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Gemeindebrief März/April/Mai 2015

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Grafik: GEP
„Früher war immer nur Krieg….“
Im vergangenen Jahr 2014 haben wir an den Ausbruch des 1. Weltkriegs vor hundert Jahren erinnert. Die Erinnerung an beide Weltkriege mit all dem Elend hat sich so stark festgesetzt – dass „früher“
„immer Krieg“ war. Wir sind dankbar für siebzig Jahre Frieden seit
1945, aber davor?
„Früher war immer nur Krieg….“ - Wirklich?
Ja, das denkt man so – ob‘s aber auch stimmt?
Verglichen mit der 1. Hälfte des vergangenen 20. Jahrhunderts war
das 19. Jahrhundert in Deutschland und vielfach in Europa ein weitgehend friedliches Jahrhundert. Von 1815 bis 1914 hat die Pfalz nur
den kurzen Revolutionskrieg 1848/49 erlebt und den Aufmarsch der
deutschen Truppen im Krieg 1870. Fast einhundert Jahre !
1815 – das „Europäische Konzert“
2015 jährt sich zum 200. Mal der Abschluss des Wiener Kongresses
1814/15 – er ordnete Europa nach den zwanzig Jahren der napoleonischen Kriege neu. „Wiener Kongress“! Als Kind wurde mir erzählt:
„der Kongress tanzt“ – als ob es in Wien damals hauptsächlich um
galante Abenteuer gegangen wäre. Als ich dann Schüler war, brachten linksorientierte Lehrer mir bei, diesen Friedenskongress als „Restauration“ zu verachten. Jetzt beschäftige ich mich neu mit diesem
Ereignis – und siehe! da tut sich ein ganz neuer Blick auf:
„Die Neubegründung Europas als politisches System 1814/15 beruhte stärker als bis dahin üblich auf kooperativen Strukturen und
auf dem gemeinsamen politischen Ziel der Sicherung von Frieden
und Ordnung,“ - so der österreichische Historiker Reinhard Stauber.
Tatsächlich begannen also schon vor 200 Jahren einige Diplomaten
ein dauerhaft friedliches Europa in den Blick zu nehmen – „im Siegeseifer meinten die optimistischsten unter ihnen sogar, der Kongress
müsse sich als ‚Senat aller Könige‘ begreifen, dessen Beschlüsse
dem ‚Schicksal Europas im Ganzen und für alle Zukunft‘ dienen
würden…“ schreibt der französische Geschichtswissenschaftler
Thierry Lentz. Hier taucht als Vision so etwas wie die Europäische
Union erstmals auf.
Der Wiener Kongress wurde getragen von der Überzeugung, dass
keine Nation in Kontinentaleuropa eine Überlegenheitsposition haben dürfe – man hatte den spanisch-habsburgischen und den französischen Willen zur Hegemonie erlebt und wollte nun ein „Europäisches Konzert“ und stabiles Gleichgewicht der Kräfte.
Und wenigstens vierzig Jahre hat der Kongress so Frieden für Europa
bewahren können (bis zum Krimkrieg 1853-55).
Natürlich blieben der Machthunger und die Rivalität der Staaten mit Sorge sah man damals, wie sich Russland Polen einverleibte und
nach Westen ausgriff. Und später im 20. Jahrhundert sollten dann ja
wir Deutschen den unseligen Versuch machen, den Kontinent ganz
beherrschen zu wollen – mit den bekannten Folgen.
… und die Pfalz ( - eine herzliche Gratulation!-)
Vieles ist zweihundert Jahre nach dem Wiener Kongress noch da, das
noch an ihn erinnert.
Zum Beispiel unsere Pfalz.
Sie erhielt damals ihre heutige geschlossene Gestalt. Im Alten Reich
(bis 1803/06) war ja die Pfalz ein Landgebilde, das zwar von Mosbach am Neckar bis Kaiserslautern und an den Mittelrhein reichte;
war aber extrem durchlöchert von etlichen kleineren Gebilden. Damals war Grünstadt nicht pfälzisch, sondern leiningisch, dafür waren
Alzey und Bacharach pfälzisch. Jetzt mit dem Kongress wurde die
Pfalz das, was wir darunter verstehen, und sie gewinnt ihr schönes
Selbstbewusstsein, das bis heute unvermindert anhält. Erst seit 1815
hört die Welt hinter Bockenheim und der Zuckerfabrik auf; und
die Monsheimer und Offsteiner gehören kirchlich eben nicht nach
Speyer, sondern nach Darmstadt. 1815 wird die Pfalz als „bayrischer
Rheinkreis“ gegründet – also ein vernehmliches „Happy Birthday,
Pfalz“!
Summa summarum: ist die Pfalz ein Ergebnis des europäischen Friedenswillens – geahnt hatten wir es immer schon.
Warum ich das an den Anfang eines Gemeindebriefs setze? Weil es
gut tut, Gottes Geist nicht erst in der eigenen Generation bei der Arbeit zu sehen, sondern schon lange, lange vor uns. Und Gottes Geist
ist ein Geist des Friedens.
Es soll nicht durch Heer oder Kraft geschehen, sondern durch
meinen Geist, spricht der Herr Zebaoth. Sacharja 4,6
Ich wünsche Ihnen Gottes Frieden
Pfarrer Andreas Funke
Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen
- mehr Informationen zu den Veranstaltungen auf den nächsten Seiten -
02. - 06. 03.
Heilfastenwoche. Kath. Frauenbund.
Mi. 04. 03.
19:30 Uhr. Neues Gospelchorprojekt unter Ltg von
Volker Gütermann. Kath. Kirche. Konventsaal
Fr. 06. 03.
19 Uhr. Ökum. Weltgebetstag. Friedenskirche.
Sa. 14. 03.
So. 15. 03.
18 Uhr. Abendmahlsgottesdienst zur Konfirmation.
10 Uhr. Konfirmation. Beide Martinskirche.
So. 22. 03.
