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- Kassenärztliche Vereinigung Westfalen

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Nr. 2 | 27. Februar 2015
BERUFSPOLITIK | INFORMATIONEN | MITTEILUNGEN |
Amtliches Bekanntmachungsorgan der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe
PRAXISINFORMATIONEN IN DER HEFTMITTE
Syrische Kriegsopfer finden Zuflucht im „Haus der Würde“
Der Verein Deutsch-Syrische Ärzte für humanitäre Hilfe e. V.
organisiert medizinische Hilfe für die syrische Bevölkerung
> Seite 6
Abrechnungssystematik im Notfalldienst: Urteil des
Bundessozialgerichts (BSG) hat Auswirkungen auf die Vergütung
> Seite 4
Mit Amtlichen
Bekanntmach
unge
In der Heftmitte:
praxis intern mit allen praxisrelevanten Informationen
unter anderem
mit aktuellen
Ausschreibun
gen von
Vertragsarztund
psychotherap
eutensitzen
ab Seite 18
n
Inhalt
4
6
10
4
Abrechnungssystematik im Notfalldienst: Urteil des
Bundessozialgerichts (BSG) hat Auswirkungen auf die Vergütung
6
Syrische Kriegsopfer finden Zuflucht im „Haus der Würde“
Der Verein Deutsch-Syrische Ärzte für humanitäre Hilfe e. V. organisiert
medizinische Hilfe für die syrische Bevölkerung
10
Problemlöser, Vermittler und Beichtvater
Dr. Siegfried Treichel ist seit mehr als 20 Jahren ehrenamtlicher
Ombudsmann der KVWL
12
Einfacher Online-Check als erster Schritt zur Barrierefreiheit
13
Sicherung der ambulanten Versorgung:
Fördermittel für folgende Standorte und Planungsbereiche
2/2015
STANDARDS
14
Kurznachrichten, Impressum
18
Amtliche Bekanntmachungen
18
Entschädigungsregelung für Organmitglieder nach § 81 Abs. 1
Ziff. 8 SGB V – Höhe des Punktwertes für das Wirtschaftsjahr 2015 –
19 Ausschreibungen von Vertragsarzt-/
Vertragspsychotherapeutensitzen in Westfalen-Lippe
2
Nr. 2 | 27. Februar 2015
mit praxisrelevanten Informationen
in der Heftmitte zum Heraustrennen
Mehr Geld für Krankenkassen –
aber keinen Cent für die Versorgung
Und doch wird genau das versucht! Der ganz
normale Rechtsgrundsatz „gleicher Lohn für
gleiche Arbeit“ soll nach Ansicht der Bundesvorsitzenden des Verbandes der Ersatzkassen
vdek, Ulrike Elsner, für die Ärzte nicht gelten.
Sie forderte vor wenigen Tagen vor der Berliner Presse, die „völlig unsinnige Konvergenzregelung“ im geplanten Versorgungsstärkungsgesetz wieder zu streichen. Denn diese
führe am Ende dazu, dass die Ärzte und Psychotherapeuten „vornehmlich in den KV-Regionen Nordrhein und Westfalen-Lippe“ eine
höhere Vergütung bekämen. Eine halbe Milliarde Euro zusätzlich müssten die gesetzlichen
Krankenkassen jährlich für NRW nachschießen. Diese Geldverschwendung, so Elsner,
brächte keinen „Mehrwert für die Versicherten“. Ihr Mantra: „Wenn Ärzte mehr Geld bekommen, dann muss sich aus unserer Sicht
auch die Versorgung verbessern.“
Irrtum, Frau Elsner. Wir halten hier in NRW wie
auch anderswo in der Republik schon seit
langem eine anerkannt gute Versorgung für
Ihre Versicherten aufrecht. Und nun wollen
und werden wir auch endlich die Vergütung
dafür erhalten, die uns schon seit Jahren
zusteht.
Völlig zur Farce wird die Blockade des vdek
gegenüber den berechtigten Forderungen von
bislang unterfinanzierten KV-Regionen, wenn
auf derselben Pressekonferenz mehr Geld für
die Krankenkassen gefordert wird. Begründung: Das Geld aus dem Gesundheitsfonds
brauche man zur Gegenfinanzierung (!) der
anstehenden Reformpakte der Bundesregierung im Gesundheitswesen.
Bringen wir beide Aussagen einmal kurz auf
den Punkt: Der vdek fordert mehr Geld für
seine Mitgliedskassen, gleichzeitig aber will er
die Ärzte und Psychotherapeuten auf niedrigem Niveau einfrieren.
Diese „Philosophie“ eines Dachverbandes der
Krankenkassen sollte der Bundesgesundheitsminister zur Kenntnis nehmen und konsequent handeln. Die vorgesehene Regelung zur
Angleichung der regionalen Gesamtvergütung
an die tatsächlich behandelte Morbidität muss
klar und eindeutig ausfallen. Die Krankenkassen dürfen sich nicht an ihrer Verpflichtung
vorbeimogeln können. Wenn der Deutsche
Bundestag es mit seinen Gesetzen ernst
meint, darf er solche „Verweigerungen mit
Ansage“ nicht zulassen. Klare Kante ist gefragt!
Wir bleiben bei unserer klaren und eindeutigen Forderung: In Westfalen-Lippe muss
endlich gleiches Honorar für gleiche
Leistung gezahlt werden!
Dr. Thomas Kriedel,
KVWL-Vorstandsmitglied
2/2015
N
ehmen wir einmal an, ein Arbeitgeber, der sich bislang vor der Zahlung des allgemein gültigen Tariflohns gedrückt hat, müsse dies nun
zähneknirschend mit gesetzlichem Zwang
doch tun. Glauben Sie, er könnte in unserem
Rechtssystem die Zahlung des so eingeklagten
Lohns an neue Bedingungen knüpfen? Seine
Arbeitnehmer zum Beispiel verpflichten, zum
Ausgleich für seine zusätzlichen Kosten nun
eben länger oder mehr zu arbeiten? Kein Arbeitsgericht, ja nicht einmal ein grundsätzlich
arbeitgeberfreundlicher Politiker würde so ein
Verhalten akzeptieren.
3
Abrechnungssystematik
im Notfalldienst
Urteil des Bundessozialgerichts (BSG)
hat Auswirkungen auf die Vergütung
A
2/2015
ufgrund zahlreicher Anfragen zu den jüngsten
Veränderungen bei der
Abrechnungssystematik
im Notfalldienst fassen wir den aktuellen Sachstand und die avisierten
Schritte für die Zukunft zusammen:
4
Das Bundessozialgericht (BSG) hat
im Jahr 2008 und mit Blick auf die
Besuchsbereitschaftspauschale im
Jahr 2012 erneut entschieden, dass
die ambulanten Notfallleistungen
der Krankenhäuser mit denen des
ambulanten Versorgungsbereiches
gleichgestellt werden müssen und
dass weder auf der Ebene des EBM
noch auf der Honorarverteilungsebene Unterschiede in der Honorierung zulässig sind. Der Bewertungsausschuss (BA) hat daraufhin die
Vergütung der ambulanten Notfallversorgung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) rückwirkend
zum 1. Januar 2008 neu geregelt (s.
auch praxis intern 1/2015, Seite 6).
Keine rückwirkende
Honorarkorrektur
Die vom BSG festgestellte finanzielle
Schlechterstellung der Krankenhäuser bei der Abrechnung von Notfallleistungen muss zukünftig ausgeglichen werden, ohne dass die
Gesamtausgaben steigen. Deshalb
wurden die abrechenbaren Notfallpauschalen nach Uhrzeiten differenziert unterschiedlich bewertet.
Für den Zeitraum innerhalb der
Woche ab 19 Uhr sowie ganztägig an
Samstagen, Sonntagen, gesetzlichen Feiertagen sowie am 24. und
31. Dezember, wird die Notfallpauschale für die niedergelassenen
Ärzte von bisher 25,93 auf 20,03
Euro gesenkt. Werden Notfallleistungs-Pauschalen parallel zu regulären Praxissprechstunden (zwischen
7 und 19 Uhr, außer an Samstagen,
Sonntagen, gesetzlichen Feiertagen
sowie am 24. und 31. Dezember) in
Anspruch genommen, werden diese
mit jeweils 13,05 Euro abgerechnet.
Der Besuch im Notfalldienst ist in
diesem Zusammenhang von 47,51
auf 79,91 Euro aufgewertet worden.
Die Entscheidung des BSG wirkt sich
auf zukünftige Abrechnungen und
nicht auf die Vergangenheit aus.
Diese Neuregelung hat für viel Unruhe unter den niedergelassenen
Vertragsärzten gesorgt, weil unter
anderem unsere Bereitschaftsdienstzeiten innerhalb der Woche ja
bereits um 18 Uhr (Mo/Di/Do) bzw.
13 Uhr (Mi/Fr) beginnen.
Die Kassenärztliche Vereinigung
Westfalen-Lippe prüft derzeit, inwieweit die geringeren Bewertungen
für die Notfallpauschalen ausgeglichen werden können – zumindest in
den Zeiten bis 19 Uhr. Entsprechende Lösungen werden zeitnah den
entscheidenden ärztlichen Gremien
vorgelegt.
„Wir halten Sie zeitnah über die für Sie wichtigen Entwicklungen,
Entscheidungen und Regelungen auf dem Laufenden.“
Dr. Gerhard Nordmann, 2. KVWL-Vorsitzender
Wir halten Sie zeitnah über den
Medienkanal des KVWL-Telegramms
sowie ausführlich in der nächsten
Ausgabe unseres Magazins KVWL
kompakt (erscheint am 27. März
2015) über die für Sie wichtigen
Entwicklungen, Entscheidungen und
Regelungen auf dem Laufenden.
Mit kollegialem Gruß
KVWL-Telegramm: Nennen
Sie uns Ihre Fax-Nummer
Damit wir Sie mit unserem KVWL-Telegramm erreichen und
über die aktuellsten Entwicklungen zum Thema auf dem Laufenden halten können, benötigen wir Ihre Fax-Nummer.
Ihre Fax-Nummer liegt der KVWL
noch nicht vor? Dann nennen Sie
uns die Nummer auf folgenden
Wegen:
2/2015
Im jüngsten KVWL-Telegramm vom
27. Januar 2015 haben wir Sie mit
gleichlautendem Text über den
Sachstand informiert, wie er zu
diesem Zeitpunkt Gültigkeit hatte.
Auch bei Redaktionsschluss dieses
Heftes Anfang Februar waren die
beschriebenen Fakten noch aktuell.
Bis dieses Heft in seiner gedruckten
Form die Arztpraxen erreicht, werden aber bereits die beratenden
Fachausschüsse der Haus- und
Fachärzte sowie der HVM-Ausschuss
eine gemeinsame Sitzung abgehalten haben, in deren Mittelpunkt der
Umgang mit der neuen Abrechnungssystematik im Notfalldienst
gestanden hat. Die Ergebnisse dieser Sitzung sind dann auch in der
KVWL-Vertreterversammlung vom
20. Februar vorgestellt und diskutiert worden.
Fax: 0231 / 9 43 28 30 33
E-Mail: sicherstellung@kvwl.de
Dr. Gerhard Nordmann,
2. KVWL-Vorsitzender
5
Die syrische Armee wählt für ihre Bombardements oft gezielt medizinische Einrichtungen aus – wie hier das Krankenhaus in
Daraa. Fotos (6): privat
Syrische Kriegsopfer finden
Zuflucht im „Haus der Würde“
Der Verein Deutsch-Syrische Ärzte für humanitäre Hilfe e.V. organisiert medizinische Hilfe für die syrische
Bevölkerung – Informationsveranstaltung am 21. März 2015 im Dortmunder Ärztehaus
2/2015
I
6
n Deutschland verbinden wir mit
dem einsetzenden Schneefall
pure Winterromantik: Spaziergänge durch weiß gepuderte
Wälder, Schnellballschlachten und
Schlittenfahrten. Für die Kinder und
die durch den Bürgerkrieg traumatisierte Bevölkerung Syriens bedeuten Schnee und Eis jedoch akute
Lebensgefahr. In den Kriegsgebieten
verschärft der derzeit herrschende
Winter die verzweifelte Situation der
Menschen, die in vielen Fällen nur
das retten konnten, was sie am Leib
trugen. Ihr Alltag ist geprägt von
Kälte, Hunger, Verletzungen und
Traumata – sowie der Angst, vom
Rest der Welt vergessen zu werden.
Eine Situation, mit der sich der Verein „Deutsch-Syrische Ärzte für
humanitäre Hilfe e. V.“ nicht abfinden will und deshalb von Deutschland aus versucht, dort zu helfen,
wo die Not am größten ist.
Der Begriff Bürgerkrieg ist oft ein
Synonym für ungezügelte Gewalt,
Chaos und mehrere – meist nicht
klar abzugrenzende – Gruppen von
Kontakt
Deutsch-Syrische Ärzte für
humanitäre Hilfe e.V.
Vorsitzender Dr. Khalil Bajbouj
Tel. 0172 / 6072221
E-Mail: kBajbouj@gmx.de
www.ds-aerzte.de
Spendenkonto
Deutsch-Syrische Ärzte für humanitäre Hilfe e.V.
IBAN: DE 90 4407 0024 0109
8813 00
BIC: DEUTDEDB440
Institut: Deutsche Bank, Dortmund
Kriegsgegnern. Völkerrechtliche
Konventionen spielen in dieser Art
Konflikt keine Rolle, was im Klartext
bedeutet, dass selbst die Zivilbevölkerung keinerlei Schutz genießt. Die
Folge ist eine humanitäre Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes. So
auch in Syrien: Caritas International, eine Hilfsorganisation, die sich
seit Jahren im syrischen Kriegsgebiet und den Anrainerstaaten engagiert, schätzt die Zahl schutz- und
hilfsbedürftiger Menschen in Syrien
und den Nachbarländern auf neun
Millionen, die Hälfte davon Kinder.
