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Bau- und Leistungsbeschreibung

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Bau- und
Leistungsbeschreibung
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Inhalt
Bau- und Leistungsbeschreibung
Inhalt
1. Einleitung....................................................................................................... 4
2. HELMA®-BauSchutzBrief............................................................................... 4
3. Planungs- und Ingenieurleistungen................................................................ 8
4. Allgemeines................................................................................................... 9
5. Energetischer Standard................................................................................. 10
6. Erdarbeiten.................................................................................................... 11
7. Entwässerung................................................................................................ 12
8. Gründung (Haus ohne Keller)......................................................................... 12
9. Gründung (Haus mit Keller)............................................................................ 13
10. Erdgeschoss und ­Obergeschoss................................................................. 14
11. Dachgeschoss............................................................................................. 15
12. Geschossdecken......................................................................................... 16
13. Dachkonstruktion ....................................................................................... 16
14. Hauseingangstür und Fenster...................................................................... 19
15. Fensterbänke............................................................................................... 21
16. Innenputz.................................................................................................... 21
HELMA Eigenheimbau AG
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Inhalt
Bau- und Leistungsbeschreibung 17. Estricharbeiten............................................................................................. 22
18. Fliesenarbeiten............................................................................................ 22
19. Heizungsanlage........................................................................................... 24
20. Sanitärinstallation......................................................................................... 26
21. Sanitärobjekte.............................................................................................. 27
22. Elektro- und Netzwerkinstallation................................................................. 30
23. Rauchmelder............................................................................................... 34
24. Innentüren................................................................................................... 34
25. Treppen....................................................................................................... 34
26. Ausbaufähiges Dachgeschoss..................................................................... 36
27. Leistungen bei einem Zweifamilienhaus....................................................... 36
28. Besonderheiten bei einem Doppelhaus........................................................ 37
29. Eigenleistungen........................................................................................... 37
30. Hausübergabe............................................................................................. 38
31. Zusatzleistungen.......................................................................................... 38
32. Anmerkungen.............................................................................................. 38
HELMA Eigenheimbau AG
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Einleitung
Bau- und Leistungsbeschreibung
1. Einleitung
Wir – die HELMA Eigenheimbau AG – ein 1980 gegründetes Unternehmen, bieten Ihnen
gemeinsam mit einem engagierten Team und einem einzigartigen Betreuungskonzept ein
“Rundum-Sorglos-Paket”.
ƒƒ Erfahrung
ƒƒ Engagement
– im individuellen & wertbeständigen massiven Hausbau
– in der Entwicklung & Umsetzung von innovativen und zukunftsorientierten Techniken
– die Ihre Wünsche hinsichtlich Knowhow und Sicherheit übertreffen
ƒƒ Erwartungen ®
2. HELMA -BauSchutzBrief
Mit dem HELMA®-BauSchutzBrief bieten wir Ihnen einen hohen Sicherheitsstandard und
legen damit den ersten Grundstein für Ihr Vertrauen.
Der HELMA®-BauSchutzBrief ist im Gesamtpreis Ihres HELMA-Hauses enthalten und setzt
sich aus den fünf nachfolgend aufgeführten Leistungen zusammen.
Vertragserfüllungsbürgschaft
Im HELMA-Leistungsumfang ist eine Vertragserfüllungsbürgschaft über 5 % des Hausvertrag-Festpreises, einer in Deutschland zugelassenen Versicherungsgesellschaft enthalten.
Bei Änderungen und Ergänzungen des Festpreises um mehr als 10 % kann eine entsprechende Anpassung verlangt werden.
Die Vertragserfüllungsbürgschaft erhalten Sie von uns vor Baubeginn. Sie bleibt bis zum
Tag der Hausübergabe in Ihrem Besitz und erst mit Schlüsselübergabe erhalten wir die
Bürgschaft von Ihnen zurück.
HELMA Eigenheimbau AG
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HELMA®-BauSchutzBrief
Bau- und Leistungsbeschreibung Sachverständigenprüfung
Mit Fertigstellung des Bauvorhabens, unmittelbar vor der Hausübergabe, prüft ein unabhängiger Sachverständiger der DEKRA den Zustand des Gebäudes.
Über die Prüfung erhalten Sie von dem Sachverständigen einen detaillierten Bericht.
Hausübergabe
Im Zuge der Hausübergabe erstellen wir gemeinsam mit Ihnen und auf Basis des Prüfberichts ein Abnahmeprotokoll.
Darin werden eventuelle Restarbeiten und Mängel aufgelistet. Die Beseitigung erfolgt durch
HELMA selbstverständlich schnellstmöglich.
Zur Stärkung Ihres Vertrauens und der Sicherheit den richtigen Partner zur Verwirklichung
Ihres Eigenheimprojektes gewählt zu haben, überweisen Sie Ihre letzte Zahlungsrate des
Gesamthauspreises auf ein Treuhandkonto. Das notarielle Treuhandkonto wird für Sie von
einem deutschen Notar, ausschließlich für Ihr Bauvorhaben, eingerichtet.
Erst nach Ihrer schriftlichen Zustimmung erfolgt die Auszahlung der Rate an HELMA durch
den Notar.
HELMA Eigenheimbau AG
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HELMA®-BauSchutzBrief
Bau- und Leistungsbeschreibung
Versicherungen
Für ein “Mehr an Sicherheit” deckt der HELMA®-BauSchutzBrief vier Versicherungsrisiken
über die SIGNAL IDUNA Gruppe ab. Das bedeutet für Sie einen effektiven Versicherungsschutz zu besonders günstigen Konditionen.
Rohbau-
Wohngbäude-
Feuerversicherung
versicherung
Bauherrenhaftpflichtvers.
Bauleistungsversicherung
Die Rohbau-Feuerversicherung versichert Ihr Eigenheim zunächst während der Bauzeit,
bis zu einem Jahr, gegen Feuerschäden. Mit dem Tag der Hausübergabe schließt sich eine
dreijährige Wohngebäudeversicherung an, die das fertige Haus gegen Schäden durch
Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel absichert.
Der Versicherungsbeitrag der Rohbau-Feuerversicherung und der Wohngebäudeversicherung wird im ersten Jahr von HELMA übernommen.
HELMA Eigenheimbau AG
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HELMA®-BauSchutzBrief
Bau- und Leistungsbeschreibung Ab dem zweiten Versicherungsjahr ist der Folgebeitrag zur Wohngebäudeversicherung von
Ihnen zu übernehmen. Die Laufzeit des Versicherungsvertrages für die Wohngebäudeversicherung beträgt zunächst 3 Jahre. Danach ist eine fristgerechte, jährliche Kündigung möglich. Die günstigen Konditionen bleiben Ihnen erhalten.
Die Bauherrenhaftpflichtversicherung gewährt Ihnen Versicherungsschutz für den Fall,
dass Sie aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen, privatrechtlichen Inhaltes, von einem Dritten auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden. Ein solcher Anspruch
kann zum Beispiel entstehen, wenn ein Besucher sich beim Betreten der Baustelle verletzt.
Die Bauleistungsversicherung schützt Sie vor finanziellen Schäden während der Bauzeit. Diese können z. B. durch Diebstahl oder mutwillige Zerstörung von festeingebautem
Material durch Dritte bzw. Schäden durch außergewöhnliche Witterungseinflüsse (Sturm)
entstehen.
Die Beiträge für die Bauherrenhaftpflicht- und die Bauleistungsversicherung übernimmt
HELMA in voller Höhe.
Die vorstehenden Bauversicherungen (Bauherrenhaftpflicht-, Bauleistungs-, Rohbau-Feuer- und Wohngebäudeversicherung) sind im Rahmen des HELMA®-BauSchutzBriefes nur
als Gesamtpaket erhältlich, eine Inanspruchnahme von Teilleistungen ist ausgeschlossen.