17 Uhr. Johannespassion. Martinskirche.
Kantorei, Solisten, Orchester,
Leitung: KMD Katja Gericke-Wohnsiedler.
Mo. 23. 03.
19 Uhr. Vortrag Vorsorgevollmacht. Martinssaal.
So. 05. 04.
7 Uhr. Friedhof. Ökum. Auferstehungsfeier.
Anschl. Osterfrühstück im Martinssaal.
10 Uhr. Tauferinnerungsgottesdienst für alle 2009
und 2010 getauften Menschen. Martinskirche.
Mo. 06. 04.
23. - 24. 05. Pfingsten. Ökumenischer Kirchentag Speyer.
Ökumene - Wagen.
So. 24. 05.
Mo. 25. 05.
10 Uhr. Gottesdienst mit Abendmahl.
Martinskirche
10 Uhr. Ökum. Regionalgottesdienst.
Martinskirche. Anschl. gemeinsamer Umtrunk.
So. 31. 05.
10 Uhr. Jubelkonfirmation. Martinskirche
Ökumenische Passionsandachten sowie Veranstaltungen
Mi. 11. 03. 19 Uhr in der kath. St. Stephanus Kirche
Sausenheim
So. 22. 03. 17 Uhr. Johannespassion. Martinskirche.
Sa. 28. 03. 19 Uhr. Passionsgottesdienst
in der Prot. Kirche Bissersheim
mit dem Buxtehude-Ensemble
unter Ltg von Ingo Dressler.
Sa. 18. 04. ab 14 Uhr. Kirchenwanderung.
Rund um die Wattenheimer Kirche.
Do. 14. 05. Christi Himmelfahrt. 10 Uhr
Open-Air Gottesdienst in Sausenheim oder Neuleiningen.
Genaue Informationen erfolgen zeitnah über Handzettel und
www.ev-kirchengemeinde-gruenstadt.de
Ökumen. Taizé- Singkreis „Laudate“
Termine 1. Halbjahr 2015:
jeweils um 19.30 Uhr im Prot. Gemeindesaal
Sausenheim, Kirchgasse 11
04. und 18. März, 1., 15. und 29. April,
13. und 27. Mai, 10. und 24. Juni, 08. und 22. Juli.
Eventuell kommen noch weitere Termine vor unseren Auftritten
in Kirchen der Region hinzu!
Weitere Informationen bei Herrn Frietsch Tel.: 06359 6088
Martinskirche Grünstadt
Sonntag, 22. März 2015, 17.00 Uhr
Johannespassion
Johann Sebastian Bach
Kerstin Bruns, Sopran
Ludovica Bello, Alt
Joachim Streckfuß, Tenor
Thomas Herberich, Bass
Kurpfalzphilharmonie
Kantorei Grünstadt
Ltg.: KMD Katja Gericke-Wohnsiedler
Eintritt: 18 Euro, ermäßigt 15 Euro (Studenten, Azubis, Arbeitslose), Schüler frei
Vorverkauf: 15 Euro, ermäßigt 12 Euro bei Buchhandlung Garamond und Optik Neumann
04. 03. 2015 Start des neuen Gospelchorprojektes
Das nächste Gospelchorprojekt
unter Leitung von Volker Gütermann:
Immer mittwochs, vom 04. 03. - 08. 07. 2015,
um 19:30 Uhr im St. Peterssaal/Konventsaal
neben der Katholischen Kirche.
Alle, die gerne singen, ganz besonders Männer,
sind herzlich eingeladen.
Die Teilnahme ist kostenlos, keine Vorkenntnisse erforderlich.
Der ev. Diakonissenverein - Krankenpflegeverein Grünstadt
lädt ein am Montag, den 23. März 2015 um 19 Uhr
im Martinssaal, Kirchheimer Str., neben dem Dekanat
zu einem Vortrag mit dem Thema:
„Wer hilft mir, wenn ich mir nicht mehr selbst helfen kann?“
oder
„Wer handelt für einen volljährigen Bürger, der seine
Angelegenheiten nicht mehr selbst wahrnehmen kann.“
Herr Notar Dr. Philippsen wird über Vorsorgevollmacht und sonstige
vorsorgende Verfügungen wie Betreuungsverfügung und Patientenverfügung bzw. Behandlungswunsch einen interessanten Vortrag
halten.
Die Teilnahme ist kostenlos, wir freuen uns über eine Spende für den
Krankenpflegeverein.
Bitte melden Sie sich wegen der begrenzten Plätze
unter Tel.: 06359 1556 an.
Volker Eich
Grafik: Spannring
Männerkreis der Ev. Kirchengemeinde Grünstadt
Wir sind eine Gruppe von ca. 20 Männern im Alter von Mitte 30
bis 80 Jahren in verschiedenen Lebensabschnitten und mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen. Wir treffen uns einmal im Monat,
an jedem letzten Montag im Monat um 19:30 Uhr im Martinssaal,
Kirchheimer Str.2, neben der Martinskirche, um uns auszutauschen,
wobei jeder Abend unter einen bestimmten Thema steht.
„Darüber hinaus geht es oft auch um Persönliches, Weltbewegendes,
um Kleines, um Großes, einfach das, was uns bewegt. Einmal im Jahr
besprechen wir das Programm für das nächste Jahr. Die Abende gestalten wir selbst bzw. übernehmen die Patenschaft für die Gestaltung
der Abende, an denen wir Gastdozenten einladen."
Männergesprächskreis-Termine 2015
26. Januar:
Jahreslosung
23. Februar:
Kirche und Bild
30. März:
Orson Wells und die Filmsprache
27. April:
Sterbehilfe aus medizinischer Sicht
26. Mai:
Christen und der Krieg
29. Juni:
Fahrradtour
27. Juli:
Besuch des Grünstadter Weinfestes
31. August:
Sterbehilfe aus ethischer Sicht
28. September: 200. Geburtstag von Otto von Bismarck
26. Oktober: Rom
30. November: Jahresplanung für 2016
KONTAKT: Andreas Funke Tel.: 06359 2201
Michael Zagata Tel.: 06359 81123
oder einfach am letzten Montag im Monat vorbeikommen!
