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JW Broadcasting Februar 2015 (Teil 2) • Internationale

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JW Broadcasting Februar 2015 (Teil 2)
Internationale Kongresse 2014
Ist es nicht so, dass Kongresse uns alle stärken? Letztes Jahr wurden in der ganzen Welt
internationale Kongresse veranstaltet. Falls du die Gelegenheit hattest, dabei zu sein, wird dir
aufgefallen sein, dass großer Wert darauf gelegt wurde, den Delegierten Gastfreundschaft zu
erweisen. Wir haben einige der Kongresse besucht und können wirklich sagen, dass die örtlichen
Versammlungen sehr hart gearbeitet haben, damit sich alle willkommen geheißen fühlten.
- Wir erwarten 2500 Delegierte und wir möchten ihnen unser Allerbestes geben.
- Wir möchten, dass sie die Liebe der echten Bruderschaft spüren.
- Unser Auftrag war es, daraus eine lebensverändernde Erfahrung zu machen. Wir haben uns
überlegt, dass ein einfaches: 'Kommt zu uns zum Essen' nicht ausreichen würde, um das zu
erreichen.
- Es ist überwältigend. Ich weiß gar nicht, wie ich meine Gefühle beschreiben soll.
- Erst mal mussten wir diese Darbietungen vorbereiten, also ging ich in mein Zimmer und habe zwei
Tage geweint und gebetet.
- Aber das Vertrauen, dass Jehova uns durch seine Organisation leitet, hat uns hierbei sehr
geholfen.
- Den Delegierten Gastfreundschaft zu erweisen umfasste viel mehr, als wir uns ursprünglich
vorgestellt haben.
- Wir haben einen original Planwagen (Küchenwagen) von 1892, echte Texas-Cowboys, richtige
Pferdetrainer, Lassowerfer, Texas Longhorns (Rinder). Wir machen Buttermilchkekse, wie auf dem
Trail, auf einem „Dutch Oven“ (= dickwandiger Kessel aus Gusseisen) auf Kohle.
- Wir haben vier verschiedene Besetzungen, ungefähr 80 - 90 Mann pro Darbietung, an drei
verschiedenen Orten, und das über vier Tage.
- Bei den Abenddarbietungen gibt es für unsere Freunde etwas zu Essen, geistige Unterhaltung, mit
Musik, Interviews und Videos.
- Der Predigtdienst war sehr lange kein Teil unserer Kongresse. Aber es ist so offensichtlich, dass
Jehova dahinter steht. Das Beispiel, das uns der Treue Sklave gibt, macht es so klar, dass das getan
werden sollte.
- Sie haben hier im Dienst mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen wie wir, aber sie arbeiten
sehr hart, um diesen zu begegnen. Das zu hören, hat uns sehr ermuntert und uns wieder motiviert,
mit Eifer zu predigen.
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- Wir haben Freiwillige gesucht, die die Delegierten bei ihrer Ankunft mit dem Bus begrüßen
würden.
- Als ich die große Menge vom Bus aus sah, war mir nicht klar, warum sie da waren. Aber als wir
ausstiegen und ich verstand, dass sie da waren, um uns zu begrüßen, musste ich weinen.
- Als wir gehört haben, dass die Delegierten zum Kongresssaal kommen würden, wussten wir, dass
uns ein ganz besonderer Segen bevorsteht.
- Wir hatten 3600 Freiwillige und womöglich über 5000, die bereit waren zu helfen.
- Wir haben etwas mehr als 200 Versammlungen gebeten, bei diesen Aktivitäten mitzumachen.
- Wir kommen aus Cheyenne, Wyoming, ungefähr 850 Meilen von hier. Vor zwei oder drei Wochen
haben wir damit begonnen, diese Wagen vorzubereiten, und es dauerte mehrere Tage, sie hierher
zu bringen.
- Ich brauchte die Erlaubnis meines Arbeitgebers, um eine Woche hier sein zu können. Ich habe viel
zu Jehova gebetet und durch ihn bekam ich die Erlaubnis, so dass ich hierher kommen konnte.
- Ich fühle mich so energiegeladen ... ich sehe uns wirklich direkt in die neue Welt marschieren,
jeden Tag ...
