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Ausgabe 5/Februar 2015 - Volksschulbildung

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DVS-inForm 5_2_2015
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2/2015
DVS-inForm 5
LEH R P L AN 21: G R Ü N ES LIC HT VOM R EG I ER U NGSR AT
Ein Meilenstein ist erreicht und so geht es weiter
Ein Meilenstein ist wie ein kühles Glas Most auf der Wanderung:
ein Moment der Erleichterung, und schon geht es weiter. Ein
­Meilenstein ist auch der Beschluss des Regierungsrates, den Lehr­
plan 21 und die neue Wochenstundentafel (WOST) einzuführen.
Und schon geht es nahtlos weiter mit den Einführungsveranstal­
tungen für Schulleitungen und Lehrpersonen.
Am 16. Dezember 2014 hat der
Regierungsrat die Einführung des
Lehrplans 21 beschlossen und den
Zeitplan seiner Einführung im Kanton
Luzern festgelegt. Gleichzeitig hat der
Regierungsrat einen Luzerner Lehrplan für den Projektunterricht für verbindlich erklärt (dazu mehr auf S
­ eite
2). Der Lehrplan 21 wird gestaffelt in
Kraft gesetzt. Ab Schuljahr 2017/18
gilt er für den Kindergarten und die
1. bis 5. Klasse der Primarschule. Damit
sich das Übertrittsverfahren am gleichen Lehrplan orientiert, gilt der neue
Lehrplan in der 6. Klasse ab Schuljahr
2018/19. Ab Schuljahr 2019/20 ist
der Lehrplan 21 in der 7. Klasse verbindlich. Dann wird er Jahr für Jahr im­
8. und 9. Schuljahr eingeführt.
Information und Weiterbildung
Zur Einführung gehören natürlich
auch die Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen. Von Frühling
bis Herbst 2015 erhalten alle Schulleitungen und Lehrpersonen die nötigen
Informationen, damit sie sich auf den
Weg zur Einführung des Lehrplans 21
machen können. Danach bietet die
PH Luzern Weiterbildungskurse für
ganze Schulteams sowie fach- und
stufenspezifische Kurse an.
Änderungen in der neuen WOST
Die Arbeiten an der Wochenstundentafel (WOST) wurden im Kanton
Luzern parallel zur Erarbeitung des
Lehrplans vorgenommen. So konnten
zusammen mit der Vernehmlassung
zum Lehrplan 21 auch die Wochenstundentafeln zur Vernehmlassung
vorgelegt werden. Auf der Grundlage
der Vernehmlassungsantworten wurde der Entwurf nochmals überarbeitet
Editorial
Viel ist über den Lehrplan 21 schon gesprochen und geschrieben worden: Richtiges
und auch Falsches. Endlich ist er da! Die
Zeit der Ungewissheit ist vorbei. Viele, die
ihn schon gesehen und vielleicht kurz begutachtet haben, sind positiv überrascht.
Er ist übersichtlich, aktuell und einsetzbar.
Deshalb hat es mich sehr gefreut, dass
der Luzerner Regierungsrat die Einführung
noch im Dezember 2014 beschlossen hat.
Nun kann die ganze Energie auf die Einführung und Umsetzung gelegt werden, die in
unserem Kanton bereits frühzeitig geplant
und vorbereitet worden ist. Da die meisten
Volksschulen sich bereits mit der Unterrichtsentwicklung befasst haben, dürfte der neue
Lehrplan gut umsetzbar sein. Ich wünsche
allen Beteiligten viele interessante Gespräche und Kursstunden und danke Ihnen für
das grosse Engagement mit dem zukunftsweisenden Planungsinstrument.
Charles Vincent
Leiter Dienststelle Volksschulbildung
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DVS-inForm 5_2_2015
LEHRPLÄNE ........... LEHRMITTEL
und optimiert. Passend zum Lehrplan 21 hat der
Regierungsrat auch die die neuen WOST beschlossen. Sie gelten ab Inkraftsetzung des Lehrplans 21.
