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-nachrichten 5/2014 (64. Jahrgang)
Editorial
DVW-Bund
Umwelt, Umgang mit anspruchsvoller Technik und wichtig für unser Gemeinwesen.
Deshalb hat die Interessengemeinschaft
Geodäsie von VDV, BDVI und DVW ihre diesjährige Anzeigenkampagne zur Imagewerbung in den einschlägigen Fachzeitschriften
auch unter das Motto »Infrastrukturen modernisieren«
gestellt.
In
dem
PosiSehr geehrte Leserinnen und Leser,
tionspapier
liebe Kolleginnen und Kollegen!
zu
diesem
Megathema,
Es tut unserem Berufsstand im
welches
die
Blick auf öffentliche Wahrnehmung
drei Verbände
und Attraktivität für den Nachwuchs
auf der INTER­
gut, wenn die hohe Politik den GeoGEO® in einer
MedienkonfeBezug als Schlüssel für die Lösung
Präzision.
aktueller gesellschaftlicher Themen
renz präsentieExpertise.
Geodäten.
ren, geht es um
identifiziert. Diesen betont BundesMit uns die Infrastruktur moderni
unseren Beitrag
innenminister Thomas de Maizière
sieren.
in seiner Grußadresse als INTER­
zur dringend
notwendigen
GEO®-Schirmherr zum 20‑jährigen
Erneuerung der
Jubiläum der Kongressmesse in der
Verkehrsinfrastruktur sowie der KommuniBundeshauptstadt. Bundesumweltministekations- und Stromnetze. Geoinformationen
rin Barbara Hendricks positioniert sich dort
mit Eigentumsbezug, Flächenverfügbarkeit,
zu Geoinformationen und Klimawandel. Die
Status-Quo-Analysen, Planungsdaten, MoParlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
nitoring von Anlagen, Moderationsprozesse
Brigitte Zypries unterstreicht das Marktoder Prozesssteuerung gehören zu den geopotenzial von Geodaten als Wirtschaftsdätischen Kernkompetenzen.
faktor und Vizekanzler Sigmar Gabriel hat
Für all diese hochinteressanten Zudie Schirmherrschaft für den begleitenden
kunftsaufgaben brauchen wir qualifizierten
imaGIne‑2-Kongress zur europäischen DiBerufsnachwuchs. Die Betonung muss auf
mension von Geothemen übernommen.
Qualifikation liegen, sonst verspielen wir unDie Keywords des INTER­GEO®-Programms
sere Reputation. Dies erstreckt sich von den
markieren zugleich die vielfältigen HandAusbildungsberufen bis hin zum Technischen
lungsfelder für Geodäsie, Geoinformation
Referendariat. Der DVW Baden-Württemund Landmanagement: Infrastrukturmoberg präsentiert für die Ausbildungsberufe
dernisierung und Digitalisierung moderner
Vermessungstechniker/in und Geomatiker/in
Infrastrukturen, Klimawandel und Hochwasunter www.gut-ausgebildet.de gelungene
servorsorge, Mobilität und Verkehrsinfarkt,
Werbevideos, die in Kooperation mit anEnergiewende und Planungsdaten, Flächenderen Interessenträgern hergestellt wurkonsum und Flächenkonkurrenzen, Smart
den. Ein Beitrag im Kongressprogramm der
Cities und die Zukunft auf dem Lande. Diese
INTER­GEO® widmet sich der (Suggestiv?-)
thematische Orientierung geodätischer ExFrage: Ist der Assessor noch zeitgemäß? Ich
pertise entspricht doch exakt dem heutigen
jedenfalls empfehle den Erwerb dieser für
Anforderungsprofil junger Menschen an ihre
Führungsaufgaben nach meiner beruflichen
berufliche Zukunft – Verantwortung für die
Erfahrung unabdingbaren Überschusskompetenz den Studierenden in meiner Lehrveranstaltung – unabhängig von ihrer beruflichen Orientierung – dringend und offenbar
DVW-nachrichten
überzeugend.
Bis bald auf der INTER­GEO® in Berlin.
DVW im Internet: www.dvw.de
Ihr
Schriftleiterin:
Dipl.-Ing. Christiane Salbach
Feierabendstr. 12, 79235 Vogtsburg
Tel.: 07662 949-287
Prof. Dr.-Ing. Karl-Friedrich Thöne
Fax: 07662 949-288
Präsident des DVW
Christiane.Salbach@dvw.de
Messen, berechnen, visualisieren und
bewerten.
®
www.ig-geodaesie.de
Neues DVW-Merkblatt zu
Vermessungspfeilern verfügbar
Seit Kurzem gibt es ein neues DVW-Merkblatt zu Vermessungspfeilern, das vom Arbeitskreis 4 »Ingenieurgeodäsie« herausgegeben worden ist.
Für Aufgaben der ingenieurgeodätischen
Vermessungen, wie z. B. Deformationsmessungen, Beweissicherungsmessungen oder
hochgenaue Netzmessungen werden, sichere
Anschlusspunkte benötigt, auf denen regelmäßig wiederholte Beobachtungen durchgeführt werden. Vermessungspfeiler können – bei technisch einwandfreier Ausführung – als die stabilste Vermarkung für einen
Vermessungspunkt angesehen werden.
Dieses Merkblatt hilft bei der Auswahl
geeigneter Standorte für Vermessungspfeiler
im Zuge von Bauvorhaben und zeigt technische Ausführungen auf. Es bietet eine
Entscheidungshilfe für Planer, Bau- und
Vermessungsingenieure und gibt Hinweise
für das Baustellenpersonal, das für den ordnungsgemäßen Einbau verantwortlich ist.
Vermessungspfeiler für EDM-Kalibrierstrecken oder für wissenschaftliche Untersuchungen sind in der Regel erheblich aufwändiger konstruiert und bleiben im Merkblatt
unberücksichtigt.
Bisher sind in der Reihe der DVW-Merkblätter erschienen:
p Bezugssysteme für GNSS
p Städtebauliche Kalkulation: Eine Methode zur Ermittlung von Siedlungs- und Infrastrukturkosten
p Brachflächenrevitalisierung – eine strategische Aufgabe
p Einmessung und Überprüfung von Grundwassermessstellen
p Berücksichtigung von Antennenkorrekturen bei GNSS-Anwendungen
pBebauungsplanung von Windkraftanlagen
p Verfahren zur standardisierten Überprüfung von terrestrischen Laserscannern
(TLS)
pVermessungspfeiler
Weitere Merkblätter sind bereits in Arbeit.
Über die Webseite www.dvw.de/merkblatt
haben Sie die Möglichkeit, Kommentare zu
diesen Merkblättern abzugeben. Wir freuen
uns auf Ihre Anmerkungen zu den bestehenden Merkblättern oder schreiben Sie uns, zu
welchem Schwerpunkt Sie gerne ein Merkblatt gelesen hätten oder machen Sie einen
Vorschlag für ein weiteres Merkblatt.
Redaktionsschluss für die nächsten
DVW-nachrichten ist der 31.10.2014.
www.dvw.de
64. Jg. 5/2014
n-65
DVW-nachrichten
Praktikumsbericht
yyyWaldinventuren, Biomasseschätzung,
finnische Kultur und neue Erfahrungen
Ich studierte 2013 im vierten Mastersemester Geomatik mit der Vertiefungsrichtung
Geoinformationstechnologie an der HafenCity Universität in Hamburg. Da ich während
Mitteilungen DVW-Bund
sollte mit Hilfe von Google-Earth-Bildern
hinsichtlich ihres Auslassungs- und Zuweisungsfehlers betrachtet werden. Dabei konnte ich das Biomasseschätzverfahren selbst
durchführen, um am Ende einen korrigierten
Biomassewert zu erhalten. Außerdem konnte
ich viel Wissen aus den Mastervorlesungen
praktisch anwenden und mich somit auf
meine Masterarbeit vorbereiten.
INTERGEO® in Berlin –
Geoinformationen
verbinden
yyyInternationale Beteiligung an Messe
und Kongress
Am 7. Oktober 2014 öffnet die 20. INTER­
GEO® ihre Türen. Die Besucher erwartet ein
einzigartiges internationales Produkt- und
Dienstleistungsangebot. Sicherlich haben Sie Ihre Programmpunkte, Besuche an
Messeständen und Besichtigungen schon
geplant? Auf der Webseite www.intergeo.
de finden Sie u. a. die aktuellen Informationen zu Ausstellern, deren Standorten in
den Messehallen, Produkten, Exkursionen,
Anfahrtsbeschreibungen und nicht zuletzt
zum Kongressprogramm. Ob Geoinformationen für Energieplanung, Klimaschutz, Infrastrukturaufgaben, Hochwasservorsorge oder
Gesundheitswesen – überzeugen Sie sich in
den Themenblöcken am besten selbst von der
Vielfalt der angebotenen Vortragsthemen!
Oben: Berühmter Aussichtspunkt im
National­park Koli
Rechts: Pielisjoki, Fluss in Joensuu
meines Masterstudiums Auslandserfahrungen sammeln wollte, hielt ich frühzeitig Ausschau nach einem Praktikumsplatz im Ausland. Das freiwillige Praktikum sollte nach
Beenden aller Kurse und Prüfungen und vor
der Masterarbeit stattfinden.
Ich bekam die Möglichkeit, für zwei Monate von Anfang April bis Ende Mai 2013 bei
Arbonaut in Joensuu in Finnland ein Praktikum zu machen. Arbonaut ist weltweit
führend in der Entwicklung von Datenerfassungs- und GIS-Lösungen für Waldinventuren und im Bereich Natural Resource Management. Mit dem entwickelten ArboLiDAR
Inventurprozess, der Laserscanningdaten
integriert, werden kosteneffektive Waldinventuren ermöglicht. Die Arbeitssprache bei
Arbonaut ist Englisch, da nur ungefähr die
Hälfte der Mitarbeiter finnisch ist. Meine
Kollegen haben mich von Beginn an willkommen geheißen und waren immer sehr
hilfsbereit.
Ich arbeitete in der REDD Abteilung.
REDD ist eine globale Verpflichtung zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen. Dabei sollen Länder mit tropischen Wäldern,
die REDD Ziele unterstützen, kompensiert
werden. Hierfür werden Waldinventuren in
tropischen Gebieten benötigt. Arbonaut erstellt Biomasseschätzungen mit Hilfe von
Feld-, Lidar- und Satellitendaten. Nachdem
ich mich in die Theorie eines aktuellen Projekts in Nepal eingelesen hatte, bekam ich
eine eigene Aufgabe. Die Waldmaske, die
als Grundlage für eine lidar- und fernerkundungsgestützte Biomasseschätzung diente,
n-66
5/2014 64. Jg.
Joensuu liegt rund 440 km nordöstlich
von Helsinki in Nordkarelien. Joensuu ist eine
Universitätsstadt mit ca. 74.000 Einwohnern.
Der Name Joensuu bedeutet im Finnischen
Flussmündung, was auf die Lage der Stadt
zurückzuführen ist. Als ich Anfang April nach
Finnland kam, lagen noch gut 50 cm Schnee.
Es dauerte einige Wochen bis der Schnee
komplett verschwunden war und alle Flüsse
und Seen aufgetaut waren. Die wunderschöne Landschaft ist geprägt von Birken- und
Nadelwäldern (Finnland ist das waldreichste Land Europas), Flüssen, Seen und bunten
Holzhäusern. Die Tageslänge wuchs in den
zwei Monaten von 13 auf über 19 Stunden.
Da die finnische Sprache nicht von den indogermanischen Sprachen abstammt, habe ich
in meiner kurzen Zeit dort nur die wichtigsten Worte gelernt. Untergebracht war ich in
einem Studentenwohnheim.
Insgesamt bin ich sehr dankbar dafür,
dass mir die Möglichkeit gegeben wurde,
für zwei Monate in Finnland zu arbeiten. Es
war eine wunderbare Erfahrung, so viele interessante Menschen, andere Kulturen und
ein internationales Arbeitsumfeld kennenzulernen. Ich kann nur jedem empfehlen, ein
Auslandspraktikum zu machen. Dem DVW
danke ich für die finanzielle Unterstützung.
Melanie Wagner
yyyRegionale Akteure präsentieren
Unter dem Titel »Geoinformationen verbinden« geben die Vermessungsverwaltungen
der beiden Länder Berlin und Brandenburg
anlässlich der INTER­
GEO® 2014 eine gemeinsame Broschüre heraus. Das Spektrum
reicht von der Einführung völlig neuer Datenmodelle für Geobasisdaten in den Ver-
yyyErlesen
Wenn Sie es noch nicht getan haben,
sollten Sie sich im Vorfeld der INTER­GEO®
noch etwas Zeit für die Fachbeiträge in
diesem Heft reservieren. Die Beiträge geben einen Einblick in Aktivitäten und zu
Akteuren aus der Region Berlin-Brandenburg.
Eine gemeinsam von den Vermessungsverwaltungen der Länder Berlin und
Brandenburg herausgegebene Zeitschrift
beleuchtet detailliert die Facetten der
Erfassung, Verarbeitung und Anwendung
von Geoinformationen. Die Zeitschrift
»Geoinformationen verbinden« ist in der
INTER­GEO®-Kongresstasche bzw. auf
dem Messeauftritt der Länder am Gemeinschaftsstand der AdV
erhältlich.
www.intergeo.de
DVW-nachrichten
Mitteilungen DVW-Bund
IN
INTERGEO® 2015
yyyBerlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
messungsverwaltungen beider Länder, der
Datenerfassung der Landschaft und des
Raumbezugs, der Transparenz am Grundstücksmarkt und neuen Entwicklungen in
der Wissenschaft bis hin zu Bodenordnungsverfahren zur Verlegung ganzer Ortschaften.
Das alles sind sehr unterschiedliche Aufgaben aus der gelebten Praxis – aber alle sind
mit dem Thema Geoinformation verbunden.
So unterschiedlich die beiden Länder in ihrer
Struktur aufgestellt sind – Brandenburg ist
ein Flächenland, Berlin eine pulsierende Metropole –, so groß sind die Gemeinsamkeiten in der Nutzung der Geobasisdaten. Denn
Geobasisdaten werden interessenneutral
und vor allem länderübergreifend einheitlich erfasst. So wie Geoinformationen eben
verbinden. Die Broschüre finden Sie in Ihrer
Kongresstasche zur INTER­
GEO® oder am
Stand der AdV.
yyyVor Ort aufgespürt
Spuren zu hinterlassen ist gerade in Diskussionen und Veröffentlichungen der letzten
Wochen manchmal mit einem Unbehagen
verbunden. Die Spuren der Landesvermessung in Berlin und Brandenburg können sich
hingegen sehen lassen. Helmertturm und
Geodätisches Institut auf dem Potsdamer
Telegrafenberg, das Denkmal für den Preußischen Normal-Höhenpunkt 1879 oder die
Grabstätte von Gauß in Berlin sind nur einige
Beispiele. Die Broschüre »Auf den Spuren der
Landesvermessung in Berlin und Brandenburg« hält Anregungen für weitere Besichtigungen bereit. Sie erhalten sie kostenlos
zum Download unter www.geobasis-bb.de/
GeoPortal1/produkte/info_mat.htm.
