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Faszination Faszien – eine eigene Welt eröffnet sich

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Viewof
Ausgabe 1 | Februar/März 2015
Life
Angebote
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Seite 2
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im März 2015
Seite 15
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Seite 15
Faszination Faszien
– eine eigene Welt eröffnet sich
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2
La Vie | View of Life
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La Vie | View of Life
Liebes Mitglied,
Vor kurzem habe ich eine besonders interessante Umfrage gelesen.
23 Prozent der Deutschen verzichten auf mindestens ein Nahrungsmittel,
weil sie angeblich eine Allergie oder Intoleranz haben und diesem
Nahrungsmittel die persönliche Bekömmlichkeit absprechen.
16 Prozent meiden Laktose, also Milchzucker in Milchprodukten.
11 Prozent fühlen eine Histamin-Intoleranz und verzichten unter
anderem auf Rotwein und Käse. Für 10 Prozent ist Fruchtzucker ein
Krankmacher und 9 Prozent meiden das Kleber-Eiweiß Gluten,
nicht zu verwechseln mit dem chinesischen Nationalgewürz Glutamat.
Interessanterweise ist allerdings das Ergebnis bei medizinischen
Verträglichkeitstests ein völlig anderes:
Am ehesten stimmen die Zahlen bei Laktose-Unverträglichkeiten überein,
tatsächlich vertragen 15 Prozent der deutschen Bevölkerung keine Milch.
Allergische Symptome nach dem Verzehr von Fruchtzucker zeigen sich
aber nur bei 5 Prozent. Gluten und Histamin verträgt jedoch fast jeder…
Tatsächlich allergisch gegen vermeintliche Bestandteile ist nur etwa ein Prozent.
Wie sich in der Umfrage herausstellte, haben 80 Prozent der „Allergiker“ ihre
Allergie selbst diagnostiziert. Man könnte von einer Massenhysterie sprechen.
Man könnte. Aber ich tue es nicht, weil ich so sensibel bin.
Manfred Dietrichsteiner
Geschäftsführer
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La Vie | View of Life
Die faszinierende Welt
der Faszien
Bis vor kurzem wurden Faszien
als einfaches „Stützkorsett“
für die inneren Organe abgetan.
Mittlerweile weiß man es besser:
Faszien stützen nicht nur den
Körper, sie tragen auch erheblich zu
Gesundheit und Wohlbefinden bei.
Faszie (auch Fascie, Entlehnung aus
dem Lateinischen fascia für „Band“,
„Bündel“) bezeichnet die WeichteilKomponenten des Bindegewebes,
die den ganzen Körper als ein
umhüllendes und verbindendes
Spannungsnetzwerk durchdringen.
Hierzu gehören alle kollagenen
faserigen Bindegewebe, insbesondere
Gelenk- und Organkapseln, Sehnenplatten (Aponeurosen), Muskelsepten,
Bänder, Sehnen, Retinacula (sogenannte „Fesseln“, beispielsweise an
den Füßen) sowie die „eigentlichen
Faszien“ in der Gestalt von flächigen
festen Bindegewebsschichten wie
die Plantarfaszie an der Fußsohle.
Eine andere Definition beschreibt Faszien als „das trennende und zugleich
dreidimensional verbindende Strukturelement des Körpers“. Im Rahmen
des muskulären Bindegewebes zählen
dazu das Endomysium (Zellhaut), das
Perimysium (Zusammenfassung von
Faserbündeln) und das Epimysium
(äußere Muskelhülle), die dann in
die jeweilige Sehne übergehen.
Unterschieden wird
zwischen drei Gruppen:
Oberflächliche Faszien
Oberflächliche Faszien befinden sich
im Unterhautgewebe in den meisten
Teilen des Körpers und vermischen
sich mit der retikulären Schicht der
Lederhaut (Dermis). Sie befinden
sich über dem oberen Bereich des
Musculus sternocleidomastoideus,
am Nacken und über dem Brustbein
(Sternum). Sie bestehen hauptsächlich
aus lockerem Bindegewebe sowie
Fettgewebe. Neben ihrer subkutanen
Präsenz umschließt diese Art von
Faszien Organe, Drüsen und neurovaskuläre Leitbahnen und füllt an vielen
anderen Stellen freien Raum. Sie
speichert Fett und Wasser; sie fungiert
als Durchgang für Lymphe, Nerven
und Blutgefäße sowie als Puffer und
Dämpfer. Da ein beträchtlicher Teil
der Bindegewebszellen dieser Schicht
Diese Informationen sind nur für Ärzte und Therapeuten!
La Vie | View of Life
miteinander Kontakt hat, vermutet
man auch, dass diese Schicht als ein
körperweites nicht-neurales Kommunikationsnetzwerk dienen könnte.
Tiefe Faszien
Tiefe Faszien sind die dichten faserreichen Bindegewebs-Schichten und
-Stränge, die die Muskeln, Knochen,
Nervenbahnen und Blutgefäße des
Körpers durchdringen und umschließen. Je nach lokalen Belastungsverhältnissen verdichtet und organisiert
sich dieses Gewebenetzwerk als
Sehnenplatten (Aponeurosen), als
große flächenhafte Faszien (wie der
Fascia Lata oder der Plantarfaszie),
als Ligamente (Bänder), Sehnen,
Retinaculae (Fesseln), Gelenkkapseln
oder als Muskelsepten. Als hochinnerviertes Periosteum (= Knochenhaut)
umhüllt dieses Gewebe die Knochen,
als Perichondrium die Knorpelgewebe, als Adventitia, die bei größeren
Blutgefäßen die äußerste histologisch
abgrenzbare Struktur bildet und
als Perineurium die Nervenbahnen.
