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Das macht Swiss Central stark

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Dienstag, 24. Februar 2015 / Nr. 45
Regionalsport
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NACHRICHTEN
Spono Nottwil holt
Noëlle Frey zurück
HANDBALL pd. SPL-Klub Spono
Nottwil hat Bundesliga- und Nationalspielerin Noëlle Frey (23) für
die nächste Saison verpflichtet.
Frey ist momentan beim Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe unter
Vertrag. Die Kreisläuferin ging bereits von 2007 bis 2009 für Spono
auf Torjagd. Am Donnerstag
(19.00, Sporthalle) spielen die Luzernerinnen beim LK Zug.
Fides Ruswil mit
neuem Trainer
VOLLEYBALL yder. Nach der
2:3-Niederlage gegen Cossonay hat
man beim NLB-Team Fides Ruswil
(5. Rang) gehandelt und den Trainer Enrico Arlt, der erst Anfang
dieser Saison das in den Playouts
spielende Frauenteam übernahm,
ersetzt. Neu wird Fides Ruswil
vom 46-jährigen Peter Pic Marti
betreut.
Starker Auftritt
der Luzern Lions
FOOTBALL mw. Die Luzern Lions,
die Ende März ihre erste NLA-Saison in Angriff nehmen, reisten
nach Mailand an ein Vorbereitungsturnier. Gegen den italienischen Meister Seamen Milano verloren sie mit 8:21. Gegen Aquile
Ferrara aus der höchsten Liga feierten die Luzerner einen 14:0-Erfolg und sicherten sich Platz 2.
Milenkovics Dank
für die Wild Card
TENNIS fm. An der zur europäischen
U-14-Junior-Tour zählenden Stork
International Trophy in Oetwil am
See machte Kristina Milenkovic (13)
mit eindrücklichen Leistungen erstmals so richtig auf sich aufmerksam:
Mit einer Wild Card ausgestattet marschierte die von Michael Birner trainierte und betreute Schülerin aus
Sursee respektlos in den Halbfinal.
In der Eröffnungspartie liess sich
die TC Sursee-NLC-Spielerin von der
zu unfairen Aktionen neigenden Bulgarin Melody Todorova nicht aus der
Fassung bringen. Nach dem geglückten Auftakt liess Milenkovic mit zwei
Glanzleistungen aufhorchen: In zwei
Runden eliminierte die Wild-CardInhaberin die in Italien profimässig
trainierende Maltesin Helene Pellicano, und im Viertelfinal musste sich
die im Europa-Ranking um beinahe
300 Positionen besser platzierte Deutsche Nadja Laubheimer mit einem
einzigen Game abfinden.
Kandidatin für Nachwuchskader
Im Halbfinal bot mit der Tschechin
Ivana Sebestova die spätere Siegerin
der Juniorin aus Sursee Halt. «So
überlegen wie es das Resultat vermuten könnte, war die Tschechin
nicht. Kristina hielt über weite Phasen
mit der Gegnerin mit, konnte aber
einige gute Gelegenheiten nicht nutzen», sagt Michael Birner. «Kristina
hat jedenfalls gezeigt, dass sie trotz
wenig internationaler Erfahrungen
mit der internationalen Spitze mithalten kann.» Die in Oetwil gezeigten
Leistungen sollten eigentlich vom
Verband mit der Beförderung ins
nationale Nachwuchskader belohnt
werden.
Oetwil am See. Stork International Tennis
Europe U-14-Trophy. Girls (32 Juniorinnen/12
Nationen). 1. Runde: Kristina Milenkovic (ETRanking 547, Sursee/Wild Card) s. Melody Todorova (164, Bul) 7:5, 6:2. – 2. Runde: Milenkovic
s. Helene Pellicano (57, Malta/1) 6:4, 7:5. – Viertelfinals: Milenkovic s. Nadja Laubheimer (261,
De/Qualifikantin) 6:1, 6:0. – Halbfinals: Milenkovic u. Ivana Sebestova (83, Tsch/5) 2:6, 2:6.
– Final: Sebestova s. Alexandra Vecic (252, De/
Qualifikantin) 6:3, 6:1.
Boys. Qualifikation (45 Junioren/11 Nationen).
