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17 Können wir rausgehen?

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17
Können wir rausgehen?
1. Quartal 2015
MATERIAL
Chec
Der Versu
ZUM THEMA
chung widers
tehen
1. Findet
den Schatz.
Klebt
hier die
2. Macht
Textteile
Eure
euch
Notizen
in der richtig
Gedan
kenim Logbuch
3. Öffnet
en Reihen
den Briefums zur Gesch.
folge auf:
chlag, puzzeltichte aus
und klebt
Womiihn
den Text Mt 4, 1–
der rechten
t derauf
zusamm4 „Die
4. Helft einande
Teufel
en
Versu
Jesus Seite (S. 3) auf.
r beim Verstehe
chung
auf die
Matthäu
Jesu“
Probe
n der Geschic
sevange
stellt:
lium und
Platz dafür
hte aus dem
und Hilfestel schreibt wichtige
Gedanken
lungen findet
auf.
ihr auf S.
4.
Logbuch Wald
von:
Wie Jesus
reagie
rt:
Kreuze das
Zutreffend
e an und ergänze:
■ Ich habe
den Versuchun
gen des Schatzes
■ Ich habe
widerstand
den Versuchun
en.
gen desGruppe
Schatzes nicht
Kreuze an, in welcher
du bist:
widerstand
Wie ich mich
en.
„Logbuch Wald“ im
Klassensatz
dabei
■ Gruppe
1:
Stationen
1–2–3–4–5
Warum
gefühlt
habe:
die Versuc
hung2Jesu
■ Gruppe 2: Stationen
– 3 –in4 – 5 – 1
der Wüste
■ Gruppe 3: Stationen 3 – 4 – 5 – 1 – 2
spielt:
■ Gruppe 4: Stationen 4 – 5 – 1 – 2 – 3
■ Gruppe 5: Stationen 5 – 1 – 2 – 3 – 4
Weitere Versuchun
Ob der gen für
Wald einmich:
Ort der
Versuc
hunge
n sein
könnte
?
2
RELIGION
5 –10 I HEFT
17
I 2015
RELIGION
4
5 –10 I HEFT
17
I 2015
3
RELIGION
5 –10 I HEFT
17
I 2015
Ich bin unterwegs
In meinem Leben bin ich immer unterwegs.
Ich bin unterwegs als Fußgänger, als Rad- oder Autofahrer.
Deshalb sind mir die Bilder von Straßen und Wegen so vertraut.
Aber auch mein Leben ist ein Weg.
Ich bin ständig in Bewegung:
Ich bin unterwegs
zeitlich, räumlich und innerlich.
In meinem Leben bin ich immer unterwegs.
Der Weg als Bild für mein
umfasst alles,
IchLeben
bin unterwegs
als Fußgänger, als Rad- oder Autofahrer.
was mich bewegt und bedrängt,
Deshalb sind mir die Bilder von Straßen und Wegen so vertraut.
was mir begegnet und geschieht,
was ich erkunde und erleide,
Aber auch mein Leben ist ein Weg.
was ich anstrebe und erreiche,
Ich bin ständig in Bewegung:
was ich festhalte und loslasse,
zeitlich, räumlich und innerlich.
was ich zulasse und verändere.
Der Weg als Bild für mein Leben umfasst alles,
Auf meinem Weg sammle
ich
Erfahrungen,
was
mich
bewegt und bedrängt,
Erfahrungen des Aufbrechens,
Unterwegsseins,
der Veränderung,
was mirdes
begegnet
und geschieht,
des Gehens auf ein Zielwas
hin, ich
dererkunde
Verwirrungen
und des Ankommens.
und erleide,
was ich anstrebe und erreiche,
Im Wort „Weg“
„bewegen“,
Diesteckt
Kreuzung
was ich festhalte und loslasse,
aber auch „wägen“ undwas
„wagen“
entstammen
der gleichen Sprachwurzel.
ich zulasse
und verändere.
stehst
einer muss
Kreuzung,
Wer sich aufDu
den
Wegan
macht,
immer wieder abwägen und nicht selten auch etwas wagen.
musst
entscheiden,
welchen Weg du einschlagen willst.
Denn – einen
Wegdich
gehen
weggehen.
Aufheißt
meinem
Weg sammle ich Erfahrungen,
Meditationskarten
zum Pilgern
Wer neue Wege gehen Erfahrungen
will, muss bereit sein,
die alten zu
verlassen.
Aufbrechens,
des
Unterwegsseins,
der Veränderung,
Wie oft stehst du an einerdes
Kreuzung,
auch in
deinem
Leben.
