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Zeitschrift der Christkatholischen Kirche der Schweiz
11. Oktober – 7. November
Nr. 21 –22
Christkatholisch
150 Jahre Peter und Paul in Bern
Die Bischofskirche feiert ein Jubiläum
Seite 2
Fünf Jahre Bischof
Harald Rein im Interview
Seite 4
Bewusstsein für Kirchenreform
125 Jahre Utrechter Union
Seite 7
Thema
2
Christkatholisch 21 – 22/2014
Am 13. November 2014 feiert St. Peter und Paul in Bern das 150-jährige Jubiläum
St. Peter und Paul in Bern – unsere Bischofsk
Bei der Weihe vor genau 150 Jahren konnte sich wohl niemand vorstellen, welche Karriere der neuen
Kirche bestimmt war. Zwar galt der Bau von Anfang an als etwas Besonderes. Schliesslich war es das
erste römisch-katholische Gotteshaus im Staate Bern nach der Reformation und durfte erstaunlicherweise direkt neben dem Sitz einer protestantisch geprägten Regierung errichtet werden; zudem fand
das preisgekrönte Projekt in den Fachkreisen internationale Beachtung. Statusmässig aber war St. Peter
und Paul trotz allem nur eine simple Pfarrkirche.
Das änderte sich, als sich in der Folge
des zweiten vatikanischen Konzils
der grössere Teil der römisch–katholischen Gemeinde von Bern der altkatholischen Bewegung anschloss
und die Bundesstadt zum Amtssitz
des ersten Bischofs der Christkatholischen Landeskirche bestimmt wurde –
1876 stieg die mittlerweile christkatholische Pfarrkirche mit einem
Male zur Bischofskirche auf.
Trotz Kathedra keine klassische Kathedrale
Woran lässt sich das heute erkennen?
Der augenfälligste Hinweis ist im
wahrsten Sinn des Wortes der «Sitz»
des Bischofs, der Bischofsstuhl. Die
sogenannte Kathedra (griechisch Sitz,
Lehrstuhl) verleiht dem Gebäude
eigentlich auch den Titel, denn eine
Kirche, in der ein Bischofsstuhl steht,
ist üblicherweise eine Kathedrale.
Dieser kirchenrechtlich definierte
Terminus passte nun allerdings weder
zur Gesinnung noch zur Struktur der
Christkatholischen Kirche, die der
traditionellen kirchlichen Hierarchie
aus reiflich reflektierten Gründen kritisch gegenüberstand und ein völlig
anderes, demokratisch orientiertes
Führungsverständnis vertrat. So verzichtete man von Beginn an auf den
belastenden Begriff «Kathedrale»: Der
Bischof geniesst Gastrecht in der Berner Pfarrkirche, die zugleich Bischofskirche ist.
dienende Rolle; in der zentralen Platzierung neben dem Altar demons-
Diskret aber wichtig
Monumentale Vorgängerin
Die Kathedra in St. Peter und Paul
wurde im Rahmen der Erneuerung
der Chorzone 1998 neu geschaffen
und zeigt exemplarisch die Position
eines christkatholischen Bischofs. In
Form und Dimension bewusst diskret gehalten, verweist sie auf seine
Im Chor steht etwas zurückversetzt
allerdings noch eine zweite Kathedra,
Vorgängerin des heutigen Bischofsstuhls. Dieses monumentale Throngestühl mit seinem Baldachin will
nun nicht so recht zum eben Gesagten passen. Die Hintergründe: Das
anspruchsvolle Möbel von 1892 wurde nicht etwa von der Gemeinde oder
gar vom damaligen Bischof Eduard
Herzog bestellt; es war vielmehr das
Geschenk eines Professors der christkatholischen Fakultät, der nach der
Überlieferung stets auf sein Salär verzichtet haben soll. Und derartige Präsente lassen sich eben nicht so einfach
refüsieren …
Editorial
Lenz Kirchhofer,
Redaktor
Titelbild:
Der Bischofssitz in
der Kirche Peter
und Paul in Bern.
Foto: Elisabeth Zahnd
Werte Leserin,
werter Leser
In einem Gewissen Sinn halten
sie eine Jubiläumsausgabe des
«Christkatholisch» in Händen.
Vor 150 Jahren wurde in Bern die
Kirche Peter und Paul geweiht.
Dazu ein Text auf diesen Seiten.
Bischof Harald Rein wurde vor fünf
Jahren zum Bischof geweiht. Lesen
Sie das Interview mit ihm ab Seite
4. Ausserdem thematisieren wir ab
Seite 7 noch einmal die 125-JahrFeier der Utrechter Union. Zudem
wird bereits zu den «Feierlichkei-
ten» anlässlich der Herausgabe
des CGs vor zehn Jahren im kommenden Jahr eingeladen. Ausserdem begehen viele Gemeinden
bald ein Totengedächtnis, welches
zwar kein eigentliches Jubiläum,
aber eine wichtige Gedenkfeier ist.
Schliesslich gratulieren wir auch
wieder zahlreichen Jubilaren und
Jubilarinnen unter den «Gratulationen» ab Seite 21.
Es gehört zum Wesen der Kirche,
dass sie jubelt und feiert – und das
in ganz bestimmten Rhythmen. Jubel, Trubel, Heiterkeit, aber auch
die Besinnlichkeit solcher Jubiläen
stärken Einzelne und auch die Kirche für den weiteren Weg.
Der Bischof geniesst Gastrecht in der
Berner Pfarrkirche, die zugleich
Bischofskirche ist.
triert sie gleichzeitig aber auch die
Wichtigkeit des Hirtenamtes – folgerichtig handelt es sich nicht um einen
Thron, sondern um einen einfachen
und dennoch würdigen Sitz.
Symbolische Hüterin bei
Sedisvakanz
Symbolisch besonders bedeutsam
wird der Bischofsstuhl gerade dann,
wenn es gar keinen Bischof gibt.
Während einer Sedisvakanz, also in
der Periode zwischen dem Rücktritt
eines Bischofs und der Wahl und
Weihe seines Nachfolgers, «hütet»
St. Peter und Paul den Hirtenstab des
Zurückgetretenen. Sein Bischofsstab
Thema
Christkatholisch 21 – 22/2014
3
Die Kathedra von
1892 (l.) steht
hinter der Kanzel
im Chorraum von
St. Peter und Paul
in Bern (m.). Die
Kathedra, welche
heute gut sichtbar
auf der Nordseite
des Chorraumes
steht, wurde 1998
ersetzt. Nach dem
Rücktritt von Bischof
Müller ruhte dessen
Stab 2009 neben
der Kathedra (r.)
bis zur Weihe von
Bischof Rein.
kirche
Fotos:
Elisabeth Zahnd (l. + m.)
Jean DrummondYoung (r.)
steht in diesem Zeitintervall neben
der Kathedra zum Zeichen, dass der
Stuhl zwar verwaist, die Kirche aber
nicht führungslos ist, denn die Leitung wird durch den Synodalrat und
den Bistumsverweser weiterhin gewährleistet.
Jährliche Ölweihe am Hohen
Donnerstag
Direkt erlebbar wird die Funktion der
Bischofskirche während eines Gottesdienstes, der nur hier stattfinden
kann: In der feierlichen Chrisammesse versammelt sich der gesamte
Klerus des Landes in St. Peter und
Paul. Am Hohen Donnerstag weiht
der Bischof die heiligen Öle, wie das
auch in der Römisch-katholischen
Kirche und in den Orthodoxen Kirchen üblich ist. Die drei Öle für das
Katechumenat, die Krankensalbung
und für die verschiedenen Weihen
bestehen alle aus reinem Olivenöl.
Einem einzigen, dem Weiheöl, wird
zusätzlich duftender Balsam beigemischt – so entsteht Chrisam, ein
Salböl, das dem Gottesdienst auch
den Namen verleiht. Den Balsam
stellt die Sakristanin oder der Sakristan der Bischofskirche selber her. Die
dreitägige Prozedur folgt strikt den
biblischen Vorgaben im 2. Buch
Mose 30,22–33; enthalten sind Myrrhe, Zimt, Kalmuswurzel und Cassiarinde. Das Resultat der Mühe ist ein
freundlich, wenn auch nicht überwältigend riechendes Aromakonzentrat –
immerhin ein authentisch alttestamentarischer Duft.
Ökumenischer Alltag am
Sonntag
Dann besitzt die christkatholische
Bischofskirche eine Eigenart, welche
sie wahrscheinlich von sämtlichen
Kathedralen in Europa unterscheiden
dürfte, seien sie nun römisch-katholisch oder orthodox: Von jeher hat
St. Peter und Paul auch andere Konfessionen beherbergt, wie etwa Anglikaner, Lutheraner oder SerbischOrthodoxe. Seit einigen Jahren ist
es eine Migrationskirche, die eritreische koptisch-orthodoxe Gemeinde
St. Georg. In einem heutzutage rar
gewordenen Simultanverhältnis nutzen somit zwei Konfessionen, die sich
unterschiedlich definieren, aber in den
Grundlagen doch verbunden wissen,
gemeinsam denselben Raum. Die
Dynamik, die sich aus einem solchen
Miteinander mit all seinen Erkenntnissen, Anregungen, aber auch Fragen und Reibungen ergibt, widerspiegelt die Chancen und Risiken eines
gelebten Christentums. Die 150 Jahre
alt gewordene Bischofskirche St. Peter
und Paul versucht damit den ökumenischen Auftrag, den sich der Altkatholizismus gegeben hat, ganz konkret im Alltag umzusetzen.
Jan Straub
Französischer Fremdling, geistliche Heimat – Studiennachmittag anlässlich der 150-Jahr-Feier des Baus
von St. Peter und Paul zu Bern am 13. November 2014, 13 bis 17.15 Uhr
Der Studiennachmittag will historisch und aktualisierend der Geschichte der Kirche und ihrer
Funktion als Ort der Liturgie und Gottesbegegnung nachgehen, vom neugotischen Sakralbau des
19. Jahrhunderts und – nur wenige Jahre später – Zankapfel zwischen Katholiken, bis zum Kirchenraum samt Krypta in heutiger Gestalt: als ökumenisches Angebot für zufällig Kommende und geistlich Suchende, als Ermöglichungsstätte geistlicher Beheimatung und als Gestaltungsraum christkatholischer Liturgie heute.
Beiträge von Prof. Dr. Angela Berlis, Ass. Martin Bürgin, Dr. Jan Straub, Dr. Gunda Brüske und
Pfr. Stanko Marković.
Der Studiennachmittag ist öffentlich. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.liturgik.unibe.ch
Ort: Universität Bern, UniS, Schanzeneckstrasse 1, Raum A 201
Organisation und Tagungsleitung: Departement für Christkatholische Theologie, Theologische Fakultät,
Universität Bern, Länggassstrasse 51, 3012 Bern, depchristkath@theol.unibe.ch
Hintergrund
4
Christkatholisch 21 – 22/2014
Am 12. September vor fünf Jahren wurde Harald Rein zum Bischof geweiht
«Ich kann mir wirklich eine Frau als Bischöfi
Schaut zuversichtlich der Zukunft
entgegen: Bischof
Dr. Harald Rein.
Foto: Anita Brunner
Bischof Harald Rein blickt im Interview zurück und voraus. Der Bischof der Christkatholischen Kirche
der Schweiz über sein Bischofsamt, die gegenwärtige Aufbruchstimmung der Altkatholischen Kirchen
und über Frauen im bischöflichen Amt.
In der Sukzession welches Apostels stehen Sie eigentlich?
Als katholischer Bischof stehe ich in
der Sukzession aller Apostel und der
ganzen Kirche, weil sie schon von
Anfang an ein pluralistisches Wesen
hatte und auch die Apostel verschiedene Meinungen vertraten. Persönlich fühle ich mich dem Apostel
Johannes nahe, weil ich selbst eher
auch ein kopflastiger Mensch bin.
Allerdings gehören wir zur abendländischen Kirche und deswegen wäre es
theoretisch Petrus, in dessen Linie ich
stehe, wenn man das so sehen will.
Aber die apostolische Sukzession ist
sowieso theologisch zu verstehen und
nicht historisch.
richtige Entscheidung zu ringen. Das
mache ich vor dem Hintergrund der
Frage, was Gott und die Menschen
möchten. Aber man darf nicht aufgrund von Stimmungen oder aufgrund von Druck unter dem Motto
entscheiden, dass derjenige, der beim
Bischof oder auf der Synode am lautesten oder am hartnäckigsten interveniert, automatisch Recht hat.
Sie sind ein Spezialist für Kybernetik, das
heisst mit Ihren Worten?
Welche Bedeutung hat Ihr Siegelwort
«nec laudibus nec timore» (Weder Lob
noch Furcht soll uns bewegen.) in Ihre
Berufsalltag?
Während meiner Spezialisierung in
der Praktischen Theologie, die mir
wichtig für die Verbindung der Universität und des Pfarramtes war, habe
ich mich in die Kybernetik vertieft.
Das altgriechische Wort bedeutet
«steuern». Es geht also um die Frage,
wie man die Kirchgemeinde oder
auch die Kirche am sinnvollsten leiten kann.
Immer, wenn ich wichtige Entscheidungen fällen muss, versuche ich im
Gebet und durch Überlegung um die
Wie kam Ihnen Ihre wissenschaftliche
Qualifikation im beruflichen Alltag bisher
zu Hilfe?
Sie half mir sowohl im Pfarramt als
auch jetzt in meiner Funktion als
Bischof. Ich finde es vor allem interessant mich auf der universitären
Ebene darüber zu informieren, welches die neusten Predigtformen sind,
die neusten Unterrichtsmittel, wie der
heutige Stand der Liturgie oder vor
allen Dingen auch zu erfahren, was
heute der Bereich des Personalmanagements oder der Führungsethik
darüber sagt, wie man Mitarbeitergespräche am besten führt. Ich finde
das sehr anregend und man erkennt
dann immer wieder die Diskrepanz
zwischen der Theorie und dem eigenen Handeln. Das finde ich sehr
spannend und hilfreich.
Müssen Sie die Theorie gelegentlich über
den Haufen werfen, wenn sie nicht passt?
Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich
die Theorie einfach über den Haufen
werfe, wenn sie nicht passt (lacht).
Das liegt einfach nur daran, dass wir
alle nur Menschen sind und dass die
praktischen Probleme, die in einer
Hintergrund
Christkatholisch 21 – 22/2014
Randbemerkung
fin vorstellen.»
Kirchgemeinde auftauchen können,
manchmal so hartnäckig sind, dass
man sie nicht einfach nach Lehrbuch
lösen kann.
beziehen soll, muss ich mich ja auch
mit der Thematik auseinandersetzen
und kann mir das nicht einfach aus
den Fingern saugen.
Worauf greifen Sie dann zurück?
Sie haben den diesjährigen AltkatholikenKongress in Utrecht erwähnt. Wie ist er
aus Ihrer Sicht verlaufen?
Auf meine Intuition (lacht). Es gibt
über Führungsentscheidungen wissenschaftliche Untersuchungen – und
darüber, ob es richtiger ist auf die
Portfoliomethode zu vertrauen oder
auf die Intuition. Das wissenschaftliche Ergebnis lautet 50:50. Aber ich
verrate jetzt nicht, in welcher Frage
ich wie entscheide.
Wie sah Ihr Arbeitstag gestern aus?
Gestern war ein Bürotag, weil ich
wegen einer Sonderkonferenz der altkatholischen Bischöfe und dem Altkatholiken-Kongress während zweier
Wochen in Utrecht war. Dort habe
ich zwar täglich meine E-Mails abgebaut. Auf meinem Schreibtisch in
Bern lagen gestern aber noch 70 Briefe, die es zu lesen, zu sortieren und je
nachdem zu beantworten galt. Zu
meinem Amt gehört auch viel Administratives, welches ich zusammen
mit meiner Mitarbeiterin jeweils
dienstags und mittwochs zu erledigen
versuche.
«Persönlich fühle ich mich dem Apostel
Johannes nahe, weil ich selbst eher
auch ein kopflastiger Mensch bin.»
Ist also ein Bürotag etwas Typisches für
Ihren Beruf?
Ja, während zweier Tage die Woche.
Das Spannende ist jetzt aber, dass
man nicht nur in der Routine bleibt,
sondern auch versucht konzeptionell
zu schaffen und Neues zu machen.
Wie meinen Sie das?
Wenn ich zum Beispiel einen Hirtenbrief schreibe oder eine Predigt oder
zu einem staatlichen Gesetz Stellung
5
Für mich war der Kongress ein voller
Erfolg. Wir hatten zwischen 400 und
700 Teilnehmerinnen. Es fand eine
Verjüngung der Teilnehmer statt und
auch ein Generationenwechsel. Die
Workshops und die Gottesdienste
waren sehr einladend. Ich bin der
Meinung, dass sich das neue Organisationskonzept ausgesprochen bewährt hat. Die Verkürzung der Dauer
auf vier Tage, die auch das Wochenende einschliessen, ermöglichte es
entsprechend der heutigen Lebensumstände auch Familien, in denen
beide Elternteile arbeiten, am Kongress teilzunehmen.
Was nehmen Sie als Bischof vom Kongress
mit nach Hause?
Vor allem eine positive Aufbruchstimmung. Das habe ich sehr gespürt,
auch im Zusammenhang mit der
125-Jahr-Feier der Utrechter Union.
Ich habe den Eindruck, dass die jetzige Generation, welche die Altkatholische Kirche prägt, im Aufbruch ist
und dass sich die Utrechter Union am
Verändern ist. Auch wenn uns unsere
ökumenischen Beziehungen nach wie
vor sehr wichtig sind, verstehen wir
uns immer mehr als eine Katholische
Kirche, die auch katholisch bleibt,
wenn wir das tun, was wir für richtighalten.
Welches waren Ihre grössten Herausforderungen als Bischof?
Die grössten Herausforderungen sind
die Pfarrstellenwechsel. Als Christkatholiken versuchen wir immer
einen Konsens herzustellen. Bei
Pfarrstellenwechseln muss man den
Wünschen der Kirchgemeinden, der
Gesamtkirche und der betroffenen
Franz Osswald
Fülle in Massen?!
