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Löhner Zeitung

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Löhner
Zeitung
CDU fordert
Stolpersteine
Teilnahme prüfen
Guten Morgen
Kopfsache
Freitag war Flugtag in der Reithalle – zumindest beinahe. Eva hat
zwei Pferde und bei Minusgraden
haben die Stuten Flausen im Kopf.
Da reicht ein leises Geräusch – ein
Besen fällt nebenan im Stall um –
und schon explodiert die Kiste: Die
Pferde stecken den Kopf zwischen
die Beine und bocken los. Eva
kommt für gewöhnlich nicht so
schnell in Wohnungsnot – doch viel
gefehlt hat diesmal nicht und Eva
wäre unsanft im Sand gelandet. Da
es weiter kalt am Stall ist, setzt sie
nun den Reithelm auf, den sie sonst
weglässt. Sicher ist sicher – also auf
das unbequeme Ding. Mutig erklimmt Eva am nächsten Tag das
Pferd. Es ist klirrend kalt, draußen
kracht wieder eine Tür zu. Eva zuckt
zusammen – doch der Rappe ist
sanft wie ein Lämmchen. Keine
Aussetzer. Drei Tage hat Eva nun mit
Helm geritten – scheint im wahrsten
Sinne des Wortes eine Kopfsache
bei Pferd und Reiter zu sein.
Morgen wagt Eva den Test, ob es
ohne Helm wieder eine RodeoStunde gibt. . .
Kathrin W e e g e
EDV-Kurse für
Generation 55plus
Löhne (LZ). Menschen ab 55
Jahre, die den Umgang mit dem
Computer erlernen oder vorhandene Kenntnisse vertiefen möchten, können sich bei der Volkshochschule von der Dozentin
Sandra Weber zum Kursangebot
beraten lassen. Am Donnerstag
zwischen 14 und 17.45 Uhr, findet
eine Einzelberatung im EDV-Raum
der Werretalhalle statt. Nähere
Informationen gibt es bei der VHS,
Telefon 0 57 32 / 10 05 88.
Nordbahnstraße
gesperrt
Löhne (LZ). Voraussichtlich bis
zum Ende dieser Woche werden in
der Nordbahnstraße zwischen
Feldstraße und Rüscherstraße Arbeiten an den Fernmeldeleitungen
durchgeführt. Die Arbeiten müssen aus Sicherheitsgründen größtenteils unter Vollsperrung erfolgen. Fußgänger- und Radfahrverkehr ist möglich. Dies teilt die
Stadt Löhne mit.
Einer geht
durch die Stadt
. . .und sieht in Gohfeld im Kreisel einen Beinahe-Crash. Ein Autofahrer hatte beim Einfahren in den
Kreisel geblinkt, wollte aber gar
nicht sofort wieder rausfahren.
Das irritiert und ist gegen die
Regeln. Geblinkt wird nur beim
Rausfahren, weiß
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Eine Sprossenleiter ist nicht leicht für Hunde zu bewältigen. »Die
Hinterlaufkoordination ist schwer für Hunde«, erklärt Stephan Prang
von der Rettungsstaffel Herford. Sein Team zeigt Übungen der
Grundausbildung.
Fotos: Wolfgang Litti
Reaktion aufs Wort
Schäferhundeverein Löhne richtet erfolgreichen Flutlichtpokal-Wettbewerb aus
Von Jaqueline P a t z e r
L ö h n e (LZ). Ein lauter Knall
ertönt, einige Zuschauer zucken kurz zusammen. Doch die
Hunde, die mit ihren Besitzern
um den Flutlichtpokal des Schäferhundevereins Löhne wetteifern, rühren sich nicht. Genau
so, soll es sein. Die Vierbeiner
müssen sich gleichgültig zeigen
und nur den Kommandos ihres
Herrchens folgen.
Etwa 200 Gäste haben am
Samstag dem Spektakel beigewohnt. »Wir sind mehr als zufrieden mit der Resonanz«, sagt HansWerner Backs, der den Wettbewerb mit organisiert hat. Der
Wettstreit soll zur festen Einrichtung im Verein werden – stets am
zweiten Februarwochenende und
quasi als Auftakt in die Hundesportsaison. »Wir wollen den
Sport dadurch attraktiver und bekannter machen. Wir wollen zeigen, was man alles mit seinem
Hund machen kann und die Menschen dafür begeistern«, sagt
Hans-Werner Backs.
Während die Hunde, die am
Wettbewerb teilnehmen, den gewünschten absoluten Gehorsam
beweisen, brav über Hindernisse
springen, Gegenstände aufnehmen
und auf Zuruf losrennen, dürfen
andere Vierbeiner auch mal eigensinnig sein: Die Mitglieder der
Rettungshundestaffel Herford sol-
Auch vor Hindernissen machen die Teilnehmer des Wettbewerbs nicht
Halt und meistern die Hürden mit Bravour.
len sogar bei ihren Einsätzen
Ungehorsam beweisen, wenn es
darum geht, Menschenleben zu
retten. Einen Abriss ihrer Arbeit
hat die Staffel am Samstag in
Löhne vorgestellt. »Wir sind der
Rettungshundestaffel sehr dankbar, dass sie da ist und eine
Vorführung gibt«, sagt Backs.
