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KW PRESSEMITTEILUNG VORSTANDSWECHSEL (Deutsch)

EinbettenHerunterladen
Wiener
Die Zeitung der Wirtschaftskammer Wien · 38. Jahrgang
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Mitgliederbefragung: Jetzt
sind die Betriebe am Wort
Versand der Abstimmungskarten hat begonnen - Drei Fragen · Seite 4
Buchpreisbindung
ausgeweitet
Die Wiener Buch- und Medienwirtschaft begrüßt die gesetzliche Ausweitung der Buchpreisbindung auf den Online-Handel
und auf E-Books.
Seite 3
Vorbereitung auf
WorldSkills 2015
Wer vertritt Österreich bei den
Berufsweltmeisterschaften
2015 in São Paolo? Die Vorauswahl in den einzelnen Berufen
ist voll angelaufen.
Seite 8
P.b.b. Nicht retournieren, Post-Nr. 35, Nr. 02Z031590M | € 1,45
Abgasplakette ab
1. Jänner Pflicht
Durch verschärfte Umweltfahrverbote in Wien und Teilen Niederösterreichs brauchen alle Lkw
ab 1. Jänner für Fahrten in diese
Region eine Euro-Abgasplakette.
Seite 13
Keine Freude mit
Punzierungsgesetz
Der Wiener Juwelen- und
Uhrenhandel sieht sich durch
das Punzierungsgesetz, das die
Kontrollen beim Import von
Edelmetallgegenständen regelt,
über Gebühr belastet.
Seite 22
WKW/gp
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2 · Magazin ·
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
Magazin
zVg
8., Josefstadt
Genuss & Austausch
22., Donaustadt
Neuer Standort
Karin Greinwald beschreibt ihre Greisslerei
8 als Gemischtwarenhandlung im wahrsten
Sinn des Wortes. Hier findet sich eine Mischung aus einem Café, einer Greißlerei sowie
einem Ort der Kommunikation. Die Greisslerei 8 soll ein Ort des Austausches sein, sagt
Greinwald. Sie will mit ihrem Betrieb „ein
wenig die gute alte Zeit aufleben lassen, wo
man sich noch bei der Bassena am Gang traf
oder eben bei der Greißlerei ums Eck’ um zu
tratschen”. Greisslerei 8, Laudongasse 46,
0680 / 318 99 08, E greisslerei-8@outlook.at
www.facebook.com/Greisslerei8
ERHO Immobilien hat nach 20 Jahren den
Standort gewechselt. Mit der langjährigen
Erfahrung bietet das Unternehmen auch an
der neuen Adresse individuelle Beratung.
Dabei legt Immobilienmakler und Firmeninhaber Ernst Hosmann einen besonderen
Fokus auf die Qualität der Objekte. Ab
sofort bietet Hosmann auch Künstlern
die Gelegenheit, ihre Werke in den neuen
Büroräumlichkeiten auszustellen. ERHO
Immobilien, Stadlauer Straße 34, T 01 / 280
76 36, E erho@erho.at
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9., Alsergrund
Wie man sich bettet.....
Auf 65 Quadratmetern hat Günter Hladisch im
Einkaufszentrum Hansson Zentrum (HZ) seinen Shop Parts & Repair eröffnet. Er verkauft
„offene” Handys, also nicht-netzgebundene
Geräte. Ständig sind mehr als 250 verschiedene Handys verfügbar. Die günstigen Preise
erziele er über den Kontakt zu einem Großhandel, betont Hladisch. Darüber hinaus repariert
er Modelle aller Marken, auch alte Geräte. Ekazent Hansson Zentrum, Favoritenstraße 239, T
0664 / 858 20 11, E office@service4phones.at
Der Bregenzerwälder Schlafbalance-Profi
Wolena hat in Kooperation mit der Neuen
Wiener Werkstätte in Wien eine Filiale eröffnet, bei der sich alles um den gesunden
Schlaf dreht. Das Angebot der Bio-Bettwaren umfasst Kissen, Zudecken, Bettwäsche,
Lamellenroste, Bettwaren aus Schafwolle
sowie Geschenkartikel wie Tee, Honig,
Kräuter und Badesalze. Wolena Naturbettwaren, Porzellangasse 14 -16, T 0664 / 51
900 14, E wolena@wolena.at
www.wolena.at
ffHaben
zVg
10., Favoriten
Alles rund ums Handy
Sie neu gegründet oder einen neuen Firmenstandort? Informieren Sie uns: wienerwirtschaft@wkw.at
 Aus dem Inhalt
Thema der Woche
Österreich
Öffnungszeiten im Dezember 14
Winterreifenpflicht
15
Serie Betriebsnachfolge:
Zuschüsse für Übernahme
16
WK Wien-Mitgliederbefragung:
Bürokratie in der EU abbauen
Ab sofort können Sie abstimmen 4
Wirtschaftsmission nach China11
Wien
International
Unternehmen
Ruck: Arbeitsbesuch in Moskau 12
Peter Jonas Filmservice GmbH20
Service
Branchen
Abgasplakette in Wien:
Im Fokus: Gremium für den
Juwelen- und Uhrenhandel
Handelstag 2014:
„Erfolg aus Individualität” 6
Wiener Wirtschaft auf Spanisch 7
WorldSkills 2015:
Auswahl der Teilnehmer läuft
8
Ab 1. Jänner 2015 Pflicht
10
13
Kleinanzeigen26
Wochenenddienste27
Impressum27
Insolvenzen28
Termine
22
Rückblick und Ausblick
30
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
· Meinung · 3
Kommentar
n
Jetzt abstimmen,
jetzt mitgestalten!
Von WK Wien-Präsident
Walter Ruck
Zugegeben: Es ist schon etwas Ungewöhnliches, wenn die Wirtschaftskammer die
Meinung ihrer Mitglieder zu drei Sachthemen in einer so breit angelegten Befragungsaktion erhebt. In Österreich hat das
eben nicht gerade Tradition - da passiert
die Meinungserhebung meist indirekt über
die Unternehmen, die in den Ausschüssen
der Fachgruppen, Innungen und Gremien
an den Themen der Gegenwart und Zukunft
mitarbeiten. Und ja, es wird nicht die letzte
ungewöhnliche Maßnahme sein, die ich
als Präsident der Wirtschaftskammer Wien
setzen werde. Denn ich habe es mir zum
Ziel gesetzt, neue Formen des Miteinanders
zu erproben und neue Formen der Mitgestaltung anzubieten. Denn die Wirtschaft
in Wien hat ihre Interessen jeden Tag aufs
Neue zu artikulieren, durchzusetzen und
zu verteidigen - geschenkt wird uns Unternehmern nichts. Daher ist es mir wichtig,
möglichst viele Unternehmerinnen und Unternehmer für die gemeinsamen Anliegen
zu sensibilisieren
und zu mobilisieren,
damit unsere Forderungen gehört werden, damit sie ernst
genommen und umgesetzt werden.
All das trifft in
einem ganz besonderen Maße auf jene
drei Themen zu, die
wir in der aktuellen
Mitgliederbefragung in den Mittelpunkt stellen. Denn
sowohl beim Thema Tourismuszone als
auch bei den Jahresöffnungszeiten für Schanigärten und der finanziellen Entlastung der
Unternehmerinnen und Unternehmer bei
den Sozialversicherungsbeiträgen ist jetzt
ein klares Votum gefragt, eine deutliche
Willensäußerung der Wiener Unternehmerschaft, damit wir als Interessenvertretung
danach handeln können. Ich habe mich
mit allen drei Themen in den vergangenen
Wochen und Monaten intensiv auseinander
gesetzt. Jetzt sind Sie am Wort!
Jetzt liegt
es an Ihnen,
welchen Weg
die WK Wien
in diesen drei
Bereichen gehen wird.
Ich lade Sie
ein, das Angebot der Mitbestimmung in
dieser neuen
Foto Weinwurm
Form aufzugreifen. Sie können per Brief abstimmen,
indem Sie den zugesendeten Stimmzettel
an uns retournieren, oder persönlich in
einem unserer Kammergebäude – wie es
Ihnen angenehmer ist.
Alle Details dazu finden Sie auf unserer
Homepage wko.at/wien/chancenschaffen.
Nützen Sie Ihr Wahlrecht und gestalten Sie
die unternehmerischen Rahmenbedingungen direkt mit!
walter.ruck@wkw.at
www.facebook.com/WalterRuck
S tandpunkt
n
Die Modernisierung der Buchpreisbindung durch die Ausweitung auf
den Online-Handel und E-Books ist
ein wichtiges Signal für die Branche, freut sich Georg Glöckler, Fachgruppenobmann der Wiener Buchund Medienwirtschaft.
Die heimische Buchbranche setzt sich bereits seit langem für eine Ausweitung des
Buchpreisbindungsgesetzes auf den Internethandel und E-Books ein. In Österreich ist
der Buchpreis im Buchpreisbindungsgesetz
(BuchPrG) geregelt: Dieses schreibt Verlagen
bzw. Buchimporteuren vor, dass Bücher einen
bestimmten Verkaufspreis nicht unterschreiten dürfen.
„Wir begrüßen die Entscheidung des Nationalrats zur Novelle des Buchpreisbindungsgesetzes am 23. Oktober. Der festgeschriebene
Mindestverkaufspreis wird nun auch für den
Foto Weinwurm
„Ein Meilenstein für die Branche”
„Die Buchpreisbindung sichert
den Bestand
der Branche
und die Vielfalt
der Angebote”,
sagt Fachgruppenobmann
Georg Glöckler.
grenzüberschreitenden Internethandel sowie
für E-Books ausgeweitet”, sagt Georg Glöckler,
Obmann der Fachgruppe Wien der Buch- und
Medienwirtschaft. Mit dieser Modernisierung
des Preisbindungsgesetzes sei ein längst
überfälliger Schritt gesetzt worden, der den
Erfordernissen der Buch- und Medienwirtschaft gerecht wird. „Es ist erfreulich, dass das
jahrelange Engagement unserer Branchenver-
tretung nun Früchte getragen hat und dieser
Meilenstein gesetzt wurde”, so Glöckler. Die
Buchpreisbindung sichere in Österreich eine
breite Vielfalt an künstlerischem Schaffen, den
Bestand an Buchhandlungen und Verlagen.
„Diese Vielfalt kommt schließlich auch den
Konsumenten zugute.”
Buchpreisbindung sichert Vielfalt
der Publikationen
Geregelte Buchpreise gab es in der jetzigen
Form zunächst in Frankreich, in Österreich
wurde das entsprechende Bundesgesetz im
Jahr 2000 erlassen. „Die Buchpreisbindung
erfüllt wichtige sozio-kulturelle und kulturpolitische Aufgaben”, betont Glöckler. Denn
der Vergleich zwischen Ländern, in denen eine
Buchpreisbindung vorgeschrieben ist, und solchen, wo keine solche Regelung besteht, zeigt
eine größere Vielfalt der Publikationen in den
Ländern mit Buchpreisbindung. (pe)

Nr. 44 · 31. 10. 2014
4 · Thema · Wiener Wirtschaft
Thema der Woche
Die Mitgliederbefragung
hat begonnen
Die Wirtschaftskammer Wien befragt ihre Mitgliedsbetriebe zu drei Themen, die seit Jahren für Diskussionen
sorgen. Seit Mittwoch werden die Abstimmungskarten
an alle Wiener Unternehmen versendet. Es ist die größte Befragung, die es in der WK Wien je gegeben hat.
Von Gary Pippan
Aufgabe der Wirtschaftskammer
ist es, die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten. Doch nicht
bei allen Themen ist die Interessenslage der Betriebe eindeutig.
Bei drei Themen, die im Wirtschaftsparlament der WK Wien in
den vergangenen Jahren beson-
ders intensiv diskutiert worden
sind, bekommen jetzt die Unternehmen das letzte Wort. Konkret
geht es um die Idee, in Wien
Tourismuszonen einzuführen, die
es Einzelhandelsbetrieben ermöglichen, bei Bedarf ihre Öffnungszeiten auf Sonntage auszudehnen.
In allen anderen Bundesländern
ist das bereits möglich (Details
zu den Themen siehe Info-Kästen
unten). Das zweite Thema betrifft die Flexibilisierung der
Schanigarten-Regelung. Derzeit
sind Schanigärten in Wien nicht
ganzjährig erlaubt. Das dritte Thema behandelt die Sozialversicherungsbeiträge der Unternehmer.
Hier geht es darum, über welchen
Weg sich die WK Wien für eine
Entlastung der Unternehmer einsetzen soll.
Konkret lauten die Fragen zu
den drei Bereichen:
ff„Soll sich die Wirtschaftskammer Wien dafür einsetzen, dass
in besucherstarken Stadtteilen
Tourismuszonen
Derzeit gibt es in acht österreichischen
Bundesländern Tourismuszonen, nur in
Wien nicht. Dabei ist Wien das wichtigste Ziel für internationale Städtetouristen in Österreich: In Wien ist die
Zahl der Gästenächtigungen seit 2008
um 60 Prozent auf rund 13 Millionen
pro Jahr gestiegen. Vor allem an den
Wochenenden haben die Besucherzahlen stark zugelegt. Der Vorschlag
der WK Wien sieht vor, in Stadtteilen
mit einer besonders hohen Touristendichte Tourismuszonen einzurichten.
Sie ermöglichen es dem Einzelhandel,
von Wien Tourismuszonen - mit
der Möglichkeit, auf freiwilliger Basis die Öffnungszeiten am
Sonntag zu erweitern - errichtet
werden oder nicht?”
ff„Soll sich die Wirtschaftskammer Wien dafür einsetzen, dass
Schanigärten bei Schönwetter
auch außerhalb der bisher festgelegten Saison ohne Störung
anderer (z.B. Adventmärkte,
Schaufenster) geöffnet haben
können oder nicht?”
ff„Soll sich die Wirtschaftskammer Wien zur Entlastung der
Selbstständigen in Wien für
eine generelle zehnprozentige
Schanigärten
auch an Sonntagen ihre Geschäfte zu
öffnen. Der Handel könnte dadurch
bis zu 140 Millionen Euro mehr Umsatz machen und 800 Arbeitsplätze
schaffen. Eine Expertengruppe hat
die Innenstadt, die Innere Mariahilfer
Straße und das Areal um das Schloß
Schönbrunn als mögliche Bereiche für
Tourismuszonen identfiziert. Voraussetzung für eine vom Landeshauptmann zu erlassene Tourismuszone
ist ein besonderer regionaler Bedarf
wegen hoher Nächtigungszahlen oder
hoher Dichte an Sehenswürdigkeiten.
Foto: Florian Wieser
In Wien gibt es rund 2500 Gast- und
Schanigärten. Der Großteil befindet
sich in den inneren Bezirken. Sie sind
allerdings nur im Zeitraum zwischen
1. März und 30. November zugelassen. In den Wintermonaten sind
keine Schanigärten erlaubt. Weil in
den vergangenen Jahren das Wetter
in Wien im Winter immer wieder sehr
mild war und lange sonnige Phasen
hatte, kam von Wiener Gastronomen
und Cafetiers immer wieder der
dringende Wunsch, eine ganzjährige
Öffnung zu erlauben, wobei auf um-
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
· Thema · 5
A blauf der Befragung
n
ffSeit
WK W
ie
n
„Unsere Mitgliedsbetriebe geben
die Richtung vor - und wir setzen
uns für ihre Anliegen ein.”
Walter Ruck,
Präsident der Wirtschaftskammer Wien
Senkung der SVA-Krankenversicherungsbeiträge ODER für
eine Streichung des Selbstbehalts beim Arztbesuch einsetzen?”
WK Wien-Präsident Walter
Ruck sieht in der Befragung ein
gutes Instrument, damit in den
drei Bereichen eine „treffsichere,
zuverlässige und mehrheitstaug-
liche Richtungsentscheidung getroffen wird”. Er ruft zur breiten
Teilnahme auf, damit das Meinungsbild der Wiener Unternehmerschaft bestmöglich abgebildet
wird und die Interessenvertretung
entsprechend handeln kann.
Ruck hat bereits bei seinem
Amtsantritt im Juni angekündigt,
die Mitsprachemöglichkeit der
29. Oktober werden die Abstimmungskarten an alle Mitgliedsbetriebe mit einer aktiven
Gewerbeberechtigung postalisch versendet.
ffFaltet man das Kuvert auf, findet man Informationen zu den Abstimmungsthemen und das
Antwortkuvert mit dem Fragebogen.
ffDas Antwortkuvert lässt sich leicht abtrennen
und nach dem Ausfüllen des Fragebogens verschließen.
ffDas Antwortkuvert kann postalisch an die WK
Wien rückgesendet werden (Porto zahlt die WK
Wien) oder direkt bei der WK Wien bis spätestens 5. Dezember abgegeben werden (Abgabeorte siehe: wko.at/wien/chancenschaffen).
Kammermitglieder stärken zu
wollen. Die Ergebnisse der Befragung werden für die Kammer
in jedem Fall bindend sein, so der
Präsident.
Die postalisch an alle Unternehmen versendeten Stimmzettel
können bis 5. Dezember retourniert werden, auch eine persönliche Teilnahme in den Häusern der
Kammer ist möglich (siehe InfoKasten oben). Am 9. Dezember
soll das Ergebnis bekanntgegeben
werden.