Dieser Titel stellt uns in der Schweiz
vor ein Deutungsproblem. Wir kennen kein «ß» mehr (sprich: scharfes
S). Das scheint auf den ersten Blick
nicht tragisch zu sein. Es gibt aber
Wörter, deren Bedeutung an dieses «ß» gebunden sind: Maß und
Masse. Meine Frage nach der Fülle
meint also, ob uns diese in Maßen
verheißen ist, mit Maß, oder in Massen, in großen Mengen?
Warum mich das beschäftigt, hat
mit dem Marienwallfahrtsort Kevelaer (sprich: Kevelaar) zu tun. Im
größten Marienwallfahrtsort nördlich von Altötting fehlt es an nichts,
am wenigsten an Geld. Das Portalfenster der Kirche wurde üppig mit
mäßiger Kunst zugepflastert. Die Kirche ist bis auf den letzten Millimeter
bemalt und die Fenster sind so farbig, dass sie keinen Lichtstrahl ungebrochen durchlassen. Eine Kapelle steht
allein für Kerzen zur Verfügung.
Die Geschäfte quellen über vor Kitsch.
Von allem etwas zu viel – auch
für mich: mir wurde schlecht. Ist das
die verheißene Fülle?
Nein. Fülle bedeutet nicht, von allem
so viel wie möglich, sondern vom
Richtigen in notwendiger Menge.
So wie beim Essen und Trinken.
Wenn ich (entschuldigen Sie bitte)
«vollgefressen» bin und auch den
Tranksamen bis zum Geht-nichtmehr zugesprochen habe, dann bin
ich voll. Das hat aber mit Völlerei
zu tun, nicht mit Fülle. Fülle ist ein
Zustand der Zufriedenheit, weil ich
im guten Maß gesättigt bin, weil die
Not des Hungers und Dursts (ab)gewendet ist.
Es wäre deshalb sinnvoll, Maria die
Ehre so zu erbieten, dass sie mit Fülle zu tun hat und nicht mit Völlerei.
Fülle in Maßen, statt Fülle in Massen: Maria zuliebe – und mir.
Hintergrund
6
Geistlichen gerecht
werden. Es gibt
Besetzungen, bei
denen das bestens
funktioniert und
solche, bei denen es
sehr, sehr schwierig ist.
Was ist in den letzteren Fällen das Schwierige daran? Dass sich
die Besetzung über
längere Zeit hinzieht?
«Immer, wenn ich
wichtige Entscheidungen fällen muss,
versuche ich im
Gebet und durch
Überlegung um die
richtige Entscheidung zu ringen.»
Foto: Peter Feenstra
Nein. Dass die Gemeinden zu Recht
diejenige Pfarrperson wollen, mit der
sie für mindestens
zehn Jahre feiern,
beten und die Kirche gestalten möchten. Das ist immer
mit einem sehr grossen Vertrauensvorschuss verbunden, ob man einander kennt oder nicht. Im Grunde
muss die Chemie gesamthaft stimmen, was man nicht erzwingen kann.
Irrationales und nicht nur die Vernunft spielt da eine Rolle.
Sie sind also auch eine Art Chemieprofessor, der im Labor steht und versucht eine
interessante Mischung herauszufinden.
Das Bild mit dem Chemieprofessor
stimmt nicht ganz, weil ich ja eben
nicht einfach mischen kann. Sondern
ich kann höchstens die Lösung analysieren, schauen was, wie am besten
zusammenpasst. Aber ich kann nicht
etwas zusammen zwingen, was nicht
zusammen will, sonst explodiert es.
«Aber ich kann nicht etwas zusammen
zwingen, was nicht zusammen will,
sonst explodiert es.»
Sie haben bei ihrer Amtseinsetzung und
im letzten Hirtenbrief ein Mitgliederwachstum gefordert? Warum wurden Ihre
Zielvorgaben bisher noch nicht erreicht?
Das Wachstum ist ein langwieriger
und auch schwieriger Prozess. Ich
nannte die 20 000 als Ziel bis zum
Ende meines Episkopats. Daher bin
ich weiterhin sehr optimistisch. Ein
Problem ist auch die Überalterung
Christkatholisch 21 – 22/2014
einzelner Gemeinden. Unsere Kirche
wächst tatsächlich auch leicht, vor
allem in den Ballungszentren, aber
nicht in den Dörfern und Kleinstädten. Es bleibt also ein Problem bestehen, denn für die Gesamtkirche ist es
zwar schön wenn eine Gemeinde mit
1500 Mitgliedern auf 1600 wächst,
aber der schrumpfenden Gemeinde
mit nur 120 Mitgliedern hilft das
nicht.
Welche Akzente konnten Sie Ihrer Meinung nach in Ihren bisherigen fünf Amtsjahren als Bischof setzen?
Wichtig war mir, dass die Gemeindeglieder den Bischof wirklich spüren.
Deshalb reagiere ich persönlich auf
Anrufe und Schreiben von Gemeindegliedern. Ich glaube, dass die Leute
auch wissen, dass ich für sie da bin,
dass ich versuche zuzuhören und versuche zu helfen. Ich möchte in erster
Linie ein Bischof vor Ort sein, für die
Kirche und für die Ökumene. Ich
möchte auch eng mit den Gemeinden
und den Regionen im Blick auf die
Zukunft zusammenarbeiten.
Welche Anliegen verfolgen Sie in der
nächsten Zukunft?
Ich muss die Christkatholische Kirche
ja nicht neu erfinden. Sie hat ja von
ihrer Tradition und Identität her alles was es braucht, um heute katholische Kirche zu sein. Wichtig sind mir
Mentalitätswandel und Generationenwechsel, weil viele Christkatholiken,
auch wenn sie sich für fortschrittlich
halten, immer noch im 19. Jahrhundert verwurzelt sind. An vielen Orten
wird heute alles Neue daran gemessen,
wie es vor 50 Jahren war. Das ist vor
allem für die nachfolgende Generation
schwierig. Ich wünsche mir vor allem,
dass die pensionierten Laien und Geistlichen wirklich loslassen können und
die Zukunftsgestaltung der neuen
Generation wohlwollend überlassen.
Sie haben an der vergangenen Nationalsynode mehrfach von Ihrer «Nachfolgerin» gesprochen. Wird bei der nächsten
Bischofswahl eine Frau gewählt werden?
Warum?
Die Antwort darauf muss man im
Zusammenhang mit meiner Antwort
auf die letzte Frage sehen. Meine
Äusserung an der Synode war eine
beabsichtigte Provokation. Zum einen
kann ich mir wirklich eine Frau als
Bischöfin vorstellen, wenn die Kirche
eine Bischöfin will. Wir blieben auch
trotzdem katholisch, weil ich finde,
dass man bei dieser Frage dem Herzen folgen muss und nicht irgendwelchen ökumenischen Strategien.
Zum anderen hing die Provokation
mit dem Thema «Bischöfliches Haus»
zusammen. Zwar nicht wegen des
«Ich möchte in erster Linie ein Bischof
vor Ort sein, für die Kirche und für die
Ökumene.»
Hauses, sondern wegen der heutigen
Lebensverhältnisse. Also wie leben
Ehepaare, wie Familien, wie sind sie
berufstätig, wo wohnen sie? Die Kirche muss dort auch im Hinblick auf
Pfarrhäuser und das Bischofshaus
eine gewisse Flexibilität zeigen.
Wenn eine Bischöfin gewählt würde, einmal unabhängig vom bischöflichen Haus,
fänden Sie das gut? Warum?
Es geht nicht darum, ob ich das gut
oder schlecht finde, sondern darum,
dass das Geschlecht eines Menschen
auf die Fähigkeit zur Ausübung des
bischöflichen Amtes keinen Einfluss
hat. Allein entscheidend ist, ob jemand die Ausbildung, die Begabung
und die Berufung dafür hat.
Welchen Beitrag zum Glaubensleben der
Gesellschaft wird die Christkatholische
Kirche in Zukunft leisten?
Ich glaube, dass die Bedeutung unserer Art von «Kirche-sein» in der Gesellschaft noch wichtiger sein wird.
Wir sind eine katholische Kirche, mit
einer sehr schönen, vielfältigen Liturgie und mit einer katholischen Spiritualität. Wir achten trotzdem den
Gewissensentscheid des Einzelnen in
ethischen Fragen und bemühen uns,
bei Dingen, die wir gemeinsam entscheiden müssen, um Diskussionen
und Konsens. Ich glaube auch, dass
das in der heutigen Gesellschaft eine
Form von Gemeinschaftsleben ist, die
Zukunft hat, kirchlich wie auch
sozial.
Interview: Lenz Kirchhofer
Hintergrund
Christkatholisch 21 – 22/2014
7
125 Jahre Utrechter Union: Was feiern wir, welche Herausforderungen stehen an?
Lebendiges Bewusstsein für Kirchenreform
Festgottesdienst in
der Domkirche in
Utrecht.
Foto: Rina HomanCopper.
Die Utrechter Union blickt auf eine 125-jährige Geschichte zurück. Angela Berlis, Professorin für
Geschichte des Altkatholizismus in Bern, skizziert die ursprünglichen Anliegen und stellt anregende
Fragen für Gegenwart und Zukunft.
Warum feiern wir runde Geburtstage
und warum begehen wir Jubiläen? Sie
bieten die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und dienen zur Besinnung darauf, was war, was ist und was kommen wird. Wir feiern bei einem
Jubiläum, dass wir ungeachtet aller
Veränderungen im Kern dieselben
sind wie früher. Darum schauen wir
häufig zurück zu den Anfängen. Aus
der gemeinsamen Feier schöpfen wir
Mut für zukünftige Herausforderungen. Das gilt nicht nur für Personen,
sondern auch für Organisationen.
In diesem Jahr feiern wir das 125-jährige Bestehen der Utrechter Union.
Da liegt es nahe zu fragen: Was haben
wir erreicht? Was gibt es zu feiern?
Wo liegen zukünftige Herausforderungen?
Es gibt uns noch – zusammen!
Die Utrechter Union ist eine lebendige Gemeinschaft: Die Bischöfe, die
1889 die Utrechter Erklärung unterzeichneten, waren sich der Unterstützung ihrer Kirchen gewiss. Dem
Zusammenschluss war eine Zeit des
Auf und Ab in den Beziehungen zwischen der niederländischen Kirche
auf der einen Seite und den nach dem
Ersten Vatikanischen Konzil entstandenen Bistümern in Deutschland, der
Schweiz und der damaligen Habsburger Monarchie auf der anderen Seite
vorausgegangen. Sie hatten unter anderem zu tun mit unterschiedlichen
Positionen in der Frage der Aufhebung der Zölibatspflicht, in der
Einschätzung der Stellung Roms und
der Beteiligung von Laien an der
Kirchenleitung.
Die Entwicklung zu weltweit operierenden, internationalen Verbänden
war Ende des 19. Jahrhunderts ein
allgemeiner Trend. 1888 beschloss der
neunte (deutsche) Altkatholiken-Kongress in Heidelberg, künftig internationale Kongresse abzuhalten. Ein
Jahr später schlossen sich die Bischöfe
zur Utrechter Union zusammen. Die
Kongresse wurden, ebenso wie die
1893 begründete gemeinsame wissenschaftliche Zeitschrift – die «Revue
Internationale de Théologie», 1911
umbenannt in «Internationale Kirchliche Zeitschrift» (IKZ) – als wichtige
Foren für den Austausch über altkatholische Interessen und die altkatholische theologische Programmatik angesehen.
«Wir feiern bei einem Jubiläum, dass
wir ungeachtet aller Veränderungen im
Kern dieselben sind wie früher.»
Zu dieser Programmatik gehört erstens die Ausrichtung am Ideal der
Alten Kirche (des ersten Jahrtausends) und zweitens das Engagement
für die Ökumene, im 19. Jahrhundert
noch als «Wiedervereinigung der
Kirchen» bezeichnet. Die Berichtigung von Fehlentwicklungen und die
Bereinigung von Missständen innerhalb des westlichen Katholizismus
waren ebenfalls Teil dieser Programmatik; sie fand ihren Ausdruck in
einem stark gegen Rom gerichteten
Anti-Ultramontanismus. Diese dreifache Programmatik bleibt unser
8
Hintergrund
Erbe und – wenn auch gewandelt und
angepasst an heutige Zeitumstände
und wissenschaftliche Einsichten sowie an gegenwärtige Verhältnisbestimmungen – auch unser Auftrag;
ein Auftrag, der allerdings in selbstkritischer Weise auszuführen ist.
Die Utrechter Union bleibt lebendig,
wenn sie auch in Zukunft von allen
Kirchen und ihren Mitgliedern getragen wird. Die Bischöfe tragen dafür
eine besondere, aber nicht die alleinige Verantwortung.
Neben der Bischofskonferenz (IBK) verfügt die Utrechter Union über andere
verbindende Organe und Institutionen: Die Internationalen Alt-katholiken-Kongresse und die IKZ sind die
ältesten. Danach sind im Lauf des
20. Jahrhunderts andere internationale Verbindungen entstanden (und einige auch wieder vergangen), so zum
Beispiel Kooperationsverbände zwischen sozial-diakonischen, Jugendund Frauenorganisationen oder das
Anfang der 1990er-Jahre entstandene
Laienforum. Neben dieser Kooperation auf organisatorisch-struktureller
Ebene ist auch die theologische Zusammenarbeit von Bedeutung, beispielsweise zwischen den theologischen Ausbildungsstätten (Bern,
Bonn, Utrecht, Prag, Warschau), aber
auch durch internationale Theologenkonferenzen und die internationale liturgische Kommission.
Was gibt es zu feiern?
Die Gründung der Utrechter Union
bedeutete eine Stärkung der Beziehungen zwischen den unabhängigen
Christkatholisch 21 – 22/2014
katholischen Kirchen in West und
Ost, die vom gleichen ökumenischen
Anliegen beseelt waren. Sie war zudem ein übernationaler Verband.
Eine katholische Kirche lebt in und
von Dialog und Beziehungen – andernfalls läuft sie Gefahr, um sich
selbst zu kreisen und zu einer einsamen Insel zu werden, was ihrer
Katholizität Abbruch tut. Die Gründung der Utrechter Union hatte aber
auch zur Folge, dass die einzelnen
altkatholischen Kirchen einen Teil
«Eine katholische Kirche lebt in und
von Dialog und Beziehungen.»
ihrer Unabhängigkeit aufgaben: Man
musste nun aufeinander hören und
bei Problemen gemeinsam getragene
Lösungen finden. Dies bedeutete
zuweilen eine Verlangsamung: So
wurde etwa erst 1931 das «Bonner
Abkommen» geschlossen, obwohl die
Bischöfe Reinkens von Deutschland
und Herzog aus der Schweiz bereits
50 Jahre zuvor einer «Interkommunion» mit den Anglikanern zugetan
waren. Dieses Miteinander-SchrittHalten bedeutet jedoch letztlich eine
Bereicherung für jede einzelne Kirche. Denn keine Kirche ist Kirche
allein …
Als wir im Jahr 1989 hundert Jahre
Utrechter Union feierten, haben manche mit Sorge in die Zukunft geblickt:
Wie würden sich die Beziehungen zu
den Anglikanern und zu den Orthodoxen entwickeln? Wie würde die Diskussion über die Zulassung von Frau-
en zum Amt ausgehen? Würde es
gelingen, die Utrechter Union zusammenzuhalten oder würde sie an dieser
Frage zerbrechen? Die Union ist nicht
auseinandergefallen, aber die Polish
National Catholic Church (PNCC) in
den USA hat 2003 die Union verlassen.
Um das zu verstehen, ist es wichtig
die Geschichte zu kennen: Anders als
die niederländische und die deutschsprachigen Kirchen, die nach 1889
durch regelmässige Beratung und
Austausch auch theologisch aufeinander zuwuchsen, gelang es – nicht
zuletzt wegen der geografischen Entfernung – der amerikanischen und
den europäischen altkatholischen
Kirchen nicht, die jeweiligen unterschiedlichen Herkunftsgeschichten
durch regelmässigen Austausch zu
verknüpfen und sich auf breitem
theologischen Gebiet wissenschaftlich und hermeneutisch, aber auch
kirchenpolitisch zu verständigen. Die
Frage der Frauenordination war
lediglich die Spitze des Eisbergs. Für
zukünftige schwierige Fragestellungen sieht das Statut der IBK eine
strukturierte Verfahrensweise von
Diskussion, Beschlussfassung und
Rezeption vor. Dabei bleiben die einzelnen altkatholischen Kirchen und
die Utrechter Union als Ganzes dialogisch aufeinander bezogen.
Das ist ein Grund zum Feiern: Dass
sich die Utrechter Union als flexibel
genug erwiesen hat, einen internen
Konflikt, der erhebliche Spannungen
mit sich brachte, zu einer Lösung zu
bringen und dabei zugleich Raum
für Einheit und Verschiedenheit zu
schaffen. Das Wichtigste dabei ist
Hintergrund
Christkatholisch 21 – 22/2014
vielleicht, dass die Utrechter Union
davon für zukünftige, ähnlich konfliktreiche Vorgänge lernen konnte.
Wo liegen die zukünftigen
Herausforderungen?
Die Utrechter Erklärung von 1889,
die bis heute jeder Bischof unterschreibt, ist ein theologisches Dokument, das die damaligen Streitpunkte
mit Rom widerspiegelt, darunter die
Ehrenstellung des Bischofs von Rom,
aber auch die Rolle der Laien und der
Theologie im Leben der Kirche. Die
Erklärung war (und ist) keine Standpunktbestimmung in einem «konfessionellen» Sinn, das heisst sie ist kein
Bekenntnistext, in dem ein bestimmter Glaube zu finden ist. Die Verfasser der Utrechter Erklärung haben
darin die Stellung der altkatholischen
Kirchen in verschiedenen wichtigen
theologischen Fragen, insbesondere
aber die Vision einer Kirchenreform
und das ökumenische Profil der Altkatholischen Kirche formuliert. Die
Utrechter Erklärung ist ein in einer
bestimmten Situation formulierter
historischer Text, der über seinen historischen Kontext hinausweist. Folgen wir dieser Spur noch immer? Und
wie kann und soll dieses theologische
Programm heute Gestalt annehmen?
