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MEDIENINFORMATION
Mirandolina
HEITERE OPER VON BOHUSLAV MARTINŮ NACH CARLO GOLDONI –
BAYERISCHE STAATSOPER
DATEN
MI 19. NOV 2014, 19:30
Schillernde Farben und fruchtige Cocktails in einem exotischen Urlaubsparadies unter Palmen:
Das ist zwar nicht die Originalkulisse von Bohuslav Martinů's heiterer Oper «Mirandolina», aber
die passende Szenerie zu Christian Stückl's Version für das Opernstudio der Bayerischen
Staatsoper – ein federleichtes und ironisch- augenzwinkerndes Opernvergnügen!
INHALT
Mirandolina, die ebenso verführerische wie selbstbewusste Wirtin eines Florentiner Gasthauses, hat
neben ihrer täglichen Arbeit eine ganz besondere Aufgabe: Sie muss sich der amourösen Bewerber
erwehren, die mit unterschiedlichsten Mitteln ihr Herz erobern wollen. Weder die Schmeicheleien
des verarmten Marchese von Forlimpopoli noch das Geld des Grafen von Albafiorita beeindrucken
die kühne Geschäftsfrau. Und auch der Kellner Fabrizio hat ein Auge auf seine schöne Vorgesetzte
geworfen und träumt von Ehe und gesellschaftlichem Aufstieg. Nur scheinbar ein Mann im
Gasthaus hat nichts übrig für die weiblichen Verlockungen – der Cavaliere von Ripafratta. Das reizt
Mirandolina so sehr, dass sie all ihren Ehrgeiz daran setzt, den Hagestolz und erklärten Frauenfeind
für sich zu gewinnen. Aber die Situation eskaliert und Mirandolina kann sie nur damit entschärfen,
indem sie sich ihrem unerwartet Auserwählten in die Hände gibt …
DAS OPERNSTUDIO DER BAYERISCHEN STAATSOPER fördert hochtalentierte junge Sänger,
bereitet sie praxisbezogen auf die Karriere als Opernsänger vor und erarbeitet jede Saison eine
eigene Produktion. Mit der Charakter-Komödie «Mirandolina» zeigt das Opernstudio das
erfolgreichste und meistgespielte Stück Carlo Goldonis in der 1959 komponierten Opern-Fassung
des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů. Mit Hilfe von raffinierten Effekten und einer
genau kalkulierten Orchestrierung zeichnet Martinů hier seinen unverkennbaren, eigenen Stil.
BESETZUNG
PRODUKTION
INSZENIERUNG
MUSIKALISCHE LEITUNG
AUSSTATTUNG
Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München, Bayerisches
Staatsorchester
Christian Stückl
Oksana Lyniv
Stefan Hageneier
BIOGRAPHIEN
CHRISTIAN STÜCKL – INSZENIERUNG
Christian Stückl, geboren in Oberammergau, begann seine Laufbahn 1981 mit dem Aufbau einer eigenen Theatergruppe in seiner
Hauptstadt. 1987 wurde er Spielleiter der Passionsspiele in Oberammergau, die er 2010 bereits zum dritten Mal leitete. Er inszeniert u.a. an den Münchner Kammerspielen, in Hannover, Frankfurt, Wien und Bonn. Seit 2002 ist er Intendant des Münchner
Volkstheaters. 2009 inszenierte er «Palestrina» an der Bayerischen
Staatsoper, in der Spielzeit 2011/12 «Ariadne auf Naxos» an der
Hamburgischen Staatsoper, 2012 zum elften Mal «Jedermann» bei
den Salzburger Festspielen. In der Spielzeit 2013/14 inszeniert er
an der Bayerischen Staatsoper die Opernstudioproduktion
«Mirandolina».
OKSANA LYNIV – MUSIKALISCHE LEITUNG
Oksana Lyniv war als Assistentin des Chefdirigenten des Lviv
National Academy Opera and Ballet Theatre engagiert, bevor sie
2003 ständige Gastdirigentin des Leopolis Chamber/Symphony
Orchestra wurde. 2004 erhielt sie den Dritten Preis beim GustavMahler-Dirigenten-Wettbewerb in Bamberg. Von 2005 bis 2009
absolvierte sie ein Aufbau- und anschliessend ein Meisterklassenstudium an der Dresdner Musikhochschule. Von 2008 bis 2013 war
sie stellvertretende Chefdirigentin am Odessa National Academic
Opera and Ballet Theater. Seit der Spielzeit 2013/14 ist sie an der
Bayerischen Staatsoper als Assistentin des Generalmusikdirektors
Kirill Petrenko engagiert. Bei den Münchner Opernfestspielen 2014
dirigierte sie die Neuproduktion von Boris Blachers «Die Flut». Dirigate an der Bayerischen
Staatsoper 2014/15: «La clemenza di Tito», «Mirandolina», «Le Comte Ory», «La Traviata».
