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 Nr. 1 / 2015
GGE Nordreport
Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen
Kirche
Spott über Religionen
Herausforderung Islam
Ist meine Kirche noch zu retten?
Wenn Luther mit dem Papst tanzt
Ausgefahrene Gleise neu belebt
Thema
Spott über Religionen
Darf man über Religionen spotten, die Gefühle religiöser Menschen
verletzen, sich gar über Gott lustig machen? Solche Fragen werden
seit den furchtbaren Ereignissen der Terroranschläge in Paris unter
anderem gegen die Redaktion der Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“
wieder neu diskutiert.
as für den Islam gilt, ist viel
mehr noch für den christlichen Glauben Realität in unserer Gesellschaft: Er ist Zielscheibe für beißenden Spott. Christen, ihr Glaube und
Spottbild über Christen aus dem alten Rom:
„Alexamenos betet Gott an“
Gott selbst werden nicht nur durch den
Kakao, sondern gerne auch durch den
Dreck gezogen. Die Abschaffung des
§166 StGB, der die „Beschimpfung
von Bekenntnissen, Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsvereinigungen“ unter Strafe stellt, wird seit
langem – und nun mit neuem Nachdruck – gefordert.
Wie verhalten wir Christen uns
dazu? Ich möchte darauf eine ganz
persönliche Antwort geben. Mir sind
dabei zwei Gesichtspunkte wichtig.
Zunächst: Wie gehe ich mit der Kritik
bzw. dem Spott anderer an meinem eigenen Glauben um?
2
GGE Nordreport
Argumente gebrauchen
Weil eine vom christlichen Glauben und dem biblischen Zeugnis her
geprägte Sicht auf die Themen unserer Zeit nicht immer mehrheitsfähig ist, werden wir auch immer wieder, vielleicht sogar zunehmend, dafür auf unterschiedliche Weise kritisiert und angegriffen werden. Neben
den ernst zu nehmenden Argumenten
geschieht das oft in einer Form, die
ich dumm, diffamierend und verletzend finde. Weil es dabei um Dinge
geht, die für mich heilig sind, kann das
auch wirklich schmerzen – ein Umstand, den jene, die sich allzu leichtfertig über den Glauben anderer lustig machen, oft ignorieren. Ich sehe es
als mein gutes Recht an, mich dagegen
mit Argumenten, zu wehren. Niemals
jedoch kann wie auch immer geartete
Gewalt zu unserem Repertoire gehören, mit dem wir uns zur Wehr setzen.
Meinungs- und Pressefreiheit sind unverzichtbare Güter in unserer Gesellschaft. Gewaltlosigkeit müssen wir daher von allen fordern. Uns sollte allerdings bewusst sein, dass das zu unserem Glauben gehörende „Leiden um
Verzicht auf Häme
Der zweite Gesichtspunkt: Was ist
mein Anspruch an mein eigenes Verhalten gegenüber Menschen mit anderem Bekenntnis? Ich finde nicht jede
Religion oder Weltanschauung harmlos, so dass ich gelassen sagen könnte,
es möge doch jeder nach seiner Façon
selig werden. Deshalb gehen mir manche Versuche, die grundsätzliche Einheit der Religionen zu betonen, zu weit.
Was aber selbstverständlich sein sollte
ist, dass ich Menschen anderen Glaubens mit Respekt und ehrlichem Interesse begegne, selbst wenn dies umgekehrt nicht der Fall sein sollte. Und
dort, wo ich kritisiere, was ihnen heilig ist, möchte ich das mit Argumenten
tun, die möglichst nicht verletzen und
auf Spott und Häme verzichten.
Brauchen wir einen gesetzlichen
Schutz vor Beschimpfung? In einem
Land mit unserer Geschichte, in dem
nach neuesten Studien der Antisemitismus wieder zunimmt, wäre es m.E.
das falsche Zeichen, den §166 StGB
abzuschaffen. Meinungs- und Pressefreiheit gehören zu den größten Errungenschaften des Rechtsstaates. Ein ohnehin sehr moderat formuliertes Gesetz kann uns helfen, diese Freiheit zu
erhalten, indem wir verantwortungsvoll damit umgehen.
Peer Lichtenberg
Herausforderung Islam
„Je suis Charlie“ – „Ich bin Charlie“ – diesen Satz haben inzwischen vermutlich
alle gelernt, eine Solidaritätsbekundung mit den Zeichnern und Redakteuren der
Satirezeitschrift Charlie Hebdo, die am 7. Januar von islamistischen Terroristen
ermordet worden sind.
Schon drängt sich die Frage auf, ob der Islam gewalttätig ist und Massaker
rechtfertigt. Es ist allmählich eine Binsenwahrheit, dass es „den Islam“ nicht gibt,
sondern es gibt eine Vielzahl von Strömungen und Rechtsschulen. Im Christentum ist es ähnlich, auch „das Christentum“ gibt es nicht.
