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Begründung - Gemeinde Moormerland

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Dr e s dn e r S ta d t t e i l z e i t u ng Aus g a be 10 /2 014
Pieschener Zeitung
Kaditz
Mickten
Pieschen
Trachau
Trachenberge
Pass- und
Bewerbungsbilder
Übigau
Liebe Leser,
oh weh, so einen Start
wünscht man eigentlich kei­
nem neugewählten Parla­
ment. Nachdem sich der
Dresdner Stadtrat zunächst
noch mit der geradezu exis­
tenziellen Frage zu befassen
hatte, wie die Augustusbrü­
cke schnellstmöglich zu einer
Fußgängerzone light umfunk­
tioniert werden könnte, ist
die Zeit der Bewährung für
die neue Mehrheit schneller
herangereift, als es zu erah­
nen war.
Okay, die Geschichte mit der
Brücke scheint den Damen
und Herren sehr am Herzen
zu liegen, das muss man ak­
zeptieren. Andererseits gibt
es ein Haushaltsloch von
19 Millionen Euro durch ein
geringeres Gewerbesteuerauf­
kommen und nicht realisierte
Einsparungen in der Stadt­
verwaltung. Zudem hat ein
Gericht zur größten Überra­
schung aller Beteiligten fest­
gestellt, dass Dresden kei­
ne Kurstadt ist und deshalb
auch keine Kurtaxe erheben
darf. Infolgedessen wurde
eine Haushaltsperre verhängt.
Gute Nachrichten sehen an­
ders aus. Nun wird sich zei­
gen müssen, wie die Damen
und Herren Stadtverordneten
mit echten Problemen umge­
hen können. Ich wünsche ih­
nen viel Fortune!
Ihr Steffen Möller
Unsere Themen
ƒƒ11. Geschichtsmarkt
S . 2
ƒƒDer Riss in der Mauer S . 3
S. 4
ƒƒPantomimefestival
ƒƒProminente Grabstätte S . 5
ƒƒGesundheitstipps
S . 6
ƒƒBaugeschehen
S . 7
ƒƒReformationstag
S . 8
... und mehr!
Die nächste „Pieschener
Zeitung“ erscheint am
20.11.2014. Redaktionsund Anzeigenschluss dafür
ist am 10.11.2014.
Chefin im Hause: Als sich Carola Schütze für den Job der Schulleiterin bewarb und ihren künftigen Arbeitsplatz
in Augenschein nehmen wollte, fand sie an der Micktner Straße ein brachliegendes Grundstück vor. Reichlich
Foto: Möller
ein Jahr danach ist alles anders.
Pieschen schreibt Schulgeschichte
Jede Menge Prominenz vor Ort:
Die Oberbürgermeisterin hat­
te es sich nicht nehmen lassen
persönlich zu erscheinen, das
Kultusministerium hatte einen
Vertreter geschickt und auch
Ortsamtsleiter Christian Win­
trich saß unter den zahlreichen
Gästen. Entsprechend groß war
die Aufregung unter den Schü­
lerinnen und Schülern des ers­
ten Jahrgangs der nagelneuen
Grundschule in der Micktner
Straße 10. Da konnte es kurz­
zeitig schon mal etwas lauter
werden. Das Begrüßungsständ­
chen brachten die Mädchen und
Jungen dennoch souverän zu
Ende und die Oberbürgermeis­
terin dankte sichtlich beein­
druckt für den netten Empfang.
Pieschen schreibt Schulge­
schichte. Am 10. Oktober wur­
de die 144. Grundschule als ers­
ter komplett neuer Schulstand­
ort nach der Wende in Dresden
feierlich eingeweiht. Für eine
Million Euro hatte die Stadt vor
zwei Jahren das knapp 8.000
Quadratmeter große Grund­
stück an der Micktner Straße
erworben. Im Mai vorigen Jah­
res begannen die Bauarbeiten
auf dem bis dahin weitgehend
brachliegenden
Grundstück.
Rund 11 Millionen Euro kostete
der Neubau, 3,1 Millionen Euro
kamen vom Freistaat Sachsen.
Entstanden ist ein Grundschul­
campus mit Schulgebäude, Hort
und Turnhalle. Auf der gegen­
überliegenden Straßenseite gibt
es sogar einen Schulgarten. Dazu
kommt ein toll gestaltete Außen­
anlage. Damit finden die vor­
erst 59 Schülerinnen und Schü­
ler der ersten Stunde optimale
Lernbedingungen vor. Eine pri­
ma Hardware zum Lernen, wie es
einer der Offiziellen kurz auf den
Punkt brachte. (weiter auf S. 5)
Kreative Werkstatt
Bis zum 15. November ist in der
Werkgalerie Kreative Werkstatt die
Ausstellung „Zeit“ zu sehen. Sie ist
Teil des deutschlandweiten Aus­
stellungsprojektes „Zeitgleich 2014
Zeitzeichen“. Gezeigt werden Ar­
beiten von zehn Dresdner Künstle­
rinnen. (PZ)
Kreative Werkstatt Dresden e.V.,
Bürgerstraße 50,
Galvanohof
Familienfest
Pieschen. Zum Familienfest lädt
das Eselnest am 15. November in
die Eisenberger Straße 2a ein. Auf
dem Programm steht natürlich das
Eselreiten. Beginn ist 15 Uhr. Dazu
gibt es ein Lagerfeuer mit Knüp­
pelkuchen und Musik von Frank
Deutscher am Bandonium. (PZ)
Bevor im Advent das Lichtlein brennt
Der Pieschener Kunstmarkt
wirkt nach! Vom 30. Mai bis
zum 2. Juni hatten Simone Ghin,
Ingolf Hermann und Ricardo
Schwarz im ehemaligen Kaufhaus
Fanger in der Oschatzer Straße
einen Kunstraum geschaffen.
Die Schau stieß auf große Reso­
nanz. Den vorläufigen Schluss­
punkt bildete eine Finissage
samt Kunstauktion am 2. Juni.
Das nächste Event schon im Hin­
terkopf nutzten die drei Künst­
ler die Gelegenheit, um Spenden
für den nun schon siebten Pie­
sche­ner Advent zu sammeln. Am
Ende kamen 219 Euro zusam­
men, die am 13. Oktober an die
Organisatorinnen des rund um
die Markuskirche stattfinden­
den Weihnachtmarktes überge­
ben wurden. Sandy Hoeft und
Stephanie Behrendt organisieren
Einladung zum
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Genau dort oben wird das neue Plakat hängen. Sandy Hoeft und Ricardo
Schwarz wissen, wo die Reise hingeht. Stephanie Behrendt nimmt derweil die Spendengelder in Empfang. Ingolf Hermann und Simone Ghin
freuen sich, helfen zu können. Foto: Möller
die Aktion bereits zu zweiten
Mal und wissen ganz genau,
wofür sie das Geld ausgeben.