Wer Fragen zur Abstimmung hat,
kann sich telefonisch und elektronisch informieren:
T 01 / 514 50 - 1099
W wko.at/wien/chancenschaffen
SVA-Beiträge
liegende Geschäfte Rücksicht zu nehmen wäre. Weiterer wichtiger Aspekt
aus Sicht der betroffenen Branchen:
Nachdem die Bestimmungen zum
Nichtraucherschutz zunehmend verschärft werden, wächst der Wunsch
der Gäste, auch in den Wintermonaten ein Sitzangebot im Freien zu
haben. Die derzeitige Regelung ist
Gemeindesache und kann nur von
der Stadt Wien geändert werden. In
Graz und Linz gibt es bereits flexible
bzw. bedarfsorientierte Schanigarten-Regelungen.
Foto: Olaf Wandruschka - Fotolia
Die WK Wien will im Bereich der Sozialversicherung eine Entlastung der
Unternehmer erreichen - und zwar
entweder in Form einer zehnprozentigen Senkung der SVA-Beiträge oder
eine Abschaffung des 20-prozentigen Selbstbehalts bei Arztbesuchen.
In Wien sind derzeit rund 120.000
Menschen bei der SVA krankenversichert, an die 700.000 Arztbesuche
fallen hier an. Von einer Senkung der
SVA-Beiträge würden alle Versicherten profitieren, auch jene, die vom
Selbstbehalt befreit sind oder nie zum
Arzt gehen. Die monatliche Ersparnis
macht bis zu 40 Euro pro Versicherten
aus. Der Steuerungseffekt durch den
Selbstbehalt würde bleiben. Wird der
Selbstbehalt abgeschafft, sparen sich
Versicherte im Schnitt 20 Euro pro
Monat. Keine Entlastung gibt es für
jene, die vom Selbstbehalt befreit
sind - das sind knapp 6000 Personen. Noch einmal so viele Wiener
Versicherte zahlen nur den halben
Selbstbehalt, weil sie am SVA-Vorsorgeprogramm teilnehmen und ihre
Gesundheitsziele einhalten.
Foto: Franz Pfluegl - Fotolia.com
Nr. 44 · 31. 10. 2014
6 · Wien · Wiener Wirtschaft
Wien
K urz Notiert
n
Symposium: Design
von Dienstleistungen
Am 6. November findet im
FORUM [EPU KMU] der WK
Wien ein Symposium zum
Thema Service Design statt mit Experteninputs und Best
Practice-Beispielen zum Design von Dienstleistungen.
Alle Details zum Programm
und zur Anmeldung:
conferences.service-designnetwork.org/sdnc14at
Alternativen zur
Kreditfinanzierung
Die Unternehmensberatung
des WIFI Wien veranstaltet
am 12. November (Beginn:
18 Uhr) einen Informationsabend zum Thema „Alternative Unternehmensfinanzierung”. Unternehmensberater
Anton Nord, auch Sprecher
der Experts Group Bonitätsmanagement und Controlling der Fachgruppe UBIT
der WK Wien, stellt verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten und ihre Vor- und
Nachteile vor. Danach folgt
eine Expertendiskussion zum
Thema. Die Teilnahme ist
kostenlos, Anmeldung unter:
www.wifiwien.at/32157014
Wien unter den zehn
besten Reisezielen
Lonely Planet, einer der
größten internationalen Verlage für Reise- und Sprachführer, reiht Wien im Jahr
2015 unter die zehn TopDestinationen weltweit. Im
kommenden Jahr feiert die
Stadt das 150-jährige Jubiläum der Wiener Ringstraße
- laut Lonely Planet’s Best in
Travel der ideale Anlass für
einen Wien-Besuch.
n handelstag 2014
ffDer
diesjährige Handelstag der Sparte Handel stand
im Zeichen des 150-Jahr-Jubiläums des Gremiums
der Wiener Kaufmannschaft
ffMarkus Hengstschläger (im Bild mit WK Wien Präsident Walter Ruck, r., und SO Erwin Pellet, l.) hielt
einen Vortrag zum Thema „Erfolg aus Individualität”
„Weg vom Durchschnitt,
hin zur Individualität”
Jeder Mensch hat ein Talent, ist Markus Hengstschläger überzeugt. Der Genetiker zog mehr als 700 Unternehmer mit seinem Vortrag „Veränderung und Zukunft:
Erfolg aus Individualität” beim Handelstag 2014 in
seinen Bann.
„Keiner kennt die Antwort auf
die Fragen der Zukunft” - so das
Statement von Wissenschafter
und Buchautor Markus Hengstschläger. In seinem Vortrag
beim diesjährigen Handelstag
der Sparte Handel der WK Wien
in der Hofburg versuchte er eine
Antwort auf die Frage zu finden:
„Wie kann ich mich optimal auf
eine ungewisse Zukunft vorbereiten und gleichzeitig aus der Individualität des Menschen Stärken
für mich und mein Unternehmen
gewinnen?”
„Bewältigen können wir die
Herausforderungen der Zukunft
nur, wenn wir jene einzigartigen
Talente fördern, die in uns allen
schlummern. Es muss die Norm
werden, von der Norm abzuweichen”, sagte Hengstschläger.
dualität die Wahrscheinlichkeit,
den Ball zu fangen. So habe auch
jeder Unternehmer, der Mut zur
Individualität hat, die größere
Erfolgschance.
„In unserem Land wird einem
jungen Menschen jedoch schnell
beigebracht, dass es besser ist,
sich mit der Mehrheit zu irren
als alleine im Recht zu sein”, so
Hengstschläger. Mit dem Strom
zu schwimmen fördere jedoch
keinesfalls die individuellen Ta-
lente, die auch zur erfolgreichen
Führung eines Unternehmens
notwendig seien.
In
der
vielbeschworenen,
schnelllebigen Leistungsgesellschaft sei die Hervorbringung
durchschnittlicher Allround-Könner zur obersten Priorität geworden. „Wenn wir aber nur dort üben,
wo wir Schwächen haben und
unsere Stärken nicht ausbauen,
werden wir letztendlich alle nur
durchschnittlich sein und unsere
Chance verschenken”, ist Hengstberger überzeugt.
Die Stärken nicht aus
den Augen verlieren
Einem Schüler mit lauter „nicht
genügend” im Zeugnis und einem
„Sehr gut” werde man natürlich
raten, sich auf die mit ungenügend
bewerteten Fächer zu konzentrieren. Beim „Sehr gut” heißt es dann:
Darauf musst du dich nicht mehr
konzentrieren. Und das sei ein
großer Fehler. Denn wer sich nur
auf seine Schwächen konzentriert,
wird seine Begabung nicht ausbauen können. „Nur wer seine Stärken
Für Individualität
nicht aus den Augen verliert, wird
braucht es Mut
sich von der Masse abheben”, so
Ein Beispiel: 20 Schüler wollen
der Genetiker.
in einem Schulturnsaal
Ein System, das auf Individualität aufgebaut
einen Ball fangen.
ist, müsse niemals
Wenn sie sich alle auf einer Stelle
Angst vor morgen haben. Und: „Die Fragen
positionieren, ist
von morgen sind die
die Wahrscheinlichkeit, den Ball
gleichen wie heute,
zu fangen, nicht
nur zu einer anderen
sehr groß. Das
Zeit”, sagte Hengstschläger. Mit Mut
Kind, das jedoch den Mut
und der Kraft der
habe, sich woIndividualität
anders hinzuwerde man die
stellen, ver„Bälle der Zudopple durch Markus Hengstschläger: „Es braucht Mut, sich ganz woanders hinzustellen
kunft fangen
Fotos (2): pictures born/Helga Nessler
seine Indivi- als die anderen.”
können.” (pe) 
WKW/pe
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
Kommt Ihnen das Spanisch vor?
Um Unternehmern, deren Muttersprache nicht deutsch
ist, einen Überblick über die umfassenden Serviceangebote der Kammer zu bieten, organsiert die WK Wien
unter dem Titel „Wiener Wirtschaft spricht Vielfalt”
mehrsprachige Informationsveranstaltungen.
Erwartungsvoll unterhalten sich
die Teilnehmer der Veranstaltung
„Unternehmensplanung - Struktur und Notwendigkeit” im FORUM [EPU KMU]. Etwas ist jedoch
anders als bei anderen Veranstaltungen dieser Art: Die Gespräche
finden allesamt auf spanisch statt.
Die darauf folgende Infoveranstaltung wird zwar auf deutsch ge-
halten, aber von einer spanischen
Übersetzerin begleitet.
Die meisten der anwesenden
Unternehmer verstehen sehr wohl
deutsch, „wenn es um kompliziertere Sachverhalte geht, fühle ich
mich jedoch in meiner Muttersprache heimischer”, waren sich
die Teilnehmer einig. Nach einem
Überblick über die Leistungen der
WK Wien - Alexandra Navarro de
Chalupa übersetzt jeden Themenbereich minutiös und professionell für die Zuhörer - geht es um
die Unternehmensplanung, die
Bedeutung des Business Plans
und die Definition der unternehmerischen Ziele.
Exportunternehmer Eduardo
Hernandez ist mit der Infoveranstaltung mehr als zufrieden: „Für
mich ist es wichtig, einen Überblick über alle Bereiche zu bekommen, die mich als Unternehmer
interessieren. Gerade in Bezug auf
steuerliche Fragen habe ich eine
Menge Inputs erhalten.” Eben-
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· Wien · 7
Anwältin und
Übersetzerin
Alejandra Navarro de Chalupa gab Eduardo Hernandez
(Finca Santa
Christina) einen Einblick in
die Broschüre
Wirtschaftskammer Wien
A-Z.
falls gute Erfahrungen nahm Eva
Maria Gedwillo mit nachhause:
„Die Themen waren gut und hilfreich. Es ist wichtig, sein Wissen
als Unternehmer immer auf dem
neuesten Stand zu halten, und
dabei hat mir die Veranstaltung
sehr geholfen. Ich finde dieses
Angebot der Wirtschaftskammer
Wien einfach nur toll.”
Auch im kommenden Jahr
wird die Veranstaltungsreihe in
englisch, spanisch, polnisch, bulgarisch und chinesisch weitergeführt. (pe)