Im Fall der Eigeninitiative übernehmen Sie den Abschluss einer Bauherrenhaftpflicht-, Bauleistungs- und Rohbau-Feuerversicherung. Ein Nachweis ist vor Baubeginn als Kopie der
Versicherungspolicen und Beitragszahlungen HELMA zu übergeben.
Nach Abschluss der Bauphase bleibt der Schutz Ihres neuen HELMA Hauses unverzichtbar. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen zur Hausübergabe die Zusatzversicherungen
ƒƒ Ableitungsrohre
ƒƒ Erweiterte Elementarschadenversicherung sowie
ƒƒ KlimaPlus
zu Ihrer Wohngebäudeversicherung an. Sofern Sie Zusatzversicherungen abschließen, sind
die Beiträge hierfür von Ihnen zu tragen.
Bauzeitgarantie
Sie erhalten eine Bauzeitgarantie zur optimalen Planbarkeit Ihrer finanziellen Situation und
der Vermeidung von Doppelbelastungen, wie z. B. Miete und Hausfinanzierung während
der Bauphase.
Die vertraglich vereinbarten Zeiten berücksichtigen Ihren Wunsch nach einem termingerechten Einzug in Verbindung mit unserem hohen Qualitätsanspruch an ein massives und
wertbeständiges HELMA-Eigenheim.
HELMA Eigenheimbau AG
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Planungs- und Ingenieurleistungen
Bau- und Leistungsbeschreibung
3. Planungs- und Ingenieurleistungen
Vor Beginn der Planung benötigen wir von Ihnen Kanalplanungsunterlagen, das Bodengutachten mit Gründungsempfehlung, das Grundstücksnivellement, einen Lageplan entsprechend den Erfordernissen der Landesbauordnung (LBauO) und den für das Baugrundstück
gültigen Bebauungsplan.
Bei der Beschaffung der entsprechenden Unterlagen sind wir Ihnen gerne behilflich.
Nach Prüfung Ihrer Planungsunterlagen wird die Art des Antragsverfahrens festgelegt. Sind
alle baurechtlichen Vorgaben eingehalten, können Sie sich ggf. für ein Anzeigeverfahren
entsprechend der jeweiligen LBauO entscheiden. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der
kürzeren Bearbeitungszeit der Baubehörde und den geringeren Bearbeitungsgebühren.
Alternativ wird ein Baugenehmigungsverfahren durchgeführt.
Der Bauantrag wird entsprechend den Vertragsgrundrissen mit allen erforderlichen Zeichnungen und Berechnungen gefertigt und Ihnen zur Weiterleitung an die Baubehörde überreicht.
Der Bauantrag für eine Fertiggarage oder einen Carport ist in der Planungsleistung enthalten. Hierfür sind die Baueingabepläne und Typenstatik des Herstellers von Ihnen zur
Verfügung zu stellen.
Die statische Berechnung mit Nachweis für den Wärmeschutz, die Positions- und Bewehrungspläne in prüffähiger Form sowie bei Erfordernis der Nachweis für Schall- und Brandschutz sind im Leistungsumfang enthalten.
HELMA Eigenheimbau AG
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Allgemeines
Bau- und Leistungsbeschreibung Ihr zuständiger HELMA-Projektleiter ist während der Planungs-, Bau- und Gewährleistungszeit Ihr zentraler Ansprechpartner. Nachdem alle für die Planung Ihres Bauvorhabens
relevanten Unterlagen bei uns vorliegen, findet der Bemusterungstermin in der Regel innerhalb von 4 Wochen statt. An zwei aufeinander folgenden, mit Ihnen abgestimmten, Tagen
stehen Ihnen während der Bemusterung in unserem Bemusterungszentrum in Lehrte Ihr
Projektleiter sowie die Mitarbeiter der Planungs- und Bemusterungsabteilung hilfreich zur
Seite. Unsere fachkompetenten Mitarbeiter geben beratende Hilfestellung und Ideen zu
Ihrer Entscheidungsfindung.
Die Einmessung des Hauses auf dem Grundstück bzw. in der Baugrube ist von Ihnen direkt
beim Katasteramt oder einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur gegen Kostenübernahme zu beauftragen. Die Höhe Oberkante Kellerdecke bzw. Sohlplatte wird während
der Bemusterung mit Ihnen festgelegt.
4. Allgemeines
HELMA übernimmt für Sie die Verbrauchskosten für Wasser und Strom bis 500 € brutto.
Die Kosten für die Einrichtung von Baustrom und Bauwasser sowie den Energieverbrauch
zur Beheizung des Hauses sind nicht im Festpreis enthalten.
Ein Baustellen-WC mit regelmäßigem Reinigungsservice wird kostenfrei bis zur Hausübergabe aufgestellt.
HELMA Eigenheimbau AG
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Energetischer Standard
Bau- und Leistungsbeschreibung
5. Energetischer Standard
KfW-Effizienzhaus 70
Die Ausführung Ihres HELMA-Hauses erfolgt als KfW-Effizienzhaus 70. Damit unterschreiten wir den Primärenergiebedarf der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) um 30 %.
Die Angabe bezieht sich auf ein Ein- bzw. Zweifamilienhaus in der Standard-Ausführung mit
Referenzstandort nach DIN V 4701-10. Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV).
Bei einer individuellen Planung Ihres Projektes besteht durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren die Möglichkeit, dass die Kriterien des Prädikats KfW 70 zum Teil nur mit zusätzlichen Maßnahmen erreicht werden (bei z. B. fehlender Süd-Ausrichtung, Änderung der
Gebäudekubatur, Umplanung von Fenstern, Fenstertüren und Bädern, Sprossenfenstern,
Rollladenausführung, Nutzung und Beheizung der Kellerräume etc.). Nach Erstellung des
entsprechenden Wärmeschutznachweises für Ihr individuelles HELMA-Haus unterbreiten
wir Ihnen für die gegebenenfalls erforderlichen Zusatzmaßnahmen ein Angebot.
Luftdichtheit
Neben Maßnahmen des baulichen Wärmeschutzes besteht nach der Energieeinsparverordnung das Gebot, die Gebäudehülle luftdicht auszubilden.
Das erforderliche Lüftungskonzept wird vor Baubeginn und grundsätzlich mit dem Auslegungsluftwechsel als Vorgabewert nach DIN 1946 erstellt. Eine spätere Anpassung erfolgt
ausdrücklich nicht.
Zur Qualitätssicherung und zum Nachweis, dass die Anforderungen an die Luftdichtheit
von Gebäuden erfüllt sind, wird nach Fertigstellung des Hauses eine Luftdichtheitsprüfung
durchgeführt. Dieser sogenannte Minneapolis-Blower-Door-Test ist im Festpreis enthalten.
Das Messergebnis wird für Sie mit einem Zertifikat dokumentiert.
Sommerlicher Wärmeschutz
Zu errichtende Wohngebäude sind nach § 3 Absatz 4 der Energieeinsparverordnung so
auszuführen, dass die in der Verordnung festgelegten Anforderungen an den sommerlichen
Wärmeschutz eingehalten werden. Das könnte den zusätzlichen Einbau von fest installierten Verschattungseinrichtungen (z.B. Fensterläden, Rollläden, Jalousie, Raffstore, Lamellen, Markisen und/oder Vordächer) erforderlich machen. Diese Maßnahmen führen zu einer
Mehrinvestition für den Bauherrn. Im Zuge der EnEV-Berechnung wird HELMA feststellen,
in welchem Umfang ggf. entsprechende Maßnahmen erforderlich sind. Der Bauherr entscheidet auf dieser Grundlage, ob die erforderlichen Maßnahmen durch HELMA oder in
Eigenleistung ausgeführt werden sollen.
