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Leseprobe zum Titel: Süddeutsche Zeitung (27.02.2015)

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Bretter für die Welt: Flüchtlinge als Start-up-Unternehmer
Panorama
NEUESTE NACHRICHTEN AUS POLITIK, KULTUR, WIRTSCHAFT UND SPORT
WWW.SÜDDEUTSCHE.DE
HF1
71. JAHRGANG / 9. WOCHE / NR. 48 / 2,60 EURO
1931-2015
FRITZ J. RADDATZ
Er war der Letzte seiner Art,
Großintellektueller,
Champagner-Feuilletonist – und
eine Gründungsfigur des
Kulturlebens nach dem Krieg.
Nun ist Fritz J. Raddatz,
der Dandy der deutschen
Literaturkritik, gestorben
Feuilleton
In den USA sollen im Internet alle
gleich sein. Das freut
Verbraucherschützer
2
Meinung
225 Panzer oder 3000?
Die Regierung muss entscheiden,
welche Bundeswehr sie will
4
Politik
Pkw-Maut: Wann kommt sie?
Wer muss zahlen?
Was soll sie bringen?
6
Wirtschaft
„Die Gerichtsvollzieher tranken
Kaffee bei mir“: Reden wir über
Geld mit Sänger Abi Ofarim
22
Medien
Die Serie „House of Cards“ ist äußerst
böse – und gerade darum auch
bei Politikern sehr beliebt
43
TV-/ Radioprogramm
Forum & Leserbriefe
München · Bayern
Rätsel
Familienanzeigen
44
15
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43
20
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51009
4 190655 802602
Große Verzweiflung In Deutschland dauert es oft lange, bis Patienten einen Platz
beim Psychotherapeuten erhalten.
Liegt nicht der gesamten Auslandsauflage bei
Sechs Seiten Beilage
Heute mit Immobilien:
Kauf- und Mietmarkt
Schäuble „fassungslos“ über Varoufakis
Griechenlands Finanzminister spricht wieder von Schuldenerlass und brüskiert die Union,
Fraktionschef Kauder nennt ihn einen „Halbstarken“. Trotzdem wird die Koalition die Hilfen billigen
von claus hulverscheidt
und robert roßmann
Berlin – Unmittelbar vor dem Bundestagsvotum über die Verlängerung der Griechenland-Hilfe hat die Athener Führung heftigen Ärger im Berliner Regierungslager verursacht. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte in einer Sondersitzung der
Unionsfraktion, er sei „fassungslos“, dass
sein griechischer Kollege Yanis Varoufakis
getroffene Vereinbarungen infrage stelle.
Wenn Athen die Absprachen breche, werde
es keine Kredite mehr geben. Trotz des Unmuts lehnten in der Fraktionssitzung nur
22 der 311 Unionsabgeordneten die Verlängerung des Hilfsprogramms ab. Bei der
SPD gab es gar keine Abweichler, auch die
Grünen sowie Teile der Linksfraktion wollen an diesem Freitag mit Ja votieren.
Schäuble ist auf Varoufakis ohnehin
nicht gut zu sprechen, da dieser seiner Ansicht nach bereits mehrmals versucht hat,
die EU-Regeln zu umgehen und die europäischen Partner auszutricksen. Dass ihm
der neue Kollege nun ausgerechnet in einem Moment in die Parade fährt, in dem er
sich in den eigenen Reihen um Akzeptanz
für das ungeliebte Griechen-Paket bemüht, erregt Schäuble zusätzlich.
Varoufakis hatte zuvor entgegen seiner
Zusage erneut einen Privatisierungsstopp
und einen Schuldenerlass für sein Land ins
Gespräch gebracht. In der französischen
Satirezeitschrift Charlie Hebdo deutete er
zudem an, dass sich reiche Bürger und Institutionen in Griechenland wohl doch
nicht stärker an der Staatsfinanzierung beteiligen müssen. Die Gewinne der teils milliardenschweren Reeder würden vermut-
lich „das Land verlassen, wenn sie versteuert werden müssten“, so Varoufakis. Und
der „enorme Reichtum“ der Kirche werfe
nur geringe besteuerbare Erträge ab.