Infos unter:
E diversity@wkw.at
K urz Notiert
n
WKBG stellt neue
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RENAULT bRIGITTENAU, 20., Stromstr. 15-17
Tel. 01/3747410, www.renault-brigittenau.at
Die Wiener Kreditbürgschaftsgesellschaft WKBG
hat ihren Internetaufritt
überarbeitet. Für die Kunden
wurde der direkte Draht zum
Berater erleichtert. Ebenfalls
neu: Die Callback-Funktion,
dank welcher Kunden zum
optimalen Zeitpunkt kontaktiert werden können. „Wir
kommunizieren mit unseren
Kunden auf einer sehr persönlichen Ebene. Mit dem
neuen Konzept wollen wir
unsere Serviceleistungen
verbessern und ergänzen”,
sagt Christopher Schneider,
Vorstandsvorsitzender der
WKBG.
www.wkbg.at
Nr. 44 · 31. 10. 2014
8 · Wien · Wiener Wirtschaft
Foto Begsteiger / Plöb
Halloween etabliert
sich zusehends
Mit elf Millionen Euro dürften die Halloween-Umsätze
für den Wiener Handel heuer
etwa gleich hoch ausfallen
wie im Vorjahr. Das ergab
eine makam-Umfrage im
Auftrag der WK Wien, die
vor dem Fest durchgeführt
wurde. Demnach plant jeder vierte Wiener extra für
Halloween einzukaufen und
dabei im Durchschnitt 24
Euro auszugeben. Hoch im
Kurs stehen Süßigkeiten,
auch Bastel- und Dekomaterial für das Gruselfest wird
gern gekauft. Auch Partys
werden beliebter. Insgesamt
wollen die Wiener zu Halloween fünf Millionen Euro für
Lokalbesuche oder private
Feste ausgeben.
buenosdias.com/ Fotosearch
buenosdias.com/Markus Altmann
Die temporäre Außenstelle der WK Wien ist weiter
gezogen und im November
in gleich zwei Bezirken für
Anregungen, Anfragen und
Anliegen der Wiener Unternehmer offen. Die beiden
neuen Pop up-Standorte in
Stadlau (22., Stadlauer Straße 26) und in RudolfsheimFünfhaus (15., Mariahilfer
Straße 217A/Schwendergasse 30) sind bis 28. November
vor Ort - jeweils Montag bis
Freitag von 10 bis 18 Uhr
und am Samstag von 10 bis
13 Uhr. In den Außenstellen
finden täglich interessante
Informationsveranstaltungen
statt. Das detaillierte Programm finden Sie für beide
Standorte online und für die
erste Woche auch in diesem
Heft auf Seite 25.
wko.at/wien/vorort
WorldSkills 2015: Jetzt geht
es um die Tickets
Heiße Phase bei der
Auswahl der WorldSkillsTeilnehmer: Im November
stehen mehrere BerufsStaatsmeisterschaften an.
Nur noch drei Wochen bis zur
Berufs-Info-Messe „BIM 2014”
in Salzburg, wo von 20. bis 23.
November Staatsmeisterschaften
in gleich 15 Berufen stattfinden.
Für die Teilnehmer geht es um
viel: Ein Sieg bedeutet das Ticket
für die Berufsweltmeisterschaften „WorldSkills”, die im August
2015 in São Paolo stattfinden. Pro
Beruf darf jedes Land nur einen
Vertreter schicken. Die Staatsmeisterschaften sind daher die
entscheidende Hürde.
Aus Wiener Betrieben bereiten
sich 40 junge Fachkräfte - das
Alterslimit bei den WorldSkills
liegt bei 22 Jahren - in 13 Berufen
darauf vor, unterstützt von der WK
Wien. Mit dabei sind auch die beiden Elektrotechniker Rene Fiedler
und Patrick Platteter. „Ich weiß,
Hotel- und
Gastgewerbeassistent Oliver
Schoppmann
(Sofitel Vienna
Stephansdom)
wurde VizeStaatsmeister
hinter Daniela
Lengauer (M.)
und vor Thi
Thu-Ha Phung.
skillsaustria
Zwei Mal „WKO vor
Ort” im November
buenosdias.com/Zoonar/R.Trischberge
K urz Notiert
n
dass die Burschen fachlich gut aufgestellt sind”, sagt ihr Fachtrainer
Markus Feldbacher, Geschäftsführer des Mariahilfer Elektroinstallationsunternehmens Pako.
Platteter hat bei ihm gelernt,
Fiedler im Liesinger Betrieb Ing.
Csernohorszky GmbH, der schon
wiederholt junge Talente zu Berufswettbewerben entsandt hat.
Jeden Mittwoch wird trainiert.
„Es geht jetzt noch um Feinheiten
und darum, Routine reinzubringen”, sagt Feldbacher. Obwohl
er den Mitbewerb nicht kennt,
schätzt er die Chancen seiner
Schützlinge in Salzburg als sehr
gut ein. Egal, woher der Staatsmeister letztlich kommt, Feldbacher wird ihn als Fachtrainer
weiter begleiten bis zur BerufsWM - gemeinsam mit seinem
Vater, der bereits seit Jahren bei
Berufswettbewerben als Experte
fungiert. „Mir macht das Spaß und
es ist mir ein Anliegen, junge Leute für die Elektrotechnik und für
das Handwerk allgemein begeistern zu können”, sagt Feldbacher.
Auch die Maurer und die Schalungsbauer trainieren noch intensiv für ihren Auftritt bei der „BIM
2014”. Fünf junge Maurer und
sechs Schalungsbauer aus Wiener
Betrieben erhalten am Lehrbauhof der Bauakademie Wien in
Guntramsdorf letzte Tipps zur
Perfektionierung ihres Könnens.
Eine Erfahrung,
die bereichert
Obwohl der Beruf Hotel- und
Gastgewerbeassistent (HGA) bei
den WorldSkills 2016 nicht ausgetragen wird, fanden auch in
dieser Sparte jüngst Staatsmeisterschaften statt. Eine Erfahrung,
die Oliver Schoppmann vom Hotel
Sofitel Vienna Stephansdom nicht
missen möchte. Er wurde Zweiter hinter der Oberösterreicherin
Daniela Lengauer. „Berufswettbewerbe sind eine ideale Gelegenheit, erlerntes Fachwissen
und Fähigkeiten unter Beweis
zu stellen”, so Schoppmann. Die
Motivation, Zeit und Energie in
solche Bewerbe zu stecken, finde
er in seiner Liebe zum Beruf und
dem Wunsch, die Gäste stets bestens zu umsorgen.
Für die Siegerin hat es sich auf
jeden Fall gelohnt. Lengauer darf
Österreich im Beruf HGA beim
WorldSkills-Pendant auf EuropaEbene, den „EuroSkills”, vertreten.
Wie die WorldSkills finden auch
die „EuroSkills” jedes zweite Jahr
statt - das nächste Mal 2016 im
schwedischen Göteborg. (esp) 
www.skillsaustria.at
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
Erinnerungen an die
Brüder Schwadron
In der Zeit von 1899 bis 1938
stattete die Kunstkeramische
Werkstatt der Brüder Schwadron zahlreiche Zinshäuser und
öffentliche Gebäude mit baukeramischen Arbeiten aus. Das Wiener Unternehmen arbeitete dabei
mit zahlreichen Architekten und
Künstlern zusammen und schuf
damit einzigartige Objekte, die zur
Ästhetik der Wiener Stadtkultur
wesentlich beigetragen haben.
Eine Ausstellung in den ehemaligen Geschäftsräumen der Firma
am Franz-Josefs-Kai 3 im Jänner
des heurigen Jahres erinnerte
an die Leistungen der Wiener
Unternehmerfamilie - und deren
Zerstörung durch die Herrschaft
der Nationalsozialisten. Als direkte Folge der Ausstellung gingen
unzählige Hinweise und Belege
für weitere Orte ein, an denen die
Brüder Schwadron ihre Spuren
hinterlassen haben. Im Museum
für angewandte Kunst (MAK)
folgt daher nun eine weitere Aus-
Wenn wir übers
Heizen reden,
sollten wir auch
an den Nachwuchs
denken.
stellung, die sich als Fortsetzung
der Erinnerungsarbeit versteht
und weitere, tiefe Einblicke ermöglicht.
Gezeigt werden unter anderem 25 Zinshäuser und Villen
in Wien und Baden, Kachelöfen
und ein Brunnen, der ehemals
eine prachtvolle Gartenanlage
schmückte und dessen Modell in
der Kunstkeramischen Werkstatt
gefertigt worden war. Auch zwei
Neptun-Skulpturen, die einst das
Wiener Dianabad zierten, sind
zu sehen. Die Ausstellung läuft
von 5. bis 30. November im MAK
FORUM, 1., Stubenring 5. (gp) 
www.projekt-schwadron.at
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Ein Burnout heilen ist schwieriger
und langwieriger als es durch
gezielte Maßnahmen im Vorfeld
zu vermeiden. Gleiches gilt für die
Folgen einer ungesunden Ernährung oder von zu wenig körperlicher Bewegung. Doch wie rüstet
man sich in einer Zeit, in der immer
mehr von einem verlangt wird, am
besten? Wie steigert man seine
Widerstandsfähigkeit und setzt
Prioritäten richtig?
Auf diese und viele weitere Fragen geben die Wiener Lebens- und
Sozialberater am 20. November
praxisnahe Antworten. Denn beim
ImpulsPro Tag 2014 (siehe InfoKasten rechts) erfahren Unternehmer durch den Expertenvortrag
des erfolgreichen Buchautors An-
dreas Herz, wie man den KrisenCode entschlüsselt und schwierige Bedingungen als Chance zur
Entwicklung nutzen kann. Herz ist
auf Mentalkraft und Motivation
spezialisiert.
Auch die anschließende Podiumsdiskussion widmet sich dem
Thema Widerstandsfähigkeit und
zeigt, was das in der sportwissenschaftlichen, der ernährungswissenschaftlichen und der psychosozialen Beratung heißt. Denn diese
drei Bereiche bilden gemeinsam
die Berufsgruppe der Lebens- und
Sozialberater - erfahrene Unternehmer aus diesen drei Disziplinen
werden am Podium Platz nehmen.
ImpulsPro ist die im Jahr 2010
ins Leben gerufene Dachmarke der
16.10.14 10:29
Foto Weinwurm
Foto Fischer
So werden Sie widerstandsfähig
Beim ImpulsPro Tag 2014 der Wiener Lebens- und
Sozialberater am 20. November erfahren Unternehmer,
wie sie sich selbst und ihre Mitarbeiter für den härter
werdenden Alltag rüsten können. Die Teilnahme ist
kostenlos.
· Wien · 9
Mentalkraft-Experte, Buchautor,
Keynote-Speaker Andreas Herz
Berufsgruppenobmann Haris G.
Janisch, Initiator von ImpulsPro
Lebens- und Sozialberater, die auf
die besonderen Qualifikationen der
Ernährungsberater, der sportwissenschaftlichen Berater und der
psychosozialen Berater hinweist.
Denn alle drei Berufsgruppen
unterliegen strengen gesetzlichen
Vorgaben, was ihre Ausbildung
und Berufsausübung betrifft - Kunden von ImpulsPro-Beratern können sich also darauf verlassen, dass
der Anbieter qualifiziert ist. (gp) 
I mpulsPro Tag 2014
n
ff20.
November, C3 Convention Center, 3., Alfred-Dallinger-Platz 1
für Lebens- und Sozialberater ab 16 Uhr
ffBeginn für Unternehmer aller anderen Branchen um 18 Uhr mit
Expertenvortrag, Podiumsdiskussion, Leo-Award-Verleihung und
Networking in Begegnungszonen. Teilnahme kostenlos.
ffInfo & Anmeldung: E impulspro@wkw.at, W wko.at/wien/impulspro
ffInfoblock
Nr. 44 · 31. 10. 2014
10 · Österreich · Wiener Wirtschaft
Österreich
Foto: SIP Luxembourg/L. Deflorenne
Gute
Gesprächsbasis:
Jean-Claude
Juncker und
Christoph Leitl
(r.).
Bürokratie in der EU eindämmen
In einem persönlichen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kritisiert WKÖ-Präsident
Christoph Leitl die bürokratischen Hürden seitens der
EU und bittet den Kommissionspräsidenten um Abhilfe.
Leitl kritisiert in dem Brief, dass
die Wirtschaft durch Überregulierung und Doppelgleisigkeiten
belastet wird und appelliert direkt an Juncker, im Rahmen des
entsprechenden Programms der
Kommission zur Effizienz der
Rechtsetzung („REFIT”) praxistaugliche Lösungen zu finden
(Auszüge siehe Faksimile rechts).
Enormer Aufwand
durch LebensmittelKennzeichnung
Als aktuelles Beispiel nennt
Leitl die EU-Verordnung zur
Verbraucherinformation über allergene Stoffe in Lebensmitteln,
die ab Dezember in Kraft tritt.
Sie sei in der Praxis mit „einem
exorbitanten zusätzlichen Bürokratie- und Verwaltungsaufwand”
für die Betriebe verbunden, so
Leitl. „Die Regelung trifft ganz
besonders die regional verwurzel-
te Gastronomie, welche vorwiegend mit qualitativ hochwertigen
Grundprodukten aus der Region
arbeitet und sich durch täglich
wechselnde, frische Küche auszeichnet”.
Als zweites Negativbespiel
führt Leitl die VerbraucherrechteRichtlinie an, deren Vorgaben
Klein- und Mittelbetriebe (KMU)
und
Einpersonenunternehmen
(EPU) „massiv belasten”.
Demnach muss ein Handwerker die schwierige rechtliche
Beurteilung vornehmen, ob er
mit dem Kunden einen Vertrag
über eine Dienstleistung oder
einen Kaufvertrag schließt, damit er die richtige Information
über das Rücktrittsrecht erteilen kann. WKÖ-Präsidente Leitl:
„Fehler in der Belehrung können
dazu führen, dass der Kunde im
Rücktrittsfall die Leistung gratis
erhält”. Der Unmut darüber sei
verständlich. (WKÖ)
n
E-Rechnung auch für
Länder und Gemeinden
3500 Unternehmen von
Meldepflichten befreit
Bereits rund 600.000 E-Rechnungen von knapp 35.000 Vertragspartnern sind laut Finanzministerium seit Jahresbeginn 2014
beim Bund eingelangt, hieß es
beim 4. E-Rechnungskongress,
der vergangene Woche in der
Wirtschaftskammer Österreich
stattgefunden hat.
Die elektronische Rechnung an
den Bund ist aber erst der Anfang:
Die strukturierte E-Rechnung ist
nämlich auf dem Weg zum
Aufgrund von Änderungen in der
Rechtsgrundlage der Leistungsund Strukturstatistik kommt es zu
einer spürbaren Entlastung für die
Unternehmen.
Durch die neuen, adaptierten
Meldeschwellen werden insgesamt rund 3500 Unternehmen von
der Meldepflicht an Statistik Austria befreit, 2500 Unternehmen im
produzierenden Bereich (inklusive
Bau) und 1000 in den Dienstleistungsbranchen. Zusätzlich sieht
EU-weit gültigen E-Rechnungsformat. Spätestens ab dem Jahr
2019 müssen laut Vorgaben der
Europäischen Union neben dem
Bund auch Länder und Gemeinden
sowie alle dem Vergaberecht unterliegenden Institutionen in der
Lage sein, elektronische Rechnungen anzunehmen. (WKÖ)

Informationen zur E-Rechnung
und der Kongress als Video on
Demand: wko.at/erechnung
die Novelle der Leistungs- und
Strukturstatistik-Verordnung
auch eine stärkere Nutzung von
Verwaltungsdaten sowie eine weitere Forcierung der elektronischen
Meldung vor, was zu einer Reduktion der Belastung der weiterhin
meldepflichtigen Unternehmen
führen soll. (WKÖ)

