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Lastenverzeichnis und Steigerungsbedingungen Parz. 2630

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ZIV I LR EC HT SV E RWALT U N G
BETREIBUNGS- UND KONKURSAMT
BASEL-LANDSCHAFT
L/EGENSC H AFTSV ERWALTU
N
G
Form. VZG l3c Bh
Beschrieb und Lastenverze¡chnis
Als Beilage zu den am 20. Februar bis 2. März 2015 aufgelegten Steigerungsbedingungen
der/s
Versteigerungstag
für das Grundstück
Feigenwinter Michael, Färberstrasse 3, 4057 Basel
Mittwoch, 15. April 2015, 14.30 Uhr
Beschrieb und Schätzung der GrundstÜcke und der Zugehör:
Grundbuch Reinach
Liegenschaft Nr. 2630
Plan Nr. 31, Auf den Rüttenen
1'488 m'z Matte
Zone: Landwirtschaftszone überlagert mit Landschaftsschutzzone
cHF 25'000.00
Betreibungsamtliche Schatzung für die Liegenschaft
4410 Liestal, 20. Februar 2015lfr
Zivi lrechtsverwaltu ng Basel-Landschaft
Betreibu
Konkursamt
ZIVI LRECHTSVERWALTUNG,
W
ABT. BETREIBUNGEN,
EICHENWEG 4, POSTFACH, CH-4410 LIESTAL
TEL 061 552 46 00 FAX 061 552 4601
PC-KONTO 40-6181-3
SICHERHEITSDIREKTION
Lastenverzeichnis
Grundbuch
Liegenschaft Nr
Reinach
2630
läubiger und Forderungsurkunde
Nr
1
Einzelbeträge
Gesamtbetrag
Zu überbinden
Barzu
bezahlen
Basell. Gebäudeversicherung
Gräubernstrasse 18
4410 Liestal
6.90
Prämie 2011
5 o/o Zins bis Ganttag
Betreibungskosten
otal
1.40
11B.15
126.45
126.45
Prämie 2013
5 o/o Zins bis Ganttag
Betreibungskosten
Total
6.90
0.70
71.00
78.60
78.60
Prämie2014
%Zins bis Ganttag
6.90
0.35
160.05
167.30
167.30
Betreibungskosten
otal
372.35
Gesamttotal per Ganttag
372.35
Vertraoliche Pfandrechte
keine
Pfandgegenstand (VZG Art. 34b)
Grundbuch Reinach
Liegenschaft Nr. 2630
otal Grundpfandbelastung
Steigerungsdatum
(Mi nde sta nge bot fü r De cku ng spr i nzi p
siehe Ziff. 1 der Steigerungsbedingungen)
372.35
Seite
1
Nr
Bezeichnung der berechtigten Gru ndstücke lnhalt des Rechtes
und ihrer Eige ñtümer, anderer Berechtigter und Datum der Begründung
Rang
Vormerkungen
Vormer-
Pfändung Betrag: CHF 63'000.00
Beleg 20110527.411
wird bei
grundbuchEigentumsübertragung von
wegen
Dienstbarkeit und Grundlasten
Grund-
keine
Zivilrechtsverwaltung Basel'Landschaft
Betrelbungs- und Konkursamt
F. Roten
Seite 2
ZIV I L R E C H T SV E RWA LT U N G
BETREIBU NGS. UA'D KONKURSAMT
I/EGENSC H AFTSV ERWALT U N G
BASEL-LANDSCHAFT
Protokoll der Gru ndstückversteigeru ng
zufolge Betreibung auf Pfändung
Schuldner:
Feigenwinter Michael, Färberstrasse 3, 4057 Basel
Dritteigentümer:
Gläubiger, auf dessen Begehren die Verwertung erfolgt:
Diverse Pfänd ungsgläubi ger
Ort und Tag der Steigerung:
Betreibungsamt Basel-Landschaft, Eichenweg 4,4410 Liestal, Sitzungszimmer 1. OG (Nr. 115)
15. April 2015, 14.30 Uhr
Auflegung der
Steigerungsbedingungen:
20. Februar
-2. Män20'15
Abgeändert durch Beschwerdeentscheid vom:
Neu aufgelegt am:
Besc h rei b u ng des
G ru
nd stückes :
Grundbuch Reinach
Liegenschaft Nr, 2630
Plan Nr. 31, Auf den RÜttenen
1'4BB m'z Matte
Schätzung Grundbuch Reinach, Liegenschaft Nr.