HELMA Eigenheimbau AG
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Erdarbeiten
Bau- und Leistungsbeschreibung 6. Erdarbeiten
Im Bereich der Baugrube wird der Mutterboden abgeschoben und zur Wiederverwendung
für Ihre Gartengestaltung getrennt gelagert. Hierfür ist eine ausreichende Lagerfläche auf
Ihrem Grundstück notwendig.
Die Baugrube bzw. Fundamentgräben werden ausgehoben und der Bodenaushub möglichst in unmittelbarer Nähe der Baugrube abgelegt.
Bei einem Haus auf Bodenplatte ist eine 25 cm dicke Sandplatte aus verdichtetem Füllkies
oder gleichwertigem ortstypischen Material bereits im Festpreis enthalten und wird in jede
Richtung ca. 50 cm über die Außenkanten Ihres geplanten Hauses hinweg ausgeführt.
Die Arbeitsraumverfüllung der Baugrube eines unterkellerten Hauses erfolgt bis auf die vorhandene Terrainhöhe mit dem vorhandenen Boden – sofern dieser geeignet ist. Schichtund grundwasserfreies Erdreich bis 50 cm unter den Fundamenten wird vorausgesetzt.
Auch wird ein planebenes Grundstücksterrain mit einer maximalen Mutterbodenschicht von
30 cm vorausgesetzt. Bei höher- bzw. tieferliegendem Gelände oder einer dickeren Mutterbodenschicht werden die Mehraufwendungen gesondert abgerechnet. Basis der Leistungsbeschreibung ist die Annahme des Lastfalles “Bodenfeuchte” gemäß DIN 18195, Teil 4.
Für die Bodenklassen 3 bis 5 nach DIN sind die vorgenannten Leistungen bei HELMA im
Festpreis enthalten. Für andere Bodenklassen erfolgt eine Zusatzkostenberechnung für alle
Erdarbeiten nach Aufwand. Die Abfuhr überschüssigen Bodens oder die Anfuhr fehlenden
Füllbodens ist nicht im Festpreis enthalten. Die eventuell anfallenden Mehrkosten werden
transparent aufgelistet. Die genaue Bodenbeschaffenheit wird durch einen von Ihnen beauftragten Geologen festgestellt. Bei der Beauftragung sind wir Ihnen gern behilflich. So ist
das Wichtigste gesichert: ein gutes Fundament für Ihr neues Haus.
HELMA Eigenheimbau AG
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Entwässerung
Bau- und Leistungsbeschreibung
7. Entwässerung
Die Entwässerungsrohre werden auf dem kürzesten Weg bis an die Kelleraußenwand
geführt. Bei einem nicht unterkellerten Haus ist eine Entwässerung unter der StahlbetonBodenplatte im Festpreis enthalten. Ansonsten werden die Schmutzwasserrohre direkt aus
dem Gebäude geführt. Die Entwässerungsleitungen im Gebäude sind selbstverständlich
im Festpreis enthalten und werden nach DIN über das Dach entlüftet. Unter Punkt
“20. Sanitärinstallation” werden die Leistungen näher beschrieben.
8. Gründung (Haus ohne Keller)
Ein nicht unterkellertes Haus erhält eine ca. 20 cm dicke
Stahlbeton-Bodenplatte mit einer 80 cm tiefen Frostschürze, bis 20 cm über das vorhandene Terrain. Sollten entsprechend der statischen Berechnung unter den tragenden Wänden Streifenfundamente erforderlich sein, beträgt
die Dicke der Bodenplatte ca. 15 cm. Zur energetischen
Verbesserung bekommt Ihr HELMA-Haus eine mind. 4 cm
dicke Untersohlendämmung. Nach statischen Erfordernissen werden die Bodenplatte aus WU-Beton und die
Frostschürze aus Beton hergestellt. Eine Ausführung der
Bewehrung mit Stahlfasern ist möglich. Der Einbau des
Fundamenterders erfolgt nach VDE-Vorschrift. Die Ausführung der Bodenplatte entspricht dem Lastfall “Bodenfeuchte”.
HELMA Eigenheimbau AG
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Gründung (Haus mit Keller)
Bau- und Leistungsbeschreibung 9. Gründung (Haus mit Keller)
Die Gründung des Kellers erfolgt als Flächengründung gemäß statischer Berechnung. Es
wird ein Fundamenterder nach VDE-Vorschrift eingebaut. Die lichte Rohbauhöhe beträgt ca.
2,25 m. Die Sockelhöhe des freiliegenden Kellers beträgt ca. 0,65 m und endet in Höhe der
Oberkante des fertigen Fußbodens im Erdgeschoss. Die Wände erhalten in diesem Bereich
eine Wärmedämmung entsprechend dem Energieeinsparnachweis sowie einen Feinputz.
Die Kellerdecke wird als Stahlbetondecke entsprechend der statischen Berechnung, unterseitig schalungsglatt, eingebaut. Die sich aus den Fertigteilen ergebenden Stoßfugen
werden in der Qualitätsstufe Q2 verspachtel.
Der Keller wird als Mauerwerkskeller ausgeführt und gehört grundsätzlich zum beheizten
Gebäudevolumen. Zur energetischen Verbesserung wird der Keller mit einer mind. 4 cm
dicken Untersohlendämmung sowie einer mind. 10 cm dicken Außenwanddämmung,
schwimmendem Estrich und dreifachverglasten Fenstern ausgeführt. Die Heizwärmeverteilung in den Kellerräumen erfolgt komfortabel über eine Fußbodenheizung.
Die Stahlbeton-Bodenplatte wird aus WU-Beton mit einer Dicke von ca. 20 cm, entsprechend der statischen Berechnung erstellt und gegen Bodenfeuchte abgedichtet.
Die Kelleraußenwände werden aus Kalksandsteinen nach statischen Erfordernissen, 30 cm
bzw. 36,5 cm dick, gemauert.
Gegen aufsteigende Feuchtigkeit erhalten die Kelleraußenwände eine horizontale Sperrung
nach DIN.
HELMA Eigenheimbau AG
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Erdgeschoss und ­Obergeschoss
Bau- und Leistungsbeschreibung
Die Innenwände werden aus Kalksandsteinen in den erforderlichen Dicken entsprechend
der statischen Berechnung gemauert. Die Wände des Vorkellers erhalten einen Gipsmaschinenputz bzw. werden mit Gipskartonplatten verkleidet. Bei allen übrigen Kellerwänden
mit sichtbarer Mauerwerksstruktur werden die Fugen zugewischt.
Unter Terrain erhalten die Kelleraußenwände eine Abdichtung gegen Bodenfeuchte mittels
einer elastischen Bitumen-Dickbeschichtung.
10. Erdgeschoss und ­Obergeschoss
Seit Jahrtausenden entsteht aus den Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft ein Baumaterial von unvergleichlicher Zweckmäßigkeit und Attraktivität. In den Disziplinen Wärmeschutz,
Speichervermögen, Schallschutz, Strahlungsschutz, Feuchteschutz und Ökologie spielt Ton
in der ersten Liga. HELMA baut Ihr Haus aus diesem unvergleichlichen Material.
Die Außenwände mit Putzfassade werden mit Ziegelwandelementen aus 17,5 cm dicken,
porosierten H
­ ochlochziegeln (Fabrikat z. B. Unipor oder Poroton) sowie 16 cm dicken
Polystyrol-Hartschaum-Dämmplatten erstellt. Für die Fassade wird ein strukturierter
Silikonharz­
-Spachtelputz mit eingebettetem Armierungsgewebe, gemäß Mustervorlage,
erstellt. Der Außenputz wird mit einem
Hellbezugswert zwischen 75 und 100 %
(schwarz = 0 %, weiß = 100 %) ausgeführt.