Dazu ein paar Überlegungen zu unserem ökumenischen, theologischen und
kirchlichen Profil.
Von ihrem ökumenischen Antrittsgesetz her haben die Altkatholiken
immer lebendige Beziehungen mit den
Anglikanern und mit der Orthodoxie
unterhalten; im letzten Jahrzehnt sind
neue Gesprächspartner dazugekommen. Momentan liegen Dialogergebnisse mit der Römisch-katholischen
Kirche, mit der Kirche von Schweden
und mit der indischen Mar-ThomaKirche auf dem Tisch. Wie kommen
diese Ergebnisse an der Basis an?
Wäre ein Internationaler Altkatholiken-Kongress nicht der geeignete
Ort, um gründliche Information über
diese zum Teil recht detaillierten und
komprimierten Texte zu geben und so
über unser ökumenisches Profil miteinander ins Gespräch zu kommen?
Was alle angeht, sollen alle auch verstehen und nachvollziehen können.
Selbstkritisch sollten wir uns fragen:
Wie achtsam gehen wir mit gewachsenen Strukturen der Mitverantwortung
um? Unbestritten war der Kongress in
Utrecht ein eindrückliches Geschehen.
Doch wieso war die Rolle des Kon-
«Was alle angeht, sollen alle auch
verstehen und nachvollziehen können.»
gresspräsident auf organisatorische
Mitteilungen reduziert? Früher waren
Präsidenten Wortführer eines starken
Laienbewusstseins. Wieso gab es viel
Event, aber wenig Plenardiskussion
oder gar Resolution in Utrecht? Welche Rolle wird ein Internationales
Kongresscomité in Zukunft spielen?
Eine Herausforderung für die Zukunft
liegt sicher in der Achtsamkeit für derartige Mitverantwortungsstrukturen.
Ein Weiteres: Nach innen präsentieren sich die alt-katholischen Kirchen
heutzutage vor allem als liberal: offen
9
etwa in sozialen oder ethischen Fragen. Noch immer berufen wir uns dabei in der Regel auf das Gewissen jedes und jeder Einzelnen. Doch ist es
die Frage, ob dies heute angesichts der
neuen Unübersichtlichkeit dem oder
der Einzelnen wirklich dabei hilft,
vom eigenen Gewissen getragene Beschlüsse zu fassen. Und weiter: Wo
bleibt eigentlich der «konservative»
Aspekt, der ebenfalls Teil unserer Geschichte ist? Waren unsere Voreltern
1870 nicht bewahrend (und damit
«konservativ»), als sie sich gegen die
neue Machtstellung des Papstes verwahrten? Wollten sie 1723 nicht festhalten an bestimmten überlieferten
Strukturen der Kirche und der spirituellen Praxis? Worin wollen (und
sollen) wir heutzutage als Altkatholiken «konservativ» sein? Früher war
der antirömische Affekt ein wichtiger
bindender Faktor. Was hält uns heute
beieinander? Wofür wollen wir uns
als Altkatholiken gemeinsam einsetzen? Wie füllen wir den Begriff «Freiheit» – individuell und kollektiv,
theologisch, spirituell, bezogen auf
gesellschaftliche Fragestellungen?
In den 125 Jahren des Bestehens der
Utrechter Union haben die altkatholischen Kirchen eine gemeinsame
Identität entwickelt, welche die Freiheit jeder Kirche respektiert und ein
gemeinsames Handeln ermöglicht. Die
gemeinsame Identität muss in jeder
Epoche aufs Neue respektvoll entdeckt
und entwickelt werden – auf der Grundlage einer soliden Kenntnis unserer
Vergangenheit und eines offenen Blicks
auf die Zukunft.
Angela Berlis
Miteinander sprechen, gemeinsam
ein Stück Weg
gehen – Internationaler AltkatholikenKongress 2014,
Utrecht.
Foto: Rina HomanCopper
10
Panorama
Inserat
Vereinigung Hortus Dei
Olsberg 10.–12. Oktober 2014
Schläft ein Lied in allen Dingen
Christkatholisch 21 – 22/2014
8. Versammlung der Internationalen Altkatholischen Diakonie und M
Engagement in Tansania und
Wahrnehmung als Weg zur Kunst
Werkausstellung von Peter Klein,
Bildhauer und altkatholischer Priester
Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr
Vernissage im Alten Pfarrhaus Olsberg; Apéro.
Samstag, 11. und Sonntag 12. Oktober
Ausstellung von 11 bis 17 Uhr geöffnet; Eintritt frei.
Sonntag, 12. Oktober, 9.30 Uhr
Eucharistiefeier in der Klosterkirche.
Sonntag, 12. Oktober, 17 Uhr
Konzert von Isabel Schau (Violine) in der Klosterkirche;
Solostücke von J. S. Bach.
Peter Klein versteht es, die Schönheit alter und vernachlässigter Dinge zu sehen und für andere sichtbar zu machen.
Neben grossen und kleinen Kunstwerken gestaltet er auch
Kirchenmobiliar aus altem Holz.
Die vielseitige Künstlerin Isabel Schau ist gleichermassen
auf der Barockvioline, der klassischen Violine und der
modernen Violine zu Hause. Seit 2012 lebt sie im christkatholischen Pfarrhaus Hellikon.
Inserat
Im Rahmen des 31. Internationalen Altkatholiken-Kongresses tagte
die Internationale Altkatholische Diakonie und Mission IAKDM in
Utrecht, am Sitz des Erzbischofs der Utrechter Union der altkatholischen Kirchen, welche dieses Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiert.
Die Delegierten aus den Niederlanden, der Schweiz, aus Deutschland,
Frankreich, Kroatien, Polen, Tschechien bekräftigen ihr Engagment für
Projekte in Tansania und auf den Philippinen. Als Ehrengast kam der anglikanische Bischof Godfrey Makumbi, Uganda, zu Wort.
Die gegen zwanzig Anwesenden trafen sich am 18. und 19. September
2014 zu zwei Sitzungen. Sie nahmen
die Berichte der Projekte entgegen,
welche in den vergangenen vier Jahren gemeinsam unterstützt worden
sind. Insbesondere die Präsentation
von Dirk Jüttner, England, und Dr.
Max-Beat Flückiger, Bern, zum Ausbau des Gesundheitszentrums in
Sayuni, Tansania, stiess auf reges
Interesse. Das von anglikanischen
CMM-Schwestern gut geführte Projekt kann nun mit der staatlichen Anerkennung rechnen. Einstimmig beschlossen die Delegierten, das Projekt
nochmals für zwei Jahre weiterzuführen. Insbesondere wird auch die Ausbildung von Schwestern in klinischen
Berufen gefördert. Neben den fünf
durch den Staat besoldeten Angestellten werden sie mit ihrer Arbeit zur
Verbesserung der Gesundheit im abgelegenen Hochland beitragen.
Neue Stipendien für philippinische Theologen
Father Terry Revollido, Rektor des
Aglipay Central Theological Seminary ACTS in Urdaneta, und Jewel B.
Tumalinan, Theologistudentin, welche durch das christkatholische
Hilfswerk «Partner sein» eingeladen
worden ist, berichteten über die Ausbildung der gegenwärtig 150 Theologiestudierenden der Philippinisch
Unabhängigen Kirche IFI. Revollido
erklärte, dass sich in den letzten fünfzehn Jahren dank der Unterstützung
aus Deutschland, den Niederlanden
und der Schweiz sein Priesterseminar
zu einer anerkannten Bildungsstätte
entwickelt hat, welche nun zur Vereinigung der südostasiatischen theologischen Seminare und Fakultäten
gehöre. Die Versammlung beschloss
einstimmig, bereits vorhandene Gelder für vier Stipendien für höhere
akademische Ausbildungen zu sprechen. Auch die Kollekte des Festgottesdienstes der Utrechter Union,
welcher am 20. September in der
Utrechter Domkirche unter dem Beisein der ehemaligen Königin Beatrix
rund 900 Personen vereinigte, wurde
dafür eingesetzt. Die philippinischen
Gäste benutzten die Gelegenheit, dem
Schweizer Hilfswerk «Partner sein»
für die Stipendien für angehende
Priesterinnen zu danken. Seit 2006
wurde die Ausbildung sämtlicher Frauen von der Schweiz finanziert.
Bischof Godfrey Makumbi war
Ehrengast
Der Vorsitzende, Loek Wagenaar,
Niederlande, begrüsste speziell Bischof Godfrey Makumbi aus Uganda.
Dieser ist seit 1993 die Kontaktperson
des christkatholischen Hilfswerkes
der Schweiz für die Projekte in seinem Land. Er hatte 2010 bereits an
der 6. Versammlung in Zürich teilgenommen, wurde anschliessend zum
Bischof gewählt und empfing im
Januar 2011 die Bischofsweihe. Er ist
einer der 36 anglikanischen Bischöfe
im Land und steht dem Bistum West
Buganda im Südwesten des Landes
vor.
Bischof Godfrey wies in seinem viertelstündigen Referat in englischer
Sprache auf die Zusammenarbeit mit
dem schweizerischen Hilfswerk seit
1993 hin. Insbesondere die neu erbaute Dorfschule von Kanoni, Distrikt Rakai, geniesst heute eine Ausstrahlung weit über die Region
Panorama
Christkatholisch 21 – 22/2014
Mission
d auf den Philippinen
hinaus. «Partner sein» hat bis heute
rund Fr. 800 000.– in Projekte im Bistum West Buganda investiert.
Trägergruppe neu gewählt
Nach dem Rücktritt von Pfarrer
Christoph Schuler – der die IAKDM
seit der Gründung im Jahre 1998 in
Seggau, Österreich, bis 2010 in Zürich
geleitet hatte – auf die diesjährige
Versammlung, wurde die Vorbereitungsgruppe für die 9. Versammlung
vom 16. bis 19. Juni 2016 in Sumperk,
Tschechische Republik, neu zusammengesetzt. Gewählt wurden Loek
Wagenaar, Niederlande, Vorsitzender
(bisher); Pfarrer Peter Grüter, Schweiz
(neu); Pfarrer Dr. André Golob,
Inserat
Deutschland (bisher); Branka Lacković, Kroatien (bisher); Pfarrer Krzysztof Pikulski, Polen (bisher) und
Pfarrer Karel Koláček, Tschechien
(neu).
Abschliessend beschloss die Versammlung, im kommenden Jahr wiederum
einen mehrsprachigen Missions- und
Diakoniekalender herauszugeben, welcher in allen altkatholischen Kirchgemeinden Europas vertrieben werden
soll. Auch dies ist ein Mittel, auf die
segensreiche Entwicklungszusammenarbeit hinzuweisen, welche von den Kirchen der Utrechter Union ausgeht. Und
dies ist ganz im Sinne des 31. Internationalen Altkatholiken-Kongresse mit seinem Motto: «Steh auf und geh.»
Pfarrer Christoph Schuler
11
Communiqué der Internationalen Altkatholischen
Bischofskonferenz (IBK) anlässlich ihrer Sondersession
vom 14. bis 18. September
2014 in Utrecht/NL
Gemeinsam mit Bischöfen der Mar
Thoma Syrian Church, der Iglesia
Filipina Independiente, der Reformed
Episcopal Church Spaniens und der
Altkatholischen Kirche der Mariaviten traf sich die Internationale Altkatholische Bischofskonferenz (IBK) im
Vorfeld der Jubiläumsfeier zum
125-jährigen Bestehen der Utrechter
Union in Utrecht zu einer Sondersitzung. Das Ziel war die gemeinsame
Arbeit an einer Reaktion auf den
Konvergenztext der Kommission für
Glaube und Kirchenverfassung des
Weltkirchenrates «The Church: Towards a Common Vision». Unterstützt von Theologen und Theologinnen aus verschiedenen Kirchen
entstand eine Stellungnahme, die
aufzeigt was es bedeuten könnte, eine
globale Gemeinschaft von katholischen Ortskirchen zu sein.
Die Internationale Altkatholische
Bischofskonferenz nahm an ihrer
Sondersitzung ausserdem zur Kenntnis, dass für die Altkatholische Kirche der Mariaviten nach der Vereinbarung und der Erklärung vom
1. April diesen Jahres noch intensiver
interner Diskussionsbedarf besteht.
Die beschlossene Aufnahme der Altkatholischen Kirche der Mariaviten
wird deshalb vorläufig nicht vollzogen, bis dieser Diskussionsprozess zu
einem Ergebnis gekommen ist, in
dessen Rahmen auch erstmals seit
rund 70 Jahren wieder eine Synode
einberufen werden soll. Die IBK und
Bischof L. Jablonski erklären, dass sie
weiterhin am Ziel festhalten, dass die
Altkatholische Kirche der Mariaviten wieder in die Union aufgenommen wird. Bis aber weitere Schritte
unternommen werden können, ist
der interne Diskussionsprozess abzuwarten. Die IBK wird an ihrer nächsten ordentlichen Sitzung im kommenden Jahr entscheiden, was die
eingetretene Situation für den bisherigen Gaststatus der mariavitischen
Bischöfe in der IBK bedeutet.
Maja Weyermann
< Tagung der
Internationalen
Altkatholischen Diakonie und Mission
in Utrecht.
Foto: Branka Lackovic
12
Panorama
Christkatholisch 21 – 22/2014
Bistum
Inserat
Verband Christkatholischer Kirchenchöre der Schweiz
Chorwochenende vom 20.–21. März 2015
Tagungszentrum Leuenberg, oberhalb Hölstein/BL
Verborgene Schätze im CG
Vor zehn Jahren ist das neue christkatholische Gesangbuch erschienen. Viele Strophenlieder und Kehrverse
wurden bis jetzt noch nicht entdeckt und warten darauf, in
unseren Gottesdiensten gesungen zu werden. Wir werden
einen bunten Strauss dieser noch weitgehend unbekannten Gesänge kennenlernen, üben und Anregungen zur
Ausführung geben.
Provisorisches Programm:
Freitag: ca. 17 Uhr eintreffen; ca. 18 Uhr Nachtessen
nachher Abendprobe
Samstag: Morgenessen; Probe; Mittagessen; Probe;
ca. 16.30 Gottesdienst; ca. 18 Uhr Nachtessen
oder Abreise
Kosten (inkl. Nachtessen, Übernachtung, Frühstück, Mittagessen): im Einzelzimmer Fr. 146.–/p.P.; im Doppelzimmer
Fr. 116.–/p.P.; Nachtessen Fr. 20.– (ohne Übernachtung
oder zusätzlich am Samstag); Mittagessen Fr. 28.– (ohne
Übernachtung)
Anmeldung bei Urs Schmitt, Aryanastrasse 43, 8704 Herrliberg,
Tel. 044 915 39 89, u.schmitt@bluewin.ch
Inserat
Inserat
Urheberrechtsverletzungen
Dieser Tage flatterte der Brief einer
Kölner Anwaltskanzlei in den Briefkasten des Medienverlags. Unter dem
Aktenzeichen 2175/12 wurde auf eine
Urheberrechtsverletzung auf unserer
Homepage hingewiesen und rechtliche Schritte angedroht, falls wir den
Eintrag nicht bis zu einem – kurzfristigen – Termin von der Seite entfernen. Unsere Internetbeauftragten
konnten die Angelegenheit rechtzeitig erledigen. Recherchen ergaben,
dass in einem Gemeindebrief von
2004 ein Zitat des Schriftstellers
Heinrich Böll ohne Quellenangabe
verwendet wurde. Besagter Gemeindebrief wurde auch ins Internet gestellt.
Wir möchten Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wörtliche Zitate
unbedingt und immer in Anführungs- und Schlusszeichen gesetzt
werden müssen unter Quellenangabe
(Autor, Verlag). Bei längeren Passagen ist sicherheitshalber die Genehmigung der Rechtsinhaber einzuholen. Kopieren Sie nie treffende, schöne
oder sonstwie für Ihre Zwecke
brauchbare Textstellen unverändert
aus dem Internet, wenn die Autoren
nicht bekannt sind! Setzen Sie lieber
auf eigene Kreativität und schreiben
Sie Ihren Namen darunter.
Alois Schmelzer
Präsident Medienkomitee
Leserbriefe
Quo navigas – Segelschiff
Hirtenbrief
Christkatholisch7/2014, Seiten 2–6
Unser Bischof hat die Zukunft unserer Kirche mit der Reise eines Segelschiffes verglichen. Ein treffender
Vergleich. Nur, was nützt dies, wenn
das Segelschiff seine Reise nur mit
grosser Mannschaft – aber kaum mit
Passagieren – unternimmt.
Es schmerzt mich schon seit Jahren,
als Zeitzeuge einen stetigen Untergang unseres Schiffes mit verfolgen
zu müssen. Es kommt mir vor, als
segle man laufend in eisigen Gewässern und versuche, den Eisbergen
möglichst aus dem Weg zu gehen, um
die Verluste einzudämmen. Wäre es
denn nicht viel einfacher, den Kurs zu
ändern und in freundlicheren Gewässern zu segeln? Die Passagier-Zahlen
könnten sich eventuell wieder erholen… wer weiss. Was wir aber ganz
bestimmt wissen ist, dass wir ohne
Kurskorrektur weitere Passagiere verlieren werden!