Dabei droht der griechischen Regierung
schon im März das Geld auszugehen, da
die Steuereinnahmen den Prognosen hinterherhinken und die eingeplanten Kredite aus Europa frühestens im April fließen
werden. Die Lücke ist angeblich mehr als
sechs Milliarden Euro groß. Damit ist auch
die Rückzahlung eines Kredits an den Internationalen Währungsfonds in Gefahr. Spätestens im Sommer wird Athen zudem ein
neues Hilfsprogramm in zweistelliger Milliardenhöhe benötigen.
Dann dürfte es mit der Zustimmung der
Unionsfraktion schwierig werden, denn
der Unmut ist bereits jetzt gewaltig. In
Fraktionskreisen wurde darauf verwiesen,
dass es an diesem Freitag nur um die Verlängerung des bereits bestehenden Hilfspakets bis Ende Juni gehe. Bei einem komplett neuen Hilfsprogramm werde es „aber
zum Schwur kommen“.
Schäuble sagte, die Griechen müssten
wissen, dass sie „die Solidarität mit Füßen
treten“. Es gebe den Ausspruch, der Krug
gehe so lange zum Brunnen, bis er bricht.
Unionsfraktionschef Volker Kauder erklärte, das Vorgehen „der Halbstarken in
Athen“ mache es „nicht leichter“. Trotzdem sollte die Union „einen kühlen Kopf
bewahren“. In der Fraktion hieß es, man
müsse jetzt mit „Vernunft und Verantwortung“ reagieren. In Zeiten, in denen es in
der Ukraine um Krieg und Frieden gehe,
sei die Geschlossenheit Europas ein großer
Wert, den man nicht leichtfertig aufgeben
dürfe, auch wenn der Preis dafür hoch sei.
HEUTE
Thema des Tages
Großes Theater Matthias Lilienthal spaltet das Publikum schon vor dem Start als
Intendant der Münchner Kammerspiele.
Große Gefühle Tsunami-Opfer in Japan
erhalten restaurierte Familienfotos zurück, die sie für immer verloren glaubten.
FOTO: REGINA SCHMEKEN
(SZ) Ob sie bei der ARD Zahnstocher gezogen haben, wer jetzt gleich Andy Borg anrufen muss, um ihm zu sagen, dass seine
Stadlzeit abgelaufen ist? „Und wie willst du
ihm das erklären? Dass er zu alt für den Job
ist? Er ist halb so alt wie sein Publikum.“ –
„Wir sagen ihm einfach, dass er jung genug
ist, noch einmal woanders durchzustarten.“ Mit 54 zeugen Männer heute noch
Kinder oder sie heiraten Frauen, die ihre
Kinder sein könnten. Irgendjemand hat Andy Borg dann schließlich angerufen und
ihm mitgeteilt, dass der Musikantenstadl
künftig jünger und weiblicher aussehen
soll, und beides sei eben mit Andy Borg
nicht zu bewerkstelligen. Viele Fans mussten weinen, andere wiederum mussten lachen, weil ausgerechnet der Musikantenstadl jünger werden soll, da hätte man
auch sagen können, der Tatort soll gewaltfrei werden – also: beides Unsinn.
Kaum hatte Andy Borg aufgelegt, da
hob Monica Bellucci ab. James Bond war
dran und fragte, ob sie nicht Lust hätte, in
seinem nächsten Film das Bond-Girl zu
spielen. Die Bellucci lachte hyänenhaft auf
und fragte, ob er, Bond, sich nicht verwählt
habe, denn schließlich sei sie bereits fünfzig. Andere, weniger souveräne als hechelnde Schauspielerinnen hätten gesagt: Sehr
gerne möchte ich das Bond-Mädchen spielen, ich bin auch gar nicht so alt, wie die Zeitungen immer schreiben. Die Bellucci dagegen fragte vielleicht sogar, ob sie nicht lieber Miss Marple spielen sollte. Andy Borg
und Monica Bellucci: Zwei Menschen, die
bereits den 50. Geburtstag hinter sich haben, aber in der geheimnisvollen Mathematik des Glücks keine Schnittmenge bilden.