- Meine Aufgabe war es, Karten zu zeichnen, mit Motiven von Dingen, die typisch für (den Staat)
Washington sind.
- Ich hatte das Vorrecht, das Logo zu entwerfen, das auf den Taschen für die internationalen
Kongresse ist.
- Wir werden für die Delegierten singen.
- Ich möchte für die Delegierten singen, weil ich Gott glücklich machen möchte und die Delegierten
auch.
- Der Gesang am Flughafen war rührend und dass sie am Flughafen auf uns warteten, denn es war
in der Nacht, wir kamen um 22:00 Uhr an.
- Ich denke, sie werden sich wirklich freuen, dass wir sie willkommen heißen und über all die Dinge,
die wir für sie vorbereitet haben, damit sie sie zur Erinnerung an diese besondere Gelegenheit mit
nach Hause nehmen können.
- Hier der obere Teil, dieses große JW habe ich vom „Messenger“ (Vorläufer von Erwachet) aus dem
Jahre 1931 übernommen, damals anlässlich des Kongresses, der in Columbus, Ohio stattfand.
- Was ihr hier seht bei all den Brüdern und Schwestern: jeder will seinen Teil dazu beitragen, will
mitmachen, jeder will dazu aufgerufen werden und das tun, was er halt kann.
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- Willkommen in Seattle.
- Zu sehen, wie das genutzt wird und wie sich die Delegierten freuten, das war ein gutes Gefühl.
- Ich war ein bisschen angespannt von dem Flug, aber als wir die Spruchbänder gesehen haben und
den Jubel gehört und die vielen Geschenke, du liebe Güte ...
- Du hast sofort die Liebe gefühlt, nicht wahr?- Ja, Liebe, das ist es.
- Wir wissen nicht, woher sie kommen, wir wissen nicht, wie sie heißen, aber sie lächeln und winken
... diese Einheit zu sehen! Es ist einfach echte Liebe, du möchtest am liebsten weinen.
- Wir möchten einfach, dass die Brüder wissen, hier ist jemand, der sie unterstützt und liebt, und
dass wir alles tun werden, damit sie ihren Aufenthalt hier genießen.
- Wir wollten gerne, dass sie sich fühlen, als wenn wir während ihrer ganzen Zeit hier unsere Arme
um sie gelegt hätten.
- Man sieht ganz klar, dass Jehova hinter diesem Werk steht, aber man sieht auch die liebevolle
Bruderschaft. Das sieht man einfach an den vielen glücklichen Gesichtern, dem Eifer, der
Begeisterung. Alles, was wir dazu beitragen, ist zum Lobpreis Jehovas, aber auch um seine Schafe
willkommen zu heißen, die Delegierten, die aus allen Teilen der Welt kommen.
- Ich hoffe, dass in 2000 oder 3000 Jahren mal jemand auf mich zukommt und sagt: „An dich kann
ich mich erinnern, du warst da bei diesem Cowboy-Deal in Texas“, das wäre echt großartig. Ich
weiß, Cowboys sollten nicht weinen, aber du kannst darauf bauen, wenn es hierum geht, dann
schon.
- Ich bin so glücklich, ich war zu Tränen gerührt.
- Sie sind gekommen, um uns Singen zu hören und haben uns zugeschaut, und sie werden unsere
Lieder mitnehmen.
- Wir möchten, dass die Delegierten glücklich sind.
Robert Luccione: Und ich bin sicher, die Delegierten waren glücklich. Und begeistert es uns nicht zu
sehen, wie viel Zeit und Mühe unsere Brüder und Schwestern eingesetzt haben, um die Delegierten
willkommen zu heißen?
Bevor aber tausende von Delegierten zu einem großen Kongress eingeladen werden können, muss
eine Menge Arbeit geleistet werden.
Wir treffen nun einige Freiwillige, die die Arbeit hinter den Kulissen gemacht haben.
- Vor ungefähr anderthalb Jahren hat mich das Zweigbüro angerufen und mich gebeten, bei den
internationalen Kongressen auszuhelfen.
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- 2013 wurden wir damit betraut, uns um die Unterkünfte zu kümmern. Es war streng vertraulich,
wir durften es nicht einmal unseren Ehefrauen sagen.
