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ACTIVE RFID
www.polyscope.ch
I N D U ST R I E L L E KO M M U N I KAT I O N
Ortung und Sensorik mittels RFID
Mehr Effizienz, Komfort und
Sicherheit
Die Kommunikation über grosse Distanzen sowie die Integration intelligenter
(Sensor-)Funktionen sind Leistungsmerkmale, welche die «active RFID»-Technologie
auszeichnen – und völlig neue Anwendungsbereiche erschliessen.
» Zeno Stämmer
Die stete Kontrolle über den Standort von
Werkzeugen und Behältern, die einfache und
trotzdem sichere Überwachung von Kunstgegenständen, die kontinuierliche Überprüfung
von physikalischen Werten wie etwa Temperatur und Feuchtigkeit – Anwendungen dieser Art konnten bisher mittels RFID nicht gelöst werden. Doch seit der Präsenz der «active
RFID»-Technik hat sich die Situation markant
verändert. So erschliessen sich aktive RFIDLösungen zahlreiche neue Anwendungsfelder
und bilden in der Regel eine höchst attraktive
Alternative zu bestehenden Verfahren und
Technologien in diversen Bereichen.
Ortung von Gütern
Bisherige passive RFID-Lösungen sind dafür
geschaffen, bewegliche Güter an fixen bestimmten Punkten schnell und präzise zu erfassen – wie etwa den gefüllten Einkaufskorb,
dessen Inhalt an der Kasse automatisch ausgelesen wird. Wie aber lassen sich verteilte
Güter in einem weitläufigen Firmenareal, in
einem grossen Lager, einfach und sicher lokalisieren? Und wie wird es möglich, beispielsweise Behälter automatisch zu erkennen, Güter ohne menschliches Zutun zu zählen? Ohne
manuelle Eingriffe und Handleser, ohne notwendige Entladung eines LKWs?
Autor
Zeno Stämmer,
dipl. El.-Ingenieur ETH mit
MBA-Diplom, ist Leiter des
Geschäftsbereichs «Zone
Monitoring & Find» bei Albis
Technologies
Polyscope 5/09
Die RFID-Sensor-Tags mehrerer Kühlaggregate lassen sich mit einer Lesestation überwachen
Anforderungen dieser Art lassen sich
elegant mittels aktiver RFID-Technik adressieren. Die mit ZOMOFI (Zone Monitoring &
Find) bezeichneten Lösungen ermöglichen
Anwendungen wie «Asset Tracking», «Online
Inventory» und «Real-Time Localization».
Tags (Transponder) in der Lage, Bewegungen
und Erschütterungen zu erkennen und automatisch eine Alarmmeldung zu generieren.
Anwendungen dieser Art werden mit «Motion Detection» bezeichnet.
Übertragung von
Mess- und Sensordaten
Ob die aktive oder passive RFID-Technologie
in einer Anwendung zum Tragen kommt,
wird im Wesentlichen durch die Übermittlungsdistanz zwischen Leseeinheit und Tag
bestimmt.
Gilt es, geringe Distanzen von einigen
Zentimetern bis zu wenigen Metern zu überbrücken, und werden keine zusätzlichen Sensordaten benötigt, bietet sich die passive
Nebst der Ortung von Gütern ermöglichen aktive RFID-Komponenten auch die Übertragung von Mess- bzw. Sensordaten. So einerseits Temperatur- und Feuchtigkeitswerte,
wie dies etwa bei sogenannten «Condition
Monitoring»- und «Cold Chain»-Anwendungen
benötigt wird. Andererseits sind aktive RFID-
Komplementäre Stärken
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RFID-Technik an. Dabei sind die eingesetzten
Tags klein, flach und preiswert. Demgegenüber sind die benötigten Lese-Einrichtungen
(oft Gates) vergleichsweise teuer. Typischerweise wird die passive RFID-Technologie in Anwendungsbereichen eingesetzt, die sich durch
hohe Stückzahlen benötigter Tags auszeichnen
(bis zu mehrere Millionen Transponder).
