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die bank
21.10.14
NEWSLETTER FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS
NACHRICHTEN
top-thema
Zahlungsverkehr
Mobile Payment nimmt Fahrt auf
Apple, Facebook, Google & Co. heizen mit ihrer Marktmacht die Veränderung bei den Bezahlsystemen nachhaltig an. Zudem drohen
kleinere branchenfremde Player den Finanzinstituten das Wasser
abzugraben.
Deutsche Banken und Sparkassen waren sich in der Vergangenheit selten einig. Die Folge sind viele Insellösungen statt einheitlicher Ansätze etwa bei zukunftsweisenden Bezahlsystemen – zum
Nachteil der Kunden. „Und letztlich auch zum eigenen Nachteil,
denn aktuell werden sie nicht nur beim Thema Mobile Payment
rechts und links überholt“, sagt Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter GFT Group. Für ihn ist keine Frage, ob sich das
kontaktlose Bezahlen auch in Deutschland durchsetzen wird, sondern nur wie schnell dies geschieht. Noch sei es für Geschäftsbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken nicht zu spät: Sie
müssen sich jetzt als starke Einheit aufstellen und so die weitere
Entwicklung als Partner von Apple und Co. mitgestalten. „Mit Einzellösungen haben sie gegen die Marktmacht von Apple und Google keine Chance“, so Dietz, der allerdings eine ganze Reihe von
Handlungsoptionen der deutschen Kreditwirtschaft sieht, denn
mit der Markteinführung des iPhone 6 und Apple Pay muss die
gesamte Branche ihre Positionen zu Mobile Payment überdenken
und sich entscheiden, ob sie Apple und Google als Konkurrenten
auf dem Markt für mobile Zahlungssysteme sieht oder auch Kooperationen als möglich erachtet. In den USA geht der Trend klar
in Richtung Kooperation. Neben den großen Kreditkartenunternehmen sind auch JP Morgan Chase, Citigroup, Capital One und
Bank of America sowie verschiedene große Handelsketten bei der
Apple-Lösung mit an Bord, weitere werden bald folgen. Schon zur
Einführung kann Apple Pay an 220.000 Akzeptanzstellen genutzt
werden. Zum Vergleich: In Deutschland gibt es aktuell gerade einmal 40.000 NFC-fähige Point of Sales (PoS). Für die deutsche Kreditwirtschaft öffnet sich jetzt ein Zeitfenster, das Girokartensystem
als Basis für deutsches Mobile Payment in Kooperation mit Apple,
Google und anderen zu platzieren. Apple hat sich nicht dazu geäußert, wann Apple Pay in Deutschland verfügbar sein wird. Das
Unternehmen wird die Zeit aber nutzen, um auch hierzulande
starke Partner zu gewinnen.
Insbesondere die Verbünde haben den Vorteil, nah am Kunden
zu sein. „Sie können ihre starke Position nutzen, den Kunden
die Schwellenangst nehmen und Mobile Payments beispielsweise in bestehende Konten integrieren. Außerdem könnten die gut
vernetzten Regionalbanken ihre Kräfte leicht bündeln und gemeinsam stärker auftreten“, sagt Bankenberater Jens Baumgarten von Simon-Kucher & Partners. Neben einer Lösung für den
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21.10.14
TOP THEMA
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NEWSLETTER FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS
top-thema
Massenmarkt kann sich die deutsche Kreditwirtschaft beispielsweise mit Speziallösungen für besondere Sicherheitsbedürfnisse positionieren. Wird etwa die NFC-Smartphone-Lösung mit
einem separaten TAN-Generator gekoppelt, sind Man-in-theMiddle-Attacken ausgeschlossen.
Selbstbewusstsein gegenüber Apple & Co. ist also durchaus angebracht, zumal die großen US-Konzerne bei deutschen Nutzern vor
allem ein Vertrauensproblem haben. „Ein Bezahldienst von Facebook birgt natürlich enormes Erfolgspotenzial, wenn man allein
die Verbreitung des Netzwerks betrachtet: 1,3 Milliarden Menschen nutzen Facebook pro Monat aktiv, darunter 945 Millionen
über die mobile App. Ob die Nutzer Facebook allerdings vertrauen,
wenn es um den Versand von Geld geht, muss sich erst noch zeigen“, meint Philipp Nieland, Mitgründer und CEO des auf internationale Bezahlprozesse spezialisierten Payment-Dienstleisters
PPRO Group. Gerade in Sachen Datenschutz wird sich ein Teil der
Kunden gut überlegen, ob sie tatsächlich bereit sind, Facebook ihre
Kreditkarten- oder Kontodaten zu geben. Außerdem ist die Kreditkarte als Zahlungsmittel nur in den USA und Großbritannien populär – andere Länder haben andere Zahlgewohnheiten und häufig auch eigene, länderspezifische Zahlarten, die sich im Zahlprozess deutlich von der Kreditkarte unterscheiden. „Auch nicht zu
vergessen ist das Thema Regulierung. Eine Website weltweit zur
Verfügung zu stellen, ist etwas anderes, als ein Geldtransfergeschäft global auszurollen“, sagt Nieland. Schließlich gelten auch
in jedem Land unterschiedliche Gesetze und Regulierungsvorschriften für den Finanzmarkt. Zudem sei es eher fraglich, ob das
Facebook-Wallet auch am Point of Sale ankommt. „Die besseren
Chancen hat hier Apple Pay: Apple setzt mit seinem Bezahldienst
direkt auf den POS und verfügt über eine ähnlich hohe Marktpräsenz wie Facebook“, so Nieland. Für die deutsche Kreditwirtschaft
ist der Zug in Sachen Mobile Payment somit noch lange nicht abgefahren – er kommt aber erkennbar ins Rollen.