- Hier im Kongresssaal von Buckingham, Pennsylvania haben wir die ganzen Konstruktionen
entworfen und gebaut. Und wir hatten auch die Aufgabe, den Brüdern in den jeweiligen
Kongressstätten beim Aufbau zu helfen.
- Ich diene im Komitee für die Bewirtung und mache das schon etwas über ein Jahr.
- Veranstaltungen dieser Größe erfordern eine Menge Organisation. Wir hatten seit Jahrzehnten
keinen Internationalen Kongress in Seattle, es galt also den Brüdern zu helfen, diese Anstrengungen
mit der gleichen Begeisterung zu unterstützen, die wir auch hatten.
- Als wir die Zuteilung bekamen, hatten wir keine Ahnung, was da auf uns zukam, was sicher eine
Art Segen war. Aber wir wussten, Jehova würde für uns eintreten.
- Unser ganzes Leben dreht sich um den theokratischen Dienst, wir freuen uns auf jede Möglichkeit,
Jehova und unseren Brüdern zu dienen, egal, was es ist.
- Es war gelinde gesagt ganz schön überwältigend. Die ursprüngliche Anfrage lautete: jeden Tag
sollten 500 Leute hier sein.
- Alle Versammlungen bekamen Fragebögen, die die Brüder ausfüllen sollten, und 3000 in Seattle
und Umgebung haben sie ausgefüllt.
- Wir bitten Jehova immer, uns zu gebrauchen. Wir haben einen willigen Geist und möchten uns für
alles zur Verfügung stellen, was wir können. Und dass wir gefragt wurden, ob wir hier mitmachen
können, das empfinden wir als großes Vorrecht.
- Warum ich hier mitmachen wollte? Für mich wäre die Frage eher, warum nicht dabei sein? Es ist
aufregend, es ist für Jehova und sein Volk. Das möchte ich auf keinen Fall verpasst haben.
- Wir dienen Jehova und was immer Jehova möchte, versuchen wir zu machen.
- Aus den vielen Gruppen, die wir um Hilfe baten – und es sind eine ganze Anzahl Gewerke hier -,
hat nicht einer gesagt, wir können nicht oder können es nicht einrichten. Die Bereitwilligkeit war
einfach unglaublich.
- Die Briefe, die wir geschrieben haben, um die Brüder über ihre Aufgaben zu informieren, sagten
ganz klar, dass sie nur hierher kämen, um die Delegierten zu begrüßen, und dass sie danach wieder
gehen könnten. Sie würden ungefähr eine Stunde hier sein. Das hat nicht eine einzige Person davon
abgehalten zu kommen.
- Ich melde mich gerne freiwillig, weil ich dadurch die Möglichkeit habe, der Organisation und
Jehova meine Wertschätzung zu zeigen – und auch die Möglichkeit, meine Liebe zur ganzen
Bruderschaft zu zeigen.
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- Ich mache das beruflich und das hier war meine höchste Priorität. Jehova war mein wichtigster
Kunde.
- Ich wollte gerne für Brüder aus Portugal und Spanien singen, um sie glücklich zu machen.
- Ich habe oft gedacht, ich weiß einfach nicht, wie das funktionieren soll.
- Wir wussten nicht einmal, ob wir genug Leute für eine einzige Besetzung haben würden, für ein
Abendprogramm. Und wir mussten 14 Vorstellungen machen. Wir brauchten 4 Besetzungen, und
jede von ihnen hatte über 100 Szenen zu spielen.
- Alle paar Monate hatten wir eine Videokonferenz mit dem Zweigbüro. Es war richtig nett, die
Brüder dort von Angesicht zu Angesicht kennenzulernen.
- Eine Zuteilung dieser Größenordnung schlaucht physisch schon, weil du sehr viel zu tun hast und
dir auch um vieles Sorgen machst.
- Sie nahmen sich Zeit, uns die Anleitung zu geben, die wir brauchten. Wir haben jede Menge
Fragen gestellt und sie hatten keine Antworten, das hat uns auch gut getan. Sie mussten sich an
ihre Aufseher oder an das Lehrkomitee oder das Zweigkomitee wenden, um Antworten zu
bekommen. So hatten wir das Gefühl, wir machen das gemeinsam.