Ferner sind alle Muskelfasern von
einer Endomysium-Schicht umhüllt,
während das Perimysium einzelne
Muskelfaserbündel zusammenfasst
und schließlich das Epimysium den
ganzen Muskel umhüllt. Der hohe
Anteil an Kollagenfasern verleiht
diesen Geweben eine hohe visko­
elastische Zugbelastbarkeit.
wird. Spezifische Namen kennzeichnen die viszeralen Faszien der Organe:
Die Meningen (Einzahl: Meninx) sind
die strukturierten Bindegewebsschichten, die das gesamte Zentralnervensystem umschließen, also das Gehirn
und das Rückenmark. Der Herzbeutel
oder das Perikard (lat. Pericardium, latinisierte Form des altgr. περί
„herum“ und καρδιά „Herz“) ist ein
bindegewebiger Sack, der das Herz
umgibt und dem Herzen durch eine
schmale Gleitschicht freie Bewegungsmöglichkeit gibt. Er enthält als
Gleitmittel eine geringe Menge (beim
Menschen 10 ml – 15 ml) seröser
Flüssigkeit. Pleura bezeichnet die
viszeralen Faszien der Lunge. Sie
besteht aus 2 Blättern und einem
dazwischen liegenden Spalt:
❚❚ Pleura visceralis (Lungenfell):
Sie ist das innere Blatt der Pleura,
das die beiden Lungenflügel umhüllt.
Sie geht im Bereich des Lungenhilus
(Lungenwurzel) in das äußere
Blatt über.
❚❚ Pleura parietalis (Rippenfell):
Sie ist das äußere Blatt der Pleura
und kleidet die Thoraxwand sowie
die kraniale (= zum Kopf hin) Seite
des Zwerchfells von innen aus.
❚❚ Cavitas pleuralis (Pleuraspalt):
Sie wird auch Cavum pleurae genannt und liegt zwischen den beiden
Pleurablättern. Dieser Spalt wird von
einigen Millilitern seröser Flüssigkeit,
der Pleuraflüssigkeit, ausgefüllt.
Das Peritoneum oder Bauchfell ist
eine seröse Haut, die mit ihren beiden
Blättern die Peritonealhöhle (Bauchfellhöhle) und so eine relativ reibungslose Verschiebbarkeit der Organe
gewährleistet. Man unterscheidet
dabei das Peritoneum parietale (parietales Blatt), das die Bauchwand von
innen auskleidet und das Peritoneum
viscerale (viszerales Blatt), das die Teile
der Bauchorgane umkleidet.
Auch das Zwerchfell ist von einer
Faszie bedeckt und auf der Brusthöhlenseite vom Brustfell (Pleura
Viszerale Faszie
Viszerale Faszien dienen als Aufhängung und Einbettung der inneren
Organe und wickeln diese in Schichten aus Bindegewebsmembranen.
Jedes dieser Organe ist mit einer
Doppelschicht aus serösen (="zum
Blutserum gehörenden“) Membranen
umgeben. Die äußerste Wand eines
Organs wird als „parietale Schicht“
bezeichnet, wohingegen die Haut des
Organs „viszerale Schicht“ genannt
Diese Informationen sind nur für Ärzte und Therapeuten!
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6
La Vie | View of Life
diaphragmatica), auf der Bauch­
höhlenseite vom Bauchfell (Peritoneum) überzogen. Die Kuppelform
des Zwerchfells kommt durch den
Unterdruck in der Pleurahöhle und
das Bestreben der Lunge, sich zusammenzuziehen („Retraktionskraft“
der Lunge) zustande.
Fasziales Bindegewebe findet sich
somit in allen Abschnitten des
menschlichen Körpers. Dabei stellt es
eine lückenlose Verbindung zwischen
den verschiedenen Körperteilen und
Organen her und ist aus mehreren
übereinander liegenden und voneinander unabhängigen Schichten mit
vertikaler, horizontaler, schräger und
spiralförmiger Ausrichtung aufgebaut.
Betrachtet man darüber hinaus die
Anzahl der Mechanorezeptoren im
faszialen Gewebe, kann man sagen,
dass die Faszien unser größtes, wichtigstes und reichhaltigstes Sinnesorgan für Propriozeption sind. (Propriozeption bezeichnet die Wahrnehmung
von Körperbewegung und Körperlage
im Raum bzw. der Lage/Stellung
einzelner Körperteile zueinander).
Bei Studien der Universität Ulm wurde
festgestellt, dass Faszien mit kontraktilen, glattmuskelähnlichen Zellen
ausgestattet sind. Folglich können sie
sich unabhängig von der willkürlich
gesteuerten Skelettmuskulatur eigenständig zusammenziehen, versteifen
und auch wieder entspannen. Damit
spielen die Bindegewebsstrukturen
eine ganz entscheidende Rolle bei der
Kraftübertragung während dynamischen, federnden Bewegungen wie
z.B. dem Gehen oder Laufen. Solche
Kontraktionen der faszialen Strukturen können sogar in Reaktion auf
Stress auftreten.
Weiterführend wurde in neuesten Untersuchungen entdeckt, dass Faszien
hochgradig innerviert sind und somit
Schmerzen verursachen können. Es
wird sogar vermutet, dass ein Großteil der Rückenschmerzen nicht, wie
bisher angenommen, mit den Bandscheiben zu tun hat, sondern vielmehr
durch Schädigungen der Rückenfaszie ausgelöst werden. Ebenso sind
vermeintliche Muskelverspannungen
oftmals tatsächlich Verhärtungen
des Muskelbindegewebes.
Vielfältige Aufgaben
im Körper
Fasziale Bindegewebe erfüllen neben
der Funktion der Trennung der
Muskeln weitere wichtige Aufgaben.
Denn auch die Lymphe wird zwischen
den Faszien abgeleitet. Diese Flüssigkeit transportiert sowohl Abbauprodukte aus unseren Zellen, als auch
wichtige Aufbaustoffe zu den Zellen.
Jede Muskelbewegung unterstützt dabei den Transport der Lymphe. Faszien
können verkleben, wenn es aufgrund
von Verspannungen zu einem Stau
der Lymphe kommt. Das Fibrinogen,
ein Blutgerinnungsfaktor, liegt in der
Lymphe als gelöster Stoff vor, wird
aber in Kombination mit bestimmten
Substanzen zu unlöslichem Fibrin.
