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FORTBILDUNGEN
Teilnahmebedingungen – Fortbildungen
Anmeldung
Die Anmeldung für eine Veranstaltung kann nur schriftlich mit beiliegender
Anmeldekarte, per Fax oder E-Mail erfolgen. Bitte prüfen Sie, ob Sie
Anspruch auf einen Bildungsscheck haben (siehe Seite 25).
Die Kursgebühr wird mit der Anmeldung fällig. Die in Klammern gesetzten
Kursgebühren
gelten
für
MitarbeiterInnen
der
Arbeiterwohlfahrt.
Ermäßigungen sind nicht möglich.
Kontoinhaber: Arbeiterwohlfahrt Rhein-Oberberg
Kreissparkasse Köln
BIC: COKSDE 33 IBAN: DE07 3705 0299 0374 0008 59
VR-Bank Bergisch Gladbach-Overath-Rösrath
BIC: GENODED 1PAF IBAN: DE49 3706 2600 3200 6480 12
Anmeldebestätigung
Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung und
ggf. eine Rechnung. Zeitnah zur Veranstaltung erhalten Sie eine gesonderte
Einladung mit einer Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort.
Abmeldung
Sollten Sie an der Teilnahme eines Kurses verhindert sein, bitten wir um
schriftliche Abmeldung an das AWO Bildungswerk bis 14 Tage vor
Kursbeginn, damit wir den frei werdenden Platz an andere Interessierte
vergeben können. Wird die Abmeldefrist nicht eingehalten, kann die
Teilnehmergebühr nicht erstattet werden.
Teilnahmebescheinigung
Die TeilnehmerInnen unserer beruflichen Fortbildungsangebote erhalten eine
Teilnahmebescheinigung über den absolvierten Kurs.
Wechsel der Kursleitung
Aus wichtigen Gründen können Fortbildungen mit einer anderen Kursleitung
als ausgeschrieben durchgeführt werden. Daraus entsteht kein
Rücktrittsrecht.
Anmeldeschluss
Alle Fortbildungen sind mit einem Anmeldeschluss ausgewiesen. Gerne können Sie sich auch nach diesem Datum erkundigen, ob eine Teilnahme noch
möglich ist.
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 25
FORTBILDUNGEN
Bildungsscheck – Weiterbildung zum halben Preis
Unsere Fortbildungen können durch den Bildungsscheck mit bis zu 500,00 €
(maximal 50% der Weiterbildungskosten) gefördert werden. Dies ist jedoch
abhängig von den derzeit geltenden Regelungen. Aktuelle Informationen
erhalten Sie bei den zuständigen Beratungsstellen in Ihrer Region.
Das neue Sonderprogramm „Bildungsscheck NRW Fachkräfte 2013-2015“
möchte gezielt die Sicherung und Erweiterung von Fachkräften fördern, in
dem die Teilnahme an höherwertigen Weiterbildungsangeboten ermöglicht
wird. Dazu soll der Förderbetrag auf bis zu 2000,00 € (maximal 50% der
Weiterbildungskosten) erhöht werden.
Weitere Informationen zum Bildungsscheck finden Sie auch im Internet unter
www.bildungsscheck.nrw.de
oder fragen Sie uns:
AWO Bildungswerk, Tel. (0 22 02) 24 52 96, Ansprechpartnerin: Luise Tröbst
„Schwerpunkt Kitas – Sprache und Integration“
Das Bundesprogramm „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“ möchte
Kindern alle sprachlichen Anregungen mit auf den Lebensweg geben, die es
für eine gute frühkindliche Entwicklung braucht. Denn eine gute sprachliche
Grundlage ist der Schlüssel für seine weitere Entwicklung in allen
Lebensbereichen.
In 2011, 2012 und 2013 wurden drei 70 Unterrichtsstunden umfassende
Fortbildungen mit 36 Teilnehmern und Teilnehmerinnen durchgeführt. Die
über das Bundesprogramm geförderten Zusatzkräfte wurden umfassend
geschult und können nun eine alltagsintegrierte Sprachförderung auf der
Grundlage von theoretischem Wissen und vielen praktischen Beispielen in
ihrer Kindertageseinrichtung durchführen.
Für 2014 planen wir Fortbildungen zu verschiedenen Themen.
Haben Sie Interesse an diesen Themen? Haben Sie individuelle Wünsche?
Nachbetreuung der Fachkräfte
Inhouse-Schulung Teamanbindung
Interkulturelle Bildung und Kompetenz
Reflexion der Sprachförderarbeit
Falls Sie in einer geförderten Einrichtung arbeiten rufen Sie uns an, wir
beraten Sie gerne. Tel. (0 22 02) 24 52 96
26 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Fortbildungsreihe für die Arbeit mit Kindern unter 3 Jahren
Für MitarbeiterInnen einer Kindertageseinrichtung
Ausgelöst durch Geburtenrückgang, Bedürfnisse von Eltern und dem
Kinderbildungsgesetz werden immer mehr Kinder unter drei Jahren in den
Kindertageseinrichtungen aufgenommen. Mit dem KiBiz wurde die frühe
Förderung von Kindern im Elementarbereich grundlegend neu ausgerichtet.
Darauf müssen sich Träger und MitarbeiterInnen der Einrichtungen fachlich,
organisatorisch, räumlich, emotional und sachlich einstellen und sich
entsprechend qualifizieren.
Es gilt, den besonderen Ansprüchen und Bedürfnissen dieser Altersgruppe
gerecht zu werden und die pädagogische Qualität von Betreuung, Bildung
und Erziehung sicher zu stellen. Dies bezieht sich nicht nur auf die direkte
pädagogische Arbeit mit den Kindern, sondern berührt auch Themen wie
grundlegende Bindungsprozesse, Empathiekompetenz, die professionelle
Haltung gegenüber dem Kind bis hin zu der Kenntnis der Lebenswirklichkeit
von Eltern. Dazu benötigen ErzieherInnen und pädagogische MitarbeiterInnen
vertiefte Kenntnisse über die Entwicklung der Kinder unter drei Jahren.
Damit die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren für Eltern, Kinder und
Kindertageseinrichtung gelingt, braucht es passende Konzepte, die die
Bedürfnisse von allen drei Gruppen integriert.
Dabei ist eine liebevolle Pflege und qualifizierte Förderung zur Zufriedenheit
aller wichtig.
Die Fortbildungsreihe umfasst 72 Unterrichtsstunden und ist im
Bausteinsystem gegliedert. Theorie und Praxis wechseln in einem
angemessenen Rahmen ab.
Bitte mitbringen:
Verpflegung (ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Baustein 1
Aller Anfang ist (nicht) schwer – Aufnahme und Eingewöhnungsphase
von Kindern unter drei Jahren auf dem Hintergrund der Bindungstheorie
Pflege, ein unterschätztes Thema in der Kleinkinderziehung
Beziehung und Pflege nach Emmi Pickler
Leitung:
Ria Weis-Pirkl, Dipl.-Sozialpädagogin,
PEKiP-Gruppenleiterin
Kurs-Nr.: GL14122
Mo. 27.01. + Di. 28.01.2014, 09:00–16:00 Uhr
16 UStd.
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 27
FORTBILDUNGEN
Baustein 2
Grundsätze der Entwicklungspsychologie von Kindern zwischen 0-3
Jahren in Kindertageseinrichtungen
Welche kindliche Entwicklungsthemen, Entwicklungsaufgaben und
Bildungsprozesse haben Kinder unter drei Jahren
Leitung:
Anita Grupp, Erzieherin, Dipl.-Sozialarbeiterin und
Sozio-Integrative Beraterin
Do. 20.03.2014, 09:00–16:00 Uhr
8 UStd.
Baustein 3
Lebens- und Bildungsräume für Kinder unter 3 Jahren
„Kinder entdecken die Welt“
Wahrnehmung und Motorik der 2-3 jährigen Kinder
Leitung:
Ulrike Walzog, Erzieherin, Motopädin und
PEKiP-Gruppenleiterin
Silke Thimopoulos, Motopädin
Di. 08.04. – Do. 10.04.2014, 09:00–16:00 Uhr
24 UStd.
Baustein 4
Lebens- und Bildungsräume für Kinder unter 3 Jahren
Leitung:
Nicole Houdaille, Erzieherin, Systemcoach,
Teamcoach und Trainerin, Mediatorin FbW
Mi. 07.05.2014, 09:00–16:00 Uhr
8 UStd.
Baustein 5
Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Einrichtung
Leitung:
Anita Grupp, Erzieherin, Dipl.-Sozialarbeiterin und
Sozio-Integrative Beraterin
Do. 11.09. + Fr. 12.09.2014, 09:00–16:00 Uhr
16 UStd.
insgesamt 72 UStd.,(€ 600,00) € 680,00
Die Besichtigung einer Kita mit Kindern unter 3 Jahren ist geplant.
28 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Kindertagespflege in Bergisch Gladbach
Das Jugendamt sucht engagierte und kompetente Persönlichkeiten, die an
einer dauerhaften Tätigkeit in der Kindertagespflege interessiert sind. Die
Aufgabe der Tagespflegeperson besteht darin, Kinder ab vier Monaten, bis
zum Eintritt in den Kindergarten, sehr individuell und aufmerksam in ihrer
Entwicklung zu begleiten. Hierzu ist sowohl der Erwerb eines fachlichen
Wissens über die frühkindlichen Entwicklungsphasen eine wichtige
Voraussetzung, als auch die Bereitschaft zur Fortbildung.
