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Gemeindebrief 1/2015 - Evangelische Kirchengemeinde Ebersbach

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Gemeindebrief
1/2015
2
Inhaltsverzeichnis
Seite
Besinnung
3 - 4
Braucht Gott uns Menschen?
Unter unserem Kirchturm
5
6 - 7
Jugenchor music&more
Beten - ein Reden des Herzens
mit Gott
Kinderbibeltag 2014
8 - 9
Aus unserem Kindergarten
10
Konzeption?
Minigottesdienst
Über unseren Kirchturm hinaus
11
Gemeinsam für Frieden, Freitheit und Menschenachtung
eintreten
Personen 12 - 13 Wilhemine Canz
Theologische Informationen 14 - 15 Kirchengeschichte als Auslegung
der Heiligen Schrif t
Aus Jugendarbeit und CVJM 16 + 17 Zeltlager 1.-14. August 2015
Diakonie 18 - 19 20 Jahre Vesperkirche
Göppingen
Was war? Was kommt?
Begreif t Ihr meine Liebe?
20
21 - 24 Veranstaltungshinweise
Terminkalender 25 - 26
Stationen des Lebens
27
So erreichen Sie uns
Impressum
28
Besinnung
3
Braucht Gott uns Menschen?
- eine seltsame Frage.
Umgekehrt scheint sie einfacher zu
sein: Brauchen wir Menschen Gott?
Die einen sagen dazu ein klares Nein,
weil sie nicht an Gott glauben, weil sie
ihn für eine menschliche Erfindung
und Projektion (Ludwig Feuerbach),
gar für das Opium des Volkes (Karl
Marx) halten. Sie kämpfen bisweilen
für die Abschaffung Gottes oder des
Gottesglaubens, damit die Menschen
selbständig und frei, kämpferisch
und revolutionär die bessere Welt
selbst schaffen. Ob das eine realistische Vorstellung ist? Wohl kaum,
wenn man betrachtet, was Gottlosigkeit hervorbringt und welche Welt
daraus entsteht. Und - was für einen
Gott meinen wir damit?
Die anderen sagen dazu ein klares Ja,
weil sie im Glauben und mit dem biblischen Zeugnis von Gott leben. Oder
sie sagen zu dieser Frage Ja, weil sie
sehen, dass wir Menschen Maßstäbe und Orientierung, Grenzen und
eine Hoffnung brauchen. Das Leid
der Welt, die Kriege und der Terror schreien nach einem Gott, der
eingreift um der Opfer, um der Gerechtigkeit willen. Leid, Krankheit
und Tod rufen nach einem Gott, der
unseren Horizont weitet und übersteigt, der die Perspektive verändert,
der für Recht, Gerechtigkeit, Liebe
und womöglich ein zurechtrückendes
Gericht steht. Demnach brauchen wir
einen Gott, der seine Schöpfung erlöst, rettet und erneuert. Allerdings
wäre hier die menschliche Not der
Vater des Wunsches und Gedankens
und die Religionskritik würde zurecht
anfragen. Und außerdem lässt sich
Gott - wenn er über dieser Welt steht
- weder für notwendig erklären, noch
„brauchen“ im Sinne von gebrauchen. Das geht an Gott vorbei.
Zurück zur scheinbar schwierigeren
Frage: Braucht Gott uns Menschen?
Wenn ich mir Gott mit dem apostolischen Glaubensbekenntnis als den
„Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde“ vorstelle, dann ist
dieser erhabene, jenseitige Schöpfergott gewiss nicht auf uns Menschen
angewiesen. Sind wir doch (nur) seine
Geschöpfe.
Zur Vorstellung, dass wir Menschen
zwar Gott brauchen, aber der ewige
Gott uns Menschen nicht wirklich
braucht, passt ein Beten, das Gott
um Gnade und Barmherzigkeit bittet,
weil wir Hilfe, Erlösung und Gnade
brauchen. „Hilf uns Gott, hab Erbarmen mit uns und deiner Welt, weil
wir so leiden.“ So lautet eine Bitte an
Gott in der Erwartung und Hoffnung
auf einen nach menschlichen Maßstäben liebenden und mitfühlenden und
fürsorglichen Hirten oder Vater im
Himmel.
Die Psalmen beten noch auf eine andere Weise:
HERR, auf dich traue ich, lass mich
nimmermehr zuschanden werden,
errette mich durch deine Gerechtig-
4
Besinnung
keit! Neige deine Ohren zu mir, hilf
mir eilends! Sei mir ein starker Fels
und eine Burg, dass du mir helfest!
Denn du bist mein Fels und meine
Burg, und um deines Namens willen
wollest du mich leiten und führen.
(Psalm 31).
Ja, hilf mir Gott! - aber nicht, weil es
mir so schlecht geht und das dein
Erbarmen wecken muss, sondern
um deines Namens willen. Mehrfach
in den Psalmen bitten die Beter um
Vergebung und Errettung mit diesem Argument. Um deinetwillen Gott
musst und solltest Du uns helfen.
Wieso denn das? Braucht Gott uns
Menschen?
Auf jeden Fall - so beschreibt die Schöpfungserzählung Gott von Anfang an wollte und will Gott nicht ohne uns
Menschen leben. Gott schuf die Menschen nach seinem Bild, als Gottes
Ebenbild schuf er sie. Und er gibt ihnen Auftrag und Verheißung, Gebot
und Zusage. Und er läuft ihnen nach,
ist von Anfang an im Gespräch mit ihnen. Die Geschichte seines Volkes Israel ist eine Geschichte des Bemühens
Gottes um einen gemeinsamen Weg.
Deshalb braucht dieser Gott uns
Menschen. Das war seine eigene Entscheidung. Das ist sein Wille. Das gehört zu seinem Wesen.
Und deshalb können wir Gott mit den
Worten der jüdischen Geschwister
in den Psalmen beim Wort nehmen
und auf sein Gottsein ansprechen.
... um deines Namens willen wollest
du mich leiten und führen. Es geht
nicht nur um uns, die wir etwas brauchen, sondern es geht um Gott und
seinen Willen, dass seine Geschöpfe auf Erden sein Ebenbild abgeben
und ihn repräsentieren. Dann musst
Du, Gott, auch dafür sorgen, dass
das funktioniert und gut läuft. Dann
kannst Du uns nicht hängen lassen.
Dann kannst Du uns nicht so leiden
lassen. Dann musst Du uns dazu auch
helfen.
Gott beim Wort nehmen. Gott auf
sein Gottsein als Schöpfer behaften.
Das nimmt ihn auf ganz andere Weise
ernst und ändert die Perspektive, die
nur uns und unsere Bedürfnisse im
Blick hat. Diese andere Perspektive
sagt: Gott braucht uns Menschen um
seinetwillen. Und um seines Namens
willen - als starke Burg, als Fels, als
Gerechtigkeit, als liebender Vater, als
guter Hirte - denn das will er seinen
Geschöpfen und Ebenbildern sein.
Gott beim Wort nehmen. Das tun wir
auch, wenn wir im Namen Jesu beten,
der uns im Vaterunser zum vertrauensvollen Gebet eingeladen hat. Das
nämlich beginnt mit der Perspektive,
die Gott in den Blick nimmt. ... dein
Name ... dein Reich ... dein Wille. Um
deines Namens willen - damit auch
unter uns Menschen dein Name geheiligt wird, dein Reich komme, dein
Wille geschehe.