1. Runde: Noah Lopez (392, Ballwil) s. Timo
Ennen (483, De) 6:4, 6:4. – 2. Runde (Sieger
im Hauptturnier): Lopez s. Eric Peppard (547,
Irl) 2:6, 6:4, 7:5. – Hauptturnier (32 Junioren/11
Nationen). 1. Runde: Lopez u. Christopher Frantzen (153, De) 1:6, 0:6. – Final: Domagoj Dugandzic (483, De/Qualifier) s. Clement Chidekh
(161, Fr/7) 6:1, 6:3.
33
Das macht Swiss Central stark
BASKETBALL Nach der erfolgreichsten Qualifikation der
Vereinsgeschichte startet Swiss
Central am Wochenende als
NLB-Leader in die Finalrunde.
Jetzt soll der Meistertitel her.
Rebounds, sondern auch Stabilität und
Leader-Qualitäten. Zumindest meistens.
Gerade gegen schwächere Gegner fällt
auf, dass sich die beiden auch mal
zurücknehmen – ob bewusst oder unbewusst, sei dahingestellt. Einen (totalen) Aussetzer hatten Robinson und
Owens im Heimspiel gegen Titelverteidiger Lausanne. Bei der enttäuschenden 68:85-Heimpleite konnte keiner der
beiden sein Potenzial abrufen. Die
Chance zur Wiedergutmachung folgt in
der Finalrunde. «Wir werden nicht mehr
gegen Lausanne verlieren», kündigt
Owens an.
DANIEL SCHRIBER
regionalsport@luzernerzeitung.ch
DIE AUSGANGSLAGE
21 Siege, 5 Niederlagen – Rang 1.
Nach der bisher stärksten Qualifikationsphase hat sich Swiss Central Basket (SCB) frühzeitig und verdient für
die Finalrunde qualifiziert. Kaufen
kann sich Swiss Central von den bisherigen Erfolgen freilich nichts. Vor der
Finalrunde werden die Karten neu
gemischt; sämtliche Teams starten mit
0 Punkten. In den nächsten zehn Spieltagen treffen die besten vier NLBTeams (Swiss Central, Lausanne, Aarau,
Winterthur) auf die beiden schwächsten NLA-Mannschaften (Massagno,
Boncourt). Wer einen Platz unter den
ersten vier erreicht, ist nächste Saison
in der NLA spielberechtigt – das beste
NLB-Team wird zudem zum Ligameister gekürt.
DER COACHING-STAFF
DAS ZIEL
Basketball in der Zentralschweiz hat
Potenzial – das ist spätestens seit den
letztjährigen NLB-Playoffs klar. Während
in der regulären Saison jeweils zwischen
150 und 300 Zuschauer in der Halle
waren, kamen die Besucher in den Entscheidungsspielen zahlreicher. Im Finale gegen Lausanne waren schliesslich
über 700 Zuschauer zugegen – die meisten davon in der Vereinsfarbe rot. So
soll es auch dieses Jahr sein. «Wir
wollen in der diesjährigen Finalrunde
erneut eine kleine Basketballeuphorie
auslösen!», so Spielertrainer Danijel Eric.
Danijel Eric als Spielertrainer, Norbert
Valis als Coach an der Seitenlinie: Geht
es um sportliche Kompetenz, gibt es in
der NLB wohl nur wenige Teams, die
mit Swiss Central mithalten können.
Beide verfügen über Profi-Erfahrung im
In- und Ausland und sind nebst Milenko Tomic (Aarau) wohl die erfolgreichsten Zentralschweizer Basketball-Exponenten der letzten Jahre. Dass die
beiden Alpha-Tiere nicht immer gleicher
Meinung sind, ist kein Geheimnis – trotzdem scheinen sich die beiden optimal
zu ergänzen. Eine Siegesquote von über
80 Prozent spricht eine klare Sprache.
DIE FANS
Nach dem Vize-Meistertitel vom vergangenen Jahr und dem aktuellen Qualifikationssieg, will Swiss Central nun
nochmals einen Schritt nach vorne
machen. Betrachtet man die Qualifikationsphase, ist der NLB-Meistertitel keine unrealistische Zielsetzung. Fakt ist
aber, dass sich einige NLB-Teams im
Hinblick auf die Finalrunde mit einem
dritten Ausländer verstärken. Ob sich
auch Swiss Central kurzfristig verstärken
kann und wird, ist unklar.