Die neue Wochenstundentafel sieht in der Primarschule zusätzliche Lektionen in den Fächern
Deutsch, Mathematik und «Natur, Mensch und
Gesellschaft» (NMG) vor. Die Fächer Musik und
Französisch erhalten je zwei Lektionen mehr. Auch
in der Sekundarschule werden die Fächer Deutsch
und Mathematik gestärkt. Daneben gibt es kleinere Anpassungen bei einzelnen Fachbereichen wie
«Natur und Technik» sowie «Wirtschaft, Arbeit und
Haushalt». Zudem ist für die Sekundarschule ein
neues Fach «Medien und Informatik» vorgesehen.
Der Aufbau dieser Kompetenzen beginnt schon
ab der 3. Primarklasse – jedoch integriert in die
Fächer Deutsch, NMG und Mathematik. In der
9. Klasse werden die Wahlpflichtfächer gegenüber
den Pflicht­fächern reduziert.
Im Auftrag des Kantonsrats
Der Kantonsrat hat gefordert, den Lehrplan 21 kostenneutral einzuführen. Dies wurde erreicht durch
die Anpassung in verschiedenen Fächern, die Reduktion von Gruppenunterricht in der Primarschule
sowie die Umstrukturierung der Wahlfachangebote
in der Sekundarschule.
Themen in Bearbeitung
An verschiedenen Themen wird weitergearbeitet:
So gilt es zu klären, wie kompetenzorientierte Beurteilung umgesetzt werden soll, wie das Übertrittsverfahren gestaltet werden kann, wie die Ansprüche
für die verschiedenen Niveaus formuliert werden
oder wie die Sonderschulen eingebunden werden
können. Es bleiben noch viele interessante Abschnitte auf dem Weg zum Ziel. Und es gibt noch
manches Glas Most zu trinken.
Thomas Buchmann,
i
Projektleiter Einführung Lehrplan
Lehrplan Projektunterricht
Der Regierungsrat hat zusammen mit dem Lehrplan 21
einen Luzerner Lehrplan Projektunterricht in Kraft gesetzt. Der zum Lehrplan 21 passende neue Lehrplan wird
zeitgleich mit dem Lehrplan 21 ab Schuljahr 2019/20
verbindlich. Es ist jedoch erlaubt, ab sofort mit dem
Lehrplan zu arbeiten.
i
www.volksschulbildung.lu.ch, Stichworte A – Z:
Lehrpläne
Sekundarschue: Lehrmittel «mathbuch 1 – 3»
Das «mathbuch 1 – 3» ist ab Schuljahr 2015/16 alleiniges, obligatorisches Lehrmittel für den Mathematikunterricht in der Sekundarschule.
Das Obligatorium beginnt an den 1. Sekundarklassen und gilt jeweils
ein Jahr später auch in den 2. und 3. Klassen. Die Weiterbildung der
PH Luzern bietet für alle Lehrpersonen Einführungs- und Begleitkurse
im Umfang von drei Halbtagen an.
Lehrplan 21: Mehrjahresplanung Lehrmittel
Auf der Grundlage einer interkantonalen Grobbeurteilung der wegleitenden Lehrmittel und den Planungsangaben der grösseren Verlage
wurde in einer Arbeitsgruppe eine Mehrjahresplanung bis 2019/20
erstellt. An den Informationsveranstaltungen zum Lehrplan 21 wird
darüber informiert.
Wenn Lerninhalte veralten
Geografische oder politische Veränderungen bewirken, dass bestimmte Arbeitsmaterialien schnell veralten. Daher sollen überholte Fakten
nicht mehr gelehrt und vor allem nicht mehr geprüft werden! Vergleiche das Beispiel mit den neuen politischen Grenzen im Kanton
Luzern (ehemalige Ämter, Gemeindefusionen).
i
Aktuelle Kantonskarten mit Gemeindegrenzen und
Wahlkreiseinteilung: www.volksschulbildung.lu.ch, Suche >
Fach Mensch und Umwelt
Einführung Lehrplan 21 und WOST: www.lehrplan.21 .lu.ch
Ruedi Püntener, Beauftragter Lehrpläne/Lehrmittel
DVS-inForm 5_2_2015
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E I N E WE I SU NG SCHAF F T KL AR H E IT
Nachteilsausgleich an der Volksschule
Der Begriff des Nachteilsausgleichs ist zurzeit in aller Munde. Er wird oft unterschiedlich verstanden.