Allgemeine
Informationen
zur elektronischen Meldung:
wko.at/meldeschiene
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
· Österreich · 11
e xportwirtschaft
n
Nutzen Sie die Marktnähe der Außenwirtschaft
Austria und unser weltweites Netzwerk:
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Go International - Die Offensive für mehr Export:
www.go-international.at
Den Boom im Reich der Mitte nutzen
WKÖ-Präsident Christoph Leitl
führte gemeinsam mit Vizekanzler und Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner, Außenminister Sebastian Kurz und
Landwirtschaftsminister Andrä
Rupprechter eine Delegation mit
mehr als 120 österreichischen Unternehmensvertretern ins Reich
der Mitte. Gerade vor dem Hintergrund des momentan schwachen
Wirtschaftswachstums und der
Einbußen, die viele heimische Firmen bereits durch die Sanktionen
der EU gegen Russland erlitten
haben, komme dem Zukunftsmarkt China besondere Bedeutung zu, betonte Leitl.
Das Außenhandelsvolumen mit
China hat sich in den letzten
Jahren mehr als vervierfacht. Am-
photonews.at/Schneider
Höchst erfolgreich endete
die größte je nach China
entsandte Wirtschaftsmission der Wirtschaftskammer Österreich von 19. bis
25. Oktober 2014.
Leitl und der Vize-Vorsitzende des China Council for the Promotion of
International Trade besiegelten die Fortsetzung der Kooperation
bitionierte Vorgabe Leitls an die
AußenwirtschaftsCenter in China:
Das Volumen bis 2020 von zehn
auf 20 Milliarden Euro erhöhen.
Die
AußenwirtschaftsCenter
der Außenwirtschaft Austria organisierten für die Reisenden
zahlreiche Termine in Peking,
Chengdu und Shanghai mit Wirt-
ons- und Konsumgüter sowie wissensintensive Dienstleistungen
treffen in China auch zukünftig auf
eine stark steigende Nachfrage
und eröffnen Exportchancen für
heimische Anbieter.
Auch im Bildungsbereich wurden Kooperationen fixiert: In
Chengdu, der am schnellsten
wachsenden Stadt Chinas mit 16
Millionen Einwohnern, werden
bereits erfolgreich bestehende
Aus- und Weiterbildungsangebote unter Mitwirkung des WIFI der
WKÖ erweitert.
Duale Ausbildung als
Exportschlager
Auch das österreichisch-chinesische Pilotprojekt zur dualen
Ausbildung, das seit September
2013 erfolgreich läuft, war Thema.
Leitl: „Unser duales Bildungssystem wird weltweit als Best
Practice-Beispiel gesehen. Mit
der Kooperation zeigen wir den
Chinesen die Vorteile unseres
Systems”. (WKÖ)
n
schaftstreibenden und höchsten
Vertretern aus Chinas Politik,
Wirtschaft und Wissenschaft. Dabei wurden zahlreiche Kooperationen abgeschlossen und die bilateralen Beziehungen zwischen
Österreich und der Volksrepublik
China weiter vertieft. Heimisches
Know-how, hochwertige Investiti-
Die Treibhausgase sollen
um 40 Prozent reduziert
werden, haben die 28
Staats- und Regierungschefs der EU nun fixiert.
Zwar soll es Mechanismen zur
Verhinderung der Abwanderung
der energieintensiven Industrie
aus Europa geben, doch diese sind
nur unverbindlich und vage. Die
Gefahr des Verlustes von zigtausenden Arbeitsplätzen allein in
Österreich durch die Klimaziele
ist damit nach wie vor aktuell.
„Ohne eine klare Standortgarantie
in Form von bis zu 100 Prozent
Gratiszuteilung an CO2-Zertifikaten im Emissionshandel für
die umweltfreundlichsten Betriebe werden dringend notwendige
Investitionen ausbleiben. Trotz
zahlreicher Warnungen der Wirtschaft und der österreichischen
Sozialpartner wurde die Chance,
Investitionssicherheit zu schaffen
und so Wachstum und Beschäftigung sicherzustellen, vertan”,
kritisiert WKÖ-Präsident Christoph Leitl.
Er erneuert seine Forderung
nach einem globalen Abkommen:
„Nur dann machen solche ambitionierten Ziele auch Sinn. Bleibt
Europa allein damit, schaden wir
dem gesamten Wirtschafts- und
Industriestandort”.
Auf Unverständnis der Wirtschaft stößt auch, dass bei der
Aufteilung des EU-Ziels auf die
einzelnen Mitgliedstaaten weder
die bisherigen Leistungen Österreichs noch die vorhandenen Kosten-Potenziale ausreichend berücksichtigt werden. Leitl warnt,
dass „Österreich eine Verpflichtung eingeht, die mit noch nicht
abschätzbaren Mehrkosten für
das Budget verbunden sein wird”.
Die neue Kommission soll jetzt
rasch Vorschläge für eine Reform
des Emissionshandels vorlegen,
fordert Leitl. (WKÖ) n
fotog/Tetra Images/Corbis
EU-Klimaziele sind einseitig und teuer
Ambitionierte Klimaziele sind fix eine Standortgarantie fehlt.
Nr. 44 · 31. 10. 2014
12 · International · Wiener Wirtschaft
International
K urz Notiert
n
Ukraine: Gestärkte
Pro-EU-Parteien
Bei den Parlamentswahlen
in der Ukraine vergangenen
Sonntag konnten jene Parteien, die sich für einen EU-Annäherungskurs der Ukraine
einsetzen, gemeinsam eine
deutliche Stimmenmehrheit
verbuchen. Allerdings konnte die Wahl nicht in allen
Landesteilen durchgeführt
werden - in einigen russisch
dominierten Bereichen war
eine Stimmabgabe nicht
möglich. Die führenden politischen Kräfte bemühen sich
nun in Koalitionsverhandlungen um die Bildung einer
stabilen Regierung. Es waren
die ersten Parlamentswahlen
seit dem politischen Umsturz
vom Februar 2014, der eine
direkte Folge des Richtungsstreits über den EU-Kurs der
Ukraine war.
zVg
Die Europäische Zentralbank
(EZB) hat 130 europäische
Großbanken einem „Bankenstresstest” unterzogen.
Geprüft wurde, ob sie ausreichend Eigenkapital haben,
um eine weitere Finanzkrise
zu überstehen. Das Ergebnis:
Zum Stichtag 31. Dezember
2013 erfüllten 25 Banken die
Vorgaben nicht, mittlerweile
haben aber zwölf Banken ihr
Eigenkapital ausreichend
aufgestockt. Die übrigen 13
Banken müssen nun einen
Kapitalplan vorlegen und
ihre Kapitallücke binnen
neun Monaten schließen, um
weiterarbeiten zu dürfen. Der
„Stresstest” war eine wesentliche Voraussetzung für den
Start der Europäischen Bankenaufsicht im November.
WK Wien / bilderbox - Fotolia.com
Bankenstresstest:
13 Banken in Not
Vor dem Hintergrund schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen reiste WK Wien-Präsident Walter
Ruck (im Bild mit Mikhail Kuzovlev, Präsident der Moskauer Handels- und Industriekammer) nach Moskau,
um Signale für die Fortsetzung der Zusammenarbeit zu setzen.
Mit Russland im Gespräch
Bei einem zweitägigen Arbeitsbesuch in Moskau stellte
WK Wien-Präsident Walter Ruck klar, dass Wiener
Unternehmen weiterhin an einer engen Zusammenarbeit mit Russland interessiert sind. Diskutiert wurden
Kooperationen im Tourismus und Technologiebereich.
Unter den Sanktionen der EU gegen Russland und den russischen
Gegensanktionen leidet auch Österreichs Wirtschaft enorm: Von
Jänner bis Juli 2014 sind die
österreichischen Exporte nach
Russland gegenüber der Vorjahresperiode um fast 13 Prozent
eingebrochen, die Importe aus
Russland gingen um rund zehn
Prozent zurück. Bis Jahresende
dürften die Exporte um bis zu 20
Prozent zurückgehen, so die aktuelle Prognose.
Vergangene Woche reiste WK
Wien-Präsident Walter Ruck daher für einen zweitägigen Arbeitsbesuch nach Moskau, um
trotz der schwierigen politischen
Rahmenbedingungen die engen
wirtschaftlichen Bande zwischen
Wien und Russland intakt zu
halten. „Gerade jetzt ist es wichtig, Signale für die Fortsetzung
der Wirtschaftskooperationen zu
setzen”, sagte Ruck beim Zusammentreffen mit Sergey Katyrin,
dem Präsidenten der Handels- und
Industriekammer der Russischen
Föderation. Neben den Auswirkungen der Sanktionen auf die
Wirtschaftslage Russlands und
Österreichs standen vor allem
zwei Themen im Mittelpunkt:
Erstens die Verlängerung der
russischen Breitspurbahn von
der Ostslowakei, wo sie derzeit
endet, bis nach Wien einschließlich der Errichtung eines großen
Umschlagterminals und Logistikzentrums. Die WK Wien macht
sich seit langem für dieses Projekt
stark und ersuchte die russische
Handels- und Industriekammer
um Unterstützung.
Zweitens ging es um eine
Ausweitung der bestehenden Kooperationen im Tourismus - einerseits durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Reisebüros,
um dem Gästeaustausch zwischen
beiden Ländern neuen Schwung
zu geben, andererseits durch Unterstützung bei der Ausbildung
von russischen Tourismus-Mitarbeitern mit dem Know-how, das
sich die WK Wien als TourismusAusbilder aufgebaut hat.
Um Hotel- und Tourismusprojekte ging es auch beim Zusammentreffen mit dem Präsidenten
der Moskauer Handels- und Industriekammer, Mikhail Kuzovlev.
Hintergrund ist die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft, die
Russland 2018 austragen wird.
Hierfür sind deutlich mehr Hotelkapazitäten nötig, als Moskau
derzeit zu bieten hat. Wiener Unternehmen hätten hier sehr viel
Erfahrung und könnten sich mannigfaltig einbringen, erklärte Ruck.
Einen Schritt weiter ist die WK
Wien bereits bei der Unterstützung Moskaus im Bereich der
Stadterweiterung. Hier gab es bereits in der Vergangenheit vorbereitende Gespräche - jetzt übergab
Ruck der Moskauer Kammer eine
Liste mit Wiener Unternehmen,
die bei den anstehenden Projekten
Moskaus sich konkret einbringen
könnten.
Diskutiert wurde auch, unter welchen Bedingungen sich
Wiener Technologiefirmen in
den Technologieparks ansiedeln
könnten, die zur Zeit in und um
Moskau entstehen. Denn vor dem
Hintergrund der Sanktionen wird
lokale Wertschöpfung wichtiger.
Zur Zeit sind 500 österreichische
Firmen mit Niederlassungen in
Russland vertreten. (gp).

Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
Service
· Service · 13
Praxistipps für Unternehmen
A ktuell
n
Genauere
Kontrolle für
Reifendruck
Abgasplakette in Wien
ab 1. Jänner Pflicht
Gina Sanders-Fotolia.com
In Wien und im Osten Niederösterreichs gelten seit
1. Juli 2014 verschärfte Umweltfahrverbote für
Lastkraftwagen und Sattelkraftfahrzeuge. Alle Lkw
brauchen ab 1. Jänner 2015 für Fahrten in diese Region
eine Euro-Abgasplakette.
Die Lkw-Fahrverbote gelten für
ältere Lastkraftwagen und SattelKfz der Euroklassen 0 und 1 (bis
Baujahr ca. 1995/1997) bereits
seit 1. Juli 2014. Für Lkw der
Euroklasse 2 (bis Baujahr ca.
1999/2000) gilt das Fahrverbot
erst ab 1. Jänner 2016. Alle jüngeren Lkw (Euroklassen 2 bis 6)
müssen allerdings spätestens ab
1. Jänner 2015 mit einer Abgasplakette versehen werden, wenn mit
ihnen im betroffenen Fahrgebiete
gefahren wird.
Das erwähnte Fahrverbot gilt
für das gesamte Wiener Stadtgebiet sowie den Osten Niederösterreichs. Lkw-Fahrer brauchen
die Abgasplakette also auch bei
Fahrten am Autobahnen- und
Schnellstraßennetz südlich und
auch nördlich von Wien Richtung
Ungarn und Slowakei. Auch andere Bundesländer haben ähnliche
Umweltfahrverbote angekündigt.
Die Wirtschaftskammer empfiehlt
daher, alle Lastkraftwagen und
Sattelkraftfahrzeuge mit dieser
Abgasplakette zu kennzeichnen.
Schließlich kann es auch unerwartet vorkommen, dass ein Fahrzeug
in ein betroffenes Gebiet fahren
muss.
Abgasplaketten anderer Länder,
wie etwa Deutschlands, werden
in Österreich aufgrund der uneinheitlichen Rechtslage in den
verschiedenen Staaten nicht an-
erkannt. Es ist wichtig darauf zu
achten, dass für ein Kraftfahrzeug
keine falsche, insbesondere keine zu niedrige Euro-Abgasklasse
festgelegt wird. Deshalb sollten
Zulassungsbesitzer selbst bereits
vor dem Kontaktieren einer Ausgabestelle die Abgasklasse ihrer
Fahrzeuge selbst feststellen (siehe
www.akkp.at).
Die Abgasplakette muss nur
einmal am Lkw abgebracht werden. Bei neuen Lastkraftwagen
muss der Verkäufer (Händler)
die Abgasplakette anbringen. Die
Werkstatt stellt für die Vergabe
der Abgasplakette eine Bestätigung aus, die nicht mitgeführt
werden muss.

A usgabestelle
n
Die Abgasklassenplaketten dürfen nur von § 57a-Begutachtungsstellen ausgegeben werden.
ffDas sind also insbesondere Kfz-Werkstätten, Autofahrerklubs
und die Kfz-Prüfstellen der Länder.
ffSie müssen die zutreffende Abgasklasse des Kfz feststellen.
Dementsprechend gibt es eine Plakette in einer bestimmten
Farbe und mit individueller Lochung.
Weiterführende Informationen sowie eine Karte des betroffenen
Gebiets finden Sie unter: wko.at/LKW-Fahrverbot-Wien-NOE
Ab 1. November 2014 müssen Pkw und Lkw bis 3,5
Tonnen Gesamtmasse (Klasse M1 oder N1) die erstmalig
zum Verkehr zugelassen werden, über ein Reifendrucküberwachungssystem verfügen. Ein falscher Reifendruck
beeinträchtigt nicht nur die
Sicherheit, sondern kann
auch zu erhöhtem Reifenverschleiß oder zusätzlichem
Spritverbrauch führen.
Derzeit gibt es zwei verschiedene Reifendrucküberwachungssysteme:
ffDas Indirekte: Über die
ABS-Sensoren wird ein
ungleicher Druck zwischen
den einzelnen Reifen erkannt und es leuchtet eine
Warnleuchte auf.
ffDas Direkte: In jedem
Reifen befindet sich ein
Sensor, daher ist eine Lokalisierung des Reifens
möglich. Es gibt zahlreiche
unterschiedliche Sensoren,
die nicht auf jede Felge
passen und auch nicht mit
jedem Fahrzeug harmonieren. Da die Sensoren
nach dem Reifenwechsel
auch „angelernt“ werden
müssen, ist mit einem zusätzlichen Zeitaufwand zu
rechnen.
Beiden Systemen gemein
ist, dass die Warnleuchte erst
ab einem Druckverlust von
20 Prozent aufleuchten muss.
Für bereits zugelassene Kfz
gibt es keine Nachrüstpflicht!
Weitere Infos:
WKW - Verkehr und
Betriebsstandort
T 01 / 514 50 - 1040
E verkehrspolitik@wkw.at
Nr. 44 · 31. 10. 2014
14 · Service · Wiener Wirtschaft
a ktuell
n
Öffnungszeiten für
Geschäfte im Dezember
Da an den Adventsamstagen
besonders viele Touristen
nach Wien kommen, gelten
an diesen Tagen Zufahrtsbeschränkungen für Reisebusse. So besteht am 29. November, 6., 13. und 20. Dezember
im ersten Bezirk sowie in
den Bezirken sechs bis neun
in der Zeit von 6 bis 20 Uhr
ein generelles Busfahrverbot,
ausgenommen Busse mit
gültiger Einfahrtskarte und
Linienomnibusse. Betroffen
ist der Bereich innerhalb
der Lände, Franz-Josefs-Kai,
Uraniastraße, Vordere Zollamtsstraße, Am Stadtpark,
Am Heumarkt, Lothringer
Straße, Wienzeile, Gürtel und
der Nordbergbrücke-Lände
(exklusive dieser Straßen)
Aus Kapazitätsgründen sind
pro Tag maximal 300 Buseinfahrtskarten der Stadt Wien
verfügbar.
ffMehr
Infos über Busparkplätze und Zufahrtsmöglichkeiten:
WKW - Verkehr und
Betriebsstandort
T 01 / 514 50 - 1040
E verkehrspolitik@wkw.at
W wko.at/wien -> Verkehr
und Betriebsstandort ->
Straße -> Verkehr allgemein
ffBestellung Einfahrtskarten: www.buseinfahrtskarte.wien.at
Openheim Bern
Adventplan
für Reisebusse
in Wien
Grundsätzlich können Handelsgeschäfte - wie in der übrigen Zeit
des Jahres - von Montag bis Freitag von 6
bis 21 Uhr
und Samstag von 6
bis 18 Uhr
offen halten. Bäckereibetriebe dürfen bereits ab 5.30 Uhr öffnen.
Die Gesamtoffenhaltezeit darf
allerdings 72 Stunden pro Woche
nicht überschreiten.
Sonderregelungen gelten für
bestimmte Branchen: Der Süßwarenhandel darf an allen Samstagen bis 20.30 Uhr sowie
an Sonn- und Feiertagen ohne
zeitliche Begrenzung betrieben
werden. Blumengeschäfte dürfen
am Samstag bis 19.30 Uhr offen
halten. An allen Sonn- und Feiertagen darf der Straßenhandel mit
Naturblumen von 9 bis 19 Uhr betrieben werden. Blumengeschäfte
in Gassenlokalen dürfen an sechs
Sonn- oder Feiertagen im Jahr bis
17 Uhr offengehalten werden.
Jene Zeiten, in denen die Geschäfte dieser Branchen am Samstag nach 18 Uhr bzw. an Sonn- und
hard
Weihnachten rückt näher und die Jagd
nach den Geschenken beginnt. Handelsgeschäfte müssen sich dennoch genau an
die gesetzlichen Öffnungszeiten halten.
Sonderregelungen gibt es für Feiertage
und für bestimmte Branchen.
Feiertagen geöffnet haben, sind
nicht auf die 72 Stunden Gesamtoffenhaltezeit anzurechnen. Für
Tabakfachgeschäfte gelten die mit
der Monopolverwaltungs GmbH
vereinbarten Verkaufszeiten.
Unterschiede je nach
Branche beachten
Die Ausnahmeregelungen im
Dezember betreffen insbesondere die Feiertage bzw. bestimmte
Branchen. Hier die Details:
ffAm 8. Dezember (Mariä Empfängnis) dürfen Geschäfte von
10 bis 18 Uhr offenhalten.
ffAm 24. Dezember (Heiliger
Abend) dürfen der allgemeine
Handel und der Lebensmittelhandel bis 14 Uhr offenhalten;
der Süßwarenhandel sowie die
Blumengeschäfte (Gassenlokale
und Straßenhandel) bis 18 Uhr.
ffAm 31. Dezember (Silvestertag)
dürfen der allgemeine Handel
bis 17 Uhr, der Lebensmittelhandel bis 18 Uhr sowie der
Süßwarenhandel, der Blumenhandel
(Gassenlokale und
Straßenhandel) und der Handel
mit Silvesterartikeln bis 20 Uhr
betrieben werden.
ffAm 25. und 26. Dezember
(Christtag und Stephanitag) sowie am 1. Jänner (Neujahrstag)
dürfen nur Süßwarengeschäfte
und Blumengeschäfte öffnen.
ffBesondere Öffnungszeiten gelten auch für den Verkauf von
Christbäumen: Dieser ist auf öffentlichen Straßen und Plätzen
vom 12. bis 24. Dezember von
8 bis 20 Uhr gestattet. Für den
Christbaumhandel auf privaten
Plätzen gelten die allgemeinen
Verkaufszeiten. Zudem darf an
den beiden Sonntagen 14. und
21. Dezember von 8 bis 20 Uhr
und auch am Heiligen Abend bis
20 Uhr verkauft werden.