Wir sehen uns, denn Geoinformationen verbinden!
Stefan Wagenknecht
für das Team der INTERGEO® 2014
www.dvw.de
Jeder Fußballfan kennt diesen Ausruf und
ganz im Sinne der Fußballeuphorie in diesem
Jahr hat sich das Kongressteam der INTER­
GEO® 2015 in Stuttgart auf den ersten gemeinsamen Auftritt in Berlin eingestimmt.
Traditionell stellt sich auch dieses Mal der
nächste INTER­
GEO®-Standort vor, bietet
Ihnen einen Ausblick und Hilfestellung für
Ihren Besuch in Stuttgart im nächsten Jahr.
Auf unserem Messestand in Berlin zeigen wir Ihnen, woher wir kommen und wo
es langgeht!
Kennen Sie die Bedeutung der Jahre 1871
und 2015 für die Geodäten?
Wenn nicht, dann schauen Sie doch einfach mal auf unserem Zeitstrahl am Messestand in Berlin nach!
Sie erkennen uns am »Outfit«, historisch
und modern informieren wir sie über die
INTER­GEO® in Stuttgart!
Auch im Zeitalter von Navi und Internet
– einen Übersichtsplan mit vielen Hotelstandorten in Stuttgart kann man bei uns
getrost mitnehmen. Aber auch für Navis
und Smartphones gibt es das richtige Tool
– holen Sie sich das Stuttgarter INTER­GEO®Reinigungstuch für den richtigen Durchblick
auf Ihrem Display. Und gewinnen Sie zwei
Übernachtungen in Stuttgart bei unserem
Preisausschreiben.
Sie sehen, ein Besuch an unserem Stand
Nr. B2.059 in der Halle 2.1 in Berlin lohnt
sich!
Aber auch in Stuttgart geht es voran.
Der Veranstaltungsort für die große Abendveranstaltung ist gefunden: Dienstagabend
sind Sie alle herzlich eingeladen, mit uns
zusammen das »Come Together« in den his-
torischen Kursälen in Bad Cannstatt zu genießen. Die Fachexkursionen sind schon fast
in trockenen Tüchern. Seien Sie gespannt auf
die PowerPoint-Präsentation über die Ausflugsziele an unserem Stand.
Berlin, Berlin, wir sehen uns in Berlin!
Ihr Kongressteam INTERGEO® 2015
Mitglieder des Kongressteams bei der
»Outfit«-Anprobe
Besuchen Sie uns
auf der INTERGEO®.
Halle 2.1
Stand B2.059
www.intergeo.de
64. Jg. 5/2014
n-67
DVW-nachrichten
Mitteilungen aus den Landesvereinen
Mitteilungen …
… aus den Landesvereinen
yyyDVW Baden-Württemberg
3 Filmprojekt Vermessungstechniker und
Geomatiker zur Nachwuchswerbung
Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft
Baden-Württemberg betreibt die Homepage
www.gut-ausgebildet.de. Dort sind über
40 Ausbildungsberufe in je etwa zweiminütigen Werbefilmen dargestellt. Gefehlt haben
bisher »unsere« Berufe: Vermessungstechniker und Geomatiker.
In einer beispiellosen Gemeinschaftsaktion zwischen den baden-württembergischen
Geodäsie-Berufsverbänden und -Verwaltungsorganisationen wurde ein Filmprojekt
zur Produktion dieser fehlenden Werbefilme initiiert. Partner des DVW Baden-Württemberg e. V. und Co‑Finanzierer waren
der Landkreistag, vertreten durch Kathleen
Kraus, der Städtetag, vertreten durch Micha
Maier, das LGL, vertreten durch Helmut Hoss,
der DVW, vertreten durch Gerd Holzwarth,
der BDVI, vertreten durch Guido Hils, der abv,
vertreten durch Dieter Baral, und die DGfK,
vertreten durch Wolfgang Schmid. Hier ein
kurzer Bericht des Making‑of.
Vorbereitung
Im Frühjahr 2014 fanden Besprechungen
im LGL und beim Büro Hils statt. Es wurden
die Inhalte der Filme und die Drehorte besprochen. Betreut wurde das Projekt von der
Agentur »Zum goldenen Hirschen« aus Stuttgart, vertreten durch Katrin Dietrich.
Umsetzung Vermessungstechniker
Ende Juni kommt dann der große Tag. Bei
bestem Wetter geht’s schon um 7 Uhr nach
Leonberg in ein Neubaugebiet um die Außenaufnahmen für den Film Vermessungstechniker zu drehen. Die beiden Hauptdarsteller Marcel Bürkle (Bietigheim) und
Sabrina Schwaderer (Waiblingen), beides
Azubis im 3. Lehrjahr, sind zunächst leicht
nervös, da die GPS-Technik nicht so richtig
funktionieren will. Gegen 8 Uhr trifft dann
das Filmteam »5ter Stock« aus Stuttgart ein.
Drei junge Männer steigen aus einem roten
Car-Sharing-Flitzer und haben für professionelle Filmer scheinbar wenig Material dabei.
Eine Canon Digitalkamera mit zusätzlichem
Monitor auf ein Gestell geschraubt ist die
ganze Filmausrüstung. Es werden vom Regisseur Philipp (auf dem Set sind alle per
Du) Anweisungen gegeben und schon beginnen die Aufnahmen. Schnell entwickelt
sich eine lockere Atmosphäre zwischen den
n-68
5/2014 64. Jg.
Im Uhrzeigersinn: Die Filmcrew beim Dreh im Außendienst. Hochprofessionell und konzentriert sind alle bei der Sache. Für ansprechende Szenen geht der Kameramann auch
gerne in die Knie. Geschafft – alle Aufnahmen für den Vermessungstechniker sind im
Kasten.
beiden jungen Vermessungstechnikern und
den Leuten vom Film, die es möglich macht,
unverkrampft und zügig alle Einstellungen
»in den Kasten« zu bringen. Dabei werden
APs gemessen, eine Garage aufgenommen
und im Baustellenbereich das Schnurgerüst
gemessen und ein Nagel geschlagen. Am
späten Vormittag folgen im Büro Hils die Innenaufnahmen – fertig ist der Film für den
Vermessungstechniker.
Umsetzung Geomatiker
Nach dem Schnitzelbrötchen aus der Hand:
Szenenwechsel. Nächster Drehort: der Berliner Platz vor dem Haupteingang der Liederhalle in Stuttgart. Meret Fluhr, Auszubildende zur Geomatikerin beim LGL im 3. Lehrjahr,
steht mit Tablet-PC und Landkarte verloren
auf dem großen Platz und schaut recht ratlos
drein. Nein, sie hat sich nicht verlaufen, es ist
die Einstellung zur ersten Szene. Die weiteren
Dreharbeiten werden dann im LGL im Bereich
der Kartenproduktion unter Beratung von
Christoph Hermann (LGL) durchgeführt. Es
geht zum PC‑Arbeitsplatz von Meret Fluhr,
an dem sie die Erstellung von digitalen und
analogen Karten erläutert und ihr Interview
samt Globus-Jonglage aufgenommen wird.
Der Film und auch die Aufnahme-Arbeiten
enden mit dem Plot einer Karte. Gegen 17.30
Uhr verabschiedet sich das Team »5ter Stock«
mit jeder Menge Bits und Bytes auf den Speicherkarten sowie Fotos und Tonaufnahmen
der beiden Hauptdarsteller Marcel Bürkle
und Meret Fluhr.
Nachbearbeitung
Schon zwei Wochen später liegen die Rohfassungen der beiden Filme vor. Die Beteiligten sind spontan angetan von dem guten
Ergebnis. Jetzt gilt es, hier einen Pickel zu
retuschieren, da einen »verunglückten« Satz
neu einzusprechen oder das vom LGL gelieferte Bildmaterial an der richtigen Stelle zu
platzieren.
Endprodukte
Bevor die Filme für jedermann über YouTube
heruntergeladen werden können, muss vom
Finanz- und Wirtschaftsministerium noch
die Freigabe eingeholt werden – eine reine
Formalie.
Und Ende Juli ist es dann so weit: Die Filme sind fertig, alle Beteiligten sind begeistert, die Korrekturen sind super gelungen.
Jetzt können auch Sie sich vom guten Ergebnis überzeugen unter www.gutausgebildet.de finden Sie die beiden Filme.
Schauen Sie mal rein – es lohnt sich.
Dank
An dieser Stelle sei allen Beteiligten, vor allem aber den Darstellern, herzlich gedankt.
Es hat von der ersten Besprechung über die
Dreharbeiten bis zu den abschließenden Abstimmungen per E‑Mail alles hervorragend
geklappt.
Dank auch den Geldgebern aus Verbänden und Organisationen, denn ohne diese
gäbe es heute keine Filme. Gerd Holzwarth
www.intergeo.de
DVW-nachrichten
Mitteilungen aus den Landesvereinen
www.dvw.de
liert, die geodätische Fachkompetenz für ihre
Beschlüsse und Maßnahmen zu nutzen.
So leisteten die Untersuchungen von
Geodäten einen wichtigen Beitrag für den
Klimaschutz, etwa durch die Beobachtung
der lokalen Auswirkungen der Klimaveränderungen. Katastrophen wie Überschwemmungen, Erdbeben oder Erdrutsche könnten
durch sie vorhergesagt und somit größere
Schäden vermieden werden. Bei der Umsetzung der Energiewende lieferten sie die Datengrundlage für wichtige Entscheidungen:
Welche Flächen eignen sich als Windkraftvorrangzonen? Welche Dächer eignen sich
Foto: © SigurdQuast.com
Geodäten mischen sich ein – zum 60. Jubiläum des DVW Baden-Württemberg schauen
die Verbände selbstbewusst auf ihren Berufsstand.
Wo überall Geodäten mitmischen, wird
außerhalb des Fachpublikums zumeist noch
weitgehend unterschätzt. Dabei spielen sie
bei der Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie etwa der
Energiewende oder dem demographischen
Wandel eine zentrale Rolle. Entsprechend
selbstbewusst präsentiert sich der Berufsstand zum 60. Jubiläum eines seiner wichtigsten Verbände, des DVW Baden-Württemberg. Doch die Vermessungsingenieure – so
die im Volksmund gängigere Bezeichnung –
wissen auch: Die »Marke« Geodäsie muss in
der Öffentlichkeit bekannter werden – und
das nicht allein, weil der Beruf am meisten
um den Ingenieurnachwuchs kämpfen muss.
Unter dem Titel »Hochmodern und attraktiv – Geodäsie hat Zukunft!« luden deshalb
der DVW Baden-Württemberg und seine
Partnerverbände zum gemeinsamen Verbändeseminar, um anlässlich des Jubiläums die
Perspektiven dieses weitgefächerten Berufs
zu reflektieren. »Der Titel Ihres Verbands­
seminars könnte durchaus ein Werbeslogan
für unseren Berufsnachwuchs oder eine
Standortbestimmung für viele von uns sein«,
konstatierte Ministerialdirigent Dipl.-Ing.
Hartmut Alker, Abteilungsleiter im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, gleich zu
Beginn.
Auch Prof. Dr.‑Ing. Hansjörg Kutterer,
Präsident des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG), plädierte für eine
selbstbewusste Selbstdarstellung der Geodäsie. Unter der Überschrift »Wir Geodäten –
Fit wie nie!« schilderte er die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder der Geodäsie unter
den Schlagworten »Technik und Industrie«,
»Klima und Umwelt«, »Grund und Boden« und
»Navigation und Mobilität«. Es bestehe kein
Zweifel, dass Geodäten dringend gebraucht
würden. Allerdings müssten die Geodäten
ihre Rolle mehrdimensional verstehen – u. a.
als Dienstleister, Berater, Entwickler und Manager – und sich selbst besser vermarkten,
sagte Kutterer.
Deshalb sei es auch so wichtig, sich um
die drängenden gesellschaftlich-politischen
Themen zu kümmern wie demographischer
Wandel, Fachkräftemangel, die fortschreitende Digitalisierung des Lebens und die
Energiewende. »Nach wie vor ist das Problem, dass das Fach relativ unbekannt ist.
Zudem konkurrieren die Geodäten mit anderen Ingenieurdisziplinen um Fachkräfte«,
so Kutterer nach seinem Vortrag. »Da kommt
der Maschinenbau besser zum Zug, weil er
bekannter ist.« Nachdem ehemals die Zu-
kunftsperspektiven vor allem in der öffentlichen Verwaltung lange Zeit ungünstiger
dargestellt worden seien, als sie tatsächlich
waren, zeigten die intensiven Werbemaßnahmen der Geodäten inzwischen ihre Wirkung: Die Studierendenzahlen im Fachbereich Vermessung zögen wieder an.
Auch die Landesverwaltung sieht den
Nachwuchsmangel nach wie vor mit Sorge­,
Foto: © SigurdQuast.com
3 Verbändeseminar »Hochmodern und
attraktiv – Geodäsie hat Zukunft!«
Hochkarätige Referenten betonten die Bedeutung der Geodäsie für die Gesellschaft.
wie Ministerialdirigent Alker am Rande
des Kongresses erläuterte. »Der Personalbestand in der Vermessungs- und Flurneuordnungsverwaltung wird sich aufgrund der
Altersstruktur in den nächsten Jahren stark
reduzieren. Schon jetzt fällt es schwer, frei
werdende Stellen mit qualifizierten Bewerbern zu besetzen«, berichtete er. »Dabei hat
jeder junge Vermesser derzeit die besten
Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten im
Öffentlichen Dienst.« Für hoheitliche Aufgabenfelder etwa im Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL),
in den unteren Flurbereinigungs- und Vermessungsbehörden sowie bei den Öffentlich
bestellten Vermessungsingenieuren besteht
Berechnungen zufolge ein jährlicher Bedarf
von 136 Nachwuchskräften. Zusätzlich fällt
noch Personalbedarf bei Beratenden Inge­
nieu­ren, in der Industrie und Wissenschaft
und anderen Tätigungsfeldern an.
Die Landesverwaltung ginge aus diesem
Grund bei der Nachwuchsgewinnung neue
Wege. Geplant sei unter anderem ein Runder Tisch mit Berufsschulen, Hochschulen
und Universitäten, um über Ausbildung und
Attraktivität des Berufsbilds zu diskutieren.
»Der Berufsnachwuchs ist unser Garant dafür, dass wir die an uns gestellten hoheitlichen Aufgaben in der technischen Verwaltung auch in der Zukunft entsprechend den
gesetzlichen Anforderungen erfüllen können«, betonte Alker gegenüber dem Plenum.
Eines der vielen Beispiele für den aktuellen Bedarf an Geodäten lieferte Dr.‑Ing.