Heilfasten - Gewinn für Körper und Seele
Fastenwoche des Katholischen Frauenbundes
Eingeladen sind alle, die eine Fastenwoche gemeinsam erleben
möchten; aber auch alle, die nicht fasten können oder dürfen, jedoch
eine Woche lang täglich einen geistlichen Impuls erhalten möchten.
Das Thema, das uns durch die Woche begleiten wird, heißt:
Lebzeiten – Leb Zeiten –
Zeit zum Leben
Informations- und Einführungsabend:
Donnerstag, 26. Februar um 18:30 Uhr im Pfarrheim in Grünstadt,
Obersülzer Straße 1
Die Fastenwoche dauert von Montag, den 2. bis Freitag, den 6. März.
Wir treffen uns täglich um 18:30 Uhr im Pfarrheim zum Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Gebet.
Den Abschluss unserer Fastenwoche feiern wir am Samstag,
den 7. März um 10:30 Uhr.
Leitung: Gudrun Fischer und Dr. Magdalena Grönig
Den Teilnehmern entstehen keine Kosten.
Wir freuen uns auf alle, die mitmachen möchten.
Nähere Informationen erhalten Sie unter: 06359 919237
Neues Presbyterium in sein Amt eingeführt
18. Januar 2015. „Wollt Ihr dieses Amt in unserer Kirchengemeinde
führen gemäß dem Evangelium, wie es die Heilige Schrift bezeugt,
damit durch Euren Dienst die Gemeinde wachse in allen Stücken
zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, so antwortet: Ja, mit Gottes
Hilfe.“
Mit diesen Worten verpflichtete Dekan Kuntz die 25 Mitglieder des
neuen, erweiterten Presbyteriums für den Dienst in der Kirchengemeinde. Zahlreiche Gemeindeglieder sowie Familienangehörige der
neuen und scheidenden Presbyter füllten die Bänke der Martinskirche. Mit persönlichen Worten und einem Buchgeschenk bedankte
der Dekan sich bei Bärbel Bössler-Lentz, Ulrich Conrad, Richarda
Eich, Angelika Heilmann, Dieter Krämer, Detlef Kettner, Hermann
Küstner, Elfriede Rapp, Kyra Schilling, Thomas Weber und Michael
Zagata, die 2014 nicht mehr kandidiert hatten.
In der konstituierenden Sitzung am Montag, den 19. 01., wurde
Dekan Stefan Kuntz zum Vorsitzenden des Grünstadter Presbyteriums wiedergewählt. Das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden
übernimmt, wie in den vergangenen 3 Jahren, Elke von Haaren.
In der Bezirkssynode wird die Kirchengemeinde künftig von
Sabine Breuer, Elke von Haaren, Gudrun Kopietz, Peter Lücker und
Wolfgang Weckerle repräsentiert.
Zu Ehrenpresbytern (drei Amtsperioden und mehr) wurden Ulrich
Conrad, Richarda Eich, Hermann Küstner und Dieter Krämer
ernannt.
Karin Petry, Foto Lentz
Weihnachtskollekte 2014
Die Kollekte am Heiligen Abend und in den Gottesdiensten am
1. und 2. Weihnachtsfeiertag 2014 zu Gunsten von Brot für die Welt
und der Senegalhilfe/Prothesenwerkstatt erbrachte in unserer
Kirchengemeinde den Rekordbetrag von 6523,78 Euro.
Das Geld geht je zur Hälfte an die beiden Organisationen.
Vielen Dank an alle Gottesdienstbesucher für ihre großherzige
Spende!
Ökumene Wagen in des Wortes doppelter Bedeutung
von Dr. Wolfgang Weckerle
Auf dem Ökumenischen Kirchentag an
Pfingsten 2015 in Speyer sollen Gemeinden,
Gruppen und Einzelne Ökumene w(W)agen
- durch ihre Teilnahme ein Zeichen für Ökumene setzen und zugleich sich an Pfingstsamstag, 23. 05. 2015, mit
einem Motiv-Wagen an dem Umzug über die „Kirchenmeile“ von
der Gedächtniskirche durch das Altpörtel über die Maximiliansstraße
bis zum Dom beteiligen.
Hier in Grünstadt kam man schnell überein, dass wir beide, katholische und protestantische Kirchengemeinde, als Zeichen praktizierter
Ökumene gemeinsam teilnehmen und natürlich auch einen Wagen
beisteuern werden. Mehrere Treffen mit Josef (Sepp) Hille und Albert Hochdörfer von katholischer sowie Klaus Gottschalk und dem
Autor dieser Zeilen von protestantischer Seite zur Ideensammlung
haben bereits stattgefunden und müssen nun in konkrete Planung
umgesetzt werden. Wir sind der Meinung, dass unsere beiden Kirchengemeinden schon seit Jahren zahlreiche gemeinsame Aktivitäten
vorzuweisen haben wie - um nur ein einziges Beispiel zu nennen
- den ökumenischen Parkgottesdienst, der schon eine jahrzehntelange Tradition hat. Weil wir darauf stolz sind, wollen wir dies bei dem
Umzug in geeigneter Weise auch zum Ausdruck bringen und dadurch
gegebenenfalls auch andere Teilnehmer des Kirchentags ermutigen,
mehr „Ökumene zu wagen“.
Wenn Sie nicht nur als Besucher / Zuschauer nach Speyer fahren, sondern sich als Akteur/-in bei unserem Vorhaben einbringen wollen, so sprechen Sie doch einfach eine der o. g. Personen
des Planungsteams an oder Klaus Gottschalk
Tel.: 06359 810116 AB.
Wir werden auf jeden Fall zu gegebener Zeit noch einmal über den
Grünstadter „Ökumene-Wagen“ berichten.
Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden 2015
Am 14. /15. März werden 23 Jugendliche unserer Gemeinde konfirmiert. Der Abendmahlsgottesdienst findet samstags um 18 Uhr
und der Einsegnungsgottesdienst sonntags um 10 Uhr, beides in der
Martinskirche, statt. Die Kirchengemeinde ist besonders herzlich
eingeladen die beiden Gottesdienste zu besuchen.
Maike Bär
Sophie Becker
Matthias Bendl
Jenny Bernhard
Ellen Dannenfelser
Lea Dannenfelser
Maximilian Dietl
Tobias Eifinger
Christian Gambill
Brittney Habermehl
Leon Kortz
Christian Krämer
Tilmann Moser
Katharina Petry
Lukas Räuber
Jan Schabacker
Stefanie Schappeler
Michaela Schappeler
Aileen Schuck
Louise Simon
Daniel Wambold
Tim Wegner
Jan Niklas Wiegand
Grafik: Pfeffer
Gesichter der Kirchengemeinde
Unsere protestantische
Kirchengemeinde lebt
vom Engagement ihrer
hauptamtlichen und
ehrenamtlichen Mitarbeiter. In dieser Beitragsreihe möchten wir
Ihnen neue Gesichter
und auch langjährige
Mitarbeiter unserer
Gemeinde vorstellen.
INTERVIEW mit unserem Gemeindeglied Jutta Lindemann, die
die Ausbildung zur Lektorin abgeschlossen hat/Karin Petry
Frau Lindemann, wie sieht die Ausbildung zur Lektorin aus?
Vom Missionarischen Ökumenischen Dienst, ein Teil der Protestantischen Landeskirche, wurde ich seit Herbst 2013, zur Lektorin ausgebildet. Meine Ausbildung dauerte ca. 1 Jahr. Sie umfasste sowohl
theoretische, als auch praktische Bestandteile, die in verschiedene
Module gegliedert sind und auf einander aufbauen.
Was macht eine Lektorin/ ein Lektor?
Zunächst ist der Lektorendienst ein Verkündigungsdienst in der Gemeinde. Er dient dazu, regelmäßige Gottesdienste in den Gemeinden
zu gewährleisten. Für den Gottesdienst eines Lektors werden von
der Landeskirche Lesepredigten zur Verfügung gestellt. Mit diesen
sollte der Lektor seine Predigt aufbauen und sie als Leitfaden verwurzeln.
In unserer Landeskirche gibt es zurzeit ca. 580.000 Kirchenmit-
glieder in 415 Gemeinden. ca. 600 Pfarrer und Pfarrerinnen
arbeiten im Gemeinde-, Schul- und gesamtkirchlichen Dienst.
Da durch Urlaub, Krankheit und Ausscheiden in den Ruhestand
doch einige Predigtstellen hier und da unbesetzt wären, bildet die
Landeskirche die ehrenamtlichen Verkündiger aus. Somit können kurzfristige Lücken überbrückt werden und Entspannung
und auch Entlastung der Pfarrer/innen herbeigeführt werden.
Allein hier in Grünstadt sind bereits 3 weitere Personen im ehrenamtlichen Einsatz tätig.
Als Lektorin ist Frau Gudrun Kopietz, als Prädikanten sind
Herr Ulrich Conrad und Herr Michael Zagata im Amt.
Warum haben Sie sich zur Lektorin ausbilden lassen?
Irgendwann, schon vor vielen Jahren, ich war wohl 23 oder 24 Jahre
alt, da spürte ich den Wunsch, meinen Glauben, der mir oftmals Mut
und Hilfe in meinem Alltag ist, mit anderen Menschen zu teilen. Ich
wollte dieses Gefühl der Hoffnung, der Liebe, der Geborgenheit,
welches Gott uns schenkt, an andere Personen weitergeben. Ihnen
von meinen Gotterfahrungen berichten und ihnen sagen, Gott, unser
Vater, ist auch bei Dir, wenn Du es willst. Er steht, wie ein Bräutigam, immer an Deiner Seite und wirbt um Dich. Du musst ihm nur
vertrauen und ihn annehmen. Dann wirst Du viel Gutes in Deinem
Leben erfahren. Seine immerwährende Anwesenheit, Ansprechbarkeit und Hilfsbereitschaft. Er hat immer ein offenes Ohr und lenkt
Deinen Schritt zu Deinem guten Erfolg. Und in die Herzen der
Kinder wollte ich dieses wertvolle Samenkorn legen. Kinder sind so
zart und verletzlich. Wie unsagbar kostbar ist da in mancher bangen
Stunde ein verlässlicher Freund, der einen hält und trägt und auch
tröstet, wenn es um einen herum nicht so zum Besten steht.
Und so kam es nun endlich in meinem Leben, dass ich mich mit über
50 Jahren entschlossen habe, nun ist die Zeit gekommen, jetzt mache
ich meine Ausbildung. Mit der Hilfe unseres Dekans Herrn Stefan
Kuntz und der tatkräftigen Unterstützung von Pfarrer Andreas Funke
durfte ich um die Zustimmung des Presbyteriums bitten.
Meine Ausbildung zur Lektorin endete am 15. 11. 2014 mit dem feierlichen Entsendungsgottesdienst in Kirchheim-Bolanden.
Die Einführung in die Gemeinde durch Pfarrer Funke fand am
21. 12. 2014 in der Grünstadter Martinskirche statt.
Während meiner Ausbildung wurde ich immer von meiner Familie
begleitet und auch meine Freunde freuen sich mit mir, dass ich endlich diesen Weg gefunden habe.
Bei der Kirchengemeinde möchte ich mich bedanken für die freundliche und ermutigende Aufnahme und Unterstützung. Ich hoffe, dass
ich Ihnen in der Zukunft mit meinem Dienst Freude bereiten kann.
2015 sind zum ersten Mal in der Geschichte der pfälzischen
Landeskirche mehr Ehrenamtliche im Verkündigungsdienst tätig als
hauptamtlich Beschäftigte.
kp
Weltgebetstag am 06. März 2015
am Freitag, den 6. März um 19 Uhr in der Friedenskirche,
Neugasse 28.