Die Zahl der Ärzte in Syrien ist in
den zurückliegenden vier Jahren
durch Tötung, Verhaftung und Auswandern auf ein Drittel geschrumpft.
Die dort gebliebenen Ärzte leisten
ihre Arbeit unter schwierigsten Bedingungen und versorgen medizinisch die syrischen Bevölkerung,
darunter zirka neun Millionen Inlandsflüchtlinge. So wie in Aleppo,
dort müssen 30 Ärzte und Zahnärzte
über 300.000 Menschen betreuen.
Zahlen, die schon den unbeteiligten
Beobachter nicht kalt lassen. Noch
weniger Menschen, die nach wie vor
freundschaftliche oder verwandtschaftliche Beziehungen nach Syrien
pflegen.
Einer dieser Menschen ist der Dortmunder Kinderarzt und Neuropädiater Dr. Khalil Bajbouj. Als gebürtiger
Syrer hat er die Entwicklung in sei-
Die Aufrechterhaltung der medizinischen
Versorgung in Syrien ist mehr als schwierig
und verlangt Ärzten, Pflegepersonal und
Patienten alles ab.
Der Name des Vereins ist Programm. „Uns geht es ausdrücklich
nicht darum, politisch in den syrischen Bürgerkrieg einzugreifen. Wir
wollen uns nicht für die eine oder
andere kriegführende Seite engagieren, sondern für die Menschen in
den umkämpften Gebieten“, betont
der Dortmunder Mediziner und
DSÄ-Vorsitzende. Da der Verein in
erster Linie aus Ärzten besteht,
steht die medizinische Versorgung
von syrischen Kriegsopfern im Mittelpunkt der Aktivitäten. Das geschieht auf zwei Wegen. Zum einen
geht es darum, die Ärzte und das
Pflegepersonal im Kriegsgebiet so
gut wie möglich zu unterstützen.
Denn die Bedingungen, unter denen
die Helfer in Syrien versuchen, die
medizinische Grundversorgung der
Bevölkerung sicherzustellen könnten widriger nicht sein. Khalil Bajbouj: „Zur perfiden Strategie der
syrischen Armee gehört unter ande-
rem die gezielte Bombardierung
und Zerstörung von medizinischen
Einrichtungen. Erst im Dezember
des vergangenen Jahres wurde
wieder ein Krankenhaus angegriffen. Diesem Angriff fielen neben
den Patienten auch mehrere Krankenschwestern und -pfleger zum
Opfer, die sich unter permanenter
Lebensgefahr um die Menschen
gekümmert haben. Der einzige Weg,
die medizinische Hilfe unter diesen
Umständen aufrecht zu erhalten, ist
die Einrichtung kleiner, mobiler
Krankenhäuser, die im Ernstfall ihren Standort schnell wechseln können.“
Um den Bombardements der syrischen Armee zu entgehen, setzen die
medizinischen Fachkräfte vor Ort auf
kleine, mobile Krankenhäuser, die im
Ernstfall ihren Standort schnell wechseln können. Bei der Versorgung der
Patienten muss immer wieder improvisiert werden.
2/2015
nem Geburtsland auch aus der Entfernung immer aufmerksam verfolgt. Schnell war klar, dass die
Hilfsmaßnahmen für die syrische
Bevölkerung auf möglichst viele
Schultern verteilt werden mussten.
Und so nutzte Dr. Bajbouj seine Kontakte, die er in der seit über zwanzig
Jahren bestehenden Deutsch-Syrischen Ärztegesellschaft geknüpft
hatte, um mit Gleichgesinnten im
August 2013 den Verein „DeutschSyrische Ärzte für humanitäre Hilfe
e.V.“ (DSÄ) ins Leben zu rufen.
7
Im April 2013 wurde das Haus der
Würde in Irbid (Jordanien) ins Leben
gerufen. Hier werden verletzte und
kranke syrische Flüchtlinge behandelt. Neben Ärzten und Pflegern arbeiten auch Physiotherapeuten daran, die Patienten gut zu versorgen.
Kostenlose Behandlung von
Kriegsopfern in Deutschland
2/2015
Zum anderen versucht der Verein,
syrische Kriegsopfer nach Deutschland zu holen, um sie hier von Vereinsmitgliedern oder unterstützenden Ärzten und Kliniken kostenlos
behandeln zu lassen. Die Bilanz ist
beeindruckend: Seit der Gründung
des Vereins Deutsch-Syrische Ärzte
für humanitäre Hilfe e.V. vor gut
anderthalb Jahren konnten bereits
über 85 syrische Patienten in
Deutschland behandelt werden.
Besonders wichtig ist Dr. Bajbouj
und seinen Mitstreitern, dass die
medizinische Hilfe ganz gezielt erfolgt und Verbandmittel, Medikamente und medizinisches Gerät
nicht wahllos über Syrien verteilt
werden. Um den Bedarf richtig einschätzen und entsprechende Prioritätenlisten erstellen zu können,
8
Die Einrichtung lebt von Spenden
verschiedener Hilfsorganisationen.
Aber der Unterstützungsbedarf
wächst stetig. Immer mehr Flüchtlinge finden den Weg ins Haus der Würde – auf der Suche nach medizinischer Hilfe und Versorgung.
halten die DSÄ-Mitglieder regelmäßig per Telefon und E-Mail Kontakt
mit ihren syrischen Kollegen vor
Ort. Im November 2014 gelang es
sogar, eine Delegation von 14 syrischen Ärzten sowohl in Frankreich
als auch in Deutschland mit hochrangigen Vertretern der Politik zusammenzubringen, damit sie von
ihrem Alltag in Syrien berichten und
um Unterstützung werben konnten.
Ein ähnliches Ziel verfolgen die
DSÄ-Mitglieder mit einer Informationsveranstaltung, zu der sie am 21.
März 2015 in den Plenarsaal der
Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe einladen (s. Programm
S. 9). Zum Einstieg wird mithilfe
eines Kurzfilms die aktuelle medizinische und humanitäre Versorgungssituation in Syrien dargestellt,
bevor einige Themen, zum Beispiel
die Seuchengefahr und psychische
Traumata, in Einzelvorträgen vertieft werden. Als Referent hat unter
anderem der Journalist Jörg Armbruster seine Unterstützung zugesagt. Der ehemalige ARD-Korrespondent für den Nahen Osten war
während der Dreharbeiten zu einem
Dokumentarfilm im nordsyrischen
Aleppo im März 2013 selbst in einen
Schusswechsel geraten und schwer
verletzt worden. Eine erste Notoperation fand damals noch in Syrien
statt, bevor Armbruster über die
Türkei zurück nach Deutschland
gebracht werden konnte.
Das Haus der Würde
Neben der Information der Öffentlichkeit und der Koordinierung der
eigenen Arbeit mit der anderer
Hilfsorganisationen, geht es dem
Verein Deutsch-Syrische Ärzte für
Im Dar Al-Karama, wie das Haus der Würde
auf Syrisch heißt, erhalten die Opfer des
Bürgerkriegs medizinische Behandlung und
Unterkunft bis zur Genesung – und das kostenlos. Der Verein „Deutsch-Syrische Ärzte
für humanitäre Hilfe“ unterstützt die Einrichtung nach Kräften, ist aber immer auf
der Suche nach weiterer Unterstützung.
Dar Al-Karama heißt übrigens zu
Deutsch: Haus der Würde. Denn
wenn es stimmt, dass die Wahrheit
das erste Opfer des Krieges ist,
dann ist die Würde der Menschen
das zweite. -ms
Die Gesundheitsversorgung in Syrien – eine Katastrophe.
Was kann heute noch getan werden?
Samstag, 21. März 2015, 17 bis 20.30 Uhr im
Ärztehaus der KVWL, Robert-Schimrigk-Straße 4-6
44141 Dortmund
Bitte melden Sie sich per E-Mail zur Veranstaltung an unter der Adresse:
info@ds-aerzte.de
Programm:
Überblick über die humanitäre und medizinische Situation in Syrien
▶ Die humanitäre Hilfe der Bundesrepublik Deutschland in Syrien
Christoph Strässer, MdB und Beauftragter für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amts
▶ Die Arbeit der Welthungerhilfe in Syrien, der Türkei und Nordirak
Bärbel Dieckmann, Präsidentin Welthungerhilfe
▶ Mein Alltag in Aleppo, ein Bericht
Dr. Abdul Aziz, Aleppo City Medical Council (ACMC)
▶ Psychische Wunden sind unsichtbar aber tiefer und schwerer,
eine traumatisierte Gesellschaft
Prof. Dr. Malek Bajbouj, Charité, Psychiatrie/Neurologie
▶ Crossborder Aktivitäten und Hilfe für Flüchtlinge in den
angrenzenden Staaten
Bernd Göken, Cap Anamur
▶ Syrien – eine Flüchtlingskatastrophe
Jörg Armbruster, Journalist
Anschließend Podiumsdiskussion zum Thema mit
Christoph Strässer (MdB), Bärbel Dieckmann (Präsidentin Welthungerhilfe), Dr. Tankred Stöbe (Präsident Ärzte ohne Grenzen Deutschland), Jörg
Armbruster (Journalist), Prof. Malek Bajbouj (Charité), Dr. Eckhardt Flohr
(Hammer Forum), Ute Hoffmann (aktion medeor), Dr. Riad El Kassar (DSÄ),
Larissa Bender (Journalistin & Publizistin, Moderation).
2/2015
humanitäre Hilfe e.V. auch darum,
weitere Spenden zu sammeln, um
direkt Hilfsprojekte in Syrien bzw.
den Nachbarländern, die Hundertausende Flüchtlinge aufgenommen
haben, zu unterstützen. So zum
Beispiel das Dar Al-Karama. Das
Haus wurde im April 2013 in Irbid
(Jordanien) von syrischen Aktivisten
und syrischen Ärzten gegründet, um
den verletzten und kranken Flüchtlingen die erforderliche medizinische Nachbehandlung und Unterkunft ohne Entgelt bis zur Genesung
anzubieten. Hunderte verletzte und
kranke Flüchtlinge wurden dort
schon kostenlos von Ärzten, Pflegern, Physiotherapeuten, aber auch
von Köchen und Reinigungskräften
versorgt. Die Einrichtung lebt von
Spenden einiger Hilfsorganisationen
und privaten Spendern. Wegen des
steigenden Bedarfs an Betten und
der wachsenden Zahl an Flüchtlingen, die die Unterstützung des Dar
Al-Karama brauchen, wurde eine
Erweiterung des Projektes in Südsyrien für die Inlandsflüchtlinge gestartet. Der Verein Deutsch-Syrische
Ärzte für humanitäre Hilfe unterstützt das Projekt seit mehreren
Monaten mit 6.000 Euro monatlich.
Auch die Hilfsorganisation Cap Anamur trägt mit 2.700 Euro monatlich
seit mehreren Monaten einen Teil
der laufenden Kosten. Diese Summen decken jedoch nur einen Teil
des finanziellen Bedarfs. Das Dar
Al-Karama braucht mehr Unterstützung, damit kranke und verletzte
syrische Flüchtlinge eine menschenwürdige Nachbehandlung und Betreuung erhalten können.
9
Dr. Siegfried Treichel an seinem Arbeitsplatz. Seit 1994 ist der 82-jährige Arzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie als Ombudsmann der KVWL tätig. Er bekleidet dieses Amt aus Überzeugung, „aber in der nächsten Amtsperiode sollen auch die Jüngeren
mal ran.“
Foto: KVWL/Hedergott
Problemlöser, Vermittler und Beichtvater
Dr. Siegfried Treichel ist seit mehr als 20 Jahren ehrenamtlicher Ombudsmann der KVWL
2/2015
D
10
ie Krawatte sitzt ordentlich und passt zum Jackett. Gut gewählte Garderobe war und ist eines der
Markenzeichen von Dr. Siegfried
Treichel. Gut gewählte Worte auch.
Er sitzt am Esstisch seines Hauses in
Recklinghausen und lächelt verschmitzt, während er die vor ihm
liegenden Unterlagen durchsieht.
„Eine Gemeinschaftspraxis zu führen, das ist wie eine gute Ehe zu
führen.“ Wenn das so ist, dann ist
Siegfried Treichel ein erfolgreicher
Eheberater. Der 82-jährige Arzt für
Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie ist seit 1994 ehrenamtlicher
Ombudsmann bei der KVWL. Er
kommt immer dann ins Spiel, wenn
niedergelassene Ärzte miteinander
oder mit ihrer Standesvertretung in
Konflikt geraten und einen außenstehenden Mediator brauchen. „Und
Schwierigkeiten in Gemeinschaftspraxen sind, wenn man es so bezeichnen möchte, das Brot- und Buttergeschäft in meinem Amt als
Ombudsmann.“
Ämter hat der dreifache Familienvater, der bereits 1959 approbierte, in
den zurückliegenden Jahrzehnten
gesammelt wie andere Leute Briefmarken. Unter anderem war Siegfried Treichel Mitglied der KVWLVertreterversammlung, danach
ehrenamtliches Vorstandsmitglied
der Körperschaft. Er ist Bundesverdienstkreuz-Träger, ist seit Anfang
der 90er Jahre stolzer Besitzer der
Ernst-von-Bergmann-Plakette der
Bundesärztekammer und erhielt
2012 für seine Verdienste um die
ambulante Versorgung im Landesteil
die Rolf-Schlingmann-Medaille der
KVWL. Die Liste ließe sich noch lang
fortführen. Das, was er in all diesen
Positionen immer wieder unter Beweis stellen musste, waren Umsicht
und Fingerspitzengefühl. Eigenschaften, die auch für einen Ombudsmann unerlässlich sind. „Die
Probleme, mit denen Kollegen zu
mir kommen, sind so unterschiedlich, wie die Menschen selbst es
sind. Aber das macht die Arbeit ja so
faszinierend“, erklärt der ehemalige
Chefarzt der Psychiatrischen Klinik
in Williamsburg/Virginia (USA).