Die Qualifizierung zur Tagespflegeperson beträgt insgesamt 160
Unterrichtsstunden und besteht aus einem Grund- und Aufbaukurs. Das
Jugendamt
bietet
jährlich
einen
Grundqualifizierungskurs
zur
Kindertagespflege an. Der Kurs umfasst 84 Unterrichtsstunden plus
Kolloquium und Hospitation. Die Kursinhalte richten sich nach dem
Curriculum des Deutschen Jugendinstituts. Nach erfolgreichem Abschluss
des Grund- und Aufbaukurses erwirbt die Tagespflegeperson das Zertifikat
„Geprüfte Tagespflegeperson“ vom Bundesverband für Kindertagespflege.
Nach Erteilung einer Pflegeerlaubnis durch das Jugendamt kann eine
Tagespflegeperson zwischen 1–5 Kinder betreuen. Die Vermittlung der Kinder
erfolgt in enger Kooperation mit dem Jugendamt.
Information und Fachberatung
Stadt Bergisch Gladbach, Fachbereich Jugend und Soziales- Jugendamt
Ilona Bogdal-Klumpe, Dipl.-Sozialpädagogin
Telefon: 0 22 02/14 28 07
Kinderbetreuung in der Tagespflege
Aufbaukurs nach DJI-Curriculum
In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach
Der Aufbaukurs wird für diejenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer
angeboten, die den Grundkurs beim Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach
absolviert haben und orientiert sich an den Lehrplan-Empfehlungen des
Deutschen Jugendinstitutes (DJI).
Leitung:
Anita Grupp, Irene Manderfeld, Anne Marisch, Michaela
Berghaus
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Kurs-Nr.: GL14123
Mi.12.02. – Sa. 21.06.2014, unterschiedliche Uhrzeiten
80 UStd., € 330,00
Kostenerstattung der Kursgebühr bitte bei der Anmeldung erfragen.
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 29
FORTBILDUNGEN
Gesprächskreis für Tagesmütter
In Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach
Hier haben Tagesmütter die Möglichkeit, sich kennen zu lernen, Erfahrungen
auszutauschen und gemeinsam Lösungswege für aktuelle Probleme zu
finden.
Die jeweiligen Themen werden durch die Teilnehmerinnen selbst bestimmt
und entwickeln sich aus dem Alltag der Tagesmütter.
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Leitung:
Ilona Bogdal-Klumpe, Dipl.-Sozialpädagogin
Kurs-Nr.: GL14124
Do. 16.01., 06.02., 06.03., 03.04., 08.05., 05.06.2014
19:30–21:45 Uhr
6 x 3 UStd., kostenfrei
Kurs-Nr.: GL14125
Do. 04.09., 02.10., 06.11, 04.12.2014
19:30–21:45 Uhr
4 x 3 UStd., kostenfrei
Fortbildungsangebote für Tagesmütter
Informationen unter (0 22 02) 24 52 97 oder
(0 22 02) 14 28 07
Inhouse-Schulungen beim AWO-Bildungswerk
Das AWO Bildungswerk (0 22 02) 24 52 96
bietet diese und viele weitere Themen auf Anfrage:
Personalführung und –entwicklung
Teamentwicklung / Teammoderation
Raumgestaltung U3
Reggiopädagogik
Elternarbeit/ - gespräche Erziehungspartnerschaft
Konfliktmanagement/ -bewältigung
Mitarbeiterführung in Veränderungsprozessen
Konzeptentwicklung
Sicher Kommunizieren
Bildungsdokumentation: Bildungs- und Lerngeschichten
„100 Sprachen hat das Kind“ – Kinder in Selbstbildungsprozessen begleiten
Der Auftrag zum Kinderschutz in Kindertageseinrichtungen
Marte Meo Grundkurs und Ausbildung zum Praktiker
Anders arbeiten – ressourcenschonend und –aktivierend zugleich
Achtsam Kommunizieren – Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation
30 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Die folgende Fortbildungsreihe findet in Zusammenarbeit mit der
Rheinischen Akademie im Förderverein Psychomotorik statt.
Zusatzqualifikation Psychomotorik
Für MitarbeiterInnen einer Kindertageseinrichtung
Die Psychomotorik geht von der Einheit seelischer und körperlicher
Vorgänge in der Bewegung aus. Prof. Dr. E. J. Kiphard, der die deutsche
Psychomotorik wesentlich geprägt hat, bezeichnet sie als “eine
ganzheitlich-humanistische, entwicklungs- und kindgemäße Art der
Bewegungserziehung”. Eine pädagogische Haltung, die von den Stärken
ausgeht und das Ziel hat, alle Kinder bei der Entwicklung eines positiven
Selbstkonzeptes zu begleiten. Als pädagogisch-therapeutisches Konzept wird
die
Psychomotorik
unter
inklusiven
Aspekten
besonders
in
Kindertageseinrichtungen immer wichtiger.
Dreh- und Angelpunkt der Kurse ist der Spaß, mit dem Sie
Psychomotorik erleben, und die Freude, mit der Sie Psychomotorik
weitergeben.
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Hans Jürgen Beins und ReferentInnen des Lehrteams
der Rheinische Akademie Bonn
Anmeldeschluss:
20.01.2014
Kurs-Reihe
Kurs-Nr.: GL14126 N eu
Mo. 03.02. – Fr. 07.02.2014, 09:00–16:00 Uhr
40 UStd.
Kurs-Nr.: GL14127 N eu
Mo. 31.03. – Fr. 04.04.2014, 09:00–16:00 Uhr
40 UStd.
Kurs-Nr.: GL14128 N eu
Mo. 23.06. – Fr. 27.06.2014, 09:00–16:00 Uhr
40 UStd.
Kurs-Nr.: GL14129 N eu
Mo. 22.09. – Fr. 26.09.2014, 09:00–16:00 Uhr
40 UStd.
insgesamt 160 UStd.,(€ 860,00) € 1040,00
Bei einer Förderung durch den Europäischen Sozialfond (ESF) reduziert sich die Kursgebühr um
150,00 €
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 31
FORTBILDUNGEN
Marte Meo – Practitioner Ausbildung
Für MitarbeiterInnen einer Kindertageseinrichtung
Marte Meo – Etwas aus eigener Kraft erreichen – ist ein Modell von
Entwicklungsförderung und –unterstützung durch eine planvolle Gestaltung
von Kommunikationsprozessen, z.B. zwischen Eltern und Kindern, BetreuerIn
und Betreutem, zwischen KollegInnen und KollegInnen und Vorgesetzten.
Marte Meo wurde von der Niederländerin Maria Aarts entwickelt. Der Name
der Methode drückt den zentralen Gedanken aus: Menschen sollen ermutigt
werden, ihre Möglichkeiten besser zu nutzen, um neue Fähigkeiten zu
entwickeln und „das Beste aus ihrem Leben zu machen“.
Die Ausbildung zum Marte Meo-Practitioner befähigt die TeilnehmerInnen,
ihre bereits erworbenen Marte Meo-Basisinformationen unmittelbar in ihrem
Arbeitsfeld einzusetzen. Anhand von „Lehr“-Videos und Filmclips aus dem
eigenen Arbeitsalltag lernen die KursteilnehmerInnen, ihre Möglichkeiten
besser zu nutzen. Die Fähigkeiten zur entwicklungsunterstützenden
Interaktion werden bewusst gemacht und damit neue Wachstumsprozesse
initiiert.
Der Kurs setzt die Teilnahme an einem Marte Meo – Grundkurs voraus.
Der Abschluss bildet die Präsentation eines Videoclips aus dem
Arbeitsalltag o.Ä., daher sollte eine Kamera in der Einrichtung vorhanden
sein.
Zertifikat / Abschluss: Marte Meo–Practitioner (Institut Eindhoven)
Bitte mitbringen:
Verpflegung für die Mittagspause
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Leitung:
Annerose Flunkert, Dipl.-Pädagogin und
Marte Meo Supervisorin
Anmeldeschluss:
26.02.2014
Kurs-Nr.: GL14130 N eu
Mi. 12.03., Mi. 09.04., Mi. 14.05., Mi. 11.06. + Mi. 02.07.2014
jeweils von 09:00–16:00 Uhr
6 x 8 UStd., (€ 500,00) € 540,00
Marte Meo ermöglicht Unterstützung bei hyperaktiven Kindern, bei Babys mit
besonderen Bedürfnissen, bei Trennungskindern, bei Sprachstörungen, für
Pflege- und Adoptionsfamilien, bei Schulproblemen, für unsichere Mütter /
Väter, bei Schlaf- / Essstörungen,
32 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
In die eigene Kraft kommen - Vertiefungsseminar
Für MitarbeiterInnen in sozialen und pflegenden Berufen und andere Interessierte
Wie können Sie trotz komplexer Aufgaben gut für sich sorgen und mehr
Lebensqualität in Ihren Arbeitstag bringen? In diesem ganzheitlich stärkenden
Seminar erleben Sie eine Auffrischung und Vertiefung der einfachen, äußerst
wirksamen 8 Focusing-„Schlüssel“, mit denen Sie sich und andere
selbstbewusst führen, statt sich von Anforderungen steuern zu lassen. Damit
aktivieren Sie gezielt Ihre Kraftquellen und ungenutzte Ressourcen – in
erstaunlich kurzer Zeit. Einfache, sofort umsetzbare Instrumente, Rituale und
flankierende Maßnahmen helfen Ihnen, im Alltag immer wieder aus Hetze und
Hamsterrad auszusteigen und Ihre Handlungsspielräume zu erweitern. Wir
erkunden und experimentieren mit Focusing, Atem und Klängen, mit sanfter
Körperbewegung und Selbstwahrnehmung – innerlich achtsam – wie Sie
mehr FreiRäume, Ruhe und Entspannung in sich und in der Kita schaffen
können, so dass Sie leichter eine gute Arbeit machen können und auch im
Alter leistungsfähig bleiben.