Der Amerikaner Marvin Owens (links) ist
einer der besten Ausländer der Liga.
DAS TEAM
Swiss Central ist gesund und hat sich
seit der Vereinsgründung vor fünf Jahren
in der Schweizer Basketballszene einen
Namen gemacht. Zu Recht! SCB leistet
auf und neben dem Platz gute Arbeit
und schafft es, hoffnungsvolle Talente
langfristig an den Verein zu binden.
Genau wie der Coach Norbert Valis, sind
Leistungsträger wie Michael Plüss (Captain), Ralph Güttinger und Ardefrim
Lushaj seit der ersten Stunde dabei. Mit
den Nachwuchsspielern Branko Tomic,
Luka Mandic und Jérôme Domingos
Bild Urs Güttinger
tragen zudem auch drei U-18-Spieler
ihren Teil zum NLB-Erfolg bei. Statuarisches Ziel von Swiss Central ist es,
Basketballtalenten aus der Zentralschweiz eine Plattform zu bieten. Das
Konzept geht auf. «Darauf sind wir
stolz», so SCB-Präsident Noldi Huber.
Meistererfahrung bringt zudem Sebastiano Morandi mit. Der Tessiner Verteidigungsspezialist holte 2013 mit Aarau den NLB-Titel.
DIE AMERIKANER
Ohne geht es nicht. Wer in der NLB
oben mitspielen will, braucht zwei Ausländer. Mit der Verpflichtung von Jeremy
Robinson und Marvin Owens haben die
SCB-Verantwortlichen dieses Jahr ein
gutes Händchen bewiesen. Nicht wenige halten die beiden für das beste Ausländer-Duo der Liga. Die US-Profis bringen dem Team nicht nur Punkte und
DIE NLA
Das grosse Fragezeichen. Aarau und
Lausanne haben als NLB-Meister der
vergangenen Jahre aus finanziellen
Gründen auf den Aufstieg verzichtet.
Auch Swiss Central ist nicht auf Rosen
gebettet – im Gegenteil. Was aber, wenn
Swiss Central am Ende der Finalrunde
tatsächlich auf einem Aufstiegsplatz
liegt? «Dann bräuchten wir ganz kurzfristig einen NLA-tauglichen Sponsor,
sonst geht es uns nicht anders wie bisher Aarau und Lausanne», so SCB-Präsident Noldi Huber.
Ad Astra: Die Playoffs in extremis erreicht
UNIHOCKEY Die Sarner sind
bei Thurgau arg in Rücklage,
die NLB-Playoffs dadurch fast
unerreichbar geworden. Doch
dann gelingt die Wende.
Folge noch drei weitere Tore und drehten somit eine schon verloren geglaubte Partie doch noch zum 9:7-Erfolg. Die
Erleichterung war dem Team und dem
Staff beim Schlusspfiff anzusehen. Alle
zusammen feierten und tanzten sie im
Kreis und freuten sich, die Saison noch
um einige Spiele verlängert zu haben.
Zug United - Ad Astra Sarnen 6:4 (0:1, 4:1, 2:2)
vl. Die Zentralschweizer Derbys hatten
es diese Saison in sich. Hohes Niveau,
packende Zweikämpfe, viele Emotionen
und gut gefüllte Hallen. Auch vergangenen Samstag war dies nicht anders.
In Rotkreuz und dem Spiel zwischen
Zug United und Ad Astra Sarnen bekamen die Zuschauer viel geboten.
Die Sarner starteten konzentriert und
druckvoll ins Spiel. Nach gut sechs gespielten Minuten und einem Einsatz mit
diversen Grosschancen gelang es
schliesslich Nicolas Pulfer, dem Zuger
in Sarner Reihen, das 1:0 zu erzielen.
Im zweiten Abschnitt änderten sich
die Kräfteverhältnisse jedoch schlagartig. Zug machte nun mehr Druck,
störte früh das Sarner Aufbauspiel und
kam so zu einigen Torchancen und
sogar zu zwei «einfachen» Toren. Die
Gäste waren nun verunsichert. Die Zuger fertigten die Obwaldner in diesem
Drittel mit 4:1 ab.
