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JW Broadcasting Februar (Teil 4) • Brd. Swingle „Neue-Welt

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JW Broadcasting Februar (Teil 4)
Brd. Swingle „Neue-Welt-Gesellschaft in Aktion“
Denken wir doch einen Moment darüber nach, wie Jehova in alter Zeit seine Organisation
unterstützte. Ein Beispiel dafür ist Bezalel. Ihr erinnert euch? Jehova beauftragte ihn, die
Ausstattung für die Stiftshütte zu fertigen. Was für eine Verantwortung!
Welche Erfahrungen brachte Bezalel mit? Seine letzte Tätigkeit bestand darin, in Ägypten Ziegel
herzustellen. Er mag ja andere Fertigkeiten gehabt haben, aber wie würde er so etwas Großartiges
wie die Stiftshütte fertig bringen? 1. Mose 35 lehrt uns, dass es Jehova war, der Bezalel die
Weisheit und das Verständnis gab, die er für dieses Werk benötigte. Jehovas irdische Organisation
steht in der heutigen Zeit vor ähnlichen Herausforderungen. Die Brüder, die die erste Druckerei
aufbauten, hatten keinerlei Vorkenntnisse. Dasselbe gilt für unsere Brüder, die das allererste Video
produzierten.
Es wird euch Freude machen, dieses Archiv-Video mit Bruder Lyman Swingle zu sehen. Bruder
Swingle war bei dem ersten Videoteam dabei. Er wurde später zu einem Glied der ltd. Körperschaft
ernannt. Er beendete seinen irdischen Lauf im Jahre 2001.
Sprecher (aus dem Film): Das Hauptquartier der Wachtturm Bibel u. Traktat-Gesellschaft, das
Zentrum für die Aktivitäten der Neuen-Welt-Gesellschaft.
Lyman Swingle: Uns wurde gesagt: 'Warum macht ihr nicht einen Film der Weltzentrale und zeigt,
was wir hier machen?' Ich fand, das sei eine sehr gute Idee. Fotografie interessierte mich.
Sprecher: Bethel bedeutet Haus Gottes
Lyman Swingle: Wie viele Menschen wollten das Bethel besuchen, hatten aber nie die Gelegenheit.
'Lasst sie die Neue-Welt-Gesellschaft in Aktion sehen!' Hier eine Tour zu machen, würde ihnen eine
Vorstellung von der ganzen Organisation vermitteln. Drei Brüder wurden ernannt, um ein Skript zu
schreiben und so setzten sie sich daran.
Sprecher: Gegenüber dem East-River ...
Lyman Swingle: Es gab einen Bruder in Hollywood, der mit der Filmindustrie zu tun hatte, er war
Amateur-Fotograf. Er war dauernd in den Studios und kannte ihre Techniken. Es ist wie mit vielen
anderen Bereichen in der Gesellschaft, es gibt keine Fachkräfte, größtenteils kommen sie her und
lernen. Wie z. B. dieser Bruder, der herkam und einige Grundkenntnisse hatte. Wir fuhren rüber
nach New York und mieteten die Lichtanlage und alles mögliche andere für die Ausrüstung. Er
brachte nur seine Kamera mit.
Sprecher: Am Schreibtisch des Präsidenten der Gesellschaft, Bruder Knorr ...
Lyman Swingle: Wir dachten, es sei das Beste, im Büro des Präsidenten zu beginnen. Von dort ging
es zur Kopierabteilung und mit der Kopie dann durch alle Arbeitsprozesse. Alle arbeiten an einem
gemeinsamen Ziel. Einer tut das eine, ein anderer etwas anderes. Einige arbeiten in der
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Finanzabteilung, einige müssen Präsident sein, andere wiederum müssen Geschirr spülen oder das
Essen servieren. Es ist wie mit den Körperorganen. Paulus sagte, die Hand könne nicht zum Fuß
sagen, 'ich brauche dich nicht'. Wir alle brauchen jeden Einzelnen.
Sprecher: Hier sind die Publikationen der Gesellschaft. Jehova hat uns durch ihre Seiten geführt und
er wird fortfahren, das zu tun ...
Lyman Swingle: Das Filmen dauerte länger als erwartet, bis zur Zeit des Kongresses und da sagte
der Bruder: „Warum nehmen wir nicht auch den Kongress gleich mit auf?“- „Warum machen wir
das nicht in Farbe?“ Farbe – das war damals etwas Außergewöhnliches! Das gab dem Film einen
zusätzlichen Anreiz. Erst sahen sie Schwarz-Weiß und dann diese Farbexplosion bei den
Kongressaufnahmen. Es gab ja diese Campinganlage, wo sie zelteten und dann das Yankee-Stadium,
all das in Farbe. Das war ein echter Höhepunkt, weil man das nicht gewohnt war, Filme in Farbe zu
sehen, außer in den großen Kinotheatern.
Sprecher: An den Abenden erfreuten die Gileadabsolventen alle mit Erfahrungen aus ihrem Leben
in Gilead und mit gefälligen Liedern aus ihrer Heimat ...