Schwerpunkte
Blitz-Tankstellen - in 3-15- 90 Sekunden „entschleunigen“ und auftanken
innere und äußere FreiRäume schaffen
Stille-Momente und Ruhe-Inseln fest installieren
Beachtung einer wirksamen und erholsamen Pausenkultur
Energie-Status festigen durch Rituale, Achtsamkeit + Aktivitätswechsel
Bitte mitbringen:
bequeme Kleidung, eine Decke, warme Socken, evtl. ein
Kissen und Verpflegung für die Pause
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Ulrike Pilz-Kusch, Dipl.-Pädagogin,
Focusing-Trainerin und Burnout-Prophylaxe Expertin
Anmeldeschluss:
04.03.2014
Kurs-Nr.: GL14131 N eu
Di. 18.03. + Mi. 19.03.2014, 09:30–16:30 Uhr
2 x 8 UStd., (€ 150,00) € 170,00
Wir bieten auch an:
Wieder tanzen. Tanzen mit Demenz-Erkrankten und Angehörigen
Seite 64
Biographisches Theater spielen
Seite 65
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 33
FORTBILDUNGEN
„Kollegiale Beratung“
Für Leitungen von Kindertageseinrichtungen
Kontinuierliche Reflexion und Austausch im Kollegenkreis hat eine
unterstützende Funktion für die Arbeit in der Kita und kann helfen, die
alltäglichen Herausforderungen kompetent zu meistern.
Die Fortbildung vermittelt Ihnen die Grundlagen der kollegialen Beratung und
ermöglicht Ihnen, sich zu beruflichen Fragen und Themen gegenseitig zu
beraten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Unterschiedliche Methoden und Modelle aus dem Bereich der systemischen
Arbeit, dem Psychodrama und der Teamarbeit werden in der Fortbildung
vorgestellt und an den vier Fortbildungstagen in praktischer Anwendung
trainiert.
Leitung:
Beate Nitzschke, Dipl.-Sozialpädagogin, Coach (dvct)
und Körpertherapeutin
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Anmeldeschluss:
06.03.2014
Kurs-Nr.: GL14132 N eu
Do. 20.03., Di. 13.05., Di. 01.07. + Do. 25.09.2014, 09:00–13:45 Uhr
4 x 6 UStd., (€ 210,00) € 260,00
Sicherheit in der Sporthalle
Für MitarbeiterInnen einer Offenen Ganztagsschule
Es werden alle Sicherheitsaspekte rund um den Sport in der Halle in Theorie
und Praxis vermittelt.
Inhalte
Unfallentstehung und Unfallprävention
Auf- und Abbau von Großgeräten
Absicherung, Matteneinsatz, Aufsichts-, Haftungs- + Versicherungsfragen
Vorgaben Sicherheitserlass des Ministerium für FKJKS
Ort:
Gemeinschaftsgrundschule Heidkamp,
Oberheidkamper Str. 92
Leitung:
Sönke Eichner, Honorarkraft des Kreissportbunds
Anmeldeschluss:
04.03.2014
Kurs-Nr.: GL14133 N eu
Di. 18.03. + Mi. 19.03.2014, 15:00–18:00 Uhr
8 UStd., (65,00 €) € 70,00
34 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Das Arbeitszeugnis
Fähigkeiten und Leistungsbeurteilungen von ErzieherInnen rechtsicher formulieren
Für Leitungen von Kindertageseinrichtung
Ob bei Funktionswechsel oder Ausscheiden aus der Einrichtung: Zeugnisse
schreiben gehört inzwischen zu den Routineaufgaben von LeiterInnen.
In diesem zweitägigen Seminar lernen Sie die Rechte und Pflichten auf
Arbeitnehmer- und Arbeitsgeberseite ausführlich kennen. Wir erarbeiten
gemeinsam Schritt für Schritt einen sinnvollen Zeugnisaufbau und erstellen
umfangreiche Formulierungshilfen, die helfen, Zeugnisse richtig zu schreiben
und Zeit zu sparen. Das richtige Lesen und Interpretieren von bereits
erstellten Zeugnissen bzw. von Bewerbern werden ebenfalls geübt (bitte
anonymisierte Beispiele mitbringen).
Schwerpunkte
Wie stelle ich ein Zeugnis sinnvoll, richtig und rechtssicher aus?
Wie gestalte ich den Aufbau?
Was sind die Inhalte eines Zeugnisses?
Wie finde ich die passenden Formulierungen?
Wie vermeide ich Streit um das Zeugnis?
Bitte mitbringen:
Verpflegung (ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Leitung:
Tamara Zeidler, Dipl.-Sozialwissenschaftlerin
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Anmeldeschluss:
12.03.2014
Kurs-Nr.: GL14134 N eu
Mi. 26.03. + Do. 27.03.2014, 09:00–16:00 Uhr
2 x 8 UStd., (€ 150,00) € 170,00
Die Einladung mit Ortsangabe, Terminen, Uhrzeit und Wegbeschreibung
erhalten Sie ca. zwei Wochen vor Kursbeginn.
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 35
FORTBILDUNGEN
Interkulturelle Bildung und Kompetenz
Für Fachkräfte des Bundesprogramms „Frühe Chancen“
Schon heute hat jedes dritte in Deutschland geborene Kind unter 5 Jahren
einen Migrationshintergrund, mit zunehmender Tendenz gerade in dieser
Altersgruppe. Besondere Bedeutung hat dies für MitarbeiterInnen in Kitas. Für
sie gehören interkulturelle und multisprachliche Themen mittlerweile zum
beruflichen Alltag. Der Umgang mit unterschiedlichen Auffassungen in Bezug
auf Sprache und Kommunikation, Erziehung und Bildung, Familienbildern und
sozialem Miteinander stellen dabei hohe Anforderungen an das Personal in
diesen Einrichtungen.
Die TeilnehmerInnen beschäftigen sich mit Grundlagenwissen im Rahmen
von Migration und Kultur. Sie sind bereits sensibilisiert für unterschiedliche
Einstellungen zu Familienbildern, Erziehungsvorstellungen und den
öffentlichen Bildungseinrichtungen. Sie entwickeln neue Ideen wie sie mit
Eltern über diese Unterschiede ins Gespräch kommen und gemeinsame
Lösungen finden können.
Inhalte
Theoretische Grundlagen zum Themenfeld Migration und Kultur
Auseinandersetzung mit den eigenen inneren (Familien-) Bildern und
Wertvorstellungen
Strategien zur Ansprache von Eltern und deren Einbindung in
Entwicklungs- und Hilfeprozesse
Bitte mitbringen:
Verpflegung für die Mittagspause
Leitung:
Susanne Bourgeois, Dipl.-Pädagogin
Beratung, Coaching und Supervision
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Anmeldeschluss:
13.03.2014
Kurs-Nr.: GL14135 N eu
Do. 27.03.2014, 09:00–16:00 Uhr
Beispiele zum Verschenken:
Besichtigungen
Ein Auto läuft vom Band
Seite 75
36 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
8 UStd., € 85,00
FORTBILDUNGEN
Lernwerkstatt Natur
Für MitarbeiterInnen einer Kindertageseinrichtung
Natur und Naturwissenschaft ist ein großes Thema in der aktuellen
Bildungsdiskussion und taucht fast in allen Bildungsplänen auf, auch in der
Bildungsvereinbarung NRW. Der Bereich „Didaktik der Naturwissenschaft“ im
frühen Kindesalter ist jedoch derzeit kaum erforscht. In dem
Forschungsprojekt „Lernwerksatt Natur“, das von Prof. Dr. Gerd E. Schäfer
(Uni Köln) geleitet wurde, haben wir untersucht wie frühkindliche
Bildungsprozesse im Bereich der Natur zu Stande kommen und wie man
diese fördern kann.
Kinder sind Forscher. Das Ziel ihrer Forschung ist, sich ein Bild von der Welt
zu machen, in der sie leben. Sie brauchen das, um sich in ihrem kulturellen
Umfeld orientieren, leben und weiterentwickeln zu können.
Es ist unsere Aufgabe ein pädagogisches Milieu zu schaffen, in dem die
Neugierde Herausforderung und Nahrung findet. Wir lernen, die Ideen der
Kinder aufzugreifen und ermöglichen ein Umfeld, in dem sie über ihre
Erfahrungen „nach-sinnen“ können. Damit unterstützen wir aktiv forschendes
Lernen. Zusätzlich brauchen die Kinder Partner, die sich mit ihnen
austauschen, andere Kinder, mit denen sie ihre Ideen teilen und
weiterentwickeln können und schließlich Materialien und Werkzeuge, mit
welchen sie ihre Ideen und Projekte umsetzen können.
Anhand von vielen Foto- und Video-Dokumentationen aus dem Projekt
Lernwerkstatt Natur erfahren wir, wie und wann Bildungsprozesse im Bereich
Natur entstehen können. Im Zentrum steht dabei das Konzept des
wahrnehmenden Beobachtens. Sie lernen als Erzieherinnen die Kinder so zu
unterstützen, dass sie ihre eigenen Fragen und Interessen entwickeln und
diesen weiter nachgehen können. Dabei wird uns eine Reise in die eigene
Kindheit helfen.