Aber unsere Kirche – der Tradition
anscheinend bis zum Untergang
(oder Fusion) verpflichtet – segelt
unbeirrt ihren Weg weiter. Immerhin
haben wir ja noch einige Passagiere
an Bord… die meisten vertreten eine
fortgeschrittene Altersgruppe und
das ist absolut nicht diskriminierend
gemeint – aber diese Generation wird
irgendwann nicht mehr mitreisen
können. Aber wo bleiben denn die
jungen Passagiere – unser Nachwuchs? Machen diese keine Seereisen, fehlt deren Bedürfnis an Bord
eines Schiffes zu kommen und sich
wohl und zuhause zu fühlen komplett? Nein, im Gegenteil – diese Generation, potenziell unsere Zukunft,
sie hat eine andere, freiere – sprich
den Traditionen nicht so sehr nacheifernde Schifffahrts-Linie gesucht –
und offenbar auch gefunden; wie
sonst wollte man sich den intensiven Zulauf zu den freien Kirchen
erklären – übersetzt heisst das für
mich: Auch die jüngeren Generationen suchen eine kirchliche Heimat,
leider aber scheinen sie diese in den
Traditionen (festgefahrenen Strukturen) unserer Kirche nicht zu finden.
Deshalb denke ich, wir sollten unsere Routen dringend überdenken und
diese (um in der Seemanns-Sprache
zu bleiben) Grad um Grad zu korrigieren. Es wäre für mich ein grosses
und erstrebenswertes Geschenk, beobachten zu dürfen, wie wir unsere
Reise mit Schiffen fortsetzen, die
mit zunehmenden Passagierzahlen –
Panorama
Christkatholisch 21 – 22/2014
Region Basel
Woche der Religionen – Haus
der Religionen
Vom 2. bis am 8. November dauert die
«Woche der Religionen». Während
ihr finden schweizweit Veranstaltungen zum interreligiösen Dialog und
zum Austausch der Religion und Kultur untereinander statt.
Am 14. Dezember wird das Haus der
Religionen in Bern seine Tore öffnen.
Es bringt Religionen aus der ganzen
Welt unter einem Dach zusammen.
Im Blick auf diese beiden Ereignisse,
besonders aber letzteres erscheint
Ende Oktober die Interreligiöse Zeitung «zVisite», welche alle Abonnenten des «Christkatholisch» erhalten
werden. «zVisite» informiert fundiert
über das Haus der Religionen.
lk
und zwar aus allen Generationen –
besetzt sind.
Robert Conrad, Kirchenpflege
Rheinfelden-Kaiseraugst
Weiter so!
Berichterstattung IAAK 2014, allgemein
Christkatholisch 20/2014
Liebe Redaktion des «Christkatholisch», ich bin ja auch einer wo es viel
braucht, um das Motto des Altkatholiken-Kongresses, «Steh auf und
geh!» zu befolgen. Aber die letzte
Nummer – eigentlich schon die vorhergehende – bewog mich, euch alle
für die vielen interessanten Berichte,
Randbemerkungen usw. zu loben und
natürlich für eure Arbeit und die
topaktuellen Berichte zu danken. Als
Teilnehmender am Kongress fand ich
diese Ausgabe speziell erwähnenswert. Vielen Dank für euere Arbeit
und macht weiter so. Mit freundlichem Gruss.
Ganze Region
Gottesdienste
So. 12. Okt. 10.15 h, Klosterkirche Dornach,
Eucharistiefeier.
So. 26. Okt. 10.30 h, reformierte Kirche Arlesheim, ökumenischer Erntedankgottesdienst.
Sa. 1. Nov., Predigerkirche Basel, Totengedenken mit Kerzenritual.
Theaterstück in der Predigerkirche
Zum Stück: Ein Restauratoren-Team an der
Arbeit. Ein barockes Marienbild, das plötzlich auftaucht. Ist es echt? Ist es gefälscht?
Kunz, der passionierte Kunstfachmann mit
der grossen Klappe, will wie ein Christoph
Kolumbus durch den Schleier aus Staub und
Patina zu neuen Entdeckungen dringen. Er
prallt aber vor allem hart an seine eigenen
Grenzen. Ihm droht eine Klage wegen einer
falschen Expertise, und im Alkoholdunst
tauchen die Geister der Vergangenheit auf,
wenn er in den einsamen Nächten bei seinen Bildern in der Kirche schläft und mit Gott
hadert.
Echte Bilder, gefälschte Taschen
Auch seine Assistentin Helen mit ihrer Passion für gefälschte Modetaschen hadert mit
der Gegenwart. Zudem liegt sie ständig mit
ihrem Chef im Streit. Restaurieren als Entdeckertum? «Blödsinn. Das ist in erster Linie
eine exakte Wissenschaft und eine anstrengende Büez.»
Der lebensfreudige Barockmaler Josef Ignaz
Weiss nervt Kunz mit seinen Glaubensfragen
und merkwürdigen Ansichten über die Liebe.
Und der gescheiterte Künstler Severin – was
ist eigentlich mit dem?
Das Restauratoren-Team muss für sich entscheiden, was jeder Mensch auch muss:
Wann wird die Wahrheit zur Lüge, wann wird
die Lüge zur Wahrheit?
Das NiNA-Theater spielt sein Stück ausschliesslich in Kirchen. Und das erhöht die
Spannung des Stücks. Kirchen sollten ja ein
Ort der Wahrheit sein, aber eben – welcher
Wahrheit? Die Kirche nimmt immer wieder
für sich in Anspruch, die «Wahrheit» exklusiv
zu definieren, und sie ist gleichzeitig immer
wieder den allzumenschlichen Schwächen
ausgesetzt.
Bruno Keller, Bottmigen
Ihre Meinung ist gefragt!
Sind Sie mit unseren Autoren und
Autorinnen einverstanden oder ganz
anderer Meinung?
Senden Sie einen kurzen Leserbrief
an die Redaktion (Adresse Seite 23).
Allschwil-Schönenbuch
und Birsigtal
Gottesdienste
So. 12. Okt. 10 h, St Anna Kapelle Therwil,
Eucharistiefeier.
So. 19. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier.
So. 26. Okt. 9.30 h, Familiengottesdienst mit
Erntedank.
So. 2. Nov., 9.30 h, Eucharistiefeier mit
Totengedächtnis.
Erntedankgottesdienst
Einsetzung der neuen Ministranten und
Ministrantinnen. Am Sonntag, 26. Oktober,
feiern wir im Familiengottesdienst den Erntedank und segnen die gebrachten Gaben,
die Sie im Anschluss an den Gottesdienst mit
nach Hause nehmen oder beim Kirchenkaffee geniessen können. Der Gottesdienst ist
gleichzeitig unseren neuen Ministrantinnen
und Ministranten gewidmet, die feierlich in
ihr Amt eingesetzt werden. Wir freuen uns,
wenn Sie unsere jungen Gemeindeglieder
bei dieser Feier in ihrem Dienst willkommen
heissen.
Totengedächtnis
Am Sonntag, 2. November, gedenken wir
allen in den letzten zwölf Monaten verstorbenen Gemeindegliedern der Kirchgemeinde
Allschwil-Schönenbuch. Eine Woche später,
am 9. November, gedenken wir den verstorbenen Gemeindegliedern der Kirchgemeinde
Birsigtal in der St. Anna Kapelle. Besonders
laden wir die Angehörigen der Verstorbenen
zu diesen speziellen Gedenkgottesdiensten
ein. Zusätzlich finden am Sonntagnachmittag, 2. November, die ökumenischen Totengedächtnisse auf den Friedhöfen statt: in
Allschwil um 15 Uhr mit Pfv. Liza Zellmeyer
und in Therwil um 14 Uhr mit Pfv. Thomas
Zellmeyer.
Christlicher Glaube und Staat
«Jeder leiste den Trägern der staatlichen
Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn es
gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von
Gott stammt; jede ist von Gott eingesetzt.»
(Röm 13,1) Am Montag, 27. Oktober, von
19.30 bis 21.30 Uhr findet der Gesprächsabend zum Thema «Glaube und Staat» im
Pfarrhaus in Allschwil statt. Die oben zitierten Sätze aus dem Brief des Apostels Paulus
an die Gemeinde in Rom haben seit jeher
die Christinnen und Christen beschäftigt
und auch zum Widerspruch herausgefordert. Stammt wirklich jede staatliche Gewalt
von Gott? Was bedeutet diese Aussage für
Christen, die um ihres Glaubens willen von
der Staatsgewalt verfolgt werden? Verbietet
Paulus damit auch den Widerstand gegen
Unrechtsregierungen und Diktatoren?
Wir möchten gemeinsam, ausgehend von
diesem Paulus-Text, über das Verhältnis von
Christentum und Staat diskutieren. Alle, die
sich gerne bei einem Glas Wein über Fra-
13
14
Gemeindenachrichten
gen des Glaubens und die Bibel oder auch
über die neuen Herausforderungen, die eine
«moderne» Gesellschaft an solche Themen
heran trägt, austauschen wollen, sind herzlich eingeladen. Wir möchten an diesem
Abend auch weitere Diskussionsthemen für
die folgenden Gesprächsabende mit Ihnen
zusammen besprechen und auswählen. Wir
freuen uns auf zahrlreiche Teilnahme und
eine angeregte Diskussion!
Chorprobe
Jeden Dienstag, von 18 bis 19.30 Uhr im
Kirchgemeindesaal Allschwil.
Mittagstisch
Zum Mittagstisch am Donnerstag, von 12 bis
13.30 Uhr, werden Sie vom Koch Bepperl und
seinem Team herzlich willkommen geheissen.
Anmeldung bis Dienstag, Tel. 061 481 22 22
oder allschwil@christkatholisch.ch.
Religionsunterricht
Am Samstag, 25. Oktober, findet von 9 bis
11.45 Uhr der Religionsunterricht für alle
Stufen im Pfarrhaus in Allschwil statt.
Baselland
Gottesdienste
So. 12. Okt. 10.15 h, Klosterkirche Dornach,
Eucharistiefeier.
So. 26. Okt. 10.30 h, reformierte Kirche Arlesheim, ökumenischer Erntedankgottesdienst.
Hock in Arlesheim
Am 21. Oktober begrüsst Sie Diakonin
Susanne Cappus von 14.30 bis 16 Uhr zu
einem gemütlichen Hock im Gemeinderaum
an der Austrasse 19 in Arlesheim. Der Frauenverein wird um Kaffi, Tee und Kuchen besorgt
sein. Aus organisatorischen Gründen bitten
wir um eine telefonische Anmeldung bis zum
20. Oktober, Tel. 061 821 92 88 (Pfarramt).
Totengedenken
In der Eucharistiefeier vom 2. November,
um 10 Uhr in der Katharinenkirche Laufen,
gedenken wir namentlich und mit einem Kerzenritual aller, die in den vergangenen drei
Jahren aus unseren Kirchgemeinden verstorben sind. Auch Christkatholiken der Kirchgemeinde Baselland sind eingeschlossen.
Möchten Sie gern Ihre verstorbenen Angehörigen einbeziehen, die nicht christkatholisch
waren? Melden Sie das bitte vor dem Gottesdienst oder telefonisch, Tel. 061 821 92 88
(Pfarramt).
Tauffeier
Am 2. November, um 11.15 Uhr, wird Enya
Herzog aus Reinach in der Katharinenkirche
das Sakrament der Taufe bekommen.
Tischeucharistie
Am Donnerstag, 6. November, laden wir
Sie um 14.30 Uhr herzlich zu einer Tisch-
eucharistie im Altersheim Frenkenbündten
in Liestal ein. An der Tischeucharistie sind
auch Gemeindeglieder eingeladen, die in
der Umgebung des Altersheims wohnen.
Bitte fragen Sie an der Rezeption nach dem
Raum, falls Sie zum ersten Mal dabei sind.
Anschliessend gemütliches Zusammensein in
der Cafeteria.
Pfrn. Denise Wyss, Dkn. Susanne Cappus
Basel-Stadt
Gottesdienste
So. 12. Okt. 10 h, diakonaler Gottesdienst.
So. 19. Okt. 10 h, Eucharistiefeier mit Taufe
von Kassandra Gerber.
So. 26. Okt. 10 h, Eucharistiefeier.
Do. 30. Okt. 15.30 h, AHP Johanniter, christkatholischer Gottesdienst.
Sa. 1. Nov. 18 h, Ritual für die Verstorbenen.
So. 2. Nov. 10 h, Eucharistiefeier mit
Gedächtnis der im vergangenen Jahr Verstorbenen.
So. 2. Nov. 17 h, «Requiem von Gabriel
Fauré» – Konzert des Männerchores St.
Johann (unter der Leitung von David Rossel)
mit Gedächtnis der Verstorbenen des letzten
Jahres im Quartier und im Chor. Eintritt frei,
Kollekte.
Kollekte
Die Kollekte ist im Oktober für die christkatholische Jugendarbeit und im November für
das bischöfliche Hilfswerk bestimmt.
Taufe
Am Sonntag, den 19. Oktober, wird Kassandra Gerber zu Beginn des Gottesdienstes
getauft. Wir freuen uns auf die Taufe und
wünschen Kassandra, ihren Eltern und der
ganzen Familie Lebensfreude und Gottes
Segen!
«Theologischer Tipp» auf Telebasel
Am Samstag, 18. Oktober, spricht Diakonin
Karin Schaub um 19.10 Uhr auf Telebasel
den «Theologischen Tipp». Die Sendung
wird anschliessend stündlich wiederholt.
OffenBar
Die OffenBar ist am 16. / 23. / 30. Oktober
und am 6. November ab 17 Uhr geöffnet.
Sie können unter offenbar@ckk-bs.ch gerne
Ihren Tisch reservieren.
Konzerte in der Predigerkirche
Am Sonntag, den 12. Oktober, findet um
17 Uhr ein Konzert aus der Reihe «Abendmusiken in der Predigerkirche» statt. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet
unter www.abendmusiken-basel.ch oder auf
unserer Website www.ckk-bs.ch. Herzliche
Einlaldung.
Am Freitag, den 31. Oktober, um 19.30 Uhr,
singt Nuria Rial Werke von Marais, Lam-
Christkatholisch 21 – 22/2014
bert und Forqueray. Sie wird begleitet vom
Ensemble La Notte unter der Leitung von
Sergio Alvares.
Totengedenken
Am Samstag, den 1. November, feiern wir
um 18 Uhr in der Predigerkirche ein meditatives Erinnerungsritual mit gregorianischen
Gesängen und dem «tanzenden Tod».
Im Gottesdienst vom 2. November erinnern
wir an die im vergangenen Jahr verstorbenen Toni Beer-Eberle, Annemarie BuchnerStraumann, Rosmarie Correncourt, Friedrich
Samuel Frey-Torggler, Marguerite Gröbli,
Gertrud Herzog-Etter, Alice Leu-Metzger,
Erika Reinhard-Menth, Hanspeter Roth,
Heidy und Heinz Schaub-Gebhardt, Franz
Schmidt, Elisabeth Stürchler, Guido TrevisanHediger, Joseph Wiget-Kronenberg, Dieter
Voituret, Marianne Waser-Suter und Lily
Wächter-Scherrer.
Clara-Matinée
Am Sonntag, den 2. November, ist unser
Pfarrer Michael Bangert zu Gast bei der
Matinée des Clara-Spitals. Das Thema lautet «ars moriendi – ars vivendi» (Kunst des
Sterbens – Kunst des Lebens). Beginn ist um
11 Uhr in der Caféteria mit einem kurzen
Vortag. Dann stellt Felix Rudolf von Rohr
Pfarrer Bangert Fragen zum Thema. Dauer
eine Stunde. Der Eintritt ist frei. Anschliessend
offeriert das Clara-Spital einen Apéro, bei dem
Sie Gelegenheit haben, mit Michael Bangert
und anderen ins Gespräch zu kommen.
Vortrag
Alle Interessierten sind zu einem Vortrag von
Prof. Dr. Saskia Wendel zum Thema «Unterscheidung der Geister. Zur Kriteriologie religiöser Erfahrung» eingeladen. Dieser Vortrag findet am 4. November, von 16.15 bis
18 Uhr im Pharmazie-Historisches Museum,
grosser Hörsaal, Totengässlein 3, im Rahmen
der Ringvorlesung zur Frage transzendenter
Erfahrungen statt.
Ausflug des Frauenvereins
Der Christkatholische Frauenverein Basel
besichtigt am Mittwoch, 8. Oktober, im
Forum Würth in Arlesheim die Ausstellung
«Die Ernte der Träume» von Friedensreich
Hundertwasser.
Sekretariat
Telefon 061 322 43 77, sekretariat.basel@
christkatholisch.ch. Öffnungszeiten: Mo. 14 bis
17 Uhr, Mi. 8 bis 12, 14 bis 17 Uhr, Fr. 14 bis
17 Uhr, Website: www.ckk-bs.ch.
Laufen
Gottesdienste
So. 12. Okt. 10.15 h, Klosterkirche Dornach,
Eucharistiefeier.
Christkatholisch 21 – 22/2014
So. 19. Okt. 10 h, Eucharistiefeier.
Sa. 1. Nov. 14.30 h, Friedhof Laufen, ökumenische Totengedenkfeier.
So. 2. Nov. 10 h, Eucharistiefeier zum Allerseelensonntag.
So 2. Nov. 11.15 h, Tauffeier.
Hock in Arlesheim
Am Dienstag, den 21. Oktober, begrüsst Sie
Diakonin Susanne Cappus von 14.30 bis
16 Uhr, zu einem gemütlichen Hock im
Gemeinderaum an der Austrasse 19 in
Arlesheim (beim Bahnhof Dornach hinter den
Gemeindenachrichten
Geleisen). Der Frauenverein Baselland wird
für Kaffi, Tee und Kuchen besorgt sein. Aus
organisatorischen Gründen bitten wir Sie
bis Samstag, den 20. Oktober, um eine
telefonische Anmeldung ans Pfarramt unter
Tel. 061 761 12 93.
Totengedenken
Bei der Totengedenkfeier am 1. November
auf dem Friedhof werden nur die Namen der
im letzten Jahr Verstorbenen erwähnt. In der
Eucharistiefeier vom 2. November gedenken
wir namentlich und mit einem Kerzenritual
aller, die in den vergangenen drei Jahren aus
unserer Kirchgemeinde verstorben sind.
Möchten Sie gern Ihre verstorbenen Angehörigen einbeziehen, die nicht christkatholisch
waren? Melden Sie mir das bitte vor dem
Gottesdienst.
