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Gute Lehrer/innen – Gute Schule

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Gute Lehrer/innen – Gute Schule
Prof. Dr. Thomas Eberle
Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule
Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
Einleitung und Hinweise
Vorstellung
Veranstaltungsform
● Bearbeitung des Themas über Theorie, Forschungsergebnisse, konkrete
Herausforderungen an Schulen
● Vortrag und interaktive Teile
● Fragenrunde
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Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule
Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
Einleitung und Hinweise
Gliederung
●
Forschungsergebnisse und Projekte
● konkrete Handlungssituation
● Aussagen über Zusammenhänge zwischen Lehrerverhalten und
Unterrichtsqualität
● Einblick ins Studium
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Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule
Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
Forschungsstand – Forschungsprojekt - Statement
Aktuelle Daten belegen, dass derzeit ein akuter Mangel an
ausgebildeten Lehrkräften für das Fach Mathematik vorherrscht und
auch die Studienanfängerzahlen für den Lehramtsstudiengang
Mathematik stetig zurückgehen. Als mögliche Ursache für diesen
negativen Trend wird neben unzureichenden Fachkompetenzen der
Schulabgängerinnen und Schulabgänger oftmals das geringe Interesse
an Mathematik und die mangelnde Lernmotivation für das Fach
angeführt.
http://www.gympaed.edu.tum.de/forschung/abgeschlossen/bedingungen-des-situationalen-interesses-und-derlernmotivation-im-mathematikunterricht/ 26.2.15
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Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule
Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
Forschungsstand – Forschungsprojekt - Statement
Sowohl Quer- als auch Längsschnittstudien haben in der Vergangenheit
gezeigt, dass im Verlauf der Schulkarriere das Interesse an Mathematik,
welches auch für ein tiefer gehendes Verständnis der Lerninhalte und
nicht zuletzt auch für die Lernleistung relevant ist, stark abnimmt
(Baumert, Bos & Lehmann, 2000; Pekrun et al., 2007; Wendland &
Rheinberg, 2004).
Zudem schneiden deutsche Schülerinnen und Schüler in internationalen
Vergleichsstudien nicht nur mit Blick auf die motivationalen Merkmale
sondern auch hinsichtlich kognitiver Zielkriterien des
Mathematikunterrichts relativ schlecht ab (u.a. Deutsches PISAKonsortium, 2004; 2006). Eine Ursache für diese Situation wird
insbesondere in der Gestaltung der Lehr-Lernprozesse im schulischen
Mathematikunterricht vermutet (u.a. Deutsches PISA-Konsortium, 2004;
Krauss et al., 2004; Kunter, 2005; Rakoczy, 2008).
http://www.gympaed.edu.tum.de/forschung/abgeschlossen/bedingungen-des-situationalen-interesses-und-derlernmotivation-im-mathematikunterricht/ 26.2.15
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Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
Coaktiv-Studie
Bedeutung von Fachkompetenz
Vgl. Kunter, M., Baumert, J., Blum, W.,
Klusmann, U., Krauss, S., & Neubrand, M.
(Hrsg.). (2011). Professionelle Kompetenz
von Lehrkräften - Ergebnisse des
Forschungsprogramms COACTIV.
Münster: Waxmann.
Vgl. Kunter, M., Baumert, J., Blum, W., Klusmann, U.,
Krauss, S., & Neubrand, M. (2013). Cognitive activation
in the mathematics classroom and professional
competence of teachers. Results from the COACTIV
project. New York, NY: Springer.
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Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule
Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
Weitere relevante Faktoren für Lernerfolg
Lehrer/innen
● Bedeutung didaktischer Kompetenz?
● Bedeutung von Aktivierung, Differenzierung, Individualisierung?