Bitte mitbringen:
Verpflegung, 1 kleinen Eimer, bunte Stifte, 3 Zeitschriften,
1 Schere, 1 Pritt-Stift, evtl. eine Foto-Kamera
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Leitung:
Marjan Alemzadeh, Dipl.-Pädagogin
Anmeldeschluss:
17.03.2014
Kurs-Nr.: GL14136
Mo. 31.03. + Di. 01.04.2014, 09:30–16:30 Uhr
2 x 8 UStd., (€ 140,00) € 160,00
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 37
FORTBILDUNGEN
Umgang mit Konflikten in der Betreuung
Für MitarbeiterInnen einer Offenen Ganztagsschule
In dieser Fortbildung möchten wir Sie einladen, einen genauen Blick auf die
Konfliktsituationen im OGS-Alltag zu werfen. Dazu gehören Konflikte mit den
Kindern, aber auch mit Eltern und im Team. Die Betrachtung des eigenen
Konfliktverhaltens, der Umgang mit Gefühlen und eine bewusste
Kommunikation sind Grundvoraussetzungen für eine befriedigende
Konfliktlösung. Sie lernen verschiedene Konfliktstrategien kennen, was sie bei
einem Konfliktgespräch beachten sollten und eine einfache Form von
Streitschlichtung für den OGS-Alltag.
Bitte mitbringen:
Verpflegung
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Leitung:
Barbara Schüter, Dipl.-Pädagogin und
Systemische Beraterin
Anmeldeschluss:
25.03.2014
Kurs-Nr.: GL14137
Di. 08.04.2014, 09:30–16:30 Uhr
8 UStd., (€ 90,00) € 110,00
Sexualpädagogische Begleitung von Kindern
Für MitarbeiterInnen einer Offenen Ganztagsschule
Das Sexualverhalten von Kindern wirft immer wieder viele Fragen auf. Vor
allem grenzverletzende, sexuelle Verhaltensweisen von Kindern können bei
BetreuerInnen Unsicherheiten auslösen: Wie reagiere ich professionell?
Welche gesetzlichen Regelungen gelten? Wie gehe ich bei Verdacht auf
Missbrauch vor und wohin wende ich mich?
Die Fortbildung vermittelt auf diese und weitere Fragen aus der Praxis
Antworten und Erfahrungswerte. Durch folgende Themen soll mehr Sicherheit
im Umgang mit den Kindern entstehen:
Kindliches Sexualverhalten; was ist normal oder nicht normal? Übergriffiges
Verhalten im Schulalltag, gesetzliche Grundlagen; Betreuungskonzept und
Teamarbeit; Fallbesprechungen; Anregungen für die weiterführende Arbeit,
Unterstützung für MitarbeiterInnen.
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Leitung:
Floris Bottinga, Dipl.-Sozialpädagoge + Sexualtherapeut
Anmeldeschluss:
15.04.2014
Kurs-Nr.: GL14138 N eu
Di. 29.04. + Di. 06.05.2014, 09:00–11:15 Uhr
6 UStd., (€ 55,00) € 65,00
38 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Arbeits- und Gesundheitsschutz in Kindertageseinrichtungen
Für MitarbeiterInnen aus Kindertageseinrichtungen
Inhalte
typische sicherheitstechnische Mängel
Unterweisung von MitarbeiterInnen
Dokumentation
Diskussion
wichtige Arbeitsschutzgesetze
beteiligte Personen am innerbetrieblichen Arbeitsschutz
Fragen aus der Arbeitsmedizin
Abschließend werden wir eine Kurzbegehung in einer Kindertageseinrichtung
durchführen.
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Michael Völkel, Dipl.-Ing. und Dipl.-Sich.-Ing.
Dr. Gudrun Heinz, Arbeitsmedizinerin
Kurs-Nr.: GL14139
Mi. 30.04.2014, 13:45–17:00 Uhr
4 UStd., kostenfrei
Sie möchten Referentin oder Referent werden? Sie verfügen über
ein fachliches Know-How und wollen bei uns im Bereich der
beruflichen Fortbildung mitarbeiten?
Prima, dann schreiben Sie oder rufen Sie uns an. Wir freuen uns
über Ihren Anruf:
Bildungswerk der AWO
Rheinhöhenweg 9
51465 Bergisch Gladbach
Telefon:
(0 22 02) 24 52 96 bzw. 24 52 97
E-Mail:
bildungswerk@awo-rhein-oberberg.de
URL:
www.bildungswerk.awo-rhein-oberberg.de
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 39
FORTBILDUNGEN
Anders arbeiten – ressourcenschonend und –aktivierend zugleich
Kompetenztraining
Arbeit kann krank machen oder beglücken.
Sie lernen gezielt, was Kraft raubt in Ihrer Arbeit und krank machen kann, den
Boden zu entziehen. Sie geben dem mehr Raum, was Sie und Ihr Umfeld
stärkt und „nährt“.
Der Kopf will viel. Der Körper weiß, wann es genug ist.
Praxiserprobte, äußerst wirkungsvolle Focusing-Schlüssel aktivieren über
Ihren Verstand hinaus ungenutzte Ressourcen Ihres Körpers und Ihrer
Intuition. Sie erleben eine Fülle einfacher, sofort umsetzbarer Werkzeuge, wie
Sie sich leichter von schädigenden Stress-Mustern und Energie-Killern wie
Nonstop-Tun, Hetze, Multitasking verabschieden und zu einer leichteren,
stimmigen und freudvollen Arbeitsweise finden – zu ihrem Wohl, aber auch
zum Wohle aller!
Schwerpunkte
Weniger kraftraubend arbeiten – dem „Nährenden“ Raum geben
Persönliche Checkliste und konkrete Ansatzpunkte
konzentrierter anpacken, was wesentlich ist und in 3-90 Sekunden
effektiv „entstressen“
den inneren Antreiber entmachten, innere und äußere FreiRäume
schaffen
focusingorientiert leichter und motivierter arbeiten
stärkende Rituale und rhythmisierende Strukturierung Ihres Tages
unliebsame Tätigkeiten gut platzieren und wohl portionieren
Bitte mitbringen:
Verpflegung
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Leitung:
Ulrike Pilz-Kusch, Dipl.-Pädagogin,
Focusing-Trainerin, Burnout-Prophylaxe Expertin und
Buchautorin
Anmeldeschluss:
23.04.2014
Kurs-Nr.: GL14140
Mi. 07.05. + Do. 08.05.2014, 09:30–16:30 Uhr
16 UStd., (€ 150,00) € 170,00
40 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Wenn Kinder auffallen – Störungen der Wahrnehmungsentwicklung
Für MitarbeiterInnen einer Offenen Ganztagsschule
Kinder werden immer häufiger als auffällig erlebt. Viele wirken unruhig,
unbeholfen, bewegungsauffällig, konzentrationsschwach, sind ablenkbar.
Für ErzieherInnen und LehrerInnen ist das tägliche Umgehen mit diesen
Verhaltensweisen, die anfangs nicht selten als Unart, Ungezogenheit oder
Widerspenstigkeit angesehen werden, zunehmend anstrengend und
nervenaufreibend, zumal sie meist auch erhebliche Auswirkungen auf die
Gesamtgruppe haben.
Da erzieherische Maßnahmen meist nur kurzfristig wirken, entsteht ein
Gefühl, selbst an die eigenen Grenzen zu stoßen.
Entwicklungspsychologie und Gehirnforschung haben nachweisen können,
dass die genannten Auffälligkeiten in vielen Fällen durch Beeinträchtigungen
der Wahrnehmung in der frühkindlichen Entwicklung begründet sind.
Mit diesen Zusammenhängen werden wir uns in dem Fortbildungsseminar
eingehend befassen.
Anhand von konkreten Beispielen aus der OGS bzw. GS sollen Auffälligkeiten
veranschaulicht und analysiert sowie unter theoretischen und praktischen
Gesichtspunkten Möglichkeiten für eine angemessene Förderung der Kinder
erarbeitet werden.
Darstellung der Wahrnehmungsbereiche und deren Entwicklung
Störungen der verschiedenen Wahrnehmungsbereiche
Erkennen, Beobachten, Abgrenzen von anderen Auffälligkeiten
Geeignete pädagogische Maßnahmen und fachliche Unterstützung
Realistische Möglichkeiten und Grenzen
Elternarbeit
Da pädagogische Arbeit immer auf der Grundlage von Beziehung basiert, gibt
es auch die Möglichkeit, das eigene pädagogische Handeln, das
Selbstverständniss der ErzieherInnen und LehrerInnen und ihre Wirkung auf
andere zu reflektieren.
Bitte mitbringen:
Verpflegung, (ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Peter Baumhof, Dipl.-Psychologe
Anmeldeschluss:
28.04.2014
Kurs-Nr.: GL14141 N eu
Mo. 12.05. + Di. 13.05.2014, 09:00–16:00 Uhr
2 x 8 UStd., (€ 135,00) € 155,00
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 41
FORTBILDUNGEN
Pubertät bei Kindern im Grundschulalter
Für MitarbeiterInnen einer Offenen Ganztagsschule
Langfristige Untersuchungen zeigen, dass der Beginn der Pubertät heute
früher einsetzt als noch vor Jahrzehnten. Elternratgeber beginnen meist mit
der 1. Phase der Pubertät im Alter von 10 – 13 Jahren. Da es sich bei den
Veränderungen der Pubertät jedoch um eine fließende Entwicklung handelt,
machen sich erste Anzeichen oft schon vor dem 10. Lebensjahr bemerkbar.