Graffiti: Public domain
W
Christi willen“ auch so aussehen kann,
dass wir Spott aushalten müssen. Jesus
am Kreuz wurde aufs Bitterste verspottet, und er hat gebetet: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was
sie tun.“
Thema
Wer sind Islamisten?
Islamisten sind Muslime und Musliminnen, die sich auf die
traditionelle salafitische Rechtsschule berufen. Sie wünschen sich einen Islam, der die Lehren des Propheten Muhammad eins zu eins heute umsetzt. Das macht sie natürlich noch nicht gewalttätig, aber sie sind auch nicht demokratisch. Neben dem friedlichen Zweig gibt es die Dschihadisten, die ihre Ziele mit kriegerischen Mitteln durchsetzen wollen. Wird der Islam angegriffen, und sei es von der
spitzen Feder eines Karikaturisten, muss man ihn verteidigen und das nicht allein mit Worten. Das muss man zunächst
einmal verstehen, was nicht heißt, es zu billigen!
Wir haben es mit einem innerislamischen Problem zu
tun, nämlich dem der Auslegung von Koran und Hadithen.
Neben dem Koran muss man die Hadithe, also zunächst
mündlich überlieferte Prophetenworte, heranziehen, um zu
einer Lehrmeinung zu kommen.
Das Problem, das sich hier stellt, ist dasselbe wie in allen
fundamentalistischen Religionsauslegungen, seien sie muslimisch, jüdisch, christlich oder auch hinduistisch oder buddhistisch: Fundamentalisten denken nicht historisch, sondern wollen Antworten auf moderne Fragestellungen in den
alten Schriften finden, ohne den zeitlichen Graben von 1500
oder 2000 Jahren zu berücksichtigen. Sie meinen, die Menschen damals dachten und handelten wie wir heute. Tatsächlich wissen wir über deren Denken und Empfinden jedoch
nichts, sondern kennen sie nur im Spiegel von Schriften, die
wir viele Jahrhunderte später auslegen, was, wie wir wissen, zu mancherlei Streitigkeiten um die „richtige“ Auslegung führt. Das ist im Islam nicht anders.
Moderne Technik hilft
Um ihre fundamentalistische Mission durchzuführen, machen sich Fundamentalisten und somit auch Islamisten die
moderne Technik zunutze. Vom Internet bis schlimmstenfalls zur Kalaschnikow wird die Technik genutzt, wohl wissend, dass es sie damals noch nicht gab. Das Internet als
Medium zur Verbreitung von Propaganda ist nicht zu unterschätzen. Nicht umsonst sperren autoritäre politische Systeme zuerst Facebook und Twitter und versuchen, Mobilfunknetze lahmzulegen.
Salafismus ist nicht „der“ Islam, sondern eine Rechtsschule, die sich im Augenblick jedoch in den Vordergrund
drängt und Schlagzeilen macht. Dieses wiederum dient zum
einen der Propaganda, zum anderen ist es Wasser auf die
Mühlen der Gegner, die ausholen zu Demonstrationen wie
Pegida und die die Angst vor „Islamisierung“ schüren, anknüpfend an Ängste, die in der Bevölkerung verbreitet sind.
Foto: C.Mohr
Gewalt und Islam
Die muslimischen Verbände in Deutschland wie der Zentralrat der Muslime und andere distanzieren sich wohlweislich schnell von der Gewalt und betonen, dass eine neue
Welle von „Islamophobie“ drohe. Damit drehen sie in gewisser Weise den Spieß um. Die wohlmeinende Bekundung,
dass Gewalt „nichts mit dem Islam zu tun habe“, hilft jedoch
nicht weiter, denn die Attentäter wie die Mörder von Char-
lie Hebdo berufen sich auf ihre Religion. In Erinnerung zu
halten ist jedoch, dass die Mehrzahl der Muslime in Europa
und in Deutschland in einem freien Land leben und gerade
niemand über oder neben sich sehen wollen, der ihnen vorschreibt, wie sie ihren Glauben zu vollziehen haben. Manche
sind auf der Flucht vor islamistischen Regimen.
Eine innertheologische und innerjuristische Debatte unter Muslimen und islamischen Verbänden ist nötig, eine Debatte, die man nicht stellvertretend führen kann.
Imam Ali Moschee an der Außenalster in Hamburg
Was kann man tun?
Wir haben dagegen die Aufgabe, uns nicht provozieren und
einschüchtern zu lassen, weder von außen durch Drohungen
jeder Art noch von innen durch unsere eigenen Ängste und
Befürchtungen.