Konflikte in Gemeinschaftspraxen
stehen bei den Beratungen des Ombudsmannes ganz oben auf der
Anliegen-Liste. Treichel: „Oftmals
geht’s ums Geld und dessen Verteilung, um unterschiedliche Arbeitszeiten oder mangelnde Organisation von Arbeitsabläufen. Klassische
Konfliktbeispiele, die in allen Praxisformen vorkommen, sind versäumte
Fristen, die für die Honorarabrechnung wichtig sind, lückenhafte Dokumentationen, die zu Problemen
führen oder Verträge, die nicht ordentlich und bis ins Kleingedruckte
hinein gelesen wurden. Heute sind
viele Ärzte mit Detailfragen oft
überfordert, weil die bürokratischen
Aufwände in den Praxen stetig gewachsen sind.“ Aber auch Probleme
mit Patienten, laufende Disziplinarverfahren, fehlerhafte Honorarabrechnungen oder Regressforderungen landen als Problemfälle
auf seinem Schreibtisch. „Und da
ich es schon allein aus meiner Profession heraus als meine Aufgabe
sehe, ein annehmbares Gleichgewicht für alle Beteiligten herzustellen, habe ich auch nach über 20
„Die Probleme, mit denen Kollegen zu mir kommen, sind so unterschiedlich, wie die
Menschen selbst es sind. Aber das macht die Arbeit ja so faszinierend.“
Dr. Siegfried Treichel, langjähriger KVWL-Ombudsmann
Eine Aufgabe, die im Laufe der Jahre immer seltener in Anspruch genommen wird. Waren es Mitte der
90er Jahre noch im Schnitt fünf bis
sieben Kontakte in einer Ombudsmann-Sprechstunde, klingelt heute
im Schnitt ein bis zwei Mal das Telefon. Nicht selten bleibt es auch
stumm. „Das finde ich aber nicht
tragisch“, so Treichel. „Denn je weniger ich als Ombudsmann zu tun
habe, umso besser laufen die Kontakte zwischen KV und ihren Mitgliedern. Da hat sich in den zurückliegenden Jahren unendlich viel getan.
Der erfolgreiche Wandel von der
Behörde zum serviceorientierten
Dienstleister leert also meinen
Schreibtisch, da viele Missverständnisse und Probleme von den fachkundigen KV-Mitarbeitern geregelt
werden können.“
In all den Jahren ist es Siegfried
Treichel aber auch immer wieder
passiert, dass die Anrufer ihr Problem nicht unbedingt geregelt wissen
wollten. „An erster Stelle wollten sie
sich einfach mal den ganzen Ballast
von der Seele reden. Da habe ich
dann auch mal die Rolle des Beichtvaters übernommen. Am Ende waren die Probleme zwar noch da,
aber meine Gesprächspartner waren trotzdem erleichtert und haben
mit einem guten Gefühl aufgelegt
– eben weil sie einmal darüber reden konnten.“
Miteinander reden, einander zuhören – nur auf den ersten Blick eine
Selbstverständlichkeit. „Nicht jeder
kann das“, weiß Treichel. „Oft fangen die Probleme aber genau in
dem Moment an, wenn sie nicht
an- bzw. ausgesprochen werden. Die
persönliche, konstruktive Auseinandersetzung ist die beste Medizin bei
schwelenden Konflikten.“ In unserer
hochtechnisierten Welt, die den
kommunikativen Austausch in den
Fokus nimmt, aber das eigentliche
Kommunizieren zu verlernen beginnt, wirkt es fast schon befreiend,
dass Siegfried Treichel ohne Computer oder Smartphone auskommt.
Er nimmt sich Zeit für seine Gesprächspartner, hört ihnen zu, sucht
bei Bedarf Ansprechpartner in den
KVWL-Geschäftsbereichen Recht,
Honorar, Abrechnung und Bedarfsplanung/Sicherstellung. Und er
schafft auf diese Weise viele Probleme aus der Welt. Analog, nicht digital. Handschlag gegen Mausklick.
Wie zum Beispiel die beiden Partner
einer Gemeinschaftspraxis: der eine
ausgesprochener Pedant, der andere gepflegter Chaot. Zwei gegensätzliche Lebensauffassungen, ein
großer Konflikt. Und mittendrin Dr.
Siegfried Treichel. „Das war schon
ein besonderer Fall“, erinnert er
sich schmunzelnd. „Am Ende lag die
Lösung – wie so oft im Leben – in
der goldenen Mitte. Der eine wurde
etwas nachsichtiger, der andere
etwas ordentlicher. Problem erkannt, Problem gelöst.“ Aber nicht
überall kann Treichel tatsächlich
helfen. Solche Erfahrungen sind in
seinem Ombudsmann-Leben allerdings die Ausnahme gewesen. Er
war und ist froh, „ein Amt zu bekleiden, das mir das Gefühl gibt, noch
etwas bewirken zu können.“ Bis zum
Ende der laufenden KVWL-Amtsperiode will er diese Tätigkeit noch ausüben, dann sollen Jüngere ran. Was
er dem ärztlichen Nachwuchs schon
jetzt mit auf den Weg geben will?
„Genießen Sie Ihre Arbeit. Die Tätigkeit als Arzt macht Freude. Ohne
Freude an der Arbeit gibt es auch
keinen beruflichen Erfolg.“ vity
Die Ombudsleute der KVWL
Als Mittler zu ehrenamtlichen
Gremien oder zur Verwaltung
stehen allen niedergelassenen
Vertragsärzten und -psychotherapeuten zwei erfahrene Kollegen als Ombudsmänner zur Verfügung. Die Ombudsmänner sind
kostenlos telefonisch erreichbar:
2/2015
Jahren immer noch Spaß an meiner
Aufgabe.“
Verwaltungsstelle Dortmund
Lothar Gussning
Tel.: 0800 / 1 00 76 00
Sprechzeit:
mittwochs 12 bis 13 Uhr
Verwaltungsstelle Münster
Dr. med. Siegfried Treichel
Tel.: 0800 / 1 01 07 79
Sprechzeit:
mittwochs und freitags
12.30 bis 13.30 Uhr
11
Barrierefreiheit herstellen – aber wie? Das
Praxis-Tool der Stiftung Gesundheit Fördergemeinschaft gibt auf diese Frage erste
Antworten. Foto: Fotolia
Einfacher Online-Check als erster Schritt zur Barrierefreiheit
Innovatives Praxis-Tool bietet kostenlos fundierte Informationen
2/2015
W
12
eltweit leben mehr als
eine Milliarde Menschen mit einer Behinderung. In Deutschland
sind das rund 9,6 Millionen, etwa 7,3
Millionen davon sind schwerbehindert. Sie haben wie alle anderen
Menschen auch das Recht auf ein
selbstbestimmtes Leben ohne Barrieren – und davon gibt es im alltäglichen Leben mehr als genug. Niedergelassene Ärzte können für ihre
Patienten immerhin einige dieser
Barrieren aus dem Weg räumen –
wenn sie ihre Praxisräume entsprechend umgestalten.
Wie das geht und was dabei zu beachten ist, fasst eine neue Internetseite zusammen. Unter www.praxistool-barrierefreiheit.de steht ihnen
ein kostenloses Online-Hilfsmittel
zur Verfügung. Dieses Praxis-Tool
Barrierefreiheit unterstützt Ärzte
und Zahnärzte individuell und situationsbezogen bei der Ideenfindung,
mit welchen Maßnahmen und in
welchen Umfang die Praxis barrierefrei gestaltet werden soll und kann.
Diese Ideen können im Gespräch
mit Architekten und Planern dabei
helfen, die eigenen Vorstellungen zu
verdeutlichen. Aus der Taufe geho-
Praxis-Tool Barrierefreiheit
Sie finden das kostenlose PraxisTool im Internet unter
www.praxis-tool-barrierefreiheit.de
oder bequem über
den nebenstehenden QR-Code
ben hat dieses Experten-System die
Stiftung Gesundheit Fördergemeinschaft mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und
Soziales (BMAS).
Eine einfache Handhabe steht im
Mittelpunkt des Praxis-Tools. Im
ersten Schritt erfolgt die kostenlose
Registrierung, bei der der Name, die
E-Mail-Adresse und ein Passwort
abgefragt werden. Die Registrierung
ermöglicht es, bereits eigegebene
Daten zu speichern und diese bei
der nächsten Anmeldung wieder zu
verwenden. Nach der erfolgreichen
Registrierung können interessierte
Ärzte per Online-Fragebogen Angaben zur räumlichen Situation und
Ausstattung ihrer Praxis machen.
Diese Angaben sind die Basis für
konkrete Handlungsempfehlungen.
Weitere Erleichterung für den Nutzer: Das Praxis-Tool Barrierefreiheit
kennt die gültigen Bau- und sonstigen relevanten Vorschriften und
Fördermöglichkeiten und verfügt
über eine umfangreiche Liste von
spezialisierten Dienstleistern. Auf
der Basis der Vorschläge des PraxisTools kann sich der Arzt über wichtige Aspekte des Arztpraxis-Umbaus
oder -Neubaus bequem informieren.
Allerdings ist der Online-PraxisCheck kein Ersatz für eine qualifizierte Beratung. Es stellt vielmehr
eine sinnvolle Ergänzung und Hilfestellung dar auf dem Weg zur sinnvollen barrierefreien Arztpraxis.
vity
Sicherung der ambulanten Versorgung:
Fördermittel für folgende
Standorte und Planungsbereiche
F
ür folgende Planungsbereiche hat der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für WestfalenLippe Beschlüsse über eine bestehende oder drohende Unterversorgung oder über einen zusätzlichen
lokalen Versorgungsbedarf gefasst:
Planungsbereich
Gemeinde
Standort
Fachgruppe
Mittelbereich
Altena
alle
alle
Hausärzte
Mittelbereich
Lage
alle
alle
Hausärzte
Mittelbereich
Ennepetal
Breckerfeld
alle
Hausärzte
Gefördert wird die Übernahme eines voll- oder teilzeitigen Versorgungsauftrages an den ausgewiesenen Standorten. Ist kein Standort konkret bezeichnet, erfolgt die Förderung für die Gemeinde; ist keine Gemeinde ausgewiesen, für den Planungsbereich.
F
ür folgende Standorte oder Planungsbereiche in Westfalen-Lippe wird darüber hinaus ein besonderer Sicherstellungsbedarf festgestellt:
Planungsbereich
Gemeinde
Standort
Fachgruppe
Mittelbereich
Schmallenberg
Schmallenberg
Bödefeld
Hausärzte
Mögliche Maßnahmen sind zum
Beispiel die Gewährung einer Umsatzgarantie zum Praxisaufbau oder
zur Aufrechterhaltung, die Übernahme von Kosten (Umzugskosten,
Einrichtungskosten, Kooperationskosten) oder die Gewährung von
Darlehen zum Praxisaufbau oder
zur Praxisübernahme (Sicherstellungsrichtlinie vom 14. Dezember
2013, veröffentlicht in KVWL Kompakt 1/2014, S. 23-25). Gefördert
wird die Übernahme eines voll- oder
teilzeitigen Versorgungsauftrages
an den ausgewiesenen Standorten
(Zulassung oder Anstellung, Hauptpraxis oder Zweigpraxis). Ist kein
Standort bezeichnet, erfolgt die
Förderung für die Gemeinde; ist
keine Gemeinde ausgewiesen, für
den Planungsbereich.
Interessierte Ärztinnen und Ärzte
wenden sich an:
KVWL-Abteilung Praxisberatung
Tel.: 0231 / 94 32 94 00
E-Mail: praxisberatung@kvwl.de
2/2015
Auf Antrag gewährt der Vorstand
der KVWL im Einzelfall besondere
Maßnahmen zur Sicherstellung der
vertragsärztlichen Versorgung.
13
aktuell
Kurznachrichten
aus Westfalen-Lippe
...............................
5. Westfälischer Praxisbörsentag
am 14. März im Ärztehaus Dortmund
2/2015
Die KVWL lädt alle interessierten niedergelassenen Vertragsärzte und -psychotherapeuten, die in absehbarer
Zeit einen Nachfolger für ihre Praxis suchen, zum fünften Westfälischen Praxisbörsentag am Samstag, 14.
März 2015, in der Zeit von 8.30 bis 16.30 Uhr in das Ärztehaus in Dortmund ein. Willkommen sind natürlich
auch Ärzte, die sich mit dem Gedanken tragen, den Weg
in die Niederlassung einzuschlagen. Praxisabgeber und
potenzielle Nachfolger haben hier die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
14
Parallel dazu veranstaltet die KVWL am 14. März wieder
ihr etabliertes Niederlassungsseminar für den ärztlichen Nachwuchs. Hier werden grundlegende rechtliche
und wirtschaftliche Aspekte rund um das Thema Niederlassung beleuchtet. Die Experten der KVWL stehen
den Gästen außerdem den ganzen Tag zur Beantwortung individueller Fragen zur Verfügung.
Alle Informationen zum 5. Westfälischen
Praxisbörsentag und zum Niederlassungsseminar der KVWL finden Sie auch im
Internet unter www.kvwl.de/praxisboerse
oder über den nebenstehenden QR-Code.
Impressum
Herausgeberin
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Robert-Schimrigk-Straße 4—6
44141 Dortmund
Tel. 0231 / 94 32 0
Redaktionsausschuss
Dr. Wolfgang-Axel Dryden (verantw.)