Gott auf sein Gottsein als Schöpfer
behaften. Ein interessanter Perspektivwechsel für das Denken über Gott
und für das Gebet. Ich wünsche Ihnen
damit gute Erfahrungen im Glauben
und Beten.
Ihr Pfarrer
Unter unserem Kirchturm
5
Jugendchor music&more
music&more - so haben wir uns genannt. Vor 6 Jahren als kleine Gruppe von Interessierten gestartet, sind
wir mittlerweile etwa 25 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen
17 und Ende Zwanzig. Was uns verbindet, ist der Spaß am gemeinsamen
Singen. Wir proben montagabends
zwischen 20:00 und 21:30 Uhr im
kleinen Saal des Gemeindezentrums.
Dabei singen wir alles von Adventsund Weihnachtsliedern (weil wir vor
Weihnachten gerne im Gottesdienst,
im Pflegestift und vor den Haustüren beim Adventssingen
auftreten) über moderne Gospels (weil sie die
Herzen bewegen) bis hin
zu Musical-Medleys und
bekannten Pop-Hits (weil
ABBA und Co. einfach
schön sind!).
Im letzten Jahr hatten wir
gemeinsam mit Kinderund Kirchenchor ein Konzert in der vollbesetzten
Veitskirche. Wir hoffen,
2016 ein ähnliches Highlight
hinzubekommen. Bis dahin üben
wir uns in der Zusammenarbeit
mit unserem Nachbar-Jugendchor in Uhingen - gemeinsamer
Auftritt angestrebt, aber bislang
noch nicht terminlich fixiert.
Außerdem werden wir einige
Hochzeiten mitgestalten. Ende
März planen wir ein Probenwochenende, um die anspruchsvolleren Teile unseres aktuellen
Programms einzuschleifen - und
um gemeinsam das „more“ im Gruppennamen zu gestalten.
Mit unserem Singen wollen wir einen
Beitrag zum Gemeindeleben leisten,
der Freude, Schwung und Offenheit
mitbringt. Offen sind wir auch immer für neue Mitsängerinnen und
-sänger; schaut einfach mal rein, bei
Proben oder wenn wir auftreten. Wir
freuen uns!
music&more mit Chorleiter
Eddy Scheck
Unter unserem Kirchturm
6
Beten - ein Reden des
s mit Gott
Die Konfirmanden waren unterwegs – auf Spuren des Betens. Einen Nachmittag im Januar haben
beide Gruppen sich dem Thema
angenähert. Verschiedene Stationen haben unterschiedliche Facetten des Gebets erlebbar gemacht.
Sorgen und Klagen
wurden in die Klagemauer gesteckt ...
Gar nicht so einfach, immer die
richtigen Worte zu finden.
... und anschließend
verbrannt.
Unter unserem Kirchturm
Das Vaterunser mal kreativ
Der Herr ist mein Chef, ich habe alles,
was ich brauche.
Er hilft mir in allen schweren Lebenssituationen.
Er halte mich auf dem richtigen Weg
und beschütze mich.
Egal wo ich hingehe, ich brauch keine
Angst zu haben, denn du bist bei mir.
7
8
Unter unserem Kirchturm
Bericht über den Kinderbibeltag 2014
Was macht einen echten Freund aus?
Mit dieser Frage beschäftigten sich
zahlreiche Mädchen und Jungen zwischen vier und zwölf Jahren am Samstag, den 25.10.2014 beim Kinderbibeltag im Gemeindezentrum. Geprägt
wurde die Veranstaltung von der
Daniels-Geschichte und den Erlebnissen des jungen Israeliten und seiner
Freunde nach deren Verschleppung
nach Babylon.
Freundschaft als das beste Fundament fürs Leben
Rund 600 Jahre vor Christus steht
das kleine Volk Israel zwischen den
großen Mächten der Antike. Das Buch
Daniel erzählt davon, dass die Babylonier nach Israel
einfallen und dort
Kriegsbeute
machen. Dabei bedienen sie sich nicht
nur an den Reichtümern des Landes
– auch die jungen
Männer aus der
Oberschicht Jerusalems werden nach
Babylon verschleppt. Dort angekommen, geht es den Israeliten auf den
ersten Blick nicht schlecht: Statt die
eroberten Völker zu unterdrücken,
ist den Babyloniern daran gelegen,
die jungen Menschen umzuerziehen
und so von den Vorzügen der babylonischen Kultur und Lebensweise zu
überzeugen. Doch Daniel und seine
Freunde bleiben standhaft: Sie verzichten darauf, den babylonischen
Herrschern und Göttern zu huldigen
und bleiben sogar im Angesicht von
Bestrafung und Tod in der Löwengrube ihrem Gott treu. Damit wird zuletzt durch die Person Daniels, dessen
Name „Gott schafft Recht“ bedeutet,
der Selbstherrlichkeit und Selbstverherrlichung der babylonischen Könige Einhalt geboten.
Der Kinderbibeltag im Zeichen
Daniels
Abwechslungsreich umgesetzt wurde
diese spannende Geschichte für die
Kinder an zahlreichen Spiel- und Bastelstationen, wo es galt, sich den Erlebnissen Daniels und seiner Freunde
kreativ zu nähern.
Das Angebot reichte von Vertrauensspielen bis hin zu
der Gestaltung von
Gebetssteinen und
Löwenmasken, die
beim Gottesdienst
am Folgetag zum
Einsatz
kommen
sollten. Dazwischen
wurden Szenen aus der Danielsgeschichte auf der Bühne nachgespielt,
die den Weg der jungen Israeliten im
babylonischen Exil nachzeichneten.
Eine entscheidende Rolle fiel dabei
den zwei Rahmenfiguren „Ketchup“ und „Gürkle“ zu, die selbst dicke Freunde sind, und gemeinsam
mit einer Moderatorin das Freundschaftsthema für die Kinder verkörperten und die Geschichte altersgerecht hinterfragten und erklärten.
Unter unserem Kirchturm
Am Kinderbibeltag endete die Geschichte, als es Daniel gelingt, das
mahnende Menetekel an der Wand
zu entziffern und dem babylonischen König Belsazar damit seine
eigene Selbstüberschätzung vor Augen zu führen: „Gewogen und für
zu leicht befunden.“ Am Familiengottesdienst selbst wurde schließlich
Daniels Freundschaft zu Gott auf die
letzte Probe gestellt. Aufgrund einer
unüberlegten Unterschrift schickt
König Darius seinen Freund und Berater Daniel in den sicheren Tod. Er
soll in die Löwengrube, bevölkert von
den Kindern, die dafür ihre selbst gebastelten Löwenmasken überstreiften. In dieser ausweglosen Situation
greift Gott ein und vermag Daniel zu
retten. Diese Rettung ist letztendlich
auch sinnbildlich dafür, dass die echte Freundschaftsgeschichte zwischen
9
Daniel, seinen Freunden und Gott
auch in Gefahren und der Fremde
nicht in die Brüche geht, sondern
ewig bleibt.
Vorbereitet und durchgeführt wurden Bibeltag und Gottesdienst vom
Team der Kinderkirche Ost unter Leitung von Christina Werbitzky. Unterstützt wurden sie von den Mitarbeiterinnen der Kinderkirche West, den
Konfirmanden und Kinderkirch-Eltern, dem Kinderchor unter Leitung
von Frau Reich sowie Frau Konnerth,
Frau Schüle und Frau Leitz, die sich
um das Mittagessen kümmerten.