Pressefreiheit ist eines der höchsten demokratischen Güter – auch wenn sich jeder und jede schon einmal so richtig
über „die Presse“ geärgert hat. Mit dem Maulkorb für und
der Einschüchterung von Journalisten beginnt die Unfreiheit aller.
Mission, auch christliche Mission, heißt: Man kann jemandem seinen Glauben anbieten, ist aber nicht verantwortlich dafür, dass er oder sie sich „bekehrt“. Fundamentalisten
aller Couleur setzen sich auf den Richterstuhl und fällen vorab schon ewige Urteile über Seligkeit und Verdammnis und
fühlen sich verantwortlich für das Heil und Unheil anderer.
Jede Form des Fundamentalismus ist eine Anfrage an
uns: Wie viel Freiheit gestehen wir dem Gegenüber zu, sind
wir wirklich bereit zu einem Dialog unter gleichberechtigten
Partnern, was immer sie denken mögen, oder hegen wir –
wie alle Fundamentalisten, Salafiten, Dschihadisten – im
Hinterkopf den Gedanken, dass wir besser, gläubiger, redlicher, Gott wohlgefälliger sind als sie?
Dr. Gabriele Lademann-Priemer
GGE Nordreport
3
B e r ich te
E
in schöner Sonnen-Tag in der
Hamburger Hafencity! Die eine
Straßenseite wird gesäumt von
einer riesigen, nicht enden wollenden
Warteschlange, die zu einem Museum
ansteht, um die Ausstellung „Körperwelten“ zu besuchen. Auf der anderen
Seite wir, die 80 Teilnehmer, die sich
mit der „Glaubenswelt“ und der Kirche
beschäftigen, zu Gast in den schönen
Räumen des Ökumenischen Zentrums
HafenCity. Was hat Kirche zu bieten,
und wie kann sie ihren Schatz heute
vermitteln? Zu dem WAS waren sich
alle mehr oder weniger einig, zu dem
WIE gab es Wertvolles zu hören.
Glaube und Schönheit
Der Autor und bekannte Journalist
Matthias Matussek, der sich selbst
als Nachrichtenhändler bezeichnet,
machte den Anfang mit einem kurzweiligen Vortrag über gesellschaftliche und kirchliche
Entwicklungen, die uns
als Familie, Nation und
Kirche geprägt haben.
Mit aktuellen und anschaulichen Beispielen
trug er dieses nicht einfache Thema humorvoll
vor, für mich als Zuhörer auch von den
Formulierungen her ein Genuss!
„Glaube ist Aufbruch zur Schönheit“, ein Satz der mir immer klarer wird. Wenn ich Schönheit entdecke, kann ich einen Funken von Gottes
Herrlichkeit sehen – bei Dunklem,
Hässlichem genau das Gegenteil. Matusseks Lösungsansatz zur Verbesserung der Welt ist die Vermeidung der
sieben Todsünden. Das erschien erst
befremdlich (bei seinem katholischen
Hintergrund aber verständlich) – und
mir dann einleuchtend, nehmen wir
nur die Gier als Beispiel.
4
GGE Nordreport
Glück und Segen
onen bedeuten eine
echte
Herausforderung für die Hörer: „Kirche der Zukunft gewinnt Zukunft, indem sie
ihre Identität preisgibt“ oder „Kirche
ist eins in der Vielfalt“. Seine Thesen
untermauert er biblisch und auf Jesus
bezogen. Ist uns klar, dass Kirche für
die meisten Menschen ein „Un-Ort“
ist, ein Ort, an dem man sich nicht aufhält? Sein Lösungsvorschlag: „Kirche der Zukunft ist mobile und flexible Kirche“.
im „Verein Kirche“ mitarbeitet –, wie
weit ich von dem entfernt bin, was den
„Normalo“ interessiert.
Werbemäßig gab es auch etwas zu
lernen: Bei der Flut von Angeboten,
denen der moderne Mensch ausgesetzt ist, gilt es das Besondere zu betonen, das sich von anderen Angeboten unterscheidet. Beispiel: Die säkulare Welt fragt nach „Glück“, die Kirche dagegen bietet anderes an, den Segen. Deshalb: „Zum Glück gibt es den
Segen!“ Eine Botschaft, die jeder versteht und nachdenklich macht. Wie
kann man heute geistliche Antworten
gesellschaftstauglich vermitteln? Die
Zeit der selbstgebastelten Flyer und
Plakate scheint beendet zu sein.
Für mich wurde deutlich, wie sehr die
Kirche heute nur ein Angebot unter vielen anderen attraktiven Angeboten ist.