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die bank
21.10.14
NEWS
ó
NEWSLETTER FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS
news
Diebstählen an infizierten Geldautomaten
Cyberkriminelle erbeuteten Millionenbeträge
Infizierte Automaten auch in Europa
Cyberkriminelle haben Geldautomaten auf der ganzen Welt
angegriffen und Geldbeträge in Millionenhöhe erbeutet, ergaben Untersuchungen von Kaspersky Lab. Im Zug ihrer forensischen Untersuchungen entdeckten die Experten ein Stück
Schadsoftware namens „Tyupkin“, das die Automaten infizierte und den Angreifern auf diese Weise ermöglichte, sie mittels
Manipulation zu leeren. Interpol hat die betroffenen Mitgliedstaaten gewarnt und unterstützt die laufenden Ermittlungen.
Auf Anfrage einer Finanzinstitution führte das Kaspersky Lab
Global Research and Analysis Team (GReAT) eine forensische
Untersuchung des Cyberangriffs durch. Die Schadsoftware
wurde als Backdoor.MSIL.Tyupkin identifiziert und benannt.
Sie wurde bisher in Geldautomaten in Europa, Lateinamerika
und Asien vorgefunden. „In den letzten Jahren konnten wir
eine Zunahme von Angriffen gegen Geldautomaten mithilfe
von Skimming-Geräten und Schadsoftware beobachten“, erklärt Vicente Diaz von Kaspersky Lab. Die Bedrohungslage
habe sich dahingehend verändert, dass Cyberkriminelle Banken nun direkt angreifen, etwa indem sie Geldautomaten infizieren oder einen direkten Angriff im APT-Stil gegen die Banken starten. Der Tyupkin-Schädling sei nur ein Beispiel dafür,
wie Angreifer die Schwachstellen in der Infrastruktur der Geldautomaten ausnutzen. „Wir raten Banken dringend, die physische Sicherheit ihrer Geldautomaten sowie die Netzwerk-Infrastruktur zu überprüfen und in hochqualitative Sicherheitslösungen zu investieren“, sagt Diaz.
Der Angriff durch die Kriminellen läuft in zwei Phasen ab. Zuerst verschaffen sie sich direkten Zugriff zum System des Geldautomaten und legen eine bootfähige CD ein, welche die Schadsoftware „Tyupkin“ installiert. Nachdem sie das System neu
gestartet haben, befindet sich der infizierte Bankautomat unter
der Kontrolle der Angreifer. Nach erfolgreicher Infizierung
startet die Schadsoftware eine Endlosschleife und wartet auf
Befehle. Damit die Manipulation schwerer zu erkennen ist, akzeptiert „Tyupkin“ nur zu bestimmten Zeiten (Sonntag und
Montag nachts) Befehle. Während dieser Zeiträume sind die
Kriminellen tätig und somit in der Lage, Geld aus den infizierten Automaten zu stehlen.
Videomaterial aus Überwachungskameras an den infizierten
Geldautomaten zeigen die Methoden, mit denen die Kriminellen an das Bargeld gelangten. Für jede „Sitzung“ wird zunächst
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eine einzigartige Kombination aus zufälligen Zahlen generiert.
Damit wird sichergestellt, dass keine Person außerhalb der kriminellen Gruppierung versehentlich von dem Betrug profitiert.
Anschließend erhält der Täter, der den Diebstahl ausführt, Anweisungen über das Telefon von einem anderen Mitglied der
Gruppierung. Dieser Operator kennt den Algorithmus und ist
in der Lage, einen Schlüssel für die jeweilige Sitzung auf Basis
der angezeigten Nummern zu generieren. Dies stellt sicher,
dass die Personen, welche das Bargeld stehlen, nicht im Alleingang handeln.
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die bank
Niehoff | Hirschmann (Hrsg.)