Ein neues Plakat für den Weih­
nachtsmarkt muss her. Dessen
Layout wird sich an den bekann­
ten Flyern orientieren. Für die
künstlerische Gestaltung konnte
die Architektin Valerie Naito ge­
wonnen werden. (m-r.)
Angelique Günther
in Pieschen
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Gepflegte Gräber sind Zeichen
gegen das Vergessen
„Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist
nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.“ Immanuel Kant
Gepflegte Gräber sind Zeichen gegen das Vergessen – und ein Symbol der Wertschätzung für die
Menschen, die uns
nahe waren. Was aber
geschieht, wenn man
sich um die Grabpflege nicht (oder nicht
mehr) selbst kümmern kann – weil
man umzieht oder die
Gesundheit es nicht
mehr zulässt. Und
wer versorgt einmal
das eigene Grab?
Für diese Fälle können Sie vorsorgen: mit der Dauergrabpflege. Dieses spezielle Serviceangebot Ihres Friedhofgärtners können Sie flexibel nach Ihren individuellen Wünschen gestalten.
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Bald bereiten die Gärtner die Gräber auf die kalte Jahreszeit vor.
Dann werden die Spätblüher von
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die ebenfalls wie auch der Grabschmuck zu den Totengedenktagen Bestandteil der Dauergrabpflege ist. Die Friedhofsgärtner
nutzen ihr breites Fachwissen, um
ganz persönlich gestalteten Grabschmuck zu entwerfen. „Emotio-
nen spielen oft eine große Rolle“,
sagt Friedhofsgärtnerin Liane Eyßer. „Fingerspitzengefühl ist wichtig, um für die Angehörigen kreative Werkstücke anzufertigen, die
so individuell sind wie die Persönlichkeit des Verstorbenen.“
Mehr Informationen erhalten Sie
direkt bei Ihrem Friedhofsgärtner
vor Ort (www.dauergrabpflegesachsen.de) oder auch in der Geschäftsstelle der Dauergrabpflegegesellschaft Sächsischer Friedhofsgärtner GmbH.
Gepflegte Gräber
für Jahre und Jahrzehnte
Dresdner Stadtteilzeitung
Startschuss für den 11. Geschichtsmarkt
Am 23. März dieses Jahres,
pünktlich 15 Uhr, schloss der
10. Geschichtsmarkt seine Pforten. Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung, die traditionell in der TU-Fakultät Informatik an der Nöthnitzer Straße
stattfand, präsentierten 80 Aussteller und Referenten ihre Forschungs- und Sammlungsergebnisse zu Themen der Dresdner Stadtgeschichte und boten
Eigenverlagspublikationen an.
Dass er das Prädikat „erfolgreich“ verdiente, dafür sprachen
vor allem die Reaktionen der
Aussteller und Referenten sowie
die Resonanz der ca. 700 Besucher und Gäste.
Aus diesem Grund hat der Verein „Dresdner Geschichtsmarkt“
den Beschluss gefasst, am 28. Februar und 1. März 2015 den
nunmehr 11. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten
wieder im Foyer der Fakultät Informatik auszurichten.
Er ist, wie die bisherigen Geschichtsmärkte
auch,
den
Dresdner
Hobbyhistorikern
Bildung und Wissenschaft in Dresden stehen im Mittelpunkt des inzwischen 11. Geschichtsmarktes. Foto: Brendler
sowie den Vereinen vorbehalten,
die sich mit Dresdner Geschichte beschäftigen. Darüber hinaus
empfiehlt der Verein allen Ausstellern und Vortragenden dem
Thema „Die Geschichte von Bildung und Wissenschaft in Dresden“ besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Anlass dafür
ist das vor 180 Jahren erlassene sächsische Schulgesetz sowie
die Tatsache, dass am 3. Februar
Entwurf für Grabanlage fertig
Zwischen 1943 und 1945 wurden auf dem St.-Paulifriedhof
225 Säuglinge und Kleinkinder
osteuropäischer Zwangsarbeiterinnen beigesetzt. Derzeit erinnert nur ein schlichter Stein
samt Inschrift an das Schicksal
dieser Kinder.
Am 16. Oktober stellten Annika
Dube-Wnék vom Verein Jugend
Arbeit Bildung e. V. und Detlef
Thiel, Amtsleiter für Stadtgrün
und Abfallwirtschaft, den Gestaltungsentwurf für eine neue
Grabanlage vor. Jedem Kind
soll eine kleine, individuell
gestaltete Tafel aus modellierbarem Kunststein gewidmet werden, auf der Name und Lebensdaten festgehalten sind. Aneinandergefügt ergeben die Tafeln
einen 90 Meter langen Fries.
Die Kartons, welche statt eines
Sarges zur Beerdigung dienten,
werden als Gestaltungselemente
aufgegriffen, nachgestaltet und
zu einer Skulptur zusammengefügt. Eingeweiht werden soll die
neugestaltete Grabanlage 2015,
anlässlich des 70. Jahrestages
der Befreiung vom Faschismus.
(StZ)
Wer einen Fluss überquert,
muss die eine Seite verlassen.
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1890 das Königlich-Sächsische
Polytechnikum den Status einer
Technischen Hochschule erhielt.
Dieser Tag jährt sich 2015 zum
125. Male.
Sowohl die Ausschreibung als
auch die Marktordnung für den
11. Geschichtsmarkt werden bis
zum 5. November 2014 im Internet veröffentlicht.