Aber als Christ bin ich auch Repräsentant der Kirche, deshalb muss ich auf
meine Haltung in der Begegnung mit
anderen achten. Der Andere darf so sein
wie er ist, und ich darf es auch. Die Kirche hat ihr Monopol verloren. Gelingt
es mir, die Meinung des anderen stehen zu lassen? Denn: „Kirche kann auf
Selbstbehauptung verzichten, denn Kirche ist Botschaft.“ Aber kann ich diese
Gelassenheit ausstrahlen, dass Gott zu
seiner Kirche steht? Die Welt denkt so
total anders als wir Insider es tun, aber
versuchen wir doch, „den Juden ein
Jude und den Griechen ein Grieche zu
sein“, – und glauben wir mit dem Herzen und bekennen wir mit dem Mund,
dann ist die Kirche noch zu retten, und
dann kann Glaube zukunftsfähig sein.
Barbara Möller-Samtleben
Eva Jung und Nico Mühlan von der
Werbeagentur „gobasil” waren eingeladen, um als Fachleute etwas über
Strategien für die Zukunft zu sagen.
Mir wurde während ihres Vortrags
deutlich – als jemand, der schon lange
Hat Kirche Zukunft?
Im dritten Vortrag setzte der Theologe und Religionssoziologe Prof. Dr.
Heinzpeter Hempelmann deutlich
fort anzusprechen, wie sehr die Kirche in den alten Strukturen gefangen
ist. „Hat Kirche Zukunft? Wie hat Kirche Zukunft?“ Seine sieben Provokati-
Es lohnt sich, die Vorträge als
Video anzusehen, sie sind bei
der GGE Nord zu erhalten.
Foto: L. Schulz
Das denke ich manchmal, und
ich fragte mich, ob ich auf dem
GGE-Symposium „Zukunft –
Glaube – 2020“ darauf eine
Antwort bekäme.
Fotos: C. Mohr; W. Mundigler
Ist meine Kirche noch zu retten?
B e r ich te
GGE auf der Insel
Föhr: Gemeinde leben, wo andere Urlaub machen
A
bseits vom Festland im Wechsel von Saison und langen
Wintern sieht Gemeindeleben
anders aus. Dabei ist vieles, was auf
den ersten Blick hinderlich aussieht,
eine Herausforderung mit besonderen
Möglichkeiten.
Seit über zehn Jahren existiert bereits eine Gruppe der GGE auf der
Nordseeinsel Föhr. Die Anfänge reichen zurück bis in die 1980er Jahre.
Bereits in dieser Zeit besuchten einige Insulaner die Tagungen der GGE
im nahegelegenen Breklum. Es entstand ein enger Kontakt zu Pastor
Spießwinkel.
linge aus Afghanistan, Somalia, Eritrea, Syrien und anderen Herkunftsländern wurden bisher erreicht. Einige Flüchtlinge besuchen die regelmäßigen Veranstaltungen der GGE Föhr.
Von diesen Flüchtlingen haben manche auch schon an Breklumtagungen
teilgenommen. Dabei bleibt es wichtig, dass Kriegsflüchtlinge nicht nur
materiell versorgt werden, sondern
auch Trost und Orientierung im Evangelium finden.
Höhepunkt im vergangenen Jahr
war eine gemeinsame Weihnachtsfei-
Hört mir zu, ihr Inseln, und ihr
Völker in der Ferne, merkt auf
Föhr lebt wirtschaftlich vom Tourismus. So ist es nicht verwunderlich,
dass zu den zweiwöchentlich stattfindenden Treffen oft Touristen und Kurgäste dazukommen. Losgelöst vom
Alltag sind diese Menschen besonders
empfänglich für Gottes Wort. Viele
Menschen haben auf diesem Weg in
den vergangenen Jahren Seelsorge
empfangen.
Am Anfang war … das Gebet
Fotos: GGE Föhr
Die GGE Föhr beteiligt sich an vielen
ökumenischen Projekten, wie der Allianz-Gebetswoche und dem Weltgebetstag für verfolgte Christen. Während der Allianz-Gebetswoche 2013
begann eine Schwester für afghanische Flüchtlinge auf Föhr zu beten. Diese Gebete waren der Start für
den Aufbau eines Netzwerks von ehrenamtlichen Mitarbeitern, das sich
um die Bedürfnisse von Asylbewerbern auf Föhr kümmert. Viele Flücht-
Warum ich immer
noch an Gott
glaube, wenn ich
mal schwach bin
„Alles, was GOTT jemals getan
hat, kann ER auch heute tun. Alles, was GOTT irgendwo getan
hat, kann ER auch hier tun. Alles,
was GOTT je für einen anderen
Menschen getan hat, kann ER
auch für DICH tun“, so las ich auf
einem christlichen Kongress in
Berlin. Wenn diese Worte stimmen, was ich glaube, dann kann
ich zuversichtlich sein, mit Gott
in meinem Alltag rechnen, auf
Wunder hoffen und IHN suchen,
bitten, anklopfen.
