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Bezirkstag 2015 - Bayerischer Schwimmverband eV

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Berichte
Ordentlicher Bezirkstag
des Bezirks Mittelfranken
im Bayerischen
Schwimmverband
14. März 2015
Bezirkstag 2015
Bayerischer
Schwimmverband
Bezirk Mittelfranken
Arbeitsberichte der Vorstandschaft
Januar 2011 bis Dezember 2014
Ankündigung
des
Ordentlichen Verbandstags 2015
des Bayerischen Schwimmverbandes
Wir gestalten Schwimmsport
Neue Wege und Ziele
Der Ordentliche Verbandstag 2015 des Bayerischen Schwimmverbandes findet statt am
16. und 17. Mai 2015 in Unterschleißheim
Ausrichter des Verbandstags ist der Sportverein Lohhof e. V.
Anträge zum Ordentlichen Verbandstag 2015 sind bis zum 20. März 2015 bei den Bezirken
(an die Anschrift des jeweiligen Bezirksratsvorsitzenden) und bis zum 3. April 2015 bei der
Geschäftsstelle des Bayerischen Schwimmverbandes einzureichen.
Die Einberufung und die Bekanntgabe der Tagesordnung werden in der BSV-WELLE 2/2015
veröffentlicht.
Helmut Schindler
Präsident des Bayerischen Schwimmverbandes
Seite 2
Bezirkstag 2015
Grußwort
des Präsidenten
des
Bayerischen
Schwimmverbandes
Zum Bezirkstag 2015 des Bezirkes Mittelfranken im Bayerischen Schwimmverband übermittle
ich Ihnen im Namen des Präsidiums des Bayerischen Schwimmverbandes die herzlichsten Grüße. Der Bezirk Mittelfranken kann mit Recht auf vier sportlich überaus erfolgreiche Jahre zurückblicken. Seine Mitgliedsvereine haben nicht nur auf bayerischer, sondern auch auf höherer Ebene
hervorragende Erfolge erzielt.
Solche Erfolge sind aber nur möglich, wenn das Umfeld stimmt und entsprechende Trainer und
Betreuer zur Verfügung stehen. Die Trainingsmöglichkeiten werden aber häufig durch die Träger
beschnitten oder so verteuert, dass sich unsere Vereine entsprechend einschränken müssen.
Auch werden Bäder von den Kommunen geschlossen oder sind von einer Schließung bedroht.
Sportbäder sind aber die Basis für den Leistungssport, den Breitensport, und das so wichtige
Schulschwimmen. Auch im Bezirk Mittelfranken muss immer wieder dafür gekämpft werden,
dass Schließungen verhindert werden und die Trainingsstätten erhalten bleiben. Den Verantwortlichen, die sich dafür so stark engagieren meinen herzlichen Dank. Nürnberg stellt hier eine
Ausnahme dar, denn mit der neuen 50-m-Schwimmhalle für Schulen und Vereine in NürnbergLangwasser können wir hoffen, dass die Trainingsmöglichkeiten auf längere Sicht dort gesichert
sind. Der Landesstützpunkt Erlangen-Nürnberg und die Schüler der Bertold-Brecht-Schule werden sicher davon profitieren.
Erfolgreiche Arbeit auf allen Ebenen des Sports bedarf aber eines breit gefächerten ehrenamtlichen Engagements. Den Verantwortlichen der mittelfränkischen Schwimmvereine und Schwimmabteilungen danke ich für Ihr ehrenamtliches Engagement, denn nur dadurch kann die notwendige Kontinuität im Schwimmsport vom Verein bis zum Landesverband gewährleistet werden.
Helmut Schindler
Präsident des Bayerischen Schwimmverbandes
Seite 3
Bezirkstag 2015
Einladung
zum Ordentlichen Bezirkstag / Außerordentlichen Bezirkstag
Samstag, 14. März 2015, Beginn 10.30 Uhr
Sportgaststätte des TV 1860 Fürth – Coubertinstraße 9-11, 90768 Fürth
Sehr geehrte Vereinsvorsitzende, Abteilungsvorstände und Delegierte,
nach § 28, Abs. (1) – (11) der Satzung des BSV vom 21.11.2010 ergeht herzliche Einladung
zum Ordentlichen Bezirkstag 2015 des BSV-Bezirks V, Mittelfranken.
Jeder Schwimmverein bzw. jede -abteilung hat pro angefangene 120 Mitglieder eine Stimme
seiner beim BLSV zum 31.12.2014 gemeldeten Gesamtmitglieder. Jeder De­legierte kann bis zu
5 Stimmen auf sich vereinen. Die Stimmberechtigten müssen mindestens 16 Jahre alt sein.
Sollte der Ordentliche Bezirkstag zu Beginn nicht beschlussfähig sein, so ergeht hiermit die Einladung zum Außerordentlichen Bezirkstag 2015, der am gleichen Tag und Ort, jedoch eine ¼
Stunde später beginnt.
Vorgeschlagene Tagesordnung
1. Begrüßung durch den Vorsitzenden, Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung
2. Gedenkminute
3. Grußworte der Ehrengäste
4. Wahl der Mandatsprüfungskommission
5. Ehrungen
6. Berichte (Zusammenfassung der Jahre 2011 – 2014)
a) Bezirksratsvorsitzender
b) Stellvertr. Bezirksratsvorsitzender
c) Schatzmeister mit Haushaltsabschlüssen 2011 / 2012 / 2013 / 2014
Bericht der Kassenprüfer
d) Fachwarte
mit gleichzeitiger Aussprache
Alle vorliegenden Berichte werden in Form eines Bezirkstagsheftes zusammen mit den gesamten Unterlagen für die Ausübung des Stimmrechts an alle Vereine gemäß Anschriftenliste des BSV versandt.
7. Bericht der Mandatsprüfer
8. Wahl eines Wahlausschusses
9. Entlastung des Bezirksrats
10. Neuwahlen des Bezirksrats
11. Behandlung von Anträgen
Alle Anträge müssen in schriftlicher Form bis Samstag, 04. Januar 2015 bei dem Bezirksratsvorsitzenden Thorben Widderich, St. Johann 6, 91056 Erlangen, eingegangen sein.
Dies betrifft auch die Anträge, die an den BSV-Verbandstag gerichtet werden sollen.
12. Bewerbung der Delegierten des Bezirks (1 Stimme = je angefangene 300 Mit­glieder der
beim BLSV zum 31.12.2014 gemeldeten Gesamtmitglieder) zum Ordentlichen Verbandstag
des BSV 2015 am 16./17. Mai 2015 in Unterschleißheim.
13. Bezirkstag 2019 (Ausrichtungsort)
14. Sonstiges
Thorben Widderich
Bezirksratsvorsitzender Bezirk Mittelfranken
Seite 4
Bezirkstag 2015
1. Vorsitzender
Thorben Widderich
Liebe Schwimmfreunde,
hier mein Bericht über die letzten vier Jahre.
Ich möchte mich zuerst für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.
Dies gilt:
• Den Vereinen und Fachwarten für die gute
Zusammenarbeit – auf Bezirks-Ebene oder
BSV-Ebene
• Den Ausrichtern der verschiedensten Veranstaltungen im amtlichen und nichtamtlichen Bereich
• Den Mitgliedern des Bezirksrates für die
unterstützende, konstruktive Zusammenarbeit, um unsere gemeinsamen Belange
voranzubringen
Ich übernahm das Aufgabengebiet des Bezirksratsvorsitzenden im Januar 2011. Mit einem neu zusammengesetzten Bezirksrat galt
es, die gestellten Ziele und Aufgaben im Bezirk
zu bewältigen.
