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1/2015 - Kirchengemeinde Seggebruch

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Gemeindebrief
2015
März
April
Mai
Ev.-luth. Kirchengemeinde Seggebruch
Aus dem Inhalt:
Ostertermine5
Lego-Projekt18
Unsere Konfirmanden
7 Weihnachtsmusical21
Wir stellen uns vor
12 Ein Brief aus Südafrika24
Kontaktstudium/Wiedersehen15 Hohe Geburtstage26
Das geistliche Wort
Geistliches Wort
Monatsspruch April:
Dieser ist wahrlich Gottes Sohn gewesen. Matthäus 27,54
Liebe Leserin, lieber Leser,
wie entdecken wir, wer Jesus ist? An welchen
Orten, bei welchen Gelegenheiten geschieht
das? Diese Frage kann ich vielleicht nicht
allgemein beantworten. In der Passionsgeschichte staune ich, wie ein Hauptmann versteht und ausspricht, wer Jesus ist, für wen
er Jesus hält.
Er steht unter dem Kreuz Jesu. Er hat als
Soldat darauf geachtet, dass Jesus seine
Strafe bis zum Ende erleidet und am Kreuz
stirbt. So soll öffentlich gesehen werden,
dass Jesus ein Verbrecher ist, der seine
gerechte Strafe verbüßt.
Doch dieser Soldat sieht in dem Tod Jesu
etwas völlig anderes: Das Leiden Jesu ist für
ihn ein Beweis für seine Gottessohnschaft.
Dieser Mann lernt bei seiner öffentlichen
Arbeit das Geheimnis dieser Person Jesus
verstehen – und er spricht es aus: wahrlich,
er ist der Sohn Gottes.
Viele verzweifeln angesichts von Unrecht
und von Elend an Gott und an seinem Recht.
Viele Menschen erwarten von Gott, dass er
sich nicht aus der Hand nehmen lässt, was
dem Wohl eines Menschen dient. Doch die
Geschichte der Passion Jesu zeigt ein anderes Bild von Gott. ER konnte das ungerechte
Leiden Jesu zulassen und ertragen. Gott hat
ausgehalten, was Menschen sich schuldhaft
gegenseitig zufügen. Er läuft nicht davon.
Gott hat sich vor dem Elend nicht versteckt.
Darin zeigt er eindrücklich: In Not und
Leiden will ich bei jedem Menschen sein.
2
Im muslimischen Glauben ist diese Seite
Gottes, des Vaters Jesu, nicht vorstellbar. Der
erhabene Gott muss doch wohl über allem
Elend und über allem schuldhaften Handeln
von uns Menschen stehen: So denken vielleicht nicht nur Muslime.
Können wir es glauben, dass Gott über
den Weg des Leidens seine Solidarität zum
Leben bekunden konnte? Die Holzskulptur
im Altarraum unserer Kirche zeigt Jesus als
gefesselten Mann, dem eine Dornenkrone
aufgesetzt wurde: Wahrlich, dieser Mensch
ist Gottes Sohn. Weil der Hauptmann in
Jesus Gottes Sohn erkannt hat, soll sich
angesichts des weltweiten Leidens unsere
Frage „Warum…“ nicht gegen Gott richten.
Oft müsste unsere Frage lauten: „Mensch,
wo bist du? Mensch, warum hast du…?“
Manche unbedachte Frage, die wir gegen
Gott richten, weicht der eigenen Verantwortung aus.
Gott hat Unrecht ertragen, um angesichts
von Schuld und Not trösten zu können. Das
soll wohl auch die Holzskulptur bei unserem
Altar aussagen. Gott begleitet unsere Wege,
auch wo sie elend aussehen. Bei unserem
Gang zum Abendmahl können wir einen
Blick auf dieses Bild werfen: Wahrlich, dieser
ist Gottes Sohn gewesen.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit mit
der Passion und der Auferstehung Jesu.
Burkhard Peter
Ankündigungen
Passionsandachten
Jesus ist in das Leiden gegangen – für uns:
Daran werden wir Jahr für Jahr in der Passionszeit erinnert. Das Gedenken an den
Leidensweg Jesu hat am Aschermittwoch,
18. Februar, mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Kirche begonnen.
Jetzt finden die Passionsandachten jeweils
mittwochs um 19.30 Uhr im Gemeindesaal statt.
In diesem Jahr lesen wir den Bericht des
Evangelisten Matthäus.
Clemens Bittlinger mit „Bilder der Passion“
am 20. März um 20 Uhr
In fast jeder Kirche hängt ein Kreuz. Was
hat das zu bedeuten? In den spannenden
und ergreifenden biblischen Berichten
vom Leben, Leiden und Sterben Jesu wird
diese Frage umfassend beantwortet: Da
geht es um Liebe und Leidenschaft, Verrat
und Einsamkeit – es geht um Mord und
Totschlag und es geht um Dich und mich.
Das Konzertprogramm „Bilder der Passion“
lässt die verschiedenen Personen, Bilder
und Berichte rund um die Kreuzigung
Jesu auf eindrückliche Weise lebendig und
aktuell werden.
Am 20. März um 20 Uhr gestalten die drei
Künstler Clemens Bittlinger, Bettina Alms
(Flötistin) und David Plüss (Keyboard) das
Konzert „Bilder der Passion“.
Der Eintritt ist frei,
um eine Spende wird gebeten.
3
Ankündigungen
Altkleidersammlung für Bethel vom 23.- 27. März
Die Kleidersammlung unterstützt die Arbeit der bekannten v. Bodelschwinghschen
Anstalten in Bethel/Bielefeld. Die Säcke mit den nicht mehr benötigten Kleidungsstücken können an den angegebenen Tagen von 8 bis 19 Uhr in der Garage auf dem
Kirchplatz abgelegt werden.
Alles muss bis zum Freitagabend angeliefert werden,
da bereits am frühen Samstagmorgen die Sachen
abgeholt werden.
Kleidersäcke sind vorher in der Kirche oder im Pfarrbüro erhältlich.
Offene Spieleabende
Alle, die gern spielen, sind zu diesen geselligen
Abenden eingeladen. Neugierige sind immer
herzlich willkommen!
Wir treffen uns ab 19.30 Uhr
am Freitag, 27. März,
am Freitag, 24. April, und
am Freitag, 29. Mai,
im Konfirmandenraum.