Die Außenwände haben eine Gesamtdicke von
ca. 34,5 cm. Die lichte Geschossrohbauhöhe
ca. 80 %
beträgt ca. 2,625 m, im Bundesland Berlin ca.
ca. 75 %
Hellbezugswert
2,75 m.
HELMA Eigenheimbau AG
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Dachgeschoss
Bau- und Leistungsbeschreibung Bei der Ausführung als monolithisches Mauerwerk wird ein 36,5 cm dicker Ziegel mit der
Wärmeleitfähigkeit Lambda 0,09 W/mK eingesetzt. Die Fassade erhält einen zweilagigen
mineralischen Aussenputz mit einem Egalisationsanstrich auf Silikat-Basis. Die Farbgebung
ist wie zuvor beschrieben möglich.
Die Außenwände mit Verblenderfassade werden mit Ziegelwandelementen aus 17,5 cm dicken, porosierten Hochlochziegeln
(Fabrikat z. B. Unipor oder Poroton), einer Luftschicht, ausgefüllt
mit ca. 16 cm dicker Kerndämmung aus Mineralfaser und einer
Verblendung mit 10-11,5 cm dickem Ziegelmauerwerk erstellt.
Bei dieser Ausführung haben die Außenwände eine Gesamtdicke von mindestens 44,5 cm. Das Verblendmauerwerk wird
zementgrau gefugt. Es werden nur hochwertige Markenfabrikate (z. B. Röben) verarbeitet. Die Verblendsteine können Sie
in Abstimmung mit allen weiteren Details der Außengestaltung
Ihres H
­ELMA-Hauses in der umfangreichen Ausstellung im
­HELMA-Bemusterungszentrum auswählen.
Poroton-Plan-T-Ziegel
Sollte ein anderer Außenwandaufbau notwendig werden, behält das Haus die angegebenen Außenmaße und die Wohnfläche verändert sich entsprechend.
Aufgrund von statischen Erfordernissen kann es vorkommen, dass Außenwandteilbereiche
in Stahlbeton oder mit Stahlträgern (z. B. Fensterstürze) ausgeführt werden.
Die Innenwände werden ebenfalls massiv mit Ziegelwandelementen aus Hochlochziegeln
erstellt; Dicke nach statischen Erfordernissen.
11. Dachgeschoss
Die Giebel- und Innenwände des Dachgeschosses werden ebenfalls massiv mit Ziegelwandelementen aus porosierten Hochlochziegeln erstellt; Dicke nach statischen Erfordernissen. Die lichte Geschossrohbauhöhe beträgt ca. 2,695 m.
Sofern ein Drempel vorgesehen ist, wird auch dieser in Massivbauweise ausgeführt.
Die Decke und die Dachschrägen erhalten eine Wärmedämmung aus Mineralfaser, mind.
18 cm dick und werden mit Gipskartonplatten verkleidet und mit Qualitätsstufe Q2 verspachtelt. Erforderliche Abseitenwände/-verkleidungen werden ebenfalls aus Gipskartonplatten hergestellt.
HELMA Eigenheimbau AG
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Geschossdecken
Bau- und Leistungsbeschreibung
12. Geschossdecken
Die Geschossdecken in den Wohngeschossen werden als Stahlbetondecken entsprechend der statischen Berechnung, unterseitig schalungsglatt, eingebaut. Die Stoßfugen
der Decken werden in Qualitätsstufe Q2 verspachtelt.
Bei einem Haus bis 30° Dachneigung wird die Decke zum Dachboden/-raum aus Holzbinderuntergurten mit Gipskartonverkleidung, verspachtelt in Qualitätsstufe Q2 und mit einer
Wärmedämmung aus Mineralfaser hergestellt. Die Kehlbalkendecke im Dachgeschoss ist
ähnlich aufgebaut.
13. Dachkonstruktion
Bei der statischen Berechnung der Dachkonstruktion wird mit einer Schneelast von bis zu
1,1 kN/m² gerechnet. Sollte das Baugrundstück in einem Bereich mit höherer geforderter
Bemessungsgröße liegen, erfolgt eine Zusatzkostenberechnung nach tatsächlichem Mehraufwand.
Geneigtes Dach
Das Dach wird nach statischen und konstruktiven Erfordernissen als Binderkonstruktion
oder als Kehlriegel- bzw. Pfettendach ausgeführt.
Sofern im Hausvertrag nichts anderes vereinbart ist, beträgt der Dachüberstand an den
Giebeln ca. 30 cm und an den Traufen (und First beim Pultdach) ca. 50 cm, bei Walm­
dächern umlaufend ca. 50 cm.
HELMA Eigenheimbau AG
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Dachkonstruktion
Bau- und Leistungsbeschreibung Die Giebelüberstände und die Gesimskästen werden mit
gehobelten Fichtenprofilbrettern mit Nut und Feder, A-Sortierung, weiß oder farblos, offenporig grundiert, längs verschalt.
Die Dacheindeckung erfolgt mit hochwertigen Tondachziegeln (Fabrikat z. B. Röben) oder mit Betondachsteinen (Fabrikat z. B. Braas). Die Modell- und Farbauswahl
erfolgt in der umfangreichen Ausstellung im HELMA-­
Bemusterungszentrum. Unter der Dacheindeckung wird
eine diffusionsoffene U
­ nterspannbahn angebracht. Außerdem sind im Festpreis alle erforderlichen Formteile für Ortgang, First, Grat und Lüftung enthalten.
Abb. enthält Sonderfarben
Eine Dachgaube besteht aus einer Holzfachwerkkonstruktion, wobei die Stirnfläche und
seitliche, senkrechte Gaubenwandflächen mit gehobelten Fichtenprofilbretter, offenporig
grundiert verkleidet werden.
Nach Kundenwunsch oder regionalen Gegebenheiten sind gegen entsprechende Kostenberechnung auch sichtbare, gehobelte Sparrenköpfe mit aufliegender Verschalung sowie sichtbare, gehobelte Pfettenköpfe möglich. Querverschalte Giebelüberstände können
ebenfalls gegen entsprechende Kostenberechnung beauftragt werden.
HELMA Eigenheimbau AG
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Dachkonstruktion
Bau- und Leistungsbeschreibung
Flachdach
Das Dach wird als Warmdach nach statischen und konstruktiven Erfordernissen entweder
aus ­Stahlbetonfertigteilen oder aus Holzbalken gemäß dem Punkt “12. Geschossdecken”mit einer umlaufenden ca. 50 cm hohen Attika mit Zinkblechabdeckung ausgeführt.
Die Abdichtung erfolgt mit UV-beständigen Dachbahnen entsprechend den Flachdachrichtlinien des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Das erforderliche Gefälle wird durch einen
Gefälleestrich bzw. eine Gefälledämmung hergestellt.
Die Entwässerung erfolgt mittels Bodeneinläufen durch die Attika und über die im nachfolgenden Absatz beschriebenen Fallrohre.
Dachklempner- / Spenglerarbeiten
Die Dachrinnen werden aus Titanzinkblech als halbrunde, vorgehängte Dachrinnen mit Einhangblechen,
­einschließlich aller erforderlichen Formstücke, ausgeführt.
Die Fallrohre bestehen ebenfalls aus Titanzinkblech. Am
Fallrohrende wird ein Standrohr aus verzinktem Stahl
mit Reinigungsöffnung, optisch passend zum Fallrohr,
angebaut. Sollte eine Versickerung des Regenwassers
vorgeschrieben oder erforderlich sein, so wird anstelle
des Standrohres ein Auslaufbogen aus Titanzinkblech
angesetzt.
