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leserlich - Heide Kurier

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Seite 4
Sonntag, 22. Februar 2015
heide kurier
Pflegekasse der AOK
„Das ist ein Quantensprung“
Wir starten mit neuen Angeboten:
Landkreis setzt neue Technologie im Rettungsdienst ein
„Pflege kostet Kraft - ich pflege dich
und denk an mich“
In Kooperation mit dem Verein zur Pflege Schneverdingen
Leitung: Frau Martini, Frau von Hacht
Start:
Montag, 02. 03. 2015
4-mal montags bis 23. 03. 2015
von 17.00 bis 18.30 Uhr
Ort:
Schaukelstuhl Schneverdingen
Verdener Straße 8, Schneverdingen
Interessierte können sich ab sofort bei den AOK-Kundenberatern
oder unter Telefon 05191/973-39391 anmelden.
Die Teilnahme ist auch für Mitglieder
anderer Kassen möglich und kostenfrei.
AOK – ein gutes Gefühl.
Boogie-Woogie satt
Christian Bleiming am Piano
Christian Bleiming spielt in der „KulturStellmacherei“.
SOLTAU (mk). Neue Wege geht
der Landkreis Heidekreis im Rettungsdienst. Seit vergangenem
Montag setzt er „IVENA eHealth“
ein. Die fünf Großbuchstaben sind
die Abkürzung für „Interdisziplinärer Versorgungsnachweis“. Die moderne, webbasierte Technologie
bietet verschiedene Möglichkeiten.
So kann sich der Rettungsdienst
künftig in Echtzeit auf elektronischem Wege über die aktuellen Behandlungs- und Versorgungsmöglichkeiten sämtlicher dem Leitstellenverbund angeschlossenen Krankenhäuser informieren. Noch
während der Patient unterwegs ist,
kann geklärt werden, welche Klinik
die geeignete ist - und ob es dort
tatsächlich gerade Kapazitäten im
benötigten Bereich, zum Beispiel im
Herzkatheterlabor oder auf der Stroke-Unit, gibt. Auf diese Weise können die Patienten noch schneller
bestmöglich versorgt werden.
„Damit sind wir Vorreiter in Niedersachsen“, betonte Landrat Manfred Ostermann am vergangenen
Dienstag im Pressegespräch im Soltauer Krankenhaus. Rund 30.000 Euro habe der Landkreis in das neue
System investiert, das in der Feuerwehreinsatz- und rettungsleitstelle,
im Rettungsdienst und in beidenHäusern des Heidekreis-Klinikums
eingesetzt werde. „Wir hoffen, daß
wir einen Teil der Summe von den
Kostenträgern zurückerstattet bekommen“, so Ostermann.
Angedacht ist, daß auch die Landkreise Rotenburg und Harburg „IVENA eHealth“ einführen. Das bietet
sich auch an, bilden sie doch zusammen mit dem Heidekreis bereits
einen Leitstellenverbund. So wird eine überregionale Zusammenarbeit
ermöglicht. „Je mehr Kreise und
Krankenhäuser mitmachen, desto
besser“, meinte Ostermann. Eine niedersachsenweite Lösung sei bereits
angedacht und werde derzeit im Gesundheitsministerium diskutiert und
vorangetrieben.
SCHNEVERDINGEN. Beim „Treffpunkt KulturStellmacherein - Bühne
frei“ in Schneverdingen präsentiert
Christian Bleiming am kommenden
Donnerstag, dem 26. Februar, ab
19.30 „Piano-Blues & Boogie-Woogie“. Der Eintritt ist frei - der Hut geht
‘rum.
Münster, der in die Tasten haut. DaDas Programm gewährleistet eine
bei spielt Bleiming einen traditionelschnelle Kommunikation zwischen
len Stil in der Art von „Pinetop“ Smith,
Meade „Lux“ Lewis und anderer Altmeister. Allerdings interpretiert er
nicht nur Klassiker des Genres, sondern stellt auch hörenswerte Eigenkompositionen vor.
Die „KulturStellmacherei“ in
Schneverdingen, Oststraße 31, ist an
jedem Donnerstagabend von 19 bis
21 Uhr geöffnet. Jeweils am letzten
Donnerstag im Monat stehen von
19.30 bis 22 Uhr Liveauftritte auf dem
Programm. Jeder kann sich auf der
kleinen Bühne präsentieren, das
Genre spielt keine Rolle, egal, ob solo oder als Gruppe. Künstler können
sich unter kontakt@kulturvereinschneverdingen.de oder telefonisch
unter (05193) 517559 melden. Am
kommenden Donnerstag ist es nun
der „westfälische Boogie-König“ aus
Im Zuge seiner mehr als 30 Jahre
währenden Laufbahn erspielte sich
Bleiming zunächst im Münsterland
einen gewissen Ruhm. Er war lange
Jahre regelmäßig in der WDR-Fernsehtalkshow „Theatercafe live“ zu erleben, bevor er auch auf Tournee
ging. Zudem hat er nicht nur neun
CDs herausgebracht, sondern spielte auch als gefragter Begleitmusiker
mit zahlreichen Genre-Größen zusammen, wobei ein Höhepunkt seine Mitwirkung in der Band von
Rock’nRoll-Legende Chuck Berry im
Novmber 2005 war.