Der Weltgebetstag 2015 steht unter dem Motto „Begreift ihr meine
Liebe?“ und wurde von Frauen auf den Bahamas gestaltet.
Bei Fragen geben Irina Manck (Tel.:06359 2295)
oder Petra Ludwig (Tel.: 06359 949058) Auskunft.
FRAGMENTUM am 21. / 22. November 2014
Eine spektakuläre Veranstaltung zugunsten der Alten Lateinschule
Ihren Anfang nahm die Geschichte mit einer lockeren Bemerkung
nach der Christmette an Heilig Abend im Jahr 2013. „Ich mache was
für Eure Lateinschule“ - so verabschiedete sich Wolfgang Thomeczek von Pfarrer Andreas Funke kurz vor Mitternacht an der Tür
unserer Martinskirche. Nichts Konkretes hatte er im Sinn, aber wer
Wolfgang Thomeczek kennt, weiß, dass er Dinge in die Hand nehmen und zum Erfolg führen kann.
Erst aber musste manche Hürde noch beiseite geräumt werden,
bevor Mitte 2014 mit den Arbeiten an der Alten Lateinschule begonnen werden konnte, d.h. zuerst einmal Abriss (der ehemalige Kindergarten), Rückbau der gesamten Installation, Decken und Wände
freilegen. Bei einer Besichtigung des entkernten Gebäudes kam dann
Wolfgang Thomeczek die zündende Idee - alte Bruchstücke
(lat.: Fragmentum) wie Deckenbalken oder Fußbodendielen sollten
das Material sein, aus dem durch Ideenreichtum und handwerkliches
Geschick attraktive Kunstwerke entstehen sollten, die durch das
180 Jahre alte Baumaterial einen engen Bezug zur Geschichte der
Alten Lateinschule aufweisen.
Geschmiedete Nägel aus der ehemaligen Holzvertäfelung finden sich auf
den Reliefs wieder. Gusseiserne Heizkörper, rubinrot gestrichen, dienten
als Klangkörper bei der Vernissage am
Abend des 21. Novembers oder als Regal und Blickfang in den Schaufenstern
von Optik Neumann zusammen mit
den spektakulären Fotos von Helmut
Hecker, der besondere Blickwinkel und
überraschende Details der Alten Lateinschule im Bild festgehalten hat.
Die alten Balken mussten abgelängt, gebürstet und lasiert werden.
Ergänzt mit Ständern und Kerzenhalten aus Stahl, hergestellt von der
Fa. Metallbau Werle, entstanden so attraktive Stehlen und Adventsbalken. Zusammen mit Reliefs, bei denen Fußbodendielen verarbeitet
wurden, und Collagen mit alten Foto-Schnipseln und Ausrissen aus
alten Lateinbüchern konnte so bei der Veranstaltung am 21. /22.
November eine breite Palette von Werken gezeigt und zum Verkauf
angeboten werden.
Am Eröffnungsabend in den Räumen der Baustelle, bei dem
Dekan Kuntz begrüßte und Bürgermeister Wagner ein Grußwort
überbrachte, waren bereits über 300
Besucher der Einladung gefolgt und
erfuhren von Wolfgang Thomeczek
die Hintergründe für das „warum und
weshalb“ dieser Ausstellung, bevor der
bekannte Klangkünstler Erwin Ditzner
auf Heizkörper, Dachziegeln (vom
abgerissenen Kindergarten-Anbau),
Rohren und - sehr zur Erheiterung
des Publikums - mit zwei Quietschschweinchen drei eigens geschaffene
Kompositionen beisteuerte.
Viele Besucher nutzten am Samstag den ganzen Tag über die Gelegenheit, die Baustelle zu besuchen, alte Reminiszenzen wieder wach
werden zu lassen oder unter sachkundiger Führung des Architekten
Matthias Dichtl endlich einmal (wieder) den außergewöhnlichen
Bogenbinder-Dachstuhl in Augenschein zu nehmen.
Am Abend, nach nur 24-stündiger Dauer, sollte das Spektakel dann
auch schon wieder mit einer Finissage zu Ende gehen. Wieder waren
zahlreiche Besucher erschienen, um sich in einmaliger Umgebung
an den fetzigen Rhythmen der Band um Wolfgang Thomeczek zu
erfreuen, aber auch den launigen Ansprachen von MdL Manfred Geis
und Pfarrer Andreas Funke zu lauschen, der in Abwandlung eines bekannten Zitats einfach nur feststellen konnte: „Veni, vidi, victus sum
- ich kam, sah und bin ganz erschlagen !“.
Dann stand auch fest, dass diese Veranstaltung ein Riesenerfolg war:
Viele der insgesamt über 700 Besucher haben das eine oder andere
Objekt erworben und so - zusammen mit Spenden, die ausdrücklich
im Zusammenhang mit dieser Aktion eingegangen sind - den Erlös
auf sagenhafte Euro 15.011 Euro zugunsten der Alten Lateinschule geschraubt. Herzlichen Dank an alle, die durch Kauf oder auch
nur durch bloße Anwesenheit zu diesen einmaligen vierundzwanzig
Stunden beigetragen haben.
Herzlichen Dank aber auch an all die Förderer des Projekts wie das
Weingut Karl-Heinz Gaul, das den Wein spendete (und auch ausschenkte), die Fa. Elektro-Geib, die die Veranstaltung in das rechte
Licht rückte, der Fotograf Michael Hecker, der eine viel beachtete
Video-Schau beisteuerte, Optik Neumann, die mit ihrer SchaufensterDekoration auf diese Veranstaltung eingestimmt hatten, und natürlich
die Fa. Metallbau-Werle, die außer ihrem Beitrag für die Kunstwerke
auch noch den Vorplatz der Alten Lateinschule provisorisch eingeschottert und mit diversen Heizgeräten für eine wohlige Atmosphäre
in den Räumen der Baustelle gesorgt hat, ohne jetzt auch noch die
vielen Helferinnen und Helfer namentlich zu erwähnen, die bei der
Vorbereitung, beim Auf- und beim Abbau geholfen haben.