Foto enthält Sonderausstattung
HELMA Eigenheimbau AG
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Hauseingangstür und Fenster
Bau- und Leistungsbeschreibung 14. Hauseingangstür und Fenster
Alle Fenster, Fenstertürelemente und die Hauseingangstür werden nach den Planungsunterlagen entsprechend dem Stand der Technik montiert und abgedichtet. Zur Vermeidung
von Wärmeenergieverlusten werden dabei ausschließlich moderne, witterungsbeständige
6-Kammer-Profil-Rahmen aus weißem Kunststoff mit pflegeleichten, glatten Oberflächen
verwendet.
Hauseingangstür
Rahmen und Flügel sind aus Kunststoff und mit einem
Stahlrohr verstärkt, wobei die Verstärkung im Flügel rundum mit Eckverbindern verschweißt ist. Die thermisch getrennte Bodenschwelle besteht aus Aluminium mit Auflaufdichtung und Wetterschenkel.
Die Füllung für die Hauseingangstür besteht ebenfalls
aus weißem Kunststoff mit hochdämmendem Kern.
Die Türfüllung wählen Sie aus verschiedenen Modellen,
z. B. von dem Hersteller Rodenberg, aus. Alle HaustürModelle haben eine umlaufende Lippendichtung. Lichtausschnitte erhalten Wärmeschutzverglasung. Zum verbesserSchwenkriegel-Arretierung
ten Einbruchschutz sind alle Türen mit einer 3-fach Verriegelung mit Schwenkriegel-Arretierung und einem Sicherheitsbeschlag mit Zylinderschloss
inkl. Kernziehschutz ausgestattet. Der Beschlag besteht innen aus einer Wechselgarnitur,
weiß oder alufarben, außenseitig mit Stoßgriff in Edelstahloptik. Sofern im Grundriss dargestellt, ist ein feststehendes und fest verglastes Seitenteil ebenfalls im Festpreis enthalten.
HELMA Eigenheimbau AG
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Hauseingangstür und Fenster
Bau- und Leistungsbeschreibung
Fenster
Dreh-Kipp-Beschlag mit Aushebelschutz
Die Fenster und Fenstertüren in den Wohngeschossen und im Kellergeschoss bestehen
aus 6-Kammer-Markenprofilen z. B. von Aluplast mit Wärmeschutzverglasung (Ug-Wert
0,7 W/m²K, nach DIN). Zu öffnende Fensterflügel erhalten eine umlaufende, witterungsbeständige Lippendichtung. Ein Aushebelschutz und umlaufende Pilzkopfverriegelung der
Dreh-Kipp-Beschläge für die Flügel bietet zusätzliche Sicherheit.
Dachflächenfenster
Dachflächenfenster werden als Hoch-Schwingfenster in Kunststoff, weiß, mit Wärmedämmblock, z. B. Fabrikat Roto Designo R7 blueLine mit Wärmeschutzverglasung (UgWert 1,0 W/m²K, nach DIN) eingebaut. Dieser Fenstertyp bietet eine große Kopffreiheit
durch die im oberen Drittel gelagerte Schwingachse und verfügt über eine Einhandgriffbedienung, unten, für alle Funktionen.
HELMA Eigenheimbau AG
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Fensterbänke
Bau- und Leistungsbeschreibung 15. Fensterbänke
Die Außenfensterbänke bestehen aus wartungsfreiem, witterungsbeständigem Leichtmetall (natur eloxiert oder weiß pulverbeschichtet). Die Unterseiten der Fensterbänke erhalten
einen Antidröhnstreifen zur schalltechnischen Entkopplung. Im Erdgeschoss werden bei zu
öffnenden, bodentiefen Fenstertüren Natursteinfensterbänke
eingebaut. Bei Ausführung mit Verblendmauerwerk werden,
mit Ausnahme von Gaubenfenstern, Natursteinfensterbänke
eingebaut oder Fensterbänke aus einer Verblenderrollschicht
hergestellt.
Die Innenfensterbänke für alle Fenster in den Wohngeschossen bestehen aus Agglo-Marmor (Breccia-Aurora, Perlato-Appia) oder wahlweise Marmor Micromarmor Blanco
bzw. Micro Carrara. In Bädern, Duschen und WC’s werden
die Fensterbänke gefliest. Dachflächenfenster erhalten eine
Schräge aus Gipskarton.
Die Kellerfenster erhalten innen und außen als Fensterbank
eine Estrichschräge.
Abb. v. oben: Breccia-Aurora,
Micromarmor Blanco, Perlato-Appia
16. Innenputz
Die gemauerten Wandflächen in den Wohngeschossen und im Vorkeller erhalten einen einlagigen, geglätteten Gips- oder Gips-Kalk-Putz, Qualitätsstufe Q2. Das Treppenhaus (Vorkeller, Diele, Flur) erhält evtl. teilweise einen Trockenputz aus Gipskartonplatten.
HELMA Eigenheimbau AG
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Estricharbeiten
Bau- und Leistungsbeschreibung
17. Estricharbeiten
In allen Geschossen wird ein Zement-Estrich auf Wärme/Trittschalldämmung entsprechend
den DIN-Vorschriften schwimmend verlegt. Dies führt zu einem sehr guten Schallschutz in
Ihrem Wohnhaus. Im Kellergeschoss richtet sich die Estrichausführung nach der Nutzung
(Verbundestrich/Estrich auf Wärmedämmung). Im Erdgeschoss (ohne Keller) beträgt der Fußbodenaufbau ca. 17 cm. Es wird ein Estrich auf ca. 9 cm Wärme- und Trittschalldämmung
eingebracht.
Im Dach/Obergeschoss beträgt der Fußbodenaufbau ca. 12 cm. Wird eine Lüftungsanlage
eingebaut erhöht sich der Fußbodenaufbau auf ca. 15 cm. Der Estrich wird armiert ausgeführt soweit Bodenfliesen vorgesehen sind.
18. Fliesenarbeiten
Es werden feinkeramische Bodenfliesen in Bad, Dusche, WC, Küche und Diele verlegt und
zementgrau gefugt.
Die Wände werden im Dünnbettverfahren – im Raum Bad, Dusche und im WC bis 1,40 m
Höhe – rundum und im Bereich der Dusche deckenhoch verfliest und in zementgrau gefugt.
Bei Bädern/Duschen im Dachgeschoss erhalten die Dachschrägen keine Wandfliesen.
Die Verfliesung der Badewanne, der Duschwanne sowie eventueller Rohrverkleidungen ist
im Festpreis enthalten. Die sich aus den wandhängenden WC-Anlagen ergebenden Ablagen
werden mit verfliest. Eine verflieste Ablage hinter dem Waschtisch ist ebenfalls enthalten.
Alle Fliesen können in einer umfangreichen, von HELMA autorisierten Ausstellung durch den
Bauherrn ausgesucht werden. Es werden nur Markenfabrikate, z. B. von Grohn ­Keramik,
Steuler, Marazzi, verarbeitet. Der Material-Verrechnungspreis beträgt 30,- €/m² einschließlich MwSt. (Brutto-Verkaufspreis) für alle Fliesen bis zu einem Format von 30 x 60 cm an
Wand und Boden. Bei Wahl von Mosaikfliesen oder größeren Fliesenformaten erfolgt für
den erhöhten Verlegeaufwand eine Mehrpreisberechnung.
In Teilbereichen erfolgt die Verfugung aus einem dauerelastischen Material. Hierbei handelt
es sich um Wartungsfugen.