Frank Friesecke von STEG Stadtentwicklung
GmbH mit seinem Vortrag »Partner für unsere Zukunft – Geodäten gestalten die Energiewende«. Er verwies zu Anfang auf das
Positionspapier der Interessengemeinschaft
Geodäsie – vertreten durch DVW, BDVI und
VDV, welches an die Entscheidungsträger in
Politik, Verwaltung und Wirtschaft appel-
Gute Gespräche: Die begleitende Fachfirmenmesse bot einen perfekten Rahmen.
für die Gewinnung von Solarenergie? Wo
können Netze zum Energietransport optimal
eingerichtet werden? In welchen Gebieten
ist es möglich, geothermische Energie zu
nutzen? Die regionalen Potenziale könnten
also durch Geodäten exakt bestimmt werden. Zudem seien sie daran beteiligt, intelligente Stromnetze (Smart Grids) für den
Ausbau erneuerbarer Energien zu planen und
zu managen. Das Tätigkeitsfeld für Vermessungsingenieure ist also weit, wie Friesecke
darlegte. Allerdings hätten noch nicht sehr
viele Büros die Energiewende und die damit
zusammenhängende Förderstruktur für sich
entdeckt.
Im kurzweiligen Vortrag von Ulrich Völter, Geschäftsführer der intermetric GmbH,
wurden zwei ingenieurgeodätische Leuchtturmprojekte im Herzen Berlins vorgestellt.
Mit der gleichzeitigen vermessungstechnischen Betreuung des Lückenschlusses der U5
und des Neubaus des Berliner Schlosses mit
Humboldtforum, werden die Geodäten vor
Ort vor große Herausforderungen gestellt.
Nicht nur die hochgenaue bautechnische
Überwachung, sondern auch die höchst
umfangreichen Bauwerksdokumentationen,
Deformationsmessungen und Beweissicherungen bedürfen eines perfekten Projektmanagements. Unzählige Messergebnisse
werden dazu rund um die Uhr ausgewertet.
Dank modernster Technik braucht es hierfür
nur erstaunlich wenig Mitarbeiter. Völter gelang es in seinem Vortrag eindrucksvoll, die
gesamte Palette der Ingenieurgeodäsie praxisnah aufzuzeigen.
Nachdem der stellvertretende DVW-Landesvorsitzenden Thomas Paul die Vorträge
64. Jg. 5/2014
n-69
DVW-nachrichten
Mitteilungen aus den Landesvereinen
yyyDVW Bayern
Foto: © SigurdQuast.com
3 Dr.-Ing. Willy Sander †
Gemeinsam stark: Die Referenten und Seminarverantwortlichen freuen sich über ein gelungenes Seminar und eine vorbildliche Verbändezusammenarbeit.
des Vormittags moderiert hatte, übernahm
Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Trenkle, Vizepräsident
des BDB Baden-Württemberg die Moderation nach der Mittagspause. Er überbrachte zunächst Grüße und Glückwünsche der
anderen am Seminar beteiligten Verbände
zum 60‑jährigen Bestehen des DVW BadenWürttemberg.
Der erste Fachvortrag des Nachmittags,
von Dipl.-Ing. Andreas Schleyer, Leiter des
Referats 44 des Ministeriums für ländlichen
Raum und Verbraucherschutz, hatte »Das
Selbstverständnis der AdV im Kontext von
Open Government und Geodateninfrastrukturen« zum Thema. Zunächst erläuterte er die
einzelnen Organe, Ziele sowie die Aufgaben
der AdV. Es folgte ein Zwischenstand der aktuellen AdV-Themen. Hervorzuheben hierbei
sind die für 2016 geplante Einführung des
neuen Höhenbezugssystems (DHHN 2016)
sowie die Einführung der GeoInfoDok 7.0,
nachdem die AAA-Einführung bundesweit
abgeschlossen ist (voraussichtlich 2015).
Zum Schluss erörterte Schleyer die neuen
Anforderungen an die Geobasisdaten und
ihre Bereitstellung aufgrund von gesetzlichen Vorgaben und Anforderungen der Kunden. Dafür ist eine klare Strategie der AdV im
Spannungsfeld von Open Government, Open
Data und GDI hinsichtlich einer einheitlichen
Qualitätssicherung, zentraler Vertriebsstellen sowie bundesweit einheitlicher Lizenzen
und Preise besonders wichtig.
Dipl.-Ing. Karl-Heinz Holuba vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung B.‑W. berichtete über »BW Map
mobile – Die neue App des LGL«. Nach einem
kurzen Rückblick über die Entwicklung der
Handys hin zum Smartphone zeigte er anschaulich den vorhandenen und künftigen
Markt in Sachen Navigations-Apps. Im Anschluss daran stellte er die LGL App »BW Map
mobile« mit den einzelnen Funktionen vor.
Bislang ist die App lediglich für das IOS Betriebssystem erhältlich, eine Markteinführung für Android ist aber für 2015 geplant.
Prof. Rainer Kettemann von der Fakultät
Vermessung, Informatik und Mathematik der
HfT Stuttgart befasste sich mit dem Thema
n-70
5/2014 64. Jg.
»GNSS – Systeme, Dienste und aktuelle Entwicklungen«. Nach einem kurzen Überblick
über die verschiedenen Verfahren zur Positionsbestimmung mit GNSS, stellte er die
Untersuchung der HfT zum Thema »Precise
Point Positioning« vor. Diese Methode liefert
eine cm‑Genauigkeit mit nur einem Mehrfrequenzempfänger, ist jedoch laut der Untersuchung nicht zweckmäßig, wenn Referenzdienste wie SAPOS vorhanden sind. Es folgte
eine Vorstellung verschiedener ergänzender
Sensoren, wie z. B. einem Neigungssensor
im Lotstab. Er beendete seinen Vortrag mit
dem Ausblick, dass die GNSS-Positionierung
lebensnotwendig »wie Wasser aus dem Hahn
oder Strom aus Steckdose« ist bzw. sein wird.
Im abschließenden Vortrag über »System­
entwicklungen und Praxis zur nahtlosen
Outdoor-/Indoornavigation und Objektreferenzierung« gab Prof. Dr.‑Ing. Reiner Jäger
von der Fakultät für Informationsmanagement und Medien der HS Karlsruhe einen
anschaulichen Einblick in den aktuellen
Stand der Forschung auf diesem Gebiet. Von
diesem konnten sich die Teilnehmer auch an
dem von Studenten der HS Karlsruhe betreuten Informationsstand im Foyer überzeugen,
an dem Software und Geräte rund um die
Indoornavigation präsentiert wurden.
Das Verbändeseminar wurde von allen
Anwesenden als voller Erfolg bewertet. Die
Zusammenarbeit der baden-württembergischen Geo-Berufsverbände schafft Synergien und ist ein starkes Signal für unseren
Berufsstand. Wann und in welcher Form sich
ein solches Highlight in der Verbändezusammenarbeit zweckmäßig wiederholen lassen
kann, bleibt jedoch vorerst offen.
Karoline v. Graevenitz, Ingenieurkammer
Baden-Württemberg
Pascal Knoch, Landratsamt Enzkreis
Thomas Paul, DVW Baden-Württemberg
Der Leitende Baudirektor a. D. Dr.‑Ing. ­Willy
Sander ist nur wenige Tage vor seinem
104. Geburtstag am 21. Juli 2014 in Bamberg
verschieden. Die Trauerfeier fand am 25. Juli
2014 in Bamberg statt. Mit Dr. Willy Sander
hat der DVW sein sowohl an Lebensjahren
als auch an Mitgliedsjahren ältestes Mitglied
verloren.
Sander wurde am 24. Juli 1910 in Ostpreußen geboren und begann 1929 Geodäsie
an der Technischen Universität Berlin zu studieren. Im Jahr 1930 trat er in den DVW ein,
war über 84 Jahre Mitglied und bis zuletzt
am aktuellen Vereinsgeschehen interessiert.
Nach dem Krieg arbeitete Sander im von der
amerikanischen Besatzungsmacht gegründeten Institut für Erdmessung in Bamberg,
aus dem das Institut für Angewandte Geodäsie hervorging. In Bamberg fand er auch
eine neue Heimat für sich und seine Familie.
Sander war lange Jahre Leiter der Luftbild­
abteilung der Bayerischen Flurbereinigungsverwaltung (nunmehr Verwaltung für Ländliche Entwicklung) am Flurbereinigungsamt in
Bamberg. Mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande im Jahr 1977 wurde das berufliche Engagement von Sander
auf bayerischer, Bundes- und europäischer
Ebene geehrt. Anlässlich seines 100. Ge­
burtstages wurden Leben und Wirken von
Dr. Willy Sander in den DVW-nachrichten,
Heft 5/2010 der zfv, ausführlich gewürdigt.
Unser Beileid und unsere Gedanken gelten seiner Familie. Der DVW-Bayern wird
Dr. Willy Sander in ehrenvoller Erinnerung
behalten!
Dr. Franz Schlosser
3 Fachexkursion 2014 des DVW Bayern
nach Südtirol
Eine unternehmungslustige, 28‑köpfige
Gruppe machte sich vom 7. bis 12. Juli 2014
auf nach Südtirol, um die Bayerisch-Südtiroler Spuren in Vergangenheit und Gegenwart
aufzuspüren.
Während heute die Beziehungen zwischen Bayern und Südtirol durchwegs
freundschaftlich-herzlich sind, war dies in
der Geschichte leider nicht immer so. Schloss
Tirol beispielsweise, kulturelles Glanzlicht
am zweiten Tag der Exkursion, war einst die
Stammburg der Landesfürsten von Tirol und
namensgebende Wiege des Landes, wurde aber während der Franzosenkriege 1808
durch die Bayerische Regierung mitsamt Inventar versteigert. Der örtliche Schloss­bauer
verhinderte den geplanten Abbruch und
konnte so ein Kulturdenkmal ersten Ranges
erhalten. Eine lebendige Führung erschloss
uns die Burganlage mit den bedeutenden
www.intergeo.de
DVW-nachrichten
Mitteilungen aus den Landesvereinen
romanischen und frühgotischen Schätzen
ebenso wie die Tiroler Geschichte.
Fachlich begann die Exkursion mit einem
Besuch im Kataster- und Grundbuchamt
Sterzing. Während in denjenigen italienischen Landesteilen, die einst zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörten,
das Grundbuchwesen sehr stark mit dem
unsrigen vergleichbar ist, waren alle Teilnehmer doch erstaunt über die sehr weitgehende Open-Data-Politik in Südtirol auch
bei personenbezogenen Daten des Liegenschaftskatasters.
Exkursionsgruppe des DVW-Bayern im
Museum Sandhof im Passeiertal
Fachliche Eindrücke konnten ebenfalls
auf den Muthöfen gewonnen werden, die
erst vor kurzen mit einer Straße erschlossen
wurden – zuvor waren diese in Steillagen
über Dorf Tirol gelegenen Höfe nur zu Fuß,
mit Maultieren oder mit Materialseilbahnen
erreichbar. Amtsdirektor Dr. Peter Klotz vom
Forstinspektorat Meran, Projektant und Bauleiter des Projekts, begleitete die Gruppe und
erläuterte auch hintergründig die Planungen
und das Baugeschehen.
Weiter führte die Reise ins Passeiertal
über den Sandhof, dem Geburtshaus des
Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer
(1767–1810), in die Gemeinde Moos in Passeier. Dort begrüßte uns Vizebürgermeister
Gothard Gufler und stellte die kleine, aber
sehr aktive und engagierte Gemeinde vor.
Ebenso anwesend waren Experten des Südtiroler Gemeindenverbands, der Interessensvertretung aller Südtiroler Gemeinden, die
gemeinsam mit den Vertretern der Gemeinde
das webbasierte Geoinformationssystem der
Gemeinde Moos in Passeier präsentierten.
In Moos teilte sich die Gruppe: Die Talgruppe blieb in Moos und lernte schwerpunktmäßig Dorferneuerungsprojekte in
Moos und Pfelders sowie das gemeinde­
eigene Wasserkraftwerk kennen. Ein Besuch
im »Bunker-Mooseum« informierte über die
Gegend; die Umgebung konnte die Talgruppe bei Wanderungen und Ausflügen kennen­
lernen.
Die 20 Personen zählende Berggruppe
stieg zu der in 2.354 m Höhe gelegenen
Schneeberghütte im Herzen des ehem. Knappendorfes St. Martin am Schneeberg auf.
Dort oben erfuhren die Teilnehmer Details
zum Leben in der einst höchsten Dauersiedwww.dvw.de
lung Europas, in der um 1500 etwa knapp
1.000 Menschen lebten und in den Bergwerken, Schmieden, als Säumer und Pferdetreiber und nicht zuletzt in der schon im Schwazer Bergbuch 1556 genannten »Fleischbank«
(der höchsten Metzgerei Europas) arbeiteten.
Heute sind viele Häuser Ruinen oder ganz
verschwunden, lediglich die ehem. k. u. k.
Grubenverwaltung (heute das von Heinz
Widmann und seiner Familie hervorragend
geführte Unterkunftshaus), das alte Wirtshaus, die Kapelle, eine Werkstatt mit einem
Museumsraum und die Bergschmiede stehen
noch. Montanarchäologe Mag. Claus-Stephan Holdermann führte die Gruppe durch
seine archäologischen Ausgrabungsgebiete
und veranschaulichte anhand des Fundbestands das damalige Leben der Menschen
am Schneeberg.
Mehrere Stollenbefahrungen (darunter
die »Große Befahrung« des Karlstollens aus
dem 17. Jahrhundert und des Unter­bau­stol­
lens aus dem 20. Jahrhundert) vermittelten
ausführliche Eindrücke in die Welt untertage.
Übertage erinnern auffällige TP‑Vermarkungen aus weißem Marmor an Triangulationen
aus dem späten 19. und dem 20. Jahrhundert.
Am letzten Tag vereinigte sich die Gruppe
wieder und besuchte nach einer Fahrt über
den Jaufenpass die Erzaufbereitung im Talschluss des Ridnauntales, wo sich heute ein
umfangreiches Museum befindet mit einer
museumsdidaktisch sehr ansprechend gestalteten Abteilung Markscheidewesen (bergmännisches Vermessungswesen). Die Gruppe
wird sicher noch lange an die Eindrücke aus
dem über- und untertägigen Südtirol zurückdenken.
Marcus Wandinger, München
3 Mit GPS und Regenschirm – Nach­
wuchsvermesser bei der 2. Bayerischen
Woche der Geodäsie
Wie wird ein Grundstück vermessen? Wie
entsteht eine Karte? Und wie wird man eigentlich Vermessungsingenieur?
Um diese und viele weitere Fragen drehte sich die Bayerische Woche der Geodäsie,
die vom 28. Juni bis zum 6. Juli 2014 zum
zweiten Mal stattfand, um das Berufsbild des
Geodäten bekannter zu machen und in der
Öffentlichkeit zu stärken. Für die Aktions­
woche hatte sich die Bayerische Vermessungsverwaltung (BVV) mit mehreren Partnern zusammengetan: Mit dabei waren die
Verwaltung für Ländliche Entwicklung, die
Bayerischen Hochschulen, die Technische
Universität München, der GeodatenService
der Stadt München (ehem. Städtisches Vermessungsamt München), die Verbände (DVW
Bayern, VBI Bayern, IGVB, VDV Bayern) und
die Bayerische Ingenieurkammer Bau.