Mit der Weisung «Nachteilsausgleich an der Volksschule» werden der Begriff sowie seine Hand­
habung an der Luzerner Volksschule geklärt.
Für die Volksschulen des Kantons Luzern
wird der Nachteilsausgleich in einer neuen
Weisung wie folgt definiert: Als Nachteilsausgleich gelten die Anpassungen von Prüfungsbedingungen, die behinderungs­bedingte
Nachteile ausgleichen. Die inhaltlichen Anforderungen einer Prüfung dürfen dabei nicht
gesenkt werden. So kann beispielsweise der
Nachteil des verlangsamten Schreibens aufgrund einer Lese- Rechtschreibstörung (LRS)
bei einer Prüfung durch Zeitzuschlag ausgeglichen werden.
Bedingungen für Nachteilsausgleich
Der Nachteilsausgleich ist an folgende drei
Bedingungen geknüpft:
1. Es liegt eine Behinderung vor. Die Behinderung wird vom Schulpsychologischen
Dienst (SPD) abgeklärt. Gestützt auf den
Bericht des SPD legen die beteiligten
Lehrpersonen, unter Einbezug der Eltern
und des Kindes, den Nachteilsausgleich
bei Prüfungen fest.
2. Der durch die Behinderung bestehende
oder drohende Nachteil kann durch eine
individuelle Massnahme tatsächlich und
effektiv ausgeglichen werden.
3. Die Lehrplanziele werden in qualitativer
Hinsicht beibehalten und nicht nach unten
angepasst. Individuelle Lernziele sind kein
Nachteilsausgleich.
Die neue Weisung regelt: Nur wenn mit regulären Lernzielen gearbeitet
wird, kommt der Nachteilsausgleich zur Anwendung.
Keine Fördermassnahme
Der Nachteilsausgleich ist keine Fördermassnahme. Vielmehr ist er ein Mittel zu
einer fairen, rechtsgleichen Beurteilung. Die
Beur­teilung in einem Fach drückt aus, ob die
Lernziele in diesem Fach erreicht werden.
Lernziele anderer Fächer dürfen somit nicht
benotet werden. Für die Rechtschreibeleistung heisst dies, dass Rechtschreibefehler im
Deutsch berücksichtigt werden, aber nicht
auf die Mathematik- oder M+U-Note drücken
dürfen. Dies gilt für alle Lernenden.
Die Weisung beschreibt auch das Vorgehen in
der Schule. Im Anhang sind verschiedene Beispiele von Nachteilsausgleich aufgeführt. Die
Weisung gilt ab dem Schuljahr 2015/2016.
Für die Schulpsychologischen Dienste sind
unterstützende Unterlagen in Arbeit.
Veglia Marbacher, Juristische Mitarbeiterin
i
Zur Weisung: www.volksschul­
bildung.lu.ch, Stichworte A – Z:
Nachteilsausgleich
LE I STU NG E N U N D STR U KTU R E N I I
Sparmassnahmen in der DVS
Die Sparmassnahmen im Rahmen des Projekts «Leistungen und
Strukturen II» sind sowohl für die heilpädagogischen Schulen
wie auch für die Bildungsverwaltung einschneidend. Bei den
Sonderschulen werden die Tagespauschalen reduziert, was zur
Reduktion von Lektionen führt. In der Bildungsverwaltung müssen
2 1/2 Stellen abgebaut werden, und zwar in der Schulevaluation
und in der Schulentwicklung. Zudem werden die Beiträge an die
Pädagogische Hochschule für die Weiterbildung und die Dienstleistungen reduziert. Ebenso werden die Leistungsvereinbarungen mit anderen Partnern reduziert (z. B. Hochschule für Musik).
Die Einführung des Lehrplans 21 muss ohne zusätzliche Mittel
erfolgen. Das hat Auswirkungen auf die anderen Kursangebote
in der Weiterbildung.
Charles Vincent
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DVS-inForm 5_2_2015
SE K- LE H R M IT TE L «N E W I N SPI R ATION»
Befragung bringt wichtige Hinweise
Seit drei Jahren sind «New Inspiration» und die «Topics» als neue, obligatorische Lehrmittel für den
Englischunterricht in der Sekundarschule im Einsatz. Was hat sich bewährt? Greifen die Unterstüt­
zungsmassnahmen der DVS für die Arbeit mit dem Lehrmittel? Eine Befragung der Lehrpersonen
gibt Antwort.