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Estricharbeiten
Bau- und Leistungsbeschreibung HELMA Eigenheimbau AG
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Heizungsanlage
Bau- und Leistungsbeschreibung
19. Heizungsanlage
Für die Heizungs- und Warmwasserversorgung wird ein Wasserhärtegrad bis max.
14 °dH vorausgesetzt. Bei nicht unterkellerten Häusern wird eine betriebsfertige, erdgasbetriebene Brennwertanlage (Markenfabrikat z. B. von Brötje) mit einem bivalenten,
ca. 300-l-Solar-Warmwasserspeicher installiert. Die Kapazität der Anlage wird nach der
­Wärmebedarfsberechnung bemessen und grundsätzlich für einen 4-Personenhaushalt mit
normalem Warmwasserbedarf ausgelegt. Die Brennwertanlage hat eine energiesparende,
witterungsabhängige Regelung mit Nachtabsenkung über einen Außentemperaturfühler
und arbeitet raumluftunabhängig.
In der Dachfläche wird eine ebenfalls betriebsfertige Solaranlage zur Brauchwassererwärmung mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 5 m² montiert. Es werden Flachkollektoren als Indachmontage (Markenfabrikat, z. B. von Brötje oder Buderus) verarbeitet.
Sollte eine Indachmontage nur in einer geteilten Anlage möglich sein (Platzproblem) oder
aus technischen Gründen nur mit einem erhöhten Aufwand, erfolgt die Installation der Solarkollektoren als Aufdachmontage. Sofern ein Flachdach zur Ausführung kommt, werden
die Sonnenkollektoren aufgeständert.
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Heizungsanlage
Bau- und Leistungsbeschreibung Luft/Wasser-Wärmepumpe NIBE Split
Bei unterkellerten Häusern wird eine betriebsfertige Luft/
Wasser-Wärmepumpe (Markenfabrikat z. B. von NIBE) installiert. Die Leistung der Wärmepumpe wird nach der Wärmebedarfsberechnung bemessen.
Die Wärmeabgabe in den Wohnräumen der Wohngeschosse erfolgt über ein Warmwasser-Fußbodenheizungssystem bestehend aus Heizschlaufen inklusive Trägerplatten und erforderlicher Dämmung. Sofern ein Keller
vorhanden ist, wird dieser ebenfalls mit einer Warmwasser-Fußbodenheizung ausgestattet. Im Heizungs-/Hauswirtschaftraum befindet sich kein Heizungssystem. Dieser
Raum wird jedoch als unbeheizter Nebenraum gedämmt
und somit zur Gebäudehülle nach EnEV (Ein-Zonen-Modell)
gerechnet. Jedes Wohngeschoss erhält einen weiß lackierten Aufputz-Verteilerschrank, in dem die Heizkreisverteiler
und die Stellantriebe montiert werden. Zur individuellen
Regelung der Raumtemperatur erhält jeder Wohnraum zusätzlich ein Raumthermostat als Aufputz-Installation.
NIBE Wärmespeicher
Bäder und Duschen erhalten, sofern nach
der Heizlastberechnung erforderlich, zusätzlich zum Fußbodenheizungssystem
einen weißen, einbrennlackierten Plattenheizkörper mit Thermostatventil.
Wir beraten Sie gern zu alternativen Heiztechniken. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem
HELMA-Fachberater.
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Sanitärinstallation
Bau- und Leistungsbeschreibung
20. Sanitärinstallation
Alle Warm- und Kaltwasserrohre werden entsprechend den örtlichen Erfordernissen aus
Kunststoff- oder Verbundrohr verlegt und fachgerecht ummantelt. Warm- und Kaltwasseranschlüsse sind vorgesehen in Bad, Dusche, WC und Küche. Die Heizung erhält einen
Kaltwasseranschluss.
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Sanitärobjekte
Bau- und Leistungsbeschreibung Zur Schonung der Armaturen und der Rohrleitungen werden hinter der vom Versorgungsträger installierten Wasseruhr ein Feinfilter und ein Druckminderer eingebaut. Damit werden
mögliche Fließgeräusche und eine Verschmutzung der Rohrleitungen deutlich reduziert.
Zur Reduzierung von Energieverlusten werden HELMA-Häuser ohne Zirkulationsleitungen
geplant und ausgeführt. Nur wenn Leitungslängen nicht sinnvoll kurz gehalten werden können, wird eine Zirkulationsleitung ausgeführt.
Der unter dem Bad liegende Kellerraum oder der Heizungskeller erhält in unmittelbarer
Nähe des Schmutzwasserfallrohres einen Waschmaschinenanschluss, bestehend aus einem Kaltwasserzapfhahn und einer direkten Ableitung zum Abflussrohr. Ein Haus ohne
Keller erhält diesen Anschluss im Hauswirtschaftsraum.
Im Bereich des HWR bzw. der Wasseruhr wird eine frostsichere Außenzapfstelle mit automatischer Entleerung der frostgefährdeten Leitungsbereiche installiert.
Die Schmutzwasserrohre werden aus HT-Rohr installiert und auf dem kürzesten Weg von
den Objekten bis an die Kelleraußenwand geführt. Bei einem Haus ohne Keller werden die
Schmutzwasserrohre von den Objekten bis an die Anschlussstelle in der Stahlbeton-Bodenplatte geführt. Die Entlüftungsrohre bestehen ebenfalls aus HT-Rohr und werden an
einen Dachformstein mit Strangentlüfter angeschlossen.
21. Sanitärobjekte
Für die Objekte aus Keramik steht die Serie D-Code der Fa. Duravit oder die Markenlinie
Clivia der Fa. VIGOUR in elegantem Weiß zur Auswahl.
Für alle Einhandmischer kommt das Modell Eurosmart Cosmopolitan der Fa. Grohe zur
Ausführung.
Objekte Bad
Eingebaut wird eine Körperformbadewanne aus Acryl oder
emailliertem Stahlblech (Fabrikat z. B. Bette, Kaldewei, Ideal
Standard, Hoesch), ca. 170/75 cm, in einem Polystyrol-Hartschaum-Wannenträger (PSH-Wannenträger) mit Excenter-Abund Überlaufgarnitur, Wannenfüll- und Brause-Einhandmischer als Wandaufputzarmatur, Handbrause mit Flexschlauch
und Wandhalterung.
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Sanitärobjekte
Bau- und Leistungsbeschreibung
Zusätzlich zur Badewanne wird eine Duschwanne aus Acryl (z. B.Fabrikat Ideal Standard),
Größe nach Ihrer Wahl und Platzmöglichkeit, ca. 75/90/6,5 cm, ca. 80/80/6,5 cm oder ca.
90/90/6,5 cm in einem ca. 17 cm hohen Polystyrol-­Hartschaum-Wannenträger (PSH-Wannenträger) mit Brause-Einhandmischer als Wandaufputzarmatur inkl. Handbrause mit Flexschlauch und ca. 90 cm verchromter Wandstange installiert.
Weiterhin werden ein Waschtisch aus
Keramik ca. 65 cm breit, ein Einhandmischer mit Excenter-Ablaufgarnitur sowie ein Tiefspül-WC, wandhängend, aus
Keramik, mit Kunststoffsitz und Unterputzspülkasten mit Spartaste (Fabrikat z.
B. Grohe Dal, Geberit, CONEL) installiert.
Objekte Dusche
In der Dusche wird eine Duschwanne aus
Acryl (z. B. Fabrikat Ideal Standard), Größe
nach Ihrer Wahl und Platzmöglichkeit, ca.
75/90/6,5 cm, ca. 80/80/6,5 cm oder ca.