Highlight war die zentrale Auftaktveranstaltung am Münchner Odeonsplatz am
30. Juni: Mehr als 120 Schülerinnen und
Schüler aus München und Umgebung –
darunter Gruppen aus Freising und Altötting – waren gekommen, um in die Vermes­
sungspraxis hineinzuschnuppern. Dazu kamen weitere unangemeldete Schüler sowie
zahlreiche interessierte Passanten – und das
selbst gesteckte Ziel von 200 Besuchern
wurde locker übertroffen.
Auch das gab es: Ein Geoquiz im Diana­
tempel inmitten des Münchner Hofgartens
Der Infostand auf dem Odeonsplatz zog
mit seinen »Vermesser-Signalfarben« Orange und Gelb viel Laufpublikum an und die
Experten der B V V sowie aus Wirtschaft und
Hochschulen beantworteten viele Fragen
zum Thema Berufsbild und Studium. Im Hofgarten ging’s in die Praxis: Mit modernen
Vermessungsgeräten, darunter Laserscanner,
UAV und Tachymeter, lösten die Schülerinnen
und Schüler ein anspruchsvolles Geoquiz,
das eigens für diesen Tag entworfen worden war. Anhand von Koordinaten suchten
sie mit dem GPS-Gerät bestimmte Standorte
und knobelten an den Quiz-Aufgaben, zum
Beispiel: »Vermiss doch mal die Höhe der
Theatinerkirche!«
Die Nachwuchsvermesser konnten an
diesem Tag aber nicht nur ihr mathematisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen testen, sondern auch eine
Eigenschaft, die jeder Geodät mitbringen
sollte: Wetterfestigkeit. Das bunt gemischte
»Vermesserwetter« mit Regen und Sonnenschein trübte die gute Stimmung keineswegs – obwohl die Kieswege im Hofgarten
immer matschiger wurden. Auch das Medienecho war sehr erfreulich: Es gab eine
Veranstaltungsankündigung auf der Startseite von muenchen.de, einen Bericht in der
Süddeutschen Zeitung und einen Radiobeitrag im Jugendsender M94.5.
Warnwesten und Pylonen waren am
1. Juli auch am Marktplatz in Würzburg zu
sehen – bei der zweiten Zentralveranstaltung im Rahmen der Bayerischen Woche der
Geodäsie. Auch an diesem Tag kamen viele
Interessenten, um etwa ein Tachymeter unter
fachmännischer Anleitung auszuprobieren.
Eine besondere Attraktion war ein Multikopter mit Kameras, der beispielsweise für
Bestandsaufnahmen von Industrieanlagen
eingesetzt wird. Mit dabei waren das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und
Vermessung, das Amt für Digitalisierung,
64. Jg. 5/2014
n-71
DVW-nachrichten
Mitteilungen aus den Landesvereinen
Die Karte auf Basis des BayernAtlas zeigt
die Aktionsstandorte im Rahmen der Bayerischen Woche der Geodäsie.
Breitband und Vermessung Würzburg, das
Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken, die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, Stadt und
Stadtwerke Würzburg, die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH, der Verband
Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) und
die GIL GmbH, ein Systemhaus für moderne
Vermessungstechnologien.
An 18 weiteren Aktionen in ganz Bayern
beteiligten sich zahlreiche Schülerinnen und
Schüler mit Begeisterung und legten selbst
Hand an: In Landshut etwa bestimmten sie
die Höhen des Kirchturms von St. Martin –
mit ca. 130 m der höchste Backsteinturm der
Welt – und des knapp 35 m hohen Rathauses.
Fazit: Die Resonanz auf die Bayerische
Woche der Geodäsie war durchweg positiv – und vielleicht hat die Aktionswoche
den einen oder anderen Interessenten für
den Vermesser-Beruf gewonnen. Aber nicht
nur das: Auch das Bewusstsein für das vielfältige Tätigkeitsfeld der Geodäten wurde
gestärkt. Viele Besucher staunten, als sie
hörten, wo die Vermesser überall »ihre Finger drin haben«: In jedem Navigationsgerät,
beim Hochwasserschutz, im Tourismus oder
bei der Funknetzplanung. Die Frage »Ist denn
nicht schon alles vermessen?« wird man in
Zukunft vielleicht seltener hören.
Markus Neugebauer, München
yyyDVW Berlin-Brandenburg
3 Bundesland Brandenburg – INTER­
GEO®-Kongress als Veranstaltung zur
Beruflichen Weiterbildung anerkannt
Das Ministerium für Bildung, Jugend und
Sport des Landes Brandenburg hat den Kongressteil der INTER­GEO® für Brandenburger
Fachkräfte aus den Bereichen Geodäsie,
Geoinformation, Landmanagement, Wertermittlung und Kartographie als berufsbegleitende Weiterbildung nach § 24 BbgWBG
anerkannt.
n-72
5/2014 64. Jg.
Die demografische Entwicklung macht auch
vor Geodäsie und Geoinformation nicht halt.
Es ist abzusehen, dass in den kommenden
Jahren auch in der Region Berlin/Brandenburg ein steigender Bedarf an qualifizierten
Nachwuchskräften entstehen wird. Hier gilt
es, die Wirtschaft und Verwaltung sowie die
Menschen, die einen beruflichen Bildungsweg einschlagen wollen, über die Möglichkeiten und Voraussetzungen zu informieren.
Gemeinsam mit der Landesvermessung
und Geobasisinformation Brandenburg
(LGB), dem Ministerium des Innern und den
Katasterbehörden in Brandenburg sowie der
BDVI-Landesgruppe Brandenburg beteiligt
sich der DVW Berlin-Brandenburg an einer
Bestands- und Bedarfsanalyse für Vermessungsfachkräfte, um konkrete Maßnahmen
zum Thema Nachwuchsgewinnung zu entwickeln.
Hierzu wurde eine Online-Befragung
entwickelt, mit der eine Datenbasis erhoben werden soll. Die Abfrage erstreckt sich
zunächst auf alle Branchen im öffentlichen
und privaten Bereich im Land Brandenburg,
die Vermessungsfachkräfte beschäftigen und
benötigen. Wer beruflich in Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement im Land
Brandenburg tätig ist, kann sich an der Online-Befragung beteiligen: www.geobasis-bb.
de/survey/index.php?sid=28733&lang=de.
Es ist vorgesehen, dass sich weitere Vertreter aus der Verwaltung, den Fachverbänden, Hochschulen und Gewerkschaften zu
einer Kooperation zur Nachwuchsgewinnung
in der Geodäsie zusammenschließen, um auf
der Basis der erzielten Ergebnisse weitere
Maßnahmen durchzuführen. Durch eine Vernetzung der Geodäten in der Region sollen
die Kompetenzen einzelner Institutionen für
die Gemeinschaft eingesetzt werden, um
das breite berufliche Spektrum gegenüber
potenziellen Nachwuchskräften marktgerecht darzustellen. Das Zahlenmaterial kann
gleichzeitig dazu dienen, Entscheidungsträgern in Verwaltung und Politik die Notwendigkeit der frühzeitigen Nachbesetzung von
Stellen darzustellen.
3 Verleihung des DVW-Nachwuchspreises
im Land Brandenburg 2013
Die Mitgliederversammlung des Landesvereins hat beschlossen, für besonders gute
(Jahrgangsbeste) oder herausragende (Note:
Sehr gut) Prüfungsleistungen an den Berufsschulen der beiden Länder mit dem
Prüfungsabschluss Vermessungstechniker/in
und Geomatiker/in den DVW-Nachwuchspreis zu verleihen. Dieser besteht aus einer
Urkunde, einem Buchpreis und einer einjährigen kostenfreien Mitgliedschaft im DVW.
Die Preisverleihung erfolgt auf Vorschlag der
jeweiligen Prüfungsausschüsse der Länder.
Der Vorsitzende Hans-Gerd Becker überreichte bei der Abschlussfeier des Landes
Brandenburg am 18. Juli 2014 in der Europa-Universität »Viadrina« in Frankfurt/Oder
Foto: LGB
3 Bestands- und Bedarfsanalyse für Ver­
messungsfachkräfte im Land Brandenburg
Die Preisträger Marvin Arndt und Max
Gruhlke mit dem Vorsitzenden Becker (von
links)
den Preis an Marvin Arndt aus Brieselang
(Jahrgangsbester Vermessungstechnik, Ausbildungsstelle ÖbVI Frotscher, Brieselang)
und Max Gruhlke aus Lübben (Jahrgangsbester Geomatik, Ausbildungsstelle ARCGREENLAB GmbH, Berlin).
yyyDVW Hessen
3 Freisprechungsfeier 2014
Am 23. Juli 2014 fand in der Industrie- und
Handelskammer in Wiesbaden die Freisprechungsfeier der Geomatiker/innen und Vermessungstechniker/innen statt.
Es wurden die drei besten Absolventen
ausgezeichnet. Alle haben mit der Traum­
note 1 abgeschlossen.
p Markus Berkenkopf, Note 1, AfB Korbach
p Elena Kirschbaum, Note 1, AfB Fulda
p Bastian Plaß, Note 1, Magistrat der Stadt
Kassel, Vermessungsamt
Die Prüfungsbesten im Ausbildungsberuf
Geomatik werden von Mario Friehl (re.,
Vorsitzender des DVW Hessen e. V.) ausgezeichnet.
Wir gratulieren allen Absolventen zur erfolgreichen Prüfung und wünschen alles Gute
und viel Erfolg beim Einstieg ins Berufsleben.
Der Vorstand des DVW Hessen
www.intergeo.de
DVW-nachrichten
Mitteilungen aus den Landesvereinen
3 Nachwuchsförderung: HarbertBuchpreis
Im Land Bremen erzielte Mareike Wefer
vom Vermessungs- und Katasteramt Bremerhaven das beste Abschlussergebnis. Auch Sie
erhielt aus den Händen des DVW-Landesvorsitzenden Ulrich Gellhaus eine Urkunde und
einen Büchergutschein sowie zur Erinnerung
an ihren »Arbeitsplatz Erde« einen Schwebeglobus. Mit diesem Absolventenjahrgang
mit fünf Auszubildenden geht in Bremen
die Ära der berufsbegleitenden Schule für
Vermessungstechniker zu Ende. Aufgrund
der geringen Ausbildungszahlen wurde die
Berufsschule für Vermessungstechnik in Bremen an der Alwin-Lonke-Straße aufgegeben.
Die aktuell 14 Auszubildenden aus den drei
Jahrgängen im Land Bremen müssen damit
zur Berufsschule nach Oldenburg pendeln.
Allen neuen Technikerinnen und Technikern einen herzlichen Glückwunsch und viel
Erfolg im Berufsleben.
Ulrich Gellhaus
Der DVW Hessen durfte in diesem Sommer
wieder den besten Absolventen der Fachhochschule Frankfurt/Main (Frankfurt University of Applied Sciences) mit dem Harbert-Buchpreis auszeichnen. Der Preis wurde
im Rahmen des Open House des Fachbereiches Geoinformation und Kommunaltechnik
Prof. Dr.-Ing. Cornelia Eschelbach (Studiengangsleiterin), Novak Kostic und Susann
Müller (stellv. Vorsitzende DVW Hessen)
Fast zeitgleich erfolgten am 29. und 30. Juli
2014 in den Ländern Niedersachsen und
Bremen die Freisprechungen der Auszubildenden im Bereich Vermessungstechnik. Traditionell werden dabei die besten Absolventen von den Landesverbänden des VDV, BDVI
und DVW geehrt. In Niedersachsen konnte
Michael Tschöke, Landesvorsitzender des
VDV-Niedersachsen, im Namen der Schwesterverbände Silke Oltmanns von der LGLN
Regionaldirektion Hameln-Hannover – Ka­
tas­ter­amt Hannover – als Beste auszeichnen.
Tschöke überreichte ihr eine entsprechende
Urkunde und einen Büchergutschein.
Ulrich Gellhaus zeichnete Mareike Wefer
aus.
www.dvw.de
Noch bis zum 2. November 2014 läuft die
Vermessungsausstellung, die dem Besucher
die Vermessung und die Kartographie des
Foto: Klaus Kertscher
3 Ehrung der besten Auszubildenden in
Niedersachsen und Bremen 2014
yyyDVW Nordrhein-Westfalen
3 Einladung zur Herbstveranstaltung am
6. November 2014 in Essen
3 Sehenswerte Sonderausstellung im
»Emsland Moormuseum«
am 17. Juli 2014 durch Susann Müller an
Novak Kostic überreicht.
Der DVW Hessen gratuliert zu dem sehr
erfolgreichen Abschluss des Studiums und
wünscht ihm auf dem weiteren beruflichen
Weg viel Glück und Erfolg.
yyyDVW Niedersachsen/Bremen
spannend zugleich. Ein Besuch dieser Ausstellung in historischer Umgebung lohnt
sich – selten werden derart viele Exponate
der Spitzenklasse – zum Teil Leihgaben von
besten Adressen – in einem Raum ausgestellt
und gut verständlich beschrieben.
Klaus Kertscher, Oldenburg
Die Kultivierung der Emslandmoore … der
DVW-Bezirksgruppe Osnabrück nähergebracht
Emslandes in den vergangenen Jahrhunderten eindrucksvoll vermittelt. Darüber hinaus
ist ein 96‑seitiger Katalog herausgegeben
worden (Preis 10 Euro), der mit brillanten
Abbildungen, Fotos und Texten die klassische Vermessungsepoche darstellt – sein Titel »Pläne von solcher Accuratesse als noch
keine vorhanden sind«.
Die DVW-Bezirksgruppe Osnabrück mit
Dr. Helmut Wissel als Vorsitzenden und
Mario Heuts als Schrift- und Kassenführer
luden zum 24. Juli in das Emslandmuseum
nahe Groß Hesepe direkt an der Autobahn
A 30 ein. Zwei Blöcke in dieser Veranstaltung
ließen die Geschichte des Emslandes wieder
lebendig werden. Ansgar Becker, stellvertretender Museumsleiter, stellte die für die
Siedler qualvolle Pionierarbeit und Manfred
Bottmeyer, Referatsleiter im Regionalverband Ruhr, die Vermessung des Emslandes
mit Schwerpunkt »Basismessung Meppen«
im Jahr 1883 vor – beides informativ und
Die Digitale Agenda 2020 sowie die neuen
eGovernment-Gesetze belegen die mittlerweile hohe politische Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologie.
Basis für den technologischen Fortschritt
sind u. a. das schnelle Internet, die Stärkung
des ländlichen Raumes sowie der Aufbau der
Geodateninfrastrukturen. Geodäten sind gut
beraten, sich intensiv in den Gestaltungsprozess einzubringen. Digitale Innovationen
bringen allerdings auch Veränderungen mit
sich – bisherige Aufgaben sind zu hinterfragen, das Berufsrecht ist anzupassen und
neue berufspolitische Impulse sind zu setzen.
