Indizes tiefer.
Spannend wird es für die Schwellenländer mit den aller Voraussicht nach diesen
Sommer startenden Zinserhöhungen in den USA. Die letzten Male, als die USA zinstechnisch die Zügel etwas angezogen hatten, kam es zu deutlichen Mittelabflüssen
aus den Emerging Markets. Ob uns dies in diesem Jahr ebenfalls erwartet, werden
wir bereits in wenigen Wochen sehen, wenn sich die Rhetorik der US-Notenbank FED
in Richtung Einstimmung auf Zinserhöhungen ändert.
Autor: Christian Schaefer
Markt & Trend
23. Februar 2015
Seite 9 von 15
Disclaimer auf Seite 15
Devisenmärkte
EUR/USD:
Griechenland
bekommt weitere
4 Monate Zeit
EUR/JPY:
BoJ Inflationserwartungen optimistisch
EUR/CHF:
Franken verliert
überraschend an
Wert
Seit letztem Freitag ist es gewiss, Griechenland bekommt weitere vier Monate
Zeit im Schuldenstreit. Die Geldgeber
warten nun auf konkrete Sparvorhaben
von Seiten Griechenlands. Am Dienstag
soll die Euro-Gruppe über diese beraten. Der Euro konnte sich wieder etwas
entspannen, nachdem er am Freitag bis
auf 1,1279 gefallen war. Die USGeldpolitik dürfte ebenso etwas Druck
vom Euro genommen haben. So kann
man dem Protokoll der letzten FOMCSitzung entnehmen, dass sich die FED
etwas besorgt über die Inflationsentwicklung zeigten. Der Euro bleibt jedenfalls zunächst bei rund 1,1260 und dem
Jahrestief bei 1,1098 unterstützt. An der
Oberseite bietet die 1,1450 derzeit einen starken Widerstand.
Auch in Japan wurde das Protokoll der
letzten Zinssitzung veröffentlicht. Dieses brachte wenig Überraschendes. Die
BoJ bleibt bei ihren Inflationserwartungen optimistisch. Interessant waren die
Aussagen von Etsuro Honda, einem
Wirtschaftsberater von Premier Shinzo
Abe. Dieser erwartet, dass die Ausweitung der QE-Maßnahmen der BoJ erst
sechs bis acht Monate später wirken.
Aufgrund der Situation in Griechenland
kam auch der Euro gegenüber dem
Yen in der letzten Woche unter Druck
und handelte bis auf knapp unter
133,60. Von dort konnte er sich wieder
deutlich erholen und hält derzeit bei
rund 135,20. Die wichtige Unterstützung für den Euro bleibt bei 132,50
ausgewiesen.
Für viele Marktteilnehmer etwas überraschend verhielt sich der Franken in
den letzten beiden Wochen. So erwarteten viele aufgrund der Situation in
Griechenland einen Anstieg des Franken gegenüber dem Euro. Das Gegenteil war der Fall. Sukzessive gewann
der Euro in der Vorwoche an Wert und
erreichte sogar mit knapp über 1,0800
seinen höchsten Stand seit der Aufhebung des Mindestkurs. Zwar drohte
SNB-Präsident Jordan doch tatsächlich
mit Devisenmarkt-Interventionen, jedoch gab es keine Anzeichen dafür,
vielmehr dürfte der Markt aufgrund der
sehr dünnen Liquidität auf dem falschen
Fuß erwischt worden sein.
Kurzfristige Range: 1,1050 – 1,1500
Kurzfristige Range: 132,50 – 137,00
Kurzfristige Range: 1,000 – 1,1000
Autor: Diethard Holzer
Markt & Trend
23. Februar 2015
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Disclaimer auf Seite 15
Devisenmärkte Osteuropa
Nachdem der Zloty zuletzt deutlich
EUR/PLN:
Inflation fällt wei- zulegen konnte gab er zunächst seine
Gewinne wieder ab. Die Inflation sank
ter
auf jährlicher Basis auf -1,3 %. Auch die
Leistungs- und Handelsbilanz fielen
schlechter aus als erwartet. Im Wochenverlauf konnte sich der Zloty jedoch wieder befestigen. Derzeit sorgen
Kommentare über mögliche Zinsschritte
für Diskussionen. So ist man im Lager
der „Falken“ für keine weitere Senkung.