Alle Lehrpersonen, die an einer
1., 2. oder 3. Sekundarklasse
Englisch unterrichten, wurden
Ende Mai 2014 mittels Onlinebefragung zu einer Beurteilung
des Lehrmittels aufgefordert.
314 Lehrpersonen wurden
angefragt, 207 haben den
Fragebogen ausgefüllt. Dies
entspricht einem Rücklauf von
66%.
Die Ergebnisse zeigen folgendes Bild: Inhalt und Layout des
Lehrmittels stossen auf grossen Anklang und werden positiv beurteilt. Auch die
didaktischen Grundsätze werden durchwegs positiv
beurteilt. Handlungsbedarf zeigt sich in Bezug auf die
Differenzierungsmöglichkeiten zwischen den Niveaus:
Für Lernende des Niveaus A liege teilweise zu wenig
Material vor. Noch grösser sei der Handlungsbedarf im
Niveau C: Hier sind die Lehrpersonen der Meinung,
dass die Lernenden vom Tempo und von der Stofffülle
überfordert sind und das Lehrmittel nicht genügend
Differenzierungsmaterial bietet.
i
Massnahmen zur Optimierung
Die Dienststelle Volksschulbildung hat auf der Grundlage
der Ergebnisse und in Übereinstimmung mit der kantonalen Lehrmittelkommission verschiedene Massnahmen
formuliert - dies nach Gesprächen mit dem Macmillan
Verlag sowie in Zusammenarbeit mit der Fachberatung
Englisch der PH Luzern. Ziel ist es, die identifizierten
Probleme anzugehen. Bereits getroffene und geplante
Massnahmen sind auf der Webseite aufgeschaltet. Im
Hinblick auf die Einführung des Lehrplans 21 muss dann
entschieden werden, ob weiterhin mit «New Inspiration»
gearbeitet wird oder ob allenfalls ein neues Lehrmittel
in Betracht gezogen wird.
Ruedi Püntener, Beauftragter Lehrpläne/Lehrmittel
Christina Gnos, Bereichsleiterin Bildungsplanung, verantwortlich für die Befragung
Mitsprache von Lehrpersonen Niveau C
Ausführlicher Bericht zur Befragung und Mass­
nahmen zum Bericht: www.volksschulbildung.
lu.ch, Fach Englisch Sekundarschule
Eine kleine Gruppe von Lehrpersonen soll die Praxistauglichkeit der getroffenen Massnahmen überprüfen.
Zusätzlich werden die Vor- und Nachteile eines allfälligen
eigenen C-Lehrmittels diskutiert und eventuell Pilot-Versuche durchgeführt. Interessierte Lehrpersonen melden
sich bitte bei katharina.fischer@phlu.ch oder ruedi.puentener@lu.ch. Termin: 2. April 2015.
AB SCH LU SS ZE RTI F I K AT DR UCKE N
LehrerOffice ist programmiert
Im Juli 2015 wird den Lernenden der 3. Sekundarschule
zum ersten Mal das Abschlusszertifikat mit dem Zeugnis überreicht. Das Abschlusszertifikat wird mit dem
LehrerOffice auf ein Spezialpapier ausgedruckt und in
der Zeugnismappe nach dem Zeugnis der 3. Sek abgelegt. Das Zertifikat ist im LehrerOffice programmiert.
Die Zeugnisnoten im Zertifikat werden vom Zeugnis
automatisch importiert. Die Leistungspunkte im Stellwerk können als CSV-File exportiert und im Zertifikat
importiert werden. Eine Anleitung ist auf der Webseite
der DVS aufgeschaltet. Das Spezialpapier muss beim
Kantonalen Lehrmittelverlag bestellt werden (Art.-Nr.
300099). Es unterscheidet sich vom Zeugnispapier.
Lucien Kraft, Supporter Zeugnisssoftware
i
Anleitung «Abschlusszertifikat herstellen»:
www.volksschulbildung.lu.ch
DVS-inForm 5_2_2015
ANG E BOTE F Ü R SCH U LE N
LE R N E N DE M IT G E I STIG E R B E H I N DE R U NG
Die DVS unterstützt finanziell
Berufswahl stellt
hohe Ansprüche
© Schtifti Foundation
Die Berufsfindung von Lernenden mit einer
geistigen Behinderung gestaltet sich teilweise
anders als bei Lernenden ohne Behinderung.