Auch erleben wir, dass es zwischen den einzelnen Kindern einer Altersgruppe
große Unterschiede geben kann.
Nicht nur in den Familien, sondern auch in der Grundschule und der Offenen
Ganztagsschule tauchen die „Erscheinungen“ der frühen Pubertät meist
überraschend auf. Der Umgang mit den oft verwirrenden Veränderungen ist
nicht nur für Kinder und Eltern sondern auch für pädagogische Fachkräfte
eine Herausforderung.
Die Fortbildung vermittelt Informationen und praktische Hinweise und bietet
Zeit für Reflexion und Austausch. Konkrete Beispiele und Fragen aus der
pädagogischen Arbeit können behandelt werden.
Inhalte:
„Was passiert, wenn die Pubertät beginnt?“ Informationen und Fakten
Auswirkungen im Erleben und Verhalten – bei Kindern und Erwachsenen
Was brauchen die Kinder in der Pubertät?
Mögliche Auswirkungen im Gruppengeschehen
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Leitung:
Maria Spahn, Fachärztin für Psychiatrie, Prävention und
Selbstbehauptung
Kurs-Nr.: GL14142
Do. 15.05.2014, 09:00–13:00 Uhr
4 UStd., (€ 70,00) € 90,00
Wir bieten auch an:
Wohlfühltag für Frauen
Seite 12
Gutes für den Rücken
Seite 13
42 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Kraft zum Loslassen – Wege zur Entspannung
Für MitarbeiterInnen in sozialen und pflegenden Berufen und andere Interessierte
Stress ist zu einem der größten Gesundheitsrisiken geworden. Stress
kennzeichnet in erster Linie ein Ungleichgewicht zwischen den vielfältigen
Anforderungen an den Menschen und den individuellen Möglichkeiten, diese
zu bewältigen. Doch jeder kann seinen Umgang mit Stress besser in den Griff
bekommen.
“Tu mehr von dem, was Dir gut tut”
Entspannung ist die natürliche Methode zur Stressbewältigung und
Stressprävention. In diesem Seminar erhalten Sie einen Einblick in
verschiedene Entspannungsmethoden, die, erlernt und regelmäßig ausgeübt,
Ihren Umgang mit Belastungssituationen verändern. Durch Entspannung
bleiben Sie “in Balance”, sparen wertvolle Energie, erlangen mehr Ruhe und
Gelassenheit. Die ausgesuchten praktischen Übungen laden zu dem an
diesem Tag zum Loslassen, Wohlfühlen und Genießen ein.
Bitte mitbringen:
Iso-Matte, Decke, Kissen, warme Socken, Verpflegung
(ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Gisela Klein-Kuchenbecker, Dipl.-Sozialarbeiterin,
Entspannungspädagogin, Familientherapeutin
Anmeldeschluss:
02.05.2014
Kurs-Nr.: GL14143 N eu
Fr. 16.05.2014, 09:30–16:00 Uhr
8 UStd., (€ 80,00) € 100,00
Als Erzieherin im Alltag „überstehen“
Die letzte Studie zur Arbeitsbelastung von ErzieherInnen, die von der GEW
Baden-Württemberg in Auftrag gegeben wurde, hat gezeigt: ErzieherInnen
leisten eine höchst anspruchsvolle Arbeit. Hohe soziale, emotionale,
psychische und körperliche Belastungen wirken sich oft negativ auf ihren
Gesundheitszustand aus! Damit MitarbeiterInnen in Kindertageseinrichtungen
eine qualitativ gute Arbeit leisten können, ist es notwendig, für sich selbst
optimale Bedingungen zu schaffen.
Ziel des Seminars ist es, Strategien zur Erhaltung und Verbesserung der
Gesundheit zu entwickeln.
Dazu untersuchen wir die Arbeitsbedingungen von ErzieherInnen und
gesundheitsschädliche
Faktoren.
Wir
entwickeln
Methoden
zur
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 43
FORTBILDUNGEN
Verhaltensprävention wie Entspannung, Ernährung, Bewegung in Theorie und
Praxis. Wir betrachten auch richtige Arbeitsmittel und die Arbeitsorganisation.
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Rita Viertel, Erzieherin und Gesundheitspädagogin
Anmeldeschluss:
05.05.2014
Kurs-Nr.: GL14144 N eu
Mo. 19.05.2014, 09:00–16:00 Uhr
Achtsam kommunizieren
8 UStd., (€ 65,00) € 85,00
Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation
Wie oft erleben wir Situationen, in denen wir uns beschimpft, falsch
behandelt, ungerecht beschuldigt oder nicht ernst genommen fühlen?
Und wie oft reagieren wir darauf mit einem „Gegenangriff“ oder einem inneren
„Rückzug“, so dass eine Verständigung schwer oder sogar unmöglich wird –
und sind oft nachher mit unserer Reaktion unzufrieden.
Der Prozess der Gewaltfreien Kommunikation eröffnet die Möglichkeit,
Beziehungen unterschiedlicher Art konstruktiv zu gestalten. Durch eine
Veränderung der Art, wie wir sprechen, können wir unsere Haltung uns selbst
und anderen Menschen gegenüber, auf eine konstruktive Basis stellen.
In dem Seminar lernen Sie,
sich selbst und Ihren Gesprächspartnern mit Respekt und Verständnis zu
begegnen
Angriffe, Urteile und negative Kritik als das zu verstehen, was sie sind:
Ausdruck eines unerfüllten Bedürfnisses
über die Erkenntnis dessen, was wirklich wichtig ist, zu einem
konstruktiven Austausch zu gelangen
ehrlich Ihre Gefühle und Wünsche zu äußern, ohne andere zu beleidigen
Zusammenarbeit zu suchen, ohne zu fordern
gut für die eigenen Bedürfnisse zu sorgen
Ihre Beziehungen, gleichgültig ob im privaten oder
können dadurch entscheidend verbessert werden.
beruflichen Bereich,
Leitung:
Herbert H. Warmbier,
NLP-Trainer und Trainer für Gewaltfreie Kommunikation
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Kurs-Nr.: GL14145
Fr. 30.05.2014, 19:00–21:45 Uhr
Sa. 31.05. + So. 01.06.2014, 10:00-18:00 Uhr
44 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
20 UStd., € 155,00
FORTBILDUNGEN
Mobile Niedrigseilgärten
Für MitarbeiterInnen einer Kindertageseinrichtung und der Offenen Ganztagsschule
Fester Bestandteil der Bildungsvereinbarung NRW für die Arbeit in
Kindertageseinrichtungen ist der Bildungsbereich „Bewegung, Gesundheit
und Körpergefühl“. Neben den klassischen psychomotorischen Angeboten
eignen sich Niedrigseilgärten zur Förderung der Körper- und
Sinneswahrnehmung und der sozialen Kompetenzen.
Ziel von mobilen Niedrigseilgärten in der professionellen Kinderbetreuung ist
die Verbindung von Natur- und Umwelterziehung, Bewegungs- und
Gesundheitspädagogik - übrigens mit einem wichtigen "Nebeneffekt":
Soziales Lernen in der Natur. Motorische Fertigkeiten und ökologisches
Bewusstsein
werden
parallel
angesprochen,
die
Selbstund
Fremdwahrnehmung wird verbessert.
Die Anschaffung eines stationären Niedrigseilgartens ist in aller Regel mit
hohen Kosten verbunden, so dass der mobile Niedrigseilgarten eine
günstigere Alternative darstellt, die in jeder Kindertageseinrichtung und OGS
einfach umzusetzen ist.
An 2 Tagen wird Ihnen gezeigt, wie Sie günstig einen Niedrigseilgarten in
Ihrer Einrichtung einrichten und wie Sie mit diesem pädagogisch sinnvoll
arbeiten können. Am ersten Tag geht es um Materialkunde, Bruchlasten,
mögliche Aufbauten und Orte sowie die ersten Testaufbauten. Der zweite Tag
beinhaltet die Einrichtung des sowie verschiedene Spiele auf dem
Niedrigseilgarten.
Inhalte
Materialtipps und Knotenkunde
Sicherheitsaspekte, rechtliche Fragen und Naturschutzhinweise
Spannung horizontaler und vertikaler Seile
Bau von verschiedenen Seilkonstruktionen
Aufbau eines Flaschenzugs
Wichtiger Hinweis: Achten Sie bitte auf wetterfeste Kleidung
Bitte mitbringen:
Verpflegung
Ort:
Diepeschrather Mühle, Parkplatz vor dem Restaurant
Leitung:
Rolf Bungarten, Erlebnispädagoge und Outdoortrainer
Anmeldeschluss:
21.05.2014
Kurs-Nr.: GL14146
Mi. 04.06. + Do. 05.06.2014, 10:00–16:30 Uhr
2 x 8 UStd., (€ 135,00) € 155,00
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 45
FORTBILDUNGEN
Abenteuer im Reich der Farben und Formen
Bilden und Fördern mit dem Medium Kunst – Förderung der 2-6jährigen Kinder
Für MitarbeiterInnen einer Kindertageseinrichtung
Alle bildnerischen kreativen Erfahrungen, die Kinder beim Malen, Zeichnen
und
Plastizieren
sammeln,
sind
wichtige
Bestandteile
ihrer
ganzheitlichen Entwicklung. Wenn wir Kindern in der Einrichtung
kontinuierlich
Angebote machen, damit sie
sich selbst als kreativ
gestaltendes und konstruierendes Wesen erleben, schaffen wir einen
besonderen Erlebensraum in dem sich ihre schöpferische Persönlichkeit
entfalten kann. Wir wirken damit auf alle Bildungsprozesse in positiver
Weise stimulierend ein. Kreativität ist eine Schlüsselqualifikation, sie
ermöglicht die Entfaltung von Individualität.