(Klaus Brendler)
www.geschichtsmarkt-dresden.de
Trauerkurs
Am 11. November, 17.30 Uhr, findet in der Palliativakademie, Georg-Nerlich-Straße 2, ein Trauerkurs statt. Die Teilnehmer erlernen
Schritt für Schritt mit den Stufen
der Trauer zu arbeiten und neue
Perspektiven zu entwickeln.(StZ)
Impressum
Dresdner Stadtteilzeitung
ƒSV SAXONIA
ƒHerausgeber:Verlag für Recht, Wirtschaft und Kultur GmbH
Lingnerallee 3, 01069 Dresden
Gesamtherstellung und Verlag
ƒSVƒAnzeigenleitung:
SAXONIA VERLAG für Recht, Wirtschaft und Kultur GmbH
Lingnerallee 3, 01069 Dresden
Tel. 0351 4852621
www.dresdner-stadtteilzeitungen.de
Redakteur:
ƒSteffen
ƒVerantwortlicher
Möller
Tel. 0351 4852621, Fax: 0351 4 852661
stadtteilzeitungen@saxonia-verlag.de
ƒChristine
ƒAnzeigenberatung:
Frenzel, Tel. 0174 3031580
frenzelchristine@gmx.de
ƒLRƒDruck:
Medienverlag und Druckerei GmbH
Straße der Jugend 54, 03050 Cottbus
Tel. 0355 481461
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Veröffentlichung das
Recht der Kürzung
und Bearbeitung von
Zuschriften vor. Alle
Rechte bleiben vorbehalten.
Freizeit
Dresdner Stadtteilzeitung
3
Erinnerung an den Riss in der Mauer
Erinnern nach 25 Jahren: Der
Fall der Berliner Mauer jährt
sich zum 25. Mal. Mit zahlreichen Veranstaltungen, Vorträgen, Friedensgebeten oder Ausstellungen wird derzeit an die
Ereignisse der friedlichen Revolution gedacht.
Im Sommer 1989 reisten tausende DDR-Bürger nach Ungarn,
um über diesen Weg in den Westen zu gelangen. Für drei Stunden öff nete sich am 19. August
ein Grenztor an der alten Pressburger Landstraße zwischen
Sankt Margarethen in Österreich
und dem ungarischen Sopronköhida. Der Eiserne Vorhang
hatte erste Löcher bekommen.
Bis zu 700 DDR-Bürger nutzten die Gelegenheit zur größten
Massenflucht seit dem Mauerbau. Das Ereignis sollte als Paneuropäisches Picknick in die Geschichte eingehen.
„Der Riss in der Mauer – Zum
Paneuropäischen Picknick in
Sopron“ ist der Titel einer Ausstellung, die noch bis zum
31. Oktober in der Gedenkstätte Bautzner Straße zu sehen ist.
Zur Eröff nung am 30. September waren neben dem Botschafter der Republik Ungarn Dr. Jòzef Czukor auch Gergely Gulyàs, Vizepräsident der Ungarischen Nationalversammlung,
und Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz erschienen.
„Es war der Tag, an dem sich
zwei Teile Europas trafen“, führte Gergely Gulyàs in seinem Referat aus, um Altkanzler Helmut
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STACHELDRAHT UND MAUERFALL: Die Ausstellung in der Gedenkstätte
Bautzner Straße erinnert an die Ereignisse von 1989.
Kohl anschließend mit den
Worten „Ungarn hat den ersten
Stein aus der Mauer geschlagen“
zu zitieren.
Oberbürgermeisterin
Orosz
nahm in ihrem Grußwort Bezug
auf eine Meldung im „ND“ (Neues Deutschland) vom 8. September 1989. Dort hatte es geheißen,
dass der Reiseverkehr über Ungarn normal verläuft. „Tatsächlich verlief gar nichts normal“, so
die Oberbürgermeisterin. „Das
Volk begann einmal mehr, mit
den Füßen abzustimmen.“
Die Ausstellung bildet den Auftakt für die Veranstaltungsreihe
„Wieder vereinigt“ der KonradAdenauer-Stift ung Sachsen, mit
der an die friedliche Revolution
vor 25 Jahren und die Deutsche
Einheit erinnert werden soll.
„Vor 25 Jahren begannen die
Montagsdemos. Zuerst in Plauen, dann in Leipzig und Dresden. Noch im Sommer 1989
Foto: Möller
diente die chinesische Lösung
den DDR-Oberen als Vorbild“,
beschrieb Dr. Joachim Klose von
der Konrad-Adenauer Stift ung
die damalige Situation, um festzustellen, dass Diktaturen nicht
von allein fallen. „Die Deutschen
haben etwas gewagt, was ihnen
keiner so recht zutrauen wollte. Ohne Ungarn hätte es keine
Friedliche Revolution gegeben
und auch keine Wiedervereinigung“, so sein Fazit.
Am 29. Oktober lädt Hans Kaiser, ehemaliger Außenstellenleiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ungarn, ab 18.30 Uhr zu
einer Diskussion in die Gedenkstätte ein.
(m-r.)
Bis 31. Oktober: „Der Riss in der
Mauer – Zum Paneuropäischen
Picknick in Sopron“ Gedenkstätte
Bautzner Straße,
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den Echten Dresdner Christstollen,
Mandelstollen, Mohnstollen und
Mohnstriezel bei uns.
heißt heute kreative Selbstverwirklichung. Das Handgemachte
beschränkt sich nicht nur auf winterliche Schals, Mützen, Socken
oder Jacken. Es gibt kaum etwas,
was nicht gestrickt, gehäkelt oder
genäht wird. Bücher, Zeitschriften und Internet quellen über vor
Anleitungen, Mustern und guten Ratschlägen. Inspiration bieten die einschlägigen Messen für
Handgemachtes, als nächstes lädt
der Kreativmarkt für die ganze
Familie am 25. und 26. Oktober
in die Messe Dresden ein.
Vor allem für die Weihnachtszeit gibt es jede Menge Anregungen für Christbaumschmuck
und Accessoires.
Ob Weihnachtskugeln, Schneemann oder Elch, wer nichts von
der Stange mag, strickt, häkelt,
fi lzt, patchworkt. „Toll gemacht“
kommentieren dann im Blog die
gleichgesinnten
Nadelholics.
Die neue Lust am Selbermachen
haben auch die Männer entdeckt, spätestens seit Erfi ndung
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„Das hab ich selbst gemacht!“
Der Stolz ist unverhohlen, wenn
der selbst gestrickte oder genähte Loop den Hals wärmt und
auch noch von der Freundin gelobt wird. Jetzt, wenn die Abende
länger werden, greifen die Handarbeiterinnen wieder öfter zu ihren Nadeln. Und zwei rechts, zwei
links ist auch schon die passende
Wollmütze mit der leuchtenden
Bommel fertig. Was früher purer Selbstzweck war, weil das Angebot in den Geschäften nicht so
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kultur
4
Am 24. Oktober ist Tag
der Bibliotheken
Seit 19 Jahren machen am
24. Oktober die Bibliotheken in
Deutschland mit besonderen
Veranstaltungen auf ihre Rolle
in der Gesellschaft aufmerksam.