I nformation
n
WK Wien - Sparte Handel
T 01 / 514 50 - 3441
E handel@wkw.at
W wko/wien/handel
· Service · 15
Das Räumen
nicht versäumen
Schneefall in Wien bedeutet Großeinsatz für die
Räumfahrzeuge in der Stadt. Vor der eigenen
Firmentüre muss allerdings jeder selber kehren,
damit die Kunden und Geschäftspartner problemlos
und unfallfrei ins Geschäft kommen können.
In Wien müssen Gehsteige und
Gehwege in der Zeit von 6 bis 22
Uhr zu zwei Drittel der Fläche,
mindestens jedoch zu 1,5 Meter
Breite von Schnee gesäubert und
gestreut werden. In Fußgängerzonen muss ein ein Meter breiter
Streifen entlang der Häuserfront
gereinigt werden. Wenn es im
Gehsteigbereich Fußgängerüber-
gänge, Haltestellen oder Behindertenparkplätze gibt, dann muss
der Gehsteig in seiner gesamten
Breite geräumt und gestreut
werden. Das gleiche gilt bei Kreuzungsbereichen.
Auch Schneewechten und Eiszapfen müssen entfernt werden.
Wenn nötig, sind die gefährdeten Straßenstellen abzuschranken
oder sonst in geeigneter Weise
zu kennzeichnen. Unter Gehsteig
ist der Weg innerhalb einer Entfernung von drei Metern entlang
der Liegenschaftsgrenze zu verstehen.
Die Schneeräumung ist nicht
nur erforderlich um den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, sondern ist auch eine gesetzliche Verpflichtung des Liegenschaftseigentümers bzw. je nach
Vertrag des Pächters oder Mieters.
Wer vertraglich ein geeignetes
Unternehmen mit der Schneeräumung des Gehsteiges beauftragt,
ist nicht nur die Sorgen über
die Schneeräumung los, sondern
auch die Haftung im Falle eines
Unfalles. Die Schneeräumfirma
übernimmt mit der Übernahme
der Räumverpflichtung auch die
Haftung dafür.

Kontakt
n
Wirtschaftskammer Wien
Verkehr und Betriebsstandort
T 01 / 514 50 - 1040
E verkehrspolitik@wkw.at
Winterreifenpflicht startet mit 1. November
Wer jetzt noch Sommerreifen auf seinen Fahrzeugen hat, sollte dies rasch
ändern: Winterreifen sind
von 1. November 2014 bis
15. April 2015 Pflicht.
Pkw und Lastkraftwagen bis 3,5
Tonnen zulässiger Gesamtmasse
(Führerschein B) müssen bei winterlichen Fahrverhältnissen an
allen Rädern mit Winterreifen
bestückt sein.
Wer ohne Winterreifen fährt,
muss dann, wenn die Fahrbahn
mit einer zusammenhängenden
oder nicht nennenswert unterbrochenen Schnee- oder Eisschicht
bedeckt ist, Schneeketten auf
mindestens zwei Antriebsrädern
anbringen. Lastkraftwagen über
3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse (Führerschein C) sowie
Busse (Führerschein D) benötigen
Winterreifen an einer Antriebsachse. Ausgenommen sind Probeund Überstellungsfahrten. Bis 15.
April muss der Fahrer jedenfalls
Schneeketten für zwei Antriebsräder mitführen.
Die Winterreifen (Kennzeichnung mit M+S) brauchen eine
Mindestprofiltiefe von vier Millimetern für Fahrzeuge unter
3,5 Tonnen beziehungsweise fünf
Millimetern für Fahrzeuge über
3,5 Tonnen.

boenosdias.at/Zoonar/t.schneider
buenosdias.at/Sergei Butorin
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
Fahrzeuglenker
müssen grundsätzlich Reifen
verwenden, die
entsprechend
den jeweiligen
Straßen- und
Witterungsverhältnissen
eine gefahrlose
Straßenbenützung
gewährleisten.
Nr. 44 · 31.10. 2014
wkw/sei
16 · Service · Wiener Wirtschaft
Helmut Petri (Mitte) mit seinen Mitarbeitern: Im Jahr 2011 hat er eine Trafik im 20. Bezirk übernommen und hat diese Entscheidung nicht bereut.
Zuschuss für die Betriebsübernahme
Unternehmer, die einen Betrieb übernehmen, können
jede Unterstützung gebrauchen. Da hilft auch der
sogenannte Betriebsübernahmen-Zuschuss, mit dem
acht Prozent des Kaufpreises gefördert werden. Die
maximale Zuschusshöhe beträgt 6000 Euro.
Ursprünglich arbeitete Helmut
Petri als Behindertenbetreuer bei
der Caritas, doch die Idee, einmal
Trafikant zu werden, begleitete
ihn schon länger. Im Jahr 2011
war es schließlich so weit: Nach
n Serie, Teil 9
Betriebsnachfolge
Letzter Teil
ausführlicher Prüfung der Bilanz
übernahm Petri eine Trafik im 20.
Bezirk und erhielt dafür eine Förderung der Wirtschaftskammer
Wien.
Nach einem schweren Unfall
im Jahr 1991 hat Petri eine Behinderung von 70 Prozent und
fällt damit unter das gesetzliche
Vorzugsrecht bei der öffentlichen
Vergabe von Tabaktrafiken. Von
der möglichen Förderung bei der
Betriebsübernahme erfuhr Petri
von seinem Berater beim Gründerservice der Erste Bank. „Das hat
bei mir wie bei einem Musterbei-
spiel geklappt”, so Petri. „Es ist alles unproblematisch und schnell
gegangen.” Im November 2011
erhielt der Neo-Unternehmer den
ersten Teil des Zuschusses im
Umfang von 2400 Euro, im Mai
2014 folgte die zweite Tranche in
der selben Höhe.
Petri hat seinen Schritt in die
Selbstständigkeit jedenfalls nicht
bereut, auch wenn es sich bei der
Trafik grundsätzlich um ein „Groschengeschäft” handle: „Es geht
mir super. Seit ich das Geschäft
übernommen habe, ist der Umsatz
um rund 25 Prozent gestiegen.”
Unterstützung für rund
100 Betriebe pro Jahr
Der
Betriebsübernahme-Zuschuss der Wirtschaftskammer
Wien kann für eigen- und fremdfinanzierte Beriebsübernahmen in
Anspruch genommen werden. Je
nachdem erfolgt die Einreichung
beim finanzierenden Kreditinstitut oder direkt bei der Wirtschafts-
kammer Wien. Laufzeit und
Sicherstellung sind mit der finanzierenden Bank zu vereinbaren.
Rund hundert Betriebe profiteren jedes Jahr von dieser
Förderung. Voraussetzung dafür
ist, dass es sich um eine echte
Betriebsübernahme handelt, die
folgende Kritierien erfüllt:
ffÜbernahme und Weiterführung
eines Betriebes in der selben
oder einer nah verwandten
Branche in der Regel am gleichen Standort,
ffWeiterführung des Firmennamens oder der Marke, Übernahme des Kundenstockes und der
Mitarbeiter,
ffder zu übernehmende Betrieb
darf nicht länder als sechs Monate geschlossen gewesen sein.
Eine reine Übernahme der Anlagegüter stellt keine Betriebsübernahme im Sinne dieser Richtlinie
dar. Gefördert werden aktive Miglieder der Wirtschaftskammer
Wien mit Standort Wien.
Acht Prozent des Kaufpreises
können als Zuschuss ausgezahlt
werden. Der maximal förderbare
Kaufpreis beträgt 75.000 Euro,
wobei allerdings die Ablöse des
Warenlagers vom Zuschuss ausgenommen ist.
Wesentlich ist, dass die Übernahme und die Antragstellung
nicht mehr als drei Monate auseinander liegen. Als Datum des
 Beratung & Leistungen
Zum Thema Betriebsnachfolge bietet die Wirtschaftskammer Wien folgende Serviceleistungen an:
ff
Beratung für Betriebsübergeber und Betriebsübernehmer
ffBeratung zum Betriebsübernahmezuschuss
ff
Begleitung im Übernahmeprozess durch WIFI-Experten
ff
Unternehmensbewertung durch WIFI-Experten
ffLeitfaden zur Betriebsnachfolge
ff
Newsletter Nachfolgen
ffNachfolgebörse Wien - search agent
Nachfolgebörse Wien, T 01 / 514 50 - 1043
E nachfolgen@wkw.at, W wko.at/wien/nachfolgen
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
Die Auszahlung des
Zuschusses
erfolgt in
zwei Tranchen: Bei
der Übernahme und
zweieinhalb
Jahre
danach
WKÖ/fotolia
Betriebsübergangs gilt jener Zeitpunkt, der im Übergabevertrag
festgelegt wurde. Dem Antrag
müssen folgende Unterlagen beiliegen:
ffDarstellung der voraussichtlichen Kosten der Betriebsübernahme und ihrer Finanzierung,
ffKaufvertrag,
ffbei Eigenfinanzierung: Nachweis über den Eingang des
Kaufpreises auf einem Konto
(oder Sparbuch) des Verkäufers.
Vermerke wie „Betrag dankend
erhalten” werden nicht akzeptiert.
Über die Gewährung des Zuschusses entscheidet die Wirtschaftskammer Wien. Es besteht
kein Rechtsanspruch auf die Gewährung von Fördermitteln und
es steht daher auch kein Rechtsmittel gegen die Entscheidung zu.
Wird der Kaufpreis (teilweise)
durch seitens der Wirtschaftskammer Wien geförderte Kredite finanziert, sind diese von
der Bemessungsgrundlage des
Betriebsübernahme-Zuschusses
in Abzug zu bringen. Haftungsübernahmen durch öffentliche
Förderstellen (z.B. KMU-Haftung
der Austria Wirtschaftsservice
GmbH - aws, Landeshaftung) für
Betriebsübernahme-Kredite sind
im Rahmen der Richtlinien der
jeweiligen Förderstellen zulässig.
Der Zuschuss wird in zwei gleichen Teilbeträgen ausbezahlt. Die
erste Auszahlung erfolgt, wenn
der Kredit duch die finanzierende
Bank ausbezahlt wurde. Bei Finanzierung durch Eigenmittel wird
der Zuschuss nach Vorlage der bereits erwähnten Antragsbeilagen
Teilwiderruf von
Fachorganisationen
ausbezahlt. Der zweite Teilbetrag
wird 30 Monate nach der ersten
Zuschussauszahlung zum nächstfolgenden
Zuzählungsstichtag
(31. März, 30. Juni, 30. September,
31. Dezember) auf das Girokonto
des Förderwerbers angewiesen. 
 Kontakt
WK Wien - Förderungen
T 01 / 514 50 - 1055
Efoerderung@wkw.at
Wwko.at/wien/foerderung
Slowakei startet Export Forum mit
Visegrad-Ländern und Österreich
Kundmachung der
neuen Zollwertkurse
Das Bundesministerium
für Finanzen hat mit 1. November 2014 neue Umrechnungskurse zur Ermittlung
des Zollwertes, zur Berechnung von Einfuhrumsatz-,
Versicherungs- und Feuerschutzsteuer sowie von in
ausländischer Währung ausgedrückten Versicherungsprämien (Zollwertkurse)
festgesetzt. Online unter:
www.bmf.gv.at/zoll/kassenwerte_zollwertkurse.html
BilderBox.com
Österreich ist seit langem ein wichtiger Handelspartner der Slowakei
Die Slowakei hat im heurigen
Sommer die einjährige Präsidentschaft der Visegrade 4-Länder (V4)
übernommen. Das Motto „Dynamisches Visegrad für Europa und
die Welt” verweist auf das slowakische Interesse, in der gesamten
Region die Wettbewerbsfähigkeit
Das Wirtschaftsparlament der
Wirtschaftskammer Wien hat in
seiner Sitzung am 5. Juni 2014
auf Basis der vom Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Österreich am 26. Juni 2008
beschlossenen und vom Bundesminister für Wirtschaft und
Arbeit mit Note vom 30. Juli
2008 genehmigten Fachorganisationsordnung (FOO), die im Widerrufs- und Errichtungsbeschluss
festgehaltenen Änderungen in
den angeführten Fachgruppen
gem. § 43 Abs.1 WKG mit Wirkung 1. Jänner 2015 beschlossen.
Der vorgenannte Beschluss wurde
vom Erweiterten Präsidium der
Bundeskammer in seiner Sitzung
am 15. Oktober 2014 bestätigt.
Der Widerrufs- und Errichtungsbeschluss kann während der Dienstzeiten in der Präsidialabteilung der
Wirtschaftskammer Wien, Wien 1.,
Stubenring 8-10, 1. Stock, Zimmer
116, ab 3. November 2014 eingesehen werden.
K urz notiert
n
Am 13. November findet
in Bratislava das „Export
Forum Slowakei 2014”
statt. Partner des Forums
ist in diesem Jahr neben
der Slowakei und den
Visegrad-Länder Polen,
Ungarn, Tschechien auch
Österreich.
Das „Export Forum 2014” folgt
der erfolgreichen siebenjährigen
Tradition von Slovak Matchmaking Fair. Organisatoren sind die
Slovak Investment and Trade Development Agency (Sario) und BIC
Bratislava, in Koordination mit
dem Enterprise Europe Network
(Slowakei) unter der Schirmherrschaft des Slowakischen Wirtschaftsministeriums.
Das Forum bietet eine gute
Möglichkeit für Unternehmen,
die Zusammenarbeit mit Auslandspartnern aufzubauen und zu
stärken.
· Service · 17
und das Wirtschaftswachstum zu
stärken.
Bei Interesse an der Teilnahme an diesem Forum wenden Sie sich bitte direkt an
die slowakische Investmentagentur Sario: Jana Jarošová,
E matchmaking@sario.at