Die Geschichte des Schlussabschnittes
ist schnell erzählt. Ad Astra kam zwar
nochmals heran, bremste sich durch
individuelle Fehler wiederum unnötig
Ad-Astra-Verteidiger Janne Kainulainen
setzt gegen Zug zum Gegenstoss an.
PD
aus und verlor das Spiel mit 4:6. Um
sich die Playoff-Qualifikation nun doch
noch zu sichern, benötigen die Sarner
gegen Floorball Thurgau am Sonntag
einen Sieg nach 60 Minuten.
Vom 3:6 zum 9:7
Sarnen stand nun in Weinfelden vor
einem Alles-oder-Nichts-Spiel, ein Sieg
zumindest nach Penaltyschiessen war
gefordert. In der 7. Minute gingen die
Obwaldner 1:0 in Front. Innerhalb von
zehn Minuten gelang es dem Heimteam,
einen komfortablen 4:1-Vorsprung herauszuspielen. Die Obwaldner steckten
wie so oft nicht auf, obwohl Ad Astra
nach dem zweiten Abschnitt 3:6 hinten
lag. Was die Obwaldner im letzten Drittel aufs Parkett legten, verdient grosse
Anerkennung. Dank einem unbändigen
Willen kamen sie nach gut 50 Minuten
zum 6:6-Ausgleich. Und es kam noch
besser. Die sich in einem wahren Rausch
befindenden Obwaldner schossen in der
Dormatt, Rotkreuz. – 255 Zuschauer. – SR Schüpbach/Studer.
– Tore: 7. Pulfer (von Rotz) 0:1. 21. Poletti (Y. Schelbert) 1:1. 26. Schöni (Pulfer) 1:2. 26. Suter 2:2. 27.
Fiechter (Suter) 3:2. 31. Müller 4:2. 40. Von Rotz (R.
Schöni) 4:3. 46. von Rotz (R. Schöni) 4:4. 49. Meier
(Luoma) 5:4. 57. Luoma 6:4. – Strafen: 2-mal 2
Minuten gegen Ad Astra Sarnen; 1-mal 2 Minuten
gegen Zug United. – Zug United: Parathazham,
Strebel, Y. Schelbert, Furger, Grüter, Stutzer, Suter,
Laely, J. Schelbert, Müller, Fiechter, Trinkler, Limacher, Luoma, Meier, Lechmann, Uhr, Salminen. – Ad
Astra: Britschgi, Höltschi, Kainulainen, Amstutz,
Ming, Abegg, J. von Wyl, Läubli, Pulfer, R. Schöni,
von Rotz, Berchtold, Beroggi, M. Schöni, Haas, C.
von Wyl.
Thurgau - Ad Astra Sarnen 7:9 (4:1, 2:2, 1:6)
Paul Reinhart, Weinfelden. – 307 Zuschauer. – SR
Stäheli/Bebbi. – Tore: 7. Von Rotz (Berchtold) 0:1.
10. L. Altwegg (Oilinki) 1:1. 14. L. Altwegg (Rubi)
2:1. 18. L. Altwegg 3:1. 19. Wenk 4:1. 28. R. Schöni (Höltschi) 4:2. 33. Oilinki (Rubi) 5:2. 36. R. Schöni (von Rotz) 5:3. 37. Wenk (Wattinger) 6:3. 40. R.
Schöni (Höltschi) 6:4. 47. Zurmühle (Pulfer) 6:5. 49.
Amstutz (Haas) 6:6. 54. Ming (Pulfer) 6:7. Haas
(Höltschi) 6:8. 56. Früh (Ausderau) 7:8. 60. Von Rotz
(Kainulainen) 7:9. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen
Ad Astra Sarnen; 2-mal 2 Minuten gegen Floorball
Thurgau. – Ad Astra: Britschgi, Höltschi, Kainulainen,
Amstutz, Ming, Abegg, Berchtold, Pulfer, Zurmühle,
R. Schöni, von Rotz, M. Schöni, Haas, C. von Wyl.
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