Tauffeier
Am Sonntag, den 2. November, wird um
11.15 Uhr Enya Herzog aus Reinach in der
Katharinenkirche das Sakrament der Taufe
bekommen.
Pfrn. Denise Wyss
Sa. 1. Nov. 10 h, Kirche, Eucharistiefeier, Jahrzeit, Gemischter Chor, Pfr. Christian Edringer.
Sa. 1. Nov. 13.30 h, Friedhof, ökumenischer
Grabbesuch.
So. 2. Nov. 10 h, Chäppeli, Eucharistiefeier,
Pfr. Christian Edringer.
Ökumenischer Weltgottesdienst
«Namaste». Sich gegenseitig wahrnehmen
und ehren – das Bewusstsein schärfen, dass
wir gemeinsam auf dieser Welt wohnen,
führt uns in diesem Jahr nach Indien. Herr
Scherler von der HEKS wird mit Bild und Ton
von Land und Leuten erzählen. Eingebettet
ist diese Erzählung in einen Gottesdienst zum
Thema «Gemeinschaft» – denn nur gemeinsam können wir dem Reich Gottes Raum in
dieser Welt geben. Der Gottesdienst wird
vom reformierten Kirchenchor begleitet;
anschliessend Apéro.
Pfrn. Nadine Hassler Bütschi
und die Mitglieder der Weltgruppe Möhlin
Allerheiligen
Im Allerheiligengottesdienst, um 10 Uhr,
gedenken wir Maria Germain-Schneider,
Otto Bietenhader und allen, die seit dem
1. November 2013 verstorben sind: Ernst
Braun-Guthauser, Jan Gasser, Vera MeierMetzger, Hans Soder-Stöckli, Hans Böni-Rast,
Max Riedel-Gremper, Ernst Frank-Hoch, Elise
Dreher-Metzger, Hansruedi Gremper-Zaugg,
Ursula Müller-Bürgi, Martha KümmerliVollmer, Maria Metzger-Schneider, Hugo
Herzog-Höpli, Ernst Wenger-Urich, Bruno
Bersacola-Wirthlin. Der Gemischte Chor
wirkt mit.
Ökumenischer Gräberbesuch
Am Nachmittag, 1. November, begleiten uns
Bläser beim gemeinsamen Gräberbesuch.
Frauenverein
Kaffeestube an Allerheiligen: Am 1. November, Allerheiligen, öffnen wir von 14 bis 19
Uhr unsere traditionelle Kaffeestube im Kirchgemeindehaus. Wir freuen uns über Ihren
Besuch und verwöhnen Sie unter anderem
mit Rauchwürstli, belegten Brötli, grossem
Kuchenbuffet und dem beliebten «Kaffee
Novembersturm». Der Bazartisch ist mit
diversem Gebäck und Bastelwaren gefüllt.
Wir würden uns auch sehr über auswärtige
Gäste freuen. Der Reinerlös des Verkaufs ist
für unsere sozialen Zwecke bestimmt. Dankend nehmen wir Ihre Kuchenspenden ab
13 Uhr entgegen.
Zusammenkunft: Am Donnerstag, 16. Oktober und 30. Oktober, 14 Uhr, Zusammenkunft im Kirchgemeindehaus. Abholdienst
Susi Brogli, Tel. 061 851 36 52
Jassturnier und Jassnachmittag
Der Männerverein lädt ins Kirchgemeindehaus ein: am Samstag, den 11. Oktober, um
19 Uhr zum Jassturnier und am Mittwoch,
den 5. November, 14 Uhr, zum Jassnachmittag. Herzlich willkommen.
Ü-65-Träff
Am Dienstag, 14. Oktober, 14 Uhr, hält Werner Brogli einen Vortrag über «neueste Spuren des Neandertalers und seiner Nachfolger
in Möhlin und Umgebung». Anschliessend
serviert das Vorbereitungsteam ein Zvieri.
Ökumenischer Kindertag
Unter dem Thema «die 4 Jahreszeiten und
ihre Feste» lädt der ökumenische Arbeitskreis am Samstag, 18. Oktober, von 9 bis
17 Uhr zum Kindertag ins reformierte Kirchgemeindehaus ein. Anmeldetalons können
beim Sekretariat nachbestellt werden, Telefon 061 851 10 60.
Pfarramt
Pfr. Edringer besucht noch bis Ende Oktober
Kurse. In dieser Zeit werden die Gottesdienste
durch Vertretungen geleitet. Für die Seelsorge erreichen Sie unsere Seelsorgehelferin
Hedi Soder unter Tel. 061 851 15 73 oder
einen diensthabenden Fricktaler Geistlichen
unter Tel. 061 853 16 91. Das Sekretariat ist zu den üblichen Bürozeiten, Montag bis Freitag, von 9 bis 11 Uhr besetzt,
Tel. 061 851 10 60.
Region Fricktal
Ganze Region
Regionalspital Rheinfelden
Jeden Mittwoch, 10.15 Uhr, Gottesdienst in
der Spitalkapelle. Am 15. und 29. Oktober
mit einem christkatholischen Geistlichen.
Magden-Olsberg
Gottesdienste
So. 12. Okt. 9.30 h, Klosterkirche Olsberg,
Eucharistiefeier.
So. 19. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier.
Sa. 1. Nov. 13.30 h, Olsberg, ökumenische
Totengedenkfeier.
Sa. 1. Nov.,. 14.30 h, Magden, ökumenische
Totengedenkfeier.
Frauenverein
An Allerheiligen führen wir die Kaffeestube in der Pfarrschüre und offerieren wie
gewohnt belegte Brötchen, gefüllte Silserli
sowie ein vielfältiges Kuchenbuffet.
Bei der nächsten Zusammenkunft am Dienstag, den 4. November, werden wir diverse
Arbeiten für den Adventsverkauf fertigstellen und die Einteilung der diversen Listen
machen.
Der Vorstand
Abholdienst
Wenn Sie zu Gottesdiensten abgeholt werden möchten, wenden Sie sich an Karin Pfenninger, Tel. 061 841 12 29
Die Kirchenpflege
Möhlin
Gottesdienste
So. 12. Okt. 10 h, Kirche, Eucharistiefeier,
Bischof em. Fritz-René Müller.
So. 19. Okt. 10 h, Kirche, Eucharistiefeier,
Bischof em. Fritz-René Müller.
So. 26. Okt. 10 h, reformierte Kirche, ökumenischer Weltgottesdienst.
15
16
Gemeindenachrichten
Bestattung
Bruno Bersacola-Wirthlin ist im 81. Lebensjahr verstorben. Wir entbieten den Angehörigen unser herzliches Beileid. Das ewige Licht
leuchte ihm, er ruhe in Frieden.
Unsere Homepage
www.christkatholisch.ch/moehlin
Obermumpf-Wallbach
Gottesdienste
So. 19. Okt. 9.30 h, Wallbach, Eucharistiefeier.
So. 19. Okt. 11 h, Obermumpf, Eucharistiefeier.
So. 19. Okt. 17.30 h, Frick, Eucharistiefeier.
So. 2. Nov. 10 h, römisch-katholische Kirche
Obermumpf, Totengedenkfeier.
Ökumenische Totengedenkfeier
Am Sonntag, 2. November (Allerseelen),
gedenken wir in der römisch-katholischen
Kirche von Obermumpf aller seit November
2013 verstorbenen Einwohner von Obermumpf. Es singen gemeinsam der römischkatholische und der christkatholische Kirchenchor unter der Leitung von Doris Haspra.
Anschliessend findet auf dem Friedhof die
Gräbersegnung statt.
Ökumenisches Totengedenken
Ebenfalls am Sonntag, 2. November, findet
nachmittags um 14 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Wallbach ein ökumenischer Gottesdienst mit Gedenken an die Verstorbenen
der vergangenen zwölf Monate statt. Anschliessend Gräberbesuch auf dem Friedhof.
Herbstversammlung Frauenverein
Dienstag, 4. November, 20.15 Uhr, Pfarrhof.
Pfr. Klaus Heinrich Neuhoff
Rheinfelden-Kaiseraugst
Gottesdienste
So. 12. Okt. 9.30 h, Kaiseraugst, Eucharistiefeier.
Mi. 15. Okt. 10.15 h, Regionalspital Rheinfelden, Eucharistiefeier, Pfr. Grüter.
Do. 16. Okt. 19 h, Kaiseraugst, Abendgebet.
So. 19. Okt. 9.30 h, Rheinfelden, Eucharistiefeier, Cäcilia.
Mi. 29. Okt. 10.15 h, Regionalspital Rheinfelden, Eucharistiefeier, Pfr. Grüter.
Sa. 1. Nov. 14.30 h, Waldfriedhof Rheinfelden, ökumenische Totengedenkfeier.
So. 2. Nov. 9.30 h, Rheinfelden, Eucharistiefeier, Totengedenken, Mittagessen.
So. 2. Nov. 17 h, Friedhof Kaiseraugst, ökumenische Totengedenkfeier.
Gottesdienst vom 2. November
Wir gedenken der Gemeindeglieder, die in
den vergangenen fünf Jahren verstorben
sind:
Helene Kym, Margrit Schmidlin, René Grell,
Maria Burkhardt, Emilie Köhler, Othmar
Stalder, Elise Schweri, Bethli Böni, Lina Kaufmann, Hilda Baumer, Ella Müller, Margaretha
Schneider, Gaudenz Aebi, Guido Hunziker,
Walter Schweizer, Margrit Soder, Liselotte
Fässler, Margrith Koller, Otto Bürgi, Johann
Eberhard, Marie Metzger, Karl Köhler, Adolf
Bröchin, Maria Dörr, Josef Schneider, Yvonne
Di Salvo, Annemarie Ischi, Adelheid Witschi,
Selma Obrist, Isabelle Mahrer, Erika Waldmeier, Rolf Schmidlin, Adolf Herzog, Ernst
Soder, Ruth Locher, Erich Zerweck, Liselotte
Lützelschwab, Mathilde Vogel, Max Wunderlin, Heinz Schwab, Anny Lang und Eva Alt.
Anschliessend an den Gedenkgottesdienst
sind Sie zu einem einfachen Mittagessen
eingeladen.
Cäcilia
Das Singen unseres Chores findet jeweils am
13./ 20./ 27. Oktober sowie am 3. November, um 19.30 Uhr in unserem Kirchgemeindehaus statt.
Jassnachmittag
Wir jassen am Freitag, den 17. Oktober, im
Pfarrstübli, Kaiseraugst. Alle sind dazu herzlich willkommen.
Seniorennachmittag
Der Seniorennachmittag im Oktober findet
neu am 29. Oktober, um 14 Uhr im Martinum statt. Bitte beachten Sie das geänderte
Datum. Doris Haspra freut sich auf viele
begeisterte Lottospielerinnen und -spieler.
Wie immer rundet ein feines Zvieri den Nachmittag ab.
Gottesdienste in Rheinfelden / Kaiseraugst
Die Gottesdienste in Rheinfelden und Kaiseraugst können mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besucht werden, in beide Richtungen
fahren pro Stunde jeweils zwei Züge und zwei
Postautos.
Christkatholisch 21 – 22/2014
Für Kaiseraugst mit der Bahn: 8.52 Uhr ab
Rheinfelden, mit dem Postauto: 9.06 Uhr ab
Rheinfelden Bahnhof.
Für Rheinfelden mit der Bahn: 9.01 Uhr ab
Kaiseraugst, mit dem Postauto: 9.04 Uhr an
Kaiseraugst Bahnhof
Beide Kirchen sind ab Bahnhof in fünf bis
zehn Minuten zu Fuss erreichbar. Gemeindeglieder, welche nicht mehr so gut zu Fuss
sind, können auch mit Privatautos mitfahren.
Eine Anmeldung auf dem Pfarramt ist
erwünscht, Telefon 061 831 50 13.
WegenstettenHellikon-Zuzgen
Gottesdienste
So. 12. Okt. 9.30 h, Zuzgen, Eucharistiefeier.
So. 26. Okt. 9.30 h, Hellikon, Eucharistiefeier.
Sa. 1. Nov. 19.30 h, Hellikon, Jahrzeitgedächtnis.
Jahrzeitgedächtnis
Wir gedenken im Gottesdienst in Hellikon
aller Verstorbenen, insbesondere Max und
Emma Reimann-Schlienger, Willi Tschudin,
Hans und Pia Waldmeier-Waldmeier, Werner
Herzog, Otto Moosmann-Stock, Daniel Hürbin, Herta Hürbin-Waldmeier, Hugo und Lorli
Moosmann-Schaub, Ruth Hohler und Myrtha Ackermann-Hohler, Fanny und Werner
Schlienger-Bussinger, Theodor und Irène Klara
Kindler-Segginger, Elsa Ackermann-Hürbin,
Gertrud Hasler-Hiltmann, Lilly Hürbin-Müller,
Elisabeth Hasler-Zbinden, Hans Soder, Hans
Hasler-Stäuble und Heinrich Karl Angheben.
Ökumenische Segnung des neuen Gemeinschaftsgrabes: Sonntag, 26. Oktober, 15 Uhr
vor der christkatholischen Kirche Zuzgen, mit
der Musikgesellschaft.
Pfr. Klaus Heinrich Neuhoff
Aarau Olten Luzern
Aarau
Gottesdienste
So. 12. Okt. 11.30 h, Stadtkirche Zofingen,
Eucharistiefeier, Pfrn. Antje Kirchhofer, anschliessend gemeinsames Mittagessen.
Fr. 17. Okt. 20 h, Stadtkirche Aarau, ökumenischer Frauengottesdienst.
So. 19. Okt. 8.40 h, Stadtkirche Aarau,
Eucharistiefeier, Pfr. Lenz Kirchhofer.
So. 26. Okt. 11.30 h, Stadtkirche Aarau,
Eucharistiefeier, Pfrn. Antje Kirchhofer.
So. 2. Nov. 11.30 h, Stadtkirche Aarau,
Eucharistiefeier mit Totengedächtnis, Pfr.
Lenz Kirchhofer.
So. 2. Nov. 17.15 h, Klarakapelle Bremgarten, Eucharistiefeier, Pfr. Wolfgang Kunicki.
Treff des Frauenvereins
Der Frauenverein trifft sich jeweils dienstags,
um 14.15 Uhr zum geselligen Beisammensein im Pfarrhaus im Adelbändli 2. Die nächsten Daten sind 14. / 21. / 28. Oktober und
4. November.
Religionsunterricht
Am Samstag, 18. Oktober, 9 Uhr, Pfarrhaus,
Adelbändli 2, Aarau, Religionsunterricht für
alle Stufen mit Pfrn. Antje Kirchhofer. Der
nächste Unterricht findet am Samstag, den
8. November, zur gleichen Zeit am gleichen
Ort statt.
Christkatholisch 21 – 22/2014
Ministrantenprobe
Am Samstag, 25. Oktober, 10 Uhr in der
Stadtkirche Aarau, Pfr. Lenz Kirchhofer.
Aarau liest die Bibel
Vom 15. Oktober bis am 19. November findet das ökumenische Projekt «Aarau liest
die Bibel» statt. Ein Theater und zahlreiche
Workshops setzen sich mit dem Thema
«Mensch Jesus» auseinander. Informationen
und Anmeldung: www.aarauliestdiebibel.ch.
Lektorentreffen
Am Samstag, 15. November, treffen sich
die Lektorinnen und Lektoren der Gemeinde
um 14 Uhr im Pfarrhaus. Nebst einem theoretischen Impuls zum Lektorendienst und
Sprechübungen dient das Treffen dem Erfahrungsaustausch und der Dienstplanung. Zum
Treffen sind auch Lektorinnen und Lektoren
anderer Kirchgemeinden und andere Interessiert herzlich eingeladen. Dauer bis ca.
18 Uhr. Anmeldung bitte bis 10. November
an Pfr. Lenz Kirchhofer, Tel. 062 822 22 74,
E-Mail: lenz.kirchhofer@christkatholisch.ch.
Kirchgemeindeversammlung
Die Kirchgemeindeversammlung findet am
16. November, um 10 Uhr im Pfarrhaus in
Aarau statt. Sie schliesst an die Eucharistiefeier an. Es wird Kaffee serviert.
Baden-Brugg-Wettingen
Gottesdienste
So. 12. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier.
So. 19. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier.
So. 26. Okt. 9 h (!), Eucharistiefeier mit Firmung, Bischof Dr. Harald Rein.
So. 2. Nov. 9.30 h, Eucharistiefeier zu Allerheiligen.
So. 2. Nov. 17.15 h, Klarakapelle Bremgarten, Eucharistiefeier.
Unterricht für beide Gruppen
Treffpunkt am 18. Oktober, um 8.45 Uhr vor
der Klosterkirche Wettingen. Ende gegen
11.45 Uhr. Bitte pünktlich sein, wegen des
elektronischen Schliesssystems.
Firmung am 26. Oktober
Bitte beachten! Der Firmgottesdienst mit
unserem Bischof Harald Rein, beginnt bereits
um 9 Uhr. Wir gratulieren unseren beiden
Firmanden Roxana Heuberger und Marek
Müller sowie deren Eltern und Verwandten
ganz herzlich! Herzliche Einladung.
Pfr. Wolfgang Kunicki
Gemeinde Region Olten
Gottesdienste
So. 12. Okt. 9.30 h, Trimbach, Prn. em. Marlies Dellagiacoma.
Gemeindenachrichten
Kalender
Liturgischer Kalender
mit Schriftlesungen
18. Sonntag nach Pfingsten
(12. Oktober)
Standhaft bekennend …
Offb 12,1–6a: … und gebärend
dem Drachen widerstehen.
Phil 1,12.19–24: … wie Paulus –
durch die Hilfe des Geistes
gerettet – die Verbreitung des
Evangeliums fördern.
Gottes Reich …
1 Kön 19,19–21: … soll nicht nur
von Elija sondern bald auch von
Elischa verkündet werden.
Kol 1,21–23: … zeigt sich im
Glauben und in der Hoffnung,
die euch das Evangelium schenkt.
Das verkündet Paulus seinen
Brüdern in Kolossä.
Mt 10,32–39: … und Jesus liebend das Leben verlieren.