Kirchenführung am 12. April um 11 Uhr
Unsere neo-romanische Kirche ist nun 102 Jahre alt. Sie ist von
Architekt August Kelpe künstlerisch sehr interessant gestaltet
worden. Sie hat von vielem zu erzählen. Ich lade Sie ein, für eine
Dreiviertelstunde mit auf Entdeckungstour zu gehen: am Sonntag, 12. April, nach dem Ende des Gottesdienstes. Pastor E.M.Dahl
4
Ankündigungen
Karwoche
In der Woche vor Ostern feiern wir Gottesdienste
mit Abendmahl
am Gründonnerstag um 19.30 Uhr
und am Karfreitag um 15 Uhr.
Beide Gottesdienste finden in diesem Jahr in der
Kirche statt.
Osternacht 2015 mit der
Osterfrühstück(e)
lajukam am 4./5. April
Zum Osterfest laden wir herzlich zu Festgottesdiensten zur Auferstehung Jesu
ein.
Die Osternacht besitzt im christlichen
Glauben einen sehr hohen Stellenwert.
Sie verkörpert nicht nur Leiden, Verrat
und Tod, sondern auch die Hoffnung auf
das, was danach kommen wird. Ihre zentrale Bedeutung ist Jesu Auferstehung am
Ostersonntag – Dreh- und Angelpunkt
des Osterfestes.
Wir laden euch ein, all diese kontroversen Gefühle um Passions- und Osterzeit
selbst zu erleben. Zusammen mit anderen Jugendlichen die Empfindungen Jesu
Christi und seiner Jünger zu teilen ist
etwas ganz Besonderes.
Der Abend, den wir für und mit euch
gestalten wollen, soll einen etwas anderen Einblick bieten als ein „ganz normaler“ Gottesdienst.
Im Frühgottesdienst um 6 Uhr erinnern wir uns an das leere Grab, das die
Frauen entdeckten. Wir feiern den Frühgottesdienst mit Tauferinnerung und
Abendmahl. Anschließend laden wir
zum Osterfrühstück ins Gemeindehaus
ein.
Danach sind Familien zum Osterfrühstück ab 9 Uhr ebenfalls ins Gemeindehaus eingeladen. Für die Teilnahme am
Frühstück ab 9 Uhr bitten wir um Anmeldung im Pfarrbüro (bis 23.3.).
Der Festgottesdienst beginnt um 10 Uhr
in der Kirche. Gleichzeitig findet der Kindergottesdienst statt.
Weitere Infos unter: www.lajukam.de
oder dianabichert@gmx.de .
Landesjugendpfarramt
5
Konfirmanden
Konfirmation 2015
Liebe Gemeinde,
angesichts der großen Zahl von Konfirmandinnen und Konfirmanden haben die Eltern
darum gebeten, die Gottesdienste zur Konfirmation an zwei Tagen durchzuführen. Darum
nutzen wir das lange Wochenende Anfang Mai dazu, die Konfirmationshandlung an zwei
Tagen zu feiern:
am Freitag, 1. Mai, findet der Abendmahlsgottesdienst mit allen Konfirmanden statt,
am Samstag, 2. Mai, um 14 Uhr und am Sonntag, 3. Mai, um 10 Uhr
findet die Konfirmation statt. Die Gemeinde ist herzlich dazu eingeladen.
Mit der Konfirmation bestätigen die Konfirmanden ihre eigene Taufe, und sie erhalten das
Recht, das Patenamt zu übernehmen und sich zur Gemeindeleitung wählen zu lassen.
Burkhard Peter
Anmeldung der Vorkonfirmanden am 19. Juli
Die Anmeldung der Vorkonfirmanden, die 2017 konfirmiert werden – Geburtsjahrgang Mitte 2002 bis Mitte 2003 – findet am Sonntag, 19. Juli, nach einem
Familiengottesdienst statt. Die Anzumeldenden werden gebeten, am Gottesdienst teilzunehmen.
Im Anschluss daran findet im Gemeindehaus die Anmeldung statt. Dazu ist die
Vorlage des Stammbuches hilfreich.
Der Unterricht beginnt mit Pastor Peter am 15. September um 15 Uhr im
Gemeindehaus.
Burkhard Peter
6
Konfirmanden
Seggebruch
Marlon Beißner
Greta Bindernagel
Stina Böhlke
Robin Büte
Tom Büte
Michel Hartmann
Irma Katharina Haselhoff
Niklas Land
Tom Lucas Laqua
Marco Rese
Fiona Tschersich
Rufus Wilkening
Lukas Koch Hidalgo
Deinsen
Nils Schäfer
Schierneichen
Antonia Dralle
Jasper Joachim Klein
Lea Köpper
Luca Schweer
Tallensen
Alina Feldhaus
Hespe
Franziska-Marie Aldag
Arne Jannis Biermann
Alexander Büthe
Laura Gabriele Gieseking
dos Santos
Corinna Gießwein
Jan-Luca Hartmann
Ole Kahle
Annalena Kühlewind
Marie-Lena Mosler
Leonie Neuber
Felix Schmöe
Celine Wenzel
Julia Zinke
Stemmen
Julian Cornell Förster
Rike Kölling
Jonas Strecker
Lana-Jo Everding
Helpsen
Jonas Reichert
Julia Reuter
Pia-Sophie Schäfer
Madeleine Seifert
Laura Weilnhammer
Levesen
Kirchhorsten
Simon Babke
Carolena Bertram
Eileen Kanscheit
Isabel Kanscheit
Jonas Meier
Luca Finn Picker
Leona Schmaltz
Phil Schmaltz
Samantha Schnorr
Alicia Hansing
Nils-Ole Lüder
Pia-Sophie Eilers
Clara Loreena Fischer
Lara Schulz
Südhorsten
Louisa Grone
7
Konfirmanden
Das Heilige Abendmahl kennenlernen und feiern
Anfang Dezember fand in Schloss
Baum die erste Freizeit der neuen
Vorkonfirmanden statt. 33 junge
Leute waren angereist, dazu auch
fünf erwachsene Begleiter. Es ging
um das Verstehen und Feiern des
Heiligen Abendmahles. Wir lernten: Jesus lädt uns ein in seine
Gegenwart. Wir sind seine Gäste,
die er schätzt und die er in seine
Nachfolge ruft.
Selbstverständlich gab es auch
Geländespiele, Lagerfeuer und
leckeres Gebäck und einen unterhaltsamen Film. Das Foto zeigt
die meisten der teilnehmenden
jungen Menschen auf der Treppe
vor dem Schloss. Vielen Dank an
die Jugendlichen und an die Helferinnen und Helfern!
Ernst Martin Dahl
8
Konfirmanden
Abbensen-Freizeit
Auf Wunsch der Konfirmanden fand in den
Zeugnisferien eine weitere Freizeit statt. Das
weitläufige Gelände in Abbensen/ CVJM
Heim und die urige Unterbringung in Blockhäusern bot den entspannten Rahmen für
schöne gemeinsame Tage.