Substanzen wie das Adenosintriphosphat werden bei Muskelanspannung
freigesetzt. Durch die Fibringerinnung
verkleben dann die Faszien intensiv
miteinander (Prof. Dr. med. Paulini,
Universitäten Ulm und Mainz).
Außenposten
des autonomen
Nervensystems
Die menschlichen Faszien umhüllen
ausnahmslos jeden Muskel, jeden
Knochen, unsere Organe und selbst
die Nerven. Diese Bindegewebe haben
im Körper keinen Anfang und kein
Ende und sind als ein Geflecht von
sich überlagernden, nahtlos ineinander übergehenden, derben Häuten zu
Diese Informationen sind nur für Ärzte und Therapeuten!
verstehen. Faszien können im Körper
hauchdünn oder mehrere Millimeter
stark sein. Sie sind zahlreich mit
sympathischen Nervenendigungen
(= Endaufzweigungen von Nerven­
zellen) durchsetzt. Über diese Nervenendigungen wirken die Faszien auf
unser vegetatives Nervensystem. Sie
bilden sozusagen den Außenposten
unseres autonomen Nervensystems.
Autonom bedeutet: Über dieses Nervensystem haben wir keine bewusste
Kontrolle und es regelt lebenswichtige Körperfunktionen weitestgehend
selbstständig. Dazu gehören Atmung,
Verdauung, einzelne Organe und
auch Muskeln wie die inneren
Augenmuskeln.
Steuerung
der Faszien-Spannung
durch die Psyche
Auch die Faszien-Spannung wird vom
autonomen Nervensystem beeinflusst.
Eine innere Gelassenheit senkt unsere
Körperspannung, Stress dagegen
kann die Grundspannung unserer
Faszien steigern. „In Studien konnten
wir zeigen, dass sich hohe Stresspegel
auf die Gewebespannung auswirken
können“, sagt Dr. Robert Schleip1,
der seine Doktorarbeit dem Thema
„Kontraktilität der Faszien“ gewidmet
hat. Und er führt weiter aus: „Es gibt
noch einen wichtigen Aspekt: Für ihr
Wachstum brauchen Faszien ausreichend Schlaf. In der Nacht wird das
Wachstumshormon HGH gebildet.“
Chronischer Schlafmangel kann daher
eine gesunde Faszien-Erneuerung
1
(Wikipedia) Dr. Robert Schleip: Direktor der Fascia
Research Group, Division of Neurophysiology,
Universität Ulm; Forschungsdirektor der European
Rolfing Association. Promotion in Humanbiologie
an der Univ. Ulm (Dr. biol.hum., summa cum laude,
2006); Auszeichnung mit dem Vladimir Janda Preis
für Muskuloskeletale Medizin (2006); Zertifizierter
Rolfing Lehrer (1992) und Feldenkrais Lehrer (1987);
Diplompsychologe (Univ. Heidelberg1980) und Heilpraktiker (1980); Co-Initiator des 1. Fascia Research
Congress (Harvard Med. School, Boston 2007) sowie
der Nachfolge Kongresse; Autor u. Herausgeber
zahlreicher Fachpublikationen zum Bereich Faszien;
www.somatics.de / www.fasciaresearch.de
La Vie | View of Life
verhindern. Doch auch das Gegenteil kann eintreten: Stehen unsere
Faszien unter hoher Spannung, fühlen
wir uns gestresst und finden keine
innere Ruhe. Wenn wir nie gelernt
haben, uns auf der Ebene der Faszien wirkungsvoll zu entspannen und
loszulassen, wird die Erhöhung der
Muskelspannung (Tonus) zur vermeintlichen Normalität. Dadurch kann
eine Spirale in Gang gesetzt werden,
an deren Ende ein unbeweglicher,
grobmotorischer, oft auch schmerzgeplagter Mensch steht, der sich schon
bei normalen Bewegungen verletzen
kann. Einige heftige, abrupte oder für
ihn ungewohnte Bewegungen reichen
aus, um Muskeln zu zerren oder zu
stauchen.
Beweglichkeit
bedeutet Abhängigkeit
von den Faszien
Auch für die menschliche Gesamt­
beweglichkeit sind die Faszien entscheidend. Durch psychischen Stress,
Operationen, Schonhaltungen sowie
Bewegungsmangel, aber auch durch
ein Übertrainieren des Körpers,
verkürzen und verhärten sich Faszien.
Generell lassen sich die Schädigungen
der Bindegewebsstrukturen in zwei
Gruppen einteilen: Einerseits in eine
Veränderung der Grundsubstanz,
andererseits in die Beschädigung
der kollagenen Fasern selbst. Die
Viskosität des Bindegewebes hängt
in erster Linie von der Beschaffenheit
der Grundsubstanz ab. Das wasserbindende Hyaluron spielt dabei eine
entscheidende Rolle. Liegt es in ausreichendem Maß und in kurzkettigem
Zustand vor, dient es als dünnflüssige
Gleitschicht zwischen den einzelnen
Kollagenfasern und Kollagenschichten. Baut es sich zu langen Ketten
zusammen, erhöht sich dessen Viskosität und man stellt eine Verdickung
bzw. Verhärtung des Bindegewebes
fest. Dieser Effekt tritt nach sportlicher
Belastung auf, vor allem, wenn diese
mit einer muskulären und/oder
ernährungsbedingten Übersäuerung
einhergehen. Die langen Hyaluron-
säureketten sind glücklicherweise
nicht temperaturstabil und zer­
fallen bei 40 °C Körpertemperatur.
Aus diesem Grund empfiehlt sich
ein ausführliches Warmlaufen und
Durchbewegen vor einem sportlichen
Training.Durch Überdehnungen, Risse
und Operationen treten Schädigungen in den kollagenen Fasern auf, die
im Zuge der Heilung jeweils die drei
Phasen „Entzündung“, „Proliferation“ (physiologische Regeneration)
und „Neuausrichtung“ (des Gewebes)
durchlaufen. Während der Entzündungsphase werden die Abwehrzellen
aktiv, beseitigen die geschädigte
Materie und setzen die zweite Phase
der Gewebewucherung in Gang. In
dieser Phase formt sich eine relativ
ungeordnete Kollagenstruktur, um
die Wunde zu verschließen. Um die
Heilung jedoch erfolgreich zu beenden, muss das Kollagen im Narbengewebe neu ausgerichtet und an
die lokalen Spannungsverhältnisse
angepasst werden.
