close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Merkblatt Biodiversität und Vernetzung (2015)

EinbettenHerunterladen
Merkblatt Vernetzung und Biodiversität
Biodiversitätsförderbeiträge für Biodiversität und Vernetzung sind ein Teil der Direktzahlungen im
Rahmen der AP 14-17. Die Regionalkonferenz Oberland-Ost ist Trägerschaft des regionalen Vernetzungs-Projekts. Für die Beratung zuständig sind
•
Claudia Schatzmann, Iseltwald; 079 562 70 41, claudia.schatzmann@oberland-ost.ch
•
Roland Luder, Lenk; 079 345 93 56, roland.luder@bluewin.ch
Feuchtgebiete und Trockenstandorte (FG, TS)
 Vertrag mit der Abteilung Naturförderung (ANF) abschliessen (sofern noch nicht vorhanden).
 Alle FG und TS im Bereich der LN als BFF anmelden (EXWI oder STFL; für die Bewirtschaftung gelten die Vertragsbestimmungen; Vernetzungsbeitrag zusätzlich!).
 Evtl. BFF grösser als FG oder TS ausscheiden (ganze gleich bewirtschaftete Parzelle od.
Grundstück) und Qualität kontrollieren lassen für die angrenzenden Teilflächen.
Spät gemähte, wenig produktive Flächen
 Alle diese Flächen (z.B. am Waldrand, abgelegen, sehr steil, schlecht erreichbar, etc.) als BFF
anmelden (EXWI) und evtl. Qualität kontrollieren lassen.
Mähwiesen (EXWI, WIGW, Uferwiese)
 Prüfen, ob WIGW (Düngung mit Mist) in EXWI (keine Düngung) umgewandelt werden können
(höherer Beitrag für BFF I, v.a. TZ – BZ II; an Waldrand u. Gewässer ist auf einem 6m breiten
Streifen sowieso keine Düngung möglich, siehe weiter unten).
 Nutzungsvarianten (V1/V2/V3) überprüfen und entsprechend für jede Fläche wählen. Dementsprechend Rückzugsstreifen für Kleintiere einhalten ( Merkblatt).
 Ätznutzung (= 1. Nutzung im Frühling als Weide) möglich bei Variante V3 flexibel in BZ I-IV
auf EXWI mit BFF I+II und WIGW mit BFF II. Nutzungsvereinbarung mit ANF abschliessen).
 An Waldrand und an Gewässer: wo möglich einen min. 6m breiten EXWI-Streifen ausscheiden
od. eine min. 6m – max. 12m breite Uferwiese am Fliessgewässer ausscheiden (Schnittzeitpunkt frei, Beitrag tiefer als EXWI, Herbstweide erlaubt).
Extensiv genutztes Weideland und Vorsassweiden (EXWE)
 Alle ausschliesslich beweideten und nicht gedüngten Flächen als extensiv genutzte Weide
anmelden (gedüngte Teilflächen in Stallnähe nicht einbeziehen).
 BZ I - IV: Bei Vorsassweiden prüfen, ob es möglich ist, sie als EXWI oder WIGW mit BFF II
anzumelden und Nutzungsvariante V3 mit Ätznutzung im Frühling einzurichten (s. oben).
Obstbäume, Laubbäume oder markante Schärmtannen auf der LN
 Alle Hochstamm-Feldobstbäume als BFF-Elemente anmelden (HOFO: Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Zwetschgen, Quitten, Edelkastanien, Nussbaum, Wildobstarten).
 Falls min. 20 HOFO auf dem Betrieb und 10 davon in einer „Hostett“ stehen (max. Abstand
30m zw. den Bäumen) überprüfen, ob BFF II möglich ist ( Merkblatt).