In kleinen Gruppen haben Konfirmanden mit
einem ehrenamtlichen Team einige Einheiten vorbereitet, mit denen sie die Gemeinde
überraschen und sich im Gottesdienst am
8. März vorstellen wollen.
9
Ankündigungen
Freiluftgottesdienst am 14. Mai in der Grünen Mitte
Den Gottesdienst zur Himmelfahrt Jesu feiern wir auch in diesem Jahr wieder in der
Grünen Mitte. Zum Festgottesdienst um 10 Uhr auf der Wiese laden wir alle herzlich
ein. Der Posaunenchor wirkt mit.
Wir danken herzlich für die Gastfreundschaft der Gemeinde Helpsen – und für die Rücksicht der wandernden Bevölkerung.
Ernst Martin Dahl
Jubelkonfirmationen am 31. Mai 2015
Das Fest der Goldenen, Diamantenen,
Eisernen, Gnaden- und eventuell auch
Kronjuwelen-Konfirmation feiern wir wie
gewohnt am Sonntag eine Woche nach
Pfingsten, also am 31.5., um 10 Uhr, in
unserer Kirche.
Vor dem Gottesdienst gibt es einen Fototermin um 9.15 Uhr. Das Foto wird bei
Zahlung von 12 Euro an Ihre Hausadresse
geschickt. Bei Selbstabholung im Geschäft
in Stadthagen zahlen Sie 10 Euro.
10
Der Festgottesdienst wird in diesem Jahr
wieder musikalisch mitgestaltet von der
Instrumentalgruppe Lüdersfeld.
Nach dem Abendmahlsgottesdienst sind
alle Jubilare zu einem gemütlichen Beisammensein mit Mittagessen in das
Gemeindehaus eingeladen. Dazu erbitten
wir einen Kostenbeitrag von 16 Euro. Pastor Dahl
Gemeinde
Beerdigungskaffeetrinken
Plattdüütsche Kerken
wird bald beginnen
am 14. Juni um 10 Uhr
Seit einigen Monaten bietet unsere
Gemeinde kein Kaffeetrinken bei Trauerfeiern an. Darüber hat sich gelegentlich
Unmut in der Gemeinde geregt – wohl aus
Unwissenheit über die Umstände, die zu
dieser Situation geführt haben.
Wie schon in den vergangenen zwei
Jahren soll es wieder einen Gottesdienst in plattdeutscher Sprache bei
uns in Seggebruch geben. Merken Sie
sich den 14. Juni, 10 Uhr, vor!
Unsere Gemeinde stellt weiterhin den
Gemeindesaal und die Küche für Kaffeetrinken zur Verfügung. Inzwischen sind wir
mit dem Landeskirchenamt und mit einigen
Frauen im Gespräch, um dieses Angebot
unserer gastfreundlichen Gemeinde wieder
zur Verfügung stellen zu können.
Der Gottesdienst wird von Pastor i.R.
Hartmut Ahrens aus Sülbeck und weiteren Mitwirkenden gestaltet.
Red.
Sobald die Formalitäten dazu abgeschlossen sind, werden wir darüber informieren.
Burkhard Peter
Bibelkreis: Predigt im Gespräch
Das Gespräch über Texte der Bibel leitet nach den Osterferien bis
zum Beginn der Sommerferien Pastor Grimm. Wir treffen uns in
vierzehntägigem Abstand mittwochs um 20 Uhr im Gemeindehaus. Grundlage unseres Gesprächs ist das Predigtwort des vorangegangenen Sonntags.
Die nächsten Termine sind:
22. April
6. Mai
20. Mai
3. Juni
17. Juni
1. Juli
Johannes 10,11-16
Matthäus 11,25-30
Johannes 16,5-15
Johannes 3,1-10
Lukas 14,15-24
Lukas 6,36-42
Der gute Hirte
Der Gesang der Beladenen
Himmlische Aufklärung
Das neue Leben
Einladungen
Negatives überwinden
11
Gemeinde
Fragen an Herrn Olbert,
Leiter unseres Gospelchores
Herr Olbert, Sie sind seit September vorigen Jahres der Leiter unseres Gospelchores. Was war Ihr erster Eindruck, als Sie
bei uns in Seggebruch anfingen?
Die Sängerinnen und Sänger sind sehr
begeisterungsfähig für Gospelmusik aller
Stilrichtungen. Der Chor ist mit zweieinhalb
Jahren seit der Gründung noch relativ jung
und ist entwicklungsfähig. Es gibt im Vergleich zu anderen Gospelchören viele singende Männer! Das Organisatorenteam ist
engagiert und offen für neue Impulse.
Wie sind Sie selbst zur Musik gekommen?
Ich komme aus einem sehr musikalischen
Elternhaus, wurde früh in klassischer Musik
ausgebildet: zuerst Blockflöte mit sechs
Jahren, dann Klavier mit zehn und Gitarre
mit dreizehn. Meine Mutter war Gitarrenlehrerin, mein Vater sang klassisch. Mit 17 leitete ich das Jugendbandprojekt an unserer
Schule und spielte in den folgenden Jahren
Piano bzw. Keyboard in verschiedenen
Poprock-, Blues- und Jazzbands.
Zur Gospelmusik kam ich 2001 – nach
Jahren musikalischer Leere – durch das
Gospel Sound Project des ProChores in
Rothenburg ob der Tauber und einen Workshop mit X-Jones in Nürnberg, zu denen
mich Freunde eingeladen hatten. Ab diesem
Zeitpunkt war ich vom Gospel „infiziert“ und
fing an, mich beim Popularmusikverband
der Evangelischen Kirche fortzubilden, z.B.
wie man Gospelchöre leitet, wie man selbst
Gospels schreibt und sie arrangiert und so
weiter. Eine vollständigere Auflistung meiner
musikalischen Entwicklung finden die Leser
unter www.musicways.de .
12
Wie ist es für
Sie, andere
Menschen
zum Singen
von Gospelmusik anzuleiten?
Das ist Berufung und Erfüllung zugleich! Ich
kann meine musikalischen und pädagogischen Fähigkeiten voll ausspielen und meine
jahrelange Erfahrung aus der Leitung von
Gospelchören und Workshops einbringen.
Welche Chancen bietet in Ihren Augen die
englische Sprache beim Singen?
Die englische Sprache ist vokalreicher und
hat eben weniger Ecken und Kanten als die
deutsche Sprache. Das macht es leichter, die
Texte geschmeidig an die Musik anzupassen. Die Gospelsongs sind dadurch natürlich internationaler. Englisch ist einfach die
Ursprache des Gospels, worauf ja schon
die englische Bezeichnung „Gospel“ = Gute
Nachricht hinweist. Da wir in den letzten
Jahrzehnten – über die Medien – in unseren Hörgewohnheiten stark von der afroamerikanischen Musikentwicklung geprägt
worden sind, werden die englischen Texte
natürlich mit übernommen.