Die regelmäßigen Sitzungen des Bezirksrates
über den Zeitraum vor vier Jahren dienten unter anderem:
• Der Organisation von Wettkampf-Vergaben
im Bezirk und Kreis
• Der Terminfestlegung für Fortbildungen und
Weiterbildung der Kampfrichter und der CTrainer-Fortbildungen sowie Ausbildung von
Trainerassistenten
• Im Bezirksrat vereinsbezogene Probleme zu
besprechen und eine befriedigende Lösung
zu erarbeiten
• Beschlüsse des Bezirkes Mittelfranken dem
BSV-Verbandsrat vorzutragen
• Beschlüsse und Informationen des BSVVerbandsrates an die Bezirke / Vereine zu
kommunizieren
Die Mitgliederzahlen der Vereine betrug im gesamten Zeitraum im Durchschnitt ca. 14.500
Sportler/-innen. Diese verteilten sich auf ca.
50 Vereine. Die Zahl variiert aufgrund von SGGründungen und Vereinsauflösungen um wenige Zahlen.
Ein Großteil dieser Vereine nimmt aber nicht
am Leistungssport Schwimmen teil und ist
mit seinen Mitgliedern im Breitensport, der
Schwimmausbildung etc. tätig. Ca. zehn Vereine nehmen gar nicht am Schwimmsport teil.
Leistungssport auf Bezirksebene und höher
betreiben ca. zwölf Vereine bzw. Startgemeinschaften aktiv.
Die Zusammenarbeit mit dem BLSV habe ich
regelmäßig wahrgenommen. An den Sitzungen
des BLSV Bezirk Mittelfranken konnte ich nur
sehr selten teilnehmen, wenn möglich war ein
Vertreter des Schwimm-Bezirks vor Ort. Für
die beantragten und erhaltenden Zuschüsse
im Bereich Ausbildung und Jugendarbeit bedanke ich mich.
Eine gute Zusammenarbeit besteht mit dem
Bayerischen Schwimmverband. Die Verbandsratssitzungen werden durch mich bzw. einen
Vertreter wahrgenommen und die Beschlüsse
und Entscheidungen werden an den Bezirksrat
und die Vereine im Bezirk weitergegeben.
Die einzelnen Fachwarte im Bezirk leisten sehr
gute Arbeit. Leider sind einige Fachbereiche,
wie Wasserspringen, Wasserball, Schule und
Verein sowie Freizeit-, Breiten- und Gesundheitssport gar nicht besetzt bzw. der/die Fachwart/in hat seine/ihre Arbeit innerhalb der
letzten vier Jahre vorzeitig beendet. Daher ist
es nicht immer einfach, für die Verbandsratssitzungen des BSV einen vollständigen Bericht
des Bezirks Mittelfranken abzugeben.
Ich hoffe, dass es bei der anstehenden Wahl
möglich sein wird, jeden Posten zu besetzen.
Ich bedanke mich – wie schon erwähnt – für
das entgegengebrachte Vertrauen und übermittle meine besten Wünsche für die Zukunft.
Seite 5
Bezirkstag 2015
Stellvertretender
Vorsitzender
Günter Zirkelbach
Bei Drucklegung lag kein Bericht des 2. Vorsitzenden vor.
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Bezirkstag 2015
Schatzmeister
Nils Rudolph
Bei Drucklegung lag kein Bericht des Schatzmeisters vor.
Seite 7
Bezirkstag 2015
Kassenbericht
Etatentwicklung im Berichtszeitraum 2011 bis 2014
Bei Drucklegung lag kein Kassenbericht vor.
Seite 8
Bezirkstag 2015
Kassenprüfer
Ekkard Zwickel, Jürgen Thiel
Gerd Fritsches (komm.)
Ekkard Zwickel und Jürgen Thiel haben die Kasse des Jahres 2011 (1. Berichtsjahr) geprüft und
Belege für Online-Buchungen nachgefordert.
Trotz mehrfacher Mahnungen konnten keine weiteren Kassenprüfungen durchgeführt werden,
da den Kassenprüfern keine Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden. Damit ist auch keine
ordnungsgemäße Kassenprüfung über den gesamten Berichtszeitraum erfolgt.
Die Kassenprüfer schlagen deshalb vor, den Kassenwart nicht zu entlasten.
Ekkard Zwickel
Jürgen Thiel
Seite 9
Bezirkstag 2015
Fachwart Schwimmen
Wolfgang Göttler
Meinen Bericht für den Zeitraum 2011 bis 2014
möchte ich beginnen mit der Angabe der Zahl
der Schwimmsport betreibenden Vereine in
Mittelfranken. Diese beläuft sich aktuell auf 13
Einzelvereine sowie auf vier Zusammenschlüsse
von Vereinen oder deren Schwimmabteilungen.
Das sportliche Angebot dieser Vereine deckt
die komplette Bandbreite des Schwimmsports
ab, und reicht vom Anfängerschwimmen, über
den Bereich des Freizeit- und Breitensports
mit all seinen Facetten, bis hin zum Bereich
Leistungssport.
Jedoch hat sich auch in diesem Berichtszeitraum
nichts daran geändert, dass sich der letztere
Bereich auf einige wenige Schwimmvereine
konzentriert, die aufgrund des vorhandenen
Trainerpotenzials, vor allem aber auch auf­
grund der Infrastruktur, in der Lage sind hier
entsprechend gute Trainingsmöglichkeiten an­
zubieten.
Die aktuelle Situation in der Bäderlandschaft,
mit der Schließung von Bädern, Wegfall und
Streichung von Trainingszeiten, aber auch die
Verknappung von finanziellen Ressourcen,
durch Streichung von Fördermitteln oder Er­
höhung von Abgaben an die Fachverbände,
hat sicherlich einen maßgeblichen Anteil da­
ran, dass sich Vereine aus dem kosten- und
zeitintensiven Leistungssport zurückziehen
und ihre Strukturen mehr auf den allgemeinen
Breitensport ausrichten.
Umso mehr gewinnen Zusammenschlüsse
von Vereinen, die nicht nur im Schwimmsport
zu beobachten sind, an Bedeutung. Vorhan­
dene Potenziale in den Vereinen können
dadurch gebündelt werden und die daraus
resultierenden Synergieeffekte genutzt wer­den.
Und dies beschränkt sich nicht ausschließlich
auf den Bereich Leistungssport.
So konnten im Bezirk Mittelfranken in der
zurückliegenden Legislaturperiode mit der
Bildung der TSG Nürnberg und der SG Mit­
telfranken zwei neue Zusammenschlüsse
verzeichnet werden. Bei der Letzteren ist
es, nach einem neuerlichen Anstoß des
Landesstützpunktes Erlangen-Nürnberg, ge­
lungen, ein lang gehegtes Vorhaben in die Tat
umzusetzen, das bis dato immer wieder an
persönlichen Ressentiments, Festhalten an
Traditionen, usw. gescheitert ist.
Umso erfreulicher ist es deshalb, dass nun alle an
der SG Mittelfranken Beteiligten die Vergangenheit
über Bord warfen, sich austauschten und sich für
einen gemeinsamen Weg, vorerst im Bereich
des Leistungssports, entschieden haben.