Derzeit ist jedoch das Stimmverhältnis
sehr knapp. Solange nur ein unentschlossenes Ratsmitglied den Antrag
im März unterstützt, wird der Leitzins
gesenkt. Aufgrund der schlechten Inflationszahlen könnte dies durchaus geschehen.
EUR/HUF:
Orban verliert 2/3
Mehrheit im Parlament
EUR/CZK:
Präsident Zeman
gegen Abwertung der Krone
Ähnlich wie in Polen verhält es sich
auch in Ungarn. So waren die letzten
veröffentlichten Zahlen nicht gerade
berauschend. So sank auch in Ungarn
die Inflation um 0,5 % auf -1,4 % auf
jährlicher Basis. Interessant wird es
auch sein, wie sich die Niederlage der
ungarischen Fidesz Partei von Viktor
Orban auswirken wird. Diese verlor bei
einer Nachwahl einen vakant gewordenen Parlamentssitz. Somit kann die
Regierung die Verfassung nicht mehr
beliebig ändern. Der Forint reagiert
zunächst nicht. Aktuell oszilliert das
Währungspaar knapp über der Unterstützung für den Euro bei 305,00.
In Tschechien konnte die Krone letzte
Woche überraschend zulegen. Der
Auslöser war schnell gefunden in der
Person von Präsident Zeman. Dieser
versprach in einem Interview, dass er
den nächsten Zentralbankrat mit Mitgliedern besetzt, die keine Abwertung
der Währung unterstützen. Das nächste
Mitglied das neu zu besetzen ist, ist
Gouverneur Singer, jedoch erst im Juni
2016. Somit dürfte noch viel Wasser die
Moldau hinunterfließen, bis sich an der
Politik der Zentralbank etwas ändert.
Außerdem gilt die Unabhängigkeit der
Zentralbank in Tschechien als unantastbar. Nach dem kurzen Ausflug in
Richtung 27,200 konnte sich der Euro
wieder erholen und handelt wieder über
27,500.
Kurzfristige Range: 4,1500 – 4,2500
Kurzfristige Range: 300,00 – 310,00
Kurzfristige Range: 27,400 – 28,000
Autor: Diethard Holzer
Markt & Trend
23. Februar 2015
Seite 11 von 15
Disclaimer auf Seite 15
Aktuelle Zahlen und Prognosen
Eurozone
Konjunktur aktuell
Bruttoinlandsprodukt
Privater Konsum
1
1
1
Investitionen
Exporte i.w.S.
1
Inflationsrate
Arbeitslosenquote
2
Leistungsbilanzsaldo in % des BIP
3
Budgetsaldo in % des BIP
USA
2011
2012
2013
2014*
2011
2012
2013
2014*
1,6
-0,7
-0,5
0,8
1,6
2,3
2,2
2,4
0,2
-1,3
-0,6
0,9
2,3
1,8
2,4
2,5
1,7
-3,4
-2,4
0,9
3,7
5,3
2,7
3,8
3,3
3,0
3,1
6,6
2,5
2,1
3,6
6,9
2,7
2,5
1,4
0,4
3,1
2,1
1,5
1,6
10,1
11,3
12,0
11,6
8,9
8,1
7,4
6,2
0,5
1,9
2,4
2,8
-3,1
-3,0
-2,5
-2,5
-10,6
-8,9
-5,6
-4,9
-4,1
-3,6
-2,9
-2,6
Quelle: EU-Kom m ission, Februar 2015
1) Reale Veränderung gegen Vorjahr in %, 2) in % der Erw erbstätigen, 3) Saldo für Eurozone bereinigt, *) vorl. Werte/Prognose
Konjunkturprognosen im
Überblick
Eurozone
BIP real
Prognosen von
ausgewählten Banken
USA
Inflationsrate
BIP real
Inflationsrate
vom
2015
2016
2015
2016
2015
2016
2015
2016
RBI
20.02.2015
1,2
1,9
0,1
1,4
3,2
3,2
0,0
3,0
Commerzbank
20.02.2015
1,1
1,2
-0,1
1,2
3,2
2,8
0,2
2,0
UniCredit
19.02.2015
1,0
1,7
-0,2
1,3
3,0
2,6
0,4
2,4
Deutsche Bank
23.02.2015
1,3
1,6
-0,3
1,2
3,4
3,1
0,6
2,7
DekaBank
13.02.2015
1,2
1,7
0,1
1,3
3,1
2,7
0,8
3,0
Helaba
20.02.2015
1,3
1,4
0,2
1,4
3,3
2,8
0,7
2,7
HSBC Trinkaus
20.02.2015
1,2
1,3
-0,5
0,8
3,0
2,8
-0,2
2,2
Credit Suisse
20.02.2015
1,1
n.v.