Aber wenn ich das nicht Glaube,
dann …
er am Heiligen Abend. Mit über zwanzig Asylbewerbern und über zehn Kindern feierten wir gemeinsam im Gemeindehaus der Wyker Kirchengemeinde. Drei Flüchtlinge aus Afghanistan sorgten für ein Festmahl.
Vernetzt mit der GGE auf dem
Festland
Die GGE Föhr bringt sich in das Team
der Tagungen in Breklum ein. Von Insulanern wird das Gebetsteam koordiniert, der Jugendbereich geleitet und
die Internetpräsenz betreut. Pastor
Spießwinkel (Breklum) gestaltet einmal im Monat den wöchentlich stattfindenden „Bibeltreff“ auf Föhr.
Lars Behrendsen, Siegfried Rettig
„Sünde“, so las ich bei Sören
Kierkegaard, „ist in der Zeitlichkeit das Ewige verlieren.“ Gründe gäbe es dafür auf dieser Welt
genug. Doch verliert man den
Glauben nicht wie einen Schuh
oder einen Schlüssel. Nein, der
Glaube hört nur auf, dem Leben
Gestalt zu geben. Wer das verstanden hat, wird religiös. Er
sucht die Menschen, die glauben!
So haben es schon die Jünger der
Jünger getan. Jene hatten den
Auferstandenen gesehen. Diese
hatten ihn leider nicht gesehen,
aber sie hatten sich entschieden,
den Zeugen der Auferstehung zu
glauben.
Und so glaube ich den Gläubigen
in der Gemeinde und suche sie
auf, um meinen Glauben nicht zu
verlieren, wenn ich mal schwach
bin. Jochen Weise
GGE Nordreport
5
B e r ich te
Ein Portrait über Sabine Ivens
Gespannt wartet sie auf das Stichwort. Aufmerksam folgt sie den Ausführungen des Redners. Gleich geht‘s
los! Jetzt eilt sie den Gang zwischen
den Stuhlreihen entlang zur kleinen
Bühne, die mit viel Liebe zum Detail
ausgestaltet ist und beginnt mit dem
Anspiel.
Sabine Ivens ist agil und munter,
und genau so spielt sie auch mit den
Worten, die sie selbst verfasst hat. Vor
acht Jahren hat sie sich entschlossen,
Veranstaltungen und Gottesdienste mit
kurzen Sketchen aufzulockern und das
Thema anzureißen. Damals entdeckte
sie in der Gemeinde Ellerau ihre Begabung und Berufung zum Theaterspiel.
Sie bemerkte, dass Gottesdienstbesucher gerne mit Einlagen abgeholt und
unterhalten werden, die sich vom gewohnten Ablauf abheben, sie mit Situationen aus dem Alltag konfrontieren
und sie zum Schmunzeln, Lachen oder
Nachdenken bringen; Situationen, die
den Besuchern bekannt vorkommen,
in denen sie sich selbst wiederentdecken können, ihnen – wie Sabine Ivens
sagt – einen Spiegel vorhalten.
Dabei ist sie beileibe nicht jemand,
der mit dem Finger auf andere zeigt,
aber sie weiß, dass Selbsterkenntnis eines Anstoßes von außen bedarf.
Die Zeit läuft „im Sauseschritt“, da
will sie lieber jetzt „pflügen und den
Samen ausstreuen“, damit die Mitmenschen merken, welchen Segen es
bringt, wenn sie Jesus nachfolgen. Befreien und heilen durch Jesus, das ist
der Kern ihres Anliegens, wenn Sabine Ivens ihre Stücke aufführt.
Ihre Darbietungen sind darstellendes Spiel, sind Theater. Sie mag
es nicht, wenn sie im Kirchenfachjargon Anspiel genannt werden. Denn
was sie macht, ist kein Laienspiel. Sie
hat vor einigen Jahren den Entschluss
gefasst, das Theater in die Kirche zu
bringen, und zwar professionell. Sie
Es waren rund 250 Teilnehmende, die sich im November zur
Breklumtagung der GGE Nord im Christian-Jensen-Kolleg
einfanden. Als Referent war Markus Egli – langjährig tätig
in Leitungsfunktionen bei „Jugend mit einer Mission“ – aus
Altensteig eingeladen.
Das Thema an diesem Wochenende hatte den Schwerpunkt, sich wieder mehr auf den Heiligen Geist einzulassen
6
GGE Nordreport
Infos und Anfragen:
www.sivens.de
und Gott zu vertrauen. Die Impulse und Gedanken von Markus
Egli wurden ergänzt durch Glaubenserlebnisse, die er selbst oder
ihm bekannte oder nahestehende
Menschen gemacht haben. Damit
kam „Farbe ins Leben“, ähnlich
wie die wunderschöne, herbstliche Stimmung außerhalb des
Festsaals. Die Beziehung zu Gott
neu zu suchen, mit Leidenschaft eine Gottesbegegnung zu
erwarten und Gemeinschaft mit Gott zu erleben, waren die
Inhalte, die sehr lebendig nähergebracht wurden. Hierbei ermutigte der Referent, in Zeiten der Stille eine Erwartungshaltung vor Gott auszuhalten, auch im Schweigen.