Es geht mir aber im Gospel auch darum,
einen eigenen musikalischen Ausdruck für
meinen Glauben zu finden, anstatt einfach
nur afro-amerikanische Glaubens- und Ausdrucksformen zu kopieren. Ich bin daher ein
großer Fan der sich immer mehr entwickelnden deutschsprachigen Gospelmusik, womit
ich nicht nur Lobpreis-Kompositionen
meine. Bei Liedtexten in der Muttersprache
Gemeinde
der Sängerin und des Sängers können und
müssen diese viel mehr hinter der Botschaft
des Textes stehen als beim Singen in einer
Fremdsprache.
Haben Sie einen persönlichen Lieblingsstil, einen Lieblingsinterpreten?
Ich liebe sehr lateinamerikanische Rhythmen
in Gospelsongs, und ich hoffe, in nächster
Zeit auch einige dieser Songs mit dem Chor
einüben und der Gemeinde vorstellen zu
können.
Meine Lieblingsinterpreten in der deutschen
Gospelmusikszene sind Martin Carbow,
Helmut Jost und Hanjo Gäbler. In der ameri-
kanischen Gospelszene schätze ich sehr den
Brooklyn Tabernacle Choir sowie Yolanda
Adams und Mahalia Jackson.
Was bedeutet die Musik für Ihren Glauben?
Um es mit einem Text eines Gospels zu sagen:
„There is music in the air,
there must be God somewhere...“
Lieber Herr Olbert,
vielen Dank für dieses Interview!
Ernst Martin Dahl
Unsere neue Küsterin stellt sich vor
Liebe Gemeinde,
ich freue mich sehr, dass ich mich Ihnen als
neue Küsterin für unsere Seggebrucher Kirche
vorstellen darf. Seit November letzten Jahres
begrüße ich Sie im Eingangsbereich der Kirche
zum Gottesdienst und versehe ansonsten die
vielfältigen Aufgaben an der Seite von Inge
Springinsgut, die mich herzlich „angenommen“ hat und geduldig einarbeitet. Viele
kleine Dinge sind zu beachten, und es macht
mir Freude, für so schöne Anlässe wie Gottesdienste, Hochzeiten und Taufen einen
feierlichen Rahmen zu schaffen.
Mit meinem Mann Carsten und unseren drei
Kindern Justus, Hannes und Ylvie wohne ich
nun schon seit 20 Jahren in Seggebruch. In
meiner Freizeit singe ich mit großem Spaß in
unserem Gospelchor, und in den Ferien zieht
es uns als Camper oft in den Süden, aber
auch die skandinavischen Länder besuchen
wir gern. Ein weiteres Hobby von mir ist die
Gartenarbeit, daher werde ich sicher auch
öfter vor der Kirche in den Grünanlagen zu
finden sein.
Wir sehen uns! Herzliche Grüße,
Simone Busche
13
Gemeinde
Kontaktstudium
Liebe Gemeinde,
inzwischen habe ich bereits neun Jahre in Seggebruch das Gemeindeleben begleitet.
Nun unterbreche ich den Dienst für drei Monate und nutze die Gelegenheit, ein Kontaktstudium wahrzunehmen. Deshalb bin ich in der Zeit vom 13. April bis zum 17. Juli
von den Diensten in der Gemeinde freigestellt, da mein Standort in der Zeit in Göttingen sein wird.
Die Vakanzvertretung übernimmt in der Zeit Pastor Dahl, wobei er in der Gemeindearbeit von Pastor Grimm unterstützt wird.
Damit keine Unsicherheit auftritt: zur Konfirmation und auch zum Legoprojekt unterbreche ich meine Zeit in Göttingen.
Burkhard Peter
14
Gemeinde
Wiedersehen
Vor 25 Jahren begann ich in Seggebruch
mein Vikariat bei Pastor Jacques Wolff.
Nun wurde ich von der Kirchenleitung in
den Monaten April bis Juli 2015 zur Aushilfe in Ihre Kirchengemeinde entsandt.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen. Ein
bisschen Erfahrung und allerhand Einblicke bringe ich mit.
Sprechen Sie mich gerne an.
Über mein Mobil-Telefon bin ich erreichbar: 0176-70214839.
Freundlich grüßt:
Michael Grimm
15
Wochenspiegel
Regelmäßige Veranstaltungen
Gottesdienst
Gospelchor
Kindergottesdienst
Kinderchor
Gottesdienst im Altenheim
Jugendchor
donnerstags um 16 Uhr, alle 14 Tage
freitags um 17.45 Uhr im Konfirmandenraum (für Kids ab 10 Jahren)
Tägliches Abendgebet
Posaunenchor
Frauengesprächskreis
Eltern-Kind-Gruppe
„Zwergenstübchen“
sonntags um 10 Uhr
sonntags, 10 Uhr im Gemeindehaus
(Grp bis 3 J. und Grp bis 11 J.)
montags bis freitags um 18 Uhr
montags um 19.30 Uhr, alle 14 Tage
nächster Termin: 2.3.2015
montags um 20 Uhr
freitags um 17.00 Uhr im Konfirmandenraum (für Kinder von 6-9 Jahren)
dienstags um 20 Uhr
montags-freitags von 10-12 Uhr
Frauenkreis
Kinderstunde
Frauenhilfe
Jugendkreis
mittwochs um 15.30 Uhr, alle 14 Tage
nächster Termin: 4.3.2015
mittwochs um 15 Uhr, alle 14 Tage
nächster Termin: 22.4.2015
Predigt im Gespräch
mittwochs um 20 Uhr, alle 14 Tage
nächster Termin: 22.4.2015
Geselliges Tanzen
montags um 16.30 Uhr
montags um 15 Uhr
(für Jungen und Mädchen von 4-8 J.)
donnerstags um 20 Uhr (ab 14 J.)
Montagskreis
montags um 20 Uhr, alle 14 Tage
Freitagshauskreis
freitags um 20 Uhr, einmal im Monat
Weitere Informationen zu Kreisen, Ansprechpartnern, Orten und Terminen
erhalten Sie durch das Pfarramt oder im Internet unter www.KGSeggebruch.de.