Warum lässt Gott es zu, dass ein freundlicher Mann über fünfzig, der die Welt jahrelang tadellos durch den Musikantenstadl
geführt hat, plötzlich vor verschlossenen
Toren steht – während eine fünfzigjährige
Frau, die überhaupt nicht darauf gewartet
hat, das Angebot erhält, ein attraktives
Mädchen an der Seite eines attraktiven
Mannes zu spielen?
Vom Weltall aus betrachtet steht der Musikantenstadl zum James-Bond-Film im
gleichen Verhältnis wie der Vatikan zum
Badezimmer von Tebartz-van Elst: Das eine glaubt man zu kennen, das andere ist immer noch ein Aufreger. Andy Borg hätte
ähnlich gute Chancen gehabt, Bond-Girl
zu werden wie Monica Bellucci, wenn er
frühzeitig einen anderen Weg eingeschlagen hätte. Aber Borg hatte schon früh das
Ziel verfolgt, eines Tages den Musikantenstadl aus den Händen von Karl Moik zu
empfangen, der 2006 entlassen wurde,
weil er bereits über fünfzig war. Um genau
zu sein, zählte Moik damals bereits 68 Jahre. Die Senderverantwortlichen hatten
übersehen, dass Moik immer noch den Musikantenstadl moderierte. Und wäre Andy
Borg nicht so fordernd gewesen, wäre heute noch Karl Moik unser charmanter Gastgeber, wer weiß vielleicht sogar gemeinsam mit der zauberhaften Monica Bellucci.
MÜNCHEN, FREITAG, 27. FEBRUAR 2015
Vom Haus der Geschichte, das mittlerweile mit drei Standorten in Bonn, Berlin und
Leipzig vertreten ist, kennen die meisten
Deutschen zwei Exponate: Helmut Kohls
Strickjacke und Konrad Adenauers Mercedes. Vom Haus der Geschichte in Wien
kennen die Österreicher, wenn überhaupt, nur eines: die ewige Debatte darüber, wo, wie und ob es entstehen soll.
Nun aber ist es nach mehr als 20 Jahren
Vorlauf, vielen Konzepten und Machbarkeitsstudien so weit: Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) will „jetzt die große
Chance“ nutzen, der Wissenschaftliche
Beirat unter dem renommierten Wiener
Historiker Oliver Rathkolb ist startbereit,
ein Standort in der Hofburg ist gefunden.
Geplanter Eröffnungstermin: November
2018, pünktlich zum 100. Jahrestag der
Ausrufung der Republik.
Aber Österreich, wo Entscheidungsprozesse gewöhnlich sehr lange brauchen,
wäre nicht Österreich, wenn es nicht gera-
Es gab nicht nur Sisi
Nach 20 Jahren Streit: Österreich plant ein „Haus der Geschichte“
de um ein solches Haus heftigen Streit gäbe. Vielen gilt der geplante Standort in der
Hofburg – imperiales Monument einer
untergegangenen Langzeitmonarchie –
als sicherer Hinweis auf die Gestrigkeit
des Konzepts. Zumal das dort ebenfalls
angesiedelte und gerade erst neu konzipierte Weltmuseum für das Projekt geschrumpft werden muss, weil es kein
Geld für einen Neubau gibt. Linke Kritiker warnen vor einer „staatlich verordneten, nationalen Geschichtsschreibung“,
rechte Kritiker vor „linker Geschichtsdeutung“ und „einseitiger Indoktrinierung
des Publikums“.
Chef-Konzeptionist Rathkolb selbst
macht sich mit seinem Wort vom „Superpatriotismus“ der Österreicher auch
nicht nur Freunde. Andererseits geht er
davon aus, dass die ideologischen Gräben, die die Gesellschaft jahrzehntelang
spalteten, weitgehend zugeschüttet und
die wesentlichen Fakten anerkannt sind:
Ja, das Land war schon vor dem „Anschluss“ an Nazi-Deutschland ein „Unrechtsstaat“. Ja, die Österreicher waren
im Dritten Reich Mittäter, nicht Opfer.