Wer sich auf den Weg macht,
wagt die
vonVerwirrungen
sich selbst. und des Ankommens.
des
aufVeränderung
ein Ziel hin,
der
Wie oft stehst
duGehens
vor Entscheidungen
und
fragst dich,
welcher Weg der richtige für dich ist,
Wortdu„Weg“
steckt
„bewegen“,
auf welchemImWeg
an dein
gestecktes
Ziel gelangst.
aber auch „wägen“ und „wagen“ entstammen der gleichen Sprachwurzel. © Friedrich Verlag GmbH | RELIGION 5 – 10 | Heft 17 | 2015
Aus: Günter und Monika Werner, Atem-Wege. Der Franziskusweg an der Thüringer Hütte/Rhön. Meditationen zum Sonnengesang | © Echter Verlag Würzburg, 6. Aufl. 2014 | Foto: © nilsoehr / photocase.com
sich aufbietet
den Weg
macht,
muss
immer
wieder
abwägen
Wie an einerWer
Kreuzung
dir das
Leben
immer
wieder
mehrere
Wegeund
an.nicht selten auch etwas wagen.
Dennsie
– einen
Weggleichzeitig
gehen heißt
weggehen.
Doch du kannst
nicht alle
gehen,
Wer neue
Wege gehen will, muss bereit sein, die alten zu verlassen.
um keine Chance
zu verpassen,
sich du
aufdich
den zerreißen.
Weg macht, wagt die Veränderung von sich selbst.
denn dabei Wer
würdest
DU bist aus einem Stück gemacht.
Wer leben will, muss sich entscheiden:
© Friedrich Verlag GmbH | RELIGION 5 – 10 | Heft 17 | 2015
Aus: Günter und Monika Werner, Atem-Wege. Der Franziskusweg an der Thüringer Hütte/Rhön. Meditationen zum Sonnengesang | © Echter Verlag Würzburg, 6. Aufl. 2014 | Foto: © nilsoehr / photocase.com
Ja oder nein,
im Großen und im Kleinen.
Wer sich entscheidet, wertet, wählt.
Das aber bedeutet Verzicht.
Denn wenn du dich für einen Weg entscheidest, verschließen sich dir die anderen.
1
4
Rausgehen!
Rausgehen – einfach so?
MATTHIAS HAHN / GUDRUN NEEBE
Außerschulische Lernorte
im Religionsunterricht
Jedes Ja ist zugleich ein Wagnis und verlangt ein Ziel.
Kennst du dein Ziel?
Der Weg ist das Ziel. Ich lebe mein Ziel.
Schon jetzt auf dem Weg.
Schritt für Schritt.
© Friedrich Verlag GmbH | RELIGION 5 – 10 | Heft 17 | 2015
Aus: Günter und Monika Werner, Atem-Wege. Der Franziskusweg an der Thüringer Hütte/Rhön. Meditationen zum Sonnengesang | © Echter Verlag Würzburg, 6. Aufl. 2014 | Foto: © kallejipp / photocase.com
Materialheft
© Friedrich
Verlag GmbH
© Friedrich| Verlag
Quelle: Mit
RELIGION
GmbH
freundlciher
5
| Heft 175 – 10 | Heft
Genehmigung – |10RELIGION
2015 | Zum
| 2015
© Friedrich
GmbH ||RELIGION
517
– 10
| Heft| 17
| Beitrag
2015 | Zum Beitrag S. 10 – 12
vonVerlag
Zum
Kurt Mikula.
Beitrag S.
S. 10 – 12
© Text und
10 – 12
Musik: Kurt
Mikula.
5
3
4
Datum:
Einleitung zum Heftthema
Thema:
Datum:
Thema:
Ruth hat2versucht, das Lied zu illustrieren. Schau dir ihre Gestaltung genau an
Name:
„Gottes
und suche Zusammenhänge
zwischen dem Inhalt der Strophen und den Bildern.
Handsc
hrift“ – was das
Gestalte auf einem Blatt Papier selbst die letzte Strophe.
wohl
Material
Material
17
1. Quartal I 2015
Name:
1
Ein
LiedName:
schön gestalten
ANDREA SCHULTE
Religion
Datum:
bedeuten kann?
„Und wie war
Gotteder
Thema:
“ Paul springt vor
auf Julian
s Geburtstag?
Hand
zu. Beide
der Schule vom
sind inschri
der gleichen
Rad und geht
ft – Klasse
auch im Jugendkreis
das Lied
und sehen sich
ihrer Gemeinde.
normalerweise
nachmittag für
Dort treffen sie
zwei Stunden
und machen unterschiedlsich jeden Donnerstagund jeder der
Jugendliche
iches Programm.