2630
CHF 25'000.00
Für die auf dem Grundstück haftenden dinglichen Lasten wird auf das Lastenvezeichnis venviesen
VZG 13 B
W
ZIVILRECHTSVERWALTUNG,
ABT. BETREIBUNGEN,
EICHENWEG 4, POSTFACH, CH-4410 LIESTAL
TEL 061 552 46 00 FAX 061 552 46 0l
PC-KONTO 40-6181-3
SICHERHEITSDIREKTION
ZIVI LREC HTSVERWALT
UN
G
B AS
EL-IAA'DS
C
H AFT
Seiúe 2
Steigerun gsbedingungen
I
Das Grundstück wird nach dreimaligem Aufruf des höchsten Angebotes zugeschlagen, sofern der
Mindestzuschlagspreis von Fr. 372.35 geboten wird.
Es wird ausdrücklich auf das Bundesgesetz über den Enruerb von Grundstücken durch Personen im Ausland vom
16. Dezember 1983 aufmerksam gemacht. Darnach gelten als Personen im Ausland:
a)
a
Staatsangehörige der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft oder der Europäischen
Freihandelsassoziation, die ihren rechtmässigen und tatsächlichen Wohnsitz nicht in der Schweiz haben;
bi'¡
Staatsangehörige anderer ausländischer Staaten, die nicht das Recht haben, sich in der Schweiz
niederzulassen;
oder vermögensfähige Gesellschaften ohne juristische Persönlichkeit, die ihren
statuarischen oder tatsächlichen Sitz im Ausland haben;
b) juristische Personen
c)
juristische Personen oder vermögensfähige Gesellschaften ohne juristische Persönlichkeit, die ihren
statuarischen und tatsächlichen Sitz in der Schweiz haben und in denen Personen im Ausland eine beherrschende Stellung innehaben;
d)
natürliche und juristische Personen sowie vermögensfähige Gesellschaften ohne juristische Persönlichkeit,
o''
die nicht Personen im Ausland nach den Buchstaben a, a und c sind, wenn sie ein Grundstück für
Rechnung von Personen im Ausland enryerben.
Der Bewilligungspflicht unterstehen auch natürliche Personen ausländischer Staatsangehörigkeit für den Erwerb von Grundstücken in der Nähe einer wichtigen militärischen Anlage.
Ersteigerer von Grundstücken, die aufgrund der vorstehend genannten Kriterien als Personen im Ausland gelten, werden darauf hingewiesen, dass der Grundstückenruerb als solcher bewilligungspflichtig ist.
Ersteigert jemand ein Grundstück in einer Zwangsversteigerung, so hat er der Steigerungsbehörde nach dem
Zuschlag schriftlich zu erklären, ob er eine Person im Ausland ist, namentlich ob er auf Rechnung einer Person
im Ausland handelt. Besteht Gewissheit über die Bewilligungspflicht und liegt noch keine rechtskräftige
Bewilligung vor oder lässt sich die Bewilligungspflicht ohne nähere Prüfung nicht ausschliessen, so räumt die
Steigerungsbehörde dem Enruerber eine Frist von zehn Tagen ein, um:
a)
die Bewilligung oder die Feststellung einzuholen, dass der Enverber keiner Bewilligung bedarf;
b)
den Kaufpreis sicherzustellen, wobei für die Dauer der Sicherstellung ein jährlicher Zins von 5
o/o
zu
entrichten ist;
c) die Kosten
einer erneuten Versteigerung sicherzustellen.
