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Foren_Auftakt_Transferagenturen_Großstädte.

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Beschreibung der Foren
Forum 1
Bildung und Stadtentwicklung. Von Potenzialen zu produktiven Arbeitsstrukturen
Bildung ist stadtentwicklungsrelevant – Stadtentwicklung ist bildungsrelevant: Darüber herrscht
zunehmend Einigkeit. Dies gilt vor Ort im Quartier genauso wie für die Entwicklung auf
gesamtstädtischer Ebene. Eine produktive Zusammenarbeit beider Bereiche bietet daher große
Chancen für ein erfolgreiches kommunales Bildungsmanagement in Großstädten.
Aktuelle Herausforderungen für Kommunen
Konkret stellt die fachübergreifende Zusammenarbeit die Kommunen aber häufig noch vor
Herausforderungen. Die Schnittstelle von Stadtentwicklung und Bildung muss auf allen Ebenen zum
Teil neu interpretiert und ausgefüllt werden: Konzepte und Denklogiken müssen zusammengebracht,
klassische Zuständigkeiten neu organisiert und Entwicklungskonzepte nicht nur erarbeitet, sondern
auch in die Tat umgesetzt werden.
Diskussionsfragen und Praxisbeispiele
Das Bildung und Stadtentwicklung zusammengedacht werden sollten, liegt auf der Hand. Wie aber
bauen Kommunen produktive Arbeitsstrukturen auf? Die Teilnehmenden des Forums nähern sich
dieser Frage durch eine gemeinsame Erarbeitung der Potenziale und Herausforderungen. Anhand
von Beispielen aus der Praxis und aus den verschiedenen Ressortperspektiven diskutieren sie, wie
der fachliche Austausch zwischen beiden Disziplinen gelingen und parallele Entwicklungsprozesse in
den Bereichen Stadtentwicklung und Bildung koordiniert werden können.
Forum 2
Diversität und soziale Lage. Junge Flüchtlinge im Bildungssystem
Das Bild deutscher Großstädte ist geprägt von den Menschen, die dort leben, den verschiedenen
Sprachen, Lebensstilen, unterschiedlichen Religionen und Wertevorstellungen. Für alle
Bevölkerungsgruppen Zugänge zu guter Bildung zu schaffen, ist vor diesem Hintergrund ein
Zukunftsthema für die Kommunen.
Aktuelle Herausforderungen für die Kommunen
Eine Bewährungsprobe für das kommunale Bildungsmanagement stellt in diesem Kontext die
Zuwanderung junger Flüchtlinge und ihre Integration ins Bildungssystem dar. In kaum einem anderen
Arbeitsbereich der kommunalen Bildungslandschaft zeigt sich so deutlich, dass
Zuständigkeitsgrenzen überwunden werden müssen, um erfolgreich zu sein. In diesem Forum gehen
wir folgenden Fragen nach: Wie können sich Einrichtungen auf die Bedarfe von Flüchtlingen
vorbereiten? Welche Kooperationsstrukturen braucht es vor Ort? Und wie können sich kommunale
Ämter und Dezernate systematischer abstimmen, um junge Flüchtlinge wirkungsvoller ins
Bildungssystem zu integrieren.
Diskussionsfragen und Praxisbeispiele
Aud Riegel, Schulverwaltung Münster, berichtet von der „Neukonzeption zur Beschulung neu
zugewanderter Kinder und Jugendlicher“ als kommunale Gesamtstrategie. Florence Sow,
Bildungskoordinatorin im Hamburger Bezirk Harburg, geht der Frage nach, wie Regionale
Bildungskonferenzen dazu beitragen können, die Zusammenarbeit zum Thema Flüchtlinge im
Stadtteil zu organisieren. Svenja Butzmühlen, Leiterin des Programms „Bildung braucht Sprache“ der
Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, bringt die Perspektive der Fachkräfte in den
Bildungseinrichtungen vor Ort ein.
Forum 3
Bildungsmonitoring. Bildung fundiert steuern
Kommunales Bildungsmonitoring ist kein Selbstzweck, sondern bildet die Ausgangsbasis für die
Planung und Umsetzung guter Bildungsstrukturen in einer Großstadt. Es geht weit über die
Sammlung und Aufbereitung von Daten hinaus, macht Verwaltungshandeln transparent und stärkt
die demokratische Bürgergesellschaft.
Aktuelle Herausforderungen für die Kommunen
Deutsche Großstädte haben ihr kommunales Bildungsmonitoring unterschiedlich entwickelt. Einige
Kommunen befinden sich noch am Anfang und stehen damit vor der Herausforderung, die
Zusammenarbeit über Zuständigkeitsgrenzen hinweg zu koordinieren und Datenschutzfragen zu
beantworten. Oder sie sehen sich mit skeptischen Fragen zum Nutzen eines umfassenden
Bildungsmonitorings konfrontiert.
Andere Kommunen haben bereits ein Monitoringsystem etabliert und Bildungsberichte verfasst.
Ihnen stellt sich die Aufgabe, die Ergebnisse in die politische Öffentlichkeit zu tragen und die
Empfehlungen aus den Berichten in der Praxis wirksam umzusetzen.
Diskussionsfragen und Praxisbeispiele
Dr. Rainer Heinz, erfahrener Kommunalberater, berichtet von den vielfältigen Erfahrungen und offen
gebliebenen Fragen aus dem Bundesprogramm „Lernen vor Ort“. Anhand von Beispielen aus der
Praxis zeigen Vertreter verschiedener Kommunen auf, wie die ressortübergreifende Zusammenarbeit
gelingen kann und welche Strategien es gibt, um aus Daten Taten werden zu lassen.
Forum 4
Kooperationen. Stiftungen und Kommunen zusammenbringen
Stiftungen initiieren Projekte und ermöglichen Innovationen in den lokalen und kommunalen
Bildungslandschaften. Bleibt für die Kommunen nur die Verwaltung des „Regelbetriebs“? Gute
Kooperationen wirken weiter: Sie helfen, neue Strukturen vor Ort zu verstetigen und die Ideen von
Kommune und Stiftung zusammenzubringen.
Aktuelle Herausforderungen für die Kommunen
Die Vielzahl von Projekten stellt Kommunen vor die Frage, wie ein großes Ganzes aus vielen kleinen
und großen Projekten entstehen kann. Stiftungen dagegen erleben, dass sie in ihrem Wirkungsradius
an Grenzen stoßen, wenn sie Verwaltungsstrukturen unberücksichtigt lassen. Politik und Verwaltung
müssen sich ihrerseits der Stiftungswelt öffnen und das Potenzial für gute Lösungen erkennen, das
sich in einer gemeinsam abgestimmten Kooperation entfalten kann.
Diskussionsfragen und Praxisbeispiele
Werner Fuchs, Leiter des Büros der Bildungsregion Duisburg, und Anna-Lena Winkler,
Programmleiterin in der Haniel Stiftung, geben am Beispiel des Projekts „Bildung als Chance“ einen
Einblick in die Praxis von Kooperationen. Sie stellen Strukturen gelungener Zusammenarbeit vor.
Dr. Peter Beier, Geschäftsführender Vorstand der Bürgerstiftung Bremen, fragt nach dem
Zusammenhang von Innovation und Strukturentwicklung im Spannungsfeld von Stiftung und Staat.
Sabine Süß, Leiterin der Geschäftsstelle des Stiftungsverbunds „Lernen vor Ort“, berichtet von
Erfahrungen der Initiative und den Entwicklungsmöglichkeiten aus der Perspektive des
Stiftungsverbundes.
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