Lobpreiszeiten begleiteten die einzelnen Plenumsveranstaltungen, und es gab ein Segnungsangebot, das gern ge-
Foto: S.Ivens
Frommes Schauspiel
besuchte die christliche Schauspielschule „Drama Ministry“ in Frankfurt
und hat die Prüfung zur Theatertrainerin abgelegt. Dieser Abschluss ermöglicht ihr auch das Theaterspielen
mit Kleinkindern und mit Langzeitarbeitslosen, Menschen, die nicht zu ihren ursprünglichen Zielgruppen gehören, die ihr aber auch Verkündigung
ermöglichen und ein Einkommen bieten. Mit den Anfragen von Frauentreffen, christlichen Veranstaltungen
und Gottesdiensten ist sie derzeit nicht
ausgelastet.
Die Region, in der sie ihr Theaterspiel anbietet, ist Schleswig-Holstein
und Hamburg und gerne auch darüber
hinaus. Ihr Repertoire ist bereits umfangreich. Sabine Ivens verändert gerne vorhandene Stücke und passt sie an
neue Situationen an. Und sie ist voller
neuer Ideen.
„Theater, Theater, der Vorhang
geht auf ...“, sang Katja Epstein in den
1980er Jahren, ein einfühlsames Lied
über Traum und Tränen der Komödianten. „Theater, Theater, die Herzen
gehen auf“, das ist Wunsch und Motivation, wenn Sabine Ivens auf die
Bühne tritt, das Aufgehen der Herzen
für die Worte Jesu.
Günter Bruckmann
B e r ich te
E
Fotos: Kirchengemeinde Eidelstedt
in außergewöhnliches Musiktheater über Martin Luther und
die Reformation als christliche
Alternative zu Halloween?
Wie kann man als Kirchengemeinde ein gutes Alternativprogramm zu
Halloween mit christlichem Inhalt anbieten, ohne gleich als altbacken, uncool und langweilig zu gelten? Immerhin ist am gleichen Datum zuallererst Reformationstag, und wir befinden uns in der Lutherdekade. Und
wie kann man als lutherische Kirche
die Themen „Martin Luther“ und „Reformation“ unterhaltsam und kurzweilig in die Gemeinde einbringen? Diese Fragen stellten wir uns in der Ev.Luth. Kirchengemeinde Eidelstedt aus
Hamburg. Unsere Antwort fanden wir
in einem außergewöhnlichen Musiktheater über das Leben und die Lehre
von Martin Luther.
Humorvoll und sehr musikalisch
werden Luthers Leben, seine Erkenntnisse und ihre Auswirkungen auf damals und heute vorgestellt. Die Rahmenhandlung bildet eine Selbsthilfegruppe im erdachten „Vorhimmel“. Sie
nutzt wurde. An den wichtigen Grundsatz, alles Gesagte und Erzählte auch
immer am Wort Gottes zu prüfen, wurde vom Referenten und der Leitung
mehrfach erinnert. Der Humor und die
Freude, die Markus Egli abzuspüren
waren, brachte auch eine Leichtigkeit
in die Tagung, die zu einem guten Gesamterlebnis beigetragen hat.
Es wurde Mut gemacht, das dort
Erlebte und Gehörte in die Familien,
Gemeinden und Gemeinschaften weiterzugeben, um es in die Lebendigkeit
des Alltags mit hineinzunehmen.
Jens Polster
Wenn Luther
mit dem Papst tanzt
bereitet Verstorbene, die im Leben an
chronischer Selbstüberschätzung litten, auf den richtigen Himmel vor. Neben Luther sitzen dort Simon Petrus,
Papst Ratzinger, die Queen und Johann Sebastian Bach. Als roter Faden
dient Luthers Lebensgeschichte, die in
einem zweiten Bühnenbereich in Anspielszenen dargestellt wird. Über 40
bekannte Lieder – von Händels „Hallelujah“ bis Helene Fischers „Atemlos“
– werden von Chor und Band live aufgeführt. Die insgesamt rund 60 Mitwirkenden vor und hinter der Bühne
stammen einerseits aus unserer Gemeinde oder haben sich andererseits
auf einen Aufruf gemeldet.
