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Veränderungen in
der Pubertät
1 Unser Körper verändert sich in der Pubertät unter dem Einfluss verschiedener Hormone.
Beschreibe in Stichworten die Veränderungen und gib an, welche Hormone dafür maßgeblich
verantwortlich sind.
Vom Jungen zum Mann – äußerlich sichtbare
Veränderungen:
andere Veränderungen:
Hormone: Vom Mädchen zur Frau — äußerlich sichtbare
Veränderungen:
andere Veränderungen:
Hormone: © Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2010 | www.klett.de | Alle Rechte vorbehalten Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch
gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten.
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FSH
LH
Follikelreifung
Follikel Eisprung Gelbkörper
Gelbkörperrückbildung
Gelbkörperhormon
(Progesteron)
Follikelhormon
(Östrogen)
Vorgänge in der
Gebärmutter
Hormonausschüttung
Vorgänge im
Eierstock
Hormone des Hypophysenvorderlappens
Hormonelle Vorgänge
beim weiblichen Zyklus
Menstruation
Aufbau der Schleimhaut
Menstruation
Aufbau der Schleimhaut
Menstruation
1. In der Abbildung sind die Vorgänge beim weiblichen Zyklus dargestellt. Parallel zur Eireifung im
Eierstock verändert sich auch die Gebärmutterschleimhaut. Beide Vorgänge werden durch Hormone geregelt. Trage den Produktionsort und die Wirkung der Hormone in der Tabelle ein.
Hormon
Produktionsort
Wirkung
Follikel stimulierendes
Hormon (FSH)
Östrogen
Follikel
Luteinisierendes
Hormon (LH)
Progesteron
2. Was ist ein Gelbkörper und welche Funktion hat er?
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Fortpflanzungstechniken
in der Medizin
Rund 700 000 Paare, die kinderlos geblieben sind, suchen jährlich in Deutschland ärztlichen Rat.
Man kennt verschiedene Ursachen für Unfruchtbarkeit: Bei der Frau z. B. a) Hormonstörungen, b)
gestörte Aufnahme der Eizelle aus dem Eierstock in den Eileiter oder c) Verschluss der Eileiter; beim
Mann z. B. d) zu geringe Spermienkonzentration im Ejakulat oder e) zu geringe Beweglichkeit der
Spermien.
A
Spermienspende (vom Partner oder aus einer Spermienbank)
1.
2. Zentrifugation zur
3. Zugabe von
Erhöhung der
Medikamenten
Spermienkonzentration
zur Förderung
der Beweglichkeit
4. Einbringen
in den Gebärmutterhals
C
Embryonenübertragung in die Gebärmutter
1. Eizellenentnahme
2. Befruchtung in der Retorte
(außerhalb des Körpers)
Eizellen
Spermien
3. Übertragung der Embryonen
in die Gebärmutter
B
Zygoten-/ Embryonenübertragung in den Eileiter
1. Befruchtung
in der Retorte
(außerhalb
des Körpers)
Eizellen
Spermien
2. Übertragung der
Zygoten bzw. Embryonen
in den Eileiter
1. Abhängig von den Ursachen (b bis e) für Unfruchtbarkeit kann der Arzt unterschiedliche Techniken (A bis C) empfehlen, um eine Schwangerschaft herbeizuführen. Nenne die Ursache der
Unfruchtbarkeit und ordne die unterschiedlichen Anwendungen mithilfe der Abbildung zu.
2. Welche der gezeigten Methoden kommt der natürlichen Zeugung durch Geschlechtsverkehr
am nächsten? Begründe deine Meinung.
A
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Empfängnisverhütung
Kalendermethode
Verhütungsprinzip: Kein Geschlechtsverkehr in den so genannten fruchtbaren Tagen
der Frau. Zu beachten ist, dass eine frisch „gesprungene“ Eizelle 12 Stunden lang
befruchtungsfähig ist und dass Spermien nach Ablage im weiblichen Genitaltrakt 96
Stunden überleben können.
Vorteile: Beeinträchtigt das Körpergeschehen nicht.
Nachteile: Die Kalendermethode ist nur disziplinierten Paaren zu empfehlen.