Onlineshops
in der Schweiz
Am 12. November findet das
Fachforum „Rechtliche Rahmenbedingungen für Onlineshops in der Schweiz” statt:
9 bis 14 Uhr, Haus der Bauwirtschaft, 4. Schaumburgergasse 20. Info und Anmeldung: T 05 90 900 - 4450
E aussenwirtschaft.westeuropa@wko.at
Nr. 44 · 31. 10. 2014
18 · Service · Wiener Wirtschaft
Interesse an Kooperationen?
Die Wirtschaftskammer
Wien hilft Ihnen kostenlos bei der Suche nach
Kooperationspartnern.
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Kooperationsgedanke: Als Softwareentwickler fällt es mir leicht,
komplizierteste Prozesse durch
einfache Lösungen transparent
und verständlich abzubilden. Die
Bereiche Marketing, Vertragsdetails und Akquise erkenne ich
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Schwächen schwächen” suche
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wachsen stetig und sind auf der
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geht, wäre ideal, um gemeinsam
eine bessere Außendarstellung
durch ein geeignetes Büro zu
erreichen - optimal mit Bezug
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Veranstaltungsbranche.
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übernehme den technischen Bereich, der Kooperationspartner
den wirtschaftlichen Bereich und
das Marketing.
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Angebotsergänzung, wie auch
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Zwecks Ergänzung zu unseren
bereits vorhandenen Angeboten
(Kosmetik, Salzdom, Ernährungsberatung, Seminarraum) wird
eine Kooperation mit einer/m
Masseur/in gesucht. Wir bieten
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Kontakt
n
Georg Glöckler
Fachgruppengeschäftsführer:
Werner Neudorfer
abschluss 2013 und den
Voranschlag 2015
6. Textliche Aktualisierung des
Grundumlagenbeschlusses
7. Aktuelles aus der Fachgruppe;
sonstige Beschlussfassungen
8. Allfälliges
Das Protokoll der letzten Fachgruppentagung liegt in der Fachgruppengeschäftsstelle, 4., Grünangergasse
4, von 24. November bis 1. Dezember
(Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr)
zur Einsichtnahme auf. Anmeldung zur
FG-Tagung per Fax 01 / 514 50 - 6100
bis spätestens 24. November.
Fachgruppenobmann:
Dieter Simon
Fachgruppengeschäftsführer:
Werner Neudorfer
POOL Kooperationsservice
der WK Wien
T 01 / 514 50 - 6724
E pool@wkw.at
Weitere Kooperationsanfragen:
wko.at/wien/pool
Fachgruppentagungen
Fachgruppentagungen sind nicht öffentlich. Zutritt haben nur Fachgruppenmitglieder. Die Entsendung von Vertretern ist nicht möglich, für juristische Personen sowie Offene Handelsgesellschaften (Kommanditgesellschaften) kann nur
ein mit Firmenvollmacht ausgestatteter Vertreter an der Tagung teilnehmen.
Druck
Buch- und Medienwirtschaft
Einladung zu der am Donnerstag, dem
27. November 2014, um 18.30 Uhr,
im Palais Festetics, 9., Berggasse 16,
stattfindenden Fachgruppentagung.
Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Genehmigung des Protokolls der
letzten Fachgruppentagung
4. Bericht des Obmannes der Fachgruppe Georg Glöckler
5. Finanzielle Gebarung
a) Rechnungsabschluss 2013
b) Voranschlag 2015
6. Aktualisierung des GrundumlagenBeschlusses
7. Aktuelles aus der Fachgruppe
8. Allfälliges
Das Protokoll der Fachgruppentagung
2013 der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft liegt von 13. bis 26.
November 2014 in der Fachgruppengeschäftsstelle, 1., Grünangergasse 4,
jeweils Mo bis Fr von 8 bis 12 Uhr, zur
Einsichtnahme auf.
Anmeldung zur FG-Tagung bis 20. November unter F 01 / 514 50 - 6100,
E fgbuchundmedien@wkw.at
Fachgruppenobmann:
Einladung zu der am Dienstag, dem
2. Dezember 2014, um 19 Uhr, im
Österreichischen Buchgewerbehaus,
1., Grünangergasse 4, 1. Stock, Vortragssaal, stattfindenden Fachgruppentagung.
Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Genehmigung des Protokolls der
letzten Fachgruppentagung
4. Bericht des FG-Obmanns Dieter
Simon
5. Finanzielle Gebarung Kurzberichte über den Rechnungs-
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
· Service · 19
„Dank Kooperation gibt es keine
leeren Kilometer mehr”
Michael Hirschmann, Gründer
des Wiener Unternehmens TechnoART, ist Erfinder, ein innovativer Denker, sprühend vor Energie
und immer auf der Suche nach
Verbesserungsmöglichkeiten.
Christian Denk, Inhaber von denk
ITC & Partner, ist Pragmatiker
und spezialisiert auf Leistungen
rund um den technischen Vertrieb
für Businesskunden. Sein Vertriebsbüro bietet Unternehmen
praktische Lösungen zu Neukundengewinnung und Vertriebsaufbau. „Ich bin nicht so kreativ, aber
ich erkenne, ob sich ein Produkt
zum Verkauf eignet und für welche Zielgruppe es interessant
ist”, sagt Denk. So lieferte er mit
seinem Kooperationsangebot die
Antwort auf die Fragen Hirschmanns: „Wie kann ich meine Kre-
POOL
Das ideale Paar: Während
der kreative Kopf am
liebsten mit neuen,
kühnen Ideen und deren
verblüffend einfacher
Umsetzung überrascht,
erkennt der pragmatische
Partner genau, welche
dieser Ideen sich
verkaufen lässt.
Christian Denk (l.) und Michael Hirschmann präsentieren ihre erste
Innovation - einen mechanischen Kugelschreiber ohne Mechanismus.
ativität, meine vielfältigen Ideen,
mein Angebot, der Welt am besten
bekannt machen? Was muss ich
tun, um meine Lösungen gewinnbringend zu vermarkten? Wie
kann ich neue Kunden ansprechen, ohne gleich mein knappes
Budget zu sprengen? Wie kann
ich in Ruhe arbeiten, meine Ideen
ordnen und kanalisieren, ohne
dass dauernd das Telefon läutet?”
Kurz nach dem ersten Telefongespräch kam es zu einem Treffen
zwischen Denk und Hirschmann,
um die gemeinsamen Möglichkeiten zu besprechen. Denk war
beindruckt von der Ideenfülle
Hirschmanns und davon, wie alltägliche Gegenstände durch atemberaubendes Design zu einzigartigen Kunststücken werden, ohne
jedoch die Funktionalität auch nur
in Frage zu stellen. Hirschmann
wiederum erkannte durch Denk,
dass er durch gezielte, persönliche
Fachberatung mehr als nur Zeit
und Kosten spart: „Leider musste
ich mir eingestehen, dass ich wohl
schon etliche leere Kilometer
alleine zurückgelegt hatte”, sagt
Hirschmann.
Ihr erstes gemeinsames Projekt
ist ein mechanischer Kugelschreiber ohne Mechanismus: Der einzigartige Werbeträger ®shayu hat
ein außergewöhnliches Design,
ist qualitativ hochwertig, robust
und langlebig. Die professionelle
Vermarktung liegt in der Verantwortung von Christian Denk, so
hat Hirschmann Zeit für weitere
Ideen. Seine Kompetenz sieht er
im funktionellen Design, in der
Entwicklung von Produkten und
interaktiven Systemen, die durch
ihre Einzigartigkeit den Markenwert steigern und eine hohe
Wertschöpfung durch langlebige
Produktzyklen ermöglichen.
Beide haben erkannt, dass es
einen verlässlichen Partner zur
langfristigen
Zusammenarbeit
braucht. Nur so kann man gegenüber dem Interessenten bzw.
Kunden kompetent auftreten, die
gemeinsamen Kräfte bündeln und
alle sich bietenden Chancen für
beide Business-Partner gewinnbringend nutzen.

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Woche Seite 18) und auf der POOL-Website:
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Nr. 44 · 31. 10. 2014
20 · Unternehmen · Wiener Wirtschaft
Unternehmen
Bewegte Bilder als ewige Erinnerung
Die Peter Jonas Filmservice GmbH ist Spezialist
für das Digitalisieren von
Filmen, analogem
Audio- und Videomaterial.
Der Mariahilfer Familienbetrieb feiert heuer sein
40-Jahr-Jubiläum.
WKW/esp
Wer das Haus auf der Gumpendorfer Straße durchquert, trifft im
Garten auf ein bauliches Kleidod.
Das Gartenhaus, das Refugium
des Kopierwerks Peter Jonas, steht
hier schon um einiges länger als
das davor liegende Jugendstilhaus. Und es hat seine eigene
Geschichte. Bereits 1881 wurde
hier ein „Photograpisches Atelier
Parisienne” eingerichtet, samt
„photographischem Garten” für
das Entwickeln der Bilder (siehe
Infokasten). Seit damals stand das
Gartenhaus immer im Dienst der
Fotografie. „Im weitesten haben
wir auch heute noch mit Bildern
zu tun, wenn auch mit bewegten”,
sagt Helga Jonas, Seniorchefin
der Peter Jonas GmbH. Auch der
Garten ist noch vorhanden. „Für
den ursprünglichen Zweck wird
er aber schon lang nicht mehr
benötigt”, so Jonas.
Als ihr Mann Peter den Betrieb
am 1. Oktober 1974 vom damaligen Inhaber Thaddäus Mroz übernahm, bestand das Hauptgeschäft
noch im Ausarbeiten von Filmen.
Spezialgebiet des Unternehmens
waren Radarfilme für die Polizei
und Filme aus Überwachungskameras von Banken oder anderen
Institutionen, sowie im Herstellen von Filmkopien im Schmalfilmformat Super 8 von anderen
Filmformaten.
Im Gleichschritt mit der technischen Entwicklung begann man
parallel dazu bald mit dem
Überspielen von Film- und Tonmaterial von alten auf jeweils
aktuelle Formate. „Das war ziem-
Helga Jonas
(l.) und Petra
Kamptner-Jonas
in ihrem Reich
der bewegten
Bilder. „Man
muss das Überspielen gut machen und nicht
nur irgendwie”,
lautet das Credo
ihres Unternehmens.
lich aufwändig, wir haben dafür
teure Maschinen angeschafft”,
erinnert sich Jonas. Lange Zeit
war Super 8 gängiger Standard,
ehe es in den 1980er Jahren von
der Videotechnik abgelöst wurde.
Jede technische Neuentwicklung
war für Jonas mit weiteren Investitionen verbunden.
Große Veränderungen brachte
die Digitalisierung in der Fotografie zur Jahrtausendwende. Ihr
folgte unweigerlich das Ende der
bisher üblichen Ausarbeitung von
Filmen zu Papierbildern. „Damals
haben wir viele Kunden verloren”,
erinnert sich Jonas. Auch Exekuti-
ve und Banken - bis dahin wichtige
Kunden in der Filmentwicklung stellten Zug um Zug um. Der letzte
Nassfilm für die Polizei wurde vor
fünf Jahren entwickelt, seither
läuft auch dort alles digital.
Spezialist mit hohem
Qualitätsanspruch
Seither ist das Unternehmen,
das mittlerweile von Tochter
Petra Kamptner-Jonas geführt
wird, gänzlich auf das Digitalisieren von altem Film-, Videound Audiomaterial spezialisiert.
Mitbewerber gebe es auf diesem
I nformation
n
Was ist ein photographischer Garten?
Ein so genannter „photographischer Garten” wurde in den
Anfängen der Fotografie im 19. Jahrhundert benötigt. Zur
Herstellung eines Bildes musste das Negativ zusammen
mit dem Kopierpapier in einen Kopierrahmen gepresst und
dem Tageslicht ausgesetzt werden. Das Kopierpapier war
mit einer lichtempfindlichen Schicht versehen. Durch die
Lichteinwirkung baute sich das Positiv allmählich auf dem
Papier auf. Für dieses so genannte Auskopieren brauchten
die Fotografen damals den „photograpischen Garten”.
Sektor zwar mehr als genug, man
habe es aber geschafft, sich einen
guten Namen zu machen, betont
die Seniorchefin: „Man muss
das exzellent machen und nicht
nur irgendwie. Wir haben einen
hohen Qualitätsanspruch.” Jeder
Ton- und Videoträger wird zuerst
sorgfältig gereinigt, die Qualität überprüft. Das Überspielen
selbst erfolgt zwar maschinell,
aber unter laufender fachkundiger
Überwachung. Nach wie vor brauche es die Handarbeit, etwa beim
Kontrollieren von Klebestellen,
sagt Kamptner-Jonas. „Es dauert
mindestens die doppelte Spielzeit,
um einen Film auf moderne Datenträger zu überspielen.”
In der Vorweihnachtszeit ist
Hochsaison. „Wer seine Lieben
zum Fest mit Film- und Tonmaterial von früher beschenken
möchte, sollte so früh wie möglich
kommen”, rät Helga Jonas. Im
Dezember könne man nämlich
die übliche Bearbeitungszeit von
ein, zwei Wochen aufgrund der
Auftragsmenge nicht mehr garantieren. Bis 11. November gibt es
zudem einen Sonderrabatt. (esp)
www.jonasvideo.at
pictures born - Helga Nessler
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
· Unternehmen · 21
LimeSoda holt sich „Anton Award”
als beste Werbeagentur
Gremialobmann Georg Schennet (l.) und seine Stellvertreter Herbert
Konrad (2.v.r.) und Peter Sittler (r.) überreichten NCR Österreich-GF
Hubert Schauerhofer die Urkunde für 60 Jahre Mitgliedschaft im Wiener
Gremium für den Handel mit Computern und Bürosystemen.
Vom Kassen-Pionier
zum Technologieleader
Als Mitglied der ersten
Stunde wurde NCR Österreich kürzlich von „seinem” Gremium geehrt.
Gegründet als „National Cash Register Company” von John Henry
Patterson 1884 in den USA, etablierte sich NCR bald als Spezialist
für Registrierkassen - damals aus
Holz und Messing. Heute bezeichnet sich NCR als „das weltweit führende Technologieunternehmen”.
Moderne Kassensysteme sind
weiterhin Teil des Portfolios, zu
dem neben anderer Hardware wie
Geldautomaten, POS-Terminals,
Barcodelesern oder Kontoauszugdruckern auch Software und Serviceleistungen für Einzelhandel,
Gastronomie, Finanz, Touristik
und Telekommunikation zählen.
In Österreich ist der Konzern
seit fast 120 Jahren vertreten. Der
Wiener Standort im 15. Bezirk
ist eine reine Service- und Vertriebsniederlassung mit fünf Mitarbeitern. NCR Österreich ist seit
der Gründung des Wiener Gremiums für den Handel mit Computern und Bürosystemen vor 60
Jahren ein aktives Mitglied der
Branchenvertretung. Das Gremium honorierte das vor kurzem mit
einer Anerkennungsurkunde. 
Bei der heuer erstmals verliehenen österreichischen e-Commerce-Auszeichnung „Anton Award”
holte sich die Wiener Onlineagentur LimeSoda den Sieg in der Kategorie „Werbeagentur”. Die Hernalser Full Service-Agentur entstand
im Jahr 2002 - aus der Umwandlung einer Wiener Rockband in
eine Webagentur, heißt es auf
der Unternehmenshomepage. Das
20-köpfige Team ist auf Projekte
in den Bereichen Web-Portale,
e-Commerce, Online-Marketing
und Social Media spezialisiert.
Weitere Auszeichnungen des
in vier Kategorien ausgeschriebenen „Anton” gingen an Baumarkt
Hornbach (Kat. Webshop), LKV
Logistik (Kat. Dienstleister) und
die Plattform Bürgermeldungen
(Kat. Innovation). Einen Sonderpreis gab es für die McDonald’s
Quickmac App.
Die „Anton Awards” wurden
vom aCommerce Team initiiert,
einem österreichweiten Netzwerk
von Entscheidungsträgern im eCommerce-Bereich.

www.anton-award.at
Nespresso baut Wien-Präsenz aus
Mit einem neuen Standort im
Donauzentrum eröffnet PortionsKaffeehändler Nespresso am 3.
November seine vierte Verkaufsstelle in der Bundeshauptstadt.
Mitte Dezember folgt eine weitere
Boutique vor den Toren Wiens, in
der Shopping City Süd. Insgesamt
verfügt Nespresso dann über elf
Verkaufsstellen in Österreich.
Weltweit gibt es bereits mehr als
320 Nespresso-Boutiquen. Das
Nespresso-System - portionierter
Kaffee in Alukapseln, der mittels eigener Maschine aufgebrüht
wird - wurde nach Angaben des
Schweizer Lebensmittelkonzerns
Nestlé in den 1970er Jahren von
Nestlé erfunden und patentiert.
Nespresso gehört nach wie vor zu
diesem Konzern, agiert auf dem
Markt jedoch eigenständig.