Schüler/innen
Interesse (überdauernd/situativ)
Lernmotivation
Lernstrategien
Lehrer/innen und Schüler/innen
Arbeitsatmosphäre/Lernklima
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Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule
Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
Weitere relevante Faktoren für Lernerfolg
Rahmenbedingungen auf unterschiedlichen Ebenen
● Unterricht, Schule, Ressourcen, Bildungssystem, lokale und
gesellschaftliche Rahmenbedingungen
● Arbeitsorganisation
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Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
Lehrerin/Lehrer
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Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule
Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
Fallbeispiel
Kontext: Forschungsprojekt Fallbasiertes Lernen in der Lehrerbildung
(Kahlert, Kiel, Haag, Eberle)
Kiel, E., Kahlert, J. Haag, L. und Eberle, T.
(2011). Herausfordernde Situationen in der
Schule. Ein fallbasiertes Arbeitsbuch . Bad
Heilbrunn: Klinkhardt.
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Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule
Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
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Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule
Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Visible Learning: Schlussfolgerungen
● Sechs Wegweiser für Exzellenz im Bildungsbereich:
6. Lehrpersonen müssen […] Klassenzimmer schaffen, in denen
Fehler als Lerngelegenheiten willkommen sind, in denen das
Verwerfen von fehlerhaftem Wissen und Erkenntnissen begrüßt wird
und in den sich die Teilnehmenden sicher fühlen können, um zu
lernen, neu zu lernen und Wissen und Erkenntnisse zu erkunden.
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Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
„Guter“ Unterricht
- Bildungspolitische Forderungen
- Leistungsvergleichsstudien
- Unterrichtsforschung
subjektiv erlebte Wirklichkeit
der Lehrerinnen und Lehrer
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Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
Problem der Multiperspektivität
Schüler
Eltern
Lehrer
Wissenschaft
Guter
Unterricht
Schulleitung
Verbände
Schulaufsicht
Bildungspolitik
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Thomas Eberle: „Gute Lehrer/innen – Gute Schule“
Zehn Merkmale guten Unterrichts
● Andreas Helmke
 Was wissen wir über guten Unterricht? In: Pädagogik, Heft 58(2),
2006, S. 42-45
●
Grundlage: SCHOLASTIK und viele weitere Studien
 empirisch gesichertes Wissen
●
fachübergreifende Merkmale
● jedoch nicht als „Handlungsvorschrift“ („Genau so muss man
unterrichten!“) gedacht!
 zehn Merkmale guten Unterrichts
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Zehn Merkmale guten Unterrichts
● Effiziente Klassenführung und Zeitnutzung:
●
Notwendige Voraussetzung für erfolgreiches und anspruchsvolles
Unterrichten;
● Etablierung und Einhaltung verhaltenswirksamer Regeln;
● Prävention von Störungen durch Strategien der
Aufmerksamkeitslenkung;
● im Falle von Störungen: diskret-undramatische, Zeit sparende
Behebung.
 Klassenführung
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Zehn Merkmale guten Unterrichts
● Lernförderliches Unterrichtsklima:
●
●
●
●
●
●
●
So viele nicht mit Leistungsbewertungen verbundene Lernsituationen
wie möglich, so viele Leistungssituationen wie nötig;
freundlicher Umgangston und wechselseitiger Respekt;
Herzlichkeit und Wärme;
entspannte Atmosphäre, es wird auch mal gelacht  Humor;
Toleranz gegenüber Langsamkeit;
angemessene Wartezeit auf Schülerantworten;
konstruktiver Umgang mit Fehlern.
 Lernförderliches Klima
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Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule
Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Zehn Merkmale guten Unterrichts
● Vielfältige Motivierung:
●
Thematisierung unterschiedlicher lernrelevanter Motive:
● intrinsische Lernmotivation: Sach- und Tätigkeitsinteresse;
● extrinsische Lernmotivation: Akzentuierung der Wichtigkeit und
Nützlichkeit des Lernstoffs und Anknüpfung an die Lebenswelt der
Schüler);
● Anregung des Neugier- und Leistungsmotivs;
● Motivierung durch Lernen am Modell:
● Engagement
● Freude am Fach und am Unterrichten („enthusiasm“) der Lehrkraft.