Lyman Swingle: Es gab einige schwierige Momente, wo wir uns fragten, ob wir das je zu Ende
bringen würden. Denn der Bruder, der das gefilmt hatte, sollte den Film auch nachbearbeiten. Dann
geschah etwas in seinem Leben, was das unmöglich machte. „Nun sitzen wir fest. Was sollen wir
jetzt machen?“ - Dann entschieden wir, es selbst zu tun. Wir hatten so etwas noch nie gemacht, wir
wollten es trotzdem angehen und sehen, ob wir es nicht fertig brächten. Wir wandten uns an ein
Laboratorium in New York und versprachen ihnen die Kopieraufträge, wenn sie uns jemanden
schickten, der uns zeigen könnte, wie man dieses Ding bearbeitet. Ich ging dann für ein paar
Wochen zu ihnen.
Es ist wie mit den meisten Zuteilungen hier, der durchschnittliche Bethelit hat überhaupt keine
Ahnung von Druckpressen oder Geschirrspülen oder irgendetwas anderem. Wir bringen es ihm bei.
Es war also nur eine andere Arbeit und die hast du dann gelernt.
Sprecher: Dies sind erstaunliche Dinge und es ist Jehova, der das möglich macht. Es ist sein Werk,
nicht das von Menschen.
Lyman Swingle: Als wir das Original bearbeiteten, bemerkten wir, dass in dem Film Lücken waren.
Die Übergänge von einer Abteilung zu anderen verliefen nicht alle reibungslos. Der Bruder war
weggegangen, also liehen wir uns eine Filmkamera und die Lichtanlage und so weiter, und dann
machten wir hier alles selbst. Wir drehten noch einiges, um die Übergänge von Szene zu Szene
glatter zu machen. In einer Szene zeigen wir, wie das Papier von den Docks in die Druckerei gelangt.
Also ließen wir in der Szene die Papierrollen vom LKW direkt in die Kamera rollen.
In der nächsten Szene sieht man dann, wie die Rolle zur Presse gefahren und dort eingebaut wird.
Das ergab eine schöne Überleitung von den Docks, wo das Papier angeliefert wird, zur Druckerei. Es
gab noch einige andere Szenen, die wir erst hinterher einfügten. Das war eine Leistung für Jehovas
Volk in der damaligen Zeit! Aber es zeigt einmal mehr, dass du nicht wegen einer höheren Bildung
auf das College gehen musst, um etwas zu erreichen, wenn Jehovas Geist und Segen auf einem
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Projekt ruht. Viele Menschen zogen daraus einen Nutzen. Meiner Ansicht nach ist das ganz ähnlich,
wie zu der Zeit als die Brüder das Photodrama der Schöpfung machten. Sie waren auch Amateure,
aber, meine Güte!, schau dir das Endprodukt an!
Aber das ist wohl der einzige Film, den die Gesellschaft gemacht hat, (ARCHIV!) wo sie selbst das
Drehbuch entwarfen und dann schrieben, den Film drehten und editierten, ihn also selbst
produzierten. Das ist heute nicht anders. Wenn die Gesellschaft etwas in Angriff nimmt, öffnen sie
den Weltraum und beginnen zu fliegen, obwohl sie vorher noch nie geflogen sind. Vielleicht haben
sie den einen oder anderen Absturz auf dem Weg, aber sie rappeln sich wieder auf und fliegen
weiter.
Sprecher: Die Neue-Welt-Gesellschaft ist tatsächlich in Aktion.
Lyman Swingle: Ich denke, es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Gesellschaft über all die Jahre
Technologien genutzt hat, um das Königreich bekanntzumachen.
Rober Luccione: Der Film „Die Neue-Welt-Gesellschaft in Aktion“ trug bestimmt zur Einheit bei.
Durch diesen Film konnten sich Brüder und Schwestern in aller Welt davon überzeugen, wo und wie
unsere Literatur zu der Zeit hergestellt wurde. Wenn ihr euch den Film komplett anschauen wollt,
findet ihr ihn unter Video on Demand, in der Kategorie Filme. Das Video ist betitelt: „Die NeueWelt-Gesellschaft in Aktion.“
Ältere können Jüngere ermuntern
Dienst du Jehova schon viele Jahre, stellst aber jetzt fest, dass du nicht mehr so viel tun kannst, weil
deine Gesundheit nachlässt? Das kann so entmutigend sein!
Auch wenn du heute nicht mehr so viel tun kannst wie früher, sei bitte versichert, dass du immer
noch eine große Rolle im Dienst für Gott spielst. Bitte schaut euch das nächste Video an, das zeigt,
wie eine Schwester ihre Erfahrung nutzte, um anderen in ihrer Versammlung zu helfen.