Handelt der Eruerber nicht fristgerecht oder wird die Bewilligung rechtskräftig verweigert, so hebt die
Steigerungsbehörde den Zuschlag auf und ordnet eine neue Versteigerung an. Vorbehalten bleibt die Beschwerde im Sinne von Art. 19 Abs. 4 des Bundesgesetzes über den Enruerb von Grundstücken durch Personen im
Ausland. Wird bei der erneuten Versteigerung ein geringer Erlös ezielt, so haftet der erste Ersteigerer für den
Ausfall und allen weiteren Schaden.
lm übrigen gelten die Zahlungsbedingungen nach Massgabe der untenstehenden Ziff. 10 bis 12.
a
a
a
2
Zusammenfassunq
Per 01.06.02 trat der bilaterale Vertrag mit der EU über den freien Personenverkehr in Kraft. Danach
benötigen Staatsangehörige der EU und EFTA-Staaten mit Domizil in der Schweiz keine Bewilligung mehr,
benötigen Grenzgänger der EU und EFTA-Staaten für Zweitwohnungen keine Bewilligung mehr, müssen aber
Grenzgängerbewilligung vorlegen und Arbeitsort in der Region haben.
sind Staatsangehörige der EU und EFTA-Staaten mit Domizil ausserhalb der Schweiz bewilligungspflichtig.
Das Grundstück wird mit allen nach dem beiliegenden Lastenvezeichnis darauf haftenden Belastungen
(Grundpfandrechten, Grundlasten, Dienstbarkeiten u. dgl.) versteigert, sofern und soweit sie durch den Zuschlagspreis gedeckt sind. Die nicht fälligen Pfandforderungen werden dem Enruerber bis zum Betrag der
ZIVI LREC HT SV E RWALT U N G
B
AS E L-IANDS
C
H AFT
Seiúe 3
Zuschlagssumme überbunden. Wo mit diesen Belastungen eine persönliche Schuldpflicht verbunden ist, geht
diese auf den Ersteigerer über (Art. 135 Abs. 1 SchKG).
3.
Angebote, die an Bedingungen oder Vorbehalte geknüpft sind oder nicht auf eine bestimmte Summe lauten,
werden nicht berücksichtigt.
Schriftliche Angebote vor der Steigerung sind statthaft und können unter den gleichen Bedingungen wie
mündliche berücksichtigt werden, sind aber den Teilnehmern an der Steigerung vor deren Beginn
bekanntzugeben.
Von Personen, die als Stellvertreter in fremdem Namen oder als Organ einer juristischen Person bieten, haben
die Vertretungsbefugnis nachzuweisen; ohne Nachweis kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
Vormünder, die für ihre Mündel bieten, haben immer eine Vollmacht der zuständigen Vormundschaftsbehörde
vozuweisen.
Angebote für nicht mit Namen bezeichnete oder erst später zu bezeichnende Personen oder für noch nicht bestehende juristische Personen werden nicht angenommen.
Wird das Grundstück doppelt, mit und ohne Anzeige einer Last oder mit und ohne Zugehör, ausgeboten, so
bleibt der beim ersten Ausgebot Meistbietende bei seinem Angebot behaftet bis nach Schluss des letzten Angebotes.
4
Wenn Zugehörgegenstände mit dem Grundstück zu verwerten sind, so kann der Schuldner und jeder Pfandgläubiger vor der Steigerung zunächst getrennte und hernach gemeinsame Ausbietung der Zugehör des
Grundstückes verlangen. Ubersteigt dabei das Ergebnis des Gesamtrufes die Summe der Einzelangebote, so gilt
der Zuschlag an die Einzelangebote als dahingefallen.
5,
Angebote, die das vorangehende nicht um mindestens Fr. l'000.00 übersteigen, bleiben unberücksichtigt.