Lk 10,1–12.16: … ist euch nahe.
Bringt Frieden den Gastfreundlichen und heilt die Kranken.
So schickt Jesus zweiundsiebzig
Ausgewählte wie Schafe mitten
unter die Wölfe.
19. Sonntag nach Pfingsten
(19. Oktober)
Allerheiligen
(1. November)
Warnend zurechtweisen …
Bezeichnet werden …
Ez 33,7–9: … soll Ezechiel die
Schuldigen, damit sie wegen
ihrer Sünden nicht sterben
müssen.
Offb 14,1–3: … mit dem Namen
des Sohnes und des Vaters auf
der Stirn ein neues Lied singen.
Röm 14,10–13: … wollen wir, aber
den Bruder nicht richten und
auch nicht verachten, schreibt
Paulus an die Römer, denn jeder
von uns wird für sich selbst vor
Gott Rechenschaft ablegen.
Mt 18,15–22: … und siebenundsiebzigmal vergeben sollst du
deinem Bruder, sagt Jesus zu
Petrus. An alle Jünger aber ein
eindrückliches Wort über das
Binden und das Lösen und das
gemeinsame Gebet.
Aargauischer Kirchweihsonntag
(19. Oktober)
Gottes Tempel ist heilig …
Jes 32,1–4: … und das Wasser,
das aus seinem Eingang herausströmt, schenkt Leben in Fülle.
1 Kor 3,9–17: ... und wir bauen
mit Achtsamkeit daran. Der
Grund ist gelegt und das Feuer
wird prüfen, was das Werk eines
jeden taugt.
Joh 2,13–22: … und Jesus reinigt
ihn mit den Worten: Macht das
Haus meines Vaters nicht zu
einer Markthalle! Wer aber kann
ihn – niedergerissen – in drei
Tagen wieder aufrichten?
20. Sonntag nach Pfingsten
(26. Oktober)
1 Joh 3,1–3: … als Kinder Gottes
und durch seine Liebe hoffen
und sehen wie er ist.
Mt 5,1–12a: … durch Jesus als
Selige und verbunden mit den
Benachteiligten dieser Welt.
21. Sonntag nach Pfingsten
(2. November)
Geheilt werden …
Ijob 42,1–6: … von allem Leiden
und offen für Gottes wunderbare Unbegreiflichkeit.
2 Thess 2,13–17: … und berufen
zu Standhaftigkeit und Verbindlichkeit an Wort und Schrift.
Joh 9,24–39: … von ewiger
Blindheit und demütig sagen
können: Ich glaube, Herr!
Allerseelen
(3. November)
Verwandelt werden …
Ijob 19,21–27b: … in kleinen
Schritten, denn ich weiss: mein
Erlöser lebt.
1 Kor 15,35–44a: … ganz im Sinn:
Was gesät wird, ist armselig, was
auferweckt wird, herrlich.
Joh 5,24–29: … und aus dem
Grab aussteigen: Die das Gute
getan haben, werden zum Leben
auferstehen.
17
18
Gemeindenachrichten
So. 19. Okt. 9.30 h, Olten, Pfr. Kai Fehringer.
So. 26. Okt. 9.30 h, Hägendorf, Pfr. Kai Fehringer.
Sa. 1. Nov. 14 h, Starrkirch, Totengedenken
und Gräbersegnung, Pfr. Kai Fehringer.
So. 2. Nov. 9.30 h, Olten, Totengedenken,
Pfr. Kai Fehringer.
Gottesdienste in den Seniorenheimen
Do. 16. Okt. 9.45 h, Haus zur Heimat.
Do. 23. Okt. 10 h, Weingarten.
Di. 4. Nov. 10.15 h, Ruttigen.
Do. 6. Nov. 9.45 h, Haus zur Heimat.
Alle Gottesdienste werden von Pfarrer Kai
Fehringer gehalten.
Todesfälle
Aus unserer Kirchgemeinde hat Gott Susanna
Hagmann-Parpan, Olten (*1927) und Lotti
Bernhard-Mersing, Olten (*1930), beide am
21. September in die Ewigkeit abberufen.
Der Herr schenke ihnen die ewige Ruhe.
Feierabendkonzert in der Stadtkirche
Donnerstag, 16. Oktober, 18.45 Uhr: Die
Orgelkonzertreihe schliesst ihr diesjähriges
Programm mit dem Konzert von Hans-Ruedi
Binz, Olten/Solothurn.
Silberdistel Trimbach
Der ökumenische Seniorennachmittag von
Montag, 20. Oktober, 14.15 Uhr im Johannessaal, wird musikalisch umrahmt vom Duo
Wienerherz.
Religionsunterricht
Am Samstag, 25. Oktober, von 9 bis 12 Uhr
in Olten.
Ökumenischer Suppentag
Am Samstag, 25. Oktober, ab 11.30 Uhr
bis 13.30 Uhr im Johannessaal in Trimbach.
Gesammelt wird für ein Projekt von «Partner Sein» in Sambia: Sambia ist ein Land mit
vielen Kindern. Die Schulbildung von Waisenkindern, insbesondere mit Aids, stellt ein
besonderes Problem dar. Mit Ihrer Spende
tragen Sie zur Schulbildung und Integration
von Mädchen in der Stadt Kitwe bei. Herzliche Einladung.
Gemeindebrief
Der Redaktionsschluss für die Adventsausgabe ist am Montag, den 27. Oktober.
Senden Sie Ihre Beiträge bitte an das Sekretariat: sekretariat.olten@christkatholisch.ch.
Der Gemeindebrief wird am 12. November
eingepackt – helfende Hände willkommen,
bitte auf dem Sekretariat melden. Danke!
Frauenverein Region Olten
Handarbeitsnachmittag am 29. Oktober;
Lebkuchen verzieren mit Barbara Moll, von
14 bis ca. 16 Uhr im Kirchgemeindesaal
Olten, Unkostenbeitrag Fr. 10.–, Anmeldung
bei B. Moll, Tel. 062 212 26 54.
Taizé feiern
Donnerstag, 30. Oktober, 18 Uhr in der
römisch-katholischen St. Martinskirche, Olten.
Totengedenken
An Allerheiligen gedenken wir besonders
aller Mitglieder unserer Kirchgemeinde, die
Gott seit dem letzten Allerheiligen in die
Ewigkeit abberufen hat.
Zyt ha fürenand, ässe mitenand
Am Dienstag, 4. November, trifft man sich ab
11.30 Uhr zum ökumenischen Mittagessen
im Johannessaal in Trimbach.
Kirchgemeinderats-Ersatzwahl
Seit den Erneuerungswahlen im April 2013
ist der 7. Sitz des Kirchgemeinderats vakant.
Nun wurde ein gültiger Wahlvorschlag für
Heinz Gloor, Wangen, eingereicht. Heinz
Gloor ist somit für den Rest der Amtsperiode
2013–2017 in stiller Wahl gewählt.
Sekretariat
Wir heissen Simone Soland in unserem Team
herzlich willkommen! Simone Soland wird
am 5. November ihre Arbeit im Sekretariat
aufnehmen.
Luzern
Gottesdienste
So. 12. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier.
So. 19. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier.
So. 26. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier.
Sa. 1. Nov. 17.30 h, Eucharistiefeier.
Dankesanlass Freiwillige
Am Montag, 13. Oktober, findet der Dankesanlass für die freiwilligen Helferinnen
und Helfer im Gemeindesaal statt. Nach dem
Apéro um 17.30 Uhr werden wir von Andrea
Pini mit einem feinen Nachtessen bekocht.
Die Einladungen sind verschickt worden.
Anmeldungen bitte bis am Montag, 6. Oktober, per E-Mail luzern@christkatholisch.ch
oder telefonisch an 041 410 69 37.
Lottonachmittag Frauenverein
Am Dienstag, 14. Oktober, um 14 Uhr, treffen wir uns zu einem weiteren Lottonachmittag im Kirchgemeindesaal. Wir hoffen, viele
Spielfreudige aus der Kirchgemeinde und
Diaspora begrüssen zu dürfen. Auf die glücklichen Gewinner warten kleine Preise und wir
geniessen das Beisammensein bei Kuchen
und Kaffee. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auskunft erteilt Annemarie Fuchs,
041 320 83 48, annemarie.fuchs@gmx.ch.
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung.
Infoabend: Hilfsprojekte Philippinen
Am Mittwoch, 22. Oktober, um 18.30 Uhr,
berichtet Pfr. Ioan L. Jebelean von seiner
Reise auf die Philippinen und den Hilfsprojekten von «Partner sein», die er dort besucht
hat. Der Bericht wird mit viel eindrücklichem Bildmaterial illustriert. Wir freuen uns
auf den Besuch von vielen interessierten
Gemeindegliedern!
Christkatholisch 21 – 22/2014
Otto Karrer-Vorlesung
Am Montag, 27. Oktober, findet die diesjährige Otto Karrer-Vorlesung, die vom Ökumenischen Institut organisiert wird, statt. Als
Referent ist Card. Francisco Javier Errázuriz
Ossa, Chile, eingeladen. Der Vortrag in der
Jesuitenkirche Luzern wird in deutscher Sprache gehalten und beginnt um 18.15 Uhr.
Religionsunterricht
Mittwoch, 29. Oktober, 14 bis 15.45 Uhr (alle).
Eucharistiefeier zu Allerseelen mit Musik
Die Eucharistiefeier zu Allerseelen am Samstag, 1. November, um 17.30 Uhr, wird von
Corinna Canzian mit der Geige begleitet. In
diesem Gottesdienst gedenken wir unserer
lieben Verstorbenen Hans Weltert-Rüdin,
Emilie Vial, Arnold Gilg-Wachter, Maria
Saner-Weber, Johanna Zumbühl-Rudin und
Werner Limacher.
Kirchenrat
Am Dienstag, 4. November, um 17.15 Uhr,
trifft sich der Kirchenrat im Gemeindesaal zu
einer Sitzung.
Konzert
Das NEXUS reedquintet ist ein Holzbläserquintett der besonderen Art. Es vereint Oboe,
Klarinette, Saxofon, Bassklarinette und
Fagott zu einem einzigartigen Gesamtklang
und begeistert das Publikum durch mitreissende Spielfreude. Im Rahmen eines Konzerts in der Christuskirche am Freitag, den
7. November, um 20 Uhr, wird das Quintett
mit seinem neuen Programm «Divertissements» auftreten. Präsentiert werden unterhaltsame neue Arrangements barocker und
klassischer Werke und exquisite Raritäten.
Es werden Divertissements, Humoresken und
Serenaden von Haydn, Mozart, Poulenc und
anderen erklingen. Der Eintritt ist frei, es wird
eine Kollekte geben. Weitere Informationen
unter www.nexusreedquintet.ch.
Wort zum Sonntag
Am Samstag, 8. November, wird Pfarrer Ioan
L. Jebelean um 20 Uhr das Wort zum Sonntag im Schweizer Fernsehen sprechen (SRF1).
Schönenwerd-Niedergösgen
Gottesdienste
So. 12. Okt. 8.45 h, Schönenwerd, Eucharistiefeier (Pfr. em. R. Lauber).
So. 19. Okt. 10 h, Stiftskirche, ökumenischer
Gottesdienst.
So. 26. Okt. 8.45 h, Schönenwerd, Eucharistiefeier.
Sa. 1. Nov. 10 h, Schönenwerd, Eucharistiefeier zu Allerheiligen.
So. 2. Nov. 13.30 h, Niedergösgen, Eucharistiefeier zu Allerseelen.
Do. 6. Nov. 19 h, Niedergösgen, Vesper.
Christkatholisch 21 – 22/2014
Ökumenischer Erntedank mit Agape
Der letztes Jahr erstmals durchgeführte ökumenische Erntedank-Gottesdienst findet dieses Jahr am Sonntag, den 19. Oktober, um
10 Uhr in der Stiftskirche statt. Wir danken
Gott für die Erntegaben und teilen miteinander Brot und Früchte, Wein und Traubensaft.
Im Gottesdienst wirkt der Gospelchor mit.
Allerheiligen und Allerseelen
Die Eucharistie am 1. November zu Allerheiligen feiern wir um 10 Uhr am Hochaltar
im Chor der Stiftskirche. Das Gedächtnis
der Verstorbenen halten wir an Allerseelen,
den 2. November, um 13.30 Uhr in Nieder-
Gemeindenachrichten
gösgen. Bei diesem Gottesdienst singt der
Kirchenchor unter der Leitung von Christian
Schmitt. Anschliessend Gräberbesuch mit
ökumenischer Andacht auf dem Friedhof.
Gemeindeabend
Unter dem Motto «Rund um den Turm» findet
am Samstag, 8. November, unser Gemeindeabend statt: Raten Sie mit beim KirchturmQuiz, lassen Sie sich verzaubern, wenn Pfr.
Adrian Suter die magischen Becher stapelt.
Eintreffen ab 18.30 Uhr, das Abendessen wird
um 19 Uhr vom Kirchgemeinderat serviert.
Anmeldung bis 31. Oktober beim Pfarramt,
pfarrer@stiftskirche.ch, Tel. 062 849 11 55.
Zofingen
Kirchgemeindesaal, Kramgasse 10. Kosten
Fr. 20.– für die Kursunterlagen. Anmeldung
sofort an das Sekretariat, Tel. 031 318 06 55
(9 bis 12 Uhr).
Religionsunterricht
Die Firmklasse trifft sich zur ersten Vorbereitung am Freitag, 17. Oktober, von 18 bis
21 Uhr. Religionsunterricht für die Klassen 1,
2 und 5/6 ist am Mittwoch, 22. Oktober, von
14 bis 16.15 Uhr.
Frauenverein
Am Montag, 20. Oktober, trifft sich der
Frauenverein von 14 bis 17 Uhr im Kirchgemeindesaal zum Patchwork-Lisme. Katharina König zeigt, wie es geht. Bitte Wolle
mitbringen. Auskunft erteilt Lisbeth Wirthlin,
Tel. 031 971 54 75.
Am Montag, 3. November, sind Männer und
Frauen zur gleichen Zeit am gleichen Ort zu
einem Spielnachmittag mit Zvieri eingeladen.
Jugendgruppe
Die Jugendgruppe Bern lädt vom 25. bis zum
26. Oktober die Jugendgruppe Solothurn und
weitere Jugendliche ein. Sie blicken zurück auf
dem Jugendkongress in Utrecht und werden
im Sonntagsgottesdienst vom 31. Internationalen Altkatholiken-Kongress und von der
125-Jahr-Feier der Utrechter Union berichten,
welche vom 18. bis 21. September in den Niederlanden stattgefunden haben.
Treffen der Vereine
Zu einem Austausch kommen die Vereine
und Gruppen der Kirchgemeinde am Freitag,
31. Oktober, von 14 bis 16 Uhr zusammen.
Kirchenchor
Der nächste Singsonntag ist am 2. November zu St. Beatus im Göttibach, Thun. Wer
möchte mitsingen? Helene Ringgenberg,
Dirigentin, Tel. 031 311 80 89, gibt Auskunft.
Allerseelen
Das Requiem mit festlicher Musik fällt dieses Jahr auf den Montag, 3. November. Neu
laden wir auf 18.30 Uhr (nicht 19 Uhr) ein.
Wir gedenken insbesondere aller seit einem
Jahr Verstorbenen. Es sind dies Pfarrer
Wilhelm Flückiger, Hedwig Bitterli-Disler,
Valerija Halmai-Lakatos, Lilian GerassioutaRimml und Erna Rohrer-Knüsel. Wenn Sie
weiteren Personen gedenken möchten, melden Sie dies bitte Pfarrer Christoph Schuler.
Kirchgemeindeversammlung
Zur Herbstkirchgemeindeversammlung wird
dieses Jahr am Mittwoch, 5. November,
um 19.30 Uhr in den Kirchgemeindesaal,
Kramgasse 10, eingeladen. Auf der Traktandenliste stehen das Protokoll vom 15. Mai,
Finanzen (Finanzplan, Voranschlag 2015,
Kirchensteueranlage), Wahlen (Ersatzwahlen von Delegierten und Ersatzdelegierten
an die Nationalsynode), Reglemente (Verabschiedung von Organisationsreglement,
Organigramm, Personalreglement) und
Verschiedenes. Anschliessend wird zum
Umtrunk eingeladen. Alle Unterlagen sind
auf www.christkatholisch.ch/bern zu finden.
Alle Stimmberechtigten ab 16 Jahren wurden
zudem persönlich eingeladen.
Kryptarenovation
Die Renovation der Unterkirche ist fast abgeschlossen. Am Freitag, 7. November, findet
die Aufrichtefeier statt. Am Samstag, den
8. November, wird von 8 bis 16 Uhr nochmals
zu einem Putztag eingeladen. Urs Roth, Präsident der Baukommission, wird mit Freiwilligen diese Arbeiten in der Unterkirche (Kirche,
Gänge, Sakristei) ausführen. Anschliessend
lädt die Kirchgemeinde zu einem Mittagessen
ein. Bitte melden sich bitte bei Sakristan Jan
Straub, Tel. 031 318 71 23, an.
Gottesdienste
So. 12. Okt. 11.30 h, Eucharistiefeier, Pfr.
em. Peter Hagmann.
So. 9. Nov. 11.30 h, Eucharistiefeier, Pfrn.
Antje Kirchhofer.
Verweilen mit Mozart
Am 3. November referiert um 18 Uhr im
Mozartraum am Aarequai, Landhausstrasse 5,
Aarburg, Prof. Alois Koch über «Mozarts
Bach-Erlebnis». Weitere Informationen sind
im Internet unter www.mozartweg.ch zu
finden.
Bern Solothurn
Bern
Gottesdienste
So. 12. Okt. 10 h, Eucharistiefeier, Pfr. Christoph Schuler.
Mi. 15. Okt. 18.30 h, Abendmesse (Taizé),
Pfrn. Anne-Marie Kaufmann.
So. 19. Okt. 10 h, Eucharistiefeier, Pfrn.
Anne-Marie Kaufmann.