Dr. Gerhard Nordmann
Dr. Thomas Kriedel
Redaktion
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Geschäftsbereich Kommunikation
Heike Achtermann
Michael Hedergott (vity)
Martin Steinberg (-ms)
E-Mail: redaktion@kvwl.de
Druck
IVD GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 240
49475 Ibbenbüren
Titelbild: Fotolia
Februar 2015
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Niederlassungsseminar &
Westfälischer Praxisbörsentag
kostenfreie
SEMINARE
SAMSTAG
14. MÄRZ 2015
Ärztehaus der KVWL
DORTMUND
ANMELDUNG UND INFORMATIONEN
www.kvwl.de/praxisboerse
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10.00 – 16.30 Uhr
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Wege und Möglichkeiten zur
erfolgreichen Praxisführung
Referent: Prof. Dr. jur. Vlado Bicanski (IWP)
PROGRAMM
Westfälischer Praxisbörsentag
8.30 – 16.30 Uhr
GESUCHE UND ANGEBOTE
Ob Gesuch oder Angebot: Nutzen Sie den Praxisbörsentag
für Ihr Anliegen!
DOPPELVORTRAG 9.00 – 10.30 Uhr oder 11.00 – 12.30 Uhr
ANMELDUNG NUR AM VERANSTALTUNGSTAG
Anmeldungen im Vorfeld sind leider nicht möglich. Bitte melden Sie sich am Info-Point der KVWL an. Die Teilnehmerzahl
ist begrenzt.
Vorgehen bei einer Praxisabgabe
Referent: Peter Dittmann
14.00 – 16.30 Uhr
THEMENGEBIET RECHT
Möglichkeiten der Berufsausübung
im ambulanten Sektor
Möglichkeiten der elektronischen
Praxisbörse im Internet
Referent: KVWL Consult GmbH
Referent: Rechtsanwalt Theo Sander (IWP)
12.00 – 14.00 Uhr · Mittagspause mit Imbiss
Markt der Möglichkeiten mit zahlreichen Informationsständen zur Praxisabgabe und Niederlassung
Westfälischer Praxisbörsentag
der KV Westfalen-Lippe
SAMSTAG
14. MÄRZ 2015
Ärztehaus der KVWL
DORTMUND
Robert-Schimrigk-Str. 4 - 6
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44141 Dortmund
Wenn Sie eine Praxis, einen Praxisnachfolger, Kooperationspartner oder eine Anstellung suchen, füllen Sie bitte dieses
Formular aus. Übrigens: Unter www.kvwl.de/praxisboerse liegt dieses Formular auch in einer elektronischen Form bereit.
Bitte lassen Sie uns das ausgefüllte Formular bis zum 9. März 2015 per Fax (Fax-Nr. 0231 / 94 32 31 33), per Post oder EMail (Mona.Dominas@kvwl.de) zukommen. Wenn Sie möchten, dass Ihre Anzeige anonym veröffentlicht wird, denken
Sie bitte daran, Ihre Kontaktdaten auf einem gesonderten Blatt mitzusenden.
Biete
Einzelpraxis
Suche
Berufsausübungsgemeinschaft
Anstellung
Fachgebiet
Standort
Übergabe-/Übernahmezeitpunkt (Wunschtermin)
Zusatzinformationen (Praxisausstattung/Kontaktdaten)
weitere Informationen umseitig
aktuell
Kurznachrichten
aus Westfalen-Lippe
...............................
KVWL-Bezirksstelle Bielefeld:
Dr. Hermann Brune neuer Leiter
Personelle Veränderung
in der KVWL-Bezirksstelle
Bielefeld: Dr. Felix Mayser
gibt die Verantwortung
seines Wirkungsbereiches
vertrauensvoll in neue
Hände. Seit dem 1. Februar 2015 ist Dr. Hermann
Brune, der bisher die stellvertretende Leitung innehatte, neuer Leiter der
Bielefelder Bezirksstelle.
Dr. Felix Mayser (l.) hat zum 1.
Februar 2015 die Leitung der
KVWL-Bezirksstelle Bielefeld an
seinen bisherigen Stellvertreter
Dr. Hermann Brune abgegeben.
...............................
Die KVWL-Bezirksstelle
Detmold ist umgezogen
2/2015
Der Allgemeinmediziner Dr. Felix Mayser (66) engagierte sich seit dem 1. Juli 2008 als Leiter der Bezirksstelle
in Bielefeld. Zuvor war er hier seit 2004 als Stellvertreter tätig. Darüber war er von 1997 bis 2004 als Mitglied
der KVWL-Vertreterversammlung engagiert und bekleidet Ämter in verschiedenen Ausschüssen der Körperschaft.
Die KVWL-Bezirksstelle Detmold ist in diesen Tagen
umgezogen. Die Ruf- und Faxnummern der Bezirksstelle
ändern sich nicht, bitte berücksichtigen Sie jedoch die
neue Anschrift:
KVWL-Bezirksstelle Detmold
Bismarckstraße 10
32756 Detmold
17
Amtliche Bekanntmachungen
Entschädigungsregelung für Organmitglieder
nach § 81 Abs. 1 Ziff. 8 SGB V
– Höhe des Punktwertes für das Wirtschaftsjahr 2015 –
Nach Punkt 4 der o. g. Entschädigungsregelung hat die
Vertreterversammlung jährlich über die Höhe des Punktwertes zu beschließen, der der Berechnung der Entschädigungsleistungen zugrunde gelegt wird. Für das Jahr 2015
hat sie in ihrer Sitzung am 13.12.2014 – mit Genehmigung
der Aufsichtsbehörde – folgenden Beschluss gefasst:
Der Punktwert nach Ziffer 4 der „Entschädigungsregelung für Organmitglieder nach § 81 Abs. 1 Ziff. 8 SGB V“ wird für das Wirtschaftsjahr 2015 auf 105,00 Euro festgelegt.
Diese Ausfertigung stimmt mit der Beschlussfassung der
Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung
Westfalen-Lippe vom 13.12.2014 überein.
Dortmund, 13.12.2014
2/2015
Dr. Volker Schrage,
Vorsitzender der Vertreterversammlung
18
Ausschreibung von Vertragsarzt- und
Psychotherapeutensitzen in Westfalen-Lippe
Im Auftrag der jetzigen Praxisinhaber bzw. deren Erben
schreibt die KVWL die abzugebenden Arzt- und Psychotherapeuten-Praxen in Gebieten mit Zulassungsbeschränkungen zur Übernahme durch Nachfolger aus (gemäß §
103 Abs. 4 SGB V). Bewerbungen können an die KV Westfalen-Lippe, Stichwort „Ausschreibung“, Robert-Schimrigk-Straße 4-6, 44141 Dortmund, gerichtet werden. Bitte
geben Sie die Kennzahl aus der linken Spalte der Ausschreibung an. Die Frist für den Eingang der Bewerbungen
(Anschreiben und tabellarischer Lebenslauf) ist der
20.03.2015 (Eingang KV). Ein Musterbewerbungsschreiben können Sie von unserer Homepage (www. kvwl.de)
herunterladen. Wir leiten die Bewerbungen an den Praxisinhaber weiter.
Februar 2015
Wir bitten um Verständnis, dass wir aus datenschutzrechtlichen Gründen keine näheren Angaben zu den Praxen machen können.
Bei den Bemerkungen zur zukünftigen Tätigkeit in der
Praxis (Gründung einer Gemeinschaftspraxis oder Anstellung) handelt es sich um Eigenangaben des verbleibenden Praxispartners, um deren Beachtung gebeten
wird. Bewerbungen von Ärzten mit anderen Planungen
sind jedoch dadurch nicht ausgeschlossen.
Die ausgeschriebenen Vertragsarzt- bzw. Psychotherapeutensitze werden in den Bezirksstellen der KVWL öffentlich ausgehängt.
Ende der Bewerberfrist: 20.03.2015
Hausärztliche Versorgung
(Mittelbereiche = MB)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
a4418
Hausarztpraxis im MB Dortmund (auch 2 hälftige Zulassungen möglich - auch Anstellung möglich - neuer Partner für
Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a4454
Hausarztpraxis im MB Dortmund
nach Vereinbarung
a4455
Hausarztpraxis im MB Dortmund
nach Vereinbarung
a4754
Hausarztpraxis im MB Dortmund (auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a4930
Hausarztpraxis im MB Dortmund
nach Vereinbarung
a5212
Hausarztpraxis im MB Dortmund
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
a5251
Hausarztpraxis im MB Dortmund
(neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a4610
Hausarztpraxis im MB Hamm
nach Vereinbarung
a5296
Hausarztpraxis im MB Hamm
nach Vereinbarung
a4345
Hausarztpraxis im MB Kamen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
a5367
Hausarztpraxis im MB Kamen
nach Vereinbarung
a5059
Hausarztpraxis im MB Lippstadt
(neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a5170
Hausarztpraxis im MB Lippstadt
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
a5171
Hausarztpraxis im MB Lippstadt
nach Vereinbarung
a4203
Hausarztpraxis im MB Lünen
nach Vereinbarung
a5136
Hausarztpraxis im MB Lünen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
a5414
Hausarztpraxis im MB Marsberg
sofort
a5110
Hausarztpraxis im MB Schwerte
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
a5213
Hausarztpraxis im MB Schwerte (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
2/16
2/2015
Regierungsbezirk Arnsberg I
19
Hausärztliche Versorgung
(Mittelbereiche = MB)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
a4419
Hausarztpraxis im MB Unna (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
a4505
Hausarztpraxis im MB Unna (auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a4701
Hausarztpraxis im MB Unna (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a5091
Hausarztpraxis im MB Unna
nach Vereinbarung
2/2015
Regierungsbezirk Arnsberg II
20
b4980
Hausarztpraxis im MB Bochum
(neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b5228
Hausarztpraxis im MB Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis
- auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
b5229
Hausarztpraxis im MB Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
b5230
Hausarztpraxis im MB Bochum
3/15
b5232
Hausarztpraxis im MB Bochum (auch 2 hälftige Zulassungen möglich
- auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b5282
Hausarztpraxis im MB Bochum (auch 2 hälftige Zulassungen möglich
- auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b5320
Hausarztpraxis im MB Bochum (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
b5431
Hausarztpraxis im MB Bochum
(neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b4596
Hausarztpraxis im MB Hagen
nach Vereinbarung
b5082
Hausarztpraxis im MB Hagen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
1/16
b5271
Hausarztpraxis im MB Hagen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
b5399
Hausarztpraxis im MB Hagen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b5118
Hausarztpraxis im MB Hattingen
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b4776
Hausarztpraxis im MB Herne (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
b4844
Hausarztpraxis im MB Herne (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
b5011
Hausarztpraxis im MB Herne
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich - auch Anstellung möglich)
sofort
b5052
Hausarztpraxis im MB Herne
sofort
b5051
Hausarztpraxis im MB Iserlohn
sofort
b5317
Hausarztpraxis im MB Iserlohn (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
b5427
Hausarztpraxis im MB Iserlohn
(neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
sofort
b4499
Hausarztpraxis im MB Schwelm (hälftiger Versorgungsauftrag - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a3236
Hausarztpraxis im MB Witten
sofort
b4274
Hausarztpraxis im MB Witten
nach Vereinbarung
b5319
Hausarztpraxis im MB Witten
3/15
Regierungsbezirk Detmold
d5311
Hausarztpraxis mit Angestellten-Arztsitz im MB Detmold (auch 2 hälfsofort
tige Zulassungen möglich - auch Anstellung möglich)
d5382
Hausarztpraxis im MB Horn-Bad Meinberg (hälftiger Versorgungsauftrag - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
sofort
d5222
Hausarztpraxis im MB Minden
nach Vereinbarung
d5236
Hausarztpraxis im MB Minden
nach Vereinbarung
d5378
Hausarztpraxis im MB Minden
nach Vereinbarung
Hausärztliche Versorgung
(Mittelbereiche = MB)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
d5047
Hausarztpraxis im MB Paderborn
nach Vereinbarung
d5077
Hausarztpraxis im MB Paderborn
nach Vereinbarung
d5124
Hausarztpraxis im MB Paderborn
sofort
d5344
Hausarztpraxis im MB Paderborn (auch 2 hälftige Zulassungen möglich) sofort
d5406
Hausarztpraxis im MB Paderborn
sofort
Regierungsbezirk Münster
m5354
Hausarztpraxis im MB Dülmen
sofort
m3291
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen
nach Vereinbarung
m4550
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen
nach Vereinbarung
m4657
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen (auch 2 hälftige Zulassungen
möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m4723
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen (auch 2 hälftige Zulassungen
möglich)
sofort
m5401
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen
1/16
m4118
Hausarztpraxis im MB Marl
sofort
m4389
Hausarztpraxis im MB Marl
nach Vereinbarung
m4686
Hausarztpraxis im MB Marl (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis,
auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m5363
Hausarztpraxis im MB Marl
sofort
m4941
Hausarztpraxis im MB Münster (auch 2 hälftige Zulassungen möglich) nach Vereinbarung
m4984
Hausarztpraxis im MB Münster
m5180
Hausarztpraxis im MB Münster (auch 2 hälftige Zulassungen möglich) nach Vereinbarung
m5220
Hausarztpraxis im MB Münster
m5263
Hausarztpraxis im MB Münster (auch 2 hälftige Zulassungen möglich) nach Vereinbarung
m5267
Hausarztpraxis im MB Münster
(2 neue Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
m4328
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen
sofort
m4677
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen
nach Vereinbarung
m4731
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen
(neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
m5356
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen
nach Vereinbarung
m5425
Hausarztpraxis im MB Warendorf (zwei neue Partner für Gemeinschaftspraxis - auch hälftige Zulassungen möglich - auch Anstellung
möglich)
nach Vereinbarung
nach Vereinbarung
2/2015
sofort
21
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
Regierungsbezirk Arnsberg
2/2015
Bereich Arnsberg I
a5026
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
3/15
a4522
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Hamm
nach Vereinbarung
a5329
Augenarztpraxis im Kreis Soest
4/15
a4755
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Dortmund
nach Vereinbarung
a4990
Chirurgische Praxis im Kreis Soest
nach Vereinbarung
a4223
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
nach Vereinbarung
a5417
Frauenarztpraxis im Kreis Soest
(Gründung Gemeinschaftspraxis geplant)
nach Vereinbarung
a5418
Frauenarztpraxis im Kreis Soest (hälftiger Versorgungsauftrag - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a5419
Frauenarztpraxis im Kreis Soest
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
3/15
a5366
Frauenarztpraxis im Kreis Unna
nach Vereinbarung
a5340
HNO-Arztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
3/15
a5409
HNO-Arztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
(neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a5167
Hautarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
a5420
Hautarztpraxis im Kreis Unna (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
a5297
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (hälftiger Versorgungsauftrag - Gründung Gemeinschaftspraxis geplant auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a4095
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Hamm (neuer
Partner für Gemeinschaftspraxis)
sofort
a4003
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Soest (neuer Partner für
Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a5415
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Soest
(hälftiger Versorgungsauftrag)
1/16
a5111
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Unna
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
a5411
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Unna
nach Vereinbarung
a4517
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
a4632
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
(hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
a5328
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
nach Vereinbarung
a4916
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Hamm (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich – auch Anstelnach Vereinbarung
lung möglich)
a4993
Nervenarztpraxis im Kreis Soest (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
a5416
Orthopädische Praxis in der krfr. Stadt Dortmund
sofort
22
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
b5253
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum
nach Vereinbarung
b5432
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum (auch 2 hälftige Zulassungen möglich - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