Vorerfahrungen oder Kenntnisse im gestalterisch, künstlerischen Bereich
werden nicht vorausgesetzt. Eingeladen sind KollegInnen, die neugierig sind,
das eigene Potenzial zu kreativer Erfahrung neu zu entdecken.
Inhalte
Gewusst wie: Spezifisches Methodentraining, Planung und Organisation
bildnerischer Praxis
Kreativität selbst erleben: Praxisnahe Einführung in verschiedene
bildnerische Verfahren
Rollenverständnis: Interaktion mit dem schöpferisch tätigen Kind;
verbaler und nonverbaler Umgang mit bildnerischen Produkten
Der Prozess zwischen Eindruck und Ausdruck: Bildnerische Prozesse
einleiten und begleiten, blockierte Prozesse wieder anstoßen
Motivation und Inspiration: Kinder fördern, die dem Maltisch fern
bleiben
Kreativräume und Kreativzonen gestalten: Raumorganisation…
Bitte mitbringen:
Verpflegung (ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Claudia Halberstadt, Dipl.-Pädagogin, Kunstpädagogin
Anmeldeschluss:
28.05.2014
Kurs-Nr.: GL14147 N eu
Do. 12.06. + Fr. 13.06.2014, 09:00–16:00 Uhr
2 x 8 UStd., (€ 160,00) € 180,00
zzgl. Materialumlage € 5,00–7,00
46 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Training zur Deeskalation von Konflikten und Gewalt
Für Leitungen in Kindertageseinrichtungen
„Es ist nicht die Gewalt, die den Konflikt auslöst, es sind die Konflikte,
die die Gewalt auslösen“
Wer hat das nicht schon erlebt:
Streitereien zwischen den Kindern
Ständige Auseinandersetzung um die Einhaltung von Regeln
Kampf um die Anerkennung und Durchsetzung von Autorität
aufgebrachte Eltern, die Sie mit Vorwürfen und Beschwerden
konfrontieren
Und Sie möchten den Konflikt gerne konstruktiv lösen, ohne dass die
Gewalt eskaliert?
Willkommen in diesem Training!
Dieses Training bietet Ihnen die Möglichkeit, Konfliktsituationen besser zu
verstehen und neue Strategien im Umgang mit Konflikten kennen zu lernen
und auszuprobieren. So können Sie Ihre Handlungskompetenz in
konfliktträchtigen Situationen erheblich verbessern. Ein Schwerpunkt liegt auf
den Themen „Einhaltung von Regeln und Konsequenzen“ sowie „Gewaltfreie
Kommunikation“.
Sie erfahren in diesem Training
Woran Sie Konflikt- und Gewaltsituationen erkennen
Wie Sie Ihre eigene Position zu Konflikt und Gewalt erleben
Wie Sie kreativ und gewaltfrei in konfliktträchtigen Situationen handeln
können
Wie Sie standhaft und konsequent für die Einhaltung von Regeln
eintreten können
Wie Sie kooperatives Verhalten in Gruppen fördern können
Bitte mitbringen:
Verpflegung (ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Isolde Werst, Dipl.-Sozialpädagogin und
Deeskalationstrainerin
Anmeldeschluss:
02.06.2014
Kurs-Nr.: GL14148 N eu
Mo. 16.06. + Di. 17.06.2014, 09:00–16:00 Uhr
2 x 8 UStd., (€ 140,00) € 160,00
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 47
FORTBILDUNGEN
Lebendige Sprachförderung – beschwingt singen, tanzen, spielen…
Ein Angebot für die Arbeit mit Kindern von 3 – 6 Jahren (oder bis 10 Jahre)
Sprache steht hier spielerisch im Mittelpunkt beim Singen, Tanzen, Reimen
und Spielen.
Rhythmische Lieder faszinieren Kinder und fördern Singstimme und Umfang
des Vokabulars. Die Sprechstimme wird durch das Fabulieren mit Silben und
Worten herausgefordert. Bewegung und Rhythmus verbunden mit Sprache in
deutlich artikulierten Versen und Reimen fördern die Sprechfreude.
Kindgerechte Methoden aus Musik-, Tanz- und Theaterpädagogik kommen
zum Einsatz. Die TeilnehmerInnen werden befähigt, die erlernten Spiele zu
verändern und weiter zu entwickeln. So können sie auf unterschiedliche
Kindergruppen und Themen angewendet werden. Kreativität ist gefragt!
Bitte mitbringen:
Verpflegung (ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Nina Herwig, Dipl.-Sportlehrerin und Musikpädagogin
Kurs-Nr.: GL14149 N eu
Mi. 25.06. + Do. 26.06.2014, 09:00–16:00 Uhr
2 x 8 UStd., (€ 150,00) € 170,00
Bildungsscheck – Weiterbildung zum halben Preis
Informationen finden Sie im Internet unter www.bildungsscheck.nrw.de.
Die Bildungsprämie zahlt sich aus
Für Beschäftigte mit geringem Einkommen gibt es die Möglichkeit die
„Bildungsprämie“ in Anspruch zu nehmen. Informationen zu diesem
bundesweiten Angebot finden Sie unter www.bildungspraemie.info.
Wir bieten auch an:
No absolute beginners
Seite 60
¡Hola amigos!
Seite 62
48 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Kraft zum Loslassen – Vertiefungsseminar
Für MitarbeiterInnen in sozialen und pflegenden Berufen und andere Interessierte
Die Progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson ist eine schnell
erlernbare und durch zahlreiche Studien nachgewiesene effektive
Entspannungsmethode, um Abstand vom stressigen Alltag zu gewinnen. Sie
lernen, durch wechselndes An- und Entspannen in einer vorgegebenen
Reihenfolge bestimmte Muskelpartien zu lockern. So können Sie
Anspannungen frühzeitiger wahrnehmen und sich in belastenden Situationen
schneller und wirksamer entspannen.
In Verbindung mit Atementspannung, durch die wir unsere körperlichen und
seelischen Zustände beeinflussen, können Sie bei regelmäßiger Anwendung
folgende Wirkungen erzielen:
Psychosomatische Störungen wie Angst, Zähneknirschen, innere
Unruhe, Schlafstörungen werden deutlich gemindert oder ganz behoben
Entspannter Umgang in Stresssituationen
Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Konzentration
Der Körper wird in mittlere Spannung versetzt
Der Körper wird durchblutet, regeneriert, löst geistige Blockaden und
lockert Muskeln
Entspannung der Skelettmuskulatur durch progressive Entspannung
In diesem Tagesseminar erlernen Sie die An- und Entspannung von sieben
Muskelgruppen sowie Methoden zur Atementspannung, die Sie schnell und
effektiv in Beruf und Alltag einsetzen können.
Achtsamkeitsübungen und eine Phantasiereise runden den Tag ab.
Bitte mitbringen:
Iso-Matte, Decke, Kissen, warme Socken, bequeme
Kleidung, Verpflegung (ggf. AWO Altenzentrum)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Gisela Klein-Kuchenbecker, Dipl.-Sozialarbeiterin,
Entspannungspädagogin, Familientherapeutin
Anmeldeschluss:
05.09.2014
Kurs-Nr.: GL14150 N eu
Fr. 19.09.2014, 09:30–16:00 Uhr
8 UStd., (€ 80,00) € 100,00
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 49
FORTBILDUNGEN
Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung
Ein Praxisbaustein für Inklusion in der Kindertageseinrichtung
Die eintägige Fortbildung führt Sie in den Ansatz der vorurteilsbewussten
Bildung und Erziehung ein. Persönliche bzw. private und berufliche
Lebenserfahrungen mit Sprachen,
kulturellen
Hintergründen und
Behinderungen werden im Hinblick auf eine pädagogische inklusive
Praxisentwicklung reflektiert.
Manche Barrieren sind sichtbar und Vielen bewusst, andere werden nur von
den direkt Betroffenen bemerkt. Wenn Barrieren im Kopf abgebaut werden,
wenn bei der Gestaltung von Räumen alle Kinder berücksichtigt werden,
wenn die Einrichtung einen Alltag lebt, der die Vielfalt der Familien achtet,
dann hat sie sich auf einen inklusiven Weg begeben.
Der Ansatz hilft pädagogischen Fachkräften bei der Reflexion über
Unterschiede und Gemeinsamkeiten und der Positionierung gegen Vorurteile,
Diskriminierung und Einseitigkeiten.
Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung verfolgt vier Ziele:
Alle Kinder in ihrer Identität zu stärken und ihre Vorerfahrungen und
Familienkulturen anzuerkennen
Allen Kindern Erfahrungen mit Vielfalt zu ermöglichen, indem sie sie aktiv
und bewusst erleben
Bei Kindern wie Erwachsenen ein kritisches Denken über Vorurteile,
Einseitigkeiten und Diskriminierung anzuregen
Kinder darin zu unterstützen, sich gegen Einseitigkeiten und
Diskriminierung zu wehren
Die Fortbildung wird in Kooperation mit der Integrationsagentur des
AWO-Bezirksverbandes Mittelrhein e.V. durchgeführt.