 Motivierung
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Zehn Merkmale guten Unterrichts
● Strukturiertheit und Klarheit:
●
●

●
●

●

Angemessenheit der Sprache (Wortschatz, Fachsprache);
Lernerleichterung durch strukturierende Hinweise
Vorschau, Zusammenfassung, „advance organizer“;
fachlich-inhaltliche Korrektheit;
sprachliche Prägnanz:
klare Diktion, angemessene Rhetorik, korrekte Grammatik,
überschaubare Sätze;
akustische Verstehbarkeit:
angemessene Artikulation und Modulation, Lautstärke, Dialekt.
 Klarheit und Strukturiertheit
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Zehn Merkmale guten Unterrichts
● Wirkungs- und Kompetenzorientierung:
●
Fokus auf den Erwerb fachlicher, überfachlicher und nichtfachlicher
Kompetenzen als primäres Bildungsziel;
● empirische Orientierung: Fokus auf nachweisliche und nachhaltige
Wirkungen
 Orientierung an den Bildungsstandards;
● Nutzung aller diagnostischen Möglichkeiten für regelmäßige
Standortbestimmung.
 Kompetenzorientierung
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Zehn Merkmale guten Unterrichts
● Schülerorientierung, Unterstützung:
●
Lehrkräfte als fachliche und persönliche Ansprechpartner;
● die „Kundschaft“ wird ernst genommen:
● Sie kann in angemessenem Rahmen mitbestimmen,
● wird zum Unterricht befragt („Schülerfeedback“).
 Schülerorientierung
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Zehn Merkmale guten Unterrichts
● Förderung aktiven, selbstständigen Lernens:
●
●
●
●
●
„Guter Unterricht ist ein Unterricht, in dem mehr gelernt als gelehrt wird.“
(Franz E. Weinert);
unterrichtliche Angebote für selbstständiges, eigenverantwortliches
Lernen;
vielfältige Sprech- und Lerngelegenheiten für möglichst alle Schüler
einer Klasse;
Spielräume statt Engführung,
authentische statt Pseudofragen.
 Aktivierung
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Zehn Merkmale guten Unterrichts
● Angemessene Variation von Methoden und Sozialformen:
●
Variation von Unterrichtsmethoden und Sozialformen
● schüler-,
● fach- und
● lernzielangemessen;
● sowohl zu geringe („Monokultur“) als auch zu starke Variation sind
problematisch.
 Angebotsvariation
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Zehn Merkmale guten Unterrichts
● Konsolidierung, Sicherung, Intelligentes Üben:
Vielfalt an Aufgaben, die nicht bloß mechanisch, sondern „intelligent“
geübt werden;
● Bereitstellung unterschiedlicher Transfermöglichkeiten;
● aber auch: Beherrschung von basic skills, automatisierten Fertigkeiten
(Grundwortschatz, Grundrechenarten) als gedächtnispsychologische
Voraussetzung für die Beschäftigung mit anspruchsvollen
Aufgabenstellungen.
●
 Konsolidierung und Sicherung
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Zehn Merkmale guten Unterrichts
● Passung:
●
Variation der fachlichen und überfachlichen Inhalte,
● Anpassung der Schwierigkeit und des Tempos an die jeweilige
Lernsituation und die Lernvoraussetzungen der Schüler(gruppen);
● sensibler Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen und
Schülermerkmalen, besonders im Hinblick auf Unterschiede im
● sozialen,
● sprachlichen und
● kulturellen Hintergrund sowie im
● Leistungsniveau.
 Umgang mit Heterogenität
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Zehn Merkmale guten Unterrichts
 Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität (Helmke, 2009)
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Klassenführung
Klarheit und Strukturiertheit
Konsolidierung und Sicherung
Aktivierung
Motivierung
Lernförderliches Klima
Schülerorientierung
Kompetenzorientierung
Umgang mit Heterogenität
Angebotsvariation
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Visible Learning
● Hattie liefert eine evidenzbasierte Theorie:
●
Systematisch: 138 Faktoren aus Studien extrahiert, diese zu sechs
Domänen gruppiert: Lernende, Elternhaus, Schule, Curricula,
Lehrperson & Unterrichten  lassen sich aus der Geschichte der
Erziehungswissenschaft herleiten und spiegeln sich im didaktischen
Dreieck (Lehrperson, Lernender, Stoff) wider.
