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Extra-Zeitung - WordPress.com

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AUSGABE
Februar 2015
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Kaiserwiese
Die Kaiserwiese soll geschottert und zur
kommerziellen Eventfläche ausgebaut
werden. Damit ist ein wichtiger öffentlicher Freizeit- und Erholungsraum in
unserem Bezirk bedroht. Mit der vorliegenden Extra-Zeitung wollen wir Grüne
Leopoldstadt über die Planungen für das
Areal rund um Kaiserwiese und PraterEntree informieren.
Eine gute Nachricht ist, dass es zur Kaiserwiese eine BürgerInnenversammlung
geben wird. Dank des Minderheitenrechts konnten wir sie für den ganzen
Bezirk durchsetzen. Wir Grüne sind der
Meinung, dass von einer kommerziellen
Verwertung der Wiese der ganze Bezirk
betroffen ist und daher mitreden soll.
Mehr Information dazu lesen Sie auf den
Seiten 2 und 3.
Der Schutz des Grünen Praters hat für
uns oberste Priorität, genauso wie für
viele Leopoldstädterinnen und Leopoldstädter. Daher finden Sie auf Seite 4
einen Gastkommentar der BürgerInneninitiative KAISERWIESE FÜR ALLE! Statt
einfach ohne Informationen Tatsachen zu
schaffen, sollte die Bevölkerung gehört
und befragt werden. – Alles Kaiserwiese!
 Uschi Lichtenegger
Bezirksrätin,
Klubobfrau
TERMINE
So., 8. März, 18:00 Uhr
Badeschiff, Donaukanal
Internationaler Frauentag
Ehrung Frau des Jahres –
Fest für Verena Buxbaum
Di., 17. Februar, 18:30 Uhr
GRÜN2, 1020 Wien, Novarag. 7
Frauensicht
Manuela Fiala: Götterweiber
Vernissage
Mi., 18. Februar, 18:00 Uhr
GRÜN2, 1020 Wien, Novarag. 7
Grüne Wirtschaft zur WK-Wahl
Mit Sprecher Hans Arsenovic
Informationsveranstaltung
Schotterplatz
statt Kaiserwiese?
© Die Grünen Leopoldstadt
Kaiserwiese
Der Platz vor einem der beliebtesten
Fotomotive Wiens ist in einem erbärmlichen Zustand. Statt einer „kaiserlichen
Wiese“ befindet sich vor dem Riesenrad
eine eingezäunte Gatschwüste. Bisher
war es üblich, dass nach einer Veranstaltung die Wiese rasch wieder in ihren
parkähnlichen Zustand zurückgeführt
wurde. Jetzt ist alles anders: Seit Beginn
der „Wiener Wies‘n“ Mitte August 2014
ist das Areal bis auf den letzten Zentimeter eingezäunt und für die Bevölkerung
unzugänglich. Der Unmut der Leopoldstädterinnen darüber hat zu einer BürgerInneninitiative geführt (siehe Gastkommentar auf Seite 4).
Bezirksvorsteher Hora behauptet nun,
den Stein der Weisen gefunden zu
haben. Zum Jahreswechsel tingelte er
durch den Bezirk und verkündete lauthals, dass auf der Kaiserwiese ein Schotterrasen aufgebracht werden soll und
dann sei alles gut...
Wer sich jedoch im Internet etwas schlau
macht muss erkennen, dass Schotterrasen eine Alternative zu Asphalt ist, nicht
zu richtigem Rasen! Das Schottern würde
das Ende der Kaiserwiese als Parkwiese
bedeuten und sie zu einem Parkplatz
machen. Ein Schotterrasen nützt nur
denen, die den öffentlichen Raum kommerzialisieren wollen. Jene, die diese
Grünoase zu ihrer Erholung nützen
wollen, haben das Nachsehen.
Die Bürgerinnenversammlung
zur Kaiserwiese
Der Grüne Antrag auf Information der
AnrainerInnen über die Zukunft der
Kaiserwiese wurde von der SPÖ und
ÖVP abgelehnt. Daher haben wir von
unserem Minderheitenrecht Gebrauch
gemacht, eine bezirksweite BürgerInnenversammlung zu verlangen. Laut
Stadtverfassung liegt diese aber in den
Händen des Bezirksvorstehers, der
zuerst in geheimen Arbeitskreisen über
die Zukunft der Kaiserwiese beraten
lassen möchte. Erst dann sollen Ergebnisse dem Bezirksparlament und in der
BürgerInnenversammlung präsentiert
werden.
Diese Art Politik von oben herab ist von
gestern!
 Uschi Lichtenegger
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Wir wollen die Kaiserwiese als öffentlichen Erholungsraum für die BewohnerInnen des Bezirks und grünes Tor zum
Prater erhalten!
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Kaiserwiese
© Gugerell
PARK VOR DER Wiener
SEHENSWÜRDIGKEIT
RIESENRAD!
Die Kaiserwiese ist in den vergangenen
fünf Jahren zur Eventwiese geworden.
Dadurch ist sie für die Menschen in Bezirk und Stadt kaum mehr zugänglich.
Seit einem halben Jahr ist der Park
überhaupt wegen „Verwüstung“ gesperrt.