Hormonelle Verhütungsmittel (Die „Pille“)
Verhütungsprinzip: Künstlich hergestellte weibliche Sexualhormone (Östrogene und
Progesterone), deren Konzentrationen im Blut auch während einer Schwangerschaft
erhöht sind, täuschen eine Schwangerschaft vor und verhindern die Freisetzung von
Hormonen, die benötigt werden, um eine Eizelle in den Eierstöcken heranreifen zu
lassen.
Vorteile: Die Frau kann sich sicher fühlen und braucht sich bei regelmäßiger Einnahme nicht um die Verhütung zu kümmern. Die Blutung ist schwächer und kürzer.
Nachteile: Die Pille ist ein hochwirksames Medikament und nicht frei von
Nebenwirkun­gen. Sie darf nur von gesunden Frauen eingenommen werden, die
nicht rauchen sollten.
Spirale
Verhütungsprinzip: Die Spirale besteht aus einem Kunststoffkörper, dessen Schaft mit
Kupferdraht umwickelt ist. Sie wird vom Arzt durch den Muttermund in die Gebärmutter geschoben. Sie gibt dauerhaft kleinste Mengen Kupfer ab. Kupfer hemmt die
Beweglichkeit der Spermien, die den Eileiter nicht mehr erreichen können und verhindert ggf. die Einnistung. Moderne Spiralen müssen nur alle fünf Jahre gewechselt
werden.
Vorteile: Die Frau kann sich sicher fühlen und braucht sich nicht weiter um die Verhütung zu kümmern. Der natürliche Zyklus bleibt erhalten.
Nachteile: In der Anfangszeit kann es zu Krämpfen kommen. Oft werden stärkere
Monatsblutungen und stärkere Regelschmerzen beobachtet. Es kann zu Entzündungen führen.
Sterilisation
Verhütungsprinzip: Bei der Frau werden vom Arzt die Eileiter, die Strecke von den Eierstöcken zur Gebärmutter, beim Mann die Spermienleiter unterbrochen.
Vorteile: Durch die Sterilisation wird das Verhütungsproblem ein für allemal gelöst,
das Sexualleben wird nicht gestört.
Nachteile: Die medizinisch unbedenklichen Eingriffe sind endgültig, die in seltenen
Fällen nur mit großem Aufwand rückgängig zu machen sind.
Barrieremethoden
Verhütungsprinzip: Mechanisch oder chemisch (Schaum, Zäpfchen, Cremes, ...)
wird verhindert, dass Eizelle und Spermium zusammenkommen. Das Kondom wird
vom Mann über den Penis gezogen. Das Diaphragma (Pessar) sieht aus wie ein
Gummihut, der von der Frau vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingesetzt
wird. Dadurch wird den Spermien der Weg in die Gebärmutter versperrt. Diaphragmas gibt es in verschiedenen Größen, der Arzt wählt die richtige Größe aus.
Vorteile: Richtig angewendet sind Kondome recht sicher und schützen zudem vor
Ansteckung mit dem HI-Virus. Das Diaphragma wird nur bei Bedarf eingesetzt und
gilt bei richtigem Gebrauch als sicher.
Nachteile: Das Einsetzen des Diaphragmas erfordert einige Übung, sollte nicht länger als zwei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr geschehen und muss mit Spermien tötenden Mitteln versehen werden.
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Selbstuntersuchung
Die Pille
Spirale
Sterilisation (Spermienleiterdurchtrennung)
Sterilisation
(Eileiterdurchtrennung)
Kondom
Diaphragma
Unter der Dusche
sind nicht alle gleich
Fülle die Lücken mit den folgenden Begriffen aus:
beschnitten, links, Vorhaut, Vorhaut, verschieden, dick, dünn, groß,
rechts, klein, Phimose
Wenn Jungen nach dem Sport gemeinsam unter der Dusche stehen, stellen sie fest, dass ihre Geschlechtsteile Ihr Penis kann dick
nach sein oder aussehen.
, oder . Manchmal hängt das Glied mehr nach oder
.
Kommt ein Mitschüler aus einem Land, in dem der Islam die vorherrschende Religion ist, z. B. die Türkei, kann sein Penis noch einmal anders aussehen. Seine ist entfernt. Man sagt, er ist .
Machmal haben Jungen Schwierigkeiten, die über die
Eichel zurückzuziehen, Diese Verengung wird auch ge-
nannt und muss durch eine kleine Operation behoben werden.
Phimose
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nach kompletter Beschneidung
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