Unter der Schirmherrschaft des
früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker hatte am
24. Oktober 1995 die Deutsche
Literaturkonferenz den Tag der
Bibliotheken ausgerufen. Zugleich erinnert er an die erste
Schulbibliothek für Lehrer und
Schüler, die 1828 in Großenhain
mit 132 geschenkten Büchern
von Karl Benjamin Preusker eingerichtet und 1832 nach seinem
Plan zur ersten deutschen Stadtbibliothek erweitert wurde.
Der am 22. September 1786 in
Löbau geborene Karl Benjamin
Preusker kam aus einfachen
Verhältnissen, absolvierte eine
Buchhändlerlehre und besuchte während seiner Militärzeit
Vorlesungen in Kameralwissenschaften. Das ermöglichte ihm
1824 die Anstellung als Beamter
der Stadt Großenhain.
„In seinem Freundeskreis kam oft
die Rede auf das Thema Bibliothek. Die Kirchenbibliothek war
dem Stadtbrand 1744 zum Opfer
gefallen und Preusker spürte den
Verlust schmerzlich, denn ihn leitete der Gedanke, dass Bildung
nicht das Privileg einiger weniger
sein darf. Zunächst beschränkte
sich die Ausleihe der Bibliothek
auf eine Stunde in der Woche,
die von interessierten Lehrern besorgt wurde. Schwierigkeiten gab
es bald, weil regelmäßige Geldzuwendungen fehlten, um den
Buchbestand zu erweitern. Erst
nach 40 Jahren sollte es Preusker
gelingen, einen festen Etat von
der Stadt zu erhalten.“ Lohn für
seine Arbeit war 1840 die Verleihung der Ehrenbürgerwürde der
Stadt Großenhain und 1860 die
Überreichung des Ehrenbürgerdiploms seiner Geburtsstadt Löbau.
Karl Benjamin Preusker starb am
15. April 1871 in Großenhain.
Ihm zu Ehren verleiht die Deutsche Literaturkonferenz die KarlPreusker-Medaille. Geehrt werden damit Personen oder Institutionen, die auf dem Gebiet der
Literatur, des Verlagswesens, des
Buchhandels, der Öffentlichen Bibliotheken oder der Kulturpolitik
tätig sind und den Kulturauftrag
des Öffentlichen Bibliothekwesens in herausragender Weise realisieren oder unterstützen. Weiterhin verleiht der Deutsche Bibliotheksverband den Preis „Bibliothek
des Jahres“, der beispielhafte und
vorbildliche Bibliotheksarbeit wür(Klaus Brendler)
digt.
Manege frei und Vorhang auf
Herbstzirkus im EMMERS
Eine kostenlose Zirkusprojektwoche läuft noch bis zum
24. Oktober im Stadtteilzentrum
EMMERS. Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren
haben dabei Gelegenheit, unter
Anleitung erfahrener Artistinnen gemeinsam zu trainieren, zu
proben und zu experimentieren.
Der Schwerpunkt liegt auf Akrobatik und Jonglage.
Vormittags finden zirkusspezifische Workshops statt, anschließend isst die Zirkusgemeinschaft gemeinsam zu Mittag,
nachmittags besteht die Möglichkeit, an offenen Angeboten
teilzunehmen.
Wie im richtigen Zirkus steht der
Nachwuchs am Ende der Projektwoche vor richtigem Publikum. Die Abschlussvorführung
findet am 24. Oktober, 14 Uhr,
im Saal des EMMERS statt.
Für bis zu 30 Kinder und Jugendliche ist die Teilnahme an der
Zirkuswoche kostenlos. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
gefördert. (PZ)
Das Team des DRK Altenpflegeheim Pieschen
gratuliert im Oktober seinen Geburtstagskindern:
Frau Elfriede Turber
Frau Margarete Reuter
Frau Margot Glodschei
Frau Giesela Häntzsch
Frau Ilse Seyfert
Frau Hildtraut Böhme
Frau Ines Tischendorf
am 05.10.14
am 05.10.14
am 18.10.14
am 22.10.14
am 26.10.14
am 28.10.14
am 29.10.14
zum 94.
zum 83.
zum 94.
zum 76.
zum 84.
zum 91.
zum 56.
Ehrentag. Wir wünschen allen Jubilaren
Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.
Es ist nicht wichtig, woher man kommt, viel wichtiger, wohin man geht, das ist
ein Sprichwort ganz gebräuchlich. Doch diesem widerspreche ich, denn alles,
was wir erlebt haben, hat uns auf irgendeine Art geprägt. Wohin uns das Leben
auch führt, das Vergangene hat dabei eine Rolle gespielt.
Nargis Ahadi
Barbara Fleck | Heimleiterin
Dresdner Stadtteilzeitung
Pantomimefestival mit modernen Facetten
Pieschen. Unter dem Motto
„Hey Du Zukunft – junge Pantomime in Dresden“ findet vom
6. bis 9. November das 32. Internationale Pantomimenfestival
Dresden statt. Waren in den vergangenen Jahren eher klassische
Mimen im Programm vertreten,
sind es aktuell vor allem junge
Ensembles, die dem Ruf an die
Elbe folgen. Frisch, modern und
originell, so lässt sich der rote
Faden des Festivals beschreiben.
Insgesamt stehen fünf Vorstellungen auf dem Programm. Gespielt wird im „August das Starke Theater“ in Pieschen und auf
der Schülerbühne des VitzthumGymnasiums in Zschertnitz. Die
Künstler kommen aus Tschechien, Russland, den USA und
Deutschland.
Begleitend zu den Publikumsvorstellungen finden fachliche
Workshops statt. Sie sind ein
besonderes Markenzeichen des
traditionsreichen Festivals und
Ohne Worte: Mimik und Gestik sagen alles.
dienen dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer mit dem
Ziel, neue Facetten der Pantomime für sich zu entdecken und
das Genre voranzubringen.
„Unser Genre hat nur dann eine
Zukunft, wenn wir Akteure
uns weiterentwickeln und junge Menschen dafür begeistern“,
Zeitenwechsel am 26. Oktober
In der Nacht vom Sonnabend,
dem 25. Oktober 2014, zum
Sonntag, dem 26. Oktober, werden um 3 Uhr die Uhren um
eine Stunde auf 2 Uhr zurückgedreht. Das dem so ist, dafür
gibt es natürlich wie für alles
eine Verordnung.
Sie trägt den Namen „Verordnung der Bundesregierung
vom 12.07.2001, Bundesgesetzblatt 2001 Teil I“ und hat folgenden Wortlaut:
§ 1 Ab dem Jahr 2002 wird die
mitteleuropäische Sommerzeit
(§ 1 Abs. 4 des Zeitgesetzes) auf
unbestimmte Zeit eingeführt.