Über das Buch
auf große, systemrelevante Banken abstel-
sicht im Januar 2013 veröffentlichte Stan-
len. Mittelfristig dürften sich die Prinzipien
dard „BCBS 239 – Risikodatenaggregation
aber als Best Practice im Markt etablieren.
und Reporting“ stellt erstmals regulatori-
Der vorliegende Band gibt zahlreiche Im-
sche Anforderungen an die risikoartüber-
pulse für die praxiskonforme Umsetzung
greifende IT-Infrastruktur, das Datenmana-
von BCBS 239 und enthält darüber hinaus
gement und das Risikoreporting in Banken.
den Originaltext der „Grundsätze für die
Die Verfahren zur Aggregation und zum Re-
effektive Aggregation von Risikodaten und
porting von Risikodaten sollen nicht nur im
die Risikoberichterstattung“.
erforderlich sind. Zur Erfüllung der neu-
en Regelungen gemäß BCBS 239 ist eine
konzern- und geschäftsübergreifende Definition, Erfassung und Verarbeitung risiko-
relevanter Daten mit hohen Anforderungen
an die Beschaffenheit und Konsistenz von
Risikodaten und Risikoreports erforderlich.
BCBS 239
Die Herausgeber
Wilhelm Niehoff ist Chefredakteur der
Fachzeitschrift „Die Bank“ sowie Sprecher
der Geschäftsführung der Bank-Verlag
GmbH, Köln.
Dr. Stefan Hirschmann ist verantwortlicher
Chefredakteur der Zeitschrift „Die Bank“
sowie Redaktionsleiter von „Bank & Compliance“ und „Risiko Manager“.
Zwar gehen die Anforderungen der BCBS
Die Autorinnen und Autoren
239 an vielen Stellen weit über das hinaus,
Alle Autorinnen und Autoren sind Exper-
was kleine und mittlere Institute leisten
ten und Führungspersönlichkeiten aus der
müssen, da die Grundsätze in erster Linie
Bank- und Beratungspraxis.
ISBN 978-3-86556-400-9
Art.-Nr. 22.513-1400
Bank-Verlag GmbH
Wendelinstraße 1 | 50933 Köln
Postfach 45 02 09 | 50877 Köln
Wenn der Schlüssel korrekt eingegeben wurde, zeigt der Geldautomat an, wie viel Bargeld in jeder Geldkassette verfügbar
ist, und fordert die ausführende Person auf, eine Kassette zu
wählen. Danach gibt der Geldautomat jeweils 40 Banknoten
von der ausgewählten Kassette aus.
BCBS 239
vor allem in Krisenzeiten, wenn zeitnahe
Informationen zur Entscheidungsfindung
Niehoff | Hirschmann
Regelbetrieb einen Nutzen stiften, sondern
Jettezltlen
Wilhelm Niehoff | Stefan Hirschmann (Hrsg.)
BCBS 239
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Der vom Basler Ausschuss für Bankenauf-
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4. Fachtagung „Bankrecht und Bankpraxis“
Swaps & Co. in der
Anlageberatung
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am 20. November 2014 im Bank-Verlag in Köln
Mit dem „Spread Ladder Swap“-Urteil hat der Bundesgerichtshof im März 2011
einen Pflock eingeschlagen, der seither Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen in der Anlageberatung das Leben nicht unbedingt leichter macht: Dem
Abschluss eines Finanztermingeschäfts muss demnach eine sach- und anlegergerechte Beratung unter Erfassung der persönlichen Risikobereitschaft und mit
ausdrücklichem Hinweis auf das totale Verlustrisiko des Kunden vorausgehen
– beweispflichtig sind Sie.
• Wie gehen Sie mit dieser Problematik um?
• Welche Perspektiven gibt es für die Zukunft?
• Wie reagieren andere Häuser?
Diese Fragen möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren.
Melden Sie sich jetzt an!
Für weitere Informationen:
Stefan Lödorf | Telefon: 0221-5490-133 | Telefax: 0221-5490-315 |
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die bank
21.10.14
NEWS
ó
NEWSLETTER FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS
news
SIBOS in Boston
Globale Lösungen für Compliance gefragt
Auf der diesjährigen SIBOS, der weltweit größten Veranstaltung
der Finanzindustrie, war die weiter zunehmende weltweite Regulierung mit ihren operativen Herausforderungen im Finanzwesen
erneut ein Schwerpunkt in den Diskussionsrunden. Steigender
Kostendruck muss durch höhere Effizienz über stärkere Standardisierung und Automatisierung sowie mit neuen externen Compliance-Services zur Entlastung des Kerngeschäfts aufgefangen
werden. Hinzu kommen wachsende Gefahren durch organisierten
Financial Crime, Geldwäsche, Datenspionage sowie neue geopolitische Konflikte mit Embargo- und Sanktionsforderungen, zu deren Erfüllung in der Finanzwelt globale Lösungen gefragt sind.