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MIRANDOLINA – MARIA CELENG
Mária Celeng studierte Gesang in Budapest und München.
Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie in Produktionen der
Budapester Musikakademie. 2010 sang sie das Sopransolo in
Mozarts «Requiem» an der Staatsoper Budapest. Im Münchner
Prinzregententheater war sie u.a. in der Titelpartie in Janáceks
«Das schlaue Füchslein» zu erleben. 2012 nahm sie erfolgreich am
Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil. Ausserdem
war sie Preisträgerin bei den Wettbewerben «Neue Stimmen»
2011 und «BBC Cardiff Singer of the World» 2013. Bei den
Salzburger Festspielen 2013 war sie als Tebaldo «Don Carlo» zu
erleben. Seit der Saison 2013/14 ist sie Mitglied des Opernstudios
der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Barbarina «Le nozze di Figaro», Ines «Il trovatore»,
Papagena «Die Zauberflöte», Echo «Hänsel und Gretel», Modistin «Der Rosenkavalier», Titelpartie in
«Mirandolina».
CAVALIERE – ANDREA BORGHINI
Andrea Borghini wurde in Siena geboren. Er studierte zunächst
Klavier und Violoncello, bevor er ein Gesangsstudium in Lucca
aufnahm. 2011 trat er beim Festival Erl in Tirol als Wolfram und
Biterolf «Tannhäuser» auf und sang Ford «Falstaff» im Teatro
Filarmonico in Verona. Er gewann 2012 den ersten Preis beim
Internationalen Gesangswettbewerb Giulio Neri in Italien sowie
den Spezialpreis Mietta Sighele beim Zandonai
Gesangswettbewerb. Im Juli 2012 erfolgte sein Debüt als Figaro
«Il barbiere di Siviglia» beim Opera Festival Firenze. Seit der
Spielzeit 2012/13 ist er als Stipendiat der Stiftung Vera und Volker
Doppelfeld Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper.
Partien hier 2013/14: u.a.Marullo «Rigoletto», Jäger «Rusalka», Schaunard «La bohème», Moralès
«Carmen», Cavaliere «Mirandolina», Fiorello «Il barbiere di Siviglia», Lorenzo «I Capuleti e i
Montecchi», Diener/Mörder «Macbeth», Ascanio Petrucci «Lucrezia Borgia».
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ORTENSIA – MARZIA MARZO
Marzia Marzo wurde 1991 in Italien geboren und schloss nach
erstem Klavierstudium bei Corrado De Bernart ihr Gesangsstudium
bei Amelia Felle am Konservatorium «Tito Schipa» in Lecce ab.
2013 wurde sie beim Wettbewerb Josep Mirabent I Magrans in
Barcelona mit dem ersten Preis ausgezeichnet. 2012 sang Marzo
als Susanna in der «Hochzeit des Figaro» von Mozart sowie 2013
als Idrusa in der Oper «800, L’assedio di Otranto» von Francesco
Libetta. 2014 wirkte sie bei Charpentiers Te Deum unter der
Leitung von Andrea Crastolla mit. Im Oktober 2014 wirkt Marzo im
Rahmen der Biennale in Venedig bei der Aufführung des letzten
noch unveröffentlichten Werkes des Komponisten Admir Shurtai
mit. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Marzia Marzo Mitglied des Opernstudios der Bayerischen
Staatsoper.
DEIANIRA – RACHEL WILSON
Rachael Wilson wurde in Las Vegas geboren. Ihre
Gesangsausbildung absolvierte sie an der Juilliard School in New
York. Während dieser Zeit gab sie 2012 ihr Debüt in der Carnegie
Hall als Solistin in Vivaldis «Gloria» und trat in der Alice Tully Hall in
Bachs Magnificat mit der Clarion Music Society auf. Im selben Jahr
sang sie die Partie der Disinganno in Händels «Il trionfo del tempo
e del disinganno». Zu ihrem Opernrepertoire gehören u.a.