§ 2 (1) Die mitteleuropäische
Sommerzeit beginnt jeweils am
letzten Sonntag im März um
2 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Im Zeitpunkt des Beginns der
Sommerzeit wird die Stundenzählung um eine Stunde von
2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt.
§ 2 (2) Die mitteleuropäische
Sommerzeit endet jeweils am
letzten Sonntag im Oktober um
3 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Im Zeitpunkt des Endes der Sommerzeit wird die
Stundenzählung um eine Stunde von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt.
§ 4 Diese Verordnung tritt am
Tage nach der Verkündung in
Kraft.
Berlin, den 12. Juli 2001“.
In Deutschland wurde die gegenwärtig gültige Zeitumstellung von der Normalzeit, auch
„Winterzeit“ genannt, auf die
Sommerzeit im Jahre 1980 eingeführt. Damals war man überzeugt, mit dieser Regelung durch
eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie sparen zu können. Außerdem ging es auch um
die Anpassung an die benachbarten Länder, die diese Regel
eher realisiert hatten. Obwohl in
Deutschland schon seit Einführung der Sommerzeit, also vor
fast 35 Jahren, über deren effektiven Nutzen hin- und her diskutiert wird, geändert hat sich
daran bislang nichts! (K.B.)
Fotos: PR
zeigt sich der Initiator des Festivals Ralf Herzog überzeugt. Die
Workshops sind für alle gedacht,
die sich beruflich oder in der
Freizeit mit Schauspiel und Tanz
beschäftigen.
(StZ)
Weitere Informationen unter
www.pantomimefestival-dresden.de
Herbstausstellung
Pieschen. „Malerei, Lichtfänger
und mehr...“ ist der Titel einer Ausstellung, die vom 5. November bis
17. Dezember im Atelier der Pieschener Künstlerin Simone Ghin
zu sehen ist. (PZ)
Atelier Simone Ghin,
Leisniger Straße 48,
geöffnet mittwochs 15 bis 19 Uhr und
nach Vereinbarung
Neue Ausstellung
Pieschen. Seit 9. Oktober werden in der Kontakt- und Begegnungsstätte für Arbeitslose
„Auftrieb“ Bilder, Fotos, Collagen und Karikaturen gezeigt, die
sich mit der Frage „Was macht
Arbeit?“ auseinandersetzen. In
Vorbereitung auf die Aktionstage zur seelischen Gesundheit
der Stadt Dresden haben sich Besucherinnen und Besucher des
Hauses einen Monat lang mit
dem Thema befasst. (PZ)
Kontakt- und Begegnungsstätte für
Arbeitslose „Auftrieb“,
Rehefelder Straße 16,
Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 9 bis 13 Uhr
Dresdner Stadtteilzeitung
Baugeschehen | Geschichte
5
Pieschen schreibt Schulgeschichte
(Fortsetzung von Seite 1)
Die 144. Grundschule ist dreizügig
angelegt und bietet Platz für bis zu
300 Schülerinnen und Schüler.
Der Entwurf für den Schulcampus stammt aus dem Hause Schlotter und Hertel. Die Architekten aus der Dresdner Neustadt entwarfen ein Ensemble, das
sowohl den natürlichen als auch
den städtebaulichen Gegebenheiten des Umfelds Rechnung trägt.
Dabei gelang es ihnen, große Teile des wertvollen Baumbestandes
zu erhalten. Schule samt Hort sind
in modularer Bauweise errichtet. Die im Werk vorgefertigten
Wandelemente wurden komplett
mit Fenstern und Sonnenschutz
geliefert und vor Ort montiert.
Auf diese Weise konnte die Bauzeit auf gerade einmal zwölf Monate verkürzt werden.
Durch den Versatz bzw. die Staffelung der Baukörper wurde
eine Kleinteiligkeit erreicht, die
direkt auf die Struktur des benachbarten Wohngebietes reagiert. Der Primärenergiebedarf
des Gebäudes liegt bei etwa einem Sechstel des nach EnEV zulässigen Wertes. Durch das Foyer gelangt man in eine über drei
Geschosse reichende, natürlich
belichtete Halle. Ein besonderes Highlight sind die grafischen
Wandgestaltungen in den Garderobennischen. Insgesamt stehen zwölf Klassenzimmer, vier
Horträume, ein Werkraum, eine
Bibliothek und eine Kinderküche zur Verfügung. Das Raumprogramm lässt nichts zu wünschen übrig. Im Atrium laden
Sitzgelegenheiten zum Ausruhen ein, können aber auch für
den Unterricht genutzt werden.
Fexibilität ist Trumpf. Deshalb
ist die Aula teilbar und kann bei
Bedarf als Speise- und Musikraum genutzt werden.
Foto: Möller
Globus, das ungeliebte Projekt.
Mehrheit lehnt Globus ab
Leipziger Vorstadt. Eine Mehrheit derjenigen Dresdnerinnen
und Dresdner, die das Streitthema kennen, lehnen nach einer Information der „Allianz für Dresden“ das Globus-Projekt am Alten Leipziger Bahnhof ab. Das
ergab eine Umfrage des Instituts für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden. Lediglich
24 Prozent der Befragten sprachen sich für eine Ansiedlung aus,
16 Prozent waren unentschieden
und 3 Prozent antworteten mit
„Weiß nicht“. In einem Telefoninterview im Auftrag der „DNN“
waren im Februar 514 Personen
ab 18 Jahre befragt worden. „Dieses Umfrageergebnis zeigt endlich einmal ganz klar, dass die
Dresdner nicht viel von diesem
Riesenprojekt halten“, so Konrad
Stransky vom Gewerbe- und Kulturverein Äußere Neustadt e.V.
Die Allianz für Dresden sieht damit ihre Argumenten bestätigt
und fordert das Stadtplanungsamt auf, zu bereits vorliegenden
Beschlüssen
zurückzukehren.
Ziel müsse es sein, gemeinsam
mit den Grundstückseignern vor
Ort eine gemischte und kleinteilige Entwicklung der Leipziger
Vorstadt voranzutreiben.(PZ)
Koko 24 sucht Mitstreiter
Flexibilität ist Trumpf: Mit der 144. Grundschule haben die Architekten Alexander Schlotter und Jens Hertel
(v.l.) hervorragende Arbeit abgeliefert. Fotos: Möller
Grabstätten auf dem St.-Pauli-Friedhof
Dr. Samuel Heinrich Alwin Gebler (1846–1919)
Der zu den größten Begräbnisstätten Dresdens zählende St.