Die diesjährige Herbstveranstaltung am
Donnerstag, 6. November 2014 – wie gewohnt im Haus der Technik in Essen –, steht
ganz im Zeichen strategischer Fragen rund
um die vorgenannten Themen. Das Vortragsprogramm und Informationen zum Anmeldeverfahren finden Sie unter www.dvw.de/
landesverein-nrw/view/veranstaltungen.
Bei Fragen zur Veranstaltung steht Ihnen
Dr. Stefan Ostrau (s.ostrau@kreis-lippe.de,
Tel. 05231 62702) zur Verfügung.
yyyDVW Saarland
3 Nachwuchspreis für den prüfungs­
besten Vermessungstechniker
Daniel Lang, Auszubildender beim Vermessungs- und Geoinformationsamt der
Landeshauptstadt Saarbrücken, wurde als
Prüfungsbester im Ausbildungsberuf Vermessungstechniker mit dem gemeinsamen
Nachwuchspreis des DVW, BDVI und VDV
ausgezeichnet. Daniel Lang hat mit einem
64. Jg. 5/2014
n-73
DVW-nachrichten
Von links: Minister Reinhold Jost, Preisträger Daniel Lang, Erik Werny (BDVI), Björn
Degel (DVW) und Oliver Zwiener (VDV)
Gesamtergebnis von 96,7 Punkten die Messlatte für die kommenden Jahrgänge überdurchschnittlich hoch gelegt.
In seiner Laudatio hob der Vorsitzende
des DVW Saarland, Björn Degel, die Bedeutung des Vermessungswesens mit all seinen
Facetten für eine funktionierende Gesellschaft hervor. »Mit der erfolgreich absolvierten Ausbildung zum Vermessungstechniker
habt ihr einen Grundstein für das spätere
berufliche Wirken gelegt. Nutzt diese Chance! Macht was draus!«, so Degel. Vor diesem
Hintergrund ist es auch überaus erfreulich,
dass sich einige der frisch gebackenen Vermessungstechniker für ein Geodäsiestudium
entschieden haben.
Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Feierstunde zur Aushändigung der Prüfungszeugnisse durch den Minister für Umwelt- und Verbraucherschutz Reinhold Jost
in Saarbrücken statt.
Die Berufsverbände DVW, BDVI und VDV
im Saarland verliehen damit bereits zum
zweiten Mal den Nachwuchspreis für den
prüfungsbesten Auszubildenden im Ausbildungsberuf Vermessungstechniker.
Björn Degel
yyyDVW Sachsen-Anhalt
3 Feierliche Zeugnisübergabe in
Magdeburg
Die diesjährige feierliche Zeugnisübergabe
an die Absolventen der Ausbildungsberufe
Von links: Ivailo Vilser (DVW), Jens Müller
(BDVI), Tino Helmund, Nils Dittmann, Tom
Scheller und Achim Dombert (VDV)
n-74
5/2014 64. Jg.
Mitteilungen aus den Landesvereinen / … Arbeitskreisen
Geomatikerin und Geomatiker sowie Vermessungstechnikerin und Vermessungstechniker fand am 25. Juli 2014 in Magdeburg
statt.
Nach der Begrüßung der Absolventen
durch den Leiter der zuständigen Stelle für
die Ausbildungsberufe in der Geoinformationstechnologie, Thomas Leipholz, wies Prof.
Heinz Runne von der Hochschule Anhalt in
seiner Festrede auf die verschiedenen Möglichkeiten einer beruflichen Weiterqualifikation in Form eines Studiums hin. Das in Dessau angebotene duale Studium Vermessung
und Geoinformatik kombiniere in idealer
Weise Theorie und Praxis. Aktuell und in den
nächsten Jahren würden viele qualifizierte
Ingenieure in den Berufen des Vermessungsund Geoinformationswesens gesucht. Danach gab der Prüfungsausschussvorsitzende Ulrich Kohn einen kurzen Einblick in die
Prüfungen und berichtete von den erzielten
Ergebnissen.
Im Anschluss an die Zeugnisübergabe an
die acht Absolventen wurden Tino Helmund
von ÖbVermIng Wiese, Nils Dittmann von der
imp GmbH und Tom Scheller von GeoTecTiemann GmbH als beste Absolventen geehrt. Die Präsente wurden wieder von BDVI,
DVW und VDV überreicht.
Das letzte Wort gehörte schon traditionell den jungen Absolventen, die diese Gelegenheit nutzten, um sich bei all denjenigen
zu bedanken, die an der erfolgreichen Ausbildung ihren Anteil hatten.
Ivailo Vilser, DVW Sachsen Anhalt
… aus den Arbeitskreisen
yyyDer Arbeitskreis 2 »Geoinformation
und Geodatenmanagement« berichtet
3 Aktivitäten des Arbeitskreises zur
INTER­GEO® 2014 in Berlin
Bereits in den Jahren 2011 und 2012 nutzte
der Arbeitskreis die INTER­GEO®-Kongresse in
Nürnberg und Hannover, um zwei GeodatenBarcamps zu veranstalten. Beide Veranstaltungen wurden gut angenommen, die Experimentierfreude des Arbeitskreises 2 wurde
somit belohnt. Die geplanten Aktivitäten
zum Thema Open Geo Data finden ihren Abschluss im Rahmen der INTER­GEO® 2014 in
Berlin.
Podiumsdiskussion »Open Geo Data –
grenzenlos nutzbar?«
Mit großer Spannung sehen Prof. Robert
Seuß und ich dieser Podiumsdiskussion mit
dem polarisierenden Titel »Open Geo Data –
grenzenlos nutzbar?« entgegen. Auf dem Podium erwarteten wir am 7. Oktober 2014
Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft und
Politik. Eingeleitet wird die Gesprächsrunde
durch einen Impulsvortrag von Seuß, der
sicherlich genügend Inhalte und Reibungspunkte für die anschließende Gesprächs­
runde bieten wird. Der Arbeitskreis 2 freut
sich auf zahlreiche Kongressbesucher, die
den Dienstagvormittag für einen abwechslungsreichen INTER­
GEO®-Auftakt nutzen
wollen.
GIS Best Practice Award
2014
Der Preisträger des Jahres
Best Practice
2014 wird erstmalig die
2 0 1 4 Award
Möglichkeit haben, den
prämierten Siegerbeitrag
im Rahmen eines Vortrags im Kongressprogramm vorzustellen. Die Vorstellung des Siegerbeitrages ist im Programm für den 7. Oktober 2014 am Nachmittag vorgesehen.
GIS
3 ALKIS® – Von der Erhebung bis zur
Nutzung
Erhebung
Führung
Bereitstellung
Nutzer
In der auslaufenden Arbeitsperiode hat
der Arbeitskreis 2 insgesamt vier ALKIS®Seminare gemeinsam mit berufsständischen
Partnern geplant, organisiert und durchgeführt. An den ALKIS®-Seminaren in Nürnberg
(2011), Berlin-Spandau (2012), Essen (2013)
und Mainz (2014) nahmen insgesamt fast
600 Teilnehmer teil, um sich zu allen Aspekten der ALKIS®-Wertschöpfungskette in
der beruflichen Praxis zu informieren. Der
große Erfolg war sicher auch in der gelebten Kooperation mit den jeweiligen DVWLandesvereinen und BDVI-Landesverbänden
begründet.
Mit dem vierten Seminar »ALKIS® – Die
Sicht der Nutzer« am 6. März 2014 in Mainz
hat der Arbeitskreis 2 die Seminarreihe abgeschlossen. Das 133. DVW-Seminar wurde in
Kooperation mit dem DVW Rheinland-Pfalz
e. V. und der Fachhochschule Mainz – University of Applied Sciences durchgeführt.
Der Seminarraum – bis zum letzten Platz
gefüllt
www.intergeo.de
Mitteilungen aus den Arbeitskreisen / … Verwaltungen
Prof. Hartmut Müller, Dr. Martin Scheu,
Dr. Jens Riecken und Prof. Robert Seuß
beim 133. DVW-Seminar in Mainz
Inhaltlich kamen hier Anwender aus dem
Bereich der Versorgungswirtschaft und der
Kommunen zu Wort, um über aktuelle Herausforderungen und Möglichkeiten bei der
Nutzung von ALKIS®-Daten zu berichten.
Ergänzt wurden die Berichte der Nutzer
zu Anforderungen und ersten Anwendungserfahrungen durch einen Überblick aus der
Sicht der Produzenten von ALKIS®.
Alle Beiträge der Referenten zum Seminar
finden sich auf der stets gut gepflegten Internetseite des Arbeitskreises 2 unter www.
dvw.de/ak2/veranstaltungen.
3 »Rückblick minus Vorblick« gleich
Ausblick
Mit der INTER­GEO® 2014 in Berlin endet die
aktive Phase des Arbeitskreises 2 in der Arbeitsperiode 2011–2014.
In den beiden ausgewählten Themenschwerpunkten ALKIS® und Open Geo Data
konnte der Arbeitskreis viel bewegen. Das
Ziel, die Bedeutung der beiden Themen für
die berufliche Praxis der DVW-Mitglieder
herauszustellen und die Potenziale und
Grenzen zu diskutieren, wurde durch unterschiedliche Veranstaltungsformen und Publikationen erfüllt.
Durch Barcamps und Podiumsdiskussionen konnten neue Veranstaltungsformen erprobt und neue Personenkreise, z. B. aus der
OSM-Szene, angesprochen werden. Möglich
wurde dies durch die personelle Konstella­
tion im Arbeitskreis sowie die Unterstützung
und das Vertrauen des DVW-Präsidiums.
Die internationale Arbeit lag während
der gesamten Zeit in den Händen von Prof.
Hartmut Müller und Dr. Markus Seifert, die
in der FIG-Kommission 3 »Spatial Information Management« und der Kommission 7
»Cadastre and Land Management« aktiv waren. Eine Einbindung von weiteren Arbeitskreismitgliedern – Ulrich Gruber, Prof. Ulrike
Klein und Prof. Jörg Blankenbach – gelang
und intensivierte die internationale Arbeit
auf Ebene der FIG.
www.dvw.de
In der nun kommenden Arbeitsperiode
2015–2018 kann der Arbeitskreis 2 an diese
Ergebnisse anknüpfen und gleichzeitig neue
thematische Schwerpunkte setzen.
Ideen für die fachliche Arbeit wurden auf
der siebten und letzten Arbeitskreissitzung
am 11. und 12. Mai 2014 in Bremerhaven
gesammelt. Eine personelle Kontinuität ist
gesichert, da sich einige Mitglieder erneut
um eine Mitarbeit im Arbeitskreis 2 beworben haben.
Nach vier Jahren möchte ich mich bei
p Dr. Kerstin Harz als unsere Webmasterin,
p Dr. Jens Riecken als Ansprechpartner des
DVW-Präsidiums,
p Christof Rek als Partner beim DVW GIS
Best Practice Award,
p Prof. Robert Seuß als meinen Stellvertreter,
p Prof. Hartmut Müller und Dr. Markus Seifert als FIG-Vertreter
p und allen aktiven Arbeitskreismitgliedern
für eine gute, teilweise sicher anstrengende
und immer ehrenamtliche Zusammenarbeit
im Arbeitskreis 2 »Geoinformation und Geodatenmanagement« bedanken.
Dr.-Ing. Martin Scheu
Leiter des Arbeitskreises 2 »Geoinformation
und Geodatenmanagement«
yyyFrauen im DVW
3 »Ich hab eine Freundin, die ist Geodätin«
rechtzeitig zur INTER­GEO® fertig
Fast zehn Jahre brauchte es von der ersten
Idee bis zur Drucklegung; nun liegt pünktlich
zum 25‑jährigen Bestehen des Netzwerkes
»Frauen im DVW« und zur INTER­GEO® in Berlin das PIXI-Büchlein »Ich hab eine Freundin,
die ist Geodätin« druckfrisch vor.
Der DVW Hamburg/Schleswig-Holstein
e. V. konnte aufgrund der großen Nachfrage die Auflage von ursprünglich 30.000
Stück auf 45.000 Stück erhöhen. Bis zum
13. August waren über 35.000 Vorbestellungen eingegangen. Somit sind noch fast
10.000 Exemplare verfügbar und können
bestellt werden. Bestellungen und Rückfragen richten Sie bitte an hamburg-schleswigholstein@dvw.de oder telefonisch an Gabriele Dasse unter 040 428402323.
Aufgrund der Auflagenerhöhung reduziert sich der Preis auf 0,73 Euro pro Büchlein, zuzüglich 7 % MwSt. Hinzu kommen
Kosten für Verpackung und Porto in Höhe
von mindestens 6,90 Euro. Das PIXI-Büchlein
wird im September fertig ausgeliefert.
Der Inhalt in Kürze: Die kleine Jule erkundet die Welt der Geodäsie und weiß ganz
genau: »Wenn ich groß bin, werde ich auch
Geodätin«. Sie lernt von der Geodätin Gaby,
wie mit einem Tachymeter ein Gebäude abgesteckt und später eingemessen wird, wie
DVW-nachrichten
Höhen nivelliert werden und wie eine Karte entsteht. Es ist eine kleine Geschichte,
die Spaß an unserem Beruf vermittelt. Auf
einer Doppelseite wird die Vielseitigkeit der
Vermessung mit Ingenieurvermessung, Photogrammetrie und Hydrographie dargestellt.
Dieses PIXI-Buch richtet sich vorrangig
an Kinder im Alter von ca. vier
bis sieben Jahren,
doch auch Eltern
oder Großeltern
werden es in
Händen halten.
Damit setzt diese
Form der Nachwuchswerbung
bereits bei den Jüngsten spielerisch an und
bietet gleichzeitig die Möglichkeit, den Begriff »Geodäsie« weiter publik zu machen.
Das PIXI-Buch ist ebenfalls ein wunderbarer
Werbeträger bei der Öffentlichkeitsarbeit
zum Beispiel für einen »Tag der offenen Tür«,
beim Girls’ Day, im Außendienst, im Kundenzentrum oder zur Weitergabe an Kitas und
Grundschulen.
Machen Sie sich am besten selbst einen Eindruck davon und besuchen Sie den
Stand der »Frauen im DVW« auf der Messe
während der INTER­GEO® in Berlin. Dort können Sie das PIXI-Buch in die Hand nehmen,
eine Leseprobe anschauen und auch gleich
bestellen. Eine feierliche Vorstellung dieser
geodätischen Sonderausgabe PIXI-Buch wird
es am Stand ebenfalls geben.
Gabriele Dasse und Cornelia Jockisch
Frauen im DVW
… aus den Verwaltungen
yyyLGL: Verabschiedung von Präsident
Dipl.-Ing. Hansjörg Schönherr
Im Rahmen der Ausstellungseröffnung
auf der Landesgartenschau in Schwäbisch
Gmünd hat sich der Vorsitzenden des DVW
Baden-Württemberg e. V., Gerd Holzwarth,
vom Präsidenten des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) verabschiedet.