16
Gottesdienste
Gottesdienste von März - Mai 2015
So
1. März
10 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl
P. Spier
Do
5. März
16 Uhr
Gottesdienst im Altenheim
P. Dahl
Sa
7. März
17 Uhr
Taufgottesdienst
P. Dahl
So
8. März
10 Uhr
Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden
P. Peter
So
15. März
10 Uhr
Predigtgottesdienst & Kirchenkaffee
P. Dahl
Do
19. März
16 Uhr
Gottesdienst im Altenheim
P. Dahl
So
22. März
10 Uhr
Gottesdienst mit dem Posaunenchor
P. Peter
So
29. März
10 Uhr
Predigtgottesdienst
P. Dahl
Do
2. April
16 Uhr
Gottesdienst im Altenheim mit Abendmahl
P. Dahl
Do
2. April
19.30 h
Gründonnerstag Gottesdienst mit Abendmahl
P. Peter
Karfreitag Gottesdienst zur Sterbestunde
Jesu mit Abendmahl
P. Dahl
Ostern Gottesdienst mit Abendmahl
& anschließendem Osterfrühstück
P. Peter
Fr
3. April
15 Uhr
So
5. April
6 Uhr
So
5. April
10 Uhr
Ostern Familiengottesdienst
Mo
6. April
10 Uhr
Ostern Festgottesdienst
Sa
11. April
10 Uhr
Taufgottesdienst
P. Peter
P. Grimm
P. Dahl
So
12. April
10 Uhr
Predigtgottesdienst - anschl. Kirchenführung
P. Dahl
Do
16. April
16 Uhr
Gottesdienst im Altenheim
P. Dahl
So
19. April
10 Uhr
Familiengottesdienst zum Lego-Projekt
So
26. April
10 Uhr
Predigtgottesdienst & Kirchenkaffee
Do
30. April
16 Uhr
Gottesdienst im Altenheim
Fr
1. Mai
17 Uhr
Beicht- und Abendmahlsgottesdienst
Fiedelak/Peter
P. Dahl
P. Grimm
P. Peter
Sa
2. Mai
14 Uhr
Konfirmationsgottesdienst
P. Peter
So
3. Mai
10 Uhr
Konfirmationsgottesdienst
P. Peter
So
10. Mai
10 Uhr
Gottesdienst
P. Grimm
Do
14. Mai
10 Uhr
Himmelfahrt Freiluftgottesdienst
P. Dahl
So
17. Mai
10 Uhr
Predigtgottesdienst & Kirchenkaffee
P. Dahl
Sa
23. Mai
17 Uhr
Taufgottesdienst
P. Dahl
So
24. Mai
10 Uhr
Pfingsten Festgottesdienst mit Abendmahl
P. Dahl
Mo
25. Mai
10 Uhr
Pfingsten Festgottesdienst
P. Grimm
Do
28. Mai
16 Uhr
Gottesdienst im Altenheim
P. Dahl
So
31. Mai
10 Uhr
Konfirmationsjubiläum mit Abendmahl
P. Dahl
17
Kinder
Lego-Projekt im April 2015
Für den 16.-20. April haben wir wieder Gottfried Fiedelak mit seinen Lego-Kisten
zu Gast in unserer Gemeinde. Gleich nach den Osterferien sind Kinder eingeladen, im
Gemeindehaus eine Legostadt zu bauen, zu singen und zu spielen.
Wir können dazu nur 50 Kinder im Alter von 6-11 Jahren annehmen. Der Kostenbeitrag
beträgt pro Kind 5 Euro. Anmeldungen für die noch freien Plätze erbitten wir im Pfarrbüro.
Das Projekt beginnt am Freitag um
13.30 Uhr mit Eröffnung der Kasse und
um 14 Uhr mit der offizielle Eröffnung.
Die Bauphasen finden statt am Freitag
von 14 bis 18 Uhr und am Samstag von
9 bis 18 Uhr.
Für Verpflegung wird gesorgt.
Am Sonntag feiern wir einen Familiengottesdienst, den wir zusammen mit
dem Projektleiter Gottfried Fiedelak
vorbereiten. Am Montagvormittag sind
auch Kinder aus dem Kindergarten und aus der Grundschule zum Besuch der Legostadt
eingeladen.
Das Lego-Projekt kann nur mit tatkräftiger Unterstützung für Aufbau und Verpflegung
gelingen. Darum melden Sie sich bitte im Pfarrbüro, wenn Sie uns an der einen oder
anderen Stelle unterstützen können.
Burkhard Peter
18
Frauen
Progra
mm
Frauen
arbeit
Frauengesprächskreis
2. März
16. März
13. April
27. April 11. Mai
Eine jede mit der Gabe, die sie empfangen hat
Frau Biesemeier vom Eine-Welt-Laden Stadthagen berichtet
über Peru und den Fairen Handel
Lebensworte – Wenn Gott mein Herz berührt
Das Thema des Abends wird noch festgelegt
Singen mit Magdalena Koller
Frauenkreis
4. März
18. März
1. April
15. April
Jeder Mensch ist ein bisschen einsam...
29. April
Frau Nguyen-Fürst, die neue Frauenbeauftragte, stellt sich vor
13. Mai
Ein Nachmittag mit Geschichten, Liedern und Gedichten
Zu Besuch bei Hanna Hartmann – ein Reisebericht
Gestalten der Bibel in Bildern dargestellt
„Gut, dass wir einander haben”
Frauenhilfe
(Während der Passionszeit und der Osterferien keine Treffen)
22. April
6. Mai
20. Mai
Die Dreieinigkeit Gottes
Mein Lieblingsbuch
Ausflug ins Auetal
19
Kinder
Sternsinger in ökumenischer Verbundenheit
Schon von vielen Menschen wurden sie an ihren Häusern erwartet. So trafen die Sternsinger in der Kirchengemeinde Seggebruch auf viele offene Türen und Häuser, die
sie betreten sollten. Seit fünf Jahren wird diese Sternsinger
Aktion in ökumenischer Verbundenheit in den Ortschaften des Kirchspiels durchgeführt.
Für ihre Begegnung mit alten und jungen Menschen an
den Häusern wurden die Teams im Gottesdienst ausgesendet und gesegnet. Wenige Tage später kamen die Kinder
mit ihren gefüllten Sammeldosen stolz und zufrieden
zurück. Mit dem Geld, das sie an den Häusern gesammelt
haben, werden 2015 besonders Projekte gefördert, die
der gesunden Ernährung und Versorgung von Kindern auf
den Philippinen dienen. Die
Kinder haben die Projekte
bereits durch einen Film mit
Willi Weitzel kennen gelernt
und verstanden, wie wichtig
ihre Unterstützung für die
unterversorgten Kinder ist.
Die Kinder freuen sich, dass
sie in diesem Jahr mit 1808
Euro die Aktion „Segen bringen, Segen sein“ unterstützen können.