Bärbel Hafner-Wünning
(Text und Fotos)
10
Aus unserem Kindergarten
Konzeption!?
Wieso? Weshalb? Warum?
Was ist denn das?
Eine Konzeption ist der Entwurf eines
Werkes, bzw. ein Plan nach dem man
arbeitet, sich ausrichtet und orientiert. Sie wird von den Fachkräften,
die in der Einrichtung beschäftigt
sind, entwickelt und erstellt. Jeder
Kindergarten entwickelt seine eigene
Konzeption. Sie dient als Grundlage
für neue Kolleginnen und Kollegen,
die in der Einrichtung arbeiten, und
als Entscheidungshilfe für interessierte Eltern, die nach einem geeigneten Kindergartenplatz für ihr Kind
suchen.
Eine Konzeption ist aus heutiger Sicht
für jede Kindertagesstätte Standard
und nicht mehr aus ihr wegzudenken.
Sie wird stetig weiterentwickelt und
dient als Qualitätssicherung.
Eine Konzeption gibt Einblicke in die
pädagogische Arbeitsweise mit ihren
Schwerpunkten und Zielen, in die
personelle Besetzung, in die räum-
liche Gestaltung im Innen– und Außenbereich sowie die gesetzlichen
Grundlagen, um nur die wesentlichen
Bestandteile zu nennen.
Eine Konzeption weist auch auf die
Besonderheiten der Einrichtung hin.
So sind in ihr nachzulesen: Der Tagesablauf, wann bestimmte Bildungsangebote durchgeführt werden und
vieles mehr.
Jede Einrichtung erarbeitet ihr eigenes Profil. Für unsere Einrichtung
liegt ein bedeutender Schwerpunkt in
unserer christlichen Grundhaltung,
die im täglichen Miteinander und in
der Erziehung der uns anvertrauten
Kinder einfließt. Auch wir, meine Kolleginnen und ich, haben für unseren
Kindergarten eine Konzeption erstellt, die in Kürze druckreif ist und
bald vorgestellt werden kann. Als
Grundlage diente uns der „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung
für die baden-württembergischen
Kindergärten“.
Doris Hoyler
Minigottesdienst
Das Minigottesdienstteam besteht
aus dem Team der Sterntalernestgruppe des Evangelischen Kindergartens mit Frau Bischof, Frau Bürklein
und ihren Kolleginnen und aus Sonja Schmidtke, Leiterin der Evangelischen Kinderkrippe Roßwälden. Gemeinsam planen wir 2 Gottesdienste
im Jahr für Klein und Groß. Wer uns
dabei noch unterstützen möchte, ist
herzlich eingeladen und darf sich gerne im Kindergarten melden. Wenn Sie
diesen Gemeindebrief in Ihren Händen halten findet oder fand gerade
unser Gottesdienst zum Thema „Mit
meinen Händen bin ich da“ statt. Also
denken Sie an uns.
Sonja Schmidtke
Zu unserem nächsten Minigottesdienst am
Sonntag, 11. Oktober 2015 sind Sie herzlich eingeladen.
Über unseren Kirchturm hinaus
11
Gemeinsam für Frieden, Freiheit und
Menschenachtung eintreten
Brief unseres Landesbischof Dr.
h. c. Frank Otfried July an die Gemeinden nach dem Terrorakt von Paris (leicht gekürzt).
Nachdem Landesbischof July die Tat
als verabscheuungswürdig verurteilt, den Angehörigen sein Beileid
und unseren französischen Nachbarn sein Mitgefühl ausgedrückt
hat, schreibt er, dass diese Gewalttat auch zeigt:
„Die Bitte um Frieden und ein gutes Miteinander der Menschen und
ihrer Kulturen und Religionen ist
unverzichtbar in einer Welt, die von
Terror, Gewalt und den Versuchen
geprägt ist, die Religions- und Meinungsfreiheit einzuschränken.
Ich stelle auch in unseren Gemeinden Zeichen und Aussagen der Verunsicherungen im Zusammenleben
der verschiedenen Kulturen und
Religionen fest. Manche Ängste und
Vorurteile werden auf die Straße getragen oder auf verantwortungslose
Weise im Internet verbreitet. Nicht
der Islam, sondern fehlgeleitete Islamisten haben die Toten von Paris
auf dem Gewissen. Dies haben viele
muslimische Autoritäten in den letzten Tagen deutlich gemacht. Deshalb
müssen wir alles dafür tun, um eine
Spaltung unserer Gesellschaft zu verhindern. Wenn es überhaupt eine
Trennungslinie geben darf, dann verläuft die nicht zwischen den Religionen, sondern zwischen denen, die der
Gewalt huldigen, und jenen, die für
die Werte von Frieden, Freiheit und
Menschenachtung stehen.
Die christliche Gemeinde lebt aus der
Freiheit, die uns Christus geschenkt
hat (Galater 5,1). Aus dieser Freiheit
heraus können wir Ängsten widerstehen, Fürbitte für verfolgte Christen
und Angehörige anderer Religionen
halten und für eine offene und gerechte Gesellschaft bei uns eintreten.
Und aus dieser Freiheit heraus können wir in diesen Tagen insbesondere
auf unsere muslimischen Nachbarn
oder Gemeinden zugehen und Zeichen des Vertrauens und Miteinanderlebens geben.
Wir müssen miteinander darüber
nachdenken, wie der Gewalt und dem
Terror gewehrt werden kann und insbesondere junge Menschen aus unserer Gesellschaft vor Fehlwegen in die
Gewaltverherrlichung oder gar der
aktiven Teilnahme an Gewaltaktionen bewahrt werden können.
Fragen des Glaubens und der existentiellen Lebensgründung sind das
Gerüst einer Gesellschaft und nicht
ein zu vernachlässigendes Beiwerk. In
der deutschen Gesellschaft müssen
wir uns mehr über Fragen der Religion verständigen und nicht weniger.“
(Hervorhebungen durch die
Überarbeiterin, Pfarrerin Krohmer)
12
Personen
Wilhemine Canz
27. Februar 2015 - 200. Geburtstag
1856 gründete Wilhelmine Canz in
Großheppach im Remstal die erste Bildungsanstalt für evangelische
Kleinkinderpflegerinnen in Württemberg. Die „Großheppacher Schwesternschaft“ residiert mittlerweile
in Beutelsbach und umfasst neben
dem Mutterhaus eine evangelische
Fachschule für Sozialpädagogik, eine
evangelische Fachschule für Altenpflege, ein Wohn- und Pflegestift sowie ein Kinder- und ein Gästehaus.
Am 27. Februar 1815 wurde Wilhelmine Canz in Hornberg im Schwarzwald geboren. Schon in jungen Jahren setzte sie sich mit Grundfragen
des Glaubens auseinander. Durch
ihren Bruder, einen Theologen, hatte sie die spannungsgeladene Auseinandersetzung zwischen hegel‘schem
Idealismus und biblischem Glauben
mitverfolgt. 1843 begann die damals
28-Jährige an ihrem Roman „Eritis sicut Deus“ („Ihr werdet sein wie Gott“)
zu arbeiten, den sie 1852 zunächst
anonym veröffentlichte. Das Buch,
eine Erwiderung auf David Friedrich
Strauß‘ „Das Leben Jesu“, war heftig
umstritten. Im Kreuzfeuer der Kritik
zu stehen, galt für Frauen in der damaligen Zeit als nicht angemessen.