Holzwarth dankte Schönherr für die stets
sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem
DVW und dem Landesamt und die zu jeder
Zeit geleistete Unterstützung in fachlichen
und personellen Dingen. So konnten die in
Schönherrs Amtszeit fallenden INTER­GEO®s
1997 in Karlsruhe, 2004 in Stuttgart und
2009 wieder in Karlsruhe auch durch Personal des LGL vorbereitet und durchgeführt
werden.
Die neu eingeführten Jahresgespräche
mit dem LGL, bei denen sich DVW-Vorstandsmitglieder mit Präsident Schönherr
64. Jg. 5/2014
n-75
DVW-nachrichten
Holzwarth dankt Schönherr für die Unterstützung des DVW.
über aktuell anstehende Themen austauschten, sind stets sehr konstruktiv verlaufen. Zudem unterstützt Kollege Schönherr die beim
LGL angesiedelte DVW-Geschäftsstelle seit
vielen Jahren.
Der DVW-Landesvorstand und mit ihm
alle Mitglieder des DVW Baden-Württemberg e. V. wünschen Hans-Jörg Schönherr
eine gute Zeit im Ruhestand, stets Gesundheit und Wohlergehen und freuen sich mit
ihm, dass er nun auch für andere Dinge Zeit
findet.
Gerd Holzwarth
yyySenator weiht ersten GPS-Referenz­
punkt Bremens ein
In Bremen können Bürgerinnen und Bürger
ab sofort die Genauigkeit ihrer GPS-Empfänger überprüfen. Dafür wurde am 18. Juli der
erste öffentliche GPS-Referenzpunkt Bremens eingeweiht. Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, und Ulrich
Gellhaus, Leiter der Landesvermessungsbehörde GeoInformation Bremen, enthüllten
den präzise eingemessenen Kontrollpunkt für
Navigationsgeräte am Martinianleger.
»Viele Menschen nutzen GPS-Geräte zur
Navigation. Exakte Werte sind bei dieser modernen Orientierungshilfe das A und O und
es freut mich, dass mit dem neuen Kontrollpunkt in Bremen ein kostenloser Service für
die Bürgerinnen und Bürger bereitsteht, der
ihnen diese genauen Werte liefert«, sagte
Senator Lohse zur Einweihung.
Manch einer nutzt nach wie vor die guten
alten Radfahr- und Wanderkarten. Immer
mehr Menschen bedienen sich jedoch navigationsfähiger Geräte auch im Alltag. Neben
der Fahrzeugnavigation werden GPS-Geräte
oder Mobiltelefone zunehmend auch als Navigationshilfe zu Fuß oder auf dem Fahrrad
genutzt oder sie werden zur Positionierung
von Fotos und Videos und zur digitalen
Schatzsuche, dem sogenannten Geocaching,
eingesetzt.
Doch wie punktgenau diese GPS-Empfänger tatsächlich arbeiten, können die Nutzerinnen und Nutzer nur vermuten. Um dies zu
prüfen, benötigt man sogenannte Kontrollbzw. Referenzpunkte, deren exakte Koordinaten durch eine professionelle Vermessung
n-76
5/2014 64. Jg.
Mitteilungen aus den Verwaltungen
zuvor ermittelt wurden. Solche sogenannten
Festpunkte stehen bislang jedoch nur für
Fachleute des Vermessungswesens zur Verfügung. Daher hat GeoInformation Bremen
in Kooperation mit bremenports, dem Verwalter der Hafen und Uferflächen, den ersten öffentlich zugänglichen Referenzpunkt
im Land Bremen jetzt als kostenlosen Service
für die Bürgerinnen und Bürger gut sichtbar
eingerichtet. Er befindet sich am Martinianleger in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum und zudem direkt am Weserradweg. So
bietet sich auch Radtouristen ein Zwischenstopp zur Überprüfung ihrer Navigationsge-
setzung von INSPIRE. Ein weiteres Kernthema bildet das in kommunaler Kooperation
erstellte 3D‑Modell für Ostwestfalen-Lippe.
Angesichts zahlreicher fachlicher und politischer Anforderungen ist es bereits weiterentwickelt worden. Das 3D‑Modell dient
beispielsweise der anschaulichen Erläuterung von Standortanalysen und Schattenwürfen (Windräder) sowie weiterer Aspekte,
die das Stadt- und Landschaftsbild prägen.
Das Heft »Eildienst 6/2014« ist veröffentlicht
unter
www.lkt-nrw.de/
Verbandszeitschrift/Eildienst2014.aspx.
yyyMit Geodatendiensten zum Erfolg:
LGL gewinnt eGovernment-Wettbewerb
Einweihung (von links): Ulrich Gellhaus
(GeoInformation Bremen), Uwe Krebs
(bremenports) und Senator Joachim Lohse
räte an. Eine Edelstahlplatte markiert den
Punkt und zeigt die genauen Koordinaten an.
»Ein weiterer GPS-Referenzpunkt soll im
Laufe des Jahres in Bremerhaven folgen«,
kündigte Ulrich Gellhaus an. »Wir versprechen uns einen guten Zuspruch für die GPSReferenzpunkte. In der Vergangenheit hat es
immer wieder Anfragen von Bürgern gegeben.«
Der Flyer »GPS-Referenzpunkt Bremen«
kann als PDF-Datei unter www.geo.bremen.
de (Suchbegriff GPS-Referenzpunkt) heruntergeladen werden.
yyyLandkreistag NRW informiert über
Nutzung von Geoinformationen
Der Landkreistag Nordrhein-Westfalen hat in
seiner Verbandszeitschrift »Eildienst 6/2014«
das Schwerpunktthema Nutzung und Verwendung von Geodaten aufgegriffen.
In insgesamt elf von kommunalen Praktikern verfassten Artikeln werden verschiedene Aspekte des
Geodateneinsatzes
aufgezeigt: In gesellschaftlichen
Megathemen wie
Energie, schnelles Internet und
Demografie über
Statistik, Gesundheit und Freizeit
bis hin zur interkommunalen Um-
»Innovativstes
eGovernment-Projekt
2014«, so lautete das Urteil der Jury beim
13. eGovernment-Wettbewerb für den Beitrag des Landesamtes für Geoinformation
und Landentwicklung Baden-Württemberg
mit dem Titel »Geodatendienste – der missing link zu flächendeckendem eGovernment«.
Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen sind immer wieder mit komplexen
Anliegen (sog. Lebenslagen) konfrontiert, die
weit über einzelne Fachverfahren und abgegrenzte Informationsbedarfe hinausgehen.
So benötigen z. B. Interessenten eines Bauvorhabens eine Vielzahl an Informationen
zum Antrag, zur Genehmigung, zur Durchführung sowie Zuständigkeiten. Gewünscht
ist dabei in der heutigen Zeit die Verfügbarkeit von Informationen, Dienstleistungen
und Ansprechpartnern möglichst aus einer
Hand, zeitnah und im besten Fall digital und
mobil vor Ort. Gelingt ein solch ganzheitlicher Ansatz, bedeutet dies eine erhebliche
Verbesserung der Servicequalität.
Die meisten Verwaltungsinformationen
und -angebote, insbesondere im Kontext von
Bauvorhaben, haben einen örtlichen Bezug.
Dennoch bewegen sich eGovernment und
der Bereich der Geoinformationssysteme in
bis heute weitgehend getrennten Welten.
Die Projektidee des Landesamtes verfolgt
deshalb das Ziel der Verknüpfung dieser
Welten durch den verstärkten Einsatz von
Geodatendiensten.
Mit Partnern auf kommunaler und Landesebene soll anhand zweier
Praxisbeispiele »privates Bauvorhaben« und »Aufgrabungen
im öffentlichen Straßenraum« die
Machbarkeit eines integrativen
Ansatzes aufgezeigt werden. Ein
besonderes Augenmerk liegt dabei
auf den Geodatendiensten, wie
sie insbesondere durch INSPIRE
und den nationalen Aktivitäten
zum Aufbau von Geodateninfrastrukturen (GDI‑DE, GDI‑BW, etc.)
www.intergeo.de
befördert werden. »Das Konzept für Geodatendienste zum flächendeckenden eGovernment des Landesamtes für Geoinformation
und Landentwicklung in Baden-Württemberg zeigt eindrucksvoll auf, welches Potenzial Geodatendienste für ein integriertes
und effizientes eGovernment haben«, so das
Jury-Mitglied Prof. Dr. Maria Wimmer, Forschungsbereich Verwaltungsinformatik, Universität Koblenz-Landau in ihrer Laudatio.
Die Preisverleihung fand im Rahmen des
Zukunftskongresses Staat und Verwaltung
in Berlin statt. Ausgezeichnet wurden die
erfolgreichsten Projekte aus mehr als 70 Einreichungen aus Deutschland, Österreich und
der Schweiz durch die Unternehmensberatung BearingPoint gemeinsam mit Cisco
und SAP. Der eGovernment-Wettbewerb findet seit 13 Jahren statt und steht unter der
Schirmherrschaft des Bundesministers des
Innern Dr. Thomas de Maizière.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.egovernment-wettbewerb.
de und www.egovernment-computing.de.
yyyZGGH: Hessischer Immobilien­markt­
bericht 2014 herausgegeben
Die Preise auf dem Immobilienmarkt sind
weiter stabil – das geht aus dem hessischen
Immobilienmarktbericht 2014 hervor, den
die Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes
Hessen (ZGGH) im Juli herausgegeben hat.
Dieser fasst die Entwicklung des landesweiten Immobilienmarktes zusammen und
veröffentlicht für die Bewertung relevante
Eckdaten.
Die niedrigen Kapitalmarkt- und Hypothekenzinsen beflügeln derzeit weiter die
Nachfrage nach Immobilien. Demgegenüber
zeigt sich ein abgeschwächtes Angebot von
werthaltigen Objekten. Angesichts der damit
verbundenen
Investitionsentscheidungen
wird deutlich, wie wichtig eine umfassende und nachhaltige Transparenz auf diesem
Markt ist.
Diese Transparenz gewährleistet der Immobilienmarktbericht Hessen. Neben Umsatzzahlen und Durchschnittspreisen für
Eigenheime werden wertrelevante Daten für
Wohn- sowie Gewerbeimmobilien (Liegenschaftszins, Sachwertfaktoren) herausgegeben. Die regional differenzierten Auswertungen basieren auf den Verkaufsfällen des
Jahres 2013.
In Hessen wurden im Jahr 2013 für circa
13,75 Milliarden Euro Immobilien umgesetzt, davon entfielen etwa 6,27 Milliarden
Euro auf das Rhein-Main-Gebiet (Städte
Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden sowie
die Landkreise Groß-Gerau und Main-Taunus). Die Anzahl der Kaufverträge fiel um
rund 18 Prozent auf 58.830 Verträge.
www.dvw.de
Die durchschnittlichen Immobilien­preise
blieben landesweit annähernd auf dem
Vorjahresniveau bzw. verzeichneten leichte
Steigerungen. Ein gebrauchtes freistehendes Einfamilienhaus wechselte in Hessen im
Jahr 2013 für durchschnittlich 263.000 Euro
den Besitzer. Das entspricht einer Steigerung von circa 1,2 Prozent gegenüber dem
Vorjahr (260.000 Euro). Für eine neue Eigentumswohnung musste man circa 2.600 Euro/
Quadratmeter (gegenüber 2.500 Euro/Quadratmeter im Vorjahr) bezahlen, während
eine gebrauchte Eigentumswohnung für
durchschnittlich 1.400 Euro/Quadratmeter
(gegenüber 1.300 Euro/Quadratmeter zum
Vorjahr) den Besitzer wechselte.
Der Immobilienmarktbericht des Landes
Hessen 2014 kostet 50 Euro und kann als digitale Ausfertigung über www.gds.hessen.de
(Produkte/Privatkunden/Immobilienmarkt)
erworben werden.
yyyLGB kooperiert mit JVA:
Mehr als »nur« Verpackung
Seit kurzem zeigt die Kooperation der Landesvermessung und Geobasisinformation
Brandenburg (LGB) mit der Justizvollzugsanstalt Brandenburg einen Erfolg zum Anfassen: Aus nicht mehr aktuellen Karten der LGB
werden in den Werkstätten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Brandenburg Geschenktüten für Weinflaschen, sogenannte
wine­bags, in Handarbeit hergestellt;
die Maße der Geschenktüten betragen ca. 95 × 95 ×
370 (mm).
Bei Neuauflagen wurden die
veralteten Karten
der Landeskartenwerke und veralteten Freizeitkarten bisher
von der LGB fachgerecht entsorgt. Dabei
eignen sie sich durchaus für eine Wiederverwendung. Aufgrund ihrer gestalterischen
Qualität und der Papierqualität bieten sich
die Karten für eine Weiterverwendung z. B.
als Geschenkverpackung an.
Der Vertrieb der Geschenktüten erfolgt
ausschließlich über die JVA-Werkstätten
Brandenburg. Der Verkaufspreis beträgt
1,50 Euro je Geschenktüte. Der Werksverkauf in Brandenburg an der Havel ist telefonisch unter 03381 7614182 erreichbar;
dort werden Bestellungen entgegengenommen. Die Öffnungszeiten des Werksverkaufs
sind: Dienstag von 9.00 bis 14.15 Uhr und
Donnerstag von 9.00 bis 15.45 Uhr (JVA
Brandenburg an der Havel, Anton-SaefkowAllee 22 – Eingang Max-Josef-MetzgerStraße, 14772 Brandenburg an der Havel).
DVW-nachrichten
… anderer Vereine und Verbände
yyyBundesverdienstkreuz 1. Klasse für
Klaus Meyer-Dietrich
Dipl.-Ing. Klaus Meyer-Dietrich, Vizepräsident des VDV, ist am 23. Juli mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens
der Bundesrepublik
Deutschland ausgezeichnet worden.
Meyer-Dietrich
wurde für seine
Verdienste bereits
1994 mit dem Verdienstkreuz
am
Bande des Verdienstordens ausgezeichnet. Er hat sich Klaus Meyer-Dietrich
seitdem weiterhin
mit äußerst großem Engagement und unter
wesentlicher Erweiterung seiner Aktivitätsfelder für das Wohl seiner Mitmenschen eingesetzt – und dies in den letzten Jahren trotz
schwerer gesundheitlicher Einschränkungen.
»Besonders hervorzuheben ist neben der
langjährigen Kontinuität seiner stets ehrenamtlichen Aktivitäten im Verband Deutscher
Vermessungsingenieure (VDV), in der Kommunalpolitik sowie in der IngenieurkammerBau Nordrhein-Westfalen insbesondere seine immer auch innovative Impulse setzende
Arbeit. Dies bei einer gleichbleibend außerordentlich hohen Qualität«, sagte Wilfried
Grunau, Präsident des VDV anlässlich der
Überreichung der Ordensinsignien durch
Landrätin Eva Irrgang am 23. Juli in der Villa
Plange in Soest.