A
B
(A) Bei federnden Bewegungen wie Hüpfen oder Springen kontrahieren sich die Muskelfasern (= gerade Linien) fast nur isometrisch, während sich die faszialen Elemente
(= Federn) deutlich verlängern und verkürzen – ähnlich wie elastische Jojo-Federn.
(B) Während einer konventionellen Bewegung variieren die Muskelfasern deutlich ihre Länge, während die faszialen Elemente ihre Länge nur unwesentlich ändern.
©www.fascialnet.com. modifiziert nach Kawakami et al. 2002
Diese Informationen sind nur für Ärzte und Therapeuten!
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La Vie | View of Life
Muskeln verstärken die Kräfte um ein
Vielfaches. Dabei gilt die Gleichung:
Je elastischer die Faszien im Körper
sind, umso mehr Kräfte werden
erzeugt und übertragen. Sie dienen
dabei als Energiespeicher. So werden
beispielsweise im Fuß die bindegewebigen Bänder und Faszien gedehnt,
sobald wir mit dem kompletten
Körpergewicht auf dem Fuß stehen.
Sofern ein gut ausgebildetes Fußgewölbe vorhanden ist, weichen der
Ballen und die Ferse durch das
Gewicht leicht auseinander. Das Fußgewölbe senkt sich etwas. Die zähen
und trotzdem elastischen Faszien
werden gedehnt. Sie speichern diese
Energie und sind leicht vorgespannt.
Kraft kommt
von den Faszien
Eine überragende Rolle spielen Faszien bei der Krafterzeugung. Faszien
erzeugen durch Dehnspannung Kräfte
und leiten diese im Körper weiter.
Sobald wir das Körpergewicht
minimal verlagern, wird die Energie
freigegeben. Der Schritt beginnt und
der Fuß geht in seine ursprüngliche
Form zurück, bis der Prozess wieder
von vorn beginnt. Dieses Prinzip der
Energiespeicherung über die Faszien
gilt für den ganzen Körper.
Diese Informationen sind nur für Ärzte und Therapeuten!
Faszien
formen unseren Köper
Doch Faszien können noch mehr.
Sie formen unseren Körper und sind
maßgeblich für sein Erscheinungsbild
verantwortlich. Faszien bilden eine
veränderliche Grundmatrix. Diese
passt sich über Wochen und Monate
den unterschiedlichen Belastungen
des Körpers an. Würden wir alle
Organe, Knochen und Muskeln aus
einem Menschen entfernen, könnten
wir immer noch seine individuelle
Gestalt erkennen. Wir sehen eine
weiße, milchige Hülle mit vielen
Einbuchtungen und Taschen, in denen
die Organe, Knochen und Muskeln
lagen. Es sind zum größten Teil die
Faszien, die uns aufrecht halten.
Dazu kommt, dass alle Faszien untereinander in Verbindung stehen und
Spannungen und Unbeweglichkeiten
in andere Körperteile übertragen.
Deshalb kann eine verkürzte oder
verklebte Wadenfaszie über die Beine
einen Zug auf unseren unteren Rücken
oder sogar die Schulter ausüben und
dort für Bewegungseinschränkungen,
Schmerzen und Unbehagen sorgen.
La Vie | View of Life
Sexy Sixpack:
nur möglich
durch Bindegewebe
Das Bindegewebe der Bauchmuskulatur zieht sich durch den Bereich der
Bauchmuskeln. Dieses Bindegewebe
zieht sich in Streifen, verlaufend bzw.
flächig durch das gesamte Muskelgewebe. Dieses Bindegewebe bezeichnet man zu Teilen auch als Faszien.
Diese Muskelfaszien bieten keinen
knöchernen Schutz, haben aber
dennoch einen schützenden Effekt
für den unteren Bauch.
Faszien
lassen sich manipulieren
Mit Hilfe von Gymnastik oder anderen herkömmlichen Bewegungsarten
ist es leider unmöglich, kollagene
Verdickungen oder Verklebungen des
Bindegewebes aufzulösen und die
Faszien langfristig zu mobilisieren.
Der Einfluss auf die Faszien ist äußerst
gering. Myofaszien lassen sich jedoch
sehr gut durch einen manuellen
subtilen Druck lösen und mobilisieren.
Verfestigte gelartige Kolloide (Proteine
in der Grundsubstanz der Faszien)
können unter Einfluss mechanischer
Kräfte vorübergehend flüssig werden
(aus dem Gel- in den Solzustand).
Nach der Manipulation verfestigt
sich das Material wieder und bleibt
dauerhaft verformt. Weiterhin gelten
zahlreiche nervale Rezeptoren in den
Faszien als neurologische Schaltstellen. Diese übermitteln über einen
sensiblen manipulativen Druck Informationen direkt an das Nervensystem.
Das kann zu einer spontanen TonusVeränderung des Gewebes führen.
So kann man über Faszien-Mobilisation
Im Zentrum der Bauchmuskulatur
steht der Linea Alba. An diesem
Punkt laufen die queren und schrägen
Bauchmuskeln zusammen. Der Linea
Alba ist eine senkrechte Bindegewebsnaht in der Mitte des Bauches.
die Lage der Muskeln und deren
Funktion im Körper nachhaltig positiv
beeinflussen. Abschließend sei bemerkt, dass man für die Mobilisierung
der Faszien mit der einhergehenden
verbesserten Körperhaltung und dem
großen Plus an Beweglichkeit und
Leistungsfähigkeit unbedingt einen
bestens ausgebildeten Spezialisten
aufsuchen sollte.