Pauli-Friedhof war notwendig
geworden, weil der 1731/32 angelegte und zweimal erweiterte Innere Neustädter Friedhof
(Friedensstraße/Conradstraße) nicht mehr genügend Platz
bot. Als anfangs „Äußerer“, später „Neuer Neustädter Friedhof “ wurde der St. Pauli-Friedhof mit einem ersten Begräbnis
am 22. Mai 1862 in Gebrauch
genommen. Auf dem Friedhof
befinden sich außer Stätten des
Gedenkens auch die Gräber von
Persönlichkeiten, welche in der
Geschichte Dresdens, aber auch
in der seiner nordwestlichen
Vororte einen festen Platz einnehmen.
Zu den Letzteren gehört der
Trachauer Unternehmer Dr. Samuel Heinrich Alwin Gebler. Er
ist einer der drei Söhne des 1817
in Bretnig (b. Pulsnitz) geborenen und 1879 in der Dresdner
Vorortgemeinde Trachau verstorbenen Seifensiedemeisters
Johann Heinrich Gebler, dem
Namenspaten der Geblerstraße.
Während sich dessen Grab in einem Grufthaus auf dem Inneren Neustädter Friedhof befindet, wurde Dr. Samuel Heinrich
Alwin Gebler, Hauptmann a. D.
Pieschen. Für das Projekt Konkordienstraße 24 werden noch
Mitstreiter gesucht. Auf dem ruhig gelegenen Grundstück sollen
KfW55-Niedrigenergiehäuser mit Balkonen und gemeinsamem
Garten entstehen. Die Baukosten liegen bei 2.400 Euro pro Qua­
Kontakt: www.bauforum-dresden.de
dratmeter. (PZ)
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Gebler.
des 1. Königlich-Sächsischen Infanterie-Regiments Nr. 102 und
Teilnehmer des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 sowie
dessen Gattin Hedwig auf dem
St. Pauli Friedhof bestattet.
Dr. Samuel Heinrich Alwin Gebler, geboren am 11. September
1846, ließ sich 1874 in Trachau
die „Villa Sedan“ erbauen. Später benannte er sie nach seiner
Gattin, der am 23. August 1854
in Zittau geborenen Hedwig Ernestine Schmitt, in „Villa Hedwig“ um. Seit 1926 befindet sich
in der ehemaligen Villa mit der
Kindertagesstätte
„Trachauer
Spatzen“ (Geblerstraße 20) eine
Foto: Brendler
der ältesten Dresdner Kindereinrichtungen überhaupt. Übrigens trug bis 1904 auch die
Trachauer Kleestraße den Vornamen seiner Gattin und hieß
Hedwigstraße.
Dr. Samuel Heinrich Alwin Gebler, der 1895 die „Dresdner
Sand- und Kieswerke A. Gebler“
gegründet hatte und Miteigentümer der Dresdner Mörtelfabrik Götz & Co. in Trachenberge war, bekleidete von 1896 bis
1900 das Amt des Gemeindeältesten in Trachau. Am 27. Oktober vor 95 Jahren ist er in seinem
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6
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Mittwoch, 05.11.2014
17:00–18:30 Uhr
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Dresden-Neustadt,
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Die neue Grippesaison ist im
Anmarsch. Gemeint sind nicht
die häufigen, aber harmlosen
grippalen Infekte, sondern die
echte Grippe, die Inf luenza.
Darauf weist Prof. Detlef Bock,
Landesarzt der JohanniterUnfallhilfe in Leipzig, hin. Er
empfiehlt deshalb, sich rechtzeitig impfen zu lassen.
Der Zeitpunkt für eine Grippeschutzimpfung ist im Herbst
besonders günstig, weil der
Schutz rechtzeitig vor Einbruch der kalten Jahreszeit besteht. Etwa zwei Wochen nach
der Impfung hat sich die Abwehr gegen die Grippeviren
aufgebaut. Besonders ältere
Menschen über 60, Schwangere, Menschen mit chronischen Erkrankungen und solche mit Abwehrschwäche sollten sich rechtzeitig impfen lassen, rät Brock. Zu empfehlen ist
eine jährliche Grippeschutzimpfung zudem für alle, die
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vielen Menschen hat, sei es im
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durch seinen Hausarzt bezüglich einer Grippeschutzimpfung beraten lassen. Die Kosten der Impfung übernehmen
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Diabetes-Tour Sachsen macht Halt
im Klinikum Dresden-Neustadt
Diabetes, zu Deutsch „Zuckerkrankheit“, ist eine chronische Erkrankung, bei der der Zuckerwert
im Blut zu hoch ist. Sie ist inzwischen eine Volkskrankheit geworden. Um das Thema noch mehr in
das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, startete der Diabetiker Sachsen e. V. Anfang des
Jahres die „Diabetes Tour Sachsen 2014“. Am 15. November 2014
lädt sie von 9 bis 14 Uhr im Städtischen Klinikum Dresden-Neustadt zu einem großen Informationstag ein. Einen besonderen
Programmpunkt bildet das Thema „Kinder und Diabetes“.
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Foto: Johanniter/Walter
in der Regel die Krankenkassen. Auch für Kinder mit chronischen Krankheiten, besonders der Atemwege und des Immunsystems, kann der Grippeschutz sehr wichtig sein. Hier
berät der behandelnde Kinderarzt freundlich und kompetent.
(StZ)
Richtig handeln
bei Herzstillstand
Im Kampf gegen den plötzlichen
Herztod können auch medizinische Laien Leben retten. Mit einer einfachen Herzdruckmassage kann der Restsauerstoff im
Blut zirkulieren und so bis zum
Eintreffen des Rettungsdienstes
die Überlebenswahrscheinlichkeit entscheidend erhöhen. Dabei
müssen zunächst nur drei einfache Regeln beachtet werden: Prüfen, rufen, drücken! Prüfen, ob
die bewusstlose Person noch atmet, dann unter der Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen
und schließlich fest in der Mitte des Brustkorbes zwischen 100
und 120 Mal pro Minute drücken
und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft.
(StZ)
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Wenn das Leben plötzlich aus der gewohnten Bahn springt
Der qualitative Unterschied zwischen
Dienstleistung und Pflege liegt in der
menschlichen Zuwendung.
Verlauf und Ende eines Lebens sind im
Regelfall unkalkulierbar. Alter, aber auch
Krankheiten können dazu führen, dass
Menschen plötzlich auf die Hilfe Dritter
angewiesen sind. Alltägliche Dinge können nicht mehr selbst geregelt werden.