Ausschlaggebend war hier auch die Art der
Kommunikation. Sicherlich sind die viel­
fältigen modernen Kommunikationsmittel in
unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr
wegzudenken. Sie sind in vielen Bereichen
ein „Segen“, aber auch ein „Fluch“. Neben
eMail, SMS, etc. war es mir deshalb in meiner
zurückliegenden Amtszeit immer wichtig das
persönliche Gespräch zu suchen. So auch in
den jährlichen Technikersitzungen des Bezirks
unter Einbindung möglichst vieler Akteure
und Beteiligter, wie bei dem Festlegen von
Terminen, Vergabe von Veranstaltungen, Aus­
wahl von Aktiven in den Bezirkskader, um nur
einige Punkte zu benennen.
Eine ähnliche Vorgehensweise konnte man in
der Zusammenarbeit mit der Eliteschule des
Sports, der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg,
feststellen. Sowohl personelle Ver­änderungen,
als auch klare Vorgaben seitens des Bayerischen
Schwimmverbandes, vor allem aber die Kon­
zentration auf die Aufgabenstellung, völlig
unabhängig von der Vereinszugehörigkeit
der Aktiven, sind die Grundlage dafür, dass
sich Vereine mit dem Gesamtkonzept iden­
tifizieren können. Dabei spielt in diesem Kon­
zept ein möglicher Zusammenschluss von
Seite 10
Bezirkstag 2015
Vereinen, in dem die Aktiven unter einem
gemeinsamen Startrecht antreten, ohne die
eigene Vereinsidentität zu verlieren, eine nicht
unerhebliche Rolle.
Wie immer aber Entscheidungen getroffen
werden, Zusammenarbeit gestaltet oder
auch nicht gestaltet wird, letztendlich sollte
es immer, unabhängig in welchem Bereich,
eine Entscheidung für den Sport und für
den Sportler sein. Persönliche Eitelkeiten,
Geltungsbedürfnis von Trainern oder auch
Vereinsvertretern sollten hinten anstehen.
Mit diesem „Schlusswort“ möchte ich in meinem
Bericht nun überleiten zu den sportlichen
Aktivitäten bzw. zu den sportlichen Kennzahlen
des Bezirks Mittelfranken, im Zeitraum 2011 –
2014.
Trotz prall gefüllter Terminkalender der Vereine
wurden die wenigen freien Wochenenden von
den mittelfränkischen Schwimmvereinen ge­
nutzt, um eigene Wettkampveranstaltungen zu
platzieren. Hierbei können Veranstaltungen wie
zum Beispiel das Fürther Kinderschwimmen,
das Pulversee-Schwimmen in Nürnberg,
die Veranstaltungen im Freibad Schwabach,
oder auch die Erlanger Wettkämpfe in der
Hannah-Stockbauer-Halle, um nur einige Ver­
anstaltungen aufzuzählen, auf eine lang­
jährige Tradition und stabile Meldezahlen
zu­rückblicken. Viele fleißige ehrenamtliche
Hel­fer sorgen mit viel Engagement jährlich da­
für, dass diese Veranstaltungen reibungslos
durchgeführt werden können.
Aber auch die Ausrichtung von amtlichen
Kreis- und Bezirksveranstaltungen und die
Ausrichtung von Landesmeisterschaften im
Becken und Freiwasser, die Durchführung
von überregionalen DMS-Liga-Wettkämpfen
sowie auch die Ausrichtung des traditionellen
Jugendländerkampfes Bayern – Hessen –
Österreich, konnten von unserem Bezirk bzw.
durch Vereine unseres Bezirks erfolgreich ge­
stemmt werden.
Die Meldezahlen zu den höchsten amtlichen
Veranstaltungen im Bezirk Mittelfranken, den
Bezirksmeisterschaften auf der Kurz- und
Langbahn, lassen sich wie folgt abbilden:
Bezirksmeisterschaften Langbahn
2011
2012
2013
2014
12
14
13
10
Vereine
Vereine
Vereine
Vereine
/
/
/
/
1.106
1.770
1.923
1.433
Meldungen
Meldungen
Meldungen
Meldungen
Bezirksmeisterschaften Kurzbahn
2011
2012
2013
2014
8
9
9
8
Vereine
Vereine
Vereine
Vereine
/
/
/
/
736
730
696
631
Meldungen
Meldungen
Meldungen
Meldungen
Erfreulich hierbei, dass die Bezirksmeister­
schaften auf der Langbahn im Jahr 2012 erstmals
wieder in Nürnberg durch die Stammvereine
der SSV Nürnberg ausgerichtet wurden, und
sich somit der Kreis der potenziellen Ausrichter
erweiterte.
Hier ist zu wünschen, dass auch andere mit­
telfränkische Schwimmvereine dem Beispiel
folgen, und sich zukünftig für die Ausrichtung
dieser Veranstaltung bewerben werden.
Leistungsstark vertreten ist unser Bezirk im alljährlichen Deutschen Mannschaftswettbewerb
(DMS) wie nachfolgende Zahlen aufweisen:
Jahr
2011
2012
2013
2014
1. Bundesliga
2. Bundeliga
Bayernliga
Landesliga
Bezirksliga
1 Damen
1 Damen
2 Damen
2 Herren
2 Damen
4 Herren
12 Damen
10 Herren
1 Damen
1 Damen
1 Herren
1 Damen
4 Damen
4 Herren
11 Damen
9 Herren
---
2 Damen
1 Herren
1 Damen
4 Damen
3 Herren
12 Damen
14 Herren
---
2 Damen
1 Herren
1 Damen
2 Herren
4 Damen
1 Herren
10 Damen
11 Herren
Seite 11
Bezirkstag 2015
In der Liga-Runde 2014 gelang der 1. Damenmannschaft der SSG 81 Erlangen der erneute Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga.
Ähnliches gilt es auch für den Deutschen Mannschaftswettbewerb der Jugend (DMS-J) zu vermelden, wo Jugendmannschaften im Landesfinale regelmäßig die vorderen Plätze belegen, wie
nachfolgende Statistik belegt:
männlich
2011
A-Jugend
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
1. SSG 81 Erlangen
1. SSG 81 Erlangen
3. SSG 81 Erlangen
1. SSG 81 Erlangen
3. SSV Nürnberg
weiblich
2011
A-Jugend
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
3. SSV Nürnberg
1. SSV Nürnberg
2. SSV Nürnberg
1. SSV Nürnberg
3. SSG 81 Erlangen
3. SSG 81 Erlangen
2. SSG 81Erlangen
mixed
2011
E-Jugend Mixed
1. SSV Nürnberg
2. SSG 81 Erlangen
Für das Bundesfinale qualifizierten sich die weiblichen B- und D-Jugend Mannschaften der SSV
Nürnberg und belegten dort Platz 6 und Platz 4. Ebenfalls qualifizieren konnten sich die männliche
A- und B-Jugendmannschaft der SSG 81 Erlangen und belegte Platz 1 und Platz 6.
männlich
2012
A-Jugend
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
2. SSG 81Erlangen
2. SSG 81 Erlangen
1. SSG 81 Erlangen
2. 1. FCN Schw.
A-Jugend
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
1. SSV Nürnberg
---
1. SSG 81 Erlangen
---
weiblich
2012
2. SSV Nürnberg
mixed
2012
E-Jugend Mixed
1. SSV Nürnberg
2. 1. FCN Schw.
Das Bundesfinale erreichte die männliche D-Jugend des 1. FCN Schwimmen und belegte dort den
6. Platz. Die weibliche A-Jugend der SSV Nürnberg konnte im Bundesfinale den 2. Platz belegen.
männlich
2013
A-Jugend
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
---
3. SSG 81 Erlangen
1. SSG 81 Erlangen
1. 1. FCN Schw.