Weitere wichtige Themen waren unter anderem Standards – wie
etwa die weltweit stark zunehmende Umstellung der MT- auf MXNachrichtenformate nach ISO20022 – sowie die neuen Strukturen
im Zahlungsverkehr. Folgen und Chancen dieser Veränderungen
wurden im neuen Forum „SIBOS University“ auf der Basis von
Studien des Swift Instituts intensiv diskutiert. Mit Auditorien und
Paneldiskussionen im Plenum an allen Konferenztagen sowie ihren thematisch fokussierten, mehrtägigen Foren bot die SIBOS erneut die aktuellsten Bestandsaufnahmen und Analysen zu den
drängenden Fragen in der Finanzwelt, stellte neue Lösungsange-
bote vor und gab Ausblicke auf die absehbaren Entwicklungen der
Zukunft. Während der laufenden Messe konnte Swift einen neuen
Tagesrekord von 25.877.390 weltweit über das Netzwerk übermittelten Nachrichten vermelden, das ist ein Anstieg um 1,6 Millionen
gegenüber der letzten Höchstmarke vom April 2014. Der jüngste
Rekord beruht auf zuvor noch nie erreichten 13,21 Millionen Zahlungsverkehrsnachrichten (0,8 Millionen mehr als der vorherige
Bestwert) zusammen mit 10,9 Millionen Wertpapiernachrichten
und 1,5 Millionen Nachrichten aus dem Treasury an nur einem
Tag. In diesem Jahr ist die Zahl der FIN-Nachrichten bis heute insgesamt um 10,2 Prozent gewachsen, wobei die Zahlungsverkehrsnachrichten um 8,2 Prozent zunahmen und Wertpapiernachrichten um 14,6 Prozent.
Begegnungen der Finanzwelt auf vielen Ebenen
Gottfried Leibrandt, SWIFT-Vorstandsvorsitzender, bei seiner
Einführungsansprache.
Im diesjährigen Compliance-Forum wurde festgestellt, dass neue
nationale Regulierungen infolge der Finanzkrise den Fortschritt
der Internationalisierung bedrohten, wo globale Lösungen gefordert seien. Ein wichtiges Thema des Forums waren auch Überlegungen zu gemeinsamen „Utilities“ für die Bekämpfung der Finanzkriminalität.
die bank
21.10.14
NEWS
ó
NEWSLETTER FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS
news
Retail Banking nur mit
minimalem Wachstum
Im Jahr fünf nach der Finanzkrise hofften immer noch einige
Banken auf die Rückkehr der alten Welt. Bei einigen Instituten
sei zu bezweifeln, ob sie die neue Realtität mit moderatem Zinsniveau, anderen Wettbewerbern und verändertem Kundenverhalten im vollen Umfang verstanden hätten – so heißt es im
aktuellen Retail Banking Kompass der Managementberatung
Moonroc. Die Anpassung der Geschäftsmodelle einiger Institute sei zu gering, und die Versuche, die Segel neu auszurichten, fielen bei Vielen zu zaghaft aus, sagen die Münchener.
Entsprechend seien auch die Ergebnisse einiger Privatkundeninstitute in den letzten Jahren deutlich rückläufig.
Insgesamt weise der deutsche Retail-Banking-Markt für 2013
ein leichtes Wachstum auf, führen die Studienautoren auf. Mit
einem Gesamtvolumen von 58,8 Mrd. € lag der Wert zwar um
0,7 Prozent höher als im Vorjahr. Dieses geringe Wachstum relativiert sich vor allem im Vergleich mit den Jahren zuvor: Seit
2002 hatte das Wachstum bislang stets zwischen einem und
zwei Prozent gelegen.
Als Gewinner sehen die Berater hingegen die Spezialbanken.
Ihr fokussiertes Angebot schlage die hohe Produktbreite vieler
anderer Institute. Die Kombination aus Technologie, Produkten
und Kooperation könne den Wettbewerb auf Distanz halten.
Spezialisierung gilt der Studie zufolge auch im Online Banking
als Nonplusultra. Nur drei Online-Banken seien in Deutschland
erfolgreich (Ing-Diba, Comdirect und DKB), und auch diese verdanken ihren Erfolg allesamt einer speziellen Geschäftsausrichtung. Das „Bauchladen-Banking“ hingegen habe ausgedient: Banken, die alten Warenhäusern ähneln, würden nach
und nach vom Markt verdrängt.
[Weitere Infos: www.moonroc.de.]