Zwar bieten das Stück und seine
Präsentation viel Grund zum Lachen,
ohne in die Gefahr des Klamauks zu
geraten, dennoch wird auch in guter
lutherischer Tradition „theologisches
Schwarzbrot“ transportiert. Denn die
Erzählung von Luthers Leben ist bei
„Der mit dem Papst tanzt“ eng mit
der Darstellung seiner wichtigsten Erkenntnisse verbunden. So endet der
erste Akt mit seiner Schlüsselent­
deckung „allein aus Gnade“. Auch am
Ende des Stückes wird es noch einmal
sehr ruhig, und der Zuschauer erhält
die Zusammenfassung der vier Soli als
Schlusswort mit auf den Weg ebenso
wie die Vorfreude, dass wir als Christen nach dem Tod nicht in irgendeinem
dubiosen Vorhimmel, sondern bei Gott
im „echten“ Himmel ankommen.
Wer mehr über „Der mit dem Papst
tanzt“, über mögliche Aufführungen
in anderen Gemeinden erfahren, Bilder und Videos von den bisherigen
Aufführungen sehen möchte, kann die
Internetseite besuchen:
www.dermitdempapsttanzt.de
Stephan Merkle
GGE-Impulstage
auch in anderen Regionen
Seit vielen Jahren bietet die GGE-Nord in Hamburg und Umgebung
Impulstage an. Wir möchten dies auf andere Regionen erweitern
und bieten biblische und theologische Themen an. Wenn Sie für Ihre
Region / Ihre Gemeinde daran Interesse haben, melden Sie sich bei
der GGE-Nord. Folgende Themen könnten u. a. angeboten werden:
„„
„„
„„
„„
„„
„„
Argumente für den Glauben
Gaben des Heiligen Geistes
Segen und Fluch
Ist die Endzeit bald zu Ende?
Über Mächte und Gewalten
Die Schwäche der historischkritischen Theologie
„„
„„
„„
„„
„„
„„
Allversöhnung
Gestalten der Bibel (Petrus)
Wunder damals und heute
Lobpreis und Anbetung
Basistexte des Neuen Testaments
Bibeltexte, die man kennen sollte
GGE Nordreport
7
Informationen Mitteilungen Termine
Drei Abende für alle, die einen solchen Kreis in
ihrer Gemeinde leiten oder leiten wollen.
Themen: Bibelarbeit, Hirtenamt, Gesprächsführung.
 24. 2. / 10.3. / 24.3., jeweils 19.00 - 21.00 Uhr
Leitung: Christoph Mohr
Infos: Tel. 040/22944877; www.eastside.de
Kongress christl. Führungskräfte
Sonderveranstaltungen
Begegnungen mit Henning Dobers und
anderen GGE-Verantwortlichen am GGE-Ausstellungsstand in der begleitenden Ausstellung des Kongresses, der Eintritt ist frei.
 26. Februar, 15.30 Uhr
„Religionsfreiheit – ein Menschenrecht“
Vortrag: Volker Kauder, CDU. Anschließend
Abend mit Johannes Warth und Gästen.
Kosten: 10,00 €
 27. Februar, 14.30 Uhr
„Hamburg inspiriert, Hamburg hinterfragt“
Anschließend: „Lebenslinien“ mit Lebenszeugnissen. Kosten: 10,00 €
Ort: Congress Center Hamburg (CCH),
Marseiller Str. 1, 20355 Hamburg
GGE Lobpreisgottesdienst
Gott gemeinsam loben und anbeten mit
Christen aus verschiedenen Gemeinden und
Kirchen, offen sein für das
prophetische Reden, Feier des
Heiligen Abendmahls und
Angebot für persönliche
Segnung.
 Freitag, 13. März, 19.30 Uhr
Hauptkirche St. Nikolai,
Harvestehuder Weg 118, 20149 Hamburg
Israel und Palästina – auf der Suche
nach der Wahrheit
GGE-Impulstag
Warum finden Israelis und Palästinenser
keinen dauerhaften Frieden? Über die Geschichte Israels und den Nahen Osten von den
Anfängen bis zur Gegenwart. Ein Versuch der
Aufklärung anhand von Bibel und Koran
sowie der Prophetie und der Politik.
 Samstag, 25. April, 9.30 - 13.00 Uhr
Kirche Alt-Rahlstedt, Konfirmandensaal
Rahlstedter Straße 79, 22149 Hamburg
Referent: Jochen Weise
Infos und Anmeldung über GGE Nord
Vier Evangelien – eine Wahrheit?
GGE-Impulstag
Die unterschiedlichen Charaktere der Evangelienbücher. Hirten oder Könige? Galiläa oder
Ölberg? Verzweiflung oder Siegesgewissheit?
Was denn für ein „verlorener Sohn“? Wieso
eigentlich vier Evangelien – und was ist mit
den sogenannten apokryphen Evangelien?
 Samstag, 30. Mai, 9.30 - 13.00 Uhr
Der Ort ist noch offen.
