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Fritz Bauer Institut
Geschichte und
Wirkung des Holocaust
Vortragsreihe
Antisemitismus und andere Feindseligkeiten
Vortrag von Dr. Christoph Dieckmann, Fritz Bauer Institut:
Die Entwicklung von Antisemitismen
in Litauen 1914–1947
Zu Kontexten und Dynamiken
von Antisemiten
Montag, 23. Februar 2015, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1, IG Farben-Haus, Raum 311
Christoph Dieckmann schildert unterschiedliche Formen der Judenfeindschaft, die sich auf dem Territorium Litauens vom Ersten Weltkrieg bis in die unmittelbare Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs entwickelten. Er fragt nach den verschiedenen Kontexten, um Kontinuitäten und Diskontinuitäten in den Blick
zu bekommen. Wie entwickelte sich der Antisemitismus im Konflikt zwischen verschiedenen Nationalismen und anderen identitätsstiftenden Ideologien? Was waren eigentlich die Fragen, auf die er vermeintliche Antworten bieten sollte? Was lässt sich über das Verhältnis des litauischen Antisemitismus bis 1940
zur Shoah in Litauen 1941 bis 1944, der über 90 Prozent der litauischen Juden zum Opfer fielen, sagen?
Dr. Christoph Dieckmann arbeitet im Rahmen eines DFG-Projekts am Fritz Bauer Institut zum Thema
»Jüdische Diskussionen im Exil in den zwanziger Jahren: Die Pogrome 1918–1921 und der ›jüdische
Bolschewismus‹«. Zuletzt lehrte er moderne europäische Geschichte an der Keele University in Großbritannien. Seine umfassende zweibändige Dissertation Deutsche Besatzungspolitik in Litauern 1941–1944
erschien 2011 im Wallstein Verlag. Sie wurde 2012 mit dem Yad Vashem International Book Prize for
Holocaust Research ausgezeichnet.
Fritz Bauer Institut
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 0 69.79 83 22-40
Fax: 0 69.79 83 22-41
info@fritz-bauer-institut.de
www.fritz-bauer-institut.de
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