Wie viele ihrer Geschlechtsgenossinnen fand Wilhelmine Canz schließlich
ihr eigentliches Betätigungsfeld in
der Diakonie.
Im Jahr 1856 gründete sie in Großheppach im Remstal die erste Bil-
dungsanstalt für evangelische Kleinkinderpflegerinnen in Württemberg.
Dass die Kleinkinderbetreuung auf
professionelle Füße gestellt werden
musste, hatte sie bei Regine Jolberg
gesehen, die einige Jahre zuvor eine
entsprechende Ausbildungsstätte im
badischen Nonnenweiler eröffnet
hatte. Doch einfach sollte für Wilhelmine Canz auch dieses Projekt
nicht werden. In kirchlichen Kreisen
stand man ihrem Vorhaben skeptisch
gegenüber. In der Verwandtschaft
erntete sie Hohn und Spott, und bei
Damenkaffees lachte man über ihre
Idee, kostenlos Kinder von Bauern-
Personen
weibern zu hüten und einfache Mägde zu Erzieherinnen heranbilden zu
wollen.
Der Erfolg gab Wilhelmine Canz
am Ende recht: Die Bildungsanstalt
konnte beständig ausgebaut werden.
An lernwilligen jungen Frauen gab
es keinen Mangel. Die ausgebildeten
Kleinkinderpflegerinnen wurden in
einer Schwesternschaft nach genossenschaftlichem Prinzip organisiert
und in die überall neu entstehenden
„Kleinkinderpflegen“ gesandt. Nach
den damals neuesten pädagogischen
Erkenntnissen wurden die Kinder
dort betreut, erzogen und gefördert.
Notwendige Anerkennung erfuhr die
Großheppacher Einrichtung durch
Königin Olga, die 1870 höchstper-
Aufruf -
13
sönlich zu Besuch kam und Wilhelmine Canz später mit dem Olga-Orden
ehrte.
41 Jahre lang führte Wilhelmine Canz
die Bildungsanstalt bis zu ihrem Ruhestand 1897. Als „Mutter Canz“
am 15. Januar 1901 starb, zählten
349 Schwestern zur „Großheppacher
Schwesternschaft“. Heute residiert
das Werk in Beutelsbach und umfasst
neben dem Mutterhaus eine evangelische Fachschule für Sozialpädagogik,
eine evangelische Fachschule für Altenpflege, ein Wohn- und Pflegestift
sowie ein Kinder- und ein Gästehaus.
Quelle: www.elk-wue.de; Text: Andrea
Kittel; Bild: Großheppacher Schwesternschaft
Archivmaterial gesucht - Aufruf
Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes!
Seit dem vergangenen Herbst arbeite ich an dem kirchengeschichtlichen Thema (Arbeitstitel) „Wie hat H. Diem sein kirchenpolitisches Engagement in den
Kirchengemeinderat und in die Gemeinde eingebracht und durchgesetzt?“
Vor einiger Zeit erhielt ich unvermutet aus einem Bünzwanger Dachboden
verschiedene kleine Texte aus dieser Zeit. Das brachte mich auf den Gedanken,
dass auch in anderen Ebersbacher Dachböden oder Kellern vielleicht noch Archivalien aus dieser Zeit lagern.
Ich interessiere mich für Bilder von Hermann Diem (z. B. Konfirmanden), von
Kirche und Pfarrhaus mit Kirchenfahnen, Beerdigungen (mit Fahnen?), Bilder
vom Festzug am 1. Mai 1933 mit Gottesdienst; für Texte zu den Auseinandersetzungen zwischen Deutschen Christen und Bekennender Kirche, von Bittgottesdiensten, Fürbittezettel, Aufzeichnungen ehemaliger Kirchengemeinderäte
aus dieser Zeit, z.B. zur Beurlaubung Diems 1938 u.a., Wahlunterlagen der
Kirchenwahlen 1932 und Juli 1933, Predigten von Pfarrer Diem … und was Sie
sonst noch finden mögen.
Die Unterlagen bekommen Sie natürlich zurück. Ich bedanke mich im Voraus.
Helga Wittler-Morgen, Oberlausitzer Weg 3
Tel. (07163) 4122 Email: wimo2901@gmail.de
14
Theologische Informationen
„Kirchengeschichte als Auslegung der Heiligen Schrift“
So hat der Kirchengeschichtler und
Systematiker Professor Ebeling Aufgabe und Ziel der kirchengeschichtlichen Arbeit benannt. 2015 gedenken
wir der Beendigung des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren. Wie soll es jetzt
weitergehen in der Kirche, war die
Frage, die viele Christinnen und
Christen damals beschäftigte.
An vier Beispielen soll in diesem und
den nächsten Gemeindebriefen gezeigt werden, wie die Evangelische
Kirche in Deutschland sich neu ordnete, wie Menschen mit verschiedenen kirchenpolitischen Ansichten aus
der Zeit der Bekennenden Kirche das
ihre dazu getan haben, damit das
„Zeugnis von Jesus Christus in der
Geschichte“ und für die Welt seinen
konkreten Ausdruck finden kann.
Da der Stuttgarter Kirchentag bevorsteht beginnt die Serie mit
1. Gründung des Deutschen Evang.
Kirchentages durch Reinhold von
Thadden-Trieglaff
Die Themen der nächsten Gemeindebriefe sind:
2. Die Reise des Landesbischof Wurm
- Neugründung in Treysa
3. Hermann Diem engagiert sich für
Reformation gegen Restauration der
Kirche
4. Martin Niemöller als linker protestantischer Kämpfer in der Adenauer
Ära
Die Gründung des Deutschen Ev. Kirchentages durch Reinhold von Thadden-Trieglaff
„Die Laien schulen, ihr Gewissen
schärfen, um Verantwortung zu
übernehmen in ihrem Land!“ Das war
die Vision, die Reinhold von ThaddenTrieglaff nach 1945 in der russischen
Kriegsgefangenschaft
entwickelte.
Die Evangelischen in Deutschland
sollten nie wieder in die Irre gehen,
wie in der Zeit des Nationalsozialismus. Laientreffen, die sich mit dem
christlichen Glauben und der Verantwortung in Kirche, Gesellschaft und
Politik auseinandersetzen, kannte
von Thadden-Trieglaff (1891-1976)
aus der Pommerschen Heimat. Solche
Treffen veranstaltete schon der Vater, der zum pommerschen Adel gehörte und u.a. Mitglied des dortigen
Provinziallandtages war. Die ältere
Schwester Elisabeth von Thadden, die
1944 von den Nazis als Widerstandskämpferin hingerichtet wurde, war
auch von diesen Treffen beeinflusst
worden.
Reinhold von Thadden studierte
Rechtswissenschaften, war Soldat
im ersten Weltkrieg und übernahm
nach seiner Dissertation (Völkerrecht und Völkerbund) die Leitung
der Familiengüter. Von 1932-44 war
er Mitglied der Preußischen Generalsynode, 1933 schloss er sich der
Bekennenden Kirche an und unterzeichnete 1934 die „Barmer Theologische Erklärung“. Als er im Mai
Theologische Informationen
1934 zum Präses der oppositionellen
Bekenntnissynode in Stettin gewählt
wurde, lag schon eine wichtige Initiative und Erfahrung mit dem „Pommerschen Kirchentag in Stettin“ vor.