3. SSV Nürnberg
3. SSV Nürnberg
Seite 12
Bezirkstag 2015
weiblich
2013
A-Jugend
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
3. SSG 81 Erlangen
3. SSV Nürnberg
1. SSG 81 Erlangen
3. 1. FCN Schw.
3. SSV Nürnberg
mixed
2013
E-Jugend Mixed
3. SSG 81 Erlangen
Die Qualifikation für das Bundesfinale er­
reichten die weibliche und männliche C-Ju­
gendmannschaft der SSG 81 Erlangen und
belegten dort Platz 3 und Platz 5.
In diesen Zahlen und den Erfolgen spiegelt
sich auch das sportliche Potenzial wider, das
in unserem Bezirk vorhanden ist, und das
entsprechend gefördert werden sollte.
sprochen und sind somit transparent für alle
Vereine.
Regelmäßige gemeinsame Trainingseinheiten
in der Hannah-Stockbauer-Halle für die äl­
teren Jahrgänge sowie „Workshops“ mit Vi­
deoaufnahmen und Technikschulung für die
jüngeren Jahrgänge im Hallenbad Altenfurt,
tragen der Förderung der Aktiven Rechnung.
Ebenfalls eine Neuerung, dass ausgewählten
Aktiven des Bezirkskaders die Möglichkeit
eingeräumt wird, am samstäglichen Früh­
training des BSV-D-Kaders in Erlangen teil­
zunehmen. Die beiden zweiten Plätze, die im
wiedereingeführten „Vergleich der 7 Bezirke
im Schwimmen“ im Jahr 2012 und 2013 der
Bezirkskader Mittelfranken belegen konnte,
bestätigen das Konzept.
Aber auch in den nachführenden Kadern des BSV
und auch des DSV sind Aktive unseres Bezirks
vertreten. Erfreulich hierbei, dass Sportlerinnen
und Sportler nicht nur den Sprung in den Kader
des Bayerischen Schwimmverbandes schaffen,
sondern aufgrund ihrer Leistungen auch in den
Bundeskader berufen wurden.
Exemplarisch für den Berichtszeitraum von
2011 bis 2014 sind die nachfolgend auf­
geführten Kaderzahlen der Saison 2013 /
2014:
Aufgrund ihrer starken Sehbehin­derung
startet Elena Krawzow nicht nur für die
SG Mittelfranken, sondern auch für den
BVSV Nürnberg. Bei den Paralympics gewann sie die Silbermedaille und wurde
IPC-Welt- und Europameisterin.
Einen Beitrag hierzu leistet auch der Be­
zirkskader sowie der Bezirksnachwuchskader
Mittelfranken. Hierfür wendet der Bezirk
jährlich relativ hohe Mittel auf. Und auch hier
wurden neue Wege beschritten. Erstmals zu
Beginn der Saison 2013 / 2014 zeichnet mit
Julia Hirschmann, Thorben Widderich und
Stefan Döbler ein Trainerteam für den Kader
verantwortlich. Die Berufungsregularien wur­
den in der Technikersitzung des Bezirks be­
BSV-Kader
BSV-Förder-Kader
DSV-Kader
DSV-Förderkader
DBS
31 Aktive
8 Aktive
4 Aktive (DC-Kader)
1 Aktive (C-Kader)
1 Aktive
1 Aktive (A-Kader)
Mit diesen Zahlen, hinter denen sich heraus­
ragende sportliche Leistungen verbergen,
möchte ich zum Schluss meines Berichtes, zu
denjenigen überleiten, um die es letztendlich
bei allem Schaffen und Wirken geht, um die
Sportlerinnen und Sportler unseres Bezirkes.
Seite 13
Bezirkstag 2015
EYOF 2013
Platz 2 über 4 x 100 m Freistil (w)
Platz 2 über 4 x 100 m Freistil (mixed)
Platz 2 über 4 x 100 m Lagen (mixed)
Konstantin Walter
Junioren-Europameisterschaften
Platz 1 über 4 x 200 m Freistil
Platz 2 über 4 x 100 m Freistil
Platz 2 über 4 x 100 m Freistil (mixed)
Medaillendekoriert kamen Konstantin Walter – er gewann einmal Gold und zwei Mal Silber ...
Es würde den Bericht deutlich sprengen auf die
vielen sportlichen Erfolge und tolle Leis­tungen
im Berichtszeitraum von jung und alt explizit
einzugehen.
Aber egal ob es sich um eine kindgerechte
Veranstaltung handelt, um Titelkämpfe auf
Landesebene oder auch nationaler Ebene
bis hin zu Wettkämpfen im Masters-Bereich.
Jede bei diesen Veranstaltungen erbrachte
Leistung, und dabei völlig unabhängig von der
Platzierung, ist Respekt zu zollen.
Stellvertretend für all diese Erfolge seien
nachfolgend vier Aktive des Bezirkserwähnt,
die im Berichtszeitraum mit internationalen
Erfolgen auf sich aufmerksam gemacht haben:
Katrin Gottwald
Junioren-Europameisterschaften 2014
Platz 2 über 4 x 100 m Freistil (w)
Platz 2 über 4 x 100 m Freistil (mixed)
Claudia Stich
Weltmeisterschaften der Masters, Riccione
1. Platz über 100 m Schmetterling
2. Platz über 200 m Schmetterling
Weltmeisterschaften der Masters, Montreal
1. Platz über 100 m Schmetterling
2. Platz über 200 m Schmetterling
2. Platz über 400 m Freistil
3. Platz über 100 m Freistil
Elena Krawzow
Silbermedaille Paralympics 2012
IPC-Weltmeisterin 2013
IPC-Europameisterin 2014
Zu guter Letzt möchte ich all denjenigen Dank
aussprechen, die mich bei meiner Tätigkeit als
Fachwart in den letzten vier Jahren unterstützt
haben. Mein Dank gilt insbesondere auch
den vielen Verantwortlichen in den Vereinen,
den Trainern, den Kampfrichtern, den vielen
fleißigen Händen, den „Schwimmereltern“
für ihren Einsatz für den Schwimmsport in
Mittelfranken.
Ein ganz besonderer Dank gilt aber unserer
lieben Rosi. Unermüdlich, auch in für sie privat
nicht leichten Zeiten, sammelt sie Daten und
Fakten, erstellt Berichte und schießt Fotos, um
in der „BSV-WELLE“ Schwimmsportfreunde
aktuell zu informieren. Hierbei freut sie sich über
jeden noch so kleinen Veranstaltungsbericht,
auch aus dem Bezirk Mittelfranken.
In diesem Sinne verbleibe ich mit den besten
Wünschen für die Zukunft.
... und Katrin Gottwald - sie gewann zwei Mal Silber –
von den Junioren-Europameisterschaften nach Hause.
Seite 14
Bezirkstag 2015
Kampfrichterobmann
Dr. Reinhard Kunze
Die örtlichen Veranstaltungen konnten im Berichtszeitraum in den meisten Fällen mit gut
funktionierenden Kampfgerichten besetzt werden.
Veranstaltungen auf Bezirksebene sind wegen
der großen Zahl von Teilnehmern in der Regel
unproblematisch.
Schwieriger gestaltet sich die Zusammenstellung eines Kampfgerichts dagegen bei Nachwuchswettkämpfen, weil nur wenige Eltern
eine Lizenz besitzen, bei Veranstaltungen auf
Kreisebene, da nur wenige Vereine teilnehmen
und bei Veranstaltungen auf Landesebene, da
sich keiner für die Abstellung von Kampfrichtern verantwortlich fühlt.
