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(HLUG) in Wiesbaden ist im Dezernat W3

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Öffentlicher Aufruf zur Interessenbekundung für die Teilnahme an einem Vergabeverfahren
der Landeshauptstadt München für die Ausführung folgender Leistungen:
Fachuntersuchung über die Möglichkeiten zur Verbesserung hinsichtlich Ökologie
und Erholungsnutzung an der Isar im nördlichen Stadtgebiet;
April 2015 bis September 2015
1.
Ausgangslage:
Der Isar-Plan in München wurde mit großem Erfolg im Süden Münchens umgesetzt.
Verfolgt wurden die Entwicklungsziele „Besserer Schutz vor Hochwasser“, „Hin zur
naturnahen Flusslandschaft“ sowie „Mehr Qualität für Freizeit und Erholung“. Nach
diesem Vorbild soll die vorgesehene Fachuntersuchung überprüfen, ob und wie
Maßnahmen im Sinne des Isar-Plans an der Isar zwischen der Luitpoldbrücke bis zur
nördlichen Stadtgrenze erfolgversprechend sind.
Die Landeshauptstadt München will auf dem Weg des Interessenbekundungsverfahrens
den Kreis geeigneter Interessenten über die uns bereits bekannten Unternehmen hinaus
für die Vergabe dieser Leistungen erkunden. Es handelt sich nicht um ein formelles
Verfahren.
2.
Art und Umfang der Leistungen
Erstellung einer Fachuntersuchung für den nördlichen Isarabschnitt zwischen der
Luitpoldbrücke und der nördlichen Stadtgrenze, mit dem Ziel die Isar als
Naherholungsgebiet aufzuwerten, strukturelle Verbesserungen der Isar zu erzielen und
die ökologische Qualität zu verbessern.
Wenngleich im Norden Münchens vergleichbare Maßnahmen wie beim Isar-Plan
zwischen der Wehranlage Großhesselohe und der Corneliusbrücke nicht möglich sein
werden, können doch auch für diesen Isarabschnitt Verbesserungen erreicht werden.
Grundlage hierfür ist ein Gesamtkonzept, welches alle Aspekte berücksichtigt. Dazu
gehören unter anderem:
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mögliche Verbesserungen hinsichtlich Ökologie und Erholungsnutzung im Gewässer
selbst sowie an dessen Ufern und Böschungen
Belange des Naturschutzes, der Schutzgebiete und Biotope
Hochwassersicherheit und Abflussgeschehen
Eigentumsverhältnisse
Unterhaltspflicht
Verkehrssicherungspflichten
bestehende Uferbefestigungen
bestehende stadtplanerische Konzepte
Bei der Landeshauptstadt liegen bereits vielfältige Untersuchungen zu den einzelnen
Themengebieten vor. Diese sind in der Fachuntersuchung aufzugreifen und zu
berücksichtigen.
3.
Leistungszeitraum
Der Ausführungszeitraum wird hiermit auf April 2015 bis September 2015 festgesetzt.
4.
Anforderungen
Als grundsätzliche Eignungsnachweise werden erwartet:
a) Nachweis der beruflichen Qualifikation des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaften /
der Nachunternehmer (Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten-/
Ingenieurekammer bzw. Kopie der Urkunde des Hochschulabschlusses). Gefordert wird
die Qualifikation (Diplom) Ingenieur (FH/Uni) der Fachrichtung Bauingenieurwesen /
Landschaftsarchitektur oder eine vergleichbare Qualifizierung. Bei anderen
Qualifikationen ist die Vergleichbarkeit nachzuweisen. Sofern es sich beim Bewerber
um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation für den verantwortlichen
Berufsangehörigen nachzuweisen. Erfahrungen in den Bereichen Hydraulik sowie
Gewässerökologie sind erforderlich und nachzuweisen. Forschungsarbeit im Bereich
Gewässerentwicklung ist wünschenswert.