20.000 evangelische Christen aus
den pommerschen Gemeinden - also
Laien - kamen zu diesem Kirchentag.
Dieses Treffen kann man als Vorläufer des 1949 gegründeten Deutschen
Evangelischen Kirchentages ansehen.
Von Thadden war die Laienbewegung
wichtig, Kirche sollte keine Pastorenkirche sein. Er sagte 1949: „Überall
da, wo sich unser Alltag abspielt, wo
von Bauern gesät und geerntet wird,
wo das kaufmännische Gewerbe um
den engen Raum des inneren Marktes kämpft, da hat die Kirche ihre
Botschaft auszurichten.“ Mit diesen
Gedanken trifft er das lutherische
Verständnis vom Priestertum aller
Gläubigen und dessen Verständnis
vom Beruf in der Welt als rechten
Gottesdienst. Die Erfahrung aus der
Zeit der Bekennenden Kirche um
ein glaubwürdiges Zeugnis von Jesus
Christus vor der Welt ist wohl bei ihm
und den Mitgründern die ursprüngliche Motivation für die Kirchentagsgründung 1949 gewesen.
Vorausgegangen war die erste „Evangelische Woche“ in Frankfurt, die von
Thadden zu einem landesweiten Kirchentag ausdehnen wollte. Da aber
Martin Niemöller als Kirchenpräsident von Hessen-Naussau das ablehnte, verbündete sich von Thadden mit
dem Landesbischof Lilje (Hannover),
so dass der 1. Deutsche Evangelische
Kirchentag 1949 in Hannover unter
15
dem Motto „Kirche in Bewegung“
stattfand.
Die nach 1950 zweijährig stattfindenden Kirchentage haben dem Nachkriegs-Protestantismus entscheidende Impulse gegeben, verstanden sich
als „Zeitansage“ und nahmen zu allen wichtigen gesellschaftspolitischen
Fragen Stellung und oft auch über
den bis dahin geltenden Tellerrand
(z.B.: Wiederbewaffnung, Ostpolitik,
Dialog Juden und Christen, Vergangenheitsbewältigung) hinaus.
Bis zum Mauerbau 1961 – drei Wochen nach dem Berliner Kirchentag
– waren die Laientreffen für die bis
dahin gemeinsam agierende Evangelische Kirche in Deutschland ein wichtiges Treffen, das auch die Sehnsucht
nach der deutschen Einheit aufrechterhielt. Reinhold von Thadden war
von 1949 bis 1964 Kirchentagspräsident. Im Konstituierungsbeschluss
von 1949 lautet der Auftrag des Kirchentages: „Er soll der Zurüstung der
evangelischen Laien für ihren Dienst
in der Welt und in der christlichen
Gemeinde dienen sowie die Gemeinschaft und den Austausch der Laien
der im Weltkirchenrat zusammengeschlossenen Kirchen fördern.“
Helga Wittler-Morgen
Quellen:
Palm, Dirk: „Wir sind doch Brüder“ 2002,
Göttingen
Käßmann, Margot: Zur Geschichte des
Deutschen Evangelischen Kirchentages
17.05.2005 - Vortrag im Nds. Landtag
16
Aus Jugendarbeit und CVJM
Zeltlager 1. - 14. August 2015
In den Sommerferien findet wieder unser Zeltlager statt. Ausflüge machen, leben
im Freien, singen am Lagerfeuer, spielen, malen, tanzen, Partys feiern, miteinander toben und tuscheln, baden im Fluss oder See, biblische Geschichten erleben
und noch viel mehr coole Erlebnisse erwarten uns auf dem Waldjugendzeltplatz
Adelmühle nordwestlich von Ravensburg. Dort wohnen wir zu viert in Zelten und
schlafen auf Feldbetten. Eine urige Versammlungshütte macht uns vom Wetter
unabhängiger und es stehen uns moderne Sanitärräume zur Verfügung.
Der Feuertobelbach schlängelt sich durchs Lager­
gelände und lädt zu Wasserschlachten und zum Staudammbauen ein. Eine Spielwiese, der umliegende Wald
und mehrere Feuerstellen sowie ein Weiher versprechen spannende und actionreiche Programme.
Aus Jugendarbeit und CVJM
17
Teilnehmer: Kinder der 4.-7. Klasse (Jahrgänge 2002-2004)
sowie letztjährige Teilnehmer Jahrgang 2001
Jüngere Kinder nur nach Rücksprache (Tel. 07163/4702)
Bei Kindern mit Behinderung bitte telefonische Kontaktaufnahme.
Teilnehmerbeitrag: 235 EUR (Familienmitglieder des CVJM zahlen 210 EUR)
Enthalten sind: Vollverpflegung, Unterbringung, Versicherungen, Busfahrten
und Programme. Es bestehen vielfältige Zuschussmöglichkeiten.
Rückfragen: Jan-Lorin Goblirsch, Tel. 07163/4702, zeltlager@cvjm-ebersbach.de
Mehr Infos und die Anmeldung zum Download: www.zeltlager-ebersbach.de
und bei den Pfarrämtern der Ev. Kirchengemeinde Ebersbach.
18
Diakonie
20 Jahre Vesperkirche Göppingen
1995 - ein Jahr nach der Öf fnung
der ersten Vesperkirche in der
Stuttgarter Leonardskirche – öf fnete die Göppinger Vesperkirche
ihre Türen.
Die Stadtkirche wird seitdem für
einige Winterwochen im Januar/
Februar ein Ort, an dem Menschen
zu einem Mittagessen, einer Tasse Kaf fee und Kuchen eingeladen
sind. Jede und jeder ist willkommen, gegen einen geringen Eigenbetrag eine gute und vollwertige
Mahlzeit einzunehmen und am
Tisch anderen Menschen zu begegnen.
Pfr. Martin Friz, der Gründer der
Stuttgarter Vesperkirche sagte
dazu: „ Jeder dar f zu uns kommen,
wie er ist, wie er geworden ist –
und so dar f er auch wieder gehen.“
Leib und Seele sollen satt werden
in der Vesperkirche, darum gibt es
auch in Göppingen mittags eine
kurze Andacht, die zum Nachdenken und Gespräch am Tisch einladen kann. Mittlerweile kommen
täglich ca. 200 Gäste – aber die
Vesperkirche will keine Suppenküche oder Armenspeise sein: Im
Gegenteil, sie will ein Akt der Solidarität und Gemeinschaf t sein,
Respekt und Toleranz für die unterschiedlichen Gäste sind dabei
selbstverständlich.
Viele ehrenamtliche HelferInnen
sind in diesen Wochen nötig, damit alles gut läuf t.
Frau Jutta Liebisch aus Ebersbach
gehört seit diesem Jahr zu den
Ehrenamtlichen in der Göppinger
Vesperkirche. Wir haben Ihr ein
paar Fragen gestellt:
1. Seit wann sind Sie Mitarbeiterin
und was sind dort Ihre Aufgaben?
Erst seit diesem Jahr bin ich Mitarbeiterin der Vesperkirche. Die
Aufgaben dort sind vielfältig.