Grundsätzlich ist die Zahl der Kampfrichter in
den einzelnen Vereinen sowie im Bezirk ausreichend. Die Gesamtzahl hat sich im Berichtszeitraum von 500 auf 597 erhöht. An diesen
Zahlen wird ersichtlich, dass die meisten von
ihnen nicht besonders aktiv sind. Ein Teil der
Lehrgangsteilnehmer macht die Lizenz allerdings auch nur, um an Trainerlehrgängen teilnehmen zu können.
In den letzten drei Jahren wurden durchgeführt:
7 Lehrgänge für Wettkampfrichter / Starter
3 Lehrgänge für Auswerter / Protokollführer
9 Kampfrichterfortbildungen
3 Schiedsrichterfortbildungen
Die Termine für Lehrgänge und Fortbildungen
werden auch in den Bezirken Unterfranken,
Oberfranken und Oberpfalz bekannt gegeben
und sind natürlich auch auf der Homepage des
Bezirks zu sehen. Das führt dazu, dass wir
häufig Teilnehmer von außerhalb haben, sogar
aus Hessen und Oberbayern.
Lehrgänge und Fortbildungen werden immer
von einem Team von zwei oder drei Referenten abgehalten, die zum Glück immer zur Verfügung stehen. Grundsätzlich muss allerdings
gesagt werden, dass in den Bereichen Auswerter / Protokollführer und Schiedsrichter die
Personaldecke sehr dünn ist und dringend weitere Kampfrichter ausgebildet werden müssen.
Um in diesen Bereichen Erfahrung zu sammeln, sind mehrere Jahre erforderlich.
Der Bezirk im Internet <http://www.bsv-mfr-jugend.de>
Seite 15
Bezirkstag 2015
Fachwartin
Öffentlichkeitsarbeit
Rose-Marie Radl
Die Pressewartin kann sich im Gegensatz zu
den Fachwarten in ihrer Bilanz für die abgelaufene Amtsperiode nicht auf errungene Medaillen und Rekorde beziehen. Sie muss eher
auf die kraftkostenden Bemühungen mit den
Printmedien, mit Rundfunk und Fernsehen hinweisen, wenn sie die Wirkung ihrer Öffentlichkeitsarbeit beschreiben muss.
Nach wie vor sind wir Bittsteller, wenn es darum geht, den Schwimmsport öffentlich zu
präsentieren. In Zeiten der Sensationspresse
– und das meine ich nicht nur negativ – werden nur Höchstleistungen auf der einen Seite
publiziert oder Presseschelte auf der anderen
Seite ausgeteilt.
Leider – so ist es zumindest in Nürnberg –
sind Nachwuchswettkämpfe auf Bezirksebene
für die Printmedien durchwegs uninteressant.
Dennoch freue ich mich immer wieder, dass die
Vereine in der „Provinz“ kontinuierlich – und
mit Erfolg – in ihren Heimatzeitungen über ihre
Schwimmer berichten können.
Und so müssen wir die Präsentation unseres
Schwimmsports mit all seinen Facetten selbst
in die Hand nehmen. Der Bayerische Schwimmverband bietet dazu seit nunmehr über 20 Jahren mit der Präsentation seiner BSV-WELLE
eine hervorragende Plattform auch die Arbeit
des Bezirks Mittelfranken darzustellen.
Seit zwei Jahren steht dieses Magazin als online-Magazin zur Verfügung – kostenlos für alle
am Schwimmsport Interessierten. Ein Grund
mehr, diese Möglichkeit zur Präsentation aller
Aktivitäten unserer mittelfränkische Vereine zu
nutzen.
Leider wird diese Möglichkeit von den Fachsparten und den Vereinen nur sehr gering genutzt.
Als verantwortliche Redakteurin dieses Amtlichen Organs des Bayerischen Schwimmverbandes bin ich bemüht, den Bezirk aktuell zu
vertreten. Dies kann ich jedoch nur tun, wenn
ich durch die Fachsparten und die Vereine über
deren Aktivitäten zeitnah unterrichtet werde.
Deshalb möchte ich die Verantwortlichen ermuntern, noch mehr als bisher die Möglichkeiten in der BSV-WELLE wahrzunehmen – auch
wenn es dafür nur ein Lob und keine klingende
Münze gibt. In Mittelfranken gibt es hochkarätige Veranstaltungen, erfolgreiche Sportler, die
es wert sind über sie zu berichten.
Auf der Homepage des Bezirks sind alle notwendigen Informationen abrufbar und alle
Fachsparten präsent. Die Vereine können ihre
Termine, ihre Ausschreibungen, die Protokolle ihrer Veranstaltungen veröffentlichen. Aber
auch diese Seiten können nur so aktuell sein,
wie die Informationen, die zur Verfügung gestellt werden.
Deshalb, liebe Schwimmkameraden, nutzen
Sie die Möglichkeiten, die wir Ihnen bieten, um
Ihre Aktivitäten, Ihre Erfolge einem breiten
Publikum zugänglich zu machen oder nutzen
Sie die Seiten, um sich zu informieren.
Ich bedanke mich bei allen Vereinen, die mich
in den letzten vier Jahren in meiner Arbeit unterstützt haben, sei es, dass die mir bei Bezirks- oder Bayerischen Meisterschaftern die
notwendigen Unterlagen zur Verfügung gestellt oder mir vor Ort alle Türen geöffnet haben, damit ich meine Aufgabe erledigen kann
sowie bei allen Mitgliedern des Bezirksrats für
die gute Zusammenarbeit.
Nach fast 25 Jahren als Fachwartin Öffentlichkeitsarbeit im Bezirk wird es Zeit, dass junge
Leute das Zepter übernehmen. Ich stehe gern
mit Rat und Tat zur Seite.
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Bezirkstag 2015
Fachwartin
Synchronschwimmen
Gabriela Walter
Nach wie vor gibt es in Mittelfranken zwei Vereine, bei denen man Synchronschwimmen
trainieren kann. Es sind dies die Aischtalnixen
vom ESC Höchstadt und die NorisNixen vom
Schwimmerbund Bayern 07 Nürnberg. Während die Aischtalnixen als kleine Abteilung mit
13 aktiven Schwimmerinnen relativ stabil geblieben sind, konnten die NorisNixen ihre Abteilung weiter ausbauen auf nunmehr 35 aktive Schwimmerinnen.
Aischtalnixen
In Höchstadt betreibt man das Synchronschwimmen eher als Ausgleichs- bzw. Breitensport. So müht sich Abteilungsleiterin Katharina Lang mit ihrer Übungsleiterin Anita Weidner,
ihre Mädels wenigstens einmal in der Woche ins
Training zu locken. Bei so wenig Trainingsfleiß
sind natürlich auch keine großen Erfolge zu erwarten. Trotzdem startete der ESC Höchstadt
beim Grundlagenwettkampf Muki-Test 2012
mit fünf Schwimmerinnen und konnte im Jahrgang 2001 mit Alina Holler sogar einen 5. Platz
erreichen. An den Bayerischen Altersklassenmeisterschaften nahmen die Aischtalnixen in
den Jahren 2011 und 2012 teil. 2011 startete
ein Duett in der Altersklasse A und erreichte
den 4. Platz. 2012 startete ein D-Solo 5. Platz,
zwei A-Soli 4. und 5. Platz, eine A-Gruppe
6. Platz und das A-Duett erreichte sogar die
Bronzemedaille. In den Jahren 2013 und 2014
widmete man sich in Höchstadt ganz der Aufbauarbeit und will langfristig auch wieder mehr
an Wettkämpfen teilnehmen.