0,7
n.v.
3,3
n.v.
0,3
n.v.
EZB
Dez 2014
1,0
1,5
0,7
1,3
n.v.
n.v.
n.v.
n.v.
IWF
Jan 2015
1,2
1,4
0,9
1,3
3,6
3,3
2,1
2,1
EU-Kommission
Feb 2015
1,3
1,9
-0,1
1,3
3,5
3,2
-0,1
2,0
OECD
Nov 2014
1,1
1,7
0,8
1,2
3,1
3,0
1,4
2,0
Institut für Weltwirtschaft
Dez 2014
1,2
1,5
0,3
1,3
3,2
3,5
1,0
2,7
Niedrigster Prognosewert
1,0
1,2
-0,5
0,8
3,0
2,6
-0,2
2,0
Median
1,2
1,6
0,1
1,3
3,2
3,0
0,5
2,4
Höchster Prognosewert
1,3
1,9
0,9
1,4
3,6
3,5
2,1
3,0
Prognosen von
ausgewählten Institutionen
...Prognose nach oben revidiert
…Prognose nach unten revidiert
Markt & Trend
23. Februar 2015
Seite 12 von 15
Disclaimer auf Seite 15
Aktuelle Zahlen und Prognosen
Zinssätze aktuell
EUR
Leitzinsen
0,05
USD
CHF
0 - 0,25 -1,25 - -0,25
GBP
JPY
0,50
0 - 0,10
3 M-Euribor/Libor
0,045
0,263
-0,897
0,565
0,097
10 Y-Swap
0,614
2,215
0,148
1,889
0,549
Schlusskurs 23.02.2015
EUR - Zinsprognosen im Überblick
Prognosen von
ausgewählten Banken
EZB Leitzins
vom
aktuell*
in 3 M
in 6 M
in 12 M
RBI
20.02.2015
0,05
0,05
0,05
0,05
Commerzbank
20.02.2015
0,05
0,05
0,05
UniCredit
19.02.2015
0,05
0,05
0,05
Deutsche Bank
23.02.2015
0,05
0,05
0,05
DekaBank
13.02.2015
0,05
0,05
0,05
HSBC Trinkaus
20.02.2015
0,05
0,05
0,05
Credit Suisse
20.02.2015
0,05
0,05
0,05
Median
0,05
0,05
0,05
0,05
0,05
0,05
Maximum
0,05
0,05
0,05
0,05
0,05
0,05
Minimum
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich/Wien
Q: Hauptszenario Zinsmeinung aus der 197. Sitzung des Aktiv-Passiv-Komitees der RLB Nö/W vom 13.1.2015
EUR - Zinsprognosen im Überblick
Prognosen von
ausgewählten Banken
3 Monats - EURIBOR
10 Jahres-Rendite - Bund (DE)
vom
aktuell*
in 3 M
in 6 M
in 12 M
aktuell*
in 3 M
in 6 M
in 12 M
RBI
20.02.2015
0,045
0,05
0,05
0,05
0,364
0,40
0,40
0,40
Commerzbank
20.02.2015
0,00
0,00
0,00
0,50
0,60
0,60
UniCredit
19.02.2015
0,05
0,05
0,05
0,40
0,70
1,00
Deutsche Bank
23.02.2015
0,10
0,00
-0,10
0,40
0,40
0,40
DekaBank
13.02.2015
0,05
0,00
0,00
0,30
0,35
0,60
Helaba
0,10
0,10
0,10
0,50
0,70
0,80
Minimum
20.02.2015
0,00
0,00
-0,10
0,30
0,35
0,40
Median
0,05
0,03
0,03
0,40
0,50
0,60
Maximum
0,10
0,10
0,10
0,50
0,70
1,00
0-0,10
0-0,10
0-0,10
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich/Wien
Sw apsätze: 0,45-0,75 0,45-0,80 0,50-0,90
Q: Hauptszenario Zinsmeinung aus der 197. Sitzung des Aktiv-Passiv-Komitees der RLB Nö/W vom 13.1.2015
* 23.2.2015, 16:00 Uhr
...Prognose nach oben revidiert
…Prognose nach unten revidiert
Markt & Trend
23. Februar 2015
Seite 13 von 15
Disclaimer auf Seite 15
Indikatoren der Woche
KALENDERWOCHE 9
Land
Indikator / Event
Periode
Einheit
Feb
Index
Jan
Mio., ann.