Die Linea Alba unterteilt den geraden
Bauchmuskel in zwei Bereiche und
kann genetisch bedingt unterschiedlich breit sein. Zusätzlich verlaufen
Faszien von links nach rechts. Nur
dank dieser Faszien ist es möglich,
dass man das „Waschbrett“ optisch
wahrnehmen kann.
Diese Informationen sind nur für Ärzte und Therapeuten!
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La Vie | View of Life
A. T. Still – Geburtshelfer
des Wissens über Faszien
Andrew Taylor Still (1828 – 1917),
Sohn eines Arztes erhielt von seinem
Vater eine Ausbildung in der damals
von der etablierten bzw. heroischen
Medizin praktizierten Humoralpathologie. Nachdem zwei seiner leiblichen
Kinder trotz Konsultation mehrerer
Ärzte innerhalb kurzer Zeit an Meningitis starben, wandte sich Still von
der etablierten Medizin ab. Er begann
seine Kenntnis in funktioneller Anatomie zu perfektionieren und sämtliche
medizinische Ansätze des Mittleren
Westens jener Zeit empirisch zu untersuchen. Nachweislich beschäftigte
er sich dabei unter anderem auch
mit der Zellularpathologie von Rudolf
Virchow. Einige seiner Überlegungen
zur funktionellen Anatomie widersprachen zum damaligen Zeitpunkt
den gängigen medizinischen Überzeugungen, bilden aber inzwischen
weitestgehend medizinisches Allgemeinwissen. Allen voran sei hier seine
umfassende Beschreibung der überragenden Bedeutung somatischer
Dysfunktionen (Still: Läsionen) im
Bewegungsapparat in Bezug auf
vorrangig internistische Erkrankungen
und deren Vermittlung über somato-
viszerale bzw. vasoaktive Reflexmechanismen, aber auch über den Transport von Stoffen im Blut genannt. Die
vegetative Vernetzung, und die damit
bereits in den 1890ern antizipierten
Hormon- und Immunsysteme bilden
inzwischen den Kern der funktionellen Medizin vor allem im Bereich manueller Heilverfahren. Still entwickelte
Ende des 19. Jahrhunderts die heute
zur Alternativmedizin gezählte Osteopathie. „Die Seele des Menschen mit
all ihren Strömen puren Lebenssaftes
scheint in den Faszien des Körpers
zu fließen. (…) Ich kenne keinen
Teil des Körpers, der es den Faszien
als Forschungsfeld gleich tun kann.
Ich glaube, dass sich beim Studium
der Faszien mehr reichhaltige und
goldene Einsichten auftun werden,
als bei irgendeinem anderen Aspekt
des Körpers“ (Still 1899). Buchtipp:
Andrew Taylor Still: „Stills Faszienkonzepte: eine Studie“ / Jane Stark. Aus
dem Kanadischen von Martin Pöttner.
[Hrsg. Christian Hartmann].
Faszien, Energetik
und TCM
Interessante Verbindungen gibt es
zwischen der Energetik und dem
Faszien-Netzwerk.
In der Energetik wurden – oftmals
von der Medizin belächelt – immer
schon empirische Beobachtungen als
Grundlage der Arbeit verwendet. Reaktionen des Menschen auf bestimmte Reize und Anwendungen wurden
Diese Informationen sind nur für Ärzte und Therapeuten!
studiert, analysiert und versucht diese
einzuordnen. Hier zeigt das Wissen
um die Anatomie, Physiologie und
Pathologie der Faszien zahlreiche
neue Erklärungsmodelle. Die Wirkungsweise osteopathischer Behandlungen, zum Beispiel die Arbeit mit
dem Cranio-Sacralen Rhythmus (Cranial Works), kann über die Physiologie
der Faszien und ihren Kontraktionsmustern verstanden werden. Meister
der Beobachtung waren und sind die
Ärzte der traditionellen chinesischen
Medizin, die in ihren Therapiekonzepten aus der Beobachtung des Makrokosmos (Natur) Rückschlüsse auf den
Mikrokosmos (Mensch) ziehen.
Klinische Studien zeigen, dass
Akupunkturpunkte tatsächlich eine
anatomische Grundlage und eine
Entsprechung im Bindegewebe des
Körpers haben. Trigger-Punkte liegen
mit mehr als 90%iger Häufigkeit über
Akupunkturpunkten und energetische
Leitbahnen (Meridiane) entsprechen
mit verblüffender Genauigkeit den
myofaszialen Funktionsketten. Und
nicht zuletzt ähneln auch die Grifftechniken der traditionellen chinesischen Massage (Tuina-Anmo) den
Techniken der Faszien-Behandlung.
Vielleicht sind die aktuellen Erkenntnisse und modernen Sichtweisen
„nur“ die Wiederentdeckung eines
bereits bekannten, Jahrtausend alten
Systems? Faszinierend ist dieses
Gebiet auf jeden Fall!
La Vie | View of Life
Divo Müller (www.fascial-fitness.com)
Resilienz
& Geschmeidigkeit
Divo Müller, Heilpraktikerin und
Körper­therapeutin, gründete vor
12 Jahren das Bodybliss Studio in
München/Schwabing. Bodybliss
(= Körperglück) ist in seiner Gesamtheit mehr als nur modernes Bewegungstraining und hat sich im Laufe
der Jahre auch weltweit etabliert.
Das kreative Konzept entstand auf
der Basis von Continuum Movement
(© Susan Harper/ USA) in Zusammenarbeit mit namhaften Bewegungswissenschaftlern. Gemeinsam mit ihrem
Mann Robert Schleip1), entwickelte sie
– basierend auf seiner Grundlagenforschung – in Zusammenarbeit mit
internationalen Coaches und Körpertherapeuten, ihr neuestes Projekt
„Fascial Fitness“.
Stehaufmännchens: Es kann sich aus
jeder beliebigen Lage wieder aufrichten. Schematisch kann man sich diese
Art von Resilienz auch als Teilmenge
des Zustandsraumes vorstellen, innerhalb dessen ein System nach einer
Störung immer wieder zum „Grundzustand“ zurückkehrt. Ein eng verwandter Begriff ist Selbstregulation.
