close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Führung braucht Vorbilder Bundespräsident Wulff lädt zum

EinbettenHerunterladen
change › 4/2010 › aktuell
Seite 09
Festakt zur Eröffnung des
Reinhard-Mohn-Instituts: Dr.
Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann
Stiftung, Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende
der Bertelsmann Stiftung, Prof.
Dr. Michèle Morner, Leiterin
des Reinhard-Mohn-Instituts,
und Prof. Dr. Martin Butzlaff,
Geschäftsführer der Universität
Witten/Herdecke (von links)
gen“, sagte Prof. Dr. Martin Butzlaff,
Geschäftsführer der Universität Witten/
Herdecke. Die Ideen Reinhard Mohns
zur Unternehmenskultur und -führung
sollen in dem neu gegründeten Forschungsinstitut auf dem neuesten Stand
der Wissenschaft weiterentwickelt werden. Mit dem Institut soll darüber hinaus eine Plattform geschaffen werden,
die den wissenschaftlichen Austausch
nationaler und internationaler Experten
aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft
fördert. Das RMI wird geleitet von Prof.
Dr. Michèle Morner.
politik
Bundespräsident Wulff lädt zum
BürgerForum Deutschland
Modellprojekt mit 10.000 Teilnehmern gestartet
Briefe an Bürgermeister und Landräte:
Alle Städte und Kreise mit mehr als 80.000
Einwohnern bekamen Post von Bundespräsident Christian Wulff. Sie haben die
Möglichkeit, sich an einem neuen Projekt zur Bürgerbeteiligung zu beteiligen.
Bundespräsident Wulff: „In 25 Städten und
Kreisen unseres Landes haben ab Anfang
2011 jeweils 400 nach dem Zufallsprinzip eingeladene Bürger die Chance, sich
auf eine neue Weise mit Fragen unseres
Zusammenlebens auseinanderzusetzen.
Dies ist eine große Chance für die politische
Meinungsbildung in unserem Land.“
Die Teilnehmer erarbeiten in Veranstaltungen und in online geführten Diskussionen
ihr eigenes Regionalprogramm. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Ideen, um
den Zusammenhalt in unserer vielfältiger
werdenden Gesellschaft zu stärken. Partner
des Projektes sind die Heinz Nixdorf Stiftung und die Bertelsmann Stiftung.
weblinks:
http://www.buergerforum2011.de
weblinks:
www.uni-wh.de/wirtschaft/institut-corporategovernance
Kontakt: Dr. Dominik Hierlemann
dominik.hierlemann@bertelsmann-stiftung.de
wirtschaft
führungskräfte aus Großunternehmen.
Eine ebenso eindeutige Haltung vertritt Dr.
Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der
Otto-Gruppe. Er sprach sich ausdrücklich für
einen kooperativen Führungsstil und eine
gesunde Fehlerkultur aus. Dr. Wulf Bernotat, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der
E.ON AG, hatte ebenfalls eine Kernbotschaft
an die Teilnehmer: „Anpassungsfähigkeit
heißt, sich auf neue Aufgaben, Menschen,
Kulturen einzulassen – und dabei ein Stück
des ‚Deutschen‘ hinter sich zu lassen“. Prof.
Dr. Götz Rehn, geschäftsführender Alleingesellschafter Alnatura GmbH, glaubt „an die
Einsichtsethik des Einzelnen“. Es gelte nicht,
Werte zu vermitteln, sondern Einsichten.
Alnatura verfolge das Ziel, es dem Mitarbeiter zu ermöglichen, sich selbst zu führen.
Das hohe Maß an Selbstverantwortung und
Zuwendung zum Kunden mache die beson-
Führung braucht
Vorbilder
Prominente Unternehmensführer
gaben in der Business Summer
School ungewöhnliche Einblicke
in ihr Führungsverständnis
Für mehr Offenheit in der Unternehmensführung: Petra Hesser, Geschäftsführerin
IKEA Deutschland, will es jedem ihrer
Mitarbeiter ermöglichen, der Geschäftsleitung ein direktes Feedback zu geben.
Dafür ist das E-Mail-Tool „Schreib Petra“
eingerichtet worden. Die oft auch kritischen
Mails erhält sie direkt und beantwortet sie
persönlich und schnell. Dieses Angebot sieht
sie als Teil ihrer Vorbildfunktion und des
Führungsverständnisses in ihrem Unternehmen. Das erklärte sie den Teilnehmern
der Business Summer School – Nachwuchs-
weblinks:
www.bertelsmann-stiftung.de/bss
Kontakt: Dr. Alexandra Schmied
alexandra.schmied@bertelsmann-stiftung.de
Bundespräsident Christian Wulff will Bürger
auf neue Art beteiligen
dere Atmosphäre der Alnatura-Märkte aus.
Diese Einblicke bildeten die Basis, auf der
die Teilnehmer der Business Summer School
anschließend ihr persönliches Aktions- und
Umsetzungsprogramm für das eigene unmittelbare Arbeitsumfeld entwickelten.
Dr. Andreas Jacobs, Liz Mohn und
Dr. Wulf Bernotat (v. l.) mit den Teilnehmern
der Business Summer School
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
2
Dateigröße
127 KB
Tags
1/--Seiten
melden