6,
Bieten mehrere Personen gemeinsam und erklären sie nichts anderes, so wird ihnen das Grundstück zu
Miteigentum zu gleichen Teilen zugeschlagen und haften sie solidarisch für alle Verbindlichkeiten aus dem
Zuschlag.
7.
Der Ersteigerer hat auf Abrechnung am Zuschlagspreis bar zu bezahlen
a)
die nach Ausweis des Lastenverzeichnisses fälligen, durch vertragliches oder gesetzliches Pfandrecht
gesicherten Kapitalforderungen und die fälligen Kapitalzinse mit Einschluss der Verzugszinse und
Betreibungskosten;
b)
c)
den allfälligen den Gesamtbetrag dergrundversicherten Forderung übersteigenden Mehrerlös.
die Veruvaltungskosten, soweit sie nicht aus den eingegangenen Erträgnissen Deckung finden, die
n gskosten sowie die Vertei I un gskosten
Venarertu
d) Grundstückgewinnsteuer:
Das Grundstück haftet dem Kanton Basel-Landschaft als Pfand für die aus
dieser Versteigerung allenfalls entstehende Grundstückgewinnsteuer (S 70 Steuergesetz). Die
Grundstückgewinnsteuerforderung, welche im Zwangsvenrertungsverfahren von Grundstücken erst im
Zeitpunkt des Zuschlages entsteht und mit der Zustellung der Einschätzungsanzeige fällig wird, ist aus diesen
Gründen im Lastenverzeichnis nicht aufgeführt und wird im Zuschlagspreis auch nicht eingerechnet. Die
Grundstückgewinnsteuer ist gemäss Bundesgerichtsentscheid BGE 122 lll 246 zu den Venryertungskosten zu
zählen;diese werden nach Art. 144 Abs.2 SchKG vorueg aus dem Erlös bezahlt,
An die Pfandqläubiqer wird demnach lediqlich der Reinerlös verteilt.
8.
Ohne Abrechnung am Zuschlagspreis hat der Ersteigerer zu übernehmen bzw. bar zu bezahlen
a)
die Kosten der Eigentumsübertragung und der in bezug auf Grundpfandrechte, Dienstbarkeiten usw. erfordedichen Löschungen und Aenderungen im Grundbuch und in den Pfandtiteln. Dazu gehören auch die
ZIVI LREC HTSVE RWALT U NG BASE L. LAN D S C H AFT
Seite 4
Kosten der Löschung untergegangener Pfandtitel (Art. 69 VZG) und die Kosten der vorgängigen Eintragung
des Schuldners als Eigentümer (Art. 66 Abs. 5 VZG).
b)
die im Zeitpunkt der Versteigerung noch nicht fälligen und deshalb im Lastenverzeichnis nicht aufgeführten
Forderungen mit gesetzlichem Pfandrecht (Brandassekuranzsteuern, Liegenschaftssteuern), ferner die
laufenden öffentlich rechtlichen Abgaben für Wasser, Elektrizität, Abfuhnruesen usw.
c) Handänderungssteuern:2,5o/o
ausgenommen Bürgen und Pfandeigentümer gemäss S 82 lit. g Steuergesetz
des Kantons Basel-Landschaft, bzw. 1.25% bei Befreiung nach Art. 82 Abs. 2 Steuergesetz des Kantons
Basel-Landschaft.
d)
9.
die Gebühren des Grundbuchamt Basel-Landschaft
Hinsichtlich der laufenden Zinse der dem Ersteigerer überbundenen Kapitalien wird bestimmt:
(entweder) Die bis zum Steigerungstage laufenden Zinsen der überbundenen Kapitalforderungen (Marchzinsen)
sind im Zuschlagspreis inbegriffen. (ln diesem Falle sind sie im Lastenverzeichnis auszurechnen und auszusetzen.)
(oder) Die bis zum Steigerungstage laufenden Zinse der überbundenen Kapitalforderungen werden dem Ersteigerer ohne Abrechnung am Zuschlagspreis überbunden. Die im Zeitpunkt der Steigerung laufenden, noch
nicht fälligen Erträgnisse, hängenden und stehenden Früchte sowie nicht fälligen Miet- und Pachtzinse fallen
dem Ersteigerer zu.