Dr. Wolfgang Weckerle
Der aktuelle Spendenstand für die
Renovierung der alten Lateinschule
betrug am 30. Jan. 2015 170.711,65
Euro
Freud und Leid
Taufen
Bestattungen
Vanessa Lauck
Noah Maximilian Messenbrink
Alina Schmalz
Emelin Schmalz
Laura Marie Gasch
Ingrid Schworm, geb. Simon 86 Jahre
Marie Gräfin von Keller
(Trauergottesdienst - Urnenbeisetzung in Ludwigsburg) 80 Jahre
Friedrich Völcker 86 Jahre
Anna Elisabeth Scheibbs , geb. Will 94 Jahre
Jutta Beate Dieck, geb. Klos (in Großkarlbach bestattet) 58 Jahre
Joachim Wick 40 Jahre
Schwester Ruth Keeb (in Speyer bestattet) 82 Jahre
Heinrich Rösener 86 Jahre
Ursel Ostmeier, geb.Mähder (in Obrigheim bestattet) 88 Jahre
Rudolf Scholz 84 Jahre
Walter Griebel 74 Jahre
Gunter Junker 65 Jahre
Margarete Frieda Berger, geb. Buhl 94 Jahre
(in Bad Dürkheim-Hardenburg bestattet)
Dr. Hansjörg Schmidt 77 Jahre
Juri Weber 74 Jahre
Anna Katharina Erna Hofmeister, geb. Muth 98 Jahre
(in Mühlheim bestattet)
Anna Marga Berns, geb. Kesberger 86 Jahre
Albert Lachnit 57 Jahre
Elfriede Philippi, geb. Zeyer 87 Jahre
Berücksichtigt sind alle Kasualien, die bis zum Redaktionsschluss
gemeldet wurden.
Flinke Hände für guten Zweck
„Wir haben uns sehr über die gute Resonanz in der Bevölkerung und
bei den Gästen und Besuchern der verschiedenen Aktionen gefreut.
Vielen lag die Renovierung/Erhaltung der „Alten Lateinschule“ sehr
am Herzen.“
Mit diesen Worten überreichten Inge Seib und die Damen der
„Grünstadt Quilters“ einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro an Dekan
Kuntz.
Der Betrag kam durch den Verkauf von Losen am „Grumbeertag“ in
der Fußgängerzone und während der Patchworkausstellung im
Altenheim „Leininger Unterhof“ sowie von Patchworkprodukten
zusammen.
Der Hauptpreis der Verlosung, ein in Gemeinschaftsarbeit gefertigter
„Bäumequilt“ ging an eine Gewinnerin aus Carlsberg.
Karin Petry
Die Grünstadt Quilters treffen sich immer am ersten Mittwoch eines
jeden Monats um 19 Uhr „Im Patchworkhimmel“,
Obersülzer Str. 35c.
Interessierte Mitstreiterinnen sind herzlich willkommen.
Frau Seib Tel.: 06302 4959
Ist das etwas Neues: Beten? Allianzgebetswoche 2015
Die Gebetswoche der Evangelischen Allianz begann am
12. Januar mit einer Überraschung. Erstmals in einem städtischen
Gebäude, trafen sich im Alten Rathaus nicht 20 oder 40
Besucher, sondern fast 60. Der Raum war richtig voll.
Dr. Berthold Schwarz von der FTH Gießen brachte es auch
gleich auf den Punkt: Beten ist nicht zuerst Bitten, sondern
Hören.
„Dein Reich komme“ – das stellt uns die Frage: Wie lässt du
dieses Reich denn in dir selbst zur Geltung kommen, danach in
deiner Familie, Gemeinde und Stadt?
Viele haben die ganz persönliche Ansprache gespürt, die sie da
erreichte. Und kamen auch an den Folgeabenden wieder, in denen
Otto-Erich Juhler vom Gemeinschaftsverband Pfalz durch alle
Sätze des Vaterunsers führte.
Immer mehr ahnten die Meisten etwas von der Gegenwart Gottes
und konnten die eigene Lage klarer erkennen und annehmen.
Welches Erlebnis! Die Fülle der Gebetsbeiträge war dann keine
Überraschung mehr.
„Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit ...“
Um diese machtvollen Schlussworte entwickelte sich am
Samstag in der Stadtmission ein mitreißender Lobpreis- und
Anbetungsabend. Und machte Lust, dran zu bleiben und weiter
zu machen mit dem ernstlichen Gebet nach Jesu Anleitung.
Fritz Emrich
Gemeinsames Friedensgebet in Sausenheim Ein Zeichen der Solidarität
Zu einem gemeinsam veranstalteten Friedensgebet der christlichen
und muslimischen Gemeinden in und um Grünstadt versammelten
sich am Mittwoch, den 21. Januar 2015, eine Gemeinschaft aus
Christen und Muslime unter dem blauen Sternenhimmel der
prot. St. Peters-Kirche in Sausenheim.
Mit den Worten, „es wäre besser, wenn es diesen Abend nicht geben
müsste,“ begrüßte Pfarrer Christopher Markutzik die zahlreich erschienen Gebetsteilnehmer, die Vertreter des öffentlichen Lebens, die
Repräsentanten der beiden christlichen Kirchen und die Vertreter der
muslimischen Gemeinde.
Gegen religiös begründeten Terrorismus in vielen Teilen dieser Welt,
aber auch insbesondere gegen Bewegungen in unserem Land, die vor
diesem Hintergrund mit gefährlichen Stammtischparolen Trennlinien
errichten und das friedliche Zusammenleben gefährden, gelte es ein
deutliches Zeichen der Solidarität zu setzen.