Referent: Oliver Haupt
Infos und Anmeldung über GGE Nord
Schleswig-Holstein
Mensch Macher Märtyrer
GGE Männertag
Was sieht Gott in mir, und was hat er mir
anvertraut? Welche Veränderung hält Gott
für mich bereit? Geht da noch was? – Der Tag
will helfen, eigene Stärken und Schwächen
ehrlich zu reflektieren und dabei mit Gottes
liebevollem und veränderndem Eingreifen zu
rechnen.
 14. Februar, Dreifaltigkeitskirche
Finnische Allee 27, 25551 Hohenlockstedt
Referent: Henning Dobers
www.gge-nord.de/maennertag
Gottes tausend Möglichkeiten
GGE Frauentag
Das geistliche Leben ist der Gefahr der Routine ausgesetzt:
Alles schon mal gehört, alles
schon mal gelesen, alles schon
mal probiert! Wir laden ein,
Gottes „tausend Möglichkeiten“
für das Leben kennenzulernen!
 21. März, Dreifaltigkeits­
kirche, Finnische Allee 27,
25551 Hohenlockstedt
Referentin: Petra Knuth
www.gge-nord.de/frauentag
Gott im Sturm
GGE-NF Breklumtagung mit Kinder- und
Jugendprogramm
Stürme sind auch ein Symbol für die Unruhe
unseres Lebens, die sich
manchmal ankündigt. Wo ist
in alledem Gott? Im Vertrauen auf Jesus, der nicht nur
den einen Sturm gestillt hat,
können wir uns den Stürmen des Lebens stellen.
 12. -14. Juni
Christian Jensen Kolleg
25821 Breklum
www.breklum-tagung.de
Kirche im Geist des Erfinders
GGE-Tag
Lebendigen Gemeinden gehört die Zukunft.
Ein Tag der Freunde der GGE mit Workshops
und einem Programm für die ganze Familie.
27. Juni, 10.00 - 17.00 Uhr
Bonifatiuskirche, Holstenstraße 31,
25560 Schenefeld bei Itzehoe
Referent: Swen Schönheit
Weiteres ist noch in Planung.
Infos: www.gge-nord.de
Mecklenburg-Vorpommern
Weitenhagen
GGE-Regionaltag
Das Programm ist noch in Planung.
2. August, 14.30 - 19.30 Uhr
Haus der Stille, Hauptstraße 94
17498 Weitenhagen
Infos: Tel. 03834 80330 www.weitenhagen.de
Sonstiges
Männer pilgern auf der Via Baltica
Wir laufen bei Wind und Wetter und übernachten in ausgewiesenen Pilgerquartieren.
Die Bibel ist unser Begleiter, die Gemeinschaft
ist unsere Freude.
 6.-8. März, Start: Bahnhof Sagehorn vor
Bremen, es geht in Richtung Osnabrück.
Leitung: Arne Kuchenbecker, Jochen Weise.
Infos: Tel. 040 22944877 www.eastside.de
Männer-Väter-Kind-Freizeit
Für Männer, Väter, Kinder, Paten, Freunde!
Nachtwandern, Kanuten, Reiten, Bogenschießen, Hochseilgärtnern und gemeinsam
Spielen. Unser Ziel: ein gemeinsames Erlebnis,
das die Freundschaft und die Gemeinschaft
stärkt.
 1.-3. Mai
Leitung: Jochen Weise
Infos: Tel. 040 22944877 www.eastside.de
Studienreise Israel
Mit zwei Autos fahren wir durch Israel, besuchen Land und Leute sowie Orte der Bibel. Wir
wandern am See Genezareth und haben Zeit,
an dem schönsten Ort schwimmen zu gehen.
Um das Felsplateau von Massada zu erklimmen, fahren wir in die Wüste. Um Jerusalem
zu sehen, geht es am Ende der Reise in die
heilige Stadt zum Ölberg, zur Grabeskirche
und zum Felsendom.
 4.-13. Mai
Leitung: Jochen Weise
Infos: Tel. 040 22944877 www.eastside.de
Impressum und Adressen:
Zeitschrift der Geistlichen GemeindeErneuerung Nord e. V. in der Ev. Kirche
Anschrift:
Geistliche Gemeinde-Erneuerung Nord
Poppenbüttler Markt 2, 22399 Hamburg
Tel.: 040-611 67 612, Fax: 040-947 93 482
E-Mail: info@gge-nord.de
Internet: www.gge-nord.de
Redaktion:
Christoph Mohr (verantwort­lich),
Günter Bruckmann, Gert Müller,
Dr. Reinhard Steffen.
Tel.: 040-642 73 39
E-Mail: info@gge-nord.de
Gestaltung: Christoph Mohr
Spendenkonto:
IBAN: DE33 5206 0410 0006 4166 40
Foto Titelseite: c. Mohr
Hamburg
Schulung für Hauskreisleiter
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