NorisNixen
Die Abteilung Synchronschwimmen beim
Schwimmerbund Bayern 07 Nürnberg weist im
Moment 35 aktive Schwimmerinnen in sechs
Altersklassen auf. Trainiert werden die Mädels
von einem Team von sieben zertifizierten Trainern und einigen Helfern. Hier wird das Synchronschwimmen besonders in den höheren
Altersklassen durchaus als Leistungssport betrieben.
Die Schwimmerinnen vom Schwimmerbund
07 Nürnberg starteten in den Jahren 2011 bis
2014 auf folgenden nationalen Wettkämpfen:
Grundlagenwettkampf Muki-Test
Gesamtsieg aller Altersklassen im Jahr 2012
Isabel Prieb
und im Jahr 2014 Denise Deisner
Es nehmen alle bayerischen Vereine teil
Pflichtranglistenturnier des DSV
Mehrere Finalteilnahmen
Bayerische Altersklassenmeisterschaften
Bayerische Meister in der Gruppe Altersklasse A/B im Jahr 2011
Gleich vier Bayerische Meister in den Altersklassen D und A/B im Jahr 2012
Süddeutsche
Altersklassenmeisterschaften
Süddeutsche Meister in der Altersklasse A/B
in der Gruppe im Jahr 2011
sowie im Duett Altersklasse A im Jahr 2012
Deutsche Altersklassenmeisterschaften
Regelmäßig Finalteilnahmen
Süddeutscher Altersklassenpokal
2014 konnten die NorisNixen beide Pokale
nach Nürnberg holen – beste Mannschaft in
beiden gestarteten Altersklassen C und D
Und Teilnahme an folgenden internationalen
Wettkämpfen
Flanders Open in Kortreijk/Belgien
Start mehrerer Schwimmerinnen für den
BSV
Comen Cup
Start einer Schwimmerin für den DSV
Isabel Prieb und Nina Glander erlangten den
D/C-Kaderstatus des DSV. Helen Walter, Nina
Glander, Isabel Prieb und Julia Grigorieva sind
Mitglieder im BSV-Landeskader.
Helen Walter und Elsa Häberlein bestanden die
Ausbildung zum B-Trainer Ende 2013.
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Bezirkstag 2015
Fachwart Masterssport
Peter-Alois Becker
Betrachtungsweisen
Lassen wir ein Jahr der Masters bei den möglichen Aktivitäten an uns vorbei passieren mit
all den möglichen Wettkämpfen, so haben doch
einige der Masterschwimmer und -schwimmerinnen rund drei Wochen in Schwimmbädern
am Beckenrand verbracht.
Jedenfalls haben sie während dieser Zeit abseits vom Beckenrand vieles erlebt und gesehen und das ist schön und gut so. Doch sieben,
acht oder gar zehn Wettkämpfe kommen dabei
während des Jahres locker zusammen: Zwei
Tage bei Mittelfränkischen, zwei Tage bei Bayerischen „Lange Strecken“, zwei Tage bei Bayerischen „Kurze Strecken“, drei oder vier Tage
bei Deutschen „Lange Strecken“ und ebenso
bei Deutschen „Kurze Strecken“, Deutsche
Kurzbahnmeisterschaften und DMSM.
Für den einen oder die andere kommen da noch
die Aktivitäten im Freiwasser mit ein oder zwei
Tagen hinzu. Dann noch wechselweise von Jahr
zu Jahr Europa- oder Weltmeisterschaften mit
fünf bis zehn Tagen und möglicherweise noch
sonstige Wettkämpfe.
Das lässt sich manchmal mit Familie, Beruf
oder sonstigen Gründen nicht vereinbaren und
so fällt dann der eine oder andere Wettkampf
aus.
Bemängelt wird nun nach den letzten Bayerischen Meisterschaften „Kurzen Strecken“: Die
Teilnehmerzahlen sinken stetig und nun in diesem Jahr nochmal um weitere 300 Meldungen.
Sind die Masters wettkampfmüde geworden
oder lag es zuletzt an der weiten Anfahrt nach
Aschaffenburg? Wusste man nicht, ob die
Deutschen bei der Fußball-Weltmeisterschaft
am Samstag um den dritten Platz, oder am
Sonntag gar um den Weltmeistertitel kämpfen,
und wurde deshalb erst mal gar keine Meldung
abgegeben! Sind manche vielleicht gar übersättigt von Wettkämpfen? Eine Analyse oder
ganz einfach die Teilnehmerzahlen des nächsten Jahres werden den Trend zeigen und jedenfalls liegt er mit Fürth nicht ganz im Norden
des Freistaats.
Beteiligung der Mittelfanken an Bayerischen und Deutschen Wettkämpfen in Zahlen
Jahre
Bayerische Meisterschaften
Lange Strecken
Kurze Strecken
Deutsche Meisterschaften
Lange Strecken
Kurze Strecken
Kurzbahn
2010
9 / 29 / 76
8 / 73 / 216
4 / 6 / 12
4 / 8 / 32
2 / 16 / 62
2011
2012 2013
8 / 26 / 53
13 / 76 / 166
9 / 31 / 74
12 / 47 / 159
8 / 35 / 70
10 / 31 / 129
4 / 5 / 11
3 / 3 / 10 2 / 10 / 46
6 / 7 / 20
6 / 9 / 43
3 / 9 / 31
7 / 9 / 27
7 / 12 / 54
2 / 13 / 58
Erklärung: z. B. = 10/20/50 = Vereine / Teilnehmer / Meldungen
Aus diesen Zahlen ist zu entnehmen, dass die
Teilnehmer, mit Ausnahme der Bayerischen
Meisterschaften „Kurze Strecken“, mit leichten
Schwankungen gleichbleibend sind und sich
bei „Langen Strecken“ sogar vermehrten. Die
„Kurzen Strecken“ verringern sich allerdings
Jahr um Jahr und seit 2010 von 216 auf 129
nun um 87 Meldungen. Das ergibt zugleich ein
Schwund von ca. 40 %! Das Ergebnis aus dem
Fragebogen bleibt abzuwarten.
Seite 18
Bezirkstag 2015
Die Beteiligung der mittelfränkischen Masters
an Bayerischen Freiwassermeisterschaften
kann man an beiden Händen abzählen und
bei den Deutschen Meisterschaft ist es nicht
einmal eine Hand voll. In manchen Jahren ist
dort kein mittelfränkischer Masters zu finden.
An der Ausscheidung zum Deutschen Mannschaftswettbewerb der Masters waren in den
vergangen Jahren jeweils lediglich drei Mannschaften vertreten und keiner konnte in die
Endkämpfe eingreifen.
Die Mittelfränkischen Schwimmmeisterschaften, die in die Jahrgangsmeisterschaften eingebunden sind, gewinnen immer mehr an Beliebtheit. 21 der Masters waren in 2014 bei 68
Einzelstarts vertreten.
Europa-, Deutschen- und Bayerischen Meisterschaften bei den Weltmeisterschaften zwei
Gold- und auch anders farbige Medaillen gewann und zuletzt aus Montreal einen ganzen
Medaillensatz und eine weitere Silbermedaille
mit nach Hause nehmen konnte. Bei den Europameisterschaften stellte sie zudem noch
einen Deutschen Rekord über 200 m Schmetterling auf.