3/15
b5428
Augenarztpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis
sofort
b5272
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Herne (auch 2 hälftige Zulassungen möglich, auch Anstellung möglich)
sofort
b4535
Augenarztpraxis im Kreis Olpe
nach Vereinbarung
b5017
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b5018
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b5426
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Bochum
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
3/15
b5056
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum
nach Vereinbarung
b5336
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum
nach Vereinbarung
b3813
Frauenarztpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis
sofort
b5270
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Hagen
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
b5120
Frauenarztpraxis im Kreis Olpe
nach Vereinbarung
b5206
HNO-Arztpraxis in der krfr. Stadt Hagen
nach Vereinbarung
b5334
HNO-Arztpraxis im Märkischen Kreis
nach Vereinbarung
b5233
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Bochum
3/15
a3237
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis
nach Vereinbarung
b5295
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis
(neuer Partner für MVZ)
sofort
b5321
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis
(hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
b4932
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Hagen
sofort
b5430
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Märkischen Kreis
sofort
b4764
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Siegen-Wittgenstein
(hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
b4553
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
b5398
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
b5433
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum
(hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
b5119
Nervenarztpraxis im Märkischen Kreis (hälftiger Versorgungsauftrag) sofort
b5207
Nervenarztpraxis im Märkischen Kreis
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
b5325
Nervenarztpraxis im Märkischen Kreis
(neuer Partner für überörtliche Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b5373
Orthopädische Praxis in der krfr. Stadt Hagen
(neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b5376
Orthopädische Praxis in der krfr. Stadt Hagen (hälftiger Versorgungsauftrag, auch Anstellung möglich - neuer Partner für Gemeinschaftnach Vereinbarung
spraxis)
2/2015
Bereich Arnsberg II
23
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
b5333
Orthopädische Praxis im Kreis Olpe
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
2/2015
Regierungsbezirk Detmold
24
d4683
Augenarztpraxis im Kreis Lippe
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
d5046
Augenarztpraxis im Kreis Lippe
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
d5160
Chirurgische Praxis im Kreis Minden-Lübbecke
nach Vereinbarung
d4757
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Bielefeld
nach Vereinbarung
d4973
Frauenarztpraxis im Kreis Gütersloh (neuer Partner für überörtliche
Gemeinschaftspraxis - hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
d5196
Frauenarztpraxis im Kreis Gütersloh (neuer Partner für überörtliche
Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
2/16
d3511
Frauenarztpraxis im Kreis Herford
nach Vereinbarung
d4570
Frauenarztpraxis im Kreis Höxter
nach Vereinbarung
d4913
Frauenarztpraxis im Kreis Lippe
nach Vereinbarung
d5346
Frauenarztpraxis im Kreis Lippe
nach Vereinbarung
d5379
Frauenarztpraxis im Kreis Lippe
sofort
d4893
HNO-Arztpraxis im Kreis Lippe
nach Vereinbarung
d5342
HNO-Arztpraxis im Kreis Paderborn
nach Vereinbarung
d4903
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Bielefeld (neuer
Partner für Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
d5126
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Bielefeld (auch 2
hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
d5125
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Lippe
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
d5238
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Minden-Lübbecke
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
d5365
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Minden-Lübbecke
nach Vereinbarung
d5343
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Paderborn
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
d4437
Nervenarztpraxis im Kreis Lippe (auch 2 hälftige Zulassungen möglich auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
d4887
Nervenarztpraxis im Kreis Lippe
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
d4829
Nervenarztpraxis im Kreis Minden-Lübbecke
(neuer Partner für überörtliche Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
d4926
Urologische Praxis im Kreis Paderborn (neuer Partner für überörtliche Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
Regierungsbezirk Münster
m5066
Chirurgische Praxis, Schwerpunkt Unfallchirurgie, in der krfr. Stadt Gelsenkirchen (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m4896
Chirurgische Praxis im Kreis Warendorf
nach Vereinbarung
m5424
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Gelsenkirchen (neuer Partner für
überörtliche Gemeinschaftspraxis - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m4889
Frauenarztpraxis im Kreis Recklinghausen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
m3314
HNO-Arztpraxis im Kreis Borken
nach Vereinbarung
m5423
HNO-Arztpraxis im Kreis Coesfeld
(neuer Partner für überörtliche Gemeinschaftspraxis)
3/15
m5357
HNO-Arztpraxis in der krfr. Stadt Gelsenkirchen (neuer Partner für
überörtliche fachübergreifende Gemeinschaftspraxis - auch Anstellung möglich)
sofort
m4848
Hautarztpraxis im Kreis Coesfeld (auch 2 hälftige Zulassungen möglich) nach Vereinbarung
m4489
Hautarztpraxis im Kreis Steinfurt
sofort
m5035
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Borken (auch 2 hälftige
Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
m4714
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Steinfurt
m5131
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Steinfurt (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
Psychotherapeutensitze *
b/p815
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Bochum (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a/p517
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Dortmund
(hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
a/p756
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Dortmund (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a/p828
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Dortmund
(hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
b/p830
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Ennepe-Ruhr-Kreis
(hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
b/p840
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Ennepe-Ruhr-Kreis
(hälftiger Versorgungsauftrag - Gründung Gemeinschaftspraxis geplant)
nach Vereinbarung
b/p686
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Herne (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a/p831
Psychologische Psychotherapeutenpraxis im MB Meschede (hälftiger
Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b/p783
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Märkischen Kreis (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
b/p723
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis
Olpe (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b/p650
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Siegen-Wittgenstein nach Vereinbarung
b/p784
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP und VT) im Kreis Siegen-Wittsofort
genstein (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
b/p791
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Siegen-Wittgenstein
nach Vereinbarung
(hälftiger Versorgungsauftrag)
a/p721
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Unna (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a/p797
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Unna (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
Regierungsbezirk Detmold
d/p814
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Bielefeld
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
d/p838
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Bielefeld
(hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
2/2015
Regierungsbezirk Arnsberg
25
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
d/p627
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) in der krfr. Stadt Bielefeld (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
sofort
d/p839
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Gütersloh
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
d/p697
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (VT und TP) im Kreis Herford
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
d/p748
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (VT und TP) im Kreis Herford
(hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
d/p800
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP)
im Kreis Minden-Lübbecke
sofort
2/2015
Regierungsbezirk Münster
m/p760
Psychologischer Psychotherapeutensitz (VT) im Kreis Borken (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
m/p832
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Borken (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
m/p701
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis
Coesfeld (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m/p768
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Coesfeld
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
sofort
m/p802
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Coesfeld
(hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
m/p808
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP und VT) in der krfr. Stadt Gelnach Vereinbarung
senkirchen
m/p810
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Münster (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
m/p821
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Münster (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
m/p837
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) in der krfr. Stadt Münster 3/16
m/p834
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP und VT) im Kreis Recklinghausen (hälftiger Versorgungsauftrag - Gründung Gemeinschaftspraxis geplant)
nach Vereinbarung
m/p691
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Recklinghausen (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich - Gründung Gemeinschaftspraxis geplant)
nach Vereinbarung
m/p836
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Steinfurt (hälftiger
Versorgungsauftrag)
sofort
m/p833
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis
Steinfurt (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
m/p835
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis
Steinfurt (neuer Partner für kv-bereichsübergreifende Gemeinschaftspraxis)
4/15
m/p822
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Steinfurt
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
sofort
m/p807
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Warendorf (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
26
* In Klammern ist die ausgeübte Therapieform des Praxisinhabers
(VT = Verhaltenstherapie; TP = tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Psychoanalyse) angegeben. Bei einem eventuell
stattfindenden Auswahlverfahren berücksichtigt der Zulassungsausschuss u.a. die bislang angebotene Therapieform.
Spezialisierte fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = Raumordnungsregionen/ROR)
Kennzahl
Abgabezeitraum
Quartal:
Vertragsarztpraxen
Anästhesiologie
a5421
Anästhesiologische Praxis in der ROR Arnsberg (Hochsauerlandkreis)
- neuer Partner für Gemeinschaftspraxis -
nach Vereinbarung
d4886
Anästhesiologische Praxis in der ROR Bielefeld (Kreis Minden-Lübbecke)
nach Vereinbarung
b5429
Anästhesiologische Praxis in der ROR Bochum/Hagen (krfr. Stadt Bochum) - hälftiger Versorgungsauftrag -
nach Vereinbarung
m4651
Anästhesiologische Praxis in der ROR Münster (Kreis Borken) - auch
2 hälftige Zulassungen möglich -
nach Vereinbarung
Innere Medizin - fachärztlich a5422
Internistische Praxis, Schwerpunkt Nephrologie in der ROR Arnsberg
(Hochsauerlandkreis) - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis -
nach Vereinbarung
d4157
Internistische Praxis, Schwerpunkt Pneumologie in der ROR Bielefeld
(Kreis Minden-Lübbecke)
nach Vereinbarung
b4782
Internistische Praxis, Schwerpunkt Kardiologie in der ROR Bochum/
Hagen (krfr. Stadt Bochum) - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis -
nach Vereinbarung
a4084
Internistische Praxis, Schwerpunkt Angiologie in der ROR Dortmund
(krfr. Stadt Dortmund) - neuer Partner für fachübergreifende Gemeinschaftspraxis -
nach Vereinbarung
Kinder- und Jugendpsychiatrie
b5335
Kinder- und Jugendpsychiatriepraxis in der ROR Bochum/Hagen
(Ennepe-Ruhr-Kreis) - auch 2 hälftige Zulassungen möglich -
nach Vereinbarung
m5364
Radiologische Praxis in der ROR Emscher-Lippe (Kreis Recklinghausen) - neuer Partner für fachübergreifende Gemeinschaftspraxis, lokaler Sonderbedarf, auch Anstellung möglich -
nach Vereinbarung
b5330
Radiologische Praxis in der ROR Siegen (Kreis Olpe)
sofort
b5331
Radiologische Praxis in der ROR Siegen (Kreis Olpe)
sofort
b5332
Radiologische Praxis in der ROR Siegen (Kreis Olpe)
sofort
Gesonderte fachärztliche Versorgung
(Planungsbereich = Westfalen-Lippe)
Kennzahl
Abgabezeitraum
Quartal:
Vertragsarztpraxen
2/2015
Diagnostische Radiologie
Planungsbereich Westfalen-Lippe
Strahlentherapeuten
a5387
Strahlentherapeutische Praxis in Westfalen-Lippe (Kreis Soest) - hälfsofort
tiger Versorgungsauftrag -
Ihre Ansprechpartner
Team Praxisberatung
Tel.: 0231 / 94 32 94 00
Fax: 0231 / 9 43 28 30 31
E-Mail: Praxisberatung@kvwl.de
27
25.und26.März2015
KÖLN|KongresszentrumGürzenich
2/2015
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Veranstalterin
WISO S. E. Consulting GmbH
Nr. 2 | 27. Februar 2015
PRAXISINFORMATIONEN der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe
Abrechnung
Seminare
2 Neuregelung der ambulanten
Notfallbehandlung: Klarstellende Regelung
9 Workshop- und Seminarangebote
10 Fortbildungsangebote der Akademie
Verordnung
und Fortbildungen
der KVWL Consult GmbH
für medizinische Fortbildung
der ÄKWL und KVWL
3 Informationen zu Änderungen der Richtlinien
des Gemeinsamen Bundesausschusses
Forum
5 ACHTUNG – Patient online! Wie Ärztinnen und
Ärzte vom Internet profitieren können
6 Dornröschen, wie konnte das nur passieren?
oder: Wenn Neugier zum Risiko wird
7 Auditierung des elektronischen Arztbriefes
7 Aufbereitung von Instrumenten:
Manuell versus maschinell
8 Praxistipp: Sichere Informationsweitergabe
innerhalb des Praxisteams
2/2015 |
2 ABRECHNUNG
ABRECHNUNG Neuregelung der ambulanten Notfallbehandlung: Klarstellende Regelung
Bei der ersten Inanspruchnahme im Notfall oder im organisierten Notfalldienst ist im Behandlungsfall die GOP
01210 EBM oder die GOP 01212 EBM abrechnungsfähig. Die
Nebeneinanderberechnung dieser Notfallpauschalen ist im
Behandlungsfall ausgeschlossen.
Für jede weitere Inanspruchnahme im Notfall oder im organisierten Notfalldienst in demselben Behandlungsfall sind je
nach Gegebenheit die GOP 01214, 01216 bzw. 01218 EBM abrechnungsfähig.
Machen Sie mit,
helfen Sie mit,
lernen Sie mit!