Lesungen aus dem Koran durch die Imane Emin Enes und Necati
Bilmis, eine Lesung aus der Bergpredigt durch den katholischen
Pfarrer Martin Tiator und gemeinsame Lieder gestalteten dieses besondere Friedensgebet.
Die Ansprachen des ersten Beigeordneten der Stadt Grünstadt, Bernhard Ellbrück, des Vorsitzenden des Beirats für Migration und Integration, Bayram Türkoglu und von Pfarrer Markutzik wurden von
den Besuchern mit spontanem Applaus unterstützt.
Vertreter der Gemeinden verlasen gemeinsam das Manifest der
Religionen: “Christen, Juden und Moslems vereint der Glaube an die
Nächstenliebe, an unsere Verantwortung vor Gott und an die Verständigung zwischen allen Menschen.“
Zum Orgelspiel von Kirchenmusikdirektorin Katja Gericke-Wohnsiedler reichten sich Christen und Muslime die Hände. Ein leider
notwendiger und nachdenklich machender Abend fand mit diesem
Zeichen der Solidarität und der Hoffnung einen würdevollen Abschluss. Klaus Petry
Christbaum-Sammelaktion 2015 der EJG
„Das war richtige Knochenarbeit“…
… die unsere evangelische Jugend Grünstadt (EJG) da geleistet hat.
Doch der Erfolg in Form von 1786,15 Euro für die Renovierung ihres
neuen Domizils, der Alten Lateinschule, ließ die körperliche Anstrengung schnell vergessen.
Aufgeteilt in fünf Teams, organisiert von Gemeindediakonin Theresa
Hey, sammelten die jungen Erwachsenen der EJG, Präparanden und
Konfirmanden verstärkt von Eltern, Freunden und zwei Mitgliedern
des Presbyteriums in Grünstadts Straßen ausgediente Weihnachtsbäume gegen eine Spende ein. Dass an vielen Haustüren mehr als die
erbetenen 3 Euro gegeben und auch mit Dank und Anerkennung für
die „Knochenarbeit“ nicht gegeizt wurde war eine große Motivation
für die vielen jungen Helfer.
Herzlichen Dank allen, die die Aktion durch die Bereitstellung von
Fahrzeugen, Getränken und Mittagessen unterstützt haben.
Karin Petry
Die Evangelische Jugend lädt ein:
21. 03. 10:00 – 13:00 Uhr
25. 04. 10:00 – 12:00 Uhr
30. 05. 10:00 – 13:00 Uhr
Osterwerkstatt für Kinder von 7 - 12 Jahren
im Martinssaal
Buntes-Kinder-Kirchen-Boot
im Martinssaal
Action-Samstag (Ort N.N)
Freizeit für Daheimgebliebene (FFD) 2015
Die Kinder- und Jugendfreizeit findet vom 17. - 21. August 2015 in
Rathskirchen bei Rockenhausen statt.
Es wartet eine Woche voller Spaß, Spiel, Kreativität, spannender Geschichten, Andachten, Lagerfeuer, Singen, nette Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, leckeres Essen, Abenteuer in der Natur und noch einiges
Mehr auf die Teilnehmenden.
Mehr Informationen dazu in der nächsten Ausgabe Anfang Juni oder
bei Gemeindediakonin Theresa Hey, Tel.: 06359 6328,
E-Mail: ejgruen@evkirchepfalz.de
Neues aus der Evangelischen Jugendzentrale:
Den Dekanatskonfi-Cup
am 1. Februar gewannen
die Präparand/innen aus
Kirchheim-Kleinkarlbach vor
Sausenheim und Carlsberg
das Fußballturnier.
Die ebenso umkämpfte Fantröte für die beste Fanunterstützung ging wiederholt an
Bockenheim
Herzliche Einladung zum Jugendgottesdienst „Das Böse scheint zu
gewinnen…oder doch nicht!“ am Freitag 27. 02. 2015, 19.00 Uhr
in der Prot. Kirche in Sausenheim
„Auf die Plätze, fertig, los…“
zur Jugendfreizeit
vom 24. 08. - 02. 09. 2015
in Biebergemünd-Lützel, in
Hessen. Für alle 13 - 16 Jährigen.
Gemeinsam Kochen, Ausflüge,
Schwimmbad, Kanutour, Spiel,
Spaß und Kreatives, Jugendandachten uvm. werden angeboten.
Die Teilnehmenden entscheiden mit.
Mehr unter www.jugendzentrale-gruenstadt.de
Weitere Termine und Infos bei der Ev. Jugendzentrale Grünstadt, Jugendreferentin
Petra Ludwig,Tel.: 06359 949058, Fax 06359 949059 Mail: juz.gruenstadt@ evkirchepfalz.de, Homepage: www.jugendzentrale-gruenstadt.de.
Schnuppernachmittage in unseren Kitas
Liebe Kinder und Eltern,
wir begrüßen Euch und Sie recht herzlich zum „Schnuppernachmittag“ in unserer Kindertagesstätte.
Mit Ihrem Kind zusammen haben Sie an diesem Nachmittag die
Gelegenheit uns und die Einrichtung kennen zu lernen. Wenn Sie
Fragen haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden.
Kita „Pusteblume“: für Eltern mit Kind ab 1,5 Jahre.
Di. 10. März, Mi. 15. April
Do. 21. Mai, Di. 23. Juni und Mi. 22. Juli
Bitte melden Sie sich rechtzeitig zu den Schnupperterminen an.
Tel.: 06359 1400
Kita „Beim Bergtor“: für Eltern mit Kind ab 2 Jahre.
Immer mittwochs von 15:00 - 16:00 Uhr.
Bitte melden Sie sich telefonisch
unter 06359 3635 an.