Angefangen von der Kasse über
die Suppenstation bis hin zur
Warmtheke und der Kaf feestation.
Daneben gibt es noch den Gästeser vice, die Geschirr-Vorreinigung,
viele helfende Hände in der Küche
beim Spülen und bei der Kuchenund Geschirr vorbereitung. Außerdem muss die Nachversorgung
gesichert sein, damit an den Stationen nichts ausgeht. Und dann gibt
es auch noch einen Fahrdienst.
2. Warum haben Sie sich für die
Mitarbeit dort entschlossen?
Jedes Jahr habe ich in der Zeitung
die Berichte über die Vesperkirche
ver folgt. Dabei nahm ich mir immer vor, einen Kuchen zu backen
und vorbeizubringen. Und dabei
blieb es auch.
Eine Kollegin brachte mich auf die
Idee, in der Vesperkirche mitzuarbeiten. Daran hatte ich vorher
überhaupt nicht gedacht. Der Entschluss fiel schnell. Es gab eine
Infoveranstaltung, eine Hygiene-
Diakonie
19
schulung, die Auswahl der Arbeitstage und dann ging’s los.
nen Horizont. Könnte manchem
nicht schaden.
3. Welche Er fahrungen haben sie
bisher gemacht?
4. An wen muss man sich wenden,
wenn man in der Vesperkirche mitarbeiten will?
Durchweg positive. Ich bin überwiegend im Gästeser vice eingesetzt. Das bedeutet, dass man die
Tische herrichtet, für die Gäste
das komplette Geschirr wegräumt,
sich auch mal Zeit nimmt und mit
ihnen redet. Mit der Zeit kennt man
die Gesichter und es ist schön, die
Menschen wöchentlich wiederzusehen. Wenn ich nach meinem Dienst
aus der Vesperkirche gehe, bin ich
vollkommen geerdet. Es erweitert
schlicht und ergreifend den eige-
Der verantwortliche Leiter heißt
Wolfgang Baumung. Er ist auch
Leiter
der
Einrichtung
Haus
LINDE e.V. in Göppingen. Man erreicht ihn telefonisch unter der
Nummer (0 71 61) 96 59 06-11 oder
per Mail: baumung@linde-gp.de.
Übrigens wird man als “Neue/r“
von den Helfern sehr herzlich aufgenommen und eingearbeitet.
Helga Wittler-Morgen
Wolfgang Baumung und Jutta Liebisch, Foto: privat
20
Was war? Was kommt?
Begreift ihr meine Liebe?
Zum Weltgebetstag von den Bahamas
am 6. März 2015
Große Vielfalt auf kleinem Raum: so
könnte ein Motto der Bahamas lauten. Der Inselstaat zwischen den USA,
Kuba und Haiti besteht aus 700 Inseln, von denen nur 30 bewohnt sind.
Ein lebendiger christlicher Alltag
prägt die Bahamas. Über 90 Pro-zent
gehören einer Kirche an. Dieser konfessionelle Reichtum fließt auch in
den Gottesdienst zum Weltgebetstag
2015 ein, der von Frauen der Bahamas kommt.
Traumstrände, Korallenriffe und
glasklares Wasser machen die Bahamas zu einem Sehnsuchtsziel für
Tauchbegeisterte und Sonnenhungrige. Die Bahamas sind das reichste
karibische Land und gehören zu den
hochentwickelten Ländern weltweit.
In der sozialen Entwicklung und bei
der Gleichstellung von Frauen und
Männern schneiden sie im internationalen Vergleich recht gut ab.
Aber es gibt auch Schattenseiten im
karibischen Paradies und es hat mit
Problemen zu kämpfen: extreme Abhängigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit und erschreckend verbreitete
häusliche und sexuelle Gewalt gegen
Frauen und Kinder.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer
Heimat – beides greifen die Weltgebetstagsfrauen in ihrem Gottesdienst
auf. In der Lesung aus dem Johannesevangelium (13,1-17), in der Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht,
wird für die
Frauen der Bahamas Gottes
Liebe erfahrbar. Gerade in
einem Alltag in
Armut und Gewalt
braucht
es die tatkräftige Nächstenliebe
von jeder und jedem Einzelnen,
braucht es Menschen, die in den
Spuren Jesu Christi wandeln!
Rund um den Erdball gestalten
Frauen am Freitag, den 6. März
2015, Gottesdienste zum Weltgebetstag. Frauen, Männer, Kinder
und Jugendliche sind dazu herzlich
eingeladen. Im Gottesdienst zum
Weltgebetstag 2015 erleben wir,
was Gottes Liebe für uns und unsere Gemeinschaft bedeutet – sei es
weltweit oder vor unserer Haustür!
Lisa Schürmann
Weltgebetstag der Frauen
Deutsches Komitee e.V.
Was war? Was kommt?
21
22
Was war? Was kommt?
Kinderchor führt „Hänsel und Gretel“ auf
„Hänsel und Gretel“ von Engelbert
Humperdinck ist eine oft gespielte
und berühmte Oper mit schönen und
bekannten Melodien, wie das Volkslied „Ein Männlein steht im Walde“
oder auch der „Abendsegen“.
KMD Michael Benedict Bender (Ravensburg) hat diese Märchenoper für
Kinderchor und Klavier zu vier Händen bearbeitet. Dabei nimmt er nur
wenige Änderungen am Notentext
vor und teilt die durchkomponierte
Großform in einzelne Arien bzw. Lieder auf. Die Verbindungstexte werden
schauspielerisch
dargestellt.
Durch diese Umarbeitungen ist
eine für Kinder leicht fassliche
und umsetzbare Märchenoper
von einer guten Stunde Dauer
entstanden.
Herzliche Einladung an alle
Kinder und Erwachsenen zur
Aufführung von „Hänsel und
Gretel“ mit dem Kinderchor
unter der Leitung von Stefanie
Reich und Rou-Wei Yeh und YiHsin Lee am Klavier am Sonntag, 15. März um 17 Uhr im
großen Saal des Gemeindezentrums.
Am Freitag, 13. März findet
ebenfalls um 17 Uhr im großen
Saal des Gemeindezentrums
eine öffentliche Generalprobe der Kinderoper statt. Auch
dazu laden wir herzlich ein.
Der Eintritt ist frei.
An alle Kinder ab 5 Jahren:
Wenn ihr gerne singt und wissen
wollt, wie das klingt, wenn viele Kinder zusammen singen, dann kommt
am Montag, 16. März in den Kinderchor. Wir wollen gemeinsam bekannte Lieder singen und neue Lieder
lernen. Die Probe findet im Gemeindesaal bei der Veitskirche statt von
17.00 Uhr bis 17.30 Uhr für Kinder
ab 5 Jahren bis 2. Klasse und von
17.35 Uhr bis 18.20 Uhr für Kinder
der 3. bis 6. Klasse.
Stefanie Reich
23
Evangelischer Kirchentag 2015 in Stuttgart
Bedeutsam in der Gesellschaft
Christinnen und Christen mischen
sich in die Gesellschaft ein, dafür
steht der Kirchentag. Er gibt nicht
vor, was richtig oder falsch ist, sondern lädt ein zum offenen und streitbaren Dialog – ob vor 1989 im OstWest-Konflikt, während der Debatten
um die Nato-Nachrüstung in den
1980er Jahren oder gegenwärtig zu
Weltwirtschaft und sozialer Gerechtigkeit. So wurde der Kirchentag zu
einem Forum der Freimütigkeit, wie
es in der deutschen Gesellschaft kein
zweites gibt. Dafür stehen auch viele
Persönlichkeiten, die dem Kirchentag
ein Gesicht gegeben haben, wie Richard von Weizsäcker, Erhard Eppler,
Gustav Heinemann oder Dorothee
Sölle.