Stephan Prang, erster Vorsitzender der Rettungshundestaffel aus
Herford, und sein Team zeigen
Grundübungen der Ausbildung.
Sie besteht aus einem Vier-SäulenSystem: Spielen, Bellen, Riechen
und Rennen. Gezeigt wird zum
Beispiel das Verbellen. Nimmt der
Hund die Fährte eines Menschen
auf, bellt er so lange, bis sein
Führer bei dem Gesuchten angekommen ist. Stephan Prang, betont noch einmal, zu welch
Höchstleistungen die Vierbeiner in
der Lage sind: »Die Hunde können
30 000 Quadratmeter in 30 Minuten absuchen«, berichtet er. Sechs
Einsätze hatte die Rettungshundestaffel im vergangenen Jahr. Unter
anderem war das Team bei der
Suche nach Dano dabei. »Unsere
Arbeit ist immer kostenlos, egal,
wer uns alarmiert«, betont Prang.
Während es bei den Rettungshunden nur eine Vorführung ist,
geht es bei dem Pokalwettkampf
um Punkte. Zehn Hunde verschiedener Rassen stellen ihr Können in
den Disziplinen Unterordnung und
Schutzdienst unter Beweis. Nur
ein Löhner Vereinsmitglied ist mit
dabei. »Der Rest von uns ist hier ja
im Einsatz«, erklärt Hans-Werner
Backs. Die Teilnehmerin mit der
weitesten Anreise kommt aus Wilhelmshaven, der Rest aus der
näheren Umgebung wie etwa Herford.
Obwohl es keine Prüfung ist –
die nächste findet übrigens am 29.
März bei der Löhner Ortsgruppe
statt – wendet Richter Achim Rahe
aus Löhne die Regeln der internationalen Prüfungsordnung an. Unterstützt wird er von den Schutzdiensthelfern Harri Berg, der ursprünglich aus Dehme kommt,
und Jan Adämmer aus Löhne. Die
beiden Männer sind Vollprofis,
wenn es darum geht, »den Bösen«
beim Schutzdienst zu mimen:
Adämmer und Berg sind auch auf
Deutschen Meisterschaften im Einsatz. Sie ziehen sich beim Wettbewerb wie auch bei den Prüfungen
Ärmel über, die die Beute der
Hunde sind. »Die Hunde dürfen
nicht den Menschen als das Ziel
ansehen«,
betont
Wolfgang
Scheitzke, Pressesprecher des
Schäferhundevereins Löhne.
Den ersten Platz belegt am Ende
Nicole Sulewski mit Ennox vom
Wales. Sie gewinnt den Pokal und
einen Rundflug über Bad Oeynhausen. Die weiteren Platzierungen belegen Heide Schröder, Marc
Silger, Ute Sikora und Friedhelm
Esser mit ihren Hunden.
www.sv-og-loehne.de
@www.rettungshunde-herford.de
Tafel kann doch nicht umziehen
Räume in der Hauptschule stehen für Ausgabestelle nicht zur Verfügung
L ö h n e (sal). Die Löhner
Tafel wird nicht vorübergehend
in den Räumen der Hauptschule unterkommen können. Matthias Kreft, Leiter der Abteilung der Immobilienwirtschaft
der Stadtverwaltung, dementierte eine Aussage in einem
Bericht der Samstagsausgabe
dieser Zeitung.
Derzeit befindet sich die Ausgabestelle der Tafel in einem Gebäude der Wirtschaftsbetriebe an der
Fröbelstraße. Mietkosten für die
Nutzung seien nicht fällig, lediglich
für die Nebenkosten müsse die
Organisation aufkommen. Wie
mehrfach berichtet, soll in dem
Haus eine Flüchtlingsunterkunft
entstehen. Die Kosten für die
notwendigen Sanierungsmaßnahmen dürften sich auf etwa 200 000
Euro belaufen. Über einen entsprechenden Entschluss wird der
Rat in seiner morgigen Sitzung
abstimmen.
Ursprünglich sollte die vom Diakonischen Werk getragene Tafel
vorübergehend in die Räume der
Löhner Hauptschule umziehen
können. »Das war im vergangenen
Frühjahr tatsächlich im Gespräch«, sagt Matthias Kreft. Mittlerweile seien entsprechende Pläne aber vom Tisch. »Denn wenn
die Realschule in die Räume der
derzeitigen Hauptschule umzieht,
wird das aufgrund der anstehenden Umbauarbeiten wohl nicht
mehr möglich sein«, so Kreft.