10. Die Barzahlungen nach Ziff .7 und 8 hiervor
sind wie folgt zu leisten:
Sicherheitsleistung durch den/die ErsteigerÊin anlässlich der Steigerung:
Der Ersteiger hat yg¡9!g4Zg.sch!-eg eine Anzahlung zu leisten von:
)
Fr. 5'000.00 bar oder einen von einer schweizerischen Bank ausgestellten Bankcheck (lautend auf Betreibungsund Konkursamt Basel-Landschaft, 4410 Liestal). Persönliche Checks werden nicht anqenommen.
Dieser Betrag wird nicht vezinst.
Dieser Betrag gilt als Anzahlung an den Kaufpreis. Der Restkaufpreis ist bis am 15. Mai 2015 an das
Betreibungsamt Basel-Landschaft zu bezahlen.
o/o
zu verzinsen. Das BeWird ein Zahlungstermin bewilligt, so ist die gestundete Summe bis zur Zahlung zu 5
treibungsamt behält sich das Recht vor, neben der vor dem Zuschlag zu leistenden Barzahlung noch Sicherheit für den gestundeten Betrag durch Bürgschaft oder Hinterlage von Wertpapieren zu verlangen. Kann oder will
der Bieter einer solchen Aufforderung an der Steigerung keine Folge leisten, so fällt sein Angebot dahin und
wird durch dreimaliges Angebot so lange behaftet, als nicht dem Höherbietenden der Zuschlag erteilt ist.
11.
Will der Ersteigerer eine bar zu bezahlende Forderung auf andere Weise, wie z.B. durch Schuldübernahme
oder Neuerung, tilgen, so ist dem Amte innerhalb der Zahlungsfrist eine schriftliche Erklärung des betreffenden Gläubigers über seine andenreitige vollständige Befriedigung vorzulegen.
12.
Wird die Frist für die Barzahlung oder Beibringung des Ausweises über andenveitige Befriedigung eines
Gläubigers nicht eingehalten, so wird, sofern nicht alle Beteiligten mit einer Verlängerung der Frist sich
einverstanden erklären, der Zuschlag sofort aufgehoben und eine neue Steigerung angeordnet. Der
früherer Ersteigerer und seine Bürgen haften für den Ausfall und allen weiteren Schaden. Der Zinsverlust
wird hierbei zu 5 o/o berechnet.
13.
Der Antritt der Steigerungsobjekte erfolgt mit der Anmeldung des Eigentumsüberganges zur Eintragung
im Grundbuch. Für diese Anmeldung gelten die Vorschriften der Art. 66 und 67 der Verordnung über die
Zwangsvemrertung von Grundstücken. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das GrundstÜck auf Rechnung und
Gefahr des Ersteigerers in der Venrvaltung des Betreibungsamtes (Art. 137 SchKG).
ZIVI LREC HT SVERWALT U N G
14.
Eine Gewährleistung findet nicht statt.
15.
Schadenversicherungen:
B AS E L.LANDS C H AFT
Seife 5
Es besteht folgende Versicherung:
Obligatorische Gebäudeversicherung des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal. Die Prämie wurde für das
Jahr 2015 bezahlt. Diese Versicherung geht auf den Ersteigerer über.
Weitere Versicherungen sind dem Betreibungsamt nicht bekannt.
16. Besondere Hinweise
Die Parzelle weist eine Fläche von 1'488 m2 auf und unterliegt somit nicht dem Bundesgesetz über das
bäuerliche Bodenrecht (Art. 2 Abs, 3 BGBB).
Rechtsmittelbelehrung
Gegen die vorliegenden Steigerungsbedingungen kann innert der Auflagefrist bei der Aufsichtsbehörde über
Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Basel-Landschaft, Kantonsgericht, Postfach,4410 Liestal, Beschwerde
erhoben werden.