Übersetzt in die Sprache des Körpers
bedeutet das, in Verbindung mit dem
Faszien-Training, eine Elastizität der
Gewebe aufzubauen, also nicht nur
Festes lösen sondern auch Lockeres zu
festigen und somit die fein gesponnenen Faszien-Netze im Körper neu zu
„schulen“ und zu spannen und, wie
Robert Schleip es formuliert, „einen
unkaputtbaren Bodysuit“ entstehen
zu lassen.
Wie Divo Müller in einem Interview
mit Bodymedia erklärt, ist es inzwischen wissenschaftlich belegt, dass
11
federnde Bewegungen beim
Gehen, Laufen oder Tanzen, weniger
eine muskuläre Angelegenheit sind,
sondern im Wesentlichen durch die
beeindruckende Speicherkapazität
der Achillessehne ausgeführt werden.
Die elastischen Sehnen agieren wie
eine Art Sprungfeder, sorgen für eine
ökonomische Bewegung, bei der
die Muskulatur kaum zum Einsatz
kommt. Sind die Sehnen kräftig und
elastisch, also intakt, dann wird darüber eine enorme Effizienz in Form von
Lauf- oder Sprungleistungen erreicht.
Divo Müller und Robert Schleip
hoffen, durch das Faszien-Training
und durch das Bekanntwerden der
faszinierenden Forschungsergebnisse
dazu beitragen zu können, dass ein
bislang vernachlässigter Aspekt, nämlich das Training des Bindegewebes,
in bestehende Bewegungsansätze
integriert wird.
„Der Körper lässt sich nicht zum Glück zwingen, da hilft kein Ausdauer­
training, keine Diät oder mentale Konzentration. Körperglück kommt
auf leisen Pfoten, wenn der Geist entspannt, der Atem gelöst, und die
Wahrnehmung voll innerer Zärtlichkeit ist.“
Divo Müller
„Resilienz und Geschmeidigkeit“ sind
die Basisaussagen in diesem speziellen
Faszien-Training. Resilienz (= lateinisch
resilire ‚zurückspringen‘, ‚abprallen‘)
kann man am ehesten mit dem
Begriff Widerstandsfähigkeit übersetzen und beschreibt die Toleranz eines
Systems gegenüber Störungen. Ein
anschauliches Beispiel für Resilienz im
engeren Sinn ist die Fähigkeit eines
Diese Informationen sind nur für Ärzte und Therapeuten!
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La Vie | View of Life
Fein-elastische Faszien
& die Balance des
Säure-Basen-Haushalts
in der Ernährung
Erstmalig zeigte der Franzose Dr. Jean
Guimberteau über endoskopische
Videoaufnahmen des Unterhautbindegewebes die faszinierende Gewebearchitektur der Faszien – und ihre
Funktionen. (Unbedingt ansehen
unter: https://www.youtube.com/
watch?v=G_Eu-FdKDs8)
Dabei sieht man: Faszien sind an
wirklich allen Bewegungen beteiligt.
Und sie spielen in der Sinneswahrnehmung eine entscheidende Rolle!
Ein erhöhter Stresshormonlevel sowie
eine schlechte Ernährung wirken
sich zusätzlich ungünstig auf den
Stoffwechsel in den Faszien aus. Hält
dieser Zustand über einen längeren
Zeitraum an, verlieren sie an Elastizität, sie bilden tastbare Verhärtungen
im Bindegewebe oder es entstehen
schmerzhafte Verklebungen.
Jedes Signal muss, ob stofflicher, physikalischer oder energetischer Natur,
das Bindegewebe passieren, um von
einer Zelle zur nächsten zu gelangen.
Nur so können Signale von einer Zelle
zur anderen bzw. von einem Organ
zum nächsten gelangen. Lediglich
kleine Moleküle, wie z.B. Aminosäuren, Zucker, gelöste Ionen und Nukleotide, fließen über sogenannte „gap
junctions“ (winzige Verbindungskanälchen zwischen einzelnen Zellen)
direkt von Zelle zu Zelle. Prinzipiell
muss jeder Nährstoff, der vom Blut
in das Gewebe übertritt, zuerst das
Bindegewebe durchwandern, bevor
er bis in die Zelle gelangen kann. Bei
Verklebungen der Faszien ergibt sich
eine allmählich nachlassende Transportfähigkeit, die sich bei einem dauerhaft unzureichend durchgängigen
Bindegewebszustand in eine Barriere
verhärtet. Eine Stagnation, bzw. eine
mangelnde Durchlässigkeit resultiert
in der allseits bekannten „Cellulitis“. Fazit: Im kollagenen faserigen
Bindegewebe, entscheidet auch die
Nährstoffsituation des Körpers über
Gesundheitszustand, Regenerationsfähigkeit, Schutzpotential und Funktionsumfang. Felix Perger, ein Arzt
aus dem wissenschaftlichen Umfeld
des österreichischen Arztes Dr. Alfred
Pischinger (1899 – 1983/“Die Grundregulation des Organismus über das
Bindegewebe“), wies an tausenden
Patienten nach, dass Elektrolytmangel
(Basen) zu Störungen der zwischenzellulären Reizübertragung führt. So
erkannte er den Zusammenhang von
Diese Informationen sind nur für Ärzte und Therapeuten!
akut entzündlichen und chronisch
degenerativen Erkrankungen und
Blockaden des Bindegewebes bzw.
dass sich deren Ausprägungen gegenseitig negativ begünstigen. Der Elastizitätsverlust und die eingeschränkte
Reaktivität des Bindegewebes führen
– laut Perger – zu Störungen des
Organ- und Gewebestoffwechsels.
Konsequenterweise waren die Therapiemaßnahmen Pergers nicht organbezogen, sondern zielten sozusagen
„unspezifisch" auf die Wiederherstellung der Bindegewebs-Elastizität ab.
Dabei war der Einsatz von Mikronährstoffen (Vitamine, Fettsäuren und
Basen) eine der wesentlichen Säule
seines Therapiekonzeptes.