Das Kündigungsschreiben der
Stadt für die Räume an der Fröbelstraße habe die Tafel bereits erhalten. »Wir haben auch schon die
Zusage des Diakonischen Werks,
dass das Haus binnen zwei Wochen geräumt sein könnte«, sagt
der Leiter der Immobilienwirtschaft. Er ergänzt: »Wenn der
politische Beschluss steht, könnte
im Juni mit den Baumaßnahmen
dort begonnen werden.«
Derzeit befindet sich die Ausgabestelle der Tafel noch in diesem Haus an
der Fröbelstraße. Dort sollen bald Flüchtlinge einziehen.
Foto: Salmon
Löhne (LZ). Die CDU Löhne
möchte, dass die Verwaltung überprüft, ob die Stadt Löhne auch an
dem Projekt Stolpersteine teilnehmen kann. Diesen Antrag wird die
Fraktion in der anstehenden Ratssitzung am Mittwoch stellen. Dabei
solle geprüft werden, ob es auch in
Löhne Menschen gab, die zur
NS-Zeit verfolgt und ermordet
wurden, wo diese zuletzt in Löhne
lebten und welche Kosten mit
einer Verlegung der Stolpersteine
verbunden sind. Das Ergebnis soll
dem Kulturausschuss vorgestellt
werden.
Die CDU begründet den Antrag
wie folgt: »Das Projekt Stolpersteine verfolgt der Kölner Künstler
Gunter Demnig seit zahlreichen
Jahren. In dieser Zeit sind in über
300 Orten in Deutschland und
Europa über 16 000 Steine verlegt
worden, die an die in der NS-Zeit
verfolgten und ermordeten Menschen erinnern sollen. Bei den
Steinen handelt es sich um mit
einer Messingplatte verkleidete
Pflastersteine, die vor dem letzten
Wohnsitz des Opfers in den Boden
eingelassen sind. Auf der Platte
sind der Name, das Geburtsdatum
sowie sein weiteres Schicksal eingraviert. Im Kreis Herford wurden
bereits in Herford, Bünde und
Vlotho Stolpersteine verlegt. Besonders im 70. Jahr der Befreiung
von Auschwitz würde es auch der
Stadt Löhne gut tun, diese Art der
Erinnerung zu unterstützen«,
heißt es in dem Antrag.
Der Rat der Stadt tagt am
Mittwoch, 18. Februar, um 18.30
Uhr im großen Sitzungssaal des
Rathauses.
Teilnehmer
gesucht
Gewichtsreduzierung
Löhne (LZ). Zu einem zehn
Wochen dauernden Körpertraining- und GewichtsreduktionsProgramm werden Teilnehmer gesucht, die an einer sportwissenschaftlichen Studie teilnehmen
wollen. Auf der Basis des erfolgreichen Bewegungsprogramms eines
bekannten deutschen Choreographen und den wissenschaftlichen
Forschungsergebnissen eines renommierten Kölner Sportprofessors wird ein Konzept vorgestellt,
das aus kurzem Intensivtraining
aus dem Profisport, ernährungsphysiologischer Schulung und viel
Motivation besteht. Die Studie soll
die Grundlage zur Etablierung
eines neuen Präventionsangebots
der Krankenkassen bilden. Neben
nachhaltiger
Gewichtsreduktion
wird eine erhöhte körperliche Fitness erreicht und alle bekannten
so genannten Zivilisationskrankheiten könnten dadurch gemildert
werden. An zwei Infoveranstaltungen an diesem Mittwoch, 19 Uhr,
und Samstag, 21. Februar, 15 Uhr,
wird über Inhalte, Grundlage, Ablauf, Kosten und Anmeldemodalitäten berichtet. Ort ist das Löhner
Kaisercenter. Die Teilnehmerzahl
ist begrenzt.
Kinderbibeltag
in Gohfeld
Löhne-Gohfeld (LZ). Im Gemeindehaus an der Simeonskirche findet am Samstag, 21. Februar, von
10 bis 16 Uhr ein Kinderbibeltag
der Kirchengemeinde Gohfeld
statt. Die Jungen und Mädchen
werden sich mit der Geschichte
von David und Goliath beschäftigen, und erfahren, wie Gott David
geholfen hat, über sich hinauszuwachsen. Aufregende Spiele, viel
Spaß und ein gemeinsamer Gottesdienst stehen auch auf dem Programm. Natürlich werden sich an
diesem Tag auch alle ein leckeres
Mittagessen schmecken lassen
können. Zum Kinderbibeltag sind
alle Kinder im Grundschulalter
eingeladen. Zur besseren Planung
bittet
Jugendreferentin
Anna
Schwarze die Eltern ihre Kinder
per Telefon 0 57 31 / 3 00 51 70
oder
per
E-Mail
an
anna.schwarze@jugendreferatvlotho.de anzumelden. Aber auch
Kurzentschlossene sind beim Kinderbibeltag willkommen.
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