Belebend für die Kirche
Für engagierte Gemeindechristen ist
der Kirchentag eine reiche Inspirationsquelle. Viele kommen begeistert
vom Fest des Glaubens nach Hause
zurück – beseelt von einem besonderen Jugendgottesdienst, einer Liturgischen Nacht oder einem Nachbarschafts-Projekt, das sie auf dem
„Markt der Möglichkeiten“ kennen
gelernt haben. So gibt der Kirchentag
immer wieder belebende Impulse für
die Kirche. Seine Bibelarbeiten sind
ein Paradebeispiel evangelischer Verkündigungskultur, neue Kirchenlieder gehen aus Kirchentagen hervor.
Mit dem Feierabendmahl hat der Kirchentag zur Erneuerung einer evangelischen Abendmahls-Frömmigkeit
beigetragen. Kirchentage beweisen,
dass eine beherzte Spiritualität auch
dem verkopften Protestantismus gut
ansteht.
Begegnung mit aller Welt
Der Deutsche Evangelische Kirchentag ist weder eine rein deutsche noch
eine allein evangelische Veranstaltung. Er bringt regelmäßig Menschen
aus aller Welt und aus unterschiedlichen Konfessionen und Religionen
zusammen. Um die 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedes Treffens kommen aus dem Ausland, aus
etwa 80 verschiedenen Nationen.
Wer den Kirchentag einmal besucht,
erfährt: Die christliche Weltgemeinschaft und der religiöse Globus sind
kunterbunt; es gibt leidenschaftliches
Engagement und viele kreative Ideen,
die Glauben und Leben der Christen
hierzulande bereichern können. Damit trägt der Kirchentag nicht nur
zur Ökumene, sondern auch zur Völkerverständigung bei.
Quelle: www.kirchentag.de
24
Gemeindefreizeit für Senioren 2015
Vom 21. - 27. September 2015
im Chiemgau – eine der schönsten
Landschaften
Oberbayerns.
Als Standort haben wir das 3-Sterne-Hotel Oberwirt (www.oberwirt.
de) am Obinger See ausgewählt. Das
Hotel liegt direkt am See mit großer
Liegewiese und eigenem Badesteg.
Eine hauseigene Metzgerei und die
schon mit mehreren Auszeichnungen prämierte Küche sorgen für das
kulinarische Wohl der Gäste. Der
Tag beginnt mit einem Vitalbuffet
zum Frühstück, mittags gibt es ein
Dreigängemenü mit drei verschiedenen Hauptgerichten zur Wahl von
Fisch, Fleisch und vegetarisch.
Die Zimmer sind liebevoll eingerichtet und alle mit Dusche/WC bzw.
Bad/WC, Radio, TV und Telefon ausgestattet.
Für die An- und Rückreise und für
alle Ausflüge vor Ort wird uns ein
komfortabler Reisebus zur Verfügung stehen. Ausflüge sind geplant
z.B. zum 10 km entfernten Chiemsee
mit den Inseln Herren- und Frauenchiemsee, zum Kloster Seeon mit
der Seeoner Seenplatte, zur 1.500
m hohen Kampenwand mit der Kampenwandseilbahn oder zum 1.838 m
hohen Wendelstein mit der Wendelsteinzahnradbahn und evtl. nach Rosenheim. Die Ausflüge finden je nach
Wetterlage statt.
Ein besonderes Anliegen bei der Freizeit ist uns auch Zeit für die Gemeinschaft, gute Unterhaltung, gemeinsames Singen (Liederbücher nehmen
wir mit) und Spielen. Wir freuen uns
über Ihren Anruf und geben Ihnen
gerne weitere Auskünfte. Zögern Sie
daher nicht und sichern Sie sich Ihren Platz.
Leitung: Marianne und Bernd Luipold
Preis: 750,00 EUR im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag: 42,00 EUR
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Anmeldeschluss: 15. Mai 2015
Im Preis enthaltene Leistungen:
Vollpension, Schifffahrt auf dem
Chiemsee, Bergbahn, evtl. Stadtführungen und Eintritte, Reiserücktrittsversicherung, Trinkgelder
Anmeldeformulare erhalten Sie bei:
Marianne und Bernd Luipold
Diegelsberger Str. 2
73061 Ebersbach
Tel.: 07163 2460,
Mobil: 0151 27119620
E-Mail: m.luipold@gmx.de
oder im Pfarramt
Terminkalender
25
Spielgruppen
Kaf fee unterm Kirchturm
Mo 9:30-11:00 Uhr - Zwergentruppe
Mo 15:30-17:00 Uhr - Igelchen
Mi 15:30-11:00 Uhr - Krabbelkiste
Fr 15:00-17:00 Uhr - Mäusekinder
im Gemeindezentrum, Zeppelinstraße
Auskunft: Sarah Lienau, Tel. 9957195,
Email: sarahlienau@gmx.de
1 x monatlich freitags um 14:30 Uhr
im Gemeindesaal bei der Veitskirche
Auskunf t: Anita Altwasser, Tel. 7314,
Ursula Scheiner t, Tel. 51537
Frauenrunde
1 x monatlich um 20:00 Uhr
im Kleinen Saal im Gemeindezentrum.
Erhaltungsgymnastik
Auskunf t: Christa Aichele, Tel. 2614,
Herta Rieth, Tel. 7359, Helga Zimmermann, Tel. 7961
Mo 14:00-15:00 und 15:00-16:00 Uhr
im Großen Saal des Gemeindezentrums
Auskunft: Hilde Schwenger, Tel. 4305
Chöre
Kinderchöre
Mo 17:00-17:30 Uhr 5 Jahre - 2. Klasse
Mo 17:35-18:20 Uhr 3.-6. Klasse
im Gemeindesaal bei der Veitskirche
Kirchenchor
Mo 20:00 Uhr
im Gemeindesaal bei der Veitskirche
Jugendchor
Mo 20:00 Uhr
im Kleinen Saal des Gemeindezentrums
Auskunf t: Eddy Scheck,
Tel. 01522 8649479
Auskunf t: Stefanie Reich, Tel. 5360325
CVJM Ebersbach e.V.
Spielschar Gemeindezentrum
(im Gemeindezentrum)
Fr 15:00-16:00 Uhr
Lara Hauser, Tel. 909744
(Kinder 1.-3. Klasse)
Die Dreckspatzen
Do 17:30-18:30 Uhr
Anneke Goblirsch, Tel. 52139
(Kinder 3.+4. Klasse)
Die wilden Vampire
Mi 17:30-19:00 Uhr
Michel Goblirsch, Tel. 52139
(Kinder 6.-8. Klasse)
Tea-Time-Girls nach Vereinbarung
(Mädchen 14-16 J.)
Kathrin Eberhardt, Tel. 9952792
Teeny-Treff-FSK 16 Do nach Vereinbarung
Ramona Leinweber, Tel. 4702
Die Eber von Ebersbach Fr nach Vereinbarung
(Jungs 21-26 Jahre)
Alexander Ganßloser, Tel. 9956160
Singschar
nach Vereinbarung
(Jugendliche 16-18 J.)