Gerhard Grosser vom VfL Nürnberg wurde in
Eindhoven im Jahr 2013 Europameister über
50 m Freistiel und Zweiter auf der 100-m-Strecke in der AK 85.
Mit seinen 92 Jahren kam Karl Bayerlein als der
älteste Teilnehmer Bayerns aus den Reihen des
mittelfränkischen Bezirks. Bei der WM 2012 in
Riccione erreichte er zwei Vizemeistertitel.
Marianne Papendieck vom VfL Nürnberg wurde
auf der Krim 2011 Vizemeisterin.
Neben den vielen Deutschen und Bayerischen
Meistern der Mittelfranken gilt an dieser Stelle weiter der Deutsche Rekord von Uwe Böer
(AK45) über 200 m Lagen hervorzuheben.
Bleibt noch zu ergänzen, dass die Wasserspringerin Steffi Hübner, SB Bayern 07 Nürnberg,
meist nicht zu schlagen war und viele Titel
holte (seitens der Springer sicherlich hierzu
mehr). Jedenfalls führt sie in der Mastersfamilie ihr Eigenleben.
Eine weitere Aufzeichnung der vielen erfolgreichen Mittelfranken ist an dieser Stelle entbehrlich, denn hierzu darf auf die Berichte der
Pressereferentin Rose-Marie Radl der letzten
vier Jahre in der „BSV-WELLE“ hingewiesen
werden.
Claudia Stich vom 1. FCN Schwimmen ist
die erfolgreichste Mastersschwimmerin
des Bezirks Mittelfranken.
An Welt-, Deutschen, Bayerischen und Mittelfränkischen Meisterschaften haben die Masters des Schwimmbezirks – wie aufgezeichnet
– teilgenommen. Festzustellen ist dabei, dass
die Mittelfranken bei Wettkämpfen in den verschiedenen Altersklassen jeweils sehr erfolgreich vertreten waren. Nahezu mehr als 100
mittelfränkischen Masters waren in den letzten
vier Jahren bei Wettkämpfen aktiv. Auch wechseln viele Schwimmer aus dem Jugendbereich
nahtlos und erfolgreich in den Masters Bereich
über und sind dort zugleich erfolgreich.
Erfolgreichste der Masters ist Claudia Stich
(AK 25) vom 1. FCN Schwimmen, die neben
Ziele
Mein Motto war und ist immer: „An Wettkämpfen teilnehmen und nicht nachlassen, bis es
ein biologisches Ende findet“.
Leider
Für eine Neuwahl werde ich mich nicht mehr
zur Verfügung stellen können.
Persönliches
Allen mittelfränkischen Masters wünsche ich
für die Zukunft alles Gute und Wohlergehen.
Erfolge mögen die sportlichen Aktivitäten erfüllen. In allen Altersklassen soll Euch Gesundheit begleiten und erhalten bleiben.
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Bezirkstag 2015
Fachwart Lehrwesen
Alexander Gallitz
Assistent Schwimmtrainer
Seit 2010 finden keine Grundausbildungen
Schwimmen (der frühere Riegenführerlehrgang) mehr in unserem Bezirk statt. Stattdessen wurde ab 2010 im Bezirk Mittelfranken der
Assistent Schwimmtrainer angeboten, der zu
Beginn bei den Vereinen auf reges Interesse
gestoßen ist. So wurde die erste Lehrgangsreihe mit 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmern
durchgeführt. Bis zum Jahr 2013 wurde diese
Teilnehmerzahl weitgehend gehalten. Aus mir
nicht bekannten Gründen brach Ende 2013 das
Interesse total ein und somit entschloss ich
mich, auch in Absprache mit dem Bezirksrat,
diese Ausbildung erst einmal auf Eis zu legen.
Dass diese Entscheidung richtig war, zeigt sich
nun Ende 2014. Die Nachfolgerin von Harald
Ochwart und ihr Lehrteam „basteln“ gerade an
einer Neuausrichtung und Umstrukturierung
des Lehrwesens. „Mann“ und natürlich „Frau“
wird gespannt sein!!!
C-Trainer Weiterbildungen
Seit dem Jahr 2010 müssen in den Weiterbildungen des BSV die Themen Anti Doping
und Prävention Sexueller Gewalt/Missbrauch
in Sportvereinen abgehandelt werden. Meiner Meinung nach eine sehr sinnvolle Vorgabe
und die Rückmeldungen der Teilnehmer zeigte,
dass diese beiden Themen auf jeden Fall hochaktuell sind. Hier gilt mein Dank an Dr. Gabi
Wenk und an Tom Loft, die sich in den letzten
Jahren bereit erklärt haben, als Referenten für
den Bezirk Mittelfranken zu arbeiten.
Im Jahr 2011 kam der Bezirksratsvorsitzende
Unterfranken auf mich zu und bat mich, die
vakante Stelle des Lehrwartes Unterfranken
zu übernehmen. Seit dieser Zeit kommen immer wieder Kollegen/innen aus Unterfranken
zu unseren Aus- und Weiterbildungen. Eine Lösung, mit der ich gut leben kann.
In den letzten vier Jahren waren die Hauptthemen bei der C-Trainer Weiterbildung:
• Gesunde Ernährung des Schwimmers (Dr.
Osterkamp)
• Rechtliche Grundlagen (Felten)
• Meine Rolle als Schwimmtrainer / Elternarbeit (Gallitz)
• Wasserball als Bereicherung zum Schwimmtraining (Rühl)
An dieser Stelle gilt mein Dank allen Referenten, die mit ihrer netten Art und Weise ca. 120
Teilnehmer in den letzten vier Jahren weitergebildet und natürlich auch unterhalten haben.
Ein Bericht über den
Assistenten Schwimmtrainer
Die ersten Assistenten Schwimmtrainer im Bezirk sind ausgebildet. Am 17. Juli fand das 3.
und letzte Basisseminar des Bezirks Mittelfranken in der Saison 2010/2011 in Erlangen statt.
Mit insgesamt 28 Teilnehmern wurden in den
letzten acht Unterrichtseinheiten dieser Ausbildung zu den Themen Ernährung, Wettkampfplanung und Trainingslehre referiert. Erfreulich
war für Lehrgangsleiter Alexander Gallitz, dass
einige neue interessierte Teilnehmer den Weg
zu diesem Seminar gefunden haben. Die Ausbildung zum Assistenten Schwimmtrainer umfasst insgesamt drei Module (Grundlagen der
Methodik/Didaktik, Anfängerschwimmen, Trainingslehre) und kann als Block, aber auch unabhängig von Interessierten gebucht werden.
Die ersten Assistenten Mittelfrankens waren
Carina Schaub, Sebastian Schlemper, Stefanie
von Kopp, Lena Becker, Pascal Nolden, Alexander Klingert, Katrin Rudolph, Johanna Schmidt,
Susanne Schuderer – alle Erlangen. Bezirkslehrwart Alexander Gallitz überbrachte die
Glückwünsche des Bezirksrates und wünschte
den Absolventen weiterhin viel Erfolg
Ich bedanke mich bei allen Vereinen, den Teilnehmern und dem Bezirksrat für das entgegengebrachte Vertrauen. Mir haben die letzten
vier Jahre wieder viel Freude bereitet, weil ich
gerne mit Menschen arbeite und dieses Amt
bietet für mich eine sinnvolle und tolle ehrenamtliche Tätigkeit.