CIRS-NRW ist ein Lern- und Berichtssystem für kritische Ereignisse
in der medizinischen Versorgung. Mit Ihrer Teilnahme an CIRS-NRW
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| 2/2015
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VERORDNUNG 3
VERORDNUNG Informationen zu Änderungen der Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses
Im Folgenden haben wir die Beschlüsse und Änderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) in einer aktuellen Übersicht zusammengestellt und um wichtige Hinweise für die Praxis ergänzt. Die vollständigen Beschlüsse, mit
zusätzlichen Informationen zu den Entscheidungen im Detail, finden Sie jeweils auf den Internetseiten des G-BA (www.gba.de). Zudem weisen wir jeweils darauf hin, wenn die KVWL oder die KBV zum Beispiel im ARZNEIMITTEL-INFOSERVICE (AIS) hierzu noch ausführlichere Informationen gegeben haben. Stand: 28. Januar 2015 (Redaktionsschluss)
Richtlinie / Anlage
In Kraft
getreten
Weitere
Informationen
Ergebnis
Arzneimittel-Richtlinie
Fingolimod/
18.12.2014
Gilenya®
Für zwei neue, seit Mai 2014 zugelassene Anwendungsgebiete (Patienten mit hoher Krankheitsaktivität, bzw. Patienten mit rasch fortschreitender, schwerer schubförmig-remittierend verlaufender
KBV-AIS
KVWL-Internet
Multipler Sklerose) sieht der G-BA einen Zusatznutzen als nicht belegt an.
Vedolizumab/
08.01.2015
Entyvio
®
Vedolizumab/Entyvio® ist zugelassen für die Behandlung von
KBV-AIS
Erwachsenen mit mittelschwerer/m bis schwerer/m aktiver/m
KVWL-Internet
Colitis ulcerosa/Morbus Crohn, die entweder auf konventionelle
Therapie oder einen der Tumornekrosefaktor-alpha-Antagonisten unzureichend angesprochen haben, nicht mehr darauf ansprechen oder eine Unverträglichkeit gegen eine entsprechende Behandlung aufweisen. Der G-BA sieht einen Zusatznutzen
gegenüber Adalimumab als nicht belegt an. Vor Beginn der
Preisverhandlungen liegen die Jahrestherapiekosten pro Patient für Vedolizumab bei 26.397,87 € – 52.795,73 €, für Adalimumab bei 21.381,10 € – 42.762,20 €.
Umeclidinium/Vilanterol/
08.01.2015
ANORO
®
ANORO® ist für die bronchialerweiternde Erhaltungstherapie
KBV-AIS
zur Symptomlinderung bei erwachsenen Patienten mit COPD
KVWL-Internet
angezeigt. Der G-BA sieht für die Wirkstoffkombination Umeclidinium/Vilanterol als bronchodilatatorische Dauertherapie bei
Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung
(COPD) ab einem mittleren Schweregrad (50 % ≤ FEV1 < 80 %
Soll) oder mit darüber hinausgehenden Schweregraden keinen
Zusatznutzen gegenüber bisherigen Standardtherapien.
Cabozantinib/
COMETRIQ®
22.01.2015
Das Orphan-Drug-Arzneimittel Cabozantinib/COMETRIQ® ist in-
KBV-AIS
diziert für die Behandlung des medullären Schilddrüsenkarzi-
KVWL-Internet
noms bei Erwachsenen mit progredienter, nicht resektabler, lokal fortgeschrittener oder metastasierter Erkrankung. Das
Ausmaß eines Zusatznutzens sieht der G-BA als gering an.
2/2015 |
4 VERORDNUNG
Richtlinie / Anlage
Eribulin/
In Kraft
getreten
22.01.2015
Halaven
®
Ergebnis
Weitere
Informationen
Eribulin (Halaven®) war seit 2011 zur Behandlung des lokal fort-
KBV-AIS
geschrittenen oder metastasierten Brustkrebses mit Progres-
KVWL-Internet
sion in dritter Therapielinie zugelassen. Aufgrund der Indikationsausweitung für den Einsatz von Eribulin in einer früheren
Therapielinie (zweite) erfolgte eine Neubewertung durch den
G-BA: Für Patientinnen, die nicht mehr mit Taxanen oder Anthrazyklinen behandelt werden können (zVT: Monotherapie mit
Capecitabin oder Vinorelbin) ergibt sich summarisch ein beträchtlicher Zusatznutzen von Eribulin.
Schutzimpfungs-Richtlinie
Umsetzung STIKO-Empfehlun-
Beschluss vom
Der G-BA hat noch erforderliche Anpassungen der SI-RL
• HPV-Impfung,
gen August 2014 und Anpassung
20.11.2014 und
zur Dokumentation (Dokumentations- und Abrechnungs-
praxis intern
an die Verordnung zur arbeits-
Änderung von
ziffern) der Impfungen gegen HPV und Pneumokokken
5/2014, S. 4 und
medizinischen Vorsorge (Arb-
18.12.2014
gemacht. Der Beschluss muss dem Bundesgesundheits-
5
MedVV)
noch nicht in
ministerium zur Prüfung vorgelegt werden und kann erst
Kraft
nach Nichtbeanstandung und Veröffentlichung im Bun-
• Pneumokokken-
desanzeiger inkrafttreten. So ist zurzeit (25.1.2015) nicht
Impfung, praxis
absehbar, wann die STIKO-Empfehlungen von August
intern 4/2013, S.
2014 definitiv GKV-Leistung und in der Praxis umsetzbar
7
sind.
| 2/2015
FORUM 5
FORUM ACHTUNG – Patient online!
Wie Ärztinnen und Ärzte vom Internet profitieren können
Der Gesundheitsmarkt hat sich in
den letzten Jahren erheblich gewandelt
und mit ihm die Kommunikation. Patienten interessieren sich mehr für Gesundheitsthemen und nutzen verstärkt
das Internet, um Informationen über
Krankheiten einzuholen oder wenn sie
sich auf die Suche nach einem neuen
Arzt begeben. Und sie erwarten ein hohes Maß an Transparenz im Gesundheitswesen.
Das Internet und die damit verbundenen
neuen Kommunikationsmöglichkeiten
sind ein interessantes und spannendes
Thema mit vielen offenen Fragen. Das
knapp vierstündige Seminar „Achtung –
Patient online!“ aus dem Veranstaltungsangebot der KVWL Consult GmbH unter
der Leitung von Matthias Grüning, Kommunikations-Designer, und Fachanwalt
für Medizinrecht Jan Willkomm, geht
diesen offenen Fragen nach und zeigt,
wie Ärztinnen und Ärzte vom Internet
profitieren können und welche rechtlichen Vorgaben zu beachten sind.
Wer nicht wirbt, der stirbt, lautete ein
Leitspruch des berühmtesten amerikanischen Unternehmers Henry Ford. Und
von Warren Buffet, einem US-amerikanischen Großinvestor, stammt das Zitat:
„Es dauert 20 Jahre, um einen guten Ruf
aufzubauen und fünf Minuten, ihn zu
ruinieren.“ Dies gilt erst recht in Zeiten
des Internets. „Die Ärzte, die im Internet
noch nicht Fuß gefasst haben oder zu
zögerlich damit umgehen, verschenken
ein großes Marketing- und ReputationsPotenzial“, glaubt Grüning.
Immer mehr Patienten halten Bewertungsportale für einen sehr komfortablen und schnellen Weg, Informationen
über Arztpraxen zu bekommen, um eine
erste Einschätzung der Praxis vorzunehmen. 87 Prozent aller Patienten, die einen Arzt suchen, googlen im Internet
und suchen die Praxis nach Erscheinungsbild und Bewertungen aus. Auch
Banken, Vermieter oder potenzielle
Kurz und knapp
Das nächste Seminar „Achtung –
Patient online!“ findet am Mittwoch, 6. Mai, 2015, von 15 bis
18.30 Uhr, in der KVWL in Dortmund statt. Die Kosten belaufen
sich auf 190 Euro (zzgl. USt.).
Anmelden können Sie sich unter
Tel.: 0231 / 94 32 39 55 oder im
Internet unter www.kvwl-consult.
de/Seminare-Veranstaltungen.
Nachfolger suchen im Internet nach ihren Arzt-Kunden. Ein seriöses Profil in
den wichtigsten Bewertungsportalen
und ein aktives Bewertungs-Management sind zu einem effizienten Marketing-Instrument geworden.
Eine Kommunikationsstruktur aufzubauen in Form einer Website oder in
Form von Social Media Profilen wie Facebook, google+, twitter und youtube
diene nicht nur dazu, mehr Patienten zu
gewinnen, sondern auch die Arzt-Patienten-Kommunikation zu steuern. „Nehmen Sie Einfluss auf die Kommunikation“, rät Grüning den Teilnehmern des
Seminars. „Patienten wollen verlässliche
Informationen.“
Einer Studie der Stiftung Gesundheit
aus dem Jahr 2012 zufolge besitzen die
Hälfte der niedergelassenen Ärzte in
Deutschland keine Internetseite. Fast jeder vierte Arzt, der keine Praxis-Website
hat, sagt, er habe Angst vor rechtlichen
Unsicherheiten. Rechtsanwalt Jan Willkomm skizziert in dem Seminar „Achtung – Patient online“ die rechtlichen
Rahmenbedingungen ärztlicher Werbung und zeigt, welche Werbung erlaubt
und sinnvoll ist und die Folgen bei
Rechtsverstößen.
Einen Schwerpunkt seines Vortrags bilden die Fragen, die sich mit der Darstellung von Praxen im Internet stellen.
Denn nicht jede Werbung ist erlaubt,
auch wenn sich das Werbeverbot für
Ärzte gelockert hat. Es gibt gesetzliche
Grenzen – das heißt berufswidrige Werbung, die anpreisend, irreführend oder
vergleichend ist, ist untersagt.
Es gibt aber eine Fülle von Möglichkeiten, die eigene Praxis und die individuellen Angebote auf der eigenen Website
entsprechend zu präsentieren. Eine
zeitgemäße Praxis-Website sollte es
dem Patienten ermöglichen, sich schon
vor dem Arztbesuch angemessen über
die Praxis und die behandelnden Ärzte
zu informieren. „Stellen Sie sich und
Ihre Praxis so dar, wie Sie es gern möchten und bewerten Sie – auf charmante
Art und Weise – jeden kritischen Beitrag. Dadurch machen Sie sich authentisch und glaubwürdig“, rät Willkomm.
2/2015 |
6 FORUM
FORUM Dornröschen, wie konnte dir das nur passieren?
oder: Wenn Neugier zum Risiko wird
Der CIRS-NRW Bericht des 1. Quartals 2015 (Fall-Nr. 112255)
In unserem Bericht des 1. Quartals
2015 von CIRS-NRW geht es um die
Meldung einer niedergelassenen Praxis
der Kinder- und Jugendmedizin.
In dem Bericht heißt es, ein Kind habe
versehentlich seine Hand in einen Spritzenabwurf gesteckt. Wie ist so etwas
möglich? Offenbar ganz einfach: Um zu
vermeiden, dass sich Mitarbeiter, Patienten und Eltern beim Impfen Stichverletzungen durch Kanülen zufügen, hatte man den Abwurfbehälter so in eine
Arbeitsplatte eingelassen, dass nur
noch ein Metallkreis mit einem gezackten Loch zu sehen war. Diese Öffnung
fand ein junger Patient so spannend,
dass er sie ganz genau untersuchte, indem er die ganze Hand hineinsteckte –
im Beisein seiner Mutter, übrigens. Eine
Patientengefährdung, wie sie im ersten
Moment, laut Kommentar des Teams
vom ÄZQ, kaum hätte vermutet werden
können. Zum Glück war der Abwurfbehälter kaum gefüllt, so dass der Junge
nicht zu Schaden kam.
Natürlich kann man einwenden, dass
die Eltern wahrscheinlich ihrer Aufsichtspflicht nicht hundertprozentig
nachgekommen sind. Aber jeder, der
selbst Kinder hat, weiß auch, wie geschickt die kleinen Wesen darin sind,
sich dieser Aufsicht zu entziehen und
sich durch ihre Neugier in Gefahr zu
bringen. Das war natürlich auch den
Mitarbeitern der betroffenen Kinderarztpraxis klar, und gerade hier wird
dieser Fall spannend: Die gute Absicht,
Unfälle zu vermeiden, hat sich ins Gegenteil verkehrt und eine neue Gefahrenquelle geschaffen – durch eine Maßnahme, die die kindliche Neugier
geweckt hat.
Dass diese kindliche Neugier als Gefahrenquelle nicht zu unterschätzen ist,
haben schon die Gebrüder Grimm in
einer CIRS-Meldung beschrieben, die
| 2/2015
unter dem Titel „Dornröschen“ weltweit
bekannt wurde. Zwar wird der tödliche
Fluch der dreizehnten Fee abgemildert,
aber die Weissagung lässt für Dornröschens Schicksal Schlimmes vermuten:
An ihrem Geburtstag, so heißt es, wird
sich die Prinzessin mit einer Spindel stechen und in einen hundertjährigen
Schlaf fallen. Wie reagieren die Eltern?
Blind vor Sorge, gibt der König den Befehl, alle Spindeln zu verbrennen. Anschließend wähnt er sich und seine
Tochter in Sicherheit, und Dornröschen
wächst in einer sorgen- und spindelfreien Umgebung auf, ohne von der möglichen Gefahr zu wissen. Jahrelang geht
alles gut, die Eltern entspannen sich
und lassen sich dazu verführen, ihrer
Aufsichtspflicht nur einen kleinen Moment lang nicht nachzukommen. Schon
nimmt das Schicksal seinen Lauf: Dornröschen ist alleine im Schloss, ihre Neugier genauso grenzenlos wie ihre Ahnungslosigkeit.