Wir Grüne wollen, dass der Parkcharakter der Kaiserwiese erhalten bleibt.
Die Wiese soll den Bürgerinnen und
Bürgern zu Erholung und Spiel dienen.
Das grüne Prater-Entree mit dem Riesenrad wird auch von TouristInnen als
Fotokulisse sehr geschätzt.
Die Kaiserwiese kann weiterhin für
Events zur Verfügung stehen – allerdings in beschränktem Ausmaß: Es soll
nicht mehr als 4 Veranstaltungen zu
je maximal 4 Tagen pro Jahr geben. In
Summe wären das bis zu 14 Auf- und
Abbautage. Dadurch ist gewährleistet,
dass die SPÖ auch weiterhin ihr traditionelles Fest am 1. Mai abhalten kann
und Konzerte (wie das von Ostbahn
Kurti) möglich sind. Die Kosten für die
anschließend notwendige Wiederher-
stellung des Parks sollen die VeranstalterInnen tragen.
Ein Jahresplan für alle Veranstaltungen
auf der Kaiserwiese soll am Rande
des Parks sichtbar gemacht werden.
BewohnerInnen in unmittelbarer Nachbarschaft können sich dadurch auf eine
eventuelle Lärmbelästigung rechtzeitig
einstellen.
Der „Lagerplatzwildwuchs“ in der
Hauptallee muss deutlich einge-
schränkt werden. Lagerungen sollen nur
noch maximal vom Praterstern bis zum
Ende des Planetariums möglich sein.
Eine für die BesucherInnen des Praters
gefahrlose Liefertätigkeit und Durchwegung muss gewährleistet bleiben.
Kaiserwiese und nicht Schotterwiese!
Eine Schotterung der Wiese dient
lediglich einer weiteren Kommerzialisierung des öffentlichen Raums. Die
Kaiserwiese muss eine Wiese für die
Menschen bleiben – ohne Schotterung.
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KAISERWIESE FÜR ALLE!
© Dr. Janos Korom
Unterschriftenliste zum
Runterladen und weitere
Informationen:
Unsere BürgerInneninitiative Kaiserwiese Für Alle! möchte diese gleich vor dem Riesenrad gelegene Wiese als öffentliche Parkfläche erhalten.
Der Grund, warum wir diese Initiative ins
Leben gerufen haben, ist die zunehmende
Nutzung der Kaiserwiese für kommerzielle
Großveranstaltungen, die diesen öffentlichen Raum nicht nur monatelang für uns
ParkbenutzerInnen blockieren, sondern
auch komplett zerstören. Seit Oktober 2014
ist die Kaiserwiese eine einzige, von hohen
Plakatwänden versperrte, Schlammwüste.
Kaiserwiese Für Alle! spricht sich gegen
lang andauernde Großveranstaltungen aus,
die nur zahlenden Gästen den Zugang zur
Kaiserwiese erlauben. Wir lehnen auch den
für den Frühling angekündigten Schotterrasen entschieden ab. Solch ein Bodenbelag
würde eine noch intensivere Nutzung der
Kaiserwiese als Veranstaltungsfläche (Event
à Facebook Kaiserwiese Für Alle!
https://www.facebook.com/
groups/340407559459205/
à https://kaiserwiese.wordpress.com/
Unterschriebene Listen können an
folgende Adresse geschickt oder
dort eingeworfen werden:
Location) ermöglichen und wahrscheinlich
auch nach sich ziehen. Das würde das Ende
einer Liegewiese für alle und den weiteren
Verlust eines wichtigen Teils des Wiener
Praters bedeuten!
à Atelier Synkoop
Venediger Au 4
(Eingang Arnezhoferstraße)
1020 Wien
Kaiserwiese Für Alle! spricht sich für eine
kostenlos zugängliche und ganzjährig
nutzbare Wiese aus. Auf der Kaiserwiese
sollen nur mehr nachhaltig und transparent geplante Feste (z.B. Maifest, Ostbahn
Kurti, Kino unter Sternen) stattfinden. Der
Erholungswert als Parkfläche muss trotz
stattfindender Veranstaltungen erhalten
bleiben!
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Nach der Wies‘n im Oktober wurde die Kaiserwiese weder hergestellt, noch geöffnet.
© Die Grünen Leopoldstadt
Österreichische Post AG / Sponsoring Post
Benachrichtigungspostamt 1070 Wien,
Zulassungsnummer: GZ02Z031846M
Titel „Newsletter“ 4/2015
Retouren an Postfach 555, 1008 Wien
Impressum:
PostZul.Nr.GZ02Z031846M • DVR-Nr. 0527491 • P.b.b • grün 2 Nr. 1/2015 • Medieninhaberin: Die Grünen
– Grüne Alternative Wien, Lindengasse 40, 1071 Wien • Herausgeberin: Die Grünen – Grüne Alternative
Wien, Bezirksorganisation Leopoldstadt • Redaktion: Die Grünen – Grüne Alternative Wien, Bezirksorganisation Leopoldstadt, Novaragasse 7, 1020 Wien • Layout: D-Punkt. 1130 Wien. Druck: DonauForum, 1230 Wien • Verlagspostamt: 1070 Wien • Herstellungsort: Wien.
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