- Wenn wir mal entmutigt waren, kam unfehlbar eine Email oder eine Karte, in der meiner Familie
und mir und den anderen Brüder Dank ausgesprochen wurde für unsere Arbeit. Sie dachten an uns
und beteten für uns. Das brachte die Energie, weiterzumachen.
- Die Resonanz war bewundernswert, es war begeisternd. Am ersten Tag hatten wir 500 Brüder, die
angeforderte Quote. Der ganze Parkplatz war voll mit strahlenden, jubelnden Brüdern, die die
Delegierten begrüßten.
- Das ist alles Jehovas Hand, so cool!
- Ich bin eine der 800 Freiwilligen und bediene hier.
- Ich bin heute hierhergekommen, um meine Brüder und Schwestern aus Russland und vielen
anderen Teilen der Erde willkommen zu heißen.
- Ich kenne sie nicht, aber ich weiß, dass ich sie liebe, sie sind meine Brüder. Als ich ein Kind war
und ihre Länder besuchte, haben sie mir die gleiche Liebe gezeigt. Ich bin so glücklich, ihnen das
zurückgeben zu können.
- Wir setzen eine Menge Stunden ein – ich persönlich 180 im März und 120 in diesem Monat, aber
wir gehen auch immer noch in den Predigtdienst.
- Ein Bruder, er kam aus Japan, fragte mich nach meinem Alter. Er sagte, seine Mutter sei
gestorben. Er sagte: „Du wirst jetzt meine Mutter.“ Das war so lieb! Ich habe ihn umarmt und er
mich auch.
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- Die Brüder sind begeistert, sie setzen ihre Kraft und ihre Mittel ein – alles. Der Nutzen daraus: es
belebt sie und gibt ihnen die Kraft, mehr für Jehova zu tun.
- Obwohl viel Arbeit hinter den Kulissen gemacht wurde und es manche als undankbaren Job
ansehen mögen … es für Jehova und die Brüder zu tun, damit sie Freude haben - dafür hat es sich
allemal gelohnt.
- Freiwillig als Begrüßer zu dienen hat meinen Glauben als Zeugin Jehovas gestärkt.
- Wir tun das für unsere Brüder und Schwestern, aber ich denke, wir bekommen viel mehr zurück
als wir geben.
- Ich würde es hundertprozentig wieder machen.
- Wenn wir morgen wieder gebeten würden, so ein Projekt in Angriff zu nehmen, würden wir das
sofort tun.
- Sie sagten, diese Erfahrung habe ihr Leben verändert.
- Es hat mir einfach Freude gemacht. Danke.
Internationaler Kongress / Sonderkongress?
Robert Luccione: Habt ihr euch je gefragt, was der Unterschied zwischen einem internationalen
Kongress und einem Sonderkongress ist? Ist das beides das Gleiche, nur mit einem anderen
Namen? Nein. Es gibt grundlegende Unterschiede.
Internationale Kongresse werden alle vier bis fünf Jahre angesetzt, während Sonderkongresse
jährlich abgehalten werden, wenn keine internationalen Kongresse angesetzt sind. Internationale
Kongresse finden im Allgemeinen in großen Veranstaltungsstätten statt, die mindestens 20.000
Anwesende fassen.
Sonderkongresse werden oft in kleineren Örtlichkeiten abgehalten. Es sind gewöhnlich weniger als
12.000 Anwesende vor Ort, es mögen aber noch andere zugeschaltet sein.
Es gibt auch einen Unterschied in der Anzahl der ausländischen Delegierten. Zu internationalen
Kongressen werden zweimal so viele eingeladen wie zu Sonderkongressen. Die internationalen
Kongresse bieten der Gesellschaft auch die Gelegenheit, Brüder, die im Ausland dienen, in ihre
Heimat einzuladen, Missionare eingeschlossen. Das wird durch die Spenden der weltweiten
Bruderschaft möglich.
Einer der schönsten Aspekte unserer Kongresse ist es, unsere Brüder und Schwestern aus aller Welt
kennenzulernen. Aber der Grund, warum uns das so viel Freude macht, liegt in dem, wovon Bruder
Herd zu uns gesprochen hat: in der Einheit. Die Einheit aus ganzem Herzen, die Vorurteile
wegschmelzen lässt.
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