Einen in machen Fällen womöglich sogar lebensrettenden „Informationsvorsprung“ beschert „IVENA“ dem
Rettungsdienst und Krankenhäusern.
den Krankenhäusern, Rettungsleitstellen, den Gesundhheitsbehörden
und anderen medizinischen Diensten. Für eine effiziente, patientenorientierte Versorgung wird der aktuelle Status aller interdisziplinären und
fachübergreifenden Fachgebiete und
Fachbereiche der Krankenhäuser für
die ambulante Regel- und Notfallversorgung angezeigt.
In diesem Fall ist Geschwindigkeit
keine Hexerei: Der Rettungsdienst
übermittelt nach der Erstversorgung
des Patienten die Diagnoseergebnisse mittels bestimmter Zuweisungscodes.
Dies
geschieht
zunächst noch über Funk. Ein Disponent gibt die Codes in den Computer ein. Das System zeigt dann umgehend an, welche Krankenhäuser
genau in diesem Moment über die
entsprechenden Behandlungs- beziehungsweise Versorgungskapazitäten verfügen. Der Rettungsdienst
kann den Patienten somit schnellstmöglich in das geeignete Krankenhaus bringen. Dieses wiederum wird
über „IVENA eHealth“ automatisch
informiert und kann sich anhand der
Diagnosedaten optimal auf den erwarteten Patienten vorbereiten. Geplant ist, daß die Rettungswagen
künftig mit zusätzlicher Technik aus-
gestattet werden, damit die Benachrichtigung per Funk überflüssig wird
und die Besatzungen über einen
Laptop direkt Zugriff auf „IVENA
eHealth“ haben. Mögliche Übertragungsfehler durch schlechte Funkverbindungen werden somit ausgeschlossen. „Außerdem kann dann
zum Beispiel ein EKG direkt vom Rettungswagen in das Krankenhaus
übertragen werden“, so Dr. Benjamin
Dorge, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Landkreise Harburg, Heidekreis und Rotenburg. Bei Schlaganfällen, Herzinfarkten und Verkehrsunfallpatienten sei der Zeitfaktor von enormer Bedeutung. Und der
durch das neue System gewonnene
Informationsvorsprung könne im Falle eines Falles womöglich sogar dazu beitragen, Leben zu retten. Dorge hofft, daß die Fahrzeuge „möglichst zügig, vielleicht noch in diesem
Jahr“ mit Laptops und der erforderlichen Technik ausgestattet werden.
Technik macht es möglich, die einzelnen Fahrten der Rettungswagen
millimetergenau nachzuvollziehen und
zeigt darüber hinaus auf, wann und
warum diese oder jene Klinik angesteuert worden ist. In allererster Linie
geht es jedoch darum, zum Wohle der
Patienten wertvolle Zeit zu sparen.
Auch Klaus Hammer, Leiter der zentralen Notaufnahme am HeidekreisKlinikum, begrüßt die neue Technik:
„Das System funktioniert“. Es sorge
für eine Entlastung des Tagesgeschäftes und biete mit Blick auf die
Qualitätssicherung „eine hervorragende Transparenz.“ In der Tat: Die
Im Mai vergangenen Jahres hatte
es im Heidekreis eine RettungsdienstFachkonferenz gegeben, in der das
IVENA-System erstmalig vorgestellt
worden war. Damals waren auch Vertreter der Landkreise Rotenburg und
Harburg sowie der dortigen Krankenhäuser mit von der Partie.
„Das ist ein Quantensprung“, betonte Dr. Christof Kugler, Geschäftsführer des Heidekreis-Klinikums:
„Damit lassen sich Schnittstellenprobleme beheben - und das ist von
zentraler Bedeutung.“ Zudem profitierten letztlich auch die Krankenkassen von der Einführung des „Interdisziplinären Versorgungsnachweises“, zumal dieses nicht zuletzt
auch zu einer Verringerung der Sekundärtransportkosten führen werde. Er, Kugler, freue sich sehr, daß
es gelungen sei, das System innerhalb eines Jahres zum Einsatz zu
bringen.
„Wahrzeichen geschaffen“
was läuft im kino?
„Traumfrauen“ heißt der Film, der Reimanns wohl geordnete Lebensjetzt neu im Programm des Soltau- planung der modernen Technik zum
er Dersa-Kinos läuft: Hier fällt Leni Opfer als sie per Skype-Kamera erfährt, daß sich eine nackte Angestellte im schicken Apartment ihUnser res Lebensgefährten befindet.