Bitte mitbringen:
Verpflegung (ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Mercedes Pascual Iglesias, Multiplikatorin für
Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung,
Integrationsagentur AWO-Mittelrhein
Kurs-Nr.: GL14151 N eu
Mo. 29.09.2014, 09:00–16:00 Uhr
1 x 8 UStd.kostenfrei
50 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Kooperative Abenteuerspiele aus der Erlebnispädagogik
Die Erlebnispädagogik (EP) versteht sich als ganzheitlicher Bildungsansatz in
dem das gleichzeitige Erfahrungslernen mit Kopf (kognitiv), Herz (emotional)
und Hand (motorisch) eine grundlegende Rolle spielt.
In dieser Fortbildung erleben Sie zwei grundlegende Methoden der EP:
Aktionen, die Vertrauen und Verantwortung untereinander fördern
Kooperative Abenteuerspiele für jedes Alter.
Da die Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen aktiv selbstgemacht und
reflektiert werden, verankern Sie sich nachhaltig im Bewusstsein der
TeilnehmerInnen. Die Kursleitung befindet sich meist eher in der Rolle einer
„Hebamme“ und handelt weniger selbst auf ein Lernziel hin ausgerichtet.
Zum Beispiel kann die Gruppe vor die Aufgabe gestellt werden, zusammen
einen 10 Meter langen imaginären Sumpf mit Hilfe von „Sumpfschildkröten“
(Holzbrettern) zu überqueren, ohne diesen zu berühren. Die Kursleitung
überwacht die Einhaltung der Spielregeln und kommt erst wieder nach
Bewältigung der Aufgabe ins Spiel.
Ein theoretischer Input zeigt verschiedene Methoden des EP auf. Er gibt
zahlreiche Anregungen um z.B. angemessene Aufgaben zu stellen,
verschiedene Übungen in der Gruppe
zu reflektieren und frustrierte
TeilnehmerInnen auszuhalten.
Ein erfahrender Trainer gibt Ihnen didaktische Tipps für die Umsetzung und
erklärt wie mit einfachen Materialien Aktionen gestaltet werden, die einen
hohen Aufforderungscharakter besitzen.
Wichtiger Hinweis: Achten Sie bitte auf wetterfeste Kleidung und Schuhe
Bitte mitbringen:
Verpflegung und Trinken
Ort:
Diepeschrather Mühle, Parkplatz vor dem Restaurant
Leitung:
Mitarbeiter von „Abenteuer lernen“
Anmeldeschluss:
15.09.2014
Für MitarbeiterInnen einer Kindertageseinrichtung
Kurs-Nr.: GL14152 N eu
Mo. 29.09.2014, 10:00–16:30 Uhr
8 UStd., (€ 80,00) € 100,00
Für MitarbeiterInnen einer Offenen Ganztagsschule
Kurs-Nr.: GL14153 N eu
Di. 30.09.2014, 10:00–16:30 Uhr
8 UStd., (€ 80,00) € 100,00
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 51
FORTBILDUNGEN
Lied und Tanz aus aller Welt - Eine musikalisch-multikulturelle Reise
Für Fachkräfte des Bundesprogramms „Frühe Chancen“
„Das Singen ist die eigentliche Muttersprache aller Menschen“ Yehudi Menuhin
„Wer gehen kann, kann auch tanzen“ afrikanisches Sprichwort
Für Kinder gehören Singen und Bewegung untrennbar zusammen. Lieder und
Tänze verschiedener Kulturen stärken das Gefühl von Gemeinschaft und
Zugehörigkeit und unterstützen die interkulturelle Arbeit.
Inhalte
Fröhliche Einsingübungen zur Stimmbildung und Sprachförderung
Bewegungs-, Tanzlieder und Tänze aus verschiedenen Ländern
Sprachförderung im Lied
Bitte mitbringen:
bequeme Kleidung und Schuhe, Verpflegung
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Leitung:
Nina Herwig, Dipl.-Sportlehrerin und Musikpädagogin
Anmeldeschluss:
16.09.2014
Kurs-Nr.: GL14154 N eu
Di. 30.09.2014, 10:30–16:00 Uhr
7 UStd., € 95,00
Körpergerechtes Arbeiten für ErzieherInnen
Durch die „Arbeitshöhe Kind“ wird die Rückenmuskulatur und das Skelett
besonders beansprucht. Hierzu gehören häufiges Bücken, Hochheben und
Tragen sowie das Sitzen auf kleinen Stühlen.
Um schwerwiegende Gesundheitsstörungen zu vermeiden, ist es wichtig den
alltäglichen Belastungen bewusst zu begegnen.
Ziele
Sensibilisierung für den Körper und die eigene Beweglichkeit
Wahrnehmung physiologisch belastender Arbeitssituationen
das richtige Maß an Belastung finden
Veränderung von ungünstigen und schädigenden Bewegungsmustern
Bitte mitbringen:
Verpflegung (ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Rita Viertel, Erzieherin und Gesundheitspädagogin
Kurs-Nr.: GL14155 N eu
Mo. 20.10.2014, 09:00–16:00 Uhr
8 UStd., (€ 65,00) € 85,00
52 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Partizipation von Kindern und Eltern in Kindertageseinrichtungen
„Dazu wollen wir auch was sagen!“
Ich hatte gelernt, dass Kinder eine Macht sind,
die man zur Mitwirkung ermuntern und
durch Geringschätzung verletzen kann,
mit der man aber auf jeden Fall rechnen muss.“
Janusz Korczak hat dies bereits Anfang des letzten Jahrhunderts erkannt.
Nicht nur die Kinder sind eine „Macht“ mit der zu rechnen ist, sondern auch
die Eltern. Die Teilhabe von Eltern und Kindern in Kindertageseinrichtungen
wurde bereits in den Bildungsgrundsätzen NRW festgeschrieben und wird
nun als Verbindlichkeit von den Landesjugendämtern gefordert. Partizipation
von Kindern und Eltern sollen fest in den Konzeptionen der
Kindertageseinrichtungen verankert werden.
Zu Beginn dieser Fortbildung befassen wir uns mit den unterschiedlichen
konkreten gesetzlichen Aufträgen und Definitionen. Zudem setzen wir uns mit
der eigenen persönlichen Einstellung zu Grenzen von Partizipation
auseinander.
Weitere Inhalte sind
Chancen und Bildungsmöglichkeiten von Partizipation von Kindern: Was
lernen Kinder, wenn sie mitbestimmen?
Möglichkeiten und Formen der Mitbestimmung von Kindern und Eltern
Bedürfnisse, Wünsche und Ängste von Eltern
Grenzen und Chancen der Elternmitbestimmung
Die erarbeiteten Ideen erproben Sie in Ihrer Einrichtung. Die Erfahrungen und
Ergebnisse fassen wir im dritten Tag der Fortbildung in einem Reflexionstag
zusammen.
Bitte bringen Sie Praxisbeispiele und Ideen aus Ihrem Berufsalltag mit.
Bitte mitbringen:
Verpflegung (ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Anita Grupp, Erzieherin, Dipl.-Sozialarbeiterin und
Sozio-Integrative Beraterin
Anmeldeschluss:
08.10.2014
Kurs-Nr.: GL14156 N eu
Mi. 22.10. + Do. 23.10.2014, 09:00–16:00 Uhr
Mi. 21.01.2015
3 x 8 UStd., (€ 210,00) € 240,00
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 53
FORTBILDUNGEN
Mitarbeitergespräch und Teamentwicklung
Für Leitungen in Kindertageseinrichtungen
Ziel- und entwicklungsorientierte Mitarbeitergespräche sind sowohl für
Vorgesetzte als auch für MitarbeiterInnen eine Herausforderung. Kaum eine
Führungsaufgabe ist so vielfältig, wirkungsvoll und nachhaltig und stellt daher
hohe Anforderungen an verantwortliches und kompetentes Handeln der
Führungskraft. Mitarbeitergespräche sollten deshalb sorgfältig vorbereitet
werden.
In diesem Seminar lernen Sie wie Sie als Teamleitung Mitarbeitergespräche
systematisch vorbereiten und Ihre MitarbeiterInnen einbeziehen, um gute
Ergebnisse zu erzielen. Sie werden Ihre Rolle und Haltung im
Mitarbeitergespräch reflektieren sowie Ihr Repertoire an kommunikativen
Mitteln erweitern. Sie lernen die verschiedenen Anlässe und Facetten des
Mitarbeitergesprächs kennen, um es auch als Instrument zur
Teamentwicklung in Ihrer Einrichtung nutzen zu können. In Rollenspielen
vertiefen Sie Ihre Lernfortschritte und bekommen hilfreiches Feedback aus
der Lerngruppe für Ihre individuellen Fragestellungen.