Untersuchung des Bankenverbands
Sicheres Online Banking
Eine aktuelle Erhebung der GfK Nürnberg im Auftrag des Bankenverbandes zeigt, dass mittlerweile 54 Prozent der Deut-
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Banken 2020:
Lünendonk Studie
Die Vielfalt des deutschen Bankensystems, Trends, Technologien, Geschäftsmodelle, Entwicklungen. In Zusammenarbeit gi-geldinstitute & Lünendonk.
Jetzt kostenlose Studie lesen.
schen ihre Bankgeschäfte zumindest teilweise online erledigen,
das entspricht 34 Millionen Menschen und damit mehr als der
Hälfte der erwachsenen Deutschen. Für sie überwiegen offenkundig die Vorteile und die Bequemlichkeit. Sicherheitsbedenken als Hemmschwelle haben im Laufe der vergangenen Jahre
erkennbar an Bedeutung verloren. Hielten 2010 nur 35 Prozent
der Deutschen Online Banking für „sicher“ oder „sehr sicher“,
meint das heute immerhin die Hälfte der Befragten. Nur noch
18 Prozent der Befragten halten Online Banking für „überhaupt
nicht sicher“. Bedenken haben vor allem ältere Menschen und
jene, die sich ohnehin nur wenig mit dem Internet beschäftigen. Von den Deutschen, die Online Banking nutzen, sind
knapp neun von zehn von der Sicherheit des Verfahrens überzeugt. Der Bankenverband weist darauf hin, dass bei Beachtung
der einschlägigen Vorsichtmaßnahmen das reale Risiko, Opfer
eines Betrugs zu werden, extrem gering sei und nicht einmal
im Promillebereich liege. Auf 2,5 Milliarden Online-Überweisungen kamen im letzten Jahr 4.100 Phishing-Vorfälle. Die Investitionen vieler Banken in sicherere Verfahren haben sich
ausgezahlt.
Neue Kommunikationsplattform
Finanzhäuser arbeiten
zusammen
Eine Reihe weltweit führender Finanzinstitute hat sich zur
Gründung eines neuen Kommunikations-Ökosystems zusammengeschlossen. BNY Mellon, BlackRock, Citadel, Citi, Credit
Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, Jefferies, JPMorgan,
21.10.14 diebank NEWSLETTER 6
die bank
21.10.14
NEWS
ó
NEWSLETTER FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS
news
Maverick, Morgan Stanley, Nomura und Wells Fargo investieren insgesamt 66 Mio. US-$ in ein neues Unternehmen namens
Symphony LLC, das wiederum die Perzo Inc. übernimmt. Die
Gründung sei „die richtige Antwort auf das immer dringendere Bedürfnis nach einer besseren Lösung zur Kommunikation
innerhalb unserer gesamten Branche“, sagte Darren Cohen von
Goldman Sachs. Die Zusammenarbeit der renommierten Finanzinstitute unterstreiche den gemeinsamen Wunsch, eine sichere, Compliance-konforme und effiziente Kommunikationsplatt-
form zu schaffen. Symphony verfolgt eine Open-Source- und
Open-Architecture-Philosophie, die sowohl die Integration seiner Komponenten in Drittanwendungen als auch die Interoperabilität mit anderen Netzwerken ermögliche. Der Core Source
Code der Plattform wird einer Open Source Foundation zur
Verfügung gestellt. Die Stiftung wird ab 2015 den freien Gebrauch einiger Schlüsselkomponenten der Plattform-Software
über ein Open-Source-Lizenzmodell ermöglichen.
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2. Jahrestagung
Data Management & Data Governance in Banken und
Versicherungen
Inklusive Workshop
01. - 03. Dezember 2014 - Hyatt Mainz, Deutschland
Keynotes:
Aufbau einer integrierten Finanz- und Risikoarchitektur in der DZ BANK
Speaker: Marc Ziegler
Gruppenleiter, Group Finance/Business Developement
DZ BANK AG
BCBS 239: Status quo im Jahr #2
Speaker: Dr. Tobias Volk
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h.guhl-behrendt@marcusevansde.com
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21.10.14
STUDIEN
ó
NEWSLETTER FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS
studien
Deutschen geben sich im Umgang mit Geld selbstbewusst
Unwissenheit über die eigenen Rücklagen
Selbstbewusst trotz geringem
Finanzwissen
Selbst die Kontrolle über die eigenen Geldanlagen fällt einigen
Deutschen schwer: Von denjenigen, die mindestens eine Geldanlage besitzen, kennt etwa jeder Sechste die Höhe der eigenen Rücklagen nicht genau. Eine ungefähre Vorstellung über die Höhe des
Gesparten besitzt hingegen jeder dritte Sparer. Die Mehrheit der
Bundesbürger kontrolliert jedoch regelmäßig die Höhe der eigenen
Rücklagen. Hilfsmittel, wie etwa das klassische Haushaltsbuch
oder eine moderne Finanzsoftware, nutzen hingegen nur wenige.