»Mit dieser erneuten Auszeichnung
würdigt der Bundespräsident das außergewöhnliche überragende Engagement eines
Mannes, der sein ganzes Leben auf die ehrenamtliche Arbeit für das Gemeinwohl ausgerichtet hat«, so Grunau in seiner Laudatio
auf den Ordensträger. Und weiter: »Trotz
seiner Schwerbehinderung hat Klaus Meyer-Dietrich sein ehrenamtliches Wirken mit
erhöhtem Engagement äußerst erfolgreich
und beispielgebend bis zum heutigen Tage
weitergeführt. Klaus Meyer-Dietrich hat sich
damit in außergewöhnlichem Maße um das
Gemeinwohl verdient gemacht.«
Foto: Willibald Dores
Mitteilungen aus den Verwaltungen / … anderer Vereine und Verbände
64. Jg. 5/2014
n-77
DVW-nachrichten
Fortbildung
Berufliche-Weiter-Bildung
DVW-Fortbildungsbörse 5/2014
Management, Führung und
Wirtschaftlichkeit
Ingenieurgeodäsie,
Messmethoden und Systeme
yyy21./22.10.2014 | Moderne Führung:
Innovative Ansätze der Führung und des
Personalmanagements in der öffentlichen
Verwaltung
Speyer, DHV Speyer, € 290, 260 (Normalpreis, Mitglieder der Verwaltung)
Leitung: Prof. Dr. Bernd W. Wirtz
Info/Anmeldung: Deutsche Universität
für Verwaltungswissenschaften Speyer,
Tagungsbüro, Postfach 14009, 67346 Speyer
Tel./Fax: 06232 654-226/-488
tagungssekretariat@uni-speyer.de
www.uni-speyer.de
yyy18./19.11.2014 | Wasser­straßen­
bezogene geodätische Anwendungen und
Produkte der Fernerkundung
Koblenz, BfG, € 30, 10 (Normalpreis,
Teilnehmer WSV), Anmeldung bis zum
24.10.2014
Leitung: Michael Behrendt, Prof. Dr. Hans
Moser
Info/Anmeldung: Yvonne Strunck, Bundesanstalt für Gewässerkunde, 56068 Koblenz
Tel./Fax: 0261 1306-5361/-5632
strunck@bafg.de
www.bafg.de
yyy28./30.10.2014 | Stimmig führen:
Reflexion und Weiterentwicklung der
eigenen Selbstdarstellung
Speyer, DHV Speyer, € 1300, 1100 (Normalpreis, Mitglieder der Verwaltung)
Leitung: Dr. Kerstin Riedelbauch, Dipl.Psych. Sascha Mayer, Prof. Dr. Dieter Beck
Info/Anmeldung: Deutsche Universität
für Verwaltungswissenschaften Speyer,
Tagungsbüro, Postfach 14009, 67346 Speyer
Tel./Fax: 06232 654-226/-488
tagungssekretariat@uni-speyer.de
www.uni-speyer.de
yyy11./12.1.22014 | 139. DVW-Seminar:
Terrestrisches Laserscanning (TLS 2014)
Fulda, DVW AK4 und AK 3, € 230,
190, 115, 95 (Normalpreis, Mitglieder
DVW / VDV / BDVI, Personen in Ausbildung,
Mitglieder DVW / VDV / BDVI in Ausbildung)
Leitung: Prof. Dr.-Ing. Heiner Kuhlmann,
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Niemeier, Prof.
Dr.‑Ing. Volker Schwieger, Prof. Dr.-Ing. Thomas Wunderlich
Info/Anmeldung: Dipl.-Ing. Christa Homann, Dr.-Ing. Björn Riedel, Institut für
Geodäsie und Photogrammetrie, TU Braunschweig, Pockelsstr. 3, 38106 Braunschweig
Tel.: 0531 391-94574/-94593
christa.homann@tu-bs.de
b.riedel@tu-bs.de
www.dvw.de/seminare
Geoinformation und
Geodatenmanagement
yyy4./5.11.2014 | Workshop
»3D‑Stadtmodelle«
Bonn, DGfK und DGPF, € 180, 150, 90
(Nichtmitglieder, Mitglieder DGPF / DGfK /
DVW / SGK / ÖKK / OVG / SGPBF, Studenten)
Leitung: Dipl.-Ing. Bettina Petzold, Dipl.‑Ing.
Ekkehard Matthias
Info/Anmeldung: www.3d-stadtmodelle.org
Fortbildung
DVW im Internet: www.dvw.de
Schriftleiterin:
Dipl.-Ing. Christiane Salbach
Feierabendstr. 12, 79235 Vogtsburg
Tel.: 07662 949-287
Fax: 07662 949-288
Christiane.Salbach@dvw.de
Redaktionsschluss für die nächsten
DVW-nachrichten ist der 31.10.2014.
n-78
5/2014 64. Jg.
yyy12.-14.11.2014 | Wertermittlung
nach dem Baugesetzbuch
Berlin, IfS Berlin, € 390
Referenten: diverse Vortragende
Info/Anmeldung: Institut für Städtebau
Berlin, Schicklerstr. 5-7, 10179 Berlin
Tel./Fax: 030 2308 22-0/-22
info@staedtebau-berlin.de
www.staedtebau-berlin.de
yyy13.11.2014 | Fachtagung:
Erneuerbare Energien und Land­ent­
wicklung
Berlin, Bundesministerium für Ernährung
und Landwirtschaft, ArgeLandentwicklung
Anmeldung: www.bmel.de
Info: Geschäftsstelle der ArgeLandentwicklung, Julia Gruber
Tel.: 0711 126 2264
arge-landentwicklung@mlr.bwl.de
www.landentwicklung.de
yyy23.3.2015 | 143. DVW-Seminar:
Berücksichtigung der ökologischen
Landwirtschaft in der Flurbereinigung
Frankfurt am Main, DVW AK 5, € 130,
100, 50 (Normalpreis, Mitglieder DVW / VDV /
BDVI, Personen in Ausbildung)
Leitung: Dipl.-Ing. Martin Schumann
Info/Anmeldung: Dipl.-Ing. Claudia Vogel,
Vermessungsamt der Stadt Offenbach, Berliner Str. 60, 63065 Offenbach
Tel./Fax: 069 8065-2638/-2981
claudia.vogel@offenbach.de
www.dvw.de/seminare
Landmanagement,
Immobilienwertermittlung
yyy16.10.2014 | Baunutzungsverordnung
– Einstieg und aktuelle Fragestellungen
Düsseldorf, ISW, € 280
Leitung/Organisation: Prof. Dr. Stephan
Mitschang
Info/Anmeldung: Institut für Städtebau und
Wohnungswesen, Steinheilstraße 1, 80333
München
Tel./Fax: 089 54270-60/-623
office@isw.de
www.isw.de
zfv-Fachbeiträge
Die einzelnen Fachbeiträge der zfv
stehen etwa eine Woche nach Erscheinen der zfv als PDF-Download unter
www.geodaesie.info zur Verfügung.
www.intergeo.de
DVW-nachrichten
Termine, Veranstaltungen
Termine/Veranstaltungen
Hochschulen, Kolloquien,
Vortragsreihen
yyyRWTH Aachen
Do., 6.11.2014: »Open Data und das Geodatenzugangsgesetz des Bundes«, Dipl.-Ing.
Stefan Sandmann, Bezirksregierung Köln,
Dezernat 73 – Topographisch-Kartographisches Informationssystem.
Do., 11.12.2014: »Terrestrische Mikrowelleninterferometrie zur Erfassung von hochfrequenten und langsamen Deformationsprozessen«, Prof. Dr.-Ing. Matthias Becker,
Fachgebiet Physikalische Geodäsie und Satellitengeodäsie (PSG), Technische Universität Darmstadt.
Do., 29.1.2015: »Utility GIS und die Herausforderungen der Energiewende«, Dr.-Ing. habil. Martin Scheu, BTC Business Technology
Consulting AG, Geschäftsstelle Berlin, Netzund Betriebsmittelmanagement Beratung.
Die Vorträge beginnen um 17.15 Uhr im
Hörsaal V (2. Etage des Hauptgebäudes der
RWTH Aachen), Templergraben 55.
yyyLDBV Bayern
Fr., 14.11.2014: »Bilderfassung vom Boden
bis zum UAV – automatische Auswertung
von der Orientierung bis zur funktionalen
Modellierung«, Prof. Dr.-Ing. Helmut Mayer,
Professur für Visual Computing, Universität
der Bundeswehr München.
Fr., 12.12.2014: »GeoInfo – Unterstützung
bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr«,
Dipl.-Ing. Frank Walter Dietze, Zentrum für
Geoinformationswesen der Bundeswehr,
Fürstenfeldbruck.
Fr., 23.1.2015: »Die Brenner Transversale –
eine europäische Lebensader«, Mag. Simon
Lochmann und Dipl.-Ing. Gregor Windischer,
BBT SE, Innsbruck – Tirol.
Fr., 13.2.2015: »Breitbandausbau in Bayern
– Vermessungsingenieure und Kommunen
als erfolgreiche Partner«, Dipl.-Ing. Daniel
Kleffel (Bayerisches Staatsministerium der
Finanzen und für Landesentwicklung und
Heimat) und 1. Bürgermeister Waldemar
Brohm (Gemeinde Margetshöchheim, Landkreis Würzburg).
Fr., 6.3.2015: »Innenentwicklung in der Dorf­
erneuerung – Dorfkerne beleben und Flächen
sparen«, Dipl.-Ing. Leonhard Rill, Bayerisches
Staatsministerium f. Ernährung, Landwirtschaft u. Forsten und Dipl.-Ing. Peter Kraus,
Amt f. Ländliche Entwicklung Unterfranken.
Die Vorträge beginnen um 14.00 Uhr im
Landesamt für Digitalisierung, Breitband
und Vermessung (Alexandrastraße 4, 80538
München; Saal 402).
www.dvw.de
yyyTU Berlin
Do., 27.11.2014: »Das Vergleichswertverfahren in der Wertermittlung – Königsverfahren mit Fallstricken«, Dipl.-Ing. Bernhard
Bischoff, öffentlich bestellter Sachverständiger, Berlin.
Der Vortrag beginnt um 17.00 Uhr im Raum
H 6131 der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135
– mit anschließendem weihnachtlichen Geodätentreff bei Bier, Bulette und Schmalz auf
dem Geodätenstand des Instituts für Geodäsie und Geoinformationstechnik.
yyyFrankfurt University of Applied Sciences
Do., 6.11.2014: »Anwendungspotenziale des
Terrestrischen Laserscannings in der Deformationsmessung«, Prof. Dr.-Ing. Frank Neitzel, Technische Universität Berlin – Institut
für Geodäsie und Geoinformationstechnik.
Do., 4.12.2014 (17.00 im Geb. 4, Raum 8):
»Die Immobilie – Klotz am Bein oder entscheidender Erfolgsfaktor?«, Prof. Dr.-Ing. Jochen
Abel, Frankfurt University of Appl. Sciences.
Do., 15.1.2015: »Datenschutz und Datensicherheit bei der Geodatenverarbeitung«,
Dipl.-Inform. Ingo Ritter, Deutsche Bahn AG.
Do., 23.4.2015: »Frankfurter Immobilien­
markt – Trends und Besonderheiten«, Dipl.-Ing.
Michael Debus (Vorsitzender des Gutachterausschusses für Immobilienwerte Frankfurt a. M.) und Dipl.-Ing. Christine Helbach
(Stadtvermessungsamt Frankfurt, Abt. Immobilienconsulting und -bewertung).
Die Vorträge beginnen um 16.30 Uhr im Hörsaal 207, Geb. 9 der Frankfurt University of
Applied Sciences.
yyyUni Halle-Wittenberg
Do., 23.10.2014: »3D-Welten in den Geowissenschaften – Landschaftsprozesse gestern-heute-morgen – Stand und Perspektiven«, Prof. Dr. Cornelia Gläßer, Dr. Detlef
Thürkow, Dr. Christian Dette.
Der Vortrag beginnt um 16.00 Uhr im Institut
für Geowissenschaften der Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg, Von Seckendorffplatz 3.
yyyKIT Karlsruhe
Do., 6.11.2014: »Qualitätssicherung im Zeitalter von Massendaten und Multi-SensorSystemen – Realität oder Alptraum?«, Prof.
Dr.-Ing. Ingo Neumann, Leibniz Universität
Hannover, Lehrstuhl für Ingenieurgeodäsie
und geodätische Auswertemethoden.
Do., 4.12.2014: »Photogrammetrische Verfahren zur Untersuchung räumlich-zeitlicher
Muster im Bewegungsverhalten von Gletschern«, Prof. Dr. sc. techn. habil. Hans-Gerd
07. –09. 10.2014 n BERLIN
15. –17. 09. 2015 n STUTTGART
11. –13. 10. 2016 n HAMBURG
www.intergeo.de
Maas, TU Dresden, Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung.
Do., 15.1.2015: »Beobachtung von Massentransporten im System Erde mit GRACE und
GRACE-FO«, Prof. Dr. Frank Flechtner, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ.
Do., 5.2.2015: »Open Source als i­nnere Haltung und die Bedeutung der OSGeo Foun­da­
tion«, Prof. Dr.-Ing. Franz-Josef Behr, Hochschule für Technik Stuttgart, Institut für
Geoinformatik.
Die Vorträge beginnen um 16.15 Uhr im Hörsaal 37 des Architekturgebäudes, Englerstraße 7 des KIT.
yyyGFZ Potsdam
Do., 6.11.2014: »Die Zukunft ist dreidimensional – 3D‑Gebäudemodelle in Brandenburg«, Dipl.-Ing. Gunthard Reinkensmeier,
Landesvermessung und Geobasisinformation
Brandenburg, Potsdam.
Do., 4.12.2014: »Bodenordnung und Grundstückswertentwicklung am BER in Schönefeld«, Dipl.-Ing. Jürgen Kuse, Kataster- und
Vermessungsamt Dahme-Spreewald, Lübben/Spreewald.
Die Vorträge beginnen um 17.00 Uhr im
Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam,
Telegrafenberg (Raumangabe s. Vorankündigung im Internet).
yyyHS Würzburg-Schweinfurt
Fr., 21.11.2014 (Raum 120 E): »UTM in
Bayern, was geht uns das an? Herausforderungen durch Wechsel des Bezugssystems«,
Prof. Dr. Stefan Knoblach, Dipl.-Ing. Clemens
Glock, Dipl.-Ing. Univ. Oliver Schmechtig,
Dipl.-Ing. Martin Steinbrück.
Fr., 20.3.2015 (10.00 Uhr): »Breitbandausbau in Bayern – Vermessungsingenieure
und Kommunen als erfolgreiche Partner«,
Dipl.-Ing. Daniel Kleffel (Bayerisches Staatsministerium d. Finanzen und für Landesentwicklung u. Heimat) und 1. Bürgermeister
Waldemar Brohm (Gemeinde Margetshöchheim, Landkreis Würzburg) sowie
»Innenentwicklung in der Dorferneuerung
– Dorfkerne beleben und Flächen sparen«,
Dipl.-Ing. Leonhard Rill (Bayerisches Staatsministerium f. Ernährung, Landwirtschaft u.