● Allgemeindidaktisch: nicht auf spezifische Fächer oder Bildungsstufen
reduziert, sondern für alle Fächer, Schularten und Jahrgangsstufen.
● Eklektisch: Auswahl und Systematisierung liefern pädagogische
Grundelemente der Selektion und Integration: Reduktion der Komplexität
der Wirklichkeit durch „Orientierungs-Verallgemeinerungen“
 Orientierung & Halt für professionelles Handeln
 Fundiertes Lehr-Lern-Modell „Visible Learning“
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Visible Learning: Schlussfolgerungen
● Sechs Wegweiser für Exzellenz im Bildungsbereich:
1. Lehrpersonen gehören zu den wirkungsvollsten Einflüssen beim
Lernen.
2. Lehrpersonen müssen direktiv, einflussreich, fürsorglich und aktiv in
der Leidenschaft des Lehrens und Lernens engagiert sein.
3. Lehrpersonen müssen wahrnehmen, was Lernende denken und
wissen, um Bedeutung und sinnstiftende Erfahrungen zu
konstruieren. Zudem müssen sie ein kompetentes Wissen und
Verständnis vom Stoff ihres Faches besitzen, um sinnvolles und
angemessenes Feedback geben zu können.
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
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– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Visible Learning: Schlussfolgerungen
● Sechs Wegweiser für Exzellenz im Bildungsbereich:
4. Lehrpersonen müssen die Lernintentionen und Erfolgskriterien ihrer
Lehrsequenzen kennen und wissen, wie gut sie diese
Kriterienpunkte für alle Lernenden erreichen.  Sie müssen die
[individuell] nächsten Schritte identifizieren.
5. Lehrpersonen müssen […] Ideen so miteinander verknüpfen und
erweitern, dass die Lernenden Wissen und Ideen konstruieren und
rekonstruieren. Nicht das Wissen oder die Ideen, sondern die
Konstruktion dieses Wissens durch die Lernenden sind
entscheidend.
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Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Visible Learning: Schlussfolgerungen
● Sechs Wegweiser für Exzellenz im Bildungsbereich:
6. Lehrpersonen müssen […] Klassenzimmer schaffen, in denen
Fehler als Lerngelegenheiten willkommen sind, in denen das
Verwerfen von fehlerhaftem Wissen und Erkenntnissen begrüßt wird
und in den sich die Teilnehmenden sicher fühlen können, um zu
lernen, neu zu lernen und Wissen und Erkenntnisse zu erkunden.
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Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule
Thomas Eberle:
Vorlesung
„Grundlagen
„Gute Lehrer/innen
des Unterrichtens
– Guteund
Schule“
Erziehens in der Mittelschule“
Visible Learning
Bildnachweis: http://www.kontalinsen.de/wp-content/uploads/2013/02/augen.jpg
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Zusammenfassung
Gute Lehrer/innen
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Lehrerbildung
Kritische Stellgrößen
● Vorgaben und Studienorganisation
● Umgang mit Heterogenität der Studierenden
● Veranstaltungsformen
● Theorie-Praxis-Verknüpfung
● Umgang mit Kontingenz
● Beratung
● Förderung von Schlüsselkompetenzen und Kompetenzen, diese bei
Schüler/inne/n zu fördern
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Professionelle Kompetenz
Professionswissen
Fachwissen, fachdidaktisches
Wissen, pädagogisches Wissen
Einstellungen
Überzeugungen, Werthaltungen,
motivationale Orientierungen, …
Lehre
Forschung
(Weinert 2001, Baumert & Kunter 2006, Blömeke, Felbrich & Müller 2008)
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