Ein traditionelles Haushaltsbuch führt nur jeder vierte Befragte.
Auf eine Finanz-Software greifen nur acht Prozent der Deutschen
zurück.
Die Mehrheit der Deutschen fühlt sich im Umgang mit Geld sicher.
Mehr als die Hälfte der Befragten gibt über sich selbst an, sehr gut
haushalten zu können, zeigt die Studie „Sparerkompass 2014“, die
das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Bank of
Scotland durchgeführt hat. Weitere 40 Prozent geben an, einigermaßen klar zu kommen und nur selten mehr auszugeben, als sie
tatsächlich auf dem Konto haben. Paradox ist, dass die meisten
Bundesbürger sich selbstbewusst geben, obwohl sie ihr Finanzwissen selbst als ausbaufähig empfinden. So verfügt jeder Vierte nach
eigenen Angaben über „geringe“ oder „gar keine“ Kenntnisse auf
diesem Gebiet. Nur etwa jeder Dritte bezeichnet sich selbst als
„sehr gut“ oder „gut“ informiert. Besonders jungen Menschen fehlt
es an entsprechendem Fachwissen: In der Altersklasse der 18- bis
29-Jährigen geben 38 Prozent an, nur „geringe“ oder „gar keine“
Kenntnisse zu haben.
Anteil der Bundesbürger, die ihren Informationsstand als gering
einschätzen bzw. sich gar nicht informiert fühlen, wenn es um
Finanzangelegenheiten und Geldanlagen geht:
Platz
Bundesland
Prozent
1
Berlin
35
2
Hamburg
30
3
Nordrhein-Westfalen
28
3
Sachsen-Anhalt
28
4
Bayern
26
5
Brandenburg
25
5
Rheinland-Pfalz
25
6
Niedersachsen
24
7
Hessen
23
8
Bremen
22
9
Baden-Württemberg
20
10
Mecklenburg-Vorpommern
19
11
Sachsen
18
12
Schleswig-Holstein
17
13
Thüringen
12
14
Saarland
10
Quelle: Forsa im Auftrag der Bank of Scotland.
Umsätze und Erträge bei Finanzinstituten und
Dienstleistern rückläufig
Finanzinstitute bauen
Stellen ab
Der CFS-Index, der vierteljährlich die Verfassung der deutschen
Finanzbranche abbildet, gibt im dritten Quartal 2014 um einen
Punkt auf 111,4 Punkte nach. Der Rückgang ist vor allem auf eine
schwächere Entwicklung bei Erträgen und Umsätzen der Finanzinstitute und Dienstleister am Finanzplatz Deutschland zurückzuführen. Die befragten Finanzinstitute bauten zudem abermals Stellen ab und rechnen auch für das laufende Quartal mit weiteren
Kürzungen. Im Unterschied hierzu stellten die Dienstleister im
vergangenen Quartal neue Mitarbeiter ein und erhöhten ihre Investitionen.
„Während Dienstleister, wie Beratungs- oder Wirtschaftsprüfungsunternehmen, von den neuen Regulierungen im Bankensektor
profitieren, wirken diese sich bei den Finanzinstituten negativ aus.
Diese gegenläufigen Effekte führten dazu, dass sich der CFS-Index
im letzten Quartal seitwärts entwickelte“, kommentiert Prof. Dr.
Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for Financial Studies und
wissenschaftlicher Leiter der Umfrage. Die Finanzinstitute und
Dienstleister konnten entgegen der Erwartungen aus dem Vorquartal ihre Umsätze bzw. ihr Geschäftsvolumen im dritten Quartal nicht wie geplant ausbauen. Bei den befragten Finanzinstituten
fällt der entsprechende Sub-Index um 1,5 Punkte auf 111,3 Punkte und bei den Dienstleistern um 1,6 Punkte auf 119,6 Punkte. Insbesondere die Finanzinstitute erwarten, dass die Umsatzentwicklung auch im vierten Quartal 2014 leicht zurückgeht.
die bank
21.10.14
STUDIEN
ó
NEWSLETTER FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS
Pressemitteilung
CFS-Index gibt weiter nach
studien
Umsätze und Erträge bei Finanzinstituten und Dienstleistern rückläufig /
Auch
die Erträge der Finanzinstitute
und Dienstleister
steigen
118,6 Punkten. Die Finanzinstitute verharren dagegen auf 107,7
Finanzinstitute
bauen Stellen
ab
im dritten Quartal 2014 weniger stark an als im zweiten QuarPunkten. Beide Gruppen rechnen mit einem geringeren Investal. Diese Entwicklung spiegelt die verhaltenen Erwartungen
titionswachstum für das laufende Quartal im Vergleich zum
FRANKFURT, 20. Oktober 2014. Der CFS-Index,
der vierteljährlich die Verfassung der
beider Gruppen aus dem Vorquartal wider. Der entsprechende
Vorquartal.