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Bezirkstag 2015
Schwimmjugend
Mittelfranken
Elena Walter
Bei Drucklegung lag kein Bericht der Vorsitzenden
der Mittelfränkischen Schwimm-Jugend vor.
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Bezirkstag 2015
Aus den Schwimmkreisen
Schwimmkreis Nord-Ost
Kreisvorsitzender
Alexander Nijhuis
Der Schwimmkreist Nord-Ost besteht aus den
Vereinen Delphin Herzogenaurach, ESC Höchstadt, SC Uttenreuth, SG Lauf, SGS/SVE Erlangen, TB Erlangen sowie SSV Forchheim.
Der Kreis führt jährlich drei Veranstaltungen
durch. Die offen ausgeschriebenen Kreismeis­
terschaften in Lauf werden, seit sie im unmittelbaren Vorfeld des DMS liegen, stark
fre­quentiert, die Meldezahlen sind hoch bei
leicht steigender Tendenz. Seit 2012 finden
im Herbst zudem noch die Kreismeisterschaften „Lange Strecken“, ebenfalls in Lauf statt.
Sie bieten eine der wenigen Möglichkeiten, die
langen Distanzen auf der Kurzbahn zu absolvieren. Großer Beliebtheit erfreut sich zudem
die Schwimm- und Skifreizeit in Spital am Pyhrn. Zu den Teilnehmern gehören, neben Delphin Herzogenaurach, der auch die Organisation übernnimmt, unter anderem Vereine von
außerhalb des Kreises und sogar des Bezirks.
Die vormals stattfindenden DMSJ-Kreisdurchgänge wurden hingegen mangels teilnehmender Vereine gestrichen. Das liegt daran, dass
die Kreisdurchgänge nicht mehr auch als Bezirksdurchgang gewertet werden können.
Die Erlanger Vereine richten des Öfteren größere Verbandswettkämpfe aus, so z. B. die Bayerischen Jahrgangs- und Juniorenmeisterschaften 2012. Auch einige Einladungsschwimmen
werden von den Kreis-Vereinen ausgerichtet.
Zwei Mal im Jahr finden Kreissitzungen statt,
wo sich unter anderem auch über die Situation
in den Vereinen ausgetauscht wird. Besonderen
Wert legen alle auf die Basisarbeit im Jugendund Nachwuchsbereich. Die Ausrichtungen im
Leistungs- bis Spitzensport unterscheiden sich
hingegen. Der zunehmend schwere Zugang zu
Wasserflächen macht allen ebenso zu schaffen,
wie die Suche nach Ehrenamtlichen, die Aufgaben in den Vereinen übernehmen. Als adäquates Mittel hat sich hier im Kreis der Einsatz von
FSJlern erwiesen (FSJ = Freiwilliges Soziales
Jahr), die die Vereine entlasten.
Beim letzten Kreistag am 28.04.2014 wurde
folgender Vorstand gewählt:
Erster Vorsitzender
Alexander Nijhuis (SC Uttenreuth)
Kassenwart
Andreas Kergassner (Delphin Herzogenaurach)
Kassenprüfer
Christian Gärtner (SG Lauf), Karsten Schmidt
(SSV Forchheim)
Großer Dank gilt an dieser Stelle Christine Gaudig, die sich über viele Jahre als Kassenwartin
und Stellvertretende Kreisvorsitzende in den
Dienst des Kreises gestellt hat und sich nun in
den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
VVV
Schwimmkreis Süd-West
Kreisvorsitzender
Christian Sandig
Der Schwimmkreis Süd-West besteht i�����
m Wesentlichen aus acht kleinen bis mittelgroßen
Vereinen. Die Vereine sind über eine große
Fläche verteilt (z. T. einfache Wegstrecken von
bis zu 80 km). Die große räumliche Verteilung
macht gemeinsame Maßnahmen, wie Training
oder Talentsichtung, schwierig. Die Vereine
verfügen über sehr unterschiedliche Möglichkeiten hinsichtlich personeller Ausstattung,
Unterstützung durch die jeweiligen Städte und
Gemeinden sowie die für Training und Wettkampf zur Verfügung stehenden Wasserflächen. Ein leistungssportlich ausgerichtetes Angebot ist, aufgrund der Rahmenbedingungen,
in den meisten Vereinen nicht realisierbar. Vor
allem im Breiten- und Freizeitsportbereich sind
die Vereine engagiert. Ihre Angebote richten
sich überwiegend an Kinder und Jugendliche.
Der Kreis hat in jedem Jahr Kreismeisterschaften veranstaltet. Der Wettkampf wurde jeweils
in einem der Bäder im Kreis ausgerichtet. Die
Beteiligung an der Veranstaltung ist relativ
konstant. Im Kreis gibt es darüber hinaus keine weiteren Veranstaltungen oder gemeinsame Maßnahmen.
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Bezirkstag 2015
Die aktuelle Situation der Kreisvereine ist
schwierig. Die Kreisvereine leiden unter akutem Personalmangel im Bereich der Funktionäre sowie Übungsleiter, zu wenig Wasserflächen und einer hohen Kostenbelastung des
Schwimmsports u. a. durch Nutzungsgebühren
für Wasserflächen. Akut sind Bäder im Kreis
während Sanierungsmaßnahmen geschlossen (Zirndorf) oder Bäder stehen kurz vor
sanierungsbedingten Schließungen (Langenzenn, Fürth). Außerdem beklagen die Vereine
(wie bereits auch schon in den vergangenen
Jahren) die hohe finanzielle Belastung durch
Verbandsabgaben auf verschiedenen Ebenen,
denen keinerlei wesentliche Leistungen des
Verbandes, die den Vereinen bei der konkreten
Bewältigung ihrer Probleme vor Ort helfen, gegenüberstehen.
Die zunehmende leistungssportliche Orientierung im Bezirk macht die meisten Veranstaltungen auf Bezirksebene für die Vereine des
Kreises unattraktiv. Da die Mehrzahl der Vereine des Kreises aufgrund ihrer Rahmenbedingungen nicht im Bereich des Leistungssports
arbeiten können, werden sie zunehmend von
den Angeboten des Bezirks und des Verbandes ausgeschlossen. Daher nimmt die Mehrzahl der Kreisvereine nur noch eingeschränkt
an Bezirks- und Verbandsveranstaltungen teil.
Der schwierigen Situation der Vereine steht
eine ungebrochen hohe Nachfrage nach
Schwimmsportangeboten im Kreis Süd-West
gegenüber. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sowie Masters besteht großes Interesse am Schwimmsport, das aber wegen
der mangelnden Wasserfläche, dem fehlenden
Personal und den steigenden Kosten vielerorts
nur zum Teil oder nicht befriedigt werden kann.
Der Kreisvorstand besteht seit Oktober 2014
aus folgenden Personen:
1. Vorsitzender
Christan Sandig (SG Fürth)
2. Vorsitzender
Frank Reißmann (TSV Stein)
Kassier
Jürgen Stoll (SG Fürth)
Kassenprüfer
Tobias Kloth (TSV Stein)
VVV
Schwimmkreis Nürnberg
Kreisvorsitzender
Günter Zirkelbach
Bei Drucklegung lag kein Bericht
des Kreisvorsitzenden vor.
VVV
Die Fachsparten
Wasserspringen
Wasserball
Schule und Verein
Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport
waren in der zurückliegenden Amtperiode
nur teilweise bzw. gar nicht besetzt.
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Herausgeber
Bayerischer Schwimmverband e. V.
Bezirk Mittelfranken
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Rose-Marie Radl
Fachwart Öffentlichkeitsarbeit
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