Nr. 44 · 31. 10. 2014
22 · Branchen · Wiener Wirtschaft
Branchen
„Man muss Begehrlichkeit wecken”
Auch das neue Gesetz
belastet Firmen mit
Kosten und Bürokratie
„Wir sind nicht gegen das
Gesetz, wir wollen aber Kosten
und Bürokratie verringern”, stellt
Moch klar. Derzeit ziehen schon
geringe Verstöße gegen die Aufzeichnungspflichten - kleine Formalfehler oder schwer leserliche
Punzen - herbe Strafen nach sich.
Auch den früheren, geringen Toleranzspielraum für Abweichungen
vom angegebenen EdelmetallFeingehalt gibt es nicht mehr.
In Österreich ist genau geregelt,
welchen Feingehalt „echter” Edelmetallschmuck aufweisen muss.
Goldschmuck darf beispielsweise
erst ab 585 (von 1000) Gramm
Gold als echt bezeichnet werden. Legierungen mit einem
geringeren Feingehalt - etwa das
in anderen EU-Ländern übliche
333er Gold - dürfen zwar verkauft,
müssen aber getrennt präsentiert
n Im Fokus
Wiener Gremium
für den Juwelenund Uhrenhandel
werden, und der Kunde ist auf den
hierzulande ungesetzlichen Feingehalt hinzuweisen.
Bürokratie pur, sagt die Branche, und fordert ein Gesetz, das
ihre Interessen berücksichtigt,
ohne jene der Konsumenten zu
beschneiden. Das hieße: Staatliche
Kontrollen und Kontrollgebühr
abschaffen. Die Käufer können
den Edelmetallgehalt erworbener
Pretiosen bei staatlichen oder privaten Kontrollstellen überprüfen
lassen. Der Verkäufer haftet für
Für Luxusgüter muss
man laufend werben
Wie andere Branchen merkt
auch der Juwelen- und Uhrenhandel die flaue Wirtschaftslage.
„Schmuck steht in Konkurrenz zu
anderen Luxusgütern”, sagt Moch
Im Premium-Segment und in TopLagen sind die Umsätze gut, auch
preiswerter Schmuck ist gefragt.
Dagegen leiden die Anbieter im
mittleren Segment. Deren Kunden
- die klassische Mittelschicht - halten sich laut Moch beim Schmuckkauf derzeit zurück. Grundsätzlich
gebe es zwischen den Betrieben
eher Sortiments- denn Qualitätsunterschiede. „Alle spüren, dass
sie mit geringer Qualität kein
Geschäft machen können,” so
der Branchenobmann. Schwer sei
das Geschäft in Randlagen. „Dort
 Adventkalender 2014
Glänzende Gewinnchancen
buenosdias.at/Zoonar/V Krisanov
Der Import von Edelmetallgegenständen ist in Österreich seit
Maria Theresias Zeiten streng
geregelt. Bis zum Jahr 2001 gingen alle importierten Pretiosen
zuerst an das Punzierungsamt.
Es überprüfte stichprobenartig
den Edelmetall-Feingehalt und
versah jedes Stück mit einer amtlichen Punze. Erst dann erhielt
der Importeur gegen Bezahlung
der Punzierunggebühr die Ware
- oft Monate nach dem Import.
Deshalb drängten die Schmuckhändler auf eine Gesetzesnovelle,
die im April 2001 realisiert wurde.
Damit ging die Verantwortung
für die Richtigkeit des angegebenen Edelmetall-Feingehalts auf
den Importeur über - begleitet von
umfangreicher Bürokratie. Es gibt
zwar keine amtliche Punzierung
mehr, das Zollamt hält aber „Nachschau” in den Betrieben, überprüft
stichprobenartig die Ware und die
zu führenden Aufzeichnungen.
Dafür müssen die Schmuckhändler weiterhin eine „Punzierungskontrollgebühr” bezahlen.
die Richtigkeit der Punzierung
und muss bei Abweichungen des
tatsächlichen vom angegebenen
Feingehalt Umtausch oder Wertausgleich anbieten. „So wäre es
fair und praktikabel”, sagt Moch.
Weil aber der Punzierungsbeirat
trotz Intervention der WKÖ abgeschafft wurde, fehle derzeit der
„Draht” zur Behörde. Moch will
ihn durch informelle Gespräche
wieder anbahnen.
Auch 2014 wartet der Wiener
Juwelen- und Uhrenhandel wieder mit seinem ganz besonderen Adventkalender auf. Ab 1.
Dezember kann man täglich bis
zum Heiligen Abend online ein
wertvolles Stück aus edlen Materialien gewinnen, spendiert
von einem der rund 500 Wiener
Schmuckhandelsbetriebe.
www.wiener-juweliere.at
Z ur Person
n
Foto Weinwurm
Das aktuelle Punzierungsgesetz belastet die Juweliere
mit Bürokratie und Kosten. Gremialobmann FrankThomas Moch will Erleichterungen für die Betriebe.
Frank-Thomas Moch hat mit
1. September die Funktion des
Obmannes im Wiener Gremium
des Juwelen- und Uhrenhandels
von Alfred Römer übernommen.
Bereits seit 2010 vertritt der
57-Jährige als Bundesobmann
die Brancheninteressen auch
auf Österreich-Ebene. Moch
ist Inhaber der Frank-Thomas
Moch GmbH und Geschäftsführer der österreichischen
Niederlassung der deutschen
Heimerle & Meule GmbH, beides Edelmetall-Großhandelsbetriebe im 15. Bezirk. In der
Interessenvertretung engagiert
sich Moch seit 1997.
kommen kaum neue Kunden dazu.
Jüngere Leute kaufen lieber in der
City oder in Einkaufszentren.” Generell müsse die Branche ständig
auf sich aufmerksam machen, um
„Begehrlichkeiten” zu wecken. Gut
gelinge das zuletzt mit Schmuckmarken, die besonders für junges
Publikum attraktiv sind. Auch das
Gremium lanciert immer wieder
Dachkampagnen, etwa den jährlichen Schmuck-Adventkalender
(siehe links). Zusätzlich unterstützt es die Unternehmen mit
Sicherheitsschulungen. Weiters
geplant: Ein Lieferantenverzeichnis, das Anbieter bestimmer Branchenprodukte und Dienstleistun
gen auflistet. (esp)
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
· Branchen · 23
Wiener Handel bewegt die Stadt
Industriekonjunktur holpert
Ein Produktionswachstum von
höchstens zwei Prozent für 2014
- das ist laut Konjunkturindikator
der Bank Austria die aktuelle Prognose für die heimische Industrie.
Zu Jahresbeginn wurden noch vier
Prozent Produktionssteigerung
prognostiziert. Der Sektor hatte
auch einen starken Jahresauftakt
hingelegt, ehe sich die Konjunkturentwicklung im zweiten Quar-
Tanzschulen machen
die City zum Ballsaal
Am 11. November um 11.11 Uhr
heißt es am Graben wieder „Alles
Walzer”. 30 Wiener Tanzschulen
feiern den Faschingsbeginn unter
freiem Himmel und laden Tanzbegeisterte dazu herzlich ein. Getanzt werden Wiener Walzer, Galopp und Quadrille. Geübte Tänzer
zeigen Schritte und Drehungen
auf einer Bühne vor, dazu gibt
es Anleitungen von versierten
Tanzmeistern. Mit dem Fasching
startet auch die Ballsaison, auf die
man sich in den Wiener Tanzschulen perfekt vorbereiten kann.
www.wiener-tanzschulen.at
tal deutlich verlangsamte. Ein
signifikanter Aufschwung ist laut
Bank Austria bis Jahresende nicht
mehr zu erwarten.
Nennenswerte Wachstumsimpulse liefern derzeit nur die KfzIndustrie und die Elektroindustrie,
beides sektorale Schwergewichte.
Die Kfz-Industrie, schon 2013
Wachstums-Spitzenreiter, dürfte
heuer ein Produktionsplus von
fünf Prozent erreichen. Die Branche profitiert laut Bank Austria
von der global steigenden Nachfrage nach Premium-Fahrzeugen
deutscher Autobauer. Mehr als
die Hälfte aller Motoren und Zu-
lieferteile „made in Austria” geht
nach Deutschland. Allerdings: Der
Effizienzdruck steigt, weil für die
Autobauer Produktionsstandorte
in Wachstumsmärkten wie China
zunehmend interessant werden.
Verstärkt hat sich aktuell der Optimismus in der Elektroindustrie,
wofür wohl Exporterfolge sowie
höhere Infrastrukturinvestitionen
im Inland verantwortlich sind. Den
Maschinenbauern fehlen dagegen
zunehmend Aufträge aus dem
Investitionsgüterbereich.
Auch
die Konjunktureinschätzung der
Metallwarenerzeuger ist zuletzt
pessimistischer geworden. (esp) 
Mode und Schmuck zu Kunst vereint
Im Rahmen der „Langen Nacht der
Schmuckkunst” am 4. November
(17 bis 24 Uhr) im Galerie-Shop
ArtUp (1, Bauernmarkt 8) stellen
Wiener Modemacher gemeinsam
mit Künstlern und Schmuckdesignern kreative Ergebnisse ihrer
Zusammenarbeit vor. In Showacts
um 17, 19 und 21 Uhr werden dem
Publikum die aus dieser Symbiose
entstandenen Werke präsentiert.
Im Anschluss daran können die
Kreationen bis zum 11. November
bei ArtUp besichtigt und auch
erworben werden.

www.schmuckkunstwien.at
www.wienermodemacher.at
Foto Garzarolli
Nach gutem Jahresauftakt
hat sich das Produktionswachstum in der Industrie
deutlich verlangsamt.
Modell aus dem Atelier Pollsiri (7.,
Kirchengasse 25).
K urz Notiert
n
Lernen, was
Leitbetriebe leisten
Haben Leitbetriebe eine
leidenschaftliche Beziehung
zu KMU, und was haben
sie mit Rockbands oder
Wurstsemmeln zu tun? Eine
interaktive Lernplattform
zum Thema Leitbetriebe gibt
jungen Menschen Antworten
auf Fragen wie diese. Das so
genannte Leitbetriebs-Navi
besteht aus fünf selbsterklärenden Module und kann
ab der achten Schulstufe im
Unterricht eingesetzt werden. Initiator ist die Industriellenvereinigung, die damit
die Wirtschaftskompetenz
Jugendlicher verbessern will.
www.leitbetriebe-navi.at
Hotelstars Union ab
sofort in der WKÖ
WKÖ
WKW/Sparte Handel
Vor 150 Jahren wurde das Gremium der Wiener Kaufmannschaft
gegründet, aus dem die heutige
Sparte Handel der WK Wien entstanden ist. Zum Jubiläum startete die Sparte Handel eine Wienweite Imagekampagne: Seit kurzem wird auf Straßenbahnen über
Vielfalt und Wirtschaftsleistung
des Wiener Handels informiert. Zu
sehen sind die „Handelsbotschaften” auf 24 Triebwägen, die noch
bis 15. Jänner 2015 in ganz Wien
unterwegs sind.
Ab 1. Jänner 2015 ist der
Fachverband Hotellerie der
WKÖ für Aministration und
Organisation der internationalen Hotelstars Union (HSU)
zuständig. Damit ist das bisherige System jährlich rotierender Büros Geschichte. Die
HSU wurde 2009 gegründet
und ist dafür verantwortlich,
Beherbergungsbetriebe nach
einem einheitlichen System
mit Sternen auszuzeichnen.
Das Klassifizierungssystem
umfasst 270 Kriterien, nach
denen die Hotels in die Einbis Fünf-Sterne-Kategorie
eingeteilt werden. Die Teilnahme der Betriebe ist freiwillig. Derzeit sind fünfzehn
Länder bei HSU mit dabei.
Nr. 44 · 31. 10. 2014
24 · Branchen · Wiener Wirtschaft
Finanzdienstleister lancieren neue
Checkliste für Crowd-Investoren
K urz Notiert
n
buenosdias.at/ D. Pistrov
Wissen zum Tee
jetzt auch online
Rechtzeitig vor dem Tag des
Tees am 8. November hat der
Österreichische Kaffee- und
Teeverband eine Tee-Website
gelauncht. Das Österreichische Tee-Institut - ein Teil
des Verbandes - präsentiert
dort nach eigener Aussage
„objektive und fachlich fundierte Informationen zur
Genusskategorie Tee”.
www.teeverband.at
Potenzielle Anleger
erhalten online Tipps und
Informationen zum
Thema Crowd-Investing.
Crowdfunding ist eine Finanzierungsform, bei der sich viele Anleger mit verhältnismäßig kleinen
Beträgen daran beteiligen, eine
größere Summe zur Verwirklichung einer unternehmerischen
Idee aufzubringen. Der Vorteil:
So können Projekte realisiert
werden, die ein Einzelner alleine
nicht finanzieren könnte. Mittler-
rundet werden die Informationen
durch nützliche Tipps. „Wir wollen
Crowd-Investing generell als neue
und innovative Anlagemethode
einem breiteren Publikum bekannt machen”, so Paul Pöltner,
Vorsitzender des Arbeitskreises
Crowd-Plattformen.
Die Checkliste steht ab sofort
kostenlos auf der Kunden-Homepage des Fachverbands Finanzdienstleister zur Verfügung.

wko.at/pro-kunden
-> „Checklisten” -> „Checkliste zu
österreichischen Crowd Investing-Plattformen”
Bester Kfz-Technikerlehrling kommt aus Wiener Betrieb
BI Kfz-Techniker/Karl Told
„Wedding Walk” in
der Innenstadt
Am 8. November findet in
Wien der Hochzeitsevent
„Wedding Walk” statt. 28
Betriebe präsentieren Mode,
Design und Lifestyle zum
Thema Hochzeit. Fünf Innenstadt-Betriebe stellen dafür
ihre Schauräume zur Verfügung. Einen Überblick über
alle Locations und Aussteller
gibt es online:
www.weddingaffairs.at
weile gibt es zahlreiche CrowdFunding-Plattformen im Internet,
die Geldgeber und Projekte zusammenführen.
Vor einem finanziellen Engagement sollten sich potenzielle
Anleger mit möglichen Modellen
und Folgen einer Investition auseinandersetzen. Der Arbeitskreis
Crowd-Plattformen im WKÖ-Fachverband der Finanzdienstleister
hat dazu eine Checkliste erstellt,
die die wichtigsten Grundlagen
zum Crowd-Investing erklärt und
zusammenfasst, welche Fragen
sich Anleger stellen sollten. Abge-
Mit einer souveränen Leistung
setzte sich der Wiener Vertreter
Christoph Berger (am Foto hoch
konzentriert beim Bewerb) bei
den sechsten Staatsmeisterschaften der Kfz-Technikerlehrlinge
Ende September in Salzburg gegen seine 17 Mitbewerber aus
ganz Österreich durch. Der frisch
gebackene Staatsmeister hatte im
Juni auch schon den Wiener Landeslehrlingswettbewerb für sich
entschieden. Ausgebildet wird
Berger im Autohaus Porsche Inter
Auto Wien-Liesing, wo er derzeit
sein 3. Lehrjahr absolviert.