deutschen
Finanzbranche
abbildet,
gibt
im dritten
Sub-Index
lässt bei
den Finanzinstituten
um zwei
Punkte
nach Quartal 2014 um einen Punkt auf 111,4 Punkte
undnach.
fällt auf
106Rückgang
Punkte. Bei ist
denvor
Dienstleistern
der schwächere
RückBei den
Finanzinstituten
der Sub-Index
Mitarbeiter unDer
allem aufist
eine
Entwicklung
bei bleibt
Erträgen
und Umsätzen
gang mit 5,7 Punkten noch deutlicher. Der Sub-Index bleibt mit
ter dem neutralen Indexwert von 100 Punkten, was einen StelderPunkten
Finanzinstitute
undhohen
Dienstleister
am Finanzplatz
Deutschland
Die bedeutet.
befragten
115,5
aber auf einem
Niveau. Während
die Filenabbau
auch fürzurückzuführen.
das dritte Quartal 2014
Der Subnanzinstitute
für das laufende
mit einem
schwä-ab und
Index
fällt umauch
2,5 Punkte
auflaufende
97,3 Punkte
und auch
Finanzinstitute
bautenQuartal
zudemerneut
abermals
Stellen
rechnen
für das
Quartal
mitfür das
cheren Ertragsanstieg rechnen, erwarten die Dienstleister eilaufende Quartal rechnen die Finanzinstitute mit Entlassunweiteren Kürzungen. Im Unterschied hierzu stellten
die Dienstleister im vergangenen Quartal
nen leicht höheren Zuwachs.
gen. Im Gegensatz dazu stellen die Dienstleister auch im dritneue Mitarbeiter ein und erhöhten ihre Investitionen.ten Quartal 2014 weiter ein, der entsprechende Sub-Index erDer Sub-Index Investitionen steigt bei den Dienstleistern enthöht sich gegenüber dem Vorquartal um 4,5 Punkte auf 118
gegen der Erwartungen aus dem Vorquartal im dritten Quartal
Punkte.
„Während Dienstleister, wie Beratungs- oder Wirtschaftsprüfungsunternehmen,
von den neuen
2014 mit 6,1 Punkten stark an und erreicht einen Wert von
Regulierungen im Bankensektor profitieren, wirken diese sich bei den Finanzinstituten negativ
aus. Diese gegenläufigen Effekte führten dazu, dass sich der CFS-Index im letzten Quartal
seitwärts entwickelte“, kommentiert Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for
CFS-Index
Financial Studies und wissenschaftlicher Leiter der Umfrage.
Finanzinstitute und Dienstleister am Finanzplatz Deutschland
1
Quelle: Center for Financial Studies (CFS).
Stand: Oktober 2014.
21.10.14 diebank NEWSLETTER 9
die bank
21.10.14
A U S U N S E R E R M A R K E N W E LT
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aus unserer markenwelt
Periodische Risiko­
tragfähigkeitskonzepte
Fremdbildstudie zeigt:
Compliance-Aufgaben unklar
Von Frank Blass, Christoph Bleses, Dr. Michael Lesko
Bei Compliance-Schulungen, in Sachen Kommunikation sowie bei
der Weiterbildung der Compliance Officer selbst sehen Manager
Verbesserungsbedarf. Fast zwei Drittel der befragten Führungskräfte in Deutschland sind der Ansicht, dass die Bedeutung von
Compliance aufgrund der zunehmenden Regulierungsdichte in
den kommenden drei Jahren noch steigen wird. Aber fast 40 Prozent der Führungskräfte sind nur mäßig bis gar nicht informiert
hinsichtlich des Leistungsspektrums von Compliance. Dies zeigen
erste Ergebnisse der Fremdbildstudie 2014 „Wie sehen Führungskräfte in Deutschland den Compliance Manager?“, die vom Berufsverband der Compliance Manager (BCM) in Zusammenarbeit mit
Professor Henning Herzog vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaft,
Governance, Risk & Compliance an der Quadriga Hochschule Berlin im Zeitraum von Juli bis August 2014 unter Führungskräften
in ganz Deutschland durchgeführt wurde. Die allgemeine Aufgabenerfüllung der Compliance-Organisation bewerten über 60 Prozent der Befragten positiv. Nachholbedarf sehen sie vor allem im
Bereich Kommunikation - hier weicht das Fremdbild stark vom
Selbstbild der Compliance Manager ab. (…)
Erhöhte Anforderungen an Kapitalbedarf und Risikomessung
Durch steigende Eigenmittelanforderungen durch Basel III auf
der einen und erhöhte Anforderungen an die Risikomessung
durch die MaRisk auf der anderen Seite ergeben sich massiv gestiegene qualitative und quan­titative Anforderungen an periodische Risikotragfähigkeit. So erfordert beispielsweise die Umsetzung der Anforderungen an den Kapitalplanungsprozess die
Abbildung komplexer Zusammenhänge zwischen ­Ergebnis und
Kapital in den Dimensionen Aufsicht und Handelsrecht. Bei der
Risiko­quantifizierung führen aktuelle Praxiskonzeptionen häufig zu einer deutlichen Risikoüberschätzung. Im Rahmen des
vorliegenden Beitrags gehen die Autoren auf zentrale Aspekte
bei der Umsetzung in der Praxis für die Institute ein.