(Junge Frauen 20-35 J.)
Teeny-Treff
Mi 18:00-19:30 Uhr
(Herren ums „Schwabenalter“)
Jugendtreff „Two“: (im Gemeindezentrum)
Fr 19:00-23:00 Uhr
(ungerade KW)
(alle ab 14 Jahren)
Soweit nichts anderes vermerkt ist, trifft man sich im CVJM-Häusle am Kümmelbachweg.
26
Terminkalender
Sonntags-Gottesdienste
Minigottesdienst
10:00 Uhr in der Veitskirche
1 x im Monat:
11:00 Uhr im Gemeindezentrum
bei besonderen Anlässen:
10:00 Uhr im Gemeindezentrum
und einmal im Monat
11:00 Uhr in Büchenbronn im Gemeinderaum
sonntags 10:00 Uhr im Großen Saal
Gottesdienste mit Abendmahlsfei er
an den großen kirchlichen Feiertagen
und 1 x monatlich in der Veitskirche sowie am 2. Sonntag im ungeraden Monat
im Gemeindezentrum (wenn möglich)
des Gemeindezentrums nach
Ankündigung im Stadtblatt
Kindergottesdienste
jeden Sonntag (außer in den Ferien)
10:00 Uhr im Gemeindesaal bei
der Veitskirche
11:00 Uhr im Kleinen Saal des
Gemeindezentrums
Taufgottesdienst
am 1. Sonntag im Monat in der Veitskirche (Verschiebung durch besondere
Feiertage)
Lichtblick-Abendgottesdienst
pixelio
alle zwei Monate am ersten Sonntag
um 20:00 Uhr im Gemeindesaal bei der
Veitskirche
Besondere Gottesdienste in der Osterzeit
Sonntag, 22. März
10:00 Uhr
Festgottesdienst zur Goldenen Konfirmation
in der Veitskirche
Montag, 30. März
19:30 Uhr
Passionsandacht
im Gemeindesaal bei der Veitskirche
Dienstag, 31. März
19:30 Uhr
Passionsandacht
im Gemeindezentrum
Gründonnerstag, 2. April 19:30 Uhr
Abendmahlsgottesdienst in der Veitskirche
Karfreitag, 3. April
10:00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl
in der Veitskirche
Ostersonntag, 5. April
6:00 Uhr
Osternachtsgottesdienst mit Abendmahl
in der Veitskirche
10:00 Uhr
Festgottesdienst mit Abendmahl
im Gemeindezentrum
Ostermontag, 6. April
10:00 Uhr
Auferstehungsgottesdienst
in der Feierhalle des Friedhofs
Stationen des Lebens
27
Auf den Namen des Dreieinigen Gottes wurden getauft:
Paul Martin Musluoglu
Im Hegnach 40
07.12.2014
Abschied genommen haben wir von den Verstorbenen:
Otto MännerBahnhofstraße 102.11.2014
Frieda Berg, geb. Jeske
Teckstraße 41
29.11.2014
Elise Pauline Lüneberg, geb. Mohr
Büchenbronner Str. 57
30.11.2014
Beate Wallitschek, geb. Klein
Eberhardstraße 6
02.12.2014
Fritz MüllerBahnhofstraße 102.12.2014
Liese HaugBahnhofstraße 107.12.2014
Karl Albert Henni
Büchenbronner Str. 57
10.12.2014
Maria Weinmann, geb. Bach
Leintelstraße 9
28.12.2014
Doris Erika Kohler, geb. Schmid
Landhausstraße 35
13.01.2015
Almuth Hildegard Wacker
Schillerstraße 2
13.01.2015
Erwin RoosBüchenbronner Str. 5728.01.2015
Sara Denndorf, geb. Wenzel
Teckstraße 12
29.01.2015
Brigitte Margot Roos
Stuifenstraße 3, Plochingen
31.01.2015
Erwin Wilhelm Mayer
Untere Sonnenhalde 6
04.02.2015
Erich ZwickerSchorndorfer Str. 805.02.2015
Jesus Christus spricht: Ich bin die
Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, der wird
leben, auch wenn er stirbt.
28
Pfarramt Ebersbach-West
Pfarrer Thomas Harscher
Büchenbronner Str. 34
Tel. (07163) 3579
Fax (07163) 534384
pfarramt.ebersbach-west@elkw.de
Pfarramt Ebersbach-Ost
Pfarrerin Gabriele Krohmer
Barbarossastr. 5
Tel. (07163) 8858
Fax (07163) 534358
pfarramt.ebersbach-ost@elkw.de
Vikariat
Vikarin Lara Wagner
Marktplatz 16
Tel. (07163) 9955373
vikariat@evkirche-ebersbachfils.de
Gemeindebüro und Kirchenregisteramt
Sekretärin Magdalena Landmann
Büchenbronner Str. 34
Tel. (07163) 3579
Fax (07163) 534384
gemeindebuero.ebersbach@elkw.de
Mo-Do 9:30 Uhr - 11:30 Uhr
Kirchenpflege (Finanzen)
Petra Götz
Zeppelinstr. 40
Tel. (07163) 3880
kirchenpflege@evkirche-ebersbachfils.de
Bürozeiten: Di-Do 9:00 - 12:00 Uhr
CVJM Ebersbach e.V.
Hans-Peter Goblirsch
Rehweg 1, Tel. (07163) 52139
www.cvjm-ebersbach.de
Betreuung Wohn- und Pflegestif t
Pfarrer Jürgen Mangold
Ortsstr. 28/1, Bünzwangen
Tel. (07163) 2450
juergen.mangold@elkw.de
Über Spenden für den Gemeindebrief
oder andere Zwecke freuen wir uns sehr.
Kreissparkasse Göppingen: IBAN: DE65 6105 0000 0001 0013 21
BIC: GOPS DE 6G
Volksbank Göppingen:
IBAN: DE35 6106 0500 0400 0580 06
BIC: GENO DE S1 VGP
Kirchenmusik (Orgel und Kirchenchor)
Stefanie Reich
Memelweg 9
Tel. (07163) 5360325
kirchenmusik@evkirche-ebersbachfils.de
Mesner/-innen
Veitskirche:
Margitta Wollenschläger
Martinstr. 15
Tel. (07163) 909648
Gemeindezentrum:
Karl Strohmaier
Zeppelinstr. 38
Tel. (07163) 3995
Büchenbronn:
Erika Schüle
Esslinger Weg 4
Tel. (07163) 7946
Evangelischer Kindergar ten
Zeppelinstr. 40
Leitung: Doris Hoyler
Tel. (07163) 5779
kindergar ten@evkirche-ebersbachfils.de
Grüner Gockel
gruener-gockel@evkirche-ebersbachfils.de
Besuchen Sie unsere homepage:
www.evkirche-ebersbachfils.de
Impressum:
Der Gemeindebrief erscheint vierteljährlich
Herausgeberin:
Evangelische Kirchengemeinde Ebersbach
73061 Ebersbach an der Fils
Redaktion: Petra Götz
Thomas Harscher
(v.i.S.d.P.)
Gabriele Krohmer
Magdalena Landmann
Helga Wittler-Morgen
Bildnachweis: siehe Artikel oder privat
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