Gegen den Steigerungszuschlag kann innert 10 Tagen nach der Steigerung bei der gleichen Behörde Beschwerde
erhoben werden.
4410 Liestal, 17, Februar 2015lfr
ZIVI LREC HTSVE RWALT U N G
B AS E
L-LANDS
C
H AFT
Seiúe 6
Auszug aus dem Bundesgesetz über den Enrerb von Grundstücken
durch Personen im Ausland vom 16. Dezember 1983
(Stand 1. Januar 2008)
Als Personen im Ausland gelten:
a.
Staatsangehörige der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft oder, der Europäischen
Freihandelsassoziation, die ihren rechtmässigen und tatsächlichen Wohnsitz nicht in der Schweiz
haben;
ao''.
Staatsangehörige anderer ausländischer Staaten, die nicht das Recht haben, sich in der Schweiz
niedezulassen;
b
juristische Personen oder vermögensfähige Gesellschaften ohne juristische Persönlichkeit, die ihren
statutarischen oder tatsächlichen Sitz im Ausland haben;
c
juristische Personen oder vermögensfähige Gesellschaften ohne juristische Persönlichkeit, die ihren
statutarischen oder tatsächlichen Sitz in der Schweiz haben und in denen Personen im Ausland eine
beherrschende Stellung innehaben;
d
natürliche und juristische Personen sowie vermögensfähige Gesellschaften ohne juristische
Persönlichkeit, die nicht Personen im Ausland naih den Buchstaben a, abi' und c sind, wenn sie ein
Grundstück für Rechnung von Personen im Ausland enryerben.
Ersteigerer von Grundstücken, die aufgrund der vorstehend genannten Kriterien als Personen im Ausland gelten,
werden darauf hingewiesen, dass der Grundstückenruerb als solcher bewilligungspflichtig ist.
Keiner Bewilligung bedarf der Enrerb, wenn:
a.
das Grundstück als ständige Betriebsstätte eines Handels-, Fabrikations- oder eines anderen nach
kaufmännischer Art geführten Gewerbes, eines Handwerkbetriebes oder eines freien Berufes dient;
b.
das Grundstück dem Enruerber als natürlicher Person als Hauptwohnung am Ort seines rechtmässigen
und tatsächlichen Wohnsitzes dient; oder
c.
eine Ausnahme nach Artikel 7 BewG vorliegt.
Ersteigert jemand ein Grundstück in einer Zwangsversteigerung, so hat er der Steigerungsbehörde nach dem
Zuschlag schriftlich zu erklären, ob er eine Person im Ausland ist, namentlich ob er auf Rechnung einer Person im
Ausland handelt.
Besteht Gewissheit über die Bewilligungspflicht und liegt noch keine rechtskräftige Bewilligung vor, oder lässt sich die
Bewilligungspflicht ohne nähere Prüfung nicht ausschliessen, so räumt die Steigerungsbehörde dem En¡verber eine
Frist von zehn Tagen ein, um
a)
b)
die Bewilligung oder die Feststellung einzuholen, dass der Enruerb keiner Bewilligung bedarf;
den Kaufpreis sicherzustellen, wobei für die Dauer der Sicherstellung ein jährlicher Zins von 5% zu
entrichten ist;
c)
die Kosten einer erneuten Versteigerung sicherzustellen,
Handelt der Erwerber nicht freistgerecht oder wird die Bewilligung rechtskräftig venrueigert, so hebt die
Steigerungsbehörde den Zuschlag auf und ordnet eine neue Versteigerung an. Vorbehalten bleibt die Beschwerde im
Sinne von Art. 19 Abs. 4 des Bundesgesetzes über den Enryerb von Grundstücken durch Personen im Ausland.
Wird bei der erneuten Versteigerung ein geringerer Erlös erzielt, so haftet der erste Ersteigerer für den Ausfall und
allen weiteren Schaden.
lm Übrigen gelten die Zahlungsbedingungen gemäss Steigerungsprotokoll.
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