Kitas aktuell im Netz
www.ev-kita-pusteblume-grünstadt.de
www.evang-kita-bergtor-grünstadt.de
Verkehrserziehung in der Kita „Beim Bergtor“
- Herr Kemp begeistert Vorschulkinder –
Am Donnerstag, den 22. 01. 2015, besuchte Herr Kemp von der
Grünstadter Polizei die Vorschulkinder der Evang. Kita „Beim Bergtor“. Zuerst bewies Herr Kemp den Kindern, dass sie keine Angst
vor der Polizei haben müssen, da, wie alle Kinder es testen konnten,
keine Kinderhände in die Handschellen passen und so auch keine
Kinder verhaftet werden können. Auch der Einsatz der Pistole erfolgt
nur, wie die Kinder bereits wussten, in Notwehrsituationen.
Nach dieser Erleichterung konnte Herr Kemp mit sehr viel Humor,
aber auch genügend Ernsthaftigkeit, mit den Kindern erarbeiten,
worauf man als Fußgänger besonders achten muss.
Gemeinsam wurde das sichere Überqueren der Straßen an Stellen mit
und ohne Zebrastreifen und an der Ampel geübt. Immer wieder stellte sich die Frage, ob die anderen Verkehrsteilnehmer (Autos, Radfahrer) vor dem Zebrastreifen die Bremse finden werden. Zum Glück
hat alles gut geklappt. Auch die Benutzung des Kindersitzes und des
Gurtes beim Autofahren wurde ausführlich besprochen.
Auf diesem Wege bedanken sich die Vorschulkinder und Erzieherinnen der „Großen Gruppe“ recht herzlich bei Herrn Kemp für die
jährliche Unterstützung im Bereich der Verkehrserziehung.
Wir hoffen, dass
uns diese gemeinsame und wichtige
Aufgabe in Zusammenarbeit mit der
Verkehrspolizei zur
Sicherheit unserer
Kinder erhalten
bleibt.
Team Kita
„Beim Bergtor“
Kreuz und Quer
Unser langjähriges Redaktionsmitglied Ulrich Conrad gibt seine
Tätigkeit ab, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Ab der nächsten
Ausgabe wird Hartmut Reitz, seit kurzem Mitglied des Presbyteriums, das Layout des Gemeindebriefes übernehmen.
Lieber Uli, danke für die kreative Zusammenarbeit!
Das Redaktionsteam.
Redaktionsschluss für die Ausgabe Juni - Juli - August: 30. 04. 2015
Unser Gemeindebrief
Herausgeber: prot. Kirchengemeinde Grünstadt
Redaktion: Pfr. Andreas Funke 06359 2201,
Karin Petry 06359 409598,
Ulrich Conrad 06359 960422
Druck: Druckerei Friedrich Auflage: 3000 Stück
Die veröffentlichten Artikel geben ausschließlich die Meinung der Verfasser wieder. Werden
Personenbezeichnungen aus Gründen der besseren Lesbarkeit lediglich in der männlichen
oder weiblichen Form verwendet, so schließt dies das jeweils andere Geschlecht mit ein.
Kontakte
Kirchenmusikdirektorin Katja Gericke-Wohnsiedler
kirchenmusik.gruenstadt@web.de
Am Dorf 8, 67283 Obrigheim
Tel. 82227
Dekanatsjugendreferentin Petra Ludwig
juz.gruenstadt@evkirchepfalz.de
In der Haarschnur 4
Tel. 949058 Fax 949059
Gemeindediakonin Theresa Hey
ejgruen@evkirchepfalz.de
In der Haarschnur 4
Tel. 6328
Ev. Kindertagesstätte „Beim Bergtor“
kiga-bergtor@t-online.de
Beim Bergtor 11 Tel. 3635
Ev. Kindertagesstätte „Pusteblume“
kita-uhland@t-online.de
Uhlandstr. 54
Tel. 1400 Ev. Verwaltungsamt
Fr.-Ebert-Str. 15 A
Diakonisches Werk
Fr.-Ebert-Str. 2
- Sozialberatung
- Sozialstation
Alten- und Pflegeheim
„Haus am Leininger Unterhof“
Fax 946586
Fax 810334
Tel. 93560 Fax 935633
Tel. 6262
Tel. 9359-0
Tel 9230
Pfarrämter und Kreiskrankenhaus Grünstadt
Dekan Stefan Kuntz Tel. 2253
Dekanatsgeschäftsstelle
Fax 810085
Kirchheimer Str. 2 dekanat.gruenstadt@evkirchepfalz.de
Öffnungszeiten: Mo, Di 09:00 - 13:00 Uhr
Do, Fr 09:00 - 13:00 Uhr
Prot. Pfarramt 1
Tel. 2253
Kirchheimer Str. 2
Fax 810085
Gemeindebüro
pfarramt.gruenstadt1@evkirchepfalz.de
Öffnungszeiten: Mo, Di 08:30 - 10:30 Uhr
Do, Fr 09:00 - 12:00 Uhr
Pfarrer Andreas Funke
Tel. 2201
Prot. Pfarramt 2, Am Stadtgraben 16
Fax 810075
pfarramt.gruenstadt.2@evkirchepfalz.de
Pfarrer Christopher Markutzik Tel. 961020 AB
Prot. Pfarramt Sausenheim-Neuleiningen und Grünstadt Süd Fax 961022
Kirchgasse 11
pfarramt.sausenheim@evkirchepfalz.de
Öffnungszeiten : Di 10:00 - 12:00 Uhr
Do 09:00 - 11:00 Uhr
Pfarrerin Dorothee Schwepper-Theobald
Ev. Krankenhausseelsorge, Kreiskrankenhaus Grünstadt
Tel 809-127
Bankverbindungen der Kirchengemeinde Grünstadt:
Prot. Verwaltungsamt Grünstadt
Sparkasse Rhein-Haardt IBAN DE71 5465 12 40 0010 0029 39;
SWIFT-BIC MALADE51DKH
Gottesdienstzeiten bis 8. März 2015
Samstags, 18 Uhr, Friedenskirche, Neugasse 28
Sonntags, 10 Uhr, Friedenskirche
Ab 15. März Sonntags, 10 Uhr Martinskirche
Änderungen vorbehalten
Homepage: www.ev-kirchengemeinde-gruenstadt.de
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