Die Betroffenen leiden nicht nur physisch,
sondern auch psychisch. Engagierte und
qualifizierte Betreuung hilft den Patienten, die notwendigen Angelegenheiten zu
regeln. Es sind sehr komplexe und hochsensible Themen, denen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes Friedrich in ihrer täglichen Arbeit
widmen. Immer geht es um ganz persönliche Schicksale, um Anteilnahme, aber
auch um Effizienz im Interesse der Pflegebedürft igen.
Der Pflegedienst Friedrich ist mit anderen
Dresdner Beratungsstellen und Diensten
hervorragend vernetzt, erzählt Antje Köhler. Deshalb war es keine Überraschung,
als sich der Christliche Hospizdienst an
die Sozialarbeiterin wandte und um Unterstützung für einen allein lebenden, schwer
krebskranken Mann ohne soziale Kontakte
bat. Schnell verschaffte sie sich einen Eindruck von dem, was unmittelbar nötig war.
Frau Köhler organisierte zunächst eine
Haushaltshilfe, begleitete die Durchsetzung der Pflegestufe und stellte einen Antrag auf Betreuung beim Gericht. So ordneten sich die Probleme dieses unheilbar
kranken Mannes, er fühlte sich entlastet
und konnte innerlich zur Ruhe kommen.
Auf die ambulante Versorgung folgte die
Kurzzeitpflege, welche der Pflegedienst
Friedrich ebenfalls übernahm: alles aus einer Hand und in einer Hand. Gegenwärtig
wartet der Patient auf einen Hospizplatz in
Radebeul. Dafür, dass die medizinische Betreuung bis dahin erstklassig ist, sorgt ein
so genanntes Brückenteam, welches aus
hoch spezialisierten Ärzten und Schwestern besteht: Pflege und Betreuung als humanitärer Dienst am Menschen im besten
Sinne des Wortes.
Katrin Friedrich
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Sehstärkebestimmung mit dem neuen
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neuartiges, normgerechtes Sehzeichensystem, das mit seinen Tests in
3D-Umgebung zusätzlich für ein besonderes Seherlebnis sorgt!
Die Vorgehensweise zur Überprüfung der Augen war seit über 100 Jahren weitgehend unverändert: Ein Auge
wird abgedeckt, das andere wird gemessen. Anschließend wird gewechselt
und erst zum Schluss dürfen beide Augen wieder gemeinsam am Sehen teilnehmen.
In Zeiten, in denen Autos selbstständig
einparken können, ist solch eine Testanordnung fast schon antiquiert. Denn
die weit überwiegende Mehrheit der
Menschen schaut mit beiden Augen
gleichzeitig.
Die Sehstärkebestimmung der Zukunft
erfolgt mit neuester, hochauflösender
3D-Technik, bei der während der Überprüfung
kein Auge mehr abgedunkelt werden muss. Mittels
Polarisation wird hier bei
der Augenüberprüfung
beiden Augen gleichzeitig, aber getrennt ein Seheindruck vermittelt, der
dem natürlichen Sehen entspricht.
Seine Erfahrungen mit der innovativen
Technik schildert Augenoptikermeister Gert Wagner wie folgt: „Die bisherigen, faden schwarzen Buchstabenkolonnen sind nun um farbige, kontrastreiche Testbilder aus der Natur
ergänzt. Allein bei deren Anblick entspannt schon jeder Kunde.“ Das Fazit,
das er für sein Geschäft zieht, ist: „Die
Tests mit dem PolaSkop3D machen
nicht nur Spaß, durch das Zusammenspiel beider Augen während der gesamten Refraktion bestimmen wir deutlich
komfortablere und präzisere Brillenglaswerte.“
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Martin-Luther-Platz bleibt Baustelle
Äußere Neustadt. Seit Mitte Juni laufen die Arbeiten zum
grundhaften Ausbau des Martin-Luther-Platzes. Die Kosten für den Umbau sind mit
800.00 Euro veranschlagt. Nach
der Verkehrsfreigabe für den
nördlichen Teil des Platzes am
9. Oktober wird nun auf der
Südseite gebaut. Die bleibt bis
Ende Dezember gesperrt. Fußgänger müssen sich auf veränderte Wegführungen einrichten.
Die Montage von Fahrradbügeln, Pollern und Papierkörben
sowie die Neuanpflanzung von
Bäumen erfolgt nach dem Ende
der Bauarbeiten.
(DN)
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Foto: Möller
Radeberger Vorstadt. Mit dem
symbolischen ersten Spatenstich
gab Baubürgermeister Winfried
Lehmann am 20. Oktober den
Startschuss für die Sanierung
des Kunstrasenplatzes auf dem
Gelände des Sportclubs Borea
Am Jägerpark 12.
Zunächst wird der alte Belag abgetragen. Ab 27. Oktober kann
dann der neue Belag verlegt und
eine Woche später mit Sand und
Granulat befüllt werden. Die
Kosten belaufen sich auf rund
275.000 Euro, 160.000 Euro
bringt die Landeshauptstadt
Dresden auf.
(DN)
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8
Powersportart Goalball
Goalball ist eine paralympische Ballsportart, die für
Menschen ohne Sehvermögen entwickelt wurde. Sie verlang ein gutes Gehör, Reaktionsvermögen und Vertrauen
zu seinen Mitspielern. Goalball wird rund um den Globus und auch in Deutschland
Foto: PR
gespielt. Auf einem 9 x 18 Me- Abwehrszene.
ter großen Spielfeld mit zwei
Toren versuchen die drei Spieler Schnupperstunde ein, um diese
jeder Mannschaft mit verdunkel- dynamische Ballsportart auszuten Brillen, einen Ball ins Tor der probieren. Jeden Donnerstag, ab
gegnerischen Mannschaft zu wer- 18.30 Uhr, wird in der Sporthalfen. Im Inneren des Goalball sind le der 46. Oberschule (Bernhardt­
Glöckchen, die ihn für die Spieler straße 18) trainiert.
akustisch wahrnehmbar machen. Alle weiteren Informationen über
Seit September dieses Jahres Goalball sind auf der Homepage
hat die SGV Dresden aktiv mit www.goalball.de zu finden. (StZ)
dem Training begonnen und
Kontakt: Dorothea Kobalz,
lädt Interessierte, einschließgoalball-dresden@gmx.de
lich Menschen ohne visuelwww.goalball.de
le Beeinträchtigungen, zu einer
Weinbergkirche öffnet am
Reformationstag
Mit den Eingangsworten „Ein`
feste Burg ist unser Gott“ aus
der Reformationskantate von Johann Sebastian Bach nimmt der
ökumenische Chor der Weinbergkirche am 31. Oktober seine Wirkungsstätte wieder in Besitz. Es ist das erste Konzert nach
der Sanierung des Gotteshauses.