b) Angabe von Name und Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer (Mitarbeiter)
oder ggf. Mitarbeiter eines Nachunternehmers mit Angabe der Funktion im Projekt
(Projektleiter/Vertreter/Mitarbeiter), der Erfahrung (Darstellung von Referenzen), des
beruflichen Werdegangs und Kopien von Zeugnissen.
c) Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität/
Qualitätskontrolle und seiner Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten.
d) Angabe des Auftragsanteils, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag
zu erteilen beabsichtigt. Hinweis: Die Bildung von Bewerbergemeinschaften und/ oder
die Erteilung von Unteraufträgen, zum Zwecke der vollumfänglichen Lösung der
Aufgabenstellung ist möglich.
Als spezifischer Nachweis der fachlichen Eignung werden erwartet:
e) Es ist mindestens eine Referenz (maximal 3) abzugeben, deren Auswahl sich zur
Beurteilung der fachlichen Eignung, insbesondere der Fachkunde und Erfahrung an
der Vergleichbarkeit zur gestellten Aufgabe orientieren sollte und die das
interdisziplinäre Aufgabenspektrum widerspiegelt. Die Referenzen sind ausführlich und
schriftlich zu präsentieren. Die vom Bewerber ausgeführten Leistungen sind zu
benennen. Der Umfang der Präsentation je Projekt sollte 1 DIN A3 oder 2 DIN A4
Seiten nicht überschreiten. Die Auswahl des Inhalts sollte eine Beurteilung des
Referenz-Projekts ermöglichen (z.B. Pläne, Fotos, Beschreibungen der
Besonderheiten und Schwierigkeiten, Lösungen sowie Erläuterungen). Die Referenz
soll die Leistungsbereiche Naturnaher Wasserbau / Hydraulik / Gewässerökologie /
Landschaftsgestaltung umfassen.
Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wird von der LHM bei
Bedarf nachgefordert:
f) Entsprechende Bankerklärung oder der Nachweis entsprechender
Berufshaftpflichtversicherungsdeckung.
g) Vorlage von Bilanzen, falls deren Veröffentlichung nach Gesellschaftsrecht des
Mitgliedstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist.
h) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für
entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren.
Die Eignung wird allein anhand der eingereichten Unterlagen beurteilt. Die ausgewählten
Bewerber werden innerhalb von 4 Wochen nach Ablauf der Bewerbungsfrist eingeladen.
Von Nachfragen zum Stand des Verfahrens bitten wir abzusehen.
5.
Bewerbungen
Interessierte Personen bzw. Firmen / Bewerbergemeinschaften geben bitte ihr Interesse
formlos bei der unten genannten Adresse bekannt. Die Bewerbung begründet keinen
Anspruch auf Einladung zu diesem Vergabeverfahren oder anderen bestimmten
Ausschreibungen.
Frist zur Abgabe der Bewerbungen: 03.11.2014 um 14:00 Uhr.
Die Wertung Ihrer Bewerbung für die anstehende Ausschreibung können wir nur
garantieren, wenn sie bis zur vorgenannten Frist eingegangen ist. Spätere Meldungen
sind für die Aufnahme in eine Interessentenkartei für künftige, ähnliche
Vergabeverfahren, jederzeit möglich.
Adresse für die Abgabe der Bewerbung:
Landeshauptstadt München
Baureferat, Submissionsbüro
Zimmer 0.243
Friedenstraße 40
81671 München
Fax: 089/233-60215
Auskünfte:
- zum technischen und fachlichen Inhalt:
Landeshauptstadt München
Baureferat, Abteilung Wasserbau und Bauwerksunterhalt
Frau Andelic Tel.: 089/233-61411 oder Frau Schaufuß 089/233-61426
IsarNord.j3.bau@muenchen.de
- zum Verfahren:
Landeshauptstadt München
Baureferat Verwaltung und Recht
Frau Wessig
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de
Fax: 089/233-60215
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Bildung
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