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erscheint am:
7. November 2014
Auktionsende:
Samstag, 08. November 2014
ab 08.00 Uhr
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A-8583 Modriach 93
Tel.: 03146/21 08, Fax: 03146/21 08 4 oder
Mobil: 0664/44 22 880
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Stubenring 8–10.
Siehe auch: wko.at/wien/offenlegung
Druckauflage: 99.666 (1. Hj. 2014).
Alle verwendeten geschlechtsspezifischen
Formulierungen meinen die weibliche und
männliche Form.
DVR-Nr.: 0043036
Ansprechpartner
Sparte Gewerbe und Handwerk
T: 01/51450, Brigitte Wimmer (DW 2458);
Sparte Industrie
T: 01/51450, Johannes Stuhlpfarrer
(DW 1259);
Sparte Handel
T: 01/51450, Erich Plessberger (DW 3249);
Sparte Bank und Versicherung
T: 01/51450, Wolfgang Pettighofer
(DW 1285);
Sparte Transport und Verkehr
T: 01/51450, Ernst Pollak (DW 3510);
Sparte Information und C
­ onsulting
T: 01/51450, Ernst Pollak (DW 3720);
Sparte Tourismus und ­Freizeitwirtschaft, T:
01/51450
Alexandra Griess (DW 4105);
WIFI Wien, T: 01/47677
Sonja Reutterer (DW 5316);
Hernstein institut, T: 01/51450
Irene Kari (DW 5633),
Junge Wirtschaft, T: 01/51450
Veronika-Michaela Klimaschewski
(DW 1255),
Frau in der Wirtschaft, T: 01/51450
Veronika-Michaela Klimaschewski
(DW 1255).
Nr. 44 · 31. 10. 2014
28 · Insolvenzen · Wiener Wirtschaft
Konkurse
Wien
Peter Neumahr, geb. 31.1.1950;
1170 Wien, Blumengasse 31;
2014.12.16; MV: Dr.jur. Karl Schirl,
1010 Wien
DKS EXPRESS LTD & CO KG;
1020 Wien Stuwerstraße 8/17;
2014.12.16; MV: Dr. Edmund Roehlich
Rechtsanwalt , 1030 Wien
Harald Roßmann, geb.
16.10.1965, Elektrotechnik; 1090
Wien, Hahngasse 13/13; 2014.12.04;
MV: Dr. Annemarie Kosesnik-Wehrle,
1030 Wien
Putzkolonne GmbH; 1190 Wien, Heiligenstädter Lände 15; 2014.12.01;
MV: Dr. Romana Weber-Wilfert, 1060
Wien
Aleko Samuilov KESTENOV,
geb. 2.2.1982, Getränkehandel;
1120 Wien, Rotenmühlgasse 3/3;
2014.12.30; MV: Mag. Markus Steindorfer, 1030 Wien
Elke Burger, geb. 16.4.1969, Werbeunternehmerin, whft: 1160 Wien,
Haberlgasse 29/10; 1160 Wien, Haberlgasse 29/5; 2014.12.30; MV: Dr.
Edmund Roehlich, 1030 Wien
NOVOGROUP Immobilieninvest
und Immobilienmakler GmbH;
1120 Wien, Altmannsdorf Anger 70/1;
2014.12.30; MV: Dr. Michael Proksch,
1030 Wien
BBVP Bauservice Bauaufsicht
Vermittlung u. Personalbereitstellung GmbH; 1130 Wien, Stran-
www.kmu-center.at
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für UnternehmerInnen
Büro (1. Bezirk)
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zenberggasse 13; 2014.12.09; MV:
MMag. Dr. Franz Stefan Pechmann,
1040 Wien
Niederösterreich
Osmanaj Naim, geb. 26.4.1977,
Inh. d. prot. Fa. SMS Bau e.U.;
2345 Brunn am Gebirge, Franz
Schuhmeier-Straße 1; 2014.11.27;
MV: MMag. Barbara Pogacar, 2500
Baden
Andreas Plappert, geb. 16.4.1974,
Gastgewerbe; 3340 Waidhofen an
der Ybbs, Schloßweg 1; 2014.11.25;
MV: Dr. Christine Riess, 3340 Waidhofen Ybbs
Franz Putz, geb. 29.3.1964, Landwirt; 2524 Teesdorf, Hauptstraße 10;
2014.11.27; MV: Dr. Franz Seidl, 2542
Kottingbrunn
Andreas Flescher, geb. 1.2.1967,
Cafehaus, wh.: 2304 Orth an der Donau, Ripflgasse 2; 2304 Orth an der
Donau, Hauptstraße 58; 2014.12.31;
MV: Dr. Werner Borns, 2230 Gänserndorf
KIYAN Transport und Installations
KG; 3400 Klosterneuburg, Kellergrabengasse 6; 2014.12.31; MV: Dr.
Robert Klein, 1010 Wien
Ahmet Akif ÜCOK, geb. 1.10.1972,
Transporte, wh.: 1210 Wien, Doderergasse 2/4/13; 2201 Gerasdorf bei
Wien, Künzlgasse 11/1; 2014.12.31;
MV: Mag. Stefan Tiefenbacher, 2100
Korneuburg
Miroslaw Stanislaw MROWCZKY,
geb. 27.7.1970, Inh. d. MIROMONTAGE e.U., wh: 1210 Wien,
Ehrenfelsgasse 4/1/3; 2103 Langenzersdorf, Lohnergasse 9; 2014.12.31;
MV: Dr. Elisabeth Zonsics-Kral, 2100
Korneuburg
Baumgartner Deckenmontagen
GmbH; 4802 Ebensee, Hofschmiedgasse 2; 2015.01.08; MV: Dr. Edith
Wieder, 4820 Bad Ischl
Grünes Türl-Hotel GesmbH; 4701
Bad Schallerbach, Gebersdorf 1;
2015.01.08; MV: Dr. Berthold Martin
Breitwieser, 4701 Bad Schallerbach
Stadler Güterbeförderung Gesellschaft m.b.H.; 4722 Peuerbach,
Bruck 49; 2015.01.08; MV: Ing. Mag.
Wilhelm Deutschmann, 4020 Linz
STAR SPED GmbH, vormals: STAR
SPED Höpfl GmbH; 4975 Suben,
Schnelldorf 3; 2014.12.31; MV: Dr.
Peter Bründl, 4780 Schärding
Vorarlberg
Heinz Siegfried Stascha, geb.
19.9.1941, verst. 27.12.2011,
Verlassenschaft; 2130 Mistelbach, Liechtensteinstraße 69­71;
2014.12.05; MV: Dr. Werner Borns,
2230 Gänserndorf
Cafe Schillerpark GmbH; 6900 Bregenz, Belruptstraße 30; 2014.11.13;
MV: Mag. Christian Steurer, 6900
Bregenz
RAMEDER OG Elektrohandel
und Installationen; 3683 Yspertal,
Hauptstraße 41; 2014.12.02; MV:
Mag. Rudolf Nokaj, 3250 Wieselburg
Tirol
Gasthaus Artner KG; 2620 Neunkirchen, Mühlfeldstraße 19; 2014.12.30;
MV: Mag. Christian Hajos, 2620 Neunkirchen
Gerhard Wedermann, geb.
12.8.1965, Catering; 6210 Wiesing,
Dorf 18; 2014.11.26; MV: Mag. Bettina Presl, 6263 Fügen
Michael Hummer, geb. 28.1.1966;
9900 Lienz, Hauptplatz 14;
2014.11.26; MV: Dr. Reinhold Unterweger, 9900 Lienz
Oberösterreich
AT-Solution Consulting GmbH;
4642 Sattledt, Hauptstraße 39a/2;
2015.01.08; MV: Dr. Berthold Martin
Breitwieser, 4701 Bad Schallerbach
Steiermark
Zach Gerhard, geb. 22.7.1961;
8102 Semriach, Semriacherstraße
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
· Insolvenzen · 29
117/1; 2014.12.04; MV: Mag. Dr. Michael Pacher, 8010 Graz
Gapp GmbH; 8010 Graz, Grazbachgasse 17; 2014.12.01; MV: Dr. Otto
Werschitz, 8010 Graz
SANIMONT podjetje za specialno
delo v gradbenistvu in trgovino
d.o.o. Zweigniederlassung Graz;
8055 Graz-Puntigam, Triesterstraße
467; 2014.12.30; MV: Mag. Eva Pany,
8055 Graz-Puntigam
Manuel Lienhart, geb. 7.3.1985,
Gastwirt; 8045 Graz-Andritz, Andritzer Reichsstraße 28; 2014.12.30;
MV: Hon.Prof.Dr. Axel Reckenzaun,
8020 Graz
Kärnten
Life Lakeside IT Forschung & Entwicklungs GmbH; 9020 Klagenfurt,
Lastenstraße 34 H; 2014.11.17; MV:
Mag. Christiane Hoja-Trattnig, 9020
Klagenfurt
Dietmar Kohlweiß, geb. 6.2.1965,
Trockenausbau; 9312 Meiselding,
Florianiweg 2; 2014.11.17; MV: Mag.
Max Verdino, 9300 St. Veit an der
Glan
S&S Masopust GmbH; 9020 Klagenfurt, Lodengasse 23; 2014.11.17;
MV: Mag. Robert Levovnik, 9020
Klagenfurt
WIENER WIRTSCHAFT
online lesen und als Werbeplattform nützen!
Alle Infos:
wko.at/wien/wienerwirtschaft
Quelle: KSV von 1870
30 · Termine ·
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
Termine
Rückblick und Ausblick
n Veranstaltungen
Dienstag, 4. November
Empfang in Moskau
zVg
9 bis 18 Uhr
Sprechtag Unternehmenssicherung. Rechtsexperten der Wirtschaftskammer Wien und externe
Sanierungsberater des WIFI Wien
informieren kostenlos über Unternehmenssicherung und Krisenmanagement. Terminvereinbarung im
Stundentakt zwischen
9 und 18 Uhr möglich.
WIFI der WK Wien, wko campus
wien, 18., Währinger Gürtel 97
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 476 77 - 5355
E unternehmensberatung@
wifiwien.at
Anlässlich des Österreichischen Nationalfeiertags am 26. Oktober fand im Hotel Radisson Royal Moscow ein Abendempfang
statt. Wirtschaftskammer Wien-Präsident
Walter Ruck (Foto, r.) bedankte sich bei
den Gästen, die der Einladung so zahlreich
gefolgt sind. „Das ist ein großartiger Beweis
für die enge Beziehung zwischen unseren
beiden Ländern beziehungsweise zwischen
Moskau und Wien”, betonte Ruck. Russland
18 bis 20 Uhr
EPU-Workshop: Marktforschung
zur Zielgruppenfindung. Wie integrieren Sie Markt- und Zielgruppenbeobachtungen in Ihren Geschäftsalltag? Sie erfahren, warum Trendund Marktbeobachtung so wichtig
sind und lernen einfache Methoden
der Zielgruppenauswahl und -segmentierung kennen.
WK Wien, FORUM [EPU KMU],
4., Operngasse 17-21, 5. Stock
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1111
W wko.at/wien/epu
sei für Österreich und besonders für Wien
in den letzten zehn Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftspartner geworden. Ruck
dankte darüber hinaus Botschafterin Margot Klestil-Löffler (2.v.l.) und dem Wirtschaftsdelegierten Dietmar Fellner (3.v.l.),
die „unermüdlich am Zustandekommen
von Wirtschaftskooperationen zwischen
beiden Ländern arbeiten” (siehe auch Bericht auf Seite 12).
9 bis 11 Uhr
KMU-Talk: Herausforderung Big
Data. Die digitale Datenrevolution
verändert nicht nur die soziale
Kommunikation, sondern auch das
Verhältnis zwischen Unternehmen
und ihren Kunden. Medienmanager
Rudi Klausnitzer zeigt auf, welche
großen Chancen auf diesem Gebiet
gerade für KMU bestehen.
WK Wien, FORUM [EPU KMU],
4., Operngasse 17-21, 5. Stock
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1121
W wko.at/wien/kmu
Alumni&Co/ Frank Helmrich
Montag, 10. November
20 Jahre Management-Know-how
Ein Abend voller Highlights für mehr als
500 Gäste in der Schönbrunner Orangerie:
Das 20-Jahr-Jubiläum der FHWien der
WKW, die Auszeichnung des Alumnus
des Jahres 2014 und ein Wiedersehen mit
ehemaligen Studienkollegen. Die Sterne
stehen gut. Und das seit 20 Jahren. Mit Blick
auf die erfolgreichen vergangenen 20 Jahre
der FHWien der WKW stand doch der Blick
in die Zukunft im Vordergrund der Veranstaltung. Foto: Michael Baldauf (Institut
Financial Management, Alumnus des Jahres), Michaela Beranek (Geschäftsführerin
Alumni&Co der FHWien der WKW).
Termin-Tipp:
go-international:
„Neue Trends, neue
Märkte, neue Wege”
Nr. 44 · 31. 10. 2014
Wiener Wirtschaft
· Termine · 31
Dienstag, 11. November
16.30 bis 18.30 Uhr,
Info & Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1302
n Veranstaltungen
Dienstag, 11. November
wkw/ Gary Pippan
14 bis 16 Uhr
Lokal der Woche. Das Lokal der
Woche befindet sich im 15. Bezirk
auf der Schwendergasse 30 und
hat 84 Quadratmeter. Das Objekt
ist für verschiedene Geschäftsideen
geeignet. Der zuständige Immobilienexperte steht für Fragen zur Verfügung - einfach vorbei kommen!
Weitere Infos:
W www.freielokale.at
Die Zukunft des Gewerbes
Die Klein- und Mittelbetriebe des österreichischen Gewerbe und Handwerks sind der
Motor für die wirtschaftliche Entwicklung
in den Regionen und zudem die größten
Arbeitgeber und Ausbildner in Österreich. In
der WK Wien diskutierten zahlreiche Spitzenvertreter des österreichischen Gewerbe
und Handwerks über die weitere Entwicklung dieses wichtigen Wirtschaftsfaktors.
Gemeinsamer Tenor der Gespräche war das
Bekenntnis zu einer Qualifizierung Unternehmen von ihrer Gründung an. Denn nur
qualifizierte Betriebe können Ausbildungs-
betriebe sein. Die duale Ausbildung wiederum sei die effektivste Maßnahme gegen
die Jugendarbeitslosigkeit. „Das Gewerbe
und Handwerk sichert daher Beschäftigung
und Zukunftsaussichten für unsere Jugend”,
betonte WK Wien-Präsident Walter Ruck.
Spartenobleute, v.l.: Georg Steixner (Tirol),
Franz Rumpolt (Burgenland), Klaus Peter
Kronlechner (Kärnten), Renate Scheichelbauer-Schuster (Obfrau der Bundessparte),
WK Wien-Präsident Walter Ruck, Bernhard
Feigl (Vbg.), Leo Jindrak (OÖ), Josef Mikl
(Salzburg)
Harald Klemm
Kick-off in der Ringstrassen Galerie
Standen für Expertengespräche zur Verfügung, v.l.: Erwin
Pellet (SO Handel), Sabine Hofstötter (Erste Wiener
Hotel AG), Martin Kvych (LKW Walter), mit den Schülern
Lea Plishtiev (l.) und Ferdinand Holdhaus (r.).
Die Vienna Business School
hat eine Roadshow organisiert, die durch die beliebtesten Shoppingcenter in
Wien und Niederösterreich
führt. Damit soll interessierten Schülern und Eltern die
Möglichkeit geboten werden,
sich über die verschiedenen
Ausbildungsmöglichkeiten
an den Handelsakademien,
Handelsschulen und Kollegs
zu informieren. Der Startschuss fiel in den Wiener
Ringstrassen Galerien.
16.30 bis 18.30 Uhr
go-international Roadshow der
Außenwirtschaft Austria. Unter
dem Motto „Neue Trends, neue
Märkte, neue Wege” erhalten Unternehmer umfangreiche Informationen über neue Chancen in den internationalen Exportmärkten. Bereits
ab 14 Uhr ist ein Info-Container vor
dem Modul geöffnet mit der Möglichkeit, persönliche Gespräche mit
Experten zu führen.
Modul der WK Wien,
19., Peter-Jordan-Straße 78
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1302
E aussenwirtschaft@wkw.at
W wko.at/wien/aw_roadshow
Mittwoch, 12. November
9 bis 11 Uhr
Kostenloser (wöchentlicher)
Steuerworkshop für Neugründer. Sie erhalten steuerliche
Grundinformationen zu Themen
wie Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Einkommensteuer, Basispauschalierung, Kleinunternehmerregelung, Steuerzahlungstermine.
FORUM [EPU KMU],
4., Operngasse 17-21, 5. Stock
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1625
E finanzpolitik@wkw.at
Weitere Veranstaltungshinweise
finden Sie unter wko.at/wien/veranstaltungen
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Seele and Geist
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