Und ja, Adolf Hitler war kein Deutscher.
Sabine Haag, Generaldirektorin des
Kunsthistorischen Museums in Wien,
ahnt, dass „international sehr genau darauf geschaut wird, was wir hier machen“.
Aber ein überparteiliches Gremium plane
das Haus der Geschichte, da sei zu hoffen,
dass es ohne blinde Flecken und „schonungsloser als bisher“ zur Sache gehe. Sie
wünscht sich kein herkömmliches, sondern ein „dialogisches“ Museum.
Kulturminister Josef Ostermayer
räumt gut gelaunt ein, es gebe auch diesmal noch keinen Regierungsbeschluss.
„Aber die Sache ist so konkret wie nie“,
der Koalitionspartner ÖVP signalisiere Zustimmung. Nun werde schon so lange
nachgedacht, da müsse es ja möglich
sein, eine „objektive Darstellung der Zeitgeschichte“ auf die Beine zu stellen. Nur:
Wann fängt österreichische Zeitgeschichte an? Mit dem Untergang des Habsburger Reichs? Mit der Ausrufung der Republik? Oder doch, wie das vorläufige Konzept es vorsieht, im 19. Jahrhundert, etwa
mit der gescheiterten Revolution 1848?
Rathkolb findet, man müsse den Blick auf
Zentraleuropa weiten, Kunst und Kultur
einbeziehen – und auch die Monarchie
„offensiv neu verhandeln“. Das sei ja „allein mit Sisi-Museum und Schönbrunn“
nicht getan.
cathrin kahlweit
Kassen rügen Extra-Leistungen der Ärzte
Augenspiegelung, PSA-Tests – viele kostenpflichtige Angebote der Mediziner schaden den Patienten oder sind nutzlos
Berlin – Viele kostenpflichtige Angebote
der Ärzte können Patienten eher schaden
als nutzen. Von den 37 überprüften Untersuchungen oder Behandlungen bewertet
der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDS) nur acht positiv. 16 der sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen (Igel) stufte der MDS als „negativ“
oder „tendenziell negativ“ ein, sagte Geschäftsführer Peter Pick am Donnerstag in
Berlin. Bei den übrigen hätten entweder
keine klaren Erkenntnisse vorgelegen,
oder es hielten sich Schaden und Nutzen
die Waage. Veröffentlicht sind die Ergebnisse im Netz (www.igel-monitor.de).
Zu den tendenziell negativen Igeln zählt
unter anderem die Augenspiegelung in
Kombination mit der Messung des Augeninnendrucks. Durch diese Augenspiege-
DIZdigital: Alle
Alle Rechte
Rechte vorbehalten
vorbehalten –- Süddeutsche
Süddeutsche Zeitung
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Nutzungexklusiv
exklusivüber
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www.sz-content.de
Jegliche
lung soll der Grüne Star rechtzeitig erkannt werden, also eine Erkrankung des
Sehnervs, die zur Erblindung führen kann.
Nach den Worten der MDS-Expertin Michaela Eikermann gibt es keine Studie, die
zeigt, dass der Verlauf der Krankheit mit
dem Test tatsächlich positiv beeinflusst
werden kann. Durch die Untersuchung seien aber leichte Schädigungen des Auges
möglich und es bestehe die Gefahr, auch gesunde Patienten mit der Krankheit zu diagnostizieren.
Dies ist auch die größte Kritik des MDS
am PSA-Test, mit dem ein Krebsbefall der
Prostata rechtzeitig erkannt werden soll.
Auch hier könne es zu Fehldiagnosen und
schlimmstenfalls zu überflüssigen Eingriffen kommen, die womöglich zu Impotenz
und Inkontinenz des Patienten führen.
Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen
nicht für Igel, weil sie nicht als ausreichend
wirksam eingestuft werden. Die Ärzte können sie aber trotzdem anbieten, die Patienten müssen sie allerdings selbst bezahlen.