ReutersConsensus
Wert Vorperiode
Montag, 23. Februar 2015
DE
ifo Geschäftsklima
Aktuelle Lage / Erwartungen
USA
Verkäufe bestehender Häuser
EZ
EZB-Mersch Rede in London (14.45h)
Dienstag, 24. Februar 2015
DE
BIP, Details
Q4
% gg Vq
% gg Vj
EZ
Konsumentenpreise, endgültig
Kernrate
Jan
% gg Vj
tats. Wert
106,8
111,3 / 102,5
4,97
0,7
1,5
-0,6
0,6
4,3
0,6
99,6
106,7
111,7 / 102,0
5,04
0,7 (vorl)
1,6 (vorl)
-0,6 (vorl)
0,7 (vorl)
4,3
0,7
102,9
% gg Vj
% gg Vm
Konsumentenvertrauen Conference Board
Feb
Index
FED-Yellen Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats (16h)
EZ
EZB-Draghi Rede Frankfurt (15h)
Mittwoch, 25. Februar 2015
CN
HSBC Einkaufsmanagerindex Industrie
Feb
Index
49,5
49,7
US
Verkäufe Neubauten
Jan
Tsd, ann
470
481
FED-Yellen Anhörung vor dem Financial Services Commitee des Repräsentantenhauses (16h)
EZ
EZB-Draghi Anhörung vor dem EU-Parlament (17.30h)
Donnerstag, 26. Februar 2015
DE
GfK Konsumentenstimmung
März
Index
9,5
9,3
Arbeitslosenquote
Feb
%
6,5
6,5
Geldmengenwachstum M3
3,7
3,6
EZ
Jan
% gg Vj
Kreditwachstum privater Sektor
-0,3
-0,5
Economic Sentiment Index
101,9
101,2
Feb
Index
Industrie / Konsumenten
-4,5 / -6,7
-5,0 / -8,5
Auftragseingänge langlebige Güter
1,9
-3,3
US
Jan
% gg Vm
ex Transport
0,5
-0,8
% gg Vj
-0,1
0,8
Konsumentenpreise
Jan
% gg Vm
-0,6
-0,3
% gg Vj
1,6
1,6
Kernrate
Jan
% gg Vm
0,1
0,1
Erstanträge Arbeitslosenunterstützung
KW 8
Tsd
nv
283
US
FED-Lockhart Rede (19h)
Freitag, 27. Februar 2015
JP
Industrieproduktion
Jan
% gg Vm
2,7
0,8
% gg Vm
0,7
-1,3
DE
Konsumentenpreise, vorl.
Feb
% gg Vj
-0,4
-0,5
US
BIP, 2. Schätzung
Q4
% gg Vq ann
2,1
2,6
Index
PMI Chicago
Feb
58,0
59,4
Index
Verbrauchervertrauen University Michigan
Feb
94,0
93,6
US
% Vm
% Vj
% Vq
ann
Tsd
n.v.
vorl.
Case Shiller Hauspreisindex
Dez
prozentuelle Änderungen gegenüber dem Vormonat
prozentuelle Änderungen gegenüber der Vorjahresperiode
prozentuelle Änderungen gegenüber dem Vorquartal
annualisiert, Jahresrate
Tausend
/ Mio
Million
/ Mrd
Milliarde
nicht verfügbar
vorläufige Werte aus 1. Berechnung
Markt & Trend
23. Februar 2015
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Treasury
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0043-05-1700-95497
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Detlef Völlger
0043-05-1700-95440
detlef.voellger@raiffeisenbank.at
Monika Assfall
0043-05-1700-92467
monika.assfall@raiffeisenbank.at
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0043-05-1700-95448
verena.gruber@raiffeisenbank.at
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werner.hochrainer@raiffeisenbank.at
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andreas.koerbl@raiffeisenbank.at
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