Begeisterung Tischtennis, n hat seine besonderen
Jede
Vorlieben, Paul
Julian redet gerne
wenn Frau Kunkel
mit seinen Freunden, spielt mit
Geschichten erzählt,
Anna mag,
ballspielen gegen
Petra
B Idas
S FußTHEM
E N · U N T E R die
R I CJugendmitar
H T S I D E Ebeiter.
N · MEsATbastelt
E R I Agerne,
L I E N Ben liebt
Andacht,
beginnt immer
die sie abwechselnd
mit einer kleinen
vorbereiten. Dabei
zwei oder drei
geht es mit dem
in meinem Namen
Lied „Wenn
zusammen sind“
kleinen Bibeltext
los, nun liest jemand
vor, es gibt ein
Gebet
dann folgt das
einen
eigentliche Programm. und zum Schluss wieder ein
Lied. Erst
„Beim letzten
Mal war die Andacht
weil Julian wegen
im großen Pfarrgarten“
eines Kindergebu
, erzählt ihm Paul,
neben einem riesigen
rtstags
Spinnennetz haben nicht dabei sein konnte. „Direkt
Kunkel hat ein
neues Lied mitgebracht wir gestanden und gesungen.
es richtig schön,
Frau
‚Gottes Handschrift‘ , das wir vorher geübt hatten.
Ich fand
Kennst du das?
war der Titel, das
Gelesen
habe ich mir gemerkt.
gepasst hat. Nächstes haben wir dann noch irgend
so einen Psalm,
Mal wollen wir
der dazu
da werden wir
einen Schöpfungs
das Lied auch
spaziergang machen,
noch einmal singen.“
Der Gong klingelt,
sie
men um sie herum. müssen sich beeilen, es wird
laut durch die vielen
Jetzt haben sie
klingt spannend.
gleich Reli. Ein
StimRausgehen ist
Schöpfungsspaziergang
immer gut. Mal
lernen würde.
sehen,
Es fiel ihm nicht
leicht, eine Melodie ob er das Lied schnell
Manchmal sang
er dann
richtig nachzusinge
fühl. „Gottes Handschrift“einfach nicht mit, aber das
n.
– als ob Gott schreiben war auch ein blödes Geschon eine Nachricht
kann. Wie oft
gewünscht – „Lieber
hatte er sich
ner Arbeit schon,
Julian, morgen
versprochen!“
klappt das mit
oder „Dein Vater
machen, er wird
deibraucht sich keine
seinen Job nicht
Sorgen zu
verlieren!“ oder
versprochen!“
Ob davon etwas
„Opa wird wieder
in dem Lied steht?
gesund,
das wohl bedeuten
Gottes Handschrift
kann? Er grübelt
lehrerin auffordernd
und merkt gar nicht,
– was
wie ihn die Religionsanschaut: „Julian,
nicht träumen,
der Unterricht
geht los!“
Material
3
5
?
1. Wie kannst
du dir den Ablauf
in Pauls Jugendkreis
– Was hat das
mit einer
vorstellen?
– Kennst du Aktionen christlichen Gemeinde
zu tun?
von Jugendlichen
anderer Gemeindekre
2. Welche Rolle
ise?
spielt das Singen
– Wo singst du
in deinem Leben?
in der Familie,
in der Schule,
– Welche Lieder
in der Freizeit?
werden bei euch
in der Gemeinde
welche gefallen
dir (nicht), warum?
gesungen,
3. Was denkst
du, um was es
in einem Lied
gehen könnte?
mit dem Titel
Wenn du ein
„Gottes Handschrift“
Lied zu diesem
welche Themen
Thema schreiben
könnten vorkommen?
würdest,
4. Welcher
Psalm könnte
dazu passen?
Suche, ob du
Verse in den
Psalmen findest!
Können wir
rausgehen
SCHE LERNOR
AUSSERSCHULI
Wie kann ein außerschulischer Lernort mit
schulischem Fachunterricht in Beziehung gesetzt werden? Für das Modell „Schule trifft
Lebenswelt im Original“ gibt Andrea Schulte
Impulse – und zeigt Vorzüge, aber auch Nachteile eines Lernortwechsels auf.
10
Materialheft mit Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
TE
8
Checkliste für einen
PRAXIS
Lernortwechsel ✔
KLASSENSTUFE 5 / 6
KLASSENSTUFE 5 / 6
KLASSENSTUFE 5/6
10
13
16
Gottes Handschrift
„Warum müssen die Tiere
denn hier leben?“
Mit allen Sinnen einen Wald
erkunden
Eine Schülerfrage zum Thema Tierheim
Was Bäume und Menschen verbindet
MIRJAM ZIMMERMANN
ANKE KALOUDIS
RUTH ZIEMER
Ausgehend von klassischen Tätigkeiten in einem Jugendkreis der Gemeinde, wird auf das
Lied „Gottes Handschrift“ Bezug genommen
und ein Schöpfungsspaziergang eingeleitet,
den die Klasse als Anforderungssituation
planen soll. Hierfür sollen Strophen zu unterschiedlichen Orten einer möglichen Wegstrecke geschrieben werden.