Schwester: Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich in diesem System der Dinge noch so alt
werde. Die Zeit vergeht so rasch. Ich stehe auf der 'Liste der gebrechlichen Pioniere', aber ich habe
einfach nicht das Gefühl, dass das ausreicht. (15 Min. auf dem Berichtzettel.) Mir scheint, es war
erst gestern, dass ich noch so viel jugendliche Energie hatte. Ich schaue mich um und sehe die
vielen Jüngeren im Saal. Die Versammlung ist sehr liebevoll. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich
noch viel zu geben habe.
Anderen fiel auf, dass ich niedergeschlagen war.
Wenn ich die jungen Leute in unserer Versammlung beobachte: welche Vorrechte warten in
Jehovas Dienst auf sie?
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Ach, wie ich mich an die Zeit meiner Jugend erinnere! Jahrzehntelang hatte ich Freude am
Vollzeitdienst ... So viel hat sich verändert ... in meinem Herzen fühle ich mich immer noch jung,
aber mein Körper führt Krieg gegen mich.
Ich schwelge oft in Erinnerungen an die früheren Tage ... so viele glückliche Momente im Dienst für
Gott.
Ein Ältester kam mit seiner Frau vorbei, um mich zu ermuntern. Er las mir Hebräer 6:10 vor: „Denn
Gott ist nicht ungerecht, dass er eure Arbeit und die Liebe vergessen würde, die ihr seinem Namen
gegenüber gezeigt habt.“ Sie erinnerten mich daran, wie sehr Jehova alles schätzt, was ich ihm
heute geben kann. Die beiden hatten schon mit ähnlichen Gefühlen gekämpft. Es war so schön mit
ihnen!
Sie ermunterten mich, über die arme Witwe in Jesu Bericht nachzudenken und mir vorzustellen,
welchen Gesichtsausdruck Jesus hatte, als er sie sah. … Die bedürftige Witwe gab alles, was sie
hatte, 'aus ihrem Mangel'! Jesus und Jehova liebten sie sehr. Ich weiß, sie lieben mich auch. Ich
kann doch noch so viel tun, um andere zu ermuntern.
(Junge Schwester im Saal schaut auf den Antrag für den APD und ein Stipendiat fürs College.)
Gerade die Jungen brauchen unsere Hilfe. Ich beschloss, auf sie zuzugehen und sie zu ermuntern.
Unseren Jüngeren zu helfen, sich im Dienst für Jehova mehr einzusetzen, erfüllt mich mit so viel
Freude. Ich kann andere ermuntern, sich am Vollzeitdienst zu erfreuen und ihn dann aufzunehmen.
Wie dankbar ich Jehova bin.
Kurzfilm über den Trolley mit „großem Herzen“: „Wenn du sehen könntest, was
ich sehe“ (Geht bereits mit Untertiteln um.)
Hattest du schon die Gelegenheit, dich am öffentlichen Zeugnisgeben zu erfreuen? Wir haben
schon viele gute Erfahrungen über diese Form des Dienstes gehört. Im nächsten Teil, einem
Musikvideo, könnt ihr sehen, wie ein Tag im Dienst aus der Sichtweise des Trolleys aussieht. Eine
flotte Melodie, die dem kleinen Trolley ein großes Herz verleiht. Das Lied heißt: „Wenn du sehen
könntest, was ich sehe.“
Abschließende Gedanken
Rober Luccione: Wirklich eine einzigartige Sichtweise! – Brüder und Schwestern, es war eine
Freude, euch in der vergangenen Stunde bei uns zu haben.
Samuel Herd: Wir möchten euch alle dafür loben, dass ihr in allen Bereichen eures Leben Einheit
bekundet. Dadurch verherrlichen wir Gott. Warum? Weil die wahre Anbetung durch Einheit
kenntlich gemacht wird. In Micha 2:12 heißt es: „Zur Einheit werde ich sie bringen wie eine
Kleinviehherde in die Hürde“ - Ja, es lohnt sich, unsere Einheit zu behüten. Sie bringt allen Freude,
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die daran teilhaben. Deshalb forderte der Apostel Paulus die Epheser in Kapitel 4:3 auf: 'Bemüht
euch ernstlich, die Einheit des Geistes in dem vereinigenden Band des Friedens zu bewahren.' Es
erfordert Anstrengungen, die Einheit im Glauben und ohne Vorurteil zu wahren.
Robert Luccione: Zum Abschluss des Programms möchten wir euch die Grüße der Brüder aus dem
Bezirk Zambézia in Mozambique übermitteln. Die meisten der Brüder kommen aus der
Versammlung Morumbal–Mitte. Sie ist 3,5 Std. über Staubstraßen entfernt von der nächsten
größeren Stadt.
Samuel Herd: Diese Verkündiger waren gerade von einem Besuch bei einer isolierten Gruppe in 40
Minuten Entfernung zurückgekehrt. Die Gruppe hat nur drei Verkündiger.
Robert Luccione: Wir schätzen es sehr, mit diesen Brüdern in der Anbetung Jehovas vereint zu sein.
Samuel Herd: Das ist wirklich so. Dies war JW Broadcasting aus Brooklyn, New York.
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