90/90/6,5 cm in einem ca. 17 cm hohen
Polystyrol-Hartschaum-­Wannenträger
(PSH-Wannenträger) mit Brause-Einhandmischer als Wandaufputzarmatur
inkl. Handbrause und Flexschlauch und
ca. 90 cm verchromter Wandstange installiert. Zusätzlich werden die unter dem
folgenden Punkt “Objekte WC” aufgeführten Objekte eingebaut. Wahlweise und nach Platzmöglichkeit kann anstelle des Handwaschbeckens auch ein Waschtisch aus Keramik, ca.
65 cm breit, installiert werden.
Objekte WC
Im WC werden sowohl ein Handwaschbecken aus Keramik, ca. 45 cm breit, mit Einhandmischer und Excenter-Ablaufgarnitur wie auch ein Tiefspül-WC, wandhängend, aus Keramik, mit Kunststoffsitz und Unterputzspülkasten mit Spartaste (Fabrikat z. B. Grohe Dal,
Geberit, CONEL) installiert.
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Sanitärobjekte
Bau- und Leistungsbeschreibung HELMA Eigenheimbau AG
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Elektro- und Netzwerkinstallation
Bau- und Leistungsbeschreibung
22. Elektro- und Netzwerkinstallation
Elektroinstallation
Die gesamte Installation wird nach den einschlägigen Vorschriften (DIN, VDE und EVU)
ausgeführt. Die Ausstattung der einzelnen Räume (siehe nachfolgende Seiten) kann von
den Vorgaben der DIN abweichen. Die Installation erfolgt in den Wohngeschossen als Unterputz-Installation, im Kellergeschoss bzw. im Hauswirtschaftsraum bei einem Haus ohne
Keller im Wandbereich als Aufputz-Installation. Die Stromverteilung besteht aus Hausanschlusskasten, Zählerschrank, Zähler und Stromkreisverteiler. Der Hausanschlusskasten
und der Zähler werden vom örtlichen Versorgungsunternehmen geliefert und montiert. Die
Lieferung und Montage des Zählerschrankes und des Stromkreisverteilers sind im Festpreis enthalten. Weiterhin ist das Liefern und Verlegen des Anschlusskabels zwischen
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Elektro- und Netzwerkinstallation
Bau- und Leistungsbeschreibung ­ ausanschlusskasten, Zähler und Stromverteiler enthalten, wenn sich der HausanschlussH
kasten im Haus befindet. Die Großflächenschalter und Steckdosen werden in Reinweiß
installiert. Es werden nur Markenfabrikate (z. B. Merten oder Busch-Jaeger) eingebaut.
Netzwerkinstallation
In den Räumen Wohnen, Kinderzimmer, Gästezimmer und Büro werden multimediale Anschlussdosen Fabrikat Homeway für Rundfunk/Fernsehen, Telefon und Computer installiert. So können Sie flexibel entscheiden, in welchem Raum zu welchem Zeitpunkt welche
Nutzung möglich sein soll.
Die Leitungsführung wird bis zur Anschlussstelle für Telekommunikation eingebaut und auf
ein Patchfeld aufgelegt. Sie kaufen Ihre aktiven Komponenten und verbinden mittels Stecker die jeweils gewünschten Funktionen je Raum.
Multimediadose für
 Telefon
 Satellit / Fernsehen
 Computer
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Elektro- und Netzwerkinstallation
Bau- und Leistungsbeschreibung
Ausstattung der einzelnen Räume:
Wohnen:
ƒƒ 2 Deckenauslässe mit separater Ausschaltung
ƒƒ 5 Steckdosen
ƒƒ 1 Multimediale Netzwerkdose
Terrasse:
ƒƒ 1 Steckdose schaltbar von innen
ƒƒ 1 Wandauslass schaltbar von innen
Schlafzimmer:
ƒƒ 1 Deckenauslass mit Ausschaltung
ƒƒ 2 Doppelsteckdosen
ƒƒ 1 Steckdose
Merten, Serie M-Smart
Kinderzimmer/Gast/Büro:
ƒƒ 1 Deckenauslass mit Ausschaltung
ƒƒ 3 Steckdosen
ƒƒ 1 Multimediale Netzwerkdose
Küche:
ƒƒ 1 Deckenauslass mit Ausschaltung,
ƒƒ 2 Doppelsteckdosen im Arbeitsbereich
ƒƒ 1 Herdanschlussdose
ƒƒ 1 Spülmaschinensteckdose
ƒƒ 1 Kühlschranksteckdose
ƒƒ 1 Steckdose für Dunstabzugshaube
Bad/Dusche: ƒƒ 1 Deckenauslass mit Ausschaltung
ƒƒ 1 Wandauslass
ƒƒ 1 Steckdose
WC:
ƒƒ 1 Wandauslass mit Ausschaltung
Eingangsbereich:
ƒƒ 1 Wandauslass (außen) und Ausschaltung (innen)
ƒƒ 1 Klingelmulde und Gong
Busch-Jaeger, Serie Reflex
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Elektro- und Netzwerkinstallation
Bau- und Leistungsbeschreibung Diele/Flur/Galerie:
ƒƒ 1 Wechselschaltung
ƒƒ 1 Deckenauslass
ƒƒ 1 Steckdose
Hauswirtschaftsraum:
ƒƒ 1 Deckenauslass mit Ausschaltung
ƒƒ 1 Steckdose
ƒƒ 1 Waschmaschinen-Steckdose
ƒƒ 1 Stromanschluss für Heizungsanlage
Vorkeller:
ƒƒ 1 Wechselschaltung
ƒƒ 1 Deckenauslass
Kellerräume: ƒƒ 1 Wandbrennstelle mit Ausschaltung neben der Tür
ƒƒ 1 Steckdose unter dem Schalter
Dachboden/-raum:
ƒƒ 1 Brennstelle mit Ausschaltung
Sonstige Räume:
ƒƒ 1 Deckenauslass mit Ausschaltung
ƒƒ 1 Steckdose
Die Anordnung der Elektroinstallation wird zwischen Ihnen und dem Elektromeister individuell festgelegt.
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Rauchmelder
Bau- und Leistungsbeschreibung
23. Rauchmelder
Für die Bereiche Schlafzimmer, Kinderzimmer, Gästezimmer und Flur sind Rauchmelder im
Festpreis enthalten. Sie warnen akustisch, wenn sich Rauch im Haus ausbreitet. Die Rauchmelder werden Ihnen bei der Hausübergabe in der erforderlichen Stückzahl zur Selbstanbringung
nach Durchführung der Malerarbeiten und individueller Möblierung übergeben.
24. Innentüren
Es werden endbehandelte Röhrenspanstegtüren mit einem Echtholzfurnier aus Buche oder
mit einer strapazierfähigen CPL-Beschichtung, Farbauswahl nach Mustervorlage, mit Gehrungszargen, eingelegter Gummidichtung, Buntbartschloss und einer Edelstahl-Drückergarnitur mit Rosette eingebaut. Die Türblatthöhe beträgt nach Ihrer Wahl und Platzmöglichkeit ca. 2 m oder ca. 2,10 m.
CePaL Ahorn Exklusiv
CePaL Esche weiß
CePaL Grau Premium
CePaL Pirus Terra
CePaL weiß
25. Treppen
In den Wohngeschossen wird wahlweise bzw. nach Grundrissgestaltung eine Wangentreppe, Holzart Buche bunt keilgezinkt mit lackierter Oberfläche, Geländerstäbe in Holz oder
eine Holztreppe als geländertragende Konstruktion z. B. System “Treppenmeister”, Holzart
Kernbuche keilgezinkt, Oberfläche geölt oder lackiert, mit runden Geländerstäben in Holz
oder pulverbeschichtetem Stahl eingebaut.