Im Gegensatz dazu spielen «active RFIDs»
ihre Trümpfe dann aus, wenn es darum geht,
grössere Distanzen (von wenigen Metern bis
über 100 Meter) zu überbrücken und wenn
Sensorikfunktionen benötigt werden. Aktive
RFID zeichnet sich dadurch aus, dass die Tags
über eine eigene Stromversorgung verfügen,
meist in Form einer Knopfzelle. Dadurch ist
der Transponder in der Lage, «aktiv» zu senden. Aufgrund der internen Speisung lassen
sich dabei auch grosse Distanzen überwinden. Darüber hinaus ist die Materialdurchdringung gegenüber der passiven Technologie um ein Vielfaches höher. Dies führt dazu,
dass sich aktive Tags, die sich in Transportbehältern wie beispielsweise metallenen Wechselbehältern befinden, auch über beachtliche
Distanzen lesen lassen.
Obwohl es sich bei «active RFID» um eine
vergleichsweise junge Technik handelt, profitieren weltweit bereits zahlreiche Firmen von
deren Vorzügen. So führen ZOMOFI-basierende Lösungen u. a. bei folgenden Projekten zu
mehr Effizienz, Komfort und Sicherheit.
ACTIVE RFID
Lösungsintegratoren
und Endkunden
erhalten von Albis
Technologies
leistungsstarke
Gesamtlösungen
Messgeräten in Logistiklagern und Distributionszentren sowie bei der Überwachung von
Ein-/Ausfahrten zunutze.
Verkehr, Personen- und Güterwagen
Ein schienenbasierter Transportdienstleister
setzt die aktive RFID-Technologie für die Identifikation und das Erkennen der genauen
Sequenz vorbeifahrender Eisenbahnwagons
ein. Dabei erfassen in der Gleismitte angebrachte Lesegeräte bei jeder Durchfahrt eines
Zuges die Identität der einzelnen Fahrzeuge
und melden diese an den zentralen Computer
weiter. Jedes in Betrieb stehende Fahrzeug
wird so mehrmals täglich lokalisiert und auf
diese Weise sein «Lebenslauf» protokolliert.
Logistik, Asset Tracking
Personensicherheit
und Ortung von Personen
Bei einem global tätigen Unternehmen steht
die optimierte Bewirtschaftung und Lokalisierung von Fahrzeugen, Transportbehältern,
Geräten und Instrumenten im Vordergrund.
Weitere «Logistiker» machen sich die Technologie bei der Verfolgung von Behältern und
Mehrfach eingesetzt werden ZOMOFI-Lösungen auch im Bereich der Personensicherheit beziehungsweise bei der zuverlässigen
und stetigen Ortung von Personen bei Unglücksfällen. Dies beispielsweise im Tunnelbau (Untertagbau) oder bei der Personen-
Evakuation auf Schiffen. Ebenso wertvolle
Dienste leisten «active RFID»-Komponenten
bei der Lokalisierung von Patienten in Spitälern, die unterschiedliche Stationen passieren (z. B. Administration, Blutentnahme,
Röntgen, MRI, Austrittsgespräch beim Arzt).
Dadurch lassen sich nicht nur die Wartezeiten der Patienten reduzieren, sondern
auch die Auslastung der Infrastruktur optimieren.
Objektsicherung
Bei Kunstsammlungen ist der Schutz vor
Diebstahl oder der Zweckentfremdung von
Kunstgegenständen die wichtigste RFID-Anwendung. Sie ermöglicht eine flexible Objektsicherung mit ständiger Überwachung sämtlicher Objekte. Dabei wird u. a. die Dauer von
Bewegungen erkannt und zur Priorisierung
an die angebundene Alarmzentrale übermittelt. Zudem lassen sich «verbotene Zonen»
einrichten, die beim Auftauchen eines Kunstobjekts unmittelbar Alarm auslösen.
Temperaturüberwachung
Die stetige und automatische Überwachung
der «Temperaturkette» von Logistikern oder
Retailern ist eine Paradedisziplin für «active
RFID». Dabei werden – ohne dass Verbindungskabel notwendig wären – Alarme ausgelöst, sobald die überwachten Temperaturen
Schwellenwerte überschreiten. Dadurch können notwendige Eingriffe initiiert werden,
bevor Güter verderben oder defekt sind. Die
nahtlose Überwachung ist selbst im mobilen
Einsatz möglich. So werden die Messdaten
direkt vom Fahrzeug (z. B. via GSM) an die
entsprechende Stelle übermittelt.
ZOMOFI (Zone
Monitoring & Find)
ermöglicht die
Umsetzung innovativer Lösungen in den
Bereichen «Ortung»
und «Sensorik»
«
Infoservice
Albis Technologies Ltd.
Albisriederstrasse 199, 8047 Zürich
Tel. 058 252 47 77, Fax 058 252 47 78
info@albistechnologies.com
www.albistechnologies.com
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