Burkhard Peter
Licht von Bethlehem
Schüler der IGS Helpsen haben das Friedenslicht aus Bethlehem in unsere Kirche geholt. Für den Weihnachtsgottesdienst
des Schulzentrums sind zwei Schüler mit ihrer Lehrerin, Frau
Lietz, zu einem Gottesdienst nach Hannover gefahren und
haben von dort das Kerzenlicht abgeholt. Entzündet wurde
die Kerze in Bethlehem, in Palästina, und von dort von Pfadfindern nach Deutschland transportiert. Zu dem Schein der
Kerze haben Schüler ihr Gebet um Frieden gesprochen.
20
Kinder
Weihnachtsmusical des Kinder- und Jugendchors
In Bethlehem ist’s unbequem…
Was für ein Gedränge herrscht in den Straßen
Bethlehems! Alle Welt scheint auf den Beinen
zu sein. Maria und Joseph sind ratlos. Wohin
in dieser Nacht? Die Zeit drängt, Maria spürt,
dass ihr Kind auf die Welt kommen möchte.
Doch alle Herbergen sind ausgebucht. Wer jetzt
helfen kann? Die Kinder von Bethlehem natürlich! Keiner kennt sich besser aus in den engen
Gassen der Stadt. Keiner ist besser vernetzt.
Während die Erwachsenen noch grübeln, leiten
sie Maria und Joseph mühelos in einen kleinen,
warmen Stall und erleben das Wunder der Heiligen Nacht hautnah mit.
Schöner als die rund 30 Kinder vom Kinderund Jugendchor hätte diese Geschichte wohl
niemand auf die Bühne bringen können. Und
deshalb gab es am 23. Januar noch eine Zusatzvorstellung des Weihnachtsmusicals. Wieder mit großem Applaus für die toll gesungenen
Lieder und die selbstbewussten jungen Akteure. Wie viel Freude alle Beteiligten an dem
Stück hatten, war bis in die letzten Reihen zu spüren.
Inken Fügmann
Übrigens: Wer Lust bekommen hat, selbst mitzusingen,
ist herzlich willkommen! Geprobt wird jeden Freitag im Gemeindehaus.
21
Kinder
Zwergenstübchen
Wer lässt die Sterne strahlen?
Das Motto des diesjährigen Laternenfestes
wurde durch die hellen Laternen und die
selbst gebastelten Sterne, die die Kirche
schmückten, unterstrichen. Die Kinder aus
den Zwergenstübchen-Gruppen zogen mit
ihren bunten Laternen aus. Begleitet von
Freunden, Eltern und Großeltern ging es singend durch die Straßen. Musikalisch wurden
die Laternensänger von Pastor Peter begleitet. Anschließend konnten sich alle am
großen Büfett stärken. Während die Kinder
nach der Stärkung Zeit zum Spielen hatten,
konnten sich die Erwachsenen untereinander austauschen.
Danke an die FFW Seggebruch, die uns auch
dieses Jahr begleitete und uns somit den
Weg sicherte.
Die Gruppen des Zwergenstübchens finden
von Montag-Freitag am Vormittag statt.
Anmeldung bei Miriam Reinefeld unter
05721-928829.
Urlaub mit Adam und Eva
Die Freude war groß am Mittagstisch: Endlich waren die Reiseunterlagen für den
Sommerurlaub gekommen. Lilly entzifferte den Hotelnamen. „Warum heißt das
denn Eden?“, wollte sie wissen.
„Na ja, das hat sich der Besitzer so ausgedacht. Vielleicht, damit man an den
Garten Eden denkt, wenn man bucht“,
tippe ich. Riesengroße Augen schauen
mich an: „Echt?! Wohnten Adam und Eva
auf Mallorca?“ Mein Mann und ich mussten lachen. Dabei war die Frage irgendwie
berechtigt – für eine Siebenjährige.
„Nein“, antwortete ich, „der Garten Eden
aus der Bibel war…“ Tja, wo eigentlich
genau? In der Türkei? Im früheren Persien?
Google sagt, man weiß es nicht so recht.
Vermutlich zwischen Euphrat und Tigris.
Jedenfalls echt weit weg, wie der Blick auf
den Globus verrät.
22
„Also, ich hätte mir ja Mallorca ausgesucht“, meint Lilly. Das ist doch wie im
Paradies. Das Meer, der Pool, sooo leckeres Essen, lange aufbleiben und morgens
Schokocroissants.“ Sie bekommt ganz
glänzende Augen. Matilda hätte in ihrem
Paradies gern noch ein paar mehr Bratwürstchen und etwas wärmeres Wasser im
Pool, ist aber ansonsten mit Lillys Definition total einverstanden.
Und ich? Ich glaube, manchmal kann das
Paradies auch ein leer gefutterter Mittagstisch sein. Mit zwei aufgeweckten
Mädchen dran, die sich auf den nächsten
Sommerurlaub freuen.
Inken Fügmann
Diakonie
Neues aus dem Diakonie Treff Meerbeck-Sülbeck
Das Jahr 2014 ist für uns sehr schnell vergangen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen
einen Einblick über die Ereignisse und Aktivitäten in unserer Tagespflege geben.
waren so eifrig bei der Sache, dass manche
Mittagspause nur verkürzt stattfand. Die
Erntekrone sollte ja pünktlich zum Niedernwöhrener Erntefest fertig werden, sie
schmückte einen der Erntewagen.
So ging der Herbst schnell vorüber, und wir
bereiteten uns auf die Weihnachtszeit vor.
Gemeinsam gestalteten wir Fensterbilder,
hörten Weihnachtsgeschichten und Musik,
tranken Tee und verbrachten gemütliche
Stunden.
Im August & September 2014 haben wir uns
im Diakonie Treff mit dem Thema „ Erntezeit“
beschäftigt. Eine Dame hatte daraufhin die
Idee, eine hauseigene Erntekrone zu binden.
Alle Gäste wurden mit einbezogen, und
der Ehemann einer Mitarbeiterin erklärte
sich bereit, ein
Metallgerüst in
Form einer Krone
herzustellen. Wir
haben
Weizen
und Hafer bearbeitet, zurechtgeschnitten und
gebündelt.
Nun
wurden
jeden Donnerstag die Bündel
an das Kronengestell gebunden. Einige Gäste
Am 1. Dezember besuchten uns die Kinder
aus dem St. Johannis Kindergarten in Meerbeck. Unser Tannenbaum wurde von den
Kindern dekoriert und Pastor Hauschild
hatte eine Andacht für „Groß und Klein“
vorbereitet. Dabei erzählte er eine nette,
anschauliche Geschichte aus seiner Zeit in
Afrika, an der alle Zuhörer/innen ihre Freude
hatten.
