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1 Einführung Das Land Nordrhein-Westfalen bietet

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„Merkblatt“
Informationen zum
Verwaltungsreferendariat
im Land Nordrhein-Westfalen
(Stand: Februar 2015)
Das Land Nordrhein-Westfalen bietet Bewerberinnen und Bewerbern mit einem wirtschafts-, verwaltungs- oder sozialwissenschaftlichen Studienabschluss grundsätzlich
die Möglichkeit, durch das Verwaltungsreferendariat die Befähigung für den höheren
allgemeinen Verwaltungsdienst zu erwerben. Je nach Bedarfslage kann eine Spezifizierung auf bestimmte Studienrichtungen erfolgen. Es handelt sich hierbei um einen 24
Monate dauernden Vorbereitungsdienst, der mit einer Staatsprüfung abschließt. Die
Ausbildung wird vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen (MIK NRW) verantwortet.
Zusätzliche telefonische Auskunft zum Verwaltungsreferendariat im Land NordrheinWestfalen erhalten Sie unter der Rufnummer 0211/871-2319 (MIK NRW).
Einstellungsvoraussetzungen
● Ein erfolgreich abgeschlossenes grundständiges Studium der Wirtschafts- oder
Verwaltungswissenschaften mit den Abschlüssen Diplom oder Magister oder ein
konsekutives Studium der Wirtschafts- oder Verwaltungswissenschaften mit einem
Mastergrad als Abschluss.
● Nachweis von Kenntnissen im öffentlichen Recht (z.B. Kopien von "Scheinen").
● Das Höchstalter am Tag der Einstellung beträgt 37 1/2 Jahre, bei Schwerbehinderten und Gleichgestellten 40 1/2 Jahre.
Bewerbungsunterlagen
Der Bewerbung sind beizufügen:
● ein tabellarischer Lebenslauf,
● der Nachweis der Hochschulreife,
● das Zeugnis über den Hochschulabschluss,
● der Nachweis über Kenntnisse im öffentlichen Recht,
● Zeugnisse über bisherige Beschäftigungen.
Auswahlverfahren
Der Einstellung geht ein Auswahlverfahren bei der Bezirksregierung voraus, die vom
Ministerium für Inneres und Kommunales als Einstellungsbehörde bestimmt worden ist.
Im Jahr 2015 ist dies die Bezirksregierung Köln. Im Jahr 2016 wird das voraussichtlich
die Bezirksregierung Münster sein.
Einstellungsverfahren für den Vorbereitungsdienst
Die zur Einstellung vorgesehenen Bewerberinnen und Bewerber werden nach Vorlage
der für die Einstellung noch benötigten Unterlagen zum vorgesehenen Termin von der
zuständigen Bezirksregierung unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf zur
Referendarin oder zum Referendar ernannt. Die weitere Beratung und Betreuung während der gesamten Ausbildung erfolgt durch die Einstellungsbehörde.
Ablauf des Vorbereitungsdienstes
Der Vorbereitungsdienst gliedert sich in die zweijährige Ausbildung und die anschließende Staatsprüfung. Im Einzelnen sind folgende Ausbildungsabschnitte vorgesehen:
● 2 Monate Einführungslehrgang im Institut für öffentliche Verwaltung NordrheinWestfalen in Hilden,
● 7-8 Monate bei einer Bezirksregierung,
● 1 Monat 1. Großer Zwischenlehrgang im Institut für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen in Hilden,
● 3 Monate bei einer Behörde des Bundes oder der Länder, bei Gemeinden oder Gemeindeverbänden, bei einer sonstigen Körperschaft oder Anstalt des öffentlichen
Rechts, bei einer überstaatlichen Organisation oder bei einem Verband oder Unternehmen, bei Landesbetrieben ("Wahlstation"),
● 3 Monate bei der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
(in besonderen Einzelfällen auch bei einer obersten Landesbehörde)
● 5 Wochen 2. Großer Zwischenlehrgang im Institut für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen in Hilden,
● 3 Monate bei einem Verwaltungsgericht im Land Nordrhein-Westfalen
● 3 Monate Abschlusslehrgang im Institut für öffentliche Verwaltung NordrheinWestfalen in Hilden sowie Selbststudium (Vorbereitung auf die Staatsprüfung).
Während der praktischen Ausbildung finden Arbeitsgemeinschaften statt.
Anwärterbezüge
Derzeit werden während des Vorbereitungsdienstes folgende Anwärterbezüge gezahlt:
Anwärtergrundbetrag:
ca. 1.200 €
Familienzuschlag:
ca. 100 € (für verheiratete Anwärterinnen und Anwärter)
Nach Abschluss der Ausbildung im Rahmen des Vorbereitungsdienstes
Ein Anspruch auf Übernahme in den Landesdienst nach absolvierter Ausbildung besteht nicht. Vielmehr endet das Beamtenverhältnis der Referendarinnen und Referendare nach bestandener oder endgültig nicht bestandener Staatsprüfung mit Ablauf des
Tages, an dem das Ergebnis der Prüfung bekannt gegeben wird.
Interessenten für eine Tätigkeit in der Landesverwaltung können sich bei den Ministerien bzw. Behörden und Einrichtungen des Landes um Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe bewerben. Sie nehmen dann bei entsprechendem Anforderungsprofil
an einem Einstellungsverfahren in der Regel in Form eines Assessment-CenterVerfahrens teil. Das Ministerium für Inneres und Kommunales sowie das Finanzministerium veröffentlichen spezielle Stellenausschreibungen für Verwaltungsassessorinnen
und Verwaltungsassessoren.
Vergleichbares gilt grundsätzlich für Einstellungsverfahren in Behörden und Einrichtungen außerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen.
Weitere Informationen über das Verwaltungsreferendariat sind in der Verordnung über
die Ausbildung und Prüfung für Bewerberinnen und Bewerber der Laufbahn des höheren allgemeinen Verwaltungsdienstes mit einem abgeschlossenen Studium der Wirtschafts-, Verwaltungs- oder Sozialwissenschaften (Ausbildungsverordnung höherer allgemeiner Verwaltungsdienst Land - VAPhD) zu finden (https://recht.nrw.de).
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