Generationen
von
Lesern mussten schon miterleben, dass
die Prinzessin am geweissagten Tag
nicht auf die größte Herausforderung
ihres Lebens vorbereitet ist: Sie kann
die Gefahr nicht erkennen, die ihr begegnet, und ist ihr ausgeliefert – in einer Krisensituation ohne jegliche verbindliche
Richtlinie
oder
klare
Verfahrensanweisung. „Was ist das für
ein Ding, das so lustig herumspringt?“
sprach das Mädchen, nahm die Spindel
und wollte auch spinnen. Kaum aber
hatte sie die Spindel angerührt, so stach
sie sich damit in den Finger…
Dornröschen blieb jede Chance verwehrt, aus ihrem Fehler zu lernen – sie
fiel in einen hundertjährigen Schlaf.
Anschließend ließen auch noch viele
Prinzen ihr Leben in dem Versuch, sie
zu erlösen – auch diese Todesfälle wären vermeidbar gewesen, hätten die
Prinzen entsprechende Rückschlüsse
aus dem Schicksal ihrer Vorgänger gezogen. Aber nein, sie hielten sich für
unverwundbar. Doch zumindest für die
Prinzessin wird am Ende alles gut: Als
die Zeit reif ist, kann ein Königssohn die
Hecke durchbrechen, und es braucht
nur einen Kuss, um Dornröschen und
ihre Familie wieder ins Leben zu holen.
Leider ist nicht überliefert, wie die Prinzessin und der Prinz mit dem Thema
„Spindeln“ umgegangen sind, während
sie vergnügt bis an ihr Ende lebten. Vermutlich sehr achtsam, denn sie waren
ja gewarnt. Klar ist aber auch: Nichts an
dieser Erfahrung wird sie vor den Folgen der Neugier ihrer Kinder und Kindeskinder geschützt haben.
Und das ist aus CIRS-Sicht die eigentliche Moral dieser Geschichte: Es wird
immer wieder Gefahrenquellen geben,
die wir nicht sofort erkennen oder vielleicht sogar in bester Absicht selbst erschaffen. Diese Erkenntnis sollte uns
motivieren, stets wachsam zu bleiben
und die Patientensicherheit, die schon
immer als höchstes Gut der medizinischen Versorgung galt, weiter zu verbessern. CIRS könnte einen Paradigmenwechsel zu mehr Fehlertoleranz
und aktiver Sicherheitskultur befördern. Denn im wahren Leben haben wir
weit mehr zu verlieren als im Märchen.
Für die CIRS-NRW Gruppe:
Susanne Eschkötter,
St. Franziskus-Hospital Münster
Claudia Berghorn,
St. Franziskus-Hospital Münster
FORUM 7
FORUM FORUM Auditierung des elektronischen Arztbriefes
Aufbereitung von
Instrumenten: Manuell
versus maschinell
Die KV Telematik GmbH, eine
Tochtergesellschaft der KBV, hat im Januar diesen Jahres damit begonnen,
Praxis-Verwaltungs-Systeme bzgl. der
korrekten Umsetzung des elektronischen Arztbriefes auf der Basis von KVConnect zu auditieren. Software-Systeme, die das Audit erfolgreich absolviert
haben, erhalten darüber eine Urkunde.
Damit soll sichergestellt werden, dass
der Versand und der Empfang von elektronischen Arztbriefen auch zwischen
den Systemen verschiedener Hersteller
funktioniert.
Die Auditierung der KV Telematik
GmbH löst die bisher von der KVWL
durchgeführten Interoperabilitätstests
ab. Diese Tests hatte die KVWL durchgeführt, um ihren Mitgliedern eine
Empfehlung zum Einsatz des elektroniBeiArztbriefes
Ärger mit geben
der KVWL
stehenDas
schen
zu können.
Ihnen
zwei
erfahrene
Kollegen
Testverfahren wurde jetzt von der als
KV
Ombudsmänner
zur Verfügung.
Telematik
GmbH aufgegriffen
und um
zusätzliche formale Kriterien erweitert.
Anders als die Zertifizierung der Abrechnungsfunktionalität durch die KBV
ist die Auditierung des KV-Connect Anwendungsdienstes durch die KV Telematik GmbH für die Hersteller eine frei-
Unsere Ombudsmänner
haben immer ein offenes
Ohr für Sie!
standpunkt Titelthema
Unsere Ombudsmänner
haben immer ein offenes
Ohr für Sie!
Dortmund (kostenlos)
L. Gussning: 0800 / 1 00 76 00
Sprechzeit: Mi. 12 bis 13 Uhr
Münster (kostenlos)
Dr. med. S. Treichel: 0800 / 1 01 07 79
Sprechzeit: Mi. + Fr. 12.30 bis 13.30 Uhr
Weitere Informationen
Die Auditergebnisse veröffentlicht die KV Telematik GmbH
unter www.kv-telematik.de. Informieren Sie sich bitte dort, ob
Ihr Praxis-Verwaltungs-System
schon auditiert ist, oder wenden Sie sich an das Team iTA
der KVWL unter Tel.: 0231 / 94
32 99 40 oder E-Mail: iTA-Kontakt@kvwl.de.
Dortmund (kostenlos)
Lothar Gussning
willige
Leistung.
Tel.: 0800
/ 1 00 76Auch
00 Systeme, für die
der
Hersteller keine entsprechende UrSprechzeit:
kunde
vorweisen
kann, unterstützen
mittwochs
12 bis 13 Uhr
also möglicher Weise den elektroniMünster (kostenlos)
schen Arztbrief. Die Auditierung weiteDr. med. Siegfried Treichel
rer Anwendungsdienste ist in VorbereiTel.: 0800 / 1 01 07 79
tung;
zu nennen sind hier insbesondere
Sprechzeit:
die
„eNachricht“
(ein einfacher Nachmittwochs
und freitags
richtenaustausch
medizinijeweils 12.30 bis 13.30zwischen
Uhr
schen Software-Systemen) und ein
Dienst zur Übertragung von DMP-Dokumentationen über KV-Connect.
Medizinprodukte, wie medizinische Geräte oder Instrumente, müssen
in der überwiegenden Anzahl der Einrichtungen im niedergelassenen Bereich aufbereitet werden. Daraus ergibt
sich, dass auch Praxen/MVZ begangen
werden, in denen keine ambulanten
Operationen durchgeführt werden.
Im Bereich der KVWL werden diese Inspektionen der Arztpraxen von den Vertretern der Bezirksregierungen Arnsberg,
Münster
und
Detmold
durchgeführt. Ausgangspunkte sind dabei die Vorgaben des Medizinproduktegesetzes und der Medizinproduktebetreiber-Verordnung.
Grundlage für die Inspektionen in
Nordrhein-Westfalen sind darüber hinaus die „Anforderungen an die hygienische Aufbereitung von Medizinprodukten in Nordrhein-Westfalen“ in der
Fassung vom 1. Dezember 2013.
Jetzt auch im Sauerland:
Info-Veranstaltung für
Ärzte und Praxispersonal
Termin:
Mittwoch, 15. April 2015, von 16 bis
19 Uhr im Musikbildungszentrum
Südwestfalen Akademie Bad Fredeburg
Die Teilnahmegebühr beträgt 50
Euro pro Person, bitte beachten
Sie unsere Teilnahmebedingungen.
Informationen zum Anmeldungsverfahren erhalten Sie von
Jasmin Lindemann
Tel.: 0231 / 94 32 15 02, E-Mail:
Jasmin.Lindemann@kvwl.de
22
26
2/2015 |
8 FORUM
Da die Reinigung und Desinfektion der wiederaufbereitbaren
Instrumente wichtige Aspekte im Instrumentenkreislauf darstellen, informieren wir Sie über die Vor- und Nachteile der
manuellen und maschinellen Reinigung und Desinfektion.
Ebenfalls wird ein Vertreter der Bezirksregierung von seinen
Erfahrungen bei den Praxisbegehungen berichten. Um auch
die Kosten Ihrer manuellen bzw. maschinellen Aufbereitung
berechnen und vergleichen zu können, stellen wir Ihnen ein
Berechnungstool zur Verfügung.
Gemeinsam mit den Berufsverbänden der Gynäkologen und
der HNO-Ärzte laden wir Sie herzlich ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.
Sichere Informationsweitergabe
innerhalb des Praxisteams
Eine zielgerichtete Weitergabe von Informationen ist in einer Arztpraxis von
großer Wichtigkeit. So können Verzögerungen im Ablauf und Beinahe-Fehler vermindert werden.
Besser schreiben als reden
Schnell sind kurze Informationen, Änderungswünsche oder Neuigkeiten
ausgesprochen. Leider wird das ein
oder andere jedoch genauso schnell
wieder vergessen. Auch ist auf diese
Weise nicht sichergestellt, dass die Information alle Mitarbeiter erreicht hat
(sowohl akustisch wie inhaltlich). Besser ist es, wichtige Infos immer schriftlich festzuhalten und mit einem Namenskürzel zu versehen.
| 2/2015
Bitte keine Zettelflut
Viele Menschen lieben diese kleinen
Klebezettelchen. Dies führt oft dazu,
dass unübersichtlich viele Informationen an ganz unterschiedlichen Stellen
gesammelt werden. Häufig lösen sich
die Zettel ab und gehen verloren. Nutzen Sie deshalb für die Übergabe von
Informationen ein Übergabebuch. Dies
kann in einem klassischen Heft oder
Ringbuch oder auch als Ordner am PC
angelegt sein. So haben sie alle Infos
geordnet an einer Stelle.
Richten Sie Postfächer ein
Manche Informationen sind für alle
Team-Mitglieder interessant, andere
betreffen nur einzelne Mitarbeiter.
Auch werden gelegentlich Zeitschriften als Umlauf in das Team gegeben.
Um dies einfach zu organisieren, richten Sie für jedes Teammitglied ein eigenes Postfach ein. So erhält jeder die
Information, die er benötigt. Ein simples Schubfach oder Plastikablagekörbe
sind hier völlig ausreichend.
SEMINARE UND FORTBILDUNGEN 9
Seminare 2015
Neu:
Telefontraining für Auszubildende
Aufgebrachten und aggressiven
Patienten in der Arztpraxis begegnen
Die Teilnehmer werden mit den Grundlagen des
Selbstverständnis, berufliche Rolle und
Erwartungen im Arztpraxisbetrieb (für
Auszubildende)
Telefonmanagements vertraut gemacht. Im Vor-
Die Teilnehmer des Seminars lernen Grund-
zeichen einer drohenden Eskalation zu erkennen
dergrund steht die Reflexion des eigenen Ge-
kenntnisse zu Kommunikationssituationen im
und zu lernen, aggressionsmindernd damit um-
sprächsverhaltens. Feedback, Hinweise und
Berufsleben sowie Grundbegriffe zu Verhaltens-
zugehen. Hierzu werden persönliche Belastungs-
Tipps werden entwickelt und angeregt, um Stär-
regeln des guten Benehmens und des höflichen
situationen benannt und typische Verläufe von
ken auszubauen und im Praxisalltag effektiv ein-
Umgangs in der Arztpraxis. Und sie lernen, die
Aggressionen analysiert, aggressionsfördernde
setzen zu können.
Außenwirkung des Unternehmens durch Kom-
Faktoren im Kontakt mit Patienten erarbeitet,
Termine: 21. Okt. 2015, Ärztehaus Münster
petenz, Freundlichkeit und Stilsicherheit zu ver-
Ideen entwickelt, die zum Abbau der Aggressio-
11. Nov. 2015, Ärztehaus Dortmund
bessern.
nen beitragen sowie Übungen zur Gesprächs-
Zeit: 15 bis 19.00 Uhr
Termine: 18. Febr. 2015, Ärztehaus Dortmund
führung mit aggressiven Personen durchge-
Dozentin: Juliane Feldner,
23. Sept. 2015, Ärztehaus Dortmund
spielt.
Personaltrainerin/Psychologin
Zeit: 15.00 bis 19.00 Uhr
Termin: 04. Nov. 2015, Ärztehaus Dortmund
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Dozentin: Juliane Feldner,
Zeit: 15.00 bis 19.00 Uhr
Personaltrainerin/Psychologin
Dozentin: Juliane Feldner,
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Personaltrainerin/Psychologin
Neu:
Kommunikationstraining für Auszubildende
Ziel des Seminares ist es, eigene und fremde An-
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Die Teilnehmer des Seminars lernen sicheres
Konflikte im Arztpraxisteam managen
(für Praxisverantwortliche)
Auftreten in Gesprächen im Umgang mit Vorge-
Das Seminar stellt Praxisverantwortlilchen die
Praxisorganisation – Tipps und Tricks
vom Profi (für Ärzte und MFA)
setzten, Kollegen/Kolleginnen und Patienten.
Ursachen und Auswirkungen von Konflikten dar,
Es sind häufig die gleichen Fehler, die in Arztpra-
Weitere Inhalte sind: das eigene Gesprächsver-
vermittelt Eingriffsmöglichkeiten und Strategien,
xen gemacht werden und die Ärzten, MFA sowie
halten als „junger“ Mitarbeiter und Berufseinstei-
skizziert die Verläufe von Konflikten und sensibi-
Patienten das Leben schwer machen. Und es
ger zu reflektieren und im Kontext der Aufga-
lisiert für Hinweise und Signale.
gibt fast immer Lösungen, oft sogar recht einfa-
benstellung einer Arztpraxis richtig einzusetzen.
Termin: 10. Juni 2015, Ärztehaus Dortmund
che, mit denen mancher Stress vermieden wer-
Termin: 15. April 2015, Ärztehaus Dortmund
Zeit: 15.00 bis 19.00 Uhr
den kann. Einige beispielhafte, typische Fehler
Zeit: 15 bis 19.00 Uhr
Dozentin: Juliane Feldner,
aus verschiedenen Bereichen der Praxisorganisa-
Dozentin: Juliane Feldner,
Personaltrainerin/Psychologin
tion und Möglichkeiten sie zu verhindern, wer-
Personaltrainerin/Psychologin
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
den in diesem Seminar aufgezeigt.