Dorabella «Così fan tutte», Prinz Orlofsky «Die Fledermaus» und
Zerlina «Don Giovanni». Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 ist sie
Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien
hier 2014/15: Kammerzofe Emilias «Die Sache Makropulos»,
Deianira «Mirandolina», Sandmännchen/Echo «Hänsel und Gretel», Kinderstimme/Dienerin/Stimme
der Ungeborenen «Die Frau ohne Schatten», Alisa «Lucia di Lammermoor», Ragonde «Le Comte
Ory», Gymnasiast «Lulu».
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CONTE – JOSHUA STEWART
Joshua Stewart wurde in New Orleans geboren. Nachdem er
Erfahrungen als Jazz-Sänger gesammelt hatte, studierte er
Operngesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Zu
seinem Repertoire zählen u.a. Don Ottavio «Don Giovanni»,
Nemorino «L elisir d amore», Prunier «La rondine» und Graf
Almaviva «Il barbiere di Siviglia». Auf der Konzertbühne sang er
darüber hinaus die Solopartien in Händels «Messiah» und Mozarts
«Requiem». Er gewann zahlreiche Wettbewerbe, wie die Mario
Lanza Competition und die Marylin Horne Song Competition. Seit
der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der
Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Bote «Il trovatore»,
Ein Priester «Babylon», Wilhelm «Les Contes d’Hoffmann», Albazar «Il turco in Italia», Capitano
«Simon Boccanegra», Conte «Mirandolina», Jeppo Liverotto «Lucrezia Borgia».
FABRIZIO – MATTHEW GRILLS
Matthew Grills wurde in Connecticut/USA geboren. Seine
Gesangsausbildung absolvierte er am Boston Conservatory und an
der Eastman School of Music. 2012 gewann er den Lotte Lenya
Wettbewerb und die Metropolitan Opera National Council
Auditions. Er nahm am Seagle Music Colony Program teil und sang
an der Santa Fe Opera Belmonte «Die Entführung aus dem Serail»
sowie Rinuccio «Gianni Schicchi». In der Saison 2012/13 war er
Mitglied des Opernstudios in Portland. Im Sommer 2013 war er im
Rahmen des Merola Opera Program an der San Francisco Opera
als Nathana l «Les Contes d’Hoffmann» und Ferrando «Così fan
tutte» zu erleben. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Mitglied des
Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2014/15: u.a. Pedrillo «Die Entführung aus
dem Serail», Capitano «Simon Boccanegra», Fabrizio «Mirandolina», Abdallo «Nabucco».
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MARCHESE – LEONARD BERNAD
Leonard Bernad wurde in Rumänien geboren und studierte Gesang
in Bukarest. Nach seinem Abschluss gab er als Canciano in WolfFerraris Oper «I quattro rusteghi» sein Debüt an der Nationaloper
in Bukarest. 2011 wurde er in das Centre de Perfeccionament
Plácido Domingo aufgenommen. Ausserdem trat er als Bartolo
«Le nozze di Figaro» auf. Beim Festival del Mediterrani 2012 sang
er den Zingaro «Il trovatore» und Il Capo della Guardia «Medea».
Als Montolino «La Straniera» war er konzertant im Gasteig in
München und im Wiener Musikverein zu hören. Seit Beginn der
Spielzeit 2013/14 ist er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen
Staatsoper. Partien hier 2014/15: u.a. Gefängniswärter «Tosca»,
Marchese «Mirandolina», Zöllner «La bohème», Zigeuner «Il trovatore», kaiserlicher Komissär
«Madama Butterfly».
SERVITORE – PETR NEKORANEC
Petr Nekoranec wurde 1992 in Nové Dvory geboren und studierte
Gesang am Konservatorium in Pardubice/Tschechien bei Jarmila
Chaloupková und wird derzeit von Antonio Carangelo unterrichtet.
2012 war er als Vašek «Die verkaufte Braut» am Prager
Nationaltheater unter Jan Chalupecký zu erleben, 2013 sang er die
Partie des Lindoro «L’Italiana in Algeri» am Teatro Nuovo in Torino.
Mit dem Coro Filarmonico Veneto und dem Orchestra Regionale
Filarmonia Veneta trat er in Mozarts «Requiem» sowie in seiner
«Krönungsmesse» auf. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Mitglied
des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partie: Servitore
«Mirandolina».
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