Einen weiteren Höhepunkt stellte das Auftreten vom Meerbecker Posaunenchor in
der Tagespflege dar. Ca. 8 Bläser erfreuten
Gäste und Mitarbeiterinnen mit weihnachtlichen Klängen.
Möchten auch Sie gemütliche und spannende Stunden in netter Gesellschaft verbringen? Rufen Sie uns an, gern geben wir
nähere Auskunft.
Diakonie Treff Meerbeck-Mitte
Tel: 05721- 9374599
Einrichtungsleitung:
Manuela Ostrowski
23
Mission
Ein Brief aus Südafrika,
geschrieben von Frau Hermann aus der Communität in Mafikeng, mit der wir als Gemeinde
seit vielen Jahren verbunden sind. Die drei Mitglieder der christlichen Gemeinschaft sind
dort in den unterschiedlichen Arbeitsgebieten der Aids-Prävention tätig. Frau Hermann
beschreibt in diesem Brief, was ein Montessori-Kurs in den beiden Kindergärten, in denen
Aids-Waisenkinder und Kinder aus ärmsten Familien betreut und gefördert werden, verändert hat.
Sie schreibt am 16. Dezember:
Liebe Gemeinde in Seggebruch,
ganz herzliche Grüße an Sie aus einem
super heißen südafrikanischen Sommer. Es
ist 19 Uhr und immer noch über 30° warm.
Wir hatten in den letzten Tagen herrlichen
Regen, und es ist endlich grün geworden.
Wir sind so dankbar dafür, dass wir in diesem
Jahr alle verschiedenen Arbeitszweige in
der Aids-Prävention fortsetzen konnten.
Mehrmals erlebten wir, dass das TsibogangKonto sich bedenklich nahe an den Nullstand bewegte, und dann kam plötzlich eine
unerwartete Spende, und es konnte weitergehen. Auch dann, wenn wir am Ende unseres „Lateins“ waren, erlebten wir Trost und
Stärkung durch Freunde und Freundinnen.
Wir wissen auch sehr gut, wie viel Beter und
Spender uns auch in Ihrer Gemeinde begleiten. Dafür sind wir Ihnen sehr dankbar.
In den letzten sechs/sieben Jahren, in denen
wir unsere zwei Kindergärten in Tsibogang
betrieben haben, sind wir um etliche Erfahrungen reicher geworden, was für die Kinder
nötig ist, um auf die Schule und nicht zuletzt
das Leben vorbereitet zu werden. Viele unserer Kinder kommen aus Familien, in denen
sie keine Gelegenheit hatten, z. B. mal einen
Stift in die Hand gedrückt zu bekommen
oder irgendwelche Grundfertigkeiten zu
erlernen. Etliche Kinder sind in ihrer Sprach-
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entwicklung zurück, weil zu wenig Kommunikation stattfindet. Die Mütter haben keine
Zeit, die Großmütter haben keine Geduld
oder sind überfordert, weil einfach zu viele
Enkelkinder unter ihrer Obhut sind.
Wir sahen, dass unsere Mitarbeiterinnen
bessere Ausbildung brauchen, um für alles
das ausgerüstet zu sein. Seit 2011 mache
ich eine Ausbildung in einem MontessoriDiplom, die ich in diesem Jahr abgeschlossen habe. Seitdem versuche ich, unseren
Mitarbeiterinnen so viel wie möglich Anregungen zu geben. Anfang diesen Jahres
entdeckte ich einen Kurs im Internet, in dem
in der Nähe von Kapstadt, innerhalb von 2
Wochen die Grundlagen der MontessoriPädagogik vermittelt werden sollten. Nach
einigen Anrufen, E-Mails etc. war es dann so
weit, dass unsere fünf Frauen angemeldet
waren. Nicht nur das, sie bekamen sogar ein
Stipendium, d.h. die Kursgebühren wurden
übernommen.
Mission
bezogen wurden. Nun sieht man die Kinder
gemütlich darauf liegen oder sitzen und
Bücher anschauen, die sie vorher nie in die
Hände bekommen haben. Man kann sagen,
dass in den meisten Familien außer der Bibel
kein Buch existiert; unsere Kindergartenkinder fassen erstmals bei uns ein Buch an.
Am 1. Oktober reisten die fünf Frauen zusammen mit dem vier Monate alten Baby
von Motlalepula nach Kapstadt; alle saßen
zum ersten Mal in einem Flugzeug. Am 20.
Oktober kamen sie dann zurück zur Arbeit
und ich traute meinen Augen nicht, als
ich den Rebaone Kindergarten besuchte;
alles wurde auf den Kopf gestellt. Der neu
gebaute Klassenraum war fertig geworden
und zum Gebrauch bereit. (Herzlichen Dank
an alle SpenderInnen, die das ermöglicht
haben!)
Alles Material, was vorher unter Verschluss
und nur unter Aufsicht benutzt worden
war, wurde in Regale eingeräumt, so dass
die Kinder freien Zugang dazu haben. Im
alten Klassenraum wurde eine Bücherecke
eingerichtet. Ich besorgte Kissen, die schön
Auf Vorschlag von Jane veränderten wir etliche Möbel. Wir kürzten die Beine der Tische
und Stühle, so dass die Kinder richtig daran
sitzen konnten. Der Renner ist ein Abwaschtisch. An zwei Tischen wurden jeweils zwei
Kreise ausgesägt, in die Schüsseln gesteckt
wurden. Nun waschen die Kinder selbst ihr
Geschirr nach dem Essen ab, und zwar mit
wachsender Begeisterung.
Aber damit hört es nicht auf. Auch das tägliche Programm hat sich verändert: Zweimal
am Tag gibt es Zeiten, in denen ca. 10 Kinder
im Kreis sitzen, und eine Helferin führt ihnen
das Montessori-Material vor. Die anderen
Kinder sitzen an Tischen oder auf dem Fußboden und arbeiten mit dem Material. Der
Geräuschpegel hat sich enorm verringert.
Mit herzlichem Dank für alle Unterstützung
grüßen wir Sie
Ihre Christel und Wolfgang Hermann
und Undine Rauter
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Hohe Geburtstage
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Röm 8,31
Anneliese Völkening,
Hespe, 92
Helga Lindemeier,
Seggebruch, 80
Hildegard Kirschner,
Helpsen, 90
Lina Vehling,
Hespe, 81
Wilma Wilkening,
Hespe, 81
Herta Tuckfeld,
Seggebruch, 95
Heinrich Kording,
Südhorsten, 90
Adolf Kreft,
Hespe, 84
Marga Pörtner,
Kirchhorsten, 90
Lina Engelking,
Levesen, 87
Christa Schinhammer,
Seggebruch, 82
Annemarie Feltrup,
Hespe, 94
Ida Sternberg,
Levesen, 86
Arnold Zechel,
Deinsen, 82
Elfriede Hartmann,
Südhorsten, 87
Manfred Bussas,
Kirchhorsten, 83
Wilhelmine Fiedler,
Deinsen, 88
Hans-Hubertus Lemcke,
Helpsen, 87
Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!