Mi. 22. Okt. 18.30 h, Abendmesse, Pfr.
Christoph Schuler.
Mi. 22. Okt. 18.30 h, Krypta Dreifaltigkeitsbasilika, Abendmesse nach christkatholischem Ritus.
So. 26. Okt. 10 h, Eucharistiefeier mit
Jugendlichen, Pfr. Christoph Schuler.
Mi. 29. Okt. 18.30 h, Abendmesse, Pfrn.
Anne-Marie Kaufmann.
So. 2. Nov. 10 h, Allerheiligen, Eucharistiefeier, Pfrn. Anne-Marie Kaufmann.
Mo 3. Nov. 18.30 h, Allerseelen, Requiem,
Pfr. Christoph Schuler.
Mi. 5. Nov. 18.30 h, Abendmesse mit Erneuerungsgebet, Pfr. Christoph Schuler.
Kirchgemeinderat
Der Kirchgemeinderat trifft sich am Mittwoch, 15. Oktober, zu seiner 10. Sitzung.
Männerverein
Am Mittwoch, 15. Oktober, sind alle interessierten Gemeindeglieder und Freunde
zum traditionellen Spiel- und Kegelabend
eingeladen. Man trifft sich um 19.30 Uhr im
Restaurant Weissenbühl, Seftigenstrasse 47,
zu Spiel und Nachtessen.
Fortbildungskurs
Im Rahmen der 150-Jahr-Feiern der Kirchweihe von St. Peter und Paul beginnt am
Donnerstag, 16. Oktober, um 19.30 Uhr der
erste Kursabend mit Pfr. Dr. Adrian Suter
zum Thema «Kann ich das wissen oder muss
ich das glauben?». Die weiteren Abende sind
am 30. Oktober, 6. und 20. November im
Burgdorf
Gottesdienst
So. 12. Okt. 10 h, Eucharistiefeier, Pfrn.
Anne-Marie Kaufmann.
19
20
Gemeindenachrichten
Wiedlisbach
Gottesdienst
Sa. 25. Okt. 18 h, Eucharistiefeier, Pfrn.
Anne-Marie Kaufmann.
Pfarrer Christoph Schuler
Biel
Gottesdienste
So. 12. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier, Predigt.
So. 19. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier, Predigt
(bilingue).
So. 26. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier, Predigt.
So. 2. Nov. 10 h, Saint-Imier, Eucharistiefeier.
Themenabend
Am Mittwoch, 15. Oktober, findet im Kirchgemeindehaus um 19.30 Uhr ein Abend zum
Thema «EXIT» statt. Zwischen dem gleichgültigen «laisser-faire» und der unbedingten
Ablehung gibt es noch Raum, um eine echte
verantwortungsvolle christliche Haltung über
dieses heisse Thema zu bilden. Die grossen
Fragen sind: «Verfüge ich einfach über das
Leben, das ich habe? Wo ist Gott in dieser
Geschichte?» Bringen Sie Ihre Meinung mit!
Oder nutzen Sie die Gelegenheit, sich an
diesem Abend eine zu bilden!
Mittendrin – Chercher Le Centre
Musik – Text – Stille: Jeden Donnerstag,
von12.30 bis 13 Uhr, ab November bis Juni
2015 im Farelhaus, Oberer Quai 12, Biel.
Kirchgemeindeversammlung
Die Kirchgemeindeversammlung findet am
Mittwoch, 12. November, um 19.30 Uhr im
Kirchgemeindehaus (Dufourstr. 105) statt.
Traktanden
1. Wahl der Stimmenzähler
2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 4. Juni 2014
3. Finanzen
3.1 Voranschlag
3.2 Finanzplan 2014–2019
3.3 Festlegung Steuerfuss 2015
4. Sanierung Kirche
4.1 Orientierung Studienauftrag Kirchensanierung
4.2 Auftragserteilung für weitere Ausarbeitung des Projektes
5. Wahlen – Präsident Kirchgemeinderat
(Vorschlag: Peter Derendinger, bisher
Vizepräsident)
6. Verschiedenes
Grenchen-Bettlach-Selzach
Gottesdienste
So. 19. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier, Prn.
Sarah Böhm.
So. 26. Okt. 10 h, christkatholische Kirche Bern,
Jugendgottesdienst, Pfr. Christoph Schuler.
Di. 28. Okt. 19 h, Josefskapelle, ökumenisches Friedensgebet mit Taizé-Gesängen,
Pfv. Klaus Wloemer.
Sa. 1. Nov. 9.30 h, Eucharistiefeier mit Allerseelengedenken und Jahrzeitmesse, Pfv.
Klaus Wloemer.
Zu den Gottesdiensten
Der Jugendgottesdienst am 26. Oktober in
Bern bildet den Abschluss des Erlebnisweekends.
Am 1. November gedenken wir im Gottesdienst der Verstorbenen der vergangenen
zwölf Monate und begehen gleichzeitig die
Jahrzeit für die Verstorbenen des 4. Quartals.
Am Sonntag, den 2. November, findet in
unserer Kirche kein Gottesdienst statt.
Religionsunterricht
Am Donnerstag, den 23. Oktober, und am
Donnerstag, den 6. November, treffen sich
die Schülerinnen und Schüler der 1. bis
6. Klasse von 16.30 bis 18 Uhr zum Unterricht im Kirchgemeindehaus Solothurn.
Am 25. und 26. Oktober findet das Erlebnisweekend statt (für Jugendliche ab 10 Jahren).
In diesem Jahr hat die Berner Jugendgruppe
die Federführung. Anmeldungen – entgegen dem verschickten Flyer – bis spätestens
am 20. Oktober an Pfr. Christoph Schuler,
christoph.schuler@ckkgbern.ch oder Telefon 031 318 06 56. Pfarrer Schuler leitet das
Weekend anstelle von Klaus Wloemer.
Engel-Bild des Malers Roman Candio
Ein ehemaliges Mitglied unserer Kirchgemeinde (jetzt in Solothurn lebend) hat das
überaus grosszügige Angebot gemacht, uns
ein repräsentatives Bild («Engel») des Solothurner Malers Roman Candio zu schenken,
der schon die beiden Glasfenster auf der
rechten Seite unserer Kirche gestaltet hat.
Der Kirchgemeinderat möchte, dass sich
die Mitglieder unserer Kirchgemeinde in
der Frage der Annahme der Schenkung und
gegebenenfalls der Platzierung des Bildes
eine Meinung bilden und mitreden. Deshalb
laden wir alle Interessierten ein, sich am
1. November im Anschluss an den Gottesdienst zu diesem Zweck in der Kirche zu versammeln. Kirchgemeinderat Andreas Tschuy
wird ein Computerbild erstellen, das uns eine
Vorstellung davon geben kann, wie unsere
Kirche mit dem Engel-Bild aussehen könnte.
Woche der Religionen
Da in diesem Jahr in Grenchen keine Veranstaltungen im Rahmen der Woche der
Religionen stattfinden, laden wir unsere
Grenchener Gemeindeglieder herzlich ein,
den Anlass im Kapuzinerkloster Solothurn
am 7. und 8. November zu besuchen. Nähere
Christkatholisch 21 – 22/2014
Angaben finden Sie unter den Gemeindenachrichten von Solothurn.
Abwesenheit
Noch bis zum 12. Oktober ist Pfarrverweser Klaus Wloemer im Urlaub. Wenden
Sie sich in dieser Zeit in allen Pfarramtsangelegenheiten an Priesterin Sarah Böhm,
Tel. 062 530 04 27.
«Christkatholische Mitfahrzentrale»
Bitte rufen Sie am Vorabend bis um 19 Uhr
bei René Meier, Tel. 079 333 63 93, an,
wenn Sie zum Gottesdienst abgeholt werden möchten.
Öffnungszeiten Pfarrbüro
Das Pfarrbüro im Pavillon, Lindenstrasse 33,
ist montags in der Regel von 14 bis 15.30 Uhr
geöffnet. Selbstverständlich sind auf telefonische Voranmeldung hin auch zu anderen
Zeiten Besuche möglich.
Pfv. Klaus Wloemer, Prn. Sarah Böhm
Solothurn
Gottesdienste
So. 12. Okt. 10 h, Eucharistiefeier, Prn. Sarah
Böhm.
So. 19. Okt. 10 h, Eucharistiefeier, Pfr. Klaus
Wloemer.
Do. 23. Okt. 15 h, Demenzzentrum Forst
Solothurn, christkatholische Eucharistiefeier,
Prn. Sarah Böhm.
So. 26. Okt. 10 h, christkatholische Kirche
Bern, Jugendgottesdienst, Pfr. Christoph
Schuler.
Mi. 29. Okt. 10.30 h, Alterszentrum Ischimatt Langendorf, christkatholische Eucharistiefeier, Pfr. Klaus Wloemer.
Do. 30. Okt. 15 h, Alterszentrum St. Katharinen Solothurn, christkatholische Eucharistiefeier, Pfr. Klaus Wloemer.
Do. 30. Okt. 19 h, Kapelle der reformierten
Stadtkirche Solothurn, ökumenisches TaizéGebet.
Sa. 1. Nov. 15 h, Friedhof St. Katharinen,
ökumenisches Totengebet mit Pfr. Klaus
Wloemer.
Sa. 1. Nov. 19 h, Allerseelenrequiem, Mitwirkung der Schola, Pfr. Klaus Wloemer.
Mi. 5. Nov. 18 h, Abendgebet, Pfr. Klaus
Wloemer.
Zu den Gottesdiensten
Der Jugendgottesdienst am 26. Oktober in
Bern bildet den Abschluss des Erlebnisweekends.
Taizé-Fans haben jeweils am letzten Donnerstag eines Monats die Gelegenheit, eine
besinnliche halbe Stunde mit Taizé-Gesängen zu verbringen.
Am 1. November gedenken wir im Abendgottesdienst der Verstorbenen der vergan-
Gemeindenachrichten
Christkatholisch 21 – 22/2014
genen zwölf Monate. Am Sonntag, den
2. November, findet in der Franziskanerkirche kein Gottesdienst statt.
Aus unserer Nachbarschaft
Am Samstag, den 25. Oktober, feiert Pfarrerin Anne-Marie Kaufmann um 18 Uhr die
Eucharistie in der St. Katharinen-Kapelle
Wiedlisbach.
Religionsunterricht
Am Donnerstag, den 23. Oktober, und am
Donnerstag, den 6. November, treffen sich
die Schülerinnen und Schüler der 1. bis
6. Klasse von 16.30 bis 18 Uhr zum Unterricht im Kirchgemeindehaus.
Am 25. und 26. Oktober findet das Erlebnisweekend statt (für Jugendliche ab 10 Jahren).
In diesem Jahr hat die Berner Jugendgruppe
die Federführung. Anmeldungen – entgegen dem verschickten Flyer – bis spätestens
am 20. Oktober an Pfr. Christoph Schuler,
christoph.schuler@ckkgbern.ch oder Telefon 031 318 06 56. Pfarrer Schuler leitet das
Weekend anstelle von Klaus Wloemer.
Kirchgemeinderat
Am Montag, den 20. Oktober, trifft sich
um 19.30 Uhr der Kirchgemeinderat zu seiner nächsten Sitzung in der Schützenstube
(Hochparterre im Kirchgemeindehaus).
Für Zugezogene und Beigetretene
Am Mittwoch, den 5. November, laden wir
alle, die in letzter Zeit unserer Kirchgemeinde
beigetreten oder zugezogen sind, ab 19 Uhr
zu einem Rundgang durch die Franziskanerkirche mit anschliessendem Apéro im Kirchgemeindehaus ein. Beachten Sie bitte die
separat verschickte Einladung.
Franziskanergruppe
Am Montag, 13. Oktober, um 19.30 Uhr,
beginnt das diesjährige Leseabenteuer mit
Irène Rust zum Thema «Auf den Spuren
des Odysseus». Wir beschäftigen uns mit
ausgewählten Episoden aus dem Werk des
Dichters Homer. Das Leseabenteuer wird am
20. und 27. Oktober sowie am 3. November
fortgesetzt.
Lateinische Gregorianik
Wer gerne einmal gesangspraktisch lateinische gregorianische Gesänge kennenlernen
möchte, ist eingeladen am Mittwoch, den
15. Oktober, um 18 Uhr (bis längstens um
19.30 Uhr) in den Chor der Franziskanerkirche zu kommen.
Woche der Religionen
Am 7. und 8. November finden – unter
christkatholischer Beteiligung – die diesjährigen Veranstaltungen im Rahmen der Woche
der Religionen im Kapuzinerkloster Solothurn statt. Nach dem Grosserfolg des Workshops «Hey, was glaubst Du eigentlich?» für
Jugendliche im vergangenen Jahr, wird am 7.
November dieser Workshop für junge Leute
nochmals angeboten. Am Samstag können
den gleichen Workshop dann auch Erwachsene besuchen, die letztes Jahr ausgeschlossen (und darob enttäuscht) waren. Hauptsächlich lernen wir aber Praktisches aus dem
Leben verschiedener Religionen kennen:
«Kochen mit muslimischen Frauen», Referat «Was essen Religionen?», Workshop zu
religiöser Kleidung. Ein Bazar, ein «Café des
Religions», ein gemeinsames Mittagessen
und das multireligiöse Friedensgebet am
Samstag runden das vielfältige Programm
ab. Beachten Sie bitte die Flyer und Plakate!
Abwesenheit
Noch bis zum 12. Oktober ist Pfarrer Klaus
Wloemer im Urlaub. Wenden Sie sich in
dieser Zeit in allen Pfarramtsangelegenheiten bitte an Priesterin Sarah Böhm,
Tel. 062 530 04 27.
«Christkatholische Mitfahrzentrale»
Bitte rufen Sie samstags bis am Mittag
Barbara Frentzel, Tel. 078 908 96 96, an,
wenn Sie zum Gottesdienst abgeholt werden
möchten.
Pfr. K. Wloemer, Prn. Sarah Böhm
Thun
Gottesdienste
So. 19. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier, Pfr.
Christoph Schuler.
So. 2. Nov. 10 h, Eucharistiefeier an Allerheiligen-Allerseelen, Pfr. Christoph Schuler,
anschliessend Kirchenkaffee.
Kollekten
Im Oktober spenden wir für CSI Schweiz, im
November für ACAT Schweiz.
Frauenverein
Am Dienstag, den 14. Oktober, trifft sich der
Frauenverein um 14.30 Uhr im Marienzentrum.
Religionsunterricht
Am Samstag, 25. Oktober, findet von 9.15 bis
um 12 Uhr der Religionsunterricht für beide
Klassen im Marienzentrum unter der Leitung
von Katechetin Ursula Oesch statt.
Jahresversammlung
Am Samstag, 25. Oktober, ab 10 Uhr, trifft
sich die Christkatholische Kommission des
Kantons Bern in Biel. Die Einladungen mit
weiteren Details wurden separat versandt.
Seniorenmarkt
Der 6. Seniorenmarkt findet am Samstag,
18. Oktober, 9 bis 17 Uhr auf dem Thuner
Rathausplatz statt. Er steht unter dem Thema
«Zu Hause alt werden». Am Stand der AKiT,
unter dem Leitmotiv «Ein Netz, das trägt»,
treffen Sie am Morgen Christian Binz und am
Nachmittag Elisabeth Amstad Schuler an.
Gratulationen
Zum 75. Geburtstag
Helga Mahrer-Fellinger, Möhlin am 11. Oktober
Erika Tiedke-Meller, Buchs AG
am 17. Oktober
Liselotte Landolt-Wirz, Stettlen am 20. Oktober
Verena Brauen-Otte, Chur am 21. Oktober
Georg Rieker-Märki, Schönenwerd am 21. Oktober
Annegreth Hagmann, Solothurn am 2. November
Heidi von Allmen-Véron, Basel am 2. November
Rita Stocker-Stocker, Rheinfelden am 3. November
Zum 80. Geburtstag
Willy Siegrist-Stocker, Obermumpf am 13. Oktober
Dora Wagner, Solothurn am 14. Oktober
Alice Frey-Müller, Möhlin am 31. Oktober
Franz Meyer-Wüest, Grosswangen am 4. November
Zum 85. Geburtstag
Lily Walther, Steffisburg am 17. Oktober
Kurt Müller, St. Gallen am 21. Oktober
Lilly Bättig, Kaiseraugst am 26. Oktober
Eugen Burkhard-Strähl, Niederbuchsiten am 27. Oktober
Germaine Bitterli-Rihm, Wangen bei Olten am 1. November
Margrith Stauffer-Rihm, Reinach AG am 1. November
Gertrud Keller-Meister, Gretzenbach am 5. November
Zum 90. Geburtstag
Susanne Huber, Biberist am 13. Oktober
Zita Kym, Wallbach am 22. Oktober
Zum 91. Geburtstag
Bruno Kohler, Grenchen/Oberrüttenen am 23. Oktober
Martha Stocker-Gutzwiller, Möhlin am 24. Oktober
Gertrud Giger-Stutz, Bern am 6. November
Weitere Geburtstage auf S. 23
21
22
Gemeindenachrichten
Allerheiligen-Allerseelen
Der Gottesdienst wird begleitet vom Berner
Kirchenchor, unter der Leitung von Helene
Ringgenberg. Nach der Feier sind alle herzlich
Christkatholisch 21 – 22/2014
zum Kirchenkaffee eingeladen. An diesem
Tag gedenken wir insbesondere unserer verstorbenen Gemeindeglieder Werner BärtschiBernhard, Susanne Noth-Ingold, Therese
Hagemann-Urwyler und Vreni Bader-Vögeli.
Bitte melden Sie weitere Personen, derer wir
gedenken sollen, direkt Pfr. Christoph Schuler.
Andrea Cantaluppi
Gemeindeglieder. Besonders denken wir
an jene, die seit dem letzten Allerseelentag
verstorben sind. Das Querflötenduo Sigrid
Jucken-Lange und Ueli Kräutli sowie unser
Organist David Stamm werden den Gottesdienst musikalisch mitgestalten.