Pünktlich zum Reformationstag öffnet die Kirche ihre Pforten. Um 17 Uhr leitet ein Tenor
mit der einfachen, aber dennoch
symbolträchtigen Melodie eine
neue Ära in der Geschichte der
Weinbergkirche ein.
In den zurückliegenden beiden Jahren ist die Weinbergkirche in Trachenberge gründlich
saniert worden. Unermüdlich
warben die Gemeindemitglieder
um Spenden und trugen mit einer Vielzahl von Arbeitseinsätzen zum Gelingen des Vorhabens bei.
Die Weinbergkirche wurde 1930
auf dem Grünen Zipfel an der
heutigen
Albert-Hensel-Straße geweiht. Es handelte sich um
einen Fachwerkbau, der nach
16 Jahren, im Oktober 1946, einem Brand zum Opfer fiel. Erhalten blieben lediglich die Glocken und das Kruzifix. Die Einweihung der heutigen Weinbergkirche in Form eines schlichten
Stahlbetonbaus fand am Trinitatis-Sonntag 1958 statt. Vor zwei
Jahren war das Gebäude vollständig gesperrt worden. (m-r.)
Frisch renoviert und bis in die letzte Ecke auf Vordermann gebracht
strahlt die Weinbergkirche in der Herbstsonne.
Foto: S. Möller
Gestern und heute
Dresdner Stadtteilzeitung
Straßennamen im Dresdner Nordwesten
Die Hans-Sachs-Straße in Pieschen
Die seltenen Gingkobäume wie man sie entlang der Hans-Sachs-Straße findet, sind heute in der freien Natur
fast ausgestorben.
„Zählte 1834 das stadtnahe Weindorf Pieschen kaum 350 Seelen, so
waren hier sechs Jahrzehnte später 15.325 Menschen zu Hause.
Der nunmehrige Arbeiterwohnort Pieschen wurde am 30. Juli
1897 nach Dresden eingemeindet.
Sein Straßennetz erfuhr bis zum
Beginn des Ersten Weltkrieges
(1914–1918) eine Erweiterung um
zehn Straßen.“
Dazu gehörte auch die 1896 nach
dem Nürnberger Schuhmacher
und Dichter Hans Sachs benannte
Straße. Der mit mehrgeschossigen
Mietswohnhäusern bebaute Straßenzug beginnt an der Großenhainer Straße, quert die Seumeund Maxim-Gorki-Straße, endet zunächst an der Gartenanlage „Es geht weiter“ (gegründet in
den 1920er Jahren) und setzt sich
danach bis zur Döbelner Straße
fort. Bemerkenswert ist, dass die
Hans-Sachs-Straße wohl eine von
wenigen Straßen in Sachsen ist,
an der die in China beheimateten Ginkgo-Bäume stehen. In der
freien Natur sind sie heute so gut
wie ausgestorben. Im Jahre 1999
wurde der Baum wegen seiner
Seltenheit zum Naturdenkmal erklärt. Der einfache, doch gebildete Schuhmacher Hans Sachs war
einer der herausragenden Vertreter des weltlichen Meistergesangs
innerhalb der deutschen Literatur.
Am 5. November 1494 als Sohn eines Schneidermeisters in Nürnberg geboren, lernte er den Schuhmacherberuf und begab sich bis
1516 auf die Wanderschaft. Zurück in Nürnberg, wurde er 1517
Meister der dortigen Meistersingerzunft und ab 1520 Schuhmachermeister. Hans Sachs, ein Befürworter der Reformation und
Parteigänger Martin Luthers
(1483–1546), hinterließ ein großes
literarisches Werk. Er starb am
19. Januar 1576 in Nürnberg. Sein
Leben und Schaffen diente Richard Wagner als Vorlage für seine Oper „Die Meistersinger von
Nürnberg“ (1868). Am 5. November jährt sich sein Geburtstag zum
220. Male.
(Text und Foto: Klaus Brendler)
Am 31. Oktober ist Reformationstag
Im Jahre 1502 hatte Kurfürst
Friedrich der Weise (1463–1525)
die Universität zu Wittenberg
gegründet und dadurch seine
Residenz zu einem Anziehungspunkt für schöpferische Kräfte
gemacht. Neben Persönlichkeiten dieser Zeit wie Philipp Melanchthon und Lucas Cranach
d. Ä. wurde 1508 auch Martin
Luther (1483–1546) von der sich
entwickelnden Stadt angezogen.
Seit 1512 Professor der Theologie an der Wittenberger Universität, schlug er am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen mit
der Absicht an die damals noch
hölzerne Tür der Schlosskirche
zu Wittenberg, um zur Disputation über den Zustand der Kirche aufzufordern. Damit begann
die Reformation! Der jährliche
Reformationstag, im Jahre 1667
vom sächsischen Kurfürsten
„Lutherfenster“ in der Trachauer
Apostelkirche Foto: Brendler
Johann Georg II. (1613–1680) auf
den 31. Oktober festgelegt, erinnert an dieses Ereignis. Luthers
Hauptkritik an den kirchlichen
Verhältnissen richtete sich besonders gegen den so genannten
Ablasshandel, bei dem man mit
Geld sein „Seelenheil“ erkaufen
konnte. Ob sich das tatsächlich
alles so zugetragen hat, ist heute
umstritten. Martin Luther war ja
nicht nur Mönch, sondern auch
Theologieprofessor.
Folglich
sollten die Thesen Grundlage für
eine akademische Diskussion an
der Universität sein, denn üblich
war es damals, dass sie vorher an
der Tür der Universitätskirche
ausgehängt wurden. Unumstritten ist aber, dass Martin Luther
der Auslöser für die Trennung
der abendländischen Kirche in
katholische, evangelische und
evangelisch-reformierte Kirchen
war. In den evangelischen Kirchen gilt der Reformationstag
neben Weihnachten und Ostern
als einer der höchsten kirchlichen Feiertage überhaupt. In den
fünf östlichen Bundesländern
Brandenburg,
MecklenburgVorpommern, Sachsen, SachsenAnhalt und Thüringen ist er ein
staatlicher Feiertag.
(Klaus Brendler)
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Seele and Geist
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