Umso mehr sind die involvierten Fachpersonen
der integrativen Sonderschulung in der Sekun­
darschule gefordert.
Auch im Schuljahr 2015/2016 können ganze Schulen
oder einzelne Lehrpersonen Angebote buchen. Die Aus­
wahl ist reich, für alle Stufen ist etwas dabei.
Alle Angebote 2015/16 sind in einem Flyer zusammen­
gefasst. Dieser wird den Schulen Ende Februar zugeschickt.
Die ausführlichen Beschreibungen werden gleichzeitig auf
der Webseite aufgeschaltet.
Zur Unterstützung der verantwortlichen Lehrpersonen
steht neu eine Umsetzungshilfe zur Berufsfindung der
IS-Lernenden mit geistiger Behinderung zur Verfügung. Sie enthält den Berufswahlfahrplan mit Angaben
zu Zuständigkeiten sowie fachliche Hinweise. Zudem
ist vorgesehen, dass die Heilpädagogischen Schulen
und Zentren per Schuljahr 2015/16 eine Berufswahlfachperson zur Verfügung stellen. Diese baut ein Netz
von Praktikums- und Ausbildungsplätzen in der freien
Wirtschaft der jeweiligen Region auf. Zudem berät sie
die beteiligten Lehrpersonen der integrativen und separativen Sonderschulung bei der Gestaltung des Berufswahlprozesses.
Daniela Dittli, Leiterin Schulbetrieb II
i
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Die Angebote sind in drei Gruppen eingeteilt.
• ANGEBOTE NACH THEMEN
Die Themenpalette reicht von Geschichte, Gewalt­
prävention, Medienbildung, Natur & Technik über
Sexual­pädagogik bis zu Sprachen. Fachpersonen bearbeiten mit einer Klasse oder einer ganzen Schule
interessante Fragestellungen. Zur ausführlichen Beschreibung:
www.volksschulbildung.lu.ch/r/unterrichtsangebote
• ANGEBOTE RUNDUM FIT
Sie richten sich an Schulen, die sich speziell mit Bewegung und Ernährung auseinandersetzen möchten. Es
gibt niederschwellige Angebote und Angebote für Schulen, die sich längere Zeit für die Gesundheitsförderung
engagieren wollen. Zur ausführlichen Beschreibung:
www.volksschulbildung.lu.ch/r/rundumfit
Praktikumsplatz
• ANGEBOTE VON SCHUKULU
Schule & Kultur im Kanton Luzern macht die Kultur­
angebote für Schulklassen auf einer Webseite übersichtlich zugänglich. Es gibt Angebote aus alle Sparten
der Kultur.
www.schukulu.ch
i
Umsetzungshilfe: www.volksschulbildung.
lu.ch, Suche > Berufswahl IS
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DVS-inForm 5_2_2015
PERSONEN
HANNA KOBEL-WÜRMLI arbeitet seit Mitte Oktober
in der Schulberatung. Sie ist Lehrerin und Psychomotorik-Therapeutin und leitete die Sonderschule für Sprache und Kommunikation im Sonderpädagogischen
Zentrum Bachtelen (SO). Sie verfügt zudem über
Ausbildungen in Systemischer Therapie und Beratung
sowie Organisationsberatung und Coachings. Seit Jahren arbeitet sie
als freiberufliche Supervisorin von Einzelpersonen und Teams.
PENSIONIERUNGEN
KARIN KAUFMANN arbeitet seit November 2014 als
Psychologin in der Abteilung Schulbetrieb II im Fachdienst für Sonderschulabklärungen. Sie klärt Kinder
und Jugendliche vor allem im Bereich Sonderschulbedarf bei Verhaltensbehinderung ab. Bisher arbeitete
sie als Schulpsychologin im Kanton St. Gallen. Im März
schliesst sie ihre Weiterbildung für den Fachtitel «Fachpsychologin für
Kinder- und Jugendpsychologie FSP» ab.
