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Leonberg - Finanzämter in Baden

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Tagungsablauf
9:00 – 9:15 Stehkaffee
Fachtagung
9:15 – 9:30 Begrüßung und Einführung
Harald Kilian, Vorsitzender der SPG
9:30 – 10:15 Gewalt durch Pflege
aus der Sicht Außenstehender
Jürgen Bender
Saarländischer Pflegebeauftragter
Kerstin Schikora
Referatsleiterin Heimaufsicht
Dr. Oliver Roy Wermann
Leitender Arzt Bereichsleitung Pflege, MDK
10:15 – 11:15 Projekte zur Gewaltprävention
„Reduzierung Freiheitsentziehender
Maßnahmen“
Dr. Dagmar Renaud, HTW
„Achtsamkeitsprozess der AWO“
Yvonne Barz-Hackenberger, Gerontologin
Gewalt
durch Pflege
Erkenntnisstand und
Prävention
11:15 – 11:30 Pause
Fachtagung am 20. Oktober 2014
11:30 – 12:30 Gewalt durch Pflege –
Congresszentrum Saarbrücken
Kleiner Saal Ost
Hafenstraße, 66111 Saarbrücken
Erkenntnisstand und Prävention
Siegfried Huhn, Gesundheitswissen­ schaftler und Pflegeberater
12:30 – 13:45 Pause
13:45 – 15:00 Workshops
15:00 Präsentation der Ergebnisse
Veranstalter:
Saarländische Pflegegesellschaft e.V.
Telefon (0681) 9 67 28 - 0 · Fax (0681) 9 67 28 - 22
info@saarlaendische-pflegegesellschaft.de
www.saarlaendische-pflegegesellschaft.de
Anlass und Ziel
dieser Tagung
Nach wie vor gehört das Thema „Gewalt
in der Pflege“ zu den großen Tabuthemen
unserer Gesellschaft. Wenn Übergriffe von
Pflegekräften auf Heimbewohner bekannt
werden – wie dies vor zwei Jahren im
Saarland geschehen ist – ist die Empörung in
der Öffentlichkeit berechtigterweise groß.
Es ist jedoch erwiesen, dass derartige
Vergehen von Pflegekräften an Pflegebedürftigen in den seltensten Fällen einmalige
Handlungen darstellen – vielmehr sind
Gewaltanwendungen vielschichtig und
erstrecken sich meist über einen längeren
Zeitraum.
Eine Minimierung des Gefährdungspotentials in Einrichtungen der Altenhilfe
setzt Transparenz und einen offenen
Umgang mit der Problematik voraus. Die
Saarländische Pflegegesellschaft möchte
daher zwei Jahre nach dem „Pflegeskandal“
und dem in der Folge ins Leben gerufenen
„Saarländischen Pflegedialog“ mit Pflegkräften,
Einrichtungsträgern, externen Fachleuten
und der interessierten Öffentlichkeit unter
Anderem folgende Fragen gemeinsam
erörtern:
Wie schätzen unabhängige Experten
von Außen die Problematik in den
saarländischen Pflegeeinrichtungen ein?
Wie ist der Diskussionsstand in der
Bundesrepublik und welche Einschätzung
vertritt die Wissenschaft?
Welche Erkenntnisse und Erfahrungen
bringen die Praktiker zu diesem Thema aus
den Einrichtungen mit?
Außerdem sollen zwei konkrete Projekte
vorgestellt werden, deren Hauptzielsetzung in
der Gewaltprävention besteht.
Die Veranstaltung wurde bewusst mit dem
Titel „Gewalt durch Pflege“ überschrieben;
die Überschrift „Gewalt in der Pflege“
würde beinhalten, dass sich der Fokus
auch auf Gewaltpotenziale von Gepflegten
oder Angehörigen richtet. Darauf können
die Pflegeeinrichtungen jedoch nur sehr
beschränkt Einfluss nehmen.
Wir erhoffen uns von der Veranstaltung für
alle Beteiligten neben Erkenntnisgewinn auch
Anstöße und Anregungen für eine weitere
fachliche Debatte und konkrete Initiativen gerade im Bereich der Gewaltprävention.
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Kategorie
Bildung
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