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Die Erfolgsformel:
In der Ernährung ist es nun von Bedeutung, durch gezielte Auswahl der Lebensmittel und durch Nahrungsergänzungen, Basen zu mobilisieren und Säuren zu blockieren um damit die belastete Situation des Binde­gewebes zu verbessern. Durch die Zufuhr von Basen, Fettsäuren, Vitaminen und Antioxidantien wird die Regenerationsfähigkeit der
Faszien erhöht, eine „innige Liaison“ mit entsprechendem Faszien-Training kann die Verklebungen dauerhaft lösen.
Hinweis in eigener Sache:
Alle wichtigen Nährstoffe befinden sich in einer praktischen Darreichungsform als 30-Tage Trinkkur in unserem
„meta bolic boost“ Trinkshake (Art.Nr. 450). Sie können mit einzelnen Produkten die Wirkung auf dieser Basis noch
zusätzlich verstärken:
❚❚ Fettsäuren:
Fischöl mit Omega 3 Fettsäuren (Art.Nr. 150), Schwarzkümmelöl (Art.Nr. 205)
❚❚ Vitamine: Vitamin B forte (Art.Nr. 126), Multivitamin forte (Art.Nr.127), Super C forte (Art.Nr. 129)
❚❚ Antioxidantien: ALA forte (Art.Nr. 118), Super C forte (Art.Nr. 129), Zink forte (Art.Nr. 145), Selen forte (Art.Nr. 170),
Coenzym Q10 forte (Art.Nr. 190), NADH forte (Art.Nr. 227).
Quellen:
Video: http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/videos/faszien-geheimnisvolle-baender-100.html
Link: http://www.ergonic.ch/index.php/wissenwertes/fachartikel/faszien
Bericht: http://www.swr.de/swr2/wissen/faszien/-/id=661224/nid=661224/did=12693638/139zs9y/index.html
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La Vie Charity 2014 – Die Scheckübergabe
Bereits seit 12 Jahren unterstützen Sibylle und Manfred Dietrichsteiner die „Schmetterlingskinder“
und deren Patientenorganisation DEBRA Austria mit privaten Spenden.
v.l.: Karin Pilz, Dr. Gabriele Pohla-Gubo, Sibylle Dietrichsteiner (Präsidentin)
Für das Jahr 2014 wollten sie gemeinsam mit dem Team von La Vie, den Einsatz und die Energien bündeln, um den
Schmetterlingskindern noch mehr Unterstützung gewähren zu können. Alle Ärzte und Therapeuten, die als Partner
von La Vie arbeiten, hatten die unbürokratische Möglichkeit, Beiträge bis zu € 3,– direkt auf das La Vie Spendenkonto,
das für die Schmetterlingskinder eingerichtet wurde, fließen zu lassen. Nicht nur die La Vie Partner bewiesen ein gutes
Herz – die Spendensumme wurde von Sibylle und Manfred Dietrichsteiner verdoppelt:
Am Montag, 12. Jänner 2015 wurde der Scheck mit dem Gesamtbetrag von € 2.800,– an Frau Dr. Gabriele PohlaGubo, Vorstandsmitglied von DEBRA Austria und Leiterin der Akademie EB-Haus Austria übergeben (weitere Infos
unter www.schmetterlingskinder.at).
Das Zitat von Hermann Gmeiner „Alles Große in der Welt geschieht nur, weil einer mehr tut als er muss“ – wurde von
La Vie nicht nur sehr ernst genommen sondern in eigenen Worten noch verstärkt: „Alles noch Größere geschieht nur,
weil viele mehr tun als sie müssen!“ .
In diesem Sinn werden wir uns auch im Jahr 2015 für die Schmetterlingskinder engagieren.
Wichtige Information:
Wie bereits in unserem per mail verschicktem Newsletter vom 16.12.2014 mitgeteilt, liegen unsere Preislisten 2015 für Sie
abrufbereit im La Vie Haus in Salzburg. Trotzdem wir akribisch versucht haben, Ihnen für Ihre Arbeit eine perfekte Preisliste
drucken zu lassen, ist uns leider ein Fehler passiert:
Art.Nr. 120 Gravital forte (90 Kapseln) kostet natürlich – wie bisher – € 29,90 und nicht € 42,–!
Das Fehlerteufelchen lacht sich ins Fäustchen – trotzdem haben wir uns aus Gründen der Nachhaltigkeit
und des Umweltschutzes dazu entschlossen, die Preislisten zu verwenden und auf einen Neudruck zu
verzichten. Preislisten, die speziell bei Ärzten und Ärztinnen der Frauenheilkunde benötigt werden,
werden wir eigenhändig korrigieren.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr La Vie Team
Diese Informationen sind nur für Ärzte und Therapeuten!
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Unser besonderes Angebot im März 2015!
Zink forte 90 Kapseln (Art.Nr. 145)
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Borretschöl GLS 100 Kapseln (Art.Nr. 195)
Evidenzbasierende Anwendungsgebiete
in der Nährstoff-Therapie:
Evidenzbasierende Anwendungsgebiete
in der Nährstoff-Therapie:
·Allergien, Alopecia areata, Haarausfall.
·Neurodermitis, Psoriasis, Kontaktallergien,
Ekzem-Neigung, Akne (GLS–Mangel),
Haarausfall, brüchige Nägeln.
·Hauterkrankungen, gestörte
Wundheilung.
·Infertilität, Libido-Mangel.
·Menopausen-Beschwerden, PMS,
Hyperaktivität.
·Immunschwäche.
·Erhöhter Cholesterinspiegel.
·Vorbeugung diabetischer Spätfolgen.
·Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Bluthochdruck.
·Diabetes.
·Verbesserung des Hautstoffwechsels.
·Bei Schwächung des ProstaglandinSyntheseprozesses.
·Steigerung der sexuellen Leistungskraft.
·Unterstützung der SchwermetallAusleitung.
·Rheumatische Erkrankungen.
·Multiple Sklerose, Übergewicht, Diabetes.