Zwei langjährige Kolleginnen und Kollegen wurden pensioniert:
Wir danken beiden für ihren Einsatz und wünschen ihnen alles Gute
im neuen Lebensabschnitt.
Ende November 2014 hat PETER IMGRÜTH die Leitung der Abteilung Schulentwicklung abgegeben und
ist in den verdienten Ruhestand getreten. Er tat dies
natürlich mit etwas Wehmut, denn bis zum letzten Tag
hat er die Schulen begleitet und intern Projekt­arbeiten
geleistet. Diese Wehmut teilen wir, denn über 30 Jahre
hat Peter Imgrüth verschiedene Aufgaben in der Schulentwicklung
geleistet. So hat er nach seiner Beauftragtentätigkeit für das Fach
Mensch und Umwelt nacheinander drei grosse Schulentwicklungsprojekte konzipiert und geleitet: zunächst das erste eigentliche Schulentwicklungsprojekt im Kanton Luzern mit dem Titel « Erweiterte Lernformen», dann «Schulen mit Profil» und zuletzt «Schulen mit Zukunft».
Mit diesen Projekten hat er die Luzerner Volksschulen massgeblich
geprägt und zum heutigen guten Stand wesentlich beigetragen. In
seiner Tätigkeit arbeitete er gern mit Schulen und Schulteams; er
leitete aber auch gerne intensive Planungsarbeiten. Mit Peter Imgrüth
verlieren wir einen ausgewiesenen Kenner der Luzerner Bildungslandschaft, der die Schulen liebte und überzeugt war, dass sie sich
gerne weiterentwickelten.
Nach 17-jähriger Tätigkeit als Hausfrau und Mutter von
drei Töchtern wagte SUSANNA SICILIA im Oktober
1995 den beruflichen Wiedereinstieg. Das war eine
doppelte Herausforderung: Denn als Auslandschweizerin zog Susanna Sicilia erst kurz vorher mit ihrer Familie
von Argentinien in die Schweiz. Ihre Muttersprache war
Spanisch, die Deutschkenntnisse anfänglich noch nicht so gut. Susanna Sicilia lernte schnell am Telefon und am Empfang. Sie baute mit
Freude das Materiallager auf und verarbeitete die Bestellungen: Sie
stellte die Lehrplanordner zusammen, verwaltete die Publikationen
der DVS und machte die Grossversände an die Schulen. Intern hat sie
das Büromaterial verwaltet, später kam die Betreuung der Cafeteria
dazu. Damit verbunden war die Koordination der Reinigung und der
Reparaturen. Nie hat etwas gefehlt, alles hat unser «argentinischer»
guter Geist zuverlässig und selbstverständlich erledigt und wird jetzt
entsprechend vermisst.
AGENDA
25. Februar 2015
15 bis 17 Uhr, Aula Heilpädagogisches Zentrum Hohenrain,
Konferenz Leitende Personen der Tagesstrukturen
7. März 2015 8 bis 16 Uhr, Kantonsschule Alpenquai Luzern, IF-Tagung
29. April 2015
14 bis 17.15 Uhr, Mehrzwecksaal Schulhaus Lindenfeld 1, Eschenbach,
Veranstaltung Gesundheitsförderung, Was stark macht!
Resilienzförderung in der Schule konkret
12. Mai 2015
17.15 bis 19 Uhr, Aula Berufsschulzentrum Bau und Gewerbe,
Robert-Zünd-Strasse 4, Luzern, DVS-Veranstaltungsreihe: Medienbildung
15. Mai 2015
9 bis 16.30 Uhr, Zentrum Südpol Kriens/Luzern,
Tag der Musikschullehrpersonen
10. Juni 2015
14.30 bis ca. 22 Uhr, St. Charles Hall Meggen,
Verabschiedungsfeier für pensionierte Mitarbeitende
21. November 2015
8 bis 16 Uhr, Seminarhotel Sempachersee, Nottwil, Netzwerktagung
Bildungs- und Kulturdepartement
Dienststelle Volksschulbildung
Kellerstrasse 10
6002 Luzern
Impressum
DVS-inForm – 5 – 2/2015
Informationen der
Dienststelle
Volksschulbildung
Redaktion: Marianne Iten
Gestaltung:
Atelier R. Schürmann, Luzern
DVS-inForm erscheint
dreimal jährlich
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