Mt 27,54
Anni Augusta,
Helpsen, 90
Erna Battermann,
Schierneichen, 85
Erna Ladwig,
Helpsen, 84
Friedrich Stahlhut,
Stemmen, 81
Horst Fulge,
Helpsen, 81
Hedwig Zafuda,
Südhorsten, 89
Elfriede Dierks,
Deinsen, 87
Luise Schönbeck,
Hespe, 88
Sophie Wallbaum,
Helpsen, 88
Rut Müller,
Helpsen, 88
Ernst Friemelt,
Hespe, 84
Martha Krömer,
Südhorsten, 90
Friedrich Insinger,
Helpsen, 86
Helga Kording,
Hespe, 84
Karoline Schade,
Levesen, 88
26
Hohe Geburtstage
Elfriede Zechel,
Kirchhorsten, 85
Ernst Hartmann,
Helpsen, 80
Annetrude Winkelhake,
Helpsen, 80
Wilhelm Kording,
Südhorsten, 84
Karl Paul,
Südhorsten, 87
Eva Möller,
Stemmen, 87
Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt.
Phil 4,13
Engel-Marie Diekmann,
Südhorsten, 92
Dorothea Martin,
Hespe, 84
Fritz Sievert,
Helpsen, 80
Erna Möller,
Seggebruch, 87
Wilma Möhlmann,
Stemmen, 82
Hilde Kording,
Südhorsten, 85
Elsbeth Molthahn,
Seggebruch, 84
Else Wilkening,
Stemmen, 87
Sophie Kolodziejczyk,
Deinsen, 88
Helmut Pook,
Stemmen, 85
Ilse Hagemann,
Seggebruch, 86
Christa Koch,
Helpsen, 84
Elsbeth Heine,
Seggebruch, 80
Wilhelmine Bauer,
Kirchhorsten, 96
Tina Lange,
Seggebruch, 84
Gerhard Kuhblank,
Schierneichen, 80
Heinz Schildmeier,
Kirchhorsten, 83
Karl Dettmer,
Stemmen, 80
Erika Busche,
Helpsen, 85
Hildegard Leder,
Helpsen, 84
Marie Möller,
Stemmen, 85
Wir gratulieren allen
Geburtstagskindern und
wünschen Gottes Segen!
27
Freud und Leid
Goldene Hochzeiten
Dezember 2014 - Februar 2015
Jürgen und Karin Harmening, geb. Böttger, Seggebruch
Walter und Hannah Matzke, geb. Radtke, Seggebruch
Friedrich und Renate Führing, geb. Nocka, Stemmen
Alfred und Inge Scholz, geb. Wöltje, Stemmen
Dieter und Edeltraud Lücking, geb. Nogly, Seggebruch
Getauft
November 2014 - Februar 2015
Leona Herfurth, Seggebruch
Mia Kaufhold, Seggebruch
Lina Melching, Seggebruch
Jonas Vehling, Helpsen
Samantha Schnorr, Levesen
28
Freud und Leid
Bestattet
November 2014 - Februar 2015
Karl Otto Schmerer, Helpsen, 78 J.
Helga Schwier, geb. Schrader, Hespe, 70 J.
Udo Eckhardt, Rehren, früher Helpsen, 67 J.
Susanne Knapp, geb. Kording, Wendthagen, 49 J.
Gerhard Schilawa, Kirchhorsten, 85 J.
Ingeborg Klöpper, geb. Scherer, Südhorsten, 87 J.
Katharina Schwab, geb. Laukart, Siedlung Baum, 96 J.
Elsbeth Büsking, geb. Momberg, Helpsen, 83 J., bestattet in Meerbeck
29
Ankündigung
Silberne Konfirmation
Das Fest der Silbernen Konfirmation feiern wir am 20. September. Eingeladen sind alle, die
1990 konfirmiert worden sind. Den Gottesdienst feiern wir mit Heiligem Abendmahl.
Am Vorabend, 19. September, treffen sich die Silbernen KonfirmandInnen um 19 Uhr im
Gemeindehaus zu einem geselligen Abend mit Imbiss. Anmeldungen erbitten wir telefonisch oder schriftlich an das Pfarramt.
Burkhard Peter
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Adressen
Pfarrbüro
Mitarbeiterin: Ilka Busche
Schachtstr. 1, 31691 Seggebruch
Tel.: 05724/ 16 55
Fax: 05724/ 91 38 75
Email: seggebruch@lksl.de
Bürozeiten:
Mo, Do, Fr von 9 - 11 Uhr
Di von 16 - 18 Uhr
Pastoren
Pfarrbezirk I
Pastor Dr. Burkhard Peter
Schachtstr. 1, 31691 Seggebruch
Tel.: 05724/ 16 55
Email: Dr.B.Peter@lksl.de
Pfarrbezirk II
Pastor Ernst Martin Dahl
Schachtstr. 3, 31691 Seggebruch
Tel.: 05724/ 16 65
Email: E.M.Dahl@lksl.de
www.KGSeggebruch.de
Impressum
Herausgegeben von der
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Seggebruch
Schachtstr. 1, 31691 Seggebruch
Redaktion:
Pastor Ernst Martin Dahl (verantw.),
Pastor Dr. Burkhard Peter,
Dietrich Zapke, Inken Fügmann,
Inga Vehling, Susanne Korf (Layout)
Anschrift der Redaktion:
Schachtstr. 1, 31691 Seggebruch
Email: seggebruch@lksl.de
Druck: Wilhelm Vehling GmbH,
Schwarzer Weg 22, 31688 Nienstädt
Dieser Gemeindebrief erscheint vierteljährlich. Er wird an alle Haushalte verteilt. Vielen
Dank allen, die bei der Verteilung helfen!
Zusätzliche Exemplare sind im Büro unserer
Kirchengemeinde erhältlich.
Konto der Kirchengemeinde Seggebruch:
KtoNr.: 351 110 192, BLZ 255 514 80,
Sparkasse Schaumburg;
IBAN: DE 61 255 514 800 351 110 192
BIC: NOLADE21SHG
Stichwort: Gemeindebrief
Herzlichen Dank allen
Spenderinnen und Spendern!
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe:
30. April 2015
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