Bitte mitbringen:
Verpflegung (ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Frank Patania, Systemischer Coach und Supervisor
Anmeldeschluss:
14.10.2014
Kurs-Nr.: GL14157 N eu
Di. 28.10. + Mi. 29.10.2014, 09:00–16:00 Uhr
2 x 8 UStd., (€ 180,00) € 220,00
Beispiele zum Verschenken:
Besichtigungen
Jenseits der Gewölbe
Seite 74
Frachtflughafen bei Nacht
Seite 76
Geschenkgutschein
Seite 83
54 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Spielen als Selbstbildung
Für MitarbeiterInnen einer Kindertageseinrichtung
Kennen Sie Äußerungen wie: „Die spielen im Kindergarten ja nur“? Dann
möchte ich Sie einladen sich in diesem Seminar Hintergrundwissen über die
Zusammenhänge zwischen Spiel- und kindlicher Persönlichkeitsentwicklung
anzueignen, sodass Sie antworten können „Ja, zum Glück!“.
Die Welt steckt voller Möglichkeiten. Als aktiver Lerner erforscht das Kind
seine Umwelt und konstruiert in Auseinandersetzung mit dem sozialen Umfeld
seine Persönlichkeit. Im Spiel eignet es sich über das Probehandeln
Kompetenzen an, sammelt Erfahrungen und verarbeitet Erlebtes.
Wir beschäftigen uns damit, welche Bedeutung die verschiedenen
Spielformen für die kindliche Persönlichkeitsentwicklung haben und welche
Rolle den Fachkräften dabei zukommt.
Neben der Vermittlung von Fachwissen und Anregungen zur praktischen
Umsetzung nehmen wir uns Zeit unsere eigene Haltung zum Spielen zu
reflektieren.
Inhalte
Warum bilden sich Kinder selbst?
Spieltätigkeit als aktive Darstellung, Gestaltung und Symbolisierung
Welchen Einfluss haben Spielerfahrungen auf Denk- und Lernfähigkeit?
Wandel der Spielformen und die Konstruktion der Persönlichkeit
Förderung der individuellen kindlichen Entwicklung durch das Spielen
Welches Potenzial hat das Spiel für die Sprachentwicklung?
Wahrnehmungsdefizite als Hindernisse in der Spielentwicklung
Psychohygienische Funktion des Spiels
Eltern zum Thema „Spielen“ beraten
„Spielräume“ gestalten
Bitte mitbringen:
Verpflegung
Ort:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Leitung:
Simone Wagener, Dipl.-Heilpädagogin
und MAX-Trainerin
Anmeldeschluss:
14.10.2014
Kurs-Nr.: GL14158
Di. 28.10. + Mi. 29.10.2014, 09:00–16:00 Uhr
2 x 8 UStd., (€ 135,00) € 155,00
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 55
FORTBILDUNGEN
Entspannungspädagogik – Aus- und Weiterbildung
KursleiterIn progressive Muskelentspannung (PMR) und Autogenes Training
Mit einer entspannten und gelassenen Grundhaltung alle beruflichen und
privaten Herausforderungen bewältigen und gleichzeitig Entspannungs- und
Stressbewältigungsmethoden erlernen, die Sie an Kinder, Jugendliche und
Erwachsen weitergeben können, das ist Ziel dieser Ausbildung.
Eine Entspannungsmethode zu erlernen bedeutet auch, die eigenen
Kraftquellen wieder aufzufüllen, um mit dem ständig steigenden
Leistungsdruck besser umzugehen. Sie erfahren auch Auszeiten der Ruhe,
der Entspannung und der inneren Einkehr, die wichtig für die Balance von
Körper, Geist und Seele sind.
Die beiden am besten auf ihre Wirksamkeit untersuchten und international
anerkannten Entspannungsverfahren sind Autogenes Training (AT) nach
Schulz und Progressive Muskelentspannung (PM) nach Jacobson. Sie
erhalten eine ganzheitlich praxisorientierte Qualifizierung in diesen beiden
Verfahren.
Alle erforderlichen Kenntnisse, um Entspannungselemente in die eigene
berufliche Tätigkeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, SeniorInnen
und anderen Zielgruppen zu integrieren, werden vermittelt. Sie erlernen selbst
die Techniken des AT und PMR.
Die Gruppe dient als „praktisches Übungsfeld“. Ausführliche Kursunterlagen
ergänzen das praktische Arbeiten. Die Weiterbildung schließt mit einem
Zertifikat ab.
Die Inhalte in Theorie und Praxis
Progressive Muskelentspannung (PMR), Autogenes Training (AT),
Entspannung mit Kindern, Jugendlichen und anderen Zielgruppen,
Phantasiereisen und Meditation, Konzeptentwicklung (Kursvorbereitung und –
aufbau), Gesprächsführung in Entspannungskursen, Gruppendynamik
(Gruppenphasen – Umgang mit Störungen), Grundlagen der Physiologie und
Anatomie, Grundlagen zum Thema Stress (Definition – Methoden)
Ort:
Leitung:
AWO Bildungswerk, Rheinhöhenweg 9
Magdalene Holthausen, Dipl. Sozialarbeiterin und
Entspannungspädagogin
Hans Hensen, Entspannungspädagoge, Bildungsreferent
und Meditationstrainer
Kurs-Nr.: GL14159 N eu
Sa. 01.11.2014 – Sa. 15.03.2015, 09:00-16:00 Uhr (6 x Sa. + So.)
insgesamt 90 UStd., € 600,00
Bitte weitere Termine erfragen
56 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
FORTBILDUNGEN
Wenn Kinder auffallen – Störungen der Wahrnehmungsentwicklung
Für MitarbeiterInnen einer Kindertageseinrichtung
Kinder werden immer häufiger als auffällig erlebt. Viele wirken unruhig,
unbeholfen, bewegungsauffällig, konzentrationsschwach, leicht ablenkbar.
Für ErzieherInnen ist das tägliche Umgehen mit diesen Verhaltensweisen, die
anfangs nicht selten als Unart, Ungezogenheit oder Widerspenstigkeit
angesehen werden, zunehmend anstrengend und nervenaufreibend, zumal
sie meist auch erhebliche Auswirkungen auf die Gesamtgruppe haben.
Da erzieherischen Maßnahmen meist nur kurzfristig wirken, entsteht ein
Gefühl, selbst an die eigenen Grenzen zu stoßen.
Entwicklungspsychologie und Gehirnforschung haben nachweisen können,
dass solche Auffälligkeiten in vielen Fällen durch Beeinträchtigungen der
Wahrnehmung in der frühkindlichen Entwicklung begründet sind.
Mit diesen Zusammenhängen werden wir uns in dem Fortbildungsseminar
eingehend befassen.
Anhand von konkreten Beispielen aus der Kindertageseinrichtung sollen
Auffälligkeiten veranschaulicht und analysiert sowie unter theoretischen und
praktischen Gesichtspunkten Möglichkeiten für eine angemessene Förderung
der Kinder erarbeitet werden.
Darstellung der Wahrnehmungsbereiche und deren Entwicklung
Störungen der verschiedenen Wahrnehmungsbereiche
Erkennen, Beobachten, Abgrenzen von anderen Auffälligkeiten
Geeignete pädagogische Maßnahmen und fachliche Unterstützung
Realistische Möglichkeiten und Grenzen
Elternarbeit
Da pädagogische Arbeit immer auf der Grundlage von Beziehung basiert, gibt
es
die
Möglichkeit,
das
eigene
pädagogische
Handeln,
das
Selbstverständniss der ErzieherInnen und ihre Wirkung auf andere zu
reflektieren.
Bitte mitbringen:
Verpflegung, (ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Peter Baumhof, Dipl.-Psychologe
Anmeldeschluss:
20.10.2014
Kurs-Nr.: GL14160
Mo. 03.11. + Di. 04.11.2014, 09:00–16:00 Uhr
2 x 8 UStd., (€ 135,00) € 155,00
WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG 57
FORTBILDUNGEN
Spiel, Musik und Tanz für Zwei- und Dreijährige
Praxisbezogene Musik- und Bewegungsangebote
Für MitarbeiterInnen einer Kindertageseinrichtung
Zunehmend kommen 2-Jährige in die Kita. Wie können sie spielerisch
gefördert werden? Wie in die altersgemischte Gruppe integriert werden? Wie
können Alltagsgegenstände mit Fantasie in bewegungsanregende
Spielsachen verwandelt werden?
Inhalte
Sprechverse, Fingerspiele und Kniereiter
Feinmotorische Geschicklichkeitsspiele
Bewegungs- und Tanzspiele
Musikspiele und Klanggeschichten
Instrumente aus einfachen Dingen herstellen
Anregungen zur freien Bewegungserprobung
Literatur- und Praxisbörse der TeilnehmerInnen
Bitte mindestens 2 Pappröhren von der Küchenrolle, einen Gegenstand aus
der Küche (Topf, Schneebesen…), eine Decke, bequeme Kleidung und dicke
Socken mitbringen, zudem Literatur und Spiele, mit denen Sie gute Erfahrung
gemacht haben.
Bitte mitbringen:
Verpflegung, (ggf. AWO Altenzentrum Engelskirchen)
Ort:
AWO KV Rhein-Oberberg e.V.,
Hüttenstr. 27, Engelskirchen-Ründeroth
Leitung:
Nina Herwig, Sportlehrerin und Musikpädagogin
Anmeldeschluss:
12.11.2014
Kurs-Nr.: GL14161
Mi. 26.11. + Do. 27.11.2014, 09:00–16:00 Uhr
2 x 8 UStd., (€ 150.00) € 170,00
Wir entwickeln Fortbildungen nach Ihrem individuellen Bedarf.
Sie haben eine gute Idee?
Wir finden gemeinsam eine Lösung!
Rufen Sie uns an:
B i ld un g s w er k
(0 22 02) 24 52 96
58 WEITERBILDUNG FÜR BERUF UND ALLTAG
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