Termin: 28. Okt. 2015, Ärztehaus Dortmund
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Wie kann ich zu einem guten Team
beitragen?
Zeit: 15 bis 18:30 Uhr
Telefonknigge für die Arztpraxis
In diesem Seminar werden die Grundkenntnisse
Das Seminar vermittelt die Grundlagen der
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
für professionelles Telefonieren vermittelt sowie
Teamarbeit sowie die verschiedenen Teamtypen
Ausschnittsituationen und Telefongespräche in
und ihre Wechselwirkungen. Die eigenen Stär-
ACHTUNG - Patient online!
der Arztpraxis trainiert.
ken optimal einsetzen und Verständnis für ande-
Ärzte und Arztpraxen werden immer öfter über
Termine: 25. März 2015, Ärztehaus Münster
re zu entwickeln runden das Seminar ab.
das Internet ausgewählt und bewertet, jedoch
29. April 2015, Ärztehaus Dortmund
Termin: 09. Sept. 2015, Ärztehaus Dortmund
wissen die wenigsten Ärztinnen und Ärzte, wie
Zeiten: 15 bis 19 Uhr
Zeit: 15.00 bis 19.00 Uhr
sie damit umgehen sollen. Das Seminar geht u.a.
Dozentin: Marion Cress,
Dozentin: Juliane Feldner,
der Frage nach, wie Sie die Kontrolle & den Ein-
Kommunikationstrainerin
Personaltrainerin/Psychologin
fluss über das, was im Internet über Sie steht,
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
übernehmen und was es aus rechtlicher Sicht zu
Telefontraining - Intensiv
Termin: 06. Mai 2015, Ärztehaus Dortmund
Das Intensivseminar ist gedacht für routinierte
Das 1x1 der Teamführung in der
Arztpraxis (für Personalverantwortliche)
Arzthelferinnen im Umgang mit schwierigen Ge-
Das Seminar will Führungsverantwortlichen hel-
Dozenten: Matthias Grüning, Kommunikations-
sprächspartnern und herausfordernden Situatio-
fen, Teams sicher zu führen und die Rolle als
Designer, Matthias Grüning, Rechtsanwalt
nen im Praxisalltag.
Teamleitung zu festigen.
Kosten: 190 Euro (zzgl. USt.)
Termine: 06. Mai 2015, Ärztehaus Münster
Termine: 24. Juni 2015, Ärztehaus Münster
27. Mai 2015, Ärztehaus Dortmund
02. Dez. 2015, Ärztehaus Dortmund
Weitere Seminarinformationen und
28. Okt. 2015, Ärztehaus Münster
Zeit: 15 bis 19 Uhr
Anmeldung unter www.kvwl-consult.de
09. Dez. 2015, Ärztehaus Dortmund
Dozentin: Juliane Feldner,
oder unter Tel. 0231 / 94 32 39 55.
Zeit: 15 bis 19.00 Uhr
Personaltrainerin/Psychologin
Dozentinnen: Juliane Feldner, Marion Cress
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Dozent: Werner M. Lamers, Praxisberater
beachten gibt.
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Zeit: 15.00 bis 18.30 Uhr
2/2015 |
10 SEMINARE UND FORTBILDUNGEN
Fort- und
Weiterbildungsveranstaltungen
Online-Fortbildungskatalog: Umfassende Informationen über das gesamte Fort- und
­Weiterbildungsangebot der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der
KVWL finden Sie im Online-Fortbildungskatalog: www.aekwl.de/katalog oder unter www.
kvwl.de unter den Rubriken Mitglieder und Termine.
Nutzen Sie den Online-Fortbildungskatalog, um sich zu Veranstaltungen anzumelden
bzw. die kostenlose Fortbildungs-App: www.aekwl.de/app
Vorsitzender: Prof. Dr. med. Falk Oppel, Bielefeld
Ressortleitung: Elisabeth Borg
Geschäftsstelle: Gartenstraße 210—214, 48147 Münster
Postfach 40 67, 48022 Münster • Fax: 0251 / 9 29 22 49
E-Mail: akademie@aekwl.de • Internet: www.aekwl.de
Akademie-Service- und EVA-Hotline: 0251 / 9 29 22 04
Allgem. Anfragen u. Informationen, Informationsmaterial,
Programmanforderung, Fragen zur Akademiemitgliedschaft
Borkum 2015
69. Fort- und Weiterbildungswoche
der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL in der Zeit vom 30. Mai bis 7. Juni 2015. Nähere
Informationen über die Borkumwoche sowie die Möglichkeit die Borkum-Gesamtbroschüre anzufordern, finden Sie
unter www.aekwl.de/borkum
Auskunft: 0251 / 9 29 22 04, E-Mail: akademie@aekwl.de
Datum
vormittags
nachmittags
spätnachmittags
Sonntag,
31. Mai 2015
Montag,
1. Juni 2015
Dienstag,
2. Juni 2015
Mittwoch,
3. Juni 2015
Donnerstag,
4. Juni 2015
Freitag,
5. Juni 2015
Update
DMP Diabetes
Dr. Dryden,
Dortmund
Update
Pneumologie
(DMP)
Prof. Steppling,
Münster
Update
Kardiologie
(DMP)
Prof. Stellbrink,
Bielefeld
Update
Gastroenterologie
Prof. Flenker,
Sprockhövel
Update
Neurologie
Prof. Tegenthoff,
Prof. Schwenkreis, Bochum
Telemedizin
Dr. Dr. Bickmann, Siegen
Gastrointestinale Beschwerden beim älteren Patienten : Das
sollten Sie hinterfragen
Prof. Lüttje,
Osnabrück
Update
Thoraxchirurgie
Prof. Feindt,
Münster
Update
Dermatologie
Dr. Beiteke, Prof.
Nashan, Dortmund
Update
Sexuell übertragbare Krankheiten
Prof. Brockmeyer, Bochum
Der Beckenboden
— Unklare Unterbauchbeschwerden — eine interdisziplinäre
Herausforderung
PD Dr. Bonatz,
Bochum
Update
Nephrologie
Prof. Viebahn,
Bochum, Prof.
Westhoff, Herne
Patient Blood Management (PBM) — Präoperative Anämie —
Relevanz für den
hausärztlichen Alltag
Dr. Steinbicker, Münster
Abendvortrag:
Lebenslanges Lernen — neue Lernformen und neue
Lebenswelten
Prof. Peters,
Berlin
Refresherkurse
›› Chirotherapie
›› Hautkrebsscreening
›› Sonographie
Abendvortrag:
Demenz und Spiritualität
Oberfeld, Münster
›› Vom EBM zum Honorar
›› ADHS im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter — Diagnostik und Therapie
›› Ausgewählte psychiatrische Aspekte bei
Menschen mit geistiger Behinderung
(Strukturierte) Curriculäre
Fortbildungen
›› Die kleine Chirurgie im ärztlichen Alltag
›› Geriatrische Grundversorgung
›› Gesundheitsförderung und Prävention
›› Psychotraumatologie
›› Impfseminar
›› Techniken des Gewebe– und Wundver-
Fortbildungsseminare/-kurse
›› EKG-Seminar
›› Endoskopiepraxiskurs
›› Gesprächsführung in schwierigen klini-
– Modul I
schlusses — die kosmetisch ansprechende
Naht — Modul II
›› Die therapeutische Beziehung (5), Balintarbeit paradox: Hemmungslos angeben
›› GOÄ 2015: Chancen und Risiken — Liquidation privatärztlicher Leistungen nach GOÄ
| 2/2015
schen Situationen
›› Interaktives Fallseminar: Schmerztherapie
– Welches Schmerzmittel für welchen
Patienten?
›› Klinische Tests an Knochen, Gelenken,
Muskeln und Nerven
›› Klinisch-neurologischer Untersuchungskurs im Säuglingsalter
›› Laktose-, Fruktose-, Nahrungsmittelintoleranzen und -allergien
›› Leistenschmerz
›› Lungenfunktion
›› Manuelle Untersuchungsmethoden und
nicht-invasive Diagnostik bei Patienten
mit Rückenschmerz
SEMINARE UND FORTBILDUNGEN 11
›› Mediensucht
›› Medizinethik und Medizinrecht
›› Motivierende Gesprächsführung
›› Sozialmedizin und Begutachtung
›› Theorie und Praxis des Schröpfens und
der Blutegeltherapie
›› Transkulturelle Kompetenz — Behandlung
von Patienten mit Migrationsvorgeschichte
Forum Arzt und Gesundheit
›› Motivation, Mentale Stärke & Flow
›› Stressbewältigung durch Achtsamkeit
›› Kommunikation in stressintensiven Kontexten
›› Yoga-Praxisworkshop
Notfalltraining
chologen, Juristen, MFA, Pflegepersonal
sowie Fachleute und Interessierte
Termin: Samstag, 07. März 2015
Uhrzeit: 10 – 14 Uhr
Ort: Hans-Sachs-Haus, Bürgerforum,
Ebertstr. 11, Gelsenkirchen
EVA — Spezialisierungsqualifikation für MFA
Leitung: Dr. med. Th. Windhorst, Münster
in hausärztl. Praxen (max. 271 UE) ¬EVA
Teilnehmergebühr: kostenfrei
Zertifiziert: 5 Punkte
EVA-NP — Spezialisierungsqualifikation für
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 09
MFA in neurologischen, nervenärztlichen
und/oder psychiatrischen Praxen (max.
220 UE) ¬EVA-NP ¬EVA-N
Kurse/Seminare/Workshops
eKursbuch „PRAKTiSCHER ULTRASCHALL“
EVA-O – Spezialisierungsqualifikation für
Auskunft: www.aekwl.de/elearning / Demo-
MFA in ophthalmologischen Praxen (max.
Version: www.aekwl.de/ilias oder Tel.: 0251 /
228 UE) -¬EVA-O
9 29 22 21/22 14
NP
›› Notfälle in der Praxis — Notfallmedizinische Grundlagen - Reanimationsübungen
›› Notfälle in der Praxis — Erweiterte Maßnahmen der Cardiopulmonalen Reanimation
›› Kindliche Notfälle
›› Fit für den Notfall — Wissenswertes für
den ärztlichen Notfalldienst
›› Radiologie/Notfallradiologie
Spezialisierungsqualifikationen
für Medizinische Fachangestellte
und Angehörige anderer
Medizinischer Fachberufe
Ambulante Versorgung älterer Menschen
KPQM-Schulung
(60 UE) ¬Modul ¬EVA
KV Praxis Qualitätsmanagement
Termine: jeweils Samstag, 9. Mai oder
Ambulantes Operieren (60 UE) ¬Modul
12. September 2015
Ort: Münster
Augenheilkundlich-technische Assistenz
Leitung: Dr. med. H.-P. Peters, Bochum, Dr.
(120 UE) ¬Modul ¬EVA-O
med. V. Schrage, Legden, Prof. Dr. med.
Dipl.-Ing. (FH) B. Schubert, MBA, Bottrop
Ambulantes Operieren in der Augenheil-
KVWL-Seminare
Teilnehmergebühr: 355 bis 410 Euro
kunde (120 UE) ¬Modul
›› KV aktuell — Betriebswirtschaftliche
Zertifiziert: 10 Punkte
Beratung
›› KV aktuell — Arznei- und Heilmittel
›› KV aktuell — IT in der Arztpraxis
›› KV aktuell — Serviceangebote der KVWL
›› KV aktuell — Niederlassungsseminar
›› KV aktuell — Wissenswertes für psychotherapeutisch tätige Ärzte/innen
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 09
liche Darmerkrankungen (CED)
Qualifikation zum Moderator von Qualitätszirkeln nach SGB V
(120 UE) ¬Modul
Termine: jeweils Samstag, 14. März oder 20.
Elektronische Praxiskommunikation und
Juni oder 19. September oder 7. November
Telematik (80 UE) ¬Modul ¬EVA ¬EVA-O
Ort: Dortmund (Juni, Nov.) oder
Münster (März, Sept.)
Indikationsbezogene
Fortbildungskurse
Teilnehmergebühr: 375 bis 430 Euro
Psychotherapie — verhaltenstherapeutisch
Zertifiziert: 10 Punkte
›› Verhaltenstherapie bei chronisch depres-
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 09
Ernährungsmedizin (120 UE) ¬Modul ¬EVA
Leitung: Dr. med. M. Bolay, Münster
Onkologie (120 UE) ¬Modul ¬EVA
Patientenbegleitung und Koordination
(Casemanagement) (40 UE) ¬Modul ¬EVA
siven Patienten
›› Verhaltenstherapeutische Gruppentherapie
›› Autismus-Spektrum-Störungen über die
Versorgungsassistenz Chronisch Entzünd-
Diagnostik und Therapie schlafbezogener
Atmungsstörungen
¬EVA-NP ¬EVA-O
Lebensspanne/Diagnostik und Therapie
Fortbildung nach der BUB-Richtlinie
Prävention im Kindes- und Jugendalter
des Asperger-Syndroms
Blended-Learning-Angebot
(84 UE) ¬Modul
Psychotherapie — tiefenpsychol. fundiert
(18 UE Präsenz/12 UE Telelernen)
›› Psychodynamische Gruppenpsychotherapie
›› Traumafolgestörungen
Leitung: Dr. med. M. Neddermann, Bochum,
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 07
Prof. Dr. med. P. Young, Münster
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 17
Allgemeine Fortbildungsveranstaltungen
Notfallmedizin
8. Forum Kinderschutz
Notfälle in der Praxis –
Kindervernachlässigung — Risiken erken-
Cardiopulmonale Reanimation ¬EVA
nen und handeln
Standorte: Bielefeld, Bochum, Herne, Münster
Fortbildungsveranstaltung für Ärzte, Psy-
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 06
2/2015 |
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Von Praxisübernahme über
Kooperationen bis hin zu
medizinischen Geräten:
www.kv-börse.de
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