·Übermäßiger Alkoholgenuss, Rauchen.
·Stärkung des Immunsystems.
Inhaltsstoffe pro Kapsel:
10 mg Zink. Enthält: 50 mg Aktivierten Zeolith.
Inhaltsstoffe pro Kapsel:
495 mg Borretschöl (enthält: 100 mg Gamma-Linolensäure),
3,4 mg Vitamin E flüssig (Tocopherol) 1,7 µg Vitamin D3.
Nur € 25,– statt € 29,80
Nur € 29,– statt € 35,–
Kauf 4 Zahl 3
Kauf 4 Zahl 3
Zink forte (Art.Nr. 1450):
Borretschöl GLS (Art.Nr. 1950):
€ 89,40 statt € 119,20
€ 105,– statt € 140,–
meta bolic boost
(Art.Nr. 450) (1-Monatspackung = 510 g)
Nahrungsergänzungsmittel mit
basischen Mineralsalzen – der 30-TageNährstoffcoktail.
·Immundefizite.
·Störungen bei Haut, Haaren, Nägel.
·Gefäßerkrankungen.
·Harnwegsinfekte.
·Bei allen Beschwerden im Verlauf von Diabetes.
510 g Trinkpulver
Art.Nr. 450
im März
um einmalig
energiegeladene
€ 57,–
statt € 66,–
·Neurologische Entwicklung,
neurodegenerative Beschwerden.
·Bindegewebsdefizite (Cellulite).
·Kind- und altersgerechte Nährstoffbegleitung.
·Sport, übermäßiges Schwitzen.
Tagesdosis = 2 gehäufte TL (= 17 g).
Vitamine: 160 mg Vitamin C, 16 mg Vitamin B3 (Niacin),
12 mg Vitamin E (Tocopherol), 6 mg Vitamin B5 (Pantothensäure, 1,4 mg Vitamin B6 (Pyridoxin), 1,4 mg Vitamin B2
(Riboflavin), 1,1 mg Vitamin B1 (Thiamin), 200 µg Vitamin
B9 (Folsäure), 50 µg Vitamin B7 (Biotin), 2,5 µg Vitamin B12
(Cobalamin);
Mineralstoffe und Spurenelemente: 400 mg Calcium,
300 mg Kalium, 187 mg Magnesium, 10 mg Zink,
7 mg Eisen, 2 mg Mangan, 1 mg Kupfer, 75 µg Jod,
50 µg Molybdän, 40 µg Chrom, 27,5 µg Selen.
Basische Anteile: 1,1 g Carbonat, 440 mg Citrat,
234 mg Hydrogencarbonat, 6 mg Gluconat;
Sonstige Stoffe: 5 g Sojalecithin
(davon: 0,17 g Omega 6-Linolsäure, 1,2 g Phosphatidylcholin,
1 g Phosphatidylethanolamin, 0,7 g Phosphatidylinositol,
1,4 g Omega 3-Linolensäure), 157 mg Acerola Extrakt
(davon 24 mg Vitamin C), 50 mg Cranberry Extrakt
(davon 2,5 mg Anthocyane), 41 mg Citrus Extrakt
(davon 25 mg Flavonoide).Enthält: 50 mg Aktivierten Zeolith;
TD enthält: 7,1 g Kohlenhydrate, davon 3,4 g Zucker
(72,5 kcal/302,5 kJ)
Kauf 4 Zahl 3
meta bolic boost (Art.Nr. 4500): €
198,– statt € 264,–
Herausgeber: La Vie®, mit der Natur als Partner | Fürstenallee 25 | 5020 Salzburg | Telefon 0662/650563-0 | Telefax 0662/650563-14 | www.lavie.at
Verleger: Manfred Dietrichsteiner | Redaktion: Karin Pilz | Fotos: Photodisc, Fotolia, iStockfoto, @fascialnet.com,
Müller | Herstellung:
cocowerbung.at
DieseDivo
Informationen
sind nur
für Ärzte und Therapeuten!
Medium: La Vie Journal 1/2015 | GZ 03Z034884 Sponsoring.post | Verlagspostamt: 5020 Salzburg
Unser besonderes Angebot im Februar 2015!
Relax Package
Clean
Art.Nr. 916 um € 39,- statt € 49,20
Edelstein Basen Bad
Für Ihr besonderes Badevergnügen und als Wohltat für Körper, Geist und Seele.
Pure, rein-basische Wirkstoffe machen das Wasser schmeichelweich und Ihre Haut streichelzart!
Lassen Sie Ihre ganz persönlichen Bade-Träume wahr werden: Sie selbst können das beste Salz
oder die feinsten Öle für Ihr Edelstein Basen Badewasser aussuchen und zugeben, denn mit diesem
La Vie Produkt kaufen Sie ausschließlich die reinen Wirkstoffe und nicht überteuerte Zusätze.
Die intensiv basisch wirkenden Mineralstoffe üben einen beruhigenden und entspannenden Effekt auf
die Haut aus. Eine besonders harmonisierende Wirkung auf einen dysbalancierten Körper, wird durch die
Beigabe des energetisch aktivierten Zeoliths (= wertvolles mikronisiertes Vulkangestein) erreicht, der wegen
seines hohen Anteiles an natürlichen Silikaten die spezielle Eigenschaft hat, Schwingungen zu speichern.
Sehr zu empfehlen auch bei: Lymphstau, Cellulite, Ekzem-Neigung (Psoriasis, Neurodermitis, Ekzeme),
Akne und Hautunreinheiten.
SUBCUTANE Tiefenreinigungsschaum
Alle Angebote gültig, solange der Vorrat reicht.
Irrtümer, Satz- und Druckfehler vorbehalten.
befreit die Haut schonend aber porentief von Staub, Make-up-Rückständen, Hautschüppchen
und überschüssigem Hautfett. Natürliche waschaktive Substanzen, mild abgestimmt auf Ihre Haut, entfalten
– kombiniert mit pflanzlichen Extrakten – eine schonende Pflege und schützen Ihre Haut vor Austrocknung.
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