Forsten) und Dipl.-Ing. Peter Kraus (Amt f.
Ländliche Entwicklung Unterfranken).
Die Vorträge beginnen – wenn nicht anders angegeben – um 13.30 in der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Röntgenring 8, Würzburg.
64. Jg. 5/2014
n-79
DVW-nachrichten
Auf einen Blick
yyyOktober 2014
6.–8.10.: XX. Miedzynarodowe Polsko –
Czesko – Slowackie Dni Geodezji 2014
Internationale Tagung: Aktuelle Herausforderungen in der EU an Geodäsie und
Geoinformation – Europa wächst weiter
zusammen, Berlin-Spandau
7.–9.10.: INTERGEO® 2014 Berlin
23.10.: Uni Halle-Wittenberg, Kolloquium,
Halle
yyyNovember 2014
6.11.: RWTH Aachen, Geod. Koll., Aachen
6.11.: KIT, Geod. Koll., Karlsruhe
6.11.: FH Frankfurt, Geod. Koll., Frankfurt
6.11.: GFZ Potsdam, Geod. Koll., Potsdam
14.11.: LDBV Bayern, Geod. Koll., München
21.11.: HS Würzburg-Schweinfurt, Geod.
Koll., Würzburg
27.11.: TU Berlin, Geod. Koll., Berlin
Ankündigungen
yyy2014
4.12.: KIT, Geod. Koll., Karlsruhe
4.12.: FH Frankfurt, Geod. Koll., Frankfurt
4.12.: GFZ Potsdam, Geod. Koll., Potsdam
4./5.12.: 3D-NordOst 2014, Berlin
11.12.: RWTH Aachen, Geod. Koll., Aachen
12.12.: LDBV Bayern, Geod. Koll., München
yyy2015
15.1.: KIT, Geod. Koll., Karlsruhe
15.1.: FH Frankfurt, Geod. Koll., Frankfurt
23.1.: LDBV Bayern, Geod. Koll., München
29.1.: RWTH Aachen, Geod. Koll., Aachen
5.2.: KIT, Geod. Koll., Karlsruhe
8.–14.2.: 18. Internationale Geodätische
Woche Obergurgl, Ötztal (Tirol)
13.2.: LDBV Bayern, Geod. Koll., München
6.3.: LDBV Bayern, Geod. Koll., München
20.3.: HS Würzburg-Schweinfurt, Geod.
Koll., Würzburg
23.4.: FH Frankfurt, Geod. Koll., Frankfurt
15.–17.9.: INTERGEO® 2015 Stuttgart
Ehrengeburtstage
(65, 70, 75, 80, 85 und älter)
yyyOktober 2014
2.10.1934 (80.) Prof. Klaus Schnädelbach
85221 Dachau, Ludwig-Dill-Str. 15
3.10.1929 (85.) Heribert Günthner
23683 Scharbeutz, Konsulweg 90
5.10.1949 (65.) Josef Fuchshuber
88361 Altshausen, Bahnhofstr. 3
5.10.1949 (65.) Rudolf Schröder
80687 München, Ludwig-Richter-Str. 22
n-80
5/2014 64. Jg.
Termine, Veranstaltungen
5.10.1934 (80.) Hans-Dieter Taxis
71726 Benningen am Neckar, Lange
Str. 77
6.10.1923 (91.) Hans Käss
96049 Bamberg, Dr.-Thomas-DehlerStr. 11
6.10.1944 (70.) Eckart Lotz
55128 Mainz, Südring 341
7.10.1939 (75.) Rolf Huber
74076 Heilbronn, Rampachertal 32
7.10.1934 (80.) Reiner-Uwe Woitas
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler,
Ramersbacherstr. 67
8.10.1949 (65.) Herbert Esser
52353 Düren, Alte Jülicher Str. 228
9.10.1949 (65.) Erwin Bauer
55743 Idar-Oberstein, Auf der Bein 40
10.10.1928 (86.) Alfred Haase
48317 Drensteinfurt, Kerkpatt 10
11.10.1944 (70.) Thomas Michalke
72793 Pfullingen, Griesstr. 15
11.10.1944 (70.) Manfred Rausch
40670 Meerbusch, Kornblumenweg 10
12.10.1949 (65.) Hubert Badtke
74080 Heilbronn, Hanselmannstr. 34
12.10.1939 (75.) Prof. Johannes Dittrich
14478 Potsdam, Heinrich-MannAllee 88 A
12.10.1939 (75.) Prof. Rainer Hanauer
76227 Karlsruhe, Strählerweg 139 A
13.10.1928 (86.) Werner Höttges
42655 Solingen, Pflugweg 45
13.10.1949 (65.) Hartmut Hoßfeld
34593 Knüllwald-Völkershain, Ölmühlen­
weg 2
14.10.1934 (80.) Paul Alt-Epping
48147 Münster, Finkenstr. 3
14.10.1944 (70.) Reinhard Heissler
71116 Gärtringen, In der Breite 4
14.10.1934 (80.) Prof. Hubert Körner
46049 Oberhausen, Stubbenbaum 11
15.10.1949 (65.) Thomas Grigutsch
99425 Weimar, Hellerweg 9
15.10.1926 (88.) Jürgen Grob
22926 Ahrensburg, Bismarckallee 40
15.10.1939 (75.) Sigrid Häcker
06536 Roßla, Lindenstr. 10 B
15.10.1926 (88.) Dr. Herbert Schriever
47803 Krefeld, Immenhofweg 15
16.10.1928 (86.) Karl-Heinz Niem
57319 Bad Berleburg, Breslauer Str. 19
17.10.1926 (88.) Willy Roth
67435 Neustadt, Glockengasse 1
18.10.1939 (75.) Joachim Frömter
91052 Erlangen, Liebigstr. 8
18.10.1928 (86.) Prof. Gerhard Müller
01189 Dresden, Coschützer Höhe 5
19.10.1939 (75.) Manfred Bauer
99099 Erfurt, Pößnecker Str. 32
20.10.1944 (70.) Wolfgang Thomas
67595 Bechtheim, Am Eulenberg 3
21.10.1934 (80.) Horst Dinse
19059 Schwerin, Carl-Moltmann-Str. 24
22.10.1939 (75.) Rolf Arzt
74257 Untereisesheim, Lerchenstr. 67
22.10.1944 (70.) Gunter Liedtke
12621 Berlin, Chemnitzer Str. 198–200
22.10.1921 (93.) Hans Sprenger
59075 Hamm, Hohenhöveler Str. 45 a
22.10.1929 (85.) Prof. Bertold Steiner
76646 Bruchsal, Zickstr. 8
23.10.1949 (65.) Siegfried Engelmeier
76437 Rastatt, Brucknerstr. 19
25.10.1949 (65.) Herbert Freund
76297 Stutensee, Am Waldfriedhof 5
26.10.1944 (70.) Franz-Josef Gierse
57392 Schmallenberg, Untere Gote 5
26.10.1944 (70.) Prof. Günter Schmitt
75045 Walzbachtal, Oberlangental 7
27.10.1924 (90.) Ernst Friedrich
48231 Warendorf, Zum Mußenbach 37
28.10.1924 (90.) Wilhelm Forster
81375 München, Kruckenburgstr. 2
28.10.1927 (87.) Hans-Georg Wielath
71263 Weil der Stadt, Franz-HammerStr. 4
29.10.1928 (86.) Horst Einfalt
31061 Alfeld, Carl-Heise-Str. 56
29.10.1939 (75.) Dr. Peter Kohlstock
22359 Hamburg, Gussau 84 a
29.10.1949 (65.) Herbert Steinwarz
53359 Rheinbach, Lambertweg 5
30.10.1927 (87.) Carl-Axel Schneider
46535 Dinslaken, Scharnhorststr. 1
31.10.1939 (75.) Gerd-Heiko Brandt
31535 Neustadt, Siemensstr. 57
31.10.1949 (65.) Helmut Wenninger
85609 Aschheim-Dornach, Max-PlanckStr. 4
yyyNovember 2014
1.11.1929 (85.) Prof. Friedrich Ackermann
70191 Stuttgart, Oskar-Schlemmer-Str. 5
2.11.1944 (70.) Manfred Beil
91781 Weißenburg, Am Maierfeld 17
3.11.1929 (85.) Walter Firsching
97204 Höchberg, Am Malbaum 7
4.11.1939 (75.) Gisbert Greiner
86720 Nördlingen, Baldingen am Hof­
acker 9
5.11.1944 (70.) Gerhard Fuß
97297 Waldbüttelbrunn, Lange Äcker 12
6.11.1944 (70.) Eberhard Moos
26180 Rastede, Marienstr. 41
7.11.1939 (75.) Edo Janssen-Graalfs
30161 Hannover, Rumannstr. 21
8.11.1944 (70.) Gerhard Lorenz
65555 Limburg (Lahn), Dietkircher Str. 4
8.11.1944 (70.) Kurt Woltering
46414 Rhede, Wagenfeldstr. 20
9.11.1944 (70.) Hartmut Eicker
42781 Haan, Am Sandbach 55
10.11.1944 (70.) Ernst Kurz
85662 Hohenbrunn, Dorfstr. 12
10.11.1928 (86.) Hans Joachim Pankoke
45276 Essen, Im Schee 10
10.11.1926 (88.) Karlheinz Rößling
64289 Darmstadt, Borsdorffstr. 46
11.11.1944 (70.) Bernd Gründig
12347 Berlin, Franz-Körner-Str. 81 C
www.intergeo.de
Termine, Veranstaltungen
11.11.1934 (80.) Hans-Peter Klein
45289 Essen, Im Bungert 38
11.11.1925 (89.) Friedrich Kraft
91541 Rothenburg ob der Tauber, Kleist­
str. 22
12.11.1939 (75.) Wilhelm Althaus
73650 Winterbach, Amselweg 9
12.11.1949 (65.) Peter Riesch
83661 Lenggries, Kohlstattstr. 12
12.11.1944 (70.) Volker Streble
70193 Stuttgart, Chamissostr. 3
13.11.1934 (80.) Johannes Preußner
38120 Braunschweig, Helmeweg 12
13.11.1934 (80.) Dr. Ulrich Völter
71063 Sindelfingen, Wilhelm-HörmannStr. 30
14.11.1944 (70.) Walter Greiner
70469 Stuttgart, Jakob-Krausestr. 29
18.11.1949 (65.) Dr. Hubertus Brauer
42579 Heiligenhaus, Velberterstr. 147
19.11.1949 (65.) Claus Hohlbein
99817 Eisenach, Am Wartburgblick 13
19.11.1939 (75.) Rainer Mangin
69168 Wiesloch, Bergstr. 10
19.11.1939 (75.) Dr. Heinz Winkler
30938 Burgwedel, Stettiner Str. 11
21.11.1934 (80.) Wilhelm Affler
54470 Bernkastel-Kues, Kueser Plateau
Wohngeb. 2
21.11.1927 (87.) Horst Klinger
31224 Peine, Emil-Werner-Baule-Weg 7
23.11.1949 (65.) Antonius Böckmann
38106 Braunschweig, Humboldstr. 32 D
23.11.1939 (75.) Rolf Möller
24226 Heikendorf, Wiesenkamp 69
24.11.1939 (75.) Hans Müller
73529 Schwäbisch Gmünd, Rostocker
Str. 12
24.11.1934 (80.) Prof. Albert Schödlbauer
81549 München, Görzer Str. 179
25.11.1949 (65.) Heinz Gerlach
59955 Winterberg, Am Leissen Köpf­
chen 5
25.11.1939 (75.) Karl-Heinz Körber
15566 Schöneiche bei Berlin, Friedrichs­
hagener Str. 14
25.11.1949 (65.) Klaus Liebig
39218 Schönebeck, Akazienstr. 8
25.11.1929 (85.) Willy Ziegler
91522 Ansbach, Triesdorfer Str. 72
26.11.1944 (70.) Prof. Wolf-Ulrich Böttinger
89551 Königsbronn, Finken­weg 18
28.11.1944 (70.) Hans Friedrich Längin
67705 Trippstadt, Hauptstr. 150
28.11.1939 (75.) Wolf-Rüdiger Pröll
85598 Baldham, Gustav-Mahler-Weg 13
30.11.1928 (86.) Hans Sartingen
41751 Viersen, Friedhofsallee 63
30.11.1944 (70.) Theodor Sengelhoff
50171 Kerpen, Bachstr. 133
DVW-Seminar
DVW-nachrichten
DVW – Gesellschaft für Geodäsie,
Geoinformation und Landmanagement e. V.
Arbeitskreis 4 – Ingenieurgeodäsie und
Arbeitskreis 3 – Messmethoden und Systeme
veranstalten das 139. DVW-Seminar
Terrestrisches Laserscanning 2014
(TLS 2014)
– Entwicklungen beim TLS und Bezüge zu UAVs
– Methodische Untersuchungen und
weitergehende Auswerteansätze
– TLS in der beruflichen Praxis
– Neuere Entwicklungen / Verwandte Systeme
11. und 12. Dezember 2014 in Fulda
DVW – Gesellschaft für Geodäsie,
Geoinformation und Landmanagement e. V.
Arbeitskreis 5 – Landmanagement
und DVW Hessen e. V.
veranstalten das 143. DVW-Seminar
Berücksichtigung der ökologischen
Landwirtschaft in der Flurbereinigung
– Grundlagen
– Planerische Aspekte
– Vorstellung von Beispielen
23. März 2015 in Frankfurt
Leitungsgruppe:
Prof. Dr.-Ing. Heiner Kuhlmann, Universität Bonn
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Niemeier, TU Braunschweig
Prof. Dr.-Ing. Volker Schwieger, Universität Stuttgart
Prof. Dr.-Ing. Thomas A. Wunderlich, TU München
Organisation:
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Niemeier, TU Braunschweig
Seminar zur beruflichen
Weiterbildung
Weitere Informationen erhalten Sie bei
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Niemeier
Institut für Geodäsie und Photogrammetrie
Technische Universität Braunschweig
Pockelsstraße 3 (Okerhochhaus)
38106 Braunschweig
Tel./Fax: 0531 391-94573/-94599
www.laserscanning.org/TLS2014
www.dvw.de/seminare
Leitung:
Dipl.-Ing. Martin Schumann,
Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier
Seminar zur beruflichen
Weiterbildung
Anmeldung:
Dipl.-Ing. Claudia Vogel
Vermessungsamt Stadt Offenbach
Berliner Straße 60
63065 Offenbach am Main
Telefon: 069 8065-2638
Fax: 069 8065-2981
E-Mail: claudia.vogel@offenbach.de
www.dvw.de/seminare
Weitere Infos unter www.dvw.de/seminare
www.dvw.de
64. Jg. 5/2014
DVW – Gesellschaft für Geodäsie,
Geoinformation und Landmanagement e.V.
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