Igel stellen einen beständig wachsenden
Markt dar. Nach Schätzungen des wissenschaftlichen Instituts der AOK setzten die
gut 143 000 niedergelassenen Ärzte mit ihnen 2012 rund 1,3 Milliarden Euro um.
An diesem Volumen hätten auch strengere Regeln im Patientenschutzgesetz der
schwarz-gelben Koalition wenig geändert,
sagte Pick. Allerdings werden die individuellen Gesundheitsleistungen auch in der
Ärzteschaft zunehmend kritisch gesehen.
Kassenärztliche Vereinigungen und Bundesärztekammer stellten eine Richtlinie
im Umgang mit den Leistungen auf. Viele
Mediziner lehnen es grundsätzlich ab, ihren Patienten die Leistungen anzubieten.
Igel-Angebote sind weit verbreitet.
Nach einer Umfrage der Techniker Krankenkasse hat jeder zweite Patient schon
einmal Igel angeboten bekommen. Frauen
würden häufiger angesprochen als Männer. Wer mehr als 4000 Euro im Monat verdient, erhält häufiger Angebote als Geringverdiener. „Wir bewegen uns hier auf einem Markt, und dort wird natürlich auch
die potenzielle Kaufkraft eingeschätzt“,
sagte Pick. Es gehe bei den Igeln zumeist
nicht um Medizin, sondern um Ökonomie.
Der Chef des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann forderte die Ärzte auf, die
Igel aus der Grauzone zu holen, und für
mehr Aufklärung über Sinn und Zweck der
Leistung zu sorgen.
guido bohsem
IS-Henker
identifiziert
Mohammed Emwasi enthauptete
in Videos Geiseln
London – Der berüchtigte Mörder aus den
Enthauptungsvideos der Terrormiliz Islamischer Staat ist Medienberichten zufolge
identifiziert. Bei dem bisher als „Dschihadi
John“ bekannten Mann handele es sich um
Mohammed Emwasi, berichtete die BBC.
Demnach stammt der gebürtiger Kuwaiter
aus einer Mittelklassefamilie und reiste
2012 nach seinem Studienabschluss von
London nach Syrien. sz
Seite 8
Seehofer verärgert
SPD und Wirtschaft
Berlin – Hausbesitzer müssen weiter auf
den versprochenen Steuerbonus für die
Dämmung ihrer Gebäude warten. Die entsprechenden Pläne der großen Koalition
scheiterten am Widerstand von CSU-Chef
Horst Seehofer. Opposition, Wirtschaft, Gewerkschaften und Umweltverbände reagierten empört. hul
Wirtschaft
Ukraine startet Abzug
schwerer Waffen
Kiew – Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben mit dem Abzug schwerer
Waffen von der Front begonnen. Dadurch
soll eine Pufferzone zwischen Armee und
prorussischen Separatisten entstehen, so
wie es in den Friedensverhandlungen in
Minsk vereinbart wurde. sz
Seite 7
Zentralratschef Schuster
rät Juden zu Vorsicht
Berlin – Der Präsident des Zentralrats der
Juden in Deutschland, Josef Schuster, rät
Juden in Deutschland zu mehr Vorsicht. Er
frage sich, ob es sinnvoll sei, sich „in Vierteln mit einem hohen muslimischen Anteil
als Jude durch das Tragen der Kippa zu erkennen zu geben.“ sz
Seite 3
Dax ▲
Dow ▼
Euro ▼
Xetra 16:30 h
11295 Punkte
N.Y. 16:30 h
18200 Punkte
16:30 h
1,1203 US-$
+ 0,76%
- 0,13%
- 0,0157
DAS WETTER
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NACHTS
Von Norden bis in den Südwesten und Süden gibt es gebietsweise Regen- und
Schneefälle. Von Vorpommern bis nach
Sachsen bleibt es locker bis wechselnd bewölkt und noch trocken. Drei bis neun
Grad.
Seite 15
Die SZ gibt es als App für Tablet
und Smartphone: sz.de/app
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