Filmprogramm Deprimiert und heimatlos kommt
vom 19. bis sie in der WG ihrer Juristen
25. 02. 2015 Schwester Hannah und ihrer Mitbewohnerin Vivienne unter. Vivienne erklärt ihr, wie viel Sex sie
haben muß um ihrem Liebeskummer zu entrinnen und sich eine erfolgreiche Männer-Infrastruktur aufzubauen. Auch ihre
Mutter Margaux ist etwas orientierungslos, nachdem sie nach
30jähriger Ehe für eine ehrgeizige Physiotherapeutin verlassen
wurde. Jetzt ist sie allein und muß
im Auto ihrer Nachbarn immer
hinten zwischen den Enkelkindern
sitzen. Schaffen es die „Traumfrauen“ den Kampf aufzunehmen,
Wilhelmstraße 23 • 29614 Soltau vom vorgezeichneten Weg abzuTelefon 05191-9682340
weichen und schließlich ihr Glück
WWW.DERSAKINO-SOLTAU.DE
zu finden?
10.000-Euro-Spende der VGH-Stiftung für „fliegendes Klassenzimmer“
SOLTAU (suv). Es sei eine schnelle Entscheidung gewesen, welches
Projekt das Geld bekommen solle,
erklärt Peter Baresa: „Selten haben
wir so kurz überlegt“, so der Regionaldirektor der VGH-Regionaldirektion Celle. Die Wahl fiel auf das „fliegende Klassenzimmer“. Das soll
jetzt dank der Spende der VGH-Stiftung eine multifunktionale Ausstattung für den Anbau an das Spielmuseum Soltau bekommen. Die Zusage für die Förderung in Höhe von
10.000 Euro überbrachte Baresa zusammen mit Dr. Sabine Schormann,
Geschäftsführerin der VGH-Stiftung,
und Jens Grefe von der örtlichen
VGH-Vertretung am vergangenen
Montag an Museumsleiterin Dr. Antje Ernst.
Es handele sich um „grandiose Architektur“, lobte Baresa das Bauprojekt: „Hier wurde ein neues
Wahrzeichen Soltaus geschaffen.“
Das entsteht zur Zeit unter dem Motto „Bildung obenauf“ am Spielmuseum als ISEK-Projekt: Auf dem
Fahrstuhlturm, der den Altbau barrierefrei erschließen wird, nimmt der
goldfarben verkleidete Raum zunehmend Gestalt an. Das „fliegenFür die Ausstattung des Raumes bekommt das Spielmuseum Soltau finanzielle Unterstützung in Höhe von
de Klassenzimmer“ durften die VGH10.000 Euro: (v.li.) Im „fliegenden Klassenzimmer“ übergaben Peter Baresa, Regionaldirektor der VGH-RegioVertreter besichtigen.
naldirektion Celle, Dr. Sabine Schormann, Geschäftsführerin der VGH-Stiftung, und Jens Grefe von der örtli„Der Multifunktionsraum soll bald chen VGH-Vertretung die Spendenzusage an Museumsleiterin Dr. Antje Ernst.
insbesondere der bisher heimatlosen Museumspädagogik einen pro- Kinder und Jugendliche stehen da- gen Bildungsfunktionen erfüllen Jugendliche sehr, sich mit der
minenten Ort bieten und stellt somit bei als Zielgruppe an erster Stelle. kann, fördert die VGH-Stiftung die Sammlung des Museums auseinBildung buchstäblich ‚obenauf‘“, er- „Mittel für die Ausstattung eines sol- Ausstattung des Raumes. Die finan- anderzusetzen“, meint Schormann.
klärt Ernst. Das „fliegende Klassen- chen Raumes sieht das Städtebau- zielle Hilfe in Höhe von 10.000 Euro „Durch unsere Unterstützung verzimmer“ soll für museumspädago- programm allerdings bei den Förde- solle für ein Mobiliar verwendet wer- deutlichen wir als VGH-Stiftung
gische Angebote und Veranstaltun- rungsmaßnahmen nicht vor“, so den, das der multifunktionalen Nut- erneut, wie wichtig die museumsgen genutzt werden: für Workshops Ernst. Daher freue es sie umso mehr, zung angepaßt werden kann, so pädagogische Arbeit unserer Muund Mitmachaktionen, Schat- daß dank der Spende das „fliegen- Ernst. „Wir freuen uns sehr, das ‚Flie- seen für die ganze Region ist. Das
tentheatervorführungen und Film- de Klassenzimmer“ jetzt mit Leben gende Klassenzimmer‘ zu unter- Spielmuseum Soltau geht hier
präsentationen, Spielangebote und gefüllt werden könne. Denn damit stützen. Ein so origineller wie spek- einmal mehr vorweg“, fügt Baresa
Lesungen, Kurse und Projektrunden. das Klassenzimmer diese vielfälti- takulärer Raum inspiriert Kinder und hinzu.
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