Frauengruppe – nächste Treffen
Mittwoch, den 15. Oktober und Mittwoch,
5. November, um 14 Uhr im Kirchgemeindehaus.
Religionsunterricht
Am Samstag, 25. Oktober und am Samstag,
8. November, treffen wir uns von 10 bis
12 Uhr zum Unti im Kirchgemeindehaus im
Beckengässchen.
Abwesenheit
Vom 13. bis zum 19. Oktober weilt Pfrn.
Melanie Handschuh in den Ferien. Während
dieser Zeit wenden Sie sich in Notfällen bitte
an das Sekretariat der Kirchgemeinde Zürich,
Tel. 044 211 12 75, Mo., Di., Do., Fr. von
10 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr. Sie hören
die Information auch, wenn Sie die reguläre
Pfarramtsnummer anrufen.
Pfrn. Melanie Handschuh
Sa. 1. Nov. 17 h, Eucharistiefeier zu Allerseelen, Pfarrteam, Kantorei.
So. 2. Nov. 9.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier zu Allerheiligen, Pfr. Frank Bangerter.
So. 2. Nov. 10 h, Augustinerkirche, Eucharistiefeier zu Allerheiligen, Pfr. Lars Simpson,
Kantorei.
Mi. 5. Nov. 18.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, Pfr. Frank Bangerter.
Monatsausflug
Am Dienstag, 21. Oktober, machen wir einen
Ausflug nach Mürren. Wir starten ab Hauptbahnhof Zürich mit dem Zug, der 9.02 Uhr
nach Bern fährt und treffen uns, wie üblich,
im vordersten Wagen.
Musikgottesdienst «Flamenco!»
Am Sonntag, 26. Oktober, um 10 Uhr, wird
der zweite spezielle Musik-Gottesdienst in
diesem Jahr in der Augustinerkirche stattfinden, der unter dem Motto «Flamenco!»
stehen soll. Der Gitarrist Alfredo Palacios
und Augustinerorganistin Merit Eichhorn am
Cembalo bringen diesmal ganz neue Klänge
in den Kirchenraum – mit originalen Flamencostücken, Sonaten des unter anderem vom
Flamenco inspirierten Barockkomponisten
Domenico Scarlatti und Improvisationen.
Die Musik bietet auch einen sehr schönen
Rahmen für das Ritual der Tröstöl-Segnung,
welches ebenfalls in diesem Gottesdienst
begangen wird. Unter Mitwirkung der Spitalseelsorgerin Monique Henrich.
«Züri liest»
Buchvorstellung im Rahmen des Buch- und
Literaturfestivals «Zürich liest» am 26. Oktober, um 14 Uhr in der Augustinerkirche. Kann
man über Gott, der alles Reden übersteigt,
überhaupt etwas «sagen»? Oder sollte man
nicht besser schweigen, wenn man von Gott
«spricht»? Der Theologe, Ordensmann und
Lyriker Andreas Knapp ringt in seinen Gedichten um Worte, durch die das Unaussprechliche greifbar wird. Er liest ausgewählte Texte
vor. Begleitet wird die Lesung mit Orgelspiel
von Marco Amherd. Im Anschluss an die
Veranstaltung offerieren wir einen kleinen
Apéro. EintrittFr. 15.–; ermässigt Fr. 10.–.
Mitglieder der Kirchgemeinde gratis.
Religionsunterricht
Alle Klassen treffen sich am Sonntag, den
26. Oktober, von 13.15 bis 16.15 Uhr im
Kirchgemeindehaus zur Münz.
Zürich Ostschweiz Ticino
St. Gallen
Gottesdienste
So. 19. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier, Kaffee.
Do. 23. Okt. 18.45 h, Vesper.
So. 26. Okt. 17.30 h, Eucharistiefeier,
Umtrunk.
So. 2. Nov. 9.30 h, Eucharistiefeier, Seelengedächtnis, Kirchenchor, Kaffee.
Autofahrdienst Blitz
Am 19. Oktober fährt Heinz Metzger,
Tel. 071 277 91 32; am 26. Oktober Kurt
Müller, Tel. 071 223 39 56; am 2. November
Marlis Schaut, Tel. 071 245 30 63. Rufen Sie
bitte bis um 8 Uhr, respektive um 12 Uhr an,
wenn Sie vom Bahnhof oder von zu Hause
abgeholt werden möchten.
Gedächtnis für Verstorbene
Im Gottesdienst vom 2. November schliessen wir speziell Anna Marchfeld-Müller, Margrit Schüpfer, Gertrud und Arnold WägerWartmann und Elisabeth Martin-Metzgerins
Gebet ein.
Ferien
Vom 11. bis 16. Oktober nehme ich nochmals einige Ferientage. Wie üblich ist das
Pfarramtstelefon auf Myrtha Gabler umgeleitet, die im Bedarfsfall eine/n Seelsorger/in
vermittelt. Am 12. Oktober entfällt der Gottesdienst.
Pfr. Daniel Konrad
Schaffhausen
Gottesdienste
So. 12. Okt. 9.30 h, Eucharistiefeier.
So. 19. Okt. 9.30 h, diakonaler Gottesdienst,
Dkn. Doris Zimmermann.
So. 2. Nov. 9.30 h, Eucharistiefeier zu Allerseelen.
Konzert Flöte und Harfe
Im Konzert am Samstag, 1. November in
der St. Anna Kapelle, nehmen uns die Harfenistin Stephanie Meitzner und die Flötistin
Franziska Kerler auf eine musikalische Reise
vom Barock bis zum Impressionismus. Sie
spielen unter anderem Werke von Mozart,
Rossini, Tournier und Saint-Saëns. Dauer ca.
1 Stunde, Eintritt frei, Kollekte.
Gedächtnis der Verstorbenen
Im Gottesdienst vom 2. November feiern wir
Allerseelen und gedenken aller verstorbenen
Zürich
Gottesdienste
So. 12. Okt. 9.30 h, Christuskirche, diakonaler Gottesdienst, Dkn. Doris Zimmermann.
So. 12. Okt. 10 h, Augustinerkirche, Eucharistiefeier, Pfrn. Ulrike Henkenmeier.
Mi. 15. Okt. 18.30 h, Christuskirche, keine
Abendmesse!
So. 19. Okt. 9.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, Pfr. Peter Hagmann.
So. 19. Okt. 10 h, Augustinerkirche, Eucharistiefeier, Pfr. Niklaus Reinhart.
Mi. 22. Okt. 18.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, Pfrn. Melanie Handschuh.
So. 26. Okt. 9.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, Pfrn. Ulrike Henkenmeier.
So. 26. Okt. 10 h, Augustinerkirche, Musikgottesdienst «Flamenco», Pfr. Lars Simpson.
Mi. 29. Okt. 10 h, Altersheim «Im Ris»,
Eucharistiefeier, Pfr. Lars Simpson.
Mi. 29. Okt. 18.30 h, Christuskirche, Eucharistiefeier, Pfr. Frank Bangerter.
Do. 30. Okt. 10 h, Altersheim «Dorflinde»,
Eucharistiefeier, Pfr. Frank Bangerter.
Christkatholisch 21 – 22/2014
Geburtstagsparty II
Am Dienstag, 28. Oktober, feiern wir um
14.30 Uhr die Geburtstagsparty für die Jubilarinnen und Jubilare der zweiten Jahreshälfte. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und
darauf, mit Ihnen zu feiern!
Allerseelen am 1. November
Mit Texten, Stille, Kerzen und Gebeten
gedenken wir unserer Verstorbenen. Sie sind
eingeladen, eine Blume oder einen kleinen
Blumenstrauss mitzubringen: Während der
Feier können Sie diese Blumen in Erinnerung
an die Verstorbenen nach vorne bringen und
vor dem Altar niederlegen. Anschliessend
gibt es ein warmes Getränk in der Münz.
Frauenverein Zürich-Augustinerkirche
Am Dienstag, 4. November, 14.30 Uhr, ist kreativer Nachmittag in der Herzogstube. Kommen
Sie auch zum gemütlichen Beisammensein.
Abwesenheit
Pfr. Frank Bangerter: 11. bis 25. Oktober;
Pfr. Lars Simpson: 11. bis 18. Oktober; Pfrn.
Melanie Handschuh: 13. bis 19. Oktober
«Haltestille» Bahnhofstrasse
Jeden Donnerstag, von 12.15 bis 12.35 Uhr
in der Augustinerkirche; Mittagsimpuls, umrahmt durch Musik und Stille. In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste.
Gesprächsbereitschaft bis 13.15 Uhr.
Offene Christuskirche
Jeden Samstag, von 12 bis 14 Uhr.
Gemeindenachrichten
Winterthur
Gottesdienste
So. 19. Okt. 9.15 h, Krankensalbung, Pfrn.
Ulrike Henkenmeier.
So. 19. Okt. 10 h, Eucharistiefeier mit Pfarrinstallation, Bischof Harald Rein, Pfrn. Ulrike
Henkenmeier.
So. 2. Nov 10 h Eucharistiefeier mit Taufe
von Alina Kim Zwygart, Pfrn. Ulrike Henkenmeier, Dkn. Doris Zimmermann.
Pfarrinstallation
Herzliche Einladung zur feierlichen Installation von Pfarrerin Ulrike Henkenmeier durch
Bischof Harald Rein am Sonntag, 19. Oktober, um 10 Uhr in der Kapelle St. Michael,
Winterthur. Anschliessend an den Gottesdienst gibt es einen Apéro für alle.
Frauenchränzli
Wir treffen uns am Montag, 3. November,
um 14 Uhr im Kafistübli der Kapelle St.
Michael.
Tessin Ticino
Celebrazione
Sabato 1 novembre, ore 17.30 a Lugano,
S. Messa celebrata dalla pastora Marlies Dellagiacoma.
A seguire, cena tutti insieme presso i locali
di Casa Benson.
Viaggio ecumenico
La Comunità di Lavoro delle Chiese Cristiane
Ticinesi organizza per sabato 11 ottobre un
viaggio ecumenico all’Abbazia di Maguzzano, centro di spiritualità ecumenica a
Lonato sul Garda (presso Desenzano).
Per partecipare contattare Elisabetta Tisi
+39 338 86 94 668.
Gratulationen
Fortsetzung von S. 23
Zum 92. Geburtstag
Marguerite Kilchör, Biel am 29. Oktober
Helene Metzger-Soland, Möhlin am 2. November
Zum 93. Geburtstag
Stephanie Hohl-Meyer, Zimmerwald am 19. Oktober
Elisabeth Wagner, Solothurn am 27. Oktober
Adolf von Burg, Solothurn am 5. November
Zum 94. Geburtstag
Hedwig Notz-Arnold, Luzern am 19. Oktober
Zum 95. Geburtstag
Franz Waldmeier, Möhlin am 23. Oktober
Kurt Schmidlin-Rösler, Kehrsatz am 7. November
Zum 96. Geburtstag
Région Suisse Romande
Hans Studer, Langendorf am 11. Oktober
Zum 98. Geburtstag
pour savoir plus voir:
La Chaux-de-Fonds, Saint-Pierre
Di 12 octobre à 10 h: messe
Di 19 ocotbre à 10 h: messe
Di 19 ocotbre à 18 h: Prière de Taize
Di 26 octobre à 10 h: messe
Di 2 novembre à 10 h: messe
www.catholique-chretien.ch
Lausanne, Sainte-Marie du Servan
Di 26 octobre à 17 h: messe
Grand-Lancy, Trinité
Di 12 ocotbre à 10 h: messe
Di 26 octobre à10 h: messe
Maria und Otto Munzinger-Schenker, Olten am 20. Oktober
Saint Imier, Saint-Paul
Di 2 novembre à 10 h: messe
Chêne-Bourg, Transfiguration
Sa 11 octobre à 17 h 30: messe
Alice und Max Mahrer-Stocker, Möhlin am 23. Oktober
Neuchâtel, Saint-Jean Baptiste
Di 12 octobre à 18 h: messe
Di 26 octobre à 18 h: messe
Genève, Saint-Germain,
Di 19 octobre à 10 h: messe
Di 2 novembre à 10 h: messe
Martha Schreck-Schmid, Basel am 2. November
Zur Diamantenen Hochzeit
Zur Eisernen Hochzeit
Anna und Robert Stäubli-Schaub, Magden am 29. Oktober
Impressum
Christkatholisch
137. Jahrgang; erscheint 14-täglich, ISSN 1664-1027 (Print), ISSN 1664-1035 (Internet).
Herausgeberin: Christkatholische Kirche der Schweiz – www.christkatholisch.ch. Twitter: @christkath_ch.
Redaktion: Lenz Kirchhofer (lk), Adelbändli 2, 5000 Aarau, Tel. 061 481 15 21; Franz Osswald (of). E-Mail: redaktion@christkatholisch.ch.
Redaktionskommission: Clemens Ackermann; Anna Chudozilov; Alois Schmelzer, Franziska Hälg.
Redaktionsschluss: Nummer 23 (8. – 21. November), Freitag, 24. Oktober, 12 Uhr; Nummer 24 (22. November – 5. Februar), Freitag, 7. November, 12 Uhr.
Druck und Spedition, Adressänderungen und Abonnementsverwaltung: W. Gassmann AG, Längfeldweg 135, 2501 Biel, Telefon: 032 344 82 15, uwaelti@gassmann.ch.
Abonnementspreis: In- und Ausland sFr. 39.–, Geschenk- und Einzelabonnemente: Michael Böhm, Bäreggstrasse 33, 4900 Langenthal, verwaltung.kirchenblatt@christkatholisch.ch
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Christkatholisch
21 –22/2014
Christkatholisch 21 – 22/2014
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Bibelwort
Grosse Glocken und Kirchen im Dorfe
Im Zeichen der Ökumene
Allerseelen
«Ich war gefangen in den Fesseln
des Todes. Da schrie ich: ‹Herr, rette mein Leben!› ... Ich war schwach,
und er hat mir geholfen.»
(Psalm 116,3–4.6)
In der Aarauer
Stadtkirche feiern
reformierte, christkatholische und
eritreisch-orthodoxe Christen ihre
Gottesdienste.
AZA
2501 Biel
Adressberichtigung
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Fotos: Lenz Kirchhofer
Die christkatholische Kirchgemeinde
Aarau und Umgebung feiert seit 1876
ihre Gottesdienste im Chor der Stadtkirche mitten in der Aarauer Altstadt.
Aarau blickt jährlich am Maienzug
zum Turm dieser Kirche. Denn wenn
dort am Morgen eine Schweizerfahne
gehisst wird, hat die Aarauer Wetterkommission befunden, dass das Wetter gut ist, demzufolge das Festbankett
im Freien stattfinden wird.
Der Turm gehörte bereits zur Vorgängerin der heutigen Kirche, deren
Bau 1471 begann. 1479 weihte sie der
Konstanzer Weihbischof zu Ehren der
Jungfrau Maria. Kirche und Turm erlebten aber verschiedene bauliche
Veränderungen.
Die Stadtkirche erscheint heute von
aussen als dreischiffige Basilika mit
langgezogenem Satteldach und steht
somit in der Bautradition der Spätgotik und der Bettelorden. Der Dachreiter und der Kirchturm mit den
barocken Giebeln fallen sofort auf.
Das Innere ist schlicht gehalten. Sprüche aus der Bergpredigt zieren die
Holzdecke. Auf der Westseite weilt
die Orgelempore mit der Hauptorgel.
Spitzbogenarkaden separieren längs
Haupt- und Seitenschiffe und trennen
quer, in den Lettner integriert, den
Chor vom Langhaus ab. Im Langhaus
Christkatholisch
steht eine Holzkanzel. Die Fenster der
Seitenschiffe stellen das Vaterunser
dar. Im Chorraum haben ein steinerner Kastenaltar, ebenso ein Ambo, der
ursprüngliche, spätgotische Taufstein
sowie ein Tabernakel, das Ewige Licht,
ein Kreuz und an der Nordwand eine
Schwalbennestorgel ihren Platz.
Ein besonderes Augenmerk verdienen
die sechs hohen Spitzbogenfenster im
Chor. Im Sinne einer «biblia paupera», wie der Schöpfer der Glasbilder,
Felix Hoffman (1911–1975), sie nannte, erzählen sie zahlreiche Geschichten
aus der Bibel – von der Schöpfung bis
zur Auferstehung Jesu Christi.
Lenz Kirchhofer
Bald wird es schon wieder November und vielerorts werden die Gräber auf den Friedhöfen gesäubert
und in Ordnung gebracht, damit
wir am Nachmittag des Allerheiligentages der Toten gedenken können. Unsere Verstorbenen – sind
sie wirklich tot? Oder gilt auch für
sie, was der Beter des Psalmes 116
erlebt hat: «Ich darf in der Welt
der Lebenden bleiben und in deiner Nähe weiterleben» (Vers 9)?
Bei einer Beerdigung habe ich
von einem Angehörigen eine Art
Gedicht erhalten, in dem ein Verstorbener zu uns sprach. Es heisst
dort: «Ich bin nicht weit weg, nur
auf der anderen Seite des Weges.»
Also wären die Verstorbenen weiterhin mit uns auf dem Weg, nur
unsichtbar für uns?
Unser Weg heisst «Jesus Christus». Jesus hat selbst erlebt, was es
heisst in den Fesseln des Todes gefangen zu sein. Aber unser österlicher Glaube weist uns darauf hin,
dass diese Fesseln gesprengt wurden. So sagt auch der Verstorbene in dem oben erwähnten Text:
«Sprecht mit mir, wie ihr es immer
getan habt.»
Wir können dies in unserem Herzen tun. Allerdings können wir
die möglichen Antworten nur erspüren, nicht mit eigenen Ohren
hören.
Und doch – warum sollten wir
unserem Gespür nicht vertrauen?
Ich wünsche uns allen in diesem
November, dass wir die Gegenwart der Verstorbenen «auf der
anderen Seite des Weges» deutlich
genug spüren und dass wir wissen:
Auch dort heisst unser gemeinsamer Weg «Jesus Christus».
Klaus Heinrich Neuhoff
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Seele and Geist
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