Im Kellergeschoss wird eine Stahlharfentreppe mit geölten
Trittstufen aus Kernbuche, keilgezinkt montiert. Es wird ein zu
den Stufen passender Handlauf montiert. Auf Wunsch kann
diese Treppe auch in den Wohngeschossen ausgeführt werden.
Zum Dachboden/-raum wird eine wärmegedämmte Einschubtreppe mit einem matt-weißen und endbehandelten
Deckel (z. B. Fabrikat Dolle oder Roto) eingebaut.
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Rauchmelder
Bau- und Leistungsbeschreibung Wohnbeispiel:
Foto enthält Sonderausstattung
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Ausbaufähiges Dachgeschoss
Bau- und Leistungsbeschreibung
26. Ausbaufähiges Dachgeschoss
Ein ausbaufähiges Dachgeschoss wird ab einer Dachneigung von mindestens 31° angeboten.
Es sind bereits alle Versorgungsleitungen in das ausbaufähige Dachgeschoss geführt, um
den Ausbau zu erleichtern. Im Einzelnen sind dies: je eine Leitung Warm- und Kaltwasser,
Abwasser, Heizung sowie eine Elektroleitung. Die Leistung der Heizungsanlage ist bereits
ausreichend für den späteren Dachausbau ausgelegt.
Auf dem Rohfußboden des ausbaufähigen Dachgeschosses wird eine Wärmedämmung
aus Mineralfaser entsprechend dem Energieeinsparnachweis für das bereits ausgebaute
Dachgeschoss verlegt.
Weiter sind im Festpreis eine Geschosstreppe zum Dachgeschoss und der Abschluss des
Treppenhauses durch Treppenhauswände enthalten. Diese sind zum Treppenhaus verputzt
oder mit Gipskartonplatten verkleidet. Die Treppenhausdecke wird wärmegedämmt und
mit Gipskartonplatten verkleidet. Eine Tür zum Dachgeschoss wird, wie unter Innentüren
beschrieben, eingebaut.
In den Giebelflächen sind bereits die nach den Planungsunterlagen vorgesehenen Fenster,
jedoch ohne innere Fensterbank, eingebaut.
27. Leistungen bei einem Zweifamilienhaus
Die Elektroinstallation wird entsprechend Punkt “22. Elektro- und Netzwerkinstallation“ ausgeführt, wobei getrennte Zählerplätze je Wohneinheit und eventuell vorhandenen Gemeinschaftsräumen vorgesehen werden.
Die Verbrauchsmengen von Heizenergie sowie von Kalt- und Warmwasser können über
Wärmemengenzähler oder sonstige Installationen getrennt für jede Wohneinheit abgelesen
werden. Die Bruttokollektorfläche, der unter Punkt “19. Heizungsanlage” beschriebenen
Solaranlage, beträgt mind. 7,5 m² und das Fassungsvermögen des Warmwasserspeichers
beträgt ca. 500 l. Die Kapazität der Anlage wird nach der Wärmebedarfsberechnung bemessen und maximal für 8 Personen mit normalem Warmwasserbedarf ausgelegt.
Für die zweite Wohnung wird selbstverständlich auch ein Waschmaschinenanschluss vorgesehen.
Die Wohnungseingangstüren werden schallgedämmt, mit Spion und Sicherheitsbeschlägen ausgeführt.
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Besonderheiten bei einem Doppelhaus
Bau- und Leistungsbeschreibung 28. Besonderheiten bei einem Doppelhaus
Es wird davon ausgegangen, dass beide Doppelhaushälften gleichzeitig gebaut werden.
Außerdem gehen wir davon aus, dass diese weder höhen- noch seitenversetzt sind und die
Haustrennwände (jeweils Wand zur zweiten Doppelhaushälfte) gleiche Außenabmessungen
haben.
Sollte die Nachbarhälfte später errichtet werden, so können für die Ausführung der Haustrennwand zusätzliche Maßnahmen (z. B. besondere Abdichtungen gegen Feuchtigkeit,
spezielle Gründungsmaßnahmen etc.) erforderlich werden, welche nicht im Leistungsumfang enthalten sind.
Bei Anbau an ein bereits bestehendes Haus muss vor Baubeginn in jedem Fall die Tragfähigkeit des Bodens im Bereich der zur erstellenden Haustrennwand durch Sie nachgewiesen sowie der bauliche Zustand der bereits bestehenden Haustrennwand dokumentiert
werden.
29. Eigenleistungen
Eigenleistungen sind grundsätzlich möglich. Es können jedoch nur komplette Gewerke aus
dem Leistungsumfang der Bau- und Leistungsbeschreibung herausgenommen werden.
Gewährleistung und Bauleitung werden für die Gewerke übernommen, die HELMA ausführt.
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Hausübergabe
Bau- und Leistungsbeschreibung
30. Hausübergabe
Das Bauvorhaben wird besenrein übergeben. Der auf dem Grundstück bzw. auf der Baustelle angefallene Bauschutt, durch die von HELMA ausgeführten Leistungen, wird fachgerecht entsorgt.
Bei der Hausübergabe erstellt der Projektleiter zusammen mit Ihnen ein Bauabnahme-/
Übergabeprotokoll.
31. Zusatzleistungen
Zusätzliche Leistungen, gleich welcher Art, werden, soweit technisch möglich und zulässig,
gegen Preisberechnung ausgeführt. Ebenso ist die Beauftragung der kompletten Malerarbeiten und/oder Teppichboden- und Parkettarbeiten möglich.
32. Anmerkungen
Durch besondere Grundstücksbeschaffenheiten, wie z. B. Hanglagen, kleines Grundstück,
widrige Bodenverhältnisse, Grund- oder Schichtenwasser, Grenzbebauungen sowie eine
unvollständige Erschließung durch die Gemeinden und Energieversorgungsunternehmen,
eine gewichtsbeschränkte oder enge Zufahrtsstraße, können zusätzliche Kosten entstehen. Im Einzelnen können dies, unter anderem, folgende Punkte sein:
Kosten für Grundwasserabsenkung und Wasserhaltung; Erstellung eines Drainagesystems;
Anschluss der außerhalb des Gebäudes liegenden Leitungen für Schmutz- und Regenwasserkanalisation; Hausanschlusskosten der Versorgungsunternehmen für Wasser, Strom
und Gas; Hebe- und Rückstauanlagen; Pumpen, Klär- und Verrieselungsanlagen; Abfuhr
überschüssigen Bodens oder Anfuhr geeigneten Verfüllmaterials; Kellerausführung als
“Weiße Wanne” oder biegesteife Stahlbeton-Bodenplatte; Außenanlagen, wie Terrassenanschüttung und Terrassenbefestigung, Müllboxen, Umzäunungen, Wegebefestigungen,
Gartenarbeiten oder Bauzaunabsicherungen; Anlegen einer Baustellenzufahrt (Baustraße).
Gewünschte Änderungen von Sanitärobjekten (z.B. eine Badewanne mit einem größerem
Volumen, Einbau einer Rain-Shower-Dusche) können zu Veränderungen in der Brauchwasseraufbereitung und unter Umständen zu zusätzlichen Kosten führen.
Sollte das Baugrundstück innerhalb einer Erdbebenzone liegen, werden gegebenenfalls
baukonstruktive Veränderungen erforderlich, die ebenfalls zu Mehrkosten führen können.
Die Bau- und Leistungsbeschreibung ist Bestandteil des Hausvertrages.
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Hausübergabe
Bau- und Leistungsbeschreibung HELMA Eigenheimbau AG
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Hausübergabe
Bau- und Leistungsbeschreibung
HELMA Eigenheimbau AG
Telefon:0 51 32 / 88 50 - 0
Telefax: 0 51 32 / 88 50 - 111
E-Mail:info@HELMA.de
Web:www.HELMA.de
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