 Alle grösseren Einzelbäume (Esche, Ahorn, Birke, Linde, etc.) und markante Schärmtannen
auf der LN als BFF-Elemente anmelden (EBBG: 1 Baum = 1 Are; Baumreihen: nicht mehr als
1 Baum pro 10 Meter.).
 Obstbaumbestand verjüngen/ergänzen zu einer „Hostett“ mit Möglichkeit zu BFF II entwickeln.
Hecken, Feld- und Ufergehölze
 Prüfen, ob sich um die Hecke/das Gehölz ein Krautsaum (min. 3m, max. 6m) einrichten lässt.
Bewirtschaftung wie EXWI/EXWE  Merkblatt, aber mit markant höherem Beitrag.
 Am Stichtag Hecke mitsamt Krautsaum (= 1 Fläche) als HEUF/K anmelden ( Merkblatt).
Anteil der BFF an der LN
 Weniger als 10% BFF-Anteil: Im regionalen Vergleich (Region Oberland-Ost) ist dies unterdurchschnittlich. Prüfen, ob und wie der Anteil auf mindestens 12% erhöht werden kann.
Qualitäts-Kontrolle  BFF II = Qualitätsstufe II
 Qualität der ökologischen Ausgleichsflächen kontrollieren lassen ( bei Stichtagserhebung
ankreuzen! 90.- Fr. Beitrag der Region an Erstkontrolle).
Weitere Informationen und Unterlagen auf www.oberland-ost.ch  Aufgaben  Landschaft
Merkblatt_BFF_V2015.docx
Regionalkonferenz Oberland-Ost | Jungfraustrasse 38 | Postfach 312 | 3800 Interlaken
T 033 822 43 72 | F 033 821 08 67 | region@oberland-ost.ch | www.oberland-ost.ch
AP 14 - 17: Biodiversitätsbeiträge nach DZV
Biodiversitätsförderflächen Typ
Kultur
Code
BLW
Qualitätsstufe I
bisher Flächenbeitrag DZV
Qualitätsstufe II
bisher Q nach ÖQV
Fr. pro ha oder Baum
Fr. pro ha oder Baum
TZ
HZ
1500
1200
BZ I + II
BZ III + IV
TZ-BZ II
700
550
1500
Qualitätsstufe III
Inventarflächen
ab 2016
BZ III + IV
Vernetzung
Fr. pro ha oder Baum
Alle Zonen
Wiesen und Weiden
Extensiv genutzte Wiese
611 (1)
Wenig intensiv genutzte Wiese
612 (4)
Streuefläche
851 (5)
Extensiv genutzte Weide
617 (2)
Waldweide
618 (3)
450
2000
1700
1200
450
1000
1200
950
1500
700
1000
200
500
Acker
Ackerschonstreifen
2300
(6)
Buntbrache
556 (7A)
3800
Rotationsbrache
557 (7B)
3300
2500
Blühstreifen für Bestäuber
Saum
1000
559
3300
Dauerkulturen und Gehölz
Hochstamm-Feldobstbäume
(8)
Hochstamm-Feldobstbäume: Nussbäume
(8)
Standortgerechte Einzelbäume und Alleen
(9)
Hecken, Feld- und Ufergehölze
Rebfläche mit natürlicher Artenvielfalt
852 (10)
15
3000
30
15
5
2000
1000
1100
(15)
Andere
Wassergraben, Tümpel, Teich
Ruderalfläche, Steinhaufen, -wälle
904 (11)
Trockenmaue
905 (12)
weitere BFF auf der LN
906 (13)
Uferwiese entlang von Fliessgewässern
Artenreiche Grün- und Streuefläche im SöG
(16)
450
ev. ab 2015
1000
Nur im SöG: 150
Merkblatt_BFF_V2015.docx
Regionalkonferenz Oberland-Ost | Jungfraustrasse 38 | Postfach 312 | 3800 Interlaken
T 033 822 43 72 | F 033 821 08 67 | region@oberland-ost.ch | www.oberland-ost.ch
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
2
Dateigröße
354 KB
Tags
1/--Seiten
melden