Die Risikotragfähigkeit kann als „Herzstück“ der MaRisk bezeichnet werden. Dabei ist im Rahmen der Risikotragfähigkeit
jederzeit sicherzustellen, dass die wesentlichen Risiken unter
Berücksichtigung von Risikokonzentrationen laufend abgedeckt
sind. Aufgrund der Notwendigkeit, die wesentlichen Risiken und
Risikokonzentrationen abzudecken, stellt die Risikotragfähigkeit
eine komplexe Aufgabe dar. Im Hinblick auf die MaRisk-Regelungen im Detail wird auf die aktuelle Version der MaRisk (vgl. BaFin, MaRisk in der Fassung vom 15. Dezember 2012) verwiesen.
In den letzten Jahren wurden die Anforderungen an die Risikotragfähigkeitskonzepte permanent erweitert. Zu nennen sind
hier vor allem:
• Angemessene Betrachtung der Risikotragfähigkeit über den
Bilanzstichtag hinaus,
• Berücksichtigung von Diversifikationseffekten [vgl. Beck/Lesko 2011], (...)
[Den vollständigen Text finden Sie hier.]
[Den vollständigen Text finden Sie hier.]
Mehr unter: www.info-bank-compliance.de
BaFin veröffentlicht klärende
Erläuterungen zum Pfändungsschutzkonto
Das 2010 eingeführte Pfändungsschutzkonto hat die Situation
für Schuldner, die von einer Kontopfändung betroffen sind,
deutlich verbessert. Allerdings führen die relativ komplexen
gesetzlichen Regelungen in der Praxis noch relativ häufig zu
Auslegungsschwierigkeiten, (...)
[Den vollständigen Text finden Sie hier.]
Mehr unter: www.info-risiko-manager.de
www.info-bub.de
21.10.14 diebank NEWSLETTER 10
die bank
21.10.14
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NEWSLETTER FÜR BANKPOLITIK UND PRAXIS
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Fachtagung Compliance
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29.-30.10.2014
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Köln
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Frankfurt
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20.11.2014
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Bankenaufsichtskonferenz
26.11.2014
Köln
Fachveranstaltung BCM und IT-Aufsicht in Banken
03.12.2014
Köln
03.-04.12.2014
Frankfurt
15.12.2014
Frankfurt
25.-26.02.2015
-
RepRisk Forum
Grundlagen der aufsichtsrechtlich relevanten Bilanzierung
Solvabilitätsregime - Kreditrisikostandardansatz
Überblick über die bankenstatistischen Meldungen
Gesetzliche Grundlagen der Groß- und Millionenkreditverordnung
Gesetzliche Grundlagen bankaufsichtlicher Meldungen (= Meldewesenüberblick)
Leverage Ratio und Asset Encumbrance
Zahlungsverkehr der Zukunft
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21.10.14 diebank NEWSLETTER 11
Intensivtraining:
Ausgestaltungen und Umsetzungsmöglichkeiten einer Compliance-Funktion
nach AT 4.4.2 MaRisk
am Donnerstag, den 6. November 2014, in Köln
Das Intensivtraining vermittelt die Grundlagen zu AT 4.4.2 MaRisk und
wirft einen detaillierten Blick auf die Kernaufgaben, mit denen eine
MaRisk-Compliance-Funktion auf die Einhaltung von wesentlichen rechtlichen Regelungen und Vorgaben hinwirken kann. Insbesondere wird
auf praktische Umsetzungsbeispiele Bezug genommen und es werden
Alternativen bei der prozessualen Ausgestaltung aufgezeigt.
Die Referenten Karsten Büll (Bank für Sozialwirtschaft AG Köln) und
Michael Voss (PricewaterhouseCoopers AG Düsseldorf) werden Ihnen
einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen geben sowie praxisnahe Möglichkeiten aufzeigen, wie diese Funktion sich in das Unternehmen integrieren kann.
Bitte senden Sie uns Ihre Anmeldung bis spätestens
28. Oktober 2014.
Anmeldung und Information
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