Durch eine Exkursion in ein Tierheim werden
konkrete Bezüge in inhaltlich-sachlicher als
auch emotional-affektiver Hinsicht ermöglicht,
wie ein verantwortungsvoller Umgang mit
(Haus-)Tieren aussehen kann. Der Besuch
korrespondiert mit Fragestellungen, die sich
durch den Schöpfungsauftrag in Genesis 1
ergeben.
Die Waldexkursion ermöglicht mit Hilfe des
„Logbuchs Wald“, in einem unbekannten
Waldstück Orientierung zu gewinnen, am
authentischen Ort in biblische und andere
Geschichten einzutauchen und Bäume als individuelle „Persönlichkeiten“ kennenzulernen.
Einen Schöpfungsspaziergang planen
Re5-10_17_01-03.indd 2
17.02.15 15:26
THEMEN
·
UNTERRICHTSIDEEN
·
M AT E R I A L I E N
5 B I S 10
Eine Exkursion ins
Tierheim vorbereiten
Mit allen Sinnen einen
Wald erkunden
KLASSE 7– 9
Einen Pilgertag
gestalten
Grundbedürfnisse im
Kloster entdecken
KLASSE 9– 10
MATE
R
Eine Werkstatt
für Menschen mit
Behinderungen
besuchen
IA
LPA
KET
> Materialheft
> Meditationskarten
> „Logbuch Wald“
im Klassensatz
?
Können wir
rausgehen
SCHE
AUSSERSCHULI
BLICK ÜBER DEN TELLERRAND
LERNORTE
Titelfoto: läns / Photocase.com
Religion
17
Bestell-Nr. 1414017
1. Quartal I 2015
KLASSE 5 – 6
Einen Schöpfungsspaziergang planen
Religion
5 B I S 10
MAGAZIN
26
IDEENBÖRSE
Erkundungen im Sozialraum mit Actionbound und Reformation 2.0
30
IDEENBÖRSE
Das KZ in der Nähe oder der Symbolort in der Ferne?
Gedenkstätten als Lernorte
36
33
Ob du wirklich richtig gehst?
IDEENBÖRSE
Drei Religionen und eine Menge Holz
Dig where you stand
Innovative Wege in der Kirchengeschichtsdidaktik
CHRISTOPH TERNO
Schülerinnen und Schüler der Lahntalschule Biedenkopf haben im Rahmen
eines Schulenwettbewerbs zum Thema
„Mensch, Kreatur, Natur – Was sagen Judentum, Christentum und Islam?“ einen
Lehrpfad aufgebaut.
40
ÜBERSICHT
Außerschulische Lernorte in vorherigen Heften Religion 5 –10
41
Impressum | Autorinnen /Autoren | Vorschau
KLASSENSTUFE 7 – 9
KLASSENSTUFE 7 – 9
KLASSENSTUFE 9/10
18
20
23
Wie aus Wandern pilgern wird
Alles, was ich brauche
Wer beurteilt lebenswert?
Mit Jugendlichen einen Pilgertag planen
und gestalten
Grundbedürfnisse im Kloster entdecken
Besuch einer Werkstatt für Menschen
mit Behinderung
RAMONA MÖBIUS
ANDREAS ZIEMER
PETRA HILGER
Existenzielle Themen werden in Beziehung mit
einem Pilgertag gesetzt. Mit Buch- und Videoauszügen sowie Schülertexten wird überlegt,
welche Erfahrungen andere beim Pilgern gemacht haben. Zwei Gebetstexte des Franz von
Assisi geben Gelegenheit, das eigene Verhältnis zur Schöpfung und zum friedlichen Zusammenleben zum Ausdruck zu bringen.
Die Unterrichtssequenz erarbeitet Zusammenhänge zwischen existenziellen menschlichen
Lebensbedürfnissen und klösterlichem Leben.
Unabhängig von lokalen Besonderheiten oder
regionalgeschichtlichen Konstellationen kann
der Entwurf auf die regionalen Bezüge übertragen werden.
Wie gestaltet sich das Leben für Menschen
mit Behinderungen? Beim Unterrichtsgang in
eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen sowie in der Auseinandersetzung mit den
Aussagen junger Betroffener machen Jugendliche überraschende Entdeckungen. Manches
Vorurteil erscheint danach in einem anderen
Licht.
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