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10 2014 • Hessisches Ärzteblatt
Weiterbildung
Facharztprüfung
So erhalten Ärztinnen und Ärzte zeitnah einen Termin
Die Weiterbildung zum Facharzt ist
abgeschlossen – doch die Zulassung
zur Facharztprüfung seitens der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) lässt
auf sich warten. Das kann auch mal
an der Form der Antragsstellung selbst
liegen – anbei ein paar Tipps, um zeit­
raubende Fehler zu vermeiden.
Wie bekomme ich als Ärztin oder Arzt in
Weiterbildung (ÄIW) zügig einen Prüfungs­
termin bei der Landesärztekammer Hessen zum Facharzt oder zur Fachärztin?
Was muss ich als Weiterbildungsermächtigter (WBE) beachten, damit meine Ärztin oder mein Arzt in Weiterbildung ohne
große Zeitverzögerung zur Facharztprüfung zugelassen wird?
Solche Fragen beschäftigen beide Seiten
in der Weiterbildung.
Häufigste Fehlerquellen
Gleichwohl gibt es immer wieder Hinweise,
dass das Antragsverfahren bei der LÄKH
für die Zulassung zur Facharztprüfung zu
lange dauere. Eine Anfrage an die Weiter-
Zeugnisse:
• Fehlende Stellungnahme zur fachlichen
Eignung.
• Fehlende Angabe über den Umfang bei
Teilzeitbeschäftigung.
• Fehlende Angabe über Unterbrechungen
in der Weiterbildungszeit.
• Unvollständig ausgefüllte Anlagen zum
Zeugnis gemäß § 9 WBO (beglaubigte
Kopien).
• Unvollständige Angaben zu den Weiterbildungsinhalten: Für die Prüfungszulassung sind sämtliche Weiterbildungsinhalte nachzuweisen.
bildungsabteilung hat nun ergeben: Bei
der Anmeldung lauern einige Fehler, die
die Bearbeitungszeit des Antrags unnötig
in die Länge ziehen können. Doch hier gilt:
Wer die Fehler kennt, kann sie vermeiden.
Anbei finden Sie eine Liste der häufigsten
Fehler bei der Anmeldung zur Facharztprü­
fung.
Antragsformular:
• Fehlende Unterschrift auf Seite 3 des An­
tragsformulars zur Prüfungszulassung.
Nachweise (betrifft nur die Fächer
Allgemeinmedizin und
Frauenheilkunde und Geburtshilfe):
• Fehlender Nachweis der Kursweiterbildung „Psychosomatische Grundversorgung“.
• Kursweiterbildung „Psychosomatische
Grundversorgung“ erfolgt erst am Ende
der Mindestweiterbildungszeit.
• (Kopien der) Anstellungsverträge fehlen. Diese werden für die Prüfung einer
hauptberuflichen Tätigkeit sowie einer
angemessenen Vergütung benötigt und
dienen ggf. als Basis für die Berechnung
einer Weiterbildung in Teilzeit. Cave: Un­
terschiedliche Angaben in Arbeitsver­trä­
gen und Zeugnissen.
Nur wenn die erforderlichen Unterlagen
vollständig bei der Anmeldung zur Facharztprüfung vorliegen, kann die LÄKH zügig
und zeitnah einen Prüfungstermin ver­ge­
ben. Dabei können Weiterbildungsermäch­
tigte den Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung wertvolle Hilfestellung leisten.
Monika Buchalik
Fachärztin für
Allgemeinmedizin
Vizepräsidentin
der LÄKH
Neue Geschäftsführung beim Marburger Bund Hessen
Rechtsanwalt Andreas Wagner (43) übernimmt
ab 16. Oktober 2014 die Geschäftsführung beim
Marburger Bund Landesverband Hessen. Er
folgt auf Udo Rein, der sechzehn Jahre lang die
Geschäfte des Verbands geführt hat und nun in
die Freistellungsphase der Altersteilzeit wechselt (wir berichteten).
Stellvertreterin von Wagner wird Rechtsanwältin Alexandra Kretschmer (39).
Andreas Wagner
Andreas Wagner arbeitet bereits seit Juli 1999
als für den Marburger Bund Hessen, er ist Fachanwalt für Arbeitsrecht.
Für den Landesverband führt er bereits seit mehreren Jahren die Tarif-
572
verhandlungen und ist auch auf Bundesebene
Mitglied landesübergreifender Verhandlungskommissionen. Seit Dezember 2012 ist Wagner
Mitglied der Kleinen Tarifkommission des Marburger Bund Bundesverbandes.
Alexandra Kretschmer ist seit Juli 2012 erneut
als Verbandsjuristin beim Marburger Bund Hessen tätig. Vor einem Auslands- und Studienaufenthalt in New York sowie einer arbeitsrecht­
Alexandra Kretschmer
lichen Tätigkeit bei einer Frankfurter Rechtsanwaltsgesellschaft arbeitete Kretschmer bereits